Goethe-Sprüche

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Sich mitfreuen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 09 2016, 21:38

Die Eifersucht quält manches Haus
Und trägt am Ende doch nichts aus
Als doppelte Wehe.

* * *

Selbstverständlich bringt Eifersucht nichts.
Wenn man Eifersucht wahrnimmt, lässt man das brav los und widmet sich wieder positiven Dingen. Ganz einfach. Wir sind ständig von irgendetwas vereinnahmt, das keine Wirklichkeit hat. Das ist ist die Natur der Persönlichkeit. Illusion.
Eifersucht bedeutet, die Wirklichkeit wie sie ist, in Frage zu stellen. Eifersucht will etwas haben, das nicht ist. Eifersucht will sich auf Kosten Anderer bereichern.
Der Weg zu einem guten Leben ist rechtes, gutes Sozialverhalten. Das fängt beim Denken an.
Ein buddhistischer Mönch hat einmal erzählt, dass die Technik des Mitfreuens, wenn jemand etwas gutes tut zum Wohle des Ganzen, äusserst effektiv sei.
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Die man liebt

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 10 2016, 07:20

Es ist gar zu nichts nütze, dass man
sich von denen entfernt, die man
liebt, die Zeit geht hin, und man
findet keinen Ersatz.

* * *

Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein. So lautet ein buddhistisches Sprichwort.
Es gibt viele Arten von Liebe.
Grundsätzlich sollte man alle Beziehungen pflegen, ob man diejenigen sieht oder nicht.
Liebe kann auch Bindung sein. Hass kann auch Bindung sein.
Solange etwas abzuarbeiten ist, sollte man sich nicht vorzeitig entfernen.
Karma kann jedoch auf vielen Ebenen bearbeitet werden.
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Denken

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 11 2016, 07:56

Was du erwartest,
schätzest du sehr.

* * *

Erwarten
Erwarten im Sinne von "Ich will das jetzt haben".
Erwarten im Sinne von Präzipitation. Erwarten ohne zu Erwarten.
Vor- und Nachbereitung.
In der Situation sein.
Sich fragen, was für Erkenntnispotenziale sind da. Einfach daran denken. Und immer schön loslassen. Wenn man greift sind selbstverständlich KEINE Erkenntnispotenziale da.
Den Fleissigen belohnen die Götter.
Den regen Denker.
Ein reger Denker kann man nur sein, wenn man innerlich losgelöst ist, und sich nicht mit dem Gedanken identifizert.
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Eine Tugend

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo März 14 2016, 07:40

Wer Freude will, besänftige sein Blut ...

* * *

Unser Herz soll brennen, aber nicht aus Leidenschaft.
Verlangen und Leidenschaft machen nicht frei.
Loslösung ist schwierig.
So ist Selbstakzeptanz.

*

Der liebt nicht, der die Fehler des
Geliebten nicht für Tugenden hält.

* * *

Würden wir keine Fehler machen, würden wir viele Erfahrungen nicht machen. Insbesondere Selbstakzeptanz und Vergebung. Manchmal macht man Fehler, damit man seine eigenen Grenzen erkennen lernt. Weil man vorher zu hoch auf seinem Pferd sass. Oder aus anderen Gründen. Es passiert nicht alles so, wie es im Bilderbuch steht, wie man es sich gerne wünscht.
Jemand, der einen Fehler macht, wird ihn zwangsläufig irgendwann korrigieren. Dadurch wird er weise, und eine Tugend ist entwickelt.
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Aspiration

Beitrag  Simhanada Morahs am Di März 15 2016, 08:05

Der Frühling webt schon in den Birken,
Und selbst die Fichte fühlt ihn schon;
Sollt er nicht auch auf unsre Glieder wirken?

* * *

Neues Leben. Neue Kraft.
Ohne das Leben, das uns ständig durchströmt, könnten wir nichts tun, es gäbe uns nicht. Das Leben ist tatsächlich in jedem Augenblick da. Wollen wir uns diesem Leben nicht öffnen?

*

Was auf die Menge wirken soll, muss
einen tüchtigen Gehalt haben.

* * *

Wie bewegt man die Massen?
Die Götter, die Meister bewegen die Massen.
Als Mensch kann man höchstens in Übereinstimmung mit dem Gesetz sein. Man kann ein Auge sein, durch das die Götter schauen und das Gesetz bringen.
Es ist ratsam, sich an Anstand, an Sittlichkeit zu halten, um nicht selbst neben das Gesetz zu treten. Man möchte nicht vom Mauerwerk erschlagen werden, wenn der Blitz in den Turm einschlägt (Tiphereth). Darum ist die Tugend Nr. 1 die Loslösung, sie ist eine Notwendigkeit auf dem Pfad.
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Feinfühligkeit, Zartheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 18 2016, 07:34

Teib es mit ihm, wie dir's gefällt,
Auch Grobheit wird dir etwas erwerben.
Er ist der gründlichste Schuft von der Welt,
Man kann es nie mit ihm verderben.

