Goethe-Sprüche

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Loslösung

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Feb 17 2017, 07:18

Hat einer Knechtschaft sich erkoren,
Ist gleich die Hälfte des Lebens verloren;
Ergeb' sich, was da will, so denk' er:
Die andere Hälft geht auch zum Henker.

* * *

An Loslösung arbeiten.
.
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Lasten?

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Feb 21 2017, 06:28

Ein schäbiges Kamel trägt immer noch
die Lasten vieler Esel.

* * *

Nicht mit der Last identifizieren, aber die Last nicht verleugnen.
Es gibt nichts zu tun.
Es gibt viel zu tun.
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Unendlichkeit und Sinn

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Feb 27 2017, 07:47

Wie kannst du dich so quälen!
Geh in dich selbst! Entbehrst du drin
Unendlichkeit und Sinn,
So ist dir nicht zu helfen.

* * *

Sinnerfüllt sein.
Man kann sich so aufstellen, dass das eigene Leben einen Sinn hat.
Der Sinn ist natürlich, die Pflicht zu erfüllen.
Was ist Pflicht?
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Räsonieren

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 02 2017, 22:38

Alle üble Nachrede hat ihren Grund vorzüglich
im Neide, weshalb denn Leute mit fehlge-
schlagenen Hoffnungen mehr zum Räsonieren
aufgelegt sind als Leute, denen es wohl geht.

* * *

Räsonieren im Sinne von "mindfuck" ist Energieverschwendung.
Räsonieren kann davon abhalten, wahrzunehmen, zu empfangen was ist.

Denken an sich ist sehr sehr nützlich und wird gebraucht, aber nur wenn es kein "Totschläger der Wirklichkeit" ist.

Denken ist also zuerst etwas sehr zartes, feines.

Denken soll nicht spalten und teilen. Das Denken darf sich dem Dienst an der Liebe verschreiben, denn allein wäre es nutzlos.

Die Leute sollten viel weniger sprechen, aber sie können nicht anders. "Es" macht. Die gesetzten Ursachen wirken sich aus, es sei denn man hat den Willen sich zurückzunehmen. Leider ist das Verständnis oder die Bereitschaft dazu nicht sehr verbreitet.
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Nachahmer

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 03 2017, 09:02

Der Nachahmer verdoppelt nur das
Nachgeahmte, ohne etwas hinzuzutun oder uns
Weiterzubringen.

* * *

Nachahmen ist eine gute Sache, wenn es auf Einsicht beruht. Natürlich macht man alles immer wieder neu. Sonst ist es totes wiederkäuen. Wichtig ist einfach, dass man mit Bewusstsein und Herz dabei ist.
Nachahmen muss immer in Selbstbestimmtheit münden.
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Erinnern

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa März 04 2017, 09:46

Zierlich denken und süss erinnern
Ist das Leben im tiefsten Erinnern.

* * *

Wie gehen wir mit unseren Erinnerungen um?
Man kann sie hassen, man kann sie lieben.
Man kann sie loslassen.
Wir sind nicht definiert, und alles kann verändert werden.

Zierlich denken ist wertvoll, weil es ohne Gewalt ist. Zierlich denken sollte in der Schule gelehrt werden. Besonders in der Jugend. Damit man auch als Erwachsener noch zierlich denken kann. Ein unbeugsamer Wille kann an sich auch zierlich sein, denn unbeugsamer Wille hat nichts mit Härte oder Gewalt zu tun. Die Kontrolle die die Menschen glauben ausführen zu müssen, ist totale Verblendung, ist eher Finsternis. Dabei soll doch das Oben die Kontrolle haben.
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Nachgiebigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am So März 05 2017, 09:14

Nachgiebigkeit macht immer alle Mühe
und Arbeit halb verloren.

* * *

Das Schwierige ist, ein Gleichgewicht zu halten, einen Sattva-Rhythmus aufrechtzuerhalten.
Leicht strengt man sich zu sehr an, aus einem falschen Verständnis, oder weil man mal gezwungen wurde und das Unterbewusstsein nun meint, über alle Massen sich anstrengen zu müssen. Wenn ein Kind gezwungen wird, kann es fälschlicherweise meinen, für alle alles zun tun müssen. Das stimmt natürlich NICHT. Ein Kind, wie auch jeder Andere muss nur das tun, was er tun muss, um sich selbst und dem Ganzen gerecht zu werden. Wieviel auch immer das ist, wird primär von Innen her bestimmt, und hängt auch damit zusammen, wieviel ein Mensch bereit ist, sich aufbürden zu lassen, wieviel er bereit ist zu dienen, und vor allem auch, wie fähig genug er ist, dies auch zu tun.

