Goethe-Sprüche

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Tik Tok

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 03 2016, 07:59

Die klügsten Fische treibt der Hunger
an die Angel.

* * *

Das Bemühen bleibt, aber das Arbeitsfeld ändert sich. Wer weiterkommen will, muss sich stetig bemühen. Langsam meistert man sich selbst. Es wird immer eine nächste Stufe geben, eine neue Herausforderung. Also sollte man sich nicht (zu lang) auf seinen Lorbeeren ausruhen. Überhaupt, Lorbeeren kann man im Prinzip nicht essen, selbstloser Dienst ist gar nicht so leicht.
Was ist Hunger?
Hunger gibt es auf vielen Ebenen, und resultiert aus einer Mangelerfahrung. Es ist auch Wissen sammeln. Hunger muss ernst genommen werden. Man will sein niederes Selbst nicht unterdrücken, sondern integrieren. Klugheit/Intelligenz kann helfen, den Hunger zu überwinden, aber wir sind Teil etwas viel grösseren, das uns ernährt. Manchmal könnte man das vergessen, bzw. die Welt vergisst nur zu gern, dass jeder ein kleines Rädchen im Ganzen ist. Nur schon deshalb ist es absurd, seine Mitmenschen schlecht zu behandeln. Kopfschüttel.
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Offensichtlich

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 05 2016, 09:15

Der Irrtum verhält sich gegen das Wahre
wie der Schlaf gegen das Wachen. Ich
habe bemerkt, dass man aus dem Irren
sich wie erquickt wieder zu dem Wahren
hinwende.

* * *

Irren ist menschlich. Wirklichkeit und Illusion. Es ist normal, dass man als Mensch mal einer Illusion erliegt, dann wieder Wirklichkeit lebt. Von nichts kommt nichts, man muss schon durch die Lebensschule gehen, wenn man sich entwickeln will.
Wenn man einem Irrtum erlag, und dann wieder zurückkommt zum Wahren, ist das tatsächlich wie eine Befreiung. Man sieht aber auch die Fehler. Es kann auch Unachtsamkeit gewesen sein. Der Mensch ist ein komplexes Wesen und braucht viel Zeit, alles zu verarbeiten. Darauf ist die Lebensweise des Westens jetzt nicht ausgerichtet. Wo sind die Pausen? Wo ist die Erholung? Zeiten, wo jeder für sich sein kann, müssten im Denken normal sein. Aufgrund von Überintellektualisierung hat unsere Gesellschaft anscheinend den Zugang zu Gott vorübergehend verloren. Es braucht eine neue Stufe, es braucht eine neue Offenbarung. Offensichtlicher als offensichtlich dass es so nicht funktioniert kann es ja nicht mehr werden.
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Sich Zeit nehmen

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 06 2016, 07:58

Im Kleinen ist man nicht allein.

* * *

Im Kleinen wie im Grossen.
Das Kleine pflegen. Rechte Beziehung im Kleinen. Was sonst. Wir fangen hier und jetzt bei uns an. Das Kleine kann ein Gefäss für das Grosse werden. Das hat dann nichts mit Intellekt zu tun. Aspiration. Der Fokus, das Denken, die Wahrnehmung ist ein Mittel dahin, zum Grossen. Wenn man seine Dinge pflegt, sich Zeit nimmt, dann kommt das Oben von alleine dazu. Sich Zeit zu nehmen, das ist gar nicht so leicht, sich Zeit zunehmen, heisst alles abzuarbeiten und leer zu werden.
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Kultur

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 07 2016, 09:15

Auch die Kultur, die alle Welt beleckt,
Hat auf den Teufel sich erstreckt.

* * *

Kultur. Eine Art, Dinge zu tun. Eine Art des menschlichen Umgangs. Ein Verständnis der Welt. Kultur ist etwas Gehobenes. Kultur geht Richtung Archetypen. Richtung Strahlen. Verschiedene Strahlen, die in die Welt wirken. Es steht immer etwas hinter den Dingen. Wenn man die Dinge nicht konsumiert, hat man eine Chance, einen Blick darauf zu erhaschen. Wenn man die Dinge konsumiert, war man halt in den lunaren Kräften gebunden. Übung macht den Meister. Arbeitet man mehr fürs Ganze? Oder arbeitet man mehr für sich selbst. Diese Unterscheidung ist gar nicht notwendigerweise so leicht. Irren ist menschlich. Verwechslung. Verdrehte Wahrnehmung.

Kultur ist mindestens etwas Menschliches. Darunter geht es nicht. Leben die Massen also Kultur? Oder fallen sie in den Herdentrieb. Es braucht Bildung und Erziehung in der Welt, mehr als alles Andere.

Kultur heisst auch, dass man etwas empfindet, und sich Zeit nimmt, sich einen Gedanken macht.
Kultur heisst auch, die Dinge zu erkennen.
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ein Sandkorn

Beitrag  Simhanada Morahs am So Mai 08 2016, 09:33

Wer sich einer strengen Kunst ergibt,
muss sich ihr fürs Leben widmen.

* * *

Die Menschen sind ja nicht nur für individuelle Selbstbefriedigung da. Ja es ist schon ein bisschen grotesk, wie die Menschheit das macht. Tiere machen das auch nicht so. Tiere sind ja noch Teil des Ganzen, nicht individuell. Es spricht ja noch nicht einmal etwas gegen Selbstbefriedigung (jeder Art), wenn das im Masse und rechter Gesinnung geschieht. Es werden ja schliesslich alle Wünsche erfüllt, darüber kann man also nicht meckern.
Hat man aber einmal mit der Kunst der Selbstmeisterung begonnen, gibt es kein zurück mehr. Und genau das ist es, die Kunst sich selbst zu meistern. Sich selbst, als der, der man ist, was auch immer man ist, als Teil des Ganzen. Man ist ja auch nicht abgeschlossen, und was man ist, ändert sich ständig, aber man muss begreifen, dass es da ein Selbst gibt. Sonst hat man grosse Probleme, weil man seine Grenzen nicht einhalten kann. Das ist dann wieder ein Persönlichkeitsproblem. Der Mensch weiss also nur, dass er nichts weiss. Weil er nur ein Sandkorn ist im Vergleich zum Universum.
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Göttlichkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 09 2016, 07:48

Jedes Leben sei zu führen,
Wenn man sich nicht selbst vermisst;
Alles könne man verlieren,
Wenn man bliebe, was man ist.

