Ein Kurs in Wundern

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Bewährungsproben - KiW L339

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jan 31 2017, 01:15

Ein Kurs in Wundern - Lektion 339

Ich werde das empfangen, was auch immer ich erbitte.


1. Niemand verlangt nach Schmerz. Doch kann er denken, Schmerz sei Lust. Niemand möchte sein Glück vermeiden. Doch kann er denken, dass Freude schmerzhaft, bedrohlich und gefährlich sei. Jeder wird das empfangen, um was er ansucht. Doch kann er fürwahr verwirrt sein über die Dinge, die er will, und über den Zustand, den er erlangen möchte. Um was kann er dann ansuchen, das er wollen möchte, wenn er es empfängt? Er hat um das gebeten, was ihn in Angst versetzen und ihm Leiden bringen wird. Heute wollen wir beschließen, um das zu bitten, was wir wirklich wollen, und nur um das, damit wir diesen Tag in Furchtlosigkeit verbringen mögen, ohne Schmerz mit Freude oder Furcht mit Liebe zu verwechseln.

2. Vater, dies ist dein Tag. Es ist ein Tag, an dem ich nichts allein tun, sondern deine Stimme in allem, was ich tue, hören möchte, indem ich nur um das ansuche, was du mir anbietest, und nur die Gedanken akzeptiere, die du mit mir teilst.
---
Manchmal sträuben sich einem die Haare und man fragt sich, wo ist das Verantwortungsbewusstsein, ja wo ist es bloß? Denn klar ist nur, dass da kein Bezug zum Größenverhältnis oder auch zur Beschaffenheit der Dinge existieren kann, da andernfalls dieses oder jenes in der Weise nicht möglich wäre. Nicht nur dass man es so nicht machen würde, nein man könnte es dann mit seinem inneren Wesen überhaupt nicht einmal vereinen, weil einem die Verhältnismäßigkeit einleuchtend wäre, wider die es mehr wäre, als bloß entgegen dem Haarstrich streicheln zu wollen.

Nun ja, es wird wohl so sein, dass ein jeder das empfängt, was er erbittet. Natürlich nicht im Sinne seiner Wünsche, sondern im Sinne der Verhältnismäßigkeiten, die zum jeweiligen Zusammenhang gehörten.

So gibt es manche Dinge, die für eine kleine Minderheit durchaus vorgesehen sind, manche allerdings auch für eine größere Masse. Doch ist stets Sorgfalt und Prüfung angesagt.

Es gilt nicht zu verwechseln, dass Jedem gewisse Dinge gegeben sind, aber nicht allen zur gleichen Zeit, weil es gar nicht möglich wäre, dass alle am selben Raum zur selben Zeit sind z.B., denn einem jeden dürfte es einleuchten, was dann passiert, oder nicht? Mit einem Klumpen geht etwas, aber etwas anderes eben auch nicht mehr.

Selbstverständlich ist es falsch, eine breite Masse oder dann auch gleich die ganze Welt, dazu aufzufordern sich auf irgendwelche Körperregionen zu konzentrieren, die für Spezialisten geschrieben sind, welche sauber und gänzlich selbstlos technisch-okkult ihre Arbeit verrichten, ohne jeglichen selbstsüchtigen Hintergedanken auch nur denken zu können, weil ihnen ein vollumfängliches und ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein hierfür mit gegeben ist. Es wäre dann auch klar, welches Ausmaß etwas annehmen kann, vor allem, wenn niemand sonst als man nun selbst, die Kohlen aus dem heißen Ofen dann zu holen hätte (und dies womöglich ohne alle Hilfsmittel, und das wäre Verantwortungsbewusstsein, dieses mit einzubeziehen).

Egal was man anfasst, man braucht nicht annehmen, dass andere zu unterentwickelt wären, ebenso für etwas eine gewisse Verwendung zu finden, so dass man jenseits aller Auswirkungen diesbezüglich wäre, nur weil man kein Empfinden der Verantwortlichkeit für das auf sich nehmen wollte, was man womit lostritt.

Denn hinter Jedem steht auch etwas Weitreichenderes, es sind nicht bloß Menschen 2ten oder 3ten Grades, die gerade gut genug wären, einem als Mittel zum Zwecke bloß zu dienen. So mag es nun eine weit entwickelte Seele sein oder ein weitreichendes Kollektiv alternativ. Nirgends ist bloß nichts dahinter, doch wäre dem so, dann wäre es ebenso sinnfrei sich damit umschweifend zu beschäftigen. Und was passiert nun damit, wenn man weitschweifig daher kommt, ohne die Regeln nun einzuhalten, die für dieses Verhältnis und die Situation zählen, weil man meinte, man würde jenseits dessen selber stehen? Richtig, man wird abgefüllt, und irgendwas oder irgendwer freute sich dann, einen Dummen zu finden, der sich in eben der Weise als Mittel zum Zwecke bloß gebrauchen ließe, wie es dann beidseitiger Gesinnung bloß entspräche und daher auch wider das Verhältnis was einer auftuen würde, bloß erwidern täte, und sogar einen notwindigen Ausgleich herbeiführte.

So sehr man also sich für hochbegabt hielte (in welcher Hinsicht auch immer), und wie sehr man auch meinte, mit guten Absichten zu Werke zu gehen. Es zählen die Regeln, die in dem Moment einzuhalten sind. Hält sich einer als für etwas Besonderes, und selbst wenn er die nächsten Menschen um sich her damit überzeugte, so werden die Seelen ganz instinktiv ihren Teil also mit zusteuern. In dem sie z.B. ihren Schrott dazu geben, der sich gerade anbietet, um den Raum und die Größe zu füllen, die einer Vorzuspielen meinte, ohne dass alles an seinem Platze ist und wirklich das ausfüllt, was es vorgibt einzuhalten. Und wenn es sein muss, dann quasi im unbegrenzten Ausmaß, sofern ein bestimmter Kollektiver Aspekt nun dahinter stünde (und so lange wie es dann dauern würde gemäß dem Umfang).

Mit manchen Dingen arbeitet man für sich, nicht selbstsüchtig, sondern in dem man nicht darüber spricht, oder es gehört einem dann letztlich gar nichts davon, und man arbeitet für das Kollektiv, und hatte 5 Minuten seiner großflächigen Aufmerksamkeit (sinngemäß oder tatsächlich in etwa so).

So prüfet die Geister, und an ihren Werken werdet ihr sie erkennen (nicht an ihren Worten). Des Meisterswerk im Geiste liegt nicht einmal darin, dass es etwas sei, was kein anderer Mensch zustande brächte, es liegt mehr noch darin, zu wissen, wann und worüber und zu wem man spricht, und worüber man nur schweigt, damit es das Werk sei, welches es dann wird. Denn wen Lohnsucht treibt, den wird das Werk dann für die notwendige Zeit (Jahre oder auch Jahrzehnte) schon noch heimsuchen (bis wieder alles einer Ausgleichenden Gerechtigkeit zugeführt wurde).

Und am Ende wie so oft die Frage, "war es das wirklich wert?" oder auch "war das wirklich klug?".. denn nicht umsonst sind viele der Dinge nur symbolisch angedeutet, für diejenigen, die in jeweilige Kreise geistig einbezogen sind, denn mehr als des symbolischen bedürfen diese dann nicht.. alle anderen werden es ohnehin nur nach ihrer Weise dann verwenden.. und doch achte man darauf, was man nun wo lostritt oder eben gerade nicht. Jede Lawine beginnt meist nur mit ein paar kleinen Steinen o.ä. ins Rollen zu geraten...

Devino Melchizedek

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Eigenständigkeit anstelle von Konkurrenz - KiW L338

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Feb 01 2017, 00:20

Ein Kurs in Wundern - Lektion 338

Nur durch meine Gedanken werde ich beeinflusst.


1. Es braucht nur dies, um die Erlösung zu aller Welt kommen zu lassen. Denn in diesem einen Gedanken wird jeder endlich von der Angst befreit. Jetzt hat er gelernt, dass niemand ihn in Angst versetzt und dass ihn nichts gefährden kann. Er hat keine Feinde, und er ist sicher vor allen äußerlichen Dingen. Seine Gedanken können ihn in Angst versetzen, doch da diese Gedanken ihm allein gehören, hat er die Macht, sie zu verändern und jeden Gedanken der Angst gegen einen glücklichen Gedanken der Liebe einzutauschen. Er hat sich selbst gekreuzigt. Doch Gottes Plan ist, dass sein geliebter Sohn erlöst sein wird.

2. Dein Plan ist sicher, mein Vater – nur der deine. Alle anderen Pläne werden scheitern. Und ich werde Gedanken haben, die mich in Angst versetzen werden, bis ich lerne, dass du mir den einzigen Gedanken gegeben hast, der mich zur Erlösung führt. Meiner allein wird scheitern und mich nirgendwohin führen. Doch der Gedanke, den  du mir gegeben hast, verspricht mich heimzuführen, weil er dein Versprechen an deinen Sohn birgt.
---
Nun ja, auf der einen Seite kann vieles von vielem anderen nicht losgelöst gesehen werden, auf der anderen Seite, gibt es auch kein Erfordernis, etwas, mit etwas anderem in Verbindung bringen zu müssen, wenn es das nicht braucht.

Ein eigenständig agierender Mensch braucht nicht die Anerkennung anderer, um zu erkennen, ob etwas sinnvoll oder recht ist, oder nicht. Er braucht auch nicht mit allen zu konkurrieren, und zu sagen, es müsse sein, dass er allen so begegnet, wie sie ihm begegnen, mit selber Intensität, in dieser oder anderer Richtung. Wenn man sein eigenes Werk verrichtet, dann spielt es überhaupt keine Rolle, was andere tuen, ausgenommen, es hat eine Überschneidung mit eben diesem. Dann gibt es aber mehr eine Inhaltliche Überschneidung oder auch Auseinandersetzung, und mehr bedürfte es meist auch nicht.

Viele Schwierigkeiten lösen sich nicht dadurch, dass man nun alle auf gleicher Intensität hat, sondern dass jeder seinen Part erfüllt und seinem eigenen Werk folgt. Dann entfällt bereits alles Konkurrieren und auch allerlei Duellieren der Dualitäten nach.

Es gibt natürlich eine Überschneidung im größeren Verhältnis, doch greift hier wieder ein gemeinsamer größerer Gedanke, der geteilt wird, oder besser noch gesagt, eine Idee. Es ist etwas anderes dann, anstelle des Gedankens hin zu anderen zu rennen, obwohl es keinen Grund dafür gäbe (in sämtlicher Hinsicht, angenommen).

Es gibt aber auch etwas, was jeder für sich und vor sich pflegt, darin besteht, wenn es jeder für sich und vor sich pflegt, überhaupt keine Schwierigkeit mit anderen umzugehen, so lange wie jeder weiter seiner Dinge pflegt. Eine Konkurrieren besteht dann, wenn einer sich ins Verhältnis mit anderen setzt, weil er nicht unterscheiden kann, was ein gemeinsame Idee ist (die sich selbst nicht konkurrieren und daher ja nur sich selbst im Widerstreit wäre), und dem, was nun ein jeder vor sich selbst pflegt.

Nur wenn man sich ins Verhältnis zu dem setzt, was andere für sich vor sich tuen, obwohl es keine Grundlage des Gemeinsamen dafür gibt, entsteht wirklich Konkurrenz, und man muss dann besser sein, um nicht das Nachsehen zu haben. Besser wäre man jedoch dran, wenn man etwas gerade vor sich tät, statt nach links und rechts zu äugeln, dann wäre man leicht so beschäftigt darin sein eigenes Werk zu verrichten, dass man keine Zeit damit verschwendete, es mit anderen zu vergleichen oder in Widerstreit zu setzen.

Denn eine wirklich größere geistige Idee ist mit sich selbst nicht im Widerstreit!

Nur das Eigeninteresse abseits dessen, kann im Widerstreite sein, wenn es mehr auf Personen geht, als auf der geistigen Idee daher gründet. Denn es gibt ja dann keine Idee, die alles einbezöge, als Grundlage, sondern viele, die mehr oder weniger haben (auch der Intensität nach), und man wäre dann ständig einem Wechselbad von Widerstreitenden Gedanken ausgesetzt, denen man sich ständig zu stellen hätte, um selbst beachtlich zu bestehen, weil es keine aufrechte Zentrierung gibt.

Man kann nicht sagen, dass man grundsätzlich lieber nach oben und unten, statt links und rechts arbeiten sollte, oder hauptsächlich nur. Denn mal ist das eine sinnvoller und mal das andere. Allerdings sollte man doch zumindest beim oben und unten, statt links und rechts anfangen. Undzwar beim eigenen unten und oben, wo man steht, bevor man losrennt, und nicht nachdem man bereits weit nach links oder rechts gerannt ist, und gar nicht mehr bei sich selbst daher zentriert wäre. So auch nicht mehr beim eigenen unten und oben infolge dessen ansetzen würde. Daher gäbe es auch keine wirkliche Zentriertheit und ständige Unruhen wären die natürliche Folge daraus, bei einem, wie auch dem, wohin man hingerannt ist.

Doch vieles hat mit dem gebildeten Charakter zu tuen, denn es ist mit ein Wesenskern, wenn auch vielleicht nicht der Innerste, aber einer der nach diesem folgte, wenn es im Inneren in Bewegung geriete, und so die Impulse auf positive Dinge anstelle von schlechten Neigungen mitsteuern und hinlenken würde.

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Gotteserfahrung - KiW 15:5:9

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Feb 02 2017, 00:28

Ein Kurs in Wundern - T 15:5:9

Gott kennt dich jetzt. Er erinnert sich an nichts und hat dich immer genauso gekannt, wie Er dich jetzt kennt. Der heilige Augenblick spiegelt Seine Erkenntnis wider, indem er jede Wahrnehmung aus der Vergangenheit herausholt und so den Bezugsrahmen beseitigt, den du aufgebaut hast und dem zufolge du deine Brüder beurteilst. Ist dieser erst einmal fort, ersetzt der Heilige Geist ihn durch Seinen Bezugsrahmen. Sein Bezugsrahmen ist einfach Gott. Die Zeitlosigkeit des Heiligen Geistes liegt nur hier. Denn im heiligen Augenblick siehst du, von der Vergangenheit frei, dass Liebe in dir ist, und du brauchst nicht nach außen zu schauen und schuldbewusst die Liebe von dort an dich zu reißen, wo du dachtest, dass sie sei.
---
Wie kann einer nun sagen, Gott erinnere sich an nichts?

Nun, einfach wohl dadurch, dass Gott auch nichts vergisst!

Es mag nun witzig anmuten, wenn ein Mensch sich selber für Gott hielte, ohne auch nur eine Ahnung und Vorstellung davon zu haben, welche Tragweite dieses auch nur haben könnte oder sogar anders nicht sein kann.

Und doch hätte wohl ein Mensch unter gewissen Umständen ein Anrecht darauf dieses sagen zu können, dennoch es aber nicht so zu meinen. Denn eine Meinung haben, hieße bereits, getrennt von etwas über etwas zu denken.

Ein Mensch hat das Potenzial Göttlich zu sein, oder als ein Werkzeug für Gott zu agieren, aber er kann einfach nicht für sich meinen, Gott sein zu können, selbst gar, wenn er sich gezwungen sähe, dieses zu sagen.

Denn es ist ja nicht der Mensch selber direkt Gott, sondern er hätte als Mensch eine Gotteserfahrung vielleicht, doch ginge das Göttliche dann als Teil und doch in einer größeren Summe immer noch von der Gesamtwesenheit dahinter aus, die dieses Erfahrung tatsächlich machte oder ermöglichte, beim Menschen wäre es aber mehr nur sinnbildlicher Anteil.

Sagte es also bloß der Mensch selber, so wäre es notwendig lächerlich, und womit wollte er dieses dann halten, was er sagte?! Doch hat der Mensch keinerlei Anspruch also auf derlei, und es wäre also seine Aufgabe lediglich darin, sich darum verdient zu machen, niemals es sich aber und dann auch noch ohne Verdienst, sich dieses zuschreiben zu können.

Denn immerzu wäre es ohne Verantwortungsbewusstsein, was auch gar nicht zu ertragen wäre, daher mehr also Trennung als denn Einheit, was aber keine Gotteserfahrung alsdann mehr sein könnte. Und anders wäre es der Beschaffenheit nach auch wohl gar nicht möglich, von daher bloß anmaßend.

Daher sollte man alles an Macht, an Gott übergeben. Nur so kann dieses in voller Weisheit ihren Nutzen finden. Es reichte schon, wenn der Mensch an dem, was er von dem für ihn Möglichen hielte, was er spräche. Andernfalls spräche er zu seinem verderben oder wider sich, obwohl er womöglich gar nicht angehalten wäre, überhaupt sprechen zu müssen...

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Vergeben und Vergessen - KiW 17:2:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Feb 04 2017, 02:44

Ein Kurs in Wundern - T 17:2:6

Diese ganze Schönheit wird erstehen, um deine Sicht zu segnen, während du die Welt mit Augen der Vergebung ansiehst. Denn die Vergebung verwandelt die Schau buchstäblich und lässt dich die wirkliche Welt sehen, die still und sanft über das Chaos hinweg reicht und alle Illusionen, die deine Wahrnehmung verdreht und auf die Vergangenheit fixiert hatten, beseitigt. Das kleinste Blatt wird zu einem Wunderding, und ein Grashalm wird ein Zeichen von Gottes Vollkommenheit.
---
Vergebung löst einen von der Vergangenheit. Es reicht nicht aus, nur die Illusion einer Vergebung zu bilden, denn wenn die Vergangenheit einen weiter festhält, dann hat man also auch nicht vergeben.

Und mit der Vergangenheit, ist man auf einer Ebene mit dem was war, und also auch nicht wirklich weit davon entfernt. Wenn nun andere an einer gemeinsamen Vergangenheit festhalten, dann mag Sühne weiterhelfen. Bis gesühnt ist, was der Sühne bedarf. Wenn sie dann immer noch an der Vergangenheit festhalten und hängen, dann überlasse man ihnen also diese und gehe von nun an seiner Wege.

Irgendwann wird sich dies alles lösen, und jeder ist an dem, worin er ist. Der eine in der Vergangenheit, die seine Gegenwart ist, der andere mehr in der Gegenwart.

Manches ist seinen Preis nicht wert, ebenso wie manche Reise ihr Geld nicht wert ist.

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Das wirkliche Wunder ist die Liebe - KiW 1:1:1-3

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 06 2017, 00:07

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:1-3

Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeit bei Wundern. Eines ist nicht "schwieriger" oder "größer" als ein anderes. Sie sind alle gleich. Alle Äußerungen der Liebe sind maximal.

Wunder als solche spielen keine Rolle. Das einzige, was eine Rolle spielt, ist ihre Quelle, die weit jenseits der Bewertung ist.