Wer sich zu sehr anstrengt, wird unweigerlich in den Gegenpol verfallen, das Nichtstun. Tamas und Rajas. Der Weise und Kluge tut was er tun muss, was von ihm verlangt wird, und er tut es wo möglich mit Freude, d.h. es mit Freude zu tun IST eigentlich das Tun. Wenn er Raum frei hat, kann er sich auch noch weiter umsehen. Wenn er keinen Raum frei hat, arbeitet er erstmal seine Notwendigkeiten ab.

Nicht nachgiebig zu sein bedeutet vor allem, beständig achtsam zu sein. Oder sich bedingungslos an einen Grundsatz zu halten.
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Die schreckliche Welt

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo März 06 2017, 07:52

Nur wenn ich im müssigen Zustande der Welt
Zur Schau dienen soll, dann ist sie mir
widerwärtig und ängstigt mich.

* * *

Man darf die Welt, die Umgebung rezeptieren, empfinden, wahrnehmen. Aber man darf auch gleichzeitig beim Atem bleiben, und sich nicht davon beherrschen lassen. Stiller Protestant sein, bis sich das nicht Akzeptable aufgelöst hat. Man muss nicht unbedingt den Kampf wählen. Kampf ist eine Kreation des Menschen.
Gefangen in der Welt kann sie wahrhaft schrecklich wirken. Es scheint die Welt ist auch wahrhaft schrecklich für viele Menschen. Aufwachen.
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Mut

Beitrag  Simhanada Morahs am Di März 07 2017, 07:51

Des Unerfahrnen hoher, freier Mut
Verliert sich leicht in Feigheit und Verzweiflung,
Wenn sich die Not ihm gegenüberstellt.

* * *

Der Mut der Jugend darf sich in die Nüchternheit eines kampferprobten Kriegers wandeln.
Wahrer Mut stellt sich allen Wahrnehmungen, und nimmt sie als Wahrnehmungen. Möglichst ohne persönlich affiziertes Reagieren. Mut gibt sich niemals geschlagen, auch wenn die Schlacht verloren ist. Man kann die Schlacht ganz und gar verlieren, aber man kann trotzdem etwas dabei gewinnen/lernen. Durch Bewusstsein. Der Mut arbeitet sich so zu einem allumfassenden Bewusstsein hinauf. Denn Mut kann nicht zurück, Mut kennt nur einen Weg, vorwärts. Mut ist inklusiv, geht vom Detail zum Ganzen. Mut ist auch Hingabe. Mut ist auch Wotan.

Mut nimmt sich nicht wichtig, deshalb ist Mut in der Lage, alles zu besiegen.
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Solange es Zeit ist, schont man keine Mühe

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 08 2017, 09:55

Solang es Zeit ist, schont man weder Mühe
Noch eines guten Wortes Wiederholung.

* * *

Steter Tropfen höhlt den Stein,
ist ein gutes Mantra, wie man seine Kräfte einteilen soll.
Der 1. Strahl kann zwar Kraftakte machen, aber auch das ist ein bisschen holprig.

Solang es Zeit ist, ist eigentlich immer.
Es ist also immer an der Zeit, an seinen gegenwärtigen Pflichten zu arbeiten. Weil der Atem ist in jedem Moment, und der Atem bringt in jedem Moment die Schöpfung weiter. Wir sind ja auch der Atem, also arbeiten/helfen wir auch in jedem Moment, sofern man sich ein bisschen mit dem Atem identifiziert.
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ein Genie?

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 09 2017, 08:09

Es gibt keinen grösseren Trost für die
Mittelmässigkeit, als dass das Genie nicht
unsterblich sei.

* * *

Warum gegeneinander? Macht keinen Sinn!
Mittelmässigkeit kann doch mit Genies zusammenarbeiten. Ist ja kein Konkurrenzkampf hier.
Die Welt, die Menschen sind äusserst vielfältig. Ohne Respekt wird es nicht gehen. Mittelmässigkeit erkennt am Genie dass noch viel zu tun ist, dass noch viel werden kann. Das ist doch was gutes, man muss das nicht kaputtmachen oder neidisch sein... sind alles banale Bruderschaftsthemen.
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Mode

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 10 2017, 07:43

Der Natur ists nicht gewöhnlich,
Doch die Mode bringts hervor.

