Goethe-Sprüche

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Mit Bleistift ...

Beitrag  Frau Holle am Sa Okt 17 2015, 21:12


Gescheite Gedanken kommen von Oben | Walhalla

und Pflegen tut man von Unten nach Oben | Mathematik

Man kann den Mentalkörper aber prinzipiell auf Alles ausrichten, meditieren. | Selbstverwirklichung


Simhanada Morahs schrieb:Alles Gescheite ist schon gedacht worden; man
muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

* * *

Gescheite Gedanken kommen von Oben, und Pflegen tut man von Unten nach Oben.
Die Gedanken sind nicht so frei, wie man gerne glauben würde. Man denkt ja in der Regel nur innerhalb des gegenwärtigen Gedankenformen der Menschheit.
Man kann den Mentalkörper aber prinzipiell auf Alles ausrichten, meditieren. Man kann auch einfach nur den Spannungspunkt halten. Selbstverständlich ist es falsch, "ich" zu sagen. Es gibt nicht mein Gedanke. Gerade auf der Mentalebene sollte das offensichtlich sein.

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Das Nützliche

Beitrag  Simhanada Morahs am So Okt 18 2015, 14:02

Ich verlange nicht, dass alles Genuss sei, ich
suche nur alles zu nützen, und das gerät mir.

* * *

Genuss ist nicht Faulenzen.
Genuss ist relativ.
Genuss heisst nicht, sich gehen zu lassen.
Genuss muss nicht Gier sein. Und auch nicht Hass.
Trennung geht nicht.
Ganzheit.
Man kann sich nicht vom Ganzen abtrennen um ganz zu werden.

Zuerst will man das (allen) Nützliche, dann kann man auch geniessen.
Wenn man zuerst den Genuss sucht wird das schwierig.
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der Unterhalt des Menschen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Okt 19 2015, 08:51

Goldreich werd ich nie, desto reicher an
Vertrauen, gutem Namen und Einfluss auf die
Gemüter.

* * *

Zum Glück wird Maitreya alle Menschen dazu auffordern zu teilen / das Prinzip des Teilens zu Verwirklichen. Global. Wenn das Teilen erst mal verwirklicht ist, kann die Menschheit ja viel freier überlegen, was man denn nun tun kann. Goldreich zu werden erscheint dann plötzlich nicht mehr so attraktiv. Wenn für den Unterhalt jedes Menschen gesorgt ist...
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JA, wir wollen

Beitrag  Frau Holle am Di Okt 20 2015, 22:55

.

Mit Bleistift:

Gehorsam ist die Ursache
Gutes Sozialverhalten ist die Wirkung
und beides ist notwendig.


Simhanada Morahs schrieb:Ruf ich, da will mir keiner horchen;
Hab ich das um die Leute verdient?
Es möchte niemand mehr gehorchen,
Wären aber alle gern bedient.

* * *

Konsumgesellschaft. Verblendung. So einfach ist das. Gott soll ihnen jeden Wunsch erfüllen und sie selbst sollen allmächtig sein. Es sind ja alle, um einem selbst zu dienen, nicht? Zum Glück denken nicht alle so. Aber es bleibt dennoch so, dass man nur durch eigene Anstrengung weiterkommt und lernt. Man muss schon WOLLEN, sonst können die Engel sich fusselig reden und bringt doch nix.


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Freiheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Okt 26 2015, 07:15

Jeder Mensch in seiner Beschränktheit muss
sich nach und nach eine Methode bilden,
um nur zu leben.

* * *

Das Leben ist frei von Begrenzung und Form.
Der Mensch ist auf dem Weg, diese Freiheit zu erlangen.
Achtsamkeit ist eine überragende Methode.
Leid führt ja zur Sehnsucht nach dieser Freiheit. Mit ein bisschen Achtsamkeit könnte schon so viel Leid vermieden werden. Man kann auch mitgehen mit Freude, und muss nicht mit dem Stachelstock getrieben werden.
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Fester Sinn und guter Mut

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Okt 27 2015, 08:05

Ach, ihr Götter! grosse Götter
In dem weiten Himmel droben!
Gäbet ihr uns auf der Erde
Festen Sinn und guten Mut,
O wir liessen euch, ihr Guten,
Euren weiten Himmel droben!