Wunder geschehen auf natürliche Weise, als Äußerungen der Liebe. Das wirkliche Wunder ist die Liebe, die sie inspiriert. In diesem Sinne ist alles, was aus der Liebe kommt, ein Wunder.
---
Alles, was gegeben wird, zum Nutzen aller, ist von Liebe geprägt. Denn es müsste ja nicht, doch wird es einfach gegeben. Wäre die überwiegende Mehrheit diesen Geistes, so könnte es nirgends einen Mangel mehr geben können, denn es würde mehr gegeben, als Not täte.

Ja, gewisse Ressourcen mögen mit Bedacht genutzt sein und viele Güter ließen sich am einfachsten und zweckdienlichsten auf globaler Ebene verteilen. Und auch da wird sich dann erweisen, dass nun mehr da ist, als Not wäre, und für die meisten würde sich dadurch nicht einmal etwas ändern brauchen, ausgenommen der Einstellung den Dingen gegenüber.

Denn wer aus dem Übermaß, welches ihm gegeben ist, gibt, gibt ja noch nicht einmal selber, sondern verteilte nur das mehr, was um ihn ist. Und das Übermaß ist wohl größer, so rechnete man und prüfte nach (hinsichtlich allerlei Verschwendung), als das, was notwendigerweise gebraucht wird.

Von sich aus etwas hinzutuen, das ist dann auch eher aus der Liebe heraus. Jedoch auch nur das, was gefordert, benötigt oder hilfreich ist, weniger also jenes, was keiner gebrauchen kann oder was mehr nachteiliger als von Vorteil an sich wäre.

Liebe ist daher eine durch und durch feine Sache. Sie geht aus, von dem was wirklich da ist, bezieht alles ein was sie finden kann, und ermöglich das werde, was noch nicht ist. So heißt es, "Gott ist die Liebe", denn Er hätte nichts von dem erschaffen brauchen, was existiert. So besteht alles aufgrund seiner Liebe zu all dem.

So also auch das, was keines Anlasses und aus sich heraus hervorgebracht wird, obwohl es nicht sein müsste, und ohne das erst Not und Bedrängnis oder Triebfedern aller Art dazu führen, und was sich zudem als rein Vorteilhaft an sich erweist, so wird es meist Liebe sein, woraus es ward.

Ja so ist die Liebe... das wirkliche Wunder ist die Liebe, denn ohne diese wären wir alle nicht.

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Wunder sind natürlich - KiW 1:1:4-6

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Feb 07 2017, 01:40

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:4-6

Alle Wunder bedeuten Leben, und Gott ist der Geber des Lebens. Seine Stimme wird dich ganz konkret anleiten. Alles, was du wissen musst, wird dir gesagt werden.

Wunder sind Gewohnheiten und sollten unwillkürlich geschehen. Sie sollten nicht unter bewusster Kontrolle stehen. Bewusst ausgewählte Wunder können fehlgeleitet sein.

Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.
---
Die Sprache Gottes die uns anleitet, braucht gewiss nicht in Form von Verstandesbegriffen sein, denn alles was vom Höheren Geiste her zu uns dringt und uns in welcher Weise auch immer anzuleiten vermag, ist unmittelbar oder mittelbar, die Sprache Gottes.

Da es ja von dem kommt, was jedenfalls im gegenwärtigen Moment dann, eine Stellung bezogen hat die Gott näher käme, als dann die unsrige. Daher auch alle anleitende Unterstützung solcher Art ist, dass sie mehr den Ansichten Gottes entspricht.

Bewusste Kontrolle kann nur so gut sein, wie die Stellung des jeweiligen Geistes diese zulässt oder zu begünstigen vermag. Die bewusste Handhabe im Sinne von Achtsamkeit mag zwar allgemein hilfreich sein, hinsichtlich der Summe aller Einflüsse oder auch der bestimmten Einflüsse, die man aufgrund der inhärierenden Eigenheit als sein eigenes ansehen mag, sind jedoch diese keinesfalls daher zwangsläufig von höherer Natur.

So würde man also versuchen alles unter bewusster Kontrolle zu halten, würde man leicht auch das ausschließen, was nicht unserer Handhabe bloß unterliegt, sondern was aus dem Geiste her zu uns fände.

Ist man sorum im Geiste hinreichend verankert, so wäre man auch von der wunderlichen Natur des Geistes umgeben und Wunder würden in unserem Umfeld zu eher gewöhnliches Ereignissen zugefügt.

Ist dieses nicht der Fall, dann ist man womöglich zu sehr verstrickt, oder arbeitet nicht hinreichend von dem für uns Vorgesehenen ab und so dass man zu wenig Raum entstehen lässt, der nicht bereits mit etwas gefüllt wäre. Vielleicht auch nur soweit, dass man davon so eingenommen ist, dass man es auch einfach gar nicht mehr mitbekommt, was an Wundern nun um einen geschähe.

Manches kann nur geschehen, wenn man bereit dazu ist und hinreichend offen. Oder es jedenfalls nicht vorweg als eine Möglichkeit des real existierenden ausschließt, sondern diesem immer eine Tür der möglichen Möglichkeiten verstattet.

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Aber zuerst die Läuterung - KiW 1:1:7-9

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Feb 10 2017, 01:16

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:7-9

Auf Wunder hat jedermann Anrecht, aber zuerst ist Läuterung nötig.

Wunder heilen, weil sie einem Mangel abhelfen; sie werden von denen, die zeitweilig mehr haben, für die vollbracht, die zeitweilig weniger haben.

Wunder sind eine Art von Austausch. Wie alle Äußerungen der Liebe, die im wahren Sinne des Wortes immer wunderbar sind, kehrt der Austausch die physischen Gesetze um. Sie bringen dem Gebenden und dem Empfangenden mehr Liebe.
---
Ohne Läuterung vorweg, kann man nicht viel tuen damit, denn einerseits wird ohnehin von allerlei Schutt das überdeckt, was als geistige Qualität vorgesehen und tauglich wäre, zum anderen auch, wird allerlei Persönlichkeitszeug oder dies von ähnlicher Art und Weise einem überall leicht in den Vordergrund geraten und munter einem rein oder rauspringen daher.

Doch wenn alles gar von selbst bloß ginge, so wäre wohl der leichte und breite Weg der richtige, auf dem die Mehrheit munter vor sich schreitet.

Drum gebe man, wenn man viel hat, etwas ab davon. Oft kann mans darum feststellen, ob man etwas Nützliches nach dieser Weise bei sich führte, in dem man es persönlich eigentlich nicht möchte, weil es einem selber zunächst nichts einzubringen scheint. Es einen daher mehr fordert, vielleicht in einer Hinsicht bloß anstrengend ist, oder man ein gewisses Verantwortungsbewusstsein mit zu bedienen hat, wo man sich empören mag, wie es sein kann, dass dieses andererorts gänzlich abzugehen scheint.

Denn oft, wenn man im Einzelnen mit einem spricht, wo man an sich Vernunftbeseeltheit hinter wähnt, so ist recht viel Einsichtigkeit zugegen, und doch wenn es mal darauf ankäme, oder ein Drittes hinzutritt, erweist sich vieles davon bloß noch als ideologische Wunschvorstellungen, wo das Pendant in der Praxis dazu sich vermissen lässt.

Nun zu guter letzt ist es klar, wenn man's physikalisch betrachtete, und man gibt etwas von einem, etwas, an etwas anderes weg, so ist es weniger geworden oder auch fort. Doch gilt diese Regel nicht im Geistigen, denn dort zählt mehr noch das Gesetzt, dass wenn man eine Geistige Idee gegeben hat und diese empfangen wird, ist sie am Quell dadurch nicht weniger geworden, sondern es hat sich nur zu einem weiteren Quell ausgedehnt oder dieses hat sich hinsichtlich der Idee, zu einer noch Größeren ausgedehnt und verbunden. Nicht weniger bleibt doch zu beachten, worauf sich etwas bezieht, und worin man sich bewegt, ob es nun Materie oder Geist nun ist, denn hinsichtlich der Auswirkungen kann also alles ins Gegenteil ausschlagen, wenn man etwas nach Gesetzten bedient, worunter dieses nicht ist oder in umgekehrter Weise hierzu stünde!

Zuerst jedoch und gerade deswegen, immer erst die Läuterung! Denn nichts braucht irgendwer von dem für gewöhnlich, was man selber auch nicht braucht oder möchte. Und so braucht keiner irgend etwas, was von keinem höheren Nutzen sein kann, vielleicht weil der Nutzen bereits vollends vom Niederen durchtränkt und erfüllt wird. Was daher vollständig vom Persönlichen durchdrungen ist, wahrlich darin ist kein Platz mehr für etwas, was einen größeren Nutzen oder überhaupt noch von Nutzen für anderes sein kann dann.. ebenso wie aus Schutt und Asche kein Bauwerk mehr entsteht...

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Wunder sind keine Schaustücke - KiW 1:1:10-12

Beitrag  Devino Melchizedek am So Feb 12 2017, 00:26

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:10-12

Wunder als Schaustücke zu verwenden, um Glauben zu erwecken, ist ein Missverständnis ihres Sinns und Zwecks.

Das Gebet ist das Medium der Wunder. Es ist ein Kommunikationsmittel des Erschaffenen mit dem Schöpfer. Durch das Gebet wird Liebe empfangen, und durch Wunder wird Liebe ausgedrückt.

Wunder sind Gedanken. Gedanken können die niedrigere oder körperliche Erfahrungsebene darstellen oder aber die höhere oder geistige Erfahrungsebene. Die eine macht das Physische, die andere erschafft das Geistige.
---
Das Geistige nötigt nicht und verkauft sich auch nicht selbst, oder gibt sich billig für irgend etwas nichtigeres oder für etwas Aufmerksamkeit bloß dahin. Der Geist ruht ohnehin auf allen Dingen und alle Dinge ruhen im Geiste, d.h. sie kommen zum Schweigen und ins Gleichgewicht.

Viele Schwierigkeiten entstehen bloß dadurch, dass etwas für etwas anderes gehalten wird, und damit daher verkehrt umgegangen wird. Kein Mensch käme wohl auf die Idee Messer ins Bett zu sich zu nehmen um damit zu kuscheln, oder mit Rasiermessern eine Massage machen zu wollen, als wären es ätherische Öle. Und doch kann man sagen geschieht nicht wenig ähnliches, auf Geistige Ebenen und Verhältnisse bloß bezogen.

Denn es ist auf einer körperlichen Ebene in einer weise zu verfahren etwas ganz anderes, als auf einer Ebene, wo dann ganze Welten ineinander krachen würden. Es ist daher nicht unwesentlich, weniger wollen zu wollen, als man auch nur eine Idee hat, worum es geht, oder mit allem bloß nach eigenem Gutdünken verfahren zu wollen.

Und aus diesen Gründen kann man wohl sagen, dass durch Unwissenheit und Dummheit heutzutage mehr Schaden entsteht, als durch irgend ein personifiziertes Böses. Daher heißt es weniger Wollen und Ablassen von Verlangen, sowie lieber Loslösung zu praktizieren, statt sich nach allem die Finger zu strecken und allerlei persönliche Bestrebungen anzustellen. Vor allem nach solchen Dingen auch, bei denen man nicht einmal in der Lage wäre überhaupt Verantwortung übernehmen zu können.

Lieber sparsamen Gebrauch machen, von dem, wo man nicht zugleich ein volles Verantwortungsbewusstsein bei sich führte. Ehe man für 5 Minuten Vergnüglichkeit auch noch 100 Jahre etwas abarbeiten darf.

Denn Dummheit schützt vor ihren Folgen nicht, wenn es auch davor zunächst zu bewahren scheinen mag, sich dem Verantwortungsbewusstsein zu entziehen, vor den Folgen der Verantwortung wird es einen nicht hinausretten können. Vieles folgt erst sehr viel später nach, dann nämlich wenn man sich dafür bereitet hat, um vielleicht einen nächsthöheren Schritt machen zu können, wenn dann nicht das wäre, was man sich angesammelt hätte.. und dabei bräuchte es alles nicht sein, wenn man zur rechten Zeit an rechter Stelle das tut, was zu tuen ist, weder viel mehr, was nicht bräuchte, noch viel weniger, als es zu sein hat...

Und so heißt es auch in der Bibel schon: Es gibt für alles seine Zeit!

Devino Melchizedek

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Jeder Tag sollte Wundern gewidmet sein - KiW 1:1:13-15

Beitrag  Devino Melchizedek am So Feb 12 2017, 23:59

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:13-15

Wunder sind sowohl ein Anfang als auch ein Ende, und somit verändern sie die zeitliche Ordnung. Sie sind immer Bestätigungen der Wiedergeburt, die scheinbar zurückgehen, in Wahrheit aber gehen sie voran. Sie heben die Vergangenheit in der Gegenwart auf und befreien auf diese Weise die Zukunft.

Wunder zeugen für die Wahrheit. Sie sind überzeugend, weil sie aus Überzeugung entstehen. Ohne Überzeugung verkommen sie zu Magie, die geistlos und daher zerstörerisch oder, besser gesagt, die unschöpferiche Verwendung des Geistes ist.

Jeder Tag sollte Wundern gewidmet sein. Der Zweck der Zeit ist, dir die Möglichkeit zu geben, zu lernen, wie du die Zeit konstruktiv verwenden kannst. So ist sie denn eine Lehreinrichtung und ein Mittel zum Zweck. Die Zeit wird aufhören, wenn sie nicht mehr nützlich ist, um das Lernen zu erleichtern.
---
Man kann nicht alles haben, denn so wie man zur selben Zeit am selben Ort nicht zugleich sein und nicht sein können kann, so auch viele andere Dinge sich aus einem Zusammenhang nun also entweder ergeben oder sie sind womöglich damit nicht überein zu bringen.

Es gibt z.B. Länder, in welchen es rund ums Jahr an die 25-30°C ist (z.B. Costa Rica). Manchem mag mehr Wärme nun bekömmlich sein, manchen vielleicht weniger. Nebst dem, ob es nun mehr oder weniger angenehm von der Temperatur auch sei, gibt es nun oft andere Vorzüge oder auch Nachteile die sich aus gewissen Breitengraden und einer Region ergeben können, oder daraus in einem Land beheimatet zu sein.

Nicht wenig hat ein zu wohliges und warmes Klima auch zur Nebenwirkung eine gewisse Lässigkeit und Säumigkeit z.B., welche soweit gehen kann, dass man mental sich zu viel hängen ließe. Infolge dessen vielleicht auch diese Haltung sich auf vieles andere leicht zu erstrecken vermag. Und selbst wenn man es gar nicht für sich möchte, so sollte es im Umfeld üblich sein, wird es wesentlich schwerer fallen sich diesem zu widersetzen oder zu entziehen.

Daher ist die Frage, was möchte man nun eigentlich oder wo möchte man daher hin? Es ist schlichtweg nicht möglich nur alle Vorzüge allein auf einer Seite zu subsumieren. Wer sollte daher nicht auf dieser Seite dann nur sein wollen? Und wie sollte es eine andere Seite dann noch geben? Nur woher sollten lauter Vorzüge entstehen, wenn keiner zu diesen beizutragen bemüht wäre?

Aus diesen und ähnlichen Gründen entstehen Unzufriedenheit und letztlich Unfrieden unter der breiten Weltbevölkerung und Menschheit. Daher kann es keine andere Lösung auch geben, als für gewisse Standards zu sorgen, die Ernährung und eine Grundbildung global sicherstellen. Nur darin kann ein größerer Aufschwung und Frieden liegen unter den Bewohnern der Erde.

Und wenn man nun zu den prädestinierten gehörte, die mehr Vorzüge als Nachteile bei sich vorfinden, ohne sich um die Bedingungen groß kümmern zu müssen, worin andere ihr ganzes Leben sich abmühend vielleicht nie hingelangen können, was macht man damit? Wie gleicht man dieses aus, fürs Gesamte, damit es nicht besser daher wäre, wenn einer dieser, die bloß vergebens täglich darum ringen und kämpfen, an der eigenen statt wäre?

Manchmal lernt man wohl erst aus einer Not heraus, oder wenn einem vieles nicht wie selbstverständlich gegeben ist, erst den Wert gewisser Freiheiten und Möglichkeiten. Doch wäre es wohl immer besser jeden Tag Wundern oder deren Möglichkeit zuzulassen, in dem man sich etwas wertschöpferisch betätigt, damit diese Einzug halten und Raum finden können. Als denn später reumütig bloß zurückschauen zu können, und auf größere Wunder zu hoffen, obwohl man die kleineren allesamt verkante und nicht zu würdige gedachte.. was hält einen also davon ab, wenn nicht man selber, sich die Freiheit zu verdienen, als Herr und Schöpfer zunächst bloß der eigenen Wirklichkeit...

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Brüderlichkeit - KiW 1:1:16-18

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Feb 14 2017, 00:06

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:16-18

Wunder sind Lehreinrichtungen, die aufzeigen, dass Geben ebenso selig ist wie Nehmen. Sie mehren gleichzeitig die Kraft des Gebenden und verleihen dem Empfangenden Stärke.

Wunder transzendieren den Körper. Sie sind plötzliche Verlagerungen von der Ebene des Körpers weg ins Unsichtbare. Deswegen heilen sie.

Ein Wunder ist ein Dienst. Es ist der maximale Dienst, den du einem anderen erweisen kannst. Es ist eine Art, deinen Nächsten zu lieben wie dich selbst. Du nimmst gleichzeitig deinen eigenen Wert und den deines Nächsten wahr.
---
Es ist nicht erforderlich vorauszueilen, ehe man nicht die Grundlagen auf die Reihe bekommt. Denn es gibt nichts, worauf alles weitere daher stabilen Halt finden würde.

Brüderlichkeit ist eine der einfacheren Vorstufen von Liebe. Denn es hieße zunächst bloß, anderen einzuräumen einem gleich zu sein, und die selben Möglichkeiten zu besitzen, wie man sie sich selbst gestattet.

Natürlich bleibt es dabei, wie z.B. dass zwei Körper zu selben Zeit am selben Ort nicht sein können. Und auch dass letztlich nicht jeder an den selben Dingen dran ist oder alles ähnlich gut hinbekommen kann. So ordnet es sich bereits in einer natürlichen Weise von selbst. Dem einen mehr dies, dem anderen mehr jenes.

Mehr geht es also um die eigene Einstellung und Haltung allem gegenüber. Und es bleibt daher auch einem jeden nicht mehr zu tuen, als ihm zu tuen bliebe oder aufgetragen ist.

Man kann sich bei manchen Lektionen nicht aussuchen, ob man sie lernt, sondern bloß wann man sie lernt! Und bei manchen ist es wohl so, je früher man sie lernte, desto besser für alle und einen selbst.

Denn was immer man ansammelt oder subsumiert, so ist es auch die Summe dessen, wie mit einem umgegangen werden kann. Auf alles andere hat man keinen Anspruch. Und käme es doch ins Spiel, so käme es einem Wunder gleich, oder es ist dann schlichtweg auch ein Wunder als solches. Denn es ist ja nicht da, weil es eine feste Ursache und Abfolge gibt, die zu diesem führte, sondern weil es da ist, obwohl es keine nachverfolgbare Ursache gibt, weil es z.B. von Oben her zukommt oder eingeräumt wird.

