Ein Kurs in Wundern

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Vom Notwendigen zum Allgemeinen - KiW 12:6:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 11 2016, 01:26

Ein Kurs in Wundern - T 12:6:3

Du willst die Welt nicht. Das einzig Wertvolle darin sind jene Teile, die du mit Liebe ansiehst. Das verleiht ihr die einzige Wirklichkeit, die sie je haben wird. Ihr Wert liegt nicht in ihr selbst, aber der deine liegt in dir. Wie Selbstwert von Selbstausdehnung kommt, so kommt die Wahrnehmung des Selbstwertes von der Ausdehnung liebevoller Gedanken nach außen. Mache die Welt wirklich für dich, denn die wirkliche Welt ist die Gabe des Heiligen Geistes, deshalb gehört sie dir.
---
Die Welt ein unwirtlicher Ort?
Nun, vielleicht ja auch nur, weil man etwas, was zu einem gehört und Teil von einem ist, auszulagern oder auszugrenzen versucht? Auch die vermeintliche Welt, wie so vieles andere, gibt zuerst immer nur Auskunft von dem, wie man selbst ist und dann vielleicht von mehr oder auch nicht!

Nicht dass man sich alles darin anziehen soll, oder weil alles bloß mit einem allein zu tuen hat. Was daraus einen in besonderer Weise anspricht, wahrscheinlich, vielleicht aber auch nur etwas ähnliches, was dadurch aufgerüttelt wird, weil es ähnlich ist.

Es gibt ja auch eine Welt, wie man sich darin erfährt und was einem unmittelbar begegnet (oder überhaupt auch nur begegnen kann, gemäß einem selber), und auch eine Welt, wie sie z.B. von Nachrichtenmedien gezeichnet wird und auf noch andere Weisen, aber man vom mittelbaren abgesehen, da gar nicht herankommt.

Denn was man mittelbar erfährt, mag noch etwas andere sein, als was man unmittelbar erfahren würde, wenn man selbst anwesend wäre. Es könnte sein, dass alles für einen dann ganz anders ausschaut oder sich sogar anders verhalten würde, wenn man mit dabei ist, oder eben auch nicht.

Nichts ist die Folge von nichts, alles von allem, und etwas Bestimmtes von etwas Bestimmtem. Wesentlich ist für einen ja dann doch erstmal, was einem unmittelbar begegnet, und wenn alles in einer bestimmten Weise gesittet ist, von dem was einem begegnet, dann kann es auch daran liegen, dass man etwas richtig gemacht hat und selbst in der Weise recht gesittet ist.

Zwar kann also auch das, was die Medien einem zeichnen, in eben gleicher Weise mit einem zu tuen haben, erfährt man aber unmittelbar nichts davon in seinem Umfeld und auch dann nicht, wenn man an die selben Orte ginge oder sich an selben Orten bewegt, von denen berichtet wird, dann hat es vielleicht weniger oder auch nichts mit einem zu tuen.

Dann bleibt man besser mal bei dem, was auch unmittelbar zählt, statt mittelbar, weil erstmal das zählt, womit man verbunden ist und das, was man auch ändern kann oder ggf. sogar sollte.

Dies soll kein Aufruf dazu sein, dass man sich bloß um sich selbst allein scheren soll, als etwas einzelnes für sich, denn selbiges bekommt quasi jedes Arschloch hin. Es soll heißen, dass man sich nicht in etwas reinhängt, wozu man keinen Bezug hat, während man das nicht macht, was man selbst bei sich hinreichend zu tuen hätte und ohnehin dann kaum hilfreich gar beitragen würde oder könnte.. und so erstmal bei sich und dem beginnend, was notwendig zu tuen ist, vom Notwendigen sich erst zum Allgemeinen hinarbeiten.. und wenn einem kaum noch Notwendigkeiten begegnen und man mehr im Allgemeinen ist, dann hat man womöglich auch etwas richtig gemacht und kann sich glücklich schätzen, wenn man sich an den allgemein Schöneren Dingen erfreuen darf...

Devino Melchizedek

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Und wenn's eine Prüfungssituation wäre? - KiW 12:6:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jun 13 2016, 01:13

Ein Kurs in Wundern - T 12:6:6

Jedes Kind Gottes ist eins in Christus, denn sein Sein ist in Christus, so wie Christi Sein in Gott ist. Die Liebe Christi zu dir ist Seine Liebe zu Seinem Vater, die Er erkennt, weil Er erkennt, wie Ihn Sein Vater liebt. Wenn der Heilige Geist dich endlich zu Christus an den Altar für Seinen Vater geführt hat, verschmilzt die Wahrnehmung mit der Erkenntnis, weil die Wahrnehmung so heilig geworden ist, dass ihre Übertragung in Heiligkeit einfach ihre natürliche Ausdehnung ist. Die Liebe überträgt sich ohne jede Störung in die Liebe, denn die beiden sind eins. Wenn du immer mehr gemeinsame Elemente in allen Situationen wahrnimmst, nimmt die Übertragung der Schulung unter der Führung des Heiligen Geistes zu und wird verallgemeinert. Schritt für Schritt lernst du, sie auf jeden und alles anzuwenden, denn ihre Anwendbarkeit ist universell. Wenn das erreicht ist, sind Wahrnehmung und Erkenntnis einander so ähnlich geworden, dass sie die Vereinheitlichung der Gesetze Gottes miteinander teilen.
---
Es kann schon vorkommen, dass man meint an einem Punkt (an etwas Bestimmtem) zu sein, und würde damit übereinstimmen, aber man befindet sich doch wo anders (nach I. Kant, sind es nicht die Dinge an sich selbst). Ebenso kann es vorkommen, dass man herumeiert, und meint, man wäre gar nicht wirklich dran, und ist es aber doch, und alles ist real und im größeren objektiv (und erstaunlich wirksam).

Denn es lieg oft gar nicht an uns nur, in welche Kreise man eingebunden ist und was alles geschaltet sein mag. So als würde man einen anderen Raum betreten, als man eigentlich dachte. Nur als Beispiel, man würde ein Büro aufsuchen wollen und platzt aber in eine Konferenz, oder man suchte nur die Umkleide und findet sich plötzlich auf einer Bühne oder einem großen vollen Raum wieder. Und alles wird anders gesehen und wahrgenommen, als man es nur für sich dachte, oder wenn man es nur mit ein oder zwei anderen um sich zu tuen hätte.

Es liegt dann nicht an den anderen, die plötzlich ungefragt da sind, sondern an einem selbst, wohin man ginge (gemäß dem Beispiel) oder auch wohin man insgesamt geht und woran man arbeitet und womöglich auch mal damit rechnen muss. Eine Möglichkeit ist, sich alles möglichst bewusst zu machen und achtsam zu sein. Eine andere Möglichkeit ist gewisse Grundsätze einfach grundsätzlich einzuhalten, komme was da will, und nicht nur gewisser Anderer wegen oder aufgrund gewisser Situationen, wenngleich man diese grundsätzlich auch nicht gänzlich außer Acht lassen sollte.

Denn sitzen gewisse Grundsätze, dann auch höchst wahrscheinlich auch in Ausnahmesituationen. Wo man vielleicht selber später sich noch fragt, ob man dieses oder jenes beachtet hätte oder eingehalten.

So kann es auch vorkommen, dass man sich plötzlich in einer Prüfungssituation vorfindet und alles von oben her beobachtet wird. Wenn es grundsätzlich nicht sitzt, dann wird es bei einer ernsthaften Prüfung auch nicht, denn es werden schon die richtigen Punkte konfrontiert werden. Auch ob man sich selbst nur etwas vormacht, wird sich dann zeigen, wenn es grundsätzlich sitzt, wird sich eben dieses zeigen und das sollte es ja dann auch.

Dann spielt es keine Rolle, wie weit andere aus der Rolle fallen, wenn sie nicht geprüft werden, ist es nur unwesentlich.. für den der geprüft wird, ist das entscheidender.. denn so eine Prüfung kommt wohl nicht alle Tage. Und wenn man an sich selbst stets feilt, nah dem Grundsatze und daran orientiert, dann braucht man gar nicht erst darauf achte, ob es nun eine Prüfungssituation sei oder auch nicht, was man wohl oft auch nicht merken wird bzw. dann einfach keine Zeit dafür findet, sich dessen bewusst zu werden, wenn man gefordert wird...

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Unverhofft kommt oft... - KiW 12:7:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jun 14 2016, 00:45

Ein Kurs in Wundern - T 12:7:2

Jeder in der Welt muss seine Rolle in ihrer Erlösung spielen, um zu begreifen, dass die Welt erlöst ist. Du kannst das Unsichtbare nicht sehen. Doch wenn du seine Wirkungen siehst, erkennst du, dass es da sein muss. Indem du wahrnimmst, was es tut, begreifst du sein Sein. Und aus dem, was es tut, lernst du, was es ist. Du kannst deine Stärken nicht sehen, aber du gewinnst Vertrauen in ihre Existenz, wenn sie dich befähigen, zu handeln. Und die Ergebnisse deiner Handlungen kannst du sehen.
---
Nicht nur Befürchtungen können wahr werden, auch das, was man gar nicht erhofft hatte kann es. Und doch, manche Erfahrung muss einfach mal gemacht werden. Nicht nur auf einer Seite, sondern auf der, wo sie gemacht werden muss, um dem, was diese aufgerufen hat, genüge zu leisten.

Bei Katzen soll es vorkommen, wenn sie zu früh von ihrer Mutterkatze und den Geschwisterkatzen getrennt werden, dass sie sich später im Umgang mit anderen Katzen schwer tuen können. Denn das, was sie spielend erlernen, z.B., dass kratzen und beißen, bei Anwendung etwas anderes bedeuten, als in der Wirkung, bei längeren Krallen und größeren Zähnen, ist das allerdings wieder etwas anderes und könnte so nochmal etwas anderes bedeuten und aufgefasst werden.

So geht wohl in mancher Hinsicht nichts über eigene Erfahrung, zur rechten Zeit und spielerisch ist es aber doch anders, als wenn man dem bereits entwachsen und erwachsen sein sollte. Manches lernt man früher leichter, manches später und so gibt es für alles seine angemessene Zeit.

Doch unverhofft kommt oft, vielleicht legt man dann sein Augenmerk gleich darauf. Denn wenn Befürchtungen wahr werden können, vielleicht mehr noch, je mehr man sein Augenmerk darauf richtet, könnte wohl das Unverhoffte auch öfter hervortreten, je mehr man sein Augenmerk darauf richtet. Nur dass es dann vielleicht doch vom Unverhofften ins Erhoffte übergehen könnte.

Auch die Erlösung mag oft darin liegen, den Blick zu wenden, doch je fester etwas im Blick fokussiert ist, desto schwieriger wird es fallen. Dabei liegt es ja nicht daran, den Fokus halten zu können, sondern ihn auch zur rechten Zeit wieder zu lösen, damit er auch auf etwas anderes gerichtet werden kann...

Also bleibt es zu unterscheiden, zwischen dem, etwas technisch anzuwenden, und dem, nach welchem Maßstab man es nutzt und anwendet. Nur das Moralische reicht oft ebenso wenig aus, wie das Technische allein für sich.

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Vom Wollen und Sollen - KiW 11:1:10

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jun 19 2016, 02:10

Ein Kurs in Wundern - T 11:1:10

Du kannst nicht glücklich sein, wenn du nicht das tust, was du wahrhaft willst, und das kannst du nicht ändern, weil es unwandelbar ist. Es ist durch Gottes Willen und den deinen unwandelbar, denn sonst würde Sein Wille nicht ausgedehnt. Du fürchtest dich, den Willen Gottes zu erkennen, weil du glaubst, er sei nicht deiner. Dieser Glaube ist deine ganze Krankheit und deine ganze Angst. Hier entsteht jedes Krankheits- und Angstsymptom, weil dies der Glaube ist, der macht, dass du nicht erkennen willst. Und da du das glaubst, verbirgst du dich in der Dunkelheit und verleugnest, dass das Licht in dir ist.
---
Was führt zur Selbstsucht?

Es ist genau das, dass man meinte, es würde von einem das verlangt, was man selber nicht will, und weil das Verlangen in einem, wonach auch immer, das sei, was man auch will, folgt man dem, wonach auch immer es einem verlangte.

Das aber, was Glück verheißt, kann nicht außerhalb von einem liegen. Somit muss alles was dem Äußeren nach, ein Verlangen hervorbringt, also etwas sein, was daher überflüssig ist, und somit auch einen nicht näher bringt an das, was Gottes Wille für einen sein muss.

Damit einhergehend kann sich dann auch auftuen, es könnte etwas kommen, was man nicht nur nicht wollte, sondern auch etwas, was man nicht erbringen kann oder etwas, dem man nicht gerecht werden könnte, weil von einem vielleicht mehr gefordert würde, als man bereit ist zu geben.

Auch dahingehend kann man nur annehmen, dass vom Höheren her nichts oder nicht mehr gefordert sein könnte, als das, was zumindest nicht ebenso vom Höheren beigesteuert werden kann.

Dazu kann der Höhere Wille, oder Gottes Wille, nicht weniger für einen wollen, als man sich auch nur im mindestens irgendwie selber verschaffen könnte, denn es ist ja eben dieser Wille auch, der alles umfasst und beinhaltet, was nur irgend von Dauer wäre.

Nur entscheiden muss man sich selbst, denn Freiheit soll ja allem darauffolgendem zum Grunde liegen...


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Verletz dich nicht selbst - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jun 21 2016, 01:56

Ein Kurs in Wundern - T 11:3:1

Wenn du müde bist, dann denk daran, dass du dich selbst verletzt hast. Dein Tröster wird dir Ruhe schenken, du aber kannst das nicht. Du weißt nicht, wie, denn wüsstest du es, hättest du nie ermüden können. Hättest du dich nicht selbst verletzt, könntest du niemals in irgend einer Weise leiden, denn das ist nicht der Wille Gottes für Seinen Sohn. Schmerz ist nicht von Ihm, denn Er kennt keinen Angriff, und Sein Frieden umgibt dich schweigend. Gott ist sehr still, denn in Ihm ist kein Konflikt. Konflikt ist die Wurzel allen Übels, denn da er blind ist, sieht er nicht, wen er angreift. Doch greift er immer den Sohn Gottes an, und Gottes Sohn bist du.
---
Dahingehend und daraus kann man wohl ableiten, dass das, was mit Gott vereint ist, nicht im Konflikt sein kann, wenn Er es nicht sein kann. Und Konflikt dort und in dem entsteht, was nicht mit Ihm vereint ist.

Verblendung ein Weltproblem? Nun, genau genommen ist es der Welt gänzlich gleichgültig. Es ist das Problem des Einzelnen und dadurch das Problem der Welt, wenn es überhand nimmt irgendwo oder in einer Hinsicht.

Dem Konflikt ausweichen? Nein, gerade nicht, allerdings sollte blinder Aktionismus vermieden werden. Denn ohne ein Ziel, kommt man nirgends an, außer es wäre das Ziel.

Nimmt man sich auch als alles das, was einen mit allem verbindet, dann ist das, was auf der eigenen Seite ist, das, worüber eine Handhabe besteht, wenn man es recht handhabt, dass was auf Seiten anderer besteht, ist deren eigene Handhabe. Man kann also bei sich sein, indem man sich um die eigene Handhabe kümmert. Man könnte natürlich ganz radikal sein und anfangen alles zu zerstören, was einen irgendwo störte und kommt dann auch irgendwann an und ist bei sich.

Und was hat man dann erreicht? Nun, man hat das, was zur Handhabe gehört, soweit zerstört, dass es die störenden Verbindungen nicht mehr geben mag, aber nur in der Form, dass man von sich aus nicht mehr Fähig ist, Verbindungen aufzubauen. Man mag vielleicht sogar bei sich sein, aber nicht mehr bei den Dingen an sich.

Letztlich fängt jedes Ausmaß an Zerstörung bei einem selbst an und endet ebenso dort. Verletz dich nicht selbst, denn damit verletzt du Gott in dir mit, nicht eigentlich ihn, sondern dich, indem, was du ihm gleich machen wolltest und könntest.

Allerdings fängt auch alles Gute bei einem an und hört bei einem auf, denn mehr als über das, was einem zur Handhabe anvertraut ist, kommt man nicht hinaus, man kann es nur einschränken oder erweitern und dies auch nur, indem man es Gottes Willen unterstellt oder nicht. Denn etwas anderes gibt es ja nicht und etwas andere kann man auch nicht wirklich tuen.

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Gott mehr gehorchen, als den Menschen - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jun 23 2016, 02:43

Ein Kurs in Wundern - T 11:5:18

Jeder Bruder, dem du begegnest, wird zu einem Zeugen für Christus oder für das Ego, je nachdem, was du in ihm wahrnimmst. Jeder überzeugt dich von dem, was du wahrnehmen willst, und von der Wirklichkeit des Reiches, für das du beschlossen hast, deine Wachsamkeit einzusetzen. Alles, was du wahrnimmst, ist Zeuge für das Denksystem, das du wahrhaben willst. Jeder Bruder hat die Macht, dich zu befreien, wenn du frei werden willst. Du kannst kein falsches Zeugnis von ihm annehmen, wenn du nicht falsche Zeugen gegen ihn aufgerufen hast. Wenn er dir nicht von Christus spricht, hast du ihm nicht von Christus gesprochen. Du hörst nur deine eigene Stimme, und wenn Christus durch dich spricht, wirst du Ihn hören.
---
Auch da ist mal wieder einiges an Wahrheit drin, wie sie sich im Grunde genommen überall finden lässt, wenn man sie sucht.