* * *

Mode kann, darf und soll ein Ausdruck ausgesprochener Kreativität sein.
Gerade im 7. Strahl Zeitalter des Zeremoniells, kann mit Kleidung usw. viel gemacht werden.
Natürlich darf der Mensch bei seinen Kreationen nahe an der Natur, an der Wirklichkeit bleiben, er muss nicht notwendigerweise groteske Formen erschaffen. Äussere Mode muss auch nicht unter der Knechtschaft und Ausbeutung des Kapitalismus sein.

Wichtig ist beim (Er)Schaffen des Menschen, dass er im Fluss des Lebens, des Atems ist. Wie auch immer das auf einen einzelnen Menschen zutrifft, Gott hat da keine Vorurteile. Also weniger "ich, ich, ich", sondern ... eine ruhige geerdete wenn möglich rhythmische Lebensführung.
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das Mittelmass

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo März 13 2017, 12:27

Kein Wunder, dass wir uns alle mehr oder
weniger im Mittelmässigen gefallen, weil es
uns in Ruhe lässt; es gibt das behagliche Gefühl,
als wenn man mit seinesgleichen umginge.

* * *

Wenn die Masse schlecht ist, dann ist auch das Mittelmass schlecht. Das behagliche Gefühl ist relativ, nicht wirklich. In der nächsten Situation wird es nicht mehr sein. Ewig sucht der Mensch.
Wenn man also rechte Beziehungen leben will, muss man womöglich weit über das Mittelmass hinausgehen. Unter Umständen muss man sogar alles opfern. Es ist also eine Frage der Prioritäten.
Wenn die Weltumstände grundsätzlich in Ordnung sind, kann auch ein ganz anderer Ton angeschlagen werden.
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Mut, Einsamkeit und Aspiration

Beitrag  Simhanada Morahs am Di März 14 2017, 07:42

... es gehört Mut dazu, in der Welt
nicht missmutig zu werden.

* * *

Wenn diese Welt etwas gut kann, dann ist es, einen missmutig zu machen.
Also müssen wir mehr Mut, Liebe und Ruhe (Achtsamkeit) aufbringen, damit wir nicht missmutig werden.
Wenn man schon missmutig ist, streichelt man den Missmut, damit er sich auflösen kann.
Es gehört Mut dazu, in dieser Welt positiv und wahr zu sein.
Vielleicht hat dieser Mut auch etwas mit Einsamkeit zu tun. Denn wer mutig und wahr ist, ist in gewisser Weise einsam. Mut nimmt nicht, sondern Mut gibt. Mut kann auch Aspiration sein.
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Wahn

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 15 2017, 10:26

Welchen Weg musste nicht die Menschheit
machen, bis sie dahin gelangte, auch gegen
Schuldige gelind, gegen Verbrecher schonend,
gegen Unmenschliche menschlich zu sein!

* * *

Auf den Gedanken oder den Wunsch nach Vergeltung, Heimzahlung usw. stösst man noch oft in dieser Welt.
Wenn man Selbstakzeptanz verwirklicht, hört damit auch der Wunsch nach Vergeltung auf.
"Mir wurde unrecht getan, ich möchte es ihm heimzahlen."
Diese Empfindung ist nützlich insofern, dass sie einem zeigt, dass man an diesem Punkt noch viel auf- oder abzuarbeiten hat.
Es ist aber auch ein bisschen prekär, weil man im Aussen in Gefahr geraten kann, wenn man sich nicht beherrscht.
Man kann grundsätzlich sagen, wenn man aus Unbeherrschtheit agiert, ist das IMMER prekär, auch wenn die Wirkungen relativ harmlos sein sollten.

Jetzt wo Maitreya in der Welt ist,
mit der Energie des siebten Strahles, der alles offenlegt, der den ganzen Keller der Menschheit entrümpelt,
steht die Menschheit vor der Wahl, Vergebung und Nächstenliebe zu wählen, oder aber sich blind in einen illusionären Abgrund zu stürzen.
Illusionär ist der Abgrund, weil er aufhört zu existieren, wenn man ihm keine Kraft mehr gibt. Wenn man aber "drin ist", kann das sehr sehr schwer sein anzuerkennen. Insbesondere wenn kein Begriff davon vorhanden ist, dass man innerlich zurücktreten kann, erlauben kann.

