Die Strahlen und die Einweihungen

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Die Strahlen und die Einweihungen

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 02 2016, 02:15

Gesucht und gefunden - obwohl es eigentlich um Liebe, als das kalte klare Licht ging, sind doch so viele aussagekräftige Passagen enthalten, die einem nahelegen, dass man nach Kritik der reinen Vernunft, an der man derzeit noch studiert, und nachdem man teils mehrfach die Kritiken von Kant, und auch die Metaphysik der Sitten durchgenommen hat, sich alsdann eines der Werke von Djwal Khul vorzunehmen. Und warum nicht dieses?

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc18.html

Eine Abhandlung über die Sieben Strahlen:
Band 5: Die Strahlen und die Einweihungen


Zuletzt von Devino Melchizedek am Sa Sep 10 2016, 04:06 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

Devino Melchizedek

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Liebe und Jüngerschaft im Neuen Zeitalter

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 02 2016, 02:22

Die Strahlen und die Einweihungen (Sieben Strahlen V)

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2409.html

Die Identifikation mit der Seele und der Hierarchie hängt von der Fähigkeit des Jüngers ab, richtig zu lieben. Es ist das Hervorkommen des zweiten göttlichen Aspekts, denn Liebe ist der Ausdruck des Gruppenlebens, und das ist in diesen Tagen selten genug zu finden. Rechte Spannung weist auf das Hervorkommen des ersten Aspekts, des Willens, hin; dies ist bis jetzt noch selten zu finden, ausser unter den fortgeschrittenen Jüngern und den eingeweihten Mitgliedern der Hierarchie.

Die Liebe lenkt den Weg in das Leben der Hierarchie hinein und ist das Fundament für alle Annähern an die Wahrheit, deren Wertschätzung und Annahme.

Der Wille lenkt den Weg in Shamballa hinein und ist das Fundament aller Annäherung, Würdigung und Identifikation mit dem Sein.
...
Während diese Fähigkeit, selbstlos dezentralisiert zu sein, wächst und sich entwickelt, erreicht der Aspirant einen Punkt, wo das Gruppenleben und das Gruppenwohl als ein Teil eines viel grösseren Ganzen gesehen wird. Dieses grössere Ganze ist das SEIN selbst, von der Form geschieden, aber, während es sich in der Manifestation befindet, immer durch die Form und mit einem geplanten Zweck arbeitend. Dann wächst die Erkenntnis, dass Intelligenz und Liebe nicht genügen, sondern dass sie mit dem Willen, welcher aktiv-intelligenter, mit Liebe angewandter Zweck ist, ergänzt und erfüllt werden müssen.

Die Schwierigkeit dieses Themas haftet der Tatsache an, dass grundsätzlich (gleichgültig, wie fremd es auch erscheinen mag) die Liebe für das entwickelte menschliche Wesen die Linie des geringsten Widerstands ist. Sie ist das herrschende Prinzip des gegenwärtigen Sonnensystems. Der Wille ist das herrschende Prinzip des nächsten oder kommenden Sonnensystems, welches durch die Vermittlung jener Menschen, welche in diesem Sonnensystem den vollen Ausdruck des Willensaspekts erreichen, zur Manifestation gebracht wird. In der kommenden vollendenden Manifestation wird Liebe im Verhältnis zum Willensaspekt das sein, was Intelligenz in diesem Sonnensystem zur Liebe ist.
---
Es macht oft den Eindruck jedenfalls, dass vieles unter der Ummantelung der Liebe heute, dazu dient, um sich nicht tiefergehend mit den Dingen zu befassen. Denn wer würde der Liebe noch widersprechen wollen?

Es lässt sich nicht ein Aspekt von einem anderen scheiden und über alle anderen erheben und jede Überbetonung oder Versuch dahingehend, deutet nur auf den Versuch, einen oder diverse andere Mängel, in denen sich irgendwer wähnt, aus welchem Grunde auch immer, zu verdecken.

Nutzt alles nichts, denn wenn man nicht irgend welche Idealistischen Vorstellungen und Ansprüche erhebt, ist von einem auch nicht mehr gefordert, als von jedem anderen Menschen auch.

Gutes Betragen macht dann selbst in dem Falle mehr aus, als etwas über die Maßen aufzubauschen, was letztlich überhaupt keinen weiteren Zweck verfolgt.

Wenn die naheliegendsten Dinge nicht bedient werden, wie soll es da zu größeren reichen? Allerdings, wo nichts gefordert ist, braucht man auch nicht das ins Spiel bringen, worin es nichts zu gewinnen gibt. Denn es reicht völlig, wenn man mit dem erstmal umgeht, was da ist und was gefordert notwendig, grundsätzlich, oder allgemein gefordert ist...

