Goethe-Sprüche

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Des Herzens Winke

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Aug 21 2017, 21:53

Und so verleugnet ihr das Göttlichste,
Wenn euch des Herzens Winke nichts
bedeuten.

* * *

Des Herzens Winke muss man erstmal wahrnehmen.
Des Herzens Winke ist mindestens Selbstakzeptanz.
Selbstakzeptanz *kennt* Getrenntheit nicht, weil es nicht geht.

Den Winken des Herzens soll man folgen, aber sie sollen einem nichts bedeuten.
Bedeutung ist Persönlichkeit, und im Grunde eine Pausierung. Will heissen egal wie toll und sinnvoll man etwas finden mag, wenn es von der Persönlichkeit kommt, ist es mehr oder weniger für den Scheiterhaufen bestimmt. Erleuchtung heisst vor allem OFFEN zu sein. Und der Offenheit bedeutet Bedeutung nichts.
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Integration und Synthese

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Aug 22 2017, 07:52

Die Hitze schafft alles Flussartige weg und
treibt, was Schärfe im Körper ist, nach der
Haut, und es ist besser, dass ein Übel jückt,
als dass es reisst und zieht.

* * *

Was ist ein Übel?
Übel ist sicher eine Frage der Perspektive.
Übel kann aber Notwendigkeit sein. Wenn Übel da ist, hat das einen Grund.
Achtsamkeit ist der Feind jeglichen Übels.

In der Welt gibt es sehr viel Übel. Aber das Übel möchte erkannt und abgearbeitet werden, und im Prozess werden alle bessere Menschen. Ist ja alles e i n Organismus.
Integration und Synthese statt Trennung und Spaltung. Die Menschheit kann sich nicht spalten, weil es nicht geht.
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Das Spiel

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Aug 23 2017, 09:10

Hab ich einem Gegenstand nur die Spitze
des Fingers abgewonnen, so kann ich mir
die ganze Hand durch Hören und Denken
wohl zueignen.

* * *

Zuerst wird überhaupt eine Verbindung hergestellt. Das ist mehr wie ein Blitz.
Danach kann man sorgfältig das Detail ausarbeiten. Ausarbeiten heisst wie immer Empfangen.
Dem Menschen ist viel geholfen, wenn er seinen Platz in der Hierarchie, im Universum erfasst. Auch wenn er seine Funktion versteht.
Unter dem Grundsatz der Harmlosigkeit hat der Mensch enormen Spielraum, was er machen will. Die Menschen klagen ja, Gott lässt ihnen keine Wahl. Was ist freie Wahl?
Die Menschen haben das menschliche Spiel heftig missverstanden. Krieg und all das muss in dem Ausmass gar nicht existieren. Man kann auch auf leichtere Art und Weise spielen.
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Der Augenblick

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Aug 24 2017, 09:41

Das Inkalkulable der Zustände lässt Furcht
und Hoffnung in suspenso, und jedermann
sucht nur üben den Augenblick hinzukommen.

* * *

Der Mensch kann zwar in die Zukunft und in die Vergangenheit denken, aber in Wahrheit ist alles im Augenblick. Auch die Zukunft und die Vergangenheit. Der Augenblick ist das, was der Mensch in dem Moment wahrnimmt, bewusst wie unbewusst. Wenn er dieses Augenblickes gewahr ist, kann er zum nächsten gehen. Wenn er an irgendetwas in diesem Augenblick anhaftet, wird der Augenblick verzerrt. Dann braucht es eine Weile, bis er das wieder losgelassen hat. Dies kann Sekunden dauern, Jahre, Jahrzehnte. Vielleicht sogar Jahrmillionen. Einen Augenblick kann man nur loslassen, wenn man ihm vollkommen neutral gegenüber ist. Alles andere ist Verzerrung. Man kann die Verzerrung auch noch mehr verzerren, im Guten oder im Bösen Glauben/Willen, aber es war schon immer so, und wird immer so sein, dass das Ego sich selbst nicht erlösen kann. Wer das weiss und es trotzdem tut, ist ein Narr.
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Worte

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Aug 25 2017, 10:22

Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der
Tat, deswegen muss man das Wahre
unermüdlich in Worten wiederholen.

* * *

Selbsterziehung
Es dauert so lange es dauert.
Man erzieht sich so lange selbst, bis alle Widerstände aufgelöst sind.
Wer erzieht wen?
Das Göttliche in einem erzieht einem.
Direkt oder indirekt.
Der Mensch kann sich etwas einbilden, sowohl gut wie schlecht, aber selbst wenn es gut ist, wird es immer vom göttlichen Gewahrsein, der göttlichen Schau getoppt. Weil der Mensch Gott/dem Göttlichen also hoffnungslos unterlegen ist, bekennt er sich schliesslich zu 'brav und anständig'.
Nebst der Einbildung kann der Mensch auch etwas für wahr halten, das nicht wahr ist. Es mag ein Relativa sein, eine relative Wahrheit in der Situation, aber ohne echten Bestand.