* * *

Der gute Mut und der feste Sinn sind ja prinzipiell vorhanden. Aber der Mensch muss ihn auch wählen und wollen. Immer wieder aufs Neue.
Wenn die Menschheit ihre Aufgabe verantwortungsvoll erfüllen würde, würde das sicherlich auch vieles für alle anderen Naturreiche einfacher machen.
Aber ich glaube die Götter freuen sich über echte Zusammenarbeit mit den Menschen.
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Bestreben

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Okt 28 2015, 12:43

Wie selten ist die Nachsicht gegen kühnes
misslungenes Bestreben! Wie selten die Geduld
gegen den langsam Werdenden!

* * *

Kühnes Bestreben, Mut, ist sehr wichtig. Auch der Wille zum Sieg. Man stellt sich (innerlich) der Gefahr. Man steht zu sich selbst, man steht zu Gott. Und man verzichtet aber auch auf Anspruch, weil es geht nur das, was geht. So ist es eben, ob man es mag, oder nicht.

Die Menschen müssen auch nicht ständig beurteilen, ob der das gut macht oder nicht. Die Menschen sind fanatisch am beurteilen. Es ist eine gigantische Neurose.

Man weiss ja gar nicht, ob ein langsam Werdender wirklich langsam ist. Vielleicht ist er viel früher am Ziel als der, der sichtbar von einem zum nächsten rennt.
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Die Natur

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Okt 29 2015, 08:18

Die Natur hat nur eine Schrift, und ich brauche
mich nicht mit so vielen Kritzeleien
herumzuschleppen.

* * *

Mit der Natur kann man gut über Empfindung und Stille kommunizieren. Ich glaube, die Natur macht nicht den Fehler, so viele Fehlinterpretationen zu machen, wie der Mensch das tut. Von Gott und der Natur kann man also noch ganz ganz viel lernen.
Der Mensch wählt, in welcher Welt er lebt. Er hat die Wahl.
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Opfer

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Okt 30 2015, 08:10

Wo es so viel Unzureichendes gibt wie in dieser
Welt, wird nichts ohne Opfer erreicht; man hat
nur die Wahl zwischen grossen und kleinen.

* * *

Ohne Opfer geht nichts. Man muss schon etwas opfern, damit etwas Neues kommen kann. Wenn man stirbt, wird man sein äusseres Selbst sowieso opfern müssen. Man hat quasi die Wahl, es schon vorher freiwillig und bewusst zu tun.
Prinzipiell wird das "Niedere" im Menschen dem "Höheren" geopfert. Die Göttlichkeit regiert. Es ist so einfach. Die Göttlichkeit regiert.
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Glauben

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Nov 02 2015, 07:55

Du bist gerettet, wenn du glauben kannst.

* * *

Kann man gerettet sein?
Kann man verloren sein?
Welches ich?

Um Glauben zu können, muss man innerlich doch ein Kind sein. Man glaubt an etwas Unsichtbares, man glaubt an die Seele, Gott, und durch aufrichtigen Glauben entwickelt sich Gehorsam.

Ein Kind kann alles glauben.
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Reinigung

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Nov 03 2015, 07:50

Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
So reinge unseren Glauben!

* * *

Die Flamme ist eine reine Widerspiegelung der Seele. Der Rauch ist die Maya und Illusion der Welt, die Persönlichkeit. Was hält uns davon ab, unbedingt zu glauben? Sich bewegen, so kann auch der Rauch wieder wegfliessen. Letztlich ist es immer eine Erkenntnis von "Ich bin es nicht".
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Glauben

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Nov 05 2015, 08:03

Das eigentliche, einzige und tiefste Thema
der Welt- und Menschengeschichte, dem alle
übrigen untergeordnet sind, bleibt der Konflikt
des Unglaubens und Glaubens.

* * *

Die Frage ist, wie tief dass man glaubt.
Wie frei die Gedanken sind, frei von Fehlvorstellungen.
Wie sehr der Glaube in einen Willen übergeht, den Willen zu tun, was nötig ist.
Der Glaube richtet sich ja immer nach Oben aus, das ist also schon mal gut.
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Anhalten

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Nov 06 2015, 07:59

Man erblickt nur, was man schon weiss und
versteht. Oft sieht man lange Jahre nichts, was
reifere Erkenntnis und Bildung uns an dem täglich
vor uns liegenden Gegenstand erst gewahren
lässt.