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Liebe, Vernunft und Wille

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 02 2016, 02:24

Die Strahlen und die Einweihungen (Sieben Strahlen V)

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2406.html

1. Im Feuer des Denkvermögens, konzentriert in des Kopfes klarem Licht, lass die Gruppe stehen.

In diesem Satz habt ihr den Begriff intellektueller Wahrnehmung und konzentrierter Einheitlichkeit. Intellektuelle Wahrnehmung ist nicht ein Verstehen mit dem Denkvermögen, sondern es ist in Wirklichkeit die klare kalte Vernunft, das buddhische Prinzip in Tätigkeit und die konzentrierte Geisteshaltung der Geistigen Triade in Beziehung zur Persönlichkeit. Ich möchte euch auf die folgenden Analogien aufmerksam machen:

Kopf #Monade #Atma #Ziel und Zweck

Herz #Seele #Buddhi #Reine Vernunft

Ende der Wirbelsäule #Persönlichkeit #Manas #Geistige Aktivität
...
Das Herz, als ein Ausdruck der reinen Vernunft, verlangt sorgfältige Berücksichtigung. Man sieht es gewöhnlich als das Organ reiner Liebe, aber - vom Gesichtspunkt der esoterischen Wissenschaften aus - sind Liebe und Vernunft gleichbedeutende Worte, und ich möchte euch bitten, darüber nachzudenken, warum es so sein sollte. Liebe ist hauptsächlich ein Wort für das der Schöpfung unterliegende Motiv. Ein Motiv jedoch setzt eine Zweckbestimmung voraus, die zur Tätigkeit führt. Und daher kommt in der Aufgabe des Gruppenlebens der inkarnierenden Monade eine Zeit, wo das Motiv (Herz und Seele) geistig ungültig wird, denn der Zweck hat einen Punkt der Erfüllung erreicht und die in Bewegung gesetzte Tätigkeit ist so, dass sie nicht gehemmt oder zum Halten gebracht werden kann. Der Jünger kann dann nicht mehr zurückgehalten werden und kein Hindernis und keine Schwierigkeit ist stark genug, sein Vorwärtsgehen zu verhindern. Wir haben dann das schliessliche Zerstören von dem, was die Theosophen den Kausalkörper und das Herstellen einer direkten Verbindung zwischen der Monade und ihrem berührbaren Ausdruck auf der physischen Ebene nennen. Das Kopfzentrum und das Zentrum an der Basis der Wirbelsäule werden in direkter ungehinderter Beziehung stehen; der monadische Wille und der Persönlichkeitswille werden sich ebenfalls durch die Antahkarana in einer ähnlichen, ungehinderten Beziehung befinden. Ihr solltet euch erinnern, dass der Willensaspekt das endgültig herrschende Prinzip ist.
---
Wenn man sagt also, Liebe ist das alles vereinende, dann kann man diese weder von Intelligenz und erst recht nicht vom Willensaspekt trennen. Ebenso aber ist auch die Vernunft alles vereinend, denn es ist eben die reine Vernunft dieses, was keinen Widerspruch zulässt. Es ist also in einer Hinsicht ebenso synthetisch, wie Liebe in einer anderen Hinsicht dies ist.

Zudem ist Intelligenz und Vernunft der geistigen Entsprechung nach kein Verstand und Verstand ebenso ein zweckdienliches Werkzeug, wenn man diesen vernünftig zu bedienen vermag und mehr sogar noch, als Wissen in Form von Kenntnis, denn im vergleich zu diesem, ist es immer noch ein aktives Werkzeug, während jenes lediglich passiv latent vorhanden ist.

Jeder Aspekt muss früher oder später ausgearbeitet werden. Von Manas, über Buddhi, bis hin zu Atma.

Wenn also einer an einem Aspekt arbeitet, ist es zweckfremd hinzurennen, um demjenigen zu sagen, dass dieses mehr sei als jenes oder besser als das und überhaupt...

Denn dann sollte man sich erst einmal klar machen, ob man selbst über die entsprechenden Aspekte verfügt, oder warum einem irgend etwas nicht behagen sollte?

Darüber hinaus, ob man auch überhaupt der Dualität bereits entstiegen ist. Denn dann ist vieles weder besser noch schlechter, als nach seiner Weise zweckdienlich oder mehr oder weniger für einen Zweck geeignet, aber es bedeutet nicht etwas, was zugleich alle Zwecke an sich übersteigt.

Wie der Kurs in Wundern auch diesbezüglich lehrt:
Es gibt keine Rangordnung von Wundern!


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Entwicklung vom kleinsten Nenner - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Sep 10 2016, 04:18

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2402.html

Der Adept kann in die Welt der Form eintreten, kann sich mit ihr in Verbindung setzen, kann darin arbeiten und dabei von ihr unberührt bleiben, weil sich in ihm selbst nichts befindet, das darauf reagiert. Er sieht durch die Illusion hindurch und sieht dahinter die Wirklichkeit und da er weiss, wo er selbst steht, findet er nichts in den Forderungen und Wünschen der lunaren Herren, das für ihn anziehend wäre. Er steht mitten zwischen den Paaren der Gegensätze. Durch die Erkenntnis der Natur dieser Formwelt, durch das Verstehen der Leben, welche diese Formwelt bilden und durch die Fähigkeit, die Stimme des «Formlosen Einen» über dem Wetteifern all der andern Stimmen zu hören, kommt für den Aspiranten die Chance, der Herrschaft der Materie zu entkommen.
---
Das bedeutet es im wesentlichen, mit etwas umgehen zu können. Es ist nicht so sehr einfach nur eine Fertigkeit. Sondern mehr noch, sich daraus ohne irgend eine Schwierigkeit lösen zu können.

Das bedeutet auch nicht, dass man in keiner Weise darauf anspricht, sonst könnte man darin gar nicht sein, sondern dass man kein Eigeninteresse mehr daran, in sich trägt.

Das bedeutet auch nicht, sich es nur einzureden oder es intellektuell, moralisch und sonst wie lösen zu können, sondern es bedeutet, dass die Atome selbst darauf nicht mehr in der Weise anspringen, dass irgend ein Interesse besteht. Auch wenn sie vollständig dem jeweiligen Einfluss ausgesetzt wären.