* * *

Möchte man derjenige bleiben, der man in dem Moment ist?
Möglich ist das ja sowieso nicht.
Das Rad dreht sich.
Aber wichtig ist doch, dass man stetig danach strebt, sich zu entwickeln, weil das ein Seelenbedürfnis ist.
Zusammenarbeit mit der Göttlichkeit.
Ist das selbstverständlich?
Obwohl die Göttlichkeit reine Liebe ist, fällt dem Menschen das doch sehr sehr schwer. Das ist weil er auch die Kräfte der Materie hat.
Der Kampf.
Oder statt Kampf die Göttlichkeit willkommen heissen.
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Der geheimnisvolle Gang des Lebens

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 10 2016, 07:43

Die Angelegenheiten unseres Lebens
haben einen geheimnisvollen Gang,
der sich nicht berechnen lässt.

* * *

Selbstverständlich sind wir innerhalb von Kräften aufgestellt, die unvergleichlich viel grösser und mächtiger sind, als wir selbst. Es tut gut, sich das zu vergegenwärtigen, wenn man gefährdet ist, Gottes Schöpfung zu missachten. Gott lebt in seiner Schöpfung. Man sollte sich das vergegenwärtigen, nicht nur weil man Gott lieben sollte, sondern auch aus einem Gewissen Selbsterhaltungstrieb. Wer nämlich Gottes Schöpfung missachtet, kriegt eins aufs Maul.
Beim Menschen ist es auch schwierig, vorherzusehen, wie sie sich entscheiden werden. Natürlich kann niemand wirklich gegen den Strom schwimmen, langfristig, aber Willkür gehört zum Menschen dazu. Der Mensch ist ja in der Regel kein vollkommener Mensch, und so muss das auch seine Richtigkeit haben.
Man kann aber daran arbeiten, das Geheimnis zu lüften. Das Geheimnis unseres Lebens.
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Leidenschaftlichkeit, Leidenschaftslosigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 11 2016, 10:48

Leidenschaftlichkeit macht zu
Mitschuldigen der Lumpe.

* * *

Warum ist die Leidenschaft, die Leidenschaftlichkeit, ein Problem?
Sie ist ein Problem insofern, weil sie unbeherrscht ist, sie ist besitzergreifend.
Warum ist das ein Problem?
Eigentlich ist es kein Problem, weil es zum Menschen dazugehört, aber ist ist ein Problem, wenn die Welt daran zugrunde geht, weil alles übermässig entartet ist.
Ganz zu schweigen von einer spirituellen Entwicklung, da ist Leidenschaft ja eher hinderlich. Nicht umsonst lehrt der Buddha Leidenschaftslosigkeit als Weg zur Befreiung. Wiederum muss man vorsichtig sein, weil Leidenschaftslosigkeit ist nicht Unterdrückung, sondern eher Übertragung ins Höhere, und Loslassen.
Was in einem ist, kann man ja nur immer und immer wieder abarbeiten, bis man keine Identifikation mehr damit hat. Man "wird etwas nicht los", das wäre Dualität. Das wäre Illusion, Verblendung, Einbildung.
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Beitrag  Frau Holle am Do Mai 12 2016, 00:39

Das Bemühen bleibt, aber das Arbeitsfeld ändert sich. | r

Simhanada Morahs schrieb:Die klügsten Fische treibt der Hunger
an die Angel.

* * *

Das Bemühen bleibt, aber das Arbeitsfeld ändert sich. Wer weiterkommen will, muss sich stetig bemühen. Langsam meistert man sich selbst. Es wird immer eine nächste Stufe geben, eine neue Herausforderung. Also sollte man sich nicht (zu lang) auf seinen Lorbeeren ausruhen. Überhaupt, Lorbeeren kann man im Prinzip nicht essen, selbstloser Dienst ist gar nicht so leicht.
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Hunger gibt es auf vielen Ebenen, und resultiert aus einer Mangelerfahrung. Es ist auch Wissen sammeln. Hunger muss ernst genommen werden. Man will sein niederes Selbst nicht unterdrücken, sondern integrieren. Klugheit/Intelligenz kann helfen, den Hunger zu überwinden, aber wir sind Teil etwas viel grösseren, das uns ernährt. Manchmal könnte man das vergessen, bzw. die Welt vergisst nur zu gern, dass jeder ein kleines Rädchen im Ganzen ist. Nur schon deshalb ist es absurd, seine Mitmenschen schlecht zu behandeln. Kopfschüttel.

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Frei sein

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 12 2016, 07:48

Der Lorbeerkranz ist, wo er dir erscheint,
Ein Zeichen mehr des Leidens als des Glücks.

* * *

Warum ist das so?
Weil es kein 'ich' gibt, das den Lorbeerkranz entgegennehmen könnte.
Es ist also eine weitere Aufgabe der Loslösung, hin zur Befreiung.

Irgendwo steht geschrieben, dass es für die Meister schwierig sein wird, wenn die Menschen ihnen irgendwann soviel Liebe/Affektiertheit entgegenbringen werden, dass sie dadurch fast handlungsunfähig werden. Dann müssen sie sich in den ersten Aspekt zurückziehen.

