Goethe-Sprüche

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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Sep 29 2017, 10:05

Der Mensch hat wirklich viel zu tun, wenn er
sein eigenes Positive bis ans Ende
durchführen will.

* * *

Wenn der Mensch sein eigenes Positives wirklich durchführen will, hat er tatsächlich viel zu tun, nämlich ununterbrochen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Egal ob gross oder klein, viel oder wenig, wenn der Mensch seinen Willen nicht einsetzt, wird er auch sein Positives nicht umsetzen können. Es geht also immer um Überwindung. Der Mensch verwirklicht etwas durch Überwindung (von sich selbst).
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Sep 30 2017, 10:30

Prüfungen erwarte bis zuletzt.

* * *

Das ganze Leben ist eine Prüfung. Jeder Moment ist eine Prüfung. Vom Mikrokosmos zum Makrokosmos. Grundsatz ernstes Streben, aber klingende Freude ausstrahlend. Man darf natürlich lachen und sich verlieren. Wenn man nicht lachen und sich verlieren kann, dann hat das Werk keinen Wert, dann haftet man an und hat Angst etwas zu verlieren. Achte dein Werk für nichts.

Selig ist, wer in seinem Innern ruht.

Prüfungen haben mit Liebe zu tun, nicht mit Angst.
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Goethe - Es darf nicht geschwiegen werden

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Okt 02 2017, 07:44

In der jetzigen Zeit soll niemand schweigen
oder nachgeben; man muss reden und
sich rühren, nicht um zu überwinden,
sondern sich auf seinem Posten zu
erhalten,; ob bei der Majorität oder
Minorität, ist ganz gleichgültig.

* * *

Seinen Willen einsetzen und Handeln.
Seinen Posten bewahren, seinen Posten verbessern.
Ein reines Herz sich erkämpfen.
Es ist Zeit dass alle ihre von Gott gegebene Stimme erheben, um dem Übel Einhalt zu gebieten. In dieser Zeit darf nicht geschwiegen werden, in dieser Zeit wäre Schweigen eine "Sünde". Es gibt keine Zuschauerposten. Jeder ist ein aktives Mitglied der Gesellschaft, und trägt somit Verantwortung für das Ganze. Es könnte so einfach sein.
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Tyrannen

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Okt 03 2017, 07:47

Und wenn man auch den Tyrannen ersticht,
Ist immer noch viel zu verlieren.
Sie gönnten Cäsarn das Reich nicht
Und wusstens nicht zu regieren.

* * *

Ganz offensichtlich müssen im Aussen die Tyrannen der Länder ausgemerzt werden. Das hat ausgedient.
Aber nicht im Bösen. Sondern im Verstehen. Wer den Tyrannen aus Hass ersticht wird dadurch nicht frei werden.
Was kommt wenn der Tyrann tot ist?
Es hängt vom guten Willen jedes EINZELNEN ab. Entweder ist man FÜR das Ganze, oder nicht. Es braucht ja nur grundsätzlichen Willen zur Zusammenarbeit. Es kann dann jeder noch seine Eigenheiten ausleben, zuviel wird wirklich nicht verlangt. Und es ist ja zum Besten der Menschheit, was von der Menschheit erwartet wird...aber... da kann man nur noch lachen? oder heulen.

Psychologisch fällt Tyrann unter die Spiegelgesetze. Man kann JA sagen zu seiner Lektion, oder nicht.
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Danke

Beitrag  Frau Holle am Di Okt 17 2017, 11:23


Prüfungen erwarte bis zuletzt.

* * *

Das ganze Leben ist eine Prüfung. Jeder Moment ist eine Prüfung. Vom Mikrokosmos zum Makrokosmos. Grundsatz ernstes Streben, aber klingende Freude ausstrahlend. Man darf natürlich lachen und sich verlieren. Wenn man nicht lachen und sich verlieren kann, dann hat das Werk keinen Wert, dann haftet man an und hat Angst etwas zu verlieren. Achte dein Werk für nichts.

Selig ist, wer in seinem Innern ruht.

Prüfungen haben mit Liebe zu tun, nicht mit Angst.


Jeder Moment ist eine Prüfung. / r
Selig ist, wer in seinem Innern ruht. / Widerspiegelung von Ananda.


Suspect

Jeder Moment ist eine Prüfung.
Krise ohne Weisheit heißt Jeder Moment ist eine Prüfung.
Jeder Moment ist eine Prüfung ist mindestens Krishnamurtipersönlichkeit.
(by Monte Rosa)



Prüfungen haben mit Liebe zu tun, nicht mit Angst.

Liebesprüfung
Gott ohne der Buddha heißt Liebesprüfung.
Schrifttyp ist mindestens Liebesprüfung.
(by Monte Rosa)

sunny

_________________
.

Mooji - You must be strong
https://www.youtube.com/watch?v=-Weab9yRjBI

.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Nov 10 2017, 08:50

Denn es ist ganz einerlei,
Wo und wie das Herz empfindet,
Das, empfänglich, heiter, frei,
Sich auch wohl am Stein entzündet.

* * *

Ein offenes Herz ist ein Segen. Für die Welt. Mitgefühl. So einfach ist das. Die Natur der Seele ist Mitgefühl in der Einheit.
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Goethe - Die menschliche Erfahrung

Beitrag  Simhanada Morahs am So Nov 12 2017, 08:52

Das Tüchtige, und wenn auch falsch,
Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus,
Das Tüchtige, wenns wahrhaft ist,
Wirkt über alle Zeiten hinaus.

* * *

Einen Rhythmus einhalten.
Das Universum ist auf Rhythmen, Zyklen aufgebaut, sichtbar oder unsichtbar.
Am Anfang gehorcht der Mensch dem Rhythmus der Natur instinktiv.
Am Schluss gehorcht der Mensch dem Rhythmus Gottes willentlich.
Zwischendurch macht er seine menschliche Erfahrung.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Nov 13 2017, 09:28

Man tut viel, ohne es zu empfinden,
Weil man immer tut, was man nicht will.

* * *

Empfinden was da ist ist wichtig.
Was will man? Was will man nicht?
Das weiss der Mensch doch gar nicht.
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Goethe - Einbildung

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Nov 14 2017, 08:56

Ich Wie viele Jahre muss man nicht tun, um
nur einigermassen zu wissen, was und wie
es zu tun sei!

* * *

Der Lauf der Evolution. Entsagung statt Einbildung. Solange der Mensch sich etwas auf sich selbst einbildet, weiss er garantiert nichts.
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Goethe - Kämpfen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Nov 16 2017, 12:43

Und wenn der Überwundene klug ist,
Gesellt er sich zum Überwinder.

* * *

Wenn der Überwinder besser ist als der Überwundene, ist es klug, sich zum Überwinder zu gesellen, aber nur wenn das aus eigenem Willen geschieht.
Überwinden ist nicht gleich Konkurrenzkampf.
Ist der Überwinder aber ein Arschloch, wäre es töricht, sich zum Überwinder zu gesellen. Weil kein Kampf ist je verloren.
Der Kampf der verschiedenen Kräfte findet ja auch im Menschen statt, und wenn die nieder Natur überwunden ist, ordnet sie sich freiwillig ins Ganze ein. Bis die niedere Natur sich nicht freiwillig einfügt ist immer noch Kampf da. Wozu kämpfen? Das Ego kann das Ego nicht überwinden. So einfach ist das.
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Goethe - Gott ist dem Menschen am Nächsten

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Nov 17 2017, 08:52

Es ist angenehm, auch im Unendlichen 
Vorwärts zu kommen.

* * *

Man kann die Unendlichkeit immer mehr verwirklichen. Immer tiefer darin aufgehen. Das schenkt Frieden und innere Loslösung. Wenn der Mensch bloss wüsste, dass über seinem Tellerrand, seinem Tonal, noch eine unendliche Welt der Liebe und des Willens regiert. Der Mensch kennt seine Möglichkeiten nicht, Gott hat die Menschen nie verlassen, auch wenn sie es so empfinden. Jeder Mensch ist sich selbst der Nächste? Nein, Gott ist jedem Menschen der Nächste. Das weiss man doch.
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Goethe - Logik

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Nov 20 2017, 09:36

Ich bin in Staatsgeschäften alt genug 
geworden, um zu wissen, wie man einen 
verdrängt, ohne ihm seine Bestallung zu
nehmen.

* * *

Man kann auch für die Sache kämpfen, und nicht gegen die Person. Wenn man gegen die Person kämpft, wird man mit Sicherheit nichts erreichen, weil man sich dann freiwillig in Abhängigkeit zu jener Person setzt. Wer also für die Sache, die Idee kämpft ist selbst geschützt. Kämpfen ist ja offensichtlich notwendig, für das Gute, Wahre und Schöne kämpfen, aber persönlicher Kampf kann nichts erreichen, weder mit sich selbst noch Anderen.

In Staatsgeschäften sollte die Logik regieren. Logik basiert immer mindestens auf Liebe, Teilen usw.
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Goethe - Der unbedingte Wille zum Guten

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Nov 21 2017, 09:25

Das Vergangene können wir nicht zurückrufen,
über die Zukunft sind wir eher Meister, wenn 
wir klug und gut sind.

* * *

Meister ist man vor allem im Jetzt. Und das Jetzt reicht sowohl in die Zukunft wie auch Vergangenheit. Indem man JETZT beherrscht ist, ändert man subjektiv die Vergangenheit und bestimmt, was in der Zukunft ins Aussen manifestiert werden muss, oder nicht.
Es ist wichtig, die Zukunft miteinzubeziehen, vorzubereiten, aber IMMER nur als Teil des ewigen Jetzt. Sonst fällt man nämlich aus sich selbst heraus und ist ein Gorilla oder was weiss ich.

Wenn man überhaupt irgendetwas meistern will, so ist der Wille zum Guten das absolute Minimum. Der Wille zum Guten impliziert im Zweifelsfalle Opferbereitschaft. Nämlich dann wenn es nötig ist. Wenn man dazu nicht bereit ist, ist man überhaupt unfähig *irgendwas* zu tun, dann versteckt man sich in seinem eigenen Schatten.
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Goethe - Tugenden

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Nov 23 2017, 09:37

Geduld, Hoffnung, Glaube, Liebe, alle diese
Tugenden sind die Vernunft actu, in Ausübung,
sie sind die ausgeübte Vernunft.

* * *

Geduld, Hoffnung, Glaube, Liebe sind alle inklusiv, und erlauben dem Menschen zu sich selbst zu kommen. Inklusivität ist die Haltung der Seele, Gottes, sie sehen den ganzen Kreis.
Geduld, Hoffnung, Glaube, Liebe sind positive Eigenschaften, in dem Sinne dass es eine Selbstüberwindung braucht um sie zu pflegen.
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Goethe - Weisheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Nov 24 2017, 10:20

Süss ist jede Verschwendung. O lass mich der
schönsten geniessen!
Wer sich der Liebe vertraut, hält er sein Leben
zu Rat?

* * *

Natürlich hat Liebe viel mit Vertrauen zu tun. Nur wer vertraut, kann lieben. Angst kann nicht lieben, weil sie eben Angst ist. Angst braucht vor allem Beruhigung, um nicht in Panik zu geraten, sowie die Erfahrung sich in die "Unendlichkeit" ausdehnen zu können. Dann merkt die Angst nämlich dass sie gar nicht allein ist, und hat aufgehört zu existieren. Angst kann man auch durch Streicheln heilen. Das ist die beste Methode.

Lieber blind der Liebe vertrauen, als sich in den Ratio zu flüchten. Es braucht immer einen "Leap of faith".


Verschwendung? Eine Eigenschaft eines Meisters ist, dass er nie auch nur ein Quäntchen Energie verschwendet, weil er sich absolut an das Gesetz hält. Sein persönlicher Wille ist im Ganzen aufgegangen.

Für den Menschen findet der Kreislauf der Verschwendung etwa bei der dritten Einweihung den Abschluss, weil die Persönlichkeit dann grösstenteils gemeistert ist.

Natürlich kann man so lange einem beliebt sich gegen den Fortschritt sträuben. Nur wenn der Mensch es aus freiem Willen will hat es eine Bedeutung. Darin liegt viel Weisheit verborgen, und auch ein Schlüssel zum Frieden mit sich selbst (und der Welt).
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Goethe - Das Vollkommene

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Nov 27 2017, 12:06

Das Vollkommene, wo es anzutreffen ist, gibt
eine gründliche Befriedigung, wie der Schein
eine oberflächliche, und so bringen beide eine 
ähnliche Wirkung hervor.

* * *

Eine gründliche Befriedigung durch das Vollkommene ist fundamental verschieden von einer oberflächlichen Befriedigung. Nur die Oberflächlichkeit selbst kann diese verwechseln.
Wenn man das Vollkommene antrifft, hat der Sucher aufgehört zu existieren. Wer gründliche Befriedigung erfährt, hat somit die Möglichkeit, selbst grenzenlos zu geben.
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Goethe - Anhalten

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Nov 28 2017, 10:30

Geht es doch unsern Vorsätzen wie unsern
Wünschen. Sie sehen sich gar nicht mehr 
ähnlich, wenn sie ausgeführt, wenn sie erfüllt 
sind, und wir glauben nichts getan, nichts 
erlangt zu haben.

* * *

Ein Vorsatz kann auch ein Streben, ein in eine Richtung gehen sein. Aber etwas erreichen tut man bekanntlich durch Anhalten.
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Goethe - Das Herz

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Nov 30 2017, 10:59

Zum Ergreifen der Wahrheit braucht es ein viel 
höheres Organ als zur Verteidigung des
Irrtums.

* * *

Je nach Grad der Evolution ist es einfacher in Wahrheit oder Maya zu leben. Der Weg des geringsten Widerstandes. Wahrheit ist relativ, und jeder kann sie sich so zurechtlegen wie er will. Das wird auch fleissig gemacht. Wenn man seine relative Wahrheit zu einer Meinung werden lässt, hat man verloren, bzw. sich festgelegt/gebunden. Leider wird in der Welt oft nicht wirklich diskutiert, sondern es reiben sich meist nur Meinungen aneinander. Zuhören hat damit keine Schnittmenge. Um die Wahrheit zu "ergreifen" braucht es notwendigerweise das Herz. Man kann unglaublich intelligent sein, ohne Herz und Seele ist ein echtes Verständnis nicht möglich. In einigen seltenen, sehr traurigen Fällen steigert die Intelligenz sich ins Unermessliche, ohne dabei den Einfluss, die Herrschaft der Seele anzuerkennen. Der Tod ist ein wahrer Segen dagegen.
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Goethe - Wein lecker

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Dez 01 2017, 10:01

Wer Wein verlangt, der keltre reife Trauben.

* * *

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
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Goethe - Trauliche Winterabende

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Dez 04 2017, 10:34

Nun kommen die traulichen Winterabende
da wollen wir zusammen lesen und brav
rezensieren.

* * *

Eine ruhige Lebensführung hat keine grosse Schnittmenge mit 'Es krachen lassen'.

Der Mensch ist ein Gattungswesen, aber er kann auch als 'Einsiedler' leben, solange er innerlich solidarisch ist.

Wichtig ist, dass man innerlich solidarisch ist, dann kann man auch im Aussen solidarisch sein. Im Aussen solidarisch sein ohne es innerlich zu sein, das ist eine Lüge. Man fängt immer bei der Wahrhaftigkeit an. Wo sonst will man anfangen.
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Goethe - Fallstricke

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Dez 05 2017, 11:36

Manche sind auf das, was sie wissen, stolz;
gegen das, was sie nicht wissen, hoffärtig.

* * *

Stolz passiert einem, dann lässt man ihn los. Ein stolzer Mensch negiert durch seinen Stolz all das, was er bereits geleistet hat. Stolz hat grosses destruktives Potential, weil es an relativ hoher Stelle passiert.

Wer gegen das, was er nicht weiss hoffärtig ist, muss nochmal zurück in den Laufstall. Es ist auch ein Wundermittel ein Leben lang nichts zu lernen. Gegen etwas hoffärtig zu sein ist auch schlechtestes Sozialverhalten.

90% der Aufregung/Probleme auf dem Planeten würden einfach aufhören zu existieren wenn die Menschen zu den Dingen sagen könnten "Ich weiss es nicht". Nennt sich auch Anhalten.
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Goethe - Was ist ein Gegenstand

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Dez 07 2017, 13:16

Mässige körperliche Bewegung, neue
Gegenstände und die alten von einer neuen 
Seite, mehr bedarf es nicht zum Wohlbefinden 
des Leibes und der Seele.

* * *

Um gesund, frisch und klar zu sein braucht es also einfach nur genug Bewegung, sowohl innerlich wie äusserlich. Innere Bewegung geht einher mit innerer mentaler Loslösung. Gegenstände neu zu sehen ist das A und O. Wer das nicht täglich tut, hat keine Chance im Hier und Jetzt zu leben, sondern lässt sich immer von der Vergangenheit bestimmen. Die Erinnerung an die Vergangenheit ist dazu da, damit man sich im Jetzt neu und neutral aufstellen kann, und nicht um einen zu konditionieren, und auch nicht um Groll oder Ähnliches zu hegen.
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Goethe - Notwendigkeiten

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Dez 08 2017, 10:53

Der Körper muss, der Geist will, und wer
seinem Wollen die notwendigste Bahn vorge-
schrieben sieht, der braucht sich nicht viel zu 
besinnen.

* * *

Besinnen.
.
Besinnen geht immer zum nächstgrösseren Ganzen. So können sogar notwendige Bahnen gewendet werden. Notwendige Bahnen sind keine göttliche Strafe. An sowas hat Gott kein Interesse. Es ist alles nur eine Frage des Willens. Wenn alle JA sagen würden könnte die Welt in Nullkommanichts gewendet werden.
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Goethe - Strenge Gesetze

Beitrag  Simhanada Morahs Gestern um 11:32

Man bemerkt, dass strenge Gesetze sich sehr
bald abstumpfen und nach und nach loser
werden, weil die Natur immer ihre Rechte
behauptet.

* * *

Strenge Gesetze können unter klingender Freude Sinn machen. Strenge Gesetze als Zwang oder Konditionierung machen wenig Sinn. Der Sinn des Lebens ist Freude.
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