Dass heißt auch die Intensität oder eine bestimmte Menge vom Einfluss darauf, hätte vielleicht von außen zwar eine Wirkung, aber nicht im innern des jeweiligen. So dass es sich vielleicht damit bewegen ließe, aber nicht im inneren berühren. Und selbst wenn im inneren berühren, dann nicht in der Weise, dass es sich vermischen ließe.

Das ist eigentlich der Aufwand, den man betreibt, um etwas wirklich zu entwickeln. Eine gewisse Transzendenz kann man sagen, ist der ernsthaften Entwicklung stets inne, in mehr technischem den ideologischem Sinne versteht sich.. die Entwicklung vom kleinstmöglichen Nenner also, zum größtmöglichen Nenner...

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Charakterentwicklung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Sep 10 2016, 04:46

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2402.html

Das ist die wahre magische Arbeit, meine Brüder, das Verstehen der Töne aller Wesen und die Fähigkeit, die Sprache der Seele zu sprechen, ist der Schlüssel zu diesem Werk. Durch die richtige Anwendung dieser Fähigkeit wird diesen geringeren Leben jene Kontrolle auferlegt, die zur endlichen Befreiung führt und diese Leben selbst zu gegebener Zeit in das Gebiet des Selbstbewusstseins führt. Dieser Aspekt der Sache wird von den Menschenkindern bis jetzt noch wenig verstanden. Wenn sie erkennen würden, dass sie durch ihre Neigung, unter die Herrschaft der lunaren Herren zu fallen, die winzigen Leben in ihrem kleinen System tiefer in die Dunkelheit der Unwissenheit treiben, dann würden sie vielleicht schneller ihre rechtmässige Verantwortung auf sich nehmen. Wenn sie erkennen würden, dass sie durch ein ständiges Bestreben, der Gesamtheit der lunaren Herren den Rhythmus des solaren Herrn aufzudrängen, diese Leben vorwärts zu selbstbewusstem Entfalten zwingen würden, gingen sie wohl ernsthafter und intelligenter vorwärts. Das ist die Botschaft, die verkündet werden muss, denn alle die verschiedenen Aspekte des Gotteslebens greifen ineinander und keiner schreitet zu vollerem Verständnis weiter ohne der ganzen Gruppe von Nutzen zu sein.
---
Man ist immer Vorbild und kann sich aus diesem zu keiner Zeit ausnehmen. Vorbild für das eigene System und die eigenen Anteile, vor allem die, die sich noch zu keiner eigenen Gesamtheit entwickelt haben, vergleichbar mit der Seele und ihren verschiedenen Inkarnierten Anteilen, für welche die Seele selbst zum Vorbild dient, bis hin zur feinen Atomaren Struktur, wenn man so will.

So führt man fortwährend etwas zu diesem oder jenem hin und prägt es in dieser oder jener Weise. Die Verantwortung ist also weit größer, als sich das jeder eingestehen mag. Denn eben hier bereits bildet sich der Gedanke der Getrenntheit, zu meinen, man können für sich die Freiheit nach belieben wählen, hinsichtlich und der Neigung nach.

Ja, kann man schon, aber man ist nicht nur für sich in der Verantwortung, jederzeit nicht, meinte man es wäre dem so, und man kann nach belieben allen Neigungen nachgehen, dann hat man zwei Möglichkeiten, worauf man dieses stützt: entweder ist es die Getrenntheit, oder es ist ein mangelndes Bewusstsein von Verantwortung.

Und dies alles überhaupt nicht einmal nach moralischen Kriterien, sondern rein nach den Gegebenheiten, dass man mehr eine Gesamtheit ist und eben auch die Verantwortung bis hin zu seiner atomaren Struktur hin, inne hat.

Oft kann man daher den größeren Nutzen, gerade im weiteren Fortschritte, d.h. in einer tiefergehenden Verbindung zum Gruppenleben im weitestgehenden Sinne am besten zutragen, wenn man an seinem eigenen Charakter arbeitet und seine nächsten Dinge um sich in rechtem Verhältnis pflegt, ehe man überhaupt an weitreichendere geistige Entwicklung denkt oder bereit ist, daran wesentlich teilzuhaben.

Denn man wird andernfalls eben dieses vermehren, was man bei sich führt, und es zu jenem hintragen, wohin es ggf. nicht hingehört. Und es bleibt dann nicht viel mehr über, als darin belehrt zu werden, dass es sich in der Weise nicht gehört.

Die Charakterentwicklung im weitreichenden Sinne ist es, auf die es dann immer ankommen wird und das alles was man lernt, im inneren ansetzt, und es kann nur dort ansetzen, wo etwas von dem Charakter ist, eine Lehre aus allem ziehen zu können. Im Fortschreiten, muss vieles selbstverständlich greifen, um diensttauglich zu sein. Denn es ist nicht die Aufgabe der Höheren Welt, den Jünger diensttauglich zu machen, sondern es ist die Aufgabe des Jüngers.