Nicht auf das Ergebnis schielen. Nicht auf den Lorbeerkranz schielen. Die Dinge um der Sache willen tun. Frei sein. Frei sein. Frei sein.
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Transformation

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 13 2016, 07:38

Der verständige Mann braucht sich nur zu
mässigen, so ist er auch glücklich.

* * *

Verständig ist, wer Einsicht hat. Verständig ist, wer Licht hat. Nicht Verstand, nicht Intellekt.
Sich mässigen ist sich mässigen. Anstand und Harmlosigkeit. Das ist das Mass.
Wer ist glücklich?
Was ist Glück?
Was ist Zentriertheit?
Im Herzen zentriert sein. Das ist wichtig. Das Herz darf dabei sein. Ohne Herz... was soll denn das werden. Das ist dann für den Kompost, für die Transformation.
Es gibt viel für die Transformation.
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Göttlichkeit

Beitrag  Frau Holle am Sa Mai 14 2016, 02:56

Very Happy

reine Liebe | Freyja ab 9te Einweihung

Simhanada Morahs schrieb:Jedes Leben sei zu führen,
Wenn man sich nicht selbst vermisst;
Alles könne man verlieren,
Wenn man bliebe, was man ist.

* * *

Möchte man derjenige bleiben, der man in dem Moment ist?
Möglich ist das ja sowieso nicht.
Das Rad dreht sich.
Aber wichtig ist doch, dass man stetig danach strebt, sich zu entwickeln, weil das ein Seelenbedürfnis ist.
Zusammenarbeit mit der Göttlichkeit.
Ist das selbstverständlich?
Obwohl die Göttlichkeit reine Liebe ist, fällt dem Menschen das doch sehr sehr schwer. Das ist weil er auch die Kräfte der Materie hat.
Der Kampf.
Oder statt Kampf die Göttlichkeit willkommen heissen.


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Die Menschen sind gut

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 14 2016, 10:44

Denn die Menschen sie sind gut,
Würden besser bleiben,
Sollte nicht, wie's einer tut,
Auch der andre treiben.

* * *

Könnte man unvorbelastet neu beginnen, die Menschheit würde heute eine bessere Welt schaffen. Aber wir haben die Umstände die wir haben, und wir haben die Kräfte in der Welt, die wir haben.
Einer treibts wie der andre?
Fängt ja schon im Elternhaus, in der Erziehung an.
Und so wird das Übel weitergegeben, denn die Seele ist rein.
Nach wie vor, es braucht Erziehung, Erziehung, Erziehung.
Unwissenheit ist das Problem (bekanntlich).
Die alten Formen müssen zerstört werden. Die Menschen müssen die etablierten Konzepte überwinden und die Welt neu denken. Äusserlich gesehen gibt es nur Güter (Essen, Unterkunft, usw), und die Verteilung dieser Güter. Warum ist das so schwierig?
Äussere Arbeit, damit diese Güter erstellt und recht verteilt werden ist ja mit der heutigen Technik massiv weniger geworden. Also ist ein bedingungsloses Grundeinkommen einfach nur Pflicht. Wenn die Menschen sich gegenseitig kümmern, muss ja auch der Neid (irgendwann) verschwinden. In anderen Kulturen (heute auf der Erde) ist es völlig normal, dass man die Nahrung usw. teilt. Warum das hier nicht möglich ist...
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Sich zurücknehmen

Beitrag  Simhanada Morahs am So Mai 15 2016, 07:20

Es kommt alles auf den Geist an, den man
einem öffentlichen Wesen einhaucht und
auf Folge.

* * *

Selbstverständlich müssen auch alle äusseren Organisationen im Namen Gottes arbeiten. Sowohl der Staat wie die Wirtschaft. Ist natürlich leichter gesagt, das Menschenreich ist ja noch nicht am Ziel. Aber man könnte anfangen, die Organisationen in einen Geist der Liebe und des Verständnisses zu stellen. Anstatt Gier und Selbstsucht.
Das Ziel wäre, dass jeder mit der Göttlichkeit kommunizieren kann. Das braucht nämlich jeder zutiefst.
Erkennen, dass Teilen mehr bringt als Nehmen/Konsumieren.
Diese Erkenntnis hat der Westen bitter nötig.
Sehr bitter nötig.
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Anstand und Harmlosigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 16 2016, 08:10

Es ist wunderbar, ein Mensch, der sich
Über so vieles hinaussetzt, wird doch
An einer Ecke mit Zwirnsfaden
angebunden.

* * *

Jede Handlung entfaltet eine Wirkung, ob gut oder schlecht. Selbstverständlich bewegt sich der Mensch IM Rahmen der geistigen Gesetze, kein Weg führt daran vorbei.
Auch wenn jemand sich etwas einbildet, sich etwas anmasst, an Einsicht führt auch da kein Weg vorbei.
Ruhige Lebensführung, Anstand und Harmlosigkeit, das sind die Zauberworte. Der Rest, der wird von Gott gegeben.
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Kinder

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 17 2016, 07:44

Wo Anmassung mir wohlgefällt?
An Kindern: denen gehört die Welt.

* * *

Die Einfachheit und Natürlichkeit von Kindern ist erfrischend.
Natürlich dürfen sich Kinder etwas herausnehmen, weil sie Kinder sind.
Aber natürlich dürfen auch Kinder (Gott) gehorchen.
Das soll man ihnen bitte beibringen, und ihnen nicht die enorme Gewalt antun, wie es in unserer Gesellschaft momentan üblich ist.
Die Wurzel zum Übel muss durchschnitten werden.
Wenn die Weltumstände sich mal verbessert haben, wird auch viel weniger Leid und Versuchung auf eine sich inkarnierende Seele zukommen.
Das Paradies auf Erden.
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Die magnetische Kraft der Liebe

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 18 2016, 08:19

Hab ich die Kraft, dich anzuziehen,
besessen,
So hatt ich, dich zu halten,
keine Kraft.