Gäbe einer nun ein negatives Beispiel ab, worin auch immer, ob nun in Absicht oder unabsichtlich, dann hindert es einen nicht daran, zu erkennen, dass immer noch Christus da ist, also auch hinter ihm. Oder um die Dinge an sich selbst nicht großspurig in einem Beispiele oder Gleichnis gleich zu überreizen, sagen wir einfach nur, dass immer noch Licht hinter jedem ist, was immer er da täte, es gibt Ihn, das Bespiel was er abgibt, oder die Tat, aber der andere ist der andere und dazu gibt es die Tat oder sei es auch ein negatives Beispiel.

Ganz im Sinne von, "hasset die Sünde, aber hasset nicht den Nächsten, sondern liebet ihn", denn nur so könnt ihr auch Euch selbst oder euer Selbst lieben (lieben lernen).

Auch sollte man nicht so sehr auf der Seite von demjenigen oder derjenigen sein (als Person), sondern auf der Seite der Wahrhaftigkeit. Denn verließe einer die Wahrheit, würdet ihr dann mit ihm gehen, oder dieses überhaupt noch erkennen, wenn ihr selbst nicht in der Wahrheit wäret?

Ist man aber auf der Seite der Wahrhaftigkeit, so hat man immer auch diejenigen mit um sich, die ebenfalls auf der Seite der Wahrhaftigkeit sind.

Jeder mag seinen Wahrheiten, die von Gehalt für ihn, aus welchem Grunde auch immer sein mögen, nachgehen. Die Wahrhaftigkeit an sich, ist eine aufrechte Haltung, die jeder vor sich einnimmt, und die er halten kann. Wahrhaftigkeit an sich ist auch mehr an den Moment und die eigenen Möglichkeiten geknüpft und diese werden berücksichtigt und einbezogen. Anders kann es sich mit sogenannten Wahrheiten verhalten, denn wenn diese nur fix in einer Richtung aufgehen oder nur ein Ideal abbilden oder vielleicht mehr einem Strahlentypen entsprechen (Strahlenspezifisch mehr aufgehen), man aber die Gegebenheiten darunter beugen möchte, diesen aber nicht die Möglichkeit der eigenen Wahrhaftigkeit einräumte, so wäre es nicht die Wahrheit für den Moment, sondern für etwas anderes, vielleicht etwas aus der Geschichte, was mal war, oder vielleicht etwas, was für etwas anderes besser geeignet ist, die Wahrhaftigkeit im Moment aber in der Weise übersehen werden könnte.

So lasset uns der Wahrhaftigkeit stets aufs neue begegnen, dann wird korrumpiertheit jedenfalls keinen Raum finden. Denn die Beziehung zu Gott ist wichtiger, als eine Wahrheit nach äußeren Maßstäben oder wovon einer überzeugt wäre. So kann auch die Wahrheit im einzelnen (eine spezifische) nicht mehr sein, als im Einzelnen (im Nächsten), denn wieso sollte etwas, was nicht lebt, Gott näher stehen, als etwas Lebendiges?!

Also heißt es, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen, nur heißt es nicht, dass der Mensch ja nicht auch Gottes Zeuge oder Zeugnis ist. Nicht aber in dem, was jeder für sich tut oder sagt, sondern das, was man in ihm erkennt, aufgrund dessen, worin man selbst Gott bezeugt und was dem eigenen Glauben entspricht.

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Spekulative Vernunft - KiW 11:6:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 25 2016, 01:48

Ein Kurs in Wundern - T 11:6:5

Unterschätze weder die Hingebungskraft des Gottessohnes noch die Macht, die der Gott, den er anbetet, über ihn hat. Denn er begibt sich an den Altar seines Gottes, sei es der Gott, den er gemacht hat, oder der Gott, Der ihn erschaffen hat. Deshalb ist seine Sklaverei so vollständig wie seine Freiheit, denn er gehorcht nur dem Gott, den er annimmt. Der Gott der Kreuzigung fordert, dass er kreuzige, und seine Anbeter gehorchen. In seinem Namen kreuzigen sie sich selbst und glauben, dass die Macht von Gottes Sohn aus Opfer und aus Schmerz geboren wird. Der Gott der Auferstehung fordert nicht, denn es ist nicht Sein Wille, wegzunehmen. Er fordert nicht Gehorsam, weil Gehorsam Unterwerfung einschließt. Er möchte nur, dass du deinen Willen lernst und ihm folgst, nicht im Geist des Opferns und der Unterwerfung, sondern in der Freude der Freiheit.
---
Man könnte sagen, alles ist Glaube an einem Menschen, da ja auch der sogenannte Ungläubige ja nichts desto weniger glaubt, vielleicht weit fester noch, als der sogenannte Gläubige.

Technisch gesehen könnte man auch sagen, alles ist Wille, und jeder Vorgang auch Teil eines Willens. Entfällt alles Überflüssige daraus, dann bleibt ein konzentrierter Wille.

Deswegen geht es weniger um die Potenzierung als mehr um die Negierung, zumindest von allem, was überflüssig und unnötig ist, um dieses zuerst auszuräumen. Denn was soll man potenzieren, wenn nicht das, was da ist, wenn es aber unrein ist, dann potenziert man eben dieses auch mit. Und wollte man nun etwa zum schlechten beitragen? Und wenn nur das Reine daraus erst gewonnen wird und erwächst, dann erübrigt sich auch irgend welches potenzieren...

Weiter in dieser Hinsicht, wird man wohl auch erkennen können, dass wenn es im Willen Gottes liegt, dass der Mensch sich in diesem erkennt, dies nicht beinhalten kann, was Gott gar nicht kennt oder kennen kann, z.B. Unterwerfung. Und doch ist es immer noch eine Frage dessen, worauf es sich bezieht. Denn dem, was nicht dem Willen Gottes folgte, bliebe ja folgerichtig angeraten, sich diesem zu unterwerfen, doch allem was darin schon ist, wäre es überflüssig dies zu raten...

So auch vieles, was an Kulten praktiziert werden mag, ist schonmal derart, als lehrte man sich durch Bräuche und Riten Gott anzunähern, obwohl diese ihm oft schon von der Sache her nicht entsprechen können. Und wie sollte dieses auch gehen? Es wäre so, als lehrte man, sich von Gott zu distanzieren, was dabei helfen soll, sich ihm anzunähern? JA, dass mag sogar wiederrum stimmen, aber nur in der Weise, um hinterher sagen zu können, "also das, nein, das war es auch nicht", oder noch nicht jedenfalls...

Also kann man es sich ebenso sparen, ohne etwas zu erkennen, anzufangen irgend etwas, mit irgend etwas zu kombinieren und zu verbinden, oder irgend etwas zu tuen, wo man keinerlei Ahnung hat, was etwas ist oder nicht einmal, was etwas nicht ist. Bis man es in der ein oder anderen Richtung erst gefunden und erfunden hat.

Anders gesagt, statt die Zeit dem hinzugeben, was man nicht braucht, diese dem Notwendigen erst zuwenden, bis dieses erfüllt ist und man es auch nicht mehr braucht.. und dann kann sich das nächste, was zu tuen ist sich auch auftuen.. vom Notwendigsten zum Notwendigen, vom Notwendigem zum Ratsamen und vom Ratsamen zum Allgemeinen, bis man mit diesem soweit durch ist, anstelle dem, dass dieses mit einem durch ist, weil man nicht darüber kommt oder da nicht einmal heran käme, an das, wie etwas ist oder nicht ist.

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Liebevolle Gedanken - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jun 27 2016, 00:12

Ein Kurs in Wundern - T 11:7:2

Jeder liebevolle Gedanke, den der Gottessohn je hatte, ist ewig. Die liebevollen Gedanken die sein Geist in dieser Welt wahrnimmt, sind die einzige Wirklichkeit der Welt. Sie sind immer noch Wahrnehmungen, weil er immer noch getrennt zu sein glaubt. Doch sind sie ewig, weil sie liebevoll sind. Und da sie liebevoll sind, sind sie wie der der Vater und können deshalb nicht sterben. Die wirkliche Welt ist tatsächlich wahrnehmbar. Das einzige, was dazu nötig ist, ist die Bereitwilligkeit, nichts anderes sonst wahrzunehmen. Denn wenn du sowohl Gut wie Böse wahrnimmst, akzeptierst du sowohl Falsches als auch Wahres und unterscheidest nicht zwischen ihnen.
---
Im allgemeinen beginnt Liebe wohl beim liebevollen Gedanken. Es ist meist nicht so schwer, dass nur zu lieben, was irgendwelche Vorbedingungen erfüllt und einem so steht, dass es als liebenswert durchgeht oder etwas für einen dabei ist, was einem wohlgefällig ist. Vielleicht auch bloß zeitweilig, wenn einem danach zumute ist, während dessen, wenn etwas quer stünde, man sich berechtigt sähe, diesem zu grollen, es zu hassen und zu zürnen u.dgl.m.. denn ist dies nicht auch das, was jeder Mensch meist hinbekommt?!

Die erste Regel wird daher sein, aufzuhören zu schaden, bevor man dazu überginge zu sagen, man liebte. Ebenso wie die Welt so wahrzunehmen, wie sie ist, bedeutet, dass auszuräumen und wegzulassen von dem, was sie nicht ist.

Lieben lässt sich alles ohnehin nur, wenn man es zuerst so annimmt, wie etwa ist, dabei kann man getrost das weg-/entlassen, wie etwas nicht ist, also in der Wahrhaftigkeit, jedenfalls so, wie man selbst darin gefestigt ist. Ansonsten zuerst offen erfahren ggf. erfassen, was da ist, denn erst dann kann diesem überhaupt die Liebe auch gelten.

Man kann in kleinem, d.i. in allem überhaupt, konsequent sich üben, in dem man diesem erst so begegnet, dass nichts dabei ist, was diesem schaden könnte (Gedanken, Emotionen usw.), dann alles ausräumen, was diesem selbst nicht entspricht, dann sich auf das richten, was diesem günstig zukommt und dann allmählich entwickelt sich auch die Liebe dazu.

Nicht als Liebe zum eigenen Gefühl hinsichtlich etwas, sondern mehr als Achtung z.B., vor dem, was wirklich da ist, d.i. auch vor dem, was alles werden musste, damit dieses wirklich werden konnte. So geht es von Achtung zum Respekt über, von Respekt zur Bewunderung, von Bewunderung zur Anerkennung, bis hin zur Liebe, zu dem, wie es an sich selbst ist.. und erst über liebevolle Gedanken zu etwas, ja letztlich zu allem was wirklich ist, sich hin zur tiefen Liebe vorarbeiten...

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Die Welt als Sinnbild und Schöpfung - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jun 28 2016, 23:22

Ein Kurs in Wundern - T 11:7:1

Die Welt, wie du sie wahrnimmst, kann der Vater nicht erschaffen haben, denn die Welt ist nicht, wie du sie siehst. Gott hat nur Ewiges erschaffen, und alles, was du siehst, ist vergänglich. Daher muss es eine andere Welt geben, die du nicht siehst. In der Bibel ist die Rede von einem neuen Himmel und einer neuen Erde; das kann jedoch nicht wörtlich stimmen, denn die Ewigen werden nicht neu erschaffen. Neu wahrzunehmen heißt nur, wieder wahrzunehmen, was besagt, dass du vorher oder in der Zeitspanne dazwischen überhaupt nicht wahrgenommen hast. Was also ist die Welt, die deine Wahrnehmung erwartet, wenn du sie siehst?
---
Eins ist klar, ob man sich in der Welt, als ein Teil von etwas Besserem sieht, und sich z.B. in irgend einer Weise karitativ betätigt (was ja an für sich gut sein mag, wie auch immer es will), doch ist es immer noch ein Teil der Welt, vorerst mal nicht mehr oder weniger als alles andere in der Welt also auch.

Soll heißen, man glaubt ebenso an das Gute wie Schlechte, wie all die, die man zum Schlechten geneigt wäre zu zählen. Vielleicht ist man durch die festen Überzeugungen in der Richtung entscheidend sogar dabei, etwas herauszuheben, von dem, was vielleicht nur symbolisch da ist oder nur astral vorhanden sein mag, dahin, dass es zur bitteren Realität erst wird (d.h. eine bestimmte Form von Objektivität erst annimmt).

Welchen Anteil hätte dann im Vergleich einer, der darin nur eine Rolle spielt, und einer, der vermeintlich der Ansicht ist, ja nur Gutes zu Tuen, aber eben doch den Boden dazu legt, in einer Welt, worin es ohne dieses jeweilige, gar nicht erst zu Tage treten würde (was immer es auch sei)?!

Keine Frage, es soll ein jeder das auch Tuen, wozu auch immer er sich berufen sehen sollte. Aber nicht alles was glänzt, ist Gold, und nicht alles, was nicht erkennbar ist, weil für den Moment kein Licht darauf fiele, ist zugleich Finsternis. Sondern alles nach seiner Art und nur so, wie dies eingesehen werden kann.

Jedenfalls ohne etwas unparteiisch betrachten zu können, gibt es wohl kaum wirkliche Objektivität der Dinge oder Umgang damit. Das also wahrzunehmen, was nicht ist und danach zu handeln, ist das, was vom Geiste her nicht ist. Daher kann man sich hier und da beteiligen, aber man sollte nichts überbewerten, denn die Frage ist, ob es auch eine geistige Entsprechung dazu gibt und was diese ausmacht. Und oft kann dies, das wertvollere sein, daran zu arbeiten und diese zu erkennen, als blinder Aktionismus an sich.

Und letztlich geht es dann doch vielleicht darum, alle zu überzeugen, nicht an dem festzuhalten, was vergeht oder bereits vergangen ist (wie alles in der Zeit vernommene ja immer nur noch Teil der Vergangenheit ist) und aus sinnbildlichen Welten (d.i. Traumwelten) herauszutreten, in die schöpferische Welt (die Schöpfung im kosmischen Zusammenhang). Doch muss man erst erkennen, warum man worein gegangen ist, um dort wieder rauszugehen, wo man erkannt hat, worin man überhaupt war und warum man hinein ging.. um nicht kurz darauf doch wieder reinzugehen, weil man nichts erkannt hat oder es überhaupt nicht das war, was man darin gesehen hat...

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Liebeskunde - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jul 02 2016, 01:55

Ein Kurs in Wundern - T 10:E:3

Gott ändert Sein Denken über dich nicht, denn Er ist über Sich Selbst nicht im Ungewissen. Und was Er weiß, das kann erkannt werden, weil Er es nicht für Sich alleine weiß. Er hat dich für Sich Selbst erschaffen, aber Er hat dir auch die Macht verliehen, für dich selber zu erschaffen, damit du seist wie Er. Deshalb ist dein Geist heilig. Kann irgendetwas die Liebe Gottes übertreffen? Kann also irgendetwas einen Willen übertreffen? Nichts kann dich erreichen, was jenseits von ihm liegt, denn da du in Gott bist, umfasst du alles. Glaube dies, und due wirst begreifen, wie viel bei dir liegt. Bedroht irgendetwas deinen Geistesfrieden, so frage dich: "Hat Gott Sein Denken über mich geändert?" Dann nimm Seine Entscheidung an, denn sie ist in der Tat unwandelbar, und lehne es ab, dein Denken über dich zu ändern. Gott wird Sich niemals gegen dich entscheiden, denn damit würde Er Sich gegen Sich Selbst entscheiden.
---
Kann irgendetwas die Liebe Gottes übertreffen?
Den Liebesakt Gottes kann wohl nichts und niemand übertreffen, denn alles, was man ist, allem vollständig zu geben, was man hat (erschaffen), damit es so sein kann, wie man selbst ist.. wenn das nicht vollständige und uneingeschränkte Liebe ist, was dann?!

Drum kann es wohl auch keine Liebe geben, die nicht von Gott ist, so dass außerhalb von Gott wohl keine Liebe existieren kann und was an Liebe da ist, diese auch Gottes ist...

Wir können auch nicht mehr ausdehnen, als was wir in Gott und auch in uns selbsterkannt haben. Denn würde man es tuen oder versuchen, könnte man wohl auch schwerlich zu sich selbst finden können, denn man wäre mit etwas beschäftigt, wo man nie wüsste was es ist, wessen es ist, oder womit es zusammenhinge, und dieses würde mit ausgebreitet werden.

Selbst wenn man am Ende sagen wird, man ist alles Selbst, so ist auch das alles Gottes, also kann man es in der Weise auch nur über das sagen, was man wirklich auch selbst erkannt hat. Und dies heißt nicht nur anzuerkennen, dass es wohl einen irgend einen Sinn ergäbe, sondern dass sich der Zusammenhang einem erschließt und zugänglich wird, also eine Objektivität an sich selbst zu Tage tritt.

So ist auch Liebe objektiv, in der Art, wie man die Dinge anfasst.. also so, wie sie an sich selbst sind, zuerst.. dann was man diesen beigeben kann, zunächst.. und wie sie von Gott anerkannt werden zuletzt...

