Goethe-Sprüche

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Goethe - Jeder Moment ist neu, also nimm dein Recht zu wählen wahr

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Sep 24 2018, 10:50

Von allen Geistern, die ich jemals angelockt ...,
fühl' ich mich rings umsessen, ja umlagert.

* * *

Von allen Geistern...
Lass dich nicht beherrschen!

Jede Ursache bedingt eine Wirkung.
Jede Wahl ist in Substanz geschrieben.
Das mag hart erscheinen.
Doch Gott ist barmherzig.
Er gibt dem Menschen, was er will, eine unglaubliche Freiheit geniesst der Mensch in dieser Hinsicht.
Denn das Gesetz des freien Willens ist sakrosankt.
Wenn man genug hat, vom "Spiel" in der Dualität, dann ergeht der Ruf zurück in die Einheit.
Und so setzt man erneut Ursachen, die ihre Wirkung entfalten werden.
Fragt, und es wird euch gegeben werden.
Daran, dass jeder Selbst-Meisterschaft erlangen muss, ändert das nichts.
Auch mit Gottes Hilfe, ist das Ziel, selbstverantwortlich und selbstbewusst umgehen zu können.
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Goethe - Versöhnen, das können schon die Kinder

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Sep 25 2018, 07:57

Grosse Talente sind das schönste
Versöhnungsmittel.

* * *

Ist es nicht so?
Versöhnungsmittel
Versöhnen, heisst auf einer Ebene des freien Flusses miteinander kommunizieren zu können. Auf einer Herzensebene. Ohne Kontrolle.
Versöhnen IST eine Herzensangelegenheit, und nicht eine mind-Angelegenheit. Alles was der mind zu tun hat, ist Ja und Amen sagen.
Das grösste Talent ist das Selbst, das Selbst hat alle Talente. Wer also ein Talent lebt, lebt auch das Selbst.
Vergeben und Versöhnen sind nicht dasselbe.
Vergeben befasst sich mehr mit dem Erlösen des in der Persönlichkeit gefangenen.
Versöhnen ist tatsächlich Sohnschaft, der lebende Sohn.
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Goethe - Reue und Sorge

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Sep 26 2018, 14:20

Tat steht mit Reue, Handeln mit Sorge in
immerwährendem Bezug.

* * *

Reue und Sorge sind negativ.
Aber sie können zu echter Veränderung führen, aber nur wenn man das dann auch wirklich tut.
Sorge kann berechtigt sein, Sorge kann aber auch nur das Festhalten an einem vermeintlichen Wunschgedanken sein. Vertrauen ist besser als Sorge, aber blindes Vertrauen ist auch nicht gut.
Eine Tat bereuen kann sentimental sein, zeigt noch nicht notwendigerweise Tugend an. Aus Reue muss Einsicht und Wille erwachsen.
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Goethe - Der Mensch ein Narr?

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Sep 27 2018, 07:55

Die Menschen sind nun einmal so, dass jeder,
was er tun sieht, lieber selbst vornähme, er
habe nun Geschick dazu oder nicht.

* * *

Leben und Leben lassen. Unter dem Gesetz der Harmlosigkeit. Das ist alles was es zu begreifen gibt.

lieber selbst?
Dem anderen etwas wegnehmen?
Die Menschheit hat sich massenhaft ungesunde, unbewusste Muster aufgeladen, die sie wieder loslassen darf...
Wenn man etwas tun will, sollte man sich fragen, ob es zweckdienlich ist. Man darf sich bewusst werden, woher der Antrieb etwas zu tun kommt. Das bedingt nur, dass man nach Innen schaut, ehrlich mit sich ist, und erlaubt.
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Goethe - Liebe auf der Mentalebene

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Sep 28 2018, 08:05

Wer ein Übel los sein will, der weiss
immer, was er will ...

* * *

Ein Übel los sein wollen.
Eine natürliche Reaktion.
Gerade hier ist aber die Gefahr, in die Spaltung zu gehen, sehr gross.
Dann fügt man dem Übel erstmal noch (eventuell viel mehr) Übel hinzu.

Die Göttin der Barmherzigkeit hat viel zu lehren an dieser Stelle.
Liebe umhüllt, schliesst ein.
Hass trennt, spaltet.

=> Was ist Liebe auf der Mentalebene?
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Goethe - Überstandenes Ungemach

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Sep 29 2018, 10:42

Überstandenes Ungemach hat einen
eigentümlichen Reiz.

* * *

Als eine Zelle der Menschheit, Gottes.
Man macht viele Erfahrungen, und solche, die einem alles abverlangen, sind am Ende die befreiendsten.
Sofern man nicht in der Erfahrung untergeht. Der tägliche Kampf.
Was ist überhaupt Ungemach...wie will man das überhaupt wissen.
Wir sind ja hier in Inkarnation.
Das allsehende Auge Gottes.
Innere Stille bedeutet für den Menschen Frieden.
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Goethe - Das Kollektiv und Gedankenformen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Okt 01 2018, 12:50

Es wäre doch hübsch, wenn man es dahin
brächte, dass man wüsste, was die Leute
urteilen müssen.

