Goethe-Sprüche

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Frühling

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 13 2017, 07:28

Freilich wenn das Frühjahr eintritt, Märzen-
glöckchen und Krokus hervorbrechen, so
begreift man kaum, wie man in dem Schnee-
und Eiskerker fortexistieren konnte.

* * *

Kerker sind nicht lustig.
Im Frühling gibt die Natur alles, erstrahlt in voller Kraft, und schöpft diese Kraft auch voll aus, ohne etwas zurückzubehalten. Ohne Scham, ohne Ego usw, ist sie einfach so rein wie sie Gott erschaffen hat.
Im Winter hat man die Gelegenheit, Unnötiges oder gar Schädliches sterben zu lassen, damit man im Frühling nicht jeden Blödsinn mitmachen muss.
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Existenz und Grundsatz

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 19 2017, 09:36

Ich habe immer gesehen, dass unsere
Grundsätze nur ein Supplement zu unsern
Existenzen sind.

* * *

Unser Bla bla ist natürlich dem entsprechend, wie wir wirklich sind. Der Mensch hat keine andere Wahl, als das umzusetzen, was in ihm ist. Sein Denken und Fühlen ist dadurch bestimmt. Es ist nicht wahr, ewig, aber es ist das, was abgearbeitet wird. Der Mensch ist also höchst unfrei. Das Ziel des Menschen ist bekanntlich Harmonie. Harmonie in dem Sinne, dass man nicht gespalten ist, und alle Anteile zusammenarbeiten dem gemeinsamen Ziel (Gott) dienen. Harmonie ist auch Gehorsam. Wenn der Gehorsam nämlich alles umfasst, was man ist.

Was ist Existenz?
Was ist ein Grundsatz?

Existenz gehört wohl zum ersten Strahl, und kann nicht hinterfragt werden, weil es nicht geht.
Grundsatz könnte mehr zum zweiten Strahl gehören. Grundsatz fasst alles zusammen, strebt der Mitte, dem Ganzen zu. Grundsatz ist neutral, und lässt sich nicht hineinziehen. Grundsatz ist (relativ) allumfassend. Somit ist die Frage nach dem Grundsatz immer sinnvoll. Der Grundsatz kann aber nur landen, wenn man seinen getrennten Standpunkt aufgibt, also bereit ist, sich (was auch immer das sein mag, gut, schlecht, usw.) zu Gunsten etwas Höherem zu opfern.
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Begrenzungen überwinden

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 19 2017, 09:37

Im Durchschnitt sind daher die Menschen am
glücklichsten, die ein angeborenes, ein
Familientalent im häuslichen Kreise
auszubilden Gelegenheit finden.

* * *

Die Entwicklung von Menschen, Kindern, muss man ja nicht unbedingt kaputt machen. Man könnte auch einfach sie sich frei entwickeln lassen, mit dem, was sie auf die Erde mitbringen.
Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen. Sie sind der Menschheit höchstes Gut und verdienen alle mögliche Unterstützung. Das ist ja auch bekannt, warum wird es nicht angewandt?
Wegen Selbstsucht und allen möglichen fiktiven Begrenzungen.
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Freund und Feind

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 24 2017, 08:17

... nicht allein von Feinden, sondern auch
von Freunden muss, was man wünscht,
erstürmt werden.

* * *

Was ist ein Feind?
Was ist ein Freund?

Ein Freund ist einer, der die Freiheit unterstützt.
Freund und Feind im Sinne persönlicher Beziehung ist immer relativ und in erster Linie ein Spiegel, so gesehen sind alle dein Freund, weil sie dir dienen (und sei es als kleiner Tyrann).

Was heisst erstürmen?

Erstürmen ist natürlich der Sieg der Sonnenkraft. Die Frage ist, wieviel Sturm ist notwendig, sanft oder stürmisch. Sturm ist nie Gewalt. Gewalt führt nur zu einem, nämlich dazu, dass man die Gewalt wieder abarbeiten darf.

Warum ist erstürmen notwendig?

