Ein Kurs in Wundern

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Viele Kleinigkeiten von Tragkraft - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jul 20 2015, 00:11

Ein Kurs in Wundern - T 31:8:2

Wie triffst du die Wahl? Wie leicht ist das erklärt!
Du wählst stets zwischen deiner Schwäche und der Stärke Christi in dir.
Und was du wählst, ist das, wovon, du denkst, dass es wirklich sei. Einfach dadurch, dass du nie die Schwäche nutzt, um deine Handlungen zu lenken, hast du ihr keine Macht gegeben. Und Christi Licht in dir ist die Obhut übertragen über alles, was du tust. Denn du hast deine Schwäche Ihm gebracht, und Er gab dir statt dessen Seine Stärke.
---
Wie oft und leicht lässt man sich eigentlich zu "nichts" hinreißen?
Und darf es auch ein wenig mehr als Nichts sein und sei's nur irgend eine Kleinigkeit, denn viele Kleinigkeiten sind dann doch nicht Nichts mehr...

Und irgendetwas glaubt in einem ja immer an das, was man da tut (angefangen beim Unterbewusstsein und nach oben hin offen, sämtliche Körper und Ebenen durch), worunter man's auch zuordnen mag und demgemäß, d.h. gemäß dem Glauben, ordnet sich in einem auch der Anteil diesem zu, dem es zukommt oder nahe kommt.

So Arbeitet man wohl immerfort an dem, wer und was man ist und wohin es geht (gemäß dem Streben) und nichts ist eigentlich ohne Bedeutung, andernfalls wäre und bliebe es ja wirklich auch nur bedeutungslos...

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Über die Freiheit - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jul 22 2015, 23:47

Ein Kurs in Wundern - T 30:2:4

Was hast du denn für einen Grund zum Ärger in einer Welt, die lediglich auf deinen Segen wartet, um frei zu sein? Wärst du ein Gefangener, könnte Gott Selbst nicht frei sein. Denn was ihm angetan wird, den Gott so sehr liebt, das wird Gott Selbst angetan. Glaube nicht, dass Er dich binden will, Der dich mit Sich zugleich zum Mitschöpfer des Universums machte. Er möchte dir nur deinen Willen auf immer und auf ewig unbegrenzt bewahren. Diese Welt harrt auf die Freiheit, welche du ihr geben wirst, wenn du begriffen hast, dass du frei bist. Doch wirst du der Welt nicht vergeben, bis du nicht Ihm vergeben hast, Der dir deinen Willen gab. Denn durch deinen Willen ist es, dass der Welt Freiheit gegeben wird. Ebenso kannst du nicht frei sein getrennt von Ihm, Dessen heiligen Willen du teilst.
---
Wenn wir also uns selbst nieder machen, so ist dieses nicht im Einklang mit dem Höheren Willen zu bringen. Die Wirksamkeit, die dieses hat, kommt aber von daher! Soweit wir uns denn die Schuld geben, wird dies wohl nicht ausbleiben, dass wir diese auch dem geben, was alles wirksam machte. Doch geht es nur soweit, wie es dem Höheren Willen unterliegt und dann verliert sich nach und nach auch die Wirksamkeit, denn der Höhere Wille kann nichts wollen, was allgemein von Nachteil ist, sonst könnte er nicht mehr als solcher genannt werden.

Das gute ist wohl, man kann nicht wirklich unfrei sein, das weniger gute, wir können mit aller Entschlossenheit daran festhalten, woran auch immer, als wäre dem so. Auch können wir dem Höheren nicht das beilegen, was es nicht sein kann, weil es als Selbiges auch nicht mehr so genannt werden könnte!

So ergibt sich daraus, dass das nicht in Versuchung führen kann, was selbst von keinem Übel ist und so uns auch keiner Freiheit berauben, was selbst nur diese kennt.

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Über das denkbar Mögliche - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jul 29 2015, 01:21

Ein Kurs in Wundern - T 30:3:1

Götzen sind ganz konkret. Doch dein Wille ist universal, da er grenzenlos ist. Also hat er keine Form, noch gibt er sich zufrieden mit einer Äußerung in Formbegriffen. Götzen sind Grenzen. Sie sind der Glaube, dass es Formen gibt, die Glück bringen werden, und dass durch Begrenzung alles zu erreichen sei. Es ist, als sagtest du: "Ich brauche gar nicht alles. Dies kleine Etwas will ich haben, und es wird für mich wie alles sein." Das kann dich nicht befriedigen, weil es dein Wille ist, dass alles dein sei. Entscheide dich für Götzen, und du bittest um Verlust. Entscheide dich für die Wahrheit, und dann ist alles dein.
---
Das Ungeteilte lässt sich nicht teilen!
Hat man sich bloß für einen Teil davon entschieden und will den Rest nicht, und sei's nur aus falscher Bescheidenheit oder MWK (Minderwertigkeitskomplex) heraus, dann hat man sich bloß in dem Zusammenhang für nichts entschieden, obwohl es alles gäbe, weil es das womöglich auch nur in der Weise geben könnte...

Ähnliches lässt sich auch in gewissen Formen von moderner Aufklärung bzw. Abgeklärtheit beobachten. Immer dann, wenn anstelle wirklichen Wissens, welches einem etwas eröffnet oder neue Möglichkeiten an die Hand gibt, das, was sich in Form pressen lässt allein als Errungenschaft betrachtet und alles was darüber geht und sich nicht auf etwas Bestimmtes konkretisieren ließe, lediglich als unwirklich deklariert wird. So das eigentliche Begrenzung als fortschrittlich hingestellt wird, sei's nur um sich etwas Unbekanntem und Ungewohntem nicht stellen zu müssen o.ä..

Dabei hätte man wohl kaum etwas zu verlieren, wenn man gar nahezu alles für Möglich hielte, zumindest der/seiner subjektiven Möglichkeit nach, ohne es überhaupt zu konkretisieren oder in irgend einer Weise zum Ausdruck bringen zu wollen oder zu müssen.

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Vom Willensmöglichen - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jul 31 2015, 01:37

Ein Kurs in Wundern - T 13:11:7

Glaube nur an dieses eine und das wird genügen:
Gott will, dass du im Himmel bist, und nichts kann dich von ihm abhalten oder ihn von dir. Deine wildesten Fehlwahrnehmungen, deine wunderlichsten Einbildungen, deine schwärzesten Alpträume bedeuten alle nichts. Sie werden nicht den Frieden überwältigen, den Gott für dich will. Der Heilige Geist wird deine geistige Gesundheit wiederherstellen, weil Wahnsinn nicht der Wille Gottes ist. Wenn das Ihm genügt, so ist es auch genug für dich. Du wirst das nicht behalten, was Gott beseitigt haben will, weil es die Kommunikation mit dir unterbricht, mit dem Er kommunizieren möchte. Seine Stimme wird Gehör finden.
---
Ist das nicht schön irgendwie?
Egal wie und was man will, man kann nicht mehr wollen, im Sinne der Wirksamkeit, als Gott will und wohl auch kaum mehr zum Besseren hin! Es ist wie eine Versicherung, dass alles gut werden muss..

Daher ist sich irren erlaubt, man kann sich ja nicht über das Maß des Möglichen vertun und dieses nicht mehr sein, als das Mögliche, in Tragweite wie auch Wirksamkeit; allein schon deswegen, weil Vertun nicht mehr hervorbringen und daher auch bewirken kann, als das rechte zu Tuen.

So ist es abwegig etwas zu wollen, was Er nicht will, weil es das ja nicht geben kann und besser so ist es auch noch, als wenn es nicht so wäre...

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Danke Lopez

Beitrag  Frau Holle am Sa Aug 01 2015, 07:37


*

Die Entstehungsgeschichte von:

Ein Kurs in Wundern

DER VERGESSENE GESANG 1/5

https://www.youtube.com/watch?v=CZN5e1w1M1Q

Teil 1 von 5 Teilen

*

Übrigens, der Kurs ist ja ein Pflichtkurs.
Kannst nur wählen, wann du ihn machst,
aber nicht ob du ihn machst.



_________________
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Von Bedeutung und Eigeninteresse - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 03 2015, 00:34

Ein Kurs in Wundern - T 30:7:2

Was spiegeln deine Drehbücher denn anderes wider als deine Pläne, wie der Tag aussehen solle? Somit urteilst du über Unglück und Erfolg, Fortschritt, Rückzug, Gewinn und Verlust. Alle diese Urteile fällst du gemäß den Rollen, die das Drehbuch zuweist. Die Tatsache, dass sie von sich aus keinerlei Bedeutung haben, wird durch die Leichtigkeit aufgezeigt, mit der sich diese Etiketten mit anderen Urteilen ändern, die aufgrund anderer Aspekte der Erfahrung getroffen werden. Und wenn du dann zurückschaust, glaubst du, eine andere Bedeutung in dem zu sehen, was vorausgegangen ist. Was hast du tatsächlich getan, außer zu zeigen, dass es dort keine Bedeutung gab? Du hast jedoch im Licht von Zielen, die sich ändern, Bedeutung zugewiesen, wobei jede Bedeutung wechselt, wenn sich die Ziele ändern.
---
Liegt's mehr am Eigeninteresse und dem Ziel, welches in Verbindung zu etwas hin verfolgt wird und die Bedeutung, die dieses etwas hat, umgeworfen wird, sobald man seine Interessen daran ändert? Dann wird man wohl erst eine passende Bedeutung finden, wenn möglichst kein Eigeninteresse daran geknüpft ist, außer es wäre solcherlei, was nur in Verbindung eines solchen überhaupt eine Bedeutung schlechthin bekäme.

Dann wäre wohl die Frage nicht fern, wieso man überhaupt sich mit dem befassen soll, woran kein Eigeninteresse besteht? Einen Grund hätten wir ja damit, nebst dem, sich an Prinzipien, Grundsätzen und Zwecken abzuturnen, wenn einem also mehr an der Bedeutung dessen wie es ist, als am Eigeninteresse, läge. Nicht das an sich beides gänzlich unvereinbar wäre, jedoch bei starkem Eigeninteresse, wäre es schwierig die Bedeutung auszuarbeiten, wenn es nicht vor einem solchen bereits der Fall ist und sich Letztere mit dem Ersteren nicht mehr wesentlich mit verändert.

Der Bedeutung wegen, sich mit etwas zu befassen, macht diese auf eine wesentlichere Weise also bedeutsam, das Eigeninteresse macht es für einen vielleicht bedeutsamer, aber eher zu Ungunsten von jeniger selbst. Sich gar nur aus Eigeninteresse etwas zu widmen, kann nicht nur vielleicht eher zu beiläufiger oder zufälliger Übereinstimmung mit weitreichender Bedeutung führen, es könnte ebenso auch dazu beitragen, dass es dem Niederen so untergeordnet ist, dass es dem Höheren nicht mehr als Mittel dienen kann, ausgenommen vielleicht dann nur noch als Opfergabe.

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Brennpunkt der Berichtigung - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Aug 06 2015, 23:28

Ein Kurs in Wundern - T 27:2:14

In dieser Deutung der Berichtigung wirst du die eigenen Fehler nicht einmal sehen. Der Brennpunkt der Berichtigung ist aus dir hinaus auf jemanden verlegt, der kein Teil von dir sein kann, solange diese Wahrnehmung anhält. Das, was verurteilt ist, kann niemals seinem Ankläger zurückgegeben werden, der es gehasst hat und als Symbol für seine Angst noch immer hasst. Dies ist dein Bruder, Brennpunkt deines Hasses, unwürdig, Teil von dir zu sein, und daher außerhalb von dir: die andere Hälfte, die verleugnet wird. Und nur das, was ohne seine Gegenwart bleibt, wird wahrgenommen, als sei es alles, was du bist. Für diese restliche Hälfte muss der Heilige Geist die andere Hälfte vertreten, bis du begreifst, dass es die andere Hälfte ist. Und das tut Er, indem Er dir und ihm eine Funktion gibt, die eins ist, nicht verschieden.
---
So wenig man auch etwas mögen sollte und sich dagegen sträuben, und es daher lieber nur bei anderen sehen will und nur so akzeptieren kann, so sehr kann man doch dankbar sein, dass dieser Teil einem nicht verloren geht und vom Geiste getragen und mit Funktionen versehen wird, die einem helfen sollen es doch wieder annehmen zu können, um die Vollständigkeit so nicht verloren gehen zu lassen.

