Zitate zum Nachsinnen

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Laotse: Frieden ist natürlich

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Apr 06 2017, 10:11

"Damit es Frieden in der Welt gibt, müssen die Völker in Frieden leben.

Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt, dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.

Damit es Frieden in den Städten gibt, müssen sich die Nachbarn verstehen.

Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt, muss im eigenen Haus Frieden herrschen.

Damit im Haus Frieden herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden."


- Laotse -
---
Frieden ist natürlicher, denn man braucht dazu nicht viel, man lässt alles weg, was Unfrieden stiftet. Unfrieden ist unnatürlicher, denn er wird in einer gewissen Weise künstlich erschaffen, und ist nicht die natürliche Gemütslage und entsteht nicht grundsätzlich ganz von selbst.

Daher lässt sich dieser auch runterfahren, in dem man nichts von sich aus macht, was Unfrieden schafft. Ließe man alles weg, was sich gegen andere richtet (soweit es einem natürlich möglich ist), dann ist man auf gutem Wege Frieden zu erschaffen.

Natürlich ist mancherlei auch subjektiv, und allein dadurch, dass man objektiv nun nichts dawider richtete, wäre subjektiv noch nicht zugleich Frieden hergestellt, doch liegt es an einem, diesem nachzugeben, oder eben nicht. Auch wenn es manchmal erforderlich wird, nicht alles auf sich sitzen zu lassen, kann man die offensichtlichsten Dinge jedenfalls weglassen, z.B., Boshaftigkeit, allerlei Hinterhältigkeit und auch alles was sich direkt wider andere richtet, um in irgend einer Form zu schaden. Denn es bedarf stets eines bestimmten Aufwands, Frieden bedarf keinen Aufwand, sondern nur Ausräumung alles dessen, was Unfrieden erzeugt.

Devino Melchizedek

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Konfuzius: Sammlung mehr als Wissen gilt

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Apr 10 2017, 10:07

"Erst handelt er, wie er denkt. Dann spricht er, wie er handelt."

- Konfuzius -
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Es spielt keine so große Rolle, wie viel man an theoretischem Wissen besitzt. Vergleichsweise wird sich oft, selbst in sogenannten esoterischen oder spirituelleren Kreisen viel darauf eingebildet, wenn selbst ohne inneren Kontakt dazu, davon ausgegangen wird, mehr in der Hand zu haben, nur weil man von gewissen Dingen gehört hat oder ein vages theoretisches Wissen dazu besitzt, um sich bereits fortgeschrittener als es andere sind, zu wähnen.

Aus der Bhagavad Gita heißt es, noch mehr als Wissen, Sammlung gilt. Und da haben wirs, nehme man also einen gutbürgerlich erzogenen Menschen, der zwar vielleicht überhaupt keinen Begriff von manchen Dingen hat, oder es einfach mit dem nächstbesten assoziiert, und mit irgendwelchen allgemeinen Begriffen etwas belegt, jedoch den inneren Kontakt hat und ein gesammeltes Wesen, dann ist er schlichtweg weiter entwickelt! Da ist theoretisches Wissen einfach ohne Gehalt dagegen, auch wenn der gut bürgerliche Sohnemann vielleicht sich nur andeutungsweise darüber unterhalten wird können, ist er sogar zusätzlich vor allerlei unnötiger Einbildung gefeit.

Würde man auch nur oberflächlich von einer Sache zur nächsten springen, dann gibt es ebenso nur ein verzurrtes Wesen innerlich. Unabhängig also davon, wie gut die thematischen Bezüge sein mögen, die innere Sammlung fehlt. Ehrlich mit sich sein heißt auch, erst handeln, wie man sich innerlich damit hinreichend befasst hat, dann erst sprechen, nachdem, wie man innerlich gehandelt hat. Das zeugt von Aufrichtigkeit mit sich und man ist dann Authentisch zu dem, wovon man kündet. Ansonsten reicht vieles auch nur anzudeuten, die Kreise, die einbezogen sind und damit etwas anzufangen wissen (wenn auch vielleicht nicht intellektuell), werden damit bereits umgehen können, gemäß ihrer eigenen inneren Sammlung.
---
Bhagavad Gita 12:12
Denn Wissen mehr als Übung ist,
Und mehr als Wissen Sammlung gilt,
Noch mehr ist der Verzicht auf Lohn,
Weil aus ihm höchster Frieden quillt.

Devino Melchizedek

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Konfuzius: Die Menschen, die uns näher kennen

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Apr 13 2017, 12:15

"Der Menschen Fehler entsprechen jeweils der Gemeinschaft, der sie angehören. Aus der Betrachtung ihrer Fehler wird ihre Menschlichkeit erkennbar."

- Konfuzius -
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Die Menschen, die uns näher kennen, kennen auch meist irgend welche Schwächen, und oft liegt ihr Geschick darin gezielt diese zu fassen bekommen, um einen dorthin zu bringen oder zu halten, wo man vielleicht insgesamt gar nicht mehr ist.

Es ist wohl schwierig derlei gänzlich zu lösen, denn es gibt ja eine gemeinsame Vergangenheit, die ohne weiteres nicht verschwindet, erst wenn keiner mehr ihrer gedenkt, mag sich das soweit mal lösen, weil ja alle weiter ihrer Wege gehen.

Was man nicht außer acht lassen sollte, ist, dass es ja nur eine Fassette für gewöhnlich ist, die diesem entspricht, was man zu kennen vermag. Es mag weit mehr noch geben, wie weit einer in verschiedenen Kreisen nun auf seine Weise aufgeht oder agiert, und wie weit es ihm auch verstatet wird darin zu agieren und damit umzugehen. Somit ist es meist eher negativer Natur, wenn man irgendwen auf die eine Sache bloß festzulegen versuchte, ausgenommen vielleicht, wenn es ernstlich darum bestellt wäre etwas aufzuarbeiten in dieser Hinsicht. Positiv kann es dann sein, wenn jemand durch irgendwelche Erfolge (die vielleicht auch kollektiv und weniger sogar mit ihm direkt zu tuen hätten), abzuheben droht, um ihn dann darauf hinzuweisen, was noch alles mit ihm verbunden ist und ihn dann auf diese Weise ggf. zu erden.

Ansonsten ist es eher von der Art negativ, wenn man diese bestimmten Punkte zu fixieren suchte, denn es kann dann vorkommen, dass man die gemeinsamen Räume in der Weise beansprucht. Und so ist es oft nicht verwunderlich, abhängig des Aufbaus der Beziehung, wenn dann Kinder von ihren leiblichen Eltern nichts mehr wissen wollten (weil erstere meist flexibler unterwegs sind und her dazu geneigt sich zu verändern). Ebenso auch alle anderen Arten von Beziehung, denn jeder ist im Wachstum begriffen, Veränderung ist daher ebenfalls ein normaler Prozess, also auch dass man mitwächst, statt nur im Vergangenen zu verharren. Vieles gehört also nur einem vorübergehenden Unterfangen oder Lebensabschnitt an, in welchem man gemeinsam mitwirkt und wächst.

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Heraklit: Erfahrung

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Apr 17 2017, 18:23

"Für Gott ist alles schön und gut und recht; nur die Menschen sind der Meinung, das eine sei recht, das andere unrecht."

- Heraklit -
---
Bhagavad Gita 5:15
Der All-durchdringende nimmt Schuld
Und auch Verdienst von keinem an,
Der Wahn umhüllt des Wissens Licht
Und zieht die Welt in seinen Bann.
---
Die Natur agiert sich selbst aus, der Geist der darin eingeht, nimmt lediglich die Erfahrung mit, mehr auch nicht. Alles, ob gut oder böse, verbleibt als Teil der jeweiligen Natur auch nur. Es mag darin vielleicht gut oder böse geben, darüber hinaus, ist es aber nur eine bestimmte Art von Kraft oder Energie.

Wobei selbst die Erfahrung ab der 4.ten Einweihung geopfert wird, und es geht dann mehr um die Essenz der Dinge und den Umgang damit. Im Grunde geht es dann sich darum zu ordnen und selbst aus sich selbst heraus zu erschaffen. Daher wird vieles andere, worauf es sonst ankommen mag oder was bis zu einem gewissen Grade mitgenommen wird, wird dann auch nur noch geopfert.

Der All-durchdringende nimmt daher weder Sünden noch Verdienste an, weil sie Teil seiner niederen Energie bloß sind und es für ihn keine Bedeutung hat. Daher kann man Gott nicht schmeicheln, noch ist die Natur böse oder gut, wenn sie sich in der einen oder anderen weise erfährt und ausagiert.

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C.G.Jung: Was man sieht...

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Apr 22 2017, 12:50

"Man sieht, was man am besten aus sich sehen kann."

- Carl Gustav Jung -
---
Überhaupt sieht man doch nur, was in einem ist.