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Wille und Aura - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 16 2016, 00:59

Die Strahlen und die Einweihungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2406.html

Regel eins
...
Diese Gruppenliebe gründet sich auf den egoischen Aspekt des Willens, den wir «opfernde Liebe» nennen. Das bedeutet nicht glückliche Beziehungen zwischen den einzelnen Mitgliedern der Gruppe. Sie könnte vermutlich zu einem unglücklichen, äusseren, oberflächlichen Zwischenspiel führen, aber tatsächlich führt sie zu einer unveränderlichen, zuverlässigen Treue, die der Oberfläche des äusseren Lebens zugrunde liegt. Wenn der Meister seinem Jünger zu helfen sucht, erzeugt sein Einfluss immer vorübergehenden Tumult - vorübergehend vom Gesichtspunkt der Seele aus gesehen, aber oft erschreckend vom Gesichtspunkt der Persönlichkeit aus. Ähnlich ist es, wenn ein Älterer Jünger seinen Einfluss auf die Aura des Aspiranten oder des geringeren Jüngers ausübt. Diese Wirkung ist ebenfalls störend und beunruhigend. Dieser Punkt sollte sorgfältig im Gedächtnis behalten werden, sowohl in Hinsicht auf des Jüngers eigene Reaktion und Schulung, als auch auf die Wirkung, die er im Leben eines Jüngers auf dem Probepfad oder eines geringeren Jüngers, der in seinem Einflussbereich steht, hervorrufen kann. Diese aufdringlichen Einflüsse und ihre folgerichtigen Wirkungen, die ein Meister oder ein Älterer Jünger auf einen Einzelnen oder eine Gruppe ausübt, werden gewöhnlich im Sinn der Persönlichkeit ausgelegt und werden oft nicht verstanden. Trotzdem sind sie Aspekte des höheren Willens in einem höheren Jünger und treffen den Persönlichkeitswillen, um den Opferwillen des Ego hervorzurufen und daher führt dies zu einem zeitweiligen Unbehagen. Die Aspiranten und die unerfahrenen Jünger ärgern sich darüber und machen den Urhebern ihres Unbehagens Vorwürfe, statt die notwendige Lektion zu lernen, wie man Kraftströme aufnimmt und behandelt.

Wo aber wirkliche Liebe vorhanden ist, wird sie eine Verminderung des Persönlichkeitswillens und das Hervorrufen des opfernden egoischen Willens erzeugen und eine stets wachsende Fähigkeit, die Gruppe mit dem Willen oder Zweck der Monade zu identifizieren. Das Fortschreiten der Gruppe geht daher von einem brennenden Grund zum andern - jeder brennender Grund kälter und klarer als der vorhergehende, aber folgerichtig das brennende Feuer, das klare, kaltleuchtende Feuer und das verzehrende göttliche Feuer erzeugend.
---
Oft ist es gar nicht so leicht, etwas wiederzugeben, ohne es auf seine Art und Weise und Eigenheit zu verzehren. Unter anderem liegt es daran, dass die Auswirkungen auf die Aura durchaus nicht unerheblich sind, denn ein jeder ist eine Zusammensetzung aus vielem. Und so gerät auch vieles aus den Fugen, ob es nun aufgrund einer größeren Entität geschieht, oder von jemandem der einen Pfad in einer Hinsicht bereits länger beschritten hat.

Und so oft etwas erklärt sein mag oder so einleuchtend es auch sei, wenn es darauf ankommt, und doch einiges aus den Fugen springt, dann sind auch schnell alle schlichten Grundsätze dahin.

Doch kann es ja auch gar nicht anders sogar sein, denn wenn etwas weitreichender im Geiste ist, dann kann das weniger Weitreichende gar nicht unbeeindruckt davon bleiben. Und natürlich ist ein anderer Wille, erstmal etwas, was für sich da ist und nicht unbedingt gleich Rücksicht auf alles andere um sich nimmt oder oft es gar nicht kann. Nicht weil es rücksichtslos wäre, sondern weil bestimmte Dinge gar nicht weiter gedämmt werden können, als eben als das zu sein, was sie sind.

Alles was weniger fest im Geiste steht, ist schlichtweg von geringerer Ordnung und offenbart diese auch genau dadurch, wenn es gefordert ist. Natürlich wird es dann bis zu einem gewissen Gerade weggefegt, aber letztlich zeigt sich nur das Werk von seiner Art. Natürlich ist dann erstmal das, was scheinbar hinzugekommen war dafür verantwortlich. Doch letztlich wird ein jedes Werk zu seiner Zeit geprüft werden und sich auch prüfen lassen müssen, denn es kann sonst nicht in das eintreten, was nicht für sich nur ist, sondern an sich ist. Und daher muss es sich in diesem auch bewähren und damit messen, nicht im konkurrierenden Sinne, sondern in seiner inneren Beharrlichkeit und Beständigkeit.

Auch sind die Dinge oft, wenn sie erlebt werden auch mal anders, als wenn sie nur intellektuell aus einer Lehre entnommen wurden und so nur in einer Anschauung oder Vorstellung bisher existierten und nicht über Astrale Eindrücke hinaus gelangt sind.

Es mag also bedrohlich wirken, und nicht selten eben darum als etwas böses interpretiert werden, vor allem, wenn man auf ungewohnte Weise, mal z.B. nicht auf dem über tausende von Jahren gewohntem Astralbereich sondern über den Willen und Stoff anderer Ebenen ein Gewahrsein von etwas erhält. Man gewöhnt sich wie an so vieles und irgendwann kann es besser zu- und einordnen, was sich womit wie verhält, und irgendwann ist auch dies alles dann etwas alltägliches.