Genau wie Maitreya sagt, dass die Menschen ihren verschwenderischen Konsumwahn im Aussen merklich zurückschrauben müssen, sprich zu einer einfacheren Lebensweise zurückkehren MÜSSEN, genauso gilt das auch im Innen, dass man auch dort den Wahn, etwas haben zu wollen, einfach loslassen kann.
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Der ungewisse Geist

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 16 2017, 07:46

Die Menge schwankt im ungewissen Geist:
Dann strömt sie nach, wohin der Strom sie
reisst.

* * *

Der ungewisse Geist ist ungewiss, weil er nicht weiss. Unwissenheit. Recht und Regel kennen. Der ungewisse Geist ist nicht der schwache Geist. Der schwache Geist lässt sich mitreissen. In einem guten Staat ist es nicht so tragisch, einen schwächeren Geist zu haben, ist nicht schön, aber nicht gefährlich.
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Der Doktor verschreibt lachen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo März 20 2017, 07:39

Ich tadl' euch nicht,
Ich lob' euch nicht;
Aber ich spasse.
Dem klugen Wicht
Fährts ins Gesicht
Und in die Nase.

* * *

Ist es nicht viel besser zu spassen, anstatt zu loben oder zu tadeln?
Spassen bringt quasi ein drittes Element hinein.
Spassen heisst auch, sich nicht wichtig nehmen.
Spassen ist nicht an Bedingungen geknüpft.
Wenn man spasst, liegt alles offen dar, und strategisches Handeln geht nicht mehr.
Strategisches Handeln ist eng, Lachen ist weit.
Dabei ist Lachen auch noch weitaus machtvoller, wer kommt schon gegen den schrecklichsten Zerstörer an.

:-)
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Recht

Beitrag  Simhanada Morahs am Di März 21 2017, 08:09

Wir lernen viel und wissen wenig, am
mindesten das Rechte.

* * *

Man muss gar nicht soviel 'wissen'. Wichtiger ist es, einfache Dinge reflektieren zu können. Es dient dem Universum mehr, eine Stimmung, eine Umgebung empfinden zu können, sensitiv und sich kümmernd zu sein, als tausend Gedanken dazu zu haben.
Für wen lernt man. Für das ich? Damit man ein toller Hengst wird? Es ist immer die Seele, die lernt, und die Seele hat kein Interesse am toller Hengst sein. Mit toller Hengst sein würde die Seele sich ja nur einkerkern, und das ist nicht was Seele tut. Sie kerkert sich nicht ein. Einkerkern ist also etwas, was die Persönlichkeit tut, und deren Formen gibt es viele. Toller Hengst ist nur eine davon.

Am mindesten das Rechte. Einfache Menschen halten gutgläubig die Gesetze ein. Recht tun bedeutet, dass das Recht tatsächlich in Fleisch und Blut ist. Recht zu 'wissen' reicht noch nicht. Recht muss zu einem Teil von einem werden. Dann ist man nämlich auch im Frieden mit sich selbst.
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Das nackte Leben

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 22 2017, 08:29

Das nackte Leben ist schon in unsern Zeiten
eine Wohltat.

* * *

In unserer Gesellschaft wäre es eine Wohltat, wenn die Menschen das nackte Leben empfinden würden. Das nackte Leben kennt keine Geheimnisse, weil es ist, wie es ist. Das nackte Leben darf schon bedeckt werden, damit es nicht so viele Schockmomente gibt. Wie spielt das nackte Leben und Überpolarisation zusammen?
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Klingende Freude. Was sonst.

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 23 2017, 07:43

Mit vielen lässt sich schmausen;
Mit wenig lässt sich hausen;
Dass wenig vieles sei,
Schafft nur die Lust herbei.

* * *

Wenig ist Viel
Wenn man wenig Müll mit sich rumträgt, ist man glücklicher.
Es bedarf also täglicher Reinigung, damit man bei SICH SELBST ist.
Glückseligkeit kommt wirklich von Innen, das kann man nicht herbeizaubern.
Schmausen heisst, sich auf Herzebene auszutauschen.
Hausen heisst, das Leben miteinander zu teilen. Das Leben miteinander zu teilen ist unglaublich unbeschreiblich viel.
Die Lust ist natürlich die klingende Freude. Was sonst.
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Achtsamkeit und Leidenschaftlichkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 24 2017, 07:44

Leidenschaftlichkeit macht zu Mitschuldigen
der Lumpe.

