Ein Kurs in Wundern

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Rette dich selbst - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Nov 11 2015, 01:03

Ein Kurs in Wundern - T 24:7:1

Wie verbittert verteidigt jeder, der an diese Welt gebunden ist, die Besonderheit, von der er wünscht, dass sie die Wahrheit sei!
Sein Wunsch ist ihm Befehl, und er gehorcht. Nichts, was seine Besonderheit verlangt, versagt er ihr. Nichts, was sie braucht, verweigert er dem, was er liebt. Und während sie ihn ruft, hört er keine andere Stimme. Keine Mühe ist zu groß, keine Kosten sind zu hoch, kein Preis ist zu teuer, um seine Besonderheit vor der geringsten Kränkung, dem winzigsten Angriff, einem geraunten Zweifel, dem Andeuten einer Drohung oder irgend etwas, was nicht tiefste Ehrerbietung ist, zu retten.
Das ist dein Sohn, von dir geliebt, wie dich dein Vater liebt. Er steht jedoch an der Stelle deiner Schöpfungen, die dein Sohn sind, damit du die Vaterschaft Gottes teilen und sie Ihm nicht entreißen mögest. Was ist dieser Sohn, den du gemacht hast, damit er deine Stärke sei? Was ist dies Kind der Erde, das mit einer solchen Liebe überschattet wird? Was ist diese Parodie der Schöpfung Gottes, die den Platz der deinen einnimmt? Und wo sind sie, nachdem nun Gottes Gastgeber einen andern Sohn gefunden hat, den er ihnen vorzieht?
---
Alles was man nicht bereit ist höheren Zwecken zu weihen oder zu opfern, ist meist eben dieses benannte Kind. Selbst wenn es einen ja nur etwas kostet, ja bloß davon abhält ganz und heil zu sein..

Dagegen hat keine Vernunft eine echte Chance, solange es nicht freiwillig aufgegeben wird, das Kind, was meist Selbstsucht heißen mag oder wie es sich auch äußert, den Zugang zu diesem, den hat kein anderer in selber Weise wie man selber.

Das Gute ist doch, man braucht gegen keinen Irrsinn der Welt anzurennen, es reicht voll und ganz bereits, wenn man zu diesem nicht beiträgt und die eigenen Irrtümer korrigiert. Und hat es ein jeder gemacht, gibt es darüber hinaus keinen Irrsinn mehr.

Es reicht, wenn ein jeder sich selbst rettet, so gäbe es nichts darüber hinaus für keinen zu retten und zu tuen, im eigentlichen Sinne. Ja vermutlich ist es ohnehin nur Einbildung, zu meinen, man könne oder müsse mehr erretten als dies, d.h. sich selbst. Denn hat man wirklich alles geordnet, dann kann einem im eigentlichen Sinne auch nichts beikommen, ohne sich an dieser Ordnung ausrichten zu müssen...

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Wahrheit begegnet sich selbst - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Nov 16 2015, 01:12

Ein Kurs in Wundern - T 23:1:12

Die Illusion begegnet der Illusion, die Wahrheit begegnet sich selbst.
Die Begegnung von Illusion führt zum Krieg. Der Friede dehnt sich aus, da er auf sich selbst schaut. Krieg ist der Zustand, in dem die Angst geboren wird und wächst und zu dominieren sucht. Der Frieden ist der Zustand, in dem die Liebe weilt und sich mit anderen zu teilen sucht. Konflikt und Friede sind Gegensätze. Wo einer weilt, da kann der andere nicht sein; wohin der eine geht, da verschwindet der andere. Und so wird die Erinnerung an Gott in Geistern verschleiert, die zum Schlachtfeld von Illusionen geworden sind. Doch weit jenseits dieses sinnlosen Krieges leuchtet sie, bereit, dir wieder in Erinnerung zu treten, sobald du dich mit dem Frieden verbündest.
---
Es wird sich das, was keine Schnittstelle bildet oder hat, wohl kaum wirklich begegnen, worin und worauf basierend denn auch? So kann auch manche Stätte eben dadurch rein bleiben.

Der Vorstoß zur Einheit, welcher noch von Illusionen begleitet wird, ist durchaus kein angenehmer Ort, denn hier ist der Wandel, denn man steht zwischen den Welten, weder voll in der einen Welt verankert, noch gänzlich von der anderen frei und lernt dann beides voneinander zu scheiden.

Auf diesem Weg wird der Schleier der Illusion sein eigenes Gesicht vor dem der Einheit legen und man wird sich damit stets selbst verletzen, es lässt sich wohl aber nicht umgehen, bis man jede Illusion als solche abgelegt und als schädlich begriffen hat.

Die Schwierigkeit tritt vor allem dadurch auf, dass man der Einheit ja nicht irgendwo begegnet, sondern in sich selber und das man in sich selbst die anderen erfährt und es nicht mehr der Ort eigener Selbstsucht sein darf, andernfalls wird es im Konflikt enden müssen.

Sicherlich ist Vertrauen wesentlich hierfür, in erster Linie aber auch in sich selbst, denn weiß man Anstand zu wahren, dann wird dieses dazu führen, dass andere es in Verbindung zu einem zumindest auch könnten. Ansonsten wird man ihnen wohl zugestehen müssen, sich auch eigenen Illusionen zu stellen und solange man sich nicht vergreift und Illusionen für sich annimmt, können einem diese zumindest nichts anhaben...


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Der Sicht nach...

Beitrag  Devino Melchizedek am So Nov 22 2015, 23:41

Ein Kurs in Wundern - T 22:1:5

Deine Sicht ist dir zugleich mit allem anderen, was du verstehen kannst, gegeben worden. Du wirst keine Schwierigkeiten wahrnehmen, das zu verstehen, was diese Schau dir sagt, denn jeder sieht nur das, was er zu sein glaubt. Und das, was deine Sicht dir zeigt, wirst du verstehen, weil es die Wahrheit ist. Nur deine Schau kann dir das übermitteln, was du sehen kannst. Sie erreicht dich direkt, ohne dass sie dir gedeutet zu werden braucht. Was eine Deutung braucht, muss fremd sein. Auch wird es niemals verständlich gemacht werden können von einem Deuter, den du nicht verstehen kannst.
---
Im Grunde kann man vor allem dort sehen, dem Bereich seiner Selbst, wo man zu sich selbst gefunden hat, denn das was da ist, was es überlagert, sieht auch nur auf sich selber und es kann einem auch nur ein verzerrtes Bild liefern, bis der entsprechende Hintergrund einem dieses aufzeigt, weil er auch Teil von einem ist.

Was einem aber klar sein sollte, ist, dass das, was man anschaut, auch ein Anrecht hat, dass man es aufarbeiten muss, denn man macht es ja zu einem Teil von sich und dazu steht es ja vor dem erwähnten Hintergrund so lange bis man sich davon gelöst hat. Nebst dem, dass man es auch leicht beeinflusst, was man schaut, in dem, was man darauf richtet und abhängig eigener Klarheit, Reinheit und Gesinnung. Daher ist es oft gar besser, einfach mehr bei sich zu bleiben, bis man jedenfalls mit sich halbwegs im reinen ist.

Denn mit dem, was man sich vors Auge führt, bringt man auch sich selbst mit ein, und zwar mit dem, was da ist, nicht gleich mit dem, was man selbst von sich selbst hält. Denn die innere Sicht stößt ja nicht ins Leere und schaut doch etwas, und daher sollte man selbst soweit möglich leer sein, dass man nichts einbringt, was die Situation an sich nur verschlechtert. Jedenfalls der Sicht nach und zudem hat jeder wohl genug zu tuen, auch ohne, das dem hinzugefügt würde..

So kann man wohl sagen, sag mir, was du siehst, und sich sage dir, wer du bist, jedenfalls derweil... und ansonsten, wie weit und wohin will man die Sicht ausdehnen, ohne dass man zugleich auch ein Teil von dem ist, was man sieht, daher wird man auch nicht mehr sehen, als was das Selbst einen sehen lassen kann. Was zugleich auch beruhigend sogar ist, bei dem einen für einen und bei dem anderen für andere.

Und wenn es Liebe ist, weniger dem Gefühle nach, sondern aufrecht, dann wird man ohnehin darauf achten, was man von sich ausgehen lässt usw.

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Die Gabelungen des Weges - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am So Nov 29 2015, 02:20

Ein Kurs in Wundern - T 22:4:1

Gelangst du an den Ort, an dem die Gabelung des Weges deutlich sichtbar ist, kannst du nicht weitergehen. Du musst den einen oder anderen Weg einschlagen. Denn wenn du jetzt den Weg gerade weitergehst, den du vor der Gabelung gegangen bist, gelangst du nirgendwohin. Der ganze Zweck, so weit zu kommen, war, zu entscheiden, welchen Weg du jetzt einschlagen willst. Der Weg, den du gekommen bist, spielt keine Rolle mehr. Er kann dir nicht mehr dienen. Niemand, der so weit gelangt ist, kann die falsche Entscheidung treffen, obwohl er sie hinauszögern kann. Auch gibt es keinen Teil der Reise, der hoffnungsloser und vergeblicher erscheint, als dort zu stehen, wo der Weg sich gabelt, und sich nicht zu entscheiden, welchen Weg man gehen will.
---
Nicht nur gibt es im Leben gewisse Wendungen und Stellen, wo es kein zurück mehr gibt oder man sich unausweichlich entscheiden muss, meist noch tragender sind die Themen, die kollektiv und die Menschheit betreffend abgewickelt werden. Denn hier geht es nicht selten um einmalige Konstellationen, die womöglich niemals mehr wiederholt werden, weil die Begebenheiten und Umstände einmalig sind und nicht wiederkehren werden oder auch eine Entscheidung der Masse oder des Einzelnen abverlangt wird, gemäß dem, wie er sich positioniert etc.

Dann die Gelegenheiten nicht wahrzunehmen, oder vielleicht so mit anderweitigen Dingen beschäftigt zu sein, ob von sich aus, oder aufgrund dessen, was man bis dahin versäumt hat oder sich nicht hinreichend vorbereitet und entwickelt hat um daran teilzuhaben, was auch immer es wäre, ist dann doch unerheblich, außer, dass es wohl schade für einen wäre.

Denn in der heutigen Zeit kann man davon ausgehen, dass immer irgend welche Themen im Gange sind, die Menschheit betreffend, was kaum anders denkbar ist.

Eine Möglichkeit ist wohl sich an Gruppenarbeit zu beteiligen, es muss nicht einmal direkt äußeren Bezug geben, wenn die innere Anbindung da ist und man so auch mehr mitbekommen kann, was aktuell vorgeht und sich einbringt oder bereit steht, wenn es darauf ankommt. Aber auch dann liegt es immer noch bei einem, wie es darum steht, mitzuwirken, denn eine solche Teilhabe wird mehr wohl auf freiwilliger Beteiligung basieren.

Wie sollte es auch anders sein, als dass gewisse und sagen wir Hoheitlichen Dinge, etwas anderes als u.a. eigenständiges und freiwilliges Mitwirken forderten, denn es wäre kaum vorstellbar, dass sie auf Zwang basierten und nicht weniger wäre aber wohl auch Besonnenheit gefordert, denn wie sollte man auf Wankelmut oder Unbeherrschtheit u.dgl.m. vertrauen und setzen können, wenn damit keinerlei Beständigkeit gegeben ist?!

Es liegt an einem selbst, sich bereit zu machen, um für den Dienst für tauglich befunden zu werden...

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Beschaffenheit - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Nov 30 2015, 00:56

Ein Kurs in Wundern - T 22:4:7

Wie leicht ist es, dieses Wunder jedem zu schenken! Keiner, der es für sich empfangen hat, könnte es schwierig finden. Denn dadurch, dass er es empfing, hat er gelernt, dass es nicht ihm allein gegeben ward. Das ist die Funktion einer heiligen Beziehung: gemeinsam zu empfangen und zu geben, wie ihr empfangen habt. Solange ihr noch vor dem Schleier steht, sieht es schwierig aus. Doch streck nur deine Hand, verbunden mit der deines Bruders, aus und berühre diesen scheinbar so schweren Block, dann lernst du, wie leicht deine Finger durch seine Nichtigkeit gleiten. Es ist keine massive Mauer. Nur eine Illusion steht zwischen dir und deinem Bruder und dem heiligen Selbst, das ihr gemeinsam teilt.
---
Gewisse Mittel stehen nur in einem bestimmten Rahmen zur Verfügung, sei es, weil sie kleiner als dieser nicht sein können, oder sei es aufgrund der spezifischen Beschaffenheit, nach welcher Art sie sind und daher nicht ohnedem sein können.

So ist es aber auch mit jenem, was unüberwindbar scheint, und doch ist es auch nur in einem Rahmen besehen so, geht man mit etwas anderem da heran, dann gibt es auch das scheinbar Unüberwindbare gar nicht mehr, nachdem es seine Beschaffenheit anderem gegenüber nicht aufrechterhalten kann.

Man kann es gut an der Dichtigkeit von Stoffen ausmachen.
Jemand der alles auf's Materielle setzt, für den ist es ja eine Art von Stärke, wenn er etwas hat, was greifbar ist, sieht er sich auch schonmal dadurch anderen/anderem gegenüber im Vorteil, die nicht über solcherlei verfügen und wird auf gleicherlei Art Dinge verweisen, um es zu bezeugen und um weitere Stärke daraus oder darein legen versuchen. Und sich u.a. darauf stützen, dass feinerer Stoff diesen Schwereren ja nicht heben kann.

Ein anderer wird aber den feineren Stoff zum stärkeren zählen, weil der Gröbere diesen gar nicht fassen kann und auch nicht für sich verwenden, während der Feinere ja doch den Gröberen, wenn nicht heben, doch irgendwo durchdringen oder in irgend einer Weise eher für seine Zwecke verwenden kann, da er ja doch eine zugängliche Gegenständlichkeit immer noch darstellt.

Beide werden nach ihrer Art mehr gehen und für sich ihre Vorzüge bekräftigen suchen und doch ist nichts direkt besser, es ist einfach nur nach seiner Art gut. Die Frage wäre eher daher, in welcher Zeit bewegen wir uns derweil? Ist es ratsam in die Materie reinzusteigen, weil es darum ginge, darin tätig zu sein, oder doch sich davon zu lösen, weil sich ohnedem ein angemesseneres Tätigkeitsfeld auftut?

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Zustände und Umstände - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Dez 08 2015, 00:28

Ein Kurs in Wundern - T 21:E:1

Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt. Die Welt, die du siehst, ist das, was du ihr gegeben hast, nicht mehr als das. Doch wenn sie auch nicht mehr als das ist, ist sie auch nicht weniger. Deswegen ist sie für dich wichtig. Sie ist das Zeugnis für den Zustand deines Geistes, das äußerliche Bild eines inneren Zustands. Wie ein Mensch denkt, so nimmt er wahr. Suche deshalb nicht, die Welt zu ändern, sondern entscheide dich, dein Denken über die Welt zu ändern. Die Wahrnehmung ist eine Folge und nicht eine Ursache. Das ist der Grund, weswegen eine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern bedeutungslos ist. Alles, was mit der Schau betrachtet wird, ist geheilt und heilig. Nichts, was ohne sie wahrgenommen wird, bedeutet irgend etwas. Und wo keine Bedeutung ist, da ist Chaos.
---
Also lässt sich sagen, so viel Macht und Kraft in einem ist, so viel Macht und Kraft kann auch die Welt haben und ausüben, die man sieht und wie man sie betrachtet.