Damit das Ego es sich nicht gemütlich machen kann. Denn alles wird auf den Opferaltar gelegt. Jede Gabe, sei sie noch so toll, oder noch so schlecht, wird auf den Opferaltar gelegt. Denn nur das ist Freiheit. Bar allem Werk wird man sterben, wie es in der Anrufung heisst "Ich achte mein Werk für nichts..."
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Kampf

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 25 2017, 08:07

Wer lebenslang dir wohlgetan,
Verletzung rechne dem nicht an.

* * *

Obwohl es so ist, dass Verletzung der Persönlichkeit nur relativ ist, und aufhört, wenn man aufhört sich mit dem Nicht-Selbst zu identifizieren, so ist es auch, dass Verletzung der Persönlichkeit keinen Sinn macht, wenn es keinen Sinn macht. Leid mag notwendig sein, damit die Menschheit sich aus der Trägheit herausbewegt, aber Leid um des Leides willen macht kein Sinn. Also Grausamkeit, Brutalität usw. Gott hat dem Menschen nicht aufgetragen, sich bescheuert zu benehmen. Da hat der Mensch eine ganz eigene freie Wahl. Es sträubt uns immer wieder die Haare, zu sehen wie ignorant die Menschen sich den wohlbekannten äusseren Fakten den Planeten betreffend gegenüber verhalten.

Kann man Selbstakzeptanz als kategorischen Imperativ leben?
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Reichtum

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 13 2017, 09:12

Den Reichtum muss der Neid beteuern,
Denn er kriecht nie in leere Scheuern.

* * *

Was ist Reichtum?
Reichtum ist, wenn man frei ist.
Reichtum ist, wenn man nahe an der klingenden Freude gebaut ist.
Reichtum ist, wenn man nichts haben will.
Ein äusserlich bequemes Leben führen zu können ist nicht Reichtum. Das ist dann vielleicht ein Reichtum an materiellen Mitteln. Aber kein Reichtum im Herzen.
Mitnehmen kann man ja bekanntlich nichts, wenn man stirbt. Man muss aber einen Umgang finden, mit dem was man hier antrifft, ohne sich zu verleugnen. Nur wer den ganzen Weg gegangen ist, wird im Himmel zugelassen.
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Selbsteinschätzung

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 27 2017, 10:53

Zu wandeln und auf seinen Weg zu sehen,
Ist eines Menschen erste, nächste Pflicht:
Denn selten schätzt er recht, was er getan.
Und was er tut, weiss er fast nie zu schätzen.

* * *

Des Menschen erste Pflicht ist es zu leben.
Dieses Leben irgendwie auszudrücken.
Es wird alles an der Harmlosigkeit gemessen, was man tut.
Ohne Harmlosigkeit kann man seine Hand nicht bewegen, auch wenn man es äusserlich kann.

Selbsteinschätzung ist eine schwierige Sache. Es ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dies ist natürlich so, weil man nur einen kleinen Teil des Ganzen wahrnimmt. Und dann ist man noch gefärbt von so vielem. Dinge die für A ganz klar sind, können für B ganz schwierig sein. Deshalb ist auch korrekte Beurteilung anderer fast genauso ein Ding der Unmöglichkeit. Es sei denn man hat Seelenperspektive, aber dann ist einem an Beurteilung nichts mehr gelegen.
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Pfeifenscheiden

Beitrag  Simhanada Morahs am So Mai 28 2017, 07:46

Ich sitze jetzt im Rohre und kann vor
Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen
kommen.

* * *

Fängt man erstmal an mit Pfeifenschneiden, wird man nie mehr aufhören können.
Pfeifenschneiden ist erfüllender als selbst zu Pfeifen.
Selig ist, wer Freude am Pfeifenschneiden hat.
Der ewig menschliche Kampf ist zwischen Pfeifenschneiden und selbst zu Pfeifen. Obwohl es der ewig menschliche Kampf ist, kann der Kampf aufhören.
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Das Gebrechen des Individuums, Originalität?

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 29 2017, 07:25

Was nicht originell ist, daran ist nichts gelegen,
und was originell ist, trägt immer die
Gebrechen des Individuums an sich.