Devino Melchizedek

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Sachte sachte... - KiW 1:1:19-21

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 20 2017, 23:05

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:19-21

Wunder machen die Geister eins in Gott. Sie sind auf Zusammenarbeit angewiesen, weil die Sohnschaft die Summe all dessen ist, was Gott erschaffen hat. Daher spiegeln Wunder die Gesetze der Ewigkeit wider, nicht die der Zeit.

Wunder rufen das Bewusstsein wieder wach, dass der reine Geist, und nicht der Körper, der Altar der Wahrheit ist. Das ist die Einsicht, die zur heilenden Kraft des Wunders führt.

Wunder sind natürliche Zeichen der Vergebung. Durch Wunder nimmst du die Vergebung Gottes an, indem du sie auf andere ausdehnst.
---
Hält man sich an die Regeln und leistet einen geistigen Beitrag, dann werden alle anderen Geister mit einem auch zusammenarbeiten, wo es erforderlich ist. Warum sollten sie dieses auch nicht tuen? Wieso sollte es auf der Ebene, wo es nur das Gute gibt, etwas geben, was nicht mit dem Guten daher zusammenarbeiten würde?!

Doch erst wenn allerlei Überpolarisation mal aufhört oder nachlässt, kann sich jeder als sich selbst und worin er ist erkennen. Und dann auch überhaupt was einem liegt oder auch nicht, oder was als nächstes sinnvoll zu tuen bliebe.

Ist alles ja mehr als hinreichend hochgekocht bereits. So wollte man etwas davon zu sich nehmen, dann sollte es auch erst entsprechend runtergekühlt sein, sonst kann das Gericht noch so heiß gekocht werden, doch wird keiner es essen können. Ist's alles verkocht, dann ist es für gar nichts mehr zu gebrauchen.

Man kann zwar alles aufdrehen oder auch überdrehen, nur hat es nichts mit einem selber zu tuen, man kommt bei sich gar nicht erst an, und steht dann genauso dort und genau so da, auch nachdem alles andere davongerauscht wäre. Also heißt es, sachte, sachte, die Ewigkeit wird einem schon nicht davon eilen.

Es gibt alle Anderen ohnehin erst, nachdem es keine anderen mehr für einen persönlich gibt. Erst in der geistigen Einheit, gibt es die anderen in Wirklichkeit. Es spielt keine Rolle, was ein jeder für sich ist, so lange wie er es für sich ist. Eines Geistes sein heißt einem gemeinsamen Plan zu folgen, mehr notwendigerweise erstmal auch nicht, und jedem sei nun das seine gegönnt, worin er meint sonst sein zu müssen oder wollen.

Jedoch sollte man allein schon vom Grundsatze her, von allem, was auch nur irgendwo gemeinsam ist, nur so viel beanspruchen, wie man auch selber zu diesem mit einbringt. Denn letztlich gehört alles Gott, nichts uns, außer durch Gott, und daher nach seinem Sinne allein!

Devino Melchizedek

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Wähle die Heilung anstelle der Sünde - KiW 1:1:22-24

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Feb 22 2017, 23:58

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:22-24

Wunder werden nur wegen des Glaubens, dass die Dunkelheit verbergen kann, mit Angst assoziiert. Du glaubst, dass das, was deine physischen Augen nicht sehen können, nicht existiert. Das führt zu einer Verleugnung der geistigen Sicht.

Wunder ordnen die Wahrnehmung neu und rücken alle Ebenen in die wahre Perspektive. Das ist Heilung, weil Krankheit von der Verwechslung der Ebenen herrührt.

Wunder befähigen dich, Kranke zu heilen und Tote zu erwecken, weil du Krankheit und Tod selbst gemacht hast und daher beide abschaffen kannst. Du bist ein Wunder fähig, nach dem Ebenbild deines Schöpfers zu erschaffen. Alles andere ist dein eigener Alptraum und existiert nicht. Nur die Schöpfungen des Lichts sind wirklich.
---
Würd einer noch an dem festhalten, was unheilstiftend oder unheilvoll wäre, wenn er vor die Wahl gestellt würde, sofort völlig frei davon sein zu können? Nun, im Grunde genommen stehen wir immer wieder aufs neue vor genau dieser Wahl. Doch fällt zu oft die Entscheidung zugunsten dessen, was bloß schädlich ist, und was ganz offensichtlich als Krankheit auch angesehen wird. Warum?

Es wird gar nicht erst als Möglichkeit oft angesehen, davon wirklich frei und heil zu sein, was es im einzelnen auch immer sei, was als Einschränkung der Gesundheit nun zählte. Es wird daran festgehalten, weil es als die eigene Realität nicht einmalig sondern sogar stets aufs neue, akzeptiert und angenommen wird.

Darin liegt der Glaube begraben, der kontinuierlich darauf verwendet wird, sich eines angenommen Schicksals stets auf neue zu vergewissern, in dem man meist bloß Symptome akzeptiert, die in sehr vielen Fällen auch bloß auf die Unwegsamkeit des Geistes beruhen und doch ihre Ursache im Geiste haben. Denn allein schon daher, weil alles letztlich Geist ist und aus der Kraft des Geistes entstand, so auch alles bestimmte Übel daher rührt (durch darin gesetzte Fehler in der Verwechslung von Ebenen u.ä.).

Dabei könnte es viel bezwecken, wenn man statt sich an der Äußerlichkeit auszurichten und sich darauf zu fokussieren, auf die Kraft des Geistes setzen würde. Nämlich dass Wunder tatsächlich und real sind und sein können, und ebenso alles aufheben ließen, wenn man auf sie mit selbiges Ausgiebigkeit und Kontinuität bloß setzte.

Ja, weil alles Geist ist, ist daher auch geistige Heilung möglich. Ja, damit es sich auf allen Ebenen vollziehen kann, bedarf es manchmal der Befähigung auf der jeweiligen Ebene diese Heilung (zumindest selber) durchführen zu können. Somit liegt manches oder auch vieles darin, was man an Möglichkeiten im eigens zu verantwortenden Gesamtwesen mit sich führt und eingesammelt hat oder dahingehend Unterstützung bekommen kann.

Andererseits, wenn im sogenannten Sterbeprozess nun die Seele anfängt sich ihrer Leiber zu entledigen, beginnt dieser Prozess an der äußersten Stelle. Die Seele zieht sich aus dem äußersten Körper zuerst zurück, d.h. dem Physischen, dem Ätherischen, dem Astralen usw., was vielleicht sich über Jahre vollziehen mag (ansich gewinnt die Seele bloß sich selbst wieder zurück und erwacht zu vollem geistigen Leben, und darf dorthin wiederkehren, woher unerlöste geistige Konflikte im seelischen Speicher und Unterbewusstsein weiter schlummern). Daher können manche der Dinge, die für einen Menschen, der rein aufs äußerlichste ausgerichtet sein mag, vielleicht zu den allerrealsten Dingen überhaupt zählen, jedoch vom geistigsten Standpunkt aus gesehen, am unbedeutendsten und am vergänglichsten oder flüchtigsten erscheinen und nahezu gar nichts zählen. So dass mancher Aufwand es vielleicht gar nicht wert ist, dort überhaupt eine Heilung zu erwarten.

Doch kann sich geistige Einsicht als hinreichend erweisen, diese bestimmten oder unwesentlichen Dinge dann nur noch als bloß nach symbolischem Charakter anzuordnen, so dass es einem keinen weiteren oder tiefergehenden Kummer mehr bereiten bräuchte. Und anstelle einer wundersamen Heilung, vielleicht so im verschwinden begriffen sind, dass man sie gar nicht bemerkt, oder im Extremfall sogar das heilen oder gänzliche verschwinden dessen gar nicht mal mehr registrieren oder erinnern würde (vom zumindest mehr geistigen Standort aus).

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Den Dingen einen Namen geben - KiW 1:1:25-27

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Feb 25 2017, 01:35

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:25-27

Wunder sind Teile einer ineinander greifenden Kette der Vergebung, die, wenn sie vollständig ist, die Sühne ist. Die Sühne ist allezeit und in allen Dimensionen der Zeit wirksam.

Wunder stellen Freiheit von Angst dar. "Sühne" heißt "aufheben". Das Aufheben der Angst ist ein wesentlicher Teil des SÜHNEwertes der Wunder.

Ein Wunder ist ein universeller Segen, der von Gott durch mich zu allen meinen Brüdern fließt. Es ist das Vorrecht derer, denen vergeben ist, zu vergeben.
---
Erst dadurch, dass etwas in-Kraft-tritt, wird etwas zu dem lebendig, wie es diesem wahre Bedeutung verleiht nach seinem Namen. Davor ist vieles noch ein Konzept, ein Wunsch, oder auch eine bestimmte Vorstellung dessen bloß.

Und so oft und so viel man also auch meinte, so sehr man sich vielleicht selber darin oder davon überzeugte, es bleibe so nur dieses, und sofern es nicht in-Kraft-tritt, so würde es auch vergehen ohne in-Kraft-stehend jemals zu bestehen.

So ist es ein Vorrecht, welches nicht ohne Recht existiert, wie es dem was aufrecht erarbeitet wurde gebührt, damit dann viel freier und Freiheitlich umzugehen. Also dann auch ohne gleich mit allem einen Rattenschwanz mitzuziehen, was unweigerlich der Fall sein dürfte, wenn diejenige Sache, im Verbund zu allem möglichen (kollektiv) steht, dann kann man auch nicht beliebig ohne diesem damit verfahren.

Für wie toll man sich selber auch wähnte und es sich zurechnete, wie weit man darüber oder jenseits gewisser Dinge stünde, es holt einen alles ja doch früher oder später ein, denn man wird nicht beliebig dem entfliehen können. Dann kann es dazu führen, dass man doppelt und dreifach alles für jede Partie, die im Rattenschwanz also mitgeführt wurde, mit abarbeiten darf. Denn es wird nicht viel anders sein, als man es jenem auf Pump bloß entliehen hatte und erst mit Sühne ist es dann aufgehoben (was auch immer es im einzelnen bedeuten also mag).

Also für wie toll man sich auch halten mag, es wird mehr nur dazu führen, dass man möglicherweise auf einer Ebene, die man neu betritt, womöglich schon mit Knüppeln erwartet wird, ehe man überhaupt weiß wo man hingeraten ist oder wie einem geschehen ist. Oder man bekommt als erstes einen Haufen an Arbeit vorgesetzt, für die man sich nun vielleicht neuerdings erst als bereit oder würdig überhaupt erwiesen hat. Vieles kann auch dazu führen, dass man über unzählige Jahre etwas zum abarbeiten zugestellt bekommt, ohne sich diesem auch nur in irgend einer Form erwehren zu können, bis wirklich alles aufgelöst wurde.

Und dann weiß man, dass alles doch nicht bloß ein Spiel ist oder sich von selbst erledigt. Auch wenn es heißt, man solle mancherlei nicht zu ernst nehmen, doch sollte man die Wirksamkeit oder Auswirkung derer Dinge, wie sie nach ihrer Natur tatsächlich sind, durch eigene Überheblichkeit nicht verkennen. Da manches eben nicht nach Rang und Namen geht, sondern nach der wahrlichen Bedeutung der Dinge selbst (also nach rein technischem Verhältnis dessen).

Wie es in der Bibel also heißt, dass Adam und Eva ins Paradies gesetzt wurden, und ihnen aufgetragen wurde, allen Tieren und allem Lebendigen einen Namen zu geben, so kann man diesem die Bedeutung geben, dass allem Lebendigen in seinem Evolutionsprozess aufgetragen und die Aufgabe zuteil ist, alles soweit auszuarbeiten, dass dieses einen Namen bekommt und verdient, durch und nach der Art wie und als was es sich erweist (das hieße dann wohl Verwirklichung, wenn es den Namen bekommt und trägt, den es verdient oder dem dieses jeweils entspricht).

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Reflexion & offenbarende Erfahrung - KiW 1:1:28-30

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 27 2017, 00:55

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:28-30

Wunder sind eine Art und Weise, Befreiung aus der Angst zu verdienen. Die Offenbarung bewirkt einen Zustand, in dem die Angst schon abgeschafft ist. So sind denn Wunder ein Mittel, und die Offenbarung ist ein Ziel.

Wunder preisen Gott durch dich. Sie preisen Ihn, indem sie Seine Schöpfungen ehren und deren Vollkommenheit bejahen. Sie heilen, weil sie die Identifikation mit dem Körper leugnen und die Identifikation mit dem reinen Geist bejahen.

Indem sie den reinen Geist anerkennen, rücken Wunder die Ebenen der Wahrnehmung zurecht und zeigen sie in ihrer richtigen Anordnung. Das stellt den reinen Geist in den Mittelpunkt, wo er unmittelbar kommunizieren kann.
---
Es gibt viele derer Symboliken, wie selbst Sonne und Mond, wo das eine lediglich die Reflexionsfläche darbietet, jedoch für manchen gerade überhaupt erst fassbar und erreichbar bleibt und somit ja ein Stückweit auch das, was dem Ursprung entspringt, wenn auch in keiner Weise mehr die reine Form davon.

Auch ist es also nicht für alle das selbe, denn wäre man nun auf dem Weg zur Sonne, und kehrte sich zur Reflexion der Sonne im Mond um, so wäre man auf die falsche Fährte geraten (ähnlich wie es oft mit der Astralpolarisation geschieht). Allerdings wäre man erst auf dem Weg zum Mond und noch davon entfernt, die Sonne ertragen zu können, so wäre es exakt der richtige Weg für einen, und die Sonne das indirekte Leitbild ja durchaus.

Dies liegt darin, wie weit etwas in einem dazu bereit ist, damit umzugehen, oder auch nicht. Denn was hieße Offenbarung anderes, als ununterbrochene Einsicht? Wie sollte dieses aber gehen, wenn man sie in sich nicht aushalten könnte? Oder wer mag überhaupt ununterbrochene Einsicht aushalten wollen? Denn es hieße denn vollständigen Verzicht auf Eigeninterpretation und die ach so geschätzte eigene Meinung.

Sicher ist also, dass es keinen Spielraum mehr für eigensinnige Interpretationen zuließe. Sicher ist dann auch, dass keinerlei Angst davor da sein darf, angefangen dabei, überhaupt etwas nicht in der Weise betrachten zu wollen, als wie es nun vor einem liegt. Auch wäre es erforderlich, dass man nicht vollgestopft oder mit etwas anderem aufgeladen wäre, d.h. erst in Reinheit und Frieden sein und auch in einem bleiben, um die Offenbarung ertragen zu können. Denn letztlich ist alles, was in Aufruhr geriete ja doch angstgeprägt, weil es das nicht hinnehmen könnte, wie etwas nun da wäre, was jedoch Bedingung für reine Offenbarung sein muss.

Dazu kommt auch noch, überhaupt die Aufnahmefähigkeit mitzubringen, d.h. den Einstieg in eine Ebene zu beherrschen. Andernfalls würde man nur davon die Kehrseite sehen und die Richtung wieder wechseln, ehe man denn Eintrittspunkt überschritten hätte. Damit ist also immer eine Art Resonanzprüfung verbunden, was den bestimmten natürlichen Hüter der Schwelle darstellt. Entweder kippt man es in sich so, dass es alles aushält und ein tragfähiger Grund in einem entsteht, oder man kippt selber und wird davon getragen.

Also bedarf es auch eine Art von Durchlässigkeit im Sinne der Reinheit und Klarheit des Geistes, um damit in keinerlei Widerstreit sogleich zu geraten, was auch immer die Offenbarung mit sich brächte. Somit wäre dann auch der Weg frei dafür, dass Wunder durch einen, Gott und seine Schöpfung preisen können, und der Geist sich durch einen Wiederspiegelte, wie auch die Reflexion der Sonne durch den Mond.

Andernfalls ist man lediglich mit sich selbst beschäftigt, und badet ggf. im kollektiven Strom oder wird damit umhergespült, und hierbei spielte es wohl keine Rolle, was man meinte, was da wäre, denn die Meinung wäre dann ein Zeichen dafür, dass es jedenfalls keine offenbarende Erfahrung wäre und im günstigsten Falle ggf. noch Reflektion (innen) auf Reflexion (außen).

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Technischer Fortschritt und Errungenschaften - KiW 1:1:31-33

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Feb 28 2017, 01:50

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:31-33

Wunder sollten Dankbarkeit erwecken, nicht Ehrfurcht. Du solltest Gott dafür danken, was du wirklich bist. Die Kinder Gottes sind heilig, und das Wunder ehrt ihre Heiligkeit, die verborgen sein, aber nie verloren gehen kann.

Ich inspiriere alle Wunder, die eigentlich Fürbitten sind. Sie verwenden sich für deine Heiligkeit und machen deine Wahrnehmungen heilig. Indem sie dich jenseits der physischen Gesetze ansiedeln, erheben sie dich in die Sphären der himmlischen Ordnung. In dieser Ordnung bist du vollkommen.

Wunder ehren dich, weil du liebenswert bist. Sie zerstreuen die Illusionen über dich und nehmen das Licht in dir wahr. Damit sühnen sie deine Irrtümer, indem sie dich von deinen Alpträumen befreien. Indem sie deinen Geist aus der Gefangenschaft deiner Illusionen befreien, stellen sie deine geistige Gesundheit wieder her.
---
Tja, es mag vielleicht zunächst unschön sein, aus Illusionen befreit oder erweckt zu werden, die man lieb gewonnen hat, und die einen so schön in den Schlaf sinken lassen, ohne dass man mehr tuen braucht, als in dem zu verweilen, worin man es sich eingerichtet hatte. Und aus ist der Traum, wenn eine Illusion nun nach der anderen schwinden und es ist eher schmerzlich und vor allem zunächst unbequem auch noch.

Wobei Illusionen ja mehr Mental erzeugt sind, durch Fehlleitung seiner Gedanken. Dagegen gibt es auch noch die Verblendung, die mehr astraler Natur ist, und eben ähnlich dem anderen, das stets zu überdecken sucht, was man nicht erkennen oder wahrhaben möchte, wenn auch mit einer anderen Art und Weise. Jedoch um ähnlich bloß dort zu verweilen, wo man es sich eingerichtet hat und welche Illusion oder Verblendung einem daher entsprächen und einem zusagten, um einen in bequemen Schlaf zu wiegen, und sich daher nicht weiter bewegen zu brauchen oder etwas tuen zu brauchen.

Und obwohl die heutige Computertechnik vergleichsweise dazu, nur im wesentlichen auf Nullen und Einsen d.h. auf einem Fließen des Stroms oder ein Unterbrechen dessen basieren, und die Technik wohl noch in primitiven Kinderschuhen steckt, soll es Forscher geben (wohl mehr im amerikanischen Raum angesiedelt), die daran forschen und davon überzeugt sind, eines Tages das Menschliche Bewusstsein (welches ja eigentlich eine Funktion der Seele ist und daher Seelisches Bewusstsein besser heißen sollte) per einer Art USB-Schnittstelle auf Computer übertragen zu können.