* * *

Anziehung und Abstossung
Die magnetische Kraft der Liebe
Grundprinzipien im Universum
Alles strebt zu Vereinigung, ob bewusst oder unbewusst, ob gross oder klein, hoch oder nieder.
Wie immer kann man sagen, es gibt Kräfte im Universum, die sind grösser als wir selbst, und darum dürfen wir uns benehmen, es ist leichter, wenn man mit den grossen Kräften gut gestellt ist, und es ist auch leichter wenn man mit den 'kleinen' Kräften gut gestellt ist. Aber es muss ehrlich sein, ehrlich bis ins Letzte.

Aufbau, Erhaltung, Zerstörung.
Der natürliche Ablauf in der Form.
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Reichtum

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 19 2016, 07:41

Armut ist die grösste Plage,
Reichtum ist das höchste Gut!

* * *

Armut und Reichtum bezieht sich nicht nur auf Geld, auch wenn in der heutigen Welt fast alles daran gemessen wird.
Vielleicht will die Seele die Erfahrung der Armut in irgendeinem Bereich machen, um daraus zu lernen. Weiser, stärker, selbständiger zu werden.
Armut an menschlichen Beziehungen.
Armut an Liebe.
Armut an Glauben.
Armut an Vertrauen in das Leben selbst.
Armut an Gutem Willen, dem Willen zu Teilen, zu helfen, sich gegenseitig zu unterstützen.
Armut an Opferbereitschaft.
Armut an der Bereitschaft zu Lernen, auch wenn man danach ein Anderer ist. Nicht umsonst ist das A und O in den Castanedabüchern der Schamanische Tod. Harmlosigkeit, es geht was geht.

Zumindest in der äusseren Welt, wie schon tausendfach erklärt, könnte die Menschheit inner kürzester Zeit relativ menschenwürdige Verhältnisse für ALLE Menschen schaffen, wenn sie denn will. Die Ressourcen sind ALLE vorhanden. Man muss es nur TUN und WOLLEN.
Die gröbste Armut wäre dann also beseitigt, und man könnte sich mehr auf inneres Lernen konzentrieren.
Reichtum an Liebe.
Reichtum und die Bereitschaft, sich fürs Ganze einzusetzen.
Reichtum an Erdverbundenheit.
Gott ist Reichtum, und wenn die Menschen kooperieren würden, würde Gott diesen Reichtum den Menschen sogar SCHENKEN.
Schockschwerenot.
Lieber sich gegenseitig niederdrücken statt gemeinsam aufzusteigen...?!?
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Mut und Energie

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 20 2016, 07:43

Narre! wenn es brennt, so lösche,
Hats gebrannt, bau wieder auf!

* * *

"Es ist wichtiger zu tun, was getan werden muss, als zu tun, was du wünschst/willst".
Der Mensch kann nicht mehr tun, als er tun kann.

Sich der Wirklichkeit stellen.
Es ist nicht alles Schön und Toll.
Aber, in Verbindung mit Gott kann alles heil werden!
Deshalb sucht der Jünger die Verbindung zu Gott, dem Allumfassenden.
Im Wort Allumfassend liegt ein gewisser Trost, es besagt, dass nichts wirklich abgetrennt werden kann.

Sich nicht beherrschen lassen. Nicht vom Brand, nicht wenn die Formen kaputt gehen. Bewegung. Das Wunderbare ist, dass nichts zurückgelassen wird, alles wird integriert, und wenn es 10000 Jahre dauert! Das Universum ist so eingerichtet, dass niemand die Pforte überschreiten kann, der nicht reif dafür ist. Wo steht man also gerade in dem Moment?
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Freude an der Welt

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 21 2016, 08:13

Was glänzt, ist für den Augenblick
geboren ...

* * *

Was bringt uns tiefen Frieden?
Gott.
Wir dürfen aber alles abarbeiten, was uns in die Welt hinauszieht.
Wir dürfen bewusst in die Welt hinausgehen, und nicht reaktionär.
Vielleicht findet auch man auch Freude an und in der Welt.
Oder vielleicht findet man auch Freude in sich selbst.
Ein Mensch kann nur tun, was ein Mensch tun kann, und das ist auch genug.
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Sprache und Schrift

Beitrag  Simhanada Morahs am So Mai 22 2016, 09:03

Was man mündlich ausspricht, muss
der Gegenwart, dem Augenblick gewidment
sein; was man schreibt, widme man
der Ferne, der Folge.

* * *

Das Reden im Alltag geschieht mehr "automatisch", man ist wie man ist, man hat Dinge vorgepflegt, sich vielleicht Gedanken gemacht oder Grundsätze gesetzt. Vielleicht auch willentlich.
Zuhause am Schreibtisch hat man mehr die Möglichkeit, Nachzusinnen, in verschiedene Richtungen zu denken usw.

Dann kann man natürlich Texte auch als Lehrtexte verfassen, als Texte die zeitlose Gültigkeit haben.
Im sprachlichen Ausdruck kommt viel vom Menschen zusammen und drückt sich aus. Von Achtsamkeit in der Sprache kann man noch viel lernen.
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Kosmisches Feuer - Die Sieben Gesetze der Gruppenarbeit - Gesetz 4

Beitrag  Simhanada Morahs am So Mai 22 2016, 19:50

Gesetz 4.

Hier sehen wir den Engel mit dem flammenden Schwert, das nach allen Richtungen hin droht. In der Bibel bewahrheitet sich dieses Symbol, wenn der Engel den Schatz bewacht und den Menschen auf die Suche nach einer anderen Eingangspforte austreibt, und ihn dadurch zwingt, den Zyklus der Wiedergeburt so lange durchzumachen, bis er die Pforte der Einweihung findet. Diese Pforte wird im okkulten Sinn als ausserhalb der Reichweite des Schwertes betrachtet, weil der Mensch dann die Fähigkeit entwickelt hat, wie ein beschwingter Adler emporzusteigen und sich über alle Hindernisse hinwegzusetzen.