Nicht selten mag die Welt bedrohlich sein oder aber auch alles scheinbar auf Zufälligkeit und Willkür basieren, aber dann auch wahrscheinlich daher, weil man sich für die eigene Sicht darauf nicht verantwortlich ansehen möchte.

Es gibt durchaus die Möglichkeit festzustellen, dass zumindest das meiste um einen wesentlich auf das reagiert, was in einem ist und was daher auch von einem ausgeht. Je mehr Vernunft man bei sich führt, desto eher hat man auch eine vernunftbeseelte Welt um sich, wenngleich auch jedes lebendige Wesen seinem eignen Willen folgen mag, wird es doch auf andere unter Einbeziehung dessen agieren, was sie umgibt und von ihnen ausgeht und auch, was sie vor sich selbst vertreten.

Vernunftbeseelt kann auch bedeuten, dass nicht alles nur geordnet abläuft, sondern dann noch mehr, wenn alles um einen eine höhere Ordnung ausdrückt, diese aber kann auch Unordnung wiederspiegeln, dann nämlich, wenn es ein größeres Thema abbildet und transportiert und in eben dieser Weise dann immer noch eine höhere Ordnung heißen kann.

Klar hat jeder seinen Spielraum, doch wird dieser auch beeinträchtigt, dort vor allem, wo sich Schnittmengen bilden und nicht alles dient auch zugleich höheren Zielen.

Aber so gut oder schrecklich es auch sei, es ist mit einem Selbst vorbei, denn alles, was auch geschieht, geht einen selber betreffend nicht über einen Selbst hinaus, da für einen ja nicht mehr sein kann, als man selbst ist. Und was Allgemein ist, hat nur so viel mit einem gemein, wie es eine Schnittmenge gibt und alles darüber hinaus, ist für einen unbestimmt bzw. ja auch nicht alles für einen bestimmt...

Es liegt also auch an einem, Vernunft, Relativität u.dgl. mehr zuzulassen und einzulassen und manch anderes besser weniger, denn in die Relativa kann man eben das legen und lenken, was besser nicht Übermaß annehmen sollte und in die Vernunft z.B. das, was ruhig Übermaß haben darf und so ist man ein Sich-Selbst-Verantwortliches-System zugleich und jederzeit und für sich und vor sich in der Verantwortung, ob man nun will oder auch nicht.

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Vor allem will ich sehen - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Dez 10 2015, 00:59

Ein Kurs in Wundern - Ü:L56:2 - Vor allem will ich sehen

Wenn ich begreife, dass das, was ich sehe, das widerspiegelt, was ich zu sein vermeine, dann wird mir klar, dass die Schau mein größtes Bedürfnis ist. Die Welt, die ich sehe, bezeugt die Furcht erregende Natur des Selbstbildes, das ich mir gemacht habe. Wenn ich mich daran erinnern möchte, wer ich bin, so ist es unerlässlich, dass ich dieses Selbstbild loslasse. Wird es durch die Wahrheit ersetzt, so wird mir die Schau mit Sicherheit gegeben. Dank dieser Schau werde ich die Welt und mich selbst mit Barmherzigkeit und Liebe betrachten.
---
Alles was ich sehe in der Welt und vor allem, kann ich mich davon nicht abwenden, hängt es womöglich damit zusammen, dass ich mich selbst betrachte. Denn sicher ist, dass man irgend etwas sehen wird, denn man wird in einer Welt ja sein, ob sie nun nurmehr mit einem selber zu tuen hat oder eine Schnittmenge mit anderen bildet.

Sich selber wird man nicht entkommen können, wohin und in welche Welt denn auch?
Denn wie sollte einem etwas näher gehen können, als man selbst?
Und wie sollte einem etwas Größeres begegnen, als man selbst?
Wenn nun doch, dann könnte man es nicht fassen, als wiederum nur sich selbst darin und dadurch...

Daher gilt sogar dann alle Furcht auch nur sich selbst. So kann man aber auch selbst entscheiden, was man sieht, denn es ist ja eines wie das andere, nicht mehr für einen, als man selbst.

Wesentlicher ist dann, dass man gar nichts bewerten muss, wie etwas sein soll. Kann man davon lassen, dann kann sich dieses zum einen zeigen, wie es wirklich ist, denn man lässt es dort wo es sich befindet und man kann selber bleiben wo man ist und alles kann seinen Gang weiter gehen.

Ob schlecht, ob gut, man fasse Mut
und bleib sich treu, immer wieder aufs neue,
so kann man recht sehen und alles verstehen...

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Licht an, Licht ist, Licht bleibt - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Dez 10 2015, 23:08

Ein Kurs in Wundern - T 21:2:7

Für den Heiligen Geist ist es leicht genug, dir den Glauben an die Heiligkeit zu geben und die Schau, um sie zu sehen. Doch du hast den Altar, auf den die Gaben hingehören, nicht offen und nicht unbesetzt gelassen. Wo sie sein sollten, hast du deine Götzen für etwas anderes aufgestellt. Diesem anderen "Willen", der dir zu sagen scheint, was zu geschehen hat, gibst du Wirklichkeit. Und deshalb muss dir das unwirklich scheinen, was dir zeigen würde, dass es anders ist. Von dir wird nur verlangt, der Wahrheit Platz zu machen. Von dir wird nicht verlangt, etwas zu tun oder zu machen, was dein Verständnis übersteigt. Das Einzige, was von dir erbeten wird, ist, sie einzulassen; nur aufzuhören, das zu behindern, was von selbst geschieht; einfach die Gegenwart dessen wieder zu erkennen, wovon du dachtest, dass du es weggegeben hattest.
---
Damit mehr Gutes geschieht, muss nur weniger Ungutes getan werden, denn die Natur des Menschen ist ja gut. Warum? In Anbetracht dessen, woher er stammt und wie viel Arbeit schon in ihm steckt, wieso sollte es da anders darum bestellt sein?!

Die hauptsächliche Schwierigkeit wird meist ja die sein, dass auch Schlechtes nicht selten in der festen Überzeugung begangen wird, es wäre etwas Gutes oder man sei mindestens im Recht dazu, nurmehr seltener wird es wohl wissentlich begangen.

Nicht selten kommt hinzu, dass es aufgrund eines anderen Willens getan wird, in der Ansicht, es sei aber der eigne oder weil es einem mehr verspricht, als daraus entstehen kann. Den größeren Verlust hat aber immer noch der Täter selber, der seinen Willen dahin gab.

Es scheint so, dass Gutes eher geschieht, das Schlechte aber getan wird. So ist's nicht unklug, zu prüfen, was man tut und ob es nicht besser wäre, es zu lassen. Vielleicht ist's sogar nicht abwegig, eher bereit sein das zu tuen, wozu man nicht geneigt ist und wenn irgend eine Form von Trägheit als Ursache ausgemacht werden kann, und das zu lassen wozu man neigt, außer es ist Einsicht dabei, warum es doch besser nicht unterlassen werden sollte..

So furchtbar es auch sei, was auf einem Lastete, wenn nichts getan wird, kommt es zum Abbruch für jenes. Bleibt man beim Licht, so wird der Schatten schwinden, denn Licht erleuchtet jeden Schatten, ein Schatten kann nur sein, wo kein Licht hinkommt und doch muss irgend ein Licht schon gewesen sein, damit sich dort überhaupt etwas regte, doch Licht braucht kein Schatten um zu lichten...

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Technische Beschaffenheit - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Dez 16 2015, 01:02

Ein Kurs in Wundern - T 21:5:8

Glaube, Wahrnehmung und Überzeugung können falsch eingesetzt werden und den Bedürfnissen des großen Täuschers genauso dienen wie der Wahrheit. Doch hat Vernunft in der Verrücktheit überhaupt keinen Platz, noch lässt sie sich anpassen, damit sie deren Zweck entspricht. Glaube und Überzeugung sind stark in der Verrücktheit und lenken die Wahrnehmung zu dem hin, was der Geist wertschätzt. Doch die Vernunft hat damit überhaupt nichts zu tun. Denn die Wahrnehmung fiele augenblicklich weg, wenn man Vernunft anwendete. Es gibt keine Vernunft im Wahnsinn, denn dieser hängt völlig von der Abwesenheit der Vernunft ab. Das Ego wendet sie niemals an, weil es nicht merkt, dass sie existiert. Die partiell Wahnsinnigen haben Zugang zu ihr, und nur sie bedürfen ihrer. Die Erkenntnis hängt nicht von ihr ab, und die Verrücktheit schließt sie aus.
---
Viel Zeit lässt sich damit zubringen, zu schauen, wer was ist und was er wohl tut. Die Frage ist aber auch, ob es nicht doch lediglich die eigenen Projektionen sind, denn man erkennt sich erst selbst im anderen und erst wenn man es angenommen hat und damit umgehen kann, erkennt man die anderen hinzu. Zum anderen tut es aber nichts zur Sache, denn jeder kann nur so viel, wie er kann und ansonsten bringt es einen selbst auch meist nicht weiter, außer man betrachtet alles als Lehre ums unter die Erfahrung zu subsumieren.

Wenn viel Zeugs einer Art eingebracht wird, kann man sich daher auch streiten, wem was nun zugehöre, es wird nur nichts daran verändern können. Geht man in die Ablehnung von etwas, dann hat man sich damit polarisiert. Also bringt es am meisten, es anzunehmen und abzuarbeiten, hinsichtlich der Dinge.

Ebenso wie man nicht bei sich ist, wenn man nicht anhält, so wenig auch an dem dran, wenn man nicht zuvor die Schichten löst, die man zum abarbeiten eingesammelt hat, denn diese sind ja dann immer dazwischen. Was viel damit zu tuen hat, womit man die vergangenen Jahre beschäftigt war, denn nicht selten wird man noch mehr Jahre brauchen um es aufzuarbeiten, wenngleich vielleicht auch mal einiges, was technisch möglich ist, zwischen den Inkarnationen. Dann braucht man sich nicht vorzumachen, man würde weltbewegende Dinge abarbeiten, wenn man schon technisch gesehen gar nicht rankommen kann, als erstmal an das, was man bei sich hat um überhaupt an etwas anderes dann tatsächlich ranzukommen, wenngleich dieses mit dem anderen in Verbindung stehen mag und man so auch eben das bei sich besser bearbeiten kann, wenn man sich mit den Themen beschäftigt.

Jedenfalls ist vieles ein rein technischer Vorgang, da kann man sich noch so viele moralischen Dinge zuschreiben oder es nach irgendwelchen Personen suchen zuzuordnen, es ändert nur rein gar nichts, an dem, was da ist und dieses lässt sich am meisten ändern, wenn man selbst auch da ist und sich darum kümmert. Und so wird man dann immer noch früher oder später stets bei dem ansetzen müssen, was ist und nicht was man sich wünschte es wäre. Denn nur was wirklich gepflegt wurde, kann auch von entsprechendem Nutzen sein, auch für andere.

Jedenfalls in gewisser Hinsicht ist die reine oder auch praktische Vernunft, die sich eben nur als Vernunft und hinsichtlich der Vernunftdinge gebrauchen lässt von einem technischen Wert und schon können viele Sinnlosigkeiten bestimmter Art entfallen und man sich zum wesentlichen hinwenden, wenn man einfach bei der Vernunft bleibt.

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Was wohl noch alles kommt... - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Dez 19 2015, 02:27

Ein Kurs in Wundern - T 21:5:1

Die Wahrnehmung wählt aus und macht die Welt, die du erblickst.
Sie wählt sie buchstäblich so aus, wie es der Geist bestimmt. Wäre alles Übrige gleich, so würden die Gesetze von Größe, Form und Helligkeit hier womöglich gelten. Es ist nicht gleich. Denn das, wonach du suchst, wirst du mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit entdecken als das, was du lieber übersehen möchtest. Die stille sanfte Stimme Für Gott wird für diejenigen, die Sie hören wollen, nicht übertönt von all dem heiseren Geschrei und der sinnlosen Raserei des Ego. Die Wahrnehmung ist eine Wahl, keine Tatsache. Von dieser Wahl jedoch hängt weitaus mehr ab, als du bisher überhaupt ahntest. Denn von der Stimme, die du zu hören wählst, und von dem, was du zu sehen wählst, hängt dein ganzer Glaube an das, was du bist, völlig ab. Die Wahrnehmung ist nur ein Zeugnis dafür und niemals für die Wirklichkeit. Doch kann sie dir die Bedingungen zeigen, unter denen ein Gewahrsein der Wirklichkeit möglich ist, oder diejenigen, unter denen es niemals sein könnte.
---
Die eigene Wahrnehmung bestimmt einen selbst, aber nicht die anderen. Man muss anderen schon gestatten sie selbst zu sein, was nichts mit äußeren Ausdrucksmöglichkeiten zu tuen hat, als vielmehr ihnen zugestehen, auch einfach Mensch sein zu können, ebenso wie alles das, was in irgend einer Hinsicht darüber hinaus geht, ohne da in irgend etwas hinein mengen zu versuchen, denn selbiges möchte man ja auch für sich ja nicht anders haben. Jedenfalls solange es demjenigen wirklich inhärent ist und nicht zu lasten des Habitus geht u.ä.

Ist man der Meinung, man hätte nicht genug bei sich schon zu tuen, dann ist es wohl immer ratsamer auf die Sache als denn auf Jemanden gezielt zu gehen, da es ja auch schon einen größeren Allgemeinnutzen verspricht. Darüber hinaus nicht alles überbewerten, was kaum von Wert sein kann, wenn es z.B. nur mit etwas Selektiertem zusammenhängt, denn dem, Alle, die Meisten, oder Viele, betreffendem.

Dazu ist auch entscheidender, wohin etwas führt und nicht wie etwas mal war, was schon Morgen nicht mehr eine nennenswerte Bedeutung mit sich führt und wie weit es tatsächlich etwas besser stellt, als nur etwas hin und her zu schieben, ohne das etwas sich daher verändert, um dann zu mehr zu gereichen, als vor dem.

Es ist heut zu Tage vieles schon ansprechbar, was vor Jahren nicht ansprechbar war, weil es nicht die Bedeutung einnehmen und bekommen konnte, da die Strukturen es ungünstig fallen ließen und es daher nur ungünstig sich auswirkte oder nicht so sich gestalten lies, wie es im Grunde angestrebt war. Daher bleibt wohl die gute Hoffnung darin, wie es in ein paar Jahren ausschaut und was möglich werden mag, was heute vielleicht noch kaum vorstellbar ist, da es einfach noch nicht genug Gewichtung aufbringen kann...