So sieht man etwas, dann weil man entweder Mittel in sich hat die einen dazu befähigen, oder weil man etwas vom selben Geiste in sich trägt. Und trägt man nichts von dem Geiste in sich, dann erkennt man es nicht und es existiert weitestgehend für einen nicht, so man ja auch keinen Anteil daran hat. Ausgenommen der Mittel, die einem dieses aufzeigen können, dann jedoch hat man genau genommen dennoch etwas in sich, was dazu führt, dass man jenes sieht.

Daher kann man dennoch sagen, man sieht und erkennt nur sich selbst letztlich. Auf vielmehr kann es für einen nicht ankommen, außer vielleicht noch dieses annehmen und damit umgehen zu können...

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F.Ammon: Maßstab des Göttlichen

Beitrag  Devino Melchizedek am So Apr 23 2017, 12:50

"Wer die Gegenwart nicht nutzt, hat aus der Vergangenheit nichts gelernt."

- Fred Ammon -
---
Natürlich kann man für sich psychologisch jedenfalls es immer so handhaben, als wäre alles ein Neuanfang, und sich nicht von dem stören lassen, was in der Vergangenheit war. Und es ist auch manchmal sinnvoll sich nicht von der Vergangenheit allein die Gegenwart oder Zukunft bestimmen zu lassen, denn es gibt ja auch das jetzt, das Schicksal und die Umstände, und also auch das wofür man baut.

Allerdings bestimmt die Gegenwart zu seinem Anteil mit die Bedingungen von Morgen, unter denen man dann agieren wird. Und abhängig davon wie man jetzt agiert, wird es Morgen um einen besser damit bestellt sein oder nicht.

Alles Göttliche wird jedenfalls daran mitwirken, dass etwas besser wird, als es zuvor war! Denn woran sonst sollte das Göttliche bemessen werden?

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Seneca: Wie die Strahlen der Sonne

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Apr 24 2017, 10:53

"Wie die Strahlen der Sonne zwar die Erde erreichen, aber noch ihrem Ausgangspunkt angehören, so steht eine große, heilige Seele, die herabgesandt wurde, um uns das Göttliche besser verstehen zu lassen, zwar mit uns in Austausch, bleibt aber ihrem Ursprungsort verhaftet: von dort geht sie aus, hierher blickt sie und nimmt Einfluss, unter uns wirkt sie gleichsam als höheres Wesen."

- Seneca -
---
Oft wird es verkannt, was wohinter stehen mag, einfach weil man vielleicht nicht im selben Kreislauf sich befindet, um dieses erkennen zu können und angemessen zu würdigen. Mehr noch jedoch, weil zu oft einfach nur irgendein Persönlichkeits-Misst projiziert wird, und andere nach diesem dann einfach behandelt werden. Nicht selten ist es auch wunschbedingtes Treiben, ohne sich die Zeit zu nehmen, das erst zu vernehmen und zu würdigen, was tatsächlich da ist. Es ist nicht alles dazu da, um bloß seine eigene Notdurft zu erfüllen, unabhängig wie weit damit allerlei Verhältnisse belastet oder beansprucht werden.

So ist es wohl beim aktuellen Entwicklungsstande, dass ganz unabsichtlich bereits alle größeren Seelen einiges hinzunehmen haben und sich mehr nur noch an dem trösten und erfreuen können, was sie anderwärts und geistig vielleicht erreicht haben gemäß ihrem Stande. Denn es gibt wohl wenig, was derzeit als heilig und würdig behandelt wird, nachdem, wie es sich im Stande seiner Selbst befindet. Wobei ja wohl auch nicht mehr erwartet werden kann, als was erkannt wird und sich also im Kreise der Bezugsmöglichkeiten befindet.

Schade ist es nur dann um dies, was stets immer sein könnte, wenn nicht oft das da wäre, was nicht sein bräuchte.. und so wird oft der Mond bestaunt, obwohl an seiner statt eigentlich eine Sonne leuchtet.. ganz vergleichbar mit dem, wenn zu Lebzeiten jemand missachtet und gar zu Tode gequält wird, hinterher dann Steinmonumente aufgestellt werden, die das Leben und Wirken würdigen sollen...

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C.G.Jung: Das einzig lebenswerte Abenteuer

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Apr 26 2017, 11:22

"Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein."

- Carl Gustav Jung -
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Der Mensch ist ein Geistiges Wesen.

Man kommt ohnehin nur dem inneren Sinn nach tatsächlich mit den äußeren Dingen in Berührung, alles andere verbleibt sich selbst gleich, dort, worin es auch immer ist. Ginge man nur dem Äußeren nach daran, so kloppt man sich Materie ggf. mit Gewalt in seine Leiblichkeit, die ihrem Wesen nach doch weit mehr noch geistig ist und bleiben sollte.

Das heißt nicht, man bräuchte sich um äußere Dinge nicht weiter zu kümmern. Umgekehrt, es geht darum, sie dem inneren Sinn nach zuerst zu erkennen und zu verstehen, bis zwischen dem Inneren und dem Äußeren kein wesentlicher Unterschied mehr besteht, und so und diesem Sinne nach damit zu verfahren.

Allerdings das, wo zwischen dem Inneren und Äußeren keine Beziehung besteht, stellt man diese zuerst über die innerlich erkannte Verbindung her. Dieses bildet das Fundament einer jeglichen Beziehung. Geht man nur äußerlich daran, dann missachtet man das Wesen und die Natur der Dinge seiner Art nach. Man bezeugt die Dinge nur als Form oder Erscheinung, nicht dem Geiste nach. Man entzieht also den Glauben an den Geist zugunsten der Materie, dass alles nicht Geist sondern Materie sei. Und dort stehen wir also, wenn wir sagen, die Menschheit ist zu tief im Materialismus versunken. Also heißt es immer wieder anhalten, innerlich sich erst damit befassen, soweit wie es die Gegebenheiten und Umstände zulassen, dann erst nach außen treten, mit dem, was innerlich von einem dazu vorbereitet wurde. So ist die Aufhängung in rechter Weise auf dem Glauben daran, dass alles Geist ist, geknüpft.

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F.Ammon: Wandel der Generationen

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Apr 28 2017, 11:15

"Viele Menschen gehen an ihren Möglichkeiten vorbei."

- Fred Ammon -
---
Es ist vielleicht auch etwas so, wie wenn man sich mancherlei vornimmt, z.B. die Wohnung aufzuräumen, dann aber einfach zu Müde ist und sich für ein Nickerchen hinlegt, hiernach noch etwas dazwischen kommt u.ä., so dass man gar nicht erst zur Umsetzung seines vielleicht edlen Vorhabens erst kommt. Nur von außen betrachtet, mag man sich sagen, womit wurde bloß die Zeit vertan, doch in Anbetracht der Umstände, mag es wieder Ursachen und Gründe geben.

So auch gerade bei Jungen Generationen kann es mal leicht fallen urteilend zu sagen, warum tuen sie dieses und nicht jenes, was sie wesentlich weiter bringen würde? Ganz einfach, man sieht die inneren Verhältnisse oft nicht hinreichend ein. Von dem auch abgesehen, dass manch einer aufgeladen oder beladen ist, manchesmal auch mit dem Ballast der Vorgängergenerationen (die dann nur zu gerne den Finger erheben möchte), und so eigentlich doch gar nicht erst es dazu kommt, dass das Umsetzung findet, was an Möglichkeiten sonst da wäre. Natürlich gibt es auch dieses, was nicht wenig hier- und da leichtfertig und selbstverschuldet sein mag, wo man nicht notwendigerweise für alles übermäßiges Verständnis aufbringen braucht.

Das Alter, von etwas mehr Lebenserfahrung abgesehen, ist nicht alles-entscheidend. Es ist doch mehr noch die Generation, die auf diese oder jene Weise ihre Prägung erlebt, einfach durch die umspannenden Weltereignisse und das Erleben dessen und die Art des Umganges und der Reaktion in Anbetracht dessen. Denn eben dieses kann mal mehr Arschlöcher (wenn Vorsätzlich oder mit bewusster in-kauf-Nahme die Eigeninteressen bloß rücksichtslos durchgesetzt werden sollen) hervorbringen, mal mag es eine Null-Bock-Generation geben (die nur lustlos und in Befriedigungen irgendwelcher Wünsche und Eigeninteressen bloß vor sich hinvegetieren möchte) und mal vielleicht auch Weicheier oder Überemanzipation, oder stellenweise durchaus gesünderes Selbstbewusstsein so übergreifend hervorgebracht wird. Oft wird ja gegen das gerungen, was Vorgänger-Generationen (vielleicht in fester Überzeugung, dies sei der bessere Wege) für sich zwar als sinnvoll jedoch den Nachfolgegenerationen als Bürde mit auf den Weg bringen.