* * *

Kann Leidenschaftlichkeit in der Achtsamkeit bestehen?
Oder löst sich Leidenschaftlichkeit doch eher auf in der Achtsamkeit.
In der Achtsamkeit wird Leidenschaft zu etwas Feinerem.
Leidenschaft ist ein Teil von Gott, weil Gott alles ist, aber die Evolution führt den Menschen ja aus der Leidenschaftlichkeit zur Beherrschtheit. Und zwar einer liebevollen Beherrschtheit. Ohne Liebe kann es nämlich gar keine Beherrschtheit geben, weil es nicht geht.

Leidenschaft ist leider blind. So wie Marktkräfte (Kapitalismus) blind sind und die Erde zerstören. So ist auch kollektive Leidenschaft blind...
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Wie eine strahlende Sonne

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa März 25 2017, 08:05

Ich fühle junges, heilges Lebensglück
Neuglühend mir durch Nerv und Ader rinnen.

* * *

Welch Glück, dass Gott immerdar alles frisch und neu macht.
SEIN Leben hält alles zusammen, bringt alles sicher zur Synthese.
Gott lässt seine Schöpfung nie im Stich, denn Gott IST seine Schöpfung.
So werden auch wir jeden Tag aufs neue von Lebensglück durchpulst.
Und wir dürfen Gottes Gaben weitergeben, an alle Teile von uns selbst, und alles, was uns umgibt.
Wie eine strahlende Sonne.
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Seinesgleichen

Beitrag  Simhanada Morahs am So März 26 2017, 11:01

Der Mensch kann nur mit seinesgleichen leben
Und auch mit diesen nicht; denn er kann auf die
Länge nicht leiden, dass ihm jemand gleich sei.

* * *

Wenn der Mensch um der Sache willen denkt, lebt und ist, kann er das schon. Selbsterkenntnis und sich selbst im Anderen erkennen ist doch das Leben selbst. Absonderung kommt gar nicht in Frage, ist nicht möglich. Der Mensch ist ein Gattungswesen, eingebunden ins Ganze, ob er will oder nicht. Der Mensch kann sich zur Mitarbeit entschliessen, oder auch nicht.

Sich nicht leiden ist Persönlichkeitskram, und auch dieser will integriert sein.
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Gehorsam

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo März 27 2017, 10:49

Man hält einen Aal am Schwanze fester als
einen Lacher mit Gründen.

* * *

In einer unschönen Situation ist man besonders achtsam, so dass man nicht hängen bleibt. Man hält sie auch nicht fest. Wie soll denn das gehen. Wenn eine Reaktion eintritt, arbeitet man sich daran ab. Punkt. Das heisst Gehorsam. Dort wo man sich daran hält, wird man wie auf Engelsschwingen getragen, auch wenn man es nicht bemerkt.
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Die Kunst des Kritisierens

Beitrag  Simhanada Morahs am Di März 28 2017, 10:23

Wer uns am strengsten kritisiert?
Ein Dilettant, der sich resigniert.

* * *

Die Kunst des Kritisierens ist gar nich so leicht.
Man denke an die Hand mit ausgestrecktem Finger, wo drei Finger auf einen selbst zeigen.
Füge man noch eine Prise Geltungsanspruch hinzu, und schon ist man ein Arschloch. Dann hat man sein Leben verschenkt oder verwirkt, und darf im gegebenen Rahmen sterben und neu anfangen.

Also Klappe halten wo man kann, und wenn man es nicht kann, dann kann man es nicht. Das wäre dann ein günstiger Zeitpunkt für ein Notgebet.

Ansonsten gilt, Einbildung ist auch eine Bildung.
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Können

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 29 2017, 09:40

Dass Menschen dasjenige noch zu können
Glauben, was sie gekonnt haben, ist natürlich
genug; dass andere zu vermögen glauben, was
Sie nie vermochten, ist wohl seltsam,
Aber nicht selten.

* * *

Können bezieht sich auf den gegenwärtigen Augenblick, die gegenwärtige Situation. Was man in der Situation kann, weiss man gar nicht, wenn man es nicht erlaubt. Wenn man es nicht erlaubt, ist man wie ein Elefant im Porzellanladen. Können bedeutet, in Harmonie mit sich selbst zu sein, und darum dem Ganzen dienen zu können. In Harmonie mit sich selbst zu sein bedeutet nicht, dass alles schön und bunt ist, sondern dass man nicht unbewusst gegen etwas kämpft. Bewusst wider etwas oder jemanden sein sollte man sich auch nicht gönnen, dann ist man nämlich gegen Gott, und sehr schnell einen Kopf kürzer. Weil es ausser 'Gott' bekanntlich nichts gibt.