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Ausgeträumt - KiW 10:1:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jul 04 2016, 00:03

Ein Kurs in Wundern - T 10:1:2

Du bist in Gott zu Hause und träumst von der Verbannung, bist aber vollkommen in der Lage, zur Wirklichkeit zu erwachen. Ist es deine Entscheidung, das zu tun? Du weißt aus eigener Erfahrung, dass du, was du in Träumen siehst, im Schlaf für wirklich hälst. Im Augenblick jedoch, in dem du aufwachst, merkst du, dass alles, was im Traume zu geschehen schien, gar nicht geschehen ist. Das findest du nicht seltsam, obschon gegen alle Gesetze dessen, wozu du erwachst, verstoßen wurde, als du schliefst. Ist es nicht möglich, dass du lediglich aus einem Traum in einen anderen gewechselt hast, ohne wirklich zu erwachen?
---
Sicher kann man einwenden, wenn eine gewisse Rezeptivität gegeben ist und man sich seiner selbst besinnen kann, dann wird es schon kein Traum sein. Aber die Träume haben auch die Eigenheit, dass als normal anzunehmen, was im Verhältnis zu den Gegebenheiten steht oder gebracht werden kann.

Die Möglichkeiten damit (mit allem) umzugehen, sind bis zu einem gewissen Grad angepasst. Dazu würde nach der Art des Traumes ggf. auch die Rezeptivität gehören, oder eine Art der Selbstbesinnung ebenfalls.

Im Grunde ist das, womit man in sich (nicht nach außen) hin, zu ringen hat, ein Zeichen dessen, wach zu sein, eben in diesem daher. Denn in einem Traum verlagert man das nach außen, was man verarbeitet, wobei ein gewöhnlicher Traum ja nur ein Abbild dieser zu verarbeitenden Vorgänge ist, man geht aber nicht nach innen oder es gibt keine spezifische Unterteilung zwischen Innen und Außen.

Und irgendwann (wenn man grundsätzlich hinreichend erwacht ist) ist es so, dass man kaum oder gar nicht mehr träumt, es wird dann eher eine unbewusstere Art, etwas zu verarbeiten. Wenn man das meiste bewusster verarbeitet, entfallen auch die Träume dieser Art, so wie man grundsätzlich wacher mit allem umgeht.

Wie man mit der bewussten Absicht aus Träumen erwachen kann, sofern man sich das vorher so mal vorgenommen hat und sich damit auseinander gesetzt hat, so ähnlich kann man es sich auch vornehmen, an sich zu erwachen.

Es ist wohl anfangs mehr eine Art, das, was man sonst für wirklich hielt, für relativ zu nehmen, selbst wenn es da ist (wie in Wachträumen), es tritt aber etwas anderes hinzu, was dann für einen eine größere Wirklichkeit hinzutut. Und man erkennt Dinge, die sonst einem eher nicht zugänglich sind, sobald man ausgeträumt hat und aufwacht, auch wenn damit nicht alles einfacher oder leichter wird. Doch hat man es auch eher (oder nur dann erst) mehr mit den Dingen an sich selbst zu tuen.

Ist nur die Frage, ist das Träumen oder das Wachsein ein größerer Alptraum?

Devino Melchizedek

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Die Wirklichkeit sieht oft anders aus... - KiW 10:4:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jul 08 2016, 01:21

Ein Kurs in Wundern - T 10:4:1

Alle Magie ist ein Versuch, das Unvereinbare miteinander zu vereinbaren. Alle Religion ist die Einsicht, dass das Unvereinbare nicht vereinbart werden kann. Krankheit und Vollkommenheit sind unvereinbar. Wenn Gott dich vollkommen schuf, bist du vollkommen. Glaubst du, du könntest krank sein, so hast du andere Götter neben Ihn gestellt. Gott führt keinen Krieg gegen den Gott der Krankheit, den du gemacht hast, wohl aber du. Er ist das Symbol für die Entscheidung gegen Gott, und du hast Angst vor ihm, weil er mit Gottes Willen nicht vereinbar ist. Wenn du ihn angreifst, verleihst du ihm Wirklichkeit für dich. Wenn du es aber ablehnst, ihn anzubeten, in welcher Form er dir auch immer erscheinen mag und wo auch immer du ihn zu sehen vermeinst, wird er ins Nichts entschwinden, aus dem er gemacht wurde.
---
Die Wirklichkeit sieht oft anders aus, als es scheint, einfach schon deswegen, weil es zum Göttlichen keinen Widerspruch geben könnte, was hieße, dass alles im Einklang mit dem Höheren wäre. Auch würde es bedeuten, es könnte viele Schwierigkeiten nicht geben, derer, mit denen man sich heutzutage alles herumschlagen darf.

Und alles fängt meist damit an, etwas für wahr zu nehmen, was einfach nur beiseite gelassen, entschwände. Doch fängt man darauf basierend etwas an, was gar nicht sein bräuchte, bekämpft man schnell auch das, was es nicht gibt. Doch das Kämpfen selbst gibt es dann schon, und auch die Folgen daraus, auch wenn es keinen wirklichen Grund dafür gibt, als nur das Kämpfen selbst.

Man kann aber nichts erkämpfen, was nicht irgendwie erschaffen und erbaut wäre, doch wahrscheinlicher ist, dass weit mehr zunichte gemacht wird. Und würde man sich selbst in den Dienst stellen zu erbauen und zu erschaffen, dann hätte man gar nicht erst die Zeit, um ohne Grund zu kämpfen. Auch wäre es nur wahrscheinlich, dass an sich viel mehr übrig und stehen bliebe. Denn viel mehr geht schnell zu Bruch, als zu wenig Platz für etwas anderes da wäre.

Oft ist es nämlich so, dass nicht irgend ein Widerstand das Problem darstellt, sondern das Bild, was man sich dazu malt, man geht aber zu wenig nach innen und gegen ein falsches Bildnis vor, sondern nach außen und gegen irgend etwas vor, was gerade sich mit diesem Bild verbinden lässt (Verblendung).

So entsteht nicht selten Unfrieden, mit sich und mit allerlei, und hinterher will's keiner gewesen sein, entweder weil alle quasi tot sind, oder weil sich der Verblendung selbst kaum die Schuld zuschieben lässt. Es bräuchte nicht sein, und deswegen lässt man sein, was nicht sein braucht, von jeder guten Tat, wie die Bhagavad Gita lehrt, sollte man aber nicht ablassen, bis sie ebenfalls gar nicht mehr erforderlich ist, weil es an sich kein Erfordernis mehr gibt, da alles erfüllt wurde, was erfüllt gehörte...


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Es geht immer um alles oder nichts - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jul 11 2016, 01:54

Ein Kurs in Wundern - T 10:5:12

Wenn Gott Seine Kinder als gänzlich sündenlos kennt, dann ist es gotteslästerlich, sie als schuldig wahrzunehmen. Wenn Gott Seine Kinder als gänzlich ohne Schmerz kennt, dann ist es gotteslästerlich, irgendwo Leiden wahrzunehmen. Wenn Gott Seine Kinder als gänzlich freudig erkennt, dann ist es gotteslästerlich, sich deprimiert zu fühlen. Alle diese Illusionen, wie auch die vielen anderen Formen, unter denen die Gotteslästerung auftreten mag, sind eine Weigerung, die Schöpfung so zu akzeptieren, wie sie ist. Wenn Gott Seinen Sohn vollkommen schuf, so musst du ihn so sehen lernen, um zu lernen, was seine Wirklichkeit ist. Und als Teil der Sohnschaft musst du dich selbst auf diese Weise sehen, um zu sehen, was die deine ist.
---
Zuerst wird einem nichts anderes bleiben, als das anzunehmen, was da ist, und damit arbeiten. Denn an keinem Wort allein, was nicht in einen dringt und zugleich in das, womit es einen verbinden soll, wird man sich so reiben können, dass man um das herumkommt, worin man ist. Wenn man das, was man als sich selbst sah, angenommen hat, kann man dazu übergehen, sich den Zugang zu erarbeiten, zu dem, wovon die Notwendigkeiten einen nicht mehr abhalten können.

Denn es liegt ja nicht in irgendeinem bestimmten und besonderen Etwas nach einer Art, was man durch vielleicht skurrile oder sonst wie kuriose Mittel erreichen muss. Es liegt vielmehr in allem, wenn man das bedient hat, was einen nicht in die Tiefe kommen lässt, weil es zuerst Erlösung verlangt.

Auch ist es nicht so, dass man gleich alles hat, und sich nur an sein tolles großartiges Selbst irgendwo im Unbestimmten wenden braucht. Dieses eine Großartige ist Gott dann wohl selbst. Es darf erst verwirklicht werden, daher mag es ein großartiges Wesen hinter jedem Einzelnen geben, aber jeder Einzelne gehört dann diesem, und nicht dieses dem Einzelnen. Man könnte auch sagen, ein jeder gehört dem Gesamten oder dem Ganzen oder Gott, aber nichts davon dem Einzelnen, außer als Möglichkeit und Geschenk von Gott, und nur dann das, was der Einzelne verwirklicht hat ist ihm wirklich und so geht es um alles oder nichts.

Alles ist zum lernen da, und sowohl gibt es Schmerz als eine Einbildung, dann wieder nicht (als reine Seele) und dann wieder als in der Gesamtheit (erschaffene Schöpfung im Selbst), bis es dann wieder zum Bedeutungslosen wird und (im Geiste des Göttlichen) entschwindet. Dadurch ist es durchaus eine Frage, worauf es sich bezieht. Ob man diesem die Realität nur absprechen braucht, oder sein Augenmerk woanders hinlenken, oder es tatsächlich heilen sollte, oder auch es tatsächlich einfach entschwinden sieht, weil es dort nicht bestehen kann, wohin man eingeht.

Man kann also nicht darauf warten, dass einer kommt und alles für einen erledigt. Wenn es geschieht, dann gehört man nicht sich selbst. Und daher sollte man zusehen, so viel es geht und man kann, auch selbst zu erledigen (und zu verwirklichen). Und nicht nur sagen, ich bin dies und ich bin das, und sonst wie toll, während man nicht einmal erkennt, was der eigene Hintern ist, dass dieser auf einem Stuhl sitzt und allem voran es um das geht, was einen tagtäglich umgibt. Bis man in allem Tagtäglichen eben dieses ausmachen kann, was einen zum Seelischen und letztlich zum Göttlichen führt.

Es gibt keine zwei Welten, die gespalten sind, wovon die eine schlecht ist und die andere gut ist und abgesondert voneinander.. wenn es alles zum Einen werden soll, dann muss es heil und ganz sein, dann aber auch alles, bis man nichts anderes mehr wahrnehmen kann...

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Einfaches, einfach lassen... - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jul 12 2016, 01:38

Ein Kurs in Wundern - T 10:5:2

Vergiss jedoch nicht, dass Gott verleugnen unweigerlich zu Projektion führt, und du wirst glauben, dass andere und nicht du selbst dir das angetan haben. Du musst die Botschaft empfangen, die du gibst, weil es die Botschaft ist, die du haben willst. Du magst zwar glauben, dass du deine Brüder den Botschaften gemäß beurteilst, die sie dir geben, aber du hast sie nach der Botschaft beurteilt, die du ihnen gibst. Schreibe nicht ihnen deine Verleugnung der Freude zu, sonst kannst du nicht den Funken in ihnen sehen, der dir Freude bringt. Die Verleugnung des Funkens ist es, die Depression mit sich bringt, denn jedesmal, wenn du deine Brüder ohne diesen siehst, verleugnest du Gott.
---
Nicht die Sonne dreht sich um die Erde, auch wenn es vom Standpunkt der Erde aus, es sich so beobachten lässt und es so scheint, als wäre dem so. Doch tatsächlich dreht sich die Erde um die Sonne! Wobei doch die Frage sich wohl stellen mag, wo es nun heißer zur Sache geht? Und dreht es sich dann nicht doch immer auch um dieses, wo es heiß zur Sache geht?

Das heißt, nicht alles, was da ist, hat etwas mit einem zu tuen, auch wenn es vom eigenen Standpunkt allein besehen, so ausschauen mag.

Oft hilft es auch, die Dinge einfach im Raum zu belassen, in welchem diese sich befinden, und oft genug reicht dieses auch schon und ist alles wessen es bedarf.

Bezieht man hinreichend mit ein, ist man ab einem gewissen Grade wohl auch immer einbezogen, sei es auch nur vom allgemein Menschlichen Stande her. Bezieht man alles nur auf sich, dann hat man womöglich auch leicht mal versäumt, alles andere mit einzubeziehen.

Es kann auch erleichternd sein, die Dinge sich auch mal selbst zu überlassen, damit diese, diese selbst sein können. Zugleich hat man vielleicht doch gar nicht so viele Sorgen, wenn man sich nur dem esentlicheren mehr zuwendet. Denn manches ist überhaupt kein Problem, wenn man es zu keinem für sich macht.

Ja Dinge sind oft einfach, wenn man sie einfach lässt, wie sie sind...

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Das Leben als Lehrmeister - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jul 17 2016, 02:10

Ein Kurs in Wundern - Lektion 268

Lass alle Dinge genau so sein, wie sie sind.

Lass mich heute nicht Dein Kritiker sein, Herr, und gegen Dich urteilen. Lass mich nicht versuchen, mich in Deine Schöpfung einzumischen und sie zu kranken Formen zu verzerren. Lass mich gewillt sein, meine Wünsche von ihrer Einheit zurückzuziehen und sie so sein zu lassen, wie Du sie schufst. Denn so werde ich auch in der Lage sein, mein Selbst wiederzuerkennen, wie Du mich schufst. In Liebe wurde ich erschaffen, und in Liebe werde ich auf ewig bleiben. Was kann mich erschrecken, wenn ich alle Dinge genau so sein lasse, wie sie sind?
---
An sich ist es gar nicht leichter in irgend einer Art von Schlechtigkeit ausdauernd zu sein, wie in etwas, das der Tugendhaftigkeit entspräche. Es liegt mehr an dem, was auf der eigenen Seite kultiviert ist, und dahin geht Mehrheitlich die Reise.

Das was einem entspricht, darin wird man sich auch am wohlsten fühlen, auch wenn es nicht unbedingt auch das ist, was für einen gut ist und doch kann es ebenso gut auch demgemäß sein. Es mag vielleicht leichter fallen, über das, womit man nicht zu kämpfen hat, etwas zu sagen, aber auch das ist nicht immer das, was sinnvoll ist. Vor allem, wenn man sich dann nicht selbst als nächstes darin vorfinden möchte, weil man sich eingemischt hat.

Wobei es nachträglich helfen kann, selber weniger über irgend etwas zu urteilen, wenn man selber bereits Schwierigkeiten damit hatte, und Erfahrung muss ohnehin im Leben gemacht werden und man kommt auch nicht wirklich daran herum. Auch schlechte Erfahrung ist letztlich gute Erfahrung, weil sich mit Erfahrung auch etwas verbinden und machen lässt und darauf aufsetzen.

Das Leben lehrt uns durchaus das, was wir brauchen, auch wenn es erst viel später zum Nützlichen sich wendet oder gebrauchen lässt. Denn durch die Subjektive Gegenwart (Seele) wird man schon hinreichend dorthin gelenkt, worauf es für einen ankommt.

Nur die Lehre, die muss man dann schon selber daraus ziehen, denn es kann einen nichts zwingen, etwas zu lernen. Man lernt nicht für die Lehrer, aber man lernt auch nur freiwillig...

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Sich-gesund-sehen - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jul 18 2016, 13:57

Ein Kurs in Wundern - T 9:3:5

Verhält ein Bruder sich wahnsinnig, so kannst du ihn nur dadurch heilen, dass du die geistige Gesundheit in ihm wahrnimmst. Wenn du seine Fehler wahrnimmst und sie akzeptierst, dann akzeptierst du deine. Wenn du die deinen dem Heiligen Geist übergeben willst, dann musst du das auch mit den seinen tun. Wenn das nicht zu der einzigen Art wird, in der du mit allen Fehlern umgehst, kannst du nicht verstehen, wie alle Fehler aufgehoben werden. Inwiefern ist das etwas anderes, als dir zu sagen, dass du das lernst, was du lehrst? Dein Bruder hat ebenso Recht wie du, und wenn du denkst, er irre sich, dann verurteilst du dich selbst.
---
Natürlich kann es mal brodeln in einem, und man möchte ja schonmal dem ein oder anderen sagen, was man von ihm hält, denn er sollte ja mal auch wissen, woran er ist u.dgl.m.. derartiges kann schon einmal aufkommen an Gedankengift...

Doch ein jeder hat durchaus das Recht auf eigene Blödheit oder zumindest auf die ein oder andere Dummheit. Es ist wohl kein Grund da auch gleich mitzugehen und in eben dieses mit hinein zu gehen. Mehr würde die Vernunft anraten, dasjenige bei sich anzuschauen und davon abzulassen bzw. dort raus zu gehen, damit es kein Teil der eigenen Realität wird oder länger bleibt.

Dennoch ist es in der Praxis sicher nicht immer so leicht erreicht. Was leichter sein kann, ist sich vor Augen zu führen, dass es alles nicht wahr ist, wenn es vom Göttlichen nicht angenommen oder von einer Seele mitgenommen wird. Und wird es von einer mitgenommen, dann muss es ja nicht die eigene sein. Und man regt sich nur über das sonst auf, was nicht ist und ja doch für einen nur soweit, wie man dran glaubt und von der Existenz dessen überzeugt ist.

"Jeder rette sich selbst", heißt auch, dass für das eigene (Innere) niemand sonst verantwortlich ist, als man selbst. Und so ist man auch angehalten, dem anderen die eigene Verantwortlichkeit (auch für Dummheiten) zu überlassen, damit irgendwann eine Erfahrung daraus werden kann.

Jeder hat Recht und jeder Weg kann für andere der richtige sein, wenn einer es so möchte und zumindest als Erfahrung. Es gibt keine besser oder spiritueller, denn nichts ist so spirituell wie der eigene Alltag, wie bereits oft gesagt wurde. Denn das ist, worin man lebt und womit man ständig zu tuen hat bzw. auch wovon man umgeben ist, vielleicht auch, was man ein stückweit mit sich nimmt (in seiner Aura mit sich führt). Es aufzuheben und zum spirituellen Leben zu entfachen, liegt in den eigenen Händen, und gerade dies ist, was am wenigsten von der eigenen Verantwortung ausgenommen werden kann.

Denn selbst bei einer Anschaffung irgend welcher Gegenstände ist es mal überlegenswert, wie oft etwas genutzt wird, und ob es dann klug ist, gerade dort möglichst zu sparen oder eher etwas hochwertiges anzuschaffen, während man vielleicht ungeprüft für allerlei anderes Geld ausgibt, was gar nicht genutzt oder gebraucht wird.

So ist es aber auch im Umgang mit allem, es stellt sich die berechtigte Frage, wie oft fasst man etwas an, oder hat damit zu tuen? Dies ist dann kein Grund es möglichst zu ignorieren und unbewusst zu handhaben, weil es ja über die maßen alltäglich ist, wie es ausgiebig zur Routine gemacht wird, sondern gerade dass so gründlich anzugehen, bis es gut von der Hand geht und man es vielleicht sogar gerne macht, jedenfalls ohne Widerwillen, bis es angehoben ist, zur geistigen Entsprechung hin.

Jedenfalls gibt es wohl nichts, was ausgenommen werden kann, um darin zu mehr Selbsterkenntnis gelangen zu können. Sei's darin, dass etwas nicht ist, oder, was etwas an sich selbst ist.

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Perspektiven und Bildung - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jul 21 2016, 02:16

Ein Kurs in Wundern - T 9:4:9

Das Ego lebt buchstäblich von geborgter Zeit, und seine Tage sind gezählt. Fürchte das Jüngste Gericht nicht, sondern heiße es willkommen und warte nicht, denn die Zeit des Ego ist von deiner Ewigkeit "geborgt". Das ist die Wiederkunft Christi, die für dich gemacht ward, wie Seine Ankunft erschaffen wurde. Die Wiederkunft Christi ist lediglich die Rückkehr von Sinn und Verstand. Kann das denn Furcht erregend sein?
---
Wozu ist man religiös? In vielen Fällen sollte man sich nicht zu sehr wundern, wenn unterm Strich dabei herauskommen sollte, dass es (der Seele) nur darum ginge, zur Vernunft zu gelangen, und dies mit Vorwand, weil der gerade Weg zu einfach und evtl. zu unspektakulär sonst wäre. Denn was sollte vom Menschen etwa mehr Geist verlangt sein, als von der Seele? Und was sollte die Seele vom Menschen mehr wollen, als dass er in vernünftiger Weise Mensch ist?

Ebenso, ist auch vieles nur geborgt und entliehen, damit etwas werden kann, was sonst nicht werden kann, oder jedenfalls in keiner absehbaren Zeit.

Und überhaupt, wenn sich alle entschließen würden, auch nur für einen Tag, nur das zu tuen, was zum Guten allein zählt und führte, wäre der Wandel global so umfassend, dass man nicht nur nicht zurück wollen würde, da es damit doch um alles besser bestellt wäre; sondern man könnte in vieler Hinsicht auch nicht zurück, weil es das in der Weise dann nicht mehr gäbe, um zu diesem zurück zu gelangen.

Vieles wird gemacht, weil es scheinbar am Perspektiven fehlt. Dabei ist es in den meisten Belangen doch nur die Bildung, die fehlt. Wie auch schon das Sprichwort impliziert, "gib einem Hungernden einen Fisch, dann ist er einmal satt, zeig ihm wie er fischen kann, und er weiß, wie man sich selber ernähren könnte". So verhält es sich mit Perspektiven und der Bildung an sich.

Bei vielem in der Welt, was sich abspielt, kann man annehmen, dass es nicht echt ist. Vielleicht nicht einmal aus dem Grunde, dass es sich nicht in irgendeiner Weise ereignet, sondern von dem her, dass es vom Geistigen nicht getragen wird, und im Geistigen keine Entsprechung hat. Daher ist es auch nur etwas, was unter dem zeitlichen Aspekt entliehen ist.

Und wenn man nur wüsste, wie alles sein könnte, wäre es ein leichtes, von dem abzulassen, wie es nicht sein bräuchte oder oft auch nicht wirklich ist. Damit es zu dem werde, wie es ist, statt von diesem zeitlich geborgt zu sein.. und es könnte sehr ärgerlich werden, erkennen zu müssen, wie unnötig viel Zeit verschenkt wird (d.h. dem entliehen, wie es alternativ besser wäre, wenn es diesem nicht entliehen wäre)...

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Was zählt, wenns zählt... - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jul 23 2016, 03:06

Ein Kurs in Wundern - T 19:4:D:21

Du bist so weit gekommen, weil diese Reise deine Wahl war. Niemand unternimmt es, etwas zu tun, wovon er glaubt, es sei bedeutungslos. Woran du treu geglaubt hast, ist noch immer treu und wacht in einem so sanften und dennoch starken Glauben über dich, dass es dich weit über den Schleier hinausheben und den Sohn Gottes wohlbehütet unter den sicheren Schutz seines Vaters stellen wird. Hier ist der einzige Sinn und Zweck, der dieser Welt und der langen Reise durch diese Welt jegliche Bedeutung gibt, die überhaupt in ihnen liegt. Darüber hinaus sind sie bedeutungslos. Du und dein Bruder steht beisammen, noch immer nicht überzeugt, dass sie einen Sinn und Zweck haben. Doch dir ist es gegeben, diesen Zweck in deinem heiligen Freund zu sehen und ihn als deinen eigenen zu begreifen.
---
Je mehr man etwas gebraucht, desto mehr kommt man für gewöhnlich hinein. Man merkt es auch an sich selber, wenn man über das, was man früher als Errungenschaft ansah, nur noch müde schmunzeln kann. Oder sich gar darüber selber entrüstet, wieso so und nicht anders man voran oder daran heran gegangen ist, u.dgl.m...

Und wenn man immer weiter geht, dann stellt man vielleicht erstaunt fest, dass man irgendetwas von sich, was man vielleicht früher mal geschrieben hatte, gar nicht mehr als sein's wiedererkennt. Und erstaunt ist, dass es ja von einem selber ist und man da kaum noch einen Bezug bei sich findet, weil man bereits in etwas anderes hinein und weiter gegangen ist.

Manchmal ist es auch einfacher, nicht zu sehr etwas als seins anzusehen und es ruhig auch mal im Raum schweben zu lassen, nebst allem anderen, ohne es anders zu betonen, als alles andere im Raume auch.. denn letztlich läuft es in den meisten Dingen auf genau das hinaus.

Hinterher schaut man zurück und sagt sich womöglich, "ach, das Leben damals.. da war dieses so und jenes so", und sieht sich selber gar nicht als mehr, als die Sachen selbst nur, um die es darin vorrangig ging, welche von ausgeprägter Wertigkeit sich erwiesen haben sollten, nachdem sich aller persönlicher Bezug daraus gelöst hat.

Etwas mehr vom wesentlicheren statt von sich selber, und entgegen dem, wie es heute vielleicht scheinen mag, ist man gerade damit weit eher auch bei dem, was länger bleibt und gilt. Denn es heißt, dass nachdem scheiden aus der Welt, nur vielleicht 10-20% der Persönlichkeit weiter mitgenommen wird und so auch der Bezug danach dazu.

So ist das, was heute für einen mehr zählt, hinterher meist weniger, wenn das, was meinte, wofür etwas zählte, gar nicht mehr da ist, um es so zählen zu lassen. Und es zählt vielleicht das allem voran, wovon man es überhaupt nicht angenommen hatte, weil man es nicht begriff, dass es das ist, was zu entwickeln, für einen am meisten schon die ganze Zeit zählte, ohne dass man davon auch nur irgend etwas geahnt hatte. Und so kommt es oft ebendrum, anders als man denkt...

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Massenlauf - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jul 24 2016, 03:06

Ein Kurs in Wundern - T 9:4:1

Sühne ist für alle da, weil sie die Art und Weise ist, die Überzeugung aufzuheben, dass irgendetwas nur für dich alleine da ist. Vergeben heißt übersehen. Sieh also über Fehler hinweg und lass deine Wahrnehmung nicht darauf ruhen, denn du wirst glauben, was deine Wahrnehmung enthält. Nimm nur das als wahr an, was dein Bruder ist, wenn du dich selbst erkennen möchtest. Nimm wahr, was er nicht ist, und du kannst nicht erkennen, was du bist, weil du ihn falsch siehst. Denk immer daran, dass ihr eure Identität miteinander teilt und dass Sie miteinander zu teilen Ihre Wirklichkeit ist.
---
Unabhängig dessen, dass die Seelennatur gleich und eins ist und ohne Sondersein, ist es auch so, dass allerlei nicht nur einem Menschen, sondern der ganzen Menschheit bereit gestellt wird.

Allerdings ist es wohl ratsam, nicht in der Masse unterzugehen, indem man z.B. innerlich immer ein wenig aktiv ist, oder sich rhythmisch sinnvoll betätigt und bereit ist (für das Geistige ansprechbar).

Vom Geistigen wird nicht unterschieden, ob es nun Peter, Franz oder Hildegard ist. Es wird mehr auf die innere Bereitschaft geachtet und wohin welches Thema gegeben werden kann.

Schwimmt man in der Masse, ist es so, dass man in einem Topf schnell landen kann, denn es wird nach Themen oder Kategorien dann zusammengefasst und zugeordnet. Zwar mag es dann einfacher scheinen, da man einfach nur mit schwimmen mag und weniger gefordert wird, allerdings wird man auch weniger gefördert.

Dazu wird es umso schwieriger dann sein, dort, wo man unter die Masse gefallen ist, wieder rauszukommen. Denn bis zu einem gewissen Grad beeinflusst sich bekanntlich alles gegenseitig, und man wird es immer schwerer haben, zu erkennen, was man nun ist, oder was von wem ist und zu wem gehört.

Daher ist das nach hinten raus dann doch nicht leichter, als das, etwas mehr gefordert zu sein und sich dafür auch anzubieten. Auch die Themen sind dann vielleicht andere, denn das woran man heute arbeitet, daran arbeitet morgen dann die Mehrheit, während man bereits ans nächste geht, dadurch aber weniger von der Mehrheit beeinflusst wird.

Selbst also wenn es dann auch vielleicht weniger geordnet und vorgekaut sein mag, es wird einem ohnehin nichts erspart bleiben, was irgendwo zusammengehört oder dazugehört und abgehändelt werden muss.. spätestens mit der Masse zusammen...

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Umdenken - KiW L284

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jul 28 2016, 02:23

Ein Kurs in Wundern - Lektion 284

Ich kann beschließen, alle verletzenden Gedanken zu verändern.


1. Verlust ist nicht Verlust, wenn er richtig wahrgenommen wird. Schmerz ist unmöglich. Es gibt keinen Gram mit irgendeiner Ursache. Und Leiden jeder Art ist nichts als ein Traum. Das ist die Wahrheit, die zuerst nur gesagt, dann viele Male wiederholt wird, um als Nächstes mit vielen Vorbehalten nur zum Teil als wahr akzeptiert zu werden. Dann aber wird sie immer ernstlicher erwogen und schließlich als die Wahrheit angenommen werden. Ich kann beschließen, alle verletzenden Gedanken zu verändern. Und heute möchte ich über diese Worte und über alle Vorbehalte hinausgehen und zur vollen Akzeptanz der Wahrheit in ihnen gelangen.

2. Vater, was du gegeben hast, kann nicht verletzen; so müssen Gram und Schmerz unmöglich sein. Lass mich heute nicht darin versagen, dir zu vertrauen und nur das Freudige als deine Gaben, nur das Freudige als die Wahrheit anzunehmen.
---
Die Wahrheit aus der Lektion anzunehmen, ist ja nicht schwieriger, als allerlei Unsinn anzunehmen, der sonst breite Akzeptanz findet. Wenn da nicht all die Konditionierungen wären, die ein Leben lang auf- und angenommen werden und wurden.

Man sollte sich klar machen, dass es keinen Grund an sich gibt, dem Vorzug zu geben, was vielleicht allgemeine Anerkennung findet, aber bisher keinem zur Rettung diente, wie man sieht...

Also heißt es dann immer wieder umkehren und zurück, um sich wieder neu zu entscheiden, für die Wahrheit, die frei machen kann, wenngleich wenig anerkannt, aber doch erlösend, wenn man sich danach richtet und sein Denken korrigiert, sobald man merkt, man driftet ab.

Denn es gibt keine persönlichen Gründe, um sich nicht nach der Wahrheit zu richten und statt dessen, an irgend etwas festzuhalten, in der Überzeugung, gute Gründe dafür zu haben, um an Nichtigkeiten und Persönlichkeitsquerelen festzuhalten. Denn man selbst verliert am meisten und zahlt zudem einen unnötigen Preis.

Klar ist es mit höheren Einweihungen deutlich leichter, das, was relativ ist, als solches auch zu sehen. Im Gegensatz dazu, wenn es ganz und gar bedrohlich oder sonstwie fordernd ist. Jedoch jeder der Eingeweihten musste auch den Weg bis dahin erstmal finden und gehen.

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Die Vergangenheit ist vorbei - KiW L289

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 01 2016, 02:11

Ein Kurs in Wundern - Lektion 289

Die Vergangenheit ist vorbei. Sie kann mich nicht berühren.


1. Wenn die Vergangenheit in meinem Geiste nicht vorbei ist, dann muss die wirkliche Welt sich meiner Sicht entziehen. Denn ich schaue in Wirklichkeit nirgendwohin, sehe nur das, was nicht da ist. Wie kann ich dann die Welt wahrnehmen, die die Vergebung schenkt? Um diese zu verbergen, wurde die Vergangenheit gemacht, denn dies ist die Welt, auf die nur jetzt geschaut werden kann. Sie hat keine Vergangenheit. Was könnte denn vergeben werden als die Vergangenheit, und wenn sie vergeben ist, ist sie vergangen.
---
Was vergangen ist, ist vorbei, andernfalls ist man im hier und jetzt nicht so ganz dabei...

Es ist ja nicht nur ein einfaches Wahrnehmen von etwas und damit hat es sich auch schon. Denn es muss vieles auch erst verarbeitet werden, von dem, was erfahren wird. Das geht nur, wenn man sich diesem vollständig öffnet und es in Empfang nimmt.

Das heißt ansonsten, dass man immer etwas in Verzug ist, zu dem, was jetzt da ist. Je weniger man es verarbeitet, um so mehr ist man in Verzug oder kann sich immer weniger öffnen, um das zu erfassen, was überhaupt aktuell da ist, um am Erlebnis wirklich teil zu nehmen.

Etwas anderes ist es noch, wenn man von sich aus am Vergangen festhält und darin stehen bleibt. Alles weitere bleibt ja nicht stehen dadurch, sondern man bekommt dann einfach nicht mehr mit, was alles bei einem landet, vor allem, weil man ja nicht direkt damit angemessen umgeht bzw. dann überhaupt noch umgehen kann.

Viele Schwierigkeiten liegen gar nicht darin, dass grundsätzlich beseeltes Leben nicht hinreichend Empfindungsfähig wäre, um das zu erfassen und zu erkennen, was wesentlich ist; mehr noch liegt es daran, dass man gar nicht erst bei dem ankommt, worin man eigentlich zur Zeit ist und worum es auch ginge. Damit auch das Gewahrsein mit dem übereinstimmt, was gerade da ist.

Anhalten und Entschleunigung ist wesentlicher, als sich irgendwelche Wahrnehmungsarten zu züchten und Empfindungen zu entwickeln suchen. Präziser oder umfassender wird es nicht, als wenn man wirklich auch beim Erlebten ankommt.

Dazu kommen ja verschiedene Generationen oder sagen wir Gesellschaftsschichten, wo es ja schnell über das hinaus geht, was nur einen Menschen, mit einem anderen Menschen verbindet oder zu tuen hat. Wenn man damit nicht vernünftig umgeht, kann man es leicht verpfuschen, dass es alles nur noch einen Brei oder Klumpen ergibt, damit ist aber auch die Empfindung erstmal eingenommen oder daran gebunden (jedenfalls bis zu einem gewissen Grad).