* * *

Auch Grobheit wird dir etwas erwerben, nämlich Grobheit.
Da wir das, was wir geben, auch wieder erhalten, sollten wir da nicht vorsichtig sein, wie wir Andere behandeln?
Dieser Gedanke allein sollte reichen, damit man anständig und harmlos wird.
Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen.
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Klugheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 24 2016, 08:13

Die Klugen haben miteinander
viel gemein.

* * *

Wer klug ist, arbeitet für das Ganze. Wer klug ist, ist ein Mitarbeiter des Ganzen, Gottes, und identifiziert sich somit als Teil des Ganzen.
Gott schenkt jedem das Leben, und somit gibt es keinen Grund zu streiten.
Kluge sind gehorsam,
weil Kluge einsehen,
dass das der einfachste Weg ist.
Wenn die Seele frei fliessen kann.

Die universale Einheit anerkennen.
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Sich zurückziehen

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 25 2016, 10:44

Und Balsam giesst dem Toten auf
Und Tränen Toten-Ehr!

* * *

Trauer. Es gibt viel Trauer um die Toten. Der Tod wird oft nicht verstanden. Er ist Auflösung. Rückkehr. Rückkehr ins Unendliche.
Ehrt die Toten, sodass sie losgelöst und frei gehen können.
Der Tod ist ein so wesentlicher Bestandteil des Lebens.
Loslösung.
Sind wir losgelöst, so dass wir in Harmonie, bewusst sterben können?
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Kühnheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa März 26 2016, 09:30

Es ist klug und kühn, dem
unvermeidlichen Übel entgegenzugehn.

* * *

Es gibt persönliches unvermeidliches Übel.
Es gibt unvermeidliches Übel von Gruppen.
Es gibt kollektives unvermeidliches Übel.

Viel Übel ist vermeidbar, wenn man nur aufhört, es zu produzieren.
Unwissenheit. Persönlich, für Gruppen, kollektiv.

Ja, der Mensch hat keine andere Wahl, als sein Karma abzuarbeiten und sein Dharma zu leben. Es GIBT keine andere Wahl, weil es nichts gibt, ausser Gott.

Aber, der Mensch hat JETZT einen freien Willen, freie Entscheidung, und diese kann er einsetzen um Gutes zu tun, oder um Schädliches zu tun.

Wer seine Evolution beschleunigen möchte, wer Buddhaschaft erreichen möchte, wer das tun will, um der Menschheit und Gott zu dienen, der darf sich seinem notwendigen Übel stellen. Es geht nur nach vorne. Losgelöstheit. Loslösung. Sich aus den Zwängen befreien. Innerlich frei werden. Innerlich frei werden, durch Nicht-Identifikation und Harmlosigkeit. Durch ein Gewahrsein, das nicht greift, sondern ist.
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Zusammenwirken

Beitrag  Simhanada Morahs am So März 27 2016, 11:22

Und alles Drängen, alles Ringen
Ist ewige Ruh in Gott dem Herrn.

* * *

Die drei Ebenen menschlicher Existenz.
Die ewige Mutter.
Der ewige Vater.
Ein Rythmus des Friedens ist auch auf der Erde möglich.
Man braucht nur seinen Willen einzusetzen.
Es braucht Aufklärung, Erklärung.
Gott der Herr hält mit (für uns) absolutem Willen den Raum, und schaut, dass nicht alles auseinanderbricht, die Welt im Chaos versinkt und "die wütende Bestie" alles und sich selbst verschlingt.
Die Menschen müssen keine Superhelden sein, um die Welt zu retten, sondern sich einfach nur anständig benehmen, und das Rechte tun. Das Rechte ist, was Allen, was dem Ganzen zugute kommt und harmlos ist, was den Fortbestand der Menschheit nicht gefährdet etc.
Die Aufgabe scheint hoffnungslos schwer, aber mit Gottes Hilfe, der Hilfe der Meister ist das möglich. Mensch, entscheide dich!
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Herz und Integration

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo März 28 2016, 10:01

Schauen, wissen, ahnen, glauben
und wie die Füllhörner alle heissen,
mit denen der Mensch ins Universum tastet,
müssen denn doch eigentlich
zusammenwirken ...

* * *

Sinne sind Sinne, und Wahrnehmung ist Wahrnehmung.
Ob tief oder hoch, sie ist einfach.
Das Selbst und die integrierte Persönlichkeit.
Anhalten und erlauben.
Wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er.
Das Herz ist ein Synthesepunkt, ein Integrationspunkt, der alle anderen miteinbezieht.
Wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er.
.
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Schein

Beitrag  Simhanada Morahs am Di März 29 2016, 08:22

Die Welt urteilt nach dem Scheine.

* * *

Freude, Harmlosigkeit und Teilen.
Das ist etwas, das alle Menschen tun können, egal wie tief sie im Schleier sind.

Die Welt ist, wie sie ist, und die Welt ist durch das Göttliche geschaffen. Also wer sind wir, zu urteilen...

Wichtig ist Erziehung, sodass auch wenn alle in einer Scheinwelt leben, zumindest verträgliche Werte gelebt werden, nach bestem Wissen und Gewissen.
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Siegen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 30 2016, 10:53

Die Tendenz der Zeit, alles ins
Schwache und Jämmerliche herunterzuziehen,
geht immer mehr durch und durch.

