Goethe-Sprüche

Seite 1 von 13 1, 2, 3 ... 11, 12, 13  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 05 2015, 21:38

Fehlts die an Geist und Kunst-Gebühr,
Die Liebe weiss schon Rat dafür.

* * *

Für die Liebe lohnt es sich zu leben.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 06 2015, 10:49

Ich tadl euch nicht, / Ich lob euch nicht; /
Aber ich spasse.
Dem klugen Wicht / Fährts ins Gesicht
Und in die Nase.

* * *

Loben und Tadeln sind beides sinnvolle Mittel der Erziehung.
Manchmal braucht der Mensch Ermunterung, und manchmal braucht er das Gericht.
Aufbau und Zerstörung wechseln sich ab.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Beziehungen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 07 2015, 20:15

Und hast du das Mädchen,
So hat sie dich auch.

* * *

Lama Lobsang hat einmal erzählt, Beziehungen seien sehr tiefe Träume, die Menschen haben können. Man träumt / schläft sehr tief.

Lass dich nicht beherrschen.

Der zweite Strahl ist der Hauptstrahl.

Vielleicht braucht der Mensch ein Gegenstück, eine Ergänzung, um sich ganz erkennen zu können.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Goethe-Sprüche - Ein rechter Mann

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 08 2015, 17:56

Willst du ein braves Weib,
so sei ein rechter Mann.

* * *

Eine Frau gesellt sich aus freien Stücken zu einem, brav, wenn sie es denn so will.
Als Mann kann man nur rechte Beziehung leben, seine Pflicht erfüllen. Die Frau muss es dann schon von selbst tun.

Die Erlösungslehren predigen ja Leidenschaftslosigkeit.

Ein rechter Mann, sorgt für Gerechtigkeit. Ist im Denken rein. Und erlaubt Freiheit.
Ein braves Weib, liebt ohne anzuhaften.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Die Not ist gross

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 09 2015, 18:50

Herr, die Not ist gross!

* * *

Gemäss Weltweit Teilen muss die Menschheit grundlegende Änderungen vornehmen um zu überleben, wie Atomkraftwerke abschalten, Umweltbelastung drastisch reduzieren, und halt eben global teilen. Die Not in der die Menschheit also gerade steckt ist sehr gross. Obwohl ein gewisses Bewusstsein dafür vorhanden zu sein scheint, sieht man noch nicht die nötigen Handlungen der Menschen, oder die Erkenntniss, dass solche Handlungen notwendig sind.

Subjektiv ist die Not (schätzungsweise) ebenfalls gigantisch. Man denke z.B. an die vielen Kriegsflüchtlinge sowie Millionen andere, welche unter menschenunwürdigen Umständen leben müssen.

Desto grösser aber die Not, desto eher wird der Mensch aufwachen. Leid und Leid vermeiden zu wollen sind mächtige Motivatoren.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Froh und frei sein

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 11 2015, 21:11

Dichten ist ein Übermut,
Niemand schelte mich!
Habt getrost ein warmes Blut
Froh und frei wie ich.

* * *

Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König...

Froh ist, wer seine Pflicht erfüllt hat, und das Quäntchen Glück geniesst.
Liebe ist eine grundlegende Qualität des Universums, in allem immanent.
Zu ihr zu streben ist ein Segen, jedoch wird sie einem immer geschenkt.
Liebe verbindet.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Einsicht

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 12 2015, 22:11

Einsicht ist überall willkommen.

* * *

Die Zeit für Einsicht ist immer gut. Der Mensch kann hat immer die Möglichkeit zur Einsicht, zur Änderung. Man sollte jedem die Möglichkeit zur Einsicht jederzeit zugestehen.
Die Götter und Meister und die Erde müssen eine unglaubliche Geduld haben den Menschen soviel Zeit bis zur Einsicht zuzugestehen.
Einsicht ist auch Versöhnung.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Energisches Handeln

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 14 2015, 12:46

Der entschliesse sich doch gleich,
Den heiss ich brav und kühn!
Er springt in den Teich,
Dem Regen zu entfliehn.