Bei all dem, was es alles zu beachten oder abzuwickeln immerfort auch gibt, kann es sich heutzutage eigentlich überhaupt keiner leisten, einfach nur in irgend welchem Persönlichkeitsklimbim zu stecken, worunter unter anderem auch das fiele, an irgend etwas Vergangenem unnötig festzuhalten und darin zu verharren...


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Der Lerneffekt - KiW 9:5:9

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Aug 04 2016, 01:49

Ein Kurs in Wundern - T 9:5:9

Dieser Kurs bietet eine ganz direkte und einfache Lernsituation und stellt den Führer zur Verfügung, Der dir sagt, was du zu tun hast. Wenn du es tust, so wirst du sehen, dass es wirkt. Die Ergebnisse sind überzeugender als die Worte. Sie werden dich davon überzeugen, dass die Worte wahr sind. Wenn du dem rechten Führer nachfolgst, wirst du die einfachste aller Lektionen lernen: An ihren Früchten sollt ihr sie erkenne und sollen sie sich selbst erkennen.
---
Der Lerneffekt ist dann oft da, wenn man nicht umhin kommt, als sich zu bewegen. Wenn mal also nicht einfach nur zustimmend zu etwas nickt, sondern eine Veränderung eintritt, bei der man anders als in bekannter oder gewohnter Weise damit umgehen muss, um dadurch ein stückweit anderen Geistes zu werden, oder mit mehr umgehen zu können lernt, als ehedem.

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen! Bereiten diese nur Kummer und Sorgen? Oder helfen diese, nicht nur heute, sondern vielleicht auch noch Morgen?

Eine Feststellung ist oft nicht leicht zu machen, doch sagt sie nicht selten aus, was wohinter steht. Vielleicht auch nur, wo etwas überein geht oder einfach nicht.

Markant ist dennoch in der Richtung, wie auch der Kurs lehrt, die entscheidende Rolle wird dem Heiligen Geist zugeschrieben und nicht direkt irgendwem.

Es geht nicht darum, anderen etwas abzusprechen, damit am Ende womöglich alle als handlungsunfähig erklärt dastehen, um ja nichts zählen zu lassen, was irgendwem direkt zugeordnet werden könnte, dass einer besser da steht, als irgend ein anderer. Vielmehr geht es darum, den Raum offen zu lassen, damit das Geistige auch helfen und wirken kann, dieses nicht die Rolle ist, was persönliche Interessen ausmacht und zu diesen zählt.

Schwierig ist es an der Stelle deswegen auszumachen, wenn nicht erkannt wird, ob etwas wirklich da ist. Ist es nur in Worten oder auch in der Tat demgemäß? Es kann einer sagen, er wäre dieses oder jenes, und es wird ihm aberkannt, obwohl er dieses und jenes ist, dann kann es zwei gegensätzliche Wahrheiten also nicht geben. Dann kann derjenige bei der Wahrheit bleiben und muss allerdings aus dem Kreise treten. In wenigen Fällen wird es wohl möglich oder sogar notwendig sein, das der Kreis dann aufgelöst oder verändert werden kann oder letztlich ja auch muss.

Das was selbst im Ego hängt, wird also ohnehin alles dem Ego zuordnen (also auch dem Ego der anderen) und somit meist sogar nicht die Schwierigkeit damit haben, wenn einer sich dem Ego nach mit diesem oder jenem brüstet. Jedoch wird das nicht akzeptiert, dass es tatsächlich dann mit einem und mit dem Geiste verbunden ist, denn dass würde ja aus der Reihe tanzen.

Umgekehrt ist es aber auch so, dass das, was vom Geiste ist, auch nicht sich scheuen wird, zu sagen, was es ist, dennoch aber nicht mit Geltung und nicht dort, wo es keinerlei nutzen hätte, als irgend einem Ego zu schmeicheln oder Aufmerksamkeit zu erregen. Sondern entweder um auch dadurch etwas zu vermitteln, oder weil es keinen Grund gäbe, es nicht auszusprechen, wie sich etwas verhält. Denn auch das was vom Geiste her ist, hat keinen Grund sich zu verstecken, allerdings nicht aufgrund irgend etwas äußerem wegen (um dort irgend etwas zu zählen oder zu gelten) und auf Kosten des Geistes, sondern nur umgekehrt, um dem Geiste Raum zu geben, im Zweifelsfalle auf Kosten des Äußeren und eher also dann unsexy, was das eigene Empfinden betreffe, jedenfalls ohne Eigeninteresse, da dieses ja dem Geiste vorbehalten bleibt.

Denn vieles ließe sich leicht durch wohlklingende Worte stimulieren, die Früchte sind doch die, die verbleiben, nachdem der Wohlklang aller Worte längst verflossen ist...


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Entsprechung von unten und oben - KiW 9:7:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 08 2016, 00:16

Ein Kurs in Wundern - T 9:7:1

Gottes Wille ist deine Erlösung. Hätte Er dir nicht auch die Mittel gegeben, sie zu finden? Wenn du sie nach Seinem Willen haben sollst, muss Er sie möglich und leicht erreichbar gemacht haben. Deine Brüder sind überall. Du brauchst nicht in der Ferne nach dem Heil zu suchen. Jede Minute und jede Sekunde gibt dir eine Gelegenheit, dich zu erlösen. Lass dir diese Gelegenheit nicht entgehen, nicht deshalb, weil sie nicht wiederkehren werden, sondern weil es unnötig ist, die Freude aufzuschieben. Gott will, dass du jetzt vollkommen glücklich bist. Kann es sein, dass das nicht auch dein Wille ist? Und kann es sein, dass das nicht auch der Wille deiner Brüder ist?
---
Ganz klar, Gott wird kaum wollen, dass es irgend einem Teil seiner Schöpfung schlecht ergeht, und die wesentliche Ursache dafür mag durch den unsachgemäßen Umgang mit der Natur (der Sache) selbst entstehen.

Selbst in der Bibel heißt es, dass Gott nicht von üblen Dingen versucht sein kann, noch führt Er andere in Versuchung, denn keines der üblen Dinge ist in Ihm oder von Ihm. Und so wird Ihm daran auch nichts gelegen sein, bzw. nur daran gelegen sein, dass die Schöpfung sich ihrer selbst erfreut.

Auch kann es sich von unschätzbarem Wert erweisen, wenn man z.B. lernt, sich wirklich zu freuen. Sowie auch viele der anderen quasi als Nebensächlich angesehenen Dinge. Denn gemäß der Entsprechung, "wie unten, so oben", kann auch das Unscheinbare, wenn es brauchbar kultiviert wurde, auch anderwärts als äußerst nützlich sich erweisen.

So manches ist universell, und es lässt sich weiteres darauf aufbauen, von dem man es womöglich nicht ahnt, oder dies noch sehr viel weiter vertiefen oder ausdehnen lässt, auf und in andere Reiche und Bereiche. Vielleicht für eine Arbeit und im Dienste am großen Werk, zu seiner Zeit...

Man sollte nichts erzwingen und auf biegen und brechen von einem Bereich in einen ganz anderen abschwenken zu suchen, was vielleicht auch gar nicht überein geht, mit dem, worin man gerade ist. Mit dem immer wieder anfangen, was gerade da ist, denn vielleicht ist es ja gerade deswegen da, damit man daraus erstmal etwas macht.

Allerdings kann man durchaus auf Gelegenheiten achten, zu dem hin, was doch zu mehr Glückseligkeit führt, und wenn man eine aufrechte und klare Absicht hält, dann wird sich hier und da auch leicht etwas ergeben.

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Der schmale Grat - KiW 8:1:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Aug 10 2016, 01:08

Ein Kurs in Wundern - T 8:1:1

Nicht Erkenntnis ist die Motivation dafür, diesen Kurs zu lernen. Der Frieden ist es. Dieser ist allein darum die Voraussetzung für die Erkenntnis, weil jene, die sich in Konflikt befinden, nicht friedvoll sind, und Friede ist die Bedingung für Erkenntnis, weil er die Bedingung für das Himmelreich ist. Erkenntnis kann nur wiederhergestellt werden, wenn du ihre Bedingungen erfüllst. Das ist kein Handel vonseiten Gottes, Der keinen Handel eingeht. Es ist lediglich die Folge deines Missbrauchs Seiner Gesetze zugunsten eines eingebildeten Willens, der nicht der Seine ist. Erkenntnis ist Sein Wille. Wenn du dich Seinem Willen widersetzt, wie kannst du dann Erkenntnis haben? Ich habe dir gesagt, was die Erkenntnis dir bietet, aber vielleicht siehst du dies noch nicht als gänzlich wünschenswert an. Tätest du das, so würdest du sie nicht so bereitwillig fortwerfen, sobald das Ego deine Treue verlangt.
---
Natürlich wird das (negative) Ego nicht anklopfen und sich hinstellen und kundtuen, dass es das Ego sei. Überhaupt wird dieses nur greifen, wenn man an es glaubt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Immer dann, wenn man etwas ausführt, was nicht mit dem Höheren Willen vereinbar ist oder im Einklang, dann kommt es für gewöhnlich vom Ego. Woher auch sonst?

Immer dann, wenn man auf Einbildungen reagiert, ist man im Ego, und wenn man daraufhin etwas ausführt, sind Konflikte wohl unvermeidlich. Den Konflikten folgt dann Unfrieden, der Unfriede sorgt dafür, dass man nicht mehr in der Erkenntnis ist. Und Schaden ist schnell angerichtet, da spielt es keine Rolle, durch welche Einbildungen dies begründet ist. Es zählt für einen das, was man macht.

Es heißt auch, dass nicht wenige versagen, in dem, was sie sich als Seelen für ihre Inkarnationen vornehmen, wenn es dann um die Umsetzung im Irdischen geht. Nicht selten liegt es am negativen Ego, denn so einfach wie alles ohne diesem scheint, und so lange Klarheit vorherrscht, ist es dann nicht mehr, wenn das Ego erstmal vorherrschen sollte. Denn dann ist es mit der Klarheit auch schnell dahin.

Und so zählt dann, was wirklich in einem bereit ist von allem überflüssigen abzulassen (denn dann kommt auch schnell das eine zum anderen), was nicht dem Höheren entspricht und sich auch nicht bestechen zu lassen, von dem was dann an Verlockungen da sei.

Es lockt ja auch nur das, was locken kann, das, was einen Hacken hat, bzw. etwas, woran dieser haftet. Denn wenn man unterscheiden könnte, was woher und wohin führt, dann ließe es sich leicht dieses bändigen, doch wäre es keine Herausforderung, dann hätte auch keiner Schwierigkeiten, den rechten Kurs einzuhalten.

So bringt es auch nicht viel, wenn das Ego selber über das Ego urteilt, die Persönlichkeit selber über die Persönlichkeit spricht, denn es ist damit noch nichts getan, als dass selbiges sich seiner selbst bezeugt, um daraufhin, das selbe zu tuen, wie sonst auch. Oft ist der Grat auch nur sehr schmal, der zu beschreiten ist, um nicht von allerlei ins Schwanken zu geraten...


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Helfershelfer - KiW L304

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Aug 16 2016, 23:59

Lektion 304 - Lass meine Welt nicht Christi Sicht verschleiern.

1. Ich kann meine heilige Sicht verschleiern, wenn ich ihr meine Welt aufdränge. Auch kann ich die heiligen Anblicke nicht sehen, auf welche Christus schaut, es sei denn, es ist seine Schau, die ich anwende. Die Wahrnehmung ist ein Spiegel, keine Tatsache. Und das, worauf ich schaue, ist mein Geisteszustand, der sich außen spiegelt. Ich möchte die Welt segnen, indem ich durch die Augen Christi auf sie schaue. Und ich werde auf die sicheren Zeichen dafür schauen, dass alle meine Sünden mir vergeben worden sind.

2. Du führst mich von der Dunkelheit zum Licht, von der Sünde zur Heiligkeit. Lass mich vergeben und also die Erlösung für die Welt empfangen. Sie ist deine Gabe, mein Vater, mir gegeben, um sie deinem heiligen Sohne anzubieten, auf dass er die Erinnerung an dich wiederfinden möge und an deinen Sohn, wie du ihn schufst.
---
So ohne ist das alles nicht, wenn es nicht nur darum geht, bloß nach etwas zu eifern oder ausgerichtet zu sein, nur als eine Art Teilnehmer, oder es dann doch selbst in die Tat umzusetzen, damit etwas geheiligt werde.

Wie das, was von der Seele ist, durch das verdrängt/überlagert werden kann, was sich weiter außerhalb befindet, so wird auch in dem Falle, selbst bei einer Art von Abhilfe (Symptombekämpfung), doch jenes weiter in Knechtschaft gehalten, auch wenn anstelle dem, Befreiung möglich wäre.

Denn man würde seine eigene Welt dort aufzwängen oder reinzwängen, wo man sich zurücknehmen sollte, damit vom Geiste her die Befreiung durch einen als Werkzeug erfolgen kann.

Man kann vielleicht erahnen, dass es nicht gerade nur schön und angenehm ist, wenn etwas durch einen von einem schlechteren in einen besseren Zustand verwandelt werden soll. Und doch ist es ein Privileg, denn dort, wo etwas durch einen geht, man selbst nicht mehr darin steht, denn als Mittler dabei, ist man bis zu einem gewissen Grade davon auch frei (wie freigestellt).

Dann ist ein Schmerz zwar noch ein Schmerz, doch ist es nicht der eigene. Und so unangenehm auch etwas dann sei, es ist doch immer noch leichter, Anteil an etwas zu nehmen, statt vollständig darin untergangen zu sein und selbst auf Hilfe angewiesen.

Allgemeiner gesagt, wenn man einem Arzt als Helfer bei Seite steht, dann ist der Arzt immer in der Nähe und in Umkehrung, ist er auch immer an der eigenen Seite. So ist es mit dem Geistigen ja dann auch, als Helfershelfer dessen, hat man auch immer Hilfe auf seiner Seite.

Auch wenn das Tagesgeschäft oft weniger ansprechend sein mag, auf Dauer ist es doch weit erträglicher, als wenn man sich selbst ständig um seinen Lohn sorgen mag...

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Alles mit Anfang, hat auch ein Ende - KiW 8:6:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Aug 19 2016, 00:49

Ein Kurs in Wundern - T 8:6:2

Die Welt kann nichts zur Macht und Herrlichkeit Gottes und Seiner heiligen Söhne beisteuern, aber sie kann die Söhne für den Vater blind machen, wenn sie die Welt sehen. Du kannst nicht die Welt sehen und Gott erkennen. Nur eins ist wahr. Ich bin gekommen, dir zu sagen, dass die Entscheidung darüber, was wahr ist, nicht bei dir liegt. Wäre es so, so hättest du dich selbst zerstörst. Gott aber hat die Zerstörung Seiner Schöpfungen nicht gewollt, da Er sie für die Ewigkeit erschuf. Sein Wille hat dich gerettet, nicht vor dir selbst, sondern vor der Illusion deiner selbst. Er hat dich für dich selbst gerettet.
---
Zwar lässt sich leicht über die Welt herziehen, doch ist da nichts, wo und wenn da nichts ist. Der Welt ist das ihrige lieb, heißt es zudem, denn jeder Schöpfer erfreut sich seiner Schöpfung, wie auch diese gewöhnlicher Weise am Schöpfer. Denn ohne diesen wäre diese nicht, und ohne diese, hätte der Schöpfer diese nicht.

Doch ist es nicht ratsam, übermäßig über irgend eine schlechte Welt zu schimpfen, denn irgend etwas davon, kommt auch mal zurück, und man macht sich leicht nur selber unnötige Schwierigkeiten dadurch. Manches kann und sollte dennoch auch beim Namen mal gesagt sein.

Zu leicht kann man sich verschätzen, in dem, wie stark etwas nun sei oder nicht, denn auch man selber kann mal einen schlechten Moment haben, und was klopft dann wohl im unpassendsten Moment an? Natürlich das, was man am wenigsten dann gebrauchen könnte, oder auch nicht. Auch kann sich etwas ansammeln und dann über einen kommen, und schon kommt man ins Rudern, denn unverhofft kommt oft.

Zum Glück kann man sich meistens aber nicht mehr schaden, als was man wahr machen kann, und zum Glück kann man meist nur so viel wahr machen, wie man Einsicht und ein grundlegendes Verständnis der Dinge an sich hat. Und zum Glück wird dieses meist dazu führen, damit angemessen umzugehen. So kommt eines zum anderen.

Wären wir wirklich damit glücklicher, wenn alles so wäre, wie wir es uns wünschten? Vermutlich nicht, wenn man nicht auf immer, dort, und in dem bleiben möchte, was und wo man gerade darum ist. Nicht selten ist man auch von etwas, wo man noch etwas aufbaut auch freudiger dabei, als wo etwas schon perfekt ist, was dann doch schnell seinen Reiz verliert und eher langweilig werden könnte. Zudem gibt's auch nichts zu tuen oder zu ändern, an dem, was schon so ist, wie es am besten ist. Oft ist auch große Unzufriedenheit gerade das, was einen großen Antrieb hervorbringt, um etwas zu ändern.