* * *

Urteilen, das "Spiel" in der Dualität.
Inklusive und exklusive Gedankenformen.
Exklusive Gedankenformen sind ein Graus für die Welt, weil immer mindestens jemand/etwas ausgeschlossen wird. Wir brauchen eine Schulung, die diese grundlegende Wirkung dieser zwei verschiedenen Arten zu Denken aufzeigt. So wie eine materielle Form ist, so ist teilt/spaltet auch eine (entsprechende) Gedankenform und entfaltet unweigerlich, entsprechend dem Gesetz, seine Wirkung. Es ist also eine technische Frage, und sobald sich die Menschheit als grundlegend EINS erkannt hat, ist es nur noch eine logische Konsequenz.

Ohne die Erkenntnis der Menschheit, dass die Menschheit EINS ist, gibt es kein goldenes Zeitalter (im Aussen).


Wenn man wüsste, wie die Leute urteilen "müssen", weil sie nicht anders können, oder sich nicht um etwas anderes bemüht haben, dann könnte man viele Fettnäpfchen vermeiden. Das sind ja kollektive Fronten, und wenn sich der Einzelne nicht etwas (Besseres) für sich (und Alle) herausgearbeitet hat, dann ist er halt "Sklave" im Kollektiv. Freiheit bedeutet auch, innerhalb aller kollektiven Fronten innerhalb der Menschheit innere Gelassenheit bewahren zu können.
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Goethe - Dein eigen Urteil

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Okt 02 2018, 08:02

Sprich unbehutsam nicht dein eigen Urteil.

* * *

Ein eigen Urteil bildet sich, oder auch nicht.
Ein eigen Urteil kann gut sein, oder auch nicht.
Ein eigen Urteil kann strikt im Rahmen von Unterscheidungsvermögen, also ohne Wertung/Prätension sein.
Ein eigen Urteil kann aber auch durchtränkt sein von der eigenen Persönlichkeit. Die Reife der Seele entscheidet an dieser Stelle.

Unbehutsam sollte man gar nichts sagen/sprechen.
Die Sprache ist ein mächtiges Werkzeug, und mehr Schöpfungsorgan denn Kommunikationsmittel.
Grundsätzlich kann man sagen, wie es auch ein Grundsatz für buddhistische Mönche ist, dass wenn man nicht etwas zu sagen hat, das für die Welt von Nutzen ist, man besser gar nichts sagt. Wenn man Schrei-Therapie machen muss, sucht man sich ein einsames Fleckchen, wo man niemanden stört.

Sprich unbehutsam nicht dein eigen Urteil, ist also eine Aufforderung an Selbstgewahrsein. Eine Ermahnung an den Menschen, die für ihn bestmögliche Welt in dem Moment zu wählen. Dazu braucht es eine gewisse innere Losgelöstheit.

Wenn man ein rechtes Urteil zu sprechen hat, so tut man das im Geist der Liebe, ansonsten ist es wertlos.
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Goethe - Vaterland

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Okt 03 2018, 07:51

Wo mir's wohlgeht, ist mein Vaterland! Doch
wäre dieser tröstliche Spruch noch besser
ausgedrückt, wenn es hiesse: Wo ich nütze,
ist mein Vaterland.

* * *

Wenn man nützlich ist dem Ganzen, ohne ausgenutzt zu werden, da ist man auch glücklich.
Der Mensch braucht die Erfahrung, dass er nützlich ist.
Der Mensch ist nicht Konsument, sondern es ist alles ein Austausch.
Vaterland ist eine gute Idee.
Dass Länder separatistisch sind, und sich nicht als Teil einer noch grösseren Einheit erkennen, das ist nicht gut.
Leider muss man auch sagen, dass Nutzen, nützlich sein, leider sehr ausgebeutet wird. Die Welt ist ja ein Spiegel von Gott, was sich auch in den Anstellungsverhältnissen in der Wirtschaft wiederspiegeln könnte, leider aber sind sich die Menschen ihrer wahren Rolle da oft nicht bewusst.

Vaterland, könnte man sagen, ist der Geist Gottes.
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Goethe - Demut

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Okt 15 2018, 13:46

Der nur verdient geheimnisvolle Weihe,
Der ihr durch Ahnung vorzugreifen weiss.

* * *

Ein Hinweis auf die Demut.
Geheimnisvolle Weihe, etwas Heiliges.
Geheimnisvolle Weihe, bedingt eine gewisse Unpersönlichkeit und Selbstlosigkeit.
Wenn man das Ich-Spiel spielt, ist geheimnisvolle Weihe ausgeschlossen.
Ahnung heisst, das man bereit ist, seinen Verstand erleuchten zu lassen.
Es gibt nichts zu erreichen. Die Ego-Mittel führen nirgendwo hin.
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Goethe - Der gute Wille

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Okt 16 2018, 07:56

Aber wie sollte die Welt sich verbessern? Es
lässt sich ein jeder
Alles zu und will mit Gewalt die andern
bezwingen.
Und so sinken wir tiefer und immer tiefer
ins Arge.

* * *

Der Mensch muss seinen Willen anwenden und handeln.
Es ist, was es ist.
Das Zeitalter des siebten Strahls ist das Zeitalter, wo 'alles' offenbar wird, wo alles aufgedeckt wird.
Die Menschheit hat sich ja angeblich schon entschieden, für Frieden und Teilen auf der Welt, ganz objektiv manifest.

Die Anderen bezwingen? Zusammenarbeit. Ganz banal. Wer das nicht kann, braucht (vorübergehend) eine Zwangsjacke.

Damit nicht Alle und Alles immer mehr ins Arge sinkt, braucht es nur eins, den Willen zum Guten.
Dieser Wille ist mächtig genug, Missstände zu beseitigen, und das HickHack des Persönlichen zu ignorieren.
Der gute Wille ist echte Inspiration.

Wenn es die Medien und die äussere Regierung nicht machen, dann muss man eben selbst besser sein, und auf diesen Willen zum Guten hören.
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Goethe - Einfachheit, das Gesetz

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Okt 17 2018, 07:52

Ich sage immer und wiederhole es, die Welt
könnte nicht bestehen, wenn sie nicht
so einfach wäre.

* * *

Einfach - Kompliziert.
Einfachheit ist ganz einfach Erleuchtung, einen klaren, direkten Geist zu haben. Einen Geist ohne Zweifel, ohne Abweichung.
Der Mensch mit seinem Gerhirn, mit seinem Verstand, kann alles unendlich kompliziert machen.
Geist ist einfache, direkte Wahrnehmung.
Die unendliche Komplexität des Universums ist nicht etwas, das man begreifen könnte, es ist höchstens etwas, das man Schauen kann.

Die Einfachheit, die hier gemeint ist, beschreibt auch das Gesetz, nach dem sich alles ordnet. Für die Schöpfung ist das höchste Gesetz wie ein Befehl, eine Anordnung, die ausgeführt wird. Wahrheit ist einfach, und so ist auch die Tugend von 'Hod' Wahrhaftigkeit.

Das Gesetz drückt sich auch im Instinkt aus, der überall vorhanden ist. Was sagt dieser Urinstinkt? Einheit.

Die Welt ist so einfach, dass man sie nicht begreifen kann.
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Goethe - Manifestationsarbeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Okt 18 2018, 08:04

Dass sich das grösste Werk vollende,
Genügt ein Geist für tausend Hände.

* * *

EIN Geist
Tausend Hände.
Die letzte Vollendung IST die ultimative Einheit. Endgültige Verschmelzung, Alles geht auf im Einen.
EIN Geist und viele Geister.
Die Geiste teilen sich die Arbeit.

Das Werk der geringeren Bauleute, die auf jeden Wunsch der Persönlichkeit reagieren. (Bauen im Sandkasten)
Das grosse Werk, die Manifestation des Reiches Gottes (auf Erden).
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Goethe - Was uns antreibt

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Okt 19 2018, 08:00

Das Gleiche lässt uns in Ruhe; aber der
Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.

* * *

Warum auch immer es so ist, es gibt viele Widersprüche in der Welt, es gibt viele Widersprüche im Menschen.
Das Streben nach Gleichheit, nach Einheit, Einheitlichkeit, ohne aber die Individualität zu verlieren.
Davon sind wir aber als Menschheit noch weit entfernt.
Momentan wollen wir die tiefen Grundübel ausmerzen. Die Spaltung, die Trennung. Auf einer ganz banalen, alltäglichen Ebene.

Solange man in sich selbst einen Widerspruch hat, ist man notgedrungen zu Aktivität gezwungen.
Man kann sich entscheiden, für Spaltung aller Art, oder für Einheit aller Art.
Es gibt auch den freiwilligen Dienst.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Okt 23 2018, 11:00

Goethe - Perspektiven

Tiefe Wunden schlägt das Schicksal,
aber oft heilbare.

* * *

Heilbar.
Hoffnung.
Nüchternheit.
Leidenschaftslosigkeit.

Heil sein heisst tatsächlich voll und ganz heil zu sein. Kein Halb-Heil, kein wenn-aber-heil. Heilung ist entweder allumfassend, unbedingt, oder gar nicht.