* * *

Wir geben uns nicht geschlagen,
sondern wir kämpfen weiterhin.
Bewusstheit und Überbewusstheit soll siegen.
Siegeswillen, gepaart mit Achtsamkeit
Wer ist der Feind? Das sind unsere Schwächen.
Den Feind im Aussen suchen? ...
Es gibt ein Jetzt, und in diesem Jetzt darf man immer wieder seinen Willen anwenden. Ansonsten wird man überrollt, von was auch immer. Wenn der Mensch nicht im Jetzt lebt, hat er keine Chance zu bestehen.
Gottes Wille ist der Siegeswille.
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Erlauben

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 31 2016, 08:26

Was ist das Schwerste von allem?
Was dir das Leichteste dünket.
Mit den Augen zu sehn,
was vor den Augen dir liegt.

* * *

Der leichte Weg?
Anhalten und wahrnehmen, die Persönlichkeit opfern.
Der schwere Weg?
Ausreden finden. Die Welt bietet endlose Möglichkeiten, sich abzulenken. Man kann sich auch allerhand einbilden.

Die Wahrheit ist nicht da, einen zu knechten, sondern zu befreien. Aber oft will man ja gar nicht frei sein, weil das für die Befindlichkeiten unangenehm ist. Lieber die Dinge so sehen, wie man sie gern sehen möchte. Der Mensch schafft sich seine Wirklichkeit selbst. Einbildung ist auch eine Bildung. Guten Willen zeigen. Auch der erste Strahl darf Zärtlichkeit lernen.
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Zuhören

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 01 2016, 08:25

Man verändert fremde Reden beim
Wiederholen wohl nur darum so sehr,
weil man sie nicht verstanden hat.

* * *

Was aus dem Geist kommt, ist wie es ist. Man kann das nur rezeptieren. Was danach kommt, ist die Persönlichkeit, und damit fehlerbehaftet. Mit was will man sich also mehr abgeben, mit dem Persönlichkeitsaspekt? Oder dem Seelenaspekt.

Klarheit, klare Sicht sind wichtig, egal was man verstehen will.

Soll man überhaupt die Rede eines anderen 1 zu 1 wiederholen? Man ist ja kein Roboter. Vielmehr darf man aus dem Herzen sprechen, das Verstandene wiedergeben.

Grundsätzlich darf man aber sagen, dass die Eigenschaft Zuzuhören noch sehr stark entwickelt werden darf, in unserer Gesellschaft.
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Entwicklung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 04 2016, 08:09

... denn eigentlich sind die verwickelten
Fälle die interessantesten.

* * *

Verwicklung.
Sich aus Verwicklung lösen.
Abstraktionskraft.

Das Abenteuer Evolution.
Das Abenteuer Mensch-Sein.

Statt Verwicklung Entwicklung.
Aus einer Verwicklung kann man viel lernen.
Man sollte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.
Wie will man frei sein von der Welt, wenn man sie nicht kennt...
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Der Seele die Macht geben

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 05 2016, 08:18

Und wenn ihr Euch nur selbst vertraut,
Vertrauen euch die andern Seelen.

* * *

Wer ins Selbst vertraut, in die Seele, ist auf der Seite der Einheit.
Selbstvertrauen hat nichts mit Machoismus zu tun.
Selbstvertrauen führt zu Gottvertrauen.

Ins eigene Selbst vertrauen, und beim anderen ebenfalls das Selbst sehen.

Aus esoterische Psychologie Band 2:

...

Zweitens hat die Seele nicht nur die Bindung an das persönliche Selbst und die damit verknüpften Vorteile, sondern ganz entschieden [105] auch jene Bindungen aufzugeben, die zum persönlichen Selbst anderer Menschen bestehen. Sie muss lernen, andere Menschen nur von der seelischen Ebene her zu kennen, zu verstehen und sich dort zu begegnen. Das ist für manche Jünger eine harte Lektion. Sie mögen bereits wenig an sich selbst denken und schon gelernt haben, sich von ihrer Persönlichkeit loszulösen; sie mögen wenig unternehmen, um den Kontakt mit dem niederen persönlichen Selbst weiter zu pflegen. Sie sind dabei, über all das hinauszukommen und vielleicht haben sie es bis zu einem gewissen Grad schon erreicht; aber ihre Liebe zu ihren Kindern und der Familie, zu ihren Freunden und Vertrauten steht ihnen obenan und diese Liebe hält sie weiter in den niederen Bereichen gefangen. Sie wurden noch nicht inne, dass ihre Liebe in erster Linie den menschlichen Persönlichkeiten gilt und erst in zweiter Instanz den Seelen. Viele Jünger zerschellen an diesem Felsen während vieler Inkarnationen, bis ihre Liebe durch schmerzliche und böse Erfahrungen und durch dauernde Verluste all dessen, was sie so sehr ins Herz geschlossen hatten, auf eine neue, höhere und wahrere Stufe kommt. Sie erheben sich nun über die rein persönlichen Beziehungen und finden, nachdem sie die Bitterkeit des Verlierens und Erleidens empfunden haben, eines Tages wieder jene, die sie jetzt als Seelen lieben. Dann begreifen sie, dass sie nichts verloren, sondern etwas gewonnen haben, und dass nur das verschwand, was illusorisch, vergänglich und unwirklich war. Der Mensch in seiner wahren Gestalt - das ist der Gewinn, der niemals verloren gehen kann.