4. Gesetz der Abstossung #Das Gesetz aller Zerstörenden Engel #Ein Engel mit einem flammenden Schwert #Abstossende Energie des 1. Strahls. Zerstreuungsfaktor.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1273.html
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Barmherzigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 23 2016, 07:42

Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen:
Barmherzig sein und sich zugleich ergötzen.

* * *

Was man gibt, wird einem auch selbst gegeben.
Ist man barmherzig, erfährt man auch Barmherzigkeit.
Hilft man Anderen, wird einem auch geholfen.
Tut man seine Pflicht, tut auch Gott seine Pflicht.
Gott tut sowieso seine Pflicht, aber wenn man die eigene Pflicht tut,
kann Gott seinen Dienst an einem auch wirklich ausführen, weil man ihn
dann empfangen kann.
Es heisst ja, vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!
Ergötzen ist heutzutage ein nicht so schönes Wort.
Es fragt sich, was selbstloser Dienst, selbstlose Liebe ist. Ist da noch ein Ego dabei? Ist da noch etwas, das etwas für sich einheimsen will? Wenn ja ist das auch OK, denn die Dinge wollen angeschaut, geliebt und integriert werden. Damit man dann irgendwann mit heilem Herzen dienen kann.
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Sattva

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 24 2016, 07:42

Es ist immer als eine Gabe des
Augenblicks anzusehen, zwischen
Bedächtigkeit und Freimütigkeit
behaglich durchzuschiffen.

* * *

Immer schön die Mitte halten.
Nicht zu langsam, nicht zu schnell.
Tamas, Rajas, Sattva.

Bedächtig ist gut, man möchte ja erlauben, dass Seele und Geist mit einem arbeiten kann.
Freimütig ist auch gut, so kann man alle Gaben verteilen.

Aber bitte, wenn man mit sich selbst nicht in Einklang ist, dann gehts auch nach Aussen nicht. Aber die Lösung ist auch nicht, sich in sich selbst zu verlieren. Die Lösung ist Spannungspunkt halten und Selbstakzeptanz, und 'ich weiss, dass ich nichts weiss'.
Im Prinzip ist Anhalten immer das Wichtigste, aber alle haben ja tausend Programme die sich gerne abspulen wollen. Schöne und weniger schöne.
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Beharrlichkeit, sein Recht vor sich selbst einfordern

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 25 2016, 09:03

Jedem redlichen Bemühn
Sei Beharrlichkeit verliehn.

* * *

Ein redliches Bemühen dient dem Ganzen, und es dient somit auch sich selbst.
Redlich sein, heisst auch, ehrlich mit sich zu sein. Und ehrlich mit sich zu sein heisst auch, die Dinge anzuschauen wie sie sind. Und Heilung zu erlauben. Zu erlauben, dass man ganz wird, von Kopf bis Fuss.
Ein gutes Werk braucht eine gewisse Beharrlichkeit, aber niemals Gewalt. Beharrlichkeit, auf das Göttliche zu beharren ist etwas ganz anderes, als Gewalt anzuwenden. Das hat gar nichts miteinander zu tun.
Jeder Mensch sollte in der Grundschule erklärt bekommen, dass er auf das Göttliche beharren soll. Dass er nur die göttliche Wirklichkeit anerkennen soll. Nicht verleugnen, aber dass jeder weiss, dass er sein Recht einfordern kann, darf und auch SOLL. Weil manchmal muss man RECHT sagen, damit auch RECHT ist. Gerechtigkeit. Weil es ist NICHT in Ordnung, dass Menschen unterdrückt, gefangen gehalten, oder am freien Lebensausdruck gehindert werden. Dies ist GOTTES Welt, und er wird auch so mit ihr verfahren.
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Bitte aufwachen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 26 2016, 07:47

Schon das öftere Mitziehen bei
kirchlichen Prozessionen gäbe den
Kindern in katholischen Staaten eine
gewisse Bildung und Sitte.

* * *

Es ist wichtig, dass Kinder einen gesunden Zugang zu Gott erhalten. Einen spielerischen, ohne Dogma, sodass sie sich frei entfalten können.
Zeremonien sind sicherlich etwas Gutes, wenn sie frei und echt sind.
Kindern lernen ja so schnell, man muss ihnen gar nicht völlig veraltete feste Strukturen hinstellen, das könnte auch alles viel leichter sein.
Auch im Westen könnte man wieder gesunde Zeremonien einführen. Ohne Gott geht es nicht, es braucht ein gesundes Vertrauen, kein starres Bild, in der öffentlichen Meinung.
Der Mensch hat sich durch den übertriebenen Materialismus und "Wissenschaft" selbst abgetrennt. Das ist sehr sehr schade. Bitte aufwachen.
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Gott ist gut

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 27 2016, 07:45

Zwar Nehmen ist recht gut, doch
besser ist's: Behalten!

* * *

Das Konzept des Behaltens gibt es nicht im Universum. Um etwas behalten zu können müsste man ein getrenntes ich sein. Die Welt ist ja sowieso vergänglich. Weshalb also falsche Bauwerke errichten, Götzen. Behalten gründet auf der Angst nicht genug zu haben, nicht genug zu bekommen. Frei empfangen, frei geben. Es hält uns doch nur klein, wenn wir an etwas anklammern, was auch immer es ist.
Sich Zeit nehmen. Das könnte ich heute jedem auf der Strasse flüstern. Gott entfaltet sich, weil man es erlaubt. Wenn da Widerstände sind...loslassen.
Gott will doch nur das Beste für jeden, man muss Gott als prinzipiell gut anerkennen. Göttliche Weigerung. Gott als Freund und Liebe sehen.
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Bitte aufwachen

Beitrag  Frau Holle am Sa Mai 28 2016, 02:43

Simhanada Morahs schrieb:Schon das öftere Mitziehen bei
kirchlichen Prozessionen gäbe den
Kindern in katholischen Staaten eine
gewisse Bildung und Sitte.