Fragt sich nur, was die Seele (eines jeden) davon wirklich halten soll? Ganz von den technischen Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten selbst abgesehen, welche Würde käme einer Seele dadurch zu? Was läge ihr also daran sich mit einer Art Toaster zu verbinden und diesem Bewusstsein zu verleihen? Obwohl die Seele ohnehin auch ohne einen Körper fortbestehen kann und sicherlich nicht darin suchen würde, ein nicht nur unwürdiges, sondern ja auch lächerliches Leben als Toaster zu verlängern?

Dabei ist Bewusstsein ja gar kein Zustand, sondern etwas, dass von der Seele stets aufs neue erzeugt wird. Daher bereits schon kann eine solche Übertragung nicht stattfinden. Denn wenn man nicht einmal soweit ist, mit Ätherischen Mitteln zu arbeiten, wie wollte man also eine Seele dazu bringen, dass Bewusstsein dauerhaft mit gröbster Technik zu verbinden?

Soweit kommt es, wenn man bloß äußerlich und rein materialistisch an die Dinge rangeht, ohne den Geist dahinter auch nur in irgend einer Weise einzubeziehen zu gedenken. Es mag zwar eine Art von Symbiose eines Tages mit der Technik geben, jedoch wird diese wohl auf ätherischen Ebenen und unter Erkennung und Anerkennung des Äthers stattfinden, wenn man über all den groben Materialismus hinausgelangt ist. Und selbst dann wird nur das möglich sein, was eben dort und damit auch möglich ist.

Wie sollte man auch nicht dankbar also dafür sein, zum ewigen Leben als Seele berufen worden zu sein?

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Vereinigung der Söhne Gottes - KiW 1:1:34-36

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr März 03 2017, 00:47

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:34-36

Wunder erstatten den Geist seiner Fülle zurück. Indem sie den Mangel Sühnen, errichten sie einen vollkommenen Schutz. Die Stärke des reinen Geistes lässt keinen Raum für jegliches Eindringen.

Wunder sind Äußerungen der Liebe, aber möglicherweise haben sie nicht immer beobachtbare Wirkungen.

Wunder sind Beispiele richtigen Denkens und richten deine Wahrnehmungen auf die Wahrheit aus, wie Gott sie schuf.
---
Alles ist eine gewisse Leihgabe des Geistes, denn alles wurde aus dem Vollkommenen, d.h. vom reinen Geist, der bloß zu Anfang allein war, denn Gottes Schöpfungen sind vollkommen. Somit wurde von diesem, allem die Möglichkeit eingeräumt, auch dem, was nicht sogleich zum Geiste gezählt wird. Daher ist alles auf dem Wege zu seinem reinen Geisteszustand zurück oder in der Erreichung dessen bestrebt.

Wunder sind meist unsichtbar, wenn man sie vom Stand dessen sieht, was nicht reiner Geist ist, denn nichts anderes tuen sie, als in den reinen Geistesstand zurück zu führen. Das was jedoch nicht dort mit hineingeht oder hineingelangt, für dieses ist jenes was vom Wunder fortgeführt wird, im entschwinden bloß begriffen.

Es ist jedoch reine Gnade, denn für alles, was sich gar von sich heraus in die Unvollkommenheit begab, besteht kein genereller Anspruch auf das, was Vollkommenheit heißt. Somit ist es das, was möglicherweise freiwillig unter Aufopferung der eigenen vollkommenen Stellung, der Unvollkommenheit zur Vollkommenheit verhilft, ein Akt reiner Liebe. Denn es kann nur freiwillig gehen, da es nichts geben kann noch darf, was dazu nötigte, diesen Akt der Liebe zu leisten.

Letztlich kann es nur eine Wahrheit über alles geben, die Gott selbst heißt. Wie es irgendwann nur eine Religion daher oder eine allumfassende Spiritualität geben wird. Diese wird Widerspruchsfrei sein, da sie an sich selbst ist, und daher weder Raum noch Notwendigkeit oder irgend ein Erfordernis noch geben wird, etwas anderes neben diesem einzuführen oder mitzuführen.

Denn wenn ein vollständiges Erkennen eintritt, was sollte neben diesem noch gebraucht werden, was zu noch mehr Wahrheit führen könnte (und nicht dann in irgendeiner Weise davon weg)?

Wie bei jeder zusätzlichen Entität, die ein Erkenntnislicht einbringt, so wird immer mehr Erkenntnis allen zugleich zuteilt. Bis alles durchlichtet ist, so ist dann auch kein Raum mehr für Schatten gegeben. Nur das, was sich verstecken möchte, bräuchte einen Schatten. Jedoch wird es nicht mehr sein, dann wird erkannt werden, dass auch nichts mehr darunter ist, was es auch nur anders haben wollte, als in vollem Lichte des Erkenntnisvermögens zu wandeln.

Erst wenn alle Söhne Gottes versammelt als in einem Geiste stehen, jenseits aller Körperlicher Begrenztheit und Einschränkungen, wird diese volle Erkenntnis in und durch alle herrschen und erreicht sein.

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In Gottes Nähe ist nur Licht - KiW 1:1:37-39

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 05 2017, 01:39

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:37-39

Ein Wunder ist eine Berichtigung, die durch mich ins falsche Denken eingeführt wird. Es wirkt als Katalysator, indem es die irrige Wahrnehmung auflöst und sie richtig reorganisiert. Das unterstellt dich dem Prinzip der Sühne, in dem die Wahrnehmung geheilt wird. Bis das nicht geschehen ist, ist die Erkenntnis der Göttlichen Ordnung unmöglich.

Der Heilige Geist ist der Mechanismus der Wunder. Er sieht sowohl die Schöpfungen Gottes als auch deine Illusionen. Er trennt das Wahre vom Falschen durch Seine Fähigkeit, total statt selektiv wahrzunehmen.

Das Wunder löst den Irrtum auf, weil der Heilige Geist den Irrtum als falsch oder unwirklich identifiziert. Das ist dasselbe, wie zu sagen, dass durch die Wahrnehmung von Licht die Dunkelheit von selbst verschwindet.
---
In Gottes Nähe ist nur Licht. Und es kann auch anders gar nicht sein, denn wie sollte sich dort ein Schatten aufhalten wollen? Allerdings, wenn alles Licht ist, wird es sicherlich als etwas natürlicher erachtet und irgendwann gar nicht mehr als Licht vernommen, sondern nur dies, worin man ebendarum ist.

So erträgt Licht sich in direkterer Nähe zu Gott selbst, und alles was nicht Licht ist, hält auch diese Nähe zu Gott nicht aus. Denn es wird notwendigerweise dann einer vollständigeren Selbsterkenntnis unterzogen, und die einzige Schwierigkeit die allerlei Schatten und Unvollkommenheit haben, ist letztlich nur diese, sich selbst aushalten und ertragen zu können in diesem jenem Zustand.

Daher würde ein Schatten andernfalls sich selbst zur Erlösung bringen, indem der darin liegende Anteil sich selbst um der eigenen Vollständigkeit willen erkennt und annimmt. Und der Schatten der sich in Ablehnung seiner selbst vorfindet, wird sodann auch aufgehoben sein.

Im Grunde straft sich also jeder durch sich selbst noch mit am meisten, indem worin er in einem Stand des Unfriedens mit sich selbst lebt. Wie es schon in der Bhagavad Gita darum auch heißt, "ein jeder lebt mit seinem Selbst in Freundschaft oder Feindschaft und in ebendieser Weise verhält oder gebärdet sich das Selbst zu jenem", abhängig von der Gesinnungshaltung.

Und darum ist es manchmal mehr und deutlicher, manchmal weniger offensichtlich, dass manche sich selbst bereits Strafe genug sind, als dass es dem noch etwas aufzusetzen oder hinzuzufügen gäbe. Dabei ist es meist nur eine Form von Selbstbegrenztheit, aus welcher alles resultiert. Denn mit genug Selbstausdehnung ist auch genug Einsicht und Verständnis verbunden, die vieles nicht mehr zuließen.

Es sei betont, dass die Ausdehnung in dem Fall nicht nach Fläche und Körpern heißt, sondern im Geiste. Also in der Einsicht, in der vollständigeren Selbstannahme. Denn nach Fläche ergibt sich der Raum aus dem, was man gepflegt und erarbeitet hat auf natürliche Weise, ohne auch nur strittig darum werden zu können, weil dieser durch einen selbst entstand und ohne so nicht wäre.

Darum gibt es nichts im Außen, so lange wie man das Innere nicht in Ordnung gebracht hat, um in einem Stand des Friedens stehen zu können.. und je besser man also mit sich selbst steht, umso besser steht man mit allem dann im Äußeren und um einen im Einklang und Frieden...

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Atmosphäre von Brüderlichkeit - KiW 1:1:40-42

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo März 06 2017, 01:41

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:40-42

Das Wunder erkennt jeden als deinen und meinen Bruder an. Es ist eine Art, das universelle GOTTESmal wahrzunehmen.

Ganzheit ist der Wahrnehmungsinhalt der Wunder. So berichtigen oder sühnen sie die fehlerhafte Wahrnehmung von Mangel.

Ein wesentlicher Beitrag der Wunder ist ihre Stärke, dich von deinem falschen Gefühl der Isolation, des Entzugs und Mangels zu befreien.
---
Es ist nicht erforderlich mit allem einverstanden zu sein oder es zu begrüßen, was ein anderer tut, um in diesem einen Bruder zu sehen. Dabei geht es noch nicht einmal um Wahrnehmung, als mehr nur die Schaffung einer Atmosphäre der Brüderlichkeit zunächst.

Auch ist dies noch nicht einmal ein tiefergehender Eindruck von Liebesempfindungen, sondern nur die vollständige Akzeptanz von Gleichheit und Unterordnung unter das Prinzip der Gleichheit aller Seelen. Es ist eine Akzeptanz dessen, dass wir Kinder eines Himmlischen Vaters sind.

Daher ist es langsam an der Zeit, die kulturellen und nationalen Differenzen im Keim der Göttlichen Abstammung und unter diesem Aspekt der Seele zu ersticken und auszuräumen.

Nicht der Glaube an einen Vorteil, der aus einer Begrenzung innerhalb und auf Kosten der größeren Einheit gezogen werden mag, sondern die größere Einigkeit ist das, was den Mangel insgesamt beseitigen wird (unabhängig nun auf welcher Seite man sich von diesem besagten Mangel dann zu befinden wähnte).

Was bräuchte man also überhaupt einen Vorteil auf Basis der Überzeugungen von Mangel, wo es keinen Bedarf mehr noch an einem Mangel sorum gäbe? Gottes Fülle kennt keinen Mangel. Somit ist es nur der Ausstieg aus den Füllen Gottes, aufgrund von Selbstbegrenztheit. Welchen Ausmaßes nun auch immer diese sei, ob im Kopfe, im Herzen oder bloß der Überzeugung, dass Gottes Hand nicht überall hinreichen könne.

Somit wäre es auch eine Überzeugung dessen, von einer Art Unbeseeltheit des Lebens auszugehen, was gar nicht möglich sein kann. Denn wie käme etwas ins Bestehen, ohne dass ein intelligibles Wesen es hervorgebracht hätte? Denn nicht aus Materie ist alles erstanden (und woher wäre diese nun her?), sondern der Geist ist die wahre Natur aller Dinge selbst.

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Umkehrungen und Wundergesinntheit - KiW 1:1:43,44

Beitrag  Devino Melchizedek am Di März 07 2017, 01:12

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:43,44

Wunder entstehen aus einem wunderbaren Geisteszustand oder einem Zustand der Bereitschaft für Wunder.

Das Wunder ist der Ausdruck eines inneren Gewahrseins Christi und des Annehmen Seiner Sühne.
---
Oft geht aus der Umkehrung von etwas Gesagtem und Gesprochenem mehr noch Wahrheit hervor, als aus dem, was etwas nun heißen solle. Dies liegt nicht zuletzt darin, dass das Ausgesprochene zunächst vom Formaspekt ausgeht (weil die Sprache auf dem bloß Sichtbaren überwiegend ansetzt). Das Unausgesprochene im Verhältnis dazu daher der eigentliche Pol des Formlosen ist, das Ausgesprochene sich dazu oft nur negativ positionieren lässt.

Etwas anderes jedoch ist es noch, ob und was überhaupt angesprochen wird oder nicht, denn in irgend einer Weise muss ein, wenn auch nur subtiles Wissen davon und dazu existieren. Denn keiner wird etwas aussprechen, wovon er keinerlei Kenntnis hat, noch wird sich ihm dazu eine Frage stellen oder aufdrängen können.

Nur was hat es mit all der Wundergesinntheit auf sich? Dazu also die Frage sich leicht stellen mag, ob: kann Gott unbewusst sein? Wenn man von der kosmischen Ausdehnung anfinge, was zur formanalytischer Betrachtungsweise nach Ursache und Wirkung zur Hypothese eines Urknalls führte, wie kann also dort Gottes Bewusstsein auch sein, wo nichts ist?

Allerdings drängt sich dann zugleich auch die Frage auf: woher wollten wir wissen, ob nichts ist, oder doch nur der Formseite nach nichts ersichtlich wäre? Oder letztlich doch bloß der Sinn für das Subtile uns nicht zulangte, doch überall etwas ist? Von dem wir bloß nichts wissen können, ob nun etwas ist oder nicht ist. Ja soweit sogar, dass für Gott alles ist, und es nichts gibt, was nicht wäre, womit wir auch nur zu tuen bekommen könnten? Und es nur unsere eigene Begrenztheit aufzeigt, was dem Raum, der Zeit oder dem Unbekannten nach, nicht, oder noch nicht, zu existieren scheint.

Sicher ist also nur, dass es weder sich mit unseren Möglichkeiten daher belegen ließe, genauso wenig sich allerdings auch nicht widerlegen ließe, denn für beides wären Mittel erforderlich, die nun nicht gegeben sein mögen.

Jedoch die Wahrscheinlichkeit aus der Summe aller Dinge, ebenso auch dessen, dass die Frage dazu sich stellen lässt, spricht doch mehr dafür, dass es Wunder gibt. Wunder die von anderen ersetzt werden, nachdem die uns vertraut gewordenen Wunder, sich in ihrer Natur einsehen lassen und ihre Natur offenbart haben, und der Wunder doch kein Ende ist...


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Wunder als Hilfsmittel - KiW 1:1:45,46

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 12 2017, 02:49

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:45,46

Ein Wunder geht niemals verloren. Es mag viele Menschen berühren, denen du nicht einmal begegnet bist, und ungeahnte Veränderungen erzeugen in Situationen, deren du nicht einmal gewahr bist.

Der Heilige Geist ist das höchste Medium der Kommunikation. Wunder beinhalten diese Art der Kommunikation nicht, weil sie zeitweilige Hilfsmittel für die Kommunikation sind. Wenn du wieder zu deiner ursprünglichen Kommunikationsform mit Gott durch die direkte Offenbarung zurückkehrst, ist das Bedürfnis nach Wundern vorbei.
---
Ohne wirkliches Gewahrsein für den Nächsten, bricht man diesem schnell (ätherisch die Glieder) Knochen. Ist auch klar, wenn man etwas, wenn auch nur völlig unbewusst oder unachtsam in Gebrauch nimmt, was ein/etwas Gemeinsames ist, dann hat es eben darum auch mit anderen zu tuen. Erkennt man es nicht, und hält alles nur fürs (goldene) ICH, dann ist man leicht und oft dabei, wider die anderen zu arbeiten, und täte gut daran beizeiten zu einer realistischeren Selbsteinschätzung und einem umfassenderen Selbstgewahrsein zu gelangen.

Dabei ist die Persönlichkeit kein Prinzip für andere, oder auch nur eine einzelne Ebene ein Maßstab allein, wovon es reichte bloß auszugehen. Wenn man sich für alles andere blind gibt und macht, das muss nicht zwingend mutwillig sein (schlimm wenn doch, aber auch ohnedem), dann liegts oft daran, weil man so und so polarisiert oder geartet ist. Jedoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass man sich über diverse Ebenen erstreckt und ausgedehnt ist, auch dann noch, wenn man keinerlei Gewahrsein dafür übrig lässt.

Dieses deswegen so gesagt, weil man zu leicht sich mit irgendetwas nach einer Art auflädt, was einem dann die ganze Zuwendung letztlich abverlangt (ebenso wie Maya alle Vernunftsinne rauben kann).

Das banalste Beispiel wären bereits die eigenen Hände, wenn man auf sie nicht achtet und sie gerade nicht nutzen sollte in einer Situation, so kann jedes Gewahrsein ihrer völlig in dem Hintergrund treten, doch würde einer, der einen anschaute, nicht einen Moment ausmachen, wo man ohne seine Hände darum wäre.

Ähnlich ist es sogar mit den Wundern in diesem Zusammenhang. Man bedarf ihrer nur so lange, wie man nicht in der offenbarenden Erfahrung und Einsicht steht. Danach ist das, was Wunder ist womöglich nur noch Ablenkung von der Offenbarung, in Form von Phänomenen. Obwohl sie zugleich außerhalb der offenbarenden Erfahrung immer noch als Wunder gelten, die bloß größere Offenbarungen verheißen.

Im Grunde geht es nicht nur um die Besinnung für sich als Mensch, um sich auch vollends einzubeziehen und mitzunehmen, sondern auch um Besinnung für den Nächsten, um Besinnung für die göttliche Wundermacht ebenso wie für die offenbarende Erfahrung hiernach folgend. Dann auch vielleicht sogar Teil einer Offenbarung als Tätiger Mitarbeiter für Gott mitzuwirken. Jedoch wird dieses nicht in Selbstgefälliger Art und Weise geschehen müssen, sondern in einer Gottgefälligen Art und Weise, wo man sich nicht bloß selbst die volle Ehre einräumt.

Vieles ist auch eine Frage der Beeindruckung, und anhand der Beeindruckung lässt sich ausmachen, worin die Polarisation auch liegt. Ob die Erscheinung einen beeindruckt, ein mentaler Gedanke, die Persönlichkeit oder welcher Dinge es auch sein mögen. Anhand der Umkehrungen kann man leicht auch ausmachen, wie weit etwas das ist, was es zu sein verspricht oder auch nicht. Denn ebensolcher Art und Weise wird es nach seiner Art sich zu erkennen und zu finden suchen.

Wunder sind Hilfsmittel so lange wie man ihrer bedarf, und so lasse man nicht außer Acht derer Dinge, welcher man bedarf und gehe achtsam um damit, damit sich eines Tages die offenbarende Erfahrung einstellen möge.. spiritueller Egoismus und Fanatismus sind jedenfalls nicht die Linie von Wundern, auch wenn sie ebenfalls einen manchmal wundern ließen...