Warum muss man es in jeder Situation neu erlauben? Weil man in jeder Situation jemand anderes ist, weil man ja TEIL des Ganzen ist! Und das will wahrgenommen und rezeptiert werden (Bhakti-Yoga).
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Kleine und Grosse

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 30 2017, 12:39

Mit Kleinen tut man kleine Taten,
Mit Grossen wird der Kleine gross.

* * *

Mit Grossen kann man lernen, wachsen, gedeihen, Freiheit erlangen. Die Grossen sind immer da, wenn man erlaubt, dass sie mit einem arbeiten. Mit ewiger Geduld stehen sie da, mit helfender Hand. Es ist am Menschen, zu empfangen.
Wenn die Menschen Anhalten würden, würde sich die Aktivität auf Erden sofort von 100 auf 1 reduzieren. Will heissen, in der Stille liegt die Kraft.

Kleine sind klein, und Grosse sind gross, die wiederum klein sind. Man weiss es nicht.
Aber man kann sich vergegenwärtigen, dass Gott sowohl im Kleinen wie im Grossen wohnt.
Will heissen, bitte, Machtgehabe ist doch nicht nötig. Damit schiessen sich doch alle nur gegenseitig ab, und nichts wird dadurch besser.
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Irren ist menschlich

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 31 2017, 07:35

Verständige Leute kannst du irren sehn,
In Sachen nämlich, die sie nicht verstehn.

* * *

Irren ist menschlich.
Lernen auch.
Sich (gegenseitig) erlauben, zu irren, denn irren wird man sich.
Aus Irren kann kann die Menschheit nämlich sehr sehr viel lernen.
Nämlich wie man es nicht macht.
Der Weise weiss, dass er nicht weiss. Der Weise weiss, dass Wissen im Moment ist. Der Weise weiss, dass er Teil des Ganzen ist, und somit nicht getrennt. Das ist die Prämisse für Urvertrauen. Ohne den Gedanken der Einheit kann Urvertrauen nicht sein. Ureinheit, Urvertrauen.
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Reden wiederholen

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Apr 01 2017, 11:53

Man verändert fremde Reden beim
Wiederholen wohl nur darum so sehr,
weil man sie nicht verstanden hat.

* * *

Kann man fremde Reden *wirklich* verstehen?
Oder kann man nur seine Version davon verstehen, erfassen, begreifen.
Wenn man es so versteht, dass man es nur SELBST ist, der versteht, erfasst, und begreift, dann übernimmt man wirkliche Verantwortung für das Gehörte und Gesehene. Dann schiebt man nicht die Schuld Anderen in die Schuhe, und macht sich auch nicht unbewusst abhängig von etwas ausserhalb einem Selbst.
Deshalb gilt wie immer Grundsatz Nr. 1: Anhalten.
Wenn man anhält, fängt quasi die Welt an sich zu drehen, anstatt dass man sich in der Welt dreht.
Wir spazierten im Abendverkehr durch Zürich, und hielten an. Alles was wir dann denn "Leuten" zurufen konnten war "crazy people, crazy people".

Statt Reden zu wiederholen ist es sinnvoller einfach einmal 'Piep' zu sagen.
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Selbst-Mensch

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 02 2017, 11:55

Der Achse wird mancher Stoss versetzt,
Sie rührt sich nicht - und bricht zuletzt.

* * *

Die Achse des Universums selbst bricht nicht.
Solange das Universum existiert, solange existiert auch die Achse.

Als Mensch kann man brechen, das ist gar nicht so schwierig.
Aber als Selbst kann man nicht brechen. Deshalb lieber das Selbst sein.
Das Selbst, das alles integriert, von oben bis unten, denn das Selbst kennt den Kampf nicht.
Sich selbst an die Achse zu halten ist gut, denn die Achse wird vom Selbst getragen. Der Mensch ist die Achse. Der Mensch ist die Achse, und das Selbst ist die Achse. Selbst-Mensch.
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Heil dem, der sich kennt

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 03 2017, 07:53

Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden;
wohl dem, der nicht müde wird.