Worte sind auch Macht. Wenn man kann, dann kontrolliert man sich, und macht nur Worte, die gleichzeitig allen Dienen.
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Jugendlichkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Aug 26 2017, 09:54

Der Jugend Kenntnis ist mit Lumpen gefüttert!

* * *

Jugendlichkeit
Übermut
Warum haben nicht Alle jugendliche Vitalität? Und der Jugend Mut?
Ist die Welt so schrecklich? Dass sie das kaputt macht?
Man darf der Jugend ruhig mehr Platz geben. Dass sie sich ohne Zwang entfalten können.
Wenn Kinder mit mehr Ruhe aufwachsen könnten, wären sie auch als Jugendliche nicht so wild.

Die Jugend hat durchaus viel Kenntnis von Gott, wenngleich die konkrete Erfahrung fehlt, und die Erkenntnis der Zusammenhänge.
Aber die Einfachheit ist ja gerade eine Eigenschaft von Gott. Die Erwachsenen machen ja alles so kompliziert, und verfallen somit hoffnungslos der Illusion.

Am besten ist es, wenn man in sich alle Alter vereint.
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Gegensatzpaare

Beitrag  Simhanada Morahs am So Aug 27 2017, 09:59

Bei grossen Begebenheiten, ja selbst in der
äussersten Bedrängnis, kann der Mensch nicht
unterlassen, mit Waffen des Wortes und der
Schrift zu kämpfen.

* * *

Lieber in Schrift und Wort kämpfen, als mit Pistole und Dolch.
Aber wozu überhaupt kämpfen..
Den Willen einsetzen und standhaft sein hat nichts zu tun mit Gewalt.
Es hat mehr zu tun damit, die Wirksamkeit von Gottes Willen zu erlauben, sich gleichzuschalten.
Ausgemerzt muss werden, dass man überhaupt im Sinne von Kampf/Gegeneinander/Konkurrenz DENKT.

Wie reagiert man in äusserster Bedrängnis...
Das zu reflektieren bringt bestimmt die 'krassesten' Gegensatzpaare in einem zum Vorschein, die man noch erlösen möchte.
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Knopf auf dem Kirchturm

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Aug 28 2017, 07:46

Sollen dich die Dohlen nicht umschrein,
Musst nicht Knopf auf dem Kirchturm sein.

* * *

Man sucht sich ein Stück weit seine eigenen Schwierigkeiten, nebst Karma und Weltumständen.
Man bestimmt also zu einem wesentlichen Teil seine eigenen Schwierigkeiten, durch das, was man will, und nicht will.
Das Wollen ist hier das Wollen der Persönlichen. Das Persönliche darf durchaus Wollen, wenn es in Übereinstimmung mit Oben ist.
Viel Übel entsteht also aus Unklarheit im Wollen. Wenn man nämlich Klarheit im Wollen hätte, möchte man höchstwahrscheinlich nur noch das Gute, Wahre und Schöne.
Schweigen ist auch ein gutes Wollen. Schweigen und Erlauben.

Der Mensch ist zwar in der Welt, und kann sich dem nicht entziehen, er hat eine Umwelt die auf ihn wirkt, und auf die er wirkt. Das ist ein Faktor der wichtig ist.
Aber in diesem in der Welt sein, kann man auf ganz verschiedene Arten 'Wirken' 'Sein'. Knopf auf dem Kirchturm ist vermutlich nicht die beste Variante.
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Füreinander

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Aug 29 2017, 07:52

Warum sind wir so klug, wenn wir jung sind,
so klug, um immer törichter zu werden!

* * *

Die Jungen bringen sehr viel Wissen und Weisheit mit auf diese Welt.
Wenn die Menschheit ENDLICH lernt, dieses Wissen, diese Weisheit, mit der Kinder, Menschen geboren werden, zu UNTERSTÜTZEN !, wird ein Potential freigesetzt, wie man sich das noch gar nicht vorstellen kann im Moment.
Man muss nicht töricht werden, wenn man älter wird. Sicherlich hat jeder sein Karma abzuarbeiten usw, darf auch solange Fehler machen wie er mag, aber die Umstände könnten doch so unendlich viel leichter sein, wenn sich die Menschheit endlich POSITIV verstehen würde. Im Moment ist die Menschheit ja mehr auf Abrissbirne geschaltet. Das mag auch notwendig sein. Haben die Menschen keine Vision? Alle wollen doch ein besseres Leben haben! Allen ein besseres Leben wünschen, ehrlich, wäre doch schon mal ein guter Anfang, und auch nicht so schwierig. Das ist ja menschlicher Alltag.

Wenn sich die Menschheit nicht positiv versteht, MIT und FÜR Gott arbeitet, dann kann sie nicht bestehen, und dann ist sie auch mehr ein Auffangbecken für allen möglichen Müll, den Gott bearbeitet. Wie Mörser und Stössel. Die Menschheit ist im Mörser und wird mit dem Stössel schön weichgerieben. Die Menschheit ist also noch gar nicht Menschheit, weil sie sich nicht als Menschheit versteht. Zum Mensch sein gehört nämlich Menschenwürde, das ist quasi der kleinste gemeinsame Nenner.
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Leichtigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Aug 30 2017, 09:00

Alle Kunst gefällt nur, wenn sie den Charakter
der Leichtigkeit hat. Sie muss wie improvisiert
erscheinen.