* * *

Kann es auf Erden Originalität geben?
Originalität fällt unter Denken im Licht und Spannungspunkt halten.
Ein Transformationspunkt zwischen Oben und Unten sein.

Kann eine übermittelte Botschaft besser als der Übermittler sein?

Um etwas Übermitteln zu können, muss man es nicht verwirklicht haben. Wenn es verwirklicht ist, läuft es über Instinkt.

Das Gebrechen des Individuums ist normal. Die ganze Schöpfung verwirklicht Vollkommenheit, und so ist es normal, dass diese Vollkommenheit noch nicht offenbar ist in Zeit und Raum.
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Hexen im Norden

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 30 2017, 07:40

Wie man nach Norden weiterkommt,
Da nehmen Russ und Hexen zu.

* * *

Was ist eine Hexe?
Gibt es Hexen in einer Industrienation?
Was ist eine Industrienation?
Was ist der Rhythmus, der es allen Menschen ermöglicht, in Frieden auf Erden zu wandeln.
Auch ein Land hat einen Rhythmus und einen Grundsatz. Dieser sollte mindestens allgemeinverträglich, also auf grundsätzliche Zusammenarbeit ausgerichtet sein.

Was ist der Norden?

Der Norden ist dunkel und tief, und weise.

Hexen können sich im Norden verstecken.
Es gibt vielleicht mehr Hexen als man denkt.
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Menschenwürde, ein Grundrecht vor sich selbst

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 31 2017, 08:32

Greift nur hinein ins volle Menschenleben!
Ein jeder lebts, nicht vielen ists bekannt,
Und wo ihrs packt, da ists interessant.

* * *

Menschenwürde!
Ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen, instinktiv, ist es, menschenwürdig zu leben.
Das innere Kind will unbedingt mindestens menschenwürdig leben (können).
Was man als menschenwürdig empfindet ist relativ, da braucht es innere Erziehungsarbeit.
Der erste Schritt ist es, Menschenwürde sich selbst, vor sich selbst, ehrlich, zuzugestehen.
Menschenwürde heisst auch sich selbst viel sehr viel Raum zu geben. Nicht lasch oder so, aber Raum ist es, der heilt. Raum führt zur Nicht-Identifikation.
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Gleichzeitigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 01 2017, 07:39

Denn mir scheint nichts nötiger als äussere
sinnliche Anregung, damit ich mich nicht
ins Abstrakte oder wohl gar Absolute verliere.

* * *

'Das hier unten' ist hervorragend dafür geeignet, auf sehr einfache Art und Weise einen Unterschied zu machen. Und zwar indem man ein Buch mit der Hand drei Zentimeter nach rechts verschiebt. Mit entsprechendem innerem Gewahrsein kann man dadurch 'Berge versetzen'.

Wenn man sich ins Abstrakte, Absolute verliert, wird man dann nicht selbst abstrakt, 'absolut'? Das würde ja wohl heissen, dass die Zeiträume, in denen man denkt und wirkt, unendlich viel grösser werden.
Vielleicht kann man das ewige Gewahrsein haben, und gleichzeitig hier unten simpel mit Hand oder Gegenstand bewegen einen ewigen Unterschied machen. Man sagt, dass dies eine sehr potente Methode ist.
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Statt ein armer Tor sein, lieber mit Thor sein

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 02 2017, 07:52

Ein Mensch, der um andrer willen, ohne dass
es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes
Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder
sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor.

* * *

Der Eigenwille, das kann heikel sein.
Der eigne Wille, kann natürlich separatistisch sein, eigensüchtig.
Natürlich kommt es darauf an, seinen eigenen Willen gleichzuschalten. Ist es dann noch der eigene Wille?
Gesund, ja notwendig ist es für den Menschen einen Eigenwillen auszubilden. Er muss lernen, einen Eigenwillen zu haben. Sonst wird man von dieser Welt überrannt. Aber, dieser Eigenwille darf sich dann in einen Willen für das Ganze wandeln.
Es gibt einen Unterschied zwischen, von dieser Welt überrannt zu werden, und dann notwendigerweise die Welt abzuarbeiten, oder grundsätzlich Gott zu dienen.
Auf jeden Fall kann man sagen, dass was in einem ist, dass man das abarbeiten muss, ob man will oder nicht, diese Frage stellt sich gar nicht. Entweder man sagt Ja, oder man sagt Nein. Ja ist Ja, und Nein ist Nein. Ganz Ja oder Nein sagen.

