Goethe-Sprüche

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Goethe - Freiwilliges Opfer

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 16 2018, 11:05

Wo es so viel Unzureichendes gibt wie in dieser
Welt, wird nichts ohne Opfer erreicht; man hat
nur die Wahl zwischen grossen und kleinen.

* * *

Opfer gehört zum Leben dazu. Ohne Opfer kein Leben. Das Problem ist dass der Mensch auf der Seite der Form ist, Anhaftung. Die Welt könnte durchaus ein viel schöneres Leben ermöglichen, wenn es die Menschheit denn wollte (ist ja zum Vorteil von Allen!). Das ändert aber nichts daran, dass man nichts Irdisches aus dieser Welt mitnehmen kann. Das grosse Opfer ist nur eine Frage der Zeit, und bis dahin wird der Mensch von der Mutter getragen.
Erreichen bezieht sich natürlich auf Dienstleistung, und nicht auf persönliche Bereicherung.
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Goethe - Diebesgesindel

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr März 23 2018, 17:16

Unter allem Diebesgesindel sind die Narren 
die schlimmsten: sie rauben euch beides,
Zeit und Stimmung.

* * *

Diebesgesindel
Was ist Diebstahl?
Wie kommt ein Mensch dazu, zu stehlen?
Was ist seine Empfindung, sein Gedanke dabei?
Was ist die karmische Wirkung?
In der Wirtschaft fehlt Problembewusstsein und guter Wille. Der Mensch ist Verwalter und nicht Besitzer. Warum sollte ich „mein“ weggeben? Der Wirtschafter muss sich als „Weber“ in einem ökologischen und ökonomischen System verstehen. Er muss berücksichtigen was in diesem sich selbst erhaltenden System möglich ist, und sich daran halten.
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Goethe - Nachgiebigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Di März 27 2018, 09:57

Nachgiebigkeit macht immer alle Mühe und 
Arbeit halb verloren.

* * *

Nachgiebigkeit hat auch seine guten Seiten, und ist gerade im Sozialverhalten sehr notwendig. Das heisst nicht, dass man sich übertölpeln oder beherrschen lässt, sondern ist im Idealfall ein bewusstes willentliches Erlauben/Opfern. Sozialverhalten besteht ja zu grossen Teilen aus Rücksichtnahme und den Anderen Raum geben (keine Egoshow). 

Im Sinne von innerem Erschlaffen ist Nachgiebigkeit nicht gut. Für gewisse Dinge ist sogar unbedingte kontinuierliche Achtsamkeit notwendig. Aber Achtsamkeit ist nicht Krallen.

Kontrolle ist gut. Vertrauen ist besser!
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Goethe - Vollkommene Muster

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 28 2018, 09:38

Wer unvollkommene Muster nachahmt,
beschädigt sich selbst; er will sie nicht über-
treffen, sondern hinter ihnen zurückbleiben.

* * *

Was sind unvollkommene Muster?
Gibt es vollkommene Muster?
Es gibt harmlose Muster.
Vollkommen und unvollkommen sind sehr relative Begriffe.
Die beste aller Welten wählen, in dem Moment.
Zurückbleiben heisst, sich nicht zu bewegen.
Fragmentierung. Integration. Spaltung. Erlauben.
Der Anfang vom Ende.
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Goethe - Sonnenglanz

Beitrag  Simhanada Morahs am Do März 29 2018, 15:51

Im Sonnenglanz durch Morgennebelduft.

* * *

Sich von der Natur beeindrucken lassen.
Sich von der Sonne beeindrucken lassen.
Sich von Gott beeindrucken lassen.
Sich Zeit nehmen.
Die Probleme fallen ab. (unbewusste falsche Identifikation)
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Goethe - Eine Reihe von schönen Tagen

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 03 2018, 16:41

Alles in der Welt lässt sich ertragen,
Nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.

* * *

Wenn man sich verkriechen will, sind dunkle Tage besser geeignet.
Schöne Tage sind aber insgesamt viel leichter zu ertragen.
Als Mensch erträgt man nur so uns so viel Licht aufs Mal. Würde man alles Licht, das man ist, auf einmal sehen, man würde wahnsinnig oder ohnmächtig oder tot.
Wichtig ist, dass die Menschen sich gegenseitig Raum geben. Und sich selber auch. Dann können sich doch die Probleme in Luft auflösen.
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Goethe - Erwarten

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 04 2018, 13:17

Was du erwartest, schätzest du sehr.

* * *

Erwarten.
Erwarten kann sich auf den Willen beziehen. Dieses Erwarten ist ein Erlauben, ist aber dennoch bedingungslos. Nichts kann das erwartete Endziel aufhalten. Trotzdem gibt es innerhalb dieses Willens schier oder tatsächlich unendliche Geduld. Die Geduld selbst ist unendlich, aber die Möglichkeiten sind zeitlich und räumlich begrenzt, bestimmt.

Selbstverständlich schätzt/liebt der Wille seine Schöpfung bedingungslos, weil er sie ja tatsächlich selbst ist.
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Goethe - Komplett

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 05 2018, 08:59

Der geringste Mensch kann komplett sein,
wenn er sich innerhalb der Grenzen seiner 
Fähigkeiten und Fertigkeiten bewegt.

* * *

Komplett
Komplett ist man, indem man sich an das Gesetz hält.
Wer gibt, dem wird gegeben.
Zuviel Wissen verursacht Leid. Aber Wissen braucht es trotzdem.
Komplett ist doch immer vom relativen Standpunkt abhängig, und heisst für einen Sonnenlogos bestimmt etwas ganz anderes als für einen Menschen.
Ergebenheit.
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Goethe - Fleiss

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 06 2018, 07:55

Wie sind die Vielen doch beflissen?
Und es verwirrt sie nur der Fleiss.
Sie möchten's gerne anders wissen
Alls einer, der das Rechte weiss.

* * *

Fleiss ist an sich gut.
Hinter Fleissigkeit steht immer ein bewusster oder unbewusster Motivator.
Fleiss kann somit allem Möglichen dienen.
In der Arbeitswelt gilt, Fleiss ist gut, aber, Selbstgewahrsein ist noch viel wichtiger.

Fleiss mit einer schlechten Motivation führt zu nichts. Wird abgerissen.
Fleiss mit einer teils selbstsüchtigen, teils selbstlosen Motivation führt zwar in der Objektivität auch zu nichts, kann aber weitere Tore öffnen.
Fleiss unter Selbstlosigkeit... ist Befreiung.
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Goethe - Reinheit der Form

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Apr 07 2018, 09:18

Eine reine Form hilft und trägt,
da eine unreine überall hindert und zerrt.

* * *

Die Form, aus der Sicht des Lebens. Des Lebens, das sich durch die Form auszudrücken sucht.
Die Form aus Sicht der Persönlichkeit, des 'in der Form gefangenen'.
Im Idealfall ist eine Form durchlässig und rein.
Im Idealfall gibt es eine Gleichschaltung zwischen allen Elementen.

Die Reinheit der Form ist wichtig, wird vor allem durch Askese erlangt.
Dies heisst aber noch lange nicht, dass dieser Mensch sein Herz auch für seine Mitmenschen geöffnet hat. Das heisst noch lange nicht, dass er liebende Güte praktiziert.

Das Unreine, das hindert und zerrt, löst man mittels Selbstakzeptanz auf. Wie sonst will man eine Wunde in SEINEM Körper heilen, wenn nicht durch bedingungslose Liebe?
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Goethe - Der edle Mann und die edle Frau

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 09 2018, 11:35

Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort
Der Frauen weit geführt.

* * *

Ein edler Mann geht mit dem was ist recht um, darum findet auch ein gutes Wort einer Frau bei ihm Gehör. Gewisse Dinge, die für eine Frau selbstverständlich sind, muss sich ein Mann erst aneignen. Männliche Tugenden, weibliche Tugenden. Den „Kampf der Geschlechter“ müsste es nicht geben. Stattdessen Bildung und Wohlwollen. Aber wo bliebe dann der Reiz...
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Goethe - Eine bunte Gemeinde

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 10 2018, 09:17

Welch eine bunte Gemeinde!
An Gottes Tisch sitzen Freund und Feinde.

* * *

An Gottes Tisch.
Der All-Eine.
Persönliche Differenzen.
Die Vielfalt des Lebens so akzeptieren wie sie einem begegnet.
Das Wort Feind muss im Sprachgebrauch der Menschheit nicht notwendigerweise vorkommen.
Nicht auf persönliche Präferenzen achten, stattdessen eine gesunde Geisteshaltung pflegen. Diese bezieht natürlicherweise alles mit ein.
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Goethe - Liebesbeziehungen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 12 2018, 20:58

Welche Frau hat einen guten Mann,
Der sieht man's am Gesicht wohl an.

* * *

Auch in 'Liebesbeziehungen' darf man sich grundsätzlich um rechte Beziehung bemühen.
Eine Liebesbeziehung mag eine Transformationsstätte für allen möglichen Kram sein, aber sich grundsätzlich respektieren darf man dann doch...

Weiblichkeit und Gerechtigkeit.
Wie das schon die alten Ritter wussten, Frau und Hof werden beschützt.
Frau und Mann sind eine Ergänzung, und nicht etwas, das sich gegenseitig ausnutzt.
Wir brauchen ein positiveres Bild von Beziehungen. Und ein nüchterneres. Für den zweiten Strahl sind Beziehungen auf jeden Fall anstrengend.
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Goethe - Selbstdialog

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 13 2018, 07:58

Was fragst du viel: Wo wills hinaus?
Wo oder wie kanns enden?
Ich dächte, Freund, du bliebst zu Haus
Und sprächst mit deinen Wänden.

* * *

Wie kanns enden...
Der Anfang und das Ende.
Kognition.
Gefangenschaft.
Wer ist der Erlöser hier?
Die innere Gelassenheit.
Die Achtsamkeit.
Die Standhaftigkeit.

Es gibt Dinge, die muss man mit sich selbst besprechen.
Im Selbstdialog kann man das Meiste klären.
Man muss nicht immer nach Aussen rennen.
Wie will das Aussen auch mehr Ahnung haben als das Selbst.

Die Welt ist schon ein Rätsel.
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Goethe - Der Grund des Strebens

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 16 2018, 12:42

Sehe jeder, wo er bleibe.
Und wer steht, dass er nicht falle.

* * *

Jeder hat Selbstverantwortung, ob er sie wahrnimmt oder nicht, ob er daran glaubt oder nicht.
Dharma oder Karma.

Fallen ist ein relativer Begriff, und besagt, wie man sich in dem Moment in seinem System aufgestellt hat. Sei es bewusst oder unbewusst. Die eigentliche Aufstellung wird sowieso von Oben dirigiert, der Mensch kann nur Handlungen machen, die zum einen oder anderen führen.

Wo man bleibt, wo man hingeht. Streben (in eine Richtung) ist zwar für den Menschen notwendig, er 'muss' sich bewegen, jedoch ist die Qualität des Strebens auch ausschlaggebend. Man könnte sagen, Hauptsache man bewegt sich, und das stimmt auch, insofern dass man dabei sich selbst und seiner Umgebung bewusst wird und etwas lernt. Sämtliches (?) menschliches Streben ist jedoch mit einem Makel behaftet, welchen Grades auch immer. Man kann sich also schon mal mit dem Gedanken anfreunden, dass alles, was man auch nur mit einem Quäntchen Selbstsucht erbaut hat (wissend oder unwissend), wieder einreissen darf. Auch wenn es zwischenzeitlich gewinnbringend ist. Alle Projekte in dieser Kategorie fallen unter 'Im Steinbruch der Persönlichkeit arbeiten'.

Wenn man erkennt, dass Streben aufgrund eines unbewussten Antriebes immer nur 'einer Karotte nachrennen' ist (egal wie relativ vollkommen sie ist), dann ist die Folge davon entweder Depression, oder bewusstes Arbeiten unter der Kontrolle des Geistes, der Seele. Oder beides.
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Goethe - Extreme

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 17 2018, 07:53

Man müsste das Extrem auch extrem behandeln,
frei, grandios, imposant.

* * *

Extreme sind durchaus wertvoll.
Wie will man in der Mitte sein, wenn man nicht voll und ganz bereit ist, die Extreme zu erleben.
Man kann nicht Ja zur Mitte sagen, und Nein zu den Extremen. Aber man kann Ja zu den Extremen sagen und Nein zur Mitte.

Manchmal ist es nötig, in die Extreme zu gehen. Ist Bewegung. Bringt Veränderung. Bringt eventuell Ausgleich.
Praktischer ist es jedoch, die Extreme zwar zu erlauben, aber dann doch zu Verzichten.
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Goethe - Erdulden

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 18 2018, 12:25

Im Laufe des frischen Lebens erduldet man viel,
Es sei nun vom Veralteten oder Überneuen.

* * *

Wenn eines sicher ist, dann ist es der Wandel.
Sich lösen vom Veralteten.
Das Neue bricht herein.

Erdulden gehört ja wohl zu den Kernkompetenzen des Menschen.
Nicht passiv oder so.
Bewusstes Erdulden in Selbstakzeptanz.
Dem höchsten Willen gehorchend (oder so).

Einer, der erduldet, hat seinen Frieden gefunden.
Dem aus der Persönlichkeit entstehenden Kampf sollte man Einhalt gebieten. Aus Einsicht, weil man es will.
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Goethe - Wissen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 19 2018, 09:28

Es ist viel mehr schon entdeckt, als man glaubt.

* * *

Der Mensch darf sich erlauben das, was er weiss, auch zu wissen.
Jedem ist ja ein bestimmtes inneres Wissen zugänglich. Aber der Mensch ist zu schnell.

Für den Menschen ist natürlich sehr sehr viel noch nicht entdeckt, aber er benutzt ja oft auch die falschen Instrumente, den Verstand usw.

Will man einen Sachverhalt wirklich wahrnehmen, fängt man beim Gewahrsein an, und nicht beim Intellekt. Der Intellekt nimmt immer nur einen Ausschnitt wahr.
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Goethe - Dad empfindsame Volk

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 20 2018, 09:13

Auf das empfindsame Volk hab ich nie was
gehalten, es werden, Kommt die Gelegenheit,
nur schlechte Gesellen daraus.

* * *

Empfindsam sein ist gut, aber sentimental sein nicht. Man soll zwar empfinden, aber sich nicht damit identifizieren. Ohne Empfinden keine Empathie kein Sozialverhalten kein Mensch. Aber ein Geselle, im Geschäft, soll ja arbeiten, wenn sich ein solcher von seinem beliebigen Gefühl bestimmen lässt, was soll das denn werden. Man muss ja nicht ein kalter, gefühlsloser Mensch werden... das wäre dann das andere Extrem und im Zweifelsfall noch viel schädlicher. Ein Vater kümmert sich ja auch in Liebe um seine Kinder, ohne persönlich zu nehmen.

Das „empfindsame Volk“ ist die Masse, die sich treiben lässt.
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Goethe - Eigensinn

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Apr 21 2018, 09:21

Die Pflanze gleicht den eigensinnigen 
Menschen, von denen man alles erhalten kann,
wenn man sie nach ihrer Art behandelt.

* * *

Auch eigensinnige Menschen sind Menschen, und verdienen es dort abgeholt zu werden, wo sie stehen.
Sie werden sich nicht gross von sich aus aus ihren Schranken bewegen, sich aber gutwillig einordnen, wenn man sie mit Liebe behandelt.

Zwischen eigensinnig und sich absondernd besteht ein gewaltiger Unterschied. Ein gewisses Mass an Eigensinn ist notwendig um gegen den Strom anzuschwimmen. Absonderung/Trennung hat dann aber garantiert das Ziel verfehlt. Das verursacht noch mehr Leid als man ev. zu vermeiden suchte.
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Goethe - Hohe Eichen und luftige Birken

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 22 2018, 09:07

Und gewiss! Wer sein Leben lang von hohen
ernsten Eichen umgeben wäre, müsste ein
anderer Mensch werden, als wer täglich unter
luftigen Birken sich erginge.

* * *

Hohe ernste Eichen, dunkel und weise. Streng, behütend.
Luftige Birken. Die Lebensfreude. Lachen, Singen und Tanzen. Auch Birken können ernst sein.

Das Leben ist eins, und so ist auch die Menschheit eins. Man teilt also das Leben aller seiner Mitmenschen, auch wenn man Entscheidungen für sich trifft.

Natürlich wird der Mensch massivst von seiner Umwelt beeinflusst, allen voran Mama und Papa. Das ändert aber nichts an der Praxis der Selbstakzeptanz. Es zeigt höchstens auf wie verschachtelt alles ist, und dass der Mensch absolut auf Gottes Gnaden angewiesen ist. Das heisst nicht, dass der Mensch nicht mitzuarbeiten braucht (wozu ist er denn Mensch?), es heisst dass der Mensch ohne Gott seinen kleinen Finger nicht bewegen könnte.
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Goethe - Dankbarkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 23 2018, 07:54

Das Edle zu erkennen, ist Gewinst,
Der nimmer uns entrissen werden kann.

* * *

Das Edle.
Der Diamant im Herzen.
Die Liebe, die überfliesst.
Der gute Wille.
Wohlwollen aus Erkenntnis von Einheit.

Das Edle ist, was Gott in uns legt.
Das Edle ist, was in unserem Herzen schlummert, bis es den Ruf erhört, und der Mensch aktiv wird.

Hat man das Edle erkannt, sei es zu 1% oder 100%, es geht nie mehr verloren, sondern wirkt beständig, bewusst oder unbewusst durch einen. Dennoch bedarf das Edle der Aufmerksamkeit, des Willens, man muss es wollen.

Da der Mensch ja unvollkommen ist, ist es ja gut, dass Gott in einem alles bewahrt, und wenn man ein "Stück" Gott in sich erkannt hat, so bewahrt auch Gott das, und es erfreut Gott.

Der Mensch ist also bei Gott in Sicherheit. Er tut also gut daran, sich darin zu Ergeben, und 'hier unten' seine Pflicht zu tun.
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Goethe - Niemand schelte mich!

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Apr 24 2018, 07:51

Dichten ist ein Übermut,
Niemand schelte mich!
Habt getrost ein warmes Blut
Froh und frei wie ich.

* * *

Dichten ist in der Tat ein Übermut, nämlich wenn es von Innen heraus übersprudelt.
Dichten hat etwas kindliches, unschuldiges.
Es kommt natürlich darauf an, wie man dichtet. Echtes Dichten ist ein unschuldiger Ausdruck der Herzens.
Echtes Dichten kommt tatsächlich aus dem Herzen und definitiv nicht aus dem 'mind'.

Habt getrost ein warmes Blut => bedeutet eine Gesellschaft der Selbstakzeptanz.
Froh und frei wie ich. => Liebesgöttin
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Goethe - derb und deutsch

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 25 2018, 11:38

Sprich nur nach deiner Art immer recht
derb und deutsch, damit ich in Klarheit
bleibe und meinen guten Willen nicht
in falschen Unternehmungen verschwende.

* * *

Wahrhaftigkeit ist der erste Schritt.
Wahrhaftig das sein, was man in dem Moment ist. Nicht Ich. Das bewusst und ehrlich sein, was man in dem Moment ist. So wird es kenntlich gemacht, und die geistige Ebene kann damit umgehen, was auch immer es braucht. In der Ruhe liegt die Kraft, und durch Erlauben kann der Mensch weiterkommen. Der Igel oder der Hase, der wild herumspringt und tausend Sachen macht.

Lieber ehrlich doof, als unehrlich neunmalklug.
Der ehrlich Doofe hat die Chance, sich zu bessern.
Der unehrlich Neunmalkluge muss erst sterben.

Es ist tatsächlich so, dass in der Ruhe die Kraft liegt, so wird man auch viel weniger 'seinen guten Willen in falschen Unternehmungen' verschwenden.

'nach deiner Art' - Wahrhaftigkeit ist gewissermassen eine neutrale Qualität. Sie reicht von zu oberst bis zu unterst. Ohne Neutralität keine Wahrhaftigkeit, dann verzerrt man 'es' noch.

'derb und deutsch' kann sich sicherlich auch noch verfeinern, ohne den authentischen Charakter zu verlieren.
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Goethe - Denken und Denken

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Apr 26 2018, 08:00

Dass man gerade nur denkt, wenn man das,
worüber man denkt, nicht ausdenken kann.

* * *

Empfangen.
Die klügsten Gedanken denkt man doch, wenn man 'positiv empfänglich' ist.
Das Denkvermögen ist auf einer Ebene, in der sich alles Mögliche widerspiegeln kann.
Von unten, von oben.
Es wäre also klug, das in der Schule und als Allgemeinwissen so zu handhaben, dass man weiss, dass das Denkvermögen primär ein grosser Reflektor ist. Das würde dem Menschen im Westen eine ganz andere Sicht auf sich selbst ermöglichen. Es würde viel weniger 'ich-neurosen' geben. Wenn man dem Kind erklären würde, dass es sich mit dem, was es erfährt, gar nicht unbedingt identifizieren muss... So viel Leid entsteht doch nur, weil man Dinge persönlich nimmt, oder mal genommen hat, und sich das so ins Unterbewusstsein eingebrannt hat (wie Traumatas usw.). Wievielen Leben könnte so sehr geholfen werden, wenn da nur einer wäre der sagt, diese schlimme Erfahrung, das bist du gar nicht wirklich.

Wirklich denken tut man also nur, wenn man den Spannungspunkt hält, und so etwas 'kommt'. Dieses Jenige kann man sich nämlich nicht 'ausdenken'. Es ist also mehr ein Raum öffnen.
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Goethe - Das ist nun mein Geschmack (?)

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Apr 27 2018, 07:52

Ein starkes Bier, beizender Toback,
Und eine Magd in Putz,
Das ist nun mein Geschmack.

* * *

Leben ist Eins.
Ein Volk, ein Land, ein Gattung. Der Volksgeschmack. Der Charakter des Volkes. Man arbeitet sich daran ab. Absondern geht nicht, sondern Ja zum Leben sagen, und aufsteigen.

Einer Kraft, die von Aussen kommt, muss man immer mindestens eine gleichstarke Kraft, einen gleichstarken Willen entgegenstellen, oder man wird sonst beherrscht. Natürlich tut man das harmlos! Wenn man in kollektive Kreise gerät, so nimmt man auch die Vorlieben usw. des Kollektives an. Das ist ein Dienst. Man möchte nicht darin untergehen, sondern sich stets seiner Reinheit bewusst bleiben. Sollte das Kollektiv zu mächtig werden, so hilft dir der Manu, sofern man es zulässt! Wenn man sich verschliesst, geht das nicht. Dann muss man erst wieder aufmachen.

Man erträgt quasi den Volkswillen, um ihn aufzuwirtschaften.
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Goethe - Sich selbst bleiben

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Apr 28 2018, 09:40

Wenn der Mensch sich selbst bleibt,
bleibt ihm viel.

* * *

Sich selbst bleiben ist ganz einfach mentale Polarisation.
Positiv, in sich ruhend, sich selbst bleiben.

Dem Menschen, der sich selbst bleibt, bleibt nicht nur viel, sondern ihm bleibt überhaupt ETWAS. Sich selbst bleiben ist wie immer nicht Trennung, sondern Selbst-Bewusstsein.

Um sich selbst zu bleiben, muss man täglich das auflösen, was man sich in der Welt 'eingefangen' hat. Dadurch arbeitet man auch sein eigenes Karma ab. Darunter geht es auch nicht. Pflicht ist nun mal Pflicht.

Sich selbst zu bleiben, heisst mit seinem Herzen und dem Göttlichen in Kontakt sein.
Sich selbst zu bleiben heisst ein Vermittler zwischen Innen und Aussen zu sein.

Eigentlich wäre es ja vorgesehen, dass schon in der Grundschule 'sich selbst bleiben' gelehrt wird.
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Goethe - Die Praxis der Selbstakzeptanz

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 29 2018, 10:58

Wie viel vorteilhafter ist es, sich in andern
als in sich selbst zu bespiegeln.

* * *

Gott ist unermesslich.
Darum ist auch die Selbstbespiegelung, in sich und in anderen, unermesslich.
Hätte Gott nicht gewollt, dass der Mensch sich in allem (wieder-)erkennt, hätte er die Welt nicht so geschaffen, wie sie ist - unendlich komplex und in sich verknüpft.
Es ist also eine Wachstumschance, sich in anderen wiederzuerkennen.
Das Selbst ist ja grösser als das Ego, das Selbst lebt in Allem, und darum heisst es auch Praxis der Selbstakzeptanz. Nicht Praxis der Trennung.
Das Leben hilft dem Leben. Darum hat ein Avatar Liebe für alles Leben. Weil er Leben ist.
Man ist entweder für oder gegen das Leben.
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Goethe - Berühmtheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Apr 30 2018, 07:37

Aber man gelangt gar bald auf dem Wege der
Berühmtheit zur Geringschätzung derselben.

* * *

Be-rühmt werden; Von Aussen hängen also ganz viele an dir dran. Gerade in 'Krieger-Deutschland' sicherlich nicht so doll.

Der Mensch möchte doch eigentlich ruhige Lebensführung machen, und nicht im Trubel untergehen.

Berühmtheit ist also mehr eine Aufgabe, ein Amt, im Kollektiv. Eine Vorreiterrolle.

Das mag sein, wo man im Plan gebraucht wird.

Es kann also durchaus ein Opfer und so eine Einweihungserfahrung sein.
Opfer ist es jedoch nur, wenn man die Berühmtheit mehr als Arbeit auffasst, und nicht persönlich 'geil'.
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Goethe - Freundschaft

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Mai 03 2018, 13:32

In der Freundschaft wenigstens wollen wir
uns nicht übertreffen lassen.

* * *

Freundschaft ist überhaupt das Wichtigste.
Die Moral. Der gute Wille.
Die beste aller Welten, für sich und alle Anderen.

Da innerlich alle eins sind, wäre es absurd, nicht alle als Freunde zu sehen, im Sinne dieser Einheit.
Äusserlich muss man sich wo nötig abgrenzen, jedoch ändert das mitnichten etwas an der grundlegenden Einheit.
Diese zwei Dinge sollte man nicht verwechseln. Wer sich 'falsch' abgrenzt, schneidet sich ziemlich schmerzhaft ins eigene Fleisch. Und womöglich das Anderer.

Wer nicht Freundschaft pflegen will, der braucht sich nicht zu inkarnieren.
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Goethe - Gedankenblitze

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 04 2018, 07:52

So aber werden wir der Gedankenblitze immer
dann erst inne, wann sie einschlagen.

* * *

Sich so verhalten, dass man offen ist, für Gedankenblitze.
Gedankenblitze haben nichts mit 'mind' gemein.
Gedankenblitze sind Offenbarungen, welche die drei Welten des Menschen erhellen, durchdringen, ev. (positiv) zerstören.
Ein Gedankenblitz ist in der Jetzt-Zeit. Die Jetzt-Zeit kennt keine Vergangenheit und Zukunft.
Ein Gedankenblitz der Seele lehrt einen also vor allem auch Demut. Es braucht womöglich viele solcher Blitze bis der inkarnierte Mensch seine Stellung im Universum erkennt.

Einem Gedankenblitz inne werden heisst auch, sein Leben dafür zu opfern.

Nachtrag Thema Freundschaft: Freundschaft bedeutet ebenfalls, den/die Anderen so zu sehen, wie sie wirklich sind. Es bedeutet ebenfalls anzuerkennen, wie ein Mensch sich selbst sieht/erkennt, sei dies vollkommen oder unvollkommen (Psychologie). Freundschaft bedeutet auch, dem Anderen zuzugestehen, überhaupt erst ein Mensch zu sein. Wie will man selbst ein Mensch sein, wenn man es seinen Mitmenschen nicht zugesteht? Das ist dann das Kasperle-Theater, aber nicht menschliches Leben.
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Goethe - Eine geistreiche Sache

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 05 2018, 10:18

Alle Gegner einer geistreichen Sache schlagen
nur in die Kohlen, diese springen umher und
zünden da, wo sie sonst nicht gewirkt hätten.

* * *

Eine geistreiche Sache an sich kann nicht kaputt gemacht werden, weil es nicht geht.
Im Idealfall ist man bereit für eine geistreiche Sache.
Zur Schöpfung gehört es aber auch, dass es viele(s) gibt, das noch nicht bereit ist für eine geistreiche Sache.
Die geistreiche Sache löst also eine zwingende Reaktion aus, so wie das Schwert der Unterscheidung von Maitreya.
Auch eine negative Reaktion löst etwas aus, setzt etwas frei, macht etwas offenbar. Das im Sinne der Gesamtheit, als Einzelner ist es natürlich wünschenswert, dass man sich FÜR die geistreiche Sache entscheidet.
Schwanke nicht nach links und rechts, sondern schaue beständig nach oben (und helfe nach unten).
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Simhanada Morahs

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Goethe - Das menschliche Problem

Beitrag  Simhanada Morahs am So Mai 06 2018, 08:21

Ruf ich, da will mir keiner horchen;
Hab ich das um die Leute verdient?
Es möchte niemand mehr gehorchen,
Wären aber alle gern gut bedient.

* * *

Vernunft.
Was es braucht um zu gehorchen, ist Vernunft.
Es braucht nicht blinden Gehorsam; erzwungenen Gehorsam; aus Angst geschaffene 'Gefolgsamkeit'. Erziehungsmethoden der Angst sind katastrophal. Der beste Weg einen Hitler zu erschaffen, der beste Weg eine gespaltene Persönlichkeit zu erschaffen sind 'Erziehungsmethoden' der Angst. Der Mensch muss seinen Sinn davon abwenden, für immer.

Die Frage, wie in der Bibel, ob der Mensch sich mehr als Sohn versteht, ob er sich kümmert, usw. Ob er eine Sonne ist. Oder ob der Mensch in seine negative Natur fällt. Wenn der Mensch sich nicht kümmert, dann fällt er in seine negative Natur. Der Vater 'belebt' ja gewissermassen die niedere Natur, damit daraus ein Mensch entstehen kann, und dieser Mensch irgendwann lernt, als Mittler zwischen Oben und Unten zu fungieren. Der Mensch lernt also irgendwann, dass er hier ist, um sich um sich und sein Umfeld zu kümmern, und nicht um eine Schlaraffenlandphantasie zu 'leben'.

Gott gibt dem Menschen zwar alles was er braucht, aber es kostet den Menschen etwas, das zu empfangen. Aber Gott arbeitet ja MIT dem Menschen. Man darf also ein freundschaftliches Verhältnis annehmen, nicht ein auf Zwang beruhendes. Es mag zwingende Dinge im Universum geben, notwendigerweise. Aber wenn Gott nicht ein Gott der Liebe wäre, würde die ganze Schöpfung ja herzlich wenig Sinn machen.
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Goethe - Das Problem der Technik

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 07 2018, 07:45

Denn es ist zuletzt doch nur der Geist,
der jede Technik lebendig macht.

* * *

Lebendig machen.
Der Draht nach oben.
Beseelt sein.
Technik ist gut, aber Technik ohne Liebe, ohne Seele, nicht.
Technik ist ein phantastisches Instrument. Technik gehört eher zu Brahma, Intelligenzaspekt.
An der Technik wird viel herumgefeilt, bis sie perfekt ist.
Für den Menschen ist Technik sehr hilfreich, aber es ist nur ein Teil von ihm.
Man könnte vielleicht sagen, der Geist beseelt die Technik, um Bewusstsein zu verwirklichen. Der Mensch möchte Bewusstsein/Gewahrsein verwirklichen.
Technik ist eine gute Stütze, aber wehe dem, der seine Seele dafür 'verkauft'.
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Goethe - Genialisch; Freude

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 08 2018, 07:49

Es ist mehr als jemals nötig, genialisch zu
sein, wenn man nur einigermassen leben
und sich des Lebens erfreuen will.

* * *

Welche Freude ist gemeint?
Sich nach Innen/Oben einlassen.
Wie heisst es: Wenn der Mensch seine Pflicht getan hat, verleibt ihm ein bisschen Energie, und diese Energie ist Freude.
Genialisch will vermutlich heissen, innerlich frei zu sein, und sich nicht 'in der Welt' zu verlieren, mit seiner Aufmerksamkeit.
Nicht zu ertrinken, nicht in Anhaftungen stecken zu bleiben. Anhaftungen passieren, das ist normal, ist eine Lernerfahrung, sodass man sich wieder lösen kann und dabei etwas gelernt hat (im besten Falle).
Genialisch zu sein heisst auch, gerade TROTZ des Chaos in der Welt, noch im Geiste klar zu sein. In der Welt tatsächlich auch zu sein, aber auch tatsächlich innerlich an Freiheit zu arbeiten.

Warum diese innere Arbeit im Moment 'mehr denn je' gebraucht wird, sollte offensichtlich sein.
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Goethe - Der zweite Strahl

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 09 2018, 09:35

Der Menschheit ganzer Jammer
fasst mich an.

* * *

Darum verwirklicht der Mensch liebende Güte, damit er eine Antwort darauf hat, wenn der 'ganze Jammer' der Menschheit einen anfasst.
Man sollte dem Jammer natürlich nicht erliegen.
Wenn es passiert, ist es eben so.
Auf dem zweiten Strahl ist man ja auch ziemlich sensitiv für 'alles was schiefläuft' in der Menschheit. Der zweite Strahl ist also tatsächlich der Strahl der Liebe, und nicht der kampfstarke erste Strahl.
Goethe hat(te) einen zweiten Seelenstrahl und ersten Persönlichkeitsstrahl.
Der Christus auf dem zweiten Strahl umfasst die ganze Welt mit seiner Liebe. Das ist unbegreiflich. Aber es zeigt auf was wahre Selbstaufgabe bedeutet.
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Goethe - Mondkräfte

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 11 2018, 13:23

Er ist der gründlichste Schuft von der Welt,
Man kann es nicht mit ihm verderben.

* * *

Egal wie schlecht man sich benimmt, der Teufel macht immer noch mit?
Es besteht ja alles aus „Kräften“ unterschiedlichen Grades, und auch wenn man ganz finster und böse ist gibt es eine Kraft, die einem diese Erfahrung überhaupt ermöglicht. Die Mondkräfte stehen der Persönlichkeit ja sofort zur Verfügung, um seine Handlungen durchzuführen, aber es ist der Mensch der die Verantwortung trägt und am Ende doof aus der Wäsche guckt.
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