* * *

Kinderleicht
Unser Herz soll leicht sein. Gott möchte, dass sie Menschen ein leichtes Herz haben. Dass sie Licht und Liebe hereinlassen. Mit der Leichtigkeit, der Freiheit eines Engels.
Leichtigkeit und klingende Freude. Die Dinge nicht so wichtig nehmen.
Kunst arbeitet immer mit der Öffnung. Dass etwas herein/hinzukommen kann. Das gibt der Kunst den magischen Charakter. Kunst kann alles sein, auch ein Bild, das man in den Wind malt.
Man kann durchaus ernsthaft Leichtigkeit praktizieren. Leichtigkeit heisst ja nicht Oberflächlichkeit. Sondern Leichtigkeit ist auch Sanftheit, die Berührung, Zartheit.
Und Leichtigkeit ist vor allem auch Unschuld. Die Unschuld und Unbeschwertheit des Kindes.
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So einfach ist das.

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Aug 31 2017, 07:52

Der Verständige findet fast alles lächerlich,
der Vernünftige fast nichts.

* * *

Der Verständige hat nichts mit Verstand zu tun, sondern mit Verstehen!
Verständig ist man, wenn man ans Licht/Wissen angebunden ist, einen Draht dazu hat.
Der Vernünftige lebt mit dem Herzen. Vernunft ist vor allem Geduld. Vernunft weiss, dass Krieg sinnlos ist. Vernunft ist bereit, sich 7 Jahre zum meditieren in die Höhle zurückzuziehen.
Oder, Vernunft lässt die Welt Welt sein. Weil die Welt Welt IST. So einfach ist das. Die Welt ist Welt, und helfen tut man durch NICHT-TUN.

Der Verstandesmensch ist nicht verständig, weil er sich immer auf eine Information fixiert/begrenzt. Der Verstandesmensch kann nicht Verstehen. So einfach ist das.
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Bruderschaft

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Sep 01 2017, 07:59

Mit jemand leben oder in jemand leben,
ist ein grosser Unterschied. Es gibt Menschen,
in denen man leben kann, ohne mit ihnen zu
leben, und umgekehrt. Beides zu verbinden,
ist nur der reinsten Liebe und Freundschaft
möglich.

* * *

Mit jemanden leben, heisst vor allem anständig sein. Rücksichtsvoll sein. Im Aussen braucht jeder seinen Raum. Natürlich ist jeder verschieden, aber mit jemandem leben geht nur, wenn man sich gegenseitig FREIHEIT lässt. Dafür braucht es aber ein bisschen Selbstbeherrschung oder einen sehr tugendhaften Charakter. Beziehungen jeglicher Art sollen ja weiterbringen, wenn es sich in Abhängigkeiten festmacht, darf man das nochmal anschauen. Achja, und beim Anschauen ist immer Ehrlichkeit des Selbst gefragt.

Was ist in jemandem leben?
Jeder kann ja nur in sich selbst leben.
Aber jeder ist in jedem, potentiell.
Gruppe
Gruppe betont nicht das Individuum. In jemand leben heisst also auch, die Bruderschaft zu erkennen, die man eigentlich mit allem teilt. Was für eine Ansicht. Bruderschaft. Es dürfen also alle darüber nachsinnen, was Bruderschaft für die Menschheit bedeutet. Mit Gewalt geht ja nichts, aber irgendwie muss der Menschheitshaufen das ja jetzt langsam begreifen...
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Allesumfassende Liebe

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Sep 02 2017, 12:18

Leben muss man und lieben; es endet
Leben und Liebe.
Schnittest du, Parze, doch nur beiden die
Fäden zugleich.

* * *

Das Leben leben, Erfahrungen machen, Vervollkommnung.
Lieben und loslassen. Die grösste Prüfung.
Der Liebe kann sich niemand entziehen, sie ist eine Notwendigkeit.
Aber die Frage ist, wieviel Losgelöstheit man verwirklicht hat.
Dann ist Liebe irgendwann gleich Freiheit.
Nur wer die menschlichen Erfahrungen gemacht hat, kann gehen.
Man kann also einfach JA sagen zu SEINEN Erfahrungen.
Da führt nämlich KEIN Weg dran vorbei.

Gutes Karma ist aber durchaus erwünscht in der Welt. So schnell wird das ja nicht aufhören, das karmische Spiel unter den Menschen. Also auch wenn man nicht nach Freiheit strebt, so beschränkt man sich doch mindestens auf die Linie guten Karmas. Das ist ja auch alles was von der Menschheit verlangt wird, dass sie harmlos ist, also mindestens nach gutem Karma strebt, und sich dabei noch ein bisschen evolutionär entwickelt... Es könnte so einfach sein.
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Goethe über die Reformation

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Sep 02 2017, 19:56

Auch aus dem Goethe-Kalender:

Pfaffen und Schulleute quälen unendlich, die Refor-
mation soll durch hunderte Schriften verherrlicht
werden; Maler und Kupferstecher gewinnen auch
was dabei. Ich fürchte nur, durch alle diese Bemü-
hungen kommt die Sache so ins Klare, dass die
Figuren ihren poetischen, mythologischen Anstrich
verlieren. Denn, unter uns gesagt, ist an der ganzen
Sache nichts interessant als Luthers Charakter, und
es ist auch das Einzige, was der Menge eigentlich
imponiert. Alles übrige ist ein verworrener Quark,
wie er uns noch täglich zur Last fällt.