Es ist fasst schon fies, dass irgendwo immer ein eigener Teil betroffen ist, wenn man sich arg sträuben sollte und doch alles mehr mit einem zu tuen hat, als einem lieb sein mag. Nicht so, dass auch nicht Anderes darüber hinaus der Auslöser auch sei, aber alles, was man in die Wege leitet, fängt zuerst bei einem an und hat mit einem selbst zu tuen. Wie weit es andere betrifft hängt mehr schon davon ab, wie weit sie daran glauben und bei sich selbst etwas in irgend einer Weise in die Wege leiten, sprich es für sich als Realität annehmen.

Bis man tatsächlich den Hebel in der Hand hat, auch etwas bei den anderen in Bewegung setzen zu können, ist es ein solcher Weg, dass es einem einfach vergangen sein wird, überhaupt noch an irgend einen Unsinn zu denken, weil man weiß, was man alles hinter sich hat und das man zu den meisten dieser Dinge nicht unbedingt zurück kehren möchte, was es meist nach sich ziehen wird, und zwar solcher Art, wie der Unsinn sei und woran er geknüpft ist und es einem nicht wert sein wird...

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Die Verheißung - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am So Aug 09 2015, 23:55

Ein Kurs in Wundern - T 29:2:6

Also lautet die Verheißung des lebendigen Gottes: dass Sein Sohn Leben habe und jedes Lebewesen Teil von ihm sei und dass nichts anderes Leben habe. Das, dem du "Leben" gabst, ist nicht lebendig und bloß Symbol für deinen Wunsch, lebendig zu sein getrennt vom Leben, im Tod lebendig, wobei der Tod als Leben wahrgenommen wird und Leben als der Tod. Verwechslung folgt hier auf Verwechslung, denn auf Verwechslung und Verwirrung ist diese Welt gegründet, und es gibt nichts anderes, auf dem sie ruht. Ihr Fundament ändert sich nicht, auch wenn es in ständiger Veränderung zu sein scheint. Doch was ist das anderes als der Zustand, den Verwirrung eigentlich bedeutet? Für die Verwirrten ist Stabilität bedeutungslos, und Wechsel und Veränderung werden zum Gesetz, auf welches sie ihr Leben gründen.
---
Wenn von Gott echtes, d.h. wie er selbst ist, dauerhaftes Leben kommt, dann kann es nur bedeuten, dass solches Leben, was nicht von Dauer ist, nicht von Ihm sein kann! Naheliegend ist dann wohl anzunehmen, dass entweder wir, in dieser Welt, oder die Welt selber, nicht mit diesem Leben ausgestattet wurde.

Auch wird es schwierig, auf einer Verwechslung das zu begründen, was keiner Verwechslung unterliegt, ohne zuvor diese aufzuheben oder auszuräumen!

Es gibt also auch keinen Grund, nicht gänzlich darauf zu vertrauen, dass alles sich ordnen wird, weil es nach seiner Ordnung bereits berufen wurde, sobald alle Verwirrung sich gelegt haben wird.

Also wird der Tag kommen, an dem man froh sein wird, ohne all dieses zu sein, was Gründe zur Sorge liefert und diese bereitet, um all dieses zu sein und zu umarmen, was keinen Grund zur Sorge mehr in sich trägt!

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Die wirkliche Welt ist der Bereich der Wahl - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Aug 12 2015, 01:40

Ein Kurs in Wundern - T 26:3:6

Es gibt in dieser komplexen und überkomplizierten Welt keine Basis für eine Wahl. Denn niemand versteht, was dasselbe ist, und scheint zu wählen, wo es in Wirklichkeit gar keine Wahl gibt. Die wirkliche Welt ist der Bereich der Wahl, wirklich gemacht, nicht im Ergebnis, sondern in der Wahrnehmung der Wahlalternativen. Dass es eine Wahl gibt, ist eine Illusion. Doch in dieser Illusion liegt das Aufheben jeder Illusion, diese nicht ausgeschlossen.
---
Tja, wenn, wie ja so vieles in der Welt, etwas bedeutungslos ist, ob man dieses oder jenes auswählt, weil es ja außerhalb der Welt keine Bedeutung hat, dann kann man ja lange wählen, wo es nichts zu wählen gibt, außer der Illusion vom Wählen selbst und dadurch eine solche Welt.

So handfest man auch etwas halten mag, so schnell kann man daneben greifen, wenn das Unscheinbare, einen Wesenskern hat, das Scheinbare aber nur eine Bedeutung in der Welt und durch diese daher keine außerhalb von dieser mehr, wenn Erstere nichts weiter als Illusion sein sollte.

Wie wertvoll ist dann wohl Unterscheiden zu können... aber nicht hinsichtlich der Komplexität, die ja doch nichts außerhalb der Komplexität selber ausmacht, sondern womit etwas zu tuen hat, wenn es hinsichtlich seiner selbst betrachtet wird.

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Ganz oder gar nicht - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Aug 15 2015, 00:24

Ein Kurs in Wundern - T 29:4:1

Glaubst du, die Wahrheit könne bloß einige Illusionen sein?
Sie sind Träume, weil sie nicht wahr sind. Dass es ihnen allen gleichermaßen an der Wahrheit mangelt, wird zur Basis für das Wunder, was bedeutet, dass du verstanden hast, dass Träume Träume sind und das Entrinnen nicht vom Traume, sondern einzig vom Erwachen abhängt. Wäre es denn möglich, dass manche Träume beibehalten werden, während man aus anderen erwacht? Die Wahl besteht nicht darin, welche Träume beibehalten werden sollen, sondern nur darin, ob du in Träumen leben oder erwachen willst aus ihnen. So kommt es, dass das Wunder nicht bestimmte Träume auswählt, um sie von seiner Mildtätigkeit unberührt zu lassen. Du kannst nicht manche Träume träumen und aus anderen erwachen, denn entweder schläfst du oder du bist wach. Und Träumen geht nur mit einem von beiden einher.
---
Man kann nicht nur ein wenig erwachen und teilweise weiter schlafen. Was anderes ist vielleicht, wer, was und wo erwacht, ansonsten aber ganz oder gar nicht! Möchte man die Bedeutung, wie sie ist, von oder zu etwas, dann kann man auch nicht zugleich an seiner Lieblingsvorstellung dazu festhalten oder überhaupt an etwas, weil man es so lieber hätte oder sich davon und daraus etwas verspricht u.d.gl.m., ohne auch nur erst bereit zu sein, alles zu geben, auch das alles sich auflöst, nicht nur irgend etwas.

Hat man also Indizien, dass etwas so nicht ganz sein kann oder dieses nicht bedeuten, dann ist es also auch wahrscheinlich, dass man träumt und das dann letztlich alles nicht so ist, wie es scheint, denn ein Traum ist nicht mehr als ein Traum.

Die andere Richtung ist, wenn man trotz aller Indizien voll drauf setzt und sagt, man will, dass es so echt sei, dann geht's auch schnell Richtung Fanatismus, wenn man den Traum für absolut erklärt oder für mehr, als er nur an sich ist oder einzelne Dinge des Traumes für viel bedeutender hält als andere, obwohl in einem Traum selber nichts bedeutender überhaupt sein kann.


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Wo die Zeit ein Ende setzte - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Aug 21 2015, 00:56

Ein Kurs in Wundern - T 29:6:2

Gelobe nicht zu sterben, du heiliger Sohn Gottes!
Du gehst einen Handel ein, den du nicht einhalten kannst. Der Sohn des Lebens kann nicht getötet werden. Er ist unsterblich wie sein Vater. Das, was er ist, kann nicht verändert werden. Er ist das Einzige im ganzen Universum, das eins sein muss. All das, was ewig scheint, das wird ein Ende haben. Die Sterne werden schwinden, und Nacht und Tag, sie werden nicht mehr sein. Alles, was kommt und geht:
Gezeiten, Jahreszeiten und die Menschenleben, alle Dinge, die sich mit der Zeit verändern, blühen und dann welken, werden nicht wiederkehren. Der Gottessohn kann sich niemals durch das, was Menschen aus ihm machten, ändern. Er wird sein, wie er war und ist, denn Zeit bestimmte nicht sein Schicksal noch legte sie seine Geburts- und Todesstunde fest. Vergebung wird ihn nicht verändern. Doch harrt die Zeit auf die Vergebung, damit die Dinge der Zeit verschwinden mögen, weil sie keine Nutzen haben.
---
Ob sich alles verändern muss, was sich verändern kann, wie es das Unveränderliche nicht tuen wird, weil es dies ebenso wenig kann? Sicher ist wohl, dass alles beglichen sein muss auf seine Weise oder losgelassen, um gehen zu können.

Daher ist es doch so, dass es ein verlagern mehr nur in mancher Hinsicht ist, als das man Das mit Jenem erreichen könnte, was keine Schnittmenge hat. Wenn wir das Sterben nehmen, aber doch alles wesentlich auf dem ruht, wie es hiernach sein wird, dann kann das gar keine tragende Bedeutung bekommen, was keine mehr hat, weil sich nur noch weniger wesentliche Ereignisse zutragen würden, dadurch, dass sie nichts berühren oder bewegen, woran etwas hinge.. und nur durch das Überbetonen, der sogar natürlichen oder an sich schlüssigen Abfolgen, wird es kompliziert...

Soweit wie in mehr geistige Bereiche vorgedrungen wird, eröffnen sich auch mehr Möglichkeiten, auch etwas falsch zu machen, wie es nur aus den weniger offenen oder umfassenden Bereichen möglich ist. Es wird nicht leichter dadurch, aber faszinierender allemal, nur sollte man eben nicht verwechseln, dass nur weil etwas möglich ist, es noch lange nicht heißen muss, dass man damit auch gleich was anfangen soll, da zurück rudern immer mehr Weg ist, als nur einem Weg konsequent zu folgen!

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Voll ist ohne Gegensatz - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Aug 22 2015, 01:08

Ein Kurs in Wundern - T 29:6:3

Nichts überlebt seinen Sinn und Zweck.
Wenn es so gedacht ist, dass es sterben soll, dann muss es sterben, es sei denn, dass es diesen Zweck nicht als den seinen übernimmt. Veränderung ist das Einzige, was hier zu einem Segen werden kann, wo der Zweck nicht festgelegt ist, wie unveränderbar er auch zu sein scheint. Glaube nicht, dass du ein Ziel festlegen kannst, das anders ist als Gottes Sinn und Zweck für dich, und es als unveränderbar begründen kannst und ewig. Du kannst dir selber einen Zweck verleihen, den du nicht hast. Aber du kannst die Macht nicht entfernen, anderen Geistes zu werden und in ihm einen andere Sinn und Zweck zu sehen.
---
Die Füllen sind unerschöpflich, alles andere schon. Daher hat alles ein Ende, nur das, was keinen Anfang hat auch nicht das Konträre hierzu. So hat etwas einen Gegensatz, dann ist es auch noch nicht voll rund, doch alle Gegensätze sind dazu da, um sich aufzuheben.

So kann man wohl sagen, alle Gegensätze heben sich auf, heißt, das Denken im Licht halten, auf Gegensätze zu verzichten, heißt dann, die Dinge sind rund. Und hat der Gegensatz noch platz, dann ist es meistens für die Katz, doch ohne es zu üben, landet man nie drüben und kann der Gegensatz sich halten, bringt es auch bloß Falten...

Und was lernen wir nun draus?
Gegensätze sind einfach nicht voll genug,
alle eingesammelt aber schon!

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Lieber Recht haben oder glücklich sein? KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am So Aug 23 2015, 00:00

Ein Kurs in Wundern - T 29:7:1

Suche nicht außerhalb von dir. Denn es wird misslingen, und du wirst bei jedem Male weinen, wenn ein Götze fällt. Der Himmel kann nicht dort gefunden werden, wo er nicht ist, und es kann keinen Frieden geben außer dort. Kein Götze, den du anbetest, wenn Gott dich ruft, wird je an Seiner Stelle Antwort geben. Es gibt keine andere Antwort, mit der du sie ersetzen und das Glück finden kannst, dass Seine Antwort bringt. Suche nicht außerhalb von dir. Denn all dein Schmerz kommt einfach nur von einer vergeblichen Suche nach dem, was du willst, wobei du darauf beharrst, wo es zu finden ist. Und was, wenn es nicht dort ist? Will du lieber Recht haben oder glücklich sein? Sei froh, dass dir gesagt wird, wo das Glück weilt, und suche nicht mehr anderswo. Es wird dir misslingen. Doch ist es dir gegeben, die Wahrheit zu erkennen und sie nicht außerhalb von dir zu suchen.
---
Wenn Gleiches Gleichem Antwort gibt, wird es wohl nicht gelingen, sie dort erklingen hören zu wollen, woraus kein Klang entstehen kann. So auch mit allem, was man zu Ersatzzwecken heran zieht, der Verlust mag traurig machen, aber wie sollte auch der Ersatz für Glück, glücklicher machen können? Doch kann es nur daran liegen, dieses zu versuchen, wenn man den äußeren Dingen die Aufgabe der Innern zu übertragen versucht.

D.h. nicht, man müsse sich völlig einschränken, lediglich, sich weniger Täuschungen hinzugeben, um oft das bedienen oder befriedigen zu suchen, was man selbst gar nicht mal ist und sich davon auch noch zu versprechen, es müsse glücklich machen.

Nur zu gut, das es dort ist, wo es nicht verlegt werden kann und nicht dort, wo man es oft gern hätte. So kann man es nicht los werden und sich nur zeitweilen davon fern halten und Erfahrungen von Verlust machen, so lange wie man Lust dran hat und sein Recht in der Hinsicht geltend macht...

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Ganz oder gar nicht - KiW

Beitrag  Frau Holle am So Aug 23 2015, 07:11


Devino Melchizedek schrieb:Ein Kurs in Wundern - T 29:4:1

Glaubst du, die Wahrheit könne bloß einige Illusionen sein?
Sie sind Träume, weil sie nicht wahr sind. Dass es ihnen allen gleichermaßen an der Wahrheit mangelt, wird zur Basis für das Wunder, was bedeutet, dass du verstanden hast, dass Träume Träume sind und das Entrinnen nicht vom Traume, sondern einzig vom Erwachen abhängt. Wäre es denn möglich, dass manche Träume beibehalten werden, während man aus anderen erwacht? Die Wahl besteht nicht darin, welche Träume beibehalten werden sollen, sondern nur darin, ob du in Träumen leben oder erwachen willst aus ihnen. So kommt es, dass das Wunder nicht bestimmte Träume auswählt, um sie von seiner Mildtätigkeit unberührt zu lassen. Du kannst nicht manche Träume träumen und aus anderen erwachen, denn entweder schläfst du oder du bist wach. Und Träumen geht nur mit einem von beiden einher.
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Man kann nicht nur ein wenig erwachen und teilweise weiter schlafen. Was anderes ist vielleicht, wer, was und wo erwacht, ansonsten aber ganz oder gar nicht! Möchte man die Bedeutung, wie sie ist, von oder zu etwas, dann kann man auch nicht zugleich an seiner Lieblingsvorstellung dazu festhalten oder überhaupt an etwas, weil man es so lieber hätte oder sich davon und daraus etwas verspricht u.d.gl.m., ohne auch nur erst bereit zu sein, alles zu geben, auch das alles sich auflöst, nicht nur irgend etwas.

Hat man also Indizien, dass etwas so nicht ganz sein kann oder dieses nicht bedeuten, dann ist es also auch wahrscheinlich, dass man träumt und das dann letztlich alles nicht so ist, wie es scheint, denn ein Traum ist nicht mehr als ein Traum.

Die andere Richtung ist, wenn man trotz aller Indizien voll drauf setzt und sagt, man will, dass es so echt sei, dann geht's auch schnell Richtung Fanatismus, wenn man den Traum für absolut erklärt oder für mehr, als er nur an sich ist oder einzelne Dinge des Traumes für viel bedeutender hält als andere, obwohl in einem Traum selber nichts bedeutender überhaupt sein kann.


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Sie sind Träume, weil sie nicht wahr sind. | durchgestrichen

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Was eher gefragt sein wird - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 24 2015, 23:40

Ein Kurs in Wundern - T 29:9:2

Ein Traum des Urteils ist in den Geist gekommen, den Gott vollkommen wie sich Selber schuf. In diesem Traum wurde der Himmel in die Hölle umgewandelt und Gott zu Seines Sohnes Feind gemacht. Wie kann der Gottessohn nun aus dem Traum erwachen? Es ist ein Traum des Urteils. So darf er denn kein Urteil fällen - und er wird erwachen. Denn der Traum wird anzudauern scheinen, solange er Teil von ihm ist. Richte nicht, denn der, der richtet, wird Götzen brauchen, die verhindern, dass das Urteil auf ihm selber lastet. Auch kann er das selbst nicht erkennen, das er verurteilt hat. Richte nicht, weil du dich selbst zu einem Teil von bösen Träumen machst, in denen Götzen deine "wahre" Identität und deine Erlösung von dem Urteil sind, das du in Angst und Schrecken und Schuld auf dich selber legtest.
---
Was Thema ist und bei einem selber ansteht, ist eben Thema, was könnte denn mehr sein, was man lösen sollte, als das, was ansteht und wo man auch dran ist, was dran ändern zu können? Sich davon träumen zu wollen? Und was ändert es?

Ansonsten ist ein Thema, was für mehr von größerem Nutzen ist, eher vorzuziehen, weil es mehr geistige Unterstützung dazu geben wird, wobei es nicht nach der Beliebtheitsskala geht, denn daran ist noch lange kein Nutzen bemessen. Auch eher das, was wenig Anklang findet, weil das eher gefragt sein wird, es dann einbringen zu können.

Also, böser Traum hin, böser Traum her, was braucht es einen zu sorgen noch viel mehr, als was schon da ist und nichts was nicht da ist, könnte einen also auch bekümmern. Und wenn man sich selbst allem stellt, kann man nicht mehr von ebendem gestellt werden, dann wenn's vielleicht noch weniger günstig ist. Und es macht es wahrscheinlicher, dass dann nur noch das Schöne über ist, dem man nicht mehr ausweichen kann, als denn alles andere...

Was juckt es einen auch, was andere davon halten, wenn es von wesentlicherem Nutzen ist und fertig.

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Die Erinnerung - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Aug 25 2015, 23:00

Ein Kurs in Wundern - T 28:1:9

Das woran du dich erinnerst, ist nie gewesen.
Es kam aus Ursachlosigkeit, die du mit Ursache verwechseltest. Es kann nichts anderes verdienen als Lachen, wenn du lernst, dass du dich an Folgen erinnert hast, die ursachlos gewesen sind und niemals Wirkungen sein konnten. Das Wunder erinnert dich an eine Ursache, Die ewig gegenwärtig ist, vollkommen unberührt von Zeit und Störung. Niemals in dem verändert, was Sie ist. Und du bist Ihre Wirkung, so unveränderlich und vollkommen wie Sie Selbst. Ihre Erinnerung liegt weder in der Vergangenheit noch erwartet Sie die Zukunft. Sie offenbart Sich nicht in Wundern. Diese erinnern dich nur daran, dass Sie nicht vergangen ist. Vergibst du Ihr deine Sünden, wird Sie nicht mehr verleugnet werden.
---
Wenn die Vergangenheit einem von Bedeutung ist, wie viel mehr sollte es dann das sein, was nicht vergeht?!

In Anbetracht dessen, kann die Vergangenheit nie mehr Ursache sein, als die Gegenwart aus der die Veränderung hervortreten kann und die diese mit sich bringt. Es ist etwas in einem da, was weder durch die Vergangenheit verändert werden konnte, noch durch die Gegenwart verändert wird, weil es keiner Veränderung bedarf, da es auch keiner Richtung folgen kann, die es näher oder ferner bringt, als zu dem, wo es hingehört und daher auch nichts geben wird, was die Ruhe stören könnte, die dort ist.

Ist die Ursache von daher unbegrenzt, dann auch die Wirkung!
Ist die Ursache in der Zeit, dann auch die Wirkung in dieser.
Und hängt die Erinnerung an vergangenen Dingen, dann versucht man die Wirkung daraus zu erneuern bloß, und vergisst dabei die Erinnerung an das, was vor all diesem war und immer noch ist und nicht vergehen wird und nur das muss daher die Wahrheit sein.

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Akzeptanz - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Sep 02 2015, 00:19

Ein Kurs in Wundern - T 28:4:4

Und dennoch, zwischen euren Geistern gibt es keinen Graben.
Dich mit seinen Träumen zu verbinden heißt also, ihm nicht zu begegnen, weil seine Träume sich von dir trennen wollen. Befreie ihn deshalb einfach dadurch, dass du Anspruch auf Brüderschaft erhebst und nicht auf Träume der Angst. Lasse ihn anerkennen, wer er ist, indem du seine Illusionen nicht durch deinen Glauben unterstützt, denn tust du das, wirst du an deine glauben. Und wenn du an die deinen glaubst, dann wird er nicht befreit, und du bleibst in der Knechtschaft seiner Träume. Und Träume der Angst werden den kleinen Graben heimsuchen, in dem nur Illusionen wohnen, die du im Geiste deines Bruders unterstützt hast.
---
Wie leicht mag es fallen, wenn man hört, jemand hätte diese oder jene Krankheit oder diesen und jenen Charakterzug, es sogleich zu glauben und anzunehmen? Oder wenn von einem gesagt würde, er wäre eine unbegrenzte Seele, auch dieses allumfassend zu erkennen und zu glauben, und nicht es aus lauter Nettigkeit bloß ohne Einwände zu akzeptieren?

Die Knechtschaft findet sich zu erst in einem angenommenen Glauben an Begrenzung, anstelle die Freiheit und Unbegrenztheit zu akzeptieren und allem voran zu bekräftigen. Dabei tritt ein jeder als Zeuge für jeden anderen ein, indem, was er von ihm empfängt. Es geht nicht einmal darum, Jemanden dem Äußern nach zu überzeugen, dass er sich einem Konzepte anschließe möge, sondern sich selbst zu überzeugen, indem, was man im anderen erkennt und akzeptiert, d.h. auch gespiegelt bekommt, weniger als ein Konzept, vielmehr als eine immerwährende Innere Einstellung und Haltung, denn wen mag man befreien können, ohne selbst zumindest an der jeweiligen Stelle frei zu sein?!

Die letztliche Entscheidung, was wer für sich annimmt, darf dann doch jedem selber überlassen bleiben, vor allem dem Äußern nach. Es geht darum zum Innern oder gar zum Immerwährenden keine Schranken aufzustellen oder einfach hinzunehmen/anzunehmen für sich, d.h. auch für sich im Anderen nicht und so den Traum nicht dem vorzuziehen, was darüber ginge...

Devino Melchizedek

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Gesetze überwinden durch's einhalten - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am So Sep 06 2015, 01:45

Ein Kurs in Wundern - T 28:7:1

Gott bittet um nichts, und wie Er braucht auch Sein Sohn um nichts zu bitten. Denn in ihm ist kein Mangel. Ein leerer Raum, ein kleiner Graben wäre ein Mangel. Nur dort könnte ihm etwas fehlen, was er nicht hat. Ein Raum, in welchem Gott nicht ist, ein Graben zwischen dem Vater und dem Sohn ist der Wille von keinem der Beiden, Die versprachen, eins zu sein. Das Versprechen Gottes ist ein Versprechen Sich Selbst gegenüber, und es gibt keinen, der dem gegenüber, was Er will als Teil dessen, was Er ist, untreu sein könnte. Das Versprechen, dass es keinen Graben zwischen Ihm und dem gibt, was Er ist, kann nicht falsch sein. Welcher Wille kann zwischen das treten, was eins sein muss und in Dessen Ganzheit es keinen Graben geben kann?
---
Warum hält man manch geistig Fortgeschrittenen für Extrem, in seinen Ansichten oder in dem, was er tuen mag? Es könnte wohl daher kommen, das man die falschen Mittel dem zuordnet, wo sie gar nicht zum tragen kommen und dieses Extrem, auf etwas bezieht und anwendet, worin es gar nicht ist und gründet.

Von reinem Geist her gesehen, gibt es einfach viele Grenzen nicht, denen z.B. ein physischer Körper gar nicht ausweichen kann, wie den Gesetzen der Physik. So gilt auch für vieles andere ebenfalls ein bestimmtes Gesetz, wenn man aber diese beachtet, sich dort aber bewegt, wo sie bedeutungslos sind, dann ist es kein Apell, zu meinen, diese irgendwo anders ignorieren zu können, sondern nur, dass es um sie in einem bestimmten Zusammenhang nicht geht.

Gerade weil man alle Gesetze irgendwo anwendet und selbstverständlich befolgt, können sie überwunden werden, aber nicht mit Mitteln, die diesen Gesetzen gleich kommen und gleich gestellt sind, sondern immer mit solchen nur, die darüber hinaus gehen.

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Der Mittelweg - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Sep 08 2015, 00:58

Ein Kurs in Wundern - T 27:1:7

Der stärkste Zeuge für die Vergeblichkeit, der alle Übrigen stützt und ihnen hilft, das Bild zu malen, in dem Sünde gerechtfertigt ist, ist Krankheit in jedweder Form. Die Kranken haben Grund für jedes ihrer unnatürlichen Verlangen und seltsamen Bedürfnisse. Denn wer könnte ein Leben leben, das so bald abgeschnitten wird, und nicht den Wert flüchtiger Freuden schätzen? Welche Lust von Bestand könnte es geben? Haben die Gebrechlichen kein Recht darauf zu glauben, dass jedes gestohlene Fetzchen Lust nur der redliche Lohn für ihr kleines Leben ist? Ihr Tod wird den Preis für alle Freuden zahlen, ob sie deren Früchte nun genießen oder nicht. Das Ende des Lebens kommt unweigerlich, auf welche Weise jenes Leben immer zugebracht wird. Vergnüge dich denn mit dem Schnellvergänglichen und Flüchtigen.
---
Bloß weil sich wer durch Irrtum selber beeinträchtigen sollte oder auch nur beeinträchtigt sieht, ihm daher allerlei durchgehen zu lassen, hieße dann aber auch, ihn in seinem Irrtum weiter zu bekräftigen. Und wo Irrtümer beheimatet sind, werden diese auch meist leichter akzeptiert, als all das, was dagegen stehen sollte, obwohl genau dies, der Lösungstütze bieten mag.

Ein wenig Irren, ist nicht weniger Irrtum, wie sich umfassend zu vertuen. Daher nutzt es auch nichts, irgend etwas davon durchgehen zu lassen, da nicht plötzlich etwas anderes aus dem wird, was als Grundlage gegeben ist.

Sich übermäßig dagegen zu erheben, ist aber dann auch nicht weniger, es als solches nur zu bestätigen, in dem, was es vermeintlich als Realität annimmt, obwohl sich keine Grundlage der Beständigkeit darin finden lässt.

Der Mittelweg ist oft nicht leicht, wenn man nichts greifbares erreicht, um es daran dann auszumachen, jedoch man sonst nur stehen bleibt, wo Wahrheit nicht bestehen bleibt, wenn man dann dieses akzeptiert, man sich auch nur darin verliert. So ist die Unbeständigkeit, im Unbeständigen das Ziel, denn alles was dort lange weilt, ist letztlich dann auch bloß zu viel und nur die Selbstakzeptanz ist umfassend das Ziel.

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Heilung - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Sep 09 2015, 01:04

Ein Kurs in Wundern T 27:2:2,3

Die Ungeheilten können nicht verzeihen. Denn sie sind Zeugen dafür, dass Verzeihen ungerecht ist. Sie möchten die Folgen der Schuld, die sie übersehen, beibehalten. Doch niemand kann eine Sünde, die er für wirklich hält, vergeben. Und das, was Folgen hat, muss wirklich sein, weil das, was es bewirkt hat, vorhanden und zu sehen ist. Vergebung ist nicht Mitleid, das nur zu verzeihen sucht, was es für die Wahrheit hält. Böses kann nicht mit Gutem vergolten werden, denn die Vergebung schafft nicht erst die Sünde, um sie dann zu vergeben. Wer kann sagen und wirklich meinen: "Mein Bruder, du hast mich verletzt - und doch, weil ich der Bessere von uns beiden bin, verzeihe ich dir meine Verletzung."? Verzeihung für ihn und deine Verletzung können nicht nebeneinander existieren. Das eine leugnet das andere und muss es zu etwas Falschem machen.

Die Sünde zu bezeugen und sie dennoch zu vergeben ist ein Paradox, das die Vernunft nicht sehen kann. Denn damit wird behauptet, dass das, was dir getan ward, Verzeihung nicht verdient. Und indem du sie gibst, gewährst du deinem Bruder Barmherzigkeit, hältst aber den Beweis zurück, dass er nicht wirklich unschuldig ist. Die Kranken bleiben Ankläger. Sie können ihren Brüdern nicht und auch sich selber nicht vergeben. Denn niemand, in dem wahre Vergebung ruht, kann leiden. Er hält den Beweis der Sünde seinem Bruder nicht vor Augen. Er muss sie also übersehen und vor seinen eigenen weggenommen haben. Vergebung kann nicht für einen sein und für den anderen nicht. Wer vergibt, der ist geheilt. Und in seiner Heilung liegt der Beweis dafür, dass er wahrhaft verziehen hat und keine Spur mehr von Verurteilung zurückbehält, die er gegen sich oder irgendein Lebewesen richtet.
---
Die Aussagen vom Kurs in Wundern beziehen sich wohl mehr auf Geistheilung und sind in der Hinsicht auch allgemeiner Art, als jeden Fall für sich anzusprechen und zu beleuchten. Denn angefangen bei irgend einem Karma und gewissen Lektionen, bis hin zu Eingeweihten und Avataren, gibt es wohl eine Vielzahl bestimmter Konstellationen, wo der Körper nicht gleich Körper heißt und es nicht als etwas persönliches zu beurteilen gilt.

Wie für Gott nichts ohne Bedeutung sein kann, denn wie sollte er selbst etwas erzeugen, was nicht absolut und echt ist? So ist es auch mit allem, was näher da heran kommt, in der Hinsicht dem immer ähnlicher. So kann es dann auch bedeuten, dass alles an einem Körper von bestimmtem Nationalen oder Kollektivem Verhältnis zeugt und diesem zugeordnet werden kann und die Verbindung sich darin zu Jenem spiegelt und darin erkannt werden kann, fast schon wie bei einer Landkarte, die ein Land nur in einem bestimmten Maßstab wieder gibt oder generell bei Karten, die etwas ganz bestimmtes einer Region aufzeigen.. so würde dann ja auch Heilung in einem ganz anderen Verhältnis stehen.

Nehmen wir aber wieder mal das Innen und Außen hinzu, dann geht alles, was Außen ist von irgendeinem Innen aus und anders wäre es gar nicht zur Existenz gekommen, bloß aus dem Nichts heraus. An dieser Stelle setzt Geistheilung ein, dass alles was nach Außen gelangt, sofern der Geist heil ist den es passiert, und auch nicht irgend ein bestimmtes Verhältnis daraus entfaltet und aufgezeigt werden soll, dies auch im Außen heil ankommen und heil sein wird.

Davon abgesehen ist vieles im Kurs in Wundern ja auch auf das Verhältnis von Ego und Psyche bezogen. Jedenfalls die Wirkung aus sich allein besteht nicht einfach so und die Ursache ist nicht immer eine echte bzw. ist es nur bloß durch den Geist, der davon überzeugt ist und so man anderen Geistes wird, sich dieses auch verändert oder mindestens das eigene Verhältnis hierzu dann eine andere Bedeutung annimmt.

Und darum in etwa geht es mit dem Kurs und worauf die Lehren abzielen...

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Harte Aussagen

Beitrag  Frau Holle am Sa Sep 12 2015, 07:04

Die Aussagen vom Kurs in Wundern beziehen sich wohl mehr auf Geistheilung
beziehen sich auf härtesten Materialismus


und sind in der Hinsicht auch allgemeiner Art
sind sehr harte Forderungen


Wie für Gott nichts ohne Bedeutung sein kann, denn wie sollte er
selbst etwas erzeugen, was nicht absolut und echt ist?
Gott ist der Schöpfer und erzeugt nichts.


.

_________________
.

Mooji 2017 - How To Handle Negative Emotions
https://www.youtube.com/watch?v=SBa6Bb_VNaA

.
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Die Lösung ruht in mir - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Sep 16 2015, 02:01

Ein Kurs in Wundern - T 27:7:7

Die Zeugen für die Sünde stehen alle innerhalb eines kleinen Raumes. Und genau hier findest du die Ursache für deine Betrachtungsweisen der Welt. Einst warst du dir dessen nicht bewusst, was eigentlich die Ursache für alles sein muss, was die Welt dir ungefragt und ungebeten aufzudringen schien.
Einer Sache warst du dir sicher: Unter all den vielen Ursachen, die du als schmerz- und leidensbringend für dich wahrnahmst, war deine Schuld nicht. Auch hattest du sie in keiner Weise selbst erbeten. So sind die Illusionen allesamt entstanden.
Derjenige, der sie macht, sieht sich nicht selbst als ihren Machern an, und ihre Wirklichkeit hängt nicht von ihm ab. Welche Ursache sie immer haben mögen, ist völlig unabhängig von ihm, und was er siehst, das ist getrennt von seinem Geist. Er kann die Wirklichkeit seiner Träume nicht anzweifeln, weil er die Rolle nicht sieht, die er dabei spielt, sie zu machen und wirklich scheinen zu lassen.
---
Alles bin ich selber, wofür ich mich entscheide es wahrzunehmen, anstelle der Vollständigkeit.

Entweder kann ich damit also umgehen und es ordnet sich, nach dem, wie ich damit umgehe, zumindest für mich selbst und dadurch kann alles andere sich dem anschließen oder nach seinigem eignen Willen auch nicht. Aber dann wird es für mich selber gelöst sein und dieses Mittel der Lösung dafür herhalten, dass mich jenes nicht weiter mehr beschäftigen wird.

Oder ich komme nicht klar damit und kann damit nicht umgehen, nur kann ich dann an der Stelle auch nicht helfen und habe erst einmal genug mit mir selber zu tuen.

Nur existierten außerhalb von mir keine Lösungen und keine Probleme, denn ab dem Zeitpunkt, wo man seine Ganzheit zugunsten dieser Wahrnehmung aufgibt, sind es meine eigenen Probleme und sobald man es in sich löst, gibt es für einen diese Probleme oder Konflikte nicht mehr, weil sie der eigenen inneren Lösung zum Opfer fallen.

Wie weit es dazu gehören mag, es nach Außen zum Ausdruck zu bringen oder nicht und was das effektivere Mittel der Lösung ist, sei dahin gestellt, da ja doch auch alles miteinander in Wechselwirkung und Verbindung steht.

Sicher ist nur, ist man mit dem Göttlichen in sich im (r)einen, dann ist man das Mittel der Erlösung selbst und so wie diesem Naturell oder auch dem der Seele, ist das täglich Brot das jeweilige, wie das des Menschen in einem das seinige und alles nach seiner Art geht seiner Beschäftigung nach. Und was noch nicht gelernt ist, das steht nur dafür aus um gelernt zu werden...

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Philosophische Spaziergänge - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Sep 21 2015, 00:58

Ein Kurs in Wundern - T 26:2:4

Das Wunder der Gerechtigkeit kann alle Irrtümer berichtigen. Jedes Problem ist ein Irrtum. Es tut dem Sohne Gottes Unrecht an und ist daher nicht wahr. Der Heilige Geist bewertet Ungerechtigkeiten nicht als groß oder klein oder mehr oder weniger bedeutend. Sie haben für Ihn keine Eigenschaften. Sie sind Fehler, unter denen der Sohn Gottes leidet, aber unnötigerweise. Und deshalb nimmt Er die Dornen und die Nägel weg. Er hält nicht inne, um darüber zu urteilen, ob die Verletzung schwer sei oder leicht. Er trifft nur ein einziges Urteil: das es ungerecht sein muss, Gottes Sohn zu verletzen, und deshalb ist es nicht so.
---
Ganz gleich was es ist, wenn es nicht wahr ist, ist es nicht wahr und alles was darauf ansetzt, ist daher auch nicht mehr oder weniger wahr. Ganz gleich, was gegen das gesetzt ist, was wahr ist, der Einsatz ist vergebens, denn es gibt nichts, was das aufwiegen kann, von dem, was nicht ist, hinsichtlich dem, was ist.

Und das, womit man sich in seiner freien Zeit, die begrenzt sein dürfte, befasst, ist es nicht doch immer zugleich das, was man wahr machen möchte? Warum auch sonst sollte man sich damit denn überhaupt befassen, von allem Notwendigen mal abgesehen, oder dem, wovon man nicht lassen kann, wobei es ja dann gar nicht unter wirklich freier Zeit zählen kann...

Oft bietet sich die Gelegenheit, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden und man braucht es auch nur für sich wahr zu machen.. sei es nur das Spazierengehen, was nicht weniger spannend oder zumindest faszinierend sein muss, als ein Film, für den man sich die Zeit nimmt. Es liegt nicht nur an einem, was man vernimmt, man kann sich auch jedes mal die Zeit nehmen es zu kultivieren, wenn man sich ohnehin die Zeit dafür nimmt.

Hat die Straßenseite, mit mehr Hauseingängen eine andere Wirkung auf einen, als die, mit Hintergärten? Welche Wirkung haben entsprechende Häuser auf die Straße und welche Zäune, Hecken oder Bäume? Kann das Vergangene wirklich mehr Wirkung als das Künftige haben oder ist doch nur das, was gerade da ist, wesentlich?

So viele Fragen, die mehr Gehalt bekommen könnten, wenn man ihnen nachgeht.. bin gerade erst von so einem Spaziergang zurück gekehrt, aber immer noch so viele Fragen, die bei weiteren Spaziergängen untersucht zu werden verdienen.. bleibt daher äußerst spannend..

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Erleichterung - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Sep 22 2015, 01:11

Ein Kurs in Wundern - T 26:2:7

Bedenke also, wie groß deine eigene Befreiung sein wird, wenn du willens bist, Berichtigung für all deine Probleme zu empfangen. Du wirst nicht eines beibehalten, denn du wirst Schmerz in keiner Form mehr wollen. Und du wirst sehen, wie jede kleine Verletzung in der sanften Sicht des Heiligen Geistes gelöst wird. Denn sie alle sind in Seiner Sicht klein und nicht mehr als eines winzig kleinen Seufzers wert, bevor sie verschwinden, um auf ewig aufgehoben und unerinnert zu sei sein. Was einst ein besonderes Problem zu sein schien, ein Fehler ohne Heilmittel oder ein Gebrechen ohne Heilung, das ist in einen universellen Segen umgewandelt worden. Das Opfer ist vergangen. Und an seiner Stelle kann die Liebe Gottes erinnert werden und wird jede Erinnerung an Opfer und Verlust wegleuchten.
---
Erleichterung ist ja schon ganz schön erleichternd, da das, was einen irgendwo festhielt, von einem schwindet. Dabei verändert sich nicht notwendigerweise außer einem etwas, als mehr oder immer vor allem etwas in uns selber, was die Erleichterung bringt, nämlich der eigene Griff, d.h. das was in uns war ist gelöst und fortan hat alles außer uns, keinen Hebel (der eigene Griff) mehr in uns.

Warum hat man denn dies überhaupt für sich angenommen?
Für gewöhnlich, weil man etwas falsch beurteilt hatte und es für etwas annahm, was es nicht war. Man hatte den Hebel also selber umgelegt und das, was da ist, ist da, bis es richtig beurteilt wurde und damit wieder das sein kann, was es ohnedem ist.

An sich ja einfach, bis die Fluten kommen oder die Feuerprobe, um des Werkes Beständigkeit auszuloten. Die erste Erleichterung ist dann, wenn es vorbei ist, die zweite wohl, wenn etwas noch stehen bleibt und die dritte dann doch, wenn doch alles weggefallen ist, was eh nicht stehen und halten kann. Und wenn man etwas dabei gelernt hat und es so erkennt, dann geht es gut voran...

Sich selber erziehen, dann braucht man keinen Erzieher mehr.
Sich selber lehren, dann braucht man keinen Lehrer mehr.
Selbsterkenntnis, dann hat man alles, was man brauch.


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Konsens und Nonsens - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am So Sep 27 2015, 02:13

Ein Kurs in Wundern - T 26:6:1

Alles in dieser Welt, von dem du glaubst, es sei gut, wertvoll und erstrebenswert, kann dich verletzten und wird es tun. Nicht, weil es die Macht, dich zu verletzen, hat, sondern nur, weil du geleugnet hast, dass es nur eine Illusion ist, und ihm Wirklichkeit verliehen hast. Und es ist für dich wirklich. Es ist nicht nichts.
Durch seine wahrgenommene Wirklichkeit ist die ganze Welt der kranken Illusionen eingetreten. Der ganze Glaube an die Sünde, an die Macht des Angriffs, an Verletzung und an Schaden, an Opfer und an Tod, ist zu dir gekommen. Denn niemand kann eine einzige Illusion wirklich machen und dennoch allen übrigen entrinnen. Denn wer kann beschließen, diejenigen zu behalten, die er vorzieht, und die Sicherheit finden, die allein die Wahrheit geben kann? Wer kann glauben, dass Illusionen dasselbe sind, und dennoch behaupten, dass eine doch die beste ist?
---
Es verläuft doch oftmals so, dass man im Umgang mit anderen, selbst an bestimmten Orten, stillschweigend durch Akzeptanz und Annahme sich auf einen Konsens einigt. Oft ist nebst diesem auch ein Nonsens dabei, wo man weiß, dass es zum guten Ton gehört, nichts gegen zu sagen, aber evtl. alle ebenso wissen, dass es zum Nachteil aller angenommen und akzeptiert wird.

Bei so etwas ist es wohl angebracht, damit nicht einverstanden zu sein, nur um nicht stillschweigend seine Teilnahme daran zu bekunden. Wobei dagegen offenkundig vorzugehen oft nichts bringt, da man nur alles mögliche darüber hinaus noch anzieht und wozu auch, wenn es nur Teil von Illusionen ist, dann kann es auch mit diesen gehen.

Anstelle dessen, kann man gleich was Konstruktives nehmen und z.B. Brüderlichkeit in den Konsens-Raum einbringen und anbieten. Und schauen, wie weit andere es nicht doch viel lieber annehmen, bis es das ersetzt, was zumindest nicht den Menschen dient, bis alles andere hat mal ausgedient..

Je mehr man selbst so beschäftigt ist, desto weniger findet etwas anderes überhaupt noch einen Raum, zumindest bei sich und desto eher sind andere auch in gleicher weise ähnlich beschäftigt, sei es nur subtil. Denn besser ist's doch alle mal, als das, was zwar Eindrucksvoll daher kommen mag, aber doch nur gegen den Menschen gerichtet ist und nicht für ihn ist...

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Gesundung folgt Gesetzen - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Sep 29 2015, 01:27

Ein Kurs in Wundern - T 26:7:2

Alle Krankheit kommt von Trennung. Wenn die Trennung geleugnet wird, vergeht sie. Denn sie ist vergangen, sobald die Idee, die sie gebracht hat, geheilt und durch geistige Gesundheit ersetzt worden ist. Krankheit und Sünde werden als Konsequenz und Ursache gesehen, in einer Beziehung, die vor dem Bewusstsein versteckt gehalten wird, damit sie sorgsam vor dem Lichte der Vernunft gehütet werden möge.
---
Sobald man sich als nicht-getrennt erfährt, kann man dem, wovon Teil man ist, nichts schlechtes mehr wollen, außer man will es (un-)mittelbar selber erfahren.

So ist es mit der Krankheit an sich auch. Ist sie nicht mehr getrennt von dem, was nicht krank sein kann, muss sie aufhören zu sein.

Allerdings kann die sekundäre Ursache sowohl kollektiver, psychischer wie materieller Art sein. Die Primäre aber wird im Geiste liegen, nicht in diesem selbst, sondern dort, wo dieser an seiner Funktion in irgend einer Weise gehindert wird.

Die Heilung muss auch nicht der Erscheinung nach erfolgen oder in dieser gar erzwungen werden, wenn sogar das Äußere in irgend einer Weise dadurch über das Geistige gestellt werden soll, dann wird der Zweck wohl damit auch zugleich verfehlt sein und dadurch verloren gehen.

Denn das Gesetzt muss und wird erfüllt werden, sonst kann es kein Gesetz sein und geben.

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Sicht voraus - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Sep 30 2015, 02:51

Ein Kurs in Wundern - T 26:7:3

Schuld fordert Strafe, und ihre Bitte wird erfüllt. Nicht in Wahrheit, sondern in der Welt der Schatten und Illusionen, die auf der Sünde aufgebaut ist. Der Gottessohn hat wahrgenommen, was er zu sehen wünschte, weil die Wahrnehmung ein Wunsch ist, der in Erfüllung ging. Die Wahrnehmung verändert sich, da sie dazu gemacht ist, den Platz der unveränderbaren Erkenntnis einzunehmen. Doch ist die Wahrheit unverändert. Sie kann nicht wahrgenommen werden, sondern nur erkannt. Was wahrgenommen wird, nimmt viele Formen an, doch keine hat Bedeutung. Wird es der Wahrheit überbracht, ist seine Sinnlosigkeit ganz offensichtlich. Wird es von der Wahrheit fern gehalten, scheint es eine Bedeutung zu haben und wirklich zu sein.
---
Für den, der nach innen gewandt ist, wird alles Äußere von geringerer Bedeutung sein.
Für den, den nach außen gewandt ist, wird alles äußere eine größere Bedeutung haben.

In dem oben beschriebenen Zusammenhang wäre Wahrnehmung mehr das, was nach außen gerichtet ist und daher immer nur fragmentiert, nach dem, worauf es gerichtet ist, bei jedem Schritt nach Innen hin, würde sich diese aber verändern, bis die einzelnen Erkenntnisse zum größeren Ganzen führen und dann die Wahrnehmung nicht mehr nach außen oder auf etwas bestimmtes gerichtet ist, sondern alles in einem ist. Dann erst hat man wirklich eine Handhabe und alles, was man nach außen verändern wollte, wäre sinnlos gewesen, weil es ohne die Teilhabe und Anbindung zum Größeren, genauer gesagt im Größeren, gesehen und behandelt würde.

Meist ist es ratsam, nicht dann, wenn etwas gerade auf eine einwirkt und in einem in Unruhe ist loszueiern, sondern erst, wenn sich alles gelegt und beruhigt hat und man auch etwas erkennen kann, sofern man es auch so sehen will, wie es ist. Denn anders ist es ja nicht und wie auch immer man es händelt, würde man es ja nicht gemäß dem händeln, wie es ist, sondern lediglich wie man es sieht und wofür man es hält, wie weit es dann überhaupt womit zu tuen hat, ist dann eher zufallsbedingt.

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Das Ende der Messschnur - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Okt 07 2015, 23:25

Ein Kurs in Wundern - T 26:9:4,5

Was sind hundert oder tausend Jahre für Sie oder Zehntausende von Jahren?
Denn wenn Sie kommen, ist der Zweck der Zeit erfüllt. Was niemals war, vergeht zu nichts, wenn Sie gekommen sind. Was der Hass für sich beanspruchte, wird der Liebe hingegeben, und die Freiheit erleuchtet jedes Lebewesen und hebt es in den Himmel, wo die Lichter mit der Heimkehr eines jeden immer heller werden. Das Unvollständige wird wieder vollständig gemacht, und des Himmmels Freude mehrt sich, weil ihm das zurückerstattet wurde, was sein Eigen ist. Die blutbefleckte Erde ist gereinigt, und die Wahnsinnigen haben ihre Gewänder des Wahnsinns abgestreift, um sich Ihnen anzuschließen auf dem Boden, auf dem du stehst.

Der Himmel ist für diese Gabe dessen dankbar, was so lang zurückgehalten worden war. Denn Sie sind gekommen, um die Ihren einzusammeln. Das, was verschlossen worden war, wird geöffnet, was vom Licht getrennt gehalten wurde, wird aufgegeben, damit Licht darauf scheinen möge und weder Raum noch Abstand zwischen dem Lichts des Himmels und der Welt verweilen lasse.
---
Die Messschnur reicht nur zu allem messbaren hin, ist das Unermessliche gekommen, dann gelten andere Regeln hierfür. Da dieses sich an Zeit nicht hält, daher die Zeit vergeht und geht, da in der Zeit etwas fehlen kann, außerhalb dieser aber eher nichts. Es kommt daher nicht die Zeit für etwas Großartiges, es geht vielmehr die Zeit für das Großartige, denn sonst wäre es ja doch nur eine limitierte Angelegenheit.

Die größte Motivation ist, selbst Motivation für sich zu sein und gar nicht erst so viel bei sich zu führen, was sich erst mittels Motivation bewegen lässt. Allem voran einfach die Pflicht stellen, auch sich selbst gegenüber, und sitzt diese am rechten Motivationshebel, läuft alles andere auch wie am Schnürchen. Motivation klingt auch mehr nach dem, einen äußeren Hebel zu suchen, aber wenn die äußeren Dinge doch nur selbst von den inneren abhängig sind, dann kann man sich ja auch gleich diesen zuwenden.

Manches ist vermeidbar, manches ist unvermeidbar und sorum meist auch gut so.
Es scheint sich allmählich ohnehin auch alles dem besseren zuzuwenden. Auch wenn das Tal des Kummers vielleicht noch nicht gänzlich durchschritten sein mag, aber das Zeitabhängige kann sich ja auch nicht ewig halten, das verspricht doch schon hinreichend Gutes, denn jedes Messschnurende ist mal erreicht.

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Unschuld und Gerechtigkeit - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Okt 08 2015, 23:03

Ein Kurs in Wundern - T 26:10:4

Hüte dich vor der Versuchung, dich als ungerecht behandelt wahrzunehmen.
Aus dieser Sicht versuchst du eine Unschuld zu finden, die nicht die Ihre ist, sondern allein die deine, und zwar auf Kosten der Schuld eines anderen. Kann Unschuld dadurch erworben werden, dass du einem anderen deine Schuld gibst? Und ist es Unschuld, die dein Angriff auf ihn zu bekommen versucht? Ist es nicht Vergeltung für deinen eigenen Angriff auf den Gottessohn, die du suchst? Ist es nicht sicherer zu glauben, du seist dessen unschuldig und deiner Unschuld ungeachtet zum Opfer gemacht worden? Auf welche Art das Schuldspiel auch gespielt wird, es muss Verlust geben. Jemand muss seine Unschuld verlieren, damit ein anderer sie ihm nehmen kann, um sie zu seiner eigenen zu machen.
---
Wie klar mag etwas sein, wenn man es von einem anderen Prinzip aus betrachtet und beleuchtet und wie schnell man sich im Gewusel doch in irgend einem Wahn verlieren könnte, wenn man sich einem Irrtum anschließt. Wie unbedeutend der Irrtum auch ist, aus Irrtum erwächst vor allem noch mehr Irrtum.

Heikel wird es vor allem dann, wenn ein Einsatz daraufhin eingebracht wird. Um derlei vorzubeugen, wäre ein Mittel seinen Beweggrund zu reflektieren. Ein weiterer, darauf zu achten, dass man seine Handlung dem Höheren unterordnet und nicht so sehr für sich allein auf etwas aus ist. Dann gäbe es noch die Möglichkeit darauf zu achten, dass man sich erst leer macht und in die Leere geht, bevor man etwas anfängt, dann kann es gar nicht erst etwas geben, was einen hierhin oder dorthin zieht.

Sicher ist wohl, keiner will das für sich, was ein anderer auf keinen Fall will, jetzt weniger auf das Gegenständliche und mehr auf das Moralisch-Sittliche bezogen. Und dazu sitzen alle ohnehin hinreichend im selben Boot, als das es leichter dadurch wird, wenn darin viel Aufruhr herrschte und etwas von einem zum anderen geschoben wird.

Es ist schlichtweg die Überzeugung von einem Mangel (Mangelbewusstsein), wenn man davon ausgeht, besser da zu stehen, wenn man irgendwem etwas wegnimmt oder abdrückt und reinwürgt. Dazu macht man sich damit auch klein, denn was die Seele und das Selbst ausmacht und deren Größe, kommt eben dadurch, für alle zu sein und alle einzubeziehen, auch wenn es nicht bedeuten muss, mit jedem zu kuscheln.

Die Entscheidung liegt bei jedem selbst, in welcher Richtung er sich orientiert und die Umstellung geht vielleicht auch nicht von Heut auf Morgen, aber was gibt es zu verlieren? Ist es nicht doch das Wert, was gewonnen werden kann? Woher soll es für alle Schön und Gut sein, wenn nicht alle überzeugt sind, dass es für alle das beste ist? Und wie, wenn nicht so, dass es vorgemacht wird von denen, die es einfach machen, ungeachtet dessen, wie weit es anerkannt wird oder was dafür rausspringen mag... An sich ist nicht zu wenig da, es ist eher zu viel da, alles das, was überflüssig und unnötig ist und vor allem, wo die Möglichkeit besteht, darauf auch verzichten zu können!

Devino Melchizedek

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Auf zur Besinnlichkeit - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Okt 14 2015, 00:01

Ein Kurs in Wundern - T 25:2:1

Ist es nicht offensichtlich, dass, was des Körpers Augen sehen, dich mit Angst erfüllt? Vielleicht glaubst du, eine Hoffnung auf Befriedigung sei dort für dich zu finden. Womöglich bildest du dir ein, in der Welt, wie du sie wahrnimmst, etwas Frieden und Befriedigung zu erlangen. Doch muss es offensichtlich sein, dass sich das Resultat nicht ändert. Trotz deiner Hoffnungen und Phantasievorstellungen ist Verzweiflung, immer das Ergebnis. Und es gibt keine Ausnahme, noch wird es jemals eine geben. Der einzige Wert, den die Vergangenheit für dich haben kann, ist der, zu lernen, dass sie dir keine Belohnungen gegeben hat, die du behalten möchtest. Denn nur so wirst du gewillt sein, sie aufzugeben und für immer Vergangen sein zu lassen.
---
Die Enttäuschung ist wohl ohnehin nicht zu vermeiden, wenn man dort etwas sucht, wo es nicht ist. Auch gibt es sicher nicht weniges, was man an den Tag legen mag und auch an Gewohnheiten, die einen noch nie weiter gebracht haben und eigentlich könnte man auch hingehen und einfach irgend etwas anderes anstelle dessen tuen.

Wenn da nur nicht all die Widerstände vielleicht da wären und Bequemlichkeiten, die nicht gerade hellauf davon begeistert sind und gleich mitziehen. Daher ist allmähliche Umstellung eher von Nachhaltigkeit geprägt, als Jojo zu spielen, mit Kräften, wo man sich evtl. auch nur überschätzen mag u.ä., denn es geht ja nicht irgend etwas, sondern sich und eben diese Kräfte zu überzeugen, damit sie ebenso zum Nützlichen beitragen, wie sie sonst einen zu anderen Dingen mal getrieben haben mögen.

Zu tuen hat wohl jeder hinreichend, wenn man denn überhaupt bei sich erstmal ankommt und anfängt, ansonsten ist ja Allgemein immer was da, wenn man denn auch erstmal dazu käme, aber das Notwendigste ist ja auch noch, davon gibt's ja auch schon genug, denn die Not ist ja doch in vieler Hinsicht hinreichend gegeben.

Und aktuell kommt ja hinzu, es ist wieder einmal soweit, der Herbst ist dabei dem Winter das Zepter zu übergeben. Nicht jedes Gemüt mag gleich gut damit umgehen, aber es ist mehr die Zeit der Besinnlichkeit, Besinnung und Rückzugs angesagt, statt wilden Umhertreibens mehr nun zu sich zu kehren. Da selbst Bäume, die den Winter kennen und ihr Laub verlieren, sofern man sie davon abbringt, in dem man sie über Jahre es warm haben lässt und sie nicht den Zyklus durchlaufen können, werden ohne Winterruhe meist kränklich und können absterben.

So kann man auch natürlicher die Zeit wie sie da ist dazu nutzen, wofür sie sich am besten eignet, sich mehr seinem Innern zu widmen und mehr und öfter in sich zu gehen.

Devino Melchizedek

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Auf den Pol gebracht - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Okt 16 2015, 01:14

Ein Kurs in Wundern - T 25:2:6

Der Heilige Geist ist der Rahmen, den Gott um jenen Teil von Ihm getan hat, den du als separat siehst. Doch dessen Rahmen ist mit Seinem Schöpfer verbunden, eins mit Ihm und Seinem Meisterwerk. Das ist sein Zweck, und du machst aus dem Rahmen nicht das Bild, wenn du beschließt, an seiner Stelle ihn zu sehen. Der Rahmen, den ihm Gott gegeben hat, dient nur Seinem Zweck, nicht dem deinen unabhängig von dem Seinen. Es ist dein getrennter Zweck, der das Bild verschleiert und dem an dessen Statt der Rahmen lieb und teuer ist. Gott aber hat Sein Meisterwerk in einen Rahmen eingefasst, der ewig wären wird, wenn deiner schon zu Staub zerfallen ist. Doch denk nur nicht, das Bild sei irgendwie zerstört. Was Gott erschafft, ist vor jeder Verwesung sicher, unverändert und vollkommen in Ewigkeit.
---
Ums mal auf den Pol zu bringen: Es ist nicht der positive Pol, der eine Handhabe verleiht, sondern genau genommen eher der Negative. Denn nur indem man beide Pole vereinigt, hat man ein Vollständiges und nur das hat keine Gegenpol. Da der negative Pol schwieriger zu handhaben ist (ohne davon beeinflusst zu sein), es ja aber hierfür erforderlich bleibt, um beide Pole zu vereinen, der positive Pol aber ebenso einen beeinträchtigen kann, da aber auch dieser ja ein Fragment bleibt, ist beides in seiner Weise nicht weniger trügerisch.

Die Handhabe lernt man daher eher dadurch, den negativen Pol bei sich zu halten und nach innen hin zu lenken, bis man den rechten Umgang damit raus hat, und den positiven Pol von sich weg zu lenken, um sich eben davon nicht abhängig zu machen.

Da auch alles, was man vom Negativen nicht möchte und es daher von sich weist oder auch verleugnet, es ja doch nicht ohne irgendetwas sein kann, daher es auch von irgendetwas oder irgend jemanden gestemmt oder getragen werden muss, wenn es nicht nichts ist. In der weise gibt man ja eine größere Handhabe weg, als das, was nur einem gefällt und ebenso hat der, der mehr trägt auch mehr Handhabe.

Sofern man sich also auf etwas fixiert, was relativer ist, als das, was weniger relativ ist, kann es leicht passieren oder sogar wahrscheinlich so sein müssen, dass man unachtsamer mit dem ist, worauf man nicht achtet. Daher geht man dann nicht positiv mit dem, was wesentlicher ist um, sondern man selbst ist dann der negative Pol dazu, gerade dann, wenn man das Negative nicht wegsteckt in rechter Weise.

Und dann kann man entscheiden, ob es einem um die Handhabe geht, oder nur darum, wie es einem persönlich damit geht und wonach einem ist usw.!

Devino Melchizedek

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Zeitalter um Zeitalter - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Okt 17 2015, 22:50

Ein Kurs in Wundern - T 25:3:3,4

Wahrnehmung beruht auf Wählen, Erkenntnis nicht.
Die Erkenntnis kennt nur ein Gesetz, weil sie nur einen Schöpfer hat.
Doch diese Welt hat zwei, die sie machten, und sie sehen sie nicht als dasselbe an. Für jeden hat sie einen anderen Zweck, und für jeden ist sie ein perfektes Mittel, um dem Ziel zu dienen, für das sie wahrgenommen wird. Für die Besonderheit ist sie der perfekte Rahmen, um sich hervorzuheben, das perfekte Schlachtfeld, um ihre Kriege zu führen, der perfekte Unterschlupf für Illusionen, die sie wirklich machen möchte. Es gibt nicht eine, die sie in ihrer Wahrnehmung nicht aufrechterhält, nicht eine, die sich nicht voll und ganz rechtfertigen lässt.

Es gibt einen anderen Macher dieser Welt, den gleichzeitigen Berichtiger des verrückten Glaubens, dass irgendetwas begründet und aufrechterhalten werden könnte ohne irgendein Bindeglied, das es noch innerhalb der Gesetze Gottes hielte; nicht so, wie das Gesetz selbst das Universum, wie es Gott erschuf, aufrechterhält, sondern in einer Form, die dem Bedürfnis angepasst ist, das Gottes Sohn zu haben glaubt.
Ein Irrtum, der berichtigt ist, ist des Irrtums Ende.
Und so hat Gott noch immer Seinen Sohn geschützt, sogar im Irrtum.
---
Zeitalter um Zeitalter drehen sich die Kreise zur Vollendung ihrer Reise.
Die Qualität und Farbe dann, kann wechseln irgendwann.
So wird die gleiche Wirkung auch, von einem erkannt, vom anderen verkannt.
Es zieht der eine Kreis hinaus, worin sich jenes wiederfand,
was auf seine Wirkung setzte und sich damit vernetzte.
Der andere Kreis zieht mit hinein, was sich mit diesem drum verband,
und wartet bloß darauf gespannt, was sich hinterm Vorhang wohl befand.

So hilft dem einen diese Zeit, dem anderen mehr noch hinterher,
was vorher war, obwohl es wurde erst erkannt, nachdem die Zeit davon gerannt.
Nur selten öffnen sich Gelegenheiten wie diese, wo alles ineinander rutscht
und vieles sich dann wiederfindet, wo sonst ist doch viel Raum dazwischen,
wodurch es einem sehr leicht kann dann entwischen.

Es wird auch vieles Simuliert und hier und dort mal ausprobiert,
so ist man vorne mit dabei, dann ist was war, zwar schnell vorbei,
doch bleibt einem auch dies dann nicht erspart, was andere nie erwartet.
So können sie sich gleich erfreuen, an dem was Gut ist von dem Neuen.

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Inwendig in dir ist der ganze Himmel - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Okt 21 2015, 00:12

Ein Kurs in Wundern - T 25:4:5

Inwendig in dir ist der ganze Himmel. Jedem Blatt, das zu Boden fällt, wird in dir Leben gegeben. Jeder Vogel, der je gesungen hat, wird wieder in dir singen. Und jede Blume, die jemals blühte, hat ihren Duft und ihre Lieblichkeit für dich bewahrt. Welches Ziel kann den Willen Gottes und Seines Sohnes ablösen, dass der Himmel ihm zurückerstattet werde, als dessen einziges Zuhause er erschaffen wurde?
Nichts vor ihm und nichts nach ihm. Kein anderer Ort, weder ein anderer Zustand noch eine andere Zeit. Nichts jenseits oder näher. Nichts anderes. In keiner Form. Dies kannst du der ganzen Welt und all den Gedanken bringen, die in sie eingetreten sind und sich eine kleine Weile irrten. Wie ließen deine eigenen Fehler sich der Wahrheit besser überbringen als durch deine Bereitwilligkeit, das Licht des Himmels mitzubringen, während du über die Welt der Dunkelheit hinaus ins Licht gehst?
---
Nur der Welt, die in einem sich befindet, kann man den Sinn und Zweck geben, dass sie ihre Vollendung finden kann.

Es heißt man soll kein Teil der Welt sein, d.h. sich von ihr bestimmen lassen, denn wozu hat man sein Selbst, denn die Welt findet ihre Bestimmung in uns und nicht wir in ihr.

An sich gibt es ja nichts in der Welt, was man fürchten müsste, da es nicht mit dem aufnehmen kann, was in uns ist und was das Spektrum dessen anbetrifft, womit wir innerlich verbunden sind, im Verhältnis zu dem, was uns unmittelbar bloß umgibt.

Dennoch sollte man nicht leichtfertig mit allem umgehen, denn auch dieses hat ja grundsätzlich die Anbindung zu diesem allem, so wie wir auch. Es gilt daher durchaus die größeren Regeln und Gesetze einzuhalten, damit auch diese einem ihren Schutz gewähren, wie man auch diesen seinen Dienst erbringt.

Man selbst ist daher die Brücke zum Himmlischen für die Welt, und gibt sich die Gaben, die man bereit ist einzubringen und zu geben, und enthält sich das vor, was man vorenthalten möchte.

Allgemein gesagt, da draußen gibt es nichts zu holen, denn es sucht alles auch nur den Himmel, der inwendig in uns allen ist.

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Guter Dinge sein und bleiben - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Okt 23 2015, 00:29

Ein Kurs in Wundern - T 25:6:6

Erlösung ist nicht mehr als ein Gemahnen, dass diese Welt nicht dein Zuhause ist.
Ihre Gesetze sind dir nicht auferlegt, ihre Werte sind nicht deine. Und nichts, wovon du denkst, du sähest es in ihr, ist wirklich überhaupt vorhanden. Das wird gesehen und verstanden, wenn jeder sein Teil übernimmt, um sie aufzuheben, wie er es tat, um sie zu machen. Er hat die Mittel für beides, wie schon seit jeher. Die Besonderheit, die er gewählt hat, um sich selbst zu verletzen, hat Gott genau von dem Moment an zum Mittel für sein Heil bestimmt, als die Wahl getroffen wurde. Seine besondere Sünde wurde zu seiner besonderen Gnade gemacht. Sein besonderer Hass wurde seine besondere Liebe.
---
Ist das nicht schön, dass wir alle vor unseren Problemen, welcher Art auch immer sie sein mögen, gar nicht weglaufen können? Da nur so sicher gestellt ist, das wir zu unserer Vollständigkeit immer wieder zurück finden können!

Jede ungünstige Richtung, ist die selbe die man zurück nimmt, zuzüglich der spannenden Herausforderungen welchen man dabei unterwegs begegnet. Alles nur ein großes und außergewöhnliches Abenteuer und wir alle entscheiden mit, wie weit wir in welche Richtung gehen wollen. Und dabei werden wir immer besser und lernen stets dazu, denn es bleibt ja nicht aus.

Wichtig bleibt also unterwegs zu sein und jede Schwäche, so schwach sie auch sei, mit allem was wir dafür tuen, wandeln wir sie zu einer Stärke und arbeiten ja nur an der Stärke dadurch. Denn es wird ja diese mit allem, ob nun an der untersten oder einer höheren Stelle diesem hinzugetan, es wird mit allem somit aufgewirtschaftet und aufgebaut, statt nur genutzt. Bei vorhandenen Stärke kann es sogar leichter passieren, dass sie nur genutzt würde oder man darin mal nachlässt.

Also gibt es an sich nichts zu fürchten, wenn man sich nicht gerade in der Form dafür entscheidet, seinen Mut weiter zu entwickeln. Sich einfach entscheiden Guter Dinge zu sein und zu bleiben und diesen stets einen Raum anzubieten, wie könnten die Guten Dinge da dann langfristig fernbleiben und sich nicht einfinden?!

Daher bloß das Streben nicht versäumen und vergessen, was wohl aus jeder Lage und Situation heraus möglich bleibt...

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Vergebung und Frieden - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Okt 27 2015, 22:28

Ein Kurs in Wundern - T 25:9:9

Die kleinen Probleme, die du behälst und versteckst, werden deine geheimen Sünden, weil du dich nicht entschieden hast, sie für dich beseitigen zu lassen. So sammelt Staub sich darauf an, und sie wachsen, bis sie alles bedecken, was du wahrnimmst, und dich zu niemandem gerecht sein lassen. Kein einziges Recht glaubst du zu haben. Und Bitterkeit, mit gerechtfertigter Rache und verlorener Barmherzigkeit, verurteilt dich als der Vergebung unwürdig. Diejenigen, denen nicht vergeben ist, haben einem anderen keine Barmherzigkeit zu schenken. Das ist der Grund, weshalb deine einzige Verantwortung darin besteht, Vergebung für dich selber anzunehmen.
---
Wenn man eh schon wo der Böse sein soll, so mag einer denken, dann brauche ich ja auch nimmer mehr nett sein oder mich überhaupt noch mühen im Guten zu bleiben. Aber es zählt ja doch mehr das, was man macht, als wie man wo dastehen sollte. Auch wenn letzteres mehr Eindruck auf einen machen sollte, wird einem ja die eigene Tat, gerade wenn sie unter größerer Herausforderung ausgeführt wird, angerechnet bleiben, und nicht, wie man wo dasteht.

Überhaupt, wenn man mit sich im reinen ist, wird man es auch eher mit seinem gesamten Umfeld sein, wenn nicht, wird es auch irgendwo Reibereien und Konflikte sogar geben müssen. Vieles kann man für sich klären, manchmal hängt es aber auch Notwendigerweise mit Anderem zusammen und es wir erforderlich bleiben, sich dem dort zu stellen, um es auszuräumen und die Rechnung auszugleichen.

Jedenfalls, will man in Frieden sein, wird man auch nichts aufrechterhalten dürfen, was diesem nicht zuträglich ist. Das kann man in sich und in Verbindung zu anderem um sich i.d.R. selber erkennen. Kann man es benennen, ist man auch schon einen Schritt weiter zum Frieden gegangen, da man sich ja diesem stellt und sich damit befasst. Und kann man sich erstmal umfassend selbst vergeben, wird sich meist auch zeigen, wie weit noch weitere Schritte darüber hinaus erforderlich sind.

Und was sollte denn wichtiger sein, als Frieden für sich, dadurch auch für Situationen, Zusammenhänge, Verbindungen und Andere betreffend?!

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Vernunft und ihr Ruf - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Okt 29 2015, 00:07

Ein Kurs in Wundern - T 24:1:2

Überzeugungen greifen einander niemals offen an, weil miteinander in Konflikt stehende Ergebnisse unmöglich sind. Doch eine unerkannte Überzeugung ist eine Entscheidung für einen Krieg im Geheimen, bei dem die Ergebnisse des Konflikts unerkannt gehalten und nie der Vernunft überbracht werden, um als vernünftig oder nicht vernünftig betrachtet zu werden. Und viele sinnlose Ergebnisse sind erzielt und bedeutungslose Entscheidungen getroffen und versteckt gehalten worden, um zu Überzeugungen zu werden, denen jetzt die Macht gegeben ist, alle nachfolgenden Entscheidungen zu lenken. Verkenne nicht die Macht dieser versteckten Krieger, deinen Frieden zu stören. Denn er ist in ihrer Gewalt, solange du dich entscheidest, ihn ihnen zu überlassen. Die geheimen Feinde des Friedens, deine geringste Entscheidung, Angriff statt Liebe zu wählen, die unerkannt und rasch dich herausfordert zu Kampf und zu Gewalt von weitaus größerer Einschließlichkeit, als du denkst, sind durch deine Wahl da. Verleugne weder ihre Anwesenheit noch ihre schrecklichen Ergebnisse. Das Einzige, was verleugnet werden kann, ist ihre Wirklichkeit, nicht aber ihr Ergebnis.
---
Eine Sache ist es von der Vernunft zu sprechen, eine andere ist es, diese hervorzubringen und ihr Wirksamkeit zu verleihen.

Ebenso ist es mit dem, was eigentlich von sich aus gar kleine Wirklichkeit oder Wirksamkeit hätte, außer man setzt darauf, dann entsteht trotz dessen auch durch einen ein Ergebnis daraus.

Bei manchen Überzeugungen, selbst wenn sie noch so verkehrt seien, wenn man sie der Vernunft vorenthält, dann bleibt es ja dabei, dass man eben diese Überzeugungen aufrechterhält und diese auch ihren Tribut einfordern werden, denn woher sollte die Wirksamkeit kommen, wenn man nicht selbst dafür etwas hinhält?!

Viele Worte braucht man nur, wenn man nichts sagen möchte,
wenige aber genügen, um etwas zu sagen.

Vernunft ist zudem besser, als ihr Ruf, da es auch mit ihr so ist, dass sie doch weniger Gebrauch erfährt, als wie man über sie sprechen hört, oder dieser in ihrer Abwesenheit andichtet oder was man ihr alles beizulegen versucht.

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Frieden durch Selbstakzeptanz - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Okt 31 2015, 01:02

Ein Kurs in Wundern - T 24:1:3

Das Einzige, was jemals als eine versteckte Überzeugung gehegt wird, die, wenngleich unerkannt, verteidigt werden muss, ist der Glaube an Besonderheit. Dieser nimmt viele Formen an, doch kollidiert er immer mit der Wirklichkeit der Schöpfung Gottes und mit der Größe, die Er Seinem Sohn gab.
Was sonst könnte Angriff rechtfertigen?
Denn wer könnte jemanden hassen, dessen Selbst das seine ist und Den er erkennt?
Nur die Besonderen können Feinde haben, denn sie sind verschieden und nicht dasselbe. Und jede Art von Unterschied zwingt Rangordnungen der Wirklichkeit auf und ein Bedürfnis zu urteilen, dem nicht entronnen werden kann.
---
Frieden durch Selbstakzeptanz bedeutet:
Man erkennt sich Selbst im Anderen
und den Anderen in sich Selbst.

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In Hoffnung und Ehrlichkeit - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Okt 31 2015, 23:56

Ein Kurs in Wundern - T 24:2:9

Auf dem Weg der Wahrheit bist du weit gekommen, zu weit, um jetzt zu wanken.
Nur einen Schritt noch, und jede Spur der Angst vor Gott wird hinschmelzen in Liebe. Deines Bruders Besonderheit und die deine sind Feinde und im Hass dazu bestimmt, einander zu töten und zu verleugnen, dass sie dasselbe sind.
Doch sind es keine Illusionen, die dieses letzte Hindernis erreichten, das Gott und Seinen Himmel so weit entfernt erscheinen lässt, dass Sie nicht erreichbar sind. Hier an diesem heiligen Ort wartet die Wahrheit, um dich und deinen Bruder in stillem Segen zu empfangen und in einem Frieden, der so wirklich und umfassend ist, dass nichts außerhalb davon steht. Lass alle Illusionen über dich außerhalb dieses Ortes, zu dem du in Hoffnung und Ehrlichkeit kommst.
---
Sobald die Erhebung des Menschen in höhere Bereiche erfolgt, wird es mehr die Rückkehr zum Vertrauten sein, zumindest das, was der Seele vertraut ist, als etwas gänzlich Unbekanntes. Kollektiv gesehen wird es wohl eher neu sein, weil es dem gesamten Menschenreich neue Perspektiven und unzählige Möglichkeiten eröffnet.

So wie ich es sehe, wird dann das nur mehr ins Bewusstsein treten, was auf Seelenebene bereits geübt und gelernt wurde, und es ist dann an der Zeit, dieses zur Anwendung zu bringen.

Es sind nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch Herausforderungen, vor allem derart, dass man auch leichter und schneller etwas anrichten kann, weil man direkteren Zugang und Zugriff auf das hat, was vorher außerhalb des Bewusstseins lag. So wird man auch leichter z.B. Verletzungen und irgendwelche Art von Schmerzen zufügen können, aber es wird auch eine breitere Wahrnehmung und Erkenntnis sich einstellen, bis man dank dieser und der Intuition dann doch weniger Fehler macht, obwohl die Möglichkeiten auch in der Hinsicht umfassender wären.

Nur noch Ehrlichkeit wird aber nützen, denn alles andere wird ebenfalls leichter erkannt. Das schließt nicht nur die Ehrlichkeit mit anderen ein, sondern ebenso auch die eigene mit sich selbst. Man muss nicht alles können, sofern man aufrichtig mit allem umgeht, wird auch das Bemühen erkannt und wer sollte einem dann etwas übermäßig krumm nehmen, außer, wenn er selbst ähnliche Schwierigkeiten vielleicht hat oder eben auch hinreichend mit anderem zu kämpfen und sich daher zusätzlich beeinträchtigt sieht u.ä. mehr noch.

Mit der Breite und Tiefe der höheren Bereiche, wird wohl jeder genug Herausforderungen und an neuen Möglichkeiten sowie Tätigkeitsbereichen finden, um sich dann noch länger unnötig an Nichtigkeiten aufzureiben, aber d.h. auch, dass doch gewisse Dinge vorher besser mal sitzen sollten, als nachher dort zu stehen, wo man sie am wenigsten gebrauchen kann...

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Die Welt von Morgen - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Nov 04 2015, 23:57

Ein Kurs in Wundern - T 24:4:3

Du kannst nur dich selbst verletzen. Das wurde oftmals wiederholt, ist jedoch immer noch schwer zu begreifen. Für einen auf Besonderheit bedachten Geist ist es unmöglich. Für diejenigen aber, die heilen und nicht angreifen wollen, ist es ganz offensichtlich. Der Zweck des Angriffs liegt im Geist, und seine Wirkungen werden nur da verspürt, wo er ist. Auch ist der Geist nicht begrenzt, und deshalb ist es unausweichlich so, dass ein schädlicher Zweck den Geist als eins verletzt. Nichts könnte für die Besonderheit weniger Sinn ergeben. Nichts könnte für Wunder sinnvoller sein. Denn Wunder sind nur eine Änderung des Zwecks vom Verletzen weg zum Heilen. Dieser Wechsel des Zieles "gefährdet" die Besonderheit tatsächlich, doch nur in dem Sinn, als alle Illusionen von der Wahrheit "bedroht" werden. Sie werden vor ihr keinen Bestand haben. Doch welcher Trost war je in ihnen, dass du die Gabe, die dein Vater erbittet, Ihm vorenthalten und sie stattdessen dort geben möchtest? Gibst du sie Ihm, so ist das Universum dein. Bietest du sie ihnen an, so können keine Gaben zurückgegeben werden. Das, was du der Besonderheit gegeben hast, hat dich bankrott sowie dein Schatzhaus öd und leer zurück gelassen, mit einer offenen Tür, die alles, was deinen Frieden stört, einlädt, einzutreten und Zerstörung anzurichten.
---
Die Welt oder wie das Leben auf Erden sein könnte?

Wenn der Konkurrenzgedanke endlich aufgegeben und als pure Kraftverschwendung angesehen wird, und globales Teilen (genauer gesagt Verteilen) einsetzt, weil man einsieht, wie viel Ressourcen andernfalls verschwendet werden, nun, dann stelle ich mir vor, könnte die Welt von Morgen ungefähr sich so entwickeln:

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden, es könnte eine Art Bedarfsstufen- und Leistungs-System eingeführt werden, welches die Grundbedürfnisse sicher abdeckt. So muss keiner mehr sinnlos Ängste um sein überleben schüren und Ängsten an sich wird der Hahn langsam abgedreht. Dieses dürfte bereits der meisten Kriminalität den Hahn zudrehen und die Möglichkeit eröffnen sich Allgemeinen oder höheren Zwecken zu verschreiben.

Die Produktionen werden nicht darauf ausgerichtet, profitabel zu sein, sondern den Bedürfnissen zu dienen die wirklich da sind und in der Menge, wie es notwendig ist oder wird. Die Qualität kann dann nach Haltbarkeit ausgerichtet sein und da es keine Konkurrenz gibt, wird das genommen, was am meisten den allgemeinen Bedürfnissen taugt und dazu auch Modular aufgebaut, dass sich alles möglichst leicht austauschen und ersetzen lässt und Ressourcen geschont werden.

Wohnraum könnte so aufgeteilt sein, dass man gemäß angemeldetem Bedarf und der Bedarfsstufe etwas bewohnt, was sich am besten eignet um seine Pflichten zu erfüllen, darüber hinaus aber auch dort hin ziehen oder vorübergehend wohnen kann, wo man möchte. Wenn es überall eine faire Verteilung gibt, kann man überall auch dort wohnen, wo man sich am besten in die Gemeinschaft einbringen kann. Ansonsten kann man überall so lange und sinnvoll, seine Erholungszeit verbringen, denn was sollte die Freiheit begrenzen, so lange es sich mit seinen Bedürfnissen und Pflichten verträgt?!

Verkehrsmittel könnten auch im wesentlichen ohne Eigentumsanspruch organisiert sein. Alles wird dann zu öffentlichen Verkehrsmitteln berufen und so organisiert, dass man dort die Verkehrsmittel zu Verfügung hat, die man benötigt und wo man damit am besten zurecht kommt. Da keinem etwas gehört, kann keiner etwas besitzen, außer es dient Bedürfnissen und Zwecken, die er ja anmelden und kundtuen kann. Und wo etwas fehlt, da wird es nachorganisiert und nachproduziert.

Mit globaler Zusammenarbeit und Wissensaustausch, kann dieses sehr schnell sich sehr breit zu höherem Niveau entfalten und sowohl rasant zunehmen, als auch allen am meisten dienen. Damit sollte auch einer, der heute im Überfluss sich wähnt, zu überzeugen sein, dass die technologischen Mittel die dann möglich sein werden, ihn besser da stehen lassen, als das, was er heute für Geld kaufen kann. Man vergleiche nur den Luxus und die Könige unlängst vergangener Zeiten, mit dem, was heute jeder Mittelstandsbürger bereits in seiner Wohnung hat, ob er denn unbedingt das Leben, in dieser Hinsicht jedenfalls, zu einem Pompösen hin, aber vergleichsweise Primitiven, unbedingt noch tauschen möchte?!

Es kann dann ein Fortschritt in allen Belangen statt finden, da man sich überwiegend nur den sinnvollen Dingen zuzuwenden bräuchte, wenn alles darauf ausgerichtet wäre dem Menschen zu dienen und weder müsste wer irgendwem etwas entwenden, was ihm in gleicher oder ähnlicher Weise zur Verfügung steht und wenn jeder bekommen würde, was er benötigt zuzüglich dem, was dann noch möglich wäre. Es gäbe genug Freizeit und jeder könnte so frei sein, wie jeder andere, jedenfalls vom Grundsatz her, wenn Bedarf und Allgemeinheit dieses zulassen...

Was uns davon abhält? Vermutlich nur eine breitere Masse, die diese oder eine Ähnliche Überzeugung teilt und soweit möglich sich darauf ausrichtet, zumindest der inneren Einstellung und Haltung nach und möglichst davon lässt, was nicht damit übereingeht, dass sich das Menschliche Leben in dieser Hinsicht entwickeln kann.

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Bedingtheit - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Nov 07 2015, 00:58

Ein Kurs in Wundern - T 24:5:1

Der Christus in dir ist ganz still. Er schaut auf das, was Er liebt, und erkennt es als Sich Selbst. Und so frohlockt Er über das, was Er sieht, weil Er erkennt, dass es eins mit Ihm und mit Seinem Vater ist. Auch die Besonderheit erfreut sich an dem, was sie erblickt, wenn es auch nicht wahr ist. Doch das, wonach du suchst, ist eine Quelle der Freude, wie du sie dir vorstellst. Das, was du wünschst, ist für dich wahr. Und es ist auch nicht möglich, dass du etwas wünschen und es dann an Glauben fehlen lassen könntest, dass es so sei. Das Wünschen macht so sicher wirklich, wie der Wille erschafft. Die Macht eines Wunsches hält Illusionen ebenso stark aufrecht, wie die Liebe sich selbst ausdehnt. Nur täuscht das eine, und das andere heilt.
---
Stille in sich, ist m.E. nicht nur auf banale Gedanken bezogen, sondern alles in sich zur Ruhe zu bringen und ins Gleichgewicht. Das ist nur leichter gesagt als getan, denn selbst das Umfeld kann in irgendeiner Weise schnell beitragen, das es aus den Fugen läuft, also, die Ruhe und das Gleichgewicht. Aber dann war es auch nur hinsichtlich etwas bestimmten oder vielleicht in einer bestimmten Lage, aber nicht grundsätzlich erreicht.

Dabei ist es ohnehin so, dass bei der rasanten Entwicklung und den Veränderungen, welche derzeit vor sich gehen, und den Anteilen in einem, die ähnlich schnell wechseln können, man derzeit sich kaum darauf einstellen kann, dass etwas von Dauer ist, jedenfalls diesseits, auch wenn es jenseits aufbewahrt bleiben mag.

Dennoch gibt es auch das ein und andere, was sich dann doch langfristig auswirkt, sei es eben jene Beharrlichkeit an etwas zu glauben, an etwas unentwegt zu arbeiten, sich nicht entmutigen zu lassen, unbeeindruckt aller Widrigkeiten... Ganz so wie es in der Bhagavad Gita heißt: das Gute wird nie untergehen.

Hängt nun das Schlechte und Dunkle vom Guten ab und könne ohne dieses gar nicht sein, oder wird vielleicht das Gute und Helle sogar durch das andere bedingt und kann nur so überhaupt erst als gut da stehen? Jedenfalls wäre alles Eins, dann wäre keins mehr unabhängig vorhanden. Daher ist es wohl letztlich und vor allem ein Erkenntnisweg, der beschritten wird. Die Frage ist, ob man es sich sparen kann? Aber könnte man sich dann auch wirklich erkennen und auch erfahren, eben dort, wie man worauf reagiert oder womit umgehen kann und womit nicht? Also ist beides wohl mindestens der Erkenntnis zuträglich und dient dazu diese zu erweitern und zu mehren.

Devino Melchizedek

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Re: Ein Kurs in Wundern

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