Devino Melchizedek

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Die Goldene Regel - KiW 1:3:6,7

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo März 13 2017, 01:01

Ein Kurs in Wundern - T 1:3:6,7

Du reagierst auf das, was du wahrnimmst, und wie du wahrnimmst, wirst du dich verhalten. Nach der Goldenen Regel sollst du anderen das tun, was du willst, dass sie dir tun. Das bedeutet, dass die Wahrnehmung beider akkurat sein muss. Die Goldene Regel ist die Regel für angemessenes Verhalten. Du kannst dich nicht angemessen verhalten, wenn du nicht richtig wahrnimmst. Da du und dein Nächster gleichwertige Mitglieder einer Familie seid, wirst du beide so behandeln, wie du beide wahrnimmst. Du solltest von der Wahrnehmung deiner eigenen Heiligkeit aus zur Heiligkeit der anderen schauen.

Wunder entstehen aus einem Geist, der für sie bereit ist. Da dieser Geist vereinigt ist, geht er zu allen aus, auch ohne dass der Wunderwirkende selbst dessen gewahr wird. Der unpersönliche Charakter der Wunder rührt daher, dass die Sühne selber eins ist und alle Schöpfungen mit ihrem Schöpfer vereint. Als Ausdruck dessen, was du wahrhaft bist, versetzt das Wunder den Geist in einen Zustand der Gnade. Dann heißt der Geist den Gastgeber innen und den Fremden außen ganz natürlich willkommen. Wenn du den Fremden hereinnimmst, wird er dein Bruder.
---
Klar kann man es sich bloß schön reden, und etwas annehmen, was nicht ist, ist dadurch aber auch nicht so. Man kann viele Worte über Einheit verlieren, sie aber zu leben und vor allem dieser auch gerecht zu werden, ist eine andere Sache noch dazu. Denn Getrenntheit der Dualität nach zu denken, bedingte bloß, dass man weiterhin in dieser verharrt. Doch Getrenntheit auf elementaren Ebenen zu denken und dort, wo man etwas gemeinsam mit anderen teilt, kann bedeuten, dass man dem jeweiligen etwas bricht, diesem schadet und im äußersten Falle es zunichte macht. Dann kann man sich gern selber Fragen, ob dieses Gottes Willen nun sein kann?

So auch sich selber für besser zu halten als andere, ist die gleiche Art von Getrenntheit, wie es andere Denkweisen sein mögen (z.B. Rassismus oder was auch immer etwas anderem zuwider steht, wenn es nicht sauber die Verhältnisse von Ebenen einzuhalten und damit umzugehen vermag, um dieses als irgend eine Form von Arbeit oder zur Besserstellung der Dinge zählen zu lassen).

Daher wäre es besser, wenn man die banalen Grundsätze welche Menschlichen Verhaltensweisen zugrunde liegen studiert und für sich erst ausarbeitet, ehe man auf andere sich selber loslässt, und ohnedem ohnehin kaum anders kann, denn schadenstiftend zu agieren. Womit man auch untauglich wäre, um auf Ebenen und Bereichen die man mit anderen gemeinsam hat tätig sein zu können.

Verantwortlichkeit und Einheit gehen Hand in Hand daher. Einheit ist nicht nur eine Redewendung die schön klingen soll, und um einem irgend welche netten Gefühle zu bescheren, die durch lauter Vorstellungen dessen, es anzusprechen, ausgelöst werden mögen. Es ist eine Tatsache, die sich quasi auf jeder höheren Ebene ergibt. Ob man damit Verantwortlich umgehen kann, ist die Tatsache dessen, was in einem begründet liegt oder eben nicht.

Ein Merkmal dessen, ob man dafür wirklich tauglich ist, ist jenes, ob man bereit ist die Dinge zu erkennen, wie sie an sich sind, auch ohne dass man sie durch idealistische Wunschvorstellungen zu verdrängen, zu verleugnen oder sogleich zu verändern (oft manipulieren genannt) versucht (was dann meist angstbedingt ist). Denn die Dinge sind nunmal nicht alle vollkommen (zunächst) und so geht es erstmal Krass über das hinaus, was durch idealistische Wunschvorstellungen einem als zuträglich gilt oder einem kindischen Gemüte bloß entspräche und einfiele.

Erst wenn man bereit ist auch z.B. alle Verzweiflung oder was auch sonst sei, ohne gleich in irgend eine Disposition dazu zu treten, ertragen kann, ist man im Ansatze dazu bereit, für Ebenen, die wirklich einem mit anderen gemeinsam sind und wo man buchstäblich von Einheit reden kann (die nicht bloß nach dem Stoff einer Ebene oder dem reinen Geiste nach, d.i. einer Geistesrichtung und Gesinnung entspricht, nicht jedoch tatsächlich elementarer Einheit).

Es mag Ausnahmen gäben, wenn man sich bloß als Medium und Repräsentant von etwas umfassenderen bereit stellt, welches dann mit verknüpft ist, um dadurch erlöst oder abgearbeitet zu werden. Doch enthebt es letztlich nicht den Einzelnen davon, in sich bereitwillig das auszuarbeiten, was allgemeintaugliches Verhalten und Umgang ermöglicht. Denn sonst wäre es auch nicht unnatürlich oder ungewöhnlich, dass auch dieses die Konsequenzen nach sich zieht, die es ohnehin ja mit sich führt, bis diese bloß manifestierte Formen annehmen.

Devino Melchizedek

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Freiheit liegt allein in unserem Glauben - KiW 1:6:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Do März 16 2017, 01:30

Ein Kurs in Wundern - T 1:6:4

Der wirkliche Sinn und Zweck dieser Welt ist, dass sie zur Berichtigung deines Unglaubens genutzt wird. Du kannst die Wirkungen der Angst nie selber kontrollieren, weil du die Angst gemacht hast und an das glaubst, was du gemacht hast. Von der Haltung her - wenngleich nicht vom Inhalt - gleichst du also deinem Schöpfer, Der vollkommenen Glauben in Seine Schöpfungen setzt, weil Er sie schuf. Der Glaube erzeugt das Akzeptieren von Existenz. Das ist der Grund, weshalb du glauben kannst, was kein anderer für wahr hält. Für dich ist es wahr, weil es von dir gemacht wurde.
---
Für uns ist alles so, weil wir daran glauben, dass es so ist, wie es sich für uns zuträgt und verhält. Andernfalls wäre alles in Übereinstimmung mit dem Höheren, und in Übereinstimmung damit wäre es auch in Übereinstimmung mit allem anderen, was mit uns in dem einigen Höheren Geist vereint liegt.

Auch dieses kann nur soweit zuträglich sein, wie der Glaube und das Verständnis der Dinge reichen können, denn jeder wird es gemäß seiner Möglichkeiten anzuordnen suchen. Doch wird und kann es gemäß niederer Anordnung keine Einigkeit geben - und dies soll es auch nicht - denn es würde andernfalls diese Ebenen zum verweilen berufen.

Denn wo echte Einheit ist, dort ist auch Wahrheit. Und wo echte Wahrheit ist, dort kann es nicht verkehrt sein zu verweilen, denn es ist dasjenige, was bleibt auf unbestimmte Zeit.

Doch ist das, was nur dem Übergang dienen kann, damit gesegnet, uns weiterzugeleiten, denn in jedem hineinschreiten, zeigt es uns, worin unser Glaube irrte bzw. der Unglaube liegt, der uns hineinverleitet. Das ist die eigentliche Lektion die uns die Welt lehrt, und sie kann kaum in etwas anderem liegen, von dem was bloß vergeht.

Und so ist es auch das, was uns nie ruhen lassen wird, in dem, worin wir uns bloß selbst verkennen. Anstelle des vollständigen Erkennens dessen, was da wirklich ist, und aus einer höheren Existenz zum bestehen berufen wurde.

Der Glaube ist deswegen auf seine Art vollkommen, weil es stets das ist, was uns vollkommen zu überzeugen vermag, und worin sich daher ein Stück des Ewigen in jedem wiederfinden ließe. Der Glaube kann uns vollkommen vereinen, oder uns Differenziertheit erfahren lassen.

So heißt es "die Herzen nah, die Körper fern", denn letzteres verklumpt zu gern, wenn es bloß wörtlich wird aufgefasst. Das Erstere heißt zunächst bloß besonnen sein, damit allem die eigene Freiheit kann vergönnet bleiben.

Unsere letztliche Befreiung, und die eines jeden anderen auch, gipfelt darin, vor Gottes Thron alleine stehen zu können, und der Wahrheit von Angesicht zu Angesicht zu begegnen und doch weiterhin bestehen zu können. Erst diese Wahrheit wird uns vollkommen frei machen. Dazu ist alle andere Freiheit eigentlich nur negative Freiheit, denn es ruft unseren Glauben auf und lädt ihn dazu ein, bloß bedingt zu sein.

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Worte und Wunderimpulse - KiW 1:7:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo März 20 2017, 01:17

Ein Kurs in Wundern - T 1:7:1

Deine verzerrten Wahrnehmungen erzeugen eine dichte Decke über Wunderimpulsen und erschweren es ihnen, dein eigenes Gewahrsein zu erreichen. Die Verwechslung von Wunderimpulsen mit körperlichen Impulsen ist eine gewichtige Wahrnehmungsverzerrung. Körperliche Impulse sind fehlgeleitete Wunderimpulse. Jede wirkliche Lust rührt daher, den Willen Gottes zu tun. Das liegt daran, dass ihn nicht zu tun eine Verleugnung des Selbst ist. Selbstverleugnung führt zu Illusion, während die Berichtigung des Irrtums die Befreiung davon mit sich bringt. Täusche dich nicht selbst, indem du dich glauben machst, du könntest friedlich mittels irgendetwas Äußerem eine Beziehung zu Gott oder zu deinen Brüdern haben.
---
Klar ist doch, es kann keinen Irrtum geben, wenn es rein Göttlicher Inspiration entspringt. Klar kann man sich vieles auch zurechtlegen, und sagen, es ist alles Teil einer größeren Illusion, oder umgekehrt, es ist doch alles von Gott, also auch Göttlich. So kann man sich vieles zur Rechtfertigung bereit legen oder anführen, um weder für etwas grade stehen zu brauchen, noch etwas prüfen zu müssen.

Eine gewisse Verzwicktheit liegt auf der Hand, denn ist es nun nicht wirklich eines göttlichen oder höheren Willens, so dient es der Verleugnung des Selbst. Damit ist es, wenn auch vordergründig vielleicht vorteilhaft um irgend eine Lüge vor sich selber zunächst aufrecht erhalten zu können, dennoch dann gegen das Leben gerichtet und dann auch gegen Verkörperung aller Art. Und was bringt eine Illusion die einen an eine liebgewonnene Verkörperung nun bindet, wenn dieser nicht mehr wäre?

Ist es also Wille des Einen und vom Geeinten, dann liegt die Identität und Polarisation daher nicht auf Seiten rein körperlicher Impulse. Deswegen die Betonung auf "rein", weil die Ursache und Wirkung derselben Quelle entspräche. Zugleich hieße es dann, nicht auf den Willen des Geeinten zu setzen und dieses als ursächlichen Impuls zu nehmen, dass es zur erwähnten Selbstvergessenheit führen wird, und die Wirkung Illusion oder auch Verblendung davon heißt, ja sogar heißen muss.

Nicht zu verwechseln wäre es mit dem, dass der Evolutionäre Prozess der Seele auch Verkörperung heißt. Es geht lediglich darum, welche Impulse man wofür nimmt und hält und sich daher darnach ausrichtet. Denn so lange allerlei Verkörperung der Seelenherrschaft dient, sind die Impulse selbst, die durch die Körper erklingen so, dass sie auch einer geistigen Quelle mehr entspringen.

Vieles ist nicht weiter wild, wenn es sich auf natürliche Weise entwickelt. Und durchaus ist es so, dass vieles auch nur Teil einer größeren Illusion ist, selbst das, was als zum Geiste gezählt werden mag. Und so lange es nicht vollständig erkannt wird, ist es ja auch zu etwas Nütze, als eben diese Stütze, welche zur Erkenntnis taugt.

Jedenfalls bedeutet alle Annährung auf äußerem Wege allein, ebenso wie die Impulse die rein ihre Quelle im Körperlichen haben, eine bestimmte Art von Getrenntheit mit zu erhalten oder einzuführen. Eine Annährung vom Geiste her, kann zwar alles Körperliche einbeziehen, ohne dass es dieses als Ursache der Dinge jedoch zählen wird.

In Anbetracht alles dessen, was da Verkörperung (und damit eine gewisse Zergliederung) heißen mag, welcher Entwicklung und Qualität es auch immer dienen mag, und in Anbetracht der Stellung hin zu allen Kosmischen Vorgängen es stehen mag, sollte man sich klar machen, dass alle ausgesprochene Wahrheit, von nur relativer Aussagekraft ist. Und doch sollte man darauf aus sein, dass es mal anders ist, dann ist der Gebrauch lieber sparsam zu dosieren, als viele Worte zu verlieren, welche die Wahrheit mehr entstellen, als diese einzuführen und zu bestellen. Immer sollte es so präzise dem entsprechen, was gesagt werden soll, in Verbindung dem Inneren Sinne nach. Was nützten andernfalls auch reine Lippenbekenntnisse, wenn es nicht das mit sich zu führen versteht, was es aussagen soll?! Denn wozu sollte man etwas sagen, um sich damit bloß selbst zu belügen, denn viel anders ist es nicht mit dem her, wenn das gesprochene Wort, nicht dem entsprechenden inneren Sinn nach ist...

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Weitsicht und Synthese des Erlernten - KiW 1:7:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Di März 21 2017, 00:15

Ein Kurs in Wundern - T 1:7:3

Die Phantasie ist eine verzerrte Form der Schau. Phantasien jeglicher Art sind Verzerrungen, weil sie immer beinhalten, dass die Wahrnehmung zur Unwirklichkeit verdreht wird. Aus Verzerrungen stammende Handlungen sind buchstäblich die Reaktionen derer, die nicht wissen, was sie tun. Phantasien sind Versuche, falschen Bedürfnissen entsprechend Kontrolle über die Wirklichkeit auszuüben. Verdrehe die Wirklichkeit auf irgendeine Art, so nimmst du destruktiv wahr. Phantasien sind ein Mittel, falsche Assoziationen herzustellen und zu versuchen, sich daraus Lust zu verschaffen. Doch obschon du falsche Assoziationen wahrnehmen kannst, kannst du sie nie wirklich machen, außer für dich selbst. Du glaubst an das, was du machst. Wenn du Wunder schenkst, wird dein Glaube an sie ebenso stark sein. Die Stärke deiner Überzeugung wird dann den Glauben dessen, der das Wunder empfängt, stützen. Phantasien werden völlig überflüssig, wenn das gänzlich zufrieden stellende Wesen der Wirklichkeit sowohl für den Geber als auch für den Empfänger offensichtlich wird. Die Wirklichkeit geht durch widerrechtliche Usurpation "verloren", die Tyrannei erzeugt. Solange noch ein einziger "Sklave" übrig bleibt, der auf Erden wandelt, ist deine Befreiung nicht vollständig. Die vollständige Wiederherstellung der Sohnschaft ist das einzige Ziel der Wundergesinnten.
---
Der befangene Geist wird gewöhnlichenfalls Gefangene machen, der Befreite wird frei machen wollen. Denn alles lehrt irgendwo bloß das, was es selbst lernt, lehrt oder bereits gelernt hat. Dies dann allerdings sowohl im Guten wie auch im Schlechten.

Darin, im Gelernten, zeigt sich auch, wie weit das Gesprochene mit dem in Übereinstimmung steht, was dann auch getan wird. Denn im ernsthafteren Bestreben, wird die Kraft ohnehin eher dazu genommen, etwas zu tuen, als sie dafür aufzubrauchen, etwas zu sagen, was man dann ohnehin nicht tut (vielleicht weil die Kraft dann dazu nicht mehr zulangt). Im Erlernen einer Lektion geht das Tuen und Sprechen weitestgehend Hand in Hand.

Sind wir zum Frieden mit uns selbst vorgedrungen, dann wird auch die Welt um uns zu einem friedlichen Ort werden (jedenfalls die Naheliegende, mit welcher wir einzig oder direkt in Verbindung stehen). Denn was inwendig in uns zum Frieden geführt wurde, führt die Dinge um uns auf dem selben Pfad voran.

Sind wir innerlich in Einheit (im Geiste) erübrigt sich das Bedürfnis, dieses im Äußeren zu suchen. Sind wir mit der in uns erzeugten Wirklichkeit zufrieden, erübrigt sich dieses durch Phantasien und der Verzerrung der Wirklichkeit erlangen zu wollen.

Entscheidend ist also in sich etwas zu erkennen und im Geiste in uns zu verbinden, was das letztliche Lernen bedeutet, statt äußere Reaktionen oder Wirkungen zu suchen oder gar erzwingen zu wollen. Denn selbst dann hätte das äußere Resultat immer noch am selben Mangel in sich selber dann zu ringen, auch wenn es vorübergehend im Äußeren nicht in Erscheinung treten würde.

Die wahre Reise beginnt im Inneren, spiegelt sich im Äußeren, und ist kein Verlangen nach Phantasieausflüchten, und ist die Synthese ganz erreicht, dann hat man meist alles auf einer Ebene erlernt. Es besteht dann kein Bedürfnis mehr dieses ändern zu wollen. Denn alles darin versucht lediglich eben diese Synthese zu erreichen. Das Verlangen einzuschreiten, zeigt meist nur die eigenen noch nicht erlernten Lektionen an, die sich so im äußeren bloß spiegeln.

Soll alles nur zur groben Orientierung dienen, denn das erlernen gleicht mehr einem inneren subsumieren an bestimmter Erfahrung, als denn äußerer Aktivität und Tätigkeiten im eigentlichen Sinne.

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Zur Freiheit berufen - KiW 1:1:47

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 26 2017, 01:22

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:47

Das Wunder ist eine Lerneinrichtung, die den Bedarf an Zeit vermindert. Es schafft eine Zeitspanne außerhalb des zeitlichen Musters, die den gewöhnlichen Zeitgesetzen nicht untersteht. In diesem Sinne ist es zeitlos.
---
Wenn, wie es heißt, die Materie nur verdichteter Geist ist, und Geist an seinem höchsten konzentrierten Punkt und am wenigsten stofflichen Ort, immer noch eine Art von Stoff oder Materie besitzt, dann ist eine Zeitspanne jenseits der bekannten Zeitgesetze, bloß etwas, was anderen Geistes ist.

Wäre Geist also von keinerlei Substrat, so wäre er auf immerdar nicht wahrnehmbar, könnte nie erkannt werden und keiner könnte je über diesen sprechen oder etwas von seiner Existenz je wissen.

Ist also alles Geist, denn es ward zuerst ein Wesen, bevor es irgend eine Art Stofflichkeit geben konnte, soweit diese nicht von sich allein ins Bestehen sich rufen könnte, dann liegt auch Erkenntnis in seiner reineren Weise weniger im Erkennen der Formnatur, als mehr noch im Erkennen der bestimmten Natur des Geistes, aus dem diese wie ein Faden gesponnen wurde.