Dabei kann eine gesunde und achtsame Generation, die auch sorgsam mit für die Zukunft und vor allem mit Bedacht für die Nachfolgegenerationen eintritt (und weniger bloß der Eigeninteressen wegen agiert), womöglich wahre Wunder bewirken und den Fortschritt einer Zivilisation wahrlich ankurbeln und beschleunigen. Es sollte durchaus ein Kriterium sein, im Umgang mit allem, was nicht wirklich bloß einen selbst betrifft (und letztlich nur selbstschädigend wäre und daher durchaus mehr einem selber überlassen bliebe, wenn man so wollte), dass man stets die Nachfolgegeneration soweit mit bedenkt, dass diese weniger Hürden und Bürden hat. So dass auch weitere künftige Generationen damit einen besseren Start erhalten, im Interesse der gesamten eigenen Rasse und Gattung.

Das was überlebt und dieses auch unter besten Bedingungen (einschließlich der Umwelt in allerlei Hinsicht) sollte, ist die Generation und Welt von Morgen, da die heutige bereits im Vergehen stets begriffen ist!

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F.Ammon: Sei wie du bist

Beitrag  Devino Melchizedek am So Apr 30 2017, 12:52

"Gib dich nicht so, wie du sein willst, sei wie du bist!"

- Fred Ammon -
---
Das stimmt wohl, oft wird so getan, wie es von der Gesellschaft um sich erwartet wird, dass zu tuen wäre. Dabei sieht es innerlich vielleicht ganz anders aus. Soll nicht heißen, dass man nun ungezügelt der Charakterlosigkeit freien lauf ließe, doch ist man erst dabei, wenn man auch darin ist, worin man ist.

Eigentlich ist es ein stückweit befreiend, zu sagen, ok, dann bringe ich einfach das zum Ausdruck was nun ist, sofern es nicht auf Kosten anderer geht und man ihnen auf der Tasche (Haut) damit hängen würde. Ohne also zu versuchen irgend etwas zu sein, sondern anzunehmen was ist, zunächst weil es ist. Ist man damit hinreichend im Einklang, dann schauen wo man weitergehen kann.

Den guten Charakter sollte man nach innen wachsen und dann in natürlicherweise auftreten und herauskommen lassen. Viel schwieriger ist eigentlich die rechte Identität zu wahren, und sich nur mit dem zu identifizieren, was man auch wirklich selbst ist. Was immer dem guten Charakter förderlich tut und man auf sich nehmen kann, vor allem wenn es still in einem wächst und entfaltet, ist gut und letztlich die eigene Frucht!

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Zitate Mai 2017 - Das eigentliche Studium...

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Mai 01 2017, 20:24

"Das eigentliche Studium der Menschheit ist der Mensch."

- Johann Wolfgang von Goethe -
---
Was sollte man sonst studieren, als das, was man erkennen kann?
Was ist erkennen anderes, als ein tiefgehendes Studium der Dinge selbst?
Was sollte man erkennen können, als vor allem sich selbst, in dem worin man ist?

Vieles ließe sich studieren, und doch ist alles vom Stand des Menschlichen aus, die Kultivierung und Ausdehnung des Menschenreichs vermittelst Einsicht in das Erkennbare.

Ob vom Schicksal gerufen, vom größeren Ganzen berufen, oder selbst außerwählt. Das Los annehmen und vollenden, alles, als würde man es für Gott tuen und dem Göttlichen weihen. Wird es von diesem angenommen, d.h. gebraucht, dann war und ist nichts davon vergebens.

Selbstannahme heißt auch, sich als des Göttlichen für würdig empfehlen und schließlich auch empfinden. Und es ist möglich, und kann noch nicht einmal anders sein als so, mit allem, was auch nur irgendwie in eine Korrespondenz zum Göttlichen treten kann, und dann, weil es dies kann.. und nicht mehr und nicht weniger sind die weitreichenden Möglichkeiten eines jeden vernunftbeseelten Menschen...

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F.Ammon: Bauklötze

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Mai 05 2017, 02:49

"Bist du weise, wirst du leise."

- Fred Ammon -
---
Bist du still, weißt du viel?

Auch leise kann die Meise..
nur weil ein Vogel nicht zwitschert,
ist's darum noch lange kein Vogel mehr...

Ob die Meise also laut oder leise,
der Vogelkot doch immer droht.
Ob Kratzfest oder weich wie Butter,
das liegt meist an der Mutter Futter.

Im Spatzenhirn ist immerhin so viel drin,
dass der Spatz fliegen kann, und so wenig,
dass er auch noch abheben kann..
Und Bauklötze kann man auch staunen...

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Voltaire: So lange Zeit eine Rolle spielt

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Mai 05 2017, 09:31

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein."

- Voltaire -
---
So lange Zeit eine Rolle spielt, ist alles eine Gelegenheit sich zu Entscheiden, um sich durch etwas mehr oder weniger glücklich zu machen.

Je mehr man das Göttliche Licht durch sich strahlen lässt, umso mehr entscheidet man sich dafür, sich glücklich zu machen.

Umso mehr man diesem etwas anderes vorstellt, und so den Weg der Strahlkraft dimmt, umso mehr entscheidet man sich dafür, sich unglücklich zu machen.

So lange Zeit eine Rolle spielt, liegt das Schicksal des Menschen mehr oder weniger darin, sich entscheiden zu müssen, und darin, was die Zeit bedingt durch die Entscheidung zeitigt.

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Voltaire: Todesursache in den meisten Fällen

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Mai 05 2017, 10:21

"In den meisten Fällen ist die Todesursache eines Menschen sein Leben."

- Voltaire -
---
In den meisten Fällen ist das Leben der Tod der Seele, weil diese zwischenzeitig ihres vollen Ausdrucks beraubt wird.

Nur so weit wie die Seele sich selbst im Leben wiederfindet, soweit ist sie lebendig.

Nachdem ein Leben abgeschlossen wird, verbleibt drum der Seele nur dasjenige, worin sie gelebt hatte, und mit allem anderen ist es beinahe so, als hätte es dieses nie gegeben.

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L.N.Tolstoi: Lebensumstände und Gewöhnung

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Mai 06 2017, 19:22

"Es gibt keinerlei Lebensumstände, an die der Mensch sich nicht gewöhnen könnte, besonders wenn er sieht, dass alle in seiner Umgebung genauso leben."

- Leo N. Tolstoi -
---
Gelegentlich fragt man sich schon, wie es wohl wäre, wenn die Lebensumstände auf Erden gänzlich andere wären, ob es noch irgendwen dann gäbe, der sich auch fragte, wie es wäre, wenn es so wäre wie es jetzt ist?

Es gibt ein Buch mit dem Titel "Die Erde ist in meiner Obhut: Sanat Kumara erzählt seine Geschichte", in diesem gibt es kurze Erzählungen aus Erlebnissen in anderen Welten. Unter anderem kann man daraus entnehmen, dass die Seele nicht immer vollumfänglich zugänglich ist und sich mal mehr oder weniger zuschaltet, dann meistens mehr, wenn sie auch durch irgend etwas gefordert wird. Zu manchen Erlebnissen kann man durchaus Parallelen ziehen, die wohl den Irdischen nicht unähnlich sind, manch anderes mutet jedoch ein wenig surreal an. Wobei man merken kann, dass es doch noch etwas andere Entwicklungslinien gibt als wie sie dem Irdischen entsprächen und dem, was man für Normal hielte.

So mag die Seele nicht immer vollumfänglich zugegen sein, doch wird sicherlich nach jedem Leben das gewisse Substratum der Seele und die Erfahrung daraus eingesammelt. Ansonsten ist alles immer die Frage der Vergleichsmöglichkeiten, d.h. etwas vom Beharrlichen, woran man jeweils Vergleiche ziehen kann oder sich etwas bemessen ließe. Dabei braucht es keine konkrete Erinnerung zu sein, es reicht wenn es tiefer in einem liegend etwas gibt, was doch einem von anderen Möglichkeiten oder Verhältnissen kündet, und somit auch für bestimmte Empfindungen hinsichtlich des Erlebten oder der Lebensumstände dann in einem aufrufen kann.

Auch daran, dass der Mensch sich an alles gewöhnen mag, was er für normal hält und annimmt, zeigt sich doch die geistige Natur des Menschen. Welche Tiefe oder Höhe sollte grundsätzlich einem freien oder reinen Geiste auch fremd oder unnatürlich sein?

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Sokrates: Erziehung mal anders

Beitrag  Devino Melchizedek am So Mai 07 2017, 12:01

"Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht."

- Sokrates -
---
Wen der Umfang des Wortes nicht zu erreichen vermag, den kann die Fläche des Stockes auch keines besseren mehr belehren!

Ansprechbar ist nur das, was in dieser oder jener Weise den Bewohner antrifft. Denn auch manch Körper ist durch seinen Bewohner bereits zu genüge gestraft, als etwas auf diesen bezogen den passenden anträfe. Und manch Geist ist ohne Körper auch nicht weniger geschunden, wenn der Letztere dem Ersteren nur den natürlich begrenzten Rahmen beim ausüben der Leidenskraft einräumte.

Doch auf der anderen Seite, wer seinen Geist über die Natur soweit erheben kann, dass ihn dasjenige, was durch den sichtbaren zu dringen Körper vermag und den Wandel dennoch nicht beeinträchtigt, so kann das, was bloß den Körper allein (be)trifft, auch nichts mehr ausrichten noch erschüttern.

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Seneca: Glück und Hierarchie fürs kleinere Leben/Wesen

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Mai 11 2017, 09:51

"Es ist ein Trost für uns Menschen, dass niemand unglücklich ist außer durch eigene Schuld. Gefällt es dir, so lebe; gefällt es dir nicht, so kannst du wieder hingehen, woher du gekommen bist."

- Seneca -
---
Hingehen woher du kamst, kann sowohl zeitlich gesehen, dass was vorher gemacht wurde bedeuten. Nach den ursprünglichen Wurzeln denen man sich zugehörig sieht, gesellschaftlich, familiär, oder im gewissen Sinne auch National u.ä.. und wenn es immer noch nicht reicht, dann bis hin zu den elementaren Bestandteilen aus denen man wurde, wie und was man ist...

Wie es heißt, dass der Tod des Menschen mitunter daher rührt, weil er in seinem Erleben, die Form zerstört (die gewöhnlichenfalls durch Devas aufgebaut wird) und mit dieser Zerstörung oder auch Auflösung, in dem er erfährt, erlebt und darüber hinaus wächst, kommt der Tod (mithin und aufgrund des Zerstörungswerks) als in gewisser Weise der Lohn. So die Formbauer im gewissen Sinne zum (bedingt ewigen) Leben kommen, weil sie aufbauen, und Sinn und Zweck anders konstituiert sind.

Man sollte bedenken, dass man jederzeit für das geringere und bedingte kleine Leben und für allerlei Wesen eine Hierarchie im Rahmen seiner Möglichkeiten bildet. So ist das Glück und Unglück was man erfährt, nicht selten auch darin bedingt, ob man für dieses kleinere Leben alles verpfuscht und so im gewissen Rahmen zum vielleicht leidvollen Tod und der Vernichtung führt, oder man für dieses kleinere Leben eine heilbringende Rolle jederzeit spielt und so das erwachsen, aufblühen und erwachsen dieses kleineren Lebens (was sich jederzeit in einem vorfindet) ermöglicht.

Glück kann wohl als eine Folge dessen angesehen werden, was man in dieser oder jener Weise verantwortet. Und ist man irgendwo hinein, und sei es nur ein Thema, ein Leben, eine gesellschaftliche Stellung, dann kann man nicht beliebig einfach raus und alles dem freien Fall überlassen, ohne verantwortlich für sich zu sein und auch alles andere, was mit durch einen bedingt hervorgerufen oder verändert wurde, und andernfalls einen anderen (manchmal besseren, wie manchmal schlechteren) Verlauf hätte nehmen können (wessen Möglichkeiten man es durch sein Wirken enthoben oder verändert hat)...

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Loriot: Politiker auf Wahlplakaten

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Mai 13 2017, 18:18

"Ich liebe Politiker auf Wahlplakaten. Sie sind tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen."

- Loriot -
---
Wenn alles bloß so leicht wäre, das könnte dann viel Zeit sparen. Allerdings, wenn die Zeit da nicht für so manchen auch noch zur Bürde würde. Denn ist nicht hinreichend Arbeit und Beschäftigung da, dann folgt diesem leicht Zeitvertreib.

Sind weder Arbeit, nützliche Beschäftigung, noch Zeitvertreib hinreichend zeitfüllend, dann fällt die Zeit manchmal auch noch allerlei dummen Gedanken zu..

Wie sollte es denn dann sein, wenn mehr Zeit zur Verfügung stünde, weil z.B. weniger vom Unbrauchbaren produziert würde? Welch schwierige Zeiten es doch sind, wenn mehr Zeit da ist, als Not tut und etwas davon übrig bleibt. Diese schlimmen Zeiten des Wandels, so lange der Wandel im umfassenden Sinne auf sich warten lässt...

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F.Ammon: Lebenszeit bedingten Lebens

Beitrag  Devino Melchizedek am So Mai 14 2017, 18:41

"Verschwende deine Zeit nicht für jemand, der für dich keine Zeit hat."

- Fred Ammon -
---
Vom bedingten Lebensstand aus, ist die Zeit die man sich für andere nimmt, das, was zur größten würdigenden Widmung gezählt werden kann.

Lebenszeit verdient es, dass man ihr immer mit anerkennender Achtung begegnet und sollte als Maßstab vor aller Währung gelten.

Mit welchem vergleichbaren Wert wollte man der Lebenszeit sonst auch begegnen? Es mag im Gegenzug ein weitreichenderes Maß spezifischer Mittel oder Möglichkeiten zwar geben, dennoch zählt selbst der Odem Gottes dazu, der den eigentlichen und ursächlichen Wert der Lebenszeit mit ausmacht.

Devino Melchizedek

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J.W.v.Goethe: Wenigstens täglich ein kleines Lied hören

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Mai 20 2017, 19:50

"Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen."

- Johann Wolfgang von Goethe -
---
So lasst uns essen, trinken, tanzen und fröhlich sein, denn bald kann's mit der Welt, wie wir sie kennen, vorbei auch sein. Und vielleicht sind es die letzten Generationen die noch von Klimaeinflüssen verhältnismäßig unbeschwert auf der Erde leben können.

Schmelzen die Polkappen dahin, so fehlt das reflektieren des Sonnenlichts weitflächiger noch und die Temperaturen klettern dann in nicht mehr aufzuhaltendem Ausmaß immer schneller, wie es allerlei simulierter Untersuchungen und Klimaforschung aufgrund noch unbekannter oder unberücksichtigter Faktoren wegen gar nicht nachvollziehbar ist. Die regulierenden Einflüsse des Klimas schwinden, die Welt versinkt in Fluten und Unwettern u.dgl.m. Aber Hauptsache jeder fährt womöglich aus reiner Bequemlichkeit sein eigenes Auto, fliegt mehrfach im Jahr mit dem Flugzeug in Urlaub (nur wachsen dort oben auf der höhe keine Bäume, die die schädlichen Stoffe abbauen können) usw. Wieso sollte man auf etwas von dem verzichten, was man sich finanziell leisten kann?

Doch vom rein Finanziellen abgesehen, dürfen die künftigen Generationen den selbstsüchtigen Luxus wie er heutzutage auf Kosten der Natur und Umwelt ausgelebt wird bezahlen. Und die künftigen Generationen dürfen dann am eigenen Leibe lernen, was heute die Vernunft nicht beizubringen vermochte. Nur dass diese Kinder und Generationen weitestgehend wohl die selben sein werden, die jetzt dazu beitragen!

Denn weitestgehend sind es doch gerade die, dessen Wesen solchem Treiben widersträubt, die ihren Evolutionszyklus eher noch wo anders bereits im wesentlichen vollzogen haben oder am vollziehen sind, und die sich mehr nur als Gäste verstehen und erfahren, welche viel umweltbewusster und achtsamer mit allem umgehen und es zu schätzen wissen. Doch gerade die, die ihren Evolutionszyklus hier am durchlaufen sind, geben selbst meist nichts auf ihr eigenes Heim. So oder so ähnlich stellt sich das Ausmaß in etwa dar...

Allerdings geht es beim oberen Goethe-Spruch mehr darum, dass man sich seiner innewohnenden Seele und Geistlichkeit bewusst ist, und für diese täglich etwas tut, was dieser gerecht wird. Denn man ist auch eine Art von Heim für eben dieses höhere einem innewohnende Wesenheit zu jeder Zeit. Es ist also nur angemessen zumindest täglich ein weniger dazu beizutragen, dass dieses inhärierende Wesen auch einen selbst als sein Heim zu sehen lernt und als solches annehmen kann.

Devino Melchizedek

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Osho: Stimmungshochs- und Tiefs

Beitrag  Devino Melchizedek am So Mai 21 2017, 15:25

"Um Schmerz zu meiden, meiden sie die Freude. Um den Tod zu meiden, meiden sie das Leben."

- Osho -
---
Das ist durchaus zutreffend, denn ist man weitestgehend in einer positiv neutralen Stimmungshaltung, dann sind die Stimmungshochs- und Tiefs verhältnismäßig ausgewogen und man kommt ohne größere Stimmungsschwankungen aus.

Allerdings ist hier mehr die Freude aus Leidenschaft stammend gemeint, weniger wenn es die klingende Freude ist, die man einfach von sich aus klingen lässt.

Andernfalls jemand der nicht inkarniert und aus dem geistigen her arbeitet, weil es aus irgend einem Grund sinnvoller ist, und vorausgesetzt er wird nicht dazu aus irgendeinem Grunde getrieben, dann braucht man auch keinerlei Tod zu erleiden.

Allerdings ist dies nicht jedem gegeben, einmal vielleicht karmisch bedingt nicht, und auf der anderen Seite, ist die Frage wie die Bedingungen bei jedem gestaltet sind. Ob es nun tatsächlich von den Möglichkeiten und Mitteln her angeraten ist, eher im Geistigen verbleiben und mitarbeiten zu können und zu dürfen, sofern es nicht gar Feige ist. Oder ob es doch weit angebrachter ist, sich in den Tod, namens "Leben" zu stürzen.. jeder also für sich und wie er kann bzw. es angeraten und angebracht ist.. denn selbst im Geistigen kann man doch vielerlei Opfer bringen oder erbringen müssen, in Anbindung zum Stumpfsinn der Geselligkeit irdischen Treibens z.B...

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J.W.v.Goethe: Zum lernen ist es nie zu spät

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Mai 24 2017, 00:38

"Es gibt keinen größern Trost für die Mittelmäßigkeit, als dass das Genie nicht unsterblich ist."

- Johann Wolfgang von Goethe -
---
Jeder ist mit dem Maß an Dummheit zufrieden, was ihm angemessen, akzeptabel und annehmbar scheint, denn andernfalls würde man sich damit nicht zufrieden geben.

Denn es steht jedem frei, darüber hinaus zu gehen und sich zu entwickeln, so lange es Zeit gibt, die zur Verfügung steht.

Sich von der Zeit treiben zu lassen ist keine große Leistung. Ebenso wie es sich alt werden lässt, ohne Erfahrung zu sammeln, vor allem aber auch, ohne aus der Erfahrung etwas zu lernen.

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M.Luther: Von Natur aus zur Seligkeit

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Mai 25 2017, 17:06

"Die Welt schändet immer, was man loben soll, und lobt, was man schänden soll."

- Martin Luther -
---
Die Aussagen von Martin Luther sind oft trefflich, was manch gesellschaftliches Treiben und Fehlen anbetrifft. Leicht schroff vielleicht, allerdings auch ebenso gesalzen. Ein echtes Verständnis für bestimmte kollektive oder gesellschaftliche Zusammenhänge zu entwickeln und auch den Mut aufzubringen dieses klar kund zu tuen, hat wohl nicht wenigen bereits den vorzeitig Abtritt aus dem Leben eingebracht.

Und fast schon verständlich ist, dass das worin es in kollektiven Verhältnissen im größeren Maße Fehlen mag, anstelle sich eine Blöße zu geben, gern auch das beiseite schafft, was dazu führt, dass eine Blöße klafft. So wendet sich oft nicht wenig zunächst gegen denjenigen auch, der durch sein Beispiel aufzeigt, was doch alles möglich ist.

Statt also Klasse, lieber Masse, um dann doch wieder zur Klasse zu streben. Denn ist die Klasse ruiniert, lebt sich's nicht bloß ungeniert. Da schneller sich Verfall auch zeigt, wenn keiner mehr da ist, der den Fall noch aufhält, und vieles erst durch dieses oder jenes Gegensätzliche ermöglicht wird. Was für eine verzwickte Sache das Leben doch ist, wenn es doch nicht nur den Vorteil gibt, ohne dass irgend etwas dazu beiträgt.

Daher in Anbetracht aller dieser Zusammenhänge, kann man nur zu dem Entschlusse kommen, dass es doch ein Leben geben wird, in dem die Gesellschaft sich ihrer Stärken besinnt. Anstatt nach Gelegenheiten auszuschauen, wie man den Schwächen frönt, so lange sich Schleier finden lassen, die es zu bedecken vermögen.

Und wie es mit der Natur ist, die zunächst ums Überleben ringt und dadurch auch zunächst nichts umsonst erschafft, so ringt selbiges später um Vollkommenheit. Wie man sieht, kann es letztlich gar nicht anders, als das es doch sich alles zu der Stätte emporschwingt, die durch eine ausgewogenen Natur zur allmählichen Seligkeit führt. Nur das man dabei hätte gleich die Richtung einschlagen können, die man letztlich gehen wird.. so dass man von Natur aus hätte gleich den Weg zur Seligkeit nehmen können, weil man's könnte...

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J.W.v.Goethe: Bestandsaufnahmen

Beitrag  Devino Melchizedek am So Mai 28 2017, 11:58

"Was ist ein unbrauchbarer Mann?
Der nicht befehlen und auch nicht gehorchen kann."


- Johann Wolfgang von Goethe -
---
Es liege frei einem jeden sich hinsichtlich aller Dinge und seiner eigenen Brauchbarkeit/Dienlichkeit zu vergewissern. Oft funktioniert ein größeres Ganzes nur indem alle Anteile ihren jeweiligen Anteil erfüllen. So fiele man selbst auch nicht zur Last, hieße es noch nicht, dass man einen beachtlichen Beitrag leistete.

Daher ist es durchaus angebracht ab und an eine Bestandsaufnahme für sich zu machen. Die eigenen Anschlüsse mal überprüfen, in welchem Verhältnis man wohingehend stünde und welchen Teil man zum größeren Gelingen mit hinzutut, ebensogut, was man auch unterlassen kann oder sollte.

Zweifelsohne mag es sowohl die Rolle eines Befehlshabers geben, als auch ebenso die eines Dieners oder jedenfalls eines der die Befehle ausführte, denn ansonsten wäre keine dieser Rollen möglich. Durchaus ist es jedoch angebracht, dass gewisse Rollen ausgeführt werden, allein schon, weil nicht jeder sich mit allem ausführlich und ausgedehnt befassen möchte, und es womöglich auch gar nicht könnte. Denn ob es nun die Fähigkeiten oder der zeitliche Rahmen verunmöglichen, oder allein dies, dass nicht mehrere zur gleichen Zeit in einem Raum den selben Platz in Verkörperung einnehmen können.. ob sie es nun wollten oder nicht, vielleicht wäre der Anblick einmal lustig, eine solche Erfahrung bräuchte wohl keiner...

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I.Kant: Urteilen

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Mai 31 2017, 10:03

"Ein Urteil ist die Vorstellung der Einheit des Bewusstseins verschiedener Vorstellungen, oder die Vorstellung des Verhältnisses derselben, sofern sie einen Begriff ausmachen."

- Immanuel Kant -
---
Ein Urteil ist die Überzeugung aus einer Summe oder einem Stand den richtigen Überblick oder Einblick gewonnen und gezogen zu haben. Jedenfalls legt man sich damit bis zu einem gewissen Grad selbst fest, und entscheidet bis zu einem gewissen Grad alles andere auszuschließen, was diesem Urteil zuwiderliefe.

Im Falle von Begriffen ist es notwendig, denn ohne ein zugrunde liegendes Urteil gäbe es keinerlei Begriff von Bedeutung, und Sprache wäre ohne eine Spezies urteilender Wesen gar nicht erst möglich. Denn die dem Begriff zugrunde liegende Anschauung oder Vorstellung, ist der Wesenskern der Sprache und nicht bloß eine zufällige Aneinanderreihung von Buchstaben.

Daher ist Urteilen wesentlich, und im Urteilen liegt bis zu einem gewissen Grad der Stand einer Urteilenden Spezies begründet. Denn nur so viel an Erkenntnis ist vorherrschend, wie ein Umfang von erfassten Ideen geben ist, zu deren Urteilsfähigkeit man gelangt ist.

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Zitate Juni 2017 - Werdegang

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jun 01 2017, 18:07

"Gegenüber einem jüngeren Menschen kann man sich unsicher fühlen. Wie wollen wir denn heute wissen, ob er uns nicht in Zukunft übertreffen wird? Ist jedoch jemand inzwischen vierzig, fünfzig Jahre alt geworden und hat sich immer noch keinen Namen gemacht, dann braucht man vor ihm keine Scheu zu haben."

- Konfuzius -
---
Einen Vergleich bedingten Grades kann man wohl in der Tat eher bei jemandem gleichen Alters oder mit einem Älteren vagen, denn wie man seine Zeit hatte, ist sie dem Jüngeren in seinem Werdegang in gleicher Weise zunächst einzuräumen.

Wobei sich oft ohnehin bei der Annahme verschätzt wird, es sei dasselbe was es für einen ist auch das, was als jedermanns größtmögliche Errungenschaft gilt. Unabhängig der Konstitution und Bedingungen, zählt für jeden doch etwas anderes als etwas großartiges oder woran sich wer erquicken und erfreuen kann. Unter dessen kann man erkennen, wie wenig etwas als Eindrucksvoll zählt, wenn einer völlig darin aufgeht und für einen anderen selbiges völlig als unerheblich oder kaum etwas beachtenswertes gilt.

