Aus: Eine Abhandlung über kosmisches Feuer

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Meister D.K. - aus eigenen Rechten, Der Avatar vom Sirius (und sein Vorläufer)

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Feb 13 2016, 11:39

Seit Jahren haben wir über Gruppeneinweihung gesprochen, und sie bleibt für euch bis jetzt ein ungelöstes Problem. Der Ausdruck «Gruppeneinweihung» wird von den Mitgliedern der Hierarchie nur in bezug auf die ersten beiden Einweihungen gebraucht - den Einweihungen auf der Schwelle, vom Gesichtspunkt der Loge auf Sirius. Nach diesen beiden vorbereitenden Ereignissen erreicht der Eingeweihte - bei und nach der dritten Einweihung - den Punkt, wo er aus eigenen Rechten «Einweihung empfängt» (wie der Ausdruck lautet), denn man kann sich dann darauf verlassen, dass er nichts für das abgesonderte Ich verlangt; seine Persönlichkeit ist auf Gruppenbedingungen abgestimmt und ihnen angepasst; er offenbart sich zunehmend als eine seelendurchdrungene Persönlichkeit, die Antahkarana wird schnellstens erschaffen und erfolgreich gebraucht. Um es auf andere Art auszudrücken: was wird das Ergebnis sein, wenn die Zahl und die Ausdrucksweise von seelendurchdrungenen Persönlichkeiten wächst und Eingeweihte dritten Grades zahlenmässig auf Erden zunehmen? Drei grosse Ereignisse werden auf Grund geistiger und konzentrierter Beabsichtigung stattfinden; sie finden heute statt, und dies ist der Punkt, auf den ich euch aufmerksam zu machen wünsche; diese bewusste Absicht verleiht dem Leben jeden Jüngers und Eingeweihten Kraft.

...

http://netnews.helloyou.ch//bkgr/cab1600/file1617.html

In der Nähe unserer Erde ist ein grosses Wesen auf dem Weg zur Wiedergeburt dabei, ätherische Formen anzunehmen. Dieses grosse Leben, das sich auf dem evolutionären Bogen befindet und nicht das Leben einer absterbenden Hülle darstellt, hat eine reale Wirkung bei der Einführung des Neuen Zeitalters. Diese Wirkung ist zweifacher Art: durch die Strahlungen, die von dem Astralkörper dieses grossen Lebens ausgehen, wird der Abbruch der trennenden Mauer des Individualismus gefördert, der sich im Menschen als Selbstsucht und bei Völkern als Nationalismus äussert. Durch diesen schnell sich integrierenden Ätherkörper bringt dieses Leben den Ätherkörper unseres Planeten in immer raschere Schwingung. Hinweise auf einen Avatar vom Sirius, der kommt, um bestimmte planetarische Wirkungen auszulösen, sind in der «Abhandlung über kosmisches Feuer» zu finden. Dieses Leben ist nicht jener Avatar, sondern so etwas wie ein Vorläufer, wie Johannes der Täufer, der mit «Wasser» (astralen Strömungen) und dem Heiligen Geist taufte. Mehr diesbezügliche Mitteilungen sind nicht möglich, aber eine Erwähnung dessen wird doch gemacht, da die Energien, die von diesen beiden Faktoren kommen, berücksichtigt werden müssen.

http://netnews.helloyou.ch//bkgr/cab1300/file1327.html
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Das feurige Juwel

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 23 2016, 15:44

Die Feuer lebendiger Energie kreisen um jedes einzelne Blatt herum, und die Art, wie die Feuer sich ineinander verflechten und kreisen ist (wie man sich leicht denken kann) ihrem Wesen nach eine siebenfältige, entsprechend dem siebenfältigen Wesen des betreffenden Logos. Im Lauf der Evolution wird jeder Blätterkreis ebenfalls aktiv und dreht sich um das innere Juwel, so dass also nicht allein die Blätter wirksam tätig sind, nicht allein die lebendigen Punkte oder Devaleben innerhalb des Umkreises der Blätter, sondern auch jede Blätterreihe des dreifältigen Lotos an sich. Auf einer bestimmten Evolutionsstufe, noch ehe sich die innere, verschleiernde Knospe öffnet, fangen die drei Blätterringe als Ganzes zu kreisen an, so dass sich der gesamte Lotos zu bewegen scheint. Am Ende öffnet sich der innere Blätterkreis, enthüllt das Verborgene und dreht sich um das Juwel, aber in umgekehrter Richtung wie der schnell kreisende, äussere Lotos. Der Grund dafür darf an dieser Stelle nicht enthüllt werden, denn er verbirgt sich im Wesen des elektrischen Geistesfeuers selbst.

Das Juwel selbst bleibt im okkulten Sinn unbewegt und kreist nicht. Es ist ein Punkt des Friedens; es pulsiert rhythmisch, gleich wie das Herz des Menschen, und strahlt acht Ströme von lebendigem Feuer aus, die sich bis zur Spitze der vier Liebesblätter und der vier Opferblätter erstrecken. Diese achtfache Energie ist Atma-Buddhi. Es ist das letzte Ausstrahlen, das zur schliesslichen Auflösung des egoischen Körpers führt. Die Wissensblätter werden von diesem zentralen Feuer nicht berücksichtigt und stellen ihre Tätigkeit im Lauf der Zeit ein; Wissen wird durch göttliche Weisheit ersetzt, und den Liebesblättern werden ihre Kräfte ebenfalls entzogen. Nichts bleibt am Ende übrig, als der «Opferwunsch»; und da der Schwingungsimpuls jetzt dem Wesen des lebendigen Juwels verwandt ist, kommt es zu einer Synthese innerhalb der zentralen lebendigen Einheit, und nur das feurige Juwel bleibt übrig. Wenn alle Blätter ihre Kräfte anderweitig verteilt haben, ist der Enthüllungsvorgang beendet. Die niederen Feuer sterben aus; das mittlere Feuer wird absorbiert, und bloss der strahlende elektrische Feuerpunkt bleibt bestehen. Dann ergibt sich bei der letzten Einweihung eine merkwürdige Erscheinung. Das feurige Juwel flammt auf und wird aus einem zu sieben Juwelen oder zum siebenfachen elektrischen Funken, und in der Hitze des dabei erzeugten Brandes wird es von der Monade oder dem Einen absorbiert. Ein entsprechender Vorgang lässt sich im Höhepunkt der solaren Evolution beobachten, wenn vor dem grossen Pralaya die sieben Sonnen aufflammen.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1257.html
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Evolution und das Ego

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi März 23 2016, 15:48

Daraus lässt sich ersehen, wie zahlreiche Energievermittler für die okkulte «Bewegung» des egoischen Lotos verantwortlich sind.

Da ist das innewohnende Leben der atomaren Einheiten, aus denen jedes einzelne Blatt zusammengesetzt ist sowie das zirkulierende Leben des Blattes selbst, wenn man es als eine individuelle Einheit betrachtet. Dazu kommt das Leben des aus drei Blättern bestehenden Kreises und obendrein die vereinte Aktivität der äusseren drei Kreise oder, mit anderen Worten, die Verschmelzung zwischen den vom persönlichen Selbst absorbierten Wissenskräften, den die natürlichen Energien des Sonnenengels darstellenden Liebeskräften, und den von der Monade her einströmenden Opferkräften. Damit stehen wir vor einer wunderbaren Ansammlung von Energieströmen, von denen jeder einzelne bestimmte innere und noch grössere (d.h. kosmische) Energien vertritt.

Schliesslich gehört dazu die dynamische Kraft des «Juwels» im Herzen, das seinerseits den Brennpunkt für das Leben des planetarischen Logos, und durch ihn für das Leben aller anderen Logoi bildet.

Die im inkarnierenden Jiva latenten Entwicklungsmöglichkeiten sind also unermesslich, und er kann Gott gleich werden, sofern er sich dem Evolutionsvorgang unterwirft und «es nicht unterlässt, sich auf dem Rad ausstrecken zu lassen.» Die Ausdehnungen des Bewusstseins, die einem individuellen Punkt geistigen Lebens Zugang zu den Ratskammern und der Weisheit der Gottheit verschaffen sollen, sind demnach kein leeres Versprechen, sondern sie sind schon verbürgt gerade durch die Konstitution des benutzten Trägers und durch den Platz, den der «sich entwickelnde Punkt» (wie das Ego gelegentlich genannt wird) im Gesamtplan einnimmt. Nichts in Zeit und Raum kann das verhindern, denn jede Form. die ja nur Ausdruck eines energieerfüllten Lebens ist, hat das Bestreben, jeder anderen zu dienen. Stimulierung irgendwelcher Art, die Tendenz zu erhöhter Schwingung durch Kontakt mit anderen Energieströmen, die beschleunigte Aktivität jedes einzelnen zentralisierten Punktes, der mit anderen Kräften in Berührung kommt und dabei im Wechselspiel dieser Kräfte zur allgemeinen Erhöhung der Schwingungsfrequenz beiträgt, - all das bringt das gesamte System am Ende zu seiner Vollendung und zur Enthüllung der «Herrlichkeit, die eines Tages offenbart werden soll.»

...

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1256.html
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D.K. - Das Prinzip des Teilens und Harmonie durch Konflikt

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 13 2016, 09:57

Die Wirkung der Energie der Harmonie durch Konflikt auf die Menschheit

Es wird euch klar sein, dass diese Strahlenenergie, die das Prinzip des Konfliktes verkörpert, eine einzigartige und eigenartige Wirkung auf Beziehungen hat. Das ist auf die Wechselbeziehung dieses Strahls der Harmonie durch Konflikt und des zweiten Strahls der Liebe-Weisheit zurückzuführen; dieser zweite Strahl ist hauptsächlich der Strahl der rechten menschlichen Beziehungen, soweit es das vierte Naturreich betrifft. Die Energie der Liebe regiert alle Beziehungen zwischen Seelen und dominiert die Hierarchie, das Reich der Seelen. Die Energie der Weisheit sollte alle Beziehungen im vierten Naturreich, dem der Menschen, regieren. Eines Tages wird dies unvermeidlich so sein; daher wird heute in der Welt der Nachdruck auf das Bedürfnis für seelendurchdrungene Persönlichkeiten gelegt, wie es in allen wahren esoterischen Schulen verkündet wird.

Man könnte sagen, dass die Wirkung des Konfliktprinzips, das sich unter Strahl IV betätigt und vom Strahl II beherrscht wird, soweit es die Menschheit betrifft, die rechten menschlichen Beziehungen und das Wachsen des universalen Geistes des guten Willens unter den Menschen herbeiführen wird. Nur die unwissendsten und ungebildetsten Denker würden nicht einsehen, dass diese zwei Ergebnisse des Konflikts, derzeit verursacht, die zwei wünschenswertesten Faktoren sind, für welche Menschen guten Willens arbeiten sollten. Das derzeitige Hereinfliessen der Energie in die Menschheit begünstigt alle solchen Bemühungen, und das Konfliktprinzip ist so wirksam gewesen, dass alle Menschen Harmonie, Frieden, Ausgleichung, rechte Anpassung ans Leben und an Umstände, und rechte und ausgeglichene menschliche Beziehungen herbeiwünschen.

In jedem Land und unter allen Menschentypen - aufrichtigen oder unaufrichtigen - ist das Thema der Zeitungen, im Radio und in den Vorträgen Harmonie und eine weitverbreitete Anerkennung der benötigten Anpassungen. Sogar die Kräfte des Bösen, die noch tätig bleiben, verstecken ihre gierigen Zwecke hinter einem geheuchelten Wunsch nach Welteinheit, Weltharmonie und rechten menschlichen Beziehungen. In allen Ländern sind die Massen der Menschen durch den Beweis, den das Prinzip des Konfliktes erbrachte, überzeugt, dass grundsätzliche Veränderungen in der Einstellung und den Zielen des Menschen zustandegebracht werden müssen, wenn die Menschheit weiterleben soll; sie versuchen auf ihre eigene Art (weise oder unvernünftig) eine Lösung zu finden.

Der Krieg hat viel Gutes erzeugt - trotz der Zerstörung der Formen. Die Ursachen des Krieges werden besser verstanden; die damit zusammenhängenden Streitfragen werden langsam klargelegt. Auskunft über alle Nationen - auch wenn nicht genau dargestellt - hat die Menschheit zur Tatsache der Einen Welt erweckt. Die Gemeinsamkeit von Not, Schmerz, Sorgen, Hungersnot und Verzweiflung hat alle Menschen enger zusammengebracht, und diese Verbindung ist ein weit mächtigerer Erzeuger von Harmonie als der Mensch erkennt. Die Welt der Menschen ist heute subjektiv enger verbunden (trotz aller äusseren Spaltungen und Konflikte) als je zuvor in der Menschengeschichte; es besteht eine festere Entschlossenheit, die rechten menschlichen Beziehungen einzurichten und ein klareres Wahrnehmen der darin enthaltenen Faktoren. Das neue Prinzip des Teilens, das dem zweiten Strahl der Liebe-Weisheit innewohnt und sich so grundsätzlich mit Beziehungen befasst, gewinnt an Boden, und dessen Macht wird durch die Tätigkeit des vierten Strahls der Harmonie durch Konflikt freigesetzt. Dieses Prinzip des Teilens, obwohl noch von jeder offiziellen Genehmigung getrennt, wird berücksichtigt und wird eines Tages im wirtschaftlichen Leben der Welt der regierende Faktor sein, der von jenen Menschen reguliert und kontrolliert wird, die für menschliche Bedürfnisse auf der physischen Ebene ein wachsames Auge haben.

Dieses Prinzip des Konfliktes ist auch in allen Institutionen, Gruppen und Organisationen aller Länder und in jeder Abteilung des menschlichen Denkens tätig. Seine Resultate sind: erstens, das Erwecken der Menschheit zu gewissen grossen menschlichen Entwicklungen und Möglichkeiten, und zweitens wird es zu gewissen grundsätzlichen Entsagungen führen, wenn einmal die Probleme klar gesehen werden und die Spaltung, die in Wirklichkeit zwischen den wünschenswerten geistigen Werten und den unerwünschten materiellen Werten klargemacht worden ist. In der Politik zum Beispiel gründet sich das Zwei-Parteien-System auf eine richtige Voraussetzung, aber es ist gegenwärtig auf Grund der menschlichen Dummheit kein befriedigendes System. Es gilt tatsächlich in jedem Land für die reaktionären Gruppen und auch für die fortschrittliche Partei, die für die neuen Möglichkeiten offensteht; die eine Partei zielt auf das Zurückhalten des Geisteslebens, auf das Aufklären durch Widerstand und auf das Zurückhalten oder Verhindern eines zu schnellen Vorwärtsstrebens der Ungeduldigen und Unreifen. Die fortschrittliche Partei sollte aus denjenigen zusammengesetzt sein, die sich der unnötigen und alten Angelegenheiten bewusst sind, und welche die ganze Zeit den Weg bahnen, auch wenn oft ohne viel Geschick im Handeln. Eine solche klare Grenzlinie zwischen den zwei grundsätzlichen Weltparteien ist noch nicht möglich, noch werden die geistigen Werte beider Gruppen von den nicht denkenden Massen gewürdigt. Heute ist die Parteipolitik so selbstsüchtig und deshalb reaktionär wie die Masse der Menschen es ist. In keiner der beiden Gruppen ist das wirklich Gute der Menschheit das Ziel des Durchschnittspolitikers, denn gewöhnlich sind sein eigener selbstsüchtiger Ehrgeiz und der Wunsch, eine gewisse politische Ideologie, die ihm Macht verlieh, zu bewahren, das Ziel für seine Bemühungen.

Das Prinzip des Konfliktes wirkt auch in den Kirchen, aber unglücklicherweise etwas langsamer, infolge der Verkommenheit und der einschläfernden Wirkung des theologischen Kirchentums; beachtet die Wahl meiner Worte, ich habe nicht gesagt «Christentum», denn wahres Christentum wie es Christus lehrte ist frei von theologischen Missbräuchen und muss und wird wiederhergestellt werden, oder - vielleicht noch genauer - sein erstes Stadium des Ausdrucks erreichen.

Überall in der Menschenfamilie ist der vierte Strahl der Harmonie durch Konflikt tätig und beherrscht menschliche Angelegenheiten; überall im Leben des Einzelnen, in den Leben der Gruppen, Organisationen und Kirchen, im Leben der Nationen und im Leben der Welt als Ganzes werden die Fragen geklärt, und die Menschheit wird von einer Entsagung zur anderen geführt, bis eines Tages das Menschenreich vereinigt die vierte Einweihung nehmen und die Grosse Selbstverleugnung angenommen wird; dieser Schritt, der noch weit in der Zukunft liegt, wird die Menschheit der Hierarchie anschliessen und Millionen von Menschen von der Knechtschaft des Materialismus befreien. Dieser Augenblick wird in der Menschengeschichte unvermeidlich kommen. Das erste Anzeichen, dass die entfernte Vision flüchtig erblickt wurde, könnte vielleicht in dem weitverbreiteten Instinkt zu teilen bemerkt werden, der gegenwärtig vom Selbsterhaltungstrieb motiviert wird, sich aber bestimmt als eine mögliche Handlungsweise auf dem fernen Horizont des menschlichen Denkens entwickeln wird. Das wahre Teilen umschliesst gewiss viele kleine Selbstverleugnungen, und in diesen kleinen Selbstverleugnungen wird die Fähigkeit für Freiheit langsam erzeugt und die Gewohnheit der Selbstverleugnung schliesslich stabilisiert. Diese Fähigkeit und diese Gewohnheiten, diese selbstlosen Handlungen und diese geistigen, gewohnheitsmässigen Einstellungen sind die vorbereitenden Stadien für die Einweihung der Selbstverleugnung, gerade wie das Bemühen, seinen Mitmenschen zu dienen, für das Annehmen der dritten Einweihung der Verklärung vorbereitend ist.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2510.html
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D.K. - Die Wiederkunft Christus

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Apr 13 2016, 10:01

Der Faktor des Strahls der Liebe-Weisheit, wie er den Strahl der Harmonie durch Konflikt beherrscht und die Wiederkehr Christi bewirkt

Im ersten Paragraphen dieses Unterrichts schrieb ich die Unvermeidbarkeit der unmittelbaren Wiederkehr Christi dem Entschluss der Menschheit zu, den existierenden Konflikt bis auf die physische Ebene herab zu bringen, was somit die Tätigkeitssphäre Christi bestimmt. In früheren Lehren habe ich auch hervorgehoben, dass er in einer von drei Weisen oder in allen dreien gleichzeitig kommen kann. Die Dinge, die als das Ergebnis des Konfliktes auf der physischen Ebene und seiner heutigen Verschiebung auf die Mentalebene (durch den Entschluss der Menschen), hervorgetreten sind, haben die Tatsache vollständig klar gemacht, dass deshalb die gesamten drei Welten der menschlichen Evolution Ort des Einflusses Christi sein werden, was natürlich die physischen Stufen der Erfahrung einschliesst und seine physische Gegenwart verlangt.

Lasst mich die Tatsachen etwas klarer darlegen und etwas ausführlicher diese drei Arten seines Erscheinens, seines Kommens, seiner Ankunft und seiner physischen Anerkennung von der Menschheit besprechen:

1. Durch sein Überschatten aller Eingeweihten und Jünger, die heute in den drei Welten der menschlichen Evolution tätig sind, oder zur Zeit seiner Ankunft sein werden. Das umschliesst sein telepathisches Beeinflussen ihrer Denkvermögen. Dieses Überschatten oder Beeinflussen wird auf der Mentalebene seine Hauptarbeit sein. In seinem beabsichtigtem Eingreifen in Weltangelegenheiten wird dies eine seiner wirksamsten Methoden sein. Durch die Vermittlung dieser Mitglieder oder Angegliederten der Hierarchie wird er Vorposten seines Bewusstseins in jeder Nation haben. Durch sie kann er wirken.

2. Durch das Ausströmen des Christuslebens oder -Bewusstseins auf die Massen überall und in jeder Nation. Dieser geistige Einfluss wird das Neuorientieren des menschlichen Verlangens herbeiführen und die Gefühlsreaktion auf seine Gegenwart hervorrufen. Dies bringt deshalb die Astralebene in die Betätigungssphäre seines Einflusses; das umschliesst das Freigeben der Energie des guten Willens in die Herzen der Menschen, was sie für rechte menschliche Beziehungen empfänglich macht. Diese rechten Beziehungen einzurichten ist das grosse Ziel seiner kommenden dreifachen Tätigkeit. Überall werden die Massen für das Werk und die Botschaft Christi erwiderungsfähig sein, wie sie durch die Jünger und die Eingeweihten, die vom Denkvermögen Christi überschattet sind, von der Mentalebene durchgeführt werden.

3. Durch sein physisches Erscheinen unter den Menschen. Durch sein eigenes unmittelbares Erscheinen kann er einen mächtigen Brennpunkt hierarchischer Energie hier auf Erden einrichten, auf eine Art, die bisher unmöglich war. Er hat die Menschheit nie verlassen und hat sein Versprechen, alle Tage, sogar bis zum Ende der Zeit, bei uns zu bleiben, immer gehalten. In allen Ländern werden die Menschen wissen, wo er gefunden werden kann. Der Ort dieses Brennpunktes seiner dreifachen geistigen Tätigkeit kann hier nicht mitgeteilt werden, denn dies hängt von den Ergebnissen der aufeinanderfolgenden Vorgänge des Überschattens und des Ausgiessens ab.

Die erste der Methoden, die zur schliesslichen physischen Wiederkunft Christi führen werden, wurde bereits in Bewegung gesetzt; Jünger und Eingeweihte in allen Ländern fangen mit der vorbereitenden Arbeit für das Ausgiessen der geistigen Kraft Christi an, das zum Erwachen des Christusbewusstseins (wie es gewöhnlich genannt wird) in den Herzen der Menschen führt. Dieses Ausgiessen wird sich als Ergebnis von drei Tätigkeiten vollziehen:

1. Die Arbeit und das Lehren der geschulten Jünger und Eingeweihten, indem jeder von ihnen auf seine eigene Art die Gewissheit des kommenden Christus hervorhebt, und auf diese Weise die innewohnende Erwartung der Massen erfüllt.

2. Die Evokation einer vereinigten hierarchischen Erwiderung durch den Gebrauch der Grossen Invokation. Ihr werdet bemerken, wie diese Invokation im Sinn der drei Arten der Wiederkehr Christi ausgelegt werden kann:

a. «Es ströme Licht herab ins Menschendenken.»

Das Beeinflussen der Denkvermögen der Jünger.

Die Erleuchtung der intelligenten Menschheit.

Die Mentalebene.

Strophe I.

b. «Es ströme Liebe aus in alle Menschenherzen.»

Die Beeinflussung der Massen überall.

Das Ausgiessen des Christusgeistes.

Die Astralebene.

Strophe II.

c. «Zu dem Endziel, dem die Meister wissend dienen.»

Das Verankern hierarchischer Energie auf Erden.

Das physische Erscheinen Christi.

Die physische Ebene.

Strophe III.

...

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Die Strahlen und ihre Wirkung

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 17 2016, 15:54

1. Die fünf Gebote. Der universale Pflichtenkreis. Die Kraft des zweiten Strahls. Das Gesetz des magnetischen Impulses. Einbeziehung. Anziehung.

2. Die Regeln zur Selbstschulung. Die Kraft des vierten Strahls. Das Gesetz des Opfers. «Ich sterbe täglich.»

3. Körperhaltung. Eine ausgeglichene Haltung der Welt gegenüber. Die Kraft des sechsten Strahls. Das Gesetz des Dienens. Rechte Beziehungen und rechte Ideale.

4. Pranayama. Das Gesetz rhythmischen Lebens. Die Kraft des siebten Strahls. Das Gesetz des Gruppenfortschritts. Das Gesetz spiritueller Entwicklung.

5. Absonderung. Pratyahara. Ablassen vom Verlangen. Die Kraft des ersten Strahls. Das Gesetz des Abstossens. Zurückweisung von Wünschen.

6. Gespannte Aufmerksamkeit. Korrekte Orientierung. Die Kraft des dritten Strahls. Das Gesetz der zunehmenden Reaktionsfähigkeit.

7. Meditation. Richtige Anwendung des Denkvermögens. Die Kraft des fünften Strahls. Das Gesetz der niederen Vier. «Die Seele ist in tiefer Meditation.»

8. Resultat. Kontemplation. Völlige geistige Losgelöstheit.

Ein eingehendes Studium dieser Zusammenhänge wird dem Jünger Anregungen geben und dem Eingeweihten Erleuchtung bringen. Wir dürfen jedoch «Erleuchtung» nicht mit einer neuen oder gescheiten Idee verwechseln! Erleuchtung ist etwas ganz anderes. Der Unterschied ist so gross wie zwischen dem flackernden Licht eines Sterns und dem hellen Licht der aufgehenden Sonne. Das eine Licht enthüllt die Tatsache der Nacht, das andere die Helle des Tages und die Welt bewussten Seins.

http://netnews.helloyou.ch//bkgr/cab2000/file2080.html
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Über Gleichschaltung

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 17 2016, 16:08

VI. WIRKUNGEN SYNTHETISCHER BEWEGUNG

1. Einleitende Bemerkungen über Gleichschaltung.

Die synthetische Tätigkeit der Zentren, der Hüllen und des Kausalkörpers führt zur:

Periodizität der Manifestation,

Verbindung der Dreiecke, Herstellung einer Verbindung zwischen:

a. dem Alta-Major-Zentrum,

b. dem Kehlzentrum,

c. den Zentren auf der Mentalebene.