...

1. Gebt auf und opfert die jahrhundertealte Gewohnheit, die Arbeit anderer zu kritisieren und zu korrigieren; erhaltet so unversehrt die innere Einheit der Gruppe. Durch Bekrittelung und Tadelsucht sind mehr Pläne für Dienstleistungen zunichte gemacht und mehr Arbeitswillige gehindert worden, als durch irgend welche andere Faktoren.

...

3. Gebt auf und opfert euren Verstandesdünkel, der nur die eigene Art und Weise, nur die eigenen Deutungen und Auffassungen für wahr und richtig findet, aber die Ideen anderer Leute für falsch und irrig hält. Ein solcher Dünkel führt zu Absonderung und Trennung. Haltet euch an die Methode der Seele, alles zu vereinheitlichen und zusammenzuschliessen, und folgt nicht den Abwegen der Gedankenwelt.

...

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2070.html
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Empathie

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 11 2016, 07:57

Das Leben ist kurz, man muss sich
einander einen Spass zu machen suchen.

* * *

Man ist ständig mit allem in Beziehung, also kann man gleich FÜR den Anderen denken. Also etwas hilfreiches Denken. Etwas, das helfen könnte.
Was Spass ist, da gibt es sehr viel Verblendung zu. Der Spass ist in unserer Konsumgesellschaft grotesk überzeichnet. Aber ich glaube, dass die gar nicht soviel echte Freude haben.
Aber anderen Menschen eine Freude machen, das kann man, aber das braucht Empathie und Achtsamkeit. Wo Empathie und Achtsamkeit ist, kann es da auch noch eine Krach-Gesellschaft geben?
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Anbindung

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 12 2016, 08:03

Durch Stolpern kommt man bisweilen
weiter, man muss nur nicht fallen
und liegen bleiben.

* * *

Stolpern gehört zum menschlichen Dasein dazu. Durch Stolpern kann man viel erkennen. Sich selbst erkennen. Es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Es ist normal, dass man sich an Kanten stösst.
Zu fallen und liegen zu bleiben ist auch eine Erfahrung, eine sehr tamasische. Nichtsdestotrotz kann man auch daraus etwas lernen. Nämlich dass es besser ist sich zu bewegen und NICHT zu fallen.
Eines Tages wird Beherrschtheit durch Geist und Seele das Fallen ersetzen. Dann ist die Anbindung an Oben vollständig.
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Streit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 13 2016, 09:49

Wer streiten will, muss sich hüten,
bei dieser Gelegenheit Sachen zu
sagen, die ihm niemand streitig macht.

* * *

Streit im Sinne von Gerechtigkeit.
Der 1. Strahl.
Der göttliche Streiter.
Die Wahrheit sprechen.
Die geistige Hierarchie bringt die passenden Kräfte, um das Ungemach der Welt aufzuheben.

Streit im Sinne von verhaftet sein.
Das persönliche Selbst.
Das will man nicht unbedingt aktiv pflegen.
An sich kann solcher Streit nichts lösen.

Aber es Bedarf der Freisetzung und SELBSTakzeptanz!
Das beruht dann auf Harmlosigkeit, sprich anderen nichts mehr vorzuwerfen. Wer nicht zuerst zu seinem Selbst/der Seele geht, sondern von niederem Selbst zu niederem Selbst spricht, der hat verloren. Was soll denn dabei rumkommen. Gott gehorsam sein. Gott kennt die Regeln, und wer was ist; wir können nur auf das Selbst vertrauen. Da ist ein Machtunterschied. Sich nichts anmassen.

Sich ergeben.
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Bei sich selbst bleiben

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 14 2016, 08:07

... dass man oft von eben den Personen
über das getadelt wird, wozu man sich durch
sie hat bereden lassen ...

* * *

Andere verändern wollen?
Sich selbst ändern!
Andere tadeln wollen?
Sich selbst anschauen!

Bevor man etwas für Andere machen kann, darf man selbst in der Mitte zentriert sein.
Man darf zuerst losgelöst sein, ohne Anhaften, ohne ein Resultat sehen zu wollen.
Man darf sich also ständig selbst prüfen, und im Zweifelsfall arbeitet man brav an Loslösung. Loslösung, damit das klare Licht frei alles durchdringen kann.

Man verzichtet auf das Niedere, damit das Höhere siegen kann.
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Freiheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 15 2016, 08:08

Ich verwünsche das Tägliche,
weil es immer absurd ist.