Was wenig nutzt, ist dort hinzugehen, wo einem wenig Gutes entgegen gebracht wird in der Welt und wo man von nirgends her (auch nicht von oben) darum gebeten wurde. Nur weil man meint, es machte einem ja gar nichts aus und man würde locker drüber stehen. Bis man sich damit ernsthaft auseinander zu setzen beginnt und merkt, dass doch alles etwas ausmacht, vor allem aber wenn es keinerlei nutzen hervorbringt, da nichts da ist, was etwas von dem überhaupt aufnehmen kann oder möchte, es also überflüssig ist, es doch noch nicht heißt, dass man hinterher nicht alles aufarbeiten darf.

Denn alles mit einem Anfang, hat auch ein Ende. Das heißt, mit allem, womit man angefangen hat, darf man auch aufhören oder dieses zu irgend einem bestimmten Ende bringen. Ehe man wieder da heraus kommt oder heraus gehen kann. Und doch, nur in ein Gefäß lässt sich etwas auffüllen, wo keines ist, oder dieses bereits überfüllt, so fällt alles zu Boden und ist meist vergebens. Und zu allem überfluss, hätte man ja dann immer derweil etwas anderes machen können...


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Von Harmlosigkeit zur Wirklichkeit - KiW 8:9:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 22 2016, 07:35

Ein Kurs in Wundern - T 8:9:2

Eine falsche Wahrnehmung ist der Wunsch, dass die Dinge seien, wie sie nicht sind. Die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos, weil völlige Harmlosigkeit die Bedingung ihrer Wirklichkeit ist. Sie ist auch die Bedingung dafür, dass du ihrer Wirklichkeit gewahr bist. Du brauchst die Wirklichkeit nicht zu suchen. Sie wird dich suchen und dich finden, wenn du ihre Bedingungen erfüllst. Ihre Bedingungen sind Teil dessen, was sie ist. Und nur dieser Teil liegt bei dir. Der Rest ist aus sich selbst. Du brauchst so wenig zu tun, weil dein kleiner Teil so mächtig ist, dass er dir das Ganze bringen wird. Akzeptiere also deinen kleinen Teil, und lass das Ganze dein sein.
---
Die Bedingung für die Wirklichkeit ist demnach Harmlosigkeit. Es wird wohl sogar die Notwendigkeit sein. Denn nichts ist wirksamer als die Wirklichkeit. Doch kann eine veränderte Wirklichkeit, immer noch die Wirklichkeit sein?

Denn Wirklichkeit muss bedeuten, dass sie auch alle und alles einbezieht, was Teil von ihr ist. So hieße es auch zugleich, entweder man würde, wenn man etwas verändert, es zugleich für alle mit verändern, oder nur für sich selber, dann jedoch wäre man aus dieser (All-Einen Wirklichkeit) wieder raus.

Wenngleich eine gewisse Wirksamkeit verbliebe, nämlich die, die man der Wirklichkeit entliehen hat, um vermittelst des Geborgten, sich selber von der Wirklichkeit fern zu halten oder vorübergehend zu distanzieren.

Es kann also auch nicht anders sein, wenn man die Dinge anders sieht, als sie an sich selbst sind, dass man sich dann der Wirklichkeit enthebt oder entledigt. Und man braucht nicht sehr viel mehr, als alles zu lassen, wie und was es an sich ist, was implizieren muss, dass man harmlos sich zu diesem hin verhält.

Man kann sich immer wo vertuen, die Beharrlichkeit sollte dennoch mehr in dem ruhen, was die Wirklichkeit ist und soweit möglich darin verharren.

Zudem, selbst wenn man etwas noch so positiv sehen möchte, wenn es nicht so ist, wie man es sieht, dann liegt man falsch, und falscher als falsch geht nicht. Was kein Aufruf sein soll, nicht alles möglichst positiv zu sehen. Doch manchmal ist man mehr aufgefordert, die Dinge doch eher so zu sehen, wie sie sind, allein der Handhabe wegen.

Allerdings sollte man sich von der Wirklichkeit nicht verwirren lassen, sonst ist man auch dadurch schnell wieder raus. Doch was wirklich zählt für die Wirklichkeit, ist Harmlosigkeit, damit Wirklichkeit auch wirklich bleibt...

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Ruhe in Frieden - KiW 8:9:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 22 2016, 23:53

Ein Kurs in Wundern - T 8:9:3

Ganzheit heilt, weil sie vom Geist ist. Alle Formen von Krankheit, sogar bis zum Tod hin, sind körperliche Äußerungen der Angst vor dem Erwachen. Sie sind ein Versuch, den Schlaf aus Angst vor dem Erwachen zu verstärken. Das ist ein kläglicher Versuch, nicht zu sehen, indem man die Sehfähigkeiten unwirksam macht. "Ruhe in Frieden" ist ein Segen für die Lebenden, nicht für die Toten, weil Ruhe vom Wachsein kommt, nicht vom Schlafen. Schlaf ist Rückzug; Wachsein ist Verbindung. Träume sind Illusionen der Verbindung, weil sie die verzerrten Auffassungen des Ego über das widerspiegeln, was Verbindung ist. Doch auch der Heilige Geist hat eine Verwendung für den Schlaf und kann Träume für das Wachsein nutzen, wenn du Ihn nur lässt.
---
Irgendwie erinnert es daran, wie wenn einer einen Waldabschnitt überqueren muss auf seinem Weg. Es wird schon langsam dunkel und derjenige muss sich beeilen, um noch durch zu kommen, bevor er nichts mehr sieht. Irgendwie verfängt sich ein Stück Ast an seinem Bein und er schreckt auf, es ergreift ihn Panik und er läuft los, von der Ansicht ergriffen, dass etwas ständig versuchte nach seinem Bein zu greifen. Als er dann aus dem Wald endlich zur nächsten Straße kommt, erkennt er, dass er nur vor sich selbst davon gelaufen war.

Was ganz ist, kann nicht zugleich unheil sein. Wenn man aber danach ginge, dass einer sich gar umbrächte, ist es wohl nicht selten der Fall, dass einer noch größere Angst davor hatte zu erwachen, als sich umzubringen. Denn wäre einer irgendwo in sich ganz, dann auch soweit heil und dann wohl auch von genug Erkenntnis und Einsicht begleitet, dass man sich selbst doch nichts antuen würde oder gar könnte.

Dabei würde das Erwachen bedeuten, Frieden zu finden, vor dem, was einem keine Ruhe ließe, denn Erwachen hieße, dass jenes stirbt, was man nicht ist, damit man wach wird zu dem, was man ist. Wenngleich in etwas anderem Sinne es auch bedeutete, dass Verbindung das Wachsein für das andere, die anderen oder die Dinge an sich ist. Es ist weniger in einer ähnlichen Ansicht (oder Traum) befangen zu sein, oder irgend eine Art von Wahrnehmung dem jeweiligen zuzuordnen oder etwas einer Wahrnehmung unter zu ordnen.

Es kommt nicht selten ja vor, dass nur rein nach der Nase gegangen wird, was gefällt oder nicht, statt dem, was irgendwer leistet oder mit sich führt. Auch diese Art der Verbindung beruht nur auf dem, was eigener Gefälligkeit entspricht und unter diese subsumiert wird, entgegen dem, was an sich selbst da ist.

Im Grunde fehlt oft eine gescheite Erziehung dahingehend, die vor Augen führt, was wozu gehört und wohin führt. Getreu dem, dass gleiches zu gleichem führt. Da nehmen sich Gegensätze ja gar nicht von aus, denn Gegensätze zielen ja auf die selben Dinge im wesentlichen ab, lediglich anders gewichtet, aber doch sind es die gleichen Dinge. Also ist es eigentlich verkehrt, zu sagen, dass sich Gegensätze anziehen, denn es ist immer noch mehr nach dem angeordnet, dass Gleiches zum Gleichen kommt, denn beiden sind die selben Dinge wichtig, auch wenn in entgegen gesetzter Hinsicht! Andernfalls wäre keine Schnittmenge überhaupt gegeben, worin eine Aufmerksamkeit sich kreuzen ließe.

Nun, aber wer käme darauf, einem Wachen zuzurufen, "Ruhe in Frieden"?, wenn nicht der Erwachte selbst es wohl täte, wo die Anordnung doch mehr auf den Dingen an sich, statt auf Eigeninteresse und ähnlichem ruhte. Und wer könnte es sein, wenn nicht der von ähnlicher Beharrlichkeit ist. Und zwar in der Weise, wie etwas Beharrliches (der Substanz nach) bleiben muss, an welchem sich alle Veränderung ermessen ließe, ist diese nicht dabei, dann ist es mit jenem, mit der nächsten Veränderung vorbei, weil es etwas anderes darnach wäre und nichts bliebe, was die Veränderung an sich aufzeigen könnte. Und ähnlich der Beharrlichkeit, ist auch das Wachsein, ja auch alle Selbstbestimmtheit an sich...


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Erlösung ist so nah wie das Selbst selbst - KiW L319

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Sep 01 2016, 00:32

Ein Kurs in Wundern - Lektion 319

Ich bin für die Erlösung der Welt gekommen.

1. Hier ist ein Gedanke, von dem alle Arroganz entfernt worden ist und in dem nur die Wahrheit bleibt. Denn Arroganz widersetzt sich der Wahrheit. Doch wenn es keine Arroganz gibt, wird die Wahrheit unverzüglich kommen und den Raum ausfüllen, den das Ego durch Lügen unbesetzt gelassen hat. Nur das Ego kann begrenzt sein, und daher muss es nach Zielen suchen, die beschränkt und eingrenzend sind. Das Ego denkt, die Totalität müsse das, was einer gewinnt, verlieren. Und dennoch ist es Gottes Wille, dass ich lerne, dass das, was einer gewinnt, allen gegeben wird.

2. Vater, dein Wille ist total. Und das Ziel, das ihm entstammt, teilt seine Totalität. Welches andere Ziel als die Erlösung der Welt könntest du mir gegeben haben? Und was außer diesem könnte der Wille sein, den mein Selbst mit dir geteilt hat?
---
Vieles wird leicht verdreht, ebendrum, vom Stande, wo man steht.
Doch heißt es auch, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen...

Eines der naheliegendsten Beispiele wäre das von Wärme und Kälte. Denn wäre man in einem kleinen Raume, in dem es etwas kälter ist und man fühlt sich kalt darin ob der Umgebungstemperatur, dann ist es ja vom Gesamtraum umgekehrt gesehen so, dass man selbst mehr Wärme einbrächte und an den Raum abgäbe, als aus diesem zu beziehen, aber eigentlich ja nur in dem Falle. So ist das, was auf einen wirkt, nicht das, was man selbst bewirkt. Wobei man darauf auch nicht aus sein sollte, denn meist ist nur das Begrenzte auf Wirkung aus, dass andere hat kein Bedürfnis in der Weise, weil es nicht sucht, was es hat.

Nicht viel unähnlich diesem ist es doch mit einem als Ego und einem als dem Selbste nun auch. Denn das, was man für sich bezieht, dass ist ein nehmen, was man ins selbst gibt, ist nicht nur geben, sondern im eigentlichen Sinne ein Empfangen! Nach der Weise, wie es der Kurs auch lehrt.

Denn das Ego nimmt und vergisst, das Selbst gibt und vergibt. Das Erstere möchte etwas für sich haben, das Andere will alles nur für alle. Doch ist das Selbst das, was bleibt und das Ego nur vermittelst dessen. Daher bleibt das, was ins Selbst gegeben wurde eher erhalten, weil es näher zum Göttlichen hin ist. Das Ego jedoch ist aus diesem Selbste und kehrt daher zu diesem wieder und ist ebenso unvergänglich nach dieser Weise (also nur als Aspekt des Selbst), nicht das negative Ego außerhalb des Selbst. Was man ja Selbst dann auch nicht ist (also nur als Fehlidentifikation stets).

Nur wenn man alles gegeben hat und alles empfangen hat, ist beides vollständig in Beidem enthalten und die Erlösung für jeden Aspekt seiner Selbst in der Weise vollbracht.

Was könnte die Welt anderes brauchen? Wenn man sich selbst als die Welt nehme, als eine Reflexion im Selbste, dann kann es mehr nicht brauchen. Und was könnte jede andere Welt am meisten brauchen, wenn nicht auch dieses an sich selbst in gleicher Weise?

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Heilsamkeit - KiW 7:5:4

Beitrag  Devino Melchizedek am So Sep 04 2016, 02:18

Ein Kurs in Wundern - T 7:5:4

Heilung stärkt nur. Magie versucht immer zu schwächen. Die Heilung nimmt nichts im Heiler wahr, was nicht jeder andere mit ihm teilt. Die Magie sieht im Heiler immer etwas "Besonderes", was er glaubt, jemandem, der es nicht hat, als Gabe anbieten zu können. Vielleicht glaubt er, die Gabe komme ihm von Gott zu, aber es ist ganz offensichtlich, dass er Gott nicht versteht, wenn er etwas zu haben glaubt, das anderen fehlt.
---
Wer besonderer glaubte zu sein, als Gott, der sich selbst wohl kaum dafür halten wird, da er sich nicht vom Erschaffenen abgrenzen könnte, ohne das jenes aufhörte zu sein, wird daher unwahrscheinlich nach oder im Willen Gottes handeln.

Heilung hieße daher mehr, den Glauben der nicht an die Ganzheitlichkeit glaubte wieder zu beseitigen. Denn wie wir wissen, heißt Unglaube nicht an nichts zu glauben, sondern an das Nichts selbst glauben, also nichts was wirklich förderlich für denjenigen selbst wäre. Denn Glauben tut ansonsten jeder, ganz gemäß dem was die Bhagavad Gita lehrt, dass der Mensch ein Fleischgeword'ner Glaube allem voran ist.

Heilung wird daher nicht durch etwas Besonderes bedingt, sondern mehr dadurch, dass etwas scheinbar besonderes, was vom Heilsein abhält, wieder beseitigt wird. Ganz nach dem Motto, dass es im Göttlichen Willen keine Krankheit geben kann. Und geschähe es vermittelst etwas, und derjenige glaubte nun an dieses etwas mehr, als an die Ganzheitlichkeit, dann wäre es tatsächlich so, dass sein Glaube fortan dadurch geschwächt wäre und auch dieses irgendwann Erlösung finden dürfte.

Und um diese Art der Suche nach dem Besonderen zu versinnbildlichen, ließe es sich vielleicht auch so ausführen: dass es oft einfach nur das Naheliegendste doch ist, was beiseite gelassen wird, um über das Umständliche wieder zu eben diesem zu gelangen. Vielleicht sogar nur um dann ausrufen zu können, "Ah, da ist es ja, was ich die ganze Zeit über suchte, was mir nun wieder Frieden und das Heil bringt". Und was war in der Zwischenzeit? Nun, man ist lange und unwegsame Wege gegangen, um exakt einen Schritt von dem entfernt wieder anzukommen, von wo man aufgebrochen ist.

Zwar kann man dann lang und ausführlich darüber sprechen, was einem auf dem Wege alles widerfahren sein mag, doch wenn man den Beginn und das Ende der Reise miteinander vergliche, würde die ganze Tour nicht gerade für die Helligkeit desjenigen dann sprechen.

Somit kann es in der Tat oft heilsamer sein zu schweigen, als zu sprechen, denn selten liegt im Sprechen die wahre Tat. Weswegen es von Sai Baba auch heißt, dass Hände die helfen, oft doch mehr noch sind, als nur Lippen die beten...

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Ideen und Ausdrucksmöglichkeiten - KiW L325

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Sep 05 2016, 01:47

Ein Kurs in Wundern - Lektion 325

Alle Dinge, von denen ich denke, dass ich sie sehe, spiegeln Ideen wider.

1. Das ist der Grundgedanke der Erlösung: Das, was ich sehe, spiegelt einen Prozess in meinem Geist, der mit meiner Idee dessen beginnt, was ich will. Von da aus macht sich der Geist ein Bild des Dinges, nach dem er verlangt, das er als wertvoll beurteilt und daher zu finden sucht. Diese Bilder werden dann nach außen projiziert, betrachtet, als wirklich eingeschätzt und als Eigentum bewacht. Von wahnsinnigen Wünschen kommt eine wahnsinnige Welt. Vom Urteil kommt eine verurteilte Welt. Und aus vergebenden Gedanken ersteht eine sanfte Welt, erbarmungsvoll dem heiligen Sohn Gottes gegenüber, um ihm ein freundliches Zuhause anzubieten, wo er eine Weile ruhen kann, bevor er weiterreist, und seinen Brüdern helfen kann, mit ihm voranzugehen und den Weg zum Himmel und zu Gott zu finden.

2. Vater unser, deine Ideen spiegeln die Wahrheit wider, und die meinen, getrennt von den deinen, erfinden nur Träume. Lass mich erblicken, was nur deine widerspiegelt, denn deine, und nur die deinen, begründen die Wahrheit.
---
Dem weniger Schönen fällt es eigentlich leichter das Schöne um sich zu erblicken, aber nicht unbedingt, es als seins anzunehmen. Dem Schönen dagegen fällt es vielleicht weniger leicht, etwas noch Schöneres um sich her zu finden, aber womöglich viel leichter, es als seins zu akzeptieren.