* * *

Es ist wichtig, dass Kinder einen gesunden Zugang zu Gott erhalten. Einen spielerischen, ohne Dogma, sodass sie sich frei entfalten können.
Zeremonien sind sicherlich etwas Gutes, wenn sie frei und echt sind.
Kindern lernen ja so schnell, man muss ihnen gar nicht völlig veraltete feste Strukturen hinstellen, das könnte auch alles viel leichter sein.
Auch im Westen könnte man wieder gesunde Zeremonien einführen. Ohne Gott geht es nicht, es braucht ein gesundes Vertrauen, kein starres Bild, in der öffentlichen Meinung.
Der Mensch hat sich durch den übertriebenen Materialismus und "Wissenschaft" selbst abgetrennt. Das ist sehr sehr schade. Bitte aufwachen.


Frage am gestrigen Morgen: und wie ist das bei Odin?
Er sagt aus dem Stand heraus, ihr seid alle Trottel und Idioten.
Und alle wollen ihn daraufhin beschimpfen, anstatt Danke zu sagen.
Ja, er will von außen geweckt werden und strahlt klingende Freude aus.

Wenn alle zum Meister gehen und Süßholz raspeln, wacht nix auf.
Und so überlegt der Meister, wie kann ich mal beschimpft werden?
Um anschließend klingende Freude auszustrahlen.

Kann ein Individuum der Wahrheit ins Auge blicken?
Nein, nur ein Mensch kann der Wahrheit ins Auge blicken.
Ein Gutmensch bleibt ein Individuum.




das war `ne Keule gestern ...

_________________
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Mooji - How do You deal with Unconscious People
https://www.youtube.com/watch?v=7T9EmNom-DM

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Frau Holle

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Frieden mit sich Selbst

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 28 2016, 09:25

Es ist wohl angenehm, sich mit sich selbst
Beschäftigen, wenn es nur so nützlich wäre.

* * *

Ist es nützlich, sich mit sich selbst zu beschäftigen?
Ganz klar Ja!
Wenn man sich mit sich selbst beschäftigt, gibt es da viele Anteile.
Das Selbst selbst, was für uns wie Gott ist. Das Selbst ist der Herr und wird es immer sein, das Selbst ist Liebe und wird es immer sein. Damit zu arbeiten ist gut, weil sicherlich harmlos. Aller Kampf endet im Selbst, in Gott.
Aber es dürfen alle Aspekte von sich selbst angeschaut werden. Wenn sie nämlich da sind, sind sie da, ob man will oder nicht. Also was gibt man ihnen? Liebe, Transformation, Heilung usw. Damit alle Aspekte geheilt und integriert werden können. Abtrennung geht nicht. Der Mensch ist der Schöpfer seiner eigenen Wirklichkeit, wie will er da etwas abtrennen. Man kann mit der inneren Göttlichkeit Zwiesprache halten, und sagen, das will ich nicht, aber etwas abtrennen erzeugt nur tiefe tiefe Wunden, die wieder geheilt werden wollen. Man kann solange mit der inneren Göttlichkeit reden, bis man seinen Frieden gefunden hat. Was will man auch anderes tun. Aber wie immer, das ist ein Grundsatz, und als Mensch dürfen wir alle Stufen durchmachen. Das Ziel ist ja der Weg, und nicht, dass wir von heute auf morgen vollkommen wären. Wie würde man auch damit umgehen... Wie es so schön heisst, der Mensch muss die menschlichen Erfahrungen abgeschlossen (d.h. losgelassen haben), ehe er weitergehen kann. Und das ist nicht gut und nicht schlecht. Es gibt keinen Richter.
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Heilung

Beitrag  Simhanada Morahs am So Mai 29 2016, 09:15

Und was ein andrer auch besass,
Das war für mich gedörrtes Gras.

* * *

Ein Mangelempfinden wird oft erst antrainiert. Beim anderen gucken? Bei sich gucken? Trennung? Misstrauen?
Sich selbst erkennen. Manchmal muss man durch eine Durststrecke durch. Wahnsinnig werden. Manchmal muss man um Heilung zu erfahren den Verstand verlieren.
Selbst Fehler gemacht? Versäumnisse? Nicht gelebt? Das Leben ist nicht immer leicht. Was weiss man schon, was was bedeutet, weshalb man welche Erfahrung macht... In der Froschperspektive weiss man nicht sehr viel. Sich an Gott wenden. Heilung. Heilung. Heilung.
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Freude statt Qual

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 30 2016, 07:37

... ich bewundere, was über mir ist,
ich beurteile es nicht.

* * *

Bewundern. Lieber etwas bewundern, als etwas zu verurteilen. Dem Mensch wurde das Denkvermögen geschenkt, damit er sich von negativen Emotionen abwenden kann, hin zu Aspiration und Dienst. Zur Freude, zum Lachen, zu Gott. Eine Blume bewundern, dann hat man keine Zeit mehr unglücklich zu sein. Trägheit überwinden. Den "Teufel" überwinden. Gut sein. Der Mensch will gut sein, denn nur so ist er glücklich, und das weiss er auch zutiefst. Der Mensch will glücklich sein, und der Mensch will gut sein. Selbstqual ist vorbei. Bringt nix. Freude muss her. Freude an Gott und seiner Schöpfung. Schlichte Freude. Nicht pompös.
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Die Welt erquicken

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 31 2016, 07:44

In bunten Bildern wenig Klarheit,
Viel Irrtum un ein Fünkchen Wahrheit,
So wird der beste Trank gebraut,
Der alle Welt erquickt und auferbaut.