Wenn man in der Welt arbeitet, einer Arbeit nachgeht, sollte man das immer mit eigener Kraft tun. Also sagen ICH gehe jetzt da hin, ICH mache das.
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Fragen, Fragen, Fragen

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Jun 03 2017, 09:32

Niemand hat das Recht, einem geistreichen
Manne vorzuschreiben, womit er sich
beschäftigen soll.

* * *

Sich mit etwas beschäftigen, heisst sich innerlich bewegen, etwas lernen.
Das kann man sowieso nur selbst tun. Jemand anderes kann es nicht für dich tun. Jemand anderes kann dich oder Sachen bewegen, aber dann lernst du nicht selbst was dabei. Man kann mitgehen und lernt was dabei, aber man muss vor allem auch selbst lernen, innerlich wach zu sein.

Im Aussen kann man sich auch jahrelang mit etwas 'beschäftigen' ohne das Geringste davon mitzubekommen. Es kommt immer darauf an WIE man etwas tut. Lieber weniger, dafür achtsam.

Ein Mann kann in einem Moment geistreich sein, und im nächsten wieder nicht. Ein geistreicher Mann, ist einer, der einen guten Rhythmus verwirklicht hat und dran bleibt.

Wer gibt vor, mit was sich wer zu beschäftigen hat? Da der Mensch auf vielen Ebenen wahrnimmt, ist das eine schwierige Frage. Es geht dabei um das Selbst.
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Frei Frei Frei sollt ihr sein

Beitrag  Simhanada Morahs am So Jun 04 2017, 08:56

Willst du besser sein als wir,
Lieber Freund, so wandre.

* * *

Wandern bringt Dezentralität.
Mit Wandern kann man wunderbar Energien verteilen.
Wandern mit Erdverbundenheit.

'besser als' ist eine typischer Egogedanke.
Was ist ein Rauswurf? Ein Maulwurf?
Was ist Gleichgewicht?
Die Dinge ins Licht stellen. Das ist am einfachsten.
Und erlauben, dass die Sonne sie bescheint. Am besten dezentral.

Sich selbst erlauben. Nicht die Borg.

Sanfte Engelsschwingen.
Thor.
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Was ist der Charakter?

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 06 2017, 08:01

Die Geschichte des Menschen ist sein
Charakter.

* * *

Charakterstärke?
Alles was man tut, bringt einen Impuls ins eigene Leben. Irgendwann geht es einem 'in Fleisch und Blut' über.
Der Charakter wird durch das eigene Tun gebildet, über lange Zeit, aber das was man Charakter nennt, wird auch durch Beeinflussung von Aussen gebildet. Das kann man dann nur über das Selbst erklären, weil man sonst eine Dualität hätte.
Charakterstärke ist auch Willensstärke. Weil der Wille alles zusammenfasst.
Der Mensch kann, soll und darf seine Geschichte neu schreiben, weil er sie selbst erschafft!
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Wie es in den Wald ruft...

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 08 2017, 13:19

Das Gedächtnis mag immer schwinden,
wenn das Urteil im Augenblick nicht
fehlt.

* * *

Was ist Gedächtnis?
Was ist ein Urteil?
Gottes Urteil ist sehr sehr wichtig. Nicht im Sinne von gut und schlecht, sondern 'so wird es gemacht'. Einer da oben muss ja den Ton angeben, und das ist dann halt Gesetz für die hier unten. Deshalb achtet man auf Freundschaft, dass man allen Wesen, und dazu gehören auch die Meister oder gar Götter, freundlich gesinnt ist. Denn so wie man in den Wald hineinruft, so ruft es zurück, so einfach ist das. Unter Umständen ist es sogar ein eingebildeter Wald.
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Als Frosch unterwegs

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 13 2017, 19:57

Innerhalb einer Epoche gibt es keinen
Standpunkt, eine Epoche zu betrachten.