Dies soll nicht als Regel oder Urteil gelten, vielmehr nur als eine Art Anschauung dienen. Denn es findet jeder das, was er sucht, meist auch schon viel schneller als er meinte, nämlich in der eigenen Ansicht der Dinge, nicht erst durch ein äußeres Ergebnis es angetroffen zu haben. Denn Objektivität heißt nicht so sehr Erscheinung, wie etwas als Substanz als solches.

So verhält es sich auch mit dem, wenn man sich etwas eine ganze Weile anschaut, um sich selber im Verhältnis zu jenem für besser zu erklären. Das muss nicht erst in der Weise sein, dass man es deutlich auf sich selbst bezogen meint, es genügt schon, etwas anderes als schlechter als sich selbst zu beurteilen.

Denn nur durch das Betrachten in der Weise, dass man sich selbst dazu ins Verhältnis setzt und dann sich urteilend verhält, was ja keineswegs nur mit den Dingen an sich selbst dann noch zu tuen hat, ist man ja keineswegs unbeteiligt, sondern ganz aktiv dabei. Auch wenn man sichs vielleicht gar nicht eingestehen mag, dass dieses, was sich dann vor den Augen abspielt, etwas mit einem zu tuen hätte.

Aber man bedenke, dass die Mentalebene die Emotionale beeindruckt, das meint nicht den Verstand (Solarplexus), sondern von der Substanz her, deswegen, weil der Mentale Stoff feiner ist und daher in das andere greift. Ebenso auch das Emotionale, welches feiner ist als das Physikale und daher auch in dieses greift und es leichter zu beeindrucken vermag. Während umgekehrt, das Physische kaum das Emotionale bewegen wird, außer, dass es direkt den Körper trifft und bis zu jenem in umgekehrter Richtung dringt.

Daher weiß man ja nicht, ob dasjenige sich sogar nur aufgrund dessen, was man selbst beisteuert, sich vollzieht und sich so und so im äußeren verhält oder abspielt. Denn wer sagt denn nun, dass sich exakt selbiges überhaupt ereignete oder in dieser Weise, wenn man gar nicht anwesend wäre? Man ist nur dann an etwas unbeteiligt, jedenfalls am wahrscheinlichsten, wenn man es gar nicht registriert oder es einem nicht im geringsten etwas bedeutet.

Der Grund ist nämlich der, dass alle Ideen in einem Raume, einen Weg des Ausdrucks suchen. Nur weil man etwas für sich nicht wahr haben möchte und es verleugnet, dann sucht sich dieses einen leichteren Weg. Wie man es ja auch oft bei den Kindern beobachten kann, die ihren Eltern sehr häufig, vielleicht nicht selten unfreiwillig, zum Spiegel dienen. Doch heißt es nicht, dass sie auch Urheber der Idee sind, auf welcher dieses basiert, was zum Ausdrucke kommt.

Im Grunde genommen, wenn einem etwas etwas bedeutet, den anderen, selbst denen die dieses darstellen oder diesem Ausdruck verleihen, es aber nichts bedeutet, dann ist die Idee oder der Gedanke, aus dem all dieses entsteht, am wahrscheinlichsten immer noch von dem, dem etwas daran liegt, in welcher Weise auch immer (selbst bei Verleugnung).

Deswegen sollte man das eigene Denken (vom Geiste her oder Seele kommend) auch selbst empfangen. Es ist zwar ähnlich, aber nicht das gleiche, wie wenn man nur Ideen, die man z.B. in einem Buche liest, aufnimmt. Denn letzteres ist nur das, was man gern möchte für gewöhnlich, doch heißt es ja nicht, dass es auch mit den Gedanken so ist, die von einem eigenen höheren Aspekt kommen. Denn dieser wird nicht versuchen sich selbst zu umschmeicheln, sondern etwas in irgend einer Weise abzuarbeiten suchen u.ä.

Auch heißt das, aus einem Buche Gelesene aufzunehmen, noch lange nicht selbst zu denken, wenn es nur bei dem Gedanken bliebe, der bereits fertig gedacht war und man in keiner Weise selbst darüber hinaus geht. Eher ist es im günstigeren Falle eine Art von Reflektion oder auch Reflexion, im ungünstigsten Falle heißt es einfach nur Konsum. Denn wenn man wirklich selbst denkt (nicht vermittelst Affenverstand), dann wird die Idee ebenfalls versuchen einen Weg des Ausdruckes zu finden, und der erste, dem diese begegnet, ist man selbst. Und so wird es schnell auch zur Herzensangelegenheit werden, darüber zu schreiben, oder sich in der Weise ausklingen, dass es einen selbst beeindruckt und verändert, aber individueller, als nun bei der Reflektion vom gelesenen Stoffe.

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Konfliktlösung - KiW 7:6:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 09 2016, 01:47

Ein Kurs in Wundern - T 7:6:6

Der Heilige Geist hebt Illusionen auf, ohne sie anzugreifen, weil Er sie gar nicht wahrnehmen kann. Sie existieren deshalb für Ihn nicht. Er löst den scheinbaren Konflikt, den sie erzeugen, dadurch auf, dass Er den Konflikt als bedeutungslos wahrnimmt. Ich habe schon gesagt, dass der Heilige Geist den Konflikt genau als das wahrnimmt, was er ist, und er ist bedeutungslos. Der Heilige Geist will nicht, dass du den Konflikt verstehst; Er möchte, dass dir klar wird, dass man ihn nicht verstehen kann, weil der Konflikt bedeutungslos ist. Wie ich bereits sagte, bringt verstehen Würdigung, und Würdigung bringt Liebe. Nichts anderes kann verstanden werden, weil nichts andere wirklich ist und daher nichts anderes Bedeutung hat.
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Genau genommen ist fast alles, was derweil für einen wichtig sein oder scheinen mag, im Fortschritte der Entwicklung irgendwann völlig unwichtig und bedeutungslos für einen, wenn man sich hinreichend davon entfernt hat. Jedenfalls mit den meisten Dingen wird es so sein.

Also können diese Dinge so wichtig gar nicht sein, wenn sie irgendwann in die Vergangenheit entschwinden können oder werden. Also sind es Zwischenschritte bloß auf einer Etappe und von daher für diese und zur Erreichung der nächsten Etappe, sind und bleiben sie durchaus wichtig, viel mehr meist aber auch nicht.

Von daher sollte es so viele Konflikte gar nicht geben, in Anbetracht dessen, dass fast alle davon gar nicht von Bedeutung sein können! Einer der Kernsätze des Kurses ist auch: "Nichts unwirkliches existiert, nichts wirkliches kann bedroht werden!".

Eine ähnliche Aussage befindet sich auch in der Bhagavad Gita in Kapitel 2 Vers 16 heißt es daher: "Das Unwirkliche hat keine Existenz. Das Wirkliche hört nicht auf zu sein. Die Weisen kennen die höchste Wahrheit über beides."

Für die größten Sorgen und Konflikte sind wir selbst verantwortlich. Es kann aus mehrfachem Grunde gar nicht anders sein. Denn entweder gibt es gar keinen Konflikt und wir machen uns diesen aus unserem Glauben oder vielleicht nur aus der Einbildung heraus. Oder es gibt einen Konflikt, in den meisten Fällen jedenfalls haben wir selbst die Ursachen dafür gelegt oder besorgt.

Wenn man sich diese Sätze aus der Bhagavad Gita und dem Kurs in Wundern wirklich verinnerlicht hat, sollte man vielen Konflikten damit beigelegt haben (idealerweise ohne überhaupt davon etwas mitzubekommen) oder beilegen können...

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Segensreicher Umgang - KiW 7:7:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Sep 10 2016, 04:05

Ein Kurs in Wundern - T 7:7:1

Jedesmal, wenn du einem Bruder einen Segen verweigerst, wirst du dich fühlen, als sei dir etwas entzogen worden, weil die Verweigerung ebenso total ist wie die Liebe. Es ist ebenso unmöglich, einem Teil der Sohnschaft etwas zu verweigern, wie sie nur zum Teil zu lieben. Ebenso wenig kann man sie nur manchmal total lieben. Du kannst nicht manchmal total hingegeben sein. Die Verweigerung und Verleugnung haben keine Macht an sich, du aber kannst ihnen die Macht deines Geistes geben, dessen Macht grenzenlos ist. Wenn du sie dazu einsetzt, die Wirklichkeit zu verleugnen, dann ist die Wirklichkeit für dich verschwunden. Die Wirklichkeit kann nicht nur zum Teil gewürdigt werden. Deshalb bedeutet, irgendeinem Teil von ihr etwas zu verweigern oder irgendeinen Teil von ihr zu verleugnen, dass du das Gewahrsein der ganzen Wirklichkeit verloren hast. Doch ist das Verleugnen eine Abwehr und daher ebenso dazu geeignet, positiv genutzt zu werden wie auch negativ. Wird die Verleugnung negativ genutzt, so ist sie zerstörerisch, weil sie für den Angriff eingesetzt wird. Im Dienst des Heiligen Geistes aber kann sie dir helfen, einen Teil der Wirklichkeit wiederzuerkennen und sie somit als Ganzes zu würdigen. Der Geist ist zu mächtig, als dass er dem Ausschluss unterworfen sein könnte. Du wirst dich nie von deinen Gedanken ausschließen können.
---
Lange Zeit dreht sich in der eigenen Entwicklung alles um sich selbst, so lange, bis das um-sich-selbst, zu dem an-sich-selbst sich kehrt und zu diesem wird.

Die Gedanken verlassen ihre Quelle nicht, jeder Gedanke, der nicht bei dem ist, was an sich selbst ist, führt wieder zurück zu dem, was es heißt, dass sie nur um sich selbst bloß wieder kreisen.

Es gibt keine Heilung in der Teilung! Hört Teilung auf zu sein, ist Heilung von allein und fängt dort an wieder einzukehren. Denn Heilung verweilt im Ungeteilten. So wie in Gott keine Krankheit ist wie auch keine Teilung, so ist Heilung da, wo alle Aspekte (auch die Heilsamen) hinreichend zusammengeführt wurden.

Und es ist nicht wenig Arbeit damit verbunden alle seine Anteile zusammenzuführen und anzunehmen. Die Schwierigkeit liegt meist in der Annahme. Niemand möchte etwas, was er nicht für gut ansieht, doch was nötigt einen dazu, etwas als nicht gut genug anzusehen, um es der Annahmen zu verweigern? Ist es fehlgedeutete Moralität, die sich dort breit macht, wo es gar nicht auf diese ankommt? In manchen Fällen wohl schon, in anderen Fällen mag es noch anderes sein.

Denn auch alles, was von einem ausgeht, trifft zuerst auf einen selbst und somit auch zuletzt, wenn es wieder eingeht. Man kann sich selbst von der Wirkung dessen, was man tut oder auch denkt, nicht ausnehmen.

Wirkung wird einzig dort aufgehoben, oder zumindest bis zu einem gewissen Grad neutralisiert, wo man mit jeweiligem umzugehen vermag. Daher ist es nur sinnvoll, an das mehrnur zu gehen oder im wesentlichen anzusprechen, womit man auch umgehen kann, um eben darin selbst nicht unterzugehen...


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Für- und Widerstreit - KiW 7:10:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Sep 17 2016, 03:18

Ein Kurs in Wundern - T 7:10:5

Der Heilige Geist hält immer zu dir und zu deiner Stärke.
Solange du Seine Führung auf irgendeine Weise meidest, möchtest du schwach sein. Doch Schwäche ist beängstigend. Was also kann diese Entscheidung anderes bedeuten, als dass du voller Angst sein möchtest?
Der Heilige Geist verlangt nie Opfer, das Ego jedoch immer. Wenn dir dieser Unterschied in der Motivation unklar ist, kann das nur auf Projektion zurückzuführen sein. Projektion ist eine Motivationsverwechslung, und ist diese Verwechslung da, wird Vertrauen unmöglich. Niemand folgt freudig einem Führer, dem er nicht vertraut, doch heißt das nicht, dass der Führer nicht vertrauenswürdig ist. In diesem Fall heißt das immer, dass der Geführte es nicht ist. Doch ist auch dies lediglich eine Frage seines eigenen Glaubens. Da er glaubt, er könne verraten, glaubt er, alles könne ihn verraten. Doch liegt das nur daran, dass er sich entschlossen hat, einer falschen Führung nachzufolgen. Und da er unfähig ist, dieser Führung ohne Angst zu folgen, assoziiert er Angst mit Führung und lehnt es ab, überhaupt irgendeiner Führung nachzufolgen. Und wenn diese Entscheidung zu Verwirrung führt, so ist das nicht verwunderlich.
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Jeder folgt dem, was er glaubt und wovon er überzeugt ist.
Wenn man also meint, ein bestimmter Teil ist stärker als Gott, und so absurd es klingen mag, ist dieses ja häufig der Fall, in allem nämlich, was nicht im Einklang mit Gottes Willen steht. Und es würde ja sonst nichts außer dem Willen Gottes geben, wie es ja in Wahrheit sogar ist, doch könnte man ja nichts anderem folgen, wenn man nicht daran glaubte oder davon in irgend einer Weise überzeugt wäre, was zugleich heißen muss, dass man glaubt, ein Teil sei mehr oder stärker als Gott selbst.

Dieses zeigt sich meist darin, wo etwas wider etwas anderes steht, oder sich stärker als etwas sieht, im Teilhaften, d.h. in allem, was nicht der Wille des Göttlichen ist oder sein kann.

Man sollte sich klar machen, dass auch Gruppenarbeit erst dort anfängt, oder in dem erst ist, wo jedes persönliche Interesse aufhört. Andernfalls wäre das Persönliche Interesse zugleich das Gruppeninteresse selbst und in voller Übereinstimmung damit. Doch kann es kein persönliches Interesse sein, da der Zweck in welchem Gruppenarbeit ist, zu einer anderen Art gehört, als worauf alles persönliche Interesse für gewöhnlich abzielt.

Grundsätzlich auch ist es nie ein Zeichen von Stärke, Stärke darin zu sehen, wider etwas bloß zu sein. Stärke ist dort, auf wessen Seite und wo es kein Wider gibt, sondern wo etwas an sich ist, wie es ist, oder wie Gott es schuf. Und es ist dann so, dass wie Er Selbst nie wider etwas sein kann, denn er kann nicht mit sich im Widerstreite liegen, und es kann nicht wirklich etwas sein, dass wider ihn stehen können kann, so kann Stärke nicht darauf beruhen, darauf angewiesen zu sein, sich wider etwas zu stellen, als nur für etwas zu sein.

Dann kann zwar Widerstand auftreten wider das, was Für-etwas oder Für-sich oder An-sich ist, jedoch ist dieser immer auf etwas bestimmtes aus (meist auf einen Vorteil, worin auch immer die Überzeugung und der Glaube befangen ist, ja meist auch wiederum in einer Art von Mangelbewusstsein) und nicht auf alles oder auf die Dinge an sich selbst gehen, denn damit würde es sich selbst zugleich aller Grundlage berauben.

So ist es nicht verwunderlich, dass in der reinen Vernunft, kein Widerspruch vorliegen kann, wie auch in wahrer Liebe nicht und wahre Liebe zugleich auch Vernunft ist, jedenfalls vom Höheren her gesehen, was letztlich das kühle klare Licht ist, wie es als solches vernommen wird...

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Entwirrung von Verwirrung - KiW 6:2:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Sep 24 2016, 01:50

Ein Kurs in Wundern - T 6:2:5

Der Heilige Geist beginnt damit, dich als vollkommen wahrzunehmen. Da Er erkennt, dass alle diese Vollkommenheit miteinander teilen, erkennt Er sie in anderen wieder und stärkt sie so in dir und ihnen. Statt Ärger erweckt dies Liebe zu dir und ihnen, weil es Einschluss schafft. Indem Er Gleichheit wahrnimmt, nimmt der Heilige Geist auch gleiche Bedürfnisse wahr. Das lädt automatisch die Sühne ein, weil Sühne das eine Bedürfnis in dieser Welt ist, das universell ist. Dich auf diese Weise wahrzunehmen ist die einzige Art, wie du in der Welt glücklich werden kannst. Das liegt daran, dass es die Anerkennung ist, dass du nicht in dieser Welt bist, denn die Welt ist unglücklich.
---
JA, die Bedürfnisse müssen letztlich bei allen, die an einem bestimmten Ort sind, ähnlicher oder gleicher Natur sein. Denn etwas führte zu diesem Ort, und etwas führt auch von diesem Ort wieder weg. Und das, was nicht mehr zu dem Orte führt, ist der Ausgleich des Bedürfnisses, der das abdeckt, um keinerlei Bedürfnis mehr nach diesem bestimmten Orte zu haben.

Es ist wohl auch leichter, erst das Bedürfnis zu erkennen, welches allen gleich oder sehr ähnlich ist, ehe man wirklich die Vollkommenheit zu erkennen vermag, die ebenso allen gleich ist, doch außerhalb des jeweiligen Ortes.

Dies zu erkennen, heißt zu erkennen, dass man kein Teil der Welt mehr ist, die dieses in der Weise nicht erkennt. Und auch nicht erkennen möchte oder kann, um sich seiner Berechtigung nicht zu entheben, für das, was sonst nicht wäre oder sein kann, außerhalb dessen, was auch immer geglaubt wird. Schon gäbe es auch keine Örter mehr, für irgend eine Art von verirrter Seelen, wo auch immer diese gestrandet zu sein meinten.