So heißt es auch in der Bhagavad Gita, dass es sowohl den Weg des hingebungsvollen Dienstes gibt, als auch den, der unmittelbaren Erkenntnis des Unmanifestierten, Unsichtbaren und Unveränderlicherlichen Geistes. Jedoch ist letzterer Weg der schwierigere für ein verkörpertes Lebewesen.

In der Bibel heißt es: "so ihr werdet die Wahrheit erkennen, wird euch die Wahrheit frei machen".

Also sind die Umstände vielleicht in dem einen oder anderen Fall mehr oder weniger günstig, doch liegt die größte Hoffnung darin, ein gewisses Gewahrsein vom bestimmten Geiste zuwege zu bringen, und dieser ist Wahrheit selbst, und je nach der Natur des Erkannten, wird dieses einen frei machen.

Dieses ist wohl das eigentliche Wunder, denn daher dass alles in seiner erkannten Natur Geist ist, sind wir auch Kraft des Geistes letztlich zur Freiheit berufen. Denn wir können uns selbst des Geistes nicht entheben, zumindest nicht dessen, den wir nicht selbst ins Bestehen gebracht haben.

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Die Seelenperspektive - KiW 2:3:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Di März 28 2017, 00:26

Ein Kurs in Wundern - T 2:3:4

Die geistige Schau kann den Irrtum buchstäblich nicht sehen und sucht nur nach der Sühne. Alle Lösungen, die das körperliche Auge sucht, lösen sich auf. Die geistige Schau blickt nach innen und sieht sogleich, dass der Altar entweiht ist und repariert und geschützt werden muss. Der richtigen Abwehr völlig gewahr, übergeht sie alle anderen und schaut über den Irrtum hinweg zur Wahrheit. Dank der Stärke ihrer Schau bringt sie den Geist in ihren Dienst. Das stellt die Macht des Geistes wieder her und macht ihn zunehmend unfähig, Verzögerungen zu ertragen, da er begreift, dass dies nur zu unnötigem Schmerz beiträgt. Als Folge davon wird der Geist zunehmend empfindlicher für das, was er einst als ganz geringfügiges Eindringen von Unbehagen angesehen hätte.
---
Im Grunde befindet sich nahezu ein jeder Mensch in einer gewissen Dualität zu seiner Seele, denn das was er nicht mag und zu verdrängen sucht oder ihm wenig als angenehm scheint und er oft zu vermeiden sucht, wird von anderer Stelle übernommen. Denn gewöhnlichenfalls kann etwas einfach nicht nicht sein, was ein Dasein hat oder eine Art Substratum. In den überwiegenden Fällen, wenn ansatzweise Seelenverbindung besteht, wird dieses dann von der Seele übernommen und gelöst oder weiterverarbeitet. Worin letztlich die wahre Macht des Geistes dann auch liegt. In den anderen Fällen wird dieses durch etwas anderes größeres und Naheliegendes übernommen, so gehört man aber dann diesem und nur wenig oder kaum sich selbst.

Erst wenn ein gewisses Erwachen auf der Seite der eigenen Seele stattfindet, wird man sich gewisser Gegensätze und der weniger angenehmen (Kehr-)Seite der Dinge bewusst.

Zwar wird man diese Dinge dadurch noch lange nicht lieb gewinnen oder aufgrund ihres größeren Gewahrseins sie dann besser dadurch finden, jedoch erwacht auch immer mehr die Einsicht in die Notwendigkeit und das Bewusstsein für die Erfordernisse und Bedingungen, woraus diese Dinge resultieren und warum sie ins Dasein kamen oder kommen.

So mag man auch späterhin vieles davon nicht, vor allem wenn man auch die bestimmte Unnötigkeit erfährt und erkennt, woraus etwas hervorgerufen und warum es hervorgebracht wird und wurde. Es wird dann zu einer immer mehr gewohnteren Realität, und man weiß auch, dass man ohnedem nicht mehr, sondern weniger Handhabe über dieses oder jenes bloß hätte.

Irgendwann gewinnt es sogar die Überhand und man erkennt in diesem, was Anfangs eine Art eindringen in den bestimmten Privatbereich oder persönlichen Rahmen darstellte, den Umfang einer viel größeren Realität und der Zusammenhänge durch diese.

Und wie könnte man dann, weniger wollen, als einem dadurch möglich geworden ist? Also nimmt man immer mehr und bereitwilliger allerlei in Kauf und auf sich, und gewinnt etwas Ganzheitlicheres daraus. Und weiß auch, dass alles andere lediglich die Verzögerung des unvermeidlichen größeren Vorganges darstellt und letztlich auch nur mehr Schmerz oder Leid nach sich ziehen würde.

Dann gibt es auch irgendwann gar kein zurück mehr, denn man wurde durch dieses größere Ganze assimiliert und ist ganz darin aufgefangen. Zugleich hat man dieses in sich im gleichen Maße absorbiert und ist ein direkterer Anteilnehmer an dieser umfassenderen Realität geworden.

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Offenbarung als Idee - KiW 1:1:48

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi März 29 2017, 00:27

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:48

Das Wunder ist die einzige Einrichtung, die dir zur Kontrolle der Zeit unmittelbar zur Verfügung steht. Nur die Offenbarung transzendiert es, da diese mit der Zeit gar nichts zu tun hat.
---
Von der Offenbarung zu sprechen ist gar nicht so einfach, denn alles was man dazu anführte, wäre nur negativ hingegen. Es gäbe schlichtweg kein beikommen im Begriffe, um auch nur im Ansatz dem, was Offenbarung bedeuten mag, beikommen zu können. Daher könnte man wohl nur von der Idee einer Offenbarung sprechen.

Die Offenbarung ist auf eine gewisse Art die größte Ehrlichkeit mit sich und einer Sache an sich, welche offenbart würde. Denn jeder Deutungsversuch führt mehr von der Offenbarung weg, als zu dieser hin, und lässt diese so vielleicht zu nicht mehr als einer Halluzination für einen verkommen.

Offenbarung mag unmittelbare Geisteserkenntnis bedeuten, und jedes ungeeignete Mittel diese übersetzen zu wollen, würde unweigerlich zur Verfälschung der Erfahrung bloß führen.

Offenbarung ist mehr eine Übertragung von Geist zu Geist. Daher liegt sie auf keiner Linie mit der Zeit. Offenbarung selbst mag zeitlos sein, die Übersetzung und Interpretation jedoch an Zeitintervalle geknüpft sein.

Da Offenbarung sich mehr wohl auf den Geist und des Geistes eigne Ansicht bezieht, ist eine Übersetzung nach Körpern und Körpererfahrung im wesentlichen eine Verfälschung der Erkenntnis.

In Anbetracht dessen, dass alles letztlich Geist ist, ist eine verkörperte Übersetzung daher dennoch wahr, oder kann sich als wahr erweisen, jedoch nur noch sinnbildlich oder als Abbild, da keine vollständige Reproduktion der Offenbarung damit möglich ist.

Oder anders gesagt, nachdem sich Geist und Geist geküsst haben (oder allgemein gesagt, sich begegnet sind), ist alles weitere bloß eine Erinnerung daran.

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Sein, Schein und Entsprechung - KiW 1:1:49,50

Beitrag  Devino Melchizedek am Do März 30 2017, 23:58

Ein Kurs in Wundern - T 1:1:49,50

Das Wunder unterscheidet nicht zwischen Graden der Fehlwahrnehmung. Es ist eine Einrichtung zur Wahrnehmungsberichtigung, die völlig unabhängig sowohl vom Grad als auch von der Richtung des Irrtums wirksam ist. Das ist seine wahre Unterschiedslosigkeit.

Das Wunder vergleicht, was du gemacht hast, mit der Schöpfung, wobei es als wahr akzeptiert, was mit ihr in Einklang steht, und das als falsch zurückweist, was nicht mit ihr in Einklang steht.
---
Spräche man vom Sein, so wäre es das Vollkommene der Seele, was als ewig unveränderlich beschrieben wird. Es ist eigentlich auch das, was alles auffliegen lässt, früher oder später. Es ist irgendwo der Aspekt, der am Ende aller Entwicklung übrig bleibt und der zugleich als vollkommen bereits da war.

Da es keine Zeit für das, was unveränderlich im Sein steht, gibt, ist es schon von Beginn an da, und auch am Ende, wie ein Rad das sich schließt und nach beiden Seiten ausgeht. Der ausschweifendste Evolutionszyklus läge zwar gerade am weitesten davon entfernt, aber sowohl Beginn und Ende, sind beide ebenso nah und keine Seite hiervon war eigentlich vorher oder nachher da, sobald sich der Kreis geschlossen hat. Dieses nur als Veranschaulichung. Daher weiß auch dieser Aspekt alles, auch natürlich das, was er mit sich nimmt, und was nicht, was also zurückbleibt (d.h. der Auflösung übergeben). Etwas pauschal formuliert, befindet sich im Sein in etwa das, was irgendwo und irgendwie in der Entwicklung zur Erlösung und zu dem Beitrug, was am Ende geblieben ist, ohne dem, was dawider war.

Und ansonsten, wie es heißt, die Wahrheit, so ihr sie erkannt habt, wird euch frei machen, so ist die größere Wahrheit die, die bleibt, nachdem sie frei gemacht hat, um die Freiheit sicher zu stellen und aufrecht zu erhalten.

Hierzu die geringere Entsprechung, bevor man sich in etwas, was das Sein bedeutet, noch unnötigerweise versteigt, ist die Unterscheidung zwischen dem, was nur in der Einbildung liegt, oder auch jenseits von dieser irgendeine Entsprechung findet. D.h. eine Bedeutung in einem anderen Teil der Schöpfung sich finden lässt oder allgemein von irgend einer Tatsache in der Schöpfung kündet.

Auch die Wahrheit ist das, was scheidet, und dies sogar vermittelst der wahren Liebe. Denn so werden die Schafe von den Böcken geschieden. Die die diese in sich kultiviert haben, ordnen sich von sich aus zu den Schafen, die anderen zu den Böcken. Allerdings geht es alles ohne äußere Zuordnung, ganz also dem Wesen und dem inneren Rufe nach, und dem, was diesem entsprechend kultiviert wurde. Wie ein Schaf also seins an den Tag legen wird, so tut es auch ein Bock nach seiner Natur.

Ähnlich dem, wie die einen sich zu einer Nation zählen, die anderen zur anderen, wenn man eine auch bloß äußere Entsprechung dazu noch anführen wollte, so wird jeder dorthin gehen, wo sein Schatz für ihn liegt.

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Licht und Finsternis - KiW 2:5:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Apr 03 2017, 01:12

Ein Kurs in Wundern - T 2:5:1

Bevor die Wunderwirkenden bereit sind, ihre Funktion in dieser Welt zu übernehmen, ist es unerlässlich, dass sie die Angst vor der Befreiung voll und ganz verstehen. Sonst ist es möglich, dass sie, ohne es zu merken, die Überzeugung nähren, Befreiung sei Gefangenschaft, eine bereits sehr weit verbreitete Überzeugung. Diese Fehlwahrnehmung entsteht wiederum aus der Überzeugung, Schaden lasse sich auf den Körper begrenzen. Dem liegt die unterschwellige Angst zugrunde, dass der Geist sich selbst verletzen könne. Keiner dieser Irrtümer ist von Bedeutung, weil die Fehlschöpfungen des Geistes nicht wirklich existieren. Diese Einsicht ist eine viel bessere Schutzeinrichtung als jede Form der Verwechslung der Ebenen, weil sie die Berichtigung auf der Ebene des Irrtums einführen. Es ist grundlegend wichtig, sich daran zu erinnern, dass nur der Geist erschaffen kann und dass Berichtigung auf die Ebene des Denkens gehört. Um eine frühere Aussage weiter auszuführen: Der reine Geist ist bereits vollkommen und bedarf daher keiner Berichtigung. Der Körper existiert nicht, außer als Lerneinrichtung für den gespaltenen Geist. Diese Lerneinrichtung ist keinen eigenen Irrtümern unterworfen, weil sie nicht erschaffen kann. Es ist also offensichtlich, dass die einzige wahrhaft bedeutungsvolle Anwendung der schöpferischen Fähigkeit die ist, den Geist dazu zu bringen, seine Fehlschöpfungen aufzugeben.
---
Finsternis kann auch eine Art Überblendung des Lichts bedeuten. Dieses lässt sich am Beispiel der Verblendung (astral/emotionell) oder anhand von Illusion (mental) illustrieren. In beiden Fällen ist es eine Art Beeindruckung durch eigene Fehlschöpfung, weil man sich der Fähigkeit überschätzt, diese Ebenen beherrschen zu können.

Im Falle der Verblendung ist es so, dass man (meist bevor die 2. Einweihung erreicht wurde) nicht zwischen dem, was man selbst erschafft oder an Emotioneller Reaktion hervorruft und dem, was sonst da ist, recht unterscheiden kann. So dass man von der Ebene überwältigt, d.h. übermäßig beeindruckt wird. Es entgleitet einem der Sinn dafür, was von einem nun selber aufgerufen wurde oder was außerhalb der eigenen Hervorrufung liegt.

Im Falle der Illusion, glaubt man letztlich den eigenen Gedanken mehr, als man es sollte. Allerdings auch hier erkennt man die Illusion als solche nicht, denn man ließe sich sonst davon nicht illusionieren. Das Ausmaß ist derart, dass man die Gedanken nicht mehr als seine eigene Schöpfung erkennt, und annimmt, es sei außer einem und an sich bereits da und von größerer Realität. Letztlich (vor der 3. Einweihung) hat man nicht die Stärke den Stoff dieser Ebene als eben solchen ansehen und handhaben zu können.

Also ist es auch mit dem Licht, man müsste wohl sagen, wenn man des Abends ins Weltall blickt, dass man gar nicht wirklich sagen kann, ob außer der sichtbaren Sterne es tatsächlich Finsternis bloß ist. Eigentlich müsste man sagen, man sieht es nicht, was außerhalb der sichtbaren Sterne nun ist, wovon man ja auch bloß die Schattenseite letztlich ersehen kann.

Vielleicht ist alles eigentlich Licht, wofür das Augenlicht nicht hinreichend geschult und entwickelt ist, um dieses erkennen zu können. Denn wenn man das Licht, welcher Art es nun sei, nicht bezwingen kann, kann man es nicht erkennen und es zeigt sich nur die Widerkehr dessen, was man darauf selbst bloß richtet, wie eine Art von Rückblendung lediglich.

Im Grunde genommen liegt es mit wohl daran, dass die jeweilige Entsprechung dazu sich in einem nicht vorfindet, um angemessen damit umzugehen.

Also lieber einmal öfter sagen, dass man etwas nicht wirklich weiß, statt zu sagen, wie etwas ist, gemäß dem, was man nicht weiß, ohne es zu wissen. Damit man sich von der Unwissenheit zunächst weniger Beeindrucken lässt, und so den Raum in sich gar nicht für die Möglichkeit es wissen zu können, anbietet...

Devino Melchizedek

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Heilung heißt Rechtgesinntheit - KiW 2:5:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Apr 04 2017, 00:24

Ein Kurs in Wundern - T 2:5:4

Der Heiler, der sich auf seine eigene Bereitschaft verlässt, gefährdet sein Verständnis. Du bist vollkommen sicher, solange du dir über deine Bereitschaft keinerlei Gedanken machst, dabei jedoch ein beständiges Vertrauen in die meine aufrechterhältst. Wenn deine Neigung, Wunder zu wirken, nicht richtig funktioniert, dann rührt das immer daher, dass Angst in deine Rechtgesinntheit eingedrungen ist und diese auf den Kopf gestellt hat. Alle Formen von Nicht-Rechtgesinntheit sind das Resultat der Weigerung, die Sühne für dich selber anzunehmen. Wenn du sie wirklich annimmst, dann bist du in der Lage zu begreifen, dass diejenigen, die Heilung brauchen, einfach diejenigen sind, die nicht begriffen haben, dass Rechtgesinntheit Heilung ist.
---
Der reine Geist kann nicht verletzt sein, und daher auch nicht unheil. Jedoch kommt dennoch allsolches aus dem Geist, dann nämlich, wenn dieser nicht rechtgesinnt ist. Daher heißt Rechtgesinntheit des Geistes Heilung, und so auch die Heilung daraus für alles andere.

Denn es gibt weder etwas, was außerhalb des Geiste ist, noch was nicht aus diesem wäre. Ab einem gewissen Grad, oder wenn man so will, ab einer gewissen Ebene, kommt nichts an diesem herum, sowohl was hochwärts noch niederwärts geht. Alles passiert gewisse Ebenen und Bereiche, und wird in der Weise dadurch und dort qualifiziert.

Ein rechtgesinnter Geist hält das rechte Maß und hat einen Sinn für die rechten Verhältnisse. So verursacht er auch Heilung, weil nichts in der Weise qualifiziert wird, dass es schaden nimmt durch des Geistes Rechtgesinntheit.

Man sollte jedoch nicht selber die Rolle des Geistes übernehmen wollen, denn alles hat seine Rolle nach seiner Art, für die es qualifiziert ist und worin es sich vorfindet nach dieser Weise. Im verwechseln der Ebenen liegt auch die Art der Fehlerschaffung, und darauf folgt meist allerlei Unheil.

Sühne heißt von dem her, die Annahme der Ordnung der Ebenen, wie sie vom Geiste her sind und sich ordnen, ohne selber etwas anderes zu wollen, als wie es dem Geiste nach ist.

Devino Melchizedek

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Symptom, Ursache und Wirkung - KiW 2:6:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Apr 07 2017, 01:07

Ein Kurs in Wundern - T 2:6:3

Es ist sinnlos, zu glauben, dass die Folgen deines falschen Denkens zu kontrollieren zu Heilung führen kann. Wenn du angsterfüllt bist, hast du dich falsch entschieden. Das ist der Grund, weshalb du dich dafür verantwortlich fühlst. Du musst anderen Geistes werden, nicht dein Verhalten ändern, und das ist eine Frage der Bereitwilligkeit. Du brauchst keine Führung außer auf der Ebene des Geistes. Die Berichtigung gehört nur auf die Ebene, auf der Veränderung möglich ist. Veränderung bedeutet nichts auf der Ebene der Symptome, auf der sie nicht wirksam sein kann.
---
"Aufgeschoben ist nicht aufgehoben", wie ein Sprichwort sagt. Und immer wenn man nur die Symptome angeht, ändert es noch lange nichts an dem, woraus es erwuchs, man schiebt die Lösung womöglich nur weiter weg.

Vielmehr wird es nur aus dem Radius des Wahrnehmbaren geschoben und verdrängt. Die Linderungsmittel, welcher Art sie auch seien, werden zu einem Symbol für Verleugnung (vom Standpunkt des Geistes aus verstanden).

Und man kann sich klarmachen, je weiter man es vom Standpunkt des Geistigen betrachtet, und sollte sich dort eine Ursache mehr aber im Geistigen befinden, die sich negativ auswirkt, umso weiter gerückt von der Ursache ist alles, was weiter außen ansetzt und versuchte die Wirkung aufzuheben. Von dort ausgehend, wäre es immer nur eine Art Symptombekämpfung und eine Lösung hoffnungslos, bestenfalls eine Annährung von demher möglich.