* * *

Die Welt erquicken und auferbauen, das ist unsere Aufgabe. Das ist im Prinzip die Aufgabe jedes Menschen, der sich am Dienst am Ganzen beteiligen will.
Wie es in der Bibel schon heisst, nicht was wir zu uns nehmen vergiftet uns, sondern was wir von uns geben. Gibt man Gift in die Welt, kommt Gift zurück.
An Selbstheilung arbeiten, damit heilt man auch ein Teil des Ganzen, weil man ein Teil des Ganzen ist. Darüber hinaus kann man noch Energie ausstrahlen zur Heilung für das Ganze. Ist man selbst geheilt, kann man ja auch aus freiem Herzen geben. Hat man selbst Blockaden, ist das ja eher schwierig. Es steht die innere Arbeit an, die ansteht, es ist nicht so, dass wir da gross wählen könnten, es sei denn vielleicht, man ist schon frei.
Lieber das Fünkchen Wahrheit sehen, statt die grosse Illusion drumherum. Hoffnung statt Verzweiflung. Liebe statt Hass. Freude statt Trauer.
Mögen das Licht, und die Liebe, und die Kraft den Plan auf Erden wiederherstellen.

Jeder der einmal Gewalt erfahren hat wird erkennen, dass Gewalt keine Lösung ist. Gewalt ist nur Ursache endloser Trauer und letztlich eines geläuterten Charakters.
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Im Kleinen anfangen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 01 2016, 10:38

Aber wie sollt er seinen Rücken
Nach einem halben Hufeisen bücken?

* * *

Der Rücken ist sehr wichtig.
Viel auf dem Rücken tragen? Innerlich frei sein.
Der Rücken wird zum Schildkrötenpanzer? Nicht verwunderlich in dieser Welt. Hat man seine Wirklichkeit selbst geschaffen? Oder wurde sie von aussen aufgezwungen. Oder ist es eine Mischung aus beidem.
Nach wie vor bestimmen jedoch die eigenen Glaubenssätze hervorragend die eigene Wahrnehmung. Die Welt ist böse und Scheisse => die Welt ist böse und Scheisse. Ändert man also die Welt? Oder ändert man erstmal sich selbst.

Besser ein halbes Hufeisen aufheben, als gar keines. Irgendwo muss man ja den Anfang machen. Etwas pflegen. Pflegen / sich kümmern hat IMMER mit Achtsamkeit zu tun. Achtsamkeit ist immer harmlos.
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Mit sich ins Reine kommen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 02 2016, 07:42

Dämonen, weiss ich, wird man schwerlich los,
Das geistig-strenge Band ist nicht zu trennen ...

* * *

Die allumfassende Kraft und Liebe Gottes, der Seele, kann die Dämonen bändigen. Wir haben Schattenanteile und Lichtanteile, beide ordnen sich dem höheren Selbst unter. Dämonisch erscheint es ja oft erst, weil abgetrennt und fremd, dabei ist man es selbst. Sowohl das niedere wie das höhere Selbst verdienen unsere Liebe und Unterstützung. Man kann nicht ein ganzer Mensch werden, wenn man sich nicht als ganzen Menschen liebt. Ganzheit, im Einen zuhause sein. Vielleicht kann man Dämonen erst loswerden, wenn man sie liebt. Vielleicht hat es einen Grund, dass sie da sind. Dass sie da sind ist an sich Grund genug, wenn man etwas wahrgenommen hat, hat man es bereits wahrgenommen... man kann nur mit dem umgehen, was da ist. Was da ist, wer bestimmt das? Da wäre dann das energische Handeln wichtig, damit man die Umstände miteinbezieht und im Sinne des Ganzen weitergeht. Schwierig.
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Schritt für Schritt

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 03 2016, 07:57

Nicht, was der Knecht sei, fragt der Herr,
nur, wie er dient.

* * *

Herr und Diener, sie arbeiten zusammen.
Jeder spielt eine bestimmte Rolle, im kosmischen Ganzen. Es ist wichtig, sich seiner Rolle bewusst zu werden, damit man sie angemessen spielen kann. Damit man angemessen seine Funktion, seinen Dienst ausüben kann. Es ist also wichtig, dass man lernt, sich so zu verhalten, dass man harmlos ist. Bevor man das nicht gelernt hat, kann man im Prinzip gar nichts tun, im Sinne von Dienst. Es ist dann alles (leider) nur Einbildung. Aber immerhin lernt man etwas dabei, ob diese Erfahrung dann angenehm ist oder nicht. Man darf sich also grundlegend darauf einstellen, mit den Seelen zusammenzuarbeiten, anstatt den Teufel an die Wand zu malen.

Ein Knecht ist nur solange ein Knecht, wie er lernt freiwillig und mit Freude zu dienen. Dann ist er Teil des integrierten Ganzen. Das dauert aber eine Weile, und es gibt auch viele Aspekte die integriert werden wollen.

Natürlich ist der Herr an einem funktionierenden "Apparat" interessiert. Der Herr ist sowohl Wille wie auch Liebe. Der Willensaspekt und Liebesaspekt.

Mögen alle Heilung erfahren.
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Lob und Edelmut

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 06 2016, 07:47

Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Denn das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.

* * *

Edelmut und hilfreich zu sein führt zu Freiheit.
Nicht tun und lassen zu können wie es einem grad beliebt ist Freiheit,
sondern für das Ganze da zu sein ist Freiheit.
Schliesslich IST man ja ein Teil des Ganzen.
Das ist die grundlegendste aller Erkenntnisse, dass es ein Ganzes gibt, das ALLES ist. So einfach ist das.

*

Selbstlob! Nur dem Neide stinkt's,
Wohlgeruch Freunden
Und eignem Geschmack.