* * *

In der Erfahrung ist immer anders als vor der Erfahrung oder nach der Erfahrung.
Man kann 'story' machen, aber es ist alles im ständigen Wandel. Darum bemüht man sich um Losgelöstheit, und fährt sich nicht auf ein bestimmtes 'Ding' ein. Nur Narren, Tore und sich selbst Entmündigende fahren sich auf etwas ein. Nur gut, dass das keine Rolle spielt, weil in jedem Moment eine neue Richtung eingeschlagen werden kann, ein neuer Wille formuliert werden kann.
Die Kunst, eine Epoche zu betrachten, ist sie nicht zu betrachten.
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Goethe - Der Edle

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 14 2017, 09:18

Alles kann der Edle leisten,
Der versteht und rasch ergreift.

* * *

Rasch ergreifen heisst energisch handeln, nicht versanden lassen, hat nichts mit dem Greifen wollen der Persönlichkeit zu tun. Heisst ALLES Miteinbeziehend Selbstbestimmt handeln. Wie der Pfeil, der gerade dem Ziel zufliegt.
Verstehen heisst hier die Gesamtsituation erfassen und intuitiv wissen, was zu tun ist, bzw. was gebraucht wird.
Der Edle ist der der guten Willens ist, für das Wohl des Ganzen zu denken, handeln, sein. Harmlos ist, wer durch sein Denken, Handeln, Sein niemandem schadet.
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Einheit und Vielheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 15 2017, 11:11

Die Evangelisten mögen sich widersprechen,
wenn sich nur das Evangelium nicht
widerspricht.

* * *

Jeder hat seine eigene Auffassung von Allem. Das ist normal. Das Evangelium widerspricht sich nie, weil es immer alles in Betracht zieht. Wenn man sich als Teil des Evangeliums versteht, hat man auch kein Problem mit divergierenden Meinungen, weil man diese dann von innen betrachtet, und das Innen kennt keine Trennung. Der Schlüssel ist, sich gegenseitig Raum zu geben, dann lösen sich schon viele Probleme von alleine auf.
Was die äusseren Evangelisten tun ist eine ganz andere Frage. Mit Sicherheit gibt es da Oben einen, der bemüht ist, sie alle dem 'einen Ziel' zuzuführen. Aber wie es heisst, sind die Unterschiede in dieser Zeit zu gross, als dass es einheitliches Verständnis im Aussen geben könnte.
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Im Käfig

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Jun 17 2017, 11:00

Die meisten jungen Leute, die ein Verdienst 
In sich fühlen, fordern mehr von sich als
billig. Dazu werden sie aber durch die 
gigantische Umgebung gedrängt und genötigt.

* * *

Die Menschen werden in einen unsichtbaren Käfig gesteckt, an den sie dann selbst glauben. Das ist Schrott und äusserste Manipulation. Ein Grundrecht des Menschen ist Freiheit. Wenn das dem Einzelnen nicht zugestanden wird ist es keine Gesellschaft, sondern ein Borg-Kollektiv. Es gibt so viele Talente auf der Welt, warum kann man nicht einfach grundsätzlich mit ihnen zusammenarbeiten. Der Einzelne ist durchaus wichtig. Schliesslich wollen wir ganze und selbstbestimmte Menschen.
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Freunde

Beitrag  Simhanada Morahs am So Jun 18 2017, 09:39

Zu holen sind gar oft die guten Freunde da,
doch einen, der was bringt, den hab ich
noch zu sehen.

* * *

Grundsätze:
Auf rechte Beziehung achten
Geben macht seliger als nehmen
Man empfängt, um zu verschenken

Gott schenkt uns das Leben, wie kommen wir darauf, dass irgendetwas auch nur im entferntesten uns gehören könnte.

Selbstsucht ist ein natürlicher Bestandteil des Menschen. Daher soll man ihn nicht verteufeln, aber auch nicht ermutigen. Unwissenheit ist das Problem.