Allerdings, wenn man eine Ursache setzt, auf einer bestimmten Stufe, so hat man auch die Möglichkeit diese auf der jeweiligen Ebene lösen zu können. Denn es ging von einem ja aus, also ist es irgendwo mit einem Teil des Geistes auch in einem selbst dadurch enthalten.

Man kann die meisten Dinge also gar nicht auf äußerem Wege lösen, denn man wird dort die Ursache nicht antreffen, wenn doch, dann löst sich dieses im Wandel äußerer Veränderungen meist von selbst. Wahrscheinlicher ist sogar, dass man etwas anderes dem noch zufügt oder sich bloß damit unnötig verzetteln könnte.

Ansonsten kann man ohnehin meist nur die Lösung anbieten, die man in sich entwickelt und kultiviert hat...

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Kraft des Denkens - KiW 2:6:9

Beitrag  Devino Melchizedek am So Apr 09 2017, 02:38

Ein Kurs in Wundern - T 2:6:9

Jeder empfindet Angst. Deshalb bräuchte es nur ein klein wenig richtiges Denken, um zu begreifen, warum Angst auftritt. Wenige schätzen die wirkliche Macht des Geistes richtig ein, und niemand bleibt sich ihrer die ganze Zeit hindurch völlig bewusst. Wenn du indessen hoffst, dir Angst zu ersparen, so gibt es einige Dinge, über die du dir im Klaren sein musst, und zwar voll und ganz. Der Geist ist sehr machtvoll und büßt seine schöpferische Kraft nie ein. Er schläft nie. Jeden Augenblick erschafft er. Es ist schwer zu begreifen, dass Gedanken und Glaube sich miteinander zu einer Kraftwoge verbinden, die buchstäblich Berge versetzen kann. Auf den ersten Blick erscheint es arrogant, an eine solche Macht bei dir zu glauben, doch das ist nicht der wirkliche Grund, weshalb du nicht daran glaubst. Du ziehst es vor zu glauben, dass deine Gedanken keinen wirklichen Einfluss ausüben können, weil du nämlich Angst vor ihnen hast. Das mag zwar das Schuldbewusstsein verringern, aber zu dem Preis, den Geist als ohnmächtig wahrzunehmen. Wenn du glaubst, das, was du denkst, sei wirkungslos, hörst du möglicherweise auf, Angst davor zu haben, aber du wirst es wahrscheinlich auch kaum achten. Es gibt keine nichtigen Gedanken. Alles Denken bringt Form auf irgendeiner Ebene hervor.
---
Auch wenn es nur bedingt richtig ist, kann man dennoch sagen, dass die Wirksamkeit der Gedanken nicht gleich ist. Denn es hängt von der Ebene ab, auf welcher sie gedacht werden, d.h. also von dem, was alles einbezogen wird dadurch. Dieses wiederum hängt mit vom Einweihungsgrad ab, denn jeder Einweihungsgrad verbindet einen auf einer bestimmten Ebene mit den Dingen an sich selbst.

Es ist allerdings deswegen nicht ganz richtig die Wirksamkeit zu bezweifeln, damit man die Verantwortung nicht leichthin dafür weggibt. Da selbst ohne den gewissen Einweihungsgrad es auch noch mit entscheidend ist, welchen Geistes man gerade ist. Selbst also wenn man eine gewisse Einweihung nicht hat, kann man vermittelst des Geistes dennoch, vielleicht oder meist auch nur vorübergehend, Zugang dazu haben (ggf. auch durch gewisse Kollektive Anbindung).

Mit der 3.ten Einweihung, vielleicht auch schon etwas vorher, wird man sich erst der Wirksamkeit von Gedanken (auf Mentalebene) wirklich bewusst. Vorher lässt man sich davon bestimmen, ohne sich dessen richtig vergegenwärtigen zu können. Hinterher bleibt vieles dann, was sich von den Gedanken beherrschen oder bestimmen lässt, an diesen in einer gewissen Weise zeitweilens daran haften. In der Weise wird man sich zwar auch der Wirksamkeit des Gedachten bewusst, dann aber mehr in dem, wie es mit dem Umfeld in Verbindung steht, nicht so sehr in der Einflussweise und Beeindruckung auf einen selber.

Es gibt irgendwo um die 3.te Einweihung herum eine Zeit, wo man dieses deutlich wahrnehmen wird und erkennt, wie es in Wechselwirkung steht, was man denkt und wie es sich im Umfeld auswirkt. Man mag dann vielleicht unsicher sein, ob es nur ein Gewahrsein dessen ist und Eindruck auf einen bloß ausübt, oder man vermittelst seiner Gedanken die Dinge selbst verändert, denn es hält sich vorübergehend die Waagschale, und ist eine Ebene für sich. Unachtsamkeit und Manipulation nehmen sich dann nicht viel, quasi nur einen Atemzug, und abhängig davon wie man sittlich aufrecht damit verfährt. In dem Fall wird man sich auch der Angst bewusst und der Sorge, was passiert, wenn man unsachgemäß damit umgeht.

In dem Moment, wo man diese Wechselwirkungen erfährt, hat man auch den Eindruck, sich davon nicht ohne weiteres lösen zu können, und alles was man denkt, hat irgend eine Auswirkung sodann. Dann wird einem die Kraft des Denkens erst wirklich bewusst, und dann erst ist das Denken auch ein wirksames und vollständiges Werkzeug geworden, und geht über den bloßen Verstand hinaus, der nur eine niedere Entsprechung dazu in sich trägt.

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Achtung vor wahrer Ursache und Wirkung - KiW 2:7:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Apr 10 2017, 00:13

Ein Kurs in Wundern - T 2:7:2

Ich kann nicht zulassen, dass du deine Gedanken nicht hütest, sonst wirst du mir nicht helfen können. Wunderwirken beinhaltet, dass du die Macht der Gedanken voll begreifst, um Fehlschöpfungen zu vermeiden. Sonst ist ein Wunder nötig, um den Geist selbst in Ordnung zu bringen, ein kreisförmiger Prozess, der dem Insichzusammenfallen der Zeit nicht förderlich wäre, wozu das Wunder vorgesehen war. Der Wunderwirkende muss aufrichtige Achtung vor wahrer Ursache und Wirkung haben als notwendige Bedingung dafür, dass das Wunder geschehen kann.
---
Manche Ursache geht über ein bestimmtes Leben hinaus und ehe der Kreis nicht geschlossen wird, ist alles diese Ursache betreffend und im Versuch dem entgegen zu wirken bloß auf die Wirkung bezogen. Es ist daher wichtig diese ausklingen zu lassen (z.B. auch ein bestimmtes Karma), statt die Wirkung bloß beseitigen zu wollen, was insgesamt nur zu einer Verzögerung führen würde.

Ursachenforschung ist gut, allerdings wenig nutzvoll, wenn diese bloß Oberflächlich oder ohnehin außerhalb des Kreises der aktuellen Möglichkeiten sich befände, oder ohne wahre Aufrichtigkeit hinsichtlich seiner selbst, oder sonstwie bloß blindlings ausgeführt würde, z.B. in dem, worin diese nicht liegt oder gar nicht liegen können kann etc.

Wie das Gleichnis vom "Turmbau zu Babel", wo ein Gebäude so hoch entstehen soll, um selbst Gott in seiner himmlischen Stätte zu schauen. Oder ein Beispiel der heutigen modernen Wissenschaft, die Suche der Physik nach dem sogenannten Gottesteilchen. Wenn man dort sucht, wo etwas nicht zu finden ist nach seiner Art, ist alles Bestreben vergeben.

Das Problem im ersteren Falle ist quasi Aberglaube aufs Äußerste getrieben. Im zweiten Falle, eine Wissenschaft des Materialismus, und die Ignoranz der wahren Esoterik gegenüber, die bereits allerlei Antworten dazu gegeben hat. Allgemeinhin, dass die Tatsache von Ätherischen Ebenen anerkannt wird, und man lieber auf die Suche sich begeben sollte einen Erweis dafür zunächst zu erbringen. Allerdings nicht mit Mitteln, die nur auf die Materie ausgerichtet sind, sondern mit anderer Herangehensweise und Ausrichtung, in dem man das ein oder andere allzu Vertraute auch mal beiseite lässt. Was wohl viele weitere Fragen auf den verschiedensten Wissenschaftlichen Gebieten lösen könnte, und natürlich Neue aufwerfen, die derzeit jenseits des Fassbaren liegen mögen.

Ein weiteres Beispiel wäre ebenso z.B. okkulte Wahrnehmung. Wenn man selber zu grobklotzig unterwegs ist, und gar nicht ausgerüstet oder so aufgestellt, oder in rechter Weise dazu befähigt damit umzugehen, dann lässt man schlichtweg die Finger davon. Und wendet sein Augenmerk mehr dem zu, an sich selbst zu arbeiten, und sich als würdig zu erweisen, damit arbeiten zu dürfen. Wenn man also im Bemühen einer Wahrnehmung, anderen die Knochen (geistig besehen) bricht, und im versuche hineinzuschauen, um zu erkennen, wozu man gar nicht in der Lage ist, bis man auf der anderen Seite aus anderen wieder herausschaut, dann sollte man sich lieber seiner eigenen geistigen Gesundheit erst zuwenden. Es besteht kaum ein unterschied zu allem anderen groben Materialismus welcher blindlings betrieben wird, bloß auf anderem Gebiete, wenn nicht schlimmer noch als andere Arten, weil man zum blinden Vorgehen noch Schaden hinzutut.

Noch ein weiteres Beispiel wären gewisse Formen von Mindfuck, allgemeinbegrifflich Verstandesdünkel genannt. Wenn man den Unterschied zum wahren Denken (mental) in seiner höheren Entsprechung nicht kennt, dann kann man noch so viel rummachen im Verstande und im Übermaß fanatischer Bestrebungen von rein äußerlichem Überfleiß, man wird dem nicht näher kommen. Auch hier wieder kann betont werden, besser nur allgemein an sich zu arbeiten, bis die Erkenntnis einen erreicht und angetroffen hat, durch beständige Hinwendung darnach, doch letztlich dadurch, weil man sich selbst bereitet und so aufgestellt hat, dass diese einen auch antreffen kann.

Weniger (vom falschen) ist oft, meistens, oder im Härtefall sogar immer, mehr! Es reicht nur ein wenig schon vom Richtigen in rechter Weise, und alles andere war dann einfach nur umsonst und vergebens. Jedenfalls im günstigsten Falle. Wenn es jedoch viele schädliche Ursachen dazu setzt, dann wohl auch schädliche Wirkungen in noch weit größerem Ausmaß. Achtung vor wahrer Ursache und Wirkung, denn nicht immer ist die gesetzte Ursache auf einer höheren Ebene, auch eine, die man leicht wieder behoben bekommt! Achtung vor wahrer Ursache und Wirkung bedeutet, auf Zehenspitzen zu gehen, bis man umfassend genug erkannt hat, wo man ist, wozu man dort ist, und was etwas ist oder nicht ist u.dgl.m.. denn das Feuer auf der Herdplatte ist heiß, und vieles andere nicht weniger sondern von größerer Bedeutung und Tragweite, um sich leichthin damit die Finger übermütig zu verbrennen (und das, obwohl man es vielleicht gar nicht muss)...


Zuletzt von Devino Melchizedek am Mi Apr 12 2017, 14:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Der Ton macht die Musik - KiW 2:8:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Apr 11 2017, 01:54

Ein Kurs in Wundern - T 2:8:4

Der erste Schritt zur Freiheit beinhaltet ein Aussortieren des Falschen vom Wahren. Das ist ein Trennungsprozess im konstruktiven Sinn und spiegelt die wahre Bedeutung der Apokalypse wider. Ein jeder wird letztlich seine eigenen Schöpfungen betrachten und sich entscheiden, nur das zu bewahren, was gut ist, genau wie Gott Selbst ansah, was Er erschaffen hatte, und erkannte, dass es gut war. An diesem Punkt kann der Geist beginnen, seine eigenen Schöpfungen um ihrer Würdigkeit willen mit Liebe zu betrachten. Gleichzeitig wird der Geist unvermeidlich seine Fehlschöpfungen nicht als sein Eigen anerkennen, die, ohne Glauben, nicht länger existieren werden.
---
Die Schöpfung, oder allgemeiner gefasst, das Erschaffene, entspricht dem Geist, welcher es erzeugte und bezeugte. Also ist dieses und bleibt es für gewöhnlich auch, mit dem Geist verbunden der solcherlei erschuf. So auch der Geist, der etwas erschuf, bleibt mit diesem verbunden.

So erschafft jeder seine Knechtschaft (in Form von Wahnbildern, welcher Art auch immer z.B.) oder Freiheit selber. Und doch, dieses, womit der Geist erfüllt ist, bringt die Note hervor, mit welchem dieser Geist schwingt, und so schwingt jenes mit ihm nach seinem von ihm erzeugten Ton. Diesem Ton entspricht sowohl Wohlklang wie auch Disharmonien. So wie die Summe dessen ist womit ein Geist erfüllt ist.

Der Ton macht wortwörtlich die Musik. Die Musik kann von Freiheit künden, oder ein Ausdruck dessen was, was noch nicht aussortiert wurde. Am Ende kann es wohl nur so sein, dass es das ist, was als für würdig erachtet wurde, um behalten zu werden.

Allerdings erfolgt es nicht von der Ebene aus, wo noch Fehlschöpfung möglich und im Spiel ist. Sondern von dort aus, wo alles exakt das bedeutet, was dem Klang der Bedeutung entspricht, und auch kein Ton mehr sich beimischt, der nicht von der Herrlichkeit des jeweiligen Geistes zeugt.

Was sollte man weniger annehmen, als was einem volle Würde verleiht? Was weniger annehmen, als nur Vollkommenheit? Wenn man nur die Wahl dazu hätte? Und auch die Zeit von einer untergeordneten Rolle wäre oder gar nicht von Bedeutung?

Wozu also sollte sich der Sohn Gottes daher für weniger als nur solcherlei denn dann entscheiden wollen? Und der Sohn Gottes ist Christus in uns!

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Strömung und innerer Sinn - KiW 2:8:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Apr 14 2017, 23:35

Ein Kurs in Wundern - T 2:8:5

Der Begriff "Jüngstes Gericht" ist nicht nur deshalb beängstigend, weil er auf Gott projiziert worden ist, sondern auch wegen seiner Assoziation mit dem Tod. Das ist ein hervorragendes Beispiel für eine Wahrnehmung, die auf dem Kopf steht. Wenn man der Bedeutung des Jüngsten Gerichts unvoreingenommen auf den Grund geht, so ist es ganz offensichtlich, dass es in Wirklichkeit das Tor zum Leben ist. Niemand, der in der Angst lebt, ist wirklich lebendig. Dein eigenes letztes Gericht kann nicht gegen dich selbst gerichtet werden, weil du nicht deine eigene Schöpfung bist. Du kannst es jedoch bedeutungsvoll und jederzeit auf alles anwenden, was du gemacht hast, und nur das in Erinnerung behalten, was schöpferisch und gut ist. Der Sinn und Zweck der Zeit ist einzig und allein, "dir Zeit zu geben", zu diesem Urteil zu kommen. Es ist dein eigenes vollkommenes Urteil über deine eigenen vollkommenen Schöpfungen. Wenn alles, was du beibehältst, liebenswert ist, gibt es keinen Grund für die Angst mehr, bei dir zu bleiben. Das ist dein Teil an der Sühne.
---
Entscheidend ist vor allem doch das für einen, was der Erinnerung der Seele entspricht. Was sie so in der Weise damit verbindet und letztlich mit sich nimmt. Nicht in allem ist die Seele in gleicherweise zugegen und nicht wenig mag über irgendwelche kollektive Strömungen laufen u.dgl.m.

Also gewinnt manches die Zuwendung der Seele, manches nicht oder weniger und nur beiläufig, unabhängig der Wichtigkeit, die wir diesem zumessen wollen, wenn mal weniger Bezug zur eigenen Seele gegeben ist und so die Anteilnahme seitens dieser nicht den Anteil an dem hat, was die Wichtigkeit zuordnet.

Das andere dazu, was einer weitreichenderen Ausführung bedarf, ist der Gebrauch gewisser Gedankenformen, welche als eine Art Sammelsurium von Ängsten dienen im mehr religiös-sektirischem Gebiet spezifisch auf Apokalypsen bezogen.

Oft wird alles bestreben aus derlei kollektiven Strömungen herauszukommen in einer rein äußerlich orientierten Lösung gesucht. Die Kernessenz davon sind jedoch ein paar Gedankenformen, die etwas auf den Kopf gestellt sind und so dafür herhalten, dass alle Ängste darauf gerichtet werden können, und erst in dem man seine Ängste diesembezogen ebenfalls dazutut, stellt man sich in Abhängigkeit zu diesen Gedankenformen auf.

Die Lösung liegt dann darin, sich bewusst allen Ängsten zu stellen und sich damit auseinanderzusetzen, bis man alles einmal durcherfahren hat, um zu erkennen, dass nach einem vielleicht mittel-kleinen rein psychologischen Martyrium sich hinter diesem nicht viel mehr, als ein paar Gedankenformen verbergen. Und hat man dies hinreichend in sich erkannt und abgelehnt, dann wird sich im äußeren auch das niederlegen, worin sich als nächstes der Glaube und Wille zunächst verfestigt.

Im Grunde kann man dann denen, die vielleicht als Autoritätspersonen in der einen oder anderen religiös-sektirischer Strömung in der Weise auftreten, nur Mitgefühl entgegen bringen, da sie sich noch mehr von diesen auf den Kopf gestellten/verdrehten Gedankenformen beherrschen lassen, je mehr sie sich dafür einzusetzen suchen. Wobei ihnen dann wohl entgeht, dass die Wahrheit frei macht.

Dabei sollte durchaus jede Lehre geprüft werden, denn es zählt immer noch das davon am meisten, was man reflektiert und im eigenen Geiste als Widerhall erkennt, ganz allgemein und zunächst unabhängig welcher Art. Dabei geht es auch nicht um moralische Urteile hinsichtlich dem, was nun in einem worauf reagiert, sondern sich ebenfalls diesem prüfend zuzuwenden. Und was man für sich nicht liebevoll annehmen kann, als Möglichkeit zu sehen, dass dieses aus einem rausgenommen werden kann und einem die Umstände vielleicht nur begegnen, die dazu erforderlich sind, damit es zu dem kehrt und bei dem verbleibt sowie mitgenommen werden kann, was nach seiner Art ist.