* * *

Loben ist gut und wichtig, solange es sich nicht schmeichelt. Loben fördert. Aber echt und gerecht loben. Loben verstärkt die guten Taten. Gott lobt und liebt sich selbst. Da ist kein Platz für Neid. Der kleine Mann wird immer neidisch und missgünstig auf die Anderen blicken, aber die Lösung ist ja nicht fern, der kleine Mann darf sich einfach zum grossen Mann wandeln. Schon ist das Problem gelöst.
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Selbsttransformation

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 07 2016, 07:42

Ein Mensch, der eitel ist, kann nie
ganz roh sein; denn er wünscht zu
gefallen, und so akkomodiert er
sich andern.

* * *

Wenn jemand ganz roh ist, lässt er sich durch die Umwelt formen. Er hat dann wenig Interesse, selbst an sich zu arbeiten.
Eitel sein heisst, irgendetwas Bestimmtem gefallen zu wollen. Über den Beweggrund lässt sich streiten. Eine tiefgreifende Transformation ist auch da nicht zu erwarten, weil es mehr um Selbstbefriedigung geht. Man ändert sich, weil man so und so sein will, aber hauptsächlich für sich selbst, weil man sich etwas davon erhofft.
Wer sich wirklich transformieren will, der darf die Dualität zwischen Seele und Persönlichkeit aufheben. Was gibt es nämlich zu erreichen? Genau, nichts. Aus Sicht von unten löst sich sowieso alles auf. Deshalb: Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Selbstverständlich soll und darf man streben. Aber wie überall gibt es vielerlei Arten von streben. Da die Feinheiten herauszuarbeiten ist wertvoll. Selbstüberprüfung. Die Seele in einem atmen lassen.
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Mit Freude dienen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 08 2016, 09:46

Der Himmel führt oft Unglückliche
zusammen, dass beider Elend gehoben werde.

* * *

Man kann und darf voneinander lernen.
Nicht jeder muss alle Fehler machen.
Wenn einer eine Lektion gelernt hat, ist die Lösung grundsätzlich vorhanden für Alle, aber dennoch muss es jeder selbst für sich verwirklichen.
Sind zwei oder mehr im Elend, muss man aufpassen, nicht in Trägheit zu verfallen, oder in Negativität. Umso mehr darf man zum Guten, Wahren und Schönen streben.
Wir sind immer Teil eines grösseren Ganzen, und so transformieren wir auch immer das Ganze mit durch unsere Erfahrung und Entwicklung.
Getrenntes sich entwickeln ist ein Ding der Unmöglichkeit. Schön in meinem Kämmerlein, ohne irgendwelche Einflüsse? So ist das nicht, diese Illusion kann man gerne ablegen. Trotzdem ist Selbstverwirklichung, Gottverwirklichung möglich. Wer lieber bei seinem persönlichen Selbst bleiben mag, kann das tun, die Evolution wird sowieso irgendwann alle zur Ganzheit bringen. Freude ist wichtig, Freude am Dienst, sonst bringt es nicht viel. Das dürfen wir uns immer wieder sagen. Es soll keine Qual sein. Wenn Qual da ist, darf das erlöst werden.
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Schmerzen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 09 2016, 07:44

Wer sich entschliessen kann,
besiegt den Schmerz.

* * *

Schmerz treibt uns an, etwas zu ändern, etwas zu bewegen.
Schmerz kann aber auch lähmen, paralysieren.
Wer ist der Herr? Wer ist der Meister?
Der Herr ist allumfassend, und umfasst so auch den Schmerz.
Der Herr ist grösser als der Schmerz.
Gott im Schmerz erkennen.
Schmerz kann nur eine verzerrter Ausdruck Gottes sein.
Der Schmerz möchte erlöst werden. Anstatt Kampf.
Es braucht also Sanftheit, Zartheit um tiefen Schmerz zu lösen.
Weil im Schmerz ausserordentliche Verhärtungen sind.

Sich entschliessen ist das energische Handeln.
Man nimmt ALLES mit, was da ist, und macht einen nächsten Schritt. Dadurch hat sich die Gesamtsituation geändert und Wunder sind möglich.

Schmerzen möchten ohne Zweifel erlöst werden.
Aber man kann sich auch mit etwas Positivem beschäftigen, so vergisst man auch die Schmerzen. Und eines Tages gibt es vielleicht keinen Grund mehr für Schmerzen.
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Integration und Liebe

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 10 2016, 07:41

Wer sie nicht kennte,
Die Elemente,
Ihre Kraft
Und Eigenschaft,
Wäre kein Meister
Über die Geister.

* * *

Die Natur baut aufeinander auf, ohne Auszubeuten.
Die verschiedenen Naturreiche profitieren voneinander, sind ein harmonisches Ganzes.
Die Menschheit könnte auch ihre Rolle angemessen spielen, wenn sie will, und das grosse Leid beenden. Und das nicht nur im Menschenreich.
Alles baut auf einander auf und langsam (oder schnell) vervollkommnet sich der Mensch. Dazu geht er durch alle Stadien hindurch und meistert sie, löst sich los, geht zu etwas höherem über. Das kann und ist oft ein Leidensweg. Wenn Leid schon da ist, dann will man offenbar durch Leid etwas lernen. Das kann man dann nicht verleugnen.
Liebe hat mehr integrative Kraft als Hass. Liebe macht, dass die negativen Zustände viel schneller aufhören, als Hass. Es ist eine Verblendung dass man durch Hass etwas lösen könnte. Es mag natürlich sein, dass Hass in einem aufkommt. Aber Hass (in Kraft) kann nichts lösen.
Auf dem Evolutionsweg integriert der Mensch also zuerst nach und nach seine Persönlichkeit, bevor er dann höhere Aufgaben übernehmen kann. Wie soll es auch anders sein, ist er mit unvollkommener Persönlichkeit ja gar nicht in der Lage höhere Verantwortung zu tragen. Was nicht geht, das geht nicht. Es ist der Mensch der sich (als einzelner oder als Gesamtheit) die Probleme schafft.
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Re: Goethe-Sprüche

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