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Wille als geistige Hand - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 16 2016, 00:59

Die Strahlen und die Einweihungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2406.html

Regel 1

Schon seit langer Zeit haben die Aspiranten die Wirkung des Willens auf den astralen oder emotionellen Körper bemerkt und wurden darüber belehrt. Sie ist eine der ersten und elementarsten Anfangsspannungen und wird auf dem Probepfad gelehrt. Sie führt, als Resultat ihres zerstörenden Handelns, zur Reinigung und Neuorganisierung des ganzen psychischen und emotionellen Lebens. «Wenn du nur denken wolltest», «wenn du nur ein wenig Willen gebrauchen wolltest», und «wenn du dich nur erinnern wolltest, dass du ein Denkvermögen hast», sagen wir zu den Kindern der Rasse und zu den Anfängern auf dem Pfad der bewussten Rückkehr. Nach und nach verschiebt sich dann der Brennpunkt und die Orientierung aus dem astralen Leben und der emotionellen Bewusstseinsebene in die mentale und folglich in die Widerspiegelung der Welt der Zweckbestimmung, die in den drei Welten zu finden ist. Wenn diese Stufe ein wenig entwickelt ist, dann folgt ihr auf dem Pfad der Jüngerschaft und der Vorbereitung auf die Einweihung eine Anstrengung, die höheren Aspekte dieses mentalen Vorganges zu erfassen und zu verstehen, und der Willensaspekt des egoischen Lebens fängt an, den Jünger zu beeinflussen. Die «Opferblätter» entfalten sich und der heilige, opfernde Lebensaspekt wird in seiner Schönheit, Reinheit, Einfachheit und in seiner revolutionierenden Qualität enthüllt.
---
Von vielem gibt es Entsprechungen, wie auch vom Willen, die mehr Unklarheit als Klarheit dem Verleihen, was es im weitreichenden Sinne bedeutet. Wille ist nicht selten ein Verlangen und haben wollen. Doch ist Wille eigentlich das, was einem ermöglich etwas überhaupt anzufassen, was über die bloße Emotion oder den Physischen Gegenstand hinaus geht.

Wille ist erst das Werkzeug, wenn er entwickelt wurde, mit dem sich überhaupt jegliche Geistige Arbeite erst verrichten lässt.

Alles andere ist genau genommen passiv. Sei es eine Emotion oder ein Gedanke, in erster Linie ist es immer davon abhängig, dass ein anderer Körper eben dieser Art existiert, der dieses auf einer anderen Seite entgegen nimmt und sich davon beeindrucken lässt.

Der Wille ist nicht passiv mehr, und er folgt nicht ohne Grund erst nachdem der Intelligenz-Aspekt und Liebes-Aspekt wesentlich ausgebildet wurden. Liebe zu dem, wie die Dinge an sich sind, Intelligenz, wie die Anordnung und Funktion der Dinge ist, und der Wille ist das, was eine Handhabe erst ermöglicht, in der Weise, wie es Hände im Geistigen sind, denn diese sind Wille dort, wo es nicht mehr auf Körperlichkeit aller Art ankäme. Dort also, wo Formlosigkeit vorherrschend ist und wo keine Form das fassen kann, was keine Form mehr hat.

Devino Melchizedek

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Monadischer Wille - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 16 2016, 00:59

Die Strahlen und die Einweihungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2406.html

Regel I
...
Das Geheimnis der höheren Einweihungen liegt in dem geschulten Gebrauch des höheren Willens. Es liegt nicht in der Reinigung oder in der Selbstdisziplin oder in irgend einem der Auswege, die in der Vergangenheit als Unterbinder der Wahrheit gewirkt haben. Dieses ganze Problem des Shamballischen Willens befindet sich im Stadium der Enthüllung und wird schliesslich die ganze Einstellung des Jüngers (im Neuen Zeitalter) zur Einweihung ändern. Das Thema «Der Weg in Shamballa hinein» verlangt überlegtes Studium und esoterisches Verstehen. In diesem Begriff des neuen und zukünftigen Teiles des Weges (wenn ich so sagen darf), welchem der moderne Jünger gegenüber steht, liegt das Geheimnis der kommenden Offenbarung und der geistigen Verteilung, die in Erscheinung treten werden, während die Menschheit die neue Weltzivilisation aufbaut und anfängt, die neue Kultur zu gestalten. Die brennenden, reinigenden, zerstörenden Wirkungen des monadischen Willens auf seine verzerrte Widerspiegelung, den individuellen Willen, verdienen vollste Berücksichtigung.
...
Auf dem Pfad der Einweihung wird der monadische Wille (von welchem der egoische Wille die Widerspiegelung, und der individuelle Selbstwille die Entstellung ist) allmählich durch die Antahkarana direkt zum Menschen auf der physischen Ebene übertragen. Dadurch wird die höhere Entsprechung jener Qualitäten erzeugt, die von den gut ausgebildeten aber schwerfälligen Esoterikern so leichtfertig Transmutation und Transformation genannt werden. Das Resultat ist die Assimilation des individuellen Willens und des egoischen Willens in die Zweckbestimmung der Monade, welches der Zweck - unabweisbar und unveränderlich - des Einen ist, in dem wir leben, uns bewegen und sind. Dies ist das Gebiet des wahren Brennens, denn unser «Gott ist ein verzehrendes Feuer». Es ist der brennende Busch oder der brennende Lebensbaum der biblischen Symbolik. Die Wirkungen dieses höchsten aller Feuer und dieses tief geistigen und bisher selten erkannten brennenden Grundes sind im nächsten Satz der Regel I für uns zusammengefasst.
---
Wenn man so will, ist alles, was die Wahrheit nicht klar zeigt, eine Unterbindung der Wahrheit, jedenfalls für alles, was direkter in die Wahrheit treten kann, ohne damit in Schwierigkeiten zu gelangen, mit allem, was an Individualitärer Entwicklung da ist.