In diesen Gedanken erkennen wir eine Zusammenfassung gewisser Aspekte jener so notwendigen Gleichschaltung, die stattfinden muss, ehe sie in vollem Mass bei der endgültigen Befreiung mithelfen kann. Wir haben im Vorhergehenden von vielen Gesichtspunkten aus die Bestandteile des Menschen, des Mikrokosmos sowie die Art und Weise untersucht, wie er auf Erden zur Manifestation kommt, um das Verborgene zum Ausdruck zu bringen und seine Energie innerhalb der Gruppe und an dem ihm angewiesenen Platz fühlbar zu machen. Wie wir gesehen haben, besteht der Kausalkörper aus einer dreifachen Form von Energie, während eine vierte, noch dynamischere Art von Kraft im Herzen latent und einsatzbereit ist, sobald die anderen drei Formen wirksam tätig und somit als Träger benutzbar sind. Wie wir ausserdem feststellten, gibt es auch noch drei Energieformen, die wir als die Hüllen des persönlichen Selbstes bezeichnen und die ebenfalls wirksam tätig sein müssen, ehe die dreifache egoische Kraft durch sie zum Ausdruck kommen kann. Als weitere Faktoren kommen dazu die sieben Zentren in ätherischer Materie, die sich im Ätherkörper befinden und aktiv werden, sobald sich die Hüllen rhythmisch betätigen. Unter diesen Zentren spielen bei der egoischen Gleichschaltung die drei Hauptzentren die wichtigste Rolle, und ihre Lebenskraft macht sich erst dann fühlbar, nachdem die vier niederen voll und ganz wirksam sind.

Als zweiter Faktor im Rahmen des Gesamtplanes ergibt sich das latente, dreifache Kundalinifeuer, das erweckt wird und durch den dreifachen Rückgratskanal emporsteigt, sobald die drei Hauptzentren (das Kopf-, Herz und Kehlzentrum) ein esoterisches Dreieck bilden und damit in der Lage sind, die in jedem Zentrum verborgene feurige Energie in Umlauf zu bringen. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Gleichschaltung vollkommen ist, sobald folgende Faktoren mit einander in Verbindung oder ihre Bewegung zur Synthese gebracht worden ist; dies ist ein höchst wichtiges Meditationsthema für okkulte Schüler, und seine Beachtung und praktische Verwendung empfiehlt sich für alle Wanderer auf dem Pfad der Errungenschaft.

1. Die drei Blätterringe.

2. Die drei Hüllen.

3. Die drei Hauptzentren.

4. Das dreifache Kundalinifeuer.

5. Der dreifache Rückgratskanal.

6. Die drei Kopfzentren, die Zirbeldrüse, der Hirnanhang, das Alta-Major-Zentrum.

In den fortgeschrittenen Stadien der Entwicklung kommt als weiterer Faktor das dritte Auge hinzu, das für den Okkultisten und den wahren weissen Magier die gleiche Bedeutung hat, wie das vierte Energie-Zentrum (das Juwel im Lotos) für den Lotos selbst, d.h. für die drei Blätterreihen. Die Entsprechung ist bemerkenswert:

Das Juwel im Lotos ist der Lenker der von der Monade ausgehenden Energie, während das dritte Auge die Energie des Egos auf der physischen Ebene lenkt.

Das Juwel im Lotos ist das Kraftzentrum, welches die buddhische und die mentale Ebene verbindet. Sobald es sichtbar und fühlbar wird, kann der Mensch bewusst auf der buddhischen Ebene fungieren. Das dritte Auge verbindet den auf der physischen Ebene erwachten Menschen mit der astralen oder subjektiven Welt und macht es ihm möglich, sich dort bewusst zu betätigen.

Das Juwel, der vom egoischen Lotos verhüllte Diamant, ist das Fenster, durch das die Monade oder der Geist nach aussen in die drei Welten schaut. Das dritte Auge ist das Fenster, durch welches das auf der physischen Ebene tätige Ego oder die Seele nach innen zu in die drei Welten hineinschaut.

Das Juwel im Lotos befindet sich zwischen Manas und Buddhi, während das dritte Auge zwischen dem rechten und dem linken Auge liegt.

Eine der Hauptaufgaben des Meisters besteht im jetzigen Zyklus (wenn auch nicht in allen Zyklen) darin, seinen Schüler zu lehren, wie er alle diese Faktoren miteinander in Einklang bringen, wie er ihre verschiedenen Bewegungs- und Ausdrucksarten zur Synthese bringen und sie so koordinieren kann, dass eine einheitliche Schwingung entsteht. Sobald die vom Ego ausgehende Energie die Oberhand hat und den verschiedenen Hüllen vermittels der entsprechenden Hauptzentren ihren Rhythmus aufprägt, sobald das dreifache Feuer ordnungsgemäss im dreifachen Kanal emporsteigt und die drei Hauptzentren in Gestalt eines Dreiecks miteinander verbunden sind, dann kommt es zur Erleuchtung oder Ausstrahlung des gesamten Persönlichkeitslebens; die Dunkelheit weicht dem Licht, und die Sonne des Wissens geht auf und zerstreut die Schatten der Unwissenheit. Die niederen Zentren befassen sich mit der internen Einordnung der betreffenden Hülle, die Hauptzentren dagegen mit der Gruppeneinordnung, d.h. mit dem gegenseitigen Verhältnis zwischen den verschiedenen Hüllen. Der Mensch wird zu einem hell leuchtenden und strahlenden Licht, dessen Strahlen von einer inneren Flamme ausgehen.
Wenn der nächste Schritt beendet ist und die im Juwel konzentrierte Energie der Monade sich auch auf der physischen Ebene bemerkbar macht, indem sie längs der bereits vom Ego benutzten Kanäle durch den dreifachen egoischen Lotos hindurchströmt, dann haben wir einen Menschen vor uns, der «inspiriert», der ein geistiger Schöpfer und selbst «eine Sonne mit Heilenden Strahlen» ist.

Dies sind die Aufgaben für alle, die auf dem Pfad wandern, und das erstrebte Ziel für diejenigen, die sich der notwendigen Lebensdisziplin unterwerfen und sich durch Meditation stufenweise entfalten. Natürlich gibt es gewisse Methoden und mantrische Formeln, die den Meistern bekannt sind und mit deren Hilfe Sie (notwendigenfalls) die Entwicklung ihrer Jünger beschleunigen können; aber dabei handelt es sich um sorgfältig gehütete und nur selten benutzte Geheimnisse. Gewöhnlich kommt die langwierige und mühsame Methode zur Anwendung, bei der man den Schüler jeden Schritt des Weges selbst finden lässt, ihn über die Konstitution seines eigenen Körpers, über das Wesen der Hüllen und den Energieapparat und dessen Funktion unterrichtet, damit er allmählich der in ihm schlummernden Kräfte gewahr wird. Die Bedeutung der «drei periodischen Träger» und der sieben Prinzipien oder Qualitäten der Kraft wird ihm langsam enthüllt, und durch Erfahrung, Experiment, häufige Fehlschläge, gelegentlichen Erfolg, reife Überlegung und Innenschau sowie häufige Inkarnation wird er soweit gebracht, dass er durch eigenes, beharrliches Bemühen ein gewisses Mass von Gleichschaltung erlangt. Dann wird ihm beigebracht, wie er diese Gleichschaltung verwenden und bewusst Energie handhaben kann, so dass er im Dienst auf der physischen Ebene Erfolge zu erzielen vermag, die ihm während vieler Leben wahrscheinlich nur als Traum und als unerreichbare Vision vorgeschwebt hatten. Erst wenn er sich in zwei Dingen - Stabilisierung und Handhabung von Energie - als tüchtig erwiesen hat, erst dann und nicht eher werden ihm die Worte und Geheimnisse anvertraut, durch welche geistige oder monadische Energie auf der physischen Ebene zum Ausdruck kommt, und zwar vermittels seelischer oder egoischer Energie; diese benutzt ihrerseits die Energie der materiellen Formen in den drei Welten, die man als körperliche Energie bezeichnen könnte. Das wurde in mystischer und okkulter Sprache mit folgenden Worten zum Ausdruck gebracht:

«Wenn das Juwel funkelt wie ein Diamant unter den Strahlen der brennenden Sonne, dann schimmert auch seine Einfassung, und sie strahlt Licht aus. Wenn der Diamant in erhöhtem Glanze strahlt, entsteht das Feuer, das die bisherige Einfassung entzündet.»

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D.K. - Das Wesen der Esoterik

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 06 2016, 20:33

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Über diesen Punkt der schicksalsbestimmten menschlichen Entwicklung will ich nicht hinausgehen; Eingeweihten und Jüngern, die noch nicht die Einweihung der Verklärung erreicht haben, bleiben die höheren Reiche des Bewusstseins und der «geheime Ort des Allerhöchsten» (die Ratshalle Sanat Kumaras) ein tiefesoterisches Geheimnis. Es ist ein höheres Reich der Energien - planetarischer, ausserplanetarischer und interplanetarischer; aber um diese brauchen sich die Erzieher nicht zu kümmern, und der Lehrkörper einer esoterischen Schule braucht sie nicht in Erwägung zu ziehen. Die Aufgabe ist, die Studierenden im Erkennen von Energien und Kraft zu schulen; sie zu lehren, die verschiedenen Arten von Energien zu unterscheiden, und zwar in Beziehung zu ihrem eigenen Leben wie auch zu den Weltereignissen, damit sie beginnen können, das Gesehene und Erlebte auf das Ungesehene zu beziehen und hier den Einfluss und Zusammenhang zu erkennen. Das ist die esoterische Aufgabe.

...

Von diesem Standpunkt aus gesehen ist Esoterik die Wissenschaft der Erlösung, und dafür sind die Welterlöser das ewige Symbol und die ewigen Vertreter. Zwecks Erlösung der Substanz und ihrer Formen kam ja der planetarische Logos in Manifestation, und die ganze Hierarchie mit ihrem grossen Führer, Christus (dem jetzigen Weltsymbol), kann als eine Hierarchie von Erlösern angesehen werden, die in der Wissenschaft der Erlösung wohlbewandert ist. Sobald diese grossen Seelen diese Wissenschaft beherrschen, können SIE zur Wissenschaft des Lebens übergehen und sich mit den Energien befassen, die schliesslich die qualifizierten, erlösten und mit Prinzipien imprägnierten Substanzen und Formen zusammenhalten und benutzen werden. IHR Ziel ist die Erlösung der «prinziplosen» Substanz, deren schöpferische Erneuerung und geistige Integration; die Früchte IHRER Arbeit werden im dritten und endgültigen Sonnensystem zutage treten. IHR Wirken wird eine grosse geistige und planetarische Verschmelzung hervorbringen, deren mikrokosmisches Symbol die Verschmelzung der Persönlichkeit mit der Seele (auf einer bestimmten Stufe des Pfades der Entwicklung) ist. Hier begreift man die enge Beziehung zwischen der Arbeit des individuellen Aspiranten oder Jüngers, der seinen dreifachen Manifestationskörper erlöst, errettet und läutert, und der Arbeit des planetarischen Logos in Erfüllung einer ähnlichen Aufgabe in bezug auf seine «drei periodischen Träger», durch die er wirkt: seinen Persönlichkeitsträger, seine seelische Ausdrucksform und seinen monadischen Aspekt.

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D.K. - Das Wesen der Esoterik 2

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 07 2016, 09:18

Ich möchte dies an einem einfachen Beispiel erläutern: Krieg ist nichts anderes als eine grosse Explosion von Energien und Kräften, erzeugt auf den inneren Ebenen, wo der Esoteriker arbeiten sollte (aber nur selten zu finden ist), die ihren schrecklichen und katastrophalen Ausdruck auf der physischen Ebene finden. Das wird heute durch die ständige Benutzung der Begriffe «Kräfte des Lichts» und «Kräfte des Übels» angedeutet. Wenn einmal die inneren, esoterischen und prädisponierenden Ursachen des Krieges durch esoterische Forschung entdeckt sind, dann werden Kriege und ihre Schrecken ein Ende finden. Das ist die Art wahrer esoterischer Arbeit, wird aber von den heutigen Esoterikern verachtet, die sich als geistig weit über solchen banalen Dingen stehend betrachten und - in ihrem Elfenbeinturm - sich auf ihre höchsteigene Entwicklung plus ein wenig Philosophie konzentrieren.

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Inkarnation und Individualisierung

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 18 2016, 08:30

H. P. B. stellt fest, dass die individualisierte Monade mehr geistiges Bewusstsein besitzt als die Monade selbst auf ihrer eigenen, zweiten Ebene. Dabei ist zu bedenken, dass die planetarischen Logoi sich nur in unserem System in physischer Inkarnation befinden, da ihre Individualisierungskörper auf der kosmischen Mentalebene liegen; deshalb ist es ihnen unmöglich, sich während der Manifestation vollen Ausdruck zu verschaffen. Im Vergleich dazu kann jedoch der Mensch während der Manifestation zu verhältnismässig vollem Ausdruck seiner selbst gelangen, sobald er das «Bewusstsein der hohen Stätten» erreicht. Es muss deshalb schon gleich zu Beginn unserer Untersuchung dieses fünften Prinzips darauf hingewiesen werden, dass die göttlichen Manasaputras auf ihrer eigenen Ebene als in physischer Inkarnation befindlich zu betrachten sind, während das gleiche Niveau für den Menschen einen geistigen Aspekt bedeutet.

Die menschliche Individualisierung, oder das Auftreten eigenbewusster Einheiten auf der Mentalebene, vollzieht sich im Rahmen einer umfassenderen Entwicklung, denn sie erfolgt in dem gleichen Zeitpunkt, in dem sich der Planetarische Logos einen physischen Körper aneignet, der aus Materie unserer drei niederen Ebenen besteht. In dem Mass, in dem die ätherischen Zentren der Manasaputras auf der vierten kosmisch-ätherischen Ebene zum Leben erwachen, verursachen sie eine stärkere Aktivität auf der systemischen Mentalebene, der kosmisch-gasförmigen Unterebene; und das Bewusstsein des Himmlischen Menschen und seine Lebensenergie beginnen sich fühlbar zu machen. Gleichzeitig strömt dem Gesetz zufolge Denkkraft oder Manas-Energie von der fünften kosmischen, d.h. der kosmischen Mentalebene ein. Wenn diese doppelte Energie mit der dem dichten physischen Körper des Logos innewohnenden Qualität in Berührung tritt, dann erzeugt sie auf dieser (kosmisch-physischen) Ebene etwas, was den (höheren kosmischen) Zentren entspricht; und dann treten die egoischen Gruppen in Erscheinung. Sie enthalten die latente Kraft zur Verschmelzung der drei Arten von Elektrizität und sind selbst elektrische Phänomene. Sie setzen sich aus den Atomen oder Lebensformen zusammen, die der vierten Schöpferischen Hierarchie, der Gemeinschaft aller rein menschlichen Monaden, angehören. In ähnlicher Weise belebt diese, vom Himmlischen Menschen bewusst in Besitz genommene, dreifache Kraft die Deva-Substanz, und damit tritt der dichte physische Körper des planetarischen Logos objektiv in Erscheinung. Das ist der Grund für die Behauptung, dass Devas nur in den drei Welten anzutreffen sind. In ähnlichem Sinn wird gesagt, dass auch die Menschheit nur in den drei Welten zu finden ist; nichtsdestoweniger existieren die menschlichen Monaden (in sieben Kategorien) auf der Ebene des Geistes - die ja die Ebene der Zweiheit ist -, und dort befinden sich auch die Devamonaden.

Man muss sich stets darüber klar bleiben, dass sich diese okkulten Dinge auf zweierlei Art beschreiben lassen:

a. im Sinn der drei Welten oder vom Standpunkt des dichten physischen Körpers des Logos;

b. im Sinn von Kraft oder Energie, d.h. vom Standpunkt des logoischen Prana- oder Vitalitätskörpers, der sich aus den vier kosmischen Äthern zusammensetzt.

Was wir unter dem fünften Prinzip verstehen, ist lediglich jene auf der Kausalebene zum Ausdruck kommende Kraft oder Energie, die vom logoischen Kausalkörper ausgeht und unsere Kausalebene auf dem Weg über das erreicht, was beim Logos unserer sogenannten «Mentaleinheit» entspricht. (Diese Entsprechungen setzen ein Vorstellungsvermögen voraus, das von einem heutigen Eingeweihten bei weitem noch nicht erreicht ist). In der fünften Runde dürfte Jüngern die innere Bedeutung etwas klarer werden. In dem Mass, in dem der logoische Wille sich allmählich in Wünschen umwandelt und damit die physische Inkarnation hervorbringt, strömt eine ungeheure Menge von Lebenskraft von der fünften kosmischen Ebene herunter, bis sie unsere fünfte Ebene, die Mentalebene, erreicht. Diese Kraft ist - im zyklisch richtigen Augenblick - die Ursache dafür, dass in Raum und Zeit und innerhalb der drei Welten, d.h. in seinem physischen Körper, gewisse Ereignisse möglich werden. Das erste dieser Ereignisse besteht darin, dass der Logos von diesem dichten physischen Körper Besitz nimmt, und dass die physische Sonne und die physischen Planeten plötzlich zur Manifestation gelangen. Obwohl das eine für unsere Begriffe ungeheure Zeitspanne in Anspruch nimmt, bedeutet sie für den Logos nur die kurze Vorgeburtsperiode, die alle Körper durchmachen. Ein zweites bedeutsames Ereignis besteht darin, dass die verschiedenen Prajapatis oder Himmlischen Menschen - wiederum zu verschiedenen Zeitpunkten und je nach ihrer Evolutionsstufe - ihre physischen Körper in Besitz nehmen. Zuerst tun das die Drei und später die Sieben. Die Bedeutung dieses Unterschiedes kann dem okkulten Schüler einigermassen klarwerden, wenn er den Inkarnationsvorgang des Egos durchdenkt.

Womit haben wir es also eigentlich zu tun? Zuerst einmal mit einem Impuls oder dem Willen zum Dasein, der von der Mentalebene ausgeht; dann folgt Wünschen, das auf der Astralebene entspringt und auf der dichten physischen eine Manifestation hervorruft.

Diesen Gedanken muss man auf die drei Logoi oder logoischen Aspekte ausdehnen, um den Schlüssel zum Mysterium der neun Sephiroth, der dreifachen Trimurti, zu finden.

Noch ein weiteres Ereignis erscheint erwähnenswert, nämlich die noch spätere Periode in Zeit und Raum, wenn die individuellen Monaden ihre Manifestationskörper annehmen.

Das Einströmen dieser Kraft oder Energie, die vom fünften logoischen Prinzip ausgeht, hat zweierlei Wirkungen:

die Aneignung seines dichten physischen Körpers von seiten des siebenfältigen Logos,

das Erscheinen der Kausalkörper der menschlichen Monaden auf der fünften systemischen Ebene,

oder aber:

für das grössere Leben bedeutet es Inkarnation,

für die geringeren Leben Individualisierung.

Darüber sollte man eingehend nachdenken.

Es sollte demnach allen Denkern einleuchten, warum dieses fünfte Prinzip den dritten Aspekt zu eigenbewusster Aktivität anreizte.

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D.K. - Gruppen im neuen Zeitalter

Beitrag  Simhanada Morahs am Mi Mai 18 2016, 20:47

c) Das Experiment mit den Gruppen

Ich habe gesagt, dass diese Gruppen ein Versuch sind. Das Experiment ist ein vierfaches. Eine kurze Übersicht mag die Grundidee aufzeigen:

I. Die Gruppen sind ein Experiment, das darauf abzielt, in der menschlichen Familie Brennpunkte zu begründen, durch welche bestimmte Energien zu allen Menschen strömen können. Es gibt zehnerlei solche Energien.

II. Die Gruppen sind ein Experiment, bei dem bestimmte neue Arbeitsmethoden und neue Mitteilungs- und Verbindungswege eingeführt werden sollen. Mit diesen Worten ist alles gesagt. Diese Gruppen sollen die gegenseitige Beziehung oder ständige Verbindung in folgender Weise fördern:

1. Sie werden dauernd bemüht sein, den Gedankenaustausch zwischen Individuen zu fördern, so dass die Gesetze und Methoden, mit deren Hilfe der Gebrauch der Sprache überflüssig wird, bekannt werden und eine neue Art gegenseitiger Verständigung entwickelt werden kann. Diese Verständigungsmöglichkeit wird schliesslich zustande kommen und die Kommunikation erfolgt:

a) Von Seele zu Seele, in den höheren Bereichen der Mental-Ebene. Dies erfordert eine vollständige Gleichschaltung oder Harmonisierung von Seele, Denkvermögen und Gehirn, so dass sie also eine Einheit bilden.

b) Von einem Denkvermögen zum andern, in den unteren Regionen der Mental-Ebene. Dies erfordert die völlige Vereinheitlichung der Persönlichkeit (die völlige Integration des niederen Selbst), so dass Denkkraft und Gehirn eins sind.

Diese beiden unterschiedlichen Kontaktwege sollte man sich einprägen und auch daran denken, dass, wenn der grössere Kontaktweg offen ist, der geringere nicht unbedingt auch benutzbar sein muss. Eine telepathische Verbindung zwischen den verschiedenen Aspekten der menschlichen Natur ist in verschiedenen Entwicklungsstadien durchaus möglich.

2. Diese Gruppen werden daran arbeiten, eine Verbindung zwischen der buddhischen Ebene, wo Erleuchtung und reine Vernunft wohnen und der Ebene der Illusion (der Astralebene) herzustellen. Bekanntlich besteht unsere grosse Aufgabe darin, die Welt-Illusion durch Zufuhr von Erleuchtung und Licht zu zerstreuen. Sind einmal genügend Gruppen ins Leben gerufen, die sich dieses Ziel gesetzt haben, dann werden sich auf Erden solche Verbindungswege öffnen, die als Vermittler zwischen der Welt des Lichts und der Scheinwelt der Illusion dienen. Diese Leitbahnen werden jene besondere Energie übermitteln, welche die vorhandene Maya oder Weltillusion zerstören und die uralten Gedankenformen auflösen wird. Sie werden das Licht und den Frieden freilassen, welche die Astralebene erhellen werden und so die Fata-Morgana dieser Ebene zum Verschwinden bringen.

3. Durch andere Gruppen muss eine andere Energieart fliessen, die andere Wechselbeziehungen und Verbindungen schaffen wird. Diese Gruppen werden es zuwege bringen, die Persönlichkeit von Einzelmenschen, d.h. alle Aspekte seiner dreifachen Natur, durch rechte Energiezufuhr zu heilen. Die geplante Therapie besteht darin, in sinnvoller Weise den verschiedenen Wesensteilen des Menschen - seiner mentalen, astralen und physischen Natur - Energie zuzuleiten und zwar durch richtiges und planmässiges Zirkulieren-lassen der Kraft. Heilungen müssen letztlich durch Gruppen bewirkt werden, die als Mittelspersonen zwischen der Ebene geistiger Energie (entweder Energie der Seele, Energie der Intuition oder Energie des Willens) und dem Patienten oder einer Gruppe von Patienten fungieren. Dieser letzte Punkt verdient Beachtung. Die Idee, dass es sich stets um eine Gruppe handelt, muss lebendig bleiben, denn gerade dieser Umstand unterscheidet die Methoden des Neuen Zeitalters von denen der Vergangenheit. Alles ist Gruppenwerk für das Wohl der Gruppe. Die Mitglieder werden sich als Seelen, nicht als Personen betätigen. Sie werden lernen, aus dem Reservoir der Lebenskräfte heilende Energie auf die Kranken zu übertragen.

4. Andere Gruppen werden als Übermittler von zwei Aspekten göttlicher Energie, Wissen und Weisheit, fungieren. Diese Aspekte müssen im Sinn von Energien verstanden und gelehrt werden. Die Arbeit dieser Gruppen konzentriert sich auf die Erziehung der Massen und soll eine direkte Mittlerfunktion erfüllen, wodurch die höhere und niedere Denkkraft einander genähert und die Antahkarana-Brücke gebildet wird. Es gehört zu ihrer Aufgabe, die drei wesentlichen Faktoren - die höhere Denkkraft, die Seele und die niedere Denkkraft - auf der Mentalebene zusammenzufügen, so dass zwischen dem Reich der Seelen und der Welt der Menschen eine Gruppen-Antahkarana entsteht.

5. Wieder andere Gruppen werden sich mehr mit politischer als mit anderer Arbeit befassen. Sie übermitteln die «Qualität des Aufbürdens» und eine Autorität, die in manchen anderen Zweigen von Gruppentätigkeit, die göttliche Prinzipien heranziehen, fehlt. Ihre Arbeit fällt grösstenteils in den Wirkungsbereich des ersten Strahls. Durch ihre Methoden wirkt sich der Wille Gottes im Bewusstsein der Rassen und Nationen aus. Mitglieder dieser Gruppe werden viele Merkmale des ersten Strahls in ihrem Wesensgefüge haben. Sie fungieren als Kommunikationsmittel zwischen dem Amtsbereich des Manu und der Menschheit. Es ist eine ehrenvolle Aufgabe als Vermittler des Willens Gottes zu dienen.

6. Manche Gruppen werden in ausgesprochener Weise die Vermittler zwischen der Tätigkeit des Weltlehrers, der zum zweiten Strahl gehört (Christus hat zurzeit dieses Amt inne) und der Welt der Menschen sein. Die Energie des zweiten Strahls muss durch solche Gruppen von Schülern und Gläubigen und durch verwandte Gruppen von Denkern und Mitarbeitern strömen. Es werden ihrer viele sein. Diese Tatsache sollte beachtet werden. Viele solcher Gruppen werden ins Leben kommen, sie werden das Fundament der neuen Weltreligion schaffen.

7. Einige wenige Gruppen werden eine interessante Aufgabe haben, die indessen für eine lange Zeit noch nicht angegangen werden kann oder erst dann, wenn man das Wirken der Bildekräfte des Universums besser verstehen wird. Dieses Verstehen wird gleichzeitig mit der ätherischen Schau kommen. Diese Gruppen werden als Durchgangswege oder Mittler dienen zwischen den Energien, welche die Kräfte darstellen, die Gottes Aussengewand - die Formen - bilden und den Geisteskräften im Menschen. Es ist daher durchaus möglich, dass sie sich zuerst hauptsächlich mit dem Problem der Wiedergeburt befassen werden. Dieses Problem dreht sich um das Anlegen einer äusseren Gewandung oder Körperform, gemäss dem Gesetz der Wiedergeburt. Daher werden diese Gruppen, sobald sie organisiert sind, sich mit diesem Thema zu allererst beschäftigen. Sie werden tiefgründigere und andersartige Studien betreiben, als man bisher das Wiedergeburtsgesetz studiert hat.