Was ist eine Wunde. Das Gefangensein in einer Perspektive des Leids, der Trennung. Heilung ist das Annehmen einer Perspektive der Einheit. Es ist also mehr die Perspektive als die Sache, die der Heilung bedarf.
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Goethe - Suchen...

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Okt 25 2018, 21:45

Benutze redlich deine Zeit!
Willst was begreifen, such's nicht weit.

* * *

Begreifen erlaubt man.
Redlich seine Zeit nutzen, heisst nicht zu verzerren. Heisst gegenwärtig sein.
Weit suchen...man erlaubt nach Innen. Weiter suchen, mit dem mind, Kopf, Verstand... verzerrt völlig die Grössenverhältnisse.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Okt 26 2018, 12:53

Goethe - Gedankenformen der grossen Weisen

Verzeiht! es ist ein gross Ergetzen,
Sich in den Geist der Zeiten zu versetzen,
Zu schauen, wie vor uns ein weiser Mann
gedacht
Und wie wir‘s dann zuletzt so herrlich weit
gebracht.

* * *

Man darf sich gerne unter die Gedankenformen, Ideen der grossen Weisen stellen. Anstatt soviel zu denken (mind), lieber einen Gedanken vertiefen. Man kann einen grossen Gedanken noch weiter ausarbeiten, seine spezifische Energie/Qualität hinzufügen. Das hat genau nichts mit dem Denken der Persönlichkeit zu tun. Letzteres reibt sich wieder in den Mühlen des Reibungsfeuers auf, hat also keinen Bestand.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Nov 12 2018, 12:57

Goethe - Ärzte

Ein Leibarzt muss zu allem taugen;
Wir fingen bei den Sternen an
Und endigen mit Hühneraugen.

* * *

Die angemessene Form für „Leibarzt“ in diesem Zeitalter ist, dass er den Menschen zuerst und grundsätzlich als spirituelles Wesen versteht, als Seele in Inkarnation.

Ein Leibarzt kann nicht mehr nur die reine Äusserlichkeit behandeln, dann unterliegt er ja Einbildung. Die Äusserlichkeit kann theoretisch eins sein mit der Innerlichkeit. Allgemein kann man sagen dass es an Grausamkeit/Folter grenzt, wenn ein Arzt nicht den Menschen (tatsächlich) sieht. Unsere Ärzte sind auch nur Menschen, und nicht allwissende (und leider auch nicht allmächtige) Götter.

Das Leben ist ein Mysterium. Die Antwort kann dir höchstwahrscheinlich kein Arzt wirklich geben. Und den Archetypen den man beim Arzt sucht ist doch der Vollkommener Fülle und Gesundheit.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Nov 13 2018, 11:14

Goethe - Wahrnehmung

Im ganzen können wir vieles aufopfern,
aber uns im einzelnen herzugeben ist eine
Forderung, der wir selten gewachsen sind.

* * *

Das Einzelne ist immer ein Teil des Ganzen. Einzeln ist nicht gleich getrennt.
Opfer, sich hergeben geht nur in der Stille. Sonst fehlt das Bewusstsein dafür.
Das persönliche Opfer muss immer ein positives sein. Opfer ist ein Willensakt.
Vor dem Willensakt und nach dem Willensakt ist man nicht derselbe, was die individuelle Wahrnehmungsmöglichkeit betrifft.
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Goethe - Die Kraft der Überzeugung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Nov 14 2018, 09:48

Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft,
das auszuführen, wovon er überzeugt ist.

* * *

Überzeugung ist durchaus eine sehr starke Kraft.
Glauben kann Berge versetzen.
Aber oft ist es doch etwas seltsam, wovon die Menschen überzeugt sind.
Warum sind die Menschen nicht überzeugt von der Wahrheit Gottes, von die Liebe Gottes, von der Barmherzigkeit Gottes, vom Schwert Gottes?
Rechte Überzeugung.
Es ist gut, von etwas überzeugt zu sein, um sich dann belehren oder erleuchten zu lassen.
Man ist also ganz ernst, aber nicht 'verkrampft', von etwas überzeugt.
Wenn Kinder spielen, spielen sie auch mit einem gewissen Ernst.
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Goethe - Stellungen zur Aussenwelt

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Nov 15 2018, 22:10

Falsche Stellungen zur Aussenwelt. Wer hat sie
nicht?
Jede Lebensstufe hat die ihr eignen.

* * *

Rechte Beziehung.
Damit sich rechte Beziehung im Aussen manifestiert muss man es auf Leben und Tod wollen.
Reche Beziehung muss einem dazu also das Wichtigste überhaupt sein. Also wichtiger als allfällige Persönlichkeitsbelange.
Rechte Beziehung ist ja auch rechte Beziehung zu sich selbst, und muss absolut alles persönlich Notwendige miteinbeziehen.

Stellungen zur Aussenwelt sind zuerst Empathie/Empfindungsvermögen und égalité. Eigentlich ist es nicht so schwierig, weil der Mensch von Natur aus gut ist. Einfach diese Natur im Zusammensein erlauben.
Der Mensch, ein Mensch, die Menschheit. Alles hilft sich gegenseitig, und so auch sich selbst.

Bei Stellungen zur Aussenwelt: Rechte Beziehung 'denken' / als Obersatz nehmen, und mit gaaaanz viel Geduld unterfüttern.
Maitreya denkt auch rechte Beziehung und hat auch ganz viel Geduld.
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Re: Goethe-Sprüche

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Nov 16 2018, 13:37

Goethe - Das Vortreffliche

... denn worin besteht die Barbarei anders
als darin, dass man das Vortreffliche nicht
anerkennt.

* * *

Das Vortreffliche anerkennen
Aspiration
Höhere Gesinnung und niedere Gesinnung
Zuerst muss man das Vortreffliche überhaupt wahrnehmen, merken was es bedeutet, merken was es für die Menschheit und das Leben aller bedeutet.
Bis man es selbst will.

Das Vortreffliche wählen heisst die beste aller Welten zu wählen. Die Menschen müssen anfangen zu denken was das beste für Alle ist.
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Goethe - Feigheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Dez 15 2018, 09:57

Der Feige droht nur, wo er sicher ist.

* * *

Feigheit - Mut, Tapferkeit, Heldentum
Der Feige hat Angst etwas zu verlieren.

Feigheit kann die Welt in die Knie zwingen. Leben ist lebensgefährlich. Solang der Mensch an seinem niederen Selbst festhält kann er kein Held sein. Der Mensch WIRD sterben. Aber es muss ja auch nicht alles immer Kampfhandlung sein...

Was soll Drohen bringen?
Der Rechtschaffene hat es nicht nötig zu drohen. Er spricht Recht.
Drohen wo man nicht sicher ist, ist dumm.
Drohen wo man sicher ist, ist schäbig.

Nicht feige sein auf den Menschen bezogen heisst erstmal, dass er bereit ist, sich seinem Schicksal zu stellen, mit allem was das impliziert. D.h. er empfängt alle seine Fehler, seine Schattenseiten, aber auch seine Lichtseiten.
Es heisst auch, dass er bereit ist, die Kontrolle aufzugeben. Eine Qualität die doch sehr gebraucht wird. Wenn jemand alles richtig macht, aber die Kontrolle nicht aufgeben kann/will, wird er nicht zu den "grösseren Mysterien" vordringen können.
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Goethe - Beharrlichkeit und Erlauben

Beitrag  Simhanada Morahs am So Dez 16 2018, 12:26

Das Angenehmste, was Sie mir aber melden
können, ist Ihre Beharrlichkeit.

* * *

Beharrlichkeit und Erlauben.
Eine gute Kombination.
Es braucht Beharrlichkeit, weil man sonst hinweggeschwemmt wird.
Und es braucht Erlauben, weil man sich sonst in Egogeschichten verliert.

Der Mensch ist in der Mitte, der Mensch hat es in gewisser Weise am Schwersten. Denn er unterzieht sich der Prüfung des freien Willens. Dem Mensch ist die Aufgabe gegeben, 'alle' Kräfte, die ihm gegeben, recht anzuwenden (sprich Harmlosigkeit). Der Mensch ist seiner wahren Natur nach an zartes Wesen. Das Herz des Menschen an sich möchte Freiheit und Freude leben.
Grenzenlos leben auf einem begrenzten Planeten?
Kerker = Trauer
Kein Wunder gehört zu Binah die Vision der Trauer
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Goethe - Fliegen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Dez 17 2018, 07:49

Willst fliegen und bist vorm Schwindel
nicht sicher?

* * *

Sich zu sehr in Sicherheit wiegen wäre töricht. Das würde zu Fahrlässigkeit führen.
Urvertrauen hingegen ist essenziell wichtig. Wie will man vor die Tür gehen ohne Urvertrauen?
Wenn man sich in neue Gefilde begibt, ist man zuerst unsicher, umso achtsamer. Das ist zumindest das, was angemessen ist. Man möchte sich ja den Gegebenheiten entsprechend verhalten können. Was es also braucht ist praktische Erfahrung, bis man etwas in und auswendig kennt. Bis man blind hindurchgehen kann. Dann kommt die nächste Stufe, oder das nächste Thema.
Fliegen heisst Souveränität. Meisterschaft.
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Goethe - Ebbe und Flut

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Dez 18 2018, 07:53

Und wenn die Flut dich noch so vorwärts führt
Die Ebbe gleich wird dich zurücke reissen.

* * *

Wie verhält man sich in Flut und Ebbe?
Achtsamkeit.

Der Mensch, ein winziger Punkt innerhalb gigantischer Kräfte.
Gleichgewicht, Stabilität, ewig eins in der Göttlichkeit.
Entsagung, Liebe.
Als Mensch darf man lernen, in sich zu ruhen.
Am besten ist es, wenn man Gott im Innern dich höchste Ehre zukommen lässt.
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Goethe - Fordern

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Dez 19 2018, 10:46

Dem, der viel erlangen kann, geziemt,
viel zu fordern.

* * *

Fordern. Das Universum ist unendlich geduldig.
Es gibt Anforderungen. Um X zu erreichen, muss man Y erfüllen.
Fordern, Forderung, sollte losgelöst sein von persönlichem Haben-Wollen, von Drohung usw.
Eine Forderung kann man auch als unbeugsame Absicht verstehen. Wenn man mit Forderung arbeitet ist also unbedingt darauf zu achten, dass man das Gesetz einhält, den freien Willen unangetastet lässt usw. Aus dem persönlichen Selbst (unbeugsame) Forderungen zu stellen ist also nicht sehr klug, und auch unmöglich.
Fordern basiert auf dem niederen Selbst, das sagt "Welt, gib mir mal". Das ist hauptsächlich unbewusst, bzw. jeder Mensch mit ein bisschen Zartheit wird diesen Satz verfeinern. Genau genommen ist diese Haltung, die leider (gerade in der härteren Wirtschafts- und oder Männerwelt) noch verbreitet ist, eine Katastrophe (für Mensch, und Planet). Die "Ich nehme mir" Mentalität. Frauen mögen da etwas dezenter vorgehen, aber andere Gefangen nehmen ist nun auch nicht unbedingt das höhere Ideal.

Einem Gott-Sohn der alles gibt, wird selbstverständlich auch alles gegeben. Das Universum ist ja so, dass wer frei gibt, erhält auch frei. Gott sei Dank ist Gottes "Wirtschaftssystem" anders aufgebaut als das von Menschen kreierte.
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Goethe - Die schöne menschliche Form

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Dez 20 2018, 07:57

Wer sich zu der Idee von der bedeutenden
und schönen menschlichen Form
emporgehoben hat,
wird alles übrige bedeutend und schön
hervorbringen.

* * *

Der Mensch ist ein vielfältiges Wesen. Er trägt vieles an Gutem, Schönem, Schlechtem, Unschönem in sich. Das, was in ihm ist, darf er abarbeiten, transformieren, erheben, reinigen. Es muss ja noch nicht einmal etwas mit ihm direkt zu tun haben. Wir Menschen sind ja solidarisch und helfen uns alle gegenseitig und so dürfen wir am Transformationswerk der gesamten Menschheit teilhaben.
Die schöne menschliche Form muss man wollen. Man muss diesem Ideal mindestens genügen wollen. Man muss noch mehr um es hervorzubringen.
Jeder Mensch hat automatisch an der menschlichen Evolution teil, etwas anderes ist es, bewusst Gutes tun zu wollen und es auch zu tun. Gutes tun wollen wiederum ist unbedingt ein Erlauben, ansonsten stolpert man auf dem Pfad der Mitte. Das ist auch in Ordnung, aber es ist empfehlenswert es dann auch zu merken, und sich entsprechend zu erneuern (bis man vermutlich wieder hinfällt).
Wer sich der schönen menschlichen Form absolut verschrieben hat, sieht auch gar nicht mehr die Möglichkeit anders zu handeln.
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Goethe - Glück und Leid

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Dez 21 2018, 07:57

Leicht ist's folgen dem Wagen,
Den Fortuna führt ...

* * *

Das Glück.
Glücklich sein. Ich.
Glückseligkeit.
Zwei Seiten, Glück und Unglück. Subjektiv.
Objektiv gibt es nur das Werk.
Selbstakzeptanz kümmert sich am alle Seiten, egal was. Die Selbstakzeptanz ist wie die Liebe Gottes, die kein Urteil kennt, nur Annahme.
Eine weise Menschheit sorgt dafür, Balance zu halten, nicht zu weit nach link oder rechts auszuschlagen.
Glück, Unglück, an beidem darf man nicht hängen.

Es ist etwas anderes, in der Schöpfung zu sein, und darin lernen sich zurechtzufinden,
als auf grüner Wiese planen zu können. Man weiss ja nicht einmal wie Gott die Schöpfung gemacht hat.

Leid und Selbstakzeptanz.
Glück und Selbstakzeptanz.
Die Selbstakzeptanz des Glück ist nicht unbedingt leichter als die Selbstakzeptanz des Leids.
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Goethe - Affenverstand

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Dez 22 2018, 11:42

Genug er war Original,
Und aus Originalität
Er andern Narren gleichen tät.