Freunde kann es nur da geben, wo keine Leidenschaft herrscht. Dann aber können Alle Freunde sein!
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Ein schönes Gemüt

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 19 2017, 08:02

Sucht ihr das menschliche Ganze! O suchet
es ja nicht beim Ganzen!
Nur in dem Schönen Gemüt bildet das Ganze sich ab.

* * *

Ein schönes Gemüt kann eine Widerspiegelung Gottes sein. Das ist nicht Sentimentalität. Man könnte auch sagen, ein leeres und tiefes Gemüt.
Das menschlich Ganze findet man nicht in der Welt. Man findet es in sich. Dann kann man es auch in der Welt finden.
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Danke den Gelegenheiten

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 20 2017, 07:49

Die Gelegenheiten sind die wahren Musen,
sie rütteln uns aus Träumereien, und man
muss es ihnen durchaus danken.

* * *

'Es tun' und Träumereien sind nicht kompatibel. 'Es tun' heisst sich körperlich so bewegen, dass Kraft mitfliesst. Bei Achtsamkeit fängt es an.
Wieviele Gelegenheiten man wahrnimmt, liegt bei einem selbst. Es ist eine Frage des Willens. Eine 'Gelegenheit' muss nicht angenehm sein, man kann es ihr aber trotzdem danken. Es ist sogar eher so, dass wenn man es der Gelegenheit auch wirklich dankt, man sie erfüllt hat. Denn man muss ja JA sagen zur Gelegenheit, und das geht nur wenn man ihr dankt. 'Das Rad des Schicksals' und 'Der Gehängte'.
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Alles zu seiner Zeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 21 2017, 11:25

Ist das Geschäft vollbracht, kommt Zeit
zum Schmuck.

* * *

Gott schenkt dir Glückseligkeit,
wenn du deine Pflicht erfüllst.
Was ist die Pflicht?
Pflicht kann einfach heissen, Hier und Jetzt zu sein, und sich in der Situation für Gott zu öffnen.
Pflicht erfüllen heisst, den nächsten kleinen Schritt zu machen.
Pflicht erfüllen heisst, das Bekannte dem Unbekannten zu opfern.
Das Bekannte dem Unbekannten zu opfern kann natürlich mit Leid verbunden sein, wenn man daran anhaftet.
Wenn man mit dem Geistigen, mit der geistigen Evolution zusammenarbeitet, wird einem alles geschenkt. Es braucht also in der Menschheit nur einen Minimum Willen zum Guten, und schon ginge 'alles flott'.
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.

Beitrag  Frau Holle am Mi Jun 21 2017, 12:39

zu spät ...

der Redaktionsschluss war heute ziemlich früh wegen der Affenhitze !!!

monkey

_________________
.

Memory - André Rieu
https://youtu.be/Ed9aFOFxoL0

.
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Glaube

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 22 2017, 07:23

Gesotten oder gebraten!
Er ist ans Feuer geraten.

* * *

Reibungsfeuer
Sonnenfeuer
Elektrisches Feuer

Höllenfeuer
Woran glaubt die Menschheit?
Sie darf ruhig ein bisschen mehr an die himmlischen Feuer glauben.
Man weiss es nicht.
Woran man glaubt, darf man ändern.
Glaubt man an Freiheit?
Oder glaubt man an Schmerz und Leid?
Es ist besser an Freiheit als an Schmerz und Leid zu glauben.
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Wer frei sein will, der entledigt sich dem Urteil

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 23 2017, 07:52

Das Glück deiner Tage
Wäge nicht mit der Goldwaage.
Wirst du die Krämerwaage nehmen,
So wirst du dich schämen und bequemen.

* * *

Mit der Krämerwaage messen ist kleinlich.
Ist grundsätzlich darauf aus einen Vorteil für sich herauszuschlagen.
Krämerwaage ist definitiv Persönlichkeit, und somit Leid.
Nur wenn man die Krämerwaage vergisst, durch Beschäftigung mit Sinnvollerem (dem Selbst), wird Glück möglich.
Das Glück deiner Tage ist was es ist.
Dass man es mit der Goldwaage misst ist wiederum Persönlichkeit und Anhaftung.
Es ist auch ein grundlegendes Verlustgefühl.