* * *

Das Geheimnis liegt darin, anzuhalten, und neue Erkenntnis, neue Wahrnehmung zu erlauben. Der Mensch muss sich über das, was er kennt, erheben. Der Blitz muss in den Turm einschlagen. Was wir glauben zu wissen, ist nicht so wichtig, wichtig ist die Erfahrung im Augenblick, und diese auch in aller Tiefe zu erfassen.
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Auflösung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Nov 09 2015, 07:56

Vom Reinen lässt das Schicksal sich versöhnen,
Und alles löst sich auf im Guten und im Schönen.

* * *

Wer rein ist, ist frei.
Hat man sich entschieden, muss das Spiel nicht mehr gespielt werden, und alles löst sich auf. D.h. die Illusion löst sich auf, und nur das Wahre bleibt zurück.
Wir kehren zurück.
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Jetzt

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Nov 12 2015, 08:09

Tätst du zur rechten Zeit dich regen,
Hättst du's bequemer haben mögen.

* * *

Es gibt den leichten und den harten Weg. Beide Wege führen ans Ziel. Wir wählen jeden Moment selbst. Was ist der rechte Weg.
Das Jetzt ist das Jetzt.
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Des eigen Schicksals Schmied

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Nov 13 2015, 08:06

Wer Pech knetet, klebt seine eigenen Hände
zusammen.

* * *

Das Denken im Licht halten.
Den Spannungspunkt halten.
Das, worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt, wächst. Will man also für das Ganze denken? Oder will man sich doch lieber absondern. Gegen andere zu denken ist sicherlich nicht empfehlenswert, gelinde gesagt.
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Goethe - sich untereinander nützlich sein

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Nov 16 2015, 07:54

Du willst nach deiner Art bestehn,
Musst selbst auf deinen Nutzen sehn!
Dann werdet ihr das Geheimnis besitzen,
Euch sämtlich untereinander zu nützen;
Doch den lasst nicht zu euch herein,
Der andern schadet, um etwas zu sein.

* * *

Harmlosigkeit ist immer der Massstab. Wenn man nicht sagen kann, dass man selbst harmlos ist, sollte man sich selbst nochmal überdenken. Natürlich muss man sich erstmal die Frage stellen (können), ob man harmlos ist.
"um etwas zu sein" deutet auf ein falsches ich hin. Was will man denn sein? Das wäre abgesondert sein.
Es gibt nur das Sein im Einen. Daher ist alles Leben zu respektieren.
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Erwartung

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Nov 19 2015, 13:26

... gespannte Erwartung wird selten befriedigt.

* * *

Es wird zwar prinzipiell jeder Wunsch erfüllt, jedoch hat das Universum seine eigene Mechanik. Wenn der Mensch lernt, sich als ein Teil des Ganzen zu verstehen, kann er seine Erwartungen so anpassen, dass sie nicht ständig enttäuscht werden. Leidenschaftslosigkeit. Man schafft sich seine Enttäuschungen oft selbst. Rechtes Denken. Rechte Meinung.
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Das Unvermeidliche

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Nov 20 2015, 07:53

Dass der Mensch ins Unvermeidliche sich füge,
darauf dringen alle Religionen; jede sucht auf
ihre Weise mit dieser Aufgabe fertig zu werden.
Die christliche hilft durch Glaube, Liebe,
Hoffnrung...

* * *

Das Unvermeidliche ist unvermeidlich. Anstatt sich zu grämen, kann man also gleich prinzipielle Positivität kultivieren. Die Gram über eine Situation ist oft um ein vielfaches schlimmer als die Situation selbst. Man muss also nicht noch Öl ins Feuer giessen. Die Gram ist es, die die Situation erst festhält. Ein Krieger nimmt es nicht persönlich.
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Disziplin

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Nov 23 2015, 08:10

Wo soll nun Disziplin herkommen, wenn sich
alles für gleich erklärt...

* * *

Es gibt keine Wertung oder Verurteilung. Alles ist, was es ist. Punkt.
Technisch gesehen gibt es aber ganz viele Unterschiede, alles als Ausdruck des Einen. Disziplin ergibt sich, wenn man dem Höheren dienen will. Wenn man sich selbst auf den Opferaltar gibt. Wer weiss schon, warum wer was macht. Aber es findet alles seinen Platz. Betrügen geht nicht. Alles findet im Licht der Wahrheit seinen Platz, und dann wird der nächste Schritt gemacht. Dazwischen liegt die Selbstakzeptanz.
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Dienen

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Nov 24 2015, 07:57

Was gelten soll, muss wirken und muss dienen.