* * *

Es ist hilfreich, sich selbst gut einschätzen zu können. Was kann man? Was kann man nicht?
Wenn man zuviel will, hängt man früher oder später durch.
Wenn man gar nicht will, bewegt man sich auch nicht.
Zur Selbstliebe gehört auch, nur das zu tun, was man kann. Sich selbst nicht überfordern. Und auch nicht überfordern lassen. Man kann sich überfordern lassen, aber darf dabei nicht den Anspruch haben, etwas tun zu können, was man nicht kann. So entstehen nur Verzerrungen und Traumata. Ist aber das, was man in der Gesellschaft geschenkt bekommt.

Man kann mehr, als man eigentlich kann, weil die Seele einem hilft. Es ist also gut, über sich selbst hinauszugehen, aber im Sinne von Erlauben. Nicht von Zwang oder Unterdrückung!
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mit Willen und Bewusstsein

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 04 2017, 08:01

Älter werden heisst selbst ein neues Geschäft
antreten; alle Verhältnisse verändern sich, und
man muss entweder zu handeln ganz aufhören
oder mit Willen und Bewusstsein das neue
Rollenfach übernehmen.

* * *

mit Willen und Bewusstsein das neue Rollenfach übernehmen kann Induktion sein, oder Intendieren. Auf jeden Fall bringt es etwas in Gang, ist positiv und selbstbestimmt.
Mit Willen und Bewusstsein handeln heisst auch, immer wieder neu zu handeln. Sich nicht von der Vergangenheit (oder Zukunft) bestimmen lassen.
Sai Baba: Das Selbst gibt und vergibt. Es kennt also so etwas wie sich von der Vergangenheit bestimmen lassen gar nicht. Da sieht man wie minderwertig der Mensch auf dieser Skala doch ist.

Mit Willen etwas tun heisst auch, etwas tun, und es dann loslassen.
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Das Prinzip Ego

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 05 2017, 08:55

Der Mensch aber kann nicht ruhen, er will
immer noch was anders.

* * *

Warum ist der Mensch nie zufrieden mit dem was er hat...
Das Prinzip Ego.
Das Ego beliebt sich überall einzuschleichen. Deshalb ist sich selbst abstrahieren so wichtig.
Kann sein dass man heute etwas aus einer reinen Motivation heraus tut. Aber auch das Ego hat Freude dran, und morgen möchte man es mit dem Ego machen... Sprich man hat keine andere Wahl als sich stets erneut zu 'erlösen'.
Das Ganze fällt ins Kapitel Loslösung, Losgelöstheit.

Wer sich um nichts kümmert, geht unter, und wer sich in Aktivität verliert, geht auch unter.
:-D
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Klingen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 06 2017, 08:02

Alles, was auf uns wirkt, ist nur Anregung, und,
Gott sei Dank, wenn sich nur etwas regt und
klingt.

* * *

Anregung oder Machtausübung
Es macht mehr Sinn auf Anregung zu reagieren, ist gebildet.
Als zu warten, bis etwas mit Macht sich niederschlägt.

Das, was auf uns wirkt, darf man wahrnehmen, als was es ist.
Die Wirklichkeit wahrnehmen.

Klingen ist gut, aber man kann trotzdem wählen, wem/was man seine Energie gibt. Durch Denken.
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Man will, oder man will nicht.

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 07 2017, 08:03

Findet man mich aber freudig bei der Arbeit,
unermüdet in meiner Pflicht, dann kann ich
die Blicke eines jeden aushalten, weil ich
die göttlichen nicht zu scheuen brauche.

* * *

Wer seine Pflicht (vor Gott) tut, ist göttlich geschützt und wird erlöst. Pflicht tun IST Erlösung, oder ermöglicht Erlösung. Ein so einfacher Grundsatz. Ein so einfacher Grundsatz, an dem man aber so lange man möchte seinen Kopf stossen kann. Es gibt Situationen, wo ein Weiterkommen nicht möglich ist, wenn man bestimme Gesetze nicht einhält. So einfach ist das Universum gestrickt. Es ist also nicht das vergängliche 'ich', das weiterkommt, nein, das kann nur sterben, sich auflösen. Es ist nicht schlecht, aber es hat keinen Bestand.

Gottes Gerechtigkeit darf man fürchten, aber man soll keine Angst haben. Furcht erlaubt Korrektur, Angst nicht. Angst versteckt sich, ist geblendet.