22. August 1817

* * *

wie er uns noch täglich zur Last fällt...

Goethe hat es schon prophezeit.

Wird Zeit dass an den Schulen wieder gelehrt wird, dass der Mensch ein wahrnehmendes Wesen ist. Ein wahrnehmendes Wesen innerhalb eines Grösseren.
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Goethe - Jeder spinnt auf seine Weise

Beitrag  Simhanada Morahs am So Sep 03 2017, 10:40

Fahrt nur fort, nach eurer Weise
Die Welt zu überspinnen!
Ich in meinem lebendigen Kreise
Weiss das Leben zu gewinnen.

* * *

Respekt. Gott respektiert wenn jemand eine falsche Entscheidung trifft. Dieser ist ja dadurch nicht weniger ein Teil der allumfassenden Göttlichkeit. Als Mensch kann man das als Vorbild nehmen. Jeder tut, was er tut. Man kann ja nicht viel mehr tun, als darauf zu achten, was man selbst tut. Dass die eigenen Taten und Gedanken in Übereinstimmung sind, gleichgeschaltet sind mit dem Höchsten in Einem (und Allem). Es ist also egal, was die rundherum tun, SELBST ist man verantwortlich. Das SELBST ist der Wahrnehmungsbereich, den man hat, und nicht wie auch immer man gerade als Persönlichkeit ist. Das SELBST ist selbstverständlich überall. Das Selbst kann man in einem Grashalm, im Haus nebenan und im Nachbarn sehn. In Theorie sowie auch in der Praxis!
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Lebenstätigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Sep 04 2017, 07:56

Lebenstätigkeit und Tüchtigkeit ist mit
auslangendem Unterricht weit verträglicher,
als man denkt.

* * *

Lebenstätigkeit
Die Tätigkeit des Lebens
Das Leben tut Taten durch dich
Lebenstätigkeit heisst immer wieder neu zu sein,
weil wenn das Leben etwas tut, ist man immer wieder neu.

Tüchtigkeit...nichts zurückhalten. Man gibt frei weiter. Tüchtigkeit heisst aber nicht Unterdrückung. Weder Selbstunterdrückung noch Andere oder durch Andere.

Zum Unterricht zu gehen gehört ja auch zum Leben. Die Menschen müssen sich gegenseitig mehr gönnen. Und vor allem muss die schreckliche Ausbeutung/Kapitalismus nicht sein. Das Universum mag dem Gesetz der Ökonomie unterstehen, aber ein Mensch ist ein Mensch. Punkt. Kein 'Faktor' der in die Produktion mit eingerechnet wird. Äusserst gruselig das Ganze. Dann lieber die Maschienen kaputt machen.

Verträglich
ist fast alles, wenn man ihm einfach seinen natürlichen Lauf lässt.

als man denkt...
Denken ist Denken und nicht eine Meinung, ein Urteil haben.
Wenn man eine Meinung, ein Urteil hat, dann denkt man nicht mehr.
Denken ist Bewegung/Freiheit.
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Das Äusserste

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Sep 05 2017, 07:55

Das Äusserste liegt der Leidenschaft
zu allernächst ...

* * *

Leidenschaft, aufreizende Gefühle, in die Extreme gehen.
Leidenschaft gibt es auf allen Ebenen. Auf der Mentalebene geht das Richtung Fanatismus usw.
Bzw. der Mentalkörper hat sein eigenen Haben Wollen. Es gibt viel zuviel mentales unkontrolliertes Haben Wollen.
Es ist wohl wahr, dass um Besinnung und eine ruhigere Lebensführung die Menschheit nicht herumkommt...wie will man die Dinge lösen wenn es kocht...
Bitte einen Schritt zurücktreten.
Dann haben alle Raum genug.
Es könnte so einfach sein...

Leidenschaft ist nicht böse, aber sie ist unkontrolliert, unbeherrscht. Sie möchte eigentlich lieber wie ein braver Hund bei Fuss gehen, und sich dann vielleicht auflösen.
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Goethe - Bücher, aufmachen, anschauen, zumachen.

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Sep 06 2017, 09:38

Welchen Leser ich wünsche? Den unbefangenen,
der mich,
Sich und die Welt vergisst, und in dem Buche
nur lebt.

* * *

Kein ich kein dich.
Lesen, Ehrfurcht, Wahrnehmung.
Kategorie ich dich hat immer einen Schatten.
Musse soll es sein.
Intellektuell begreifen? Oder erlauben, sich öffnen.
Die Kunst, ein gutes Buch zu lesen, ist, dass wenn man es zuschlägt, man ein anderer ist. Vielleicht ohne es zu wissen. Aber von Kopf bis Fuss.