* * *

Man darf für sich selbst ein paar Steckenpferde haben, je nachdem wie man sie benötigt, oder wie man halt wählt.
Wenn man nach Aussen geht und mit dem Ganzen in Kontakt ist, sollte man aber schon darauf achten, FÜR das Ganze da zu sein, und nicht ein Parasit (technisch gesprochen).
Am besten geht das durch Anhalten, damit der ganze Mist, fanatische Vorstellungen etc, wegfliessen kann.
Die Menschheit ist nicht erwachsen, denn sie hat nicht gelernt, sich harmlos zu verhalten. Es ist also Krieg.
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Synthese

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Nov 25 2015, 09:50

Das Geeinte zu entzweien, das Entzweite zu
einigen, ist das Leben der Natur; dies ist die
ewige Systole und Diastole, die ewige Synkrisis
und Diakrisis, das Ein- und Ausatmen der Welt,
in der wir leben, weben und sind.

* * *

Alles Entzweite sucht nach Vereinigung. Das ist die ewige Triebfeder und man kann sich dem nicht entziehen. Im Zeitalter der Synthese sollten mehr Anstrengungen unternommen werden, zu vereinen anstatt zu entzweien. Die Welt ist nicht gross genug für einen weiteren Krieg. Es wird Zeit, die grundlegende Einheit anzuerkennen. Wir hatten doch bestimmt genug an Schmerz und Leid.
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Sich bewegen

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Dez 08 2015, 08:29

... ein einziger Tapp im Dunkeln ist oft mehr
wert als ein Spaziergang am schönsten Sonnen-
tag.

* * *

Das Unbekannte aufzudecken, sich zu bewegen ist wertvoll. Einen Spaziergang zu machen ist auch wertvoll.
Ohne das viele Leid hätten die Menschen wenig Antrieb, sich zu verbessern, sich zu entwickeln.
Der Mensch wirkt dadurch, dass er Widerstände (angemessen) überwindet. Er muss also sich selbst immer wieder überwinden, und das ist es, was es oft so schwierig, oder auch schwierig zu erfassen macht. Weil es eine echte Bewegung ist, und man nicht mit eingefahrenen Mustern operieren kann.
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Du hast die Wahl

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Dez 09 2015, 10:04

Was muss geschehn, mags gleich geschehn!

* * *

Der Mensch muss seinen Willen empfangen, und sich dem stellen, wessen er sich zu stellen hat. Er kann scheinbar endlos davonlaufen, aber die Kräfte entfalten ihre Wirkung, und er wird durch Leid lernen.
Deshalb tue man täglich seine Pflicht, und laufe nicht davon, und alles wird gut.
Klingende Freude statt Griesgram.
Das Problem vom Ego ist, dass es Gottes Glückseligkeit vergisst, ansonsten käme es gar nicht auf die Idee solch haarsträubende Dinge zu tun.
1 Funken Glückseligkeit ist mehr Wert als 10 Jahre Egobefriedigung.
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Empfangen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Dez 10 2015, 08:15

Ein lebhafter Eindruck ist wie eine andere Wunde; man fühlt sie nicht, indem man sie empfängt.

* * *

Heilen durch Empfangen.
Wahrnehmen und loslassen.
Empfindsam sein. Die Pferde wollen immer durchbrennen.
Aber man darf innere Gelassenheit üben.
Jetzt.
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Einsicht

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Dez 11 2015, 08:33

... dass dem Menschen in seinem zerbrechlichen
Kahn eben deshalb das Ruder in die Hand gege-
ben ist, damit er nicht der Willkür der Wellen,
sondern dem Willen seiner Einsicht Folge leistet.

* * *

Manchmal fragt man sich, wie man sich in diesem Sturm von Wellen zurechtfinden soll. Zwischen Einsicht und dem darauf folgenden Willen zum Sieg ist viel Arbeit. Die äussere Welt macht das ganze nicht einfacher. Man muss das Ganze miteinbeziehen, wenn man einen Schritt weitergehen will. Nur wenn man Alles miteinbezieht, berücksichtigt, kann etwas draus werden.
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Vom Schein zur Wirklichkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Dez 15 2015, 08:23

Die Welt urteilt nach dem Scheine.

* * *

Kann man die Wirklichkeit erkennen?
Oder verliert man sich in einem Trugbild.
Die Wirklichkeit von Gottes Reich?
Oder doch lieber Persönlichkeits-/Egospiele.

Es dreht sich alles unaufhörlich, darum erscheint es einem real.
Das ist der Schein, die Oberfläche.
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Geben und Nehmen

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jan 07 2016, 08:13

Im Nehmen sei nur unverdrossen,
Nach allem andern frag hernach.

* * *

Geben macht seliger als Nehmen.
Man muss aber auch darauf achten, sich nicht ausnutzen zu lassen.
Dabei sollte man sich am Oben orientieren, und nicht an Befindlichkeiten.
Unter Umständen können grosse Opfer von einem gefordert werden, das ist dann eine Prüfung und man kann zeigen, dass man bereit ist, Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Kritische Unterscheidungsfähigkeit ist gefragt, und eine gewisse Abstraktionskraft ist unabdingbar.

Sofern der Mensch sich dafür öffnet, erhält er unbegrenzt Geschenke vom Göttlichen. Diese Geschenke empfängt er, und gibt sie dann auch wieder weiter an die Welt.
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Perlen

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jan 08 2016, 08:06

Wo kämen denn die Perlen her,
Wenn der Himmel nicht weinte?

* * *

Trauer ist die höchste spirituelle Erfahrung der Persönlichkeit.

Für das Himmelreich ist es ein Opfer, sich so tief in die Materie zu begeben.

Materie ist an sich nicht schlecht, wenn nur die Selbstsucht nicht wäre.

An den Stellen der Krise senkt sich der Himmel herab und gibt neues Leben.
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Die Welt kennen

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jan 11 2016, 08:03

Kennte der Jüngling die Welt genau,
Er würde im ersten Jahre grau.

* * *

Wir sind ja alle nur Kinder, mit einer winzigen Ahnung davon, wie die Welt funktioniert. Die Welt da draussen kann ein schrecklicher Ort sein.
Sich bewegen.
Man muss gar nicht alles wissen. Man muss nur seine Pflicht tun. Es ist oft besser, die Einzelheiten gar nicht zu kennen.

Der Plan wäre ja, dass die Menschen im wesentlichen Freude leben können. Von Freude sehe ich aber nicht so viel.
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Klarheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jan 12 2016, 08:12

Über Berg und Tal
Irrtum über Irrtum allzumal,
Kommen wir wieder ins Freie!
Doch da ist's gar zu weit und breit;
Nun suchen wir in kurzer Zeit
Irrgang und Berg aufs neue.

* * *

Beständigkeit und Ordnung
Ein Rythmus

Wer frei sein will, muss sich ständig kümmern, sonst schläft er ein, sonst irrt er sich und verirrt sich. Sich ständig lösen. Die Stolpersteine sind zahlreich. Achtsamkeit ist immer gefragt, sonst erliegt man seinen eigenen Täuschungen. Uns ist gar nicht bewusst, wie sehr wir die Welt durch eine Brille wahrnehmen. Es liegt an uns, die Brille zu reinigen. Man kann dasselbe auf verschiedene Arten sehen. Der Nagual Juan Matus hatte erzählt, dass er den Tod seines Vaters als Kind gesehen hätte, dadurch hätte er nicht traurig sein können. Das Sehen war wichtiger als die Reaktionen seiner Persönlichkeit.
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Beseelt

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jan 14 2016, 08:37

... und bequemer ist es freilich, die
Welt nach der Idee zu modeln, als seine
Vorstellungen den Dingen zu unterwerfen.

* * *

Jeder Mensch hat eine subjektive Wahrnehmung. Was ist die Wirklichkeit? Der Mensch kann anfangen, anstatt sich in einer Welt von Erscheinungen und Illusionen aufzuhalten, sich auf das Göttliche in allem auszurichten. Das braucht mindestens Konzentration.
Der Mensch muss sich immer wieder vergegenwärtigen, dass er sehr sehr unwissend ist. Ansonsten läuft er gefahr, überheblich zu werden und Gottes Wirklichkeit mit seiner eigenen zu verdrängen. Offen sein für die Eingebungen der Seele. Was wir auf den drei menschlichen Ebenen anstellen... ist sehr vergänglich. Wir wollen doch, dass unsere Taten beseelt sind.
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Selbsterkenntnis

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jan 15 2016, 08:19

Wir hoffen immer, und in allen Dingen
Ist besser hoffen als verzweifeln. Denn
Wer kann das Mögliche berechnen?

* * *

Das Denkvermögen ermöglicht es uns, von den emotionalen Strömungen unabhängig zu bleiben. Verzweiflung kommt und geht. Hoffnung kann Gebet und Anrufung sein. Was hofft man? Eine Frage die viel Selbsterkenntnis ermöglicht.
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Guter Dinge

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jan 18 2016, 07:57

Ich bin so guter Dinge,
So heiter und rein,
Und wenn ich einen Fehler beginge,
Könnt's keiner sein.

* * *

Die innere Haltung ist das Wichtigste. Alle machen Fehler, aber das ändert nichts an der innewohnenden Göttlichkeit. Ist man guter Dinge, sind auch die Dinge gut. Ein Fehler wird gemacht, um zu erkennen. Die Vorstellungen von gut und schlecht greifen nicht.
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Unwissenheit

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jan 19 2016, 07:53

Dumme Menschen werden sehr oft dein
Unglück zu ihrem Vorteil benutzen.
Denke daran: Es waren eben dumme
Menschen.

* * *

Unwissenheit ist das Problem.
Dumme Menschen kümmern sich nicht um das Gesetz, auch wenn sie es kennen.
Dumme Menschen sind nicht fähig anzuhalten und zu reflektieren, sich selbst zu abstrahieren.

Das Grundgesetz besagt, dass wir alle Brüder und Schwestern sind. Somit wäre es falsch wider jemanden zu streben. Jedoch ist es schwer, seine Handlungen zu ändern, wenn man nicht anhalten und sich Gott ergeben kann.

Die wichtigste Partnerschaft ist die Partnerschaft mit der inneren Göttlichkeit. Das sollte ein lebendiger Dialog sein. Danach kommen die Beziehungen zum Aussen.
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Loslösung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Jan 20 2016, 09:46

Keinen Reimer wird man finden,
Der sich nicht den besten hielte,
Keinen Fiedler, der nicht lieber
Eigne Melodien spielte.

* * *

Jeder Mensch ist in seinem Leben der Hauptdarsteller.
Das ist auch gut so, aber er muss sich selbst ja nicht zu wichtig nehmen.
Die Identifikation wird einen immer wieder übermannen,
und man wird ein Leben lang mit Loslösung beschäftigt sein.
Das ist normal.
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Siegreich sein

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jan 21 2016, 08:14

Alles ist einfacher, als man denken kann,
zugleich verschränkter, als zu begreifen ist.

* * *

Gott ist einfach und klar.
Ein einzelner Mensch ist so winzig klein, dass er den Makrokosmos nicht im entferntesten begreifen kann.
Liebe ist einfach.
Man sollte sich nicht verwirren lassen von der Welt.
Man sollte sein Denken im Licht halten, auf dass die Seele herabsteigen kann.
Man sollte dem Aussen nicht zu grosse Bedeutung beimessen, sodass es einen nicht besiegen kann.
Man sollte Gott die grösste Bedeutung beimessen, auf dass er siegreich ist.
.
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Mündigkeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jan 22 2016, 08:53

Was nicht mehr entsteht, können wir
uns als entstehend nicht denken; das
Entstandene begreifen wir nicht.

* * *

Begreifen
Was kann der Mensch begreifen.
Der Mensch tut gut daran, den Rahmen zu begreifen, in dem er existiert. Die Gesetze, denen er untersteht, damit er sich ihnen entsprechend verhalten kann.
Man kann Gesetze auch übertreten, aber dann wird man zurechtgeschnitten.
Solange sich ein Mensch nicht als Teil einer Gemeinschaft versteht, als konstruktiver Teil eines Ganzen, hat er nicht mal die Chance, seinen kleinen Finger zu bewegen. Es ist so einfach. Er nimmt sich dann quasi raus für den Moment, entmündigt sich, und macht auf Satan.
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Die Motivation

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Jan 23 2016, 13:22

Freigiebig ist der mit seinen Schritten,
Der kommt, von der Katze Speck zu erbitten.

* * *

Möchte man mit seinen Handlungen und Gedanken der Entwicklung des Ganzen dienen? Erlaubt man das?
Wer nicht anhält, rennt seinen Illusionen hinterher, weil er sie gar nicht erkennt.
Was für eine Erkenntnis braucht es, damit man sich dem Dienst am Ganzen widmet, anstatt nur für sich selbst etwas zu wollen? Ist man dann überhaupt noch ein 'ich'?.
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Die Pflicht

Beitrag  Simhanada Morahs am So Jan 24 2016, 14:53

Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm!
Was braucht er in die Ewigkeit zu schweifen?
Was er erkennt, lässt sich ergreifen.

* * *

Helfen wo man kann ist Pflicht.
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