8. Einige Gruppen, die Energien aufnehmen und weitergeben, werden in die Reihen der Denker Erleuchtung tragen. Sie sind Lichtbringer für Gruppengedanken. Sie übertragen Energie von einem Gedankenzentrum zu einem anderen. Vor allem übertragen sie die Energie der Ideen. Das ist ihre Hauptaufgabe. Die Welt der Ideen ist eine Welt dynamischer Kraftzentren. Das soll man nicht vergessen. Mit diesen Ideen muss man in Berührung kommen und man muss ihnen Beachtung schenken. Die in ihnen lebende Energie muss verarbeitet und weitergegeben werden. Das ist die Funktion jener Kraftzentren, sich durch Ideen kundzutun.

9. Eine andere Kategorie von Gruppen wird die spezifische Aufgabe haben, die Denkkräfte im Menschen anzuregen, so dass eine harmonische Angleichung erfolgen kann. Sie dienen in der Hauptsache als Kommunikatoren zwischen der Seele des Menschen und der Seele in jeglicher Form. Sie werden die grossen psychometrischen Arbeiter sein, denn ein Psychometer (einer der «Seelen abmisst») ist derjenige, dessen eigene Seele eine sensitive Feinfühligkeit für die Seele in anderen Lebensformen - seien es menschliche oder nicht menschliche, besitzt. Sie rufen vor allem die Seele vergangener Zeiten wach, bringen sie mit der Gegenwart in Verbindung und stellen fest, welche Hinweise auf die Zukunft darin ruhen.

10. Mitglieder anderer Gruppen werden die Mittler zwischen dem dritten Aspekt der Gottheit (der sich in schöpferischer Tätigkeit auswirkt) und der Welt menschlicher Gedanken sein. Sie werden Leben und Form miteinander in schöpferischer Weise verbinden. Ohne es zu wissen und ohne es wirklich zu verstehen, «verdichten» sie heute die Wunsch-Energie und diese wiederum bewirkt die konkrete Formwerdung des Geldes. Das führt notwendigerweise zur Materialisierung (Verkörperung) von Dingen. Diese Gruppenmitglieder haben eine äusserst schwierige Aufgabe und daher kommt es, dass es erst seit einhundertfünfzig Jahren eine Wissenschaft der Weltfinanzen gibt. Sie werden sich mit dem göttlichen Aspekt des Geldes befassen. Sie werden Geld als das Mittel ansehen, durch das die göttlichen Absichten gefördert werden können. Sie werden Geld als eine Wirkkraft handhaben, mit deren Hilfe die Aufbaukräfte des Universums das notwendige Werk voranbringen können. Diese Aufbaukräfte werden sich (und hierin liegt der Schlüssel) immer mehr mit dem Erbauen des subjektiven Tempels des Herrn befassen als mit der Materialisierung dessen, was die menschlichen Wünsche befriedigt. Dieser Unterschied verdient Beachtung.

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D.K. - Erlösung von unseren Gedankenformen

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Mai 20 2016, 07:45

Erlösung von unseren Gedankenformen. TEIL 1

Ich spreche jetzt für Aspiranten, die durch Konzentration und Meditation Macht im Denken gewinnen. Ich spreche für die Denker der Welt, die durch ihre zielstrebige Arbeit und Hingabe an Geschäft, Wissenschaft, Religion oder die verschiedenen Arten menschlicher Tätigkeit ihr Denken (nicht die Empfindungen, sondern ihre Denkweise) auf irgendeinen Bereich ständiger Tätigkeit eingestellt haben, die notwendigerweise ein Teil der göttlichen Tätigkeit im umfassenden Sinn ist.

Gerade hier, beim Gebrauch der Gedanken, kann man den Unterschied zwischen schwarzer und weisser Magie erkennen. Selbstsucht, Unbarmherzigkeit, Hass und Grausamkeit kennzeichnen den mit Mentalsubstanz Wirkenden, dessen Motive viele Leben lang um seine eigene Verherrlichung kreisen, auf den Erwerb von persönlichem Besitz konzentriert und völlig darauf gerichtet sind, sein eigenes Vergnügen und seine Befriedigung zu erlangen, ganz gleich, was es andere kosten mag. Solche Menschen gibt es glücklicherweise nur wenige, aber der Weg zu einer derartigen Anschauung ist leicht zu finden, und viele müssen sich vorsehen, damit sie nicht gedankenlos den Weg gehen, der in den Materialismus führt.

Ein allmählich und stetig zunehmendes Gruppenbewusstsein und Verantwortungsgefühl, ein Untertauchen der Wünsche des persönlichen Selbstes und die Bezeigung einer liebevollen Geisteshaltung kennzeichnen jene, die der Lebensseite des göttlichen Ganzen zugewandt sind. Man könnte sagen, dass sich die Menschen in drei Hauptgruppen gliedern:

1. Die grosse Mehrheit, die weder gut noch böse, sondern einfach gedankenlos ist, die in der evolutionären Strömung mitschwimmt und dabei ist, ein wahres Selbstbewusstsein und die notwendige Ausrüstung zu entwickeln.

2. Eine kleine, sehr kleine Anzahl, die eindeutig und bewusst auf der Seite des Materialismus oder (wenn ihr es lieber so ausdrücken wollt) auf der Seite des Bösen wirkt. Auf der physischen Ebene sind sie zwar mächtig, aber ihre Macht vergeht und dauert nicht ewig. Das Gesetz des Universums, das ja das Gesetz der Liebe ist, wirkt ewiglich gegen sie, und aus dem scheinbar Bösen wird Gutes entstehen.

3. Eine stattliche Anzahl von Menschen, welche die Pioniere im Reich der Seele, die Vertreter der Ideen des Neuen Zeitalters und die Bewahrer jenes Aspektes der Ewigen Weisheit sind, welcher der Menschheit als nächster geoffenbart werden wird. Diese Gruppe besteht aus den selbstlosen, einsichtsvollen Männern und Frauen auf jedem Gebiet menschlichen Bemühens, aus den Aspiranten und Jüngern, aus den Eingeweihten, welche den Grundton für die verschiedenen Gruppen und Kategorien erklingen lassen, und aus der okkulten Hierarchie selbst. Der Einfluss dieser Gruppe von Mystikern und Wissenden ist ausserordentlich gross, und die Gelegenheit, mit ihnen zusammenzuarbeiten, ist in der jetzigen Zeit günstiger als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte.

Die erste Gruppe denkt nicht; die beiden anderen beginnen zu denken und die Gesetze des Denkens anzuwenden. Mit dieser Verwendung des Denkens seitens des Aspiranten möchte ich mich beschäftigen. In der «Abhandlung über kosmisches Feuer» kann man viel über das Denken finden; ich habe jedoch die Absicht, einige praktische Ideen und Hinweise zu geben, die dem Durchschnittsaspiranten helfen können, so zu arbeiten, wie er sollte.

Wir wollen vor allem bedenken, dass kein Aspirant frei von Fehlern ist, gleichgültig, wie ernsthaft bemüht und ergeben er sein mag. Wäre er davon frei, dann wäre er ein Adept. Alle Aspiranten sind noch egoistisch, sie neigen noch zu Launen und Reizbarkeit, sie sind noch Depressionen und zeitweise selbst Hassgefühlen unterworfen. Oft mögen diese Temperaments- und Hassausbrüche durch das verursacht sein, was wir gerechte Gründe nennen. Ungerechtigkeit von seiten anderer, Grausamkeiten gegen menschliche Wesen und Tiere, und die Hassgefühle und Bösartigkeit der Mitmenschen erwecken in ihnen entsprechende Reaktionen und bringen ihnen viel Leid und Verzögerung. Etwas muss dabei stets bedacht werden. Wenn ein Aspirant bei einem Gefährten Hass hervorruft, wenn er ihn reizt, wenn er Abneigung und Feindseligkeit begegnet, dann geschieht das, weil er selbst noch nicht ganz ohne verletzende Neigungen ist; dann gibt es in ihm noch Keime der Unruhe, denn es ist ein Naturgesetz, dass wir das ernten, was wir säen; wir rufen Reaktionen hervor, die mit unseren physischen, emotionalen oder mentalen Tätigkeiten übereinstimmen.

Es gibt bestimmte Menschentypen, die nicht unter diese Kategorie fallen. Wenn ein Mensch eine hohe Einweihungsstufe erreicht hat, liegt der Fall anders. Die Keimideen, die er weitergeben möchte, das Werk, zu dessen Ausführung er ermächtigt ist, die wegbereitenden Unternehmungen, die zu fördern er bemüht ist, all dies kann - und das geschieht auch oft - bei jenen, welche die Schönheit seiner Sache und die Richtigkeit der verkündeten Wahrheit nicht spüren, Hass und Wut erwecken, die ihm viel Kummer verursacht und für die er persönlich nicht verantwortlich ist. Diese Feindseligkeit kommt von den Reaktionären und Frömmlern der Menschheit, und man sollte bedenken, dass sie weitgehend unpersönlich ist, auch wenn sie sich auf ihn als den Repräsentanten einer Idee konzentriert. Aber mit diesen hohen Seelen beschäftige ich mich nicht, sondern mit denen, welche die Ewige Weisheit studieren, welche nicht nur erkennen, dass sie selten denken, sondern auch, dass sie, wenn sie es tun, häufig falsch denken, denn sie werden durch Reaktionen, die in ihrer niederen Natur wurzeln, zu einer Denktätigkeit gezwungen, die auf Egoismus und mangelnder Liebe beruht. Es gibt drei Lektionen, die jeder Aspirant lernen muss:

Erstens: Jede Gedankenform, die er aufbaut, entsteht unter dem Impuls irgendeines Gefühls oder Verlangens; in selteneren Fällen kann sie auch im Licht der Erleuchtung erbaut sein und somit irgendeine intuitive Idee verkörpern. Aber bei den meisten ist der bewegende Impuls, der den Denkstoff zur Tätigkeit antreibt, emotionaler Natur oder ein starkes gutes oder böses, selbstloses oder egoistisches Verlangen.

Zweitens: Es sollte bedacht werden, dass die so aufgebaute Gedankenform entweder in seiner eigenen Aura verbleibt oder den Weg zu einem geahnten Ziel findet. Im ersten Fall bildet sie den Teil einer dichten Mauer von solchen Gedankenformen, die den Menschen völlig umringen oder seine Mentalaura darstellen; diese Mauer nimmt an Stärke zu, wenn er ihr Aufmerksamkeit schenkt, bis sie so gross ist, dass sie ihn von der Wirklichkeit abschliesst oder so dynamisch und machtvoll wird, dass er dem zum Opfer fällt, was er selbst erschaffen hat. Die Gedankenform ist dann mächtiger als ihr Schöpfer, so dass er von seinen eigenen Ideen besessen und von seiner eigenen Schöpfung getrieben wird. Im zweiten Fall wird seine Gedankenform den Weg in die Mentalaura eines anderen Menschen oder in irgendeine Gruppe finden. Hier habt ihr die Keime des bösen magischen Wirkens und den Zwang, den ein starkes Denken auf ein schwächeres ausübt. Wenn die Gedankenform den Weg zu einer Gruppe findet, werden gleichartige impulsive Formen (die in der Gruppenaura vorhanden sind) sich mit ihr vereinigen, da sie den gleichen Schwingungsgrad oder das gleiche Schwingungsmass haben. Dann wird in der Gruppenaura dasselbe stattfinden, was in dem individuellen Bannkreis geschehen ist: die Gruppe wird eine hindernde Mauer von Gedankenformen um sich haben oder sie wird von einer Idee besessen sein. Hier haben wir den Schlüssel zu allem Sektierertum, zu allem Fanatismus und zu einigen Formen von Wahnsinn, sowohl in der Gruppe wie im Einzelmenschen.

Drittens: Der Schöpfer der Gedankenform (in diesem Fall ein Aspirant) bleibt verantwortlich. Die Form bleibt mit ihm durch seine lebendige Absicht verbunden, und darum muss er das Karma der Folgen und die endgültige Zerstörung dessen, was er gebaut hat, auf sich nehmen. Dies gilt für jede verkörperte Idee, sowohl für die gute wie für die böse. Immer ist der Schöpfer verantwortlich für seine Schöpfung. Der Meister Jesus muss sich zum Beispiel noch immer mit den Gedankenformen befassen, die wir die christliche Kirche nennen und er hat viel damit zu tun. Christus und Buddha haben noch einige Vollendungsarbeit durchzuführen, wenn auch nicht so sehr an den Formen, welche die von ihnen verkündeten Prinzipien verkörpern, als mit den Seelen, die sich durch die Anwendung dieser Prinzipien entwickelt haben.

Bei dem Aspiranten jedoch, der noch denken lernt, liegt das Problem anders. Er ist noch geneigt, den Denkstoff zur Verkörperung seiner irrtümlichen Auffassung wahrer Ideen zu benutzen; er neigt noch dazu, seine Vorliebe oder sein Missfallen durch die Macht der Gedanken auszudrücken; er benutzt noch gern den Denkstoff, um sich seine persönlichen Wünsche zu erfüllen. Dies wird jeder ernsthafte Aspiranten bezeugen.

Bei vielen unter euch spürt man, dass sie sich die Bewachung der Gedanken und den Schutz fertig formulierter Ideen angelegen sein lassen. Einige Gedanken sind in Mentalstoff gekleidete Ideen, die sich auch weiter auf der Ebene des Gedankenstoffes aufhalten. Das sind z.B. die abstrakten Vorstellungen und die kaum bewusst gewordenen Tatsachen des inneren, okkulten oder mystischen Lebens, die durch den Sinn des Denkers gehen. Sie zu bewachen, ist nicht so schwer, denn ihre Schwingungen sind so hoch und leicht, dass nur wenige Menschen imstande sind, sie in angemessener Weise in Mentalstoff zu kleiden, und diese wenigen sind so selten, dass das Risiko nicht sehr gross ist, wenn eine solche Aussage in unvernünftiger Weise verbreitet wird.

Dann gibt es die Mitteilungen, die in den okkulten Lehren enthalten sind. Der Kreis derer, die sie begreifen, wird jetzt etwas weiter; diese Gedankenformen nehmen häufig Astralstoff auf und zwar infolge des Verlangens im Herzen des Schülers, die Mitteilungen nachzuprüfen, zu bestätigen und sie der Gruppe weiterzugeben, für die das Wissen ebenso wichtig ist wie für ihn. Manchmal ist das möglich und manchmal nicht. Wenn es verhindert wird, worin besteht dann die Schutzmethode? Weitgehend darin, dass man es dem Stoff der Astralebene nicht gestattet, sich an die mentale Gedankenform anzuhängen. Kämpft die Sache auf der Begierdenebene aus und hindert diese Stoffart daran, Gestalt anzunehmen. Wo der Wunsch zum Sprechen nicht besteht, und wenn man danach strebt, die Ansammlung von Material um den Kern herum zu verhindern, da wird eine andere Gedankenform gebildet, die hindernd dazwischen tritt und schützt.

Es tritt noch eine andere Art von Gedankenform auf, die stark verbreitet ist und die meist Verwirrung mit sich bringt. Das sind mitgeteilte Tatsachen, Einzelheiten, Neuigkeiten (wenn ihr es so nennen wollt), der Nährboden dafür, was zum Geschwätz oder Klatsch ausarten kann, also all das, was entweder mit eurer Verwaltungs- oder sonstigen Arbeit zu tun hat oder aber andere Leute angeht. Wie könnt ihr euer Denkvermögen daran hindern, jemand anderem solche Tatsachen weiterzugeben? Es sind dies Tatsachen, die ihren Ursprung in Vorkommnissen der physischen Ebene haben, und hierin liegt die Schwierigkeit. Die inneren Tatsachen des okkulten Lebens und diejenigen, die der Mentalebene entspringen, sind nicht so schwer zu verbergen. Sie laufen euch nicht über den Weg, ehe ihr nicht eure Schwingungen hoch genug für sie hinaufgestimmt habt, und wenn das der Fall ist, dann hat in der Regel gleichzeitig auch der Charakter ausreichende Festigkeit und Weisheit gewonnen. Aber bei den Tatsachen der physischen Ebene ist das nicht der Fall. Was muss da getan werden? Die anderen Gedanken steigen von oben herab; diese letzteren arbeiten sich von der physischen Ebene her aufwärts und ihre Lebenskraft wird durch das Wissen vieler, oft vieler unkluger Menschen verstärkt. Die eine Art geht in nebelhaftem Zustand von der Mentalebene aus, und nur der höhere Denkertyp kann sie formulieren und sie mit Stoff in geometrischer Genauigkeit einkleiden, und ein solches Denken hat gewöhnlich die Weisheit, die verhindert, dass der Gedanke in Astralstoff gehüllt wird. Mit der Tatsache der physischen Ebene ist es anders. Sie ist eine lebendige Wesenheit, die in Material der Astral- und Mentalebene gekleidet ist, wenn ihr zuerst auf sie stosst und mit ihr in Berührung kommt. Werdet ihr sie beleben, oder werdet ihr sie aufhalten? Haltet sie an durch eine Flut oder Welle der Liebe zu den daran Beteiligten, hüllt die Gedankenform darin ein und sendet sie zu ihrem Erzeuger zurück; sie wird dann auf den Schwingen einer Woge von Astralstoff getragen, die stark genug ist, um überall hindurch zu kommen, wobei sie vielleicht die Gedankenform auflöst, sie aber ganz sicher ohne Schädigung zu ihrem Aussender zurückbringt. Vielleicht ist es eine böse Mitteilung, eine Lüge oder auch ein Geschwätz. Entzieht ihr die Lebenskraft durch Liebe, brecht sie in Stücke durch die Macht einer dagegen wirkenden Gedankenform des Friedens und der Harmonie!
Oder es handelt sich - auch das kann zutreffen - um ein trauriges oder böses Vorkommnis oder um ein Vergehen eines irrenden Bruders. Was ist dann zu tun? Wahrheit kann nicht entkräftet oder aufgelöst werden. Hier wird euch das Gesetz der Absorption helfen. Nehmt die Gedankenform, der ihr begegnet, in euer Herz auf und wandelt sie dort durch die Alchemie der Liebe um. Lasst mich das praktisch erläutern, denn die Angelegenheit ist wichtig.

Irgend ein Bruder kommt zu euch, und erzählt euch eine Tatsache über einen anderen Bruder - eine Tatsache, die etwas enthält, was die Welt eine Missetat seitens dieses Bruders nennen würde. Ihr, die ihr so viel mehr wisst als der Durchschnittsmensch der Strasse, werdet erkennen, dass diese sogenannte Missetat vielleicht nur eine karmische Auswirkung sein mag oder ihre Grundlage in einem guten Motiv haben könnte, das falsch ausgelegt wurde. Ihr fügt dem Gerede nichts hinzu; ihr gebt die Mitteilung nicht weiter, und soweit ihr in Frage kommt, ist die Gedankenform, die um die Tatsache herum gebildet wurde, in eine sogenannte Sackgasse geraten.

Was tut ihr dann? Ihr bildet einen entgegengesetzten Gedankenstrom, den ihr (auf einer Welle der Liebe) eurem anscheinend irrenden Bruder sendet: Gedanken liebevollen Beistands, des Mutes und geistigen Strebens und einer weisen Nutzanwendung der Lektionen, die er aus der von ihm vollbrachten Tat lernen soll. Wendet keine Kraft an, denn starke Denker dürfen das Denken anderer Menschen nicht ungebührlich beeinflussen, sondern sendet einen sanften Strom weiser, umwandelnder Liebe. Wir haben hier drei Methoden, von denen keine streng okkult ist, denn diese sollen später mitgeteilt werden; es sind jedoch Methoden, die für viele anwendbar sind.

1. Die Gedankenform wird auf den mentalen Ebenen gehalten, das heisst, man lässt den Stoff der Astralebene nicht herandringen.

2. Die Gedankenform wird zerbrochen und aufgelöst durch einen gut gelenkten Strom von Liebeskraft.

3. Die Gedankenform wird absorbiert, und ein Gegengedanke von liebevoller Weisheit wird formuliert.

Hemmung - Auflösung - Absorption.

Es gibt drei Hauptstrafen, welche die falsche Anwendung von Gedankensubstanz nach sich zieht, und vor diesen muss sich der Aspirant bewahren lernen, indem er solche Handlungen vermeidet; schliesslich wird dies den Rettungsprozess unnötig machen.

1. Eine starke Gedankenform kann wie ein Bumerang wirken. Sie kann - mit vermehrter Geschwindigkeit - zu demjenigen zurückkehren, der sie ausgesandt hat. Ein starker, in Mentalstoff gehüllter Hass kann zu seinem Schöpfer - mit der Energie der gehassten Person beladen - zurückkehren und kann daher im Leben des Aspiranten Verwüstungen anrichten. Hasset nicht, denn Hass kehrt immer dorthin zurück, woher er kam. Es liegt eine tiefe Wahrheit in dem alten Spruch: «Flüche kommen wie Küken nach Hause zum Schlafplatz».

Ein starkes Verlangen nach materieller Bereicherung wird schliesslich zurückkehren und unvermeidlich das bringen, was gewünscht wurde; nur wird der Aspirant in der Mehrzahl der Fälle merken, dass er sich nicht länger nach Besitz sehnt, sondern ihn als einen Alpdruck betrachtet, oder dass er inzwischen schon mehr besitzt als er braucht, dass er übersättigt ist und nicht weiss, was er mit all dem tun soll, was er bekommen hat.

Eine mächtige Gedankenform, die ein Streben nach geistiger Erleuchtung oder nach Anerkennung seitens des Meisters verkörpert, kann solch eine Flut von Licht bringen, dass sie den Aspiranten blendet und ihn folglich zum Besitzer eines Reichtums geistiger Energie macht, für den er nicht vorbereitet ist und den er nicht gebrauchen kann. Oder sie kann dem Aspiranten eine Gedankenform von einem der Grossen heranbringen und ihn so tiefer in die Welt der Illusion und der Astralität stürzen. Deshalb ist Demut so notwendig, und ein starkes Verlangen zu dienen und folglich sich selbst zu vergessen, wenn man wahrhaft und richtig bauen will So lautet das Gesetz.

2. Eine Gedankenform kann auch wie ein giftiges Mittel wirken und alle Quellen des Lebens verseuchen. Sie mag vielleicht nicht stark genug sein, um aus ihres Schöpfers Aura hinauszugelangen (nur sehr wenige Gedankenformen können das) und ihr Ziel in der Aura eines anderen zu finden, um dort Kraft zu sammeln und wieder dorthin zurückzukehren, woher sie kam; aber sie mag eine selbständige Lebenskraft besitzen, die das Leben des Aspiranten verwüsten kann. Eine heftige Abneigung, ein nagender Verdruss, Eifersucht, eine ständige Unruhe und Sehnsucht nach etwas oder jemanden all dies kann so mächtig wirken wie ein Reizmittel oder ein Gift, so dass das ganze Leben verdorben und der Dienst wertlos gemacht wird. Das ganze Leben ist verbittert und geschwächt durch die Auswirkung von Ärger, Hass oder Begierde. Ebenso werden alle Beziehungen zu anderen Menschen wertlos oder gar ausgesprochen schädlich, denn der gequälte oder argwöhnische Aspirant verdirbt die Harmonie des Familienkreises oder der Freundesgruppe durch seine innere, vergiftete Einstellung, die von einer Idee beherrscht ist. Seine Beziehung zu seiner eigenen Seele und die Stärke des Kontakts mit der Welt geistiger Ideen nimmt nicht mehr zu, denn er kann keine Fortschritte machen, da er durch das Gift in seinem Gedankensystem zurückgehalten wird. Seine geistige Schau wird verzerrt, sein Wesen zerfressen, und alle seine Beziehungen werden durch die zermürbenden, nörgelnden Gedanken behindert, die er selbst in eine Form gekleidet hat, und die ein derart mächtiges Leben haben, dass sie ihn vergiften können. Er kann sich von ihnen nicht losmachen, wie sehr er es auch versuchen und wie klar er auch (theoretisch) die Ursache seines Kummers sehen mag. Diese Schwierigkeit ist eine der gewöhnlichsten, denn sie hat ihren Sitz in dem selbstsüchtigen, persönlichen Leben und ist häufig so schwer zu fassen, dass sie direkten Massnahmen zu trotzen scheint.

3. Die dritte Gefahr, vor der sich der Aspirant hüten muss, besteht darin, dass er von seinen eigenen, verkörperten Ideen besessen wird, mögen sie nun zeitweilig richtig oder grundsätzlich falsch sein. Vergesst nicht, dass alle richtigen Ideen vorübergehender Natur sind und sich schliesslich als teilweise richtig einordnen und der grösseren Wahrheit weichen müssen. Die Tatsache des heutigen Tages wird später als Teil einer grösseren Tatsache geschaut. Ein Mensch kann einige der geringeren Prinzipien der Ewigen Weisheit so klar erfasst haben und von ihrer Richtigkeit so überzeugt sein, dass er darüber das grössere Ganze vergisst und eine Gedankenform über die Teilwahrheit bildet, die er gesehen hat; sie kann sich als Beeinträchtigung erweisen, ihn zu einem Gefangenen machen und vom Fortschritt zurückhalten. Er ist sich seines Wahrheitsbesitzes so sicher, dass er die Wahrheit eines anderen nicht erkennen kann. Er ist so überzeugt von der Realität seiner eigenen, zur Gestalt gewordenen Vorstellung dessen, was die Wahrheit sein mag, dass er die Begrenzungen seines eigenen Gehirns vergisst und nicht mehr daran denkt, dass die Wahrheit über seine eigene Seele zu ihm gekommen und infolgedessen von seinem Strahl gefärbt ist, also durch ein persönliches, absonderndes Denkvermögen in eine Form gebracht wurde. Er lebt ausschliesslich für diese kleine Wahrheit; er sieht keine andere; er zwingt seine Gedankenform anderen Menschen auf; er wird zum besessenen Fanatiker und damit mental aus dem Gleichgewicht gebracht, selbst wenn die Welt ihn als gesund ansieht.

Wie soll ein Mensch sich vor diesen Gefahren schützen? Wie soll er in der rechten Weise bauen? Wie soll er sich jenes Gleichgewicht erhalten, das ihn befähigt, wahrheitsgetreu zu sehen, richtig zu urteilen, und so seinen mentalen Kontakt mit der eigenen Seele und mit den Seelen seiner Mitmenschen zu bewahren?

Zuerst und vor allem anderen durch die ständige Übung der «Harmlosigkeit» (der Geisteshaltung, niemandem Leid oder Unrecht zuzufügen). Dazu gehört Harmlosigkeit in der Rede sowie in Gedanken, und folglich auch im Handeln. Es ist eine positive Harmlosigkeit, die ständige Tätigkeit und Wachsamkeit bedingt; es ist keine negative, veränderliche Toleranz.

Zweitens durch ein tägliches Wachestehen an den Toren des Denkens und eine ständige Aufsicht über das Gedankenleben. Bestimmte Gedankengänge werden nicht zugelassen; gewisse alte Denkgewohnheiten werden durch die Einsetzung aufbauenden, schöpferischen Denkens aufgehoben; bestimmte vorgefasste Ideen (beachtet den esoterischen Wert dieser Ausdrucksweise) werden in den Hintergrund verwiesen, so dass die neuen Horizonte erschaut werden und die neuen Ideen Fuss fassen können. Dies erfordert eine tägliche, ja stündliche Wachsamkeit, aber nur so lange, bis die alten Gewohnheiten überwunden sind und der neue Rhythmus hergestellt ist. Dann wird der Aspirant entdecken, dass das Denken so auf die neuen, geistigen Ideen konzentriert ist, dass die alten Gedankenformen seine Aufmerksamkeit gar nicht mehr fesseln können; sie werden an Entkräftung zugrunde gehen In diesem Gedanken liegt Ermutigung. Die Arbeit der drei ersten Jahre ist am schwersten. Darnach wird das Denkvermögen von Ideen und nicht mehr von Gedankenformen in Anspruch genommen.

Drittens durch die Weigerung, in der eigenen Gedankenwelt zu leben, und durch den Entschluss, in die Welt der Ideen und in den Strom menschlicher Gedankenwellen einzudringen. Die Ideenwelt ist die Welt der Seele und des höheren Denkens. Der Strom menschlicher Gedanken und Meinungen ist der des öffentlichen Bewusstseins und des niederen Denkens. Der Aspirant muss sich in beiden Welten frei betätigen. Beachtet das sorgfältig! Es handelt sich nicht darum, dass er ungehemmt wirken muss, was mehr die Vorstellung der leichten Möglichkeit enthält, sondern dass er als unabhängige Wirkkraft in beiden Welten tätig sein muss. Durch beständige, tägliche Meditation vollbringt er das erstere. Durch weitgespanntes Studium und mitfühlendes Interesse und Verständnis erreicht er das zweite.

Viertens muss er lernen, sich von seinen eigenen Gedankenschöpfungen loszulösen und sie freizugeben, damit der Zweck erfüllt werde, zu dem er sie einsichtsvoll ausgesandt hat. Dieser vierte Prozess gliedert sich in zwei Teile:

1. Durch Anwendung eines mystischen Spruches löst er die Verbindung, die eine verkörperte Idee in seiner Gedankenaura festhält.

2. Durch Loslösung seines Denkens von der Idee - sobald er sie zur Erfüllung ihrer Mission ausgesandt hat - lernt er die Lektion der Bhagavad Gita und «wirkt ohne Verhaftetsein».

Diese zwei Punkte werden sich in verschiedener Abwandlung zeigen, je nach Wachstum und Stufe des Aspiranten. Jeder einzelne muss für sich selbst einen eigenen «abtrennenden Spruch» formulieren, und jeder muss für sich allein und ohne Hilfe lernen, von den drei Welten, in denen er tätig ist, hinwegzuschauen, mit dem Bemühen, seine Vorstellung von der zu leistenden Arbeit durchzusetzen. Er muss sich selbst lehren, seine Aufmerksamkeit von der Gedankenform, die er gebildet hat und worin diese Idee verkörpert ist, zurückzuziehen, indem er erkennt, dass, wenn er als Seele lebt, und wenn ihn geistige Energie durchströmt, seine Gedankenform die geistige Idee auch zum Ausdruck bringen und ihre Aufgabe erfüllen wird. Sie wird zusammengehalten durch das Leben der Seele und nicht durch das Verlangen der Persönlichkeit. Die greifbaren Ergebnisse hängen stets von der Stärke des geistigen Impulses ab, der die Idee beseelt, die in seiner Gedankenform verkörpert ist. Seine Aufgabe liegt in der Ideenwelt und nicht darin, physische Wirkungen zu erzielen. Die physischen Aspekte werden automatisch auf den geistigen Impuls reagieren.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1353.html
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D.K. - Das Problem der Freizeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Mai 28 2016, 11:52

Wenn diese Energie in konstruktive Bahnen geleitet und durch die richtigen Menschen sicher geschützt wird, ist das kapitalistische System zum Untergang verurteilt. Das Problem der Arbeit wird dann vor allem die Arbeitslosigkeit sein - ein gefürchtetes Wort, das jedoch in dem vor uns liegenden goldenen Zeitalter bedeutungslos sein wird. Dann werden die Massen vor dem Problem der Freizeit stehen, und die Lösung dieses Problems wird, wenn man es bewältigt, die schöpferische Energie des Menschen in heute noch ungeahnte Bahnen lenken.

http://netnews.helloyou.ch//bkgr/cab1600/file1698.html

* * *

Wenn einmal - und theoretisch könnte es längst Wirklichkeit sein - freie Energie weltweit verfügbar ist, wird der Mensch vor dem Problem der Freizeit stehen. Kein Zwang, keine Gewalt von Aussen, ich kann nicht in den Widerstand gehen, kann nicht im Privatleben die Sau rauslassen auf Kosten der Anderen weil ja eh alle so doof und das System Scheisse ist...

Der Mensch muss dann also aus sich heraus etwas Positives tun, ansonsten kann das ja nicht funktionieren und konnte es auch noch nie. Es ist halt so, dass man in der Menschheit füreinander und nicht gegeneinander denken muss. Eine Menschheit, eine Bruder-/Schwesterschaft.
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D.K. - Allesumfassende Vernunft

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Mai 30 2016, 21:50

Allesumfassende Vernunft ist das Thema für die Meditation, die der Jünger des zweiten Strahls einzuleiten hat. Sie ruft jene innewohnende göttliche Fähigkeit hervor, die es dem Jünger ermöglicht, das Detail des gewahrten organischen Ganzen vollständig und mit grösster Genauigkeit zu begreifen. Dieser umfassende, und dennoch in Einzelheiten aufgelöste Gesichtskreis, dieses universale Erkennen ist für mich ausserordentlich schwer zu erklären und für den Leser schwer zu verstehen. Der zweite Strahl wurde der Strahl detaillierten Wissens genannt. Wenn dieser fachliche Ausdruck gebraucht wurde, legte der Anfänger die Betonung natürlich auf das Wort «Detail». Treffender könnte man folgende Umschreibungen geben: Strahl detaillierter Einheit, oder Strahl des göttlichen Urbildes, oder Strahl der Schönheit gegenseitiger Beziehungen. Es verlangt von Seiten eines Jüngers einen sehr hohen Grad von Fassungskraft, um alles dies in der Einheitsschau zu begreifen.
...

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2100/file2118.html
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Was bedeutet Integration?

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 31 2016, 20:22

Was meinen wir eigentlich mit dem Wort Integration? Wir neigen dazu, leichthin mit Worten zu spielen, gedankenlos und ohne Sorgfalt. Da wir es hier jedoch mit einer Entwicklung zu tun haben, die für den Menschen immer stärker in den Vordergrund tritt, mag es von Nutzen sein, dieses Wort zu definieren und zu versuchen, ein oder zwei Hauptauswirkungen zu verstehen. Man muss die Integration als einen wesentlichen Schritt betrachten, ehe der Mensch mit vollwachem Bewusstsein in das fünfte oder geistige Naturreich eintreten kann. Wir betrachten den physischen Körper als eine funktionierende Anhäufung physischer Organe, von denen jedes seine besonderen Aufgaben und Zwecke hat. Wenn alle Organe harmonisch zusammenarbeiten, sprechen wir von einem lebenden Organismus. Die vielen Teile bilden ein einheitliches Ganzes, das sich (beim Menschen) unter der Leitung des intelligenten, bewussten Denkers, der Seele, betätigt. Diese bewusstseinserfüllte Form kommt langsam zu einem Punkt, wo die Integration in ein grösseres Ganzes wünschenswert wird und schliesslich auch erreicht wird - abermals mit Wachbewusstsein. Dieser Prozess bewusster Assimilierung geht ständig vor sich. Stufenweise gliedert und ordnet sich der einzelne ein: in die Familie, in die Nation, in eine soziale Ordnung, in die jeweilige Zivilisation, in einen Verband von Nationen und schliesslich in die Menschheit. Diese Integration ist daher ihrem Wesen nach zweifach: ein physisches Geschehen und eine Geisteshaltung. Progressiv wird das Bewusstsein des Menschen erweckt, so dass er die Beziehung des Teils zum Ganzen sowie die Wechselbeziehungen aller Teile innerhalb der grossen Einheit erkennt.

Der Mensch, der zum vollen Bewusstsein der verschiedenen Aspekte seiner Natur - der emotionellen, mentalen und egoischen - erwacht ist, erkennt und empfindet sich in erster Linie als eine Persönlichkeit. Er integriert seine verschiedenartigen Körper und deren verschiedenen Bewusstseinsgrade in eine einzige aktive Wirklichkeit. Er ist dann endgültig eine Persönlichkeit und hat einen entscheidenden Markstein auf dem Pfad der Rückkehr erreicht. Das ist der erste grosse Schritt. Dieses wichtige Ereignis muss durch den Evolutionsprozess bei jedem menschlichen Wesen eintreten; das ist unvermeidlich. Es kann aber auch - wie es heute immer häufiger vorkommt - dadurch herbeigeführt werden, dass man sich in Gedanken planmässig mit dieser Aufgabe befasst und verständnisvoll über die Beziehung nachdenkt, die ein einzelner zu der Gesamtheit hat. Man wird erleben, dass eine völlig egoistische, auf materielle Dinge eingestellte Persönlichkeit schliesslich in eine Verfassung kommt, in der sich der Mensch der integrierten Aktivität und Macht bewusst wird, weil er

1. seine getrennten «Teile» zu einem einheitlichen «Ganzen» entwickelt und zusammengeschlossen hat;

2. seine Umwelt, also das «Ganze», von dem seine Persönlichkeit nur ein «Teil» ist, erforscht und in einer Weise nutzbar gemacht hat, dass sie seinen Wünschen nachkommt, zu seinem Erfolg beiträgt und ihm dazu verhilft, in eine hervorragende Position zu kommen. Dabei musste er notgedrungen der Gesamtheit Dienste leisten, um die integrierende Kraft dieser Gesamtheit zu erwecken und in Bewegung zu setzen. Da aber seine Motive und Ziele völlig egoistisch und materiell sind, kann er auf dem Wege zur höheren Integration nur einen kleinen Schritt vorankommen.

Der selbstlose, geistig eingestellte Mensch integriert gleichfalls seine verschiedenen Aspekte in ein wirksames Ganzes ein, aber seine Tatkraft richtet sich darauf, einen Beitrag zu leisten, nicht materielle Dinge zu erwerben. Durch die Auswirkung des höheren Gesetzes, des Gesetzes des Dienens, ordnet er sich nicht nur als Mensch in den Rahmen der vorherrschenden Zivilisation ein, sondern auch in jene grössere und umfassendere Welt bewusster Aktivität, die wir das Reich Gottes nennen.

Die Menschheit schreitet von einer klar erkannten Integration zur anderen weiter; die fundamentale Geeintheit oder Ganzheit des Menschen liegt jedoch im Reiche des Bewusstseins. Das ist eine wichtige Feststellung. Man könnte ganz allgemein etwa folgendes sagen:

1. Im lemurischen Zeitalter erlangte die Menschheit die Integration des Lebens- oder Ätherkörpers mit dem physischen Körper.

2. In den Tagen von Atlantis fügte die Menschheit zu der bereits erreichten Synthese einen neuen Teil, nämlich die astrale Natur hinzu, und so trat der psychische Mensch endgültig in Erscheinung. Er war lebhaft, aber gleichzeitig auch sensitiv und fähig, auf seine Umwelt deutlicher und stärker zu reagieren.

3. In unserer heutigen, arischen Rasse ist die Menschheit damit beschäftigt, noch einen weiteren Aspekt, den des Denkvermögens, hinzuzufügen. Zu der bereits erreichten Lebenstüchtigkeit und Empfindungsfähigkeit fügt der Mensch nun noch Verstand und Vernunft, gedankliche Wahrnehmung und andere Qualitäten des Denkvermögens und Gedankenlebens hinzu.

4. Die fortgeschrittene Menschheit, die sich auf dem Probepfad befindet, vereint nun diese drei göttlichen Aspekte zu einem Ganzen, das wir Persönlichkeit nennen. Viele Hunderttausende stehen jetzt auf diesem Pfad; sie handeln, fühlen und denken gleichzeitig und verschmelzen diese Funktionen zu einer einzigen Tätigkeit. Diese zur Synthese gebrachte Persönlichkeit entsteht auf dem Pfad der Jüngerschaft unter der Leitung der innewohnenden Wesenheit, des geistigen Menschen.

Diese Integration bringt und ist die Gleichschaltung, und nach deren Erlangung macht der Mensch schliesslich einen Prozess geistiger Umstellung durch. Dadurch erschliesst sich ihm allmählich die noch grössere Einheit, die ganze Menschheit. Später, auf dem Pfad der Einweihung, wird in ihm die Vision der Gesamtheit aufdämmern, von der die Menschheit selbst nur eine Wesensäusserung ist. Das ist die innere Welt der Wirklichkeit, in die wir endgültig eintreten, wenn wir Mitglieder des Reiches Gottes werden.

5. Auf dem Probepfad - jedoch nur in den letzten Stadien - beginnt der Aspirant mit seiner integrierten Persönlichkeit bewusst der Menschheit zu dienen. So tritt allmählich an die Stelle des individuellen Sonderbewusstseins das Bewusstsein für das grössere und umfassendere Ganze. Er erkennt, dass er selbst nur ein Teil ist.

6. Die Integrierung, das Hereinwachsen in das Reich Gottes setzt sich während der Jüngerschaft fort, bis die dritte Einweihung vollzogen ist.

Alle diese verschiedenen Integrationen wirken sich in einer bestimmten Art von Tätigkeit aus. Zuerst dient der Mensch seiner selbstsüchtigen und eigenwilligen Persönlichkeit und bringt für seine Wünsche grosse Opfer. Dann folgt der Dienst an der Menschheit, und schliesslich der Dienst für den Plan. Die Integrationsart, mit der wir uns vornehmlich beschäftigen werden, wenn wir die sieben Integrations-Methoden besprechen, ist jedoch die Integration der Persönlichkeit, die sich durch den Dienst an der Menschheit und für den Plan in das grosse Ganze eingliedert, von dem sie ein Teil ist. Man muss aber im Auge behalten, dass diese Strahl-Methoden von der Seele der Persönlichkeit aufgezwungen werden, sobald letztere einigermassen zu einer wirksamen Einheit zusammengeschweisst und daher fähig ist, auf den Einfluss der leitenden Intelligenz, der Seele, etwas zu reagieren.

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D.K. - Hierarchische Methoden

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Mai 31 2016, 20:26

c) Die Anpassung hierarchischer Methoden an die physische Welt.

Eine der ersten Aufgaben, die erfüllt werden sollten, ist die, in der äusseren Welt etwas von dem zu verwirklichen, was die Hierarchie auf der inneren Seite des Lebens errungen und geleistet hat. Jede Abteilung und Unterabteilung der Hierarchie arbeitet als einheitliche Gemeinschaft zusammen. Obwohl sich nicht alle Meister und deren Gruppen - wie schon früher erwähnt - mit den augenblicklichen Problemen der menschlichen Krise befassen, so sind sie doch alle auf der inneren Seite damit beschäftigt, Ordnung in das Chaos zu bringen; sie tun dies als Gemeinschaftswerk, jeder in seinem eigenen Bereich und in engster gedanklicher Verbundenheit, so dass es wirklich keine geteilten Interessen, keine getrennten Gruppen und keine auseinandergehenden Meinungen gibt - ganz gleich, wie verschieden ihre Arbeit und ihre besondere Aufgabe auch sein mag. Dieser Zustand muss, wenn irgend möglich, auch im äusseren physischen Leben herbeigeführt und nachgeahmt werden.

...

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Kosmisches Feuer - Gleichschaltung

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 03 2016, 21:03

d. Wenn diese drei im Einklang wirken, ergibt sich daraus ein im höchsten Grad wunderschönes Bild, dem das Auge nicht folgen, das menschliches Denken nicht fassen und die Feder nicht mit Worten beschreiben kann. In diesem Stadium kommen sowohl im Makrokosmos wie im Mikrokosmos die verschiedenen Stufen der Gleichschaltung zum Ausdruck, denn man darf nie vergessen, dass alles Manifestierte eine Sphäre bildet und dass Gleichschaltung in Wirklichkeit nichts anderes ist als eine ungestörte Verbindung zwischen dem Herzen und der Peripherie der Sphäre, oder mit anderen Worten, zwischen der äussersten Einflussgrenze und dem Zentrum des dynamischen Willens.

...

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D.K. - Einweihung I. Die Geburt zu Bethlehem. Strahl VII.

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 06 2016, 20:36

Einweihung I. Die Geburt zu Bethlehem. Strahl VII.

Die Energie der Ordnung oder der Zeremoniellen Magie.

Zuerst wollen wir den Typ der Energie betrachten, den der siebte Strahl zum Ausdruck bringt, und vom Gesichtspunkt des Eingeweihten aus sehen, worin dessen Macht und Wirksamkeit liegen. Indem wir diese Einweihungen und deren bedingende Strahlen studieren, werden wir unsere Begriffe in drei Teile einteilen:

1. Der Typ der Energie und dessen Qualität in Beziehung zu den Vorgängen der besonderen Einweihung, mit welcher er verbunden ist.

2. Dessen Wirkung auf die Menschheit, die Menschheit als einen

Weltjünger betrachtend.

3. Die stimulierende Art der Energie, wie sie sich äussert:

a. in den drei Aspekten der Natur des Eingeweihten - mental, astral und physisch;

b. durch die seelendurchdrungene Persönlichkeit, den Eingeweihten «in gutem Ansehen» - ein Ausdruck von tiefster, okkulter Bedeutung.

In dieser besonderen Zeit der Weltgeschichte ist die Energie des siebten Strahls von wachsender Macht, weil er der neue und hereinkommende Strahl ist, der den sechsten Strahl, der so lange in Schwingung war, ersetzt. Wenn wir von Strahlenenergie sprechen, betrachten wir in Wirklichkeit die Qualität und den Willen-Zweck-Aspekt eines gewissen grossen Lebens, dem wir den Namen «Herr eines Strahls» geben. In den früheren Bänden der «Abhandlung über die Sieben Strahlen» werdet ihr viel über diese Strahlenherren finden. Seine göttliche Absicht, sein Wille, Zweck oder die bestimmte Projektion seines Denkvermögens erzeugt eine Ausstrahlung oder einen Energiestrom, der - dem Typ und der Qualität entsprechend - in alle Formen des manifestierten Lebens in unserem planetarischen Grenzring hineinspielt. Diese Strahlenherren sind die erschaffenden und erhaltenden Energien, die den Willen des planetarischen Logos ausführen. Sie arbeiten mit ihm zusammen in der Bestimmung und im Ausdruck seines höchsten Zwecks. Ihre strahlenden Emanationen werden zyklisch vergegenständlicht und zyklisch zurückgezogen. Während sie in die drei Welten ausstrahlen, erzeugen die aufprallenden Energien Umwälzungen, Störungen, Fortschritt und Entfaltung; sie erschaffen die benötigten neuen Formen und beleben und qualifizieren das, wodurch sich die unmittelbare göttliche Absicht zum Ausdruck bringt. Sie verstärken sowohl die Qualität wie die Aufnahmefähigkeit des Bewusstseins.

Zu anderen Zeiten, während ihrer Zurückgezogenheit «an ihrem eigenen Platz» verursachen sie das Vergehen oder das Sterben von Formaspekten, Einrichtungen und den «organisierenden Organismus» (um eine eigenartige Redewendung zu benützen); sie erzeugen daher Zyklen der Zerstörung und des Beendens und machen dadurch Platz für diese neuen Formen und Lebensäusserungen, die ein hereinkommender Strahl erzeugen wird. Es war das allmähliche Zurückziehen des sechsten Strahls des Idealismus und der auf einen Punkt gerichteten Hingabe, welches für die Erregung die Kristallisierung, die Zerstörung, den Tod und die Spaltungen des vergangenen Jahrhunderts verantwortlich war. Alte Dinge verschwinden, da der Herr des sechsten Strahls seine Aufmerksamkeit und deshalb seine Energie zurückzieht; seine Ausstrahlung ist heute nicht mehr auf das Leben der drei Welten gerichtet oder konzentriert. Gleichzeitig werden Energie und Ausstrahlung des Herrn des siebten Strahls in den drei Welten beständig mächtiger. Dieses Hereinkommen eines Strahls erzeugt immer eine intensivierte Zeit einweihender Tätigkeit und das ist heute der Fall. Die grosse Wirkung, soweit es die Menschheit betrifft, besteht darin, die Vorstellung Tausender von Aspiranten und Bewerbern für die erste Einweihung zu ermöglichen; in einem grossen Ausmass und in Massenformation können heute Menschen durch die Erfahrung der Geburts-Einweihung gehen. Tausende von Menschen können in sich selbst die Geburt Christi erfahren und können erkennen, dass das Christusleben, die Christusnatur und das Christusbewusstsein in ihnen sind. Diese «Neugeburt»-Einweihung der Menschenfamilie wird sich in Bethlehem vollziehen, symbolisch verstanden, denn Bethlehem ist das «Haus des Brotes» - ein okkultes Wort, das Erfahrung auf der physischen Ebene bedeutet. Diese grossen Einweihungen, die durch die Strahlenenergien bewirkt werden, müssen im physischen Gehirn registriert und durch das wache Bewusstsein des Eingeweihten aufgezeichnet werden, und das muss in dieser erstaunlichen Zeit der Fall sein, in welcher - zum erstenmal seit die Menschheit auf Erden erschien - eine Masseneinweihung stattfinden kann. Die Erfahrung braucht nicht auf okkulte Weise ausgedrückt zu werden und in den meisten Fällen wird sie nicht so ausgedrückt; der einzelne Eingeweihte, der diese Einweihung «nimmt», ist sich grosser Umwandlungen in seiner Einstellung zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen, zu Verhältnissen und zu seiner Auslegung der Lebensereignisse bewusst. Dies sind sonderbarerweise die Reaktionen, welche die erste Einweihung begleiten; eine neue Orientierung zum Leben und eine neue Gedankenwelt werden vom Eingeweihten festgehalten. Das gilt genau so im grossen Ausmass, wo es den modernen Menschen, den Welteingeweihten des ersten Grades betrifft. Die Menschen werden in vielen Leben die Beweise für das Auftauchen des Christusbewusstseins erkennen, und der Lebensmassstab wird zunehmend der Wahrheit, wie sie in der Lehre Christi existiert, angepasst werden.

Dieses sich entwickelnde Christusbewusstsein in den Massen der Menschen wird zwangsläufig im täglichen Leben der Menschen überall einen Aufruhr erzeugen; das Leben der Persönlichkeit, das bisher auf das Erreichen materieller und rein selbstsüchtiger Ziele gerichtet war, wird im Kampfe mit der neuen, inneren Verwirklichung stehen; der «fleischliche» Mensch (um die Worte Paulus, des Eingeweihten, zu benützen) wird den geistigen Menschen bekämpfen und jeder wird die Herrschaft zu gewinnen suchen. In den frühen Stadien nach der «Geburt» und während der «Kindheit des Christuskindes» (wieder in Symbolen sprechend) triumphiert der materielle Aspekt. Später triumphiert das Christusleben. Das ist euch wohlbekannt. Jede Einweihung bezeichnet im menschlichen Bewusstsein und in der menschlichen Äusserung ein Stadium im Wachstum und in der Entwicklung dieses neuen Faktors; das geht so weiter bis zur dritten Einweihung, wenn dann der «vollerwachsene Mensch in Christus» hervortritt. Bei der fünften Einweihung ist dann der Eingeweihte bereit, die lang erwartete Offenbarung wahrzunehmen, zu verwirklichen und aufzuzeichnen.

In Verbindung mit dem Einzelnen und der ersten Einweihung ist der siebte Strahl immer tätig und der Mensch wird befähigt, bewusst die Tatsache der Einweihung zu verzeichnen, weil entweder das Gehirn oder das Denkvermögen (und oft beide) vom siebten Strahl beherrscht werden. Diese Tatsache ist heute in Verbindung mit der Menschheit wichtig, denn sie wird die Menschheit befähigen, durch das Tor zu gehen, das sie zum ersten Einweihungsvorgang zulässt. Warum die gegenwärtige Zeit, in welcher die Menschen (in grossen Gruppen) die erste Einweihung erlangen können, einer Situation entspricht, in welcher überall Brot das grosse Interesse der Menschen ist, wird euch klar sein. Die Menschheit wird zum erstenmal und in grossem Ausmass durch diese «Geburts-Einweihung» gehen und das Christusleben während einer Zeit ökonomischer Regelung, für welche das Wort «Brot» nur ein Symbol ist, manifestieren. Diese Zeitspanne fing im Jahr 1825 an und wird bis zum Ende dieses Jahrhunderts fortdauern. Die Entfaltung des Christuslebens - als ein Ergebnis der Gegenwart und der Tätigkeiten des zweiten göttlichen Aspekts der Liebe - wird sich im Beenden ökonomischer Furcht ergeben, und «das Haus des Brotes» wird zum «Haus der Fülle» werden. Brot - als Symbol materiellen, menschlichen Bedürfnisses - wird schliesslich durch eine sehr grosse Gruppe von Eingeweihten der ersten Einweihung überwacht werden, durch diejenigen, deren Leben vom Christusbewusstsein beherrscht zu werden beginnt, welches das Bewusstsein der Verantwortung und des Dienens ist. Diese Eingeweihten existieren heute zu Tausenden; zur Zeit des Jahres 2025 werden Millionen davon leben. Diese ganze Neuorientierung und Entfaltung wird das Ergebnis der Tätigkeit des siebten Strahls und dessen Ausstrahlungsanstoss auf die Menschheit sein.

Der siebte Strahl ist das ausgezeichnete Verbindungsmittel. Er bringt die zwei grundlegenden Aspekte von Geist und Materie zusammen. Er verbindet die Seele und die Form und in bezug auf die Menschheit verbindet er die Seele und die Persönlichkeit. In der ersten Einweihung lässt er den Eingeweihten sich dieser Verbindung bewusst werden; er befähigt ihn, aus dieser «annähernden Zweiheit» Nutzen zu ziehen und - durch das Vervollkommnen des Kontaktes - auf der physischen Ebene das In-Erscheinung-treten des «neuen Menschen» auszulösen. Durch die Anregung, die bei der ersten Einweihung durch die Energie des siebten Strahls zustandekommt, werden die Persönlichkeit des Eingeweihten und die schwebende, überschattende Seele bewusst zusammengebracht. Der Eingeweihte weiss dann, dass er zum erstenmal eine seelendurchdrungene Persönlichkeit ist. Seine Aufgabe besteht jetzt darin, in das hineinzuwachsen, was er im wesentlichen ist. Diese Entwicklung wird bei der dritten Einweihung, der Verklärung, anschaulich gemacht. Die grosse Aufgabe dieses siebten Strahls ist das Zusammenbringen der negativen und positiven Aspekte der natürlichen Vorgänge. Er beherrscht daher die Geschlechtsbeziehungen aller Formen; er ist die Kraft, die der ehelichen Verbindung zugrundeliegt und daher, da dieser Strahl in diesem Weltzyklus zur Offenbarung kommt, erleben wir das Erscheinen grundsätzlicher Geschlechtsprobleme - Zügellosigkeit, Störung in den ehelichen Beziehungen, Scheidung und ein Auslösen jener Kräfte, die schliesslich eine neue Einstellung zum Geschlecht und die Errichtung jener Praktiken, Verhaltensweisen und moralischen Begriffe erzeugen werden, welche die Beziehung zwischen den Geschlechtern während des kommenden Neuen Zeitalters beherrschen werden.
Die erste Einweihung ist deshalb eng mit diesem Problem verbunden. Der siebte Strahl beherrscht das Sakralzentrum und die Vergeistigung von dessen Energie ins Kehlzentrum oder in das höhere, schöpferische Zentrum. Dieser Strahl setzt daher eine Periode ungeheurer schöpferischer Tätigkeit in Bewegung, sowohl auf der materiellen Ebene durch die Anregung des Geschlechtslebens aller Völker, wie in den drei Welten durch die Anregung, die durch die bewusste Verbindung von Seele und Form zustandekommt. Der erste Beweis dafür, dass die Menschheit (durch die Mehrheit ihrer fortgeschrittenen Glieder) die erste Einweihung erlebt hat, wird das Erscheinen eines Zyklus völlig neuer, schöpferischer Kunst sein. Dieser schöpferische Drang wird sich in Formen zeigen, welche die neue hereinkommende Energie zum Ausdruck bringen. Gerade wie die vom sechsten Strahl regierte Zeitspanne in einer Welt gipfelte, in welcher die Menschen in grossen Werkstätten und Fabriken arbeiteten, um die Überfülle von Dingen zu erzeugen, die sie für ihr Glück und ihr Wohlergehen als notwendig erachteten, so werden wir die Menschen im siebten Strahl-Zyklus in einem noch grösseren Ausmass auf dem Gebiet der schöpferischen Kunst beschäftigt sehen. Die Hingabe an Dinge wird schliesslich durch das Erschaffen dessen, was das Wahre getreuer zum Ausdruck bringt, ersetzt werden; Hässlichkeit und Materialität werden der Schönheit und der Wirklichkeit Platz machen. Die Menschheit ist bereits in einem grossen Ausmass «aus der Dunkelheit zum Licht geführt worden» und das Licht des Wissens füllt die Lande. In der vorausliegenden Periode und unter der beeinflussenden Ausstrahlung des siebten Strahls wird die Menschheit «von der Unwirklichkeit zur Wirklichkeit geführt werden». Die erste Einweihung wird dies für den Einzelnen ermöglichen, und sie wird es auch für die Masse der Menschen möglich machen.

Die Energie des siebten Strahls ist die Energie, die benötigt wird, um Ordnung aus dem Chaos zu schaffen und die Unordnung durch Rhythmus zu ersetzen. Sie ist die Energie, welche die neue Weltordnung, auf die alle Menschen warten, hereinbringen wird; sie wird die uralten Grenzlinien wieder herstellen, die Einrichtungen und die Formen der Zivilisation und Kultur, die der menschliche Fortschritt verlangt, bezeichnen und das neue Leben und die neuen Bewusstseinszustände nähren, welche die fortgeschrittene Menschheit zunehmend feststellen wird. Nichts kann diese Tätigkeit aufhalten. Alles was heute geschieht, indem die Menschen die neuen Wege, die organisierte Einheit und friedliche Sicherheit suchen, wird durch den hereinkommenden Strahl der Ordnung oder der Zeremoniellen Magie bewirkt. Die weisse Magie der rechten menschlichen Beziehungen kann nicht angehalten werden. Sie muss sich unvermeidlich als wirksam erweisen, weil die Energie des siebten Strahls gegenwärtig ist und der Strahlenherr in Zusammenarbeit mit dem Herrn der Welt die erforderliche «Neubildung» zustandebringen wird. Seelendurchdrungene Persönlichkeiten, die unter diesem Strahleneinfluss wirken, werden die neue Welt erschaffen, die neuen Qualitäten äussern und jene neuen Verfahren und organisierten Arten schöpferischer Tätigkeit einführen, welche den neuen Lebensstil und die neue Lebenskunst aufzeigen werden. Die Entstellung dieser Ideale des siebten Strahls und die Erniedrigung dieser hereinkommenden Energie, um dem nicht erleuchteten und selbstsüchtigen Streben habgieriger Menschen zu dienen, hat jene totalitären Systeme erzeugt, die heute den freien Menschengeist so schrecklich gefangen halten.

Um zusammenzufassen, was ich gesagt habe:

1. Die Energie des siebten Strahls ist der mächtige Vermittler der Einweihung, wenn sie auf der physischen Ebene angenommen wird, d.h. während des Vorganges der ersten Einweihung.

2. Deren Wirkung auf die Menschheit wird darin bestehen:

a. Die Geburt des Christusbewusstseins unter den Massen intelligenter, strebender Menschen zustandezubringen.

b. Gewisse, verhältnismässig neue Evolutionsvorgänge in Bewegung zu setzen, welche die Menschheit (den Weltjünger) zur Menschheit (dem Welteingeweihten) umwandeln werden.

c. Auf eine neue und vernünftigere Art den immer existierenden Sinn der Beziehung zu errichten und auf diese Weise auf der physischen Ebene die rechten menschlichen Beziehungen herbeizuführen. Der Vermittler dafür ist der gute Wille, der eine Widerspiegelung des Willens zum Guten, des ersten göttlichen Aspekts ist. Von diesem ersten Strahl des Willens oder Zwecks ist der gute Wille die Widerspiegelung.

d. Die negativen und die positiven Beziehungen neu anzupassen und dies wird heute hauptsächlich in Verbindung mit Geschlechtsbeziehungen und Ehe durchgeführt.

e. Die menschliche, schöpferische Fähigkeit zu vertiefen und dadurch die neue Kunst als Grundlage für die neue Kultur und als bedingenden Faktor der neuen Zivilisation hereinzubringen.

f. Die Weltangelegenheiten neu zu organisieren und dadurch die neue Weltordnung einzuführen. Dies befindet sich bestimmt im Gebiet der zeremoniellen Magie.

3. Der Ansporn dieses siebten Strahls wird in Beziehung zum einzelnen Eingeweihten

a. auf der Mentalebene eine ausgedehnte und anerkannte Verbindung zwischen der Seele und dem Denkvermögen ins Dasein rufen;

b. in den emotionellen Vorgängen des Eingeweihten eine bestimmte Ordnung schaffen, und dadurch die Vorbereitungsarbeit für die zweite Einweihung unterstützen;

c. den Eingeweihten - auf der physischen Ebene - befähigen, gewisse Dienstverbindungen herzustellen, die Ausübung der weissen Magie zu erlernen, und das erste Stadium eines wirklich schöpferischen Lebens darzutun.

Soweit es den einzelnen Eingeweihten betrifft, ist die Wirkung der Energie des siebten Strahls in seinem Leben äusserst stark; das kann leicht erkannt werden infolge der Tatsache, dass zur Zeit, wenn der Einweihungsvorgang bewusst vor sich geht, sein Denkvermögen und sein Gehirn vom siebten Strahl bedingt sind. Auf der Mentalebene ist die Auswirkung davon derjenigen ähnlich, die in einem viel grösseren Ausmass im Planeten vor sich geht, denn es war diese Strahlenenergie, die der planetarische Logos benützte, als er die grossen Zweiheiten von Geist und Materie zu Anfang seines schöpferischen Wirkens zusammenbrachte. Die zwei Aspekte des Denkvermögens (das niedere konkrete Denkvermögen und die Seele, der Sohn des Denkvermögens) werden enger verbunden und treten schliesslich auf der Astralebene in eine bewusste, erkannte Vereinigung ein. Es ist der siebte Strahl, der im astralen Bewusstsein die Ordnung wiederherstellt und es ist dieser Einfluss, der auf der Mentalebene die schöpferische Tätigkeit, das Organisieren des Lebens und das Zusammenbringen der niederen und höheren Energien «im Kopf» auf eine solche Weise erzeugt, dass «Christus geboren wird». Diesen letzteren Punkt werden wir in einigen Einzelheiten betrachten, wenn wir die Bedeutung der Einweihungen aufnehmen; wir werden dann sehen, dass die Verbindung zwischen der Hypophyse und der Zirbeldrüse einbezogen wird.

Schliesslich ist es die Energie des siebten Strahls, die - im Einweihungsvorgang zwischen der ersten und der zweiten Einweihung - den Eingeweihten in seinem Leben auf der physischen Ebene befähigt, einen sich entwickelnden Sinn der Ordnung und der Organisation zu bekunden, bewusst und zunehmend ein Verlangen, seinen Mitmenschen zu helfen, zum Ausdruck zu bringen, dadurch eine Beziehung mit ihnen zu errichten und sein Leben auf viele Arten schöpferisch zu gestalten.

Alle diese Faktoren sind im Keim in seiner Natur vorhanden, aber er fängt jetzt an, bewusst die Grundlage für die zukünftige, einweihende Arbeit zu legen; die physischen Disziplinen sind zu dieser Zeit sehr wichtig; ihr Wert wird jedoch oft überschätzt und deren Auswirkung ist nicht immer gut; die errichteten und geförderten Beziehungen haben manchmal geringen Wert, weil sich der Jünger gewöhnlich auf sich selbst konzentriert und weil ihm deshalb - wegen Unwissenheit und dem mangelnden Unterscheidungsvermögen die vollständige Reinheit des Beweggrundes fehlt. Trotzdem werden die Umwandlungen, die durch den Einfluss dieses Strahls zustandegebracht werden, von Leben zu Leben zunehmend wirksamer; des Jüngers Beziehung zur Hierarchie, das Neuorganisieren seines Lebens auf der physischen Ebene und sein wachsendes Bemühen, die esoterische Bedeutung der weissen Magie darzustellen, werden immer lebendiger, bis er für die zweite Einweihung bereit ist.

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D.K. - Die Wirkung von Strahl I auf die Menschheit heute

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Jun 10 2016, 21:07

Die Wirkung von Strahl I auf die Menschheit heute

Auf Grund der ausserplanetarischen Anregung, der unmittelbaren planetarischen Krise und des gegenwärtigen invokativen Rufes der Menschheit wurde es der Energie von Shamballa erlaubt, auf das «Zentrum, das wir Menschheit nennen», einzuwirken. Das erzeugte zwei mächtige Resultate: erstens, der Weltkrieg kam zum Ausbruch und zweitens wurde die Spaltung des Atoms, die sich in der Atombombe ergab, zustandegebracht. Beide Ereignisse wurden durch das Hereinströmen der Energie und Macht des dritten Aspekts des ersten Strahls der Macht oder des Willens ermöglicht. Das ist der niederste Aspekt und bestimmte materielle Wirkungen wurden erzeugt. Der Zerstörungsaspekt war deshalb der erste Aspekt, der sich auswirkte. Auf der Mentalebene wurde die Gedankenform des materialistischen Lebens gespalten (welche die Menschheit überall regierte und beherrschte) und auf der physischen Ebene erzeugte dies gleichzeitig eine grosse Zerstörung.

Auf diese Weise wurde der neuen Ära der Weg bereitet; so wurde der Schauplatz für eine bessere Zukunft hergerichtet. Das war die Absicht und der Zweck derjenigen, welche die Ratskammer des Herrn bilden. Es bleibt der Menschheit selbst überlassen, aus der angebotenen Gelegenheit, welche diese zerstörende Kundgebung ermöglichte, Nutzen zu ziehen. Trotzdem Shamballa auf diese Weise gehandelt hat, ist es dennoch die Hierarchie, die ein gewisses Mass des zweiten Aspekts vom ersten Strahl des Willens oder der Macht zum Ausdruck bringen wird und dafür trifft die Hierarchie Vorbereitungen. Christus selbst bereitet sich für dieses Ereignis vor, um mit der konzentrierten Unterstützung der vereinigten Hierarchie der verteilende Vermittler und der leitende Faktor zu werden; das ist es, was sich zeigen wird, wenn er erscheint. Hier habt ihr den wahren Grund für sein verkündetes Kommen oder Wiedererscheinen. Der Unterschied zwischen materiellem und geistigem Leben wird deutlich gezeigt werden. Das wird durch die Spaltung der alten materialistischen Gedankenform auf mentalen Stufen möglich gemacht. Wenn diese Tatsache erfasst wird, kann die Neuorientierung des menschlichen Denkens, durch den konzentrierten Ausdruck des menschlichen guten Willens, auf emotionellen Stufen ihre ersten Resultate hervorbringen. Dies ist der niederste Aspekt des zweiten Strahls der Liebe-Weisheit, der durch den zweiten Aspekt des ersten Strahls des Willens gestärkt und vollendet wird.
Auf der physischen Ebene wird die grosse wissenschaftliche Entdeckung, die in der Umgangssprache die «Spaltung des Atoms» genannt wird, schliesslich zur Erzeugung jener Zustände angewandt werden, welche die Menschheit befähigen werden, dem Guten, dem Schönen und dem Wahren zu folgen. Befreit von der gefürchteten Anwesenheit rein materialistischen Denkens, wird die Menschheit fähig sein das zu tun. Dies ist keine leere Vision und kein vager Traum. Viele Wissenschaftler (und besonders diejenigen, die ihre Mitmenschen lieben) sehen heute nicht nur die nicht-zerstörenden Aspekte der Atomenergie, sondern sind bereits damit beschäftigt, einige von deren Erzeugnissen und deren radioaktiven Eigenschaften zum Wohl der Menschheit nutzbar zu machen.

Sonderbarerweise wird es der weise, beherrschte Gebrauch der Ergebnisse dieses wissenschaftlichen Abenteuers in Verbindung mit der Atombombe sein, der schliesslich eine spezifische Offenbarung in der Art gewisser Kräfte in Beziehung zu Licht herbeiführen wird. Dieses Ereignis wird das Weltdenken umwandeln und, soweit es den Menschen betrifft, zu einem neuen Typ des umwandelnden Vorganges führen.

Aus allem oben Erwähnten darf nicht gefolgert werden, dass die Menschheit als Ganzes die fünfte Einweihung annehmen wird, denn das ist nicht der Fall. Viele fortgeschrittene Seelen (sich vielleicht auf viele Tausende belaufend) können und werden diese Einweihung annehmen, aber die Massen der Menschen überall, die den gesamten Weltjünger ausmachen, werden schliesslich entweder die erste oder die zweite Einweihung erlangen. Die Wirkung hierarchischer Geschehnisse in Verbindung mit Shamballa wird jedoch endlich zur grossen Anregung des fünften Prinzips des Manas, des Intelligenzprinzips im Menschen führen. Eine Enthüllung, die nicht wahrgenommen wird, die nicht in Beziehung gebracht wird und nicht zum Ausdruck kommt, ist von keinem wahren Nutzen für die Menschheit, ausser von einem rein subjektiven Standpunkt aus; trotzdem wird die Mentalebene, durch die vorgeschlagene Anregung, durch das Bemühen derjenigen, welche die fünfte Einweihung angenommen haben oder annehmen werden und durch die neue Richtung der Energie des ersten Strahls von Shamballa einen solchen Energie-Zustrom erhalten, dass das Denkprinzip, der Vernunftfaktor innerhalb der Menschheit, neue Höhen erreichen wird. Auf diese Weise wird «das Licht hervorströmen ins Menschendenken», und die erste Strophe der Invokation wird beweisen, dass es eine Antwort auf seinen invokativen Anruf empfangen kann und auch empfängt.

...

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D.K. - Die Sexualfrage im Leben des Jüngers.

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Jun 11 2016, 10:53

Die Sexualfrage im Leben des Jüngers.

Ich möchte noch etwas über das Thema der Sexualität im Leben des Jüngers sagen. In den Köpfen von Aspiranten herrscht viel Verwirrung über diese Sache. Hat doch die Betonung des Zölibats fast den Charakter einer religiösen Doktrin angenommen. Man hört oft Menschen, die es an sich gut meinen, denen aber die Logik fehlt, sagen, dass ein Jünger nicht heiraten könne und dass er in spirituellen Dingen nichts erreicht, wenn er nicht Junggeselle und enthaltsam bleibt. Diese Theorie hat ihre Wurzel in zwei Tatsachen:

Erstens gab es im Osten seit jeher eine falsche Einstellung der Frau gegenüber. Zweitens kam im Westen seit den Tagen Christi die Tendenz auf, ein klösterliches- und Ordensleben als spirituelles Leben zu betrachten. Diese beiden Einstellungen enthalten zwei falsche Auffassungen, welche die Ursache so vieler Missverständnisse und Übel sind. Ein Mann ist nicht wertvoller als eine Frau, und eine Frau ist nicht besser als ein Mann. Trotzdem halten viele Tausende die Frau für eine Verkörperung der Sünde und eine Quelle der Versuchung. Gott aber hat seit der Erschaffung des Menschen bestimmt, dass sich Mann und Frau in ihren gegenseitigen Bedürfnissen beistehen und ergänzen sollen. Gott hat nicht angeordnet, dass die Männer wie eine Herde zusammen leben sollen, abgesondert von Frauen oder die Frauen getrennt von den Männern; diese beiden grossen Isolierungen haben zu viel sexuellem Missbrauch und vielem Leid geführt.

Die Annahme, dass jemand, der ein Jünger sein will, ein eheloses Leben führen und sich aller natürlichen Funktionen enthalten müsse, ist weder korrekt noch erwünscht. Das kann leicht bewiesen werden, wenn man zwei Punkte anerkennt:

Erstens, wenn die Gottheit eine unleugbare Tatsache und allmächtig, allgegenwärtig und allwissend ist und wenn der Mensch ein Wesen göttlichen Ursprungs ist, dann kann es keinen Zustand geben, in dem die Göttlichkeit nicht die erste Stelle einnähme. Es kann demnach keinen Bereich menschlicher Tätigkeit geben, in dem nicht ein Mensch im Sinne Gottes handeln könnte und in welchem nicht alle Funktionen durch das Licht der reinen Vernunft und der göttlichen Intelligenz erhellt werden könnten. Ich gehe hier nicht auf das abwegige Scheinargument ein, dass alles, was klar denkende Menschen im Prinzip als falsch betrachten, als richtig zu stempeln sei, weil dem Menschen Göttlichkeit eingeboren ist. Das ist nur eine billige Entschuldigung für falsches Tun. Ich spreche von Sexualbeziehungen rechter Art, die mit dem spirituellen Gesetz und den Landesgesetzen in Einklang stehen.

Zweitens ist ein Menschenleben nicht vollständig, sondern eingeschränkt, gehemmt und abnorm, wenn nicht alle Funktionen seiner Natur - der tierischen, menschlichen und göttlichen - (und alle drei Naturen sind hier in einem Körper) ausgeübt werden. Dass nicht jeder heutzutage heiraten kann, ist wahr, doch diese Tatsache kann nicht den wichtigeren Faktor in Abrede stellen, dass Gott den Menschen zur Ehe schuf. Dass nicht ein jeder heute in einer Position ist, in der er ein normales und vollwertiges Leben führen kann, ist gleichfalls eine Folge unserer derzeitigen abnormen wirtschaftlichen Verhältnisse; doch das ändert nichts an der Tatsache, dass dieser Zustand naturwidrig ist. Ebenso ist es falsch, unnatürlich und unerwünscht, eine erzwungene Ehelosigkeit als Anzeichen einer tiefen Vergeistigung und als notwendiges Erfordernis für jegliche esoterische und spirituelle Praxis anzusehen. Für einen Jünger und Eingeweihten gibt es keine bessere Schulungsstätte als das Familienleben mit seinen zwingenden Verpflichtungen und vielerlei Umstellungen und Anpassungen, mit der Beanspruchung von Opfern und Dienstleistungen und den vielerlei Möglichkeiten, alle Register der menschlichen Natur spielen zu lassen. Kein grösserer Dienst kann der Menschheit geleistet werden, als den ins Leben tretenden Seelen physische Körper anzubieten und ihnen Pflege- und Erziehungsmöglichkeiten im Rahmen des häuslichen Herdes zur Verfügung zu stellen. Die Ehesituation und das ganze Problem des Familienlebens samt der Aufziehung von Kindern ist verfälscht und unrichtig verstanden worden; es wird lange dauern, bis Ehe und Kindersegen zum richtigen Sakrament werden, und es wird eine noch längere Zeit erfordern, bis die Schmerzen und Leiden, die unsere Fehler und Missbräuche der sexuellen Beziehungen nach sich zogen, verschwunden sind und bis die gegenwärtige falsche Gedankenrichtung durch die Schönheit und Heiligung der Ehe als Wegbereitung für inkarnierende Seelen ersetzt werden wird.

Der Jünger und Aspirant auf dem Schulungspfad und der Eingeweihte auf seinem «erhellten Wege» haben keine bessere Schulungsgrundlage als die ehelichen Beziehungen, wenn sie richtig genutzt und verstanden werden. Das Familienleben stellt die Forderung, die tierische Natur in Rhythmus und Zucht zu halten, die Gefühls- und Instinktnatur auf den Opferaltar emporzuheben und Entsagung zu üben; all das sind wirkungsvolle Mittel zur Läuterung und Höherentwicklung. Das Zölibat besteht darin, der höheren Natur den Vorrang vor der niederen zu geben; der geistig eingestellte Mensch soll von seiner Persönlichkeit und den Lockungen des Fleisches nicht beherrscht werden. Eine erzwungene Ehelosigkeit und Einschränkung seiner Körperfunktionen hat manchen Jünger dahin gebracht, seine gottgegebenen Funktionen und Fähigkeiten zu entwürdigen und zu missbrauchen; und selbst da, wo es diese betrüblichen Zustände nicht gab und das Leben der Betreffenden gesund, geweiht und ohne Tadel verlief, wurden viele in unverdientes Leid, in seelische Trübsal und harte Disziplin verwickelt, bis die aufrührerischen Gedanken und Neigungen gemeistert wurden.

Es ist natürlich richtig, dass manchmal ein Mensch in ein bestimmtes Leben beordert wird, in dem er sich dem Problem der Ehelosigkeit gegenübergestellt sieht und gezwungen ist, sich aller körperlichen Beziehungen zu enthalten und ein vollkommen keusches Leben zu führen, um sich selbst den Beweis zu erbringen, dass er seine tierische und Instinktnatur bezwingen kann. Aber diese Situation ist gewöhnlich das Resultat von Masslosigkeit und Zügellosigkeit in einem früheren Leben; das machte harte Massnahmen und aussergewöhnliche Bedingungen notwendig, um Fehler vergangener Zeiten auszugleichen und zu berichtigen und um der niederen Natur Zeit zu geben, sich wieder umzustellen. Ich wiederhole aber, dass das kein Anzeichen einer spirituellen Entwicklung, sondern das genaue Gegenteil ist. Man beachte bitte, dass ich hier den besonderen Fall des selbst auferlegten Zölibats im Auge habe und nicht an die weltweiten Zustände denke, die aus wirtschaftlichen und anderen Gründen Männer und Frauen zwingen, einem natürlichen und uneingeschränkten Leben zu entsagen.

Das sexuelle Problem muss seine letzte Lösung im Heim und unter normalen Bedingungen finden; es liegt an den fortgeschrittenen Menschen in der Welt und an den Jüngern aller Grade, das Problem auf diese Weise zu lösen.
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Über Leiden

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jun 13 2016, 20:56

Über Leiden.

Leiden ist im letzten Grunde nur möglich, wenn sich die Seele mit dem Körper identifiziert oder besser, wenn sich der Geistaspekt der Seele (im Körper) mit der Tierseele identifiziert, welche die Form durchdringt und belebt und deren zeitweiliges Leben darstellt. Bei Bewusstlosigkeit nimmt die Tierseele Schmerz und Leiden wahr und die Krankenwärter und Beobachter wissen dies genau; aber da gibt es keinen wirklichen Schmerz und keine tatsächliche Qual, da der eigentliche Mensch die Geistseele, entweder durch übermässige Schmerzen (wie es bei der echten Bewusstlosigkeit der Fall ist) oder durch Betäubungsmittel vertrieben wurde.

Das Leiden der Seele ist, wenn die Persönlichkeit verloren geht, nur ein symbolischer Ausdruck. Es gibt für sie keinen Schmerz oder wirkliches Leiden, und häufig hat sie auch keine Kenntnis von dem Ereignis, denn die Schwingung ist nicht hoch genug, um in jene Ebene einzudringen, auf der die Seele weilt. Falls jedoch eine solche Kenntnis vorhanden ist, erfährt die Seele, wenn ich mich so ausdrücken darf, das Gefühl einer verlorenen Gelegenheit und demnach ein Gefühl der Vereitelung; aber es ist nicht mehr als dieses denn die Geduld der Seele, wie auch die der Hierarchie, ist unbegrenzt. Gerade weil wir symbolisch sprechen und sagen, dass die Seele leide, dürfen wir dies nicht auch in gewöhnlichen Begriffen auslegen.

Das Leiden Christi oder des planetarischen Logos oder Gottes Selbst ist nicht in Begriffen von Persönlichkeitsreaktionen zu erfassen. Wir gebrauchen zwar die Worte, in Wirklichkeit bedeuten sie aber «losgelöste und isolierte Identifizierung». Sagt euch dies irgend etwas, meine Brüder?

Falsche Identifizierung ist die Ursache für Schmerz und führt zum Leiden, zu Trübsal und verschiedenen anderen Wirkungen. Richtige Identifizierung führt zu verständnisvollem Begreifen der psychologischen Situation des Leidenden, jedoch nicht zu echtem Schmerz und Kummer, wie wir es normalerweise verstehen.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2300/file2341.html

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D.K. - Gruppenarbeit

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 14 2016, 22:51

Warum ist es dann so ausserordentlich schwierig, wenn nicht überhaupt unmöglich für ernsthafte Menschen, die Heiler sein möchten, als Gruppe in der geheiligten Heilwissenschaft zusammenzuarbeiten? Weil sie als Einzelmenschen und als Gruppe in ihren individuellen und Gruppenbeziehungen vorwiegend «persönlich» eingestellt sind. Dies kann sich in intensiver Kritik aneinander oder an sich selbst äussern; oder sie sind von ihrer persönlichen Redlichkeit und von ihrem gesunden Urteil absolut überzeugt; diese Sicherheit erlaubt den Betreffenden nicht zu erkennen, dass sie vielleicht mit ihren Gedanken doch nicht ganz so recht haben könnten, wie sie selbst meinen. Diese Vorherrschaft des Persönlichen kann sich auch in einer tiefen Befriedigung über persönliche, subjektive Kontakte zeigen. Eines der oben genannten Hindernisse oder auch alle können vorhanden sein und die Gruppenmanifestation zu einer Persönlichkeitsbekundung machen, so dass eine aufbauende Arbeit unmöglich ist. Dann steigert jeder Versuch nur die Persönlichkeitsreaktionen und er würde die Persönlichkeiten derer, denen man helfen möchte, sehr stark (und zwar im entgegengesetzten Sinne) beeinflussen.

Wie sollen sie dann vorgehen? Ich möchte darauf hinweisen, dass jedes Gruppenmitglied, das als Einzelmensch von den oben genannten Schwächen der Persönlichkeit und von diesen Einstellungen frei ist, dennoch weiss (und sich zu Recht darüber freut), dass es als Gruppenmitglied an der Gruppenqualität Anteil hat. Das ist eine der Schwierigkeiten, die in der Gruppenarbeit gelegentlich auftreten. Teilzunehmen und doch frei von Schwäche zu sein; zu erkennen, dass die individuellen Erfolge oder Misserfolge des einzelnen ganz seine eigene Sache sind; teilzuhaben und doch sich nicht beherrschen zu lassen von den mächtigen Gedanken und Ideen der stärkeren Mitglieder der Gruppe; - das ist stets ein Problem. Ich weise darauf hin, weil es in diesem kommenden Zeitalter mit der immer stärker sich entfaltenden Gruppenarbeit wertvoll ist, Gruppensituationen und Gruppenprobleme zu verstehen, um dann in der Gruppenarbeit zusammen mit denen vorwärtszuschreiten, die in der Arbeit zu einem gehören. Ihr werdet dann durch frühere Erfahrungen besser und weiser geworden, durch gemeinsam erfahrene Leiden und Unzulänglichkeiten sowie durch die erlangte Fähigkeit, Misserfolge in der rechten Weise zu überwinden, als Gruppe verschmolzen sein.

Lasst also wahre, stille, sich nicht beklagende, nicht krittelnde und standhafte Liebe eurer Ziel und die Qualität eures Gruppenlebens werden. Wenn es dann irgendeine bestimmte Arbeit für euch gibt, so werdet ihr sie als Einheit, mit einigem Herzen und Denken tun.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2300/file2343.html
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D.K. - Astralebene

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jul 18 2016, 20:17

...

Mein Vorhaben, lieber Bruder, besteht in der Tat darin, die kommende Generation zu lehren, wie sie jene Gedankenformen zerstören kann, welche die Menschenrasse gefangen halten; im Fall der Verblendung sind es die Formen, welche das Wünschen und Fühlen, die Empfänglichkeit für die Umgebung, das sich entwickelnde Aufwärtsstreben und alte Ideale angenommen haben und die das Licht der Seele daran hindern, das Wachbewusstsein zu erleuchten. Die auf der Astralebene Gestalt annehmenden Energien sind keine reinen Gemütsstimmungen und Gefühle, die sich etwa in reinen Astralstoff kleiden, denn so etwas gibt es nicht; es sind vielmehr die durch Evolution der Substanz der physischen Ebene erweckten, instinktmässigen Wünsche. Und diese ganze Substanz wird durch den Tätigkeitstrieb der menschlichen Familie unaufhörlich erlöst und zur Höhe hinangezogen, bis wir eines Tages die Verklärung dieser Substanz und die «Verherrlichung der Jungfrau Maria» - des Mutteraspektes der Gottnatur erleben werden. Die auf der Astralebene Formgewordenen Energien sind ausserdem die herabkommenden Gedankenformen, die der Mensch im Verlauf seiner Evolution immer wieder erschafft und in die Manifestation herunterzieht, indem er sie mit Wunschsubstanz umkleidet. Wenn die herabkommenden Gedankenformen (eine Reflexion innerhalb der drei Welten von jener umfangreichen, im Verlauf der Wahrnehmung begriffenen «Regenwolke erkennbarer Dinge», wie Patanjali sie nennt, die in Erwartung ihres Herabströmens auf der buddhischen Ebene schwebt) einerseits und die aufsteigende, vom niederen Aspekt des Einzelmenschen und von der Gesamt-Menschheit herstammende Masse instinktmässigen Verlangens andererseits an einem Spannungspunkt zusammentreffen, dann kommt es zur Erscheinung der sogenannten Astralebene eines vom Menschen erzeugten Wirkungsbereiches. Die untermenschlichen Naturreiche kennen keine Astralebene; die übermenschlichen Reiche haben sie überwunden und das Geheimnis ihrer Täuschung entdeckt und sie erkennen sie nicht mehr an, es sei denn als einen vorübergehenden Erfahrungsbereich, in dem der Mensch lebt. Dort erlernt er die Tatsache, dass die Wirklichkeit «nichts dergleichen ist, sondern nur der Eine und das Andere in Beziehung zueinander.» Das ist einer der okkulten Sätze, den der Jünger verstehen lernen muss, ein Satz, der die Manifestation beschreibt.

...

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1700/file1796.html

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Kosmisches Feuer - Tastsinn

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jul 18 2016, 20:20

Was Geschmack und Geruch anbetrifft, so könnte man sie als geringere Sinne bezeichnen, denn sie stehen in enger Verbindung mit dem wichtigen Tast- oder Gefühlssinn. Sie sind ihm praktisch untergeordnet. Dieser zweite Sinn und sein Zusammenhang mit dem gegenwärtigen zweiten Sonnensystem sollte sorgsam durchdacht werden. Er ist in hervorragender Weise der Sinn, der am engsten mit dem zweiten Logos in Verbindung steht. Darin liegt ein wertvoller Wink, wenn man ihn gebührend beachtet. Es empfiehlt sich, die Auswirkungen des Tastsinnes der physischen Ebene auf die anderen Ebenen auszudehnen und zu entdecken, wohin uns das führt. Es handelt sich um die Fähigkeit, durch gebührende Erkenntnis der verschleiernden Hülle zur eigentlichen Essenz vorzudringen. Der Denker, der diese Fähigkeit voll ausnutzt, kann sich mit der Essenz aller Einzelwesen auf allen Stufen in Verbindung setzen und dadurch die vorgesehene Evolution der Hülle fördern und einen wirksamen Dienst leisten. Ein Herr des Mitleids ist jemand, der (durch Tastsinn) mitfühlt, voll und ganz versteht und weiss, wie er heilen und die Unzulänglichkeiten des Nichtselbstes regulieren und damit dem Evolutionsplan wirksam dienen kann. Wir sollten in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung des Gefühlssinnes studieren, wie ihn die (der Linie des Bodhisattvas folgenden) Heiler der Rasse ausüben, und darüber nachdenken, wie sich das von ihnen auf diese Weise gehandhabte Gesetz der Anziehung und Abstossung auswirkt. Etymologen werden bemerkt haben, dass der Ursprung des Wortes Tasten ziemlich unklar ist, aber wahrscheinlich bedeutet es «durch schnelle Berührung anziehen». Darin liegt das ganze Geheimnis dieses objektiven Sonnensystems, und damit wird sich die Beschleunigung der Schwingung durch Tasten beweisen lassen. Trägheit, Beweglichkeit und Rhythmus sind die vom Nichtselbst manifestierten Qualitäten. Rhythmus, Gleichgewicht und gleichmässige Schwingung werden gerade durch diese Fähigkeit des Tast- oder Gefühlssinnes erreicht. Das möchte ich kurz illustrieren, um das Problem etwas klarer zu machen. Was geschieht in der Meditation? Durch angestrengtes Bemühen und sorgfältige Beachtung der vorgeschriebenen Regeln gelingt es dem Aspiranten, mit einer Materie in Berührung zu kommen, deren Qualität feiner ist als die ihm gewohnte. Er berührt seinen Kausalkörper, und mit der Zeit auch die Materie der buddhischen Ebene. Aufgrund dieser Berührung beschleunigt sich seine eigene Schwingung vorübergehend und für kurze Zeit. Im Grunde genommen kommen wir damit zu dem in dieser Abhandlung besprochenen Thema zurück. Das latente Feuer der Materie zieht das in anderen Formen schlummernde Feuer an sich heran. Die beiden Feuer kommen miteinander in Berührung und daraus folgt Erkenntnis und Gewahrsein. Das Manasfeuer brennt ständig und wird von dem, was es anzieht und abstösst, geschürt. Wenn die beiden sich vermischen, wird dadurch die Stimulierung erheblich verstärkt und die Berührungsfähigkeit gesteigert. Das Gesetz der Anziehung wirkt beharrlich weiter, bis wieder ein anderes Feuer angezogen und berührt wird und bis die dreifache Verschmelzung vollendet ist. In diesem Zusammenhang darf man das Geheimnis des Einweihungsstabes nicht vergessen. Wenn wir später das Thema der Zentren und der Einweihung betrachten, müssen wir im Auge behalten, dass wir nur einen bestimmten Aspekt dieser geheimnisvollen Fähigkeit des Tastsinnes untersuchen, nämlich die Fähigkeit des zweiten Logos, das Gesetz der Anziehung mit Geschick anzuwenden.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1100/file1118.html
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D.K. - Ein neuer Typus von Mystikern

Beitrag  Simhanada Morahs am Do Jul 28 2016, 20:35



Heute steht die Menschheit an einem besonderen und einzigartigen Punkt, in der Mitte zwischen einer unglückseligen Vergangenheit und einer verheissungsvollen Zukunft, - falls das Wiederkommen Christi erfasst wird und die nötigen Vorbereitungen für sein Kommen getroffen werden. Die Gegenwart ist aussichtsreich, aber gleichzeitig voller Schwierigkeiten. Das Geschick der Welt liegt in den Händen der Menschen und der unmittelbaren Gegenwart, aber gleichzeitig ist auch die Tätigkeit Christi - um es mit Verlaub zu sagen - von den Menschen abhängig. Die Qualen des Krieges und die Sorgen und Nöte der ganzen menschlichen Familie veranlassten Christus im Jahr 1945 zu einer grossen Entscheidung, die in zwei sehr bedeutsamen Aussagen ihren Niederschlag fand. Er tat den versammelten Mitgliedern der geistigen Hierarchie und allen seinen Helfern und Jüngern auf der Erde kund, dass er sich entschlossen habe, den physischen Kontakt mit der Menschheit wiederum aufzunehmen, wenn sie den Anfang machen würde, rechte menschliche Beziehungen herzustellen. Zweitens gab er der Welt (für den «Mann auf der Strasse») eines der ältesten Gebete bekannt, das bisher - ausser von den erhabensten spirituellen Wesenheiten - von niemanden gesprochen werden durfte. Er selbst sprach es, wie uns gesagt wurde, zum erstenmal am Vollmondtag im Juni 1945. Der Juni-Vollmond wird als Christi Vollmond anerkannt, so wie der Mai-Vollmond derjenige Buddhas ist. Es war nicht leicht, diese sehr alte Redeweise in moderne Worte zu übertragen, (sie ist so alt, dass weder ein Datum noch ihr eigentlicher Hintergrund bekannt ist), - doch es wurde unternommen. Die grosse Invokation, die Christus verkündete und seinen Jüngern weitergab, mag einmal ein Weltgebet werden; sie ist folgendermassen ins Englische übersetzt worden:

From the point of Light within the Mind of God

Let light stream forth into the minds of men

Let light descend on Earth...

Die ausserordentliche Wirkungskraft dieses Gebetes ist in der Tatsache zu erblicken, dass bereits Hunderttausende es täglich, und selbst mehrmals täglich sprechen. Es ist bereits in achtundvierzig Sprachen übersetzt worden und wird von Menschen in dreiundvierzig Ländern gesprochen. Eingeborene in den Dschungeln Afrikas beten es, und man findet es auf den Schreibtischen leitender Männer in den grossen Städten. Es wird über das Radio in Europa und Amerika verbreitet und ist überall in der Welt bekannt. All dies hat sich innerhalb weniger Jahre ereignet.

Wenn diese Invokation überallhin verbreitet wird, dann kann sie für die neue Weltreligion die Bedeutung bekommen, die das Gebet des Herrn für die Christenheit, und der dreiundzwanzigste Psalm für die geistig eingestellten Juden besass. Es gibt für dieses grosse Gebet drei Annäherungswege oder Betrachtungsarten, nämlich:

1. Den des allgemeinen Publikums;

2. den der Esoteriker, der Aspiranten und Jünger in der Welt;

3. den der Mitglieder der Hierarchie.

Zum ersten Punkt: Das allgemeine Publikum wird es als ein Gebet zu Gott in der Höhe, zum transzendenten Gott betrachten; es wird ihn noch nicht als den immanenten Allvater erkennen, der in seiner ganzen Schöpfung lebt. Die Menschen werden es auf den Schwingen der Hoffnung emporsenden, in der Hoffnung auf Licht und Liebe und Frieden, die unaufhörlich ersehnt werden. Man wird es auch als ein Gebet erachten, das die regierenden Männer und Führer erleuchten soll, die sich mit den Weltangelegenheiten befassen; als ein Gebet um Einströmen von Liebe und Verstehen unter den Menschen, auf dass sie miteinander in Frieden leben; als Verlangen, dass sich der Wille Gottes erfüllen möge, - ein Wille, von dem die Menschen nichts wissen können, der ihnen so unerforschlich und allumfassend erscheint, dass ihre normale Reaktion die ist, sich zu gedulden und von Fragen Abstand zu nehmen. Man wird es weiter als ein Gebet zur Stärkung menschlicher Verantwortung ansehen, als ein Mittel, um die durchsichtigen Übel unserer Zeit, die der Menschheit so viel Not und Elend bringen, beseitigen und gewisse dunkle Ursachen kontrollieren zu helfen Man wird es schliesslich als ein Gebet betrachten, das einen undefinierbaren, uralten Zustand seligen Glücks wiederherstellen hilft, und Unglück und Schmerz von der Erde verbannt. Das alles sind gute und hilfreiche Gesichtspunkte mit unmittelbaren Möglichkeiten.

Zum zweiten Punkt: Menschen, die sich den esoterischen Wissenschaften widmen, solche, die nach höherer Geistigkeit streben und bewusst den Weg des Lichts gehen sowie alle geistig eingestellten Persönlichkeiten werden diesem Anruf mit tieferem Verständnis näherkommen. Sie werden darin die Welt der Ursachen ausgedrückt finden und an die geistigen Lenker unseres Lebens denken, die als treibende Kräfte hinter dem Weltgeschehen wirken. Diese geistigen Lenker sind stets bereit, allen Suchenden, die einen klaren Blick haben, Kraft zu vermitteln; sie decken die Ursachen auf, die für die Ereignisse in den mannigfachen Lebensbereichen massgeblich sind, ja mehr als das, sie bieten ihr grosses Wissen dar und enthüllen das, was die Menschheit befähigt, aus der Dunkelheit heraus ins Licht zu gehen. Es ist nur zu begreiflich, dass solche fundamentale Tendenzen einen Widerhall finden und die Notwendigkeit nach sich ziehen müssen, die zugrunde liegenden Tatsachen weithin zu verbreiten. So reift denn zusehends eine Zeit spiritueller Propaganda heran, die von Jüngern eines Meisters gesteuert und von esoterischen Studenten in alle Welt hinausgetragen wird. Diese Ära begann 1875, als die Tatsache der Existenz von «Meistern der Weisheit» öffentlich bekanntgemacht wurde. Trotz falscher Auslegung, trotz grundsätzlicher Angriffe, trotz Spott und Hohn wurde diese Wahrheit weiterverbreitet; die Anerkenntnis der Echtheit des verfügbaren Beweismaterials und der intuitive Widerhall bei okkulten Studenten und der Weltintelligenz leisteten dabei hilfreiche Hand.

Ein neuer Typus von Mystikern wird sich bald heranbilden. Er unterscheidet sich von den Mystikern der Vergangenheit durch sein praktisches Interesse für die jeweiligen Weltangelegenheiten und beschränkt sich nicht bloss auf religiöse und kirchliche Fragen. Er interessiert sich nicht besonders für die eigene, persönliche Entfaltung; er zeichnet sich durch die Fähigkeiten aus, Gott in allen Glaubensbekenntnissen als die treibende Kraft zu erkennen, nicht nur in seinem eigenen, zufälligen Bekenntnis; so ist er befähigt, sein Leben im Licht der Allgegenwart Gottes zu leben. Alle Mystiker waren mehr oder minder in der Lage, dies zu tun; aber der moderne Mystiker unterscheidet sich wesentlich von den Mystikern der Vergangenheit darin, dass er seinen Brüdern die Methoden des Pfades zum Licht zeigen kann. Er vereinigt in sich Kopf und Herz, Intelligenz und Gefühl, und hat darüber hinaus eine intuitive Aufnahmefähigkeit, woran es bisher mangelte. Der Weg des modernen Mystikers wird nunmehr vom klaren Licht der geistigen Hierarchie erleuchtet, und nicht bloss, wie bisher, vom Licht der eigenen Seele; und das wird in zunehmendem Mass der Fall sein.
Zum dritten Punkt: In beiden Gruppen, - in der des grossen Publikums und in derjenigen der Weltaspiranten verschiedener Grade - finden sich überdurchschnittliche Individualitäten, die mit tieferer Einsicht und grösserem Verständnis begabt sind. Sie gehören keiner Partei an, sie dienen als Vermittler zwischen den Massen und den Esoterikern einerseits und den Esoterikern und der Hierarchie andererseits. Vergessen wir nicht, dass auch die Mitglieder der Hierarchie diese grosse Invokation benützen, und dass kein Tag zur Neige geht, an dem nicht Christus selbst dieses Gebet intoniert.
Die Schönheit und Stärke dieser Anrufung liegt in ihrer Einfachheit und darin, dass sie bestimmte Hauptwahrheiten zum Ausdruck bringt, die von allen Menschen als ganz natürlich angenommen werden, nämlich: Die Wahrheit, dass eine Ur-Intelligenz existiert, der wir unklar den Namen Gott geben; die Wahrheit, dass hinter allem äusseren Schein Liebe die treibende Kraft im Universum ist; die Wahrheit, dass eine grosse Individualität auf die Erde kam, von den Christen Christus genannt, und diese Liebe so verkörperte, dass wir sie verstehen konnten; die Wahrheit, dass Liebe und Intelligenz die Auswirkungen dessen sind, was Gottes Wille genannt wird; und schliesslich die selbstverständliche Wahrheit, dass sich der göttliche Plan nur durch die Menschheit selbst entfalten und auswirken kann.
Dieser göttliche Plan ruft die Menschheit auf, sowohl geistige Liebe werktätig zum Ausdruck zu bringen, als auch das Bibelwort zu erfüllen: «Lasset euer Licht scheinen.» Dann folgt die feierliche Forderung, dass sich dieser Plan der Liebe und des Lichts durch die Menschheit auswirken möge und «das Tor versiegle, wo das Übel wohnt.» Die letzte Zeile spricht von der Idee einer «Wiederherstellung.» Das ist ein Hinweis für die Zukunft und besagt, dass der Tag kommen wird, da Gottes ursprüngliche Planung und anfängliche Absicht nicht mehr länger durchkreuzt werden wird von Menschen, die mit freiem Willen sich für die Übel des krassen Materialismus und liebloser Selbstsucht entschieden haben; die göttliche Absicht wird dann durch die gewandelten Ziele und innere Einkehr in den Herzen der Menschheit ihre Erfüllung finden.
Das ist die klare und einfache Bedeutung, die sich den spirituellen Aspirationen aller Menschen auf dem Erdenrund zwanglos anpasst.
Der Gebrauch dieses Anrufes (oder Gebetes) und die Wiedererwartung Christi berechtigen die heutige Menschheit zu den grössten Hoffnungen. Wenn das nicht Wahrheit ist, dann hat ein Gebet keinen Sinn und wäre nur eine Halluzination, und es wären die heiligen Schriften der Welt und deren zutreffende Voraussagen zwecklos und irreführend. Die Jahrtausende aber haben den Beweis erbracht, dass ein Gebet immer erhört wurde und erhört wird. Immer, wenn die Menschheit darum bat, sind grosse Gottessöhne erschienen, und sie werden es weiter so halten; und der, den alle sehnsüchtig erwarten, - ER ist auf dem Weg.

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Liebe durchströmt das menschliche Denken

Beitrag  Simhanada Morahs am Fr Sep 02 2016, 19:26

In diesem Abschnitt behandle ich das Wesen und die Ergebnisse des Kontakts, der Empfänglichkeit. Ich gebe keine Regeln für individuelle Entwicklung, und ich täte es auch nicht, wenn ich könnte. Die Menschheit bringt heute Empfänger jeder erdenklichen Art hervor; das beginnt bei den niedersten von allen - den Menschenmassen, die durch Demagogen, Radio, Zeitungen, Bücher und Vorträge, also durch die Gedanken vieler Menschen geformt werden, so wie es der Empfänglichkeit ihres Strahltypus entspricht. In dem Mass wie sich wahre Intelligenz entwickelt und die Liebe das menschliche Denken zu durchströmen beginnt, werden diese bestimmenden Faktoren immer mehr an Anziehungskraft einbüssen; d.h.: wenn die Seele immer mehr an Bedeutung im Leben gewinnt, und die von Menschen erschaffenen Ideen (wenn ein solcher Ausdruck statthaft ist) immer weniger wichtig werden. In Wirklichkeit gibt es keine von Menschen geschaffenen Ideen. Es gibt nur Ideen, die von intelligenten Leuten aufgenommen und dann «reduziert» (auf eine tiefere Stufe herabgedrückt) werden, und zwar durch die ständige Reaktion der Menschheit auf Illusionen, auf emotionelle oder astrale Schlussfolgerungen und auf selbstsüchtige Ausdeutungen.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1800/file1815.html
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Der Gesichtspunkt der Elternschaft

Beitrag  Simhanada Morahs am So Sep 04 2016, 08:55

Der Gesichtspunkt der Elternschaft

Aus zwei bestimmten Gründen befasste ich mich zuerst mit dem Thema des Staatsbürgertums: erstens, weil es eine Grundregel der Esoterik ist, vom Universalen zum Einzelnen zu folgern, und

zweitens, weil das Thema des Staatsbürgertums - das Verhältnis der Einheit zum Ganzen, des Einzelmenschen zum Staate - heute ein vielbesprochenes Thema in aller Welt ist. Die Zeitungsartikel, die Rundfunkansprachen, die Aufrufe der Regierungen sind voll davon. Dieses Thema umfasst das ganze Problem individueller Freiheit und kollektiver Verantwortung, deren feinverwobene Beziehungen zueinander von der Menschheit verstanden und zum Ausdruck gebracht werden müssen, und zwar in Übereinstimmung mit den Grundprinzipien des gesamten menschlichen und planetarischen Wesensaufbaues. Dieser Aufbau entspricht einer allesumfassenden Hierarchie. Trotz eingebildeten Besserwissens menschlicher Denker ist diese Hierarchie eine Wirklichkeit und reicht vom materiellsten Stoffatom der manifestierten Welt bis hinauf zu den Weiten des Sonnensystems; sie umfasst in ihrer aufsteigenden Stufenfolge jede Bewusstseins-Kategorie, vom winzig kleinen zum unausdenklich grossen Bewusstsein. Wir beschäftigen uns hier nur mit einem kleinen - einem sehr kleinen - Teil der hierarchischen Organisation. Unser Forschungsgebiet ist das der vierten schöpferischen Hierarchie, die Hierarchie der menschlichen Wesen; es betrifft die Beziehungen der Glieder dieser Hierarchie innerhalb des hierarchischen Bereiches; es befasst sich auch mit einem möglichen Daseinsbereich in den untermenschlichen Reichen auf einer tieferen Stufe hierarchischer Entwicklung sowie mit jenem hierarchischen Organismus, der sich als nächster über dem Menschenreich erhebt: mit dem fünften oder geistigen Reich - dem Reich Gottes.

Mit der grossen hierarchischen Einheit, die wir das Tierreich (das dritte Reich in der Natur) nennen, ist der Mensch durch den tierischen, den ätherischen und den astralen Körper verknüpft. Er ist aber auch mit dem Reich der Seelen verwandt, da seine eigene Seele ein Wesensteil dieses Reiches ist, genau so, wie sein physischer Körper dem Tierreich angehört. Der ausgesprochen menschliche und arteigene Aspekt des Menschen ist sein Denkvermögen oder Mentalkörper; durch das Denkvermögen ist er mit allen anderen Menschenrassen organisch verbunden.

Im Zusammenhang mit unserem Thema müsst ihr im Auge behalten, dass die «Fäden des erleuchteten Bewusstseins», die wir unweigerlich erschaffen und die schliesslich die Antahkarana formen, zwischen einer jeden hierarchischen Einheit gewoben werden müssen, und dass im Menschenreich selber diese verknüpfenden Beziehungen und Überbrückungsfaktoren zwischen den Einzelwesen und zwischen den Gruppen untereinander herzustellen sind.

In den Anfangs-Stadien wird dies in grossem Massstab durch den Einfluss der jeweiligen Kultur und Zivilisation zustandegebracht. Durch deren äussere Einwirkung und durch telepathische Beeinflussung erfolgt langsam und nur schrittweise eine Veränderung, denn zu Beginn des Evolutionsprozesses ist die Entwicklung so langsam, dass man sie kaum erkennen kann. Unausbleiblich jedoch werden subjektive Veränderungen im Leben des Einzelmenschen hervorgebracht. Mit dem Fortschreiten der Evolution beschleunigt sich die Entfaltung immer mehr, so dass heute in den sogenannten zivilisierten Ländern die von der Zivilisation beeinflussten Gebiete sich schnell erweitern und der Kultureinfluss sich immer mehr verstärkt.

Es fällt modernen Denkern schwer, sich eine Zeit vorzustellen, in der es kein rassisches, nationales oder religiös-verbundenes Bewusstsein gab, wie es in der heutigen Welt zum Ausdruck kommt. Sogar dem phantasiebegabtesten Menschen ist es nicht möglich, sich eine Geistesverfassung vorzustellen, in der das Bewusstsein rein instinktiv im physischen Sinn nur mit sich selbst beschäftigt und unfähig war, solche Kontakte zu registrieren, die über den Bereich des Gatten, der Kinder und der körperlichen Drangbefriedigung hinausgingen. Man hat versucht, ein solches Bewusstseinsstadium in bezug auf die Evolution von Volksstämmen, die in der modernen Zeit rasch aussterben, zu studieren, aber auch hier ist es unmöglich, die feineren Eindrücke und Einflüsse, also die Auswirkungen einheitlichen Denkens und des inner-mentalen Druckes des zivilisierten Teiles der Menschheit richtig zu bewerten. Allmählich hat die Welt der Menschen ein immer stärkeres Eigenbewusstsein erlangt und unterscheidet sich scharf von der Tierwelt, wobei sie die Beziehung zur Tierwelt anerkennt. Der auf das Reich der Seelen bezogene Bewusstseinszustand hat sich in verschiedene psychologische Schulen geteilt, d.h. er wird okkult oder mystisch genannt.

In bezug auf das Bewusstsein der Menschheit können wir daher das ganze Thema in drei Teile einteilen:

1. der sinnlich wahrnehmbare Apparat, der tierische Körper, und der Reaktionsmechanismus, durch den objektive und äussere Kontakte ermöglicht werden;

2. das innere oder psychologische Leben des Menschen. Dieses besteht hauptsächlich aus Wünschen, Aspiration, Ehrgeiz und Denktätigkeit, und alle diese können sich in ihrer tierischen, psychischen, mentalen oder spirituellen Ausdrucksform manifestieren;

3. das geistige Leben des Menschen und seine Beziehung zur Welt der Seelen, die als Folge davon die Beziehung zu seiner eigenen Seele miteinschliesst.

Im Fortschritt der Zeit haben diese drei das Bewusstsein entwickelnden Aspekte die Menschheit nicht nur zur Erkenntnis der eigenen inneren Beziehungen des Menschen (und dadurch zum Verständnis seiner eigenen physischen, psychologischen und mentalen Ausrichtung) gebracht, sondern auch die Menschheit zur Erkenntnis der verschiedenen menschlichen Gruppenbeziehungen geführt, deren erste und bisher wichtigste die Familiengruppeneinheit war. Gerade hier entwickelte sich einer der Hauptunterschiede zwischen dem menschlichen und dem tierischen Bewusstseinszustand, nämlich durch die göttliche Auferlegung des Gesetzes der Notwendigkeit. Dieses Gesetz bot die Möglichkeit zur Entwicklung des Verantwortlichkeitsgefühls für die Sorge um die Familie. Sobald ein Tier oder ein Vogel physisch für sich selber sorgen kann, wird das Junge von seiner Mutter oder seinen Eltern verlassen und muss auf eigenen Füssen stehen. In der menschlichen Familie jedoch wurde die physische Aufsicht über das Kind und dessen psychologische Entfaltung allmählich immer mehr ausgedehnt, so dass die Eltern oder die Kirche, die Gemeinde oder der Staat viele Jahre lang für es verantwortlich sind, wobei die Zeitspanne je nach dem Geburtsland und dem sozialen Stand des Kindes verschieden ist.

Dadurch hat sich die Einstellung vollständig verschoben. Die erste Gruppe, deren sich das Kind normalerweise bewusst wird, ist die Familiengruppe - die Einheit in der menschlichen Gesellschaft. In dieser besonderen Gruppenbeziehung haben sich durch die Zeitalter (symbolisch wie auch tatsächlich) die folgenden Faktoren - Grundformen des Daseins - erhalten und entwickelt, und sind dem Menschengeschlecht als unveränderliche Ideale vorgehalten worden:

1. Die Erkenntnis des hierarchischen Standes, der letzten Endes das Verhältnis des Geringeren zum Grösseren, des Schwächeren zum Stärkeren, des mehr Erfahrenen zu weniger Erfahrenen ist. Dadurch wird das Wunschgefühl des Beschützenwollens entwickelt, das die Auswirkung einer Form des Liebe-Aspektes im Universum ist.

2. Die Erkenntnis der Verantwortlichkeit, ererbt, angewandt und übernommen. Es ist dies die Beziehung des Älteren zum Jüngeren, des Weisen zum Unwissenden. Dadurch wird die Notwendigkeit entwickelt, eine Gelegenheit zur Entfaltung des Wissens zu bieten.

3. Die Erkenntnis der Fähigkeit des Vergebens, das der Ausdruck der Beziehungen zwischen Einheiten innerhalb einer grösseren Gruppe, oder zwischen Gruppen innerhalb eines noch grösseren Ganzen ist oder doch sein sollte. Vergeben ist dem innersten Wesen nach ein gegenseitiges Geben im Sinn des Psychischen, und ist eine noch nicht ausgebildete Ausdrucksform der Selbstaufopferungsfähigkeit, die wiederum ein Aspekt der Willensnatur der Gottheit ist. Da sie also eine ursächliche Beziehung zum monadischen Leben oder dem des Willens hat, ist sie bisher vollständig missverstanden und missgedeutet worden. Sie ist in Wirklichkeit das Gefühl der Synthese oder des Sich-eins-Wissens, der Empfindung «Einer für alle - alle für einen». Dieses Gefühl entwickelt sich heute mehr denn je zuvor, doch ist es immer noch so embryonal, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. Diese Fähigkeit des Vergebens ist nicht eine Form grossmütigen Vergessens oder Übersehens, sie ist auch nicht eine Geste der Überlegenheit, um reinen Tisch zu machen. Sie ist der Odem des Lebens selber - das Geben von allem an alle und für alle.

4. Die Erkenntnis der Gruppenwechselbeziehungen im weltweiten Bereich - in gerechter, harmonischer und rhythmischer Art. Es ist das Gefühl für rechte Beziehungen in bewusster Ausgestaltung und harmonischer Entwicklung.

Im kommenden Zeitalter und unter dem Einfluss der neuen Erziehung werden diese vier grundlegenden Erkenntnisse jedem Kind in der Schule eingeschärft und gelehrt werden; sie werden auf diese Weise die neue Form der Familieneinheit bestimmen und entwickeln, die unausbleiblich entstehen muss.
Die Familiengruppe (wie alle anderen Faktoren im menschlichen Dasein) hat in der allgemeinen Selbstabsonderung, Selbstsucht, Persönlichkeitsbetonung und im ausschliesslich Für-sich-Sein ihre Rolle mitgespielt, basiert auf Klassenunterschieden, ererbten Traditionen, rassischen Einstellungen und nationalen Gewohnheiten. Familien (in jedem Sinn) bilden der Welt gegenüber eine Einheitsfront; die Eltern verteidigen - zu Recht oder zu Unrecht - ihre Kinder, ihre Stellung und ihren Besitz; Familienstolz, Tradition und Abstammung werden allzu stark betont und errichten die vielen Scheidewände, die heute Einzelmenschen, Familien und Gruppen von einander trennen. Das Anhangen an alten, überlebten Familientraditionen ist ein Faktor, der vielfach zur Auflehnung der modernen Jugend gegen die elterliche Autorität führt, obgleich auch andere Faktoren - wie die Auflehnung gegen den Religionszwang und veraltete Normen und Philosophien - mitverantwortlich sind. In der kommenden Weltordnung werden jedoch die Erzieher die jungen Leute in den Schulen und Hochschulen auf ein tätiges und bewusst-verwirklichtes Leben vorbereiten. Zu diesem Zweck werden sie in der Erkenntnis der vier oben aufgezählten, für den menschlichen Fortschritt wesentlichen Faktoren geschult werden; diese werden, wenn richtig verstanden und angewandt, die so notwendigen rechten Beziehungen und schliesslich eine harmonische Welt hervorbringen.
Hierarchie, Verantwortung, wechselseitige Gruppeneinwirkung und Vergebung oder Opfer sind die vier Erkenntniskategorien, die es jedem Menschen möglich machen werden, seine Pflicht zu erfüllen und das Seine zu tun, um die Klüfte zwischen Mensch und Mensch, Gruppe und Gruppe und Volk und Volk zu überbrücken und auf diese Weise eine neue Welt anerkannter Gemeinschaftsbeziehungen aufzubauen, die schliesslich die für das Wassermann-Zeitalter charakteristische Zivilisation des Lichtes und der Liebe hervorbringen werden.
Diese vier Begriffe bilden die Grundlage der Wissenschaft der Antahkarana, der Wissenschaft der Meditation und der Wissenschaft des Dienens; sie sollten aber nicht in sentimentaler Weise oder in der Prägung derzeitiger Ideen, sondern stets vom Gesichtspunkt einer geschulten Intelligenz und eines geistig entwickelten Bewusstseins verstanden oder gedeutet werden.
Die Elternschaft wird dann nicht mehr vorwiegend als eine tierische Funktion oder als eine rein soziale oder wirtschaftliche Obliegenheit angesehen werden, wie es heute meistens der Fall ist. Das Spinnen eines bewusst vorbereiteten oder ausgearbeiteten Lichtfadens (der einen bestimmten Teil der Welten-Antahkarana darstellt) zwischen der Mutter und dem Kind, sogar in den vorgeburtlichen Stadien, wird sorgfältig gelehrt werden. Auf diese Weise wird eine enge Verbindung «im Licht» geschaffen, doch ohne dabei eine ungebührliche mentale Kontrolle oder Autorität auszuüben. Dieser letzte Satz wird euch klarmachen, wie unmöglich es bisher gewesen ist, das Lehren dieser neuen Wissenschaft der Antahkarana zu beschleunigen. Jetzt aber wird es möglich, die Grundlage dieser neuen Lehre zu schaffen, da die jungen Leute in aller Herren Länder ihren Eltern und Erziehern die Forderung ihrer wesentlichen und entschiedenen Unabhängigkeit aufzwingen. Die Auflehnung der Jugend, trotz aller damit verbundenen augenblicklichen und individuellen Leiden, war etwas durchaus Wünschenswertes und hat das Tor zu den rechten und besseren Beziehungen geöffnet, wie ich es oben dargelegt habe.
Es ist selbstredend unmöglich für mich, hier mehr zu tun, als die Grundlagen der neuen Erziehung, die für die Jugend der Welt eine Vorbereitung für die Verantwortung und Pflichten der Elternschaft sein soll, aufzuzeigen. Das ganze Problem ist eng mit der sexuellen Frage verknüpft, ebenso mit dem Problem des Staates und seiner Oberaufsicht, - und zwar in viel höherem Mass als man gewöhnlich zugibt. Das sind zwei Probleme, die erst jetzt in ihrer vollen Bedeutung in Erscheinung treten, mit denen ich mich aber hier nicht befassen kann. Elternschaft ist das Resultat - das vorgesehene Resultat - der Beziehung zweier tierischer Körper zu- und miteinander, und ich bitte euch, über die Gruppenauswirkungen dieser Feststellung nachzudenken, auch wenn das Resultat manches zu wünschen übrig lässt. Elternschaft macht den Staat, das Volk und die Gruppe als Erscheinungsform möglich, und auch hier sind die gewaltigen Auswirkungen des Problems erdrückend. Elternschaft hat auch eine enge, symbolische Beziehung zur Hierarchie, ist doch die Familiengemeinschaft das Symbol der Hierarchie auf Erden; nur durch den Geschlechtsverkehr und die physische Geburt kann die riesige Hierarchie der Seelen zur physischen Manifestation kommen und in den drei Welten menschlicher Entwicklung geistige Vollendung erlangen. Man kann (und das sollte man im Auge behalten) die Hierarchie in zwei grundlegende Gruppen einteilen:
1. die Seelen, die zur Vollendung gelangt sind und die Rangstufe göttlicher Diener erreicht haben;
2. die Seelen, die noch in der Entwicklung stehen und sich periodisch wiederverkörpern.
Die Idee der Zeugung, der Geburt und der folgenden Formentfaltung läuft wie ein Leitfaden durch alles esoterische Denken. Die von der Hierarchie von Zeit zu Zeit ausgesandten Urlehrer des Menschengeschlechts benutzen stets das Symbol des natürlichen Werdegangs, um die zu gebende Lehre zu verbildlichen und zu erläutern, und um der Wahrheit, die im kommenden Zeitalter die Menschheit auf neue Wege und zu neuen Denkweisen führen soll, die geistige Grundlage zu schaffen. Der Esoteriker weiss, dass der Vorgang der Geburt in das Dunkel der physischen Verkörperung, die wiederum der vorausbestimmte und vorbereitete Werdegang ist, der zur Geburt ins Licht führt, im Licht sich fortsetzt und den äusserlich sichtbaren Lichtkörper hervorbringt. Dieser ununterbrochene Prozess (denn zu allen Zeiten hat dieses Geborenwerden ins Licht stattgefunden) wird die künftige Welt des Lichtes hervorbringen, die zu offenbaren der Zweck der natürlichen Entwicklung ist. Das ist die «zweite Geburt», die im Neuen Testament erwähnt wird, wobei der Mensch in die Welt des Lichtes und der Liebe wiedergeboren wird.
Vom Gesichtspunkt der neuen Erziehung aus werden diese neuen Grundgedanken die verstandesmässige Einstellung der Eltern in der kommenden Zivilisation massgeblich beeinflussen, und hierfür muss der junge Mensch vorbereitet werden. Die neueren Konzepte oder Grundideen werden heutzutage meistenteils missverstanden, und deshalb wird in gewissen Ländern und von den Nationalisten aller Länder die Notwendigkeit einer Erhöhung der Geburtenziffern besonders betont. Heute beobachtet man die Geburtenziffern, ihr Steigen und Fallen, man kümmert sich um die Mütter- und Kinder-Fürsorge - sogar im vorgeburtlichen Stadium - und um die Aufklärung der Eltern in allen diesen Fragen. Aus all diesen Dingen müssen schliesslich neue Ideen und Einstellungen hervorgehen, die mit der Kultur und den Gedankengängen der kommenden Welt im Einklang stehen. Heute aber sind die Beweggründe dieses Besorgtseins noch falsch. Der innere Antrieb, sich mit dem Problem der Elternschaft in neuer und besserer Art und Weise zu befassen, ist an und für sich gut und richtig. Die Zielsetzung jedoch, die dem Menschengeschlecht vorgehalten wird, ist nicht die höchstmögliche oder wünschenswerteste. Die Notwendigkeit der Zeitverhältnisse wird jedoch schliesslich grundlegende Veränderungen in der Einstellung zum Familienleben, zur Elternschaft und zur Schulung der Kinder bewirken; und hierfür bereitet eine Kerngruppe den Weg - oder sagen wir lieber, sie kann es tun, wenn klar beobachtende und intelligente Arbeit geleistet wird.

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D.K. - Die grossen Denker und Diener der Menschenrasse

Beitrag  Simhanada Morahs am So Sep 04 2016, 08:56

Die Verschmelzung der Feuer der Materie und der Feuer des Denkens führt der Gesamtheit aller materiellen Atome des Körpers Energie zu. Darin liegt das Geheimnis der ungeheuren Leistungsfähigkeit der grossen Denker und Diener der Menschenrasse. Sie führt auch zu einer bedeutenden Stimulierung der drei höheren Körperzentren (des Kopf-, Herz- und Kehlzentrums) und zur «Elektrisierung» dieser Körperteile. Diese höheren Zentren bilden dann ein magnetisches Feld, welches das Herabströmen des dritten oder Geistesfeuers anzieht. Das vielblättrige Kopfzentrum über dem Kopfscheitel wird äusserst aktiv. Es ist das synthetische Kopfzentrum, die Gesamtsumme aller anderen Zentren. Die Stimulierung der über den Körper verteilten Zentren wird durch die gleichzeitige Belebung des vielblättrigen Lotos verstärkt. Er ist der Treffpunkt der drei Feuer, des Körpers, des Denkens und des Geistes. Wenn dieser Lotos voll und ganz stimuliert ist, ist die Einswerdung mit dem Ego beendet, und dann kommt es zur Verbrennung; dies wiederholt sich in den subtileren Trägern und bewirkt die endgültige Vollendung und die Befreiung des Geistes.


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1100/file1108.html

V. Tod und der ätherische Körper
a. Durch Aufhören des Verlangens. Das sollte das Ergebnis jedes Evolutionsvorganges sein. Ein wahrer Tod wird dem Gesetz zufolge durch Erreichen des Zieles und demzufolge durch Aufhören aller weiteren Bestrebungen (Aspiration) verursacht. Wenn der vollendete Zyklus seinem Ende naht, gilt das für das einzelne Menschenwesen, den Himmlischen Menschen und den Logos selbst.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1100/file1107.html

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Kosmisches Feuer - Kontakt zum Ego

Beitrag  Simhanada Morahs am So Sep 04 2016, 19:15

...

Wir wollen uns hier nur mit dem Menschen befassen, der bewusst zu erschaffen lernt, also nicht mit der Methode eines Adepten oder mit den chaotischen Versuchen der nur wenig Entwickelten. Wenn der Mensch die Idee erfasst und das Motiv der zugrunde liegenden Idee richtig erkannt hat, wenn er also die Zweckmässigkeit dieser Idee und den Wert für den Gruppendienst an der Menschheit festgestellt hat, dann muss er bestimmte Dinge tun, die wir der Klarheit wegen wie folgt zusammenfassen können:

Er muss erstens einmal die Idee lange genug festhalten, damit sie vom physischen Gehirn genau erfasst werden kann. Häufig wird das Ego irgendeinen Begriff oder Teil des Planes bis zum Gehirn «hindurchzubringen» vermögen, wird aber trotzdem den Vorgang ständig und für lange Zeit wiederholen müssen, bis die physische Resonanz so gut ist, dass das Ego sich darauf verlassen kann, dass der Plan in verständiger Weise empfangen und festgehalten worden ist. Es bedarf wohl kaum der Erwähnung, dass der gesamte Vorgang erheblich erleichtert wird, wenn der «Schatten» (der Mensch) regelmässig meditiert, wenn er die Gewohnheit pflegt, täglich und stündlich des höheren Selbstes zu gedenken, und wenn er vor dem Zubettgehen den «Gedanken festzuhalten» sucht, dass er beim Erwachen soviel wie möglich von irgendwelcher egoischen Beeindruckung behalten möchte. Sobald die gegenseitige Einstellung zwischen den beiden Faktoren, dem Ego und dem empfänglichen physischen Gehirn, hergestellt ist, so dass ein wechselseitiger Austausch zustande kommt und beide aufeinander abgestimmt sind, beginnt das zweite Stadium. Die Idee wird empfangen, aufgenommen.

Dann folgt eine Schwangerschaftsperiode, die ihrerseits in verschiedene Stadien zerfällt. Der Mensch brütet über der Idee; er sinnt darüber nach, setzt dadurch mentale Materie in Tätigkeit und zieht das zur Bekleidung seines Keimgedankens notwendige Material an. Er stellt sich die Umrisse der Gedankenform bildlich vor, versieht sie mit Farbe und malt die Einzelheiten ein. Daraus lässt sich der grosse Wert einer wahren Einbildungskraft und deren rechtmässige, wissenschaftliche Verwendung erkennen. Einbildungskraft ist ihrem Ursprung nach kama-manasisch, weder reines Wünschen, noch reines Denken, und ein rein menschliches Produkt. Im vollendeten Menschen und bei den höheren Intelligenzen der Natur tritt die Intuition an ihre Stelle.

...

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1234.html
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Gedankenformen

Beitrag  Simhanada Morahs am So Sep 04 2016, 19:17

Die Belebung wird bewusst vom Menschen in der Weise durchgeführt, dass er - je nach der ursprünglichen Absicht oder dem anfänglichen Impuls - der Gedankenform Energie irgendwelcher Art zuleitet. Diese Energie kommt je nach der Qualität der verkörperten Idee aus einem der drei höheren Zentren, und es lässt sich beobachten, wie sie von dem betreffenden Zentrum aus zu der rasch objektive Gestalt annehmenden Idee hinfliesst. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir es in diesem Fall mit der Gedankenform eines bewussten Erbauers zu tun haben. Die Gedankenformen der meisten Menschen erhalten ihre Energie von keiner solch hohen Quelle, denn ihr Antrieb entstammt entweder dem Sonnengeflecht oder den noch niedrigeren Fortpflanzungsorganen.

Gerade dieser ständige Strom von emotionaler oder sexueller Energie ist für die chaotischen Zustände der Gegenwart verantwortlich; das Gleichgewicht wird nicht gewahrt, die Wechselwirkung zwischen beiden und die dadurch erzeugten Myriaden von Gedankenformen niederen Ranges und niederer Schwingung schaffen eine Lage, die später einmal von den geistigen Mitarbeitern die höchsten Anstrengungen erfordern wird, um diese Gedankenformen unwirksam zu machen und umzuwandeln. Diese Formen, welche die Vorsilbe «Gedanken» kaum verdienen, weil sie hauptsächlich kamischer Art sind und nur eine Beimischung von mentaler Materie niedrigsten Grades aufweisen, sind der Grund für den schweren, langsam vibrierenden oder pulsierenden Nebel, der die menschliche Familie wie mit einem Mantel umgibt und in hohem Mass für die gegenwärtigen Übelstände, die Kriminalität und mentale Lethargie verantwortlich ist. Die Menschen sind, wie wir wissen, hauptsächlich im Astralkörper polarisiert, und die niederen Zentren betätigen sich bei ihnen am meisten; wenn dazu noch eine Atmosphäre von Gedankenformen niedriger Schwingung kommt, die von den gröberen Formen astraler Energie belebt werden, dann kann man sich vorstellen, wie ungeheuer gross die Aufgabe ist, die Menschheit in eine klarere, reinere und bessere Atmosphäre zu erheben, und wie leicht es den niederen Aspekten und Gelüsten fällt, zu gedeihen und zu wachsen.

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Kosmisches Feuer - Des Menschen Verantwortung, das von ihm erschaffene "Böse" wieder zu zerstören

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Nov 22 2016, 19:38

III. Der Mensch als Schöpfer in mentaler Materie (Gedankenstoff)

1. Die Erschaffung von Gedankenformen.

Das Thema, das wir jetzt besprechen wollen, kann wegen der damit verbundenen Gefahren nicht allzu eingehend behandelt werden. Im Schöpfungsvorgang befasst sich der Mensch mit elektrischen Phänomenen irgendwelcher Art, mit etwas, was von jedem Gedanken, der von ihm ausgeht, in vitaler Weise beeinflusst wird, und mit jenen geringeren Lebewesen, die in ihrer Masse und von bestimmten Gesichtspunkten aus für ihn wirklich sehr gefährlich werden könnten. Das, was gesagt werden darf, liesse sich wohl in folgenden Feststellungen zusammenfassen.

a. Viele Übelstände der heutigen Welt lassen sich direkt auf falsche Behandlung von mentaler Materie durch den Menschen zurückführen; desgleichen auf irrige Vorstellungen vom Wesen der Materie selbst, und auf vereinte, schöpferische Bestrebungen im Lauf der Jahrhunderte, wodurch die Menschen eine gefährliche Lage heraufbeschworen haben.

Missverständnisse in bezug auf den Zweck der lebenswichtigen Flüssigkeiten des Universums sind entstanden und haben die Lage noch verschlimmert; und das gleiche gilt für gewisse Entstellungen des Astrallichts, die eine zusätzliche oder sekundäre Verblendung oder reflektiertes Licht hervorgerufen haben, das die bereits erzeugte Maya noch verstärkt. Dieser sekundäre Lichtreflex ist vom Menschen selbst bei seinem evolutionären Versuch geschaffen worden, die Gegensatzpaare auszubalancieren; und das brachte einen Zustand hervor, der überwunden werden muss, ehe die wahre, okkulte Ausbalancierung beginnt. Es handelt sich also um die gesamte grosse (vom Menschen selbst geschaffene) Manifestation, die man als den «Hüter der Schwelle» bezeichnet.

Eines der grössten Hindernisse auf dem Pfad der Rückkehr, wofür der Mensch ganz klar innerhalb okkulter Grenzen verantwortlich ist, sind jene belebten Formen, die er schon seit der Mitte der atlantischen Stammrasse erschaffen hat, als das Denkvermögen langsam an Bedeutung zu gewinnen begann. Die Selbstsucht, die schmutzigen Motive, das rasche Eingehen auf böse Triebe, die seitdem für die Menschheit so charakteristisch gewesen sind, haben Zustände herbeigeführt, die im System einzig dastehen. Eine ungeheure Gedankenform schwebt über der ganzen menschlichen Familie, eine Gedankenform, die von den Menschen allerorten im Lauf der Jahrtausende geschaffen, von den irrsinnigen Wünschen und bösen Neigungen der allerschlimmsten Seite der menschlichen Natur beseelt, und von den Eingebungen seiner niedrigsten Wünsche am Leben erhalten wurde. Diese Gedankenform muss vom Menschen selbst während des letzten Teiles der jetzigen Runde und vor Beendigung dieses Zyklus zerbrochen und zerstreut werden; und diese Zerstreuung wird eine der Kräfte sein, die zu interplanetarischem Pralaya führen. Dieses schöpferische Pfuschwerk, wenn man es so nennen darf, ist das, was die Grossen zu zerstören trachten. Nach karmischem Gesetz muss es von denen zerstört werden, die es geschaffen haben; die Meister müssen daher indirekt vorgehen und sich damit begnügen, die Menschensöhne allmählich und in zunehmendem Mass zu erleuchten, damit sie diesen «Hüter an der Schwelle» des neuen Lebens als den Widersacher erkennen, der den Zugang vom vierten zum fünften Naturreich versperrt. Jedesmal, wenn wieder ein Menschensohn den Probepfad betritt, wird ihr Werk erleichtert, denn das bedeutet, dass ein kleines Bächlein von Lebensenergie vom alten Strom, der nur die böse Form beleben und nähren möchte, abgelenkt und in neue Kanäle geleitet wird, und dass ein weiterer, bewusster Angreifer als Mitarbeiter am Zerstörungswerk geschult werden kann. Jedesmal, wenn ein Eingeweihter zu den Logengraden zugelassen wird, bedeutet das, dass ein neuer und mächtiger Vermittler zur Verfügung steht, um Kraft von höheren Ebenen herabzubringen und am Werk mitzuhelfen. Wenn man diese beiden Methoden des aggressiven Vorgehens (eines Aspiranten und eines Eingeweihten) durchdenkt, kann man aus dieser Analogie viel Wichtiges lernen. Hier liegt der Schlüssel zum gegenwärtigen Problem des Bösen und zum Verständnis der Übermacht des materiellen über den geistigen Aspekt. Diese riesige Gedankenform, das Erzeugnis menschlicher Unwissenheit und Selbstsucht, wird in dreifacher Weise am Leben gehalten und mit Lebenskraft versehen:

Erstens durch die Gesamtsumme der bösen Wünsche, boshaften Absichten und selbstsüchtigem Ziele jedes einzelnen Menschen. Jeder falsche Gedanke, der durch Wort oder Tat auf der physischen Ebene zur Manifestation gebracht wird, trägt dazu bei, die Ausmasse dieser bösen Entität zu vergrössern.

Zweitens durch die fürsorgliche Förderung der Brüder des Schattens und jener Vertreter des sogenannten «kosmischen Bösen», die (unter dem Karma der vierten, menschlichen Familie in der jetzigen, vierten Runde) ungeheure Verantwortungen übernehmen; sie ermöglichen die sekundäre Belebung dieser Gedankenform und bringen so unbeschreiblich schlimme Zustände hervor, dass dem Gesetz zufolge eine rasche Kristallisierung eintritt und schliesslich die gänzliche Zerstörung möglich wird. Der Leser täte gut daran, seine Vorstellung vom Zweck des Bösen zu erweitern und verstehen zu lernen, welch grosse Rolle die Kräfte des Bösen im grossen Rahmen der Dinge spielen.

Drittens durch die immer noch vorhandene Energie und bis heute noch fühlbare Schwingung, welche die Beharrlichkeit der aus einem früheren Sonnensystem herrührenden Kraft und eine Ausstrahlung dessen ist, was im jetzigen Sonnensystem nicht mehr als ein Prinzip betrachtet wird.

Dies sind die drei Hauptfaktoren, die von den Grossen berücksichtigt werden müssen, wenn sie die Menschen in die Lage zu setzen versuchen, sich vom Einfluss der selbstaufgebürdeten Form loszumachen, das Werk ihrer eigenen Gedanken zu zerstören und die von dem hartnäckigen Vampir verbreitete Illusion abzuschütteln, die sie durch die Jahrtausende hindurch genährt und bestärkt haben.

Dieses Zerstörungswerk verrichten die Grossen hauptsächlich auf viererlei Weise:

1. Durch die Stärke ihrer vereinten Gedanken und Meditationen.

2. Durch das Bestreben der Hierarchie, einzelne Menschen zu unterrichten und dazu auszubilden, sich von blinder Gruppentätigkeit loszureissen und zu bewussten Kraftzentren und Mitarbeitern am Zerstörungswerk zu werden. Dieses Werk muss vom mentalen Bereich aus vor sich gehen. Daher werden Jünger dahingehend geschult, dass sie meditieren und sich in mentaler Materie zu betätigen lernen.

3. Durch Anwendung bestimmter Mantrams und Worte, die interplanetarische Kraft vierter Ordnung zum Einsatz bringen. Diese Kraft wird dann auf diese verzerrte Schöpfung der vierten Schöpferischen Hierarchie (des vierten menschlichen Naturreiches) gerichtet und dient zur Verstärkung des Zerstörungswerkes, an dem die Nirmanakayas in hohem Mass mitwirken.

4. Durch Stimulierung der egoischen Körper der Menschen, damit die Sonnenengel ihren Konflikt mit den lunaren Göttern mit grösserer Präzision und Durchschlagskraft durchführen können. Das ist der wirkliche Krieg im Himmel. In dem Mass, in dem die solaren Götter sich bei ihrem Abstieg immer mehr der physischen Ebene nähern und dabei in zunehmendem Mass die Kontrolle über die lunaren Naturen übernehmen, wird auch das Denken und Wünschen der Menschen dementsprechend geläutert und verfeinert.

Die solaren Feuer verlöschen das lunare Licht, und die niedere Natur wird schliesslich geläutert und umgewandelt. Mit der Zeit lodern die Sonnenengel mit Hilfe der niederen Natur in all ihrer Herrlichkeit auf der physischen Ebene auf, wobei diese niedere Natur den Brennstoff für die Flammen liefert. Der verhasste «Hüter an der Schwelle» stirbt somit allmählich aus Mangel an Nahrung und löst sich aus Mangel an Lebenskraft auf; und der Mensch wird in Freiheit gesetzt.

...

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1231.html
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Mensch sein, statt auf Einweihungen zu schielen

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Nov 22 2016, 20:01

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2476.html

Wenn ihr die noch schwierigere Lehre studiert (verschleierter und symbolischer als diese), werdet ihr gewisse Aussagen finden, die für den Esoteriker viel Licht auf die einfachere Darstellung in dieser «Abhandlung über die Sieben Strahlen» werfen werden. Sie ist einfacher, weil nur diejenigen Punkte angegeben werden, die in sich den Keim einer möglichen Erleuchtung für die Allgemeinheit tragen. «Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer» ist nicht für die Allgemeinheit geschrieben; sie ist streng genommen eine Darstellung der Wahrheit für den eingeweihten Jünger. Ihre Linie ist vollkommen eine erste Strahl- und dritte Strahl-Darstellung, während diese Abhandlung eine durchaus zweite Strahl-Annäherung ist. Das ist eine Aussage, die sorgfältiges Nachdenken rechtfertigt, und die bis jetzt noch keine Anerkennung erhalten hat.
---
Nie bleibt man davon ausgenommen, zu prüfen und ein gesundes Maß und Verstand einzuhalten (im Sinne der Vernunft, weniger vom Mind/Verstand her).
Viele Bemühungen sind schnell vergebens, wenn man meinte um die offensichtlichsten Dinge durch die verzwicktesten Umwege zu kommen.
Nicht das erreichen irgend welcher Einweihungen ist das Ziel hier auf Erden, sondern ein vernünftiges und würdiges Leben zu führen als Mensch.
Dann kann alles andere dazu kommen, oder eben darum auch nicht...

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Meister D.K. - Rechter menschlicher Umgang

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo Jan 30 2017, 19:49

Wer aufrichtig Harmlosigkeit in seinem Leben verwirklich hat, oder verwirklichen will, kann sich an die folgenden drei Regeln herantasten, und diese als Seelengrundsätze für sein Leben definieren. Wer nicht grundsätzlich auf der Linie dieser drei Regeln lebt, wie unvollkommen auch immer die Ausführung sein mag, der kann keinen Bestand haben, und wird im Feuer dieser Welt vergehen. Harmlosigkeit ist bei weitem die wichtigste Eigenschaft, die in der heutigen Welt gebraucht wird. Der Grundsatz der Harmlosigkeit muss auch in der Wirtschaft reflektiert werden. In der Wirtschaft ist sehr wenig / keine Bereitschaft da, sich dem Grundsatz der Harmlosigkeit unterzuordnen, weil nicht im Sinne einer Bruderschaft gedacht wird. Der Kapitalismus hat den Faktor Mensch ausgeschlossen. Kant: Zweck selbst ist der Mensch! Die ganzen Strukturen die in der Wirtschaft geschaffen wurden von "Optimierung", wem soll das nützen? Die Instanz, der das Nützen soll, ist gar nicht vorhanden, die gibt es gar nicht. Ist eine riesige Illusion, Luftblase.

Aus eine Abhandlung über weisse Magie:

Regel I. Tritt ein in deines Bruders Herz und erkenne seine Sorgen und Nöte. Dann sprich. Aus den gesprochenen Worten soll ihm jene starke Kraft zuströmen, deren er bedarf, um sich von seinen Fesseln zu befreien. Doch nicht du sollst sie ihm abstreifen. Deine Aufgabe ist es, verständnisvoll zu ihm zu sprechen. Die Kraft, die er empfängt, wird ihm bei seiner Arbeit helfen.

Regel II. Tritt ein in die Gedankenwelt deines Bruders und lies seine Gedanken, doch nur, wenn deine Gedanken rein sind. Dann denke nach. Lass die so geschaffenen Gedanken in deines Bruders Denken fliessen und sich mit diesem vereinen. Doch bleibe neutral und innerlich losgelöst, denn niemand hat das Recht, seines Bruders Denken zu beherrschen. Das einzige Recht, das es hier gibt, wird ihn zu den Worten veranlassen: «Er ist von Liebe erfüllt. Er steht mir bei. Er weiss. Er denkt mit mir und ich bin stark genug, das Rechte zu tun.» Lerne so zu sprechen, lerne so zu denken.

Regel III. Verbinde dich mit deines Bruders Seele und lerne ihn kennen, so wie er ist. Dies kann nur auf der Ebene der Seele geschehen. Anderswo nährt eine solche Vereinigung nur sein niederes Leben. Dann richte dein Augenmerk auf den Plan. So wird er erkennen, welche Rolle er, du und alle anderen Menschen darin spielen. So wird er ins Leben eintreten und das vollbrachte Werk kennen.

Eine diesen drei Regeln beigefügte Bemerkung lautet:

«Diese drei Energien, des Sprechens, des Denkens und der Absicht, vom Chela verständnisvoll gehandhabt und mit den erwachenden Kräften seines Bruders, dem er zu helfen sucht, vereint, das sind die drei Energien, mit denen alle Adepten wirken.»

Es ist beinahe unmöglich, diese uralten Formeln in entsprechende Begriffe zu übersetzen; die obige grobe Umschreibung wird jedoch dem Erleuchteten die darin liegende Idee andeuten. Diese Regeln fassen die wenigen Gedanken zusammen, die der Durchschnittsaspirant begreifen muss, um die Energie richtig lenken zu können, und für die er bereit ist.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1329.html
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D.K. - positive oder negative Energiezentren

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo März 06 2017, 21:12

...

Die beiden wichtigen Tatsachen sind:

1. Die drei Zentren unterhalb des Zwerchfells,

a. Die Basis der Wirbelsäule,
b. Das Sakralzentrum
c. Das Solarplexus-Zentrum,

die zur Zeit bei der Durchschnittsmenschheit am stärksten und am «lebendigsten» sind, müssen neu organisiert, neu orientiert und aus einem positiven in einen negativen Zustand gebracht werden.

Dagegen müssen die vier Zentren oberhalb des Zwerchfells

a. Das Herzzentrum,
b. Das Kehlzentrum,
c. Das Zentrum zwischen den Augenbrauen,
d. Das Kopfzentrum

erweckt und aus einem negativen in einen positiven Zustand gebracht werden.

...

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1310.html

* * *

Die positiven Zentren geben den Ton an,
insbesondere das Kopfzentrum,
das Zentrum des Willens.
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D.K. - Unterschied: 'heisse Liebe' und 'reiner Kanal'

Beitrag  Simhanada Morahs am Mo März 20 2017, 19:37

2. Rechte Motive. Es wird gesagt, dass ein Meister der Weisheit die «seltene Blüte einer Generation von Wissbegierigen» sei. Die Frage, welche der Sucher jetzt stellt und welche nur er allein beantworten darf, lautet: «Welches ist das Motiv, das mein Streben und Bemühen beherrscht? Warum suche ich auf einer wahren Grundlage aufzubauen? Warum rufe ich so eilig meine Seele an?»

Die Entwicklung rechter Motive ist eine fortschreitende Bemühung, und wenn man sich selbst entdeckt, verlagert man fortwährend den Brennpunkt seines Antriebs, weil das Licht immer stetiger auf den Weg scheint; und immer wieder tritt ein neues, höheres Motiv in Erscheinung. Lasst mich wieder eine Erläuterung geben: Ein Aspirant ist in den Anfangsstadien praktisch immer ein hingebungsvoller Verehrer. Um die von einem geliebten Freunde oder Lehrer als Norm festgesetzte Stufe zu erreichen, kämpft und strebt er und gewinnt an Boden. Später wird dieser Gegenstand seiner Hingabe und heissen Bemühung durch die Hingabe an einen der Grossen, der Älteren Brüder der Menschheit, verdrängt. Er widmet all seine Fähigkeiten und die Kräfte seiner Natur dem Dienst an ihnen. Dieser Beweggrund wird seinerseits sicher und stetig verdrängt durch eine lebendige Liebe zur Menschheit, und die Liebe zu einem Einzelnen, sei dieser auch noch so vollkommen, wird der Liebe zu allen Menschenbrüdern weichen. Wenn die Seele immer mehr Herrschaft über ihr Werkzeug erlangt und die Seelennatur sich beständig offenbart, wird auch diese Menschenliebe wieder verdrängt durch die Liebe zu dem Ideal, dem Plan und den Absichten, die dem Universum selbst zugrundeliegen. Der Mensch kommt so weit, dass er sich nur als einen Kanal erkennt, durch den geistige Kräfte wirken können, und er erkennt sich klar als einen mit dem Einen Leben verbundenen Teil. Dann sieht er sogar die Menschheit als relativ und als Bruchteil, und er versinkt in den Grossen Willen.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1312.html

* * *

Stichworte:
Ein Kanal, durch den geistige Kräfte wirken können
In den Grossen Willen versinken
Liebe

Von einer Liebe 'zu etwas' kommt man zu einer Allliebe, die ist.
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Meister D.K. - Trennungszustände zwischen P. und Seele

Beitrag  Simhanada Morahs am So Apr 02 2017, 19:10

Der Trennungszustand zwischen Persönlichkeit und Seele wird beseitigt:

1. Durch richtiges, instinktives Empfinden für Göttlichkeit, das zu einer Neuorientierung in der rechten Richtung führt. Dies bringt mit sich:

2. Intelligente Verwendung der Denkkraft, so dass der Mensch bewusst die Seele wahrnimmt und die Gesetze erkennt, welche die Seelenentfaltung bestimmen.

3. Durch intuitives Erkennen der Wirklichkeit; die unterschiedlichen Teile werden zur Einheit, und daraus kommt Erleuchtung.

4. Diese Erleuchtung enthüllt das essentielle Einssein, das auf der inneren Seite des Lebens besteht, und macht den äusseren Anschein der Getrenntheit zunichte.

Somit wird es klar, dass die Spaltungen durch richtige und überlegte Anwendung des Qualitätsaspekts der Formnatur «geheilt» werden.

1. Instinkt ist das Kennzeichen der automatisch arbeitenden physischen Natur, des Vital- oder Lebenskörpers und der Wunschnatur. Instinkt betätigt sich durch das Sonnengeflecht und die Fortpflanzungs-Organe.

2. Intelligenz ist das Kennzeichen des Denk-Aspekts oder Mentalkörpers und wirkt durch die Vermittlerstelle Gehirn sowie durch das Ajna- und Kehlzentrum.

3. Intuition ist das Kennzeichen der Seelennatur und wirkt durch die höheren Denkkräfte, das Herz- und Kopfzentrum. Von diesen drei Hauptstützpunkten aus beherrscht die Seele schliesslich die Persönlichkeit.

Ich empfehle diese Gedanken sorgfältiger Beachtung und gebe die Versicherung, dass sie, richtig verstanden, zur Lösung der Probleme verhelfen werden, die mit den verschiedenen Spaltungen in der menschlichen Natur zusammenhängen.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2100/file2122.html

* * *

Geduld, Geduld, Geduld.
Geduld wirds richten.
.
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D.K. - Harmonie durch Konflikt

Beitrag  Simhanada Morahs am Sa Jun 03 2017, 19:48

Es wird uns daher klar werden, warum die Energie des vierten Strahls zu dem Gesetz des Opfers in Beziehung steht und warum man in dieser vierten Planetenkette und auf unserem vierten Globus (dem Erden-Globus) so grosses Gewicht auf dieses Gesetz des Opfers legt, «das Gesetz derer, die den Tod gewählt haben.» Der vierte Strahl des Konflikts (ein Konflikt mit dem Endziel der Harmonie) ist zurzeit nicht in Manifestation, doch ist dieser Strahl - vom grösseren Zyklus aus gesehen - der bestimmende Hauptfaktor unserer Erdevolution und der Evolution unseres Sonnensystems, das eines der vierten Ordnung ist. Dieser Tatbestand macht es verständlich, warum unser kleiner Planet, die Erde, eine so augenscheinlich wichtige Rolle in dem Sonnensystem einnimmt. Das ist nicht deshalb so, weil es uns lieber ist, das anzunehmen und auf diese Weise die eigene Überheblichkeit zu nähren, sondern weil der vierte Strahl des Konflikts und das erste Gesetz des Opfers für das vierte Naturreich, das des Menschen, in Zeit und Raum massgebliche Faktoren sind. Unser Planet ist der vierte in der Reihe göttlicher Formoffenbarungen, in die wir hineingestellt sind. Er hat eine ganz besondere Beziehung zu dem Rang und der Position, die unser Sonnensystem in der Reihenfolge der übrigen Sonnensysteme innehat, die in ihrer Gesamtheit den Ausdruckskörper des Einen darstellen, über den nichts gesagt werden Kann.
Man darf niemals vergessen, dass die richtig angewandten und verstandenen Energien des vierten Strahls des Konfliktes Harmonie und Einssein zustandebringen. Das Ergebnis dieser Harmonie-bewirkenden Tätigkeit ist Schönheit, aber es ist eine Schönheit, die durch Kampf und Mühen erworben wird. Harte Prüfungen erwirken durch Tod seelisches Leben, schaffen durch Streit und Hader Eintracht und rufen durch gegensätzliche und widerwärtige Situationen Einheit unter den Menschen hervor.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2068.html

* * *

Im Rahmen seines Selbstes zu handeln, heisst, die Mitte zwischen den Gegensatzpaaren zu finden. Es gibt immer eine Mitte zwischen den Gegensatzpaaren. In der Not kann man sagen 'Gott hilf mir, ich weiss nicht weiter', dann wird man dorthin getragen, aber es Bedarf des Erlaubens und Loslassens, der Aufgabe der Kontrolle über das Auskommen.
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Manas und die drei Denkvermögen - AüKF

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jun 06 2017, 01:54

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
II. Einige Definitionen von Manas oder Denken


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1100/file1134.html

Manas wird als Denkvermögen definiert, oder als Fähigkeit zu logischer Deduktion und Urteilskraft und vernunftgemässer Betätigung, die den Menschen vom Tier unterscheidet. Es ist aber etwas mehr als das, denn es liegt aller Manifestation zugrunde; selbst die Gestalt einer Amöbe und das Unterscheidungsvermögen des niedrigsten Atoms oder einer Zelle wird durch ein Denkvermögen irgendwelcher Art zur Tätigkeit angetrieben. Erst wenn man die Stellung dieses mit Unterscheidungsvermögen begabten Atoms oder der Zelle im Rahmen ihrer übergeordneten Sphäre erfasst und erkannt hat, gewinnt man eine klare Vorstellung vom eigentlichen Wesen dieser kohärenten, rationellen Macht oder allumfassenden Denkkraft.
---
Will man nicht in einer undefinierten pampigen mentalen Substanz nur hängen, ist ein wesentliches Mittel die Denk- und Unterscheidungsfähigkeit im Sinne von Manas zu entwickeln.

Vieles lässt sich auch willentlich steuern, lenken und ordnen, hat allerdings weit höhere Erfordernisse um überhaupt dorthin zu gelangen, als es mittels Manas der Fall ist. Es mag willentlich sogar schneller und letztlich einfacher gehen, wenn man es kann, allerdings ist es viel anspruchsvoller um einen definierten Willen zu entwickeln, mit dem man auch dann arbeiten kann.

Daher ist Manas im gewissen Sinne weit eher massentauglich und kompatibel dahigehend, um darin, daran und damit arbeiten zu können. Oft reicht es schon, dass man nicht an Gedankengängen festhält, die dem zuwiderlaufen. Indem man z.B. denkt, man kapiere etwas ohnehin nicht oder wolle sich gar nicht damit auseinandersetzen u.ä., kann dies dazu führen, dass bei einem womöglich auf der Mentalebene (sofern man darin ist) alles zusammenpappt.

Daher ist es manchmal besser einfach nur etwas stehen zu und die dem ggf. inhärierende Intelligenz arbeiten zu lassen, als diese zusammen zu mantschen. Was nur wenig besser ist, als in direkt schlechter Weise über allerlei zu denken.

Noch braucht man meinen, indem man sich allerlei Denken verbietet, besondere Lernerfolge und spirituelle Fortschritte dadurch zu machen. So mag es nebst dem Niederen Denkvermögen auch das Denkvermögen auf Seelenebene und das Denkvermögen der Monade geben. Doch erreicht man nicht das Höhere nur dadurch, dass man das Niedere nicht pflegt und entwickelt. Mehr geht es wohl darum das niedere Denkvermögen mit dem Höheren in Übereinstimmung zu bringen zu vereinigen.

In der Entwicklung dessen verlagert es sich der Bedeutsamkeit für einen nach von selbst. Weniger also in dem man das Niedere auf der Strecke lässt, um so das Höhere für sich nur Beanspruchen zu wollen, ohne in dieser Hinsicht irgend etwas zu unternehmen. Und je mehr man der Entwicklung, egal in welcher Richtung und Hinsicht vorsätzlich liegen lässt, umso wahrscheinlicher auch, dass man irgendwo abstürzen oder wieder hinein und runter fallen wird...

Devino Melchizedek

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D.K. - Verstandesdünkel

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 13 2017, 20:05

3. Gebt auf und opfert euren Verstandesdünkel, der nur die eigene Art und Weise, nur die eigenen Deutungen und Auffassungen für wahr und richtig findet, aber die Ideen anderer Leute für falsch und irrig hält. Ein solcher Dünkel führt zu Absonderung und Trennung. Haltet euch an die Methode der Seele, alles zu vereinheitlichen und zusammenzuschliessen, und folgt nicht den Abwegen der Gedankenwelt.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2070.html

* * *

Das Denken ist ein scharfes zweischneidiges Schwert.
Es kann ein Punkt hervorragender Synthese sein. Nämlich dann, wenn es still ist, und sich 'opfert'.
Dann kann es auch extreme Spaltungen hervorrufen. Viel mehr als 'nichtdenkende' Menschen je hervorbringen könnten. Es ist ein machtvolles Instrument und möchte im Dienste des Ganzen eingesetzt werden. Was auch immer das konkret heisst, das kann man nur selbst wissen. Hinweise sind ja genug vorhanden.
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Kritiksucht

Beitrag  Simhanada Morahs am Di Jun 13 2017, 20:10

1. Gebt auf und opfert die jahrhundertealte Gewohnheit, die Arbeit anderer zu kritisieren und zu korrigieren; erhaltet so unversehrt die innere Einheit der Gruppe. Durch Bekrittelung und Tadelsucht sind mehr Pläne für Dienstleistungen zunichte gemacht und mehr Arbeitswillige gehindert worden, als durch irgend welche andere Faktoren.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2070.html

* * *

Kritik ist immer und zuerst Kritik an sich selbst.
Kritik bedeutet immer und zuerst ein massiver Mangel an Selbstliebe.
Kritik ist ein trennender Faktor.
'Die da oben' kritisieren auch, aber immer mindestens im Sinne von Synthese und mit Liebe im Herzen.
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Re: Aus: Eine Abhandlung über kosmisches Feuer

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