Dagegen ist es für das, was nicht dort hineintreten kann, eine Form der Wahrheit, die vielleicht sogar die höchste fassbare ist, die in die jeweilige Form auch nur überhaupt gebracht werden kann. Und dann ist es keineswegs mehr eine Verzehrung der Wahrheit, sondern eben die Wahrheit und Rettungsanker an sich.

Wie es auch in der Bhagavad Gita heißt, man solle den Glauben desjenigen, der sich in irgend einer Weise an eine Wahrheit erst annähert nicht verwirren. Und auch nicht die Tätigkeit, die demjenigen in Wahrheit entspricht.

Denn es kann sogar die Vernichtung des jeweiligen sich in einer Entwicklung der bestimmten Individualität befindlichen bedeuten. Erst wenn es ins nächsthöhere Stadium integriert wurde, ist es die nächsthöhere Wahrheit, die die darunter befindliche ersetzt, was letztlich die Auflösung (nicht jedoch die vollständige Zerstörung) dann bedeutet.

Deswegen bringt jeglicher übertriebene Idealismus (als Oberbegriff nur genommen) einfach nichts, denn man wird nur in eine Richtung auf einer Ebene rennen. Man kommt dort aber erst hinaus, wenn alles seine Ordnung eingenommen hat, und nicht in irgend einer Richtung verzehrt ist, in der Überzeugung, dieses wäre die einzig wahre Lösung daraus. Die Lösung ist aber daraus, wenn einem diese jeweilige Ebene einfach nichts bedeutet. Nicht nur rein äußerlich, nicht nur rein intellektuell, nicht nur Emotional, sondern in sämtlichen Elementen und Anteilen in einem, bis es also nur noch in die Instinkte und das Unterbewusste von sich aus absinkt, weil man es lässt und es dabei belassen lassen kann...

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Guter Wille & Willen zum Guten - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Sep 22 2016, 00:19

Die Strahlen und die Einweihungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2410.html

Regel II

2. Die Etappe, in welcher der Liebesaspekt der Seele mit dem entsprechenden Aspekt der Triade in Berührung kommt, bezeichnen wir mit dem unangemessenen Namen der Intuition. In Wirklichkeit ist es göttliche Einsicht und Begreifen, wie sie durch die Formulierung von Ideen zum Ausdruck kommen. Hier habt ihr ein Beispiel für das Ungenügen der modernen Sprache; Ideen sind formlos und sind in Wirklichkeit Energiepunkte, die sich nach aussen bewegen, um schliesslich etwas von der «Absicht» des göttlichen, erschaffenden Logos zum Ausdruck zu bringen. Wenn der Eingeweihte dies erfasst und sich damit identifiziert, erweitert sich sein guter Wille in den Willen zum Guten. Plan und Qualität machen dem Zweck und der Methode Platz. Pläne können fehlschlagen und sind provisorisch und dienen einem zeitweiligen Bedürfnis. Zweck, wie ihn der Eingeweihte bekundet, ist beständig, weitblickend, unveränderlich und dient der Ewigen Idee.

3. Die dritte Etappe, in welcher - nach der vierten Einweihung - eine direkte, ununterbrochene Beziehung zwischen der Monade, über die Triade und die Form besteht, welche der Meister benützt, um seine Arbeit unter den Menschen zu tun. Diese Form kann entweder seine zeitweilige Persönlichkeit sein, die er auf dem normalen Weg der Inkarnation erhält, oder die eigens geschaffene Form, welche die Theosophen mit dem technischen, aber schwerfälligen Wort «mayavirupa» bezeichnen. Es ist die «wahre Maske», die das strahlende Licht und die dynamische Energie eines geoffenbarten Gottessohnes verbirgt. Das ist die esoterische Definition, die ich euch biete. Diese Etappe kann das Erreichen des Willens zu Sein genannt werden, nicht Sein als ein individueller Ausdruck, sondern Sein als ein Ausdruck des Ganzen - alles umschliessend, unzertrennlich, von Güte, Schönheit und Wahrheit motiviert und als reine Liebe verständnisvoll ausgedrückt.

Alle diese Etappen werden durch das Erringen eines Spannungspunktes nach dem andern erreicht, und die Arbeit wird dadurch in den Bereich des dynamischen, zielbewussten Willens vorwärtsgetragen. Dieser Wille, der sich fortschreitend entwickelt, arbeitet immer aus einem konstanten Spannungspunkt heraus.
---
Guter Wille ist nicht zugleich der Willen zum Guten, denn ersterer wäre nur wie eine gute Tat, zweiterer wie grundsätzlich vom Guten ausgehend.

Es hat weniger auch mit moralischen Vorstellungen zu tuen, vielleicht mehr dem ersten Sinne nach, weil es davon motiviert sein mag, mal einen guten Willen zu etwas aufzubringen. Immerfort vom Willen zum Guten auszugehen, das wird sich auf Dauer nicht durch eine moralische Vorstellung aufrecht erhalten lassen. Dazu gehört ein Zweck, dem alles grundsätzlich unterstellt wird, ohne sich die Option offen zu halten, sich mal für dieses oder jenes zu entscheiden, mehr also das, wovon man an und für sich ausgeht.

Klingt alles wohl leicht und schlicht, wenn man es auf die einfachste, also nur äußerliche oder oberflächliche Art anwenden möchte. Wenn es den Grund aller Bestimmungen bilden sollen, ist es nichts leichtes oder kleines mehr und sogar etwas grundverschiedenes, da die Aufhängung einer anderen Art ist.

Im ersteren Falle reicht es, sich also durch etwas von außen motivieren zu lassen, und schon ist ein guter Wille da, wenn etwas da ist, was diesen einfach nur begünstigt. Im zweiteren Falle ist es sogar erforderlich, dass nichts da ist, was den Willen zum Guten begünstigt, denn sonst ist es kein Wille in dem esoterischen Sinne, sondern einfach nur mehr eine gute Tat und ähnliches.

Der Willen zum Gutem ist ein konstanter Spannungspunkt, der erarbeitet werden muss. Er kann keine andere Aufhängung haben, als die, bei sich selbst durch konstante Entwicklung an- und aufzusetzen, und in dem ein Spannungspunkt nach dem anderen und eine Etappe nach der anderen errungen wird.

Ein anderer Vergleich wäre, wenn ein guter Wille, wie eine Kraft wäre, der man folgt oder sich von leiten ließe, dagegen wäre der Willen zum Guten ein Transportsystem, was selbst allerlei Kräfte bewegt, welche einzeln wiederum wie eine Verpackung irgend einen Inhalt transportieren.

Devino Melchizedek

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Re: Die Strahlen und die Einweihungen

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Sep 26 2016, 01:33

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel III

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2413.html

1. Zweifach ist das Vorwärtsschreiten. Das Tor ist zurückgelassen. Das ist ein Geschehen der Vergangenheit.

Der erste Punkt, der bemerkt werden sollte, ist die Tatsache, dass wir hier die Definition eines Eingeweihten haben. Er ist einer, der in seiner zweifachen Natur (Seele und Persönlichkeit) vorwärts geht. Sein Punkt der Spannung ist nicht mehr jener der Persönlichkeit. Er hat in sich selbst zwei göttliche Aspekte verschmolzen und verbunden, und sie bilden jetzt eine integrierte Einheit. Diese Verschmelzung erzeugt ihren eigenen Spannungspunkt. Er ist vorwärts durch das Tor gegangen. Wieder ergibt sich ein Punkt der Spannung, in welchem ein Wort hervorkommt als Erwiderung auf den invokativen Ruf des neuen Eingeweihten. Ein Wort wird ihm zurückgegeben: Angenommen als eine Gruppe. Dann bewegt er sich mit der Gruppe, von der er jetzt ein anerkannter Teil ist, vorwärts. Für den Eingeweihten ist (wie ich früher zeigte) die Vergangenheit zurückgelassen: «Lass keine Erinnerung vorhanden sein»; die Gegenwart verkörpert einen Punkt der Spannung; die Zukunft zeigt von diesem Spannungspunkt aus ein Vorwärtsgehen als Ergebnis seines wirksamen Handelns. Das Tor schliesst sich hinter dem Eingeweihten, der jetzt ein angenommenes Mitglied seiner Gruppe ist und wie es der Alte Kommentar ausdrückt: «Sein Laut im Schliessen benachrichtigt die zuschauende Welt, dass der Eingeweihte an einen geheimen Ort gegangen ist und um ihn zu erreichen, im wirklichen Sinn, sie ebenfalls durch dieses Tor gehen muss». Dies übermittelt den Gedanken der individuellen Selbst-Einweihung, der sich alle unterwerfen müssen und zeigt auch das Alleinsein des Eingeweihten in seinem Vorwärtsgehen. Er versteht noch nicht alles, was seine Gruppe als Ganzes erfasst; er selbst wird nicht verstanden von denen auf der anderen Seite des Tores. Er hat schon eine ganze Weile die Gruppe, an die er jetzt angeschlossen ist, gespürt und zunehmend wird er sich ihrer geistigen Unpersönlichkeit bewusst, die ihm beinahe wie eine Form der Zurückhaltung erscheint und in keiner Weise in ihm diejenigen Elemente nährt, die der Natur der Persönlichkeit entsprechen, und deshalb leidet er. Die Zurückgelassenen, als ein Teil seines alten Lebens, verstehen seine grundsätzliche Unpersönlichkeit (auch wenn unentwickelt) in keiner Weise. Wenn er deren Einstellung bemerkt, ruft sie in ihm eine Verstimmung und ein Kritisieren hervor, das er als unrichtig erkennt; er scheint aber in diesem Stadium unfähig, es zu vermeiden, während jene, die er kritisiert, versuchen, ihn herunterzuziehen oder (wenigstens) zu erreichen, dass er sich verachtet und unbehaglich fühlt.