Warum kann man die Blicke eines jeden aushalten? Weil man seinen eigenen Anteil daran abarbeitet, was wiederum der Pflicht entspricht. Unterscheidungskraft.
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Langsam mit den jungen Pferden

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Apr 08 2017, 09:42

Welch ein Unterschied ist nicht zwischen einem
Menschen, der sich von innen aus auferbauen,
und einem, der auf die Welt wirken und sie
zum Hausgebrauch belehren will!

* * *

Warum kann aus Selbstsucht/Ichsucht nichts werden?
Weil darauf nichts aufgebaut werden kann.
Weil es ein Gefängnis ist.
Nur was dem Ganzen dient, kann weiter verwendet werden.
Und selbstverständlich bestimmt die Göttlichkeit, was dem Ganzen dient und was nicht. Wie sollte es anders sein, mit dem Ego kann man es auf jeden Fall nicht bestimmen. Das wäre dann schon Gottanmassung. Bei Gottanmassung empfiehlt es sich, keine Kraft drauf zu geben :-D.
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Entschleunigung

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 09 2017, 11:00

Doch der den Augenblick ergreift,
Das ist der rechte Mann.

* * *

Wo kann man am meisten bewirken?
Genau, im Augenblick.
Im Jetzt.
Auf einen Punkt gebracht.

Bewirken nicht nach Aussen, sondern im Einklang.

Will man sich selbst heilen, darf man in den Augenblick kommen.
Genauso wie alles Heilen.
Krankheit kann auch Beschrieben werden als aus dem Augenblick fliehen. Ob aus Gier, Angst, Verletzung oder was auch immer.
Wenn der Apparat von alleine reagiert, darf man sich Zeit nehmen. Denn wer ist man dann... bestimmt nicht Selbstbestimmt.
Also Entschleunigung.
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Helfen wo man kann

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 10 2017, 08:05

Der Bach ist dem Müller befreundet, dem er
nützt, und er stürzt gern über die Räder; was
hilft es ihm, gleichgültig durchs Tal
hinzuschleichen.

* * *

Was schadet es einem, zu helfen wo man kann...
Gar nicht.
Das ist das grosse Füreinander.
Helfen statt separatistischer Tendenzen.
Wenn man nicht kann, weil man selbst Heilung bedarf, ist das auch ok.
Es kann ja nicht mehr von einem verlangt werden, als von einem verlangt werden kann. Auch wenn das das Aussen vielleicht tut, es ist nicht möglich.

Wer FÜR den Nächsten denkt, der denkt auch für sich. Und erst noch unpersönlich, also umso besser. Was will man etwas für "sich" haben, das man dann eh wieder loslassen muss... Man hilft also auch sich selbst, wenn man anderen hilft. Vorausgesetzt man ist dabei noch bei sich selbst, sonst gehört man nicht zu denen, die helfen können, sondern zu denen, die Hilfe benötigen.
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Beharrlichkeit auf dem Guten

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 11 2017, 07:52

Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit
auch schwankend gesinnt ist,
Der vermehrt das Übel und breitet es
weiter und weiter;
Aber wer fest auf dem Sinne beharrt,
der bildet die Welt sich.

* * *

Es ist immer unsere Pflicht, fest auf dem Sinn zu beharren. Das ist der rechte Kampf, der am besten anmutig geführt wird. Mit Gott sein wollen. Erlauben wahrzunehmen, was gerade da ist, und Gott dazu holen, Gott erlauben. An wen will man sich sonst halten? Allzuviele Optionen hat man da nicht.
Und wie immer, sich bei alledem nicht so wichtig nehmen, sonst arbeitet man schnell gegen sich selbst. Dann rennt man der Karotte nach, die man selbst vor sich her hält. Jaja, so ist das.
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Berührung mit der Welt

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 12 2017, 09:52

Die Welt ist grösser und kleiner, als man denkt.
Wer sich bewegt, berührt die Welt, und wer
ruht, den berührt sie.

* * *

Sich bewegen = Loslösung, Gewahrsein
Die Welt berühren tut man sowohl in der Stille, als auch mit Worten.
Sich berühren lassen tut man auch kontinuierlich.
Folglich gibt es keine Getrenntheit, wenn man alles berührt, und von allem berührt wird.
Man kann sich die Frage stellen, wer bin ich in diesem Moment als Teil des Ganzen? Was ist Gottes, des Meisters Perspektive?
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