Die hauptsächliche Schwierigkeit entsteht bereits dort, wo etwas wahrgenommen wird, was anders ist, als man selbst. Womit daher ein Teil von sich hinaus projiziert wird, um dieses so zu sehen. Zugleich aber der Geist selber dadurch dissoziirt wird, um in jene Welt einzutauchen und Anteil daran zu erhalten.

Es ist dann nicht leicht, einzusehen, dass man alles selber ist, was man von sich als getrennt und anders ansieht oder auch ansehen möchte. So ist die vollständige Annahme das Dilemma, denn man vermeint dann, man müsse etwas los werden, um sich davon zu lösen, zugleich aber auch annehmen, was man nicht möchte, dass es ist.

Die Verlagerung der Wahrnehmung in Erkenntnis. Zu erkennen, was ist und was nicht ist, bis hin zu dem, was außerhalb der Welt liegt, bis es nichts gibt, was einen noch hält, an dem, worin man vielleicht vermeinte, Freude zu finden. Doch keinerlei Ablehnung zu haben, sich nicht von dem stören zu lassen, was ja keinerlei Bedeutung hat, wenn man sich nicht davon stören ließe. Das ist nicht leicht zu erreichen, wenn man mal ehrlich mit sich und seinen Dingen ist...

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Geistesgegenwärtigkeit - KiW 6:5A:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Sep 29 2016, 01:55

Ein Kurs in Wundern - T 6:5A:3

Ich habe gesagt, dass der Heilige Geist die Motivation für Wunder ist. Er sagt dir immer, dass nur der Geist wirklich ist, weil nur der Geist miteinander geteilt werden kann. Der Körper ist getrennt und kann daher nicht Teil von dir sein. Eines Geistes sein ist bedeutungsvoll, eines Körpers sein hingegen bedeutungslos. Den Gesetzen des Geistes zufolge ist der Körper also ohne Bedeutung.
---
Dabei geht es ganz gewiss nicht darum, sich als getrennt vom eigenen Körper anzusehen, ganz im Gegenteil, es gehört zu einem, was auch immer zu einem gehört. Vielmehr geht es bloß darum, dass der Inhalt eines Körpers nicht über die maßen für wahrere gehalten wird, als der Geist, der diesen belebt.

Und wenn man es genau betrachtet, dann ist es ja nicht wenig der Fall, sei es, dass man besonders hübsch aussehen möchte, dem physischen Leibe nach, dass auch der Körper instrumentalisiert wird. Oder sei es auch, dass man mit und in allem ein schönes Gefühl haben möchte, doch bewegt sich dann alles nur im Emotionalkörper damit und mehr auch nicht.

So suchte man Einstimmigkeit darin, hieße es ja, dass man darin und also in diesem und nach diesem Körper Verbindung suchte, nicht jedoch dem Geiste nach. Doch ist im Inhalte eines Körpers, darüber hinausgehend überhaupt nicht mehr Wahrheit vorhanden, als was nur diesem Art Körper nach Wahrheit darin eingehen und enthalten sein können kann. Doch Einstimmigkeit anderwärts als im Geiste, ist nunmal eher noch Getrenntheit, denn es ist ja nicht im Geiste dann zugleich und also nur relativ wahr, wenn überhaupt.

Mehr als allerlei von Arten Körper dem Geiste als Mittel zu weihen, kann Wahrheit darin nicht eingehen und enthalten sein. Entgegen dem, es dem Ego für seine Zwecke zu überlassen, was meist zum Konsum, Angriff oder sonst was damit passieren mag, jedoch meist so, dass der Körper nie als neutral angesehen wird und jedenfalls auch nichts grundsätzlich Gutes daraus dann entsteht.

Alles ist letztlich Geist, ja, aber nur wenn es diesem geweiht und von diesem gebraucht wird. Wenn es von anderwärts gebraucht würde, dann ist es nicht unbedingt Geist, denn es kann nur dem zugeordnet werden, worunter es steht und seinen Gebrauch daher findet, und von der Art, ist dann alles, was daraus wird...

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Antwort für alle Zeit - KiW 6:4:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 30 2016, 02:25

Ein Kurs in Wundern - T 6:4:3

Du kannst den Konflikt so lange nicht verstehen, ehe du nicht die grundlegende Tatsache voll und ganz verstehst, dass das Ego nichts erkennen kann. Der Heilige Geist spricht nicht zuerst, aber Er antwortet immer. Jeder hat sich zu irgendeiner Zeit schon einmal auf die eine oder andere Weise um Hilfe an Ihn gewandt und hat Antwort bekommen. Da der Heilige Geist wahrheitsgemäß antwortet, antwortet Er für alle Zeit, was heißt, dass jeder jetzt die Antwort hat.
---
Einfach nur aus dem Unterbewusstsein etwas herausplappern, ist gewiss kein Channeln, es besagt nämlich nur etwas über einen selber oder eventuell noch woran man ist, mehr auch nicht.

Vorbereitung heißt, wenn man nicht handfest ist in etwas, sich erst damit auseinander zu setzen. Vorbereitung kann auch sein, einfach nur ein Thema im Hinterkopf zu haben, während man einen Spaziergang macht. Es kann aber auch Vorbereitung heißen, sich ein paar Notizen zu machen. Etwas Geistig zu erlauben, und eher nach dem Geistigen oder Inneren zu gehen, bevor man nach außen hin etwas zu dem Thema recherchiert.

Denn besser ist man gar nicht mit dem dran, was man von außen heranzieht. Denn mit ein wenig schon von dem, was man innerlich selbst herauszufinden vermag, hat man oft mehr erreicht. Denn der Gedanke verlässt sie Quelle nicht, und das was nicht von einem ist, bleibt auch nicht von einem, im gewissen Sinne. Ein wenig innerlich etwas wachsen lassen, ohne es vielleicht in Worte überhaupt fassen zu können, nur in dem man sich innerlich ein wenig damit immer wieder befasst.

Denn hat man auch nur etwas von der Antwort, die für alle Zeiten gilt erfasst, dann geht dieses wohl eher nicht mehr verloren und bleibt einem für alle Zeit erhalten.

Dabei muss es gar nicht so sehr darum gehen, allerlei zwischen Innen und Außen zu trennen, denn alles Äußere kann genauso Zeichen des Inneren sein, und ist es auch im Idealfall. Es geht darum, dass man einen inneren Bezug dazu hat, nicht so sehr einer Art von Körper oder einem Sinne nach, wenn auch vermittelst dessen, sondern das es im gleichen geistigen Zusammenhang steht, wie man selbst.

Auf diese Weise ist dann nichts bedeutungslos und alles taugt dazu, davon oder daraus etwas lernen zu können. Es hat eine Tiefe und nicht nur eine Oberfläche, und diese Tiefe ist der Geist der Zeitlosigkeit, sofern sie nur tief genug reicht...

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Auch ein Neubeginn kann Fortschritt sein - KiW 6:5:A1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Okt 03 2016, 01:50

Ein Kurs in Wundern - T 6:5:A1

Wenn dein Körper und dein Ego und deine Träume vergangen sind, wirst du erkennen, dass du ewig währst. Vielleicht denkst du, das werde durch den Tod erreicht - aber nichts wird durch den Tod erreicht, weil der Tod nichts ist. Alles wird durch das Leben erreicht, und das Leben ist vom Geist und im Geist. Der Körper lebt weder, noch stirbt er, weil er dich, der du das Leben bist, nicht fassen kann. Wenn wir den gleichen Geist miteinander teilen, kannst du den Tod überwinden, weil ich es tat. Der Tod ist ein Versuch, den Konflikt dadurch zu lösen, dass man sich gar nicht entscheidet. Wie jede andere unmögliche Lösung, die das Ego versucht, wird das nicht funktionieren.
---
Seele sein, nachdem man vom Körper sich befreit hat?
Es ist falsch darauf zu warten, dass sich etwas von Auswärts her löst, von dem her, was in einem ist. Ob man nun denkt, der Tod würde einem die Freiheit bringen, die man sich selbst verweigert oder im Geiste setzt? Oder wenn man hinreichend Formen bloß zerstörten hat, oder sonst etwas, bis nichts mehr da ist, dass man dadurch etwas erreicht hat, dass man weiter käme? So kann es sich rausstellen, dass nachdem nichts mehr da ist, auch keine Lösung zu finden ist, von dem wo nichts mehr ist!

Eher doch ist es erforderlich, etwas so lange voran zu bringen, bis es nicht mehr benötigt wird, man den Sinn darin z.B. erkannt hat und nun weiß, was als nächstes zu tuen ist oder wo es dann weiter geht. Letztlich doch so, dass etwas einfach überflüssig für einen geworden ist und man daher zum nächsten oder man darüber oder auch generell einfach weiter gehen kann.

Manches kann man sich aussuchen, manches eben nicht, denn wenn ein Rahmen gegeben ist, in dem man sich vorfindet oder befindet, ganz so, wie man an einem Morgen erwacht und das antrifft, was da ist; dann nutzt es nichts, etwas zu probieren oder zu wollen, was die Mittel und Möglichkeiten die gerade vorhanden sind nicht hergeben.

Allerdings nur darauf zu warten, dass etwas anderes kommt oder da ist? Woher und warum sollte es das? Oder vor allem etwas besseres, als das was da ist, woraus man denn schon nichts machte oder auch machen möchte, als man könnte? Daher bleibt einem immer nur, bei dem anzufangen was da ist, was auch immer es nun gerade ist, ehe man sich an dem zu schaffen macht oder es versucht, was außerhalb der realistischen Möglichkeit sich befindet.

Und es zeigt sich auch immer wieder, dass keiner unbedingt an das gelangen sollte, wohin er nicht von sich aus selber für gewöhnlich hingelangen kann. Es kann seltener dabei etwas Gutes werden, als schnell ein Schaden entstehen, aus dem, womit einer nicht umgehen kann. Eben solches kann beobachtet werden, wo der technische Fortschritt die ethische und moralische Entwicklung deutlich übersteigen sollte.

So kann auch ein Neubeginn stets ein Fortschritt sein, vor allem immer an dem bemessen, was beharrt, was daher im Kern also geblieben ist, woran sich immer ein Fortschritt sich bemessen ließe, weil etwas Gutes darin überdauern konnte.. denn so ist es doch mit der Überseele und ihrer Beschaffenheit, etwas doch dann, was über dauert und auch muss, um aufzuzeigen, was ist, was war und was sein wird...

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Heilen ist glücklich machen - KiW T5:E:1

Beitrag  Devino Melchizedek am So Okt 09 2016, 23:16

Ein Kurs in Wundern - T 5:E:1

Heilen ist glücklich machen. Ich habe dir gesagt, du solltest dir überlegen, wie viele Gelegenheiten, dich froh zu machen, du gehabt und wie viele du abgelehnt hast. Das heißt dasselbe, wie dir zu sagen, dass du es abgelehnt hast, dich zu heilen. Das Licht, das dir gehört, ist das Licht der Freude. Strahlen ist nicht mit Kummer verbunden. Freude ruft eine in ihr liegende Bereitwilligkeit hervor, sie mit anderen zu teilen, und fördert den natürlichen Impuls des Geistes, als eins zu reagieren. Wer versucht, zu heilen, ohne selbst ganz froh zu sein, ruft gleichzeitig verschiedene Arten der Reaktion hervor und entzieht damit anderen die Freude, von ganzem Herzen zu reagieren.
---
Freude ist ja doch die natürliche Umgebung für die Seele, wie sie sich erfährt, wenn nichts da ist, was darauf drückt, vergleichbar einem kleinen Stein in einem Schuh beim laufen. Wenn man also alles für einen Moment, das ähnlich diesem Stein im Schuh wäre, auszublenden vermag, so müsste nicht nichts sondern Freude sein, was ist, wenn allem Kummer der Raum genommen wäre.

Denn immer noch ist ja das Gewahrsein und die Selbsterfahrung da, wenn auch weniger Form oder Inhalt. Überhaupt ist ja bei jedem eine Art von innerer Raum da, der gefühlt werden kann. Oft kommt einem von Außen her etwas vielleicht als etwas großes und eindrucksvolles daher, aber oft liegt es nur darin, dass es mehr von diesem inneren Raum einnimmt, nicht mehr aber gegeben ist, als grundsätzlich ist.

Daher sollte man mehr darauf achten, dass man den Menschen an sich oder die Seele groß hält oder ggf. auch im anderen anspricht, nicht das was vielleicht bereits zu groß und zu aktiv ist, die Persönlichkeit, das Ego, irgend welche Identität, die an Dingen haftet oder oder oder...

Es mag daher auch zwar etwas anderes noch sein, wenn man nur rein für sich und vor sich bloß sich hinfreute, obwohl es nichts mit irgend etwas anderem um einen zu tuen hätte, so auch keinen Eindruck auf das Umfeld hätte oder darauf abfärbte (womöglich weil etwas nur selbstsüchtiger Neigung oder Natur auch entspräche), dennoch wird irgendwo erst etwas belebt sein müssen, ehe es dem Umfelde zukäme und gut für dieses wäre, und sei es nur vorerst im Geiste oder im Geistigen.

Und eher ungünstig ist es, wenn man nur eine ganz spezifische Kleinigkeit, die nur für sich oder eine unwesentlichere Ebene zählte, als das ein-für-alles-wichtige ansähe, als denn alles an Ebenen, die für sich und andere zugleich von wesentlicher Bedeutung wären. Denn dann kann man hinsichtlich dieser spezifischen Sache noch so glückselig damit vor sich hinglucksen, doch wenn alles andere unbeachtet bliebe und daher ungepflegt, kann daraus wenig Grund sich für andere ergeben, dass sich eben jene Freude verteilen könnte. Denn zuerst wäre da nur das, was gelöst gehört, nicht das was vor Freude betört.

Wie so oft, ist es immer erst das Naheligendste, das Altäglichste, das gängigste und womit man am meisten zu tuen hat, dass erst sitzen und geordnet sein muss, bevor man sich in welcher Hinsicht und welcher Richtung auch immer zu versteigern versucht. Und was ist das? Mensch und Seele und die natürlichste Natur und womit man es zu tuen hat, dass achten und hegen und pflegen, ehe dieses alle Freude trübt, welch großartig Ding sonst auch sei, von dem man andernfalls kündete...


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Irgendeine Form des Friedens - KiW L359

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Okt 10 2016, 23:18

Ein Kurs in Wundern - Lektion 359

Die Antwort Gottes ist irgendeine Form des Friedens. Jeder Schmerz ist geheilt, alles Elend ist ersetzt durch Freude. Alle Gefängnistüren sind geöffnet. Und jede Sünde wird lediglich als Fehler aufgefasst.

1. Vater, heute wollen wir deiner Welt vergeben und die Schöpfung deine eigene sein lassen. Wir haben alle Dinge missverstanden. Aber wir haben aus den heiligen Söhnen Gottes keine Sünder gemacht. Was du als sündenlos erschaffen hast, das verweilt so immerdar und ewig. Das sind wir. Und frohlockend lernen wir, dass wir Fehler machten, die keine wirklichen Wirkungen auf uns haben. Sünde ist unmöglich, und mit dieser Tatsache ruht die Vergebung auf einer sicheren Basis, die fester als die Schattenwelt ist, die wir sehen. Hilf uns vergeben, denn wir möchten erlöst sein. Hilf uns vergeben, denn wir möchten Frieden haben.
---
Wenn einem die Wahl gegeben ist, etwas als eine Nummer schlichter zu sehen oder anzunehmen, als eine härtere drauf zu geben, dann sollte man es tuen. So ist einem der Frieden weit eher zugänglich, also wenn man aufdreht.

In vielen Dingen ist es unnötig, einfach mehr draus zu machen, als es sein muss, denn was bringt es, als nur mehr Arbeit? Wenn doch die selbe Lektion mit einer kleineren Nummer ganz einfach erledigt ist?

Viele Probleme sind es, die ein jeder nur unnötig sich macht, in dem er nicht auf das Wesentliche geht, sondern etwas mehr aufgebauscht haben möchte, als es bruacht. Erst nach und nach, wenn etwas Vernunft oder Weisheit durchsickert, merkt man, dass man in vielen Dingen ein viel leichteres und einfacheres Leben haben kann.

Und dann ist man auch bereit, mit dem wirklich umzugehen, was da ist, statt dem, was man selber möchte. Dann erst ist man auch eine Hilfe, wenn man selber für sich nichts mehr möchte. Nicht in dem man es aus stumpfem Idealismus oder aus Ratlosigkeit oder Unentschlossenheit oder aus Unterdrückung nicht mehr möchte, sondern weil man für sich keinerlei gewinn mehr darin sieht.

Dann erst fängt man an, nicht nur Arbeit zu machen, sondern abzuarbeiten. Es dauert so lange wie es dauert. Denn nie ist eine Sache allein das ein und alles, sondern mehr noch, jedes einzelne Atom und quasi jede Zelle dessen, was man ist, was man zu überzeugen hat.

Kommt es dann wirklich darauf an, dass man geprüft wird, geht nicht gleich alle Substanz dahin, sondern man muss vielleicht mal ein paar Federn lassen, aber mehr auch nicht...


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