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Die Kraft der Sühne - KiW 3:1:7

Beitrag  Devino Melchizedek am So Apr 16 2017, 02:33

Ein Kurs in Wundern - T 3:1:7

Die Sühne selbst strahlt nichts als Wahrheit aus. Sie ist deshalb der Inbegriff der Harmlosigkeit und gießt nur Segen aus. Sie könnte dies nicht tun, wenn sie aus irgendetwas anderem als vollkommener Unschuld hervorginge. Unschuld ist Weisheit, weil sie des Bösen nicht gewahr ist, und das Böse existiert nicht. Hingegen ist sie all dessen vollkommen gewahr, was wahr ist. Die Auferstehung hat gezeigt, dass nichts die Wahrheit zerstören kann. Das Gute kann jeglicher Form des Bösen standhalten, so wie das Licht die Form der Finsternis tilgt. Deswegen ist die Sühne die vollkommene Lektion. Sie zeigt endgültig auf, dass alle anderen Lektionen, die ich lehrte, wahr sind. Wenn du jetzt diese eine Verallgemeinerung annehmen kannst, wird es nicht nötig sein, aus vielen kleineren Lektionen zu lernen. Du bist von allen Irrtümern befreit, wenn du das glaubst.
---
Manche Wahrheit geht erst dann auf, wenn der entsprechende Bode bereitet wurde. Dies kann auch eine bestimmte Einweihung bedeuten. Ist diese nicht gegeben, wird es nur einen einfachen Widerhall hervorbringen und nicht greifen, weil die gewisse (atomare) Konzentration als eine Art konzentrischer Punkt für einen weiteren und andere Art von Wiederhall fehlt.

Es ist nicht schlimm in dem Sinne, und vieles andeutungsweise in rechter Weise aufgefasst, kann ebenso bereits hilfreich sein. Von daher sind viele offenbarten Wahrheiten nur symbolischer Kraft, bis sie nach verschiedenen Einweihungsvorgängen dann tatsächlich in Kraft treten können. Und dieses in-Kraft-treten bedeutet auch, "die Wahrheit macht frei".

Die Sühne ist ein nur nützliches Konzept, denn das was sühnt, bemüht sich um Gutmachung, und kann daher nur in positiver Weise zutragen und genutzt werden. Es geht um Wiedergutmachung, und sei's nur für all das, was einem gegeben ist.

Etwas wie die Sühne kann auch in keiner egozentrischen Weise aufgefasst werden und derartig aufgehen. Weit genug vertieft und entwickelt wird es immer positive und helfende Eigenschaften zeitigen, welche man so mit sich führt und einbringt.

Sühne ist zunächst nichts großes, dem Augenscheine nach, allerdings tiefgehend genug, um so auf einfache Art und Weise doch vieles erreichen zu können, und bildet quasi einen Grundpfeiler für einen umfassenden Transformationsprozess. Sühne bedeutet sich selbst und allen anderen und auch allem anderen in tätiger Weise zu vergeben (was somit zur Befreiung führt).

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Erlöserfunktion Zeit - KiW 3:2:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Apr 18 2017, 00:47

Ein Kurs in Wundern - T 3:2:5

Nichts kann gegen einen Sohn Gottes obsiegen, der seinen Geist in die Hände seines Vaters befiehlt. Indem er dies tut, erwacht der Geist aus seinem Schlaf und erinnert sich seines Schöpfers. Jedes Gefühl der Trennung verschwindet. Der Sohn Gottes ist Teil der Heiligen Dreieinigkeit, doch die Dreieinigkeit Selbst ist eins. Es gibt keine Verwechslung innerhalb Ihrer Ebenen, weil Sie eines Geistes und eines Willens sind. Dieser ungeteilte Zweck erschafft eine vollkommene Integration und begründet den Frieden Gottes. Indessen kann diese Schau nur von den wahrhaft Unschuldigen wahrgenommen werden. Weil ihr Herz rein ist, verteidigen die Unschuldigen die wahre Wahrnehmung, anstatt sich gegen sie zu verteidigen. Da sie die Lektion der Sühne verstehen, sind sie ohne den Wunsch, anzugreifen, und daher sehen sie wahrheitsgemäß. Das ist gemeint, wenn es in der Bibel heißt: "Wenn er offenbar wird (oder wahrgenommen wird), werden wir ihm gleich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er ist."
---
Im wesentlichen nimmt man nur das in gleicher Weise wahr, was einem gleicht. Dies geschieht dann entweder Körperübergreifend in Erkennung der Gleichheit, oder unter Einbeziehung zumindest mehrer Körper. Die Wahrnehmung eines Inhalts nach Art eines bestimmten Körpers besagt meist nichts, von einem selber abgesehen, dann meist auch nur vom aktuellen Zustand und der Verfassung, und ist allgemein gesehen daher mehr trennend und von geringem Aufschluss.

Die andere aufschlussreiche Möglichkeit ist die Empfindung der Kraft und Energie nach, welche auch mehr körperübergreifender Art ist, wenngleich auch meist nur auf einen aktuellen Zustand bezogen. Von diesem her lässt sich dennoch einiges deduzieren, weisen Gebrauch vorausgesetzt.

Nur wer kann schon von sich behaupten, er nähme Gott selbst in weitreichender und umfassender Weise wahr? Und doch sollte man nichts gegenteiliges behaupten, weil man nicht weiß, was alles in einem wohnt. Und auch nicht dass es von dem her einen Grund und Anlass gäbe, sich in irgendwelche Minderwertigkeitskomplexe flüchten zu wollen. Selbst sogar wenn man daher in allem, worin man sich nicht im Göttlichen erkennen mag, als in der Leere und nicht in der Wahrheit gefestigt annehmen und bloß vermuten kann.

Und doch ist das Göttliche in uns allen zugegen, daher sollte man auch achtsam und achtungsvoll mit sich selber umgehen. Natürlich wird man dazu neigen, wenn man mal etwas ausgefressen haben sollte, dafür entschuldigende Gründe und Möglichkeiten zu suchen dieses zu rechtfertigen oder zu erklären, statt es der Natur der Sache zu überlassen oder zu übergeben.

Oft kann eben dieses schlimmer noch sein, als das allgemeinhin Entstandene oder was angestellt wurde. Denn das eine kann aus einer Konstellation und Begebenheit heraus entstanden sein, welche gar nicht allein in der eigenen Handlungsweise liegt, das andere wäre aber leicht wider das Göttliche in einem gewendet und würde das bezeugen suchen was hinsichtlich Diesem gar nicht als wahr gilt. Wobei letzteres daher für den eigenen Geist zeugte, man selber aber nur für die Natur und wider den eigenen Geist sich zu spalten versuchte, obwohl man vielleicht gar nicht wüsste, was etwas bedeutet oder woraus heraus entstanden war.

Somit wäre es eine Verwechslung der Ebenen, aufgrund falscher Identitätsannahmen. Die Rettung liegt darin, dass Natur sich auflöst und vergeht, wir uns aber nicht von dem lossprechen können, was wir selbst nicht erschaffen haben, d.i. von unserem Schöpfer sich absprechen zu können, der in uns ist, so wie wir Teil seiner Schöpfung sind.

Vieles also ist nur eine Frage der Zeit, so lange Zeit eine Funktion im Lernen einnimmt, und dazu auch noch eine Erlösende. Wie gut also, dass es für manchen Irrtum die Zeit überhaupt gibt, bis die Stunde für diesen geschlagen hat.

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Verklärung - KiW 3:3:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Apr 19 2017, 00:56

Ein Kurs in Wundern - T 3:3:6

Richtige Wahrnehmung ist notwendig, bevor Gott die direkte Kommunikation mit Seinen Altären aufnehmen kann, die Er in Seinen Söhnen errichtet hat. Dort kann Er Seine Gewissheit kommunizieren, und Seine Erkenntnis wird Frieden ohne Fragen bringen. Gott ist kein Fremder für Seine Söhne, und Seine Söhne sind keine Fremden füreinander. Die Erkenntnis war sowohl vor der Wahrnehmung als auch vor der Zeit da und wird sie schließlich ersetzen. Das ist die wirkliche Bedeutung von "das A und das O, der Anfang und das Ende" und "Ehe Abraham wurde, bin ich". Die Wahrnehmung kann und muss stabilisiert werden, Erkenntnis aber ist stabil. Aus "Fürchte Gott und halte Seine Gebote" wird "Erkenne Gott und nimm Seine Gewissheit an".
---
Es liegt ja bloß bei einem selber, ob man Gott nun als einen strafenden oder einen gütigen sehen möchte. Und demgemäß wird man sein Tuen und Handeln ausrichten.

Dabei ist die größere Wahrheit zunächst immer die, die länger überdauert, und meist weiteren Bestand hat, als bloß dies eigener Meinung oder Ansicht entspräche. Also auch wird der Ursprung außerhalb dem liegen, was zuvor endet, und so auch länger bereits war, als nun die Zeitspanne von dem, was darin eingebettet liegt.

Bevor es also auch nur etwas zum bestrafen geben könnte, müsste zunächst etwas sein, was erschaffen wurde. Das Erschaffen ist ein Akt der Liebe, also war Liebe zuvor da. Da das länger überdauert, was eine größere Schlaufe hat, und also ebenso früher war, bleibt die Liebe also auch länger bestehen, als irgend eine Strafe (wenn es diese denn gäbe, vielleicht in Form einer Verklärung und erleiden dessen, was nicht einem entspricht), währen wird. Auch wenn dies nur eine Simplifikation sein soll, um ein bestimmtes Prinzip vorzustellen.

So kann man also immer darauf vertrauen, dass alles gut wird, auch wenn nicht in allen Teilen, und doch war das auch dann nicht anders zu erwarten. Das was in Sorge darum geriete, hinsichtlich seins Fortbestandes, ist man nicht wirklich selbst. Denn was man selbst ist, nimmt man nicht als eine Art von Inhalt war. Aller Inhalt jedenfalls ist vergänglich, soweit es alles Formleben betrifft.

Warum sollte also einen der Lauf der Natur, welcher unvermeidlich und im gewissen Sinne vorbestimmt ist, einen in Sorge geraten lassen? Es lässt sich nur das mögliche Werk verrichten, allerdings auch nur, soweit wie es verrichtet wird.

Verklärung ist die Gewissheit über das, was in einem ist, und das, was man selbst ist. Es ist die Erlösung des Lebens von der Form. Unvermeidlich von der Natur her, doch die Gewissheit ersteht erst aus dem, dieses wahrhaftig zu erkennen. Zuvor ist es die Erwartung erhoffter Dinge, wie es hiernach noch weitere Dinge sein werden, bis zum Erweis und der vollständigeren Gewissheit von dem was vor einem liegt und das was hinter einem liegt, und von dem was war und dem was bleibt. Und dem, wie man es nicht anders wollen wollte, nachdem das bestimmte Werk vollendet wurde.

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Vom Geiste stammen wir her - KiW 3:4:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Apr 20 2017, 00:04

Ein Kurs in Wundern - T 3:4:6

Die Fähigkeit, wahrzunehmen, ermöglichte den Körper, weil du etwas und mit etwas wahrnehmen musst. Deswegen schließt Wahrnehmung einen Austausch oder eine Übersetzung ein, deren die Erkenntnis nicht bedarf. Die deutende Funktion der Wahrnehmung - eine verzerrte Form der Schöpfung - gestattet es dir so dann, deinen Körper als dich selbst zu deuten im Versuch, aus dem Konflikt, den du herbeigeführt hast, zu entrinnen. Der reine Geist, der erkennt, lässt sich mit diesem Machtverlust nicht in Einklang bringen, weil er der Dunkelheit nicht fähig ist. Dadurch wird der reine Geist für den gespaltenen Geist beinahe unerreichbar und völlig unerreichbar für den Körper. Daraufhin wird der reine Geist als Bedrohung wahrgenommen, weil Licht die Dunkelheit einfach dadurch tilgt, dass es dir zeigt, dass sie gar nicht vorhanden ist. Die Wahrheit wird den Irrtum immer auf diese Weise überwinden. Das kann kein aktiver Berichtigungsprozess sein, weil, wie ich bereits betonte, die Erkenntnis nichts tut. Sie kann als Angreifer wahrgenommen werden, kann aber nicht angreifen. Das, was du als ihren Angriff wahrnimmst, ist deine eigene vage Einsicht, dass du dich jederzeit an die Erkenntnis erinnern kannst, weil sie nie zerstört worden ist.
---
Körper ihrer Art nach werden weitestgehend dadurch bedingt, weil es einen Geist gibt, der sie gebrauchen möchte, und nicht erst ist ein Körper, worin dann ein Geist hineinkommt. Auch Organe sind im wesentlichen ihrer Funktion nach entstanden, wie ein Geist da war, der sich in der Weise auszudrücken suchte und dann Mittel und Wege des Ausdrucks fand bzw. erzeugte.

So würde etwas an Körpern und Organen nicht mehr länger gebraucht, und sich kein Geist finden, der derlei bedürfte, würde sich jeweiliges rückbilden und sich ggf. neues und anderes dann entwickeln, wie ein Geist sich zu dessen Gebrauch aufstellte. Von demher kann man sagen, dass das Aussehen der Menschlichen Gattungsart sich in natürlicher Weise durch den inneren Bewohner und gemäß dessen Geist, und also den Geistern die wir sind, verändert und verändern wird. Vor allem auf längere Sicht hin.

Diese Veränderungen sind sogar von der Tragweite, dass ein heutiger Mensch, solche Menschen, wie sie vor 100.000 Jahren waren, und auch solchen, wie sie in 100.000 Jahren sein werden, gar nicht mehr als Menschen ansehen oder erkennen würde. Da bräuchte man nicht einmal mit Bewohnern anderer Welten kommen, die nach ihrem Geiste und der Anpassung ihrer Weltbegebenheiten nun eine ihnen gemäße Verkörperung mit sich führen.

Wie Bedrohlich dieses nun scheinen mag, nach äußeren Maßstäben besehen, ist da nicht die tiefinnerste Erkenntnis womöglich noch von größerer Bedrohung? Wenngleich auch dieses vom jeweiligen Stande abhängen mag. Und wenn nun Mensch mit Mensch bereits nur schwierig zu einem Übereinkommen zu kommen vermag, wie sieht es denn aus, wenn man darüber hinaus zu schreiten gedächte?

Wollte man sich dem reinen Geiste annähern, dann wohl im Beispiele gesprochen, besser mit hinreichend verwirklichter Reinheit. Denn wie wahrscheinlich wäre sonst, dass dies, was nicht von der Art und Weise ist, von ebenjener Reinheit in Stücke gerissen und zerfetzt würde? Und dabei wäre nichts da, wem man dann den Namen des Bösen geben wollte und könnte.

So mag Erkenntnis als selbst keinem Angriff führend zugeordnet werden, wohl aber das, was erkannt würde, nicht wenig dazu beitragen können, jedenfalls bei jedem Geiste, der diesem nicht gewachsen wäre. Und auch dafür gäbe wohl bereits hinreichend Beispiele, wie die des Finsteren Mittelalters nicht wenig nach dieser Art aufzudecken weiß...

Devino Melchizedek

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Sanftes Joch und leichte Last - KiW 3:5:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Apr 21 2017, 00:10

Ein Kurs in Wundern - T 3:5:5

Erkenntnis steht nicht der Deutung offen. Du kannst zwar versuchen, Bedeutung zu "deuten", doch steht dies stets dem Irrtum offen, weil sich die Deutung auf die Wahrnehmung der Bedeutung bezieht. Solche Ungereimtheiten sind die Folge von Versuchen, dich gleichzeitig als getrennt und als nicht getrennt zu sehen. Es ist unmöglich, eine derart grundlegende Verwechslung vorzunehmen, ohne deine allgemeine Verwirrung noch zu vergrößern. Möglicherweise ist dein Geist sehr raffiniert geworden, doch wird er - wie es immer der Fall ist, wenn Methode und Inhalt getrennt werden - für den vergeblichen Versuch genutzt, aus einer ausweglosen Sackgasse zu entrinnen. Raffinesse ist von der Erkenntnis völlig geschieden, weil Erkenntnis keiner Raffinesse bedarf. Raffiniertes Denken ist nicht die Wahrheit, die dich frei machen wird, du aber bist frei von dem Bedürfnis, dich darin zu betätigen, wenn du bereit bist, es loszulassen.
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Zu seiner Zeit des Wandels auf Erden sagte Christus Jesus, "mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht". Denn es war die Zeit religiöser Eiferer, die zwar eine rein formelle und dogmatische Auffassung der Schriften besaßen, sie im Herzen jedoch nicht lebten.

Zu dieser Zeit forderten diese sogenannten Schriftgelehrten, dass das Volk um sie ihnen das vorlebt, was sie aus den Schriften ersannen, und damit wurde das Volk in vielerlei Weise geknechtet. Hätten diese Gelehrten die Wahrheit soweit verinnerlicht, dass es mehr als nur dogmatisch gewesen wäre, hätte auch das Volk dieses an ihrem Beispiel erkennen und wesentlich leichter darnach leben können. So wurde es aber wider das Volk angewandt, in Erwartung dessen, was selbst von den religiösen Eiferern nur auf oberflächliche Weise vorgeführt wurde, ohne dass es auch nur im geringsten einen Hilfe für das Volk dieser Zeit gewesen wäre.

Zu jener Zeit stellte also Christus Jesus sich hin, und lehrte, dass es auf die Wahrheit im Inneren weitestgehend nur ankäme, und es nicht darum ginge überhaupt etwas zu tuen, ausgenommen die innere Erkenntnis zuzulassen, die einen von all diesem frei machen würde, was an äußerem Zwange zugesetzt werden könnte.

Die Wahrheit, im Sinne reiner Erkenntnis hebt sich selbst. Diese erwartet von einem überhaupt nichts, was zu tuen wäre, im Sinne einer Bürde oder Last. Gerade noch weniger als Tuen, d.h. nichts wider die Erkenntnis zu stemmen. Denn genau das macht es aus, was einen umgedreht vernommen, und so muss es dann wohl sein wenn man sich wider Erkenntnis aufbäumte, dazu bringen wollte, dass man etwas tuen müsste. Nämlich das eigens aufgeworfene Hindernis zu umgehen, welches einem vorführt, dass man Abseits der größeren Wahrheit und gespalten von dieser sei und so in Zugzwang wäre dorthin zu gelangen. Allerdings kann man sich aus dieser umfassenden Wahrheit gar nicht erst entfernen, und somit gibt es weder Weg noch Distanz dorthin.

In Wahrheit braucht man nichts zu tuen, als zu erkennen und die Erkenntnis zuzulassen. Wahrheit bleibt sich zwar gleich, ist dennoch aber immerwährende Erkenntnis, wie nichtig und banal diese auch sei, ganz abhängig von dem, womit man es zu tuen hätte in dem Moment oder wovon man umgeben wäre und eben darauf bezogen.

Und nur was man im Inneren erkennt, wenn auch nur subjektiv, ist auch das, was man ausstrahlt. Und so wird die Last leicht, die sich im gewissen Sinne selbst zu stemmen vermag und das Joch sanft, welches sich selbst zu führen weiß. Und allso ist Erkenntnis, wenn sie genommen wird, wie sie vor sich steht, und wenn sie keiner Deutung bedarf, weil sie in einem ist, wie um einen, ohne dass etwas sie daran hinderte zu leuchten und zu strahlen nach dem ihr gemäßen Licht.

Devino Melchizedek

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