Weder das Schöne noch das Unschöne soll man festhalten.
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Der Plaggeist

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 26 2017, 13:32

Jeder, der in sich fühlt, dass er etwas Gutes
wirken kann, muss ein Plaggeist sein.
... er muss sein wie eine Fliege, die, verscheucht,
den Menschen immer wieder von einer andern
Seite anfällt.

* * *

Der Mensch lernt durch Überwinden von Widerständen.
Das Gute in der Welt passiert nicht von allein, sondern man muss es tun.
Solange man dem niederen Selbst hingegeben ist, ist der Wille dazu begrenzt.
Es ist also nicht verwunderlich, dass wer für das Wohl des Ganzen arbeitet angefeindet wird, weil es der Bequemlichkeit (oder Schlimmerem) eben nicht gefällt.
Selbstakzeptanz ist ein Muss auf dem Weg, aber Schmeicheln des niederen Selbst führt zu aufgeblasenem Ego und nicht Fortschritt.
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Herrscher

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 27 2017, 11:58

Herr ist, der uns Ruhe schafft.

* * *

Was ist Ruhe?
Das Ende aller Aktivität?
Das Ende allen Dranges?
Das Ende allen Ehrgeizes, Etwas erreichen Wollens?
Wer ist der Herr?
Ist man selbst der Herr?
Oder führt Gehorsam zur Übereinstimmung mit dem Herrn.
Selbst ist man vielleicht Herr über den eigenen Mikrokosmos. Aber selbst diese Herrschaft ist nur durch die Beherrschtheit durch etwas Höheres zu erklären. Denn ein Herrscher ist immer wahr, gerecht und gütig.
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Der Einzelne und das Ganze

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 29 2017, 11:53

Man kann schon einen nicht, geschweige 
denn viele unter einen Hut bringen, denn
jeder setzt ihn sich anders zurecht!

* * *

Es geht um innere Verbundenheit in Liebe, dass man auf das gemeinsame Ziel hinarbeitet. Dabei hat der Einzelne Freiheit in der konkreten Umsetzung, es ist die heilige Verantwortung des Einzelnen. Im Aussen mögen Unterschiedlichkeiten bestehen. Wählt man also innere Verbundenheit (welche eine Tatsache in der Menschheit ist), oder gibt man sich dem äusseren Blendwerk hin.
Alle unter einen Hut bringen geht nur via Selbstverantwortung und freie Entscheidung aller Einzelnen.
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In der Natur...

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jul 10 2017, 08:19

In der Natur sei das Unmögliche, dass nichts
Nicht werde: das Leben sei gleich da.

* * *

Von der Natur kann man noch viel lernen.
Die Unmittelbarkeit.
Man kann sich in endlose Gedanken verzetteln.
Oder man kann einfach hier sein, Moment für Moment.
Der Mensch muss seine natürlichen Wurzeln nicht vergessen. Er darf sich ruhig daran erinnern, dass er schon durch Naturreiche hindurchgegangen ist, und sie ehren. Vor allem muss er sie ehren, genau so wie man auch Gott ehrt.
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Ein Löwe mit Hörnern

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jul 11 2017, 07:32

Gott selbst könne keinen Löwen mit Hörnern
schaffen, weil er nicht die von ihm selbst für
notwendig erkannten Naturgesetze umstossen
könne.

* * *

Was ist ein Naturgesetz?
Gott selbst IST das Gesetz, da gibt es keine Zweiheit.
Naturgesetz ist relativ, kann nicht nur auf die Erscheinung angewendet werden, geht nicht auf. Was die Naturwissenschaft unter Naturgesetz versteht geht nur auf, wenn der Bewusstseinsaspekt miteinbezogen wird. Man muss die Aspekte ja nicht voneinander trennen...
Gott kann selbstverständlich einen Löwen mit Hörnern erschaffen wenn ihm danach ist. Im Sinne von Synthese werden sich sowieso alle Qualitäten zu einem Ganzen 'fügen'.
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Ein reiches Seelenleben

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jul 14 2017, 08:01

Hättest du Phantasie und Witz und Empfindung
und Urteil,
Wahrlich, dir fehlte nicht viel, Wieland
und Lessing zu sein.

* * *

Ein reiches Seelenerleben
Grosse Autoren und Künstler sind in der Regel mit tiefen kollektiven Strömungen verbunden.
Durch ihre persönliche relative Meisterschaft können sie dem Kollektiv ein Vorbild sein, es führen.
Um sich innerlich so bewegen zu können sind Phantasie, Witz, Empfindung und Urteil vonnöten. Das zeugt von einem wachen Geist, einem reichen Seelenleben.
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Liebe und Ehre

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jul 20 2017, 07:46

Ehre, die uns hoch erhebt,
Führt vielleicht aus Mass und Schranken:
Liebe, die im Innern lebt,
Sammelt schwärmende Gedanken.

* * *

Wenn uns Ehre hoch erhebt, heisst das, dass man hier unten seine Pflicht erlaubt hat.
Ehre ist Ehre, und nichts, das man haben kann.
Einbildung ist nicht Ehre. Verblendung auch nicht.
Ehre bedeutet ganz einfach das Niedere für das Höhere zu opfern.

Sammelt Liebe, die im Innern lebt, schwärmende Gedanken?
Liebe ist mit Klarheit verbunden.
Was ist Liebe. Liebe ist im Kern Selbstlosigkeit. Wenn Liebe schwärmende Gedanken sammelte, dann würde sie diese wieder verschenken.
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Lohn

Beitrag  Simhanada Morahs Gestern um 08:02

Mit hocherhabnen, hochbeglückten Männern
Gewaltges Ansehn, würdgen Einfluss teilen:
Für edle Seelen reizender Gewinn.

* * *

Reizender Gewinn.
Reizender Gewinn kann auch positiv verstanden werden. Als Lohn, auf den man aber nicht schielen darf. In kapitalistischen Zeiten ist das Wort Gewinn ja völlig verseucht. Gewinn muss immer für Alle gelten, sonst ist es kein Gewinn sondern Selbstsucht (und damit insgesamt ein Minus). Es ist noch nicht begriffen, dass wenn Alle für Alle Gewinne erzielen die Menschheit unendlich viel reicher ist. Und einer muss den Anfang machen!

Ansehen und Einfluss gibt es auf vielen Ebenen.
Ansehen um des Ansehens willen ist nie erstrebenswert, da schiesst man sich garantiert ins eigene Bein. Auch Einfluss... wozu soll man etwas beeinflussen? Da muss man sich recht bescheuert geben. Der Mensch ist unwissend und lebt in Gottes Gnaden. Der Mensch kann sich IM GESETZ bewegen, aber nie kann er selbst das Gesetz sein oder machen. Wer sich auf solche Spielchen einlässt wird notwendigerweise seine Grenzen aufgezeigt bekommen oder im Zweifelsfall Bekanntschaft mit den 'Kopf-Ab-Engeln' machen. Das nennt sich auch Anmassung und Einbildung.
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Einander helfen

Beitrag  Simhanada Morahs Heute um 08:25

Der Mensch kommt manchmal, indem er sich
einer Entwicklung seiner Kräfte, Fähigkeiten
und Begriffe nähert, in eine Verlegenheit, aus
der ihm ein guter Freund leicht helfen könnte.

* * *

Sind wir nicht dafür da?
Auf diesem Planeten?
Um einander zu helfen?
Um uns selbst zu helfen?

Wenn man sich der Entwicklung seiner Kräfte, Fähigkeiten und Begriffe widmet, kommen notgedrungen alle damit verbundenen Schatten zum Vorschein, und wollen abgearbeitet werden. Der Grundsatz ist ganz einfach, wenn man jemanden in Not sieht, hilft man ihm. Punkt. So man es kann, natürlich. Die Seele hilft immer, und so sollte es auch unter uns Menschen sein. Es ist menschlich normal, einander zu helfen. Das können ja schon die Tiere.
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