* * *

Energisch Handeln heisst, den Gesamtkraftzusammenhang anzuerkennen / wahrzunehmen, und dann positiv was zu machen, weiterzustreben.
Anstatt über den Regen zu jammern, sich lieber dem Sachverhalt stellen, und wenn das heisst, in den Teich zu springen.
Vertrauen haben, ins Ganze.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Goethe-Sprüche - Entwicklung

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 14 2015, 13:02

Doch was in Augenblicken der Entzückung
Die Kniee beugt, ist auch ein süss Gefühl.

* * *

Wer die Liebe in sein Herz lässt, ist ein reicher Mensch.
Demut und Ablassen vom Verlangen sind notwendige Voraussetzungen für die Entwicklung.
Es wird alles fair geteilt.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Öffentliche Wesen

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 15 2015, 12:30

Es kommt alles auf den Geist an, den man
einem öffentlichen Wesen einhaucht, und auf Folge.

* * *

Was ist ein öffentliches Wesen?
Im Prinzip alles Exoterische.

Wie bildet sich ein öffentliches Wesen?
z.B. hat der Mensch eine Idee, aber der Intellekt dürfte viel weniger Bestandteil haben als man denken könnte. Die Welt ist von Wünschen / Kama-Manas durchdrungen, und so dürften auch die meisten von Menschen geschaffenen "öffentlichen Wesen" in diese Kategorie fallen. Wie sich eine solche Wesenheit bildet, aus was sie sich zusammensetzt ist wohl ein Mysterium. Relativa. Aus der Situation geschaffene Wesenheiten, die sich wieder auflösen, wenn die Situation sich ändert / endet.
Einem öffentlichen Wesen wahrhaft Geist / Atma zu verleihen ist eine hohe Anforderung. Weltweit Teilen dürfte was wohl mehr als gelungen sein.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Gleichschaltung

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 19 2015, 08:16

Ach, zu des Geistes Flügeln wird so leicht
Kein körperlicher Flügel sich gesellen!

* * *

Gleichschaltung als Persönlichkeit mit der Seele zu erreichen, und auch aufrecht zu erhalten ist nicht leicht.
Seele und Persönlichkeit.
Letztlich werden sich alle körperlichen Flügel dem Geiste unterordnen.
Die Persönlichkeit kann abstruse Vorstellungen haben, ohne es zu merken/erkennen, was wirklich ist.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Entschleunigung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 20 2015, 11:29

Welche Frau hat einen guten Mann,
Der sieht mans am Gesicht wohl an.

* * *

In einer Beziehung sollte man sich prinzipiell gegenseitig fördern, von der Einstellung her.
Für/mit dem Anderen statt wider den Anderen.
So kann was wachsen.
Das erfordert ein gewisses Mass an Selbstbewusstheit, sowie Bewusstheit im Umgang mit dem Anderen, eine gewisse Feinfühligkeit.

Obwohl das ein so simpler Grundsatz ist, sieht man ihn nicht so oft angewandt.
Die Musse/Gelassenheit und Selbstreflektion fehlen dazu wohl in der Gesellschaft.
Entschleunigung.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Das Selbst und Andere

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 21 2015, 08:06

In der Lage, in der ich mich befinde,
habe ich mir zugeschworen, an nichts mehr
teilzunehmen als an dem, was ich so in
meiner Gewalt habe wie ein Gedicht, wo
man weiss, dass man zuletzt nur sich zu
tadeln oder zu loben hat ...

* * *

nur sich selbst
Alles ist miteinander verbunden und beeinflusst sich gegenseitig. Der Mensch ist Teil eines grösseren System, an einem bestimmten Ort darin, ob er es nur wahrhaben will oder nicht.
Der Mensch kann aber lernen, selbstbewusst zu bleiben, und sich nicht von allem möglichen in der äusseren Welt hineinziehen zu lassen. Dies gelingt insbesondere durch die Anwendung des Willens und des Denkvermögens.
Der Mensch kann nur seine Pflicht erfüllen, rechte Beziehungen herstellen. Dann hat er auch seinen Teil getan, und wird gegebenenfalls von der Situation befreit. Im Zweifelsfall bedeutet das, dass man "sich" opfert.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Unbegrenzt leben

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 03 2015, 12:35

Die Brust entlöse der Gesang!
Was aussen eng, was aussen bang,
Uns macht es nicht beklommen.