Bücher sind auch nur Menschen.
Man darf also lieb zu ihnen sein.

Welchen Leser ich wünsche?
Ein Leser, der MIT dem Buch arbeitet. Es rezeptiert, statt seine eigenen Wünsche hineinzuprojizieren.

Beim Bücher lesen ist es wie mit allem anderen in der Welt. (Es ist einfach.)
Brav und anständig sein.
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Goethe - Die Kunst, Wahlen treffen zu könen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Sep 07 2017, 07:54

Fehlts dir an Geist und Kunst-Gebühr,
Die Liebe weiss schon Rat dafür.

* * *

Wenn man sich am Massstab der Liebe orientiert, kann nicht viel schiefgehen.
Liebe ist inklusiv, Liebe ist frei, und Liebe ist harmlos.
Liebe war schon immer da.
Wem gibt man innerlich die Macht? Das ist es was man als Mensch tut.
Gebe ich die Macht innerlich der Seele, welche ja mindestens Liebe ist.
Es ist wie in der Kabbala aufgezeigt. Die Seele kann die Persönlichkeit regieren, wenn sie dies nur zulässt, erlaubt.
Über die Kanäle. Der Gehenkte usw.
IST Seelenkontakt, oder ist er nicht. Selbsterkenntnisse.

Man kann seine Kraft für dieses, oder jenes einsetzen. Du hast die Wahl. Die Wahlen bestimmen als wer man durch die Welt spaziert. Was sich ständig verändert.
Wahl hat mit dem inkarnierten Menschen zu tun, Wahl hat mit Shakti zu tun, viel mehr als wählen muss der Mensch gar nicht tun. Aber wählen MUSS er.

Den Menschen muss wieder bewusster werden, dass SIE wählen können, und dass ihre Wahl (kollektiv) unendlich wichtig ist.
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Goethe - Lieder, würdige

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Sep 08 2017, 07:52

Und soll mein Lied die besten Männer wecken,
So muss es auch der besten würdig sein.

* * *

Wer sind die besten Männer?
Da könnte man sich täuschen.
Es sind immer die, die FÜR das Ganze arbeiten. Die Etwas voranbringen. Egal in welchem Kontext, egal auf welcher Stufe.
Evolution verläuft parallel.

Das würdige Lied ist immer die innere Göttlichkeit, oder ein Ausdruck davon.
Das würdige Lied hat immer integrierenden Charakter.
Das würdige Lied ist so allumfassend, dass man nicht widerstehen kann.

Es braucht dann aber auch einen, der das Lied hört, der das Lied aufnimmt, und auch nicht verzerrt.

Lieder können durchaus die Kraft haben, das Innerste im Menschen zu berühren.
Auch bei Lieder dürfte man darauf achten, dass sie harmlos sind, und helfen... wozu sollte man sonst singen...
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Goethe - Lob und Tadel in der Welt

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Sep 09 2017, 11:06

In einem langen Leben setzen sich Lob und
Tadel, gute Aufnahme und schlechtes Behan-
deln dergestalt ins Gleichgewicht, dass es einer
bestätigten sittlichen Kraft bedarf, um gegen
beide nicht vollkommen gleichgültig zu werden.

* * *

Das Spiel der Persönlichkeiten.
Wer ist der Sieger?
Wer ist der Verlierer?

Anstatt abzustumpfen, ist es besser, sich der Liebe im Innern, in Gott, zuzuwenden.
Als Persönlichkeit kann man niemals siegen. Selbst ein Sieg ist nur illusionär.

Ob man gelobt, oder getadelt wird ist nur bedingt wichtig. Ein Lob in der Welt muss ja nicht echt sein. Und ein Tadel muss auch nicht stimmen. Die Frage ist, woran orientiert man sich. Lässt man sich beherrschen. Oder überlässt man Gott im Innern die Führung. Mittels Erlauben.

Die sittliche Kraft lässt sich nicht beherrschen, aber sie geht liebevoll um, mit dem, was da ist.
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Goethe - Mängel...

Beitrag  Simhanada Morahs am So Sep 10 2017, 10:46

Was für Mängel dürfen wir behalten, ja an uns
kultivieren? Solche, die den anderen eher
schmeicheln als sie verletzen.

* * *

Was ist ein Mangel?
Mängel sind erstmal äusserst vielfältig. Und relativ.
Ist ein Mangel da? Ist man sich dessen überhaupt bewusst?
Grundsätzlich kann man sagen, dass auf dem Weg zurück zum Selbst alle Mängel aufgelöst werden.
Andere verletzen?
Gleich nochmal vorne anfangen.
Bei D.K. steht geschrieben, ein Jünger muss immer wieder daran erinnert werden, dass er zum Wohle der Gruppe arbeitet. Dass er jedem seine Art und Weise zu Dienen lässt. Weil er weiss, dass jeder aus sich selbst heraus göttlich ist. Man muss ihm also nichts aufzwingen, sondern die nötige Freiheit geben. Andere Länder, andere Sitten.
Bei D.K. steht dann auch noch geschrieben, dass ein Jünger nicht daran erinnert werden muss, grundsätzlich niemanden, keinen Alltagsmenschen, zu verletzen. Weil der Jünger das schon in seinem Herz trägt (vorher kann man nicht wirklich als Jünger tätig sein).