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Man kann nicht alles haben.. - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Dez 22 2015, 01:38

Ein Kurs in Wundern - T 21:7:3

Rasend und laut und stark scheinen die Finsteren zu sein.
Sie kennen aber ihren "Feind" nicht, sondern hassen ihn nur. Im Hass sind sie zusammengekommen, doch ohne sich zu verbinden. Denn hätten sie das getan, wäre Hass unmöglich. Das Heer der Machtlosen muss sich in der Gegenwart der Stärke auflösen. Diejenigen, die stark sind, sind niemals Verräter, denn sie brauchen nicht von Macht zu träumen und ihren Traum auszuagieren. Wie würde denn ein Heer in Träumen handeln? Auf jede beliebige Weise. Man könnte sehen, wie es jeden mit allem Möglichen angreift. Im Traum liegt keinerlei Vernunft. Eine Blume wandelt sich in einen Speer voll Gift, aus einem Kind wird da ein Riese, und eine Maus brüllt wie ein Löwe. Und Liebe wandelt sich genauso leicht zu Hass. Das ist kein Heer, sondern ein Irrenhaus. Was ein geplanter Angriff zu sein scheint, ist ein Tollhaus.
---
Das was dann gut funktionieren könnte, ist einfach einen Topf drüber zu stülpen, in derlei Träumen, wenn man sie nun hätte. Überhaupt ist es auch die Frage, was man wie anfasst oder ob überhaupt, denn ist man erstmal in eine bestimmte Position oder Stellung dazu gegangen, dann wird man womöglich nur noch Optionen haben, aber die Entscheidung als solche Teilnehmer zu sein ist dann bereits gefällt.

Bliebe man nun beim Traum, dann kann man sich auch entscheiden und es sich fest vornehmen, aus einem Traum aufzuwachen; das geht auch tatsächlich mit Nächtlichen Träumen, wenn man sich vorher vornimmt aufzuwachen, sofern es einem nicht behagen sollte. Wobei es da ja Unterschiede gibt, wie weit man etwas nur verarbeitet, oder auch mehr darin agiert oder damit zu kämpfen hat. Aber wenn man sich für den Traum entscheidet, oder es auch einfach nur hinnimmt, dann hat man nur noch die Optionen die ein Traum bietet offen und die Mittel, die diesem entsprechen.

Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen Dingen im Leben, man kann nicht mehr auf das Übergeordnete zugreifen, wenn man sich für etwas Geringeres oder Unbedeutenderes entschieden hat. Und nicht immer zählt das, was Eindruck macht, nein gerade wenn es Eindruck macht, hat man sich diesem meist unterworfen oder wird davon beherrscht u.ä.

So ist es auch nicht nur mit den Optionen, sondern auch mit dem, was einen selbst betrifft und was es aus einem macht. Denn einer der träumt, hat nicht die Möglichkeiten zur Hand, wie jemand der wach ist. So auch wenn man anderweitig etwas bestimmtes macht, dann kann nichts, was damit nicht übereingeht, einem noch als Option offen bleiben.

Dennoch wird man sich manchmal entscheiden müssen, denn ebenso wenn man sich nicht entscheidet, hat man sich entschieden und evtl. werden gewisse Möglichkeiten dann dahin schwinden, da sie nicht beim Unentschiedenen verbleiben. Zweifelsfrei ist Weisheit ein gutes Mittel, da sie einem im wesenskern aufzeigt, wohin etwas führt oder führen könnte, als wäre man diesem bereits begegnet und vielleicht rührt die Weisheit ja auch von derlei Begegnungen, ob sie nun in der Erfahrung stattfinden oder eben nur in der Erkenntnis und Einsicht.

So ist es auch mit dem Aufsehenerregenden, dass was damit nicht überein geht, ist dann auch dahin. Sicherlich kann man in einer Weise damit etwas erreichen, in einer anderen Weise aber mehr noch dadurch, dass man z.B. mit gänzlich banalen Mitteln arbeitet, die aber schlichtweg alle betreffen und keinen ausnehmen. Man kann sich danach richten, was alle, die meisten oder viele oder auch nur wenige betrifft.

Ziehen wir einen banalen Grundsatz heran, je schlichter er ist, desto eher wird es so kommen, dass es einfach keinen gibt, der sich davon ausnehmen könnte. Was aufregende Unterhaltung anbetrifft, ähnlich dem, worauf auch die heutigen Medien und vor allem Nachrichten aus sind, dann wird man auch viele ansprechen, aber doch wird es Morgen schon meist keine Bedeutung mehr haben, dass aber was bleibt, ist der Grundsatz, weil er ein Grundsatz ist.

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Warum wollte man Christus Jesus umbringen? - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Dez 26 2015, 00:50

Ein Kurs in Wundern - T20:2:5

Du schaust noch immer mit des Körpers Augen, und sie können nur Dornen sehen. Doch hast du um eine andere Sicht gebeten und sie empfangen. Diejenigen, die die Zielsetzung des Heiligen Geistes als ihre eigene annehmen, teilen auch Seine Schau. Und was es Ihm ermöglicht, Sein Ziel von jedem Altar leuchten zu sehen, ist jetzt dein, wie es auch Sein ist. Er sieht keine Fremden, sondern nur innig geliebte und liebevolle Freunde. Er sieht keine Dornen, sondern nur Lilien, die im sanften Widerschein des Friedens funkeln.
---
Warum wollte man Christus Jesus umbringen?

Einer der Gründe ist wohl der, dass man seinerzeit nicht zwischen Trägern (Körpern) und Inhalten unterscheiden konnte. Und gerade deswegen sollte man sich auf den Inhalt richten, gerade, wenn man mit diesem nicht konform gehen sollte oder Gegensätze bei einem aufploppen.

Es spielt keine Rolle wie herausragend ein Gefühl sein mag und wie betörend, wenn man zugleich einem Träger schadet, schadet man ganz sicher mehr, als man hilft, und das kann dann nicht sonderlich nett sein und wird auch sonst allem, was man dann tut nicht sonderlich zuträglich sein!

Auch überhaupt, wenn man die Zuordnung nicht hinbekommt, um mit den Dingen natur- und geistgemäß umzugehen (vielleicht auch nur, weil man noch in einem anderen Zeitalter steckt, vom Wesen oder Selbst her) und so alles etwas verschoben zuordnet, dann ist dadurch alles was man tut kaum so, dass man damit helfen könnte. Wenngleich man nicht umhin kommt dennoch etwas zu tuen, sei's aus der Situation oder den Gegebenheiten heraus, aber auch, wenn man an der Zuordnung arbeitet um sie mal auf die Reihe zu bekommen.

Den Umgang erleichtert es natürlich nicht und grundsätzlich ebenso wenig die Zusammenarbeit mit anderen. Am zuträglichsten ist es wohl sich mehr um Inhalte zu kümmern und zur Sache hin zu arbeiten und den anderen ihren eigenen Verantwortungsbereich zu überlassen.

Wie heißt es doch, wie will man Gott lieben, den man nicht sieht, wenn man nicht zuerst das liebte, was man sehen kann. In dem Zusammenhang gefragt, wie viel kann Liebe mit Gefühl zu tuen haben? Sollte man nicht etwas erkennen, um es wirklich lieben zu können und kann man etwas lieben, was man ganz und gar nicht erkennt?

Man kann aber Gefühle haben und dennoch schaden, auch trägt kein Gefühlt dazu bei etwas besser zu erkennen, weil es ja nicht die Sache selbst ist. Aber kann Liebe nun auch schaden? Unwahrscheinlich! Demnach ist Liebe wohl mehr das empfinden und erkennen, wie etwas ist, als etwas daran überhaupt nur verändern zu wollen. Auch ist das Gefühl vom Stoffe her mehr der Astralebene zuzuordnen, die Liebe aber ist keiner Ebene zuzuordnen, sondern übergreifend und gehört mehr zu Buddhi/Seele vom Wesen her jedenfalls.

Alles mal als Grundsatz gesagt und lediglich zur Ertüchtigung der Urteilskraft allgemein.

Devino Melchizedek

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Mit dem Willen gehen - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Dez 31 2015, 01:26

Ein Kurs in Wundern - T 19:4:D7

Es scheint dir, dass die Welt dich ganz und gar im Stiche lassen wird, wenn du nur deinen Blick erhebst. Doch alles, was geschehen wird, ist, dass du die Welt für immer verlassen wirst. Das ist die Wiedereinsetzung deines Willens. Sieh ihn mit offenen Augen an, und du wirst nimmermehr glauben, dass du in der Gewalt von Dingen jenseits von dir bist, von Kräften, die du nicht kontrollieren kannst, und von Gedanken, die dir gegen deinen Willen kommen. Es ist dein Wille, dieses anzusehen. Kein verrücktes Verlangen, kein trivialer Impuls, das wieder zu vergessen, kein Stich der Angst noch der kalte Schweiß des scheinbaren Todes können deinem Willen standhalten. Denn was dich von jenseits des Schleiers her anzieht, das ist auch tief in dir, der du ungetrennt davon bist und vollständig eins.
---
So als ob man manchmal nicht mit, aber auf jedenfalls nicht ohne Willen gehen kann. Mit nicht, wenn es einem widerstrebt und man damit nicht recht umgehen kann und ohne geht nicht, weil man alles mittels seines Willens empfängt und auch bewegt.

Im Grunde braucht man nur seinen eigenen Willen vollständig zu empfangen und man hat alles empfangen, was man hat und ist. Nur die Frage, ob man es auch aushalten kann, denn bereits ein Bruchteil kann sehr anstrengend sein. Es ist wie mit dem Symbol der Schlange, die den eigenen Schwanz und sich so selbst frisst.

Letztlich ist es gar nicht möglich zu verfehlen, noch es nicht auszuhalten, was man ja selbst ist. Es ist wohl dann mehr das, was man nicht ist, was es nicht aushält, und doch kann man nicht der werden, der man einmal ist, ohne alles auch mitzunehmen, was jetzt da ist und einen eins ausmacht.

Und doch muss es einmal so kommen, dass man alles aus dem Willen lässt, was nicht einem seins ist und alles empfängt, was man ist und nur dann hat alles vollständig nur die Bedeutung, welche es haben muss für einen...

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Die Entscheidungen - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jan 01 2016, 02:47

Ein Kurs in Wundern - T31:6:3

Die Erlösung verlangt nicht, dass du den reinen Geist erblickst und den Körper nicht wahrnimmst. Sie bittet lediglich darum, dies solle deine Wahl sein. Denn du kannst den Körper ohne Hilfe sehen, doch du verstehst nicht, wie du eine von ihm unabhängige Welt erblicken kannst. Es ist deine Welt, welche die Erlösung aufheben wird, und sie wird dich eine andere Welt erblicken lassen, die deine Augen niemals finden könnten. Kümmere dich nicht darum, wie dies jemals sein könnte. Du verstehst nicht, wie das, was du siehst, erstand, um deiner Sicht zu begegnen. Verstündest du es, wäre es vergangen. Der Schleier der Unwissenheit ist vor dem Bösen und dem Guten vorgezogen und muss durchschritten werden, damit beides verschwinden möge, sodass die Wahrnehmung kein Versteck mehr findet. Wie wird das getan? Es wird gar nicht getan. Was könnte es im Universum geben, das Gott erschaffen hat, was noch getan werden müsste?
---
Wie es sich oft zeigt, gibt es Stunden, oder auch Tage und Monate und Jahre, die mehr die Sonnen- oder Mond-, die Tages- oder Nachtseite bestärken bzw. in den Vordergrund rücken lassen, was vielleicht auch mit den geraden und ungeraden Zahlen zusammenhängen mag.

Nicht alles muss eine Rolle spielen, und nicht jeder spricht in gleicher Weise auf alles an. Doch wird oft das, was im Geiste wacht, mehr vorangebracht, während die Manifestations- oder Formseite nur schleppender voran kommt und umgekehrt. Vieles ist ja von Zyklen bestimmt, daher ist es oft hilfreich darauf zu achten und es soweit möglich einzubeziehen.

Es wird sich wohl noch zeigen, was das Jahr 2016 alles mit sich bringt. Es spricht wohl sehr viel für größere Veränderungen und während es im Jahr 2015 mehr um geistige Veränderungen und Entwicklungen ging und nicht zu wenig davon (was auf die Sonnen- und Tagesseite deutet), könnte es im Jahr 2016 sich mehr um die Mond- und Manifestationsseite drehen, was eigentlich das Menschliche Leben an sich leichter zu bewältigen gestalten ließe, doch aber die geistige Entwicklung damit eher schwerfälliger machen könnte.

Doch hängt nicht wenig auch davon ab, wie etwas angenommen oder womit umgegangen wird und wofür die Menschheit und auch die Mehrheit sich entscheidet und mehr sich dran erfreut oder auch drunter leidet...

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Zwischen Zugzwang und Übereilung - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jan 12 2016, 01:46

Ein Kurs in Wundern - T 19:4:Ba17

Den Jüngern des Ego ist es nicht gegeben, einzusehen, dass sie sich selbst dem Tode hingegeben haben. Freiheit wird ihnen angeboten, aber sie haben sie nicht angenommen, und das, was angeboten wird, muss auch empfangen werden, um wahrhaft gegeben zu sein. Denn auch der Heilige Geist ist ein Medium der Kommunikation, das vom Vater empfängt und Seine Botschaften dem Sohn anbietet. Genau wie das Ego ist auch der Heilige Geist Sender und zugleich Empfänger. Denn was durch Ihn gesandt wird, kehrt zu Ihm zurück und sucht sich selber auf dem Weg und findet, was es sucht. So findet denn das Ego den Tod, den es sucht, und bringt ihn dir zurück.
---
Alles findet seine Vollendung in sich selber. Ganz gleich was es ist, es ist wohl so lange unterwegs, bis es sich wieder begegnet und sich erkennt.

Begegnen allein reicht nicht, denn was sich nicht erkennt, vereinigt sich nicht und findet auch nicht zu sich. Und was sich erkennt, aber nicht begegnet, kann sich nicht beikommen und ebenso wenig zusammenfinden.

Nicht beikommen hieße soviel, dass man sich nicht im selben Tempo bewegt, nicht anhält, oder das man das, was dazwischen kommt und ist, nicht ausräumt. Dabei ist es wohl unerheblich, ob es daher rührt, dass man es ganz toll findet und nicht loslassen möchte oder weil man nicht loslassen kann, weil man sich dagegen aufsträubt.

Das Erkennen in dem Zusammenhang hieße, es nur so anzunehmen, wie es ist, nicht wie man es gerne hätte und es nicht zum Platze kommen ließe, wo es sich zusammenfügt und hin passt.

Also entzündet man wohl besser nur so viel Lichter, wie man sie im Auge behalten kann, damit das Licht auch empfangen wird. Hinreichend um genug zu überschauen, aber nicht zu viele, womit ein unüberschaubarer Flächenbrand entstehen könnte oder man davon geblendet und zu abgelenkt wäre...

Und besser ist auch, nicht mehr Worte in den Mund zu nehmen als man tragen kann, denn man macht sich mit allem zu viel, wie auch zu wenig, es nur selbst schwerer und kommt so auch nicht schneller voran, denn weder Zugzwang, noch Übereilung sind eine gute Weg Geleitung.

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Jenseits des Schleiers - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jan 16 2016, 01:42

Ein Kurs in Wundern - T 19:4:D7

Es scheint dir, dass die Welt dich ganz und gar im Stiche lassen wird, wenn du nur deinen Blick erhebst. Doch alles, was geschehen wird, ist, dass du die Welt für immer verlassen wirst. Sieh ihn mit offenen Augen an, und du wirst nimmermehr glauben, dass du in der Gewalt von Dingen jenseits von dir bist, von Kräften, die du nicht kontrollieren kannst, und von Gedanken, die dir gegen deinen Willen kommen. Es ist dein Wille, dieses anzusehen. Kein verrücktes Verlangen, kein trivialer Impuls, das wieder zu vergessen, kein Stich der Angst noch der kalte Schweiß des scheinbaren Todes können deinem Willen standhalten. Denn was dich von jenseits des Schleiers her anzieht, das ist auch tief in dir, der du ungetrennt davon bist und vollständig eins.
---
Man kann wohl sagen, die Begegnung und das wahre Erkennen sind sich gleich.

Wie das eine auf das, was außer einem ist mehr bezogen werden kann, so das Andere, wie es für einen ist und sich verhält. Hinter allem steht man selbst und sobald man es erkennt und sich selbst begegnet, verliert es seinen Schrecken und man hat eine Handhabe um es gestalten und verändern zu können.

Letztlich geht es darum eine Art Verlagerung vorzunehmen, von dem weg, was scheinbar zufällig eintritt und eintrifft, zu dem, was durch den eigenen Willen zu einem kommt zu ersetzen. Genau genommen müssen nur die Dinge, die den Willen verzerren so berichtigt und erkannt werden, dass er sich von diesen nicht mehr verzerren lässt.

Der Glaube muss also umgepflanzt werden, dass es mehr vom Willen abhängt, wie sich etwas verhält, als der Wille von diesem und es sich nur dann nicht so verhält, wo der Glaube an den eigenen Willen fehlt und dass es schon immer so war, nur man nicht bereit war die dazu erforderliche Verantwortung auf sich zu nehmen.

Es ist nicht nur machbar, es ist auch unvermeidlich!
Denn jenseits aller Schleier, ist man mehr noch, als in allen Schleiern... was hält einen also davon ab, an sich und das wo man mehr ist, weniger zu glauben, als an irgend welche Schleier und wo man weniger man selbst ist?!

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Gottes Heilplan

Beitrag  Frau Holle am Mo Jan 18 2016, 19:49


Groll hegen
ist ein Angriff
auf Gottes Heilplan.
(Kurs in Wundern)




_________________
.

Mooji - You must be strong
https://www.youtube.com/watch?v=-Weab9yRjBI

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Frau Holle

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In der Stille wohnt die Kraft - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jan 21 2016, 00:20

Ein Kurs in Wundern - T 18:1:8

Lass sie alle los, wie sie im Winde tanzen, taumeln und sich drehen, bis sie aus deinem Blickfeld verschwinden, weit, weit außerhalb von dir. Und du wende dich der majestätischen Ruhe in dir zu, wo in heiliger Stille der lebendige Gott wohnt, Den du nie verlassen hast und Der dich nie verlassen hat. Der Heilige Geist nimmt dich sanft bei der Hand, geht deine verrückte Reise außerhalb von dir mit dir zurück und führt dich sanft wieder zur Wahrheit und zur Sicherheit in dir. Er überbringt all deine wahnsinnigen Projektionen und wilden Formen des Ersatzes, die du aus dir hinaus verlegt hast, der Wahrheit. So kehrt Er den Kurs des Wahnsinns um und stellt die Vernunft bei dir wieder her.
---
So viel man sich verrennen mag oder durch irgend welches Übermaß etwas anderes vielleicht zu kompensieren sucht oder in irgend einer Weise versucht das nachzuholen, was man versäumen ließ.. irgendwo, ja irgendwo in sich, wird man sich nicht verloren haben, denn auch das ist nicht in allem möglich.

Da wie wir wissen, das was in einer Hinsicht ewig ist, es auch bleibt, und wenn man von einem Schöpfergott stammt, dann ändert sich auch dieses ja niemals mehr.

Also gibt es in uns allen eine Stelle, einen Ort, der sich gleich bleibt, und der seine wahre Heimat nicht vergessen hat, wie auch diese ihn nicht vergisst, wodurch beides seine Vollständigkeit immer gegenseitig aufbewahrt.

In der Stille liegt die Kraft heißt es, denn erst wenn alles andere still wird, was außerhalb der Stille liegt, wo diese Kraft wohnt, wird sich das erkennen, was eben dort wohnt.

Diese Kraft ruht in der Stille, denn es ist ihr zu Hause, von welchem sie ausging, noch bevor etwas nach außerhalb verlegt wurde und so wenn es wieder sich versammelt, vereint es sich zur vollen Stärke und wenn es sich verteilt, zu etwas anderem als sich selbst, wird es schwächer und so wird es sich auch wiederfinden, wenn alles andere ausgeschöpft wurde.

Ähnlich wie eine Bewegung, die in einem Raum ausgeführt wird, wo es nichts gibt, was die Bewegung hemmt, ist es wohl auch mit dieser einen Stärke!

So ist es gut, dass sich derartiges in unserer eigenen Stille finden lässt, was eins ist und daher immer bleibt und genauso gut auch, dass das, was nicht so ist und dem entspricht, nicht immer so bleibt... denn selbst ein Kreis wird nicht runder als er ist und so ist irgendwann alles gut, was gut ist, man muss es nur gut sein lassen oder gut werden lassen.

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Das Menschenmögliche - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jan 23 2016, 01:53

Ein Kurs in Wundern - T 18:4:1

Der heilige Augenblick ist das Ergebnis deiner Entschlossenheit, heilig zu sein. Er ist die Antwort. Das Verlangen und die Bereitwilligkeit, ihn kommen zu lassen, gehen seinem Kommen voraus. Du bereitest deinen Geist nur in dem Maße auf ihn vor, wie du begreifst, dass du ihn mehr als alles andere willst. Es ist nicht nötig, dass du mehr tust; vielmehr ist es notwendig, dass du einsiehst, dass du nicht mehr tun kannst. Versuche nicht, dem Heiligen Geist etwas zu geben, worum Er nicht bittet, denn sonst wirst du Ihm das Ego beifügen und dann die beiden miteinander verwechseln. Er bittet nur um wenig. Er ist es, Der die Größe und die Macht beifügt. Er verbindet sich mit dir, um den heiligen Augenblick weitaus größer zu machen, als du verstehen kannst. Gerade deine Einsicht, dass du so wenig zu tun brauchst, ermöglicht es Ihm, so viel zu geben.
---
Lieber etwas weniger, dafür etwas angemessenes, als zu viel, von dem, was gar nichts zur Sache beiträgt, um die es geht, oder auf die es ankäme.

So ist es auch mit der Geistigen Welt, denn sie braucht herzlich wenig von den äußeren Dingen in der Welt, oder irgend etwas, was irgendwer aus bloß äußeren Motiven oder bloß anlässlich diesem oder auch nur aufgrund von Neigungen tut.

Mitarbeiter, die sich bereitwillig zur Verfügung stellen und ernsthaft bei der Sache sind, sind gefragt. Und oft wird nichts weiter, als eben nur die Bereitwilligkeit gefragt sein. Denn jeder, wo auch immer er sich befindet und steht, kann zu irgend etwas gutem beitragen, wenn er dazu entschlossen ist. Da wenn man sich umschaut, wird es wohl selten vorkommen, dass nicht Anlass da wäre, etwas verbessern zu können.

Doch kann die eingebrachte Unterstützung von Oben meist mehr, als man selbst daran ändern kann, auch wenn es nicht verkehrt ist, etwas auch selber zu machen. Vor allem, wenn es notwendig und klar im Rahmen eigener Möglichkeiten steht und zum Menschenmöglichen gehört oder sogar eben auch die Menschlichen Belange anbetrifft.

Denn der Mensch dient Gott als Mensch am meisten und ebenso, indem er sich um sein Leben kümmert und das Menschenmögliche auch erfüllt.

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Fortschritte - KiW 18:5:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jan 25 2016, 01:31

Ein Kurs in Wundern - T 18:5:1

Bereite du dich jetzt auf die Aufhebung dessen vor, was niemals war. Wenn du den Unterschied zwischen Wahrheit und Illusion bereits verstündest, hätte die Sühne keine Bedeutung. Der heilige Augenblick, die heilige Beziehung, die Lehre des Heiligen Geistes und alle Mittel, durch welche die Erlösung vollbracht wird, hätten keinen Sinn und Zweck. Denn sie sind alle nur Aspekte jenes Planes, deine Angstträume in glückliche Träume zu verändern, aus denen du leicht zur Erkenntnis erwachst. Nimm hierbei nicht selbst das Steuer in die Hand, denn du kannst nicht zwischen Fortschritt und Rückschritt unterscheiden. Einige deiner größten Fortschritte hast du als Misserfolg beurteilt, und einige deiner größten Rückschritte hast du als Erfolge gewertet.
---
In einer Richtung Erfolg, heißt ja noch nicht, dass es von Dauer ist, oder einem insgesamt hilft. Erfolg im Lernen ist selten sonderlich bequem oder angenehm, und wenn man auf Letzteres mehr aus ist, wird die Bewertung, was Erfolg ist, anders ausfallen, als wenn man aufs Erstere aus ist.

Man braucht sich als Mensch ja eh keine Illusionen zu machen, dass man überblicken würde, in welche höhere Vorsehung und welchen geistigen Plan man alles einbezogen ist und welche Rolle man wo findet, wenn man sich nur hinreichend für diese qualifiziert hat. Und das ist es woran man zumindest konsequent dran bleiben und arbeiten kann.

Bereit sein ist daher wesentlicher, als selber unbedingt etwas auf die Beine zu stellen. Entscheidend ist nicht nur, was zur Sprache kommt, denn nie wird man das alles einbeziehen können, was darüber hinaus sich vollzieht.

Noch nicht mal wo man steht und sich alles vorfindet, hat man als Mensch groß in der Hand; eher dann schon, was man daraus macht und wie man damit umgeht. Daher sollte man die guten Dinge, die man machen kann nicht unterlassen, weil man nicht weiß, was alles darauf aufgebaut werden kann oder auch wird, ohne das man davon Kenntnis hat.

So ist es auch mit den Fortschritten, selten bekommt man wirklich mit, was man an Fortschritt macht, erst wenn etwas gänzlich vorbei ist und erreicht wurde, hat man mal eine Ahnung, was woran alles hing. Aber die Zeiten lassen es auch kaum zu, sich in Ruhe damit zu befassen, wie man schon längst wieder in etwas anderes einbezogen ist.

Also lieber gleich darauf achten, dass man solide Arbeit leistet, halbwegs sicher, um deswegen nicht zurück zu müssen, um es zu wiederholen und neu machen zu müssen und sich ansonsten lieber so viel Zeit dafür nehmen, wie nötig und möglich, damit der Fortschritt auf sicheren Beinen steht. Denn man kann aus dem was da ist, auch nur so viel machen, wie man kann oder daraus überhaupt möglich ist und dann darauf vertrauen, dass das Geistige seinen Part dazu beisteuert und eben darauf achten, dass es eben dafür solide genug ist.


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Zuordnung - KiW 18:6:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jan 26 2016, 23:44

Ein Kurs in Wundern - T 18:6:3

Geister sind verbunden, Körper sind es nicht.
Nur wenn man dem Geist die Eigenschaften des Körpers zuweist, scheint Trennung möglich zu sein. Und es ist der Geist, der fragmentiert, privat und allein zu sein scheint. Seine Schuld, die ihn getrennt hält, wird auf den Körper, projiziert, der leidet und stirbt, weil er angegriffen wird, um die Trennung im Geist aufrechtzuerhalten und ihn seine Identität nicht erkennen zu lassen. Der Geist kann nicht angreifen, aber er kann Phantasien machen und den Körper anweisen, sie auszuagieren. Doch ist es niemals das, was der Körper tut, das zu befriedigen scheint. Wenn der Geist nicht glaubt, dass der Körper tatsächlich seine Phantasien ausagiert, wird er den Körper dadurch angreifen, dass er die Projektion seiner Schuld auf ihn vermehrt.
---
Eine grundsätzliche Zuordnung falsch gemacht, schon ist alles, was darauf aufbaut auch oft nicht zu gebrauchen, weil es sich nicht mehr unter einem angemessenen Zwecke vereinigen lässt.

Ob es nun die Funktion des Körpers mit dem Geiste ist, umgekehrt, oder noch anders. Der Schritt, sich mit Zuordnungen zurück zu halten, ebnet ja den Raum dazu, die Zuordnung sich zeigen zu lassen und sie zu erkennen.

Damit nicht zu warten, oder nicht unterscheiden zu wollen, weil es einem zu anstrengend oder anspruchsvoll scheint, bewahrt einen nur nicht davor, irgendwie damit doch umgehen zu müssen. Nur dass dann die Grundlagen fehlen, damit in angemessener Weise umgehen zu können.

Bei manchen Dingen gibt es einfach keine Abkürzung. Man kommt nicht dran vorbei, eine Aufhängung an sich oder in sich dafür zu entwickeln, damit etwas greifen kann und man nicht ständig von anderen Dingen u.d.gl. abhängig ist.

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Der Geist erreicht sich selbst - KiW 18:6:8

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jan 30 2016, 02:22

Ein Kurs in Wundern - T 18:6:8

Doch nur so kannst du entrinnen. Das Heim der Rache ist nicht das deine; der Ort, den du dazu reserviert hast, um deinen Hass zu beherbergen, ist kein Gefängnis, sondern eine Illusion deiner selbst. Der Körper ist eine Grenze, der universellen Kommunikation auferlegt, die eine ewige Eigenschaft des Geistes ist. Aber die Kommunikation ist innerlich. Der Geist erreicht sich selbst. Er ist nicht aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt, die einander erreichen. Er geht nicht hinaus. Er umfasst alles. Er umfasst dich völlig; du in ihm und er in dir. Es gibt nichts anderes, nirgendwo und niemals.
---
Wohin wollte man Ihm entfliehen?
Der Geist ist überall und man kann ihm nicht entkommen daher. So ist es auch mit gewissen Eigenschaften des Geistes, die einen ebenso überall erreichen können.

Natürlich könnte es nur schön sein, nur genießen immerzu, ohne das es irgend eine Nebenwirkung nach sich zöge, aber so wird es nicht sein, denn alles besteht ja nicht von ungefähr. So kann die selbe Sache sogar Segen wie Fluch sein. Es kann einen verfolgen, oder auch nur das zu einem transportieren, was irgendwo auch nur dazu gehört. Wie man ja auch nicht die Funktion eines Werkzeugs, gänzlich ohne das Werkzeug zur Verfügung hätte.

Man kann wohl über alles was Grenzen hat, genauso froh sein, wie über alles, was keine Grenzen hat. Zum Glück kann es nicht vertauscht werden, was wohin gehört, weil alles sich selbst erhält, in der Weise, wie es sich selbst enthält.

Der Geist lässt sich nicht bestechen, er bleibt Geist, so auch lässt sich das nicht von etwas geringerem beeindrucken oder hinters Licht führen oder zu etwas hinreißen, was dieses deutlich überwunden hat, denn es kann diesem nichts mehr abgewinnen.

Warum sollte es etwas geben, was einen also bekümmern braucht?
Es gibt nur etwas, was einen bekümmert hatte und man kann sich jeden Augenblick neu entscheiden, bis es sich ausgekindet hat und alles was in der Zeit verschüttet gehen kann, wird es ohnehin, sorum braucht's einen also darüber hinaus nicht bekümmern...

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Auf natürliche Weise - KiW 18:6:11

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jan 31 2016, 02:40

Ein Kurs in Wundern - T 18:6:11

Jeder hat das erfahren, was er als ein Gefühl benennen würde, über sich hinausgehoben zu werden. Dieses Gefühl der Befreiung übersteigt bei weitem den Traum von Freiheit, den man sich manchmal in besonderen Beziehungen erhofft. Es ist eine Empfindung tatsächlichen Entrinnens aus Begrenzungen. Wenn du einmal bedenkst, was dieses "Hinausgehobensein" wirklich mit sich bringt, dann wird dir klar, dass es ein plötzliches Nichtgewahrsein des Körpers und eine Verbindung von dir und etwas anderem ist, bei der dein Geist sich erweitert, um es zu umfassen. Es wird zu einem Teil von dir, während du dich mit ihm vereinst. Und beide werden ganz, weil keines als getrennt wahrgenommen wird. Was wirklich geschieht, ist, dass du die Illusion eines begrenzten Bewusstseins aufgegeben und deine Angst vor der Vereinigung verloren hast. Die Liebe, die sie augenblicklich ersetzt, dehnt sich zu dem aus, was dich befreit hat, und vereinigt sich mit ihm. Und solange das währt, bist du über deine Identität nicht ungewiss und möchtest Sie nicht begrenzen. Du bist aus der Angst in den Frieden entronnen und hast die Wirklichkeit nicht hinterfragt, sondern sie einfach akzeptiert. Du hast dies statt des Körpers angenommen und dich selbst eins sein lassen mit etwas, das jenseits von ihm ist, einfach dadurch, dass du deinen Geist durch ihn nicht hast begrenzen lassen.
---
Selbst wenn es Gründe dafür geben sollte, warum man sich bei etwas geirrt haben mag, sollte man den Irrtum nicht zu rechtfertigen versuchen, denn es hieße nur, man möchte diesen behalten und aufrecht erhalten. Einfach ertragen und es sich ausagieren lassen ist da wohl eher zielführend, um aus jeweiliger Begrenzung, was einen Irrtum ausmacht, hinaus zu gelangen.

Vereinigung mit dem Umfassenderen kann schon furchteinflößend wirken. Da etwas hinzutritt, was einen zwar erweitert, aber zugleich auch zu beeinflussen vermag und die ein oder andere Kontrolle verlieren lässt, und zudem man sich vielleicht gar nicht in der Lage sieht, der Einflüsse Herr zu werden und diese recht zu händeln. Hinzukommt womöglich auch die Sorge, dass man am Ende gar nicht mehr weiß, wer oder was man ist und was auch nicht.

Doch sollte man sich auch fragen, ob es nun alles nicht ohnehin geschieht, auch wenn man kein Gewahrsein davon hat? Und ob es nicht auch ein Fortschritt schon ist, schlichtweg nur erstmal ein Gewahrsein davon zu besitzen? Und dazu, ob es nicht auch letztlich gar unvermeidlich ist, diesem, und sich selbst, im größeren Umfange zu begegnen.

Wichtiger scheint mir da, ob man auf natürliche Weise dort hingekommen ist, weil es aufzeigt, dass man bereit dazu ist, zumindest am Umgang damit zu arbeiten, damit es gelingen kann es mal zu handhaben und nicht damit es nicht in die falschen Bahnen gelangt...

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Wesenstreu - KiW 18:8:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Feb 03 2016, 01:44

Ein Kurs in Wundern - T 18:8:1

Nur das Gewahrsein des Körpers ist es, das die Liebe begrenzt erscheinen lässt. Denn der Körper ist eine Begrenzung der Liebe. Der Glaube an begrenzte Liebe war sein Ursprung, und er wurde gemacht, das Unbegrenzte zu begrenzen. Denk nicht, dass das bloß allegorisch ist, denn er wurde gemacht, um dich zu begrenzen. Kannst du, der du dich selbst in einem Körper siehst, dich als eine Idee erkennen? Alles, was du siehst, identifizierst du mit Äußerlichkeiten, mit etwas außerhalb seiner selbst. Du kannst nicht einmal an Gott ohne einen Körper denken oder irgendeine Form, die du zu begreifen glaubst.
---
Wie auch die Bhagavad Gita lehrt:
Dein Selbst ist dein größter Feind oder dein größter Freund, gemäß dem, wie weit Selbstsucht oder Selbstlosigkeit vorherrschen. Denn Selbstsucht würde sich durch das immerzu bedroht sehen, wessen Stellung es einzunehmen suchte, als Alternative zum Selbst und wie es sich selbst sieht und erkennt, so wird selbiges allem um sich in gleicher Weise ähnliches zuordnen suchen.

Und also auch das, was verdreht ist, sieht Verdrehtes und wird es so lange zu sich ziehen, bis es wieder geordnet wurde. Wenn das Verdrehte Unwissenheit repräsentiert, dann herrscht an jener Stelle so lange Unwissenheit, bis es durch Wissen korrigiert wird und dann eben solcherlei nach seiner Art anziehen wird. Unwissenheit begrenzt sich ansonsten selber und weist sich selbst die Schranken.

Auch lässt sich nicht alles in idealistischer Weise drehen, sondern manches ist so wie es nach seiner Art ist und man kann sich nur davon lösen, aber es nicht wandeln, weil es da nichts zu wandeln gibt, denn es gibt nichts auf der anderen Seite davon, worin es dann weiter wandeln könnte.

Ansonsten ist es wesentlich Wesenstreu zu bleiben, d.h. nicht das, was man wandeln könnte, zu belassen, denn dann wäre ja Schlechtigkeit die Wesenstreue dazu, sondern wesenstreu zu sein, in dem man es realistisch so annimmt, wie es ist, statt es schon drehen zu wollen oder als etwas anderes sehen zu wollen, bevor man dort überhaupt angekommen ist oder es überhaupt angenommen hat.

Es muss nicht alles positiver sein, als es sein kann und auch ist nicht alles schlecht, bloß weil es keinem Ideal sich unterordnen lässt. Wahrscheinlich gibt es das, weil es einem Zwecke dient, denn sonst gäbe es vieles gar nicht erst. Wenn man keine Krankheiten bräuchte, dann gäbe es diese nicht. Warum kann man es sagen?
Nun, weil der Geist diesen Dingen nicht untergeordnet ist, sondern dazu genutzt wird, es zu erschaffen und daran zu glauben, was er erschafft.

Wenn es erschaffen wird, dann muss entweder ein Nutzen damit doch verbunden sein, sei es daraus etwas zu lernen, oder daraus zu lernen, dass es nutzlos ist Unnützes zu erschaffen, eben zu den Konsequenzen führt, die daraus entstehen, aber doch noch ist es eine Demonstration dessen, dass der Geist stärker ist, als Nicht-Geist und dies so lange währt, wie man braucht, um sich davon auch Selbst zu überzeugen... und deswegen gibt es das nur.

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Liebe fordern... - KiW 18:9:12

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Feb 04 2016, 01:30

Ein Kurs in Wundern 18:9:12

Liebe wird nicht erlernt. Ihre Bedeutung liegt in ihr selbst. Und Lernen endet, wenn du alles begriffen hast, was sie nicht ist. Das ist die Störung; das ist es, was aufgegeben werden muss.
Liebe wird nicht erlernt, weil es nie eine Zeit gegeben hat, in der du sie nicht kanntest. Lernen ist in der Gegenwart deines Schöpfers nutzlos, Dessen Anerkennung, die Er dir zollt und die du Ihm zollst, alles Lernen so weit transzendiert, dass alles, was du gelernt hast, bedeutungslos ist und für immer ersetzt wird durch die Erkenntnis der Liebe und ihrer einen Bedeutung.
---
Ist Liebe nicht auch die stumme Sprache, die keine Missverständnisse kennt?
Und sind Missverständnisse nicht auch immer eine Gelegenheit zum Lernen?
Denn manchen Zustand kann man nicht belassen, wie er ist, weil man ihn vielleicht nicht so mitnehmen möchte oder ab einem gewissen Grad auch gar nicht mehr mitnehmen kann, wie er ist, und ein anderer Zustand ist nicht veränderbar, weil er nicht mehr sein kann, als er ist...

So wie Wissen wohl nicht fließt, so ist Liebe wohl nicht Schwingungsfrei..
aber man kann sie nicht einfordern, denn man würde sich dadurch immer an den Teil wenden, der darin nicht ist und diesen ja selber dann bestärken und bezeugen, und wäre so selber nicht derjenige, der dieses einbringt, was er dann forderte.

Also kann man Liebe nur aus dem hervorbringen, was selbst darin ist und lässt man sie so hervortreten, dann findet sie sich in allem, wie sie ist und man in ihr und so wäre sie sich selbst immer genug und käme gar nicht darauf, von irgendwoher sonst, dieses zu fordern, was hinreichend da selbst ist.

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Wirklichkeit ist ohne Rangordnung - KiW 17:1:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 08 2016, 00:30

Ein Kurs in Wundern - T 17:1:5

Denkst du, dass du die Wahrheit der Phantasie überbringen und aus der Perspektive der Illusionen lernen kannst, was die Wahrheit bedeutet? Die Wahrheit hat in der Illusion keine Bedeutung. Sie selbst muss der Bezugsrahmen ihrer Bedeutung sein. Wenn du versuchst, die Wahrheit den Illusionen zu überbringen, dann versuchst du, Illusionen wirklich zu machen und sie beizubehalten, indem du deinen Glauben an sie rechtfertigst. Illusionen der Wahrheit übergeben heißt jedoch, es der Wahrheit zu ermöglichen, ihnen zu entrinnen. Behalte dir nicht eine einzige Idee vor abseits von der Wahrheit, sonst stellst du Rangordnungen der Wirklichkeit auf, die dich gefangen nehmen müssen. Es gibt keine Rangordnung in der Wirklichkeit, weil dort alles wahr ist.
---
Im Grunde genommen ist bereits jede Bewegung und alles, was man denkt oder tut, der Wahrheit oder der Illusion unterstellt; daher kann alles bedeutsam sein, oder auch nichts davon, und daher auch doch wieder alles, denn es könnte dieses ja mindestens werden und sein können. Und so sehen wir, wie wichtig doch alles und jeder ist...

Also bleibt ja gar nicht die Zeit, für gedankenloses treiben, wenn man es nicht zulässt und so will. Allerdings sollte man sich auch vorsehen, nicht verbohrt heran zu gehen, bevor man sich doch wieder nur selbst im Wege steht, weil man etwas dort hinein gibt, wo es nicht aufgeht, statt es entstehen zu lassen, was es von sich aus in Wirklichkeit ist..

Denn wie so oft kommt es doch alles anderes als man denkt, d.h. sich vorgestellt hatte, was auch nur die These, dass es keine Rangordnung in der Wirklichkeit gibt, unterstreicht.

Hinzu kommt, dass alles auch seine natürlichen Grenzen haben mag, so dass man nicht mit allem alles in gleicher Weise machen kann und sollte, denn wie wichtig auch ein Einzelsachverhalt sei, er steht dennoch in einem Gesamtzusammenhang vielleicht anders da. Denn aus z.B. der Dualität heraus, würde Wahrheit auch nur Teil der Dualität bedeuten, d.h. auch nur Illusion sein, aber die Dualität an sich ist es nicht für den, der darin ist, im größeren Zusammenhang aber dann letztlich doch wieder.

Nicht auf die Größe kommt es in der Hinsicht an, denn im Großen wie im Kleinen, hängt es mehr davon ab wie etwas sich anordnet.. es liegt von daher nicht unbedingt an einem, sondern an dem, womit man wie umgeht und sorum dann doch an einem, aber es kommt nicht auf die Größe der Sache an, oder wie schwerwiegend etwas scheint, sondern wie man letztlich damit umgeht, denn so fügt man sich in dieses und dieses in einem, so kann etwas größer als auch kleiner daher sein, als es ist oder sein müsste...

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Welt der Begegnung - KiW 17:3:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Feb 10 2016, 02:36

Ein Kurs in Wundern - T 17:3:1

Vergeben heißt einfach, dass du dich nur an die liebevollen Gedanken erinnerst, die du in der Vergangenheit gegeben hast, und an die, die dir gegeben wurden. Alle anderen müssen vergessen werden. Vergebung ist ein selektives Erinnern, das nicht auf deiner Auswahl fußt. Denn die Schattengestalten, die du unsterblich machen möchtest, sind "Feinde" der Wirklichkeit. Sei willens, dem Sohn Gottes das zu vergeben, was er nicht getan hat. Die Schattengestalten sind die Zeugen, die du mitbringst, um aufzuzeigen, dass er getan hat, was er nicht tat. Weil du sie mitbringst, wirst du sie auch hören. Und du, der du sie durch deine eigene Auswahl beibehältst, verstehst nicht, wie sie in deinen Geist gekommen sind und welchen Zweck sie haben. Sie stellen das Böse dar, von dem du glaubst, es sei dir angetan worden. Du bringst sie nur mit, um Böses mit Bösem zu vergelten, in der Hoffnung, dass ihr Zeugnis dich befähigt, an einen anderen als schuldig zu denken, ohne dir selbst zu schaden. Sie sprechen so eindeutig für die Trennung, dass niemand, der nicht davon besessen ist, die Trennung zu behalten, sie hören könnte. Sie bieten dir die "Gründe" dafür an, weshalb du unheilige Bündnisse eingehen sollst, um die Ziele des Ego zu unterstützen und deine Beziehungen zu Zeugen seiner Macht zu machen.
---
Durch die Taten anderer, lassen die eigenen sich nicht hinreichend begründen und berechtigen, denn an einem jeden wird allem voran die eigene Tat haften und die Grundlage für das bilden, was wiederrum daran haften bleibt.

So wie das, was sich ähnelt, auch schneller begegnet, denn selbst schon die Erinnerung kommt dem eher nahe, wie die Verfassung war, als diese abgespeichert wurde, so auch grundsätzlich das, was einer Tat mehr gleicht.

Es richtet sich also mehr nach der Tat, als nachdem, von wem sie ist, denn das ist die Spurrille der Begegnung. Und so liegt es an einem ja selbst, welche Welt der Begegnungen man erstrebt und wie weit einem etwas noch begegnen kann oder nicht oder ob man es überhaupt noch erkennen kann oder nicht.

Nun selbst wenn man auch das erkennt, was vielleicht ungünstig sei, muss dieses sich ja nicht auf dem selben Nenner befinden, wenn man nicht unter dem gleichen subsumiert und aufbaut. So wie eben das, was um einen ist, dadurch noch nicht in einem sein muss, aber meist doch das, was in einem ist, auch einem irgendwo begegnen wird, spätestens, wenn man nach einer Umrundung wieder bei sich ankommt.

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Unten wie Oben - KiW 17:2:7

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Feb 13 2016, 01:57

Ein Kurs in Wundern - T 17:2:7

Von der Welt, der vergeben ist, wird der Sohn Gottes leicht in sein Zuhause emporgehoben. Und dort erkennt er, dass er immer in Frieden dort geruht hat. Sogar die Erlösung wird ein Traum werden und aus seinem Geiste schwinden. Denn die Erlösung ist das Ende der Träume und wird mit dem Abschluss des Traumes keine Bedeutung mehr haben. Wer, der wach im Himmel ist, könnte träumen, dass je ein Bedürfnis nach Erlösung bestehen könnte?
---
Ja, dort, wo kein Bedürfnis nach etwas sein kann, weil es ganz erfüllt ist, wird auch der Ruf danach verhallen und nicht länger erschallen.

Und doch, so wie man Unten ist, ist man bis zu einem gewissen Grade auch Oben. Ja es kann sogar sein, dass man gar nicht merkt, dass man oben ist, obwohl es einen Unterschied ausmachen wird, wenn man mit dem Oben weiter ebenso umgeht, wie mit dem Unten, denn es fällt immer mehr das weg, was kaum eine Auswirkung hat, bishin, dass alles, was man tut auch etwas verursacht.

Ansonsten rutscht alles einfach nur runter, so dass die Kreise, in denen man steckt, einfach nur an einer anderen Stelle sich befinden, aber man bleibt dann immer noch so, wie man ist oder war, nur die Dinge verändern ihre Bedeutung etwas. Es fällt manches leichter, ein paar Widerstände schwinden und ein paar andere kommen aber hinzu, evtl. nur an anderer Stelle. Das was schwer viel, kann vielleicht ganz leicht gehen, da es aber an einer anderen Stelle steht, bringt man es vielleicht gar nicht mit dem in Verbindung, was es unten für einen bedeutet und so kann es leicht sein, dass man ganz schnell etwas zunichte machen oder verpfuschen kann.

Die Gedanken bilden in ihrer Wirksamkeit eine Art Kreislauf und je nach Ort und worauf sie gerichtet sind, gehen sie aus und kehren an einer anderen Stelle wieder zurück und führen jenes heran, worauf sie sich bezogen.

So kann es einem leicht fallen, durch das, was man verursacht, sich selber belästigt vorzukommen, vor allem je wirksamer alles wird. Denn das, was noch als Illusion unten zählt und verblasst, bevor es eine Wirkung entfalten kann, kann oben sehr zügig eine Wirkung verursachen, zwar wird es ja nicht die sein, für die man die Illusion hält bzw. ja nicht als eine solche auffasst und eben so ist auch die Wirkung eine andere und bringt das hervor, was einen lehrt, womit es verbunden ist und nicht unbedingt das, wofür man es ja hält und eben auf die Weise kann man es sich selbst recht schwer machen.

Denn man ist ja oben immer noch irgendwo der, der man unten ist, nur das die Welt sich etwas verändert hat und die Bedeutungen mehr hervor treten oder anders fallen, was auch sehr plötzlich sein kann, wenn man alles unten abgeturnt hat, was einen fest in einer Umklammerung hielt.

Wesentlicher ist es wohl, dass es auf natürliche Weise geschieht und nach dem man eben alles unten geregelt hat, denn dann kommt man auch an die Stelle, wo man damit auch umgehen kann, ehe man nur etwas verpfuscht und sich in etwas hineinbegibt, worin man nichts verloren hat und damit nicht umgehen kann oder nicht weiß, wie man sich darin benehmen soll.. und in der Weise, wie man nicht umgehen kann, wird man selber auch sich in selbiges reinbegeben, dass mit einem in selber Weise verfahren wird u.dgl.m...

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Überzeugungsarbeit - KiW 15:4:8

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Feb 18 2016, 01:37

Ein Kurs in Wundern - T 15:4:8

Jeder Gedanke, den du verborgen halten möchtest, schneidet die Kommunikation ab, weil du es so haben möchtest. Es ist unmöglich, vollkommene Kommunikation zu erkennen, solange die Kommunikation zu unterbrechen einen Wert für dich hat. Frage dich ehrlich: "Möchte ich vollkommene Kommunikation haben und bin ich gänzlich willens, alles für immer loszulassen, was sie beeinträchtigt?" Ist die Antwort nein, dann reicht die Bereitwilligkeit des Heiligen Geistes, sie dir zu geben, nicht aus, um sie zu deiner zu machen, denn du bist nicht bereit, sie mit Ihm zu teilen. Und sie kann nicht in einen Geist einkehren, der beschloss, sich ihr zu widersetzen. Denn der heilige Augenblick wird mit der gleichen Bereitwilligkeit gegeben und empfangen, da er das Annehmen des einzigen Willens darstellt, der alles Denken regiert.
---
Bei der Arbeit kann man wohl nicht selten Menschen beobachten, die bereits vor Beginn, während dessen und vielleicht auch noch hinterher, darüber klagen mögen, wie unangenehm dieses oder jenes dabei sei. Und sehnlichst wird dann den Arbeitstag hinweg der Feierabend erwartet und alles so diesem untergeordnet, als eine Art Hoffnungsschimmer, weswegen die Arbeit zu ertragen wäre.

Ob man nun sich sagt, "was muss, dass muss", und versucht es tapfer zu ertragen, nimmt sich zur ersteren Variante wohl auch nicht viel, denn selbst wenn das Murren vielleicht entfällt, doch sähe man sich dadurch nicht weniger als Opfer von etwas und bezieht so den eigenen Willen nicht ein oder arbeitet dann gar gegen diesen.

Sicherlich mag einem mancherlei gegen den Strich auch gehen, aber wenn man bereit ist, alles auf sich zu nehmen, dann bleibt weniger außerhalb dessen, um einem gegen den Strich gehen zu können.

Besser ist aber doch, sich selber immer wieder zu sagen, dass es schön ist, endlich zur Arbeit zu gehen, endlich arbeiten zu können, dann kann man pünktlich zum Feierabend sich immer noch auch über diesen freuen. Es geht gar nicht darum, sogleich alles in sich überzeugen zu können, sich tatsächlich an der Arbeit zu erfreuen, man ist aber zumindest nicht drauf und dran, sich stets zu überreden, dass Arbeit unangenehm sein muss, denn irgendwann glaubt man doch daran, wovon man sich unnachgiebig zu überzeugen sucht, indem man ja das ein oder andere immer wieder bezeugt.

Weitreichender ist dann ja noch das, dass manche Dinge, nur ganz möglich sind. Ein wenig mit dem Höheren Willen gehen und ein wenig nicht, geht nicht, denn entweder es greift oder nicht. Doch sind es die kleinen Schritte die oft vernachlässigt werden und man meint dann die Großen allein, machen es aus, aber übersieht die Summe der kleinen Schritte, mit welchen eine Distanz überbrückt wird, bevor man an die Stelle kommt, wo sich mal der ein oder andere größere auch anbietet, und käme man da nicht hin, blieben auch die größeren Schritte schnell auf der Strecke.. und kaum etwas kann einen wohl mehr und nachhaltiger überzeugen, als man selbst...

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Wechselwirkungen - KiW 7:5:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Feb 20 2016, 02:30

Ein Kurs in Wundern - T 7:5:1

Der Körper ist nichts anderes als ein Rahmen, um Fähigkeiten zu entwickeln, und zwar ganz unabhängig davon wozu diese genutzt werden. Letzteres ist eine Entscheidung. Die Wirkungen der Entscheidung des Ego in dieser Sache sind so augenfällig, dass sie keiner Erläuterung bedürfen, aber die Entscheidung des Heiligen Geistes, den Körper nur zur Kommunikation zu nutzen, steht in einer derart direkten Verbindung mit Heilen, dass sie der Klärung bedarf. Der ungeheilte Heiler versteht offensichtlich seine eigene Berufung nicht.
---
Meist zeugt etwas von Bedeutung in der Weise, dass eigne Heilung auch etwas anderes mitheilt, so auch etwas anderes, was geheilt wird, auch die Heilung dessen bewirkt, was Heilung verursacht, wenn auch in einer anderen Richtung oder Weise.

Eine Wechselwirkung ist oft zu beobachten, immer dann, wenn etwas von Sinn und Zweck ist, denn gerade ohne diesen Bezug oder eine solche Wechselwirkung wäre mancherlei auch ganz zwecklos und ohne Bedeutung. So auch die Dinge um einen, wenn sie keinen inneren Bezug haben, wozu sollte man hinsichtlich dieser überhaupt etwas tuen?

Andererseits, wenn das Innere keinen Bezug zu dem um einen hat und somit für alles, was einen umgibt bedeutungslos wäre, was hat es dann hier und jetzt bei einem zu suchen?

Selbst wenn es hier und jetzt nicht bei einem ist, und doch zu einem gehört, so ist es doch alles fernerhin auch zu einem gehörig, wenn es nicht präsent ist, nurmehr vielleicht dann dort bei einem ist, wo es auch passenderweise hin gehört, da man ja hier dann damit ohnehin nichts anfangen könnte.

So ist es doch ganz wesentlich und entscheidend, wo man gerade ist und woran man gerade ist und mehr als das, was in einer Wechselwirkung ist oder treten kann, braucht man meist gar nicht, da es doch nur ablenken, aber nichts einbringen könnte.

Vielleicht ließe es sich vergleichen mit einem Schmetterling, was brächte es diesem, sich wie eine Raupe aufzuführen, während es ein Schmetterling ist? Er könnte fliegen und schnell an viele Orte gelangen, die ihm zuträglicher sind, als wenn er nur auf einem Baum bliebe und von einem Blatt zum nächsten krabbeln wollte und so wären die Flügel ja gänzlich überflüssig. Umgekehrt, wenn eine Raupe sich bereits für einen Schmetterling halten würde und zu fliegen versuchte, der freie Fall aber nur im freien Fall bis zum nächstgelegenen Boden ginge, aber die saftigen Blätter, die zur Nahrung dienten, ja am Baum blieben und der Boden vielleicht nichts enthielte, was der Raupe zuträglich wäre, um aus der Raume diesen schönen Schmetterling zu machen.

Also gehört es zu den Notwendigkeiten schlichtweg, voran auf das einzugehen, was in und um einen in Wechselwirkung ist, als irgend etwas haben zu wollen, was sich nur im Zusammenhanglosen abspielte...

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Optimismus - KiW 13:11:7

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 22 2016, 01:57

Ein Kurs in Wundern - T 13:11:7

Glaube nur an dieses eine, und das wird genügen: Gott will, dass du im Himmel bist, und nichts kann dich von ihm abhalten oder ihn von dir. Deine wildesten Fehlwahrnehmungen, deine wunderlichsten Einbildungen, deine schwärzesten Alpträume bedeuten alle nichts. Sie werden nicht den Frieden überwältigen, den Gott für dich will. Der Heilige Geist wird deine geistige Gesundheit wiederherstellen, weil Wahnsinn nicht der Wille Gottes ist. Wenn das Ihm genügt, so ist es auch genug für dich. Du wirst das nicht behalten, was Gott beseitigt haben will, weil es die Kommunikation mit dir unterbricht, mit dem Er kommunizieren möchte. Seine Stimme wird Gehör finden.
---
Wer kennt es nicht, wenn es anders kommt, als man dachte, wie es kommt. Wie erleichternd ist es aber, wenn nichts von dem echt ist, was einen bestürzt und bekümmert und man es ablegen kann, sobald man erkennt, dass man es nicht mehr braucht.

Ganz gleich was es ist, wenn es nicht bei Gott ist, dann braucht man es auch nicht um glücklich zu sein und wird es auch nicht vermissen, wenn es mal weg fällt. Denn was bräuchte man mehr dort, wo es nur Fülle gibt, noch mehr als nur eben diese?

Es sind nicht viele Dinge, die man also braucht, aber gesunder Glaube ist wohl immer gut und um diesen zu stützen, sind gute Grundsätze hilfreich. Denn in den meisten Fällen, wenn man zu etwas neuem kommt, fängt man mit dem Tiefstand an und es gibt nur wenige Dinge, die dann einbezogen werden können und übergreifend sind.

Klar reicht es nicht in allen Fällen, nur das abzuwerfen und loszulassen, was eindeutig nicht glücklich macht, wie es Artur Schopenhauer, der doch eher Pessimist war, als Weg zum glücklich sein ausführte. Doch sollte es zumindest soweit helfen können, um besser erkennen zu können, wo und wie es besser weiter gehen kann.

Man braucht sich auch nichts vorzumachen, indem, worin man gut ist oder worin nicht. So lange die Aussicht da ist, daran etwas ändern zu können, gibt es keinen Grund, sich auf das Gegenteilige zu konzentrieren und das kann man dann wohl auch als Optimismus bezeichnen.


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Stärke des Einbeziehens - KiW 13:9:8

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Feb 23 2016, 00:21

Ein Kurs in Wundern - T 13:9:8

Fürchte dich nicht, nach innen zu schauen. Das Ego sagt dir, dass in dir alles schwarz vor Schuld ist, und heißt dich, ja nicht hinzusehen. Vielmehr heißt es dich, auf deine Brüder zu schauen und die Schuld in ihnen zu erblicken. Doch das kannst du nicht tun, ohne weiter blind zu bleiben. Denn wer seine Brüder im Dunkel sieht - und schuldig in dem Dunkel, in dem er sie verhüllt -, der hat zu große Angst, auf das Licht im Innern zu schauen. In deinem Innern ist nicht das, wovon du glaubst, es sei dort, und in das du deinen Glauben setzt. In deinem Innern ist das heilige Zeichen des vollkommenen Glaubens, den dein Vater in dich setzt. Er schätzt dich nicht so, wie du dich schätzt.
Er erkennt Sich Selbst und erkennt die Wahrheit in der dir. Er weiß, dass da kein Unterschied ist, denn Er kennt keine Unterschiede. Kannst du Schuld da sehen, wo Gott vollkommene Unschuld weiß? Du kannst Seine Erkenntnis verleugnen, aber du kannst sie nicht verändern. Schau also auf das Licht, das Er in dich gelegt hat, und lerne, dass das, wovon du fürchtetest, dass es dort sei, durch Liebe ersetzt worden ist.
---
Es sind wohl die eigenen Kreationen, solche, die einem die größten Qualen bereiten können, denn man weiß am besten, wie man sich selber bedrängen kann und womit, so auch die schönsten Kreationen, denn allein schon der Blick für das Schöne, liegt mitunter in einem selbst begründet, so auch dieses aufnehmen zu können.

Was einem gefällt, muss es nicht zugleich für andere, allein schon, weil jeder in seiner eigenen Energie und einem gewissen Konglomerat verbunden ist, d.h. damit gleich schwingt und alles andere, je unterschiedlicher die Schwingung, kann bei einem anderen sogar zur Unruhe führen, obwohl es nicht bedeuten muss, dass es dadurch gleich gut oder schlecht in irgend einer Weise ist, sondern lediglich mehr übereinstimmend oder weniger.

Bis zu einem gewissen Grade ist es notwendig, eine gewisse eigene Schwingung zu haben, damit nicht zu viel Heteronomie entsteht, auf der anderen Seite, wenn zu viel Dissonanz da ist, kann kaum ein Übereinkommen sich bilden. Man sollte bedenken, dass alles, womit man sich befasst und bildet, alles was man bereits einbezogen hat, dazu beisteuert, welcher Art das Gefüge ist und wie weit ein Übereinkommen womit möglich wird oder eben nicht oder auch an welcher Stelle und worin nicht.

Etwas anderes ist es ja für einen Schöpfer in dem Sinne, denn alles, wo er hinein geht, dass passt sich seiner Schwingung an und schwingt mit und in dieser Weise kennt er keine Unterschiede, weil alles ihm gleich ist und sich nichts gegen ihn stellen vermag, in allem, worin er Schöpfer ist.

Ein wenig schlichter ist es mit dem Einbeziehen. Wenn man selbst lernt etwas einzubeziehen, was wohl voraussetzte, damit umgehen zu können, damit artgemäßer Umgang und so auch eine gewisse Konstante entsteht, so kann alles sauber einbezogene, sich nicht mehr gegen den richten kann, der es einbezieht.

Das einbeziehen in dem Zusammenhang, hat hauptsächlich mit dem Inneren und innerer Arbeit zu tuen, dass Äußere, sofern saubere innere Arbeit vorangegangen ist und geleistet wurde, würde es nicht einmal merken können, worin es einbezogen ist oder nicht, was genau solch eine Arbeit oder Tätigkeit erst wertvoll macht...

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Neudeutung - KiW 3:5:7

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Feb 26 2016, 00:17

Ein Kurs in Wundern - T 3:5:7

Die Aussage "Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde und nach seinem Ebenbild" muss neu gedeutet werden. "Bild" kann als "Gedanke" verstanden werden und "Ebenbild" als "von gleicher Beschaffenheit". Tatsächlich schuf Gott den reinen Geist nach Seinem Eigenen Gedanken und mit einer Beschaffenheit, die Seiner Eigenen gleich ist. Es gibt nichts anderes. Wahrnehmung dagegen ist ohne einen Glauben an "mehr" und "weniger" unmöglich. Auf jeder Ebene setzt sie Selektivität voraus. Wahrnehmung ist ein fortwährender Prozess des Annehmens und Zurückweisens, Ordnens und Neuordnens, des Wechselns und Veränderns. Bewertung ist ein wesentlicher Bestandteil der Wahrnehmung, weil Urteile nötig sind, um auswählen zu können.
---
Vieles muss neu gedeutet werden und oft ist die einfachste Erklärung auch die Naheliegendste, aber nicht unbedingt diejenige, die man vielleicht hören mag. Denn zu sehr möchte man daraus vielleicht etwas Ungewöhnliches machen oder besser noch etwas Außergewöhnliches und lieber die fernste Reise gleich unternehmen, statt die Dinge um sich nur so hinzunehmen und zu akzeptieren, wie sie sind, ohne viel zutun..

Vielleicht möchte man dieses oder jenes überreizen und idealisieren, so würde z.B. das "Annehmen" leicht als etwas überaus positives angesehen und das "Zurückweisen" als etwas negatives. Nur fällt das Annehmen kaum wem schwer, dass Zurückweisen dagegen gar schon sehr. So ist die größere Problematik sicher beim Zurückweisen gegeben, derer sich zu stellen wäre, denn sich des Annehmens anzunehmen.

Gut, das Annehmen mag vielleicht mittels Verleugnung erfolgen und so dann unangenehmer sein, als es müsste oder daher fehlgedeutet werden und falsch zugeordnet, wo es nicht zusammengehört. Nur ist das Zurückweisen aber viel anspruchsvoller, denn es kann genauso leicht auch wieder im Annehmen ausufern, denn sich gegen etwas zu sträuben, ist schneller ein Annehmen, als ein Zurückweisen. Ein äußeres Zurückweisen, ist daher vielleicht genauso gut ein inneres Annehmen. Erst dann, wenn etwas willentlich zurück gewiesen wird, was gar nicht mal so leicht ist, es sauber zu fassen und hinzubekommen, damit daraus ein echtes zurück weisen wird.

Warum zurück weisen? Nun ganz einfach, weil weder alles zu einem gehört, noch mit einem zu tuen hat, noch kann man alles brauchen oder mit allem etwas anfangen und daher ist es an passender Stelle vielleicht noch eine wesentlich größere Hilfe, als alles andere. Kann man es, können es andere um einen auch eher ähnlich.

Genauso, wie ein Schöpfergott das nur gibt, was er auch geben kann, nach seiner Art, so sind oft ganz banale Dinge viel hilfreicher, als die dollsten Dinge, nur wenn sie keinerlei Bezug zu den eigenen oder Notwendigkeiten aller anderen um einen haben, dann ist es einfach nur für die Katz. Auch wenn man meint, die geistigen Dinge sind ja viel doller, als die alltäglich Menschlichen, aber vielleicht nur, weil man aus diesen nichts macht. Was man aber vergisst, ist, dass man selbst Mensch unter Menschen ist und dass man sich selbst als Mensch nur das Leben unschön oder ganz schön schwer macht und selbst damit zurecht nicht glücklich werden kann.

Die Kunst besteht nicht darin, einfach zu etwas anderem überzugehen, nur weil man etwas anderes möchte, als das was man schon hat, sondern darin, das, was man hat, weiter zu bringen, als es ist, damit daraus etwas wird, was noch nicht ist, aber daraus werden kann. Einfach nur gebrauchen und abnutzen ist leicht, aber etwas aufbessern, ohne Eigeninteresse und Nutzen für sich, dass ist schon anspruchsvoller...

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Der Wahrheit wegen, sich gesund erhalten - KiW L136

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 29 2016, 00:01

Ein Kurs in Wundern - Lektion 136

Krankheit ist eine Abwehr gegen die Wahrheit.
Ich will die Wahrheit dessen, was ich bin, annehmen und meinen Geist heute ganz und gar heilen lassen.

17. Jetzt ist der Körper geheilt, weil die Quelle der Krankheit der Linderung geöffnet wurde. Und du wirst aus dem Folgenden ersehen, dass du richtig geübt hast:
Der Körper sollte gar nicht fühlen. Wenn du erfolgreich warst, dann wird keine Empfindung da sein, dich schlecht oder dich wohl zu fühlen, von Schmerz oder von Lust. Im Geist ist überhaupt keine Reaktion auf das, was der Körper tut. Seine Nützlichkeit bleibt übrig, sonst nichts.

18. Vielleicht wird dir nicht klar, dass dies die Grenzen aufhebt, die du dem Körper auferlegtest durch die Zwecke, die du ihm gegeben hattest. Werden diese weggelegt, so wird des Körpers Stärke stets genügen, um allen wahrhaft nützlichen Zwecken zu dienen. Für des Körpers Gesundheit besteht vollkommen Gewähr, weil er nicht durch die Zeit, das Wetter oder Müdigkeit, durch Essen oder Trinken oder irgendwelche Gesetze begrenzt ist, denen du ihn vordem dienen hießest. Du brauchst jetzt nichts mehr zu tun, um ihn gesund zu machen, denn Krankheit ist unmöglich geworden.

19. Doch dieser Schutz muss durch sorgsame Wachsamkeit erhalten werden. Wenn du zulässt, dass dein Geist Angriffsgedanken hegt, dem Urteilen nachgibt oder Pläne gegen zukünftige Ungewissheiten schmiedet, dann hast du dich wieder falsch eingeordnet und eine körperliche Identität gemacht, die den Körper angreift, denn der Geist ist krank.

20. Behebe dies augenblicklich, sollte es geschehen, indem du nicht zulässt, dass deine Abwehrhaltung dich noch länger verletzt. Lasse dich nicht bezüglich dessen verwirren, was geheilt werden muss, sondern sage dir:
Ich habe vergessen, was ich wirklich bin, denn ich habe meinen Körper für mich selbst gehalten. Krankheit ist eine Abwehr gegen die Wahrheit. Ich aber bin kein Körper. Und mein Geist kann nicht angreifen. Also kann ich nicht krank sein.
---
Es stimmt einfach, denn manchmal, auch wenn man kaum geschlafen hatte o.ä., wenn man regen Geistes sich auf etwas konzentriert, dann ist da keine Wahrnehmung davon, dass man ja so und so Müde sei o.ä. und es ist einem dann meist auch nicht wirklich anzusehen. Erst wenn man die Gedanken daran zulässt und sich davon überzeugt, dass ein Mangel da sei u.ä., macht sich dieser auch bemerkbar.

D.h. nicht, man sollte sich um den Körper nicht kümmern, vielmehr sollte man nicht in ihn etwas setzen, was nicht zu seiner Natur gehört und womit er nicht fertig werden kann, sondern ihn einfach gebrauchen, wozu er sich auch eignet und mehr auch nicht. Also den Geist nicht gegen ihn richten und eben darauf genauer zu achten.

Und es zeigt sich auch, dass man gewisse Gedanken, die dem eignen Körper schaden könnten, sofort korrigiert, denn oft lässt man sie einfach stehen, in dem man akzeptiert, dass dieses oder jenes der Gesundheit schadet. Wenn es erstmal angenommen und damit aufgenommen wurde, dann zieht es auch ähnliches nach sich und dann kommt es an den Punkt, dass man doch eben so auch sich von einer Krankheit überzeugt hat und dass dann mental nicht mehr recht überwunden bekommt, ohne dass es gewisse Auswirkungen in der Art nach sich zieht.

Wenn man in der Hinsicht aber wachsam ist und sei es nur etwas stehen zu lassen, wenn man damit von außerhalb konfrontiert ist, statt anzunehmen und zu glauben, denn man kann sich solches auch zuziehen, wenn man sich eben dagegen sträubt, aber man ja doch damit ständig befasst ist und letztlich unterbewusst es dann doch glaubt, denn anderenfalls würde man sich nicht dagegen sträuben. Dann sich lieber sagen, man braucht es einfach nicht und hat keinen Bedarf danach.

Wenn es aber im eigenen Geist auf sich selbst bezogen auftaucht, darf man es nicht mehr stehen lassen. Auch ist es der falsche Weg, dem Körper Gesundheit zu wünschen, denn er ist neutral und man hat ihn als ungesund angenommen, bevor man ihn daher sich gesund wünscht, statt ihn zu entlasten und neutral zu sehen, d.h. gar nicht erst den Geist gegen den Körper zu richten, als nur ihn natürlich zu gebrauchen. Denn der Geist bedarf der Heilung, nicht der Körper, jedenfalls ehe eine Auswirkung da ist dahingehend.

Wichtig ist auf solche Gedanken zu achten, die man in seinem Geiste führt und die sich wo einschleichen, direkt in dem Moment, wo sie sich leicht ändern lassen und dann sich ggf. eine Affirmation wie die obige sogleich sich innerlich sagen, dass Krankheit nur eine Abwehr gegen die Wahrheit ist und man doch lieber bei der Wahrheit bleibt. Der eigene Körper macht das, woran ich Glauben setze und an sich ist er gänzlich neutral und kann nicht einmal weder gut noch schlecht sein. Es kann auch helfen, sich zu sagen, dass man doch lieber gesund bleibt, um sich besser um alles kümmern zu können, um derlei Gedanken im Geiste, die schaden könnten sofort zu korrigieren und zu neutralisieren.

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Bestimmungen sparsam gebrauchen - KiW 17:6:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Di März 01 2016, 23:30

Ein Kurs in Wundern - T 17:6:4

Der Wert, der darin liegt, wenn du dich im Voraus entscheidest, was nach deinem Wunsch geschehen soll, ist einfach der, dass du die Situation als ein Mittel wahrnehmen wirst, es geschehen zu lassen. Du wirst dir deshalb jede Mühe geben, über alles hinweg zu sehen, was dem Erreichen deines Ziels im Wege steht, und dich auf alles konzentrieren, was dir dazu verhilft, es zu erreichen. Es ist ganz augenfällig, dass dieser Ansatz dich dem näher gebracht hat, wie der Heilige Geist Wahrheit von Falschheit trennt. Das Wahre wird das, was sich nutzen lässt, um das Ziel zu erreichen. Das Falsche wird von diesem Standpunkt aus gesehen das, was nutzlos ist. Die Situation hat jetzt eine Bedeutung, aber nur, weil das Ziel sie bedeutungsvoll gemacht hat.
---
Die Nutzbarkeit wird sich eher in einer nichtigeren Sache verlaufen und wird es meist auch, wenn man von einem nichtigeren Standpunkt ausgeht und sich festlegt, oder dem Höheren Geiste geweiht sein und so die letztliche Bestimmung und das Ziel, diesem überlassen und vorbehalten bleiben, das Ziel mit dem auch zu vereinen, was man womöglich noch nicht erkennen oder vernehmen kann.

Warum zeugt es deshalb von Besonnenheit, Bestimmungen nur sparsam zu gebrauchen?
Wenn man eine Hypothese aufstellt oder etwas nur umschreibt, dann ist es erfreulich, wenn es sich bewahrheitet und man kann Anteil daran finden, aber da kein Anspruch darauf erhoben wurde, dass es unbedingt wahr sein muss, sondern es gemäß der Situation aufgeführt wurde, soweit wie einem nur möglich darin ist, etwas zu beurteilen. Ist die Situation vergangen oder hat es sich so nicht bewahrheitet, dann ist es schnell vergessen und keine größeren schädlichen Nachwirkungen daraus entstanden.

Wenn man aber nun sagt, es ist dies und es das und es ist so und so, aber es stellt sich als unwahr heraus, dann ist es eine Lüge und derjenige ein Lügner, der es mit Bestimmtheit sagte. Dabei ist es unerheblich, ob man etwas für etwas hielt, was es nicht ist und es daher falsch benannte, etwas zu etwas zuordnen wollte, womit es gar nicht im Zusammenhang steht oder etwas beurteilen wollte, obwohl man darin gar nicht so weit steckt, es wirklich einsehen zu können und nur aufgrund von Wirkungen in andere Bereiche, von diesen auf jenes geschlossen hat. Entscheidend ist aber vor allem, wie man es vorträgt!

Wenn man etwas mit Bestimmung sagt, dass es IST, dann beharrt man darauf und geht einen Bund mit dem ein, was nicht von Dauer ist, worauf der Tod stehen könnte, wenn es doch nicht ist. Denn der Teil, der durch Irrtum im falschen Bunde sich befindet, wird sterben. Der Teil, der darüber hinaus geht und größer sich erweist, erleidet Abbruch.

Ein Kunstgriff der Seele kann dann noch darin liegen, etwas zu verkleinern und dadurch in die Unmündigkeit zu berufen, um dieses noch retten zu können. Denn dadurch ist es auf eine nichtigere Ebene reduziert und in der Weise relativiert, wobei dieser Anteil genau genommen dann gar nicht in der Position ist, Anspruch erheben zu können und überhaupt sagen zu können, etwas ist so und so, was dann aber sogar auch gut so ist...

Und deswegen sollte man sehr besonnen und sparsam damit umgehen, etwas bestimmen zu wollen, wie etwas ist, ohne sich diesem umfassend geöffnet zu haben, es mindestens hinterfragt und geprüft und sich damit befasst zu haben, um es erkannt zu haben, wie es sich verhält. Dabei ist es dann immer noch nicht verkehrt, es lediglich als ein Gleichnis, eine allgemeine Erklärung oder Hypothese, ohne Geltungsanspruch auszusagen, denn der Nutzbarkeit tut es keinerlei Abbruch. Es schließt jedoch auch so lange einen Irrtum nicht aus, bis man sicher weiß, dass etwas kein Irrtum ist und sich so die Möglichkeiten zudem offen lässt, sicher auch in dieser Stellung ankommen und dorthin gelangen zu können, ohne vorherigen Abbruch und schlimmeres erst auf sich zu nehmen.

Devino Melchizedek

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Was sich im Menschreiche findet - KiW 17:7:8

Beitrag  Devino Melchizedek am Do März 03 2016, 23:21

Ein Kurs in Wundern - T 17:7:8

Doch denk darüber nach und lerne, was die Ursache des Unglaubens ist:
Du denkst, du würfest deinem Bruder das vor, was er dir angetan hat.
Aber in Wirklichkeit wiest du ihm die Schuld für das zu, was du ihm angetan hast.
Es ist nicht seine Vergangenheit, sondern deine, die du ihm vorwirfst.
Und der Glaube an ihn fehlt dir aufgrund dessen, was du warst.
Du bist jedoch genauso unschuldig und frei von dem, was du warst.
Was niemals war, ist ohne Ursache und ist auch nicht vorhanden, um die Wahrheit zu behindern. Es gibt keine Ursache für den Unglauben, aber es gibt eine Ursache für den Glauben. Diese Ursache ist in jede Situation eingegangen, die Ihr Ziel teilt. Das Licht der Wahrheit leuchtet aus dem Mittelpunkt der Situation und berührt jeden, der ihr Ziel ruft. Und es ruft jeden. Es gibt keine Situation, die nicht deine ganze Beziehung mit einbezieht, in jedem Aspekt und vollständig in jedem Teil. Du kannst nichts von dir außerhalb von ihr lassen und die Situation doch heilig halten. Denn sie teilt den Zweck deiner ganzen Beziehung und bezieht ihre Bedeutung von ihr.
---
Empfindung verbietet es einer Seele, sich als getrennt als von einer anderen zu betrachten und kann etwas erst vollständig empfunden werden, zieht es unweigerlich Mitgefühl nach sich, unabhängig dessen, worum es geht.

Doch wird es behaglich oft nicht sein dadurch, selten bis gar nicht jedenfalls, wie es derzeit noch überwiegend um die meisten Dinge bestellt ist. Unabhängig all dessen, ob man nun selber damit etwas nach seinen Ansichten damit vereinen mag; auf irgend etwas ist es gestützt, um dorthin gelangt zu sein, wodurch das Nachempfinden möglich ist und es birgt auch das Heilmittel. Denn das einzige wovon man sich dann trennen möchte, ist der eigne Anteil, welcher etwas nachempfindet und doch ist dieser auch das Heilmittel, denn er verbindet somit das Empfundene mit dem Empfinder und macht eins.

Vorher wie hinterher bleibt man doch der, der man ist, wie man erschaffen wurde. Nur dem, was sich entschließt, sich aufgrund dessen oder an sich zu ändern, tut es dennoch aus sich heraus, aufgrund eigenen Glaubens.

Es gibt keinen, der anders ist, als Gott ihn schuf und in diesem anders, als ein anderer, was ihm vom Höchsten eingeräumt wurde, so auch alles, was einer tut. Es bleibt im Reich des Empfindsamen, auch wenn nicht alles Nachahmungswürdig ist, kann der Seele doch kaum etwas fremd sein, was sich im Reich der Menschen vorfindet.

Nichts kann also der Seele fremd sein, was sich im Menschenreiche wiederfindet und nichts kann die Seele scheuen, weil nichts davon sie bindet, außer ihrem Glauben, wovon auch immer sie sich überzeugte...

Devino Melchizedek

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Der künftige Frieden - KiW 17:8:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa März 05 2016, 23:15

Ein Kurs in Wundern - T 17:8:2

Diese einfache Gefälligkeit ist das Einzige, worum der Heilige Geist dich bittet. Lass die Wahrheit das sein, was sie ist. Dränge dich nicht in sie ein, greife sie nicht an, und unterbrich ihr Kommen nicht. Lass sie jede Situation umfassen und dir Frieden bringen. Nicht einmal Glaube wird von dir verlangt, denn die Wahrheit verlangt nichts. Lass sie ein, und sie wird den Glauben für dich hervorrufen und sichern, den du für den Frieden brauchst. Aber erhebe dich nicht gegen sie, denn gegen deinen Widerstand kann sie nicht kommen.
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Nun ja, sich der Wahrheit widersetzen und dessen sich gar brüsten, wäre keine Stärke, denn die Wahrheit tritt deswegen dort gar nicht erst an, weil sie sonst dem jeweiligen auch etwas nach ihrer Art einräumen würde, denn Wahrheit tritt ja nicht in die Unwahrheit ein.

Manchmal, eher sogar sehr häufig, gibt es viel Lärm um nichts, denn wenn man gewisse Dinge nachträglich betrachtet, seien es z.B. Situationen auf der Arbeitsstelle, dann kräht oft kein Hahn mehr nach dem, was mal so wichtig gewesen ist, dass man darum unbedingt ringen wollte u.ä.

Nicht selten sind auch die Beteiligten einfach nicht mehr die selben, gar nicht mal im äußern Sinne, als mehr noch innerlich. Heute sind sie dann ganz anders und wollen von früher gar nichts mehr wissen oder können es gar nicht mehr so ganz erinnern und erinnern sich anders, als damals noch daran.

Daher sollte man vieles nicht so sehr überbewerten, was womöglich sich von selbst ergibt. Andererseits auch nicht der Ansicht sein, dass die Zeit sich zurückdrehen ließe und daher durchaus präsent mit dem umgehen, was da ist und ansteht.

Im Grunde bringt die Bedeutung der Dinge eine andere Betrachtungsweise nach sich. So sind auch global gesehen viele Veränderungen hier und da eingetreten. Noch ist der innere Wandel sicherlich nicht in der Weise im Außen angekommen, wie er sich tatsächlich bereits in vielerlei Weise vollzogen hat.

Frieden ist möglich und der Wahrheit nah, denn meist ist er da, wo die künftigen Dinge geordnet nach dieser sind. Ist man dahingehend gut aufgestellt, dann wird die Veränderung dahingehend keine Aufruhr erzeugen, sondern immer wieder befreiend wirken...

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Veränderung der Sichtweise - KiW 16:1:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo März 07 2016, 01:15

Ein Kurs in Wundern - T 16:1:1

Sich einfühlen bedeutet nicht, sich im Leiden zu verbinden - denn genau das musst du ablehnen zu verstehen. So deutet nämlich das Ego die Einfühlung, und diese Deutung wird immer dazu benutzt, eine besondere Beziehung herzustellen, in der das Leiden geteilt wird. Das Einfühlungsvermögen ist für den Heiligen Geist sehr nützlich, vorausgesetzt, du lässt es Ihn auf Seine Weise nutzen. Seine Weise ist ganz anders. Er versteht Leiden nicht und möchte, dass auch du lehrst, das es unverständlich ist. Wenn Er durch dich in Beziehung tritt, tritt Er nicht durch dein Ego mit einem anderen Ego in Beziehung. Er nimmt am Schmerz nicht teil, weil Er versteht, dass die Heilung des Schmerzes nicht durch wahnhafte Versuche erreicht wird, in ihn hineinzugehen und ihn dadurch zu lindern, dass der Wahn geteilt wird.
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Gleiche Ansichten können sich wohl eher bestärken, als dazu beitragen, zu helfen, wo es Not tut. Daher sollte man mehr darauf achten erst selber anderen Geistes zu werden, ehe man sich in das begibt, wo man selber nicht recht mit umzugehen vermag.

Auch ist es ja so, dass man einem mehr im negativen Ego befindlichen nicht helfen kann, in der Weise, wie derjenige es erwartet wird, denn dieses würde erwarten, dass erst das akzeptiert wird, was es selber vorsetzt. Was aber doch nur im Wahne begriffen ist und genau deswegen, wenn man es nicht als bedeutsam akzeptiert, kann an der Stelle Abhilfe geschaffen werden.

Zudem kann man mit anderen auch als Gesamtheit ihrer Selbst und mit den Bereichen, mit denen man umzugehen vermag, arbeiten. Es bedarf nicht unbedingt das die Persönlichkeit/Ego zu Rate gezogen wird. Denn es ist anderen ja auch vergönnt, ihren privaten Rahmen nach eigenen Belangen zu gestalten und so bleibt es auch gewahrt, wenn eine Annäherung über die höheren Bereiche und die Seele erfolgt. Anstelle dass man über die Privatperson anderer hinweg zu ihrer Seele vorzudringen suchte, während man sich seiner eigenen gar nicht erst stellen wollte..

Immerhin kann die Seele sich dieser, ihr zugeordneter und untergebener Glieder, selbst habhaft werden und sich selbst am besten behelfen und man braucht sie nicht zusätzlich mit eigenen Ungereimtheiten behelligen, außer man möchte und kann dieser etwas aufzeigen und sie entlasten u.dgl.m.

Man sollte durchaus darauf achten, an wen man sich daher womit wendet, denn nicht alles und alle haben unbedingt mit den selben Dingen zu ringen und doch ein jeder wohl genug zu tuen, als dass er nichts zu tuen bräuchte...

Ganz so einfach ist es nicht, die Sichtweise zu verändern, wie man grundsätzlich gewohnt ist, die Dinge zu betrachten. Es ist ja das, was auch einen und etwas an einen heranholt, aber nicht alles, was dadurch hervorgeholt wird, muss von Nutzen sein und nicht mit allem muss man unbedingt etwas anfangen. Am einfachsten ist doch etwas zu ändern, in dem man lernt es anders anzusehen, denn es hilft nicht nur einem selbst, sondern auch anderen und allem, wo das mehr Betrachtung findet, was sehenswert und nutzvoll ist und so dieses mehr Bestärkung findet. Dabei braucht man nicht einmal etwas tuen, was außerhalb seiner selbst, ja sogar nur dessen, der Art die Dinge anzusehen, liegt.

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Nicht die Größe ist entscheidend.. - KiW 16:2:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Do März 10 2016, 22:54

Ein Kurs in Wundern - T 16:2:5

Wie kannst du Glauben setzen in die Wirklichkeit, solange du darauf erpicht bist, sie unwirklich zu machen? Und bist du wirklich sicherer, wenn du die Wirklichkeit der Illusionen aufrecht erhältst, als du es wärest, wenn du die Wahrheit freudig als das, was sie ist, annehmen und dafür danksagen würdest? Ehre die Wahrheit, die dir gegeben wurde, und sei froh, dass du sie nicht verstehst. Wunder sind für Den, Der für Gott spricht, natürlich. Denn Seine Aufgabe ist, das Wunder in Erkenntnis zu übersetzen, die es vertritt und die für dich verborgen ist. Lass Sein Verständnis des Wunders dir genügen, und wende dich nicht ab von all den Zeugen, die Er dir für Seine Wirklichkeit gegeben hat.
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Alles was nicht eins ist, mit etwas anderem was darüber geht, und so mehr ist, als nur für sich bloß, ist oft eben der besagte Versuch, die Wirklichkeit, d.h. also das Umfassendere (zumindest für sich selber) unwirklich zu machen. Denn alles andere ist ja immer noch da, unabhängig dessen, ob man einen bewussten Anteil daran hat oder nicht. Zudem zöge man ja das meist daher Unwesentlichere dem Wesentlicheren vor.

Es gibt eine Lektion aus dem Kurs die dieses noch etwas mehr verdeutlichen hilft:
"Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke."

Doch wenn man die Wahrheit verstanden und erkannt hat, ist man allem voran in der Verpflichtung hinsichtlich dieser und muss sich daran halten, denn sie kann sonst weitreichender sein, als das, was man auf seiner Seite verbuchen kann, auch wenn dieses noch um so viel umfassender sein mag. Und die Wahrheit die man kennt, spricht sonst gegen einen, wenn man nicht nach ihr geht und es wäre von daher sogar besser sonst keine (Er-)Kenntnis von ihr erst zu haben.

Nicht auf die Größe von etwas kommt es an, sondern es können die kleinsten Dinge doch alle betreffen und die Größten doch kaum einen und sind daher für alle anderen womöglich gänzlich unerheblich.

Wie man etwas drehen oder wenden möchte und etwas lieber wo anders haben möchte, als es ist, es kann letztlich doch nur dort erlöst werden, wo es sich tatsächlich befindet und alles andere kann nur dazu dienen, es aufzeigen und erkennen zu helfen...

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An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen - KiW 16:3:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa März 12 2016, 00:27

Ein Kurs in Wundern - T 16:3:2

Vielleicht hast du Freiheit gelehrt, aber du hast nicht gelernt, wie du frei sein kannst. Ich sagte schon: "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen und werden sie sich selbst erkennen."
Denn es steht fest, dass du dich selbst so beurteilst, wie du lehrst. Des Ego Lehre zeitigt unmittelbare Folgen, weil seine Entscheidungen unverzüglich als deine Wahl angenommen werden. Und dieses Annehmen bedeutet, dass du gewillt bist, dich selbst dementsprechend zu beurteilen. Ursache und Wirkung sind im Denksystem des Ego ganz deutlich, weil dein ganzes Lernen darauf ausgerichtet war, die Beziehung zwischen ihnen herzustellen. Und würdest du etwa keinen Glauben an das haben, was du dir selbst so eifrig zu glauben beigebracht hast?
Bedenke aber, wieviel Sorgfalt du aufgewandt hast, um die Zeugen dafür auszuwählen und diejenigen zu meiden, die für die Sache der Wahrheit und ihre Wirkungen eingetreten sind.
---
Ja, es wird wohl gut und gern alles nach etwas Erwünschtem arrangiert und allem Beachtung eingeräumt, was diesem zuträglich ist und das gemieden, was diesem nicht zuträglich ist. Dabei bedeutet es nur, dass davon schon zu viel da ist, sonst wäre einem gar nicht so viel daran gelegen, da auch der Verlust dessen nicht von großer Bedeutung wäre.

Von sich aus das erst suchen, was nicht danach geht, nur das Erwünschte zu vermehren, benötigt mindestens eine diesbezüglich ungewöhnliche Psychologie und Einstellung. Es benötigt Einsicht, dass man nicht nur das ist, was man sich wünscht, sondern auch alles andere und alles, womit man auch nur irgendwie zu tuen bekommt, andernfalls könnte man es gar nicht erst erfassen, denn es muss ja etwas von einem vorweg gegangen sein, um es dem eigenen Gewahrsein zuzuführen.

Wenn man sich als mehr, als nur in einem Persönlichkeitsrahmen erfährt, wird es wohl leichter, andererseits ist es später leichter, wenn man von sich aus dieses bereits so weit abgelegt hat, um es dann daran nicht mehr zu versuchen anzupassen und anordnen zu wollen, um den entsprechenden Rahmen nur zu erweitern. Sondern dass man bereit ist alles zu tuen und abzulegen was nicht benötigt wird, so dass eine Umgestaltung ohne viel Reibereien erfolgen kann.

Denn es lässt sich ja nur das Kleinere (Persönlichkeit) vom Größeren (der Seele) integrieren und nicht umgekehrt. Was mindestens damit beginnt, ehrlich mit sich zu sein und das, was man zum eigenen zählt, ebenso objektiv beurteilen zu suchen, ehe man dahin an das geht, was einem sich nicht so nahe ist und sich gänzlich erschließen sollte. Ganz so, wie man das, was man für seins zählt zugleich annehmen möchte, so auch kein Unterschied zu machen, zu dem, was einem nicht zusagt. Sei es auch nur unter dem Aspekt, dass es einem sicher mehr zu lehren vermag.

Bei den Übungen von Freund Rudi Steiner, gibt es auch eine die einem dabei helfen kann mit sich selbst mehr ins reinere und klarere Verhältnis zu kommen.
Vorm zu Bett gehen lässt man den Tag rückwärts von den letzteren Ereignissen bis hin zu denen am frühen Morgen Revue passieren (ähnlich wohl, wie das Leben an der Seele rückabläuft beim dahin scheiden) und so mit sich ganz objektiv ins Gericht gehen, nicht um sich zu nieder zu drücken, sondern um nur daraus alle mögliche Lehre zu ziehen.

Wozu sollte man auch einen Tag verbringen, ohne zumindest daraus die Lehre für sich zu ziehen, die sich auf natürliche Weise ergibt? Nebst dem, dass es ohnehin nicht schadet, sowohl etwas aus seinem Leben gleich zu rekapitulieren, als auch, dass es nicht verkehrt ist, sich ein wenig im visualisieren zu üben und jeden Tag braucht man kaum mehr als nur ein paar Minuten von für gewöhnlich, um etwas von Nutzen dazu zu tuen...

Devino Melchizedek

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