Zuerst nimmt er vor den Zurückgelassenen Zuflucht zu einem Sich-zurückziehen und zu viel unnötigem und beinahe aufdringlichem Schweigen. Er lernt, in das Bewusstsein seiner neuen Gruppe einzudringen und durch eifriges Bemühen deren Befähigung für geistige Unpersönlichkeit zu entwickeln. Er weiss, dass es etwas ist, das er erreichen muss - und während er es erreicht - entdeckt er, dass sich diese Unpersönlichkeit nicht auf Gleichgültigkeit oder auf Voreingenommenheit gründet, wie er gedacht hatte, sondern auf ein tiefes Verstehen, auf eine dynamische Konzentration auf den Weltdienst, auf ein Gefühl für Verhältnisse und auf eine Loslösung, die wahre Hilfe möglich machen. So sind das Tor und die Vergangenheit zurückgelassen. Der Apostel Paulus hat dieser Idee Ausdruck verliehen, indem er sagte: «Die Dinge vergessend, die hinter uns liegen, dringe vorwärts zum Preis deiner hohen Berufung in Christus.» Ich möchte euren Blick auf das Wort «Berufung» lenken.
---
Nur natürlich ist, wenn dasjenige, was über lange Zeit als wichtig galt, nun keine Unterstützung erfährt, es einem als abweisend erscheinen muss. Was da wäre die Unpersönlichkeit. Denn zu oft ist es ja nur üblich jemanden als "mein dies, mein das" zu bezeichnen und sofort per "Du" und überhaupt... Dabei ist das einzige, was im Sinne ist und angesprochen werden soll, in den meisten Fällen jedenfalls, die Persönlichkeit und sonst nichts weiter.

Wenn nun dieser Aspekt nicht mehr angesprochen wird, sondern völlig ignoriert oder jedenfalls als unwesentlich da steht, was sonst nicht wichtig genug sein konnte und war, und ja auch das war, womit andere, in der Weise angesprochen, sich umschmeicheln ließen, es doch zu einer gewissen Verwirrung führen kann, wenn man auf diesem Ohr irgendwie taub wird.

So ist dann der Umgang derer, die wert darauf legen, in der Persönlichkeit angesprochen und erreicht zu werden und jener, die mehr sich nach der Seele richten (d.h. auch, dass der Seelenstrahl über den Persönlichkeitsstrahl die Herrschaft übernimmt, bzw. letzterer schwindet und nicht mehr wichtig ist), zumindest in der Anfangsphase umständlich.

Späterhin, wenn man mehr sich von der Seele beherrschen lässt, als von allem möglichen anderen, fängt sich das wieder etwas. Denn anfangs fehlt ja die Distanz und wird mehr nur durch die Einsicht, dass Unpersönlichkeit auf dem Weg ein Erfordernis ist, mehr simuliert, doch lässt man sich ja immer noch leicht verzetteln. Später, wenn die Identifikation verlagert wurde, ist es nur ein Arbeitsmittel, dann hat man damit keine Schwierigkeiten mehr, und kann Arbeitsmittel vom Wesentlicheren unterscheiden.

An sich wandelt man im Schatten seiner Seele, bis man selbst zu dieser übergeht und zu dieser geworden ist. Dabei ist die Seele nicht der Schatten, sondern die Persönlichkeit, welche auf der Seele lastet und diese wiederum auf jener. Während die Persönlichkeit diese (die Seele) jedoch als Fordernd und daher im negativen Aspekt erfährt, dieses jedoch selbst so lange ist, bis es nicht mehr besteht und aufgehoben wurde, zählt für einen mehr die Mehrheit dessen, worin man ist und dieses obsiegt in gewisser Weise.

Denn das Tor ist entweder vor einem, oder hinter einem. So wirkt sich auch das, was an der Schwelle ist auf einen aus, es stößt einen fort, oder es zieht einen an, abhängig davon, womit man geladen ist.

Die Gruppe (eine Gruppe aus Seelen bestehend), ist auf anderes aus, als die Dinge, die der Persönlichkeit entsprechen. Daher rühren auch viele Missverständnisse, warum nun etwas so und nicht anders gehandhabt wird, von dem man meinte, es müsse so oder so sein, ehe man selbst damit in Berührung gekommen ist. Und das, was einen dann weiter gehen lässt, statt sich in irgend welchen Selbstzweifeln zu verlieren, ist eine neu gefundene geistige Berufung. Die in der Verschmelzung der Seele und Persönlichkeit sich eröffnet, so dass dieses das neu entstandene Licht ist, worin man nicht mehr im Schatten seiner Seele wandelt, sondern sich der Zweck findet, der von beiden als Einheit fortan weiter geführt wird.


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Kaltes, klares Licht - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Sep 27 2016, 01:50

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel III

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2414.html

Der Gebrauch der Worte «klares, kaltes Licht» ist tief symbolisch. Die Klarheit dieses Lichts zeigt die Funktion der Seele an, da ihr grosses Licht den Eingeweihten befähigt, Licht zu sehen. Die Kälte dieses Lichts bezieht sich auf das Licht der Substanz, welches nicht zur Glut erwärmt werden kann durch einen Wunsch oder durch glühende Leidenschaft, sondern jetzt und weiterhin nur noch auf das Licht der Seele reagiert. Es steht deshalb allem, was begrenzt und hindert, kalt gegenüber. Dieser Zustand des Persönlichkeitsbewusstseins muss im Mittelpunkt des menschlichen Seins erkannt werden; dort vereinigen sich das klare Licht der Seele und das kalte Licht der Persönlichkeit im tiefsten bewussten Punkt der Natur des Jüngers, am äussersten Punkt der Zurückziehung (wofür alle Konzentrationsübungen und Meditationsvorgänge eine wissenschaftliche Vorbereitung waren). Dann kann durch die erzeugte Spannung der invokative Ruf mit Macht und Wirksamkