Zitate zum Nachsinnen

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L.da Vinci: Die Möglichkeiten des Möglichen

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Aug 14 2018, 20:20

"Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht."

- Leonardo da Vinci -
---
Es ist alles erreichbar, sofern man nur das will, was man kann.

Daher erreicht man mehr, wenn man das will, was man kann, und es dann auch erfüllt.

Als wenn man viel will, dieses nicht kann, und nichts dafür tut, weil es unwahrscheinlich ist, dieses jeweiliges zu erreichen.

Devino Melchizedek

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Osho: Odem

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Aug 15 2018, 23:04

"Mit jedem Atemzug atmest du das Leben ein und den Tod aus."

- Osho -
---
Nicht nur das, man atmet somit auch den Geist dieser Welt in dem Sinne mit ein. Also kann man gar nicht so tun, als ob die Welt hier mit einem nichts zu tuen hätte, da man (in den meisten Fällen wollen so) jahrelang schon den Atem dieser Welt aufnimmt.

Auch mag vielleicht einiges mehr noch mit dem Atem zusammenhängen, als man bloß allgemein annimmt. Jedenfalls atmet man ja nicht alles wieder aus, von dem was man aufgenommen hat. Und einiges mag auch ätherisch noch mit damit verbunden sein. So dass es nicht mit dem reinen Stoffwechsel sich bereits aller erledigt hat.

Es wird wohl einiges noch an Geheimnissen mit verbunden sein, von dem was ein Sonnen-, Planeten-Logos und andere Wesenheiten so bereit stellen, ohne dass sich überhaupt einer damit auseinander gesetzt hätte...

Devino Melchizedek

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Zhuangzi: Wiederholungen

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Aug 18 2018, 00:28

"Jede Fähigkeit kommt dadurch in Gefahr, dass man sie zu übertreiben sucht."

- Zhuangzi -
---
Wer sich seiner Sache [Fähigkeit] sicher ist, macht etwas einmal. Wer sicher gehen will, wiederholt mal etwas.

Wer sich nicht sicher ist, wiederholt etwas so lange, wie er es braucht, um's zu erlernen.

Wiederholungen sind wertvoll, so lange wie man daraus etwas lernt.

Einfach nur wiederholen, ist festhalten am Vergangenen!

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Buddha: Die Zeit

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Aug 21 2018, 14:03

"Die Zeit ist ein großer Lehrer. Das Unglück: Sie tötet ihre Schüler."

- Buddha -
---
Vom historischen Ablauf der Zeit, welche als Teilung des Raumes (nicht nach Fläche, sondern) nach Zeitabgrenzung zählt, nimmt der formverändernde Ablauf irgendwann sein Ende. Dann zumindest, sobald die Form irgendwann ein Ende nimmt und sich nicht mehr weiter wandeln oder gebrauchen lässt.

Ansonsten, macht es einen Sinn, jeden Tag so zu leben als ob Urlaub wäre? Jedenfalls, sobald man seine alltäglichen Notwendigkeiten und Verpflichtungen (sofern welche anstehen) erledigt hat. Oder doch jeden Tag (selbst im Urlaub) so zu leben, dass es einen normaler werktätigen Ablauf ergibt? Oder doch vielleicht etwas dazwischen?

Eine pauschale Lösung gibt es wohl nicht, denn die Gemüter sind verschieden, ebenso auch die Ansprüche eines jeden (an sich, und allgemein). Ein Kriterium wäre a posteriori zu schauen, ob man besser da steht dadurch und danach, oder nicht. Zwar kann man hinterher immer noch irgend eine Lehre daraus ziehen, doch auch nur dann, wenn man daraus etwas lernt.

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Swami Vivekananda: Licht den Reichen

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Aug 23 2018, 10:22

"Bringt Licht den Armen, und bringt noch mehr Licht den Reichen, denn sie brauchen es mehr als die Armen."

- Swami Vivekananda -
---
Mehr Licht, lässt mehr erkennen, ist zunächst eher selten angenehm; erst also wenn es im Lichte bestehen kann. Ob sonderlich arm oder sonderlich reich, meist machen sich beide Seite ähnlich viele Gedanken und Sorgen ums Geld. Als das Geld mehr nur ein Tauschmittel war und kein Zweck für sich, waren viele der Schwierigkeiten die heute darum kreisen noch nicht begründet.

Eine der Schwierigkeiten mag bei den Reichen im Charakter liegen. Für gewöhnlich hat ein Mensch in seinem Leben mit vielen teils Widrigkeiten zu ringen, die allerdings immer wieder seinen Charakter fördern und zur Verfeinerung schleifen. Das geht den Reichen allerdings oft ab, denn sie haben in mancher Hinsicht es nicht mehr nötig, daran zu feilen, d.h. sie können es sich wie es scheint oft leisten, sich um manches nicht kümmern zu brauchen, und dennoch in der Weise über die Runden kommen.

Das Übel charakterlicher Schwächen liegt oft darin begründet, es nicht nötig zu haben, an gewissen Dingen zu arbeiten oder es sich zu leisten, sich an der Stelle mehr herauszunehmen, als es sich der Durchschnitt erlaubt oder leisten kann. Letztlich richtet sich das wider die Allgemeinheit zum Vorteil des Charakterschwächlings.

Oft lässt sich am äußeren Anschein [und worauf besonders wert gelegt wird - ggf. Erscheinungsbild] erkennen, woran es innerlich mangelt oder nicht. Auch ist es nicht das Geld selbst, wenngleich es zu weit mehr Affekten verleitet, sondern der innere Mensch und Charakter, an dem es letztlich liegt. An dem auch liegt, ob er Schaden an seiner Seele in dem Sinne nimmt, oder der Reichtum kein Laster sondern eine Bereicherung für denjenigen darstellen kann. Dann nämlich, wenn man in einem weit größeren Maße in der Lage ist Affekten zu widerstehen, was letztlich wiederum von einem starken Charakter zeugt.

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Sokrates: Praxistest

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Aug 25 2018, 01:03

"Die Selbsterkenntnis ist die Bedingung praktischer Tüchtigkeit."

- Sokrates -
---
Wenn man vom Affekttrieb absieht, ist Selbsterkenntnis das, was zur praktischen Tüchtigkeit führt.

Oder gibt es noch andere Alternativen?

Umgekehrt geht wohl auch, so lange praktische Tüchtigkeit, bis Selbsterkenntnis eintritt.

Denn der Affekttrieb hält meist nicht lange durch!

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C.G.Jung: Eine Welt

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Aug 27 2018, 09:47

"Leider lebt niemand in der Welt, wie sie wünschenswert wäre, sondern in der wirklichen Welt."

- Carl Gustav Jung -
---
Dabei ist die wirkliche Welt bereits eins, eine Summe aus allem, wie sie von jedem Einzelnen mit zur Zeugung gebracht wird.

Sie ist auch genau so schön, wie sie von allen schön gemacht wird. Sie könnte schöner sein, wenn mehr in der wirklichen Welt leben würden, als in idealen Wunschgebilden.

Es gibt Möglichkeiten vieles zu verändern, so lange und so viele Gelegenheiten sich dazu ergeben. Für manches gibt es einen zeitlichen, für manches einen räumlichen, und für manches einen situativen Rahmen.

Eine philosophische Frage stünde zur Klärung wohl noch aus:
Ist die Welt mehr eins, oder ist die Menschheit mehr eins?
Oder spiegeln sich die Verhältnisse bloß in allem wie sie sind?

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Buddha: Der westlichen Kaufmann

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Aug 28 2018, 09:53

"Gehe ganz in deinen Handlungen auf und denke, es wäre deine letzte Tat."

- Buddha -
---
In der Theosophie heißt es, dass die spirituelle Entwicklung bei denen im Osten, in vieler Hinsicht, nicht wirklich weiter ist, als bei einem westlichen Kaufmann, nur anders gelagert. Während der westliche Kaufmann das Denken i.d.R. weit entwickelt hat, ist es im Osten sinngemäß die Meditation und Kontemplation u.dgl.m.

Nimmt man es vom Weltgefüge her, so ist der Beitrag eines westlichen Kaufmanns zum Allgemeingut womöglich größer, als der eines in sich gekehrten Mönches im Osten, der nur für sich selber eine Weiterentwicklung anstrebt. Zwar mag vieles mehr eine teleologische Bedeutung haben, doch sind die systemseitigen Prozesse oder wirtschaftlichen Zusammenhänge teils sehr komplex und umfassend und fordern/fördern doch ein gewisses Denkvermögen heraus/hervor, bevor damit entsprechend gearbeitet werden kann.

Wenn man also bedenkt, dass lediglich etwas vom kontemplativen Funken entzündet werden bräuchte, beim westlichen Kaufmann, und wenn er seine konzentrierte Denk-Kraft in spiritueller Hinsicht anfängt zu nutzen, er durchaus beträchtliche Fortschritte damit erreichen kann, soweit er gänzlich darin aufgeht.

Vieles was vielleicht im Osten in rein selbstbezogener [um nicht zu sagen selbstsüchtiger] Motivation gründet, ist beim westlichen Kaufmann oft bereits im Sinne des Unternehmens und der Allgemeinheit motiviert, so dass es bereits vom Grunde her, sofern in andere Kanäle gelenkt, eine grundsätzlich gesunde Haltung schon besteht.

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L.N.Tolstoi: Erfahungsgleichung

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Aug 29 2018, 23:31

"Ohne Selbsterkenntnis ist jede Beobachtung und jede Vernunftanwendung unmöglich."

- Leo N. Tolstoi -
---
Wenn vorher etwas da war, hinterher nicht mehr, dann ist es nur noch in dem, was dazwischen war.

Wenn hinterher etwas ist, davor nicht, dann gibt es auch kein davor, denn es gab bisher nur etwas anderes.

Nur wenn vorher etwas da war, und hinterher ist es immer noch, dann ist der Erfahrungsgewinn daraus gewiss. Da andernfalls weder ein davor noch danach da ist, weil dazwischen nichts war.

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Buddha: Der Zimmermann

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Aug 31 2018, 15:26

"Der Zimmermann bearbeitet das Holz. Der Schütze krümmt den Bogen. Der Weise formt sich selbst."

- Buddha -
---
Wie beim Zimmermann, ist alles irgendwo das Werk der eigenen Hände. Auch wenn's oft die sinnbildlichen oder geistigen Hände sein mögen. Nur wann wird etwas anderes daraus, als bloß eine Betätigung, so wie jede beliebig andere Tätigkeit?

Es heißt, an ihren Werken werdet ihr sie erkennen! Das ist jedenfalls woran man es bis zu einem gewissen Grad bei anderen einsehen kann. Unter anderem auch an der Art und Qualität der Energie, die einer einbringt u.dgl.m., abhängig worin man alles Einsichtig ist. Für den Werktätigen der darin aufgegangen ist, und gar nicht das Werk der eigenen Hände für groß achtet, gibt es noch etwas anderes, woran er merkt, dass es mehr ist, als bloß z.B. intellektuell.

Am Selbst-Gewahrsein weiß man dann ganz sicher woran man ist, und wann es dann kein intellektuelles Beurteilen von etwas ist, sondern dieses explizit auf einem inneren Gewahrsein beruht. Darüber hinaus ist es dann so, dass man ab einem gewissen Grad der Entwicklung, die Verantwortung gar nicht mehr von sich weisen kann, oder so tuen, als hätte etwas mit einem nichts zu tuen, obwohl es dass dann hat. Einfach weil das innere Gewahrsein ganz vom Selbst so beansprucht wird, dass kein Ausweichen möglich ist, bis man das gelöst hat, woran man da auch immer ist und was einem als Thema innerlich zukommt.

Und da liegt dann der Unterschied, ob einer so tut, oder ob einer vollständig darin eingegangen oder aufgegangen ist. Ob es nur eine äußere Tätigkeit ist, oder ein intellektuelles rumeiern, oder ob da eine geistige Welt dahinter steht, die tatsächlich angefasst und bewegt wird, inklusive der Gewissheit, was und wie es sich verhält.

Denn selbst wenn man anfängt aus dem Affekt etwas herumzuplappern, möglichst ohne sich vorher damit zu befassen oder darüber nachzusinnen/zu Denken, um sich ja darin überzeugen zu wollen, dass es auf keinen Fall etwas intellektuelles sein soll; heißt es dadurch noch lange nicht, nur weil es mit Unbewusstheit durchtränkt wird, dass es dadurch nicht doch bloß vollständig die Ebene des Intellekts bloß ist!

Im noch weiter fortgeschrittenen Stadium, braucht derjenige mit Selbst-Gewahrsein überhaupt nicht mehr belehrt zu werden, nicht einmal groß auf etwas hingewiesen zu werden, weil er jederzeit damit befasst ist, sich selbst zu belehren und aus allem zu lernen, womit er in Berührung kommt. Die innere Berührung umfasst dann jederzeit auch die Dinge in einem größeren Umfang, als bloß gemäß äußerer Erscheinung, oder gemäß dem Intellekt usw.

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Zitate September 2018 - auf leisen Sohlen

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Sep 04 2018, 00:13

"Tiefe Wahrheit tritt nicht anspruchsvoll auf."

- Albert Schweitzer -
---
Die tiefe Wahrheit braucht keinen Anspruch, denn es kehrt alles zu ihr, d.h., es fällt alles auf sie zurück, und mit allem anderen würde sie sich lediglich von sich selbst entfernen. Und wie viel Anspruch wollte tiefe Wahrheit an das stellen, was nicht zu ihr gehört? Um wie viel wahrheitiger sollte sie werden können damit?

Ebenso entfernt man sich von sich, wenn man etwas von anderen für sich beansprucht. Irgendwann findet man sich lediglich mit dem vor, was man sich selbst ab-ringen konnte. Für alles gibt es eine Energiesignatur gemäß ihrer Natur.

Man braucht nicht in der Welt zu sein, wenn man mit dieser nicht zurecht kommt. Nur sollte man die Entscheiden besser treffen, bevor man in oder auf der Welt ist. Danach kann man nur noch das beste aus seinen Möglichkeiten machen. Die Möglichkeiten anderer zählen nicht dazu, denn sonst wären es nicht die Möglichkeiten der anderen. Daher können sie zwar auch zu den eigenen Möglichkeiten werden, wenn sie zu gemeinsamen Möglichkeiten werden, müssen es aber nicht...

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T.N.Hanh: Appelle an ein Selbstgewahrsein

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Sep 04 2018, 15:51

"Meinst du, du könntest den Sonnenschein von der grünen Farbe der Blätter trennen? Ebensowenig kannst du das beobachtende Selbst trennen von dem beobachteten Selbst."

- Thich Nhat Hanh -
---
Schon allein bei der Wahrnehmung, lässt sich das Gesehene vom Sehen nicht trennen, das Gehörte vom Hören usw. So ähnlich ist es auch mit dem Selbst, allerdings mehr auf die Allgemeinheit bezogen. Das was im Selbst landet, oder von diesem in irgend einer Weise erfasst wird [aufgrund der entsprechenden Ausrichtung der Seele darauf], lässt sich dann nicht mehr umgehen, und man wird damit umzugehen haben oder umzugehen lernen dürfen.

Klar also könnte man sich einigen Misst gern sparen, nur wenn es zum Gesamtverhältnis gehört, mit dem man zu tuen hat, lässt sich das nicht umgehen. Daher ist es auch auszumachen, wie weit einer z.B. eine Sache der Allgemeinheit angeht. Wenn er sich persönlich als davon ausgenommen zu sehen vermag, etwas aber was klar und unumgänglich zur Allgemeinheit gehört in der Weise angeht, dass er selbst davon ausgenommen ist, dann ist er nicht im Selbst verankert. Nur dann lässt sich in beliebig ausschweifender Weise wider etwas reden. Oder auch etwas, was unausweichlich zur Allgemeinheit [auch notwendig] dazu gehört, so betrachten, als würde es nicht notwendigerweise dazu gehören etc.

Überhaupt ist es dann eine Sache, warum etwas angesprochen wird. Denn oft wird etwas in beschönigender Weise angesprochen. Nehmen wir als Beispiel, jemand bewirbt sich in der Wirtschaft im eigenen Unternehmen auf eine bessere Stelle, es wird ihm eine Absage erteilt, in welcher es heißt: "wir sind an ihrer Person jedoch weiterhin sehr interessiert"; dann stellt sich die Frage, warum wird dieses hervorgehoben? Oft heißt es nämlich genau das Gegenteil, man formuliert es positiv, jedoch stellt sich die Frage, warum es überhaupt bedeutsam hervorgehoben wird? Warum es nicht heißt, wir haben uns z.B. für einen anderen Kandidaten entschieden. Sicherlich gibt es auch nur allgemein gefasste Floskeln und dies soll nur ein Beispiel sein, ggf. meint es jemand auch ernst mit etwas.

Die Frage ist jedenfalls, warum etwas für jemanden überhaupt von Bedeutung ist, um angesprochen zu werden. Und da genau kommt bereits das Selbst ins Spiel. Es ist von irgendeiner Bedeutung, weil es irgendwie im Selbst ist. Damit hätte man die Frage, des "Warum" eingekreist. Die Frage wie man etwas anspricht, ist dann wieder noch eine andere, denn hier spielt dann nicht wenig die persönliche Identität eine Rolle. Wenn diese im Selbst liegt, wird man sich selbst in der Regel in das Angesprochene einbeziehen. Liegt diese in der Persönlichkeit, dann kann man weitschweifig [quasi hemmungslos] über etwas herziehen. Ohne dass man sich wirklich im Verhältnis [Verantwortungsvoll] dazu sieht, genauer gesagt, eine Beziehung dazu erkennt [doch wäre dem so, wäre man gar nicht wirklich urteilsfähig zum jeweiligen usw.] - und vom Selbst her könnte man sich so fast nie sehen...

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L.da Vinci: Hätte, könnte, tat

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Sep 06 2018, 10:01

"Wer das Leben nicht schätzt, der verdient es nicht."

- Leonardo da Vinci -
---
Für das eigene Leben kann man in erster Linie nur sich selbst verantwortlich machen, von Anfang bis Ende. Wer andere für sein Leben hauptverantwortlich macht, der hat nicht ganz verstanden wozu er selbst erst da [hier] ist.

Sicher, schlechte Gesellschaft verdirbt gute Gewohnheiten. Dann liegt es an einem sich beizeiten aus derlei zu entfernen. Denn das Schlechte nicht zu vermeiden oder zu verhindern, heißt es bis zu einem gewissen Grad mit zu unterstützen.

Und so ziemlich jeder weiß, dass er weit mehr machen könnte, als er für gewöhnlich tut. Deswegen bereits kann man nicht sagen, dass etwas vorrangig an anderen nur liegt, von dem, was man hätte alles daraus machen können, wenn man es auch getan hätte.

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Laotse: Ein Baum ist grün

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Sep 08 2018, 12:07

"Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus."

- Laotse -
---
Ein Baum ist grün, braucht nur einer zu sagen, schon weiß jeder was damit gemeint ist. Wirklich?

Nun, wenn man es einem Kleinkind sagt, ohne dass es eine Vorstellung davon hat, was überhaupt mit "grün" gemeint ist, dann weiß es vielleicht bereits was ein Baum ist, jedoch immer noch nicht, was damit wirklich ausgesagt werden soll. Wenn man natürlich eine genaue Vorstellung davon im Sinn hat, dieses vom Kleinkind aufgenommen werden kann, dann weiß es, was damit gemeint ist, wenn es diese Vorstellung mit "einzusehen" vermag, und dieses aufgrund der Ausstrahlung. Welche dann mit der Aussage zusammen vermittelt wird. Selbst dann, wenn es nicht einmal wüsste, was "grün" bedeuten soll. So könnte es dennoch genau dieses Bild bei sich rekonstruieren und ein-"sehen" können können.

Deswegen kommt die Wahrheit mit wenigen Worten aus. Denn im Grunde genommen braucht einer nur darüber sprechen, was er erkannt hat. Gibt es kein sogenanntes "Hintergrundrauschen", also nichts, was das Gesagte in irgendeiner Form verzerrt und verfälscht, gemäß dem Gesprochenen, so ist es sogleich einleuchtend. Entsprechend braucht nur zugehört werden, schon weiß man, was womit gemeint ist.

Auch wenn zwei daher unabhängig voneinander sagen: "ein Baum ist grün", so braucht es noch nicht das selbe zu sein. Wenn einer z.B. eine bestimmte Vorstellung davon mit einbringt, der andere überhaupt keine, weil er es sich nicht vorstellt oder dazu überhaupt etwas in sich entwickelt hat, sondern nur die Worte erklingen lässt, so wäre es ein Unterschied gemäß dem "Vor-gestellten". Man kann zwar viele dann der eigenen Vorstellung zum jeweiligen überlassen, jedoch hat man keine Wahrheit damit übermittelt, ausgenommen derer, die bereits auch zuvor in jedem Beteiligten vorhanden war.

Daher braucht die Wahrheit nicht vieler Worte, jedoch braucht sie einer "Einsicht", die vermittelt werden soll, und ein paar Worte, die der Ausstrahlung entsprechend Ausdruck verleihen. Sonst wäre es ebendrum bestenfalls noch nur das angesprochen, was natürlich ohnehin dem lediglich entspricht, was im und beim anderen selbst bereits vorhanden ist. Nur wozu dann überhaupt sprechen? Wenn in keiner Weise für irgendwen etwas dabei wäre, was nicht bereits vollständig so bekannt ist?

Es brauchen keineswegs immer die neuesten und doll'sten Ansichten sein, es reicht auch, wenn etwas eine Vertiefung erfährt z.B, welche nicht geläufiger Ansichten entspricht. Wenn dieses dann eben dort eingebracht wird, wo es bisher diese Ansichten im jeweiligen Kontext noch nicht gab. An und für sich reichen oft ein paar Sätze aus, und man könnte jedenfalls recht genau einsehen, wo jemand steht, und wo er nicht steht. Welches Verständnis er vom jeweiligen hat, im Sinne der Einsicht, und welches er nicht hat. Welche Art Stoff/Materie sich auf welcher Ebene ausdrückt und von wo aus und von wem etwas gesprochen wird. Auch welche Essenz sich ausdrückt. Und dies ist dann die Wahrheit, immer wenn jeweils jeweiliges jeweiligem entspricht.

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Konfuzius: Streicheln will gelernt sein

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Sep 10 2018, 09:51

"Wer sich über den Durchschnitt erhebt, mit dem kann man über Großes reden. Dies ist nicht möglich mit einem Menschen, der unter dem Durchschnitt steht."

- Konfuzius -
---
Damit ist sicher weniger eine gesellschaftliche Stellung innerhalb einer Gesellschaft gemeint, was mehr einer Rollenverteilung gliche. Vielmehr ist es eine Frage dessen, wie weit man sich von Affekten beherrschen lässt, von welchen die Mehrheit affiziert ist, oder damit umzugehen vermag. Und wie man somit insgesamt zu "etwas" hin Stellung bezieht.

Einfach mal ein "Auto" als Beispiel angenommen. Es gibt einmal da einen materiellen Gegenstand. Dann gibt es da die Qualität, die hineingearbeitet wurde. Beginnend bei einer Idee, bis hin, mit welcher Absicht bei der Fertigstellung gearbeitet wurde. Ob es nur darum ging einen beliebigen Gegenstand herzustellen, oder darum, einen qualitativen Gegenstand herzustellen, der hält, was er verspricht.

Geht man also weiter, gibt es dann als Schnittmenge einen Durchschnitt, der diesen Gegenstand nutzt. Es gibt diverse Trigger, also Auslöser dessen, dass der Durchschnitt es überhaupt nutzen kann, also auch, dass das Auto fährt und entsprechend bedient wird, damit es fährt. Nun kann man sagen, gibt es eine übergeordnete Idee von allem dazu, worin dann ein Trigger platziert ist, welcher dann vom Durschnitt immer wieder aktiviert wird, damit alles entsprechend Fahrt aufnimmt.

Abhängig der Einsicht in diese übergeordnete Idee [oder Ideen], hebt man sich vom Durschnitt ab, auch weil dann viel der Affektion nicht mehr greift, denn wenn der gesamte Zusammenhang sich erschließt, dann hat der Affekt keine Trigger, sondern man hat mit dem Zusammenhang den Trigger mit für jeweilige Affekte. Dann kann man auch daran mitarbeiten, dieses im Sinne eines ganzen Gattungswesens zu verbessern.

Aus dem Ganzen ergibt sich auch, dass verschiedene Länder [Nationen] einen etwas anderen Zugang dann zum Auto haben können. Zwar mögen die grundsätzlichen Elemente ähnlich sein, der Unterschied liegt sodann in der Qualität [des Umgangs]. Auf der einen Seite kann also alles genutzt werden, um es abzuwirtschaften, z.B. wenn man die entsprechenden Ideen dahinter nicht pflegt, dann verfällt der äußere Gegenstand quasi notwendigerweise in seine Bestandteile. Oder wenn man sich mit den Ideen dazu in irgend einer Form auseinander setzt [der inneren Bezugspunkte gewahr wird], den Gegenstand in gewisser Weise innerlich streichelt, und so bis zu der Schnittmenge hin, die mit dem ganzen Gattungswesen in Verbindung steht.

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C.G.Jung: Rührung

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Sep 11 2018, 20:19

"Die Leute lieben deswegen Theaterstücke, Filme oder Prediger, die sie zu Tränen rühren, weil sie dann ihre eigene Rührung genießen."

- Carl Gustav Jung -
---
Ist etwas nicht in uns, dann wird uns etwas dieser Richtung kaum ansprechen. Umgekehrt, wenn wir stark gerührt sind, ist für gewöhnlich viel dieser Art [von Stoff/Substanz u.dgl.] in uns, daher die Rührung entsprechend umfänglich.

Somit ist es nicht abwegig, anzunehmen, dass wir im Falle einer Rührung lediglich uns selbst [Selbst groß wie klein geschrieben] genießen, und das was bereits in uns umfänglich da ist. Also ist es auch so, dass für uns das mit zählt, womit wir auf längere Sicht uns in der Weise be-/u. aufgeladen haben.

Was für den Geist wiederum so ist - da Zeit für ihn keine Rolle spielt, da ja nichts in ihm den direkten Auswirkungen der Zeit ausgesetzt ist [im Gegenzug z.B. zu einem körperlichen Verfall oder allgemein der Veränderung eines Körpers unter der Auswirkung von Zeit] - dass ein Erleben/Erfahren verstärkt durch eine längere Dauer, die Intension erzeugt, welche wiederum sich durch allerlei Rührung affizieren und auch zum Genuss betreiben ließe.

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Konfuzius: Sich täglich frisch machen

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Sep 13 2018, 09:55

"Wahrlich, täglich erneuere dich."

- Konfuzius -
---
Energie ist ein Fluss der fließen muss. Wo kein Fluss, dann ist es keine Energie. Wenn man es verstofflicht betrachtet, dann mag etwas eine Ressource sein, die sich mehr oder weniger zur Energiegewinnung [Umsetzung] eignet, aber es ist keine Energie, wenn sie nicht fließt. So fließt auch durch uns und unser Selbst ununterbrochen Energie. Auch abhängig worauf man sich ausrichtet und so in den Selbst-Kreislauf jeweiliges aufnimmt und einbezieht. Dann ist es auch so, dass es abhängig davon, wie man womit umgeht, dadurch die durch uns fließende Energie in entsprechender Weise modifiziert wird. Ist man z.B. sehr pfuschig, kann so die Energie auch verpfuscht werden.

Bei zu viel Passivität heißt es ja nicht, dass dann weniger Energie fließt, sondern dass man dann sich zu wenig um die Energie kümmert, die durchfließt, so dass diese dann auch eine entsprechende Modifikation abbekommt. Wenn dann die Allgemeinheit besser dran ist, ohne eine solche Art von Modifikation, dann sollte man gewisse Dinge besser gar nicht erst anfassen oder besser darauf achten wann und wie man jeweiliges anfasst, und was man überhaupt anfasst. Vor allem wenn es hinterher für die Allgemeinheit dadurch sich verschlechtert und man lediglich die Rolle eines Schweines in dem Zusammenhang abgibt, wenn es schwerlich ist für jeweiliges eine passendere Benennung zu finden.

Selbstredend braucht daher nicht jeder in jedem Kreislauf aufgenommen sein, was ohnehin auch nicht der Fall ist, denn es gibt ja nicht ohne Grund unterschiedlicher Kreise, wo alles nur nach seiner eigenen Art oder jeweiligem Stand darin nur enthalten ist. Da die Energie täglich eine andere ist, allein schon durch die unterschiedliche Qualität welche an jedem Tag vorherrscht, ist es so, dass es ein Erfordernis ist, sich täglich zu erneuern. Für gewöhnlich macht man sich erst frisch und schick, ehe man aus dem Haus in die Öffentlichkeit geht. Ebenso sollte man sich erst frisch machen, ehe man gewisse Kreise der Allgemeinheit anfasst [die nicht bloß einen selber betreffen].

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M.L.King: Aberglauben

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 14 2018, 15:55

"Leichtgläubige Menschen verfallen leicht dem Aberglauben."

- Martin Luther King -
---
Ein beträchtlicher Anteil des Überzeugungssystems eines Durchschnittsmenschen basiert auf reinem Aberglauben. Vieles davon basiert auf allgemeiner Erfahrung und es ist nicht dies, dass es nicht von der Endabsicht auch stimmig ist, viel mehr ist es so, dass es einfach nur unreflektiert übernommen wird. Somit befindet sich dies für den Einzelnen lediglich im Bereich von Annahmen und bildet letztlich keinen Unterschied zu den Annahmen, die auch einem Aberglauben zugrunde liegen.

Was dann hinzukommt, es wird dann von der Masse ausgegangen und mit dem System der Dinge der Masse gearbeitet, so dass man dann oft überhaupt nicht darüber hinaus geht oder kommt. So dass selbst diejenigen, die annehmen, sie wären die Eigenständigsten überhaupt, nicht merken, wie sehr sie bloß mit dem Arbeiten, was bereits da ist und keineswegs eigenständig etwas anderes einbringen. Dabei wäre es sogar effizienter, wenn man unabhängig der Masse etwas für die Masse macht. Denn oft sieht man, wie verdutzt jemand sein mag, wenn man ihn fragt, er möge doch einmal erklären was "Energie" bedeutet, und wie schnell dann der Punkt erreicht ist, dass einer kaum dazu etwas zu sagen vermag. Selbst wenn er im Bereich der Energieversorgung tätig sein mag.

Das Ausmaß des Schlamassels kann man erst feststellen, wenn plötzlich die Einzelnen von einem Tag auf den anderen für das gänzlich überzeugt einstehen, wovon sie gestern noch das Gegenteil mit selber Überzeugung vertraten und/oder umgekehrt, ohne dies scheinbar selbst überhaupt zu erkennen. Nur weil sich von einem Tag auf den anderen die Zusammenhänge aufgrund veränderter kosmischer Konstellation etwas anders darstellen. Ohne gewisse Kontinuität des eigenen Gewahrseins wird man leicht mit der Masse mit verändert und bekommt es selber nicht mit, weil man genauso von allem affiziert ist, wie der Rest. Hat man es jedoch mal vernommen, wie sich alles verändert, man jedoch die gewisse Kontinuität aufbringen kann, um selbst darüber hinaus zu gehen oder etwas aufrecht halten zu können, dann wird man bemerken wie wahr manch geistige Aussage über vieles ist und wie unwahr oft die Überzeugung der Masse hinsichtlich dieser Zusammenhänge ist. Was letztlich im Aberglauben begründet liegt!

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C.G.Jung: Geheimnisverrat

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Sep 17 2018, 15:42

„Die wirklichen Geheimnisse kann man gar nicht verraten.“

- Carl Gustav Jung -
- - -
Kann man ein Geheimnis verraten?
Ja.

Allerdings, wenn es ein tieferes geistiges Geheimnis ist, ist ein Abbild nur davon gegeben, sofern einer in den entsprechenden Kreisen nicht drin steckt. Kennt er mittels Abbild daher das Geheimnis auch persönlich?

Der Hacken ist, dass eben dieses Abbild nicht der Weg selbst ist. Dazu ist jeder nicht allein, sondern in gewissen Kollektiven Kontexten, die womöglich mit dieser Wahrheit mehr anfangen könnten, aber nicht immer zum Besseren führend.

Und eben aus dem Grunde, sobald zwei sich über etwas unterhalten, so weiß es die ganze Welt. Sind es Dinge von mehr privat-persönlicher Natur, dann liegt der Schutz dessen darin, dass die ganze Welt da nicht drinne steckt. Allerdings braucht man das Meiste ja auch nicht. Vor allem alles das, wo man ohne diesem besser dran ist.

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Konfuzius: Der gute Rat

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Sep 18 2018, 15:30

“Der Edle bleibt fest in der Not. Wenn der Gemeine in Not kommt, so wird er trotzig.“

- Konfuzius -
- - -
Gibt man Jahrelang nen guten Rat,
und Trotz allein darauf als Antwort hat,
dann nimmt man diesen guten Rat,
und setzt ihn selbst um in die Tat!

Also mag es dann lange Gesichter geben,
doch so spielt oft genug das Leben.

Was hatte einmal angefangen,
es folgte seinen geistgen Bahnen.
Ob heut, ob morgen, irgendwann,
ist alles eines Tages mal vorbei,
und dann heißt es nur noch goodbye.

Devino Melchizedek

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L.N.Tolstoi: Veränderung

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Sep 19 2018, 15:33

”Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.”

- Leo N. Tolstoi -
- - -
Ob neuer Job, ein Umzug in eine andere Stadt, irgend neue Beziehung.. worüber auch immer eine Veränderung mittels äußerer Umstände angestrebt sein mag.. es kommt wie es kommen muss, es kehrt unvermeidbar ein gewisser Alltag ein.. und die Feststellung, dass man selber ja noch immer der ist, der man war...

Also könnte der ganze Planet erneuert sein, es wird ohne eigene Veränderung des Einzelnen alles wieder auf etwas ähnliches hinaus laufen. Sofern alle sich an ihr altes begrenztes Wissen halten und dieses repräsentieren. Und egal was einer glauben mag, jeder ist Repräsentant von irgendeinem Wissen, womit er sich in eigene Schranken weist.

Mensch verändere dich selbst, in dem, worin du andere oder die Welt verändern willst. Und dies gilt für Jeden so...

Devino Melchizedek

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F.Nietzsche: Deutliche Worte

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Sep 20 2018, 15:37

“Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.“

- Friedrich Nietzsche -
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Ein Meister der Weisheit spricht an sich und soweit bekannt, immer sehr klare und deutliche Worte. Es mag bei einem Avatar noch was anderes mal sein, wenn er von Atma aus nur ein paar Dinge ordnet und sich weniger um irgendwelche Feinheiten kümmert.

Ansonsten kann man zwar auch mal etwas ins schwimmen kommen, ist man aufrichtig, wird einem sicher gern weiter geholfen. Sollte einem jedoch die geistige Klarheit abgehen, um ein paar einfache nüchterne Sätze zu formulieren, braucht man dem nicht gleich die Krone aufsetzen, und auch noch so tuen, als würde man über diesen Dinge stehen. Und hätte es gar nicht nötig sich tiefergehender mit etwas auseinander zu setzen.

Wenn man sieht das einer ehrlich sich abmüht, ist es nur natürlich dass auch Bemühungen unternommen werden zu helfen. Anders mag es sein wenn nur rumgepöbelt wird. Es ist dann nicht verwunderlich wenn nach 10-15 Jahren einer dann genau dort ist, wo er auch vorher war. Andere braucht man dann dafür nicht verantwortlich machen, denn auch das bringt einen dann nicht weiter.

Devino Melchizedek

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Zhuangzi: Im Herzen selbst

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 21 2018, 15:30

“Hüte dich, des Menschen Herz zu stören! Wird das Menschenherz bedrückt, so wird es verzagt; wird es gefördert, so wird es trotzig.“

- Zhuangzi -
- - -
Manche Dinge fasst man nicht an, weil man sie nicht anfasst.

Wenn man oft genug für sich selber nicht weiß, was gut für einen ist, wäre es anmaßend anzunehmen, dass man wüsste was für andere das Beste wäre. Was einer im Herzen trägt, gehört ihm zunächst allein für sich.

Man ist nicht unbedingt das, was man sein möchte und zu sein wünscht, sondern das, was im Herzen geschrieben steht. Und was den innersten Bewegrund bildet.

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F.Ammon: Sich selbst erheben

Beitrag  Devino Melchizedek Gestern um 15:41

"Gute Ansichten sind noch keine guten Absichten."

- Fred Ammon -
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Gute Ansichten und gute Vorsätze werden am häufigsten durch [die Essenz] sabotiert und funktionieren deswegen nicht einfach mal auf Anhieb, wenn man dafür bis dato nichts getan hat. Vielleicht ist der Ausdruck "Essenz" bedingt passend. Jedenfalls jeder programmiert seine Zellen in der Weise, wie er selbst ist. D.h. also, wenn jemand über einen gewissen Zeitraum altruistisch ist, so ist sein Wesen im wesentlichen auch altruistisch.

Ist er es nicht, kann er zwar gute Ansichten haben, jedoch sind seine Zellen [Essenz] jederzeit leicht korrumpierbar. Winkt ihm also irgendwo eine Belohnung, wird er darauf sofort anspringen. Hat sich eine Belohnung verflüchtigt oder der Aufwand doch für den Moment scheinbar zu groß, steht das ganze Vorhaben sofort auf der Kippe.

Für die Geistige Welt ist dies für gewöhnlich in der Essenz selbst einsehbar, oder jedenfalls ein leichtes Antesten wird schon genügen, um zu sehen, wie und worauf die Essenz oder die Zellen in welcher Weise reagieren. Da wird derjenige es selbst gar nicht mitbekommen, oder jedenfalls nicht wissen wie ihm warum geschieht.

Also kann man sich gar nicht irgendwo vorbeimogeln, wenn man in mehrfacher Hinsicht sich selber nicht erhebt.

Devino Melchizedek

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