* * *

Originalität
Sich selbst sein.
ERlauben.
Die Welt ist voll von Myriaden Kama-Manas Gedankenformen. Nichts davon ist wirklich neu.
Originalität geht mehr in Richtung geistige Intuition, als dass etwas neues geschaffen wird.
Neu und Alt, Bekannt, Unbekannt beruht nur auf unserem begrenzten Gesichtskreis.
Darum auch das Bedürfnis, der Glaube, irgendwohin rennen zu müssen, irgendwas zu erreichen, irgendwas zu machen, getrieben zu sein, etc.
Der Mensch muss notwendigerweise etwas in/aus/mit seinem Leben machen, muss einen Alltag leben, weil er gar nicht anders kann, weil alles Bewegung ist und er sich mitten in den Zahnrädern der Mühle befindet.
Man kann 'es', was immer es ist, in Frieden tun, in Ruhe, Einheit.
Oder man kann noch in der Dualität leben.
Beides existiert parallel.

Der 'monkey mind', der Affenverstand, kann sehr sehr schnell unterwegs sein. Ist ein eifriges Äffchen. Kann sein dass in Westen, besonders in den Industriestaaten, der Affenverstand massiv überbetont wird. Es ist nicht der Affenverstand, der die Welt regiert. Und auch wenn der Affenverstand sehr clever sein kann, er wird nie die Welt regieren.

Es ist halt nötig, dass in der Schule wieder mit der 'Ruhe des Geistes' gearbeitet wird.
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Goethe - Freundschaften

Beitrag  Simhanada Morahs am So Dez 23 2018, 08:47

Denn was man durch einen gleichgesinnten
Freund erfährt, ist nahezu, als wenn man es
selbst erfahren hätte.

* * *

Geschichten teilen. Mitleben. Wir teilen ständig unsere Geschichten, bewusst, unbewusst.
Das lustige ist ja, dass es in der Erfahrung eigentlich gar keine Trennung gibt. Meine Erfahrung ist deine Erfahrung und deine Erfahrung ist meine Erfahrung. Das allein könnte einem schon ein Trost sein, wenn man sich einsam, verlassen, allein dünkt.

Freundschaft. Herzliche Verbundenheit. Der Mensch braucht Freundschaften, selbst als Einsiedler pflegt man Freundschaft mit der Natur etc.
Für etwas so essentielles sind Freundschaften, auf dem Herz basierend, doch recht rar.
Wenn sich die Menschheit mehr auf rechte menschliche Beziehungen konzentrieren würden, bräuchte es auch nicht so viel „Trostsuche“ im Materiellen.
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Goethe - Gottes Gnade

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Dez 24 2018, 11:14

Alles geben Götter, die unendlichen,
ihren Lieblingen ganz,
Alle Freuden, die unendlichen,
Alle Schmerzen, die unendlichen, ganz.

* * *

Wer ist ein Liebling der Götter?
Der sein Herz öffnet. Der sich ergibt. Der es erlaubt. Die Götter hätten längst Frieden auf Erden hergestellt, wenn es denn das Menschenreich wollte. Fülle. Segen. Unendlichkeit.

Viel was der Mensch verbockt, ist seine eigene Wahl.
Und doch ist der Mensch in ein System geboren, das er nicht beherrscht, und auch nicht versteht.

Was auch immer ist, wir kennen Gottes Gnade, und dass wer sich öffnet, erlöst wird. So will es das Gesetz. Erlösung kann natürlich heissen, dass man zuerst ganz viel Verleugnetes Empfangen muss. Aber wer standhaft bleibt darin, der wird auch das Ende davon erreichen.
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Goethe - Das ursprüngliche Licht

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Dez 25 2018, 11:08

Goethe - Das ursprüngliche Licht

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Goethe - Unbewaffneter Widerstand

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Dez 26 2018, 11:01

Das Beste ist die tiefe Stille, in der ich gegen die
Welt lebe und wachse und gewinne, was sie mir
mit Feuer und Schwert nicht nehmen können.

* * *

Tiefe Stille. Frieden. Das Ende des Kampfes.
Eine Andeutung gegen die Welt leben, im Sinne von nicht mitgehen mit ihrem unkontrollierten Strom (Potenzierte Mondkräfte). Die Welt ist aber nicht der Feind, man lebt FÜR die Anderen. Wo einem die Welt was aufzwingen will ist man auf Leben und Tod (innerlich) nicht einverstanden. Das ist etwas anderes als Rumzicken. (Räusper). Wenn „die“ Krieg führen wollen, sollen sie Krieg führen. Man muss sich ja nicht daran beteiligen.
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Goethe - Innerer Reichtum

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Dez 27 2018, 10:16

Nur uns Armen, die wir wenig oder nichts
besitzen, ist es gegönnt, das Glück der
Freundschaft in reichem Masse zu geniessen.

* * *

Wie kann man das Glück der Freundschaft geniessen?
Durch Leerheit, durch Neutralität. Dann ist man auch allem und jedem ein Freund.
Arm sein, heisst also, innerlich achtsam zu sein. Die Menschen verwechseln ja ganz viel Masse haben mit Reichtum. Der Arme ist also nicht arm, sondern innerlich reich, aber kein Reichtum den man greifen kann. Wie ein Adler, der sich hinsetzt auf/bei einem, wenn man still und ruhig ist.

In der kommenden Welt der Fülle sind Gott sei Dank solche Dinge wie materielle Versorgung, meins deins, Haben, Gier, nicht mehr ein primärer Fokus im Menschenreich. Das Leben beginnt quasi erst, könnte man sagen.
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Goethe - Die Gezeiten

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Dez 28 2018, 10:18

Was man zu heftig fühlt, fühlt man nicht
allzulang.

* * *

Fühlen. Wechsel. Es ist gut, intensiv in etwas hineinzugehen, es intensiv zu empfinden, solange man auch wieder ruhig hinausgehen kann.
Am fühlen sollte man sich nicht festhalten, deshalb hat diese Welt einen ruhigeren Grundton dringend nötig, anstelle des Aufgebauschten. Wenn das Aufgebauschte die Menschen glücklich machen würde, wäre es gut, aber es macht die Menschen nicht glücklich sondern nur süchtig und nervös. Rausch und Taumel. Unwissenheit ist das Problem.

Es gibt kleine Wogen, die sich ausgleichen.
Es gibt grosse Wogen, die sich ausgleichen.
Es gibt tiefe, und riesige Wogen, die sich ausgleichen.
Es gibt Gezeiten.
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Goethe - Maya

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Dez 29 2018, 13:15

Willst du dich am Ganzen erquicken,
So musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.

* * *

Das Ganze. Das Kleinste. Können wir das Ganze im Kleinsten erblicken? Eine so einfache Frage und schon sind 99.9% der menschlichen Theorien und Gedankenformen hinfällig. Maya. Der Schleier. Man sieht die Wirklichkeit nicht mehr. Verloren.
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Goethe - Nachgiebigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jan 07 2019, 18:44

Nachgiebigkeit macht immer alle Mühe und
Arbeit halb verloren.

* * *

Nachgiebigkeit. Schwäche? Emotionale Polarisation? Ein Krieger kämpft bis zum Tod, benutzt jedoch niemals Gewalt, weder gegen sich selbst noch gegen Andere.

Gegensatz: Mentale Polarisation aber mit Ego verbunden. Potenziell viel destruktiver. Das Herz sollte stets dabei sein, ansonsten ist jegliches Denken wertlos. Herz heisst nicht sentimental, sondern vielmehr eine inklusive Geisteshaltung, was wiederum dem Gesetz der Liebe entspricht. Mit Geduld als Grundsatz arbeiten.

Recht übertrumpft Nachgiebigkeit. Nachgiebigkeit ist nicht Liebe. Liebe ist klar und wahr, und offen.

Recht ist nicht Grausamkeit.

Recht und Liebe/Geduld sind Freunde.

Nachgiebigkeit ist ein Makel der Persönlichkeit, den sie selbst nicht überwinden kann. Sie braucht dafür den dynamischen Willen der Seele.
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Goethe - Gleichgewicht

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jan 08 2019, 10:19

Lasst Fantasie mit allen ihren Chören,
Vernunft, Verstand, Empfindung, Leidenschaft,
Doch, merkt euch wohl! nicht ohne Narrheit
hören!

* * *

Die Welt als Funktion ist schon perfekt.
Es ist der Mensch, der sich um ein Gleichgewicht in allen Dingen bemüht. Gleichgewicht kommt so oder so, die Frage ist ob man es erlaubt oder nicht.

Fantasie gepaart mit Glauben ist ein machtvolles Instrument. Ohne Fanatismus Smile.
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Goethe - Reue

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jan 15 2019, 09:45

Tat steht mit Reue, Handeln mit Sorge in
immerwährendem Bezug.

* * *

Taten und ihre Wirkungen.
Reue? Mitgefühl.
Mitgefühl ist der grosse Bereiniger.
Mitgefühl ist gehört zu den wichtigsten Qualitäten die man als Mensch verwirklichen darf.
Wer ins Mitgefühl geht öffnet sein Herz und bricht erstmal heulend zusammen.
Auch wird dabei der ganze Schrott im mind hinweggefegt.

Reue und Sorge sorgen dafür dass der Mensch wachsam und achtsam bleibt.
Vertrauen?
Es ist alles eine Frage des Masses, des Gleichgewichts.
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