So hat jeder seins, dass man sich gar nicht auf den Füßen stehen bräuchte.. wäre ja schlimm, wenn alle bloß um ein und die selbe Sache Schlange stünden, obwohl es ja so vieles gibt, selbst um das, was man nicht kennt und worum man sich später noch ringen wird...

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M.Luther: Bekenntnis von Form und Farbe

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jun 02 2017, 10:04

"Glaube nicht alles, was Du hörst, sage nicht alles, was Du willst, tue nicht alles, was Du magst."

- Martin Luther -
---
Nicht nur wir formen etwas, sondern auch wir werden durch das Geformte mit geformt. Und allerlei von dem was wir tuen und lassen, färbt auch auf uns in der einen oder anderen Weise ab.

Lieber also ein Kluger und Lernwilliger, der bereit ist sich eines Besseren belehren zu lassen, als denn durch bittere Erfahrung erst zu lernen.

Denn ein kluger Mensch ist doch mehr, denn ein Hammer. Ein Hammer sollte eher kantig und hart sein, denn er muss ja auch alle Schläger die durch ihn ausgeführt werden selber zunächst hinnehmen.

Und so formt uns der Gebrauch unserer Selbst in dieser oder jener Weise mit, und am Resultat zeigt sich oft, ob es dann klüger oder weniger klug also war...

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Heraklit: Lebenspfand

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jun 04 2017, 15:38

"Schwer ist es, mit der Gemütswillkür zu kämpfen; denn wovon sie begehrt, dass es sei, das erkauft sie mit dem Leben."

- Heraklit -
---
Auch wenn das Leben ja nur teils uns selbst gehört und von uns selbst her ist, wird doch weit mehr durch dieses erst erkauft, von dem, was uns noch weniger gehört.

Wie viel wir für unser Leben bekommen, zeigt sich meist darin, wie weit wir es zu schätzen wissen.

In unserer Wertschätzung dem Leben gegenüber zeigt sich erst das rechte Maß für die Verhältnisse, wie sie einer höheren Ordnung entsprechen. Und in dem wir unser Leben dafür geben, erwerben wir uns das Leben einer höheren Ordnung.

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M.Luther: Sattelfest

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jun 05 2017, 11:07

"Die Welt ist wie ein trunkener Bauer: Hebt man ihn auf einer Seite in den Sattel, so fällt er auf der anderen Seite wieder herab."

- Martin Luther -
---
Die Welt fällt von einer selbstangemaßten Zügellosigkeit zur nächsten und es fehlt das Sittliche Fundament, welches den Halt gebietet.

Es geht um das Fundament einer selbstbewussten urteilsfähigen Spezies, die sich als Gesellschaft und Gemeinschaft der gesamten Welt versteht, erkennt und sieht.

Denn wiewohl gibt es denn bereits ein solches weltumspannendes Bewusstsein? Gäbe es dass, so wäre die Welt diesem gleich in seiner geordneten Stellung, und man würde auch etwas anderes dann gar nicht kennen, als dieses eine Gemeinschaftsbewusstsein. Doch liegt es noch in den Geburtswehen, und wird erst nicht wenig durch die eine oder andere schmerzliche Erfahrung erst wachgerufen und hervorgebracht...

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F.Ammon: Geld und Vermögen

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jun 07 2017, 16:03

"Mit zu wenig Geld haben die Menschen ein Problem, mit zu viel Geld auch."

- Fred Ammon -
---
Mehr Geld als man braucht löst weniger Kummer und Sorge, als es Begehrlichkeiten erweckt, in der Weise, wie man sich mit diesem Geld etwas kaufen könnte, was man nicht braucht.

Mit zu wenig Geld macht man sich Sorgen um die Lebensnotwendigkeiten, und eigentlich ist es dann auch ein Gesellschaftliches Problem und von dieser mit generiert und ermöglicht, in dem nicht die Grundbedürfnisse sicher gestellt werden.

Mit zu viel Geld, ist man in umgekehrter Weise dafür mit verantwortlich, etwas daraus zu machen, in welcher Weise man der Gesellschaft helfen kann, um nicht verantwortlich-qualifiziert zu sein, was die Dekadenz der Gesellschaft anbetrifft.

Also ist ein gutes Maß an Vermögen, mit dem man ein halbwegs selbstbestimmtes Leben führen kann, ohne zu viel Sorge treiben zu brauchen oder sich Verantwortung dadurch aufzubürden, doch das mit geringster Sorge. Auch wenn man meinte mit mehr Geld es besser haben zu können, ist dieses dadurch noch lange nicht erwiesen, denn meist erwachen die Begehrlichkeiten erst wenn die bestimmten Möglichkeiten da sind.

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W.Churchill: Ein Diplomat

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 10 2017, 14:50

"Ein wahrer Diplomat ist ein Mann, der zweimal nachdenkt, bevor er nichts sagt."

- Winston Churchill -
---
Ein Diplomat ist wie eine Art Konfliktbeauftragter. Zum einen hält er das in sich, wovon er beauftragt wurde dieses zu vertreten, zum anderen steht er dem gegenüber, wogegen er das jeweilige vertritt. So darf der Diplomat alle Gegensätze wahrnehmen und aushalten, sagen sollte er möglichst nicht so viel. Sein Job ist es alle Konflikte der Parteien wahrzunehmen und als Brennpunkte in sich auszuhalten.

In diesem Aushalten des Diplomaten liegt ja schon zumindest die subjektivierte Lösung, denn er ist sich aller zusammengehörigen Standpunkte der Parteien im gewissen Sinne bewusst uns hält diese aus. Auch wenn diese noch nicht objektiviert in einer Synthese übereinkommen können, doch in einem bestimmten Sinne sind sie es jedoch schon im Diplomaten, wenn er seinen Job gut macht.

Sagen bräuchte der Diplomat nur das, worin eine Lösung oder Übereinstimmung gefunden wurde und bereit ist objektiviert zu werden. Alles andere würde den konzentrischen Punkt ggf. nur zerstreuen und somit hätte man dann keinen Diplomaten mehr im Spiel, wollte dieser z.B. wie ein Politiker mit irgendwelche überschwänglichen Reden anfangen.

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R.W.Emerson: Diskrepanz

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jun 14 2017, 00:57

"Man kann nie glücklich werden, wenn sich das, woran man glaubt, nicht dem deckt, was man tut."

- Ralph Waldo Emerson -
---
Der eigentliche Unfrieden mit sich liegt darin, dass man unfähig sich sieht, das umsetzen zu können, was man glaubt.

Niemand sonst ist dafür verantwortlich, als die eigene Versäumnis vergangener Tage.

Man kommt sich selbst näher, indem man tut, was man kann, und nicht indem man andere dafür verantwortlich macht, das nicht getan zu haben, was man hätte tuen können.

Die Diskrepanz die man zu überbrücken hat, ist die, die man sich vorgenommen hat.

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Seneca: Dem Zufall unterworfen

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jun 16 2017, 13:14

"Dem Zufall unterworfen zu sein beginnt, wer einen Teil seiner selbst außerhalb sucht."

- Seneca -
---
Viele hängen einfach nur zu gerne aufeinander, was es nicht gerade leichter macht, für die, die vom Hängen genug haben oder lieber was pflegen möchten oder an einem Tiefstand bei sich arbeiten, und merken wie unnötigerweise anstrengend es sein kann.

Jedenfalls beginnt es immer damit, zu meinen, es gäbe etwas außerhalb von einem, was schon für alles sorgt, und man kann alles als Aufhängung nutzen, außer sich und das eigene Selbst dafür hernehmen zu brauchen. Oder auch ohne zu wissen, dass es so etwas wie ein Selbst gibt und dies die wesentliche Instanz ist, mit der man arbeitet (oder es jedenfalls sollte), wenn man auf irgend etwas außerhalb seiner selbst sich auszurichten vermeint.

Das eine ist also die Zufälligkeit der Umstände die man antrifft, und meint, es liege nichts davon bei und an einem, wie es ist. Das andere woran eben jene Haltung auszumachen ist, ist das, dass man sich nichts sagen lässt, außer es wird zu anderen gesagt oder betrifft andere, womit man wieder rum leben kann, so lange es bloß einen selber nicht betrifft.

Wenn man bei sich arbeitet, ist es selten etwas Neues in dem Sinne, denn man hat es ja wenig mit dem zu tuen, was man nicht schon irgendwo im Ansatz angefangen oder womit man gearbeitet hat und was einem nicht auch in irgend einer Weise vertraut ist. Es ist eine Sache etwas neues mal anzufassen, kann dann nur auch sein, dass es nichts mit einem zu tuen hat, und man sollte lieber darauf achten, dass es mit einem zu tuen hat und einen Bezug dazu haben, dann ist auch das Neue nichts, wessen man ausgesetzt ist und was durch den Zufall beherrscht würde.

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R.W.Emerson: Zufall, Schicksal, Ursache und Wirkung

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jun 16 2017, 15:56

"Oberflächliche glauben an Glück und Zufall. Tatkräftige glauben an Ursache und Wirkung."

- Ralph Waldo Emerson -
---
Bewegt man sich hinreichend bei sich und bezieht den Rahmen all dessen, was im Rahmen des Möglichen ist ein, so gibt es ab einem gewissen Grad keine Zufälle und es liegt im wesentlichen alles im Bereich von Wirkung und Ursache und Auswirkung...

Allerdings das Schicksal mag es durchaus geben, als die Jenseitsebene der Verwirklichten Gottheiten, und worüber diese ihr Geschäft betreiben, Schicksalspfade webend. Auch dies ist eine Art von Ursache und Wirkung, wenn man darin ist, außerhalb dessen und von der Wirkung allein gesehen, mag es bloß Schicksal darum heißen.

Allerdings, soweit das Selbst die technisch wirksame Seite des evolutionären Seelenaspekts ist, greift das Selbst auch nur als Ursache und Wirkung, wenn man sich seinen Weg zur eigenen Seele erschlossen hat. Ansonsten bekommt man es mit Zufällen und Auswirkungen nur zu tuen...

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R.W.Emerson: Ursache und Wirkung nach Einweihungsgrad

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 17 2017, 10:28

Devino Melchizedek schrieb:
Allerdings, soweit das Selbst die technisch wirksame Seite des evolutionären Seelenaspekts ist, greift das Selbst auch nur als Ursache und Wirkung, wenn man sich seinen Weg zur eigenen Seele erschlossen hat. Ansonsten bekommt man es mit Zufällen und Auswirkungen nur zu tuen...

"Wenn die Seele eine bestimmte Klarheit der Wahrnehmung erlangt hat, gewinnt sie ein Wissen und eine Lebensmotivation jenseits aller Selbstsucht."

- Ralph Waldo Emerson -

---
Es heißt auch, ab 5 Einweihungen helfen einem die Meister auch direkt, ab 7 Einweihungen auch die Götter. Davor ist es eher so, dass man als Teil gewisser Gruppierungen oder bestimmter kollektiver Zugehörigkeit geholfen bekommt.

Machen wir uns also nichts vor, denn erst wenn man mit der 3. Einweihung den Bau der Antahkarana fertig hat (kurz gesagt, sich nach oben hin durch alle Ebenen geklärt und durchgepflegt hat), bekommt man es direkt mit seiner Seele zu tuen und hat dann auch erst Zugang zum Selbst, dass man gezielter damit arbeiten könnte. Und auch das mehr im Sinne von einer Ahnung. Erst ab der 4. Einweihung, wenn der Kausalkörper aufgelöst wird, hat man es direkt mit "den Dingen an sich selbst" oder "den Dingen wie sie sind" zu tuen und kann dann direkt gezielt technisch und funktional mit seinem Selbst arbeiten.

Der Kausalkörper ordnet vor der 4. Einweihung alles einem bereits Häppchenweise zu, doch hat dieses auch eine gewisse Ordnung, die man später selbst herstellen darf. Und bis dahin kann man über Göttliche Eigenschaften oder das Kollektiv, was bis zu einem gewissen Grad als das Selbst bis dahin agiert (auch wenn ohne die bestimmte Rückkopplung, um damit gezielt arbeiten zu können), kann man durchaus in den Bereich höherer Einweihungen kommen. Allerdings wird man meist nur als Werkzeug gebraucht und kann nicht nach belieben damit arbeiten.

Ebenso mit höheren Einweihungen, wenn man damit nichts weiter macht oder arbeitet, kommt man meist automatisch in die geringen Einweihungsbereiche, da man nicht permanent auf diesem höheren Spannungsniveau sich bewegt. Was auf der einen Seite zwar anstrengend wäre, weil man in einem weiteren Umfang mit allem konfrontiert wäre, allerdings meist auch die besseren Mittel zur Verfügung hätte, um es anzugehen. Es hängt dann davon ab, womit man sich Beschäftigt, demgemäß sind dann höhere Einweihung geschaltet (was auch über das Kollektiv ginge, wenn man für dieses ausgiebig etwas sinnvolles macht, ohne das man die Einweihungen tatsächlich hätte, jedenfalls im Ansatz und vorübergehend, je nach Aufgabe).

Meister D.K. empfiehlt ohnehin so vorzugehen, als hätte man bereits höhere Einweihungen oder zumindest die Nächsthöhere. Damit kommt man eher in eine gewisse Fühlung damit und den jeweils dafür vorherrschenden Gesetzen, und kann bis zu einem gewissen Grad alles dafür vorbereiten und selber sich dafür bereiten bzw. vorarbeiten. Dennoch sollte man sich mit Achtsamkeit und Achtung daran annähern, bevor man sich selbst unnötige Schwierigkeiten und Umwege damit bereitet.

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R.W.Emerson: Zyklen und Ewigkeit hat ewig Zeit

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jun 18 2017, 11:18

Devino Melchizedek schrieb:
Es heißt auch, ab 5 Einweihungen helfen einem die Meister auch direkt, ab 7 Einweihungen auch die Götter. Davor ist es eher so, dass man als Teil gewisser Gruppierungen oder bestimmter kollektiver Zugehörigkeit geholfen bekommt.
"Die Jahre lehren viele Dinge, die man von Tagen nicht lernen kann."

- Ralph Waldo Emerson -
---
Und die (kosmischen) Zyklen lehren einen noch weit mehr.. und um das Thema Einweihungen hier abzurunden... Einweihungen müssen nicht der Reihe nach genommen werden, denn die 1. Einweihung ist bekannterweise die Äußerste, jedoch kann bei einer Inkarnation in anderen Systemen die Äußerste eine andere sein, als die uns hier bekannte Äußere. Es kann auch sein, dass irgendwo getätigte Einweihungen wo anders nicht direkt anerkannt sind (und deswegen sind Einweihungen auch eine Art Experiment, die allerdings woanders meist in irgendeiner Hinsicht ähnlich sich gemäß der dort zugegend seienden Entitäten abspielen) und in gewisser Weise nachverwirklicht werden dürfen, wenn man ins dortige System eingehen wollte. Wenn es um kosmische Haupteinweihungen geht, kann es natürlich auch solche geben, die dann (ggf. notwendigerweise) überall anerkannt sind, weil man sogar automatisch immer aufgrund des erreichten und Erlernten (was letztlich nur durch Einweihungen besiegelt würde) in bestimmte Stellung zu den Dingen und Gesetzen kommt, und gar nicht mehr anders könnte.

Wenn man auch den Zyklus den ein Logos durchläuft sich anschaut, ist es natürlich von ganz anderer Tragweite und Dauer, als wenn man selbst einen Evolutionszyklus mit in dem Sinne geringeren Einweihungen durchläuft. So dass man im gewissen Sinne manche Einweihungen weit schneller zusammen bekommt, als der Logos auch nur eine weitere erreichen wird. Auch macht man gewisse Dinge doch nur einmal, dass man einen Evolutionszyklus hier macht, gewisse weitere Einweihungen woanders, die dann einem hinreichend tragfähig sind, auch wenn man mit anderen Systemen, die mit ähnlichen Dingen zu tuen haben, nie kennen lernen wird und dort vielleicht die eigenen Einweihungen nicht voll anerkannt wären. Die Welt mag klein sein, die ganzen Galaxien sind jedoch groß genug, als das man manchen Wesenheiten wohl nie begegnen wird. Es reicht, wenn Gott sie alle kennt.

Jedenfalls spielt es keine Rolle wo man anfängt, irgendwann und irgendwo muss man anfangen. Und gewisse Einweihungen, wenn sie zu weit auseinander liegen, haben keinen Bezug zueinander, oder auch in bestimmten Systemen keine Bedeutung, da sie weit jenseits dessen liegen. Z.B. wie man auf der Erde nur die äußeren Einweihungen von 1-9 machen kann und diese nur eine wesentliche Bedeutung haben; so kann man anderwärts nur vielleicht 7-15 durchlaufen, und ansatzweise alles Leben darin bewegt sich und spielt sich im wesentlichen auch nur im Tätigkeitsbereich dieser Einweihungsgrade und in jeweiligen Sphären ab.

Also kann man froh sein, wenn man die ersten Einweihungen der Reihe nach hat und nie mehr ausgiebig machen bräuchte, als wenn man dann mit weit höheren Einweihungen und ggf. als Avatar in vieler Hinsicht sich erst in die Materie niederkniet, um dieses dann nachzuholen (auch wenn vielleicht mit anderer Unterstützung dann und mehr beiläufiger Natur, als es beim Durchschnittsmenschen der Fall wäre).

Wenn einer Reihe nach gewisse Einweihungen dazwischen jedoch fehlen, hat man von dem einen oder anderen Stand aus, nur bedingt Bezug zu den weiteren Einweihungen, um damit bewusst dann arbeiten zu können. Allerdings in das System in dem man ist, bringt man dieses, soweit es darin zugelassen ist und eine Rolle spielt, dennoch mit ein, und kann in der Weise eine große Bereicherung und Unterstützung sein, ohne es vielleicht überhaupt zu wissen. Es ist dennoch für einen meist von Vorteil, wenn man die Einweihungen der Reihe nach irgendwohingehend durch hat. Meist ist es ja auch so, dass man dort ansetzt und weitermacht, wo man jeweils aufhört, so lange man nicht wild oder beliebig (soweit es das Karma zu lässt und das Naturell) durch allerlei Systeme geistert.. bis sich EIN Christus findet und die Dinge für einen in einem System ordnet usw...

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R.W.Emerson: Von Göttern und Menschen

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jun 20 2017, 08:31

Devino Melchizedek schrieb:
Es heißt auch, ab 5 Einweihungen helfen einem die Meister auch direkt, ab 7 Einweihungen auch die Götter.

"Jeder von uns sieht das in anderen Menschen, was er selbst im Herzen trägt."

- Ralph Waldo Emerson -
---
Es heißt auch, Gott sieht ins Herz und beurteilt die Menschen ihrem Herzen nach.

So mag es zwar gewisse Volksgottheiten geben, aus denen oder nach denen sich gewisse kollektive Strömungen ableiten ließen, aber die Gottheit also eine Wesenheit gibt es dann nicht, und diese ist sich auch der ihr entgegen gebrachten Verehrung nicht bewusst. Und es wäre so, als würde man tote und leblose (d.h. ihrer selbst nicht bewusste) Dinge verehren.

Auf der anderen Seite gibt es Gottheiten als Wesenheit, und da ist es durchaus ein Unterschied, wie man sich ihnen gegenüber verhält. Ebenso kann es auch sein, dass diese einen Anteil in einem haben und dieser erwacht, sobald man das erreicht oder verwirklicht hat, was von diesem oder für diesen beabsichtigt ist. Und man erkennt sich dann als Teil dieser Gottheit.

Auch generell kann sich eine Gottheit, das Herz sehend, dafür entscheiden einen Menschen zu verwirklichen, ihn quasi als sein eigen anzunehmen. Dann kann man ähnlich der Einweihungen womöglich plötzlich einiges bereit gestellt bekommen und in ganz anderen Gefilden landen, als man es je für möglich gehalten hätte.

Von daher weiß man nie, wohin die Reise geht, sobald man bestimmte Stufen in seiner Entwicklung erreicht hat. Denn so lange man sich einer Ebene nicht (Selbst-)bewusst ist, weiß man auch nicht wirklich, was man dort im jeweiligen ist.

Man wählt sich nicht die Gottheit als Mensch aus, sondern die Gottheit wählt sich einen Menschen dem Herzen nach aus.

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Sokrates: Den Weisen schlägt bloß eigner Rat

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jun 21 2017, 01:01

"Sei, was du scheinen willst."

- Sokrates -
---
Wer Selbsterkenntnis teilt, ist der geborene Hüter dessen, was Freude bereitet. Denn nur in dem, worin einer erwacht, kann er sich auch erfreuen.

Wer sich selbst zu ernst oder zu wichtig nimmt, hat den Sinn des Lebens nicht verstanden. Nicht in dem man sich über etwas zu erheben versucht, sondern in dem, worin man sich selbst zu erkennen vermag, liegt die Freiheit, damit angemessen umzugehen.

Der Wunsch Erlösung zu erlangen, ist so alt, wie die Menschheit selbst. Doch liegt Erlösung nicht im Wünschen, sondern darin allen Wünschen entsagen zu können, weil man ihrer nicht bedarf.

Ganz sicher ist ein lebend Wesen mehr, als ein Ding. Ein Ding besteht einmal, doch das Wesen ist fähig vieler Dinge Herr und Erzeuger zu werden.

Wird Freiheit erlangt, so hört der Ruf nach Freiheit auf. Wer Gelassenheit erlangt, braucht sich nicht mehr zu sorgen, denn er folgt nicht mehr den Dingen, sondern die Dinge folgen fortan ihm.

Wer die Folgen kennt, der hat die Tat recht bedacht. Wer sich selbst kennt, der kennt den Weg, den er zu gehen hat.

Den Wankelmütigen gehört weder Freiheit noch ihr Selbst. Denn sie Wissen nicht was getan werden muss, noch was sie tuen könnten, da ihr Zweifel ihr Verhängnis wird.

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Dalai Lama: Wohlgefallen und Selbstannahme

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jun 22 2017, 09:21

"Wir sind alle gleich geboren in dem Sinne, dass wir alle Menschenwesen sind, die den gleichen eingeborenen Wunsch haben, Leiden zu vermeiden und Glück zu finden."

- Dalai Lama -
---
Das ist unabhängig, wie weit einer worin fortgeschritten ist, oder ob einer sich mehr oder weniger durch gewisse Dinge bestimmen lässt oder auf dieses und jenes einen Verzicht leisten kann. Es gibt gewisse Dinge, wo man auch von sagt: "was du nicht willst, dass man dir tut, dass tue auch anderen nicht", an denen keiner ein Wohlgefallen darum entwickeln wird.

Oft wird die Opferbereitschaft großer Seelen leichthin als selbstverständlich genommen, denn derjenige wird als ja weiter angesehen, also darf einer das hinnehmen, was man selbst für sich nicht wünschte. Doch wird vergessen, dass auch die großen Seelen, die ohnehin oft keine leichten Aufgaben auf sich nehmen, ebenfalls auch bis zu einem gewissen Grade Mensch sind und ebenso wenig derlei Dinge gut heißen können oder sich daran freuen könnten, wie auch jeder andere Mensch.

Grundsätzlich ist es so, dass man selbst für das was man verursacht und bei sich hat, auch verantwortlich ist. Wenn einem hier und da geholfen oder etwas abgenommen wird, dann kann man dafür dankbar sein, sollte es aber nie für selbstverständlich halten, dass irgendwer auch nur dazu da sei, dass man ihn für seine Zwecke einspannt. Oder irgendwen zu dem nötigen oder dieses anmuten, was man zwar selbst für schlecht hält, aber sein Verhalten dahingehend nicht verändern möchte, um derlei gar nicht erst hervorzubringen. Wo man dann später schaut, wie man es bloß wieder los wird, als würde man eine törichte Sache, durch Torheit an anderen wett machen wollen. Denn was man gibt, dass vermehrt man auch!

Denn im umfassenden Anstand seiner Seele, selbst wenn einem keine Quittung für das eigne Treiben zukäme, wird man sich früher oder später seiner Taten wohl selbst zuwenden müssen. Es kann nur ein Selbst mit Selbstannahme geben. Diese Selbstannahme kann dann leicht oder doch sehr schwierig werden, es liegt dann schlichtweg an einem selbst...

Devino Melchizedek

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Re: Zitate zum Nachsinnen

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jun 23 2017, 11:12

"Um Nichtwissen zu zerstören, muss man sich unaufhörlich in der Unterscheidung üben."

- Swami Vivekananda -
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Unterscheiden ist im wesentlichen, etwas zu reinigen und zu transformieren. Man nimmt was da ist, löst es auf, es fließt wieder etwas ein, man transformiert dieses erneut. Und mit dieser oder einer ähnlichen Tätigkeit lernt man zu Unterscheiden. Transformiert man nichts, hat man keinen Raum und kein Feld, auf welchem Unterscheidungsfähigkeit gedeihen kann.

Vom Menschlichen Stand aus, ist es so, dass man zunächst meist in irgendwelchen Kollektiven Zuständen landet, löst und transformiert man diese, kommt man irgendwann allmählich bei sich selbst an. Wenn man dann dieses auch bereinigt und transformiert, landet man irgendwann im Allgemeinen (im gewissen Sinne bei den Dingen an sich selbst), wenn man das auch alles gelöst hat, dann lernt man erst recht zu unterscheiden.

So lernt man den Unterschied zwischen Notwendigkeit und Allgemeinheit, dem Selbst und dem Nicht-Selbst, zwischen dem was ist und dem was nicht ist. Und wenn man hinreichend autark ist, dann heißt es mündig + autark = Urteilsfähigkeit.

Sicherlich ist es ein gewisser Weg bis dahin, denn ist keine Reinheit da, dann auch kein Raum für Urteilskraft. Denn man ist nur in dem Urteil der Wahrhaftigkeit sicher aufgehoben, andernfalls richtet man sich nur selber und bereitet sich mehr Schwierigkeiten als man zu lösen vermag. Und möchte man nicht beurteilt werden, dann kommt man besser gar nicht erst aus einem Mutterleib heraus, denn das beurteilen fängt dann mit dem ersten wiegen bereits an.

Devino Melchizedek

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