...
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Goethe - Götze

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Sep 11 2017, 07:48

Nur durch Mannigfaltigkeit können uns die
Stunden ergötzen.

* * *

Mannigfaltigkeit
Im Innern
Durch beständiges inneres Bewegen
Durch Atem

Die Schöpfung ist äusserst vielfältig. Langeweile steht nicht auf Gottes Plan. Wäre ja langweilig, sinnlos. Ausser um zu erkennen, das die Befriedigung des Egos mehr schmerzhaft als schön ist.

Ergötzen?
Erfreuen

Mannigfaltigkeit der Stunden erfreut auch, weil man dann oft den Raum wechseln muss. Das hält geistig fit. Es kann sogar sein, dass dann ein Tag mehr wie eine Woche ist, als ein Tag.

Heutzutage ist das Wort Götze, und ergötzen noch sehr negativ belastet. Es ist aber auch Wahrheit darin.
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Goethe - Das (ge)rechte Urteil

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Sep 12 2017, 07:56

Was ich mir gefallen lasse?
Zuschlagen muss die Masse,
Dann ist sie respektabel;
Urteilen gelingt ihr miserabel.

* * *

Zuschlagen kann viele Formen haben.
Zuschlagen muss noch lange nicht körperlich sein.
Viel einfacher ist es mit Worten zu verletzen.
Seinen Nächsten lieben wie sich selbst?
Oft ist das Problem die Unbeherrschtheit. Beherrschtheit und Unbeherrschtheit hat viel mit dem Willen zu tun, ein guter Mensch zu sein. Spiritualität ist ja einfach, und wer einfach ein guter Mensch ist, hat schon viel gewonnen. Nichts fantastisches, grossartiges. Was nicht in Gottes Plan erbaut wurde, hat keinen Bestand. Der Turm von Babel. Grossartige Werke. Für welche Sache setzt man seine Energie ein?

Wenn der Herdentrieb herrscht, dann hat die Masse das Denkvermögen nicht, kann also gar nicht urteilen.
Jeder für sich müsste mit sich selbst ehrlich urteilen. Was lebenswert ist, was nicht. Wer so ein Urteil mit sich gefällt hat, wird das auch nach aussen tragen.
Das Urteil kommt nämlich von Innen und ist Gottes Fingerzeig.
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Goethe - Eine Meinung haben

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Sep 13 2017, 13:30

Da nun den Menschen eigentlich nichts
interessiert als seine Meinung, so sieht
jedermann, der eine Meinung vorträgt,
sich rechts und links nach Hilfsmitteln
um ...

* * *

Zu etwas eine Meinung haben?
Wozu denn...
Zu etwas ein Wissen haben, ist etwas anderes,
als zu etwas eine Meinung haben.
Mit Meinungen kann man gut auf Kampf machen.
Wissen ist die Axt von Oben.

Wenn man eine Meinung hat, ist man einen Schritt zu weit gegangen.
Dann hat man sich identifiziert.
Es ist durchaus erwünscht, wenn man als Mensch Gerechtigkeit vertritt, aber als Teil von Gott, immer.

Ist es Unwissenheit?
Oder Leidenschaft.
Man hat tausend Meinungen, wenn man sich nicht besinnt.

Eine Meinung haben heisst etwas zu greifen, weil man es greifen kann. Dann Loslassen...
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Goethe - Ein guter Text

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Sep 14 2017, 07:50

Schöne Melodie und Gesang von einem
schlechten Text tut nichts zur Sache.

* * *

Was ist ein schlechter Text.
Ein guter Text ist, wenn er etwas voranbringt.
Ein guter Text ist nährend. Wo nötig (göttlich) zerstörend.
Die Qualität eines Textes, steht und fällt immer mit der Motivation. Egal wie schön, pfiffig, usw., der Text ist, bei der Motivation kann man nicht mogeln. In der Erscheinungswelt kann man sich durchaus mit vielem durchmogeln. Aber auf der Reise nach Innen kann man sich nirgends durchmogeln. Das ist das erste Grundgesetz auf der Reise nach Innen. Lege deine Hüllen ab. Lege deine Masken ab. Bis du nackt und bar allem bist. Dann kann dir etwas gegeben werden. Wie soll dir vorher etwas gegeben werden...
Das Universum ist ja geduldig.
Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

Ein guter Text hält dem Blitz stand, der in den Turm einschlägt.
Für einen guten Text ist der Blitz ein Freund.
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Goethe - Der Mensch, der Mittler

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Sep 15 2017, 07:53

Will man die Menschen ergötzen, ... so
muss man ihnen das zu verleihen suchen,
was sie selten oder nie zu erlangen
im Falle sind.

* * *

Was gibt der innere Meister dem Menschen?
Das, was der Mensch nicht selbst kann.
Wenn man jemandem helfen möchte, hilft man ihm dort wo er nicht selbst gehen kann..
Jemandem etwas verleihen ist eigentlich das, was das Göttliche tut, wenn der Mensch sich ihm annähert.
Die menschliche Konstitution ist ja begrenzt (als Persönlichkeit), und irgendwann wechselt der Mensch quasi den Besitzer (hin zum Göttlichen).
Wie es doch heisst "Ich schaue nach oben, ich helfe nach unten..."
Der Mensch ist ein Mittler. Er vermittelt das Oben und Unten.
So kann man die Menschen ergötzen, indem man ihnen ihren Herzenswunsch "gibt". Der tiefste Herzenswunsch, so ist zu vermuten, ist bei den meisten Menschen relativ rein. Weil im Tiefsten sehnt sich der Mensch ja unbewusst nach Einheit.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Sep 16 2017, 08:32

Welch ein Geschenk für die Menschheit
ist ein edler Mensch.

* * *

Wer sein Herz öffnen möchte denkt ganz bewusst FÜR die Menschheit, FÜR die Erde. Wenn man fürs Ganze da ist, fliesst 10 bis 100 mal mehr Energie. Selbst ist man ja nur ein kleiner Kelch.

Was ist ein edler Mensch?
Nichts persönlich nehmen.
Seine persönlichen Interessen nicht in den Vordergrund stellen.
Ein edler Mensch kennt keine Schuld.

Ein edler Mensch = eine Sorge weniger für Gott.
Der Wille jedes Einzelnen ist gefragt.
Ein zurück gibt es nicht.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am So Sep 17 2017, 19:53

Ich finde immer mehr, dass man es mit
der Minorität, die stets die gescheitere
ist, halten muss.

* * *

Es gibt viele Minoritäten. Nicht alle sind gescheiter als die Masse. Aber alle sind sie im Herzen egalite.
Es gibt immer solche die vorausschreiten. Solche die schon etwas länger auf dem Pfad sind.

Die stärkste Kraft gewinnt. Das ist natürlich immer Gott, aber innerhalb der Menschheit bestimmt das kollektive Bewusstsein den Grundton. Will die Menschheit überleben auf der Erde, wird sie ihr Bewusstsein ins Herz heben müssen. Es gibt keine Zeit zu vergeuden.
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Goethe - Wenn Maitreya spricht...

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Sep 18 2017, 12:21

Wer sich behaglich mitzuteilen weiss,
Den wird des Volkes Laune nicht erbittern;
Er wünscht sich einen grossen Kreis,
Um ihn gewisser zu erschüttern.

* * *

Des Volkes Laune...
Die meisten Menschen wollen ja in Frieden leben...
Wenn Maitreya zur Menschheit spricht, wird er gewiss alle Menschenherzen erreichen. Einfach wird er sprechen, so dass jeder ihn verstehen kann. Er wird viele verbittern, die noch nicht annehmen können, was er zu sagen hat. Doch es ist ihre Bitterheit, und ihre Verantwortung. Wenn sie um Hilfe bitten, wird ihnen geholfen, weil auch sie Brüder und Schwestern sind. So wird die Menschheit langsam lernen, dass Kampf gegeneinander, Konkurrenz und Krieg keine Eigenschaft von Gottes Herzen ist, und auch nicht von ihren Herzen. Wenn einmal die grundlegende EINHEIT und Verwobenheit von allem anerkannt ist...wie es die Naturwissenschaft ja längst bewiesen hat.

Man wünscht sich keinen Kreis, um vor ihm zu sprechen, sondern wenn man gerufen, gebeten wird vor einem Kreis zu sprechen, dann spricht man vor einem Kreis.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Sep 19 2017, 10:10

Denn um neuen Most zu bergen,
leert man rasch den alten Schlauch.

* * *

Empfangen und Loslassen
Empfangen und Loslassen
Empfangen und Loslassen
Und Gutes tun
Dann ist das Herz in der Freude

Erst muss man erkennen, dass neuer "Most" Not tut. Dann erlaubt man, dass das Neue das Alte ersetzt. Man orientiert sich am Neuen.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Sep 20 2017, 09:48

Man treibt uns an Beschwerlichkeit, an
Gefahren; aber grosse Freuden werden
nur mit grosser Mühe erworben.

* * *

Grosse Freuden
Wenn man eine Ebene leergeräumt, abgearbeitet hat, und das Licht von Oben hereinstrahlt, das ist grosse Freude.
Grosse Mühe heisst zu geben, was man hat, sich ganz Gott zu ergeben. Der Mensch hat Freude, wenn er arbeitet, etwas Sinnvolles tut. Wunscherfüllung bringt nur bedingte Freude, weil relativ. Die Wunschnatur ist an sich göttlich, aber die Aufgabe des Menschen ist es darüber hinauszugehen und sie mindestens harmlos anzuwenden.

Mit Gefahren wird man ständig konfrontiert, ob ganz kleine Gefahren oder grössere Gefahren. Es geht gewissermassen immer um Leben und Tod, oder Bewusstheit.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Sep 21 2017, 11:23

Wer keinen Namen sich erwarb noch
Edles will,
Gehört den Elementen an.

* * *

Um nicht vom Strom mitgerissen zu werden muss man schon ein bisschen Standhaftigkeit beweisen. Sich eine Maxime geben. Edles wollen. Sich kümmern. Wer sich eine Maxime gibt, einen Grundsatz, und diesen auch unbedingt einhalten will, wird darin von Gott getragen und beschützt. Natürlich muss die Maxime edelmütig sein.

Einen Namen sich erwerben weist auf Kollektiv hin. Dass man für mehr steht als nur seine Person. Über die Motivation verrät das noch nichts, aber sicherlich ist man irgendwo "eingespannt".
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Sep 22 2017, 08:49

Die Natur

Die Natur hat nur eine Schrift, und ich
brauche mich nicht mit so vielen
Kritzeleien herumzuschleppen.

* * *

Die Natur kennt nur eine Schrift. Einssein. Die Natur kennt Getrenntheit nicht. Von Herz zu Herz. Seele zu Seele. Geist zu Geist. Kommunikation in der Stille. So einfach ist das. Fundamentale Einheit, das ist die Natur, Mutter Erde. Jetzt muss sich die Menschheit nur noch daran erinnern. Kritzeleien sind Symbole.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Sep 23 2017, 09:43

Neumond und geküsster Mund
Sind gleich wieder hell und frisch und gesund.

* * *

Solange der Inkarnationswille der Seele da ist, macht sie dich immer wieder neu und frisch. Segen empfangen und ausstrahlen. Transformationsstation.

Leichtigkeit und Freude in Allem.

Katze und die Heilkraft der Göttin.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am So Sep 24 2017, 10:29

Ordnung, Präzision, Geschwindigkeit sind
Eigenschaften, von denen ich täglich
etwas zu erwerben suche.

* * *

Zu erwerben suchen ist gut, nicht fanatisch.
Heisst in eine Richtung gehen, man hat erkannt dass es wertvolle Eigenschaften sind. Ordnung muss sein. Die göttliche Ordnung, die alles vervollkommnet und durchdringt. Der beste Weg eine Eigenschaft sich zu erringen, ist das Opfer. Dann findet einen die Eigenschaft vielleicht irgendwann wie ein Dieb in der Nacht. Ordnung heisst die Form einhalten. Einen Schuh als einen Schuh sehen. Präzision ist unbekannt. Geschwindigkeit basiert auf innerer Losgelöstheit. Alles Andere wäre Illusion.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Sep 25 2017, 10:41

Die Leute wollen immer, ich soll auch Partei
nehmen; nun gut, ich steh auf meiner Seite.

* * *

Selbstverständlich ist die Menschheit ein ,harmonisches' Ganzes, eine organische Einheit!

Für was will man da also Partei ergreifen?
Gegeneinander?
Die Polarität soll ja nicht aufgehoben werden. Dann fragt sich also für wen man Partei ergreift. Am besten ergreift man Partei für Gott der unveränderlich in der Mitte steht.

Die Leute wollen, dass man Partei ergreift, damit man fassbar, beherrschbar ist. Das letzte Urteil. Bindung.

Innerlich Protestant sein.
.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Sep 26 2017, 14:47

Es gibt Pedanten, die zugleich Schelme sind,
und das sind die allerschlimmsten.

* * *

.
Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Beim guten Willen wird angefangen.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Sep 27 2017, 10:22

Gestern und vorgestern hab ich meine Pflicht
getan, aber was ist Pflicht ohne die Gegenwart
der Liebe.

* * *

Pflichterfüllung ohne Einsicht, ohne Liebe ist gar nicht möglich.
Ohne Liebe etwas zu tun ist wertlos. Es kommt doch auf die Motivation, auf innere Reinheit drauf an.
Pflicht bedeutet Verantwortung zu übernehmen für sein eigenes Feld. Jeder ist sein eigener Meister.

In der Bibel steht, Verunreinigung entsteht nicht durch das, was man aufnimmt, sondern durch das, was man von sich gibt. Daher ist der Achtsame der Sieger.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Sep 28 2017, 10:13

Warum plagen wir einer den andern?
Das Leben zerrinnet,
Und es versammelt uns nur einmal
wie heute die Zeit.

* * *

Wofür hat man seine Zeit eingesetzt?
Um zu lieben?
Um zu hassen?

Dem Menschen wurden Güter geschenkt. Er kann diese selbstsüchtig (miss)brauchen, und daran zugrunde gehen, oder er kann die Güter zum Dienste am Ganzen einsetzen.

Wenn der Mensch etwas erreichen will, darf er alles geben, denn es gibt nichts zu vergeuden, weder Zeit noch Energie.

Freude ist dem Menschen, wenn er die vorhandenen Gelegenheiten nutzt, und etwas dabei lernt. Das ist der Sinn des Lebens, und nicht etwas zu erwerben, das man sowieso nicht behalten kann, egal was es auch sei.
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