* * *

Unbegrenzt leben auf einem begrenzten Planeten (Solara).
Der Mensch muss aus der eigenen Zentriertheit heraus Denken, Fühlen und Handeln.
Wenn er nicht in dieser Zentriertheit ist, muss er sich bewusst machen, dass er gerade nicht urteilsfähig ist. So lernt er, Niemandem Schaden zuzufügen.
Oft kann es bedeuten, um wieder in die Mitte zu kommen, loszulassen und eine kleine Todeserfahrung zu machen. Oft muss man auch die Kontrolle aufgeben, bzw. die Kontrolle an die Seele abgeben. Weil selbst weiss man ja oft nichts.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Relativa

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 04 2015, 08:23

Und Gewiss! Wer ein Lebelang von hohen
ernsten Eichen umgeben wäre, müsste ein
anderer Mensch werden, als wer täglich
unter luftigen Birken sicher erginge.

* * *

Wer ist man selbst?
Man ist ein Teil des Ganzen.
Die einzige Sünde ist die Absonderung (Maitreya).
Das äussere Selbst ist eher ein Relativa, aus der Situation, oder Situationen entstanden.
Anstatt einen Schuldigen zu suchen, denkt man besser an die vier edlen Wahrheiten.
Im Aussen wird man sich nicht finden, weder bei den "luftigen Birken" noch den "ernsten Eichen".
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Goethe-Sprüche - Wirtschaft

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 05 2015, 08:14

Wir leben im Gewinn und Verlust, und wenn
uns beides in Zahlen zu Gesichte kommt,
so macht uns das eine dunkle Furcht und
dagegen das andere keine innerliche
herzliche Freude.

* * *

Die Weltwirtschaft und der Kapitalismus stellen heutzutage grosse Übel dar.
Es ist nahezu so, als wäre da eine destruktive, blind wütende Kraft am Werk.
Man kann dem Markt, der Wirtschaft nicht einfach alles anvertrauen.
Das wird nicht funktionieren.
Bzw. es ist schon gescheitert.

Die Wirtschaft wird lernen müssen, den Menschen an erster Stelle als Selbstzweck anzuerkennen (gemäss Kant).
Und prinzipiell muss die Wirtschaft in erster Linie dem Wohl der Menschheit und aller Naturreiche und des Planeten dienen (Ökonomie).
Die Menschheit muss unglaublich verblendet sein, einem Prinzip wie der Wirtschaft soviel Macht zu geben. Oder äusserst selbstsüchtig.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Die moralische Grösse

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 09 2015, 08:14

Die moralische Grösse entscheidet; die Mittel,
die Gelegenheiten verteilt das Glück.

* * *

Was der Mensch tun kann, ist die Haltung die er zu Allem hat, zu ändern.
Das allein reicht oft schon für rechte menschliche Beziehung, und die Taten im Aussen gelingen dann auch.

Da der Mensch ja immer ein Teil des Ganzen ist, und sich nicht separieren sollte, gibt es immer nur die Möglichkeiten und Gelegenheiten, die es in dem Moment gibt. Die Menschheit ist die Menschheit, und was man lernen kann ist Loslösung und nicht, ein toller Hengst zu sein. Smile
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

um der Sache Willen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 10 2015, 10:43

Gutes tu rein aus des Guten Liebe!
Das überliefre deinem Blut;
Und wenn's den Kindern nicht verbliebe,
Den Enkeln kommt es doch zugut.

* * *

Tue Gutes, ohne auf das Ergebnis zu schielen,
um der Sache Willen.
Wie heisst es so schön? Schätze im Himmel anhäufen, und nicht auf der Erde.
Auch hier wieder das omnipräsente Thema Pratyahara.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Gemütsruhe

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 15 2015, 07:44

An Erfahrung fehlt es uns nicht, aber an
der Gemütsruhe, wodurch das Erfahrene
ganz allein klar, wahr, dauerhaft und nützlich
wird.

