Zitate zum Nachsinnen

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Dalai Lama: Voraussetzung für Frieden

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jun 19 2016, 15:02

"Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
Dalai Lama
---
Es ist wohl etwas dran, warum man die anderen nicht persönlich ansprechen sollte (vor allem, wenn man nicht gerade unter sich irgendwo ist), denn der andere wird nicht mehr dadurch er selbst, sondern weniger.

Denn man fügt ihm, nicht ihn selbst hinzu, was auch immer man da anspricht oder sehen mag, sondern irgend etwas, was mit demjenigen womöglich überhaupt nichts zu tuen hat, weil man kaum mehr beim anderen einsehen wird, als bei sich, sofern man es auch möchte.

Und da doch meist jeder schon hinreichend genug damit zu tuen, bei sich selbst mal anzukommen und zu sein, reicht es vollends über Grundsätze und die Dinge im allgemeinen zu sprechen, oder was immer man auch noch von sich aus kundtuen möchte.

So kann jeder das aus den Grundsätzen ziehen, was ihm gerade helfen mag, und die Zeit mehr darauf verwenden, auch tatsächlich an sich selbst arbeiten zu können.

Das Leben auf dieser Erde besteht nicht nur aus einer Art, sondern aus der Vielfalt in der Tat, denn eine Art an sich wäre in einem solchen System hier wohl gar nicht Überlebensfähig.

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Schweitzer: Lehren, was man lebt

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jun 24 2016, 01:44

"Man darf nur das lehren, was man auch leben kann".
Albert Schweitzer
---
Am Beispiel lernt man wohl weit mehr, als nur an Worten allein. Denn wie ein Bild zugleich tausend Worte zu sprechen vermag in der Gesamtheit, so zählt auch bei dem, was man lehrte mehr noch das Beispiel selbst.

Man bedenke auch, dass es eben nicht nur ein Gedanke, nicht nur ein Sinneseindruck, nicht nur ein Gefühl, nicht nur das jeweilige Unterbewusstsein ist. Es sind womöglich verschiedene Wesen mit beteiligt, vielleicht auf dem Weg dahin, ebenso zu werden wie man selbst, vielleicht um sich zu einer Gesamtheit zusammen zu fügen, was einen Menschen künftighin erst abgeben wird. Die spätere Generation, derer man selbst Ahne ist.

Welche Verantwortung man also jederzeit trägt, dass ist einem bei weitem womöglich nicht bewusst und manchmal vielleicht sogar gut so...

Lehrte man also all diesem etwas anderes, selbst als das, was man meinte und wovon man ausginge und auch im guten Glauben, dann lehrte man es letztlich in der Gesamtheit auch sich selbst. Schon deswegen sollte man sich als Lernenden selber einbeziehen und sich fragen, lehre ich das, was ich eigentlich selbst lernen will?

Das gute ist, es besteht meist auch keinerlei Notwendigkeit, etwas zu lehren, was man gar nicht lebt, leben möchte oder auch tatsächlich könnte...

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Einstein: wenn Technologie die Menschlichkeit übertrifft

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 25 2016, 00:22

"Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben."
Albert Einstein
---
Man muss ehrlich sagen, ohne Herausforderung ist die Mehrheit wohl schnell dazu bereit, sich ebenso dem hinzugeben, keine Herausforderung zu haben, weil sie sich selbst keine setzen möchte.

Das Elend ist nicht das Elend, sondern die mangelnde Bereitschaft an sich zu arbeiten und zu lernen, und ansonsten gäbe es kein Elend mehr, weil es dann auch nicht an der Bereitschaft scheitern würde, anderen zu helfen.

Es ist gar nicht mal immer die Bereitschaft, anderen zu helfen oder nicht, sondern die Unfähigkeit anderen helfen zu können, bedingt dadurch, sich selbst nicht zu helfen, wo man es kann oder sollte.. vielleicht auch dadurch bedingt, weil man tut, was man gar nicht braucht oder sollte...

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Einstein: vorgefasste Meinung

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 25 2016, 12:59

Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
Albert Einstein
---
Manche Meinung steht sich selbst im Weg, manche Meinung steht anderen im Weg und manche andere Meinung steht nur an sich im Weg herum.

Selten ist eine Meinung zu etwas überhaupt nütze, da diese meist weder mit den Dingen etwas zu tuen hat, noch mit anderen, noch mit etwas außer den eigenen Ansichten und das wesentlichste daran ist nur, sie möchte kundgetan sein, damit sie wenigstens als Meinung zählte...

Es gibt die Welt als Kugel da draußen und es gibt die Welt als Vorstellung im Kopf. Der Unterschied ist der, dass man draußen sich davon überzeugen kann, dass sie eine Kugel ist, im Kopf kann man an ihr als Schreibe festhalten, auch nachdem man gesehen hat, dass sie eine Kugel ist.

Somit liegt manches an einem, es zu ändern, manch anderes außer einem, es ändern zu können.. und man fängt besser immer mit dem an, was man ändern kann.

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Dalai Lama: Voraussetzung für Frieden

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 25 2016, 17:42

"Den Schmerz der anderen muss ich bekämpfen, weil es genauso Schmerz ist wie mein eigener. Die anderen sind fühlende Wesen genau wie ich. Deshalb muss ich zu ihrem Wohle handeln."
Dalai Lama
---
Rauscht man in andere rein, haben beide den Schaden und es ist nichts gewonnen.

So lange man mit sich selbst nicht im reinen ist, braucht man sich keine Gedanken darüber machen, wie man anderen helfen kann, denn mehr helfen, als mit sich ins reine zu kommen, kann man nicht.

Wie wollte man den Schmerz anderer lindern, wenn man nicht einmal den eigenen erkennen sollte?!

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Konfuzius: Vorteil

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jun 27 2016, 16:41

In allem nur dem Vorteil nachgehen bringt viel Ärgernis.
Konfuzius
---
Den Vorteil wovon?
Wenn es den sogenannten Vorteil gibt, gibt es einen sogenannten Nachteil, für einen anderen oder die Sache an sich, d.h. die Sache ist ggf. belastet oder hinterher schlechter als ehedem, und Ärger vertritt dann den Nachteil zum Vorteil hin...

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Re: Zitate zum Nachsinnen

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jun 28 2016, 16:27

"Der alte Grundsatz Auge um Auge macht schließlich alle blind."
Martin Luther King
---
Ob Grundsatz oder Gesetz des Karma, doch als Verhaltensregel,
ist wohl klar, stehen damit alle Beteiligten wohl ziemlich dumm da.

Obs Augen oder Zähne sind, ob sie dann blind,
oder nur noch mit Kauproblemen unterwegs sind.
Der Nachteil der sodann entsteht, nicht weit über Erfahrung hinaus geht.

Der Wert der Erziehung höher liegt, wenn Weisheit daraufhin obsiegt.
Ob vermittelst der Vernunft oder anderweitig wird es kund,
wenn es mehret, nicht verzehret, man diesem lieber vorzug auch gewähret...

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Laotse: Stille als Offenbarung

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jun 29 2016, 14:33

"Die größte Offenbarung ist die Stille."
Laotse
---
Die Stille offenbart die Dinge, wie sie jetzt sind.

Denn wie Zeitabläufe im wesentlichen nichts offenbaren, außer der Vergänglichkeit, und innere Bewegtheit der Persönlichkeit, zwar den Eindruck machen mag der Zukunft entgegen zu schreiten, ist es doch für gewöhnlich nur die Vergänglichkeit oder das Vergangene womit diese befasst bleibt.

In der Stille liegt das Reich der Seele und es lässt sich alles außerhalb der Zeit antreffen, bis hin zum Wesen der Dinge, wie es in der Stille ruht...

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Zitate, mit denen Juli sich nahte

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jul 02 2016, 11:35

"Du siehst die Welt nicht so wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist."
Mooji
---
Was störte einen in der Welt, an dem, wozu man keinen Bezug hätte?
Doch was kann man an einer Welt verändern, auch dahin, wozu man keinen Bezug hat?
Nichts!

Würde man also gegen die Welt wettern, hieße es nur, man wettert gegen sich Selbst. Denn mehr als das, trifft man nicht an, und ist man mit sich im reinen, dann kann man die Welt vereinen und am meisten dadurch dazu beitragen.

Es gibt viele Dinge, mit denen man sich befassen kann, mit manchem sollte man es tuen, bei manchem es besser lassen und bei manchem, wenn man erst soweit ist, damit auch umgehen zu können (denn fällt es nicht in der einen Richtung, fällt es in der anderen Richtung, und so nutzt etwas etwas, oder ist vielleicht sogar auch noch späterhin für einen verloren).

Wozu sollte man auch überhaupt die Nase in die Dinge stecken, die das Atmen nicht leichter machen? Hat man's aber bereits eingeatmet, dann bleibt es einem auch nicht mehr erspart, es früher oder später ausatmen zu müssen...

Selbst Düfte die Frühling und Sommer bringen, sind für den einen vielleicht eine Plage (hinsichtlich der Atemwege u.ä. und der Konfrontation damit), für den anderen aber die schönsten natürlichen Düfte überhaupt, die zu neuem Mut und neuer Schaffenskraft einladen und anregen.

Letztlich wohl Jedem die Welt, die er braucht und möchte, damit er auch seine Erkenntnis daraus schöpfen kann.

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V. Hugo: Jedes eigenen Feld

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jul 05 2016, 21:23

"Es ist eine Krankheit der Menschen, dass sie ihr eigenes Feld vernachlässigen, um in den Feldern der anderen nach Unkraut zu suchen."

Victor Hugo
---
Klar tut es einem nicht weiter weh, wenn es nicht das eigene Unkraut ist, an welches man ginge, um sich dann zu sagen, man hätte ja etwas gutes getan, weil man etwas weniger gutes beseitigt hätte. Ohne sich allerdings der Konsequenz bewusst zu sein, dass es vielleicht mit einer Lernerfahrung zusammenhing, wenn nicht für einen selber, dann für einen anderen.

Jedenfalls sollte man jedem das überlassen, was seins ist, egal ob man es nun selbst für dumm hielte. Allerdings sind Kompromisse im Umgang mit anderen erforderlich, denn nicht jeder kann alles einfordern oder beanspruchen.

Davon abgesehen, ist es oft schon schwierig genug, wenn man nur die Dinge im allgemeinen abhändelt, dass sie hier und da hinreichend andere bereits betreffen, einbeziehen und beschäftigen werden.

Es wirklich gut meinen, kann man nur, wenn man es wirklich im Sinne des anderen meint.. ansonsten kann man aber (fast immer) die anderen in Ruhe lassen, wenn man es nicht wirklich gut gemeint bekommt...

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Konfuzius: Der gute Brauch

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jul 06 2016, 09:34

"Manche Menschen wittern überall Betrug und wappnen sich immer gegen das Misstrauen, das ihnen andere entgegen- bringen. Sie halten sich für besonders klug, weil sie die Schliche der Menschen kennen. Aber dieser beständige Argwohn verträgt sich nicht mit einem großen Geist."

Konfuzius
---
Wenn es nur unbewusst im kleinen Rahmen ist, mans leicht und schnell vergisst. Ist Misstrauen im allgemeinen Umgang da, dann ist es einem nicht nur nah, es stellt den Boden und den Grund, worin Begnung sich tut kund. Und hat man dies nun angeboten, braucht es nicht wundern, wenns wird angenommen.

So zieht man solcherlei auch an, was damit sich gut kreuzt, und ist es nütze, wie guter Brauch, geht die Rechnung allseits auf!

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Schopenhauer: Geselligkeit

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jul 08 2016, 09:41

"Was nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen."

Arthur Schopenhauer
---
Nicht selten wird das, was unerreichbar scheint, schlecht geredet oder verpönt, nur um sich selber als besser da stehend zu wehnen. Das ist noch etwas anders, als dem, was an sich da ist, eine unwesentlichere Rolle zuzuschreiben.

Mit der Geselligkeit ist es auch sone Sache, ist's die mehr englische Art und Variante, dann hockt man gern aufeinander und außer Spesen, war dann nichts gewesen. Bei der Variante, wo jeder seinen Part einpflegt, ist es heutzutage eher nur schwierig zusammen zu kommen, und es kann zuweilen vorweg anstrengend sein. Die Erstere Variante ist dafür hinterher anstrengend, um überhaupt erstmal wieder zu der Stelle zu kommen, wo man vorher schon war.

Die Geselligkeit, die ohne kaum kann, ist meist die Erstere, wo man auch ohne kann, die letztere Variante, und doch ist die Letztere die eigentlich einzig fruchtbare...

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J. Withelm: Lebenszeit

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jul 09 2016, 11:39

"In jeder Sekunde, die wir mit einem anderen Menschen Zeit verbringen, nutzen wir dessen Lebenszeit. Sorgen wir dafür, dass er eine gute Zeit hat."

Jennifer Withelm
---
Wenn einem die eigene Lebenszeit nichts wert sein sollte, wird man die von anderen ebenso wenig zu schätzen wissen.

Auch sollte man vorsichtig damit sein, es für selbstverständlich zu nehmen, wenn einer ein Amt bekleidet, es so anzunehmen, dass einer aufgrund dessen etwas tuen müsse. Selbst wenn es technisch besehen so ist, kann man zumindest schauen, dass man sich ihm nicht bloß auf Basis dessen naht, dass er es ja müsse. Man kann auch seinen Teil so beitragen, dass derjenige sich vielleicht freut, dann noch zu helfen, selbst wenn er es aus Amtswegen oder warum auch immer, es dennoch müsste oder sollte. Denn letztlich kann einer auch abdanken und abtreten und müsste ja doch nichts.

Erst die Zeit so gestalten können, dass sie schön sein kann, dann mit anderen Teil, was schön ist...

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Re: Zitate zum Nachsinnen

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jul 11 2016, 11:42

"Strebe nicht danach, ein Amt zu erlangen, sondern des Amtes würdig zu werden."

Konfuzius
---
Würde ist wohl zuerst, Anerkennung vor sich Selbst zu erlangen. Denn behandelt man sich selbst nicht würdig, kann man es von anderen auch nicht verlangen. Wenngleich in Deutschland die Würde des Menschen grundsätzlich als unantastbar zählt.

In Anbetracht eines Amtes, könne man ebenso sagen, dass ein Talent oder eine Befähigung allein nicht mehr zählen muss, als der Lerneffekt, der da wäre, doch erst mit der Würde, ein Amt bekleiden zu können, ist meist auch alle Anerkennung verbunden.

Denn selbst wenn einer es vielleicht nicht ganz so gut hinbekommt, macht er dieses in Würde, dann fällt es leicht, ihn darin zu respektieren. Wenn einer es gut hinbekommt, aber ohne irgend eine Würde, dann wäre es doch so, als wäre es unvollständig.

Auch Heiligkeit ist mehr eine Frage der Würde, denn fachlicher Befähigung allein...

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Re: Zitate zum Nachsinnen

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jul 13 2016, 12:02

"Wir sind alle gleich geboren in dem Sinne, dass wir alle Menschenwesen sind, die den gleichen eingeborenen Wunsch haben, Leiden zu vermeiden und Glück zu finden."

Dalai Lama
---
Das ist vielleicht überhaupt die Antriebswelle in der Schöpfung, die von Trägheit, Ruhelosigkeit und Tatkraft begleitet wird. Denn in jedem davon verspricht sich der mehr kurzsichtigere oder weitsichtigere sein Glück.

Der eine will den Lohn sogleich und Trägheit ist der Lohn zugleich, wenn dieser will nur schöne Tage, wozu sagt er, sollt ich mich für etwas plagen.

Der nächste ist stets auf der Hut, ist lauter voller Übermut, denn stets will er das beste gleich, damit er nichts verpasst zugleich.

Der Dritte ist nun aufgewacht, denn wesenhaft'res will vollbracht, denn Lohn nicht gleich, viel später dann, dann hat man noch viel mehr davon.

Doch ist es gar nicht mal so leicht, zu finden mehr Glück als das Leid. Doch wenn man keinem davon nachjagt, sondern sich mehr auf das besinnt, was hat der Tag für einen bestimmt. Es weder gut heißt noch sehr schlecht, dann ist fast alles einem recht.

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M. Aurel: Was uns trifft, willkommen heißen

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jul 16 2016, 12:45

"Wir müssen von ganzem Herzen alles, was uns trifft, willkommen heißen, wir dürfen auch innerlich nicht murren, ja uns nicht einmal wundern."

Mark Aurel
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Zwar mag es oft etwas selbstquälerisch anmuten, wie die Stoa eingestellt waren, dennoch stimmt es mindestens in der Hinsicht, dass man ja bei dem jeweiligen verweilt, wenn man gegen etwas ist. Man positioniert sich zu diesem und bleibt ja in der Position, weil man sich dazu positioniert hat.

Daher ist der Weg, von dem los zu kommen, was man für sich nicht möchte oder nicht gut findet, vor allem weil es an sich vielleicht auch nichts gutes ist, sich damit zwar hinreichend tiefgehend auseinander zu setzen, aber sich nicht mit irgend etwas identifizieren, womit man sich zu diesem dauerhaft positioniert.

Oder anders gesagt, die Dinge einfach die Dinge sein lassen, ohne etwas für sich zu wollen, sondern an sich das wollen, was an sich auch zweckdienlich ist. Und wenn das notwendige getan ist, geht man einfach weiter, weil man es zu keinem Teil von sich gemacht hat, sondern als das an sich beließ, womit es an sich zusammenhängt...

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Aristoteles: Der Beginn aller Wissenschaften

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jul 23 2016, 13:20

"Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge sind, wie sie sind."

Aristoteles
---
Es gibt wohl zwei Wege der grundsätzlichen Annäherung zur Wissenschaft.

Der harte Weg ist, irgend etwas rauszukramen und versuchen es zu belegen, dabei immer wieder alle Steine die man findet wegzutragen.

Der sanftere Weg ist das Erstaunen über das, was ist und nur bei diesem zu bleiben. Wenn man dem nichts zufügt, sondern darauf verweist, was da ist und erkannt wird, statt dem wie man es gern hätte, braucht man auch weniger Steine wegzuräumen

Das mag auch oft das Problem der heutigen Esoterik sein, oder mehr das von vielen Esoterikern in der Welt. Sie reden einfach zu viel über sich selbst und stolpern letztlich über ihr Ich. Denn anstelle dem Versuch die eigene Haut zu belegen, die überflüssigerweise ins Spiel gebracht wird, reichte es, wenn man nur die erkannte Verbindung und Zusammenhänge in Bezug zum Wissenschaftlichen benennt (statt sich zum Windei machen zu lassen) und bei einer Kategorie bleibt, statt sich selbst einzubringen. Sich also einfach nur als Mitmensch verstehen und sehen, ohne Geltung, und alles andere nur wie es an sich fällt und zählt...

Esoterik ist ohnehin die nach Innen und nicht nach Außen gelebte Wahrheit. Das nach außen hin ist doch eher Exoterik, dann allerdings muss sie sich durchaus ernsthaft bemühen sich den bereits erkannten Wissenschaften zu stellen, denn es muss ja nichts eingebracht werden, was nicht muss oder ohnehin nicht erkannt wird oder werden kann (oder zumindest den Weg über Hypothesen zu gehen).

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Konfuzius: Grundsätze

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jul 25 2016, 14:21

"Ein Mensch mit starkem Charakter und moralischen Grundsätzen wird nie versuchen, seine eigene Haut auf Kosten seiner Grundsätze zu retten. Eher würde er sein Leben opfern, als seine Überzeugungen."

Konfuzius
---
Es gibt zwar religiöse und sonstwie Sturheiten, aber dennoch kann es schonmal dies sein, was über ein einzelnes Leben weit hinausragt, und was auch die Aufhängung im Geistigen oder in der Seele findet. Dann ist es nur verständlich, dass das Seelenheil vorgeht, und auch sinnvoll daran mehr festzuhalten, als vorübergehend Ungemach zu ertragen oder Unannehmlichkeiten dafür auf sich zu nehmen.

Dennoch sollte man damit vorsichtig (sparsam) sein, zum einen ob es wirklich eine solche geistige Entsprechung auch hat, wie man diesem zuschreibt, zum anderen, ob es nicht auch gegen den Menschen (die Menschheit als Gattungswesen) sich richtet, in einem viel größeren Ausmaße, als es Sinn der Sache sein könnte.

Märtyrer braucht kein Mensch und erwiesen oder bewiesen ist dadurch auch noch lange nichts bzw. hat dadurch noch lange nicht den Effekt, der anderweitig vielleicht erzielt wäre (wenn jenes Leben z.B. sinnvoller eingesetzt würde)...

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Vivekânanda: Fanatismus

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jul 28 2016, 21:16

Fanatiker sind ehrlich überzeugte Menschen, aber gleich anderen Geisteskranken in dieser Welt nicht zurechnungsfähig. Fanatismus ist eine der gefährlichsten Krankheiten. Er weckt alles Böse in der menschlichen Natur. Er reizt den Menschen auf zu Zorn und Haß und verwandelt ihn in einen Tiger.

Swami Vivekânanda
---
Würde ein Fanatiker sich als fanatisch erkennen, wäre er fast wieder gesund, zumindest hätte er etwas in sich (den Erkennenden), was nicht mehr fanatisch wäre.

Hat man alles erkannt, was es um und bei zu etwas Bestimmtem zu erkennen gibt, dann hat man es umkreist (ggf. eingesammelt), und wird davon nicht mehr so leicht bestimmt.

Hat man alles, was zum jeweiligen (Bestimmten) gehört abgearbeitet, egal was es war, dann ist man frei davon und dahingehend erlöst.. kann aber meist dann erst anderen diesbezüglich überhaupt eine Hilfe sein...

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A. Huxley: Nachdenken

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jul 31 2016, 18:26

"Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie.
Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie."


Aldous Huxley
---
So als ob es ist, und doch nicht gewesen,
wenig Mühe es macht, und doch kann man so tuen,
als hätte man viel nachgedacht...

Doch wenn man selber denken soll,
dann findet's fast jeder grauenvoll.

Denn es ist nicht das finden von Ideen,
sondern sie bilden und beleben,
ohne sich selber nur dran zu erheben,
es mehr noch ist als nur zu streben.

Viel leichter ist, wenn es nur andere betrifft,
doch hat man selber mit zu tuen,
dann will man lieber doch nur ruhen...

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Zitate, im August'e, wie es wollte oder musste...

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Aug 03 2016, 10:51

"Du kannst dich nicht selber finden, indem du in die Vergangenheit gehst. Du findest dich selber, indem du in die Gegenwart kommst."

Eckhart Tolle
---
Ist man das, was man mal war (auch in früheren Inkarnationen)?
Denn was war, ist ja vergangen.

Ist man das, worin man zwischen sich und anderen einen Unterschied sieht oder zieht?
Denn das ist nur, was einen Vergleich ergibt.

Ist man das, was man für sich selber in einer Anschauung hält?
Wieso sollte es in eine Anschauung passen und ausgerechnet das sein, was man meint oder einem bloss gefällt?!

Alles weg lassen, hier und jetzt sein, alles was bleibt, könnte man selbst sein.. wie es auch heisst, man kann sich selber meist nicht riechen.. so hat man von sich meist auch kein besonderes Gewahrsein, ausser wie man sich im Anderen oder den Dingen sieht und erkennt, was meist jedoch ein Thema ist und bleibt...

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Dalai Lama: Recht auf Glück

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Aug 04 2016, 18:13

"Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen, Tiere oder andere, ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein. Alles, was unseren Planeten bevölkert, die Vögel und die wilden Tiere sind unsere Gefährten. Sie sind Teil unserer Welt, wir teilen sie mit ihnen."

Dalai Lama
---
Sie sind nicht bloß Teil unserer Welt, wir sind auch ein Teil ihrer Welt. So dass Menschen auch eine Rolle im Leben der Tiergattungen einnehmen, dabei wohl nur zu oft nicht unbedingt die des Wohltäters.

Es ist auch eine Sache, etwas als Teil der eigenen Welt irgendwo zu sehen und zuzuordnen, das bekommen ja auch Tiere hin. Soweit vielleicht auch empatisch, dass alles Vertraute (gleichgesinnte) auch nachempfunden werden kann und in der Weise tatsächliche Verhältnisse entstehen und bestehen.

Dem Menschen ist gemäß dem Naturell der Seele sogar etwas mehr gegeben, undzwar auch die Welt anderer nachvollziehen und nachempfinden zu können. Es ist dann keine Leistung mehr, sich bloß um die eigene Welt (Ansichten) zu kümmern, was ja selbst Tiere hinbekommen.

Doch es kommt nicht alles nur von selbst. Nicht dass man sich ungebeten irgendwo reindrängt oder reinhängen sollte, sondern erstmal wäre es schon meist ein Fortschritt, wenn nicht bloß allen eine Rolle in der eigenen Welt zugeschrieben wird, sondern zu respektieren, dass sie auch eine eigene Welt führen und einer eigenen Bestimmung folgen.

Nach Kant hieße es: Andere nicht nur als Mittel, sondern auch als Zweck (selbstzweck) sehen/nehmen.

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Buddha: Lärm um nichts

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Aug 05 2016, 09:29

"Wo jeder lärmend sich einmengt, wird man niemals zur Vernunft kommen."

Buddha
---
Mit Gewalt alles/etwas zu machen, ist ein Mangel an Fertigkeiten, der erst erkannt und eingestanden werden möchte.

Ebenso ist es auch mit dem Lärm um Aufmerksamkeit und Anerkennung, ein direktes Ersuchen um Lohn, meist ohne dafür etwas angemessenes hervorgebracht zu haben. Der Lohn folgt schon noch, jeweils nach seiner Art.

Man geht in bestimmte Dinge einfach nicht rein, um keinen Anteil daran zu haben! Denn es gibt mit vielen Fertigkeiten, zählte man die Vernunft dazu, vieles, was damit einfach keine Schnittmenge hat und auch keine finden wird. Meist ist man auch nicht gezwungen in irgend etwas hinein zu gehen, wenn es nicht mit höheren Zwecken verbunden ist oder damit überein geht. Denn etwas, was keine Schnittmenge mit etwas Bestimmtem bildet, wird auch niemals zu diesem Bestimmten führen können. Und daher geht man von sich aus da auch gar nicht hin oder rein (z.B. Gewalt), um keinen Anteil daran zu haben.

Und wenn der Lohn nach seiner Art verteilt wird, z.B. in Form von Leid, dann stellt man sich diesem auch nicht in den Weg (man sollte das Karma sich auswirken lassen). Denn Leid ist meist nicht die Ursache, auch wenn es oft als solches dann angesehen werden möchte, sondern die Wirkung. Es ist eine Art etwas zu lernen, wo meist alle anderen Arten versagt haben.

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Konfuzius: Sinnlichkeit

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Aug 06 2016, 13:32

"Menschenliebe ist das Wesen der Sinnlichkeit,
Menschenkenntnis das Wesen der Weisheit."


- Konfuzius -
---
Wenn die Sinnlichkeit die hauptsächliche Ausrichtung des Wesens ist, dann ist ein Ansatz von Liebe darin wohl das, wenn man zart mit dem umgeht, was man darin vernimmt.

Sieht man eine Blume an, dann lässt man sich von ihrer Schönheit umschmeicheln und hegt vielleicht auch ein wenig zarte Gefühle dazu, jedenfalls streichelt man sanft alles, was die Empfindung zu einem trägt. Denn dank dieses Gewahrseins mittels der Empfindung, ist man ja überhaupt erst in einer Verbindung zum jeweiligen.

Wie es ja auch in der Bibel heißt, wie möchte einer Gott lieben, den er nicht sieht, wenn er es bei dem nicht hinbekommt, was er sieht und vernehmen oder sogar anfassen könnte.

So ist es mit mancherlei ein langer Weg, bis es vollends zu der Reife entwickelt ist, um mehr nach belieben (was ja stets ein Achtsames sein wird) mit allem irgendwo umgehen zu können.

Man muss sich nichts vormachen, denn gewisse hohe Geistige Wesenheiten haben auch Millionen an Jahren von Entwicklung hinter sich, um dort zu stehen, wo sie sind. Es reicht zu den meisten Dingen nicht aus, diese einfach nur zu wollen.

Und es darf durchaus auch Würde und Heiligkeit im Spiel sein, denn ebenso gehört es sogar bei manchen Dingen einfach dazu. Bei anderen gehört es dazu, damit umgehen zu können, ehe man daran heran geht, ebenso gehört es bei anderen Dingen dazu, dass man gewisse Dinge schlichtweg voraussetzt, ohne dass es je zur Sprache kommt oder kommen muss. Es hat ja bekanntlich alles einen Selbstzweck und dient nicht nur beliebigen Zwecken und dort kann man meinen, liegt auch der Beginn dessen, was Lieben heißt...

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Konfuzius: Bildung

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Aug 11 2016, 01:39

"Die höchste Stufe menschlicher Bildung ist die vollkommene Ausgeglichenheit der Seele und der maßvolle Lebenswandel."

- Konfuzius -
---
Für die eigene Bildung ist kein Lehrer, noch sonst ein anderer verantwortlich. Denn es könnte auch keinem wirklich etwas vermittelt werden, ohne dass derjenige es auch möchte. Doch kann man sich fast jedes Wissen aneignen, von dem, was man wirklich wissen will.

Eine andere Frage ist, für welche Richtung Bildung man sich in einem Leben entscheidet, denn mit allem wird man sich nicht befassen können. Was also passt zum jeweiligen Leben, zur Seele, zum Lebensplan und den Gegebenheiten? Eine gute Grundbildung ist wohl immer zu etwas nütze.

Es ist von anderen ansonsonsten nicht zu erwarten, dass sie einem das vermitteln müssten, was man nicht lernen möchte oder einen von etwas überzeugen, oder so lange alle Zweifel hinsichtlich etwas ausräumen, dass man davon überzeugt ist. Es ist die eigene Aufgabe, zu lernen, aus allem, woraus man fähig ist Lehren ziehen zu können.

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Buddha: Das Menschenmögliche

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Aug 11 2016, 01:40

"Es nützt nichts, nur ein guter Mensch zu sein, wenn man nichts tut!"

- Buddha -
---
So wird es sein! Denn es reicht vielleicht aus, zu sagen, ich habe ja nichts schlechtes im Leben getan und vielleicht auch bei Gelegenheit hier und da hilfreich zugetragen. Es reicht vielleicht aus, um sich selber für einen guten Menschen daher zu halten. Reicht es jedoch auch aus, um grundsätzlich als ein guter Mensch zu zählen? Denn was hat man denn der Menschheit dann Gutes getan und was hilft es dieser?

Frage nicht, "wie das Land, in dem du lebst, dir helfen (dienen) kann, sondern wie du dem Land, in dem du lebst helfen (dienen) kannst", wird sinngemäß zwar oft zitiert, doch reicht dafür nicht aus, zu sagen, an sich war ich doch kein schlechter Mensch. Das werden wohl hinreichend viele von sich sagen können und doch wird man meist nicht lange ihrer Gedenken. Doch man gedenkt ebenso auch nicht immer nur den Guten, sondern auch derer, die schlimmes getan haben sollen. An für sich, gibt es wohl der oft besseren Taten keinerlei Gedenken oder überhaupt, dass es irgendwo an einer großen Glocke hängen wird.

Davon abgesehen, zählt ja doch alles für sich. Sowohl das man einen Schlechten, soweit zergliedern könnte, dass man ihm das Schlechte selbst auch wieder abspräche, da es einem einzelnen Dinge mehr zugeordnet würde oder eben doch vielen Dingen, die dazu geführt hatten. Ebenso aber ist es mit dem Guten, es ist gar nicht dafür gedacht, sich damit zu identifizieren, sondern etwas wird auf einer Ebene oder vermittelst einem Teil nur geschaffen, was ja nicht notwendig, etwas ist, womit sich alle anderen Glieder zu identifizieren hätten.

Das was geht, geht, was nicht, geht nicht (vielleicht auch, weil es nicht gehen kann sondern fährt oder fliegt), was gemacht und vollbracht ist, ist jedenfalls gemacht oder vollbracht.. manchmal ist es gut so, manchmal weniger drum

Devino Melchizedek

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Re: Zitate zum Nachsinnen

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Aug 11 2016, 18:08

"Ein edler Mensch beurteilt niemanden nur nach seinen Worten. In einer kultivierten Welt blühen Taten, in einer unkultivierten Welt Worte."

- Konfuzius -
---
Das man nur das versprechen sollte, was man auch halten kann und mehrnur über das sprechen, wozu man auch einen Bezug hat, ist unschwer verständlich.

Es gibt aber auch einen Unterschied, in dem, in welcher "Kultur" oder "Nation" oder in dem Zusammenhang, in welchem System man sich befindet, denn nicht nur die Bedeutung und Auffasung mag eine andere sein, auch die Tragweite, kann anders (aus)fallen, von allem Gesprochenen.

Noch deutlicher ist dies, von der grundsätzliche Aufstellung (worin das vorerwähnte mit eine Rolle hat) und Anbindung (wer einer ist in dem Moment u.a.) abhängig. Dazu auch der aktive Einweihungsgrad (okkult gesehen). Denn eines ist klar, es ist eine Sache, ob etwas mehr nur dem Worte (rein der Bedeutung der Erscheinungswelt) nach, oder dazu mit Gefühl oder Emotion (astral), vielleicht mit einer klaren geistigen Absicht und Idee unterlegt (mental), oder noch weiteres einbezogen sei, mag dann eine noch andere Sache sein. Unter anderem vielleicht nationale, planetare oder solare Dinge.

Zwar muss auch auf der anderen Seite etwas sein, was dieses entgegen oder aufnehmen kann, dennoch bleiben die Ebenen drumherum von dem jeweils anderen nicht unbedingt verschont oder ohne Einfluss. Und je mehr bewusster Umgang und Gewahrsein davon gegeben ist, desto sparsamer, umsichtiger und vorsichtiger der Gebrauch für gewöhnlich...

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Bodhidharma: Einbildung oder Realität?

Beitrag  Devino Melchizedek am So Aug 14 2016, 04:01

"Weil wir unsere Phantasie dazu benutzen, immer wieder neue Ideen und Vorstellungen zu erschaffen, und diese dann für die Wirklichkeit halten, leben wir dauernd in der Hölle."

- Bodhidharma -
---
Tja, das Problem mit Einbildungen ist wohl dieses, dass keiner sonst, außer dem, der sie hegt, daran glaubt. Daher ist Hilfe von anderwärts schwierig, außer in dem Verständnis, was wodurch bedingt wird, an sich.

Daher kann man wohl sagen, dass etwas außer einem selber da sein muss, um den Beweis zur Realität dessen (wessen auch immer) zu erbringen. Sei es nun ein Anderer (Jemand anderes), oder auch ein Gegenstand.

Es wird etwas erfordert, was ähnlicher Beständigkeit und Beharrlichkeit ist, und worin eine Wechselwirkung entsteht, die von einem zum anderen schließen lässt, dass es mehr ist, als es nur der Natur der Einbildung entspricht.


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K. Tucholsky: Erfahrung

Beitrag  Devino Melchizedek am So Aug 14 2016, 04:12

"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."

- Kurt Tucholsky -
---
Tja, man kann auch anführen, "alt, wird jeder von alleine, wenn diesen Prozess nichts unterbricht", "es ist dadurch weder Weisheit, noch etwas von Nutzen von selber daher entstanden".

Lebenserfahrung ist doch eine Form von Substanz, die nicht wegzureden ist, denn sie ist das, was einen überhaupt von einem anderen unterscheidet, wenn man von Erscheinungsmerkmalen absieht und dem, was tiefer im Hintergrunde stehen mag, und bei der Ebenen-Gleichheit bliebe.

Dazu ist selbst, um vom empirischen Begriffe auszugehen, nicht selten Erfahrung erforderlich, die diesem überhaupt über Vorstellung allein hinweghilft. So einleuchtend also etwa aus nur einem Blickwinkel scheinen mag, sich zu Aussagen berufen zu sehen, doch ist es etwas anderes, wenn dieses einer Prüfung unterzogen wird, und mehr als nur einen Blickwinkel erfährt.

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Re: Zitate zum Nachsinnen

Beitrag  Devino Melchizedek am So Aug 14 2016, 04:24

"Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist."

- Dalai Lama -
---
Manche denken, sie wären entscheidend, doch sind sie längst und schnell von den Interessen anderer bestimmt, wenn sie nicht von der Sache an sich ausgehen, so ist es schnell, dass es gar nicht ihr Teil ist, den sie überhaupt ausführen.

Manche denken, sie könnten nichts bezwecken, doch wie es mit dem Schmetterlingsschlag und dem Sack Reis, der auf der anderen Seite des Erdballs umfällt, ist immer genug Wechselwirkung vorhanden, um zum Guten beitragen zu können.

Es ist nicht viel erforderlich, es reicht, wenn fürs Notwendige erstmal gesorgt ist, bevor es gleich in irgend einer Richtung ausarten braucht. Größe ist also gar nicht notwendig messbar oder sichtbar oder fassbar, sondern vor allem dort dann da, wo sie unermesslich bleibt.

Devino Melchizedek

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Konfuzius: Freunde

Beitrag  Devino Melchizedek am So Aug 14 2016, 13:06

"Laute Freunde sind oft leise Feinde."

- Konfuzius -
---
Ist es nicht aus der Bibel, worin es hieß: "lasst euch nicht mit ungleichen in ein Joch spannen"? Jedenfalls ist klar, dass Freundschaft kein einseitiges Unterfangen sein kann.

Denn ein Joch für zwei, ist nicht einerlei, wenn beide sind dann auch dabei. Oder auch auf mehr noch bezogen. Jedoch reichen da irgend welche netten Worte nicht aus, wenn die innere Haltung eine andere ist. Sei es nun, dass etwas anderes gesagt, als gedacht oder getan wird, oder wenn die Haltung gar nicht die der Freundschaft entspricht, obwohl vielleicht nach außen hin so getan wird.

Wenn also auf der einen Seite eine herablassende Haltung aufrecht erhalten wird, also nicht nur in einer bestimmten Situation, sondern ausdauernd, oder wenn schlecht gedacht wird, was ja das ist, was einem dann entgegen gehalten wird (wenngleich ganz ohne Worte), weil es ja bei Annäherung hieße, diese Rolle für sich anzunehmen und zu akzeptieren. Dann wird man darunter ja doch irgendwo nur zu leiden haben, denn es kommt nicht viel Gutes dabei dann herum.

Daher ist oft die innere wirklich freundschaftliche Haltung wertvoller, als allerlei Lippenbekenntnisse. Dennoch sollte man nicht gleich alles verurteilen, denn oft ist es nur Unwissenheit, vielleicht gar irgendwo im übertragenen Sinne vererbt (aufgeschnappt) und ohne, dass derjenige sich dessen wirklich bewusst ist, nicht hinreichend sich damit befasst (reflektiert) und ohne irgend eine mutwillige Absicht dahinter.

Letztlich verläuft sich aber auch vieles allein dadurch, dass man nur zu unterscheiden braucht, welche Rolle nun auf welcher Seite angenommen wird, und es mündet dann, in Lehrer-Schüler, Geschäftspartner oder sonstigen Beziehungsformen, was ja dann oft auch gut so ist.. und es auch reichen kann, dieses weiter zu pflegen...

Freundschaft hieße dann wohl, dass beide das gleiche Joch zusammen ziehen (d.h. in die selbe Richtung arbeiten) und dies mehr vermittelst innerer Verbindung, als über Äußerlichkeiten.

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Text vom 19. Juni ...

Beitrag  Frau Holle am So Aug 14 2016, 22:01

Devino Melchizedek schrieb:
"Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
Dalai Lama
---
Es ist wohl etwas dran, warum man die anderen nicht persönlich ansprechen sollte (vor allem, wenn man nicht gerade unter sich irgendwo ist), denn der andere wird nicht mehr dadurch er selbst, sondern weniger.

Denn man fügt ihm, nicht ihn selbst hinzu, was auch immer man da anspricht oder sehen mag, sondern irgend etwas, was mit demjenigen womöglich überhaupt nichts zu tuen hat, weil man kaum mehr beim anderen einsehen wird, als bei sich, sofern man es auch möchte.

Und da doch meist jeder schon hinreichend genug damit zu tuen, bei sich selbst mal anzukommen und zu sein, reicht es vollends über Grundsätze und die Dinge im allgemeinen zu sprechen, oder was immer man auch noch von sich aus kundtuen möchte.

So kann jeder das aus den Grundsätzen ziehen, was ihm gerade helfen mag, und die Zeit mehr darauf verwenden, auch tatsächlich an sich selbst arbeiten zu können.

Das Leben auf dieser Erde besteht nicht nur aus einer Art, sondern aus der Vielfalt in der Tat, denn eine Art an sich wäre in einem solchen System hier wohl gar nicht Überlebensfähig.



_________________
.

Memory - André Rieu
https://youtu.be/Ed9aFOFxoL0

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Konfuzius: Ebenbürtige Freunde

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 15 2016, 01:27

"Nimm dir nicht den zum Freunde, der dir nicht ebenbürtig ist."

- Konfuzius -
---
Die Ebenbürtigkeit mag ja ganz anders gestrickt sein, aber doch muss man sagen, ist dies nicht der Fall, dann wird es meist unweigerlich zur Rollenverteilung kommen.

Dazu kann man sowohl sich besser unterstützen, als auch viel mehr lernen (vor allem gegenseitig), wenn eine gewisse Ebenbürtigkeit gegeben ist, da auch mehr einbezogen ist. Da nur so man sich auch wirklich verstanden vorkommen wird, denn einsam unter Freunden, kann man wohl auch nicht sein, wenn's wahre Freunde sind.

Manchmal muss man es sich nur eingestehen, ob etwas vielleicht bloß ein Zweckverband ist oder auch sonst ein Wunschklimmbimm, an dem man festhält, oder ob es wirklich Freundschaften sind. Nicht wenig entscheidend ist dann durchaus, wie weit man sich verstanden vorkommt.

So leicht kommt da auch nicht jeder Charakter hin, wenn man stark in eine Richtung ausgeprägt (spezialisiert) oder individualisiert sein mag, einen entsprechenden Freundeskreis zu pflegen, dass alle gut übereinkommen oder sich aufgehoben fühlen.

Es kann schon schön sein, Gruppen z.B. und meist auch eher "Junger" Menschen zu sehen, die wirklich zusammen auf einer Welle liegen. Es wird wohl später im Alter immer schwieriger sein, weil eben die Entwicklung hier- und dorthin gegeben ist, um dann alle (viele) auf einen Nenner zu bekommen. Dann aber ist eher sogar das Spezifische dasjenige, was eine Schnittmenge und Übereinstimmung bildet und wo es ausbleibt, kann es sein, dass auch die Freundschaft sich nach und nach verläuft...

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Aristoteles: Eine Seele in zwei Körpern

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 15 2016, 23:38

"Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern."

- Aristoteles -
---
Die Seele ist Einheit mittels Empfindung. Es ist keine Wahrnehmung, erst recht kein Gefühl, und nichts was von außen kommt, sondern was sich von innen nach innen erkennt und sich ggf. nach außen hin findet.

Es heißt auch, es gibt nicht die vielen Söhne Gottes, sondern es gibt nur einen Sohn Gottes und die erwachten Seelen sind der eine Sohn und erkennen sich als eins. Nicht der Vorstellung nach, sondern dann der Erfahrung nach.

So ist es auch im allerbesten Falle der Freundschaft. Dazu ist eine Ebenbürtigkeit erforderlich, denn sonst wird man sich nicht antreffen. Denn wenn einer in dem ist, wo der andere nicht hinkommen kann, kann man darin auch nicht eins werden.

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A. Schopenhauer: Aufrichtigkeit von Freund und Feind

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Aug 16 2016, 22:19

"Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es."

- Arthur Schopenhauer -
---
Feinde haben ja nichts zu verbergen, von einem Schachzug vielleicht abgesehen. Sie wollen weder schmeicheln, noch irgend etwas vorgeben, um an Ansehen zu gewinnen. Auch sonst liegt ihnen ja nichts daran, etwas aufzustellen, was nicht dem entspricht, was es ist, denn der Status kann ja nicht wirklich mehr sein, als der eines offenen Feindes.

Dagegen können Freunde ja durchaus, sei's nur aufgrund von Verlegenheit im falschen Moment, oder um ja nichts zu gefährden, dort wo es vielleicht doch mehr darauf ankäme etwas klar zu stellen, evtl. zurück halten, womit aber doch nur eben dieses dazwischen stünde.

Denn ehrlich wäre es ja nicht, wenn man etwas erkennt, und es ansprechen sollte, um ja selbst das Ansehen des Freundes vor den eigenen Augen, nicht davon trüben zu lassen, weil man dieses Bildnis behält. Statt eben dies soweit zu klären.

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R.W. Emerson: Laut denken vor Freunden

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Aug 16 2016, 22:28

"Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann."

- Ralph Waldo Emerson -
---
Bei einer wahren Freundschaft, kann sich der andere kaum an den eigenen Gedanken stören, denn im Grunde wird er entweder selber ähnlich denken und ähnlicher Ansichten sein, oder zumindest so viel Verständnis haben, dass es ihn nicht stören wird. Nicht selten wird er es vollumfänglich nachvollziehen, warum man eben auf diese Art von Gedanken überhaupt gekommen ist.

Denn letztlich gibt es ja für fast alles einen Grund, zumindest sieht man diesen ja für sich, in dem was man tut oder auch denkt u.dgl.m., und so begründet man dieses ja auch für sich. Ähnlich wird also auch ein echter Freund, diesem folgen können.

Nicht wenig wird also auch eben diese Nachvollziehbarkeit (Nachfolgbarkeit) eine Freundschaft kennzeichnen, denn einem Freund ist man bereit zu folgen. Kann man dieses aber keineswegs oder auch nicht vertreten, dann wird meist so viel dazwischen stehen, dass man keine tiefe Freundschaft entwickeln kann oder wird.

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A. Lincoln: Die Henne

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Aug 17 2016, 14:51

"Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist."

- Abraham Lincoln -
---
Zeredet man etwas vorweg zu sehr, bleibt am Ende auch nur noch heisse Luft über.

Ist das Ei gelegt, dann ist es eine gewisse Tatsache und lässt sich auch nicht mehr wegreden. Eher wird man dann wohl die Gelegenheit erhalten dann darüber noch zu reden. Aber mit Reden allein lässt sich auch nicht alles machen.

War nun die Henne oder das Ei zuerst da?
Denn ohne Ei, keine Henne, ohne Henne aber auch kein Ei.

Es muss dann wohl eine Henne gegeben, die erst geckart hatte, nachdem sie es schaffte ein Ei zu legen. Es ist schwer vorstellbar, dass ein Dino ein Ei gelegt hatte, und plötzlich kam ein Huhn daraus. Vielleicht war das Huhn erst ohne Ei geschlüpft, da es zu kratzig wurde mit der Zeit (Schnabel und Krallen), hatte die Natur so viel Mitgefühl mit dem Huhn, dass daraus ein Art Cocoon wurde.. und sich immer mehr zum Ei formte.. so oder so ähnlich.. also doch zuerst eine Art Huhn, dann eine Art Ei.. nach dem es schon los ging mit der Eierlegerei...

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M. Luther: Geld

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Aug 19 2016, 14:54

"Für Heuchelei gibt’s Geld genug. Wahrheit geht betteln."

- Martin Luther -
---
Es heisst auch "Geld regiert die Welt", und Wahrheit an sich verlangt keines für sich!

Dort wo das Unrecht zu Hause sein mag, wird das, was kein Geld verlangt, auch meist keins erhalten. Dort wo Wahrheit regiert, gibt es für gewöhnlich aber auch kein Unrecht.

Was nutzt es Geld letzlich zu horten, es ist fürs Leben da, und nicht das Leben fürs Geld...

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R.W. Emerson: Freundschaft

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Aug 20 2016, 12:43

"Freundschaft währt am längsten, wenn sie mit dem gegenseitigen Versprechen, sich immer die Wahrheit zu sagen, besiegelt wird."

- Ralph Waldo Emerson -
---
Es bedarf wohl nicht unbedingt eines äußeren Versprechens, denn alles was ausgesprochen wird, wird ja eben durch dieses bereits verändert und im ungünstigsten Falle ist es dann ohnehin nicht mehr das, was es dem inneren Sinn nach wäre, wenn man es in diesem behielte.

Sicher ist wohl, dass sofern mehrere, dem innere Sinne nach das gleiche Beabsichtigen, und sich darüber innerlich treffen, sich auch im Äußeren etwas demgemäß sich einstellen dürfte, was auch eine andere Dimension hat, als wenn bloß dem äußeren Sinne nach zerredet würde.

Und wenn man schon nicht in der Freundschaft grundsätzlich alles sagen kann (d.h. über alles auch reden zu können, doch nicht zu müssen), wo denn dann auch sonst?

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E. Tolle: Klang, Ton, Stille und Sein

Beitrag  Devino Melchizedek am So Aug 21 2016, 13:02

"Stille ermöglicht dem Ton das Sein. Sie ist der unmanifeste Anteil, der jedem Geräusch zutiefst angehört, jeder Note, jedem Lied, jedem Wort. Das Unmanifeste ist in dieser Welt als Stille gegenwärtig."

- Eckhart Tolle -
---
Nur in der Stille ist Ton (Klang) überhaupt möglich.

Wie viel da bereits an dieser schlichten Aussage dran ist. Denn ohne Stille, kann weder Ton erzeugt werden, noch gehört oder vernommen, denn keine Klangwelle könnte sich ausdehnen, wo alles voller Klang bereits ist. Sie würde dann einfach in der nächstgrößeren Klangwelle einfach nur untergehen. Und oft sind doch die leisesten und feinsten Töne die schönsten, denen man nachhören möchte, um möglichst nichts zu verpassen und noch mehr davon zu hören.

Ja, somit ermöglicht erst Stille, dem Ton, das Sein. Und da die manifeste Welt, nicht die Unmanifeste verschwinden macht, sondern nur vorübergehend überlagert, wie ein lauterer Ton, so ist es ja die Stille, die uns erst die wahre Welt erschließt.

Devino Melchizedek

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