* * *

Im Einfachen, Täglichen liegt viel Kraft, wenn man es achtsam tut/pflegt.
Wandelwelten, man kann im Einfachen, Täglichen alles Mögliche sehen.
So wie unsere Gesellschaft halt ist, ist leider alles ziemlich verpestet.
Absurd ist, dass viele nicht bereit sind, sich ein bisschen zurückzunehmen, z.B. eine Stunde pro Tag. Nur schon das wäre eine ungeheure Erleichterung, wenn nicht alle Peng am Anschlag ständig machen würden. Wenn alle Peng am Anschlag machen bleibt nicht viel Raum, und man hat wahrscheinlich keine andere Wahl, als sich zu opfern, weil man Teil des Ganzen ist.
Leben, und Leben lassen. Freiheit. Man gönne sich gegenseitig bitte ein bisschen Freiheit.
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Tun

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Apr 16 2016, 10:03

Weil nun die Tat überall entscheidend ist,
so kann aus einem tätigen Irrtum etwas
Treffliches entstehen, weil die Wirkung
jedes Getanen ins Unendliche reicht.

* * *

Eine Tat ist eine Bewegung, eine Veränderung.
Veränderung, Bewegung ist gut, weil Veränderung und Bewegung Erkenntnis bringt.
Wie macht man eine Tat.
Bewusst oder unbewusst.
Im Bewusstsein der Unendlichkeit?
An der Oberfläche, oder in der Tiefe.
Auf Automatik, oder empfindsam, achtsam.
Der menschliche Traum kann ewig dauern. Man findet im Traum keine Erlösung, weil der Traum ein Traum ist. Man findet also keine Lösung im Traum. Und solange man die Lösung im Traum sucht, sucht man vergebens, ist das Leiden. Langsamkeit, Anhalten, das ist Lösung. Es gibt keine Antworten auf die Fragen, sondern die Fragen hören auf. Wir sind ein Teil Gottes und nicht umgekehrt.
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Fundament

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 17 2016, 10:42

Es ist nichts furchtbarer anzuschauen
als grenzenlose Tätigkeit ohne Fundament.

* * *

Rumrennen ohne Zweck? Wozu.
Unbewusst etwas machen?
Man darf und soll sich zwar bewegen, auch viel bewegen, aber man soll das doch achtsam tun.
Die Tätigkeit in der Wirtschaft ist ohne Fundament. Ein Fundament gründet sich auf Dienst, Nutzen für das Ganze. Darauf ist die Wirtschaft momentan nicht ausgerichtet. Der Konsum, die Konsumgesellschaft hat sich ebenfalls verselbständigt. Nachdenken? Wozu.
Tätigkeit und Nicht-Tätigkeit. Totalverweigerung und Oberflächlichkeit.
Ein Fundament ist ein Grund, ein Grund der dem Geist und dem Feuer standhält. Ein echtes Fundament ist Wahrheit. Wo ist unser Fundament? Ich glaube die Menschen verleugnen das Fundament. Alle sind Irgendwo oder Nirgendwo, aber auf einem Fundament, Hier und Jetzt, bestimmt niemand.
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Relativa

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 18 2016, 07:56

Es darf sich einer wenig bücken,
So hockt mit einem leichten Sprung
Der Teufel gleich dem Teufel auf dem Rücken.

* * *

Maitreya: Die einzige Sünde ist die Abtrennung, das sich abtrennen, spalten.
Es gibt nur Gott, also ist Trennung eine Illusion.
Menschen sind Menschen, und die Menschheit ist noch lange nicht vollkommen (verwirklicht).
Das darf man akzeptieren, weil man möchte ja auch nicht, dass bei einem selbst die Fehler herausgepickt und überbetont werden. Sucht man beim anderen den Fehler, so sucht man den Fehler bei sich, und macht diesen Fehler riesengross. Der ist dann aufgebläht, und man sieht die wahren Verhältnisse nicht. Daher empfiehlt es sich, die Leitung an das höhere Selbst, die innere Göttlichkeit abzugeben, weil als inkarnierte Person man doch so manchen Verblendungen/Illusionen unterliegen kann. Befreiung.

Der beste Schutz ist prinzipielle Positivität. Das erfordert logischerweise, dass man die eigenen Wehwechen aufgibt, weil die nicht so positiv sind.
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Präsenz

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 19 2016, 07:57

Der Theolog befreit dich von der Sünde,
die er selbst erfunden hat ...

* * *

Es gibt keine Sünde, es gibt keine Strafe.
Heisst das, dass man tun und lassen kann, was man will?
Wie es einem beliebt?
Es kommt immer darauf an, was für eine Wirklichkeit man erschaffen will.
Man erschafft in jedem Falle eine Wirklichkeit, ob nun bewusst, oder unbewusst.
Die Wahl ob hat man nicht, wir sind in der Schöpfung, und wir müssen uns bewusst sein, dass wir in der Schöpfung sind, und die Schöpfung handhaben MÜSSEN. Wir sind hier.
Wenn man die Schöpfung nicht freiwillig, aus sich selbst heraus handhabt, wenn man seinen Willen nicht einsetzt, dann wird man automatisch beherrscht. Wir sind ja hier, um die menschlichen drei Ebenen zu meistern, dafür sind wir hier in der Reibung.
Das geistige Gesetzt ist viel umfassender, als der Verstand das erfassen könnte, was also ist Karma, Ausgleich, Gerechtigkeit... Jeder handhabt die Dinge, die er kann.
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Sonne

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 20 2016, 10:38

Toll ist: wer Toren belehrt, Weisen
widerredet, von hohlen Reden bewegt
wird, Huren glaubt, Geheimnisse
Unsichern vertraut.

* * *

Ein Tor ist ein Tor und ein Tor muss sich erst öffnen, damit man ihm was geben kann. Bei einem Tor kann nichts landen, weil es nicht geht.
Auf das eigene Herz hören, bei sich bleiben, aus der eigenen Mitte handeln. Das kann streckenweise sehr sehr langweilig erscheinen, wenn man sich von der actionreichen Welt erstmal loszulösen sucht. Das ist dann die Sucht. Sucht und Abhängigkeit sind ja anscheinend die Wesensmerkmale unserer Kultur.

Es ist ein sonniger Tag.
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Leben lassen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 21 2016, 07:50

Jeder Morgen ruft zu: das Gehörige zu
tun und das Mögliche zu erwarten.

* * *

Gehörig ist sehr streng. Klingende Freude soll es sein.

Jeden Tag wird etwas an uns herangetragen. Das dürfen wir dann erfahren - unter dem Dach Gottes. In die Tiefe der Erfahrung gehen. Das ist nicht leicht. Soviel Trauer. Ein Meer aus Tränen.

Der Morgen ruft einem zu, der Morgen ist lieb und harmlos. Der Morgen ermuntert das gute Werk zu tun, aber der Morgen zwingt nicht. Der Mensch zwingt. Der Mensch zwingt sich selber, und die Menschen zwingen sich gegenseitig. Was soll das denn werden. Wenn sich alle gegenseitig hassen bringt das doch nichts.
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Integration

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 22 2016, 04:57

Und das verdross mich, wie der Übermut
Den freien Geist, der alle Rechte schätzt,
Durch leidenschaftlich aufgeregtes Blut
Ins Missbehagen des Gefühls versetzt.

* * *

In der Ruhe liegt die Kraft.
.

Üben Üben Üben
Es dauert so lange wie es dauert, bis man sich losgelöst hat. Man darf auch zart zu sich selbst sein. Zart statt hart. Wer ist man? Sind ja alles nur Teile, die es nicht besser wussten. Von daher ist das beste was man ihnen geben kann Liebe und Vergebung. Integration oder Abspaltung.
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Goethe - Formlosigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Apr 23 2016, 10:45

Es gibt nichts Unbedeutendes in der Welt.
Es kommt nur auf die Anschauungsweise an.

* * *

Bedeutung ist sehr relativ, also nicht werten. Ein Grashalm kann für eine Schnecke die Welt bedeuten, während es ein Mensch meist kaum beachtet. Gleichfalls schenkt dem, was die menschliche Persönlichkeit Beachtung schenkt, das höhere Selbst, die höheren Aspekte viel weniger Bedeutung. Sprich, wenn man nicht aus der innersten Perspektive eines Wesens sehen kann, kann und soll man es auch nicht bewerten, weil das nur nur eine zusätzliche Schicht oben drauf pappen würde. Das nützt weder einem selbst noch dem Bewerteten etwas, es verdichtet allgemein nur die Maya.

Das Ding mit der Anschauungsweise, da ist die Kunst die Bewegung. Sich nicht in eine Anschaungsweise verbeissen. Eine Sicht für absolut nehmen? Daran denken, es ist immer die EIGENE Sicht. ICH bin der Schöpfer MEINER Wirklichkeit. Das heisst natürlich nicht, dass man allmächtig ist, aber es soll beschreiben, dass man formlos ist, und nicht gebunden. Wir sind hier, um etwas zu verwirklichken, also fangen wir besser damit an!
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Goethe - Friedliche Koexistenz und Menschenwürde

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 24 2016, 09:38

Was nicht zusammengeht, das soll sich meiden!
Ich hindr' euch nicht, wo's euch beliebt, zu
weiden:
Denn ihr seid neu, und ich bin alt geboren.
Macht, was ihr wollt; nur lasst mich
ungeschoren!

* * *

Grundsatz: Nebeneinander, Miteinander. Man kann ohne Probleme koexistieren, wenn man nur ein bisschen achtsam ist und den Willen formuliert hat, Niemandem zu schaden und anständig zu sein (was auch immer das bedeutet). Vor sich selbst muss man diesen Willen sowieso formulieren, wenn man nicht ständig eins auf die Fresse kriegen will. Denn ansonsten manifestiert man sich genau das. Das ist im Prinzip die erste Prüfung.
Ich weiss nicht, wie es in anderen Kulturen ist, aber unsere Gesellschaft ist offensichtlich noch nicht bereit für eine solche Form von Gewahrsein.
Die neue "Weltreligion", die auf dem esoterischen Wissen der (Involution) und Evolution beruht, und jeden Menschen (und jede Lebensform) als grundsätzlich göttlich versteht. Der gute Wille. Der gute Wille. Der gute Wille.

Alt geboren, neu geboren, Wertung? Ich bin besser? Nee, wer so denkt, der stellt sich selbst noch viel tiefer als alle Anderen. Man fängt also mit Achtsamkeit bei sich selbst an.

Man darf und soll aber vor sich selbst nur Gerechtigkeit und Menschenwürde akzeptieren. Das muss möglich sein. Wenn das Leben dann etwas anderes bringt, ist es so, aber als Grundsatz hat jeder ein allerallermindestes menschenwürdiges Leben verdient. Es könnte ja auch Freude sein, usw.
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Goethe - Ergebenheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 25 2016, 09:30

Zu Hause kann einer unnütz sein, ohne dass
es eben sogleich bemerkt wird; aussen in
der Welt ist der Unnütze gar bald offenbar.

* * *

Einfach gesagt, ist das Nützliche das, was dem Ganzen (und somit sich selbst auch) dient.
Sprich der Evolution dient.
Unnütz ist unnütz. Oder gar sich mehr rausnehmen als einem zusteht.
Das Nützliche sieht sich als Teil des Ganzen und arbeitet MIT, so abstrakt das auch klingen mag. Für den 2. Strahl ist dabeisein ja alles. Er muss gar nicht genau wissen, ja will es gar nicht. Das ist nicht seine Aufgabe.

Selbstverständlich ist alles offenbar, und nichts entgeht dem allwissenden, allsehend Auge Gottes, und alles wird seinem gerechten Schicksal zugeführt. Das ist Ökonomie. Hat nichts mit Strafe zu tun. Es bringt also nichts, sich (vor sich selbst und Gott) zu verstecken, es gibt keinen Moment, der nicht zählt. Jeder Moment zählt, und jede Handbewegung zählt.

Sich kümmern. So sollte auch die Welt einen nicht als unnütz empfinden.

Wie hiess es noch gleich? Sich als Teil von Gott verstehen, und die Dinge pflegen/streicheln. Klingt ja eigentlich gar nicht so, als würde der da oben zu viel erwarten.
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Bei sich bleiben

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 26 2016, 07:55

Was an dem Lumpenpack mich noch
am meisten freut,
Ist, dass es wechselsweis von Herzen
sich verachtet.

* * *

Verachtung ist ein Gefühl. Mental sollte man schon ein bisschen aufpassen, dass man sich dem nicht allzusehr hingibt.
Der Verachtung die Energie entziehen.

Lumpenpack schaut ja vor allem für sich selbst, und arbeitet nicht mit anderen zusammen. So ist es wenigstens nicht organisationsfähig. Ist dann halt "nur" ein Scheissniveau, aber nicht böse.

Man muss schon darauf achten, bei sich, in der eigenen Zentrierung zu bleiben.
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Bei sich selbst bleiben

Beitrag  Frau Holle am Di Apr 26 2016, 18:46

Andere verändern wollen? Sich selbst ändern!   | r

Bevor man etwas für Andere machen kann,
darf man selbst in der Mitte zentriert sein.  | r Buch des Lebens

und im Zweifelsfall arbeitet man brav an Loslösung  | r

Loslösung, damit das klare Licht frei alles durchdringen kann.  | r

Man verzichtet auf das Niedere, damit das Höhere siegen kann.  | r

jocolor

Simhanada Morahs schrieb:... dass man oft von eben den Personen
über das getadelt  wird, wozu man sich durch
sie hat bereden lassen ...

* * *

Andere verändern wollen?
Sich selbst ändern!
Andere tadeln wollen?
Sich selbst anschauen!

Bevor man etwas für Andere machen kann, darf man selbst in der Mitte zentriert sein.
Man darf zuerst losgelöst sein, ohne Anhaften, ohne ein Resultat sehen zu wollen.
Man darf sich also ständig selbst prüfen, und im Zweifelsfall arbeitet man brav an Loslösung.
Loslösung, damit das klare Licht frei alles durchdringen kann.

Man verzichtet auf das Niedere, damit das Höhere siegen kann.


_________________
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Löbliches Tun

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 27 2016, 07:51

Hier sind wir versammelt
zu löblichem Tun ...

* * *

Von wem wird man gelobt?
Das ist eine Frage der Klasse.
Man kann innerlich gucken, wem man gerade gehorcht.
Gehorcht man dem höheren Bewusstsein? Der Seele?
Oder gehorcht man irgendwelchen persönlichen Anhaftungen.
Das ist ja kein Urteil.
Beides will erkannt sein.
Die Persönlichkeit will erkannt und integriert sein, man kann sie nicht mit Zauberhand wegschnippen. Das darf man sich auch eingestehen, und dann kann man sich erlauben, die Arbeit zu tun. Ehrlich, es dauert sowieso so lange wie es dauert, wenn man Gewalt anwendet gehts nicht schneller sondern länger. Das erzeugt nämlich nur Wellen, und die kommen wieder zurück.

Löbliches Tun ist Tun, das das Ganze und sich selbst weiterbringt. Das weiss jedes Kind. Aber man muss vielleicht noch lernen, das Dienst nicht geht, wenn man selbst gar nicht will. Man muss also zuerst sich selbst öffnen.
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égalité

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 28 2016, 07:57

Entzwei und gebiete! Tüchtig Wort;
Verein und leite! Bessrer Hort.

* * *

Aufbau, Zerstörung, Gleichgewicht.
Das sind grundlegende Prinzipien in Kosmos.
Die Form und die Anhaftung an die Form, die Auflösung, oft fürchtet man sich vor dem Tod. Zerstörung hat aber seinen rechten Platz, sie ist notwendig. In einer Welt, die die Richtung verloren hat, braucht es Zerstörung. Obwohl der Mensch vernunftbegabt ist, heisst das nicht, dass er die Vernunft auch einsetzt oder einsetzen kann. Gerade kollektiv schaukelt sich alles gegenseitig so hoch...alle sind ja ständig in einem Film.
Liebe ist gut und recht, aber manchmal braucht es das Licht, das einen Schock versetzt. Der Mensch ist ja nicht nur Liebe, er ist auch Intelligenz und Wille.

Möchte man also da draussen ein Herrscher sein? Ich denke eher nicht. Die menschliche Ebene. Auf der menschlichen Ebene sind wir doch alle gleich - égalité.
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Leben lassen

Beitrag  Frau Holle am Do Apr 28 2016, 08:28

Der Mensch zwingt. | f
Wenn sich alle gegenseitig hassen bringt das doch nichts. | r

Simhanada Morahs schrieb:Jeder Morgen ruft zu: das Gehörige zu
tun und das Mögliche zu erwarten.

* * *

Gehörig ist sehr streng. Klingende Freude soll es sein.

Jeden Tag wird etwas an uns herangetragen. Das dürfen wir dann erfahren - unter dem Dach Gottes. In die Tiefe der Erfahrung gehen. Das ist nicht leicht. Soviel Trauer. Ein Meer aus Tränen.

Der Morgen ruft einem zu, der Morgen ist lieb und harmlos. Der Morgen ermuntert das gute Werk zu tun, aber der Morgen zwingt nicht. Der Mensch zwingt. Der Mensch zwingt sich selber, und die Menschen zwingen sich gegenseitig. Was soll das denn werden. Wenn sich alle gegenseitig hassen bringt das doch nichts.


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Das Leben und die Rollen

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 29 2016, 07:53

Ein Vermummter, der kenntlich ist,
spielt eine armselige Rolle.

* * *

Der Mensch hat Rollen zu spielen.
Ob er es will oder nicht, er spielt eine Rolle.
Jeden Tag, jede Sekunde.
Man kann gar nicht aufhören, eine Rolle zu spielen, schliesslich ist man ja inkarniert, und das Leben pulsiert durch uns stetig. Man hat also nicht die Wahl, zu sein, oder nicht zu sein, man ist einfach. Diese Wahl steht uns nicht zu.
Aber desto weniger man sich dem LEBEN in den Weg stellt, desto leichter geht es.
Wahrhaftigkeit. Das, was in uns ist (harmlos) ausdrücken. Eine Handbewegung. Getrenntheit ist ja eine Illusion, also gibt es nichts zu erreichen.
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Pflicht

Beitrag  Simhanada Morahs am So Mai 01 2016, 16:09

Gegen grosse Vorzüge eines andern gibt es
kein Rettungsmittel als die Liebe.

* * *

Wenn jemand eine grössere Kapazität hat, richtet man sich auf Zusammenarbeit aus. Wir sind in einer Zeit, wo die geistige Hierarchie und "die da oben" eng mit der Menschheit zusammenarbeiten (dürfen).
Der Mensch ist ein Mensch, kein Machtmonster. Wenn man also gar nicht erst gegen die Anderen kämpft, stellt sich gar nicht die Frage, ob jemand einen übertrumpfen könnte. Man arbeitet einfach zusammen, bzw. man erlaubt einfach, dass Zusammenarbeit möglich ist.
Der Christus hat ja offensichtlich grosse Vorzüge, also warum nicht mit Liebe darauf reagieren. Aber Achtung, wer sich für die Liebe öffnet, wird in die Pflicht genommen Smile.
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Hoffnung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 02 2016, 07:52

Jede Hoffnung ist eigentlich eine gute Tat.

* * *

Wir leben in einer materialistischen Welt. Oft zählen nur äussere, sichtbare Ergebnisse.
Der Mensch lebt aber nicht nur auf der äusseren Ebene.
In der kommenden Zeit wird innere Arbeit gewertschätzt werden müssen. Äussere Arbeit gibt es nämlich gar nicht so viel, aufgrund des technischen Fortschritts. Aber innere Arbeit gibt es ganz viel, und wenn alles gut ist, kann man ja auch einfach Freude leben. Klingende Freude, daran gäbe es nichts auszusetzen.
Hoffnung soll eine Aspiration sein, Hoffnung kann natürlich ein niederes Wünschen sein, aber Hoffnung kann auch die Seele erreichen. Und Hoffnung kann aus tiefen Tiefen herausführen. Weil die Hoffnung die Sonne herabscheinen lässt, bis in die tiefsten Tiefen. Dann kann Hoffnung auch in der Einheit aufgehen.
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