* * *

Man kann ein Blatt im Wind sein, oder man kann ruhig und zentriert sein.
Vergänglichkeit und Ewigkeit.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Sprache

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 16 2015, 08:10

Sagt nur nichts halb:
Ergänzen, welche Pein!
Sagt nur nichts grob:
Das Wahre spricht sich rein.

* * *

Die Sprache ist ein machtvolles Instrument, man kann mit ihr leicht verletzen, aber auch heilen.
Sie sollte massvoll eingesetzt werden.
Sprache sollte man bewusst verwenden, und nicht unbewusst plappern.

"Die Aura ist es vor allem, welche die Wirkungen hervorbringt, die ein Mensch auf seine Gefährten ausübt. Es sind nicht an erster Stelle seine Worte, die Reaktionen veranlassen, obwohl auch sie wahrscheinlich seine Reaktionen und sein Denken verkörpern; in Wirklichkeit sind sie meist nur Ausdruck seiner emotionellen Wünsche."

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1800/file1818.html
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Es sich erlauben

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 17 2015, 08:28

Es wird einem nichts erlaubt, man muss es
nur sich selber erlauben; dann lassen sich's
die anderen gefallen oder nicht.

* * *

Der Mensch ist seines eigenen Schicksales Schmied. Er muss den Willen aufbringen, mit dem was in ihm und um ihn ist, recht umzugehen. Dazu ist der Wille notwendig. Selbst ist der Mann. Selbst ist die Frau. Der Mensch muss seinen Willen anwenden und dienen.

Wenn der Mensch rechte Beziehungen einhält, wird ihm von oben alles gegeben.
Seine Pflicht ist es, rechte Beziehungen herzustellen. Mehr kann er nicht tun, weil er es nicht kann.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Erwartungshaltung

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 18 2015, 08:18

Was du erwartest, schätzest du zu sehr.

* * *

Eine Erwartungshaltung ist falsch, weil sie nicht auf Erlauben beruht.
Geistiges Streben ist wichtig, aber Streben ist ebenfalls alles Erlauben und Abarbeiten.
Erwartungshaltung fällt eher in die Kategorie "Herrschen und beherrscht werden".
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Zusammenarbeit statt Konkurrenzkampf

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 19 2015, 08:24

Niemand ist zu verdenken, wenn er um Platz
und Rang kämpft, der ihm seine Existenz sichert
und einen Einfluss verschafft, der auf eine glück-
liche weitere Folge hindeutet.

* * *

Grundsatz: Zusammenarbeit statt Konkurrenzkampf
Natürlich darf jeder Mensch nach Glück streben,
jedoch darf man dabei die Gemeinschaft
und die rechten Beziehungen nicht vergessen.
Man ist ja nicht getrennt voneinander, und gerade
da wo man kämpfen muss, fragt sich, ob nicht
ein anderer darunter leidet.
Äusserlich um Platz und Rang kämpfen kann ja
verschiedensten subjektiven Motivationen zugrundeliegen
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Sich gehen lassen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 22 2015, 07:41

Allein bei Freunden lässt man frei sich gehen,
Man ruht in ihrer Liebe, man erlaubt
Sich eine Laune, ungezähmt wirkt
Die Leidenschaft, und so verletzen wir
Am ersten die, die wir am zärtsten lieben.

* * *

Es gibt keine Freunde, es gibt keine Feinde, ein jeder ist dein Lehrer.
Beherrschtheit muss man üben egal wo man ist, unter Freunden oder im Geschäft.
Spassgesellschaft muss nicht sein.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Seinen Garten pflegen

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 23 2015, 08:20

Keinem Gärtner verdenk ich's,
dass er die Sperlinge scheuchet,
Doch nur Gärtner ist er,
jene gebar die Natur.

* * *

Jeder kann in seinen bescheidenen Möglichkeiten und Umständen seinen Garten pflegen. Alles Andere kommt dann von selbst zu.
Wer sein Feld beackert, erhält auch eine Ernte.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Gelegenheiten

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 26 2015, 08:16

Die Gelegenheiten sind die wahren Musen,
sie rütteln uns auf aus Träumereien, und
man muss es ihnen durchaus danken.

* * *

Gelegenheiten geben uns nicht immer das, was wir uns wünschen.
Sie können uns mit Wahrheiten konfrontieren, die unangenehm sind.
Von dem Vermögen, diese Wahrheit zu akzeptieren als was sie ist,
auch wenn sie erstmal schmerzhaft und unerwünscht ist, hängt der
Nutzen ab, den es für uns konkret hat. Nur wenn man den Konflikt-
schock standhaft und "gehorsam" aushalten kann, d.h. ohne in
eine Trotz- oder Ego-Reaktion zu verfallen, kann man danach
besser "zusammengesetzt werden". Der Mensch ist und bleibt
ein Instrument für die Seele und den Geist, und seine eigenen
Massstäbe muss er lernen in Gruppenmassstäbe umzuwandeln.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Die Aura

Beitrag  Frau Holle am So Jun 28 2015, 08:18


"Die Aura ist es vor allem, welche die Wirkungen hervorbringt, die ein Mensch auf seine Gefährten ausübt. | richtig

Simhanada Morahs schrieb:Sagt nur nichts halb:
Ergänzen, welche Pein!
Sagt nur nichts grob:
Das Wahre spricht sich rein.

* * *

Die Sprache ist ein machtvolles Instrument, man kann mit ihr leicht verletzen, aber auch heilen.
Sie sollte massvoll eingesetzt werden.
Sprache sollte man bewusst verwenden, und nicht unbewusst plappern.

"Die Aura ist es vor allem, welche die Wirkungen hervorbringt, die ein Mensch auf seine Gefährten ausübt. Es sind nicht an erster Stelle seine Worte, die Reaktionen veranlassen, obwohl auch sie wahrscheinlich seine Reaktionen und sein Denken verkörpern; in Wirklichkeit sind sie meist nur Ausdruck seiner emotionellen Wünsche."

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1800/file1818.html

_________________
.

Mooji - Remove everything
https://www.youtube.com/watch?v=v9zWHXAx98A

.
avatar
Frau Holle

Anzahl der Beiträge : 23372
Anmeldedatum : 30.12.10

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Ausgleich

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 29 2015, 18:26

Dem sei wie ihm wolle, Mamsell, es ist
nichts so schlimm, das das Schicksal
nicht zum Guten machen könnte.

* * *

Habe Vertrauen und Mut und Zuversicht.
Halte den Kopf über Wasser.
Erfülle deine Pflicht.
Und alles wird gut.

Alles wird immer ausgeglichen.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Mässigung

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 30 2015, 08:05

Die muntersten wie die ernstesten Werke
haben den gleichen Zweck, durch eine
glückliche geistreiche Darstellung so Lust
als Schmerz zu mässigen.

* * *

Mässigung
Mässigung bedeutet, von einer mehr leidenschaftlichen, auf das Persönliche bezogenen Lebensweise oder Geisteshaltung zu einer mehr dem Ganzen dienenden Lebensweise oder Geisteshaltung zu kommen.
Mässigung bedingt eine gewisse Toleranz, da man nicht mehr nur sich selbst dient, dadurch nimmt man automatisch (verhältnismässig) grössere Dinge wahr.
Was treibt uns an?
Lust oder Schmerz?
Diese Frage kann man sich in einem ruhigen Moment immer wieder stellen, und zu sich kommen, und gegebenenfalls (sinnbildlich) sterben.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Bescheidenheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jul 01 2015, 08:30

Personen, die der erste Anblick empfiehlt,
sollten die Bescheidenheit nicht so weit treiben.

* * *

Der Anblick kann täuschen.
Ohne die Spiegelgesetze einzuhalten hat man keine Chance, den Anderen zu sehen.
Solange man auf Getrenntheit besteht, hat man keine Chance, den Anderen zu sehen/erkennen.

Bescheidenheit könnte man vielleicht mit Pratyahara und Lichtnahrung gleichsetzen.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Wille

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jul 02 2015, 08:18

Im Reich der Natur waltet Bewegung und
Tat, im Reiche der Freiheit Anlage und Willen.
Bewegung ist ewig und tritt bei jeder günstigen
Bedingung unwiderstehlich in die Erscheinung.

* * *

Wille kann separatistisch und egoistisch sein.

Wille kann aber auch ganz zart und harmlos sein. Und dadurch erst in Übereinstimmung und "recht".
Ein mächtiger Wille muss nicht grausam sein.

* * *

b. Wille und ordnungsmässiger Zweck. Über den Ursprung von Manas lässt sich also wirklich nicht mehr sagen, als dass es die vereinte Willens-Aktivität oder der zweckbewusste Ausdruck eines seiner Identität gewahrgewordenen, grossen Selbstes ist, der dem Leben Färbung gibt und alle in seinem Einflussbereich befindlichen geringeren Einheiten zu intelligenter Mitarbeit veranlasst. Ich möchte das an einem Beispiel erläutern: Ein jeder von uns ist die denkende, zweckbewusste Entität, die als Manasprinzip wirkt die Antriebsfeder für alle in unseren drei Körpern enthaltenen Einheiten ist. Wir unterwerfen sie unserem Willen; wir handeln, und durch dieses Handeln erzwingen wir uns richtig erscheinende Mitarbeit. Dasselbe tut der Logos in grösserem Rahmen. Dieser Gedanke erhellt die Frage des Karma, des freien Willens und der Verantwortlichkeit. Manas ist wirklich Wille, der sich auf der physischen Ebene Ausdruck verschafft, und diese Wahrheit wird sich bestätigen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass alle unsere Ebenen die kosmisch-physische Ebene bilden, auf der eine Entität, die unermesslich grösser ist als unser Logos, durch den Logos, durch uns und durch alle in seinem Strahlungsbereich befindliche Geist-Substanz einen ganz bestimmten Zweck verfolgt.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1100/file1141.html
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Eigentum

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jul 06 2015, 08:00

Taste aber nur einer das Eigentum an, und
der Mensch mit seinen Leidenschaften
wird sogleich da sein.

* * *

Durch Meditation kann der Mensch lernen, tief und klar leer zu sein.
Dadurch hört er auf, sich mit unendlich vielen Objekten (sein Eigentum) zu identifizieren.
Dadurch hört auch seine Leidenschaft auf, die entbrennt, wenn man diese Objekte berührt.
Eigentum muss nicht physischer Natur sein. Jedes Getrenntheitsempfinden könnte man als Eigentum bezeichnen.
Es ist eine Identifikation mit der Persönlichkeit, und wird somit wahrscheinlich weiteres Leiden hervorbringen.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Sich bewegen

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jul 07 2015, 07:24

Es ist ein Fehler bei Fussreisen, dass man
nicht oft genug rückwärts sieht, wodurch
man die schönsten Aussichten verliert.

* * *

Fussreisen sind sehr wertvoll, weil man damit den Willen bewegt.
Jeder Schritt kann ein Ausdruck des Willens sein.
Körperliche Bewegung ist Willensausdruck.
Mit Spannungspunkt halten und sich achtsam bewegen ist schon sehr viel erreicht.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Spiegel

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jul 08 2015, 09:33

Wie werden wir erst recht wir selbst, wenn
uns ein anderer vollkommen recht gibt.

* * *

Was ist 'wir selbst'?
Was ist das Selbst?
Wie steht das Selbst zu den Spiegelgesetzen?
Bringt die Ausrichtung auf das Selbst die Erkenntnis aller Spiegel?
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Anstand und Harmlosigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jul 09 2015, 08:20

Wenn man alt wird und hat so viel versucht,
und es will in der Welt nie zur Ordnung
kommen, man muss es endlich wohl genug
haben.

* * *

Man kann die eigene Welt gestalten, und wie man die äussere Welt wahrnimmt verändern,
aber man kann ihr nicht seinen Willen aufdrücken.
Wille ist Wille und nicht "mein Wille".
Das wäre Geltungsanspruch.
Daher die ewige Binsenweisheit Anstand und Harmlosigkeit. Weil ansonsten dürfte es schwierig (unmöglich)
werden in der relativen Situation Befreiung zu erlangen.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Heilung

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jul 14 2015, 08:04

Hör auf, mit deinem Gram zu spielen,
Der wie ein Geier dir am Leben frisst.

* * *

Die Meister DK Bücher schlagen vor, sich statt auf z.B. die eigene Gram auszurichten, diese analysieren und sehen zu wollen, sich auf die Seele und Dienst auszurichten. Dadurch wächst der Dienstbereich, und der Gram verliert an Nahrung und stirbt ab.
Es schadet sicherlich nicht, genau hinzuschauen, was da in einem ist. Aber es hilft nicht, sich darin zu suhlen, sich damit zu identifizieren, und dem noch mehr Nahrung zu geben.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Seinem Herzen folgen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jul 15 2015, 13:47

... welch eine himmlische Empfindung ist es,
seinem Herzen zu folgen.

* * *

Das stimmt. Aber man muss aufpassen, nicht in einer Verblendung hängen zu bleiben.
Achtsamkeit.
Man muss sich auch darüber klar werden, dass man irrtümlicherweise Vieles für das Herz hält,
dieses aber irgendetwas in einem ist, und nicht unbedingt das Herz.
Nebst dem Herz braucht es auch noch kritische Urteilskraft.
Das Herz liebt und vergibt.
Das ist eigentlich ein sehr einfacher und praktischer Prüfstein.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Bescheidenheit IST.

Beitrag  Frau Holle am Do Jul 16 2015, 07:42


Bescheidenheit könnte man vielleicht mit Pratyahara und Lichtnahrung gleichsetzen. | falsch

Simhanada Morahs schrieb:Personen, die der erste Anblick empfiehlt,
sollten die Bescheidenheit nicht so weit treiben.

* * *

Der Anblick kann täuschen.
Ohne die Spiegelgesetze einzuhalten hat man keine Chance, den Anderen zu sehen.
Solange man auf Getrenntheit besteht, hat man keine Chance, den Anderen zu sehen/erkennen.

Bescheidenheit könnte man vielleicht mit Pratyahara und Lichtnahrung gleichsetzen.

_________________
.

Mooji - Remove everything
https://www.youtube.com/watch?v=v9zWHXAx98A

.
avatar
Frau Holle

Anzahl der Beiträge : 23372
Anmeldedatum : 30.12.10

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Selbstakzeptanz

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jul 16 2015, 07:51

Gutes und Böses kommt
Unerwartet dem Menschen;
Auch verkündet, glauben wirs nicht.

* * *

Etwas "nicht glauben" heisst, es von sich abzuspalten. Man kann nicht etwas nicht glauben, wenn man es erst einmal wahrgenommen hat. Das wäre Verleugnung. Man hat also gar kein andere Wahl, als alles, was man wahrnimmt, als Teil von sich selbst zu würdigen / "integrieren". Das ist der erste Schritt. Danach kommt Bewegung rein, und alles ordnet sich neu, wird neu zugeordnet. Man kann aber nicht bestimmen, was dann einem selbst, und was anderen zugeordnet wird. Das Verlangen danach ist falsch. Es geht schlicht nicht.
Ausserdem ist es eine grosse Befreiung, wenn man nicht an Bildern/Vorstellungen von anderen Menschen hängen muss. Es ist doch Krieger-Lektion Nr.1, solche Bilder ständig aufzulösen.
Man muss gewissermassen das Urteil dem inneren Meister überlassen, und nicht selbst glauben das tun zu müssen, oder gar zu können. Weil man kann es nicht. Es ist unmöglich.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Wirklichkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jul 17 2015, 07:59

Denn was Verstand und Vernunft nicht immer
vermögen, vermag oft
Solch ein glücklicher Hang,
der unwiderstehlich uns leitet.

* * *

Wenn man die Augen aufmacht, merkt man,
dass alles schon da ist.
Das ist immer wieder erstaunlich.
Es ist tatsächlich so, dass man immer nur einen
winzigen Ausschnitt der Wirklichkeit wahrnimmt.
avatar
Simhanada Morahs

Anzahl der Beiträge : 3015
Anmeldedatum : 17.01.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Seite 1 von 13 1, 2, 3 ... 11, 12, 13  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten