Goethe-Sprüche

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Goethe - Still und ernsthaft

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 11 2018, 08:17

Eine stille, ernsthafte Frau ist übel daran mit
einem lustigen Manne. Ein ernsthafter Mann
nicht so mit einer lustigen Frau.

* * *

Es liegt dem Charakter der Frau mehr, lustig zu sein, als dem Mann.
Still und ernsthaft dürfen sich die Waage halten mit lustig.
Lustig ohne still und ernsthaft. Eher Oberflächlichkeit.
Still und ernsthaft ohne lustig. Kann trotzdem Herzensfreude sein.
Frau und Mann sind beide selbstverantwortlich.
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Goethe - Mass einhalten

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 12 2018, 08:46

Willst du dir ein Mass bereiten,
Schaue, was den Edlen misst.

* * *

Ein Mass soll eine Einschränkung sein. Die Einschränkung basiert auf Selbstakzeptanz. Das Edle misst sich an Selbstaufgabe (zu einem höheren Zweck). Das Mass, das man sich bereitet, sollte aus dem Herzen kommen. Natürlich muss der Mensch bei den Vollkommenen schauen, bei der Göttlichkeit, was ein sinnvolles Mass ist. Bei seiner niederen Natur wird er es nicht finden.
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Goethe - Der Esel weiss wo’s langgeht

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 14 2018, 12:41

Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg ...

* * *

Man tastet sich vorwärts.
In der Natur ist das Verfahren ja bekannt.
Aber der Mensch hat den Sinn für Grösse und Ordnung verloren.
Auch in der Wirtschaftswelt darf man zuerst das anerkennen, was ist, und nicht ohne Prüfen und Einbeziehen von Allem konflikterzeugende Regeln erlassen. Das ist doch primitivster menschlicher Anstand. Auch wenn es in einerFirma eine Hierarchie gibt, so hat man sich doch als Chef disqualifiziert, wenn man mit Gewalt Regeln erlässt, anstatt alle (auch wenn es nur grundsätzlich ist) miteinbezieht.
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Goethe - Verwickelung

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 15 2018, 07:51

Gott hat den Menschen einfach gemacht,
aber wie er gewickelt wird und sich verwickelt,
ist schwer zu sagen.

* * *

Gott sieht für den Menschen ein Leben in Einfachheit und Freiheit.
Dafür müsste der Mensch nur hinhören.
Da der Mensch freie Wahl hat, und nur die wenigsten Menschen integriert und auch noch seelenkontrolliert sind, ist menschliches Benehmen vorauszusagen, sehr schwierig. Der Mensch kann von allem möglichen bestimmt werden. Und auch wenn etwas gut aussieht, kann es aus unerfindlichen Gründen anders kommen. Der Plan lässt sich nicht aufhalten. Aber der Mensch kann sich verstricken.
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Goethe - Gleichartig

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 18 2018, 20:24

Es gibt Menschen, die ihr Gleiches lieben und
aufsuchen, und wieder solche, die ihr
Gegenteil lieben und diesem nachgehen.

* * *

Etwas, womit man keine Gemeinsamkeit hat, kann man nicht wahrnehmen.
Letztlich sind wir alle gleichartig. Synthese.

Was auch immer man tut, man erkennt sich selbst im Anderen.
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Goethe - Einschränkung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 18 2018, 20:35

Wie eingeschränkt ist der Mensch bald an
Verstand, bald an Kraft, bald an Gewalt, bald an
Willen.

* * *

Der Abstieg in die Materie und die Rückkehr zum Geist.
Alles Irdische zu verlieren gehört zur menschlichen Erfahrung. Leben und Tod.
Der, der man wirklich ist, erkennen.

In diese Welt geboren zu sein kann man durchaus als Einschränkung sehen.
Aber was auch immer jemand erfährt, es dient dem Wachstum (des Ganzen).
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Goethe - Reine Menschlichkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 20 2018, 08:50

Alle menschlichen Gebrechen
Sühnet reine Menschlichkeit.

* * *

Reine Menschlichkeit.
Ist Selbstakzeptanz.
Und Liebe, zu Allem was ist.
Reine Menschlichkeit ist Hilfsbereitschaft, weil Mensch sein heisst, einander zu helfen.
Reine Menschlichkeit schlummert in jedem Menschen, und ist das, was die Herzen der Menschen schmelzen lässt.
Man kann im Sinne von reiner Menschlichkeit denken, oder im Sinne von Schuld, aber beides gleichzeitig geht nicht.
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Goethe - Bildung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jun 20 2018, 08:51

Kein Mensch kann keine Faser seines Wesens
ändern,
ob er gleich vieles an sich bilden kann.

* * *

Bilden, gestalten, umbilden, neu formen.
Eine Faser seines Wesens (oder von Anderen) ändern zu wollen wäre ein Schwerverbrechen. Man arbeitet mit dem was man hat, harmlos.
Bilden betrifft wohl mehr die Formseite des Menschen, von daher ist der Begriff bilden, gestalten zutreffend.
Man könnte auch den Begriff Bildung nehmen, in dem Sinne dass sich der Mensch verfeinert, indem er sich höherem Wissen unterstellt. Die Folge ist dann auch eine Umbildung seiner Körper.
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Goethe - Um der Sache Willen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jun 21 2018, 07:59

Kaum hatt ich mich in die Welt gespielt
Und fing an aufzutauchen,
Als man mich schon so vornehm hielt,
Mich zu missbrauchen.

* * *

Das Rechte tun um der Sache Willen.
Ohne Abhängigkeiten, ohne Ziele, ohne Intrigen.
Die Intrigen, selbstsüchtige bewusste oder unbewusste Motive machen das Leben auf Erden zur Hölle, ohne dass es was bringen würde.
Nicht fragen, was kann ich erhalten.
Fragen, was kann ich geben.
Gesundes Geben, dort wo man kann.
Freiheit kann es nur dort geben, wo man fragt, was kann ich geben. Wie will man auch sonst positive Energie verwirklichen.
Andere Menschen für die eigenen Zwecke zu missbrauchen. Da kann man sich nur gruseln.
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Goethe - Mittel zum Zweck

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 22 2018, 07:58

... wie schwer, den Zweck zu wollen und die
Mittel nicht zu verschmähen.

* * *

Der Weg ist das Ziel.
Es gibt zwar ein Ziel, aber ohne die Erfahrung des Weges könnte man es nicht erreichen.
verschmähen, nicht verschmähen; der Mensch handelt nach Befindlichkeiten. Entsprechend seiner Mondnatur.
Zweck und Mittel wollen beide gewürdigt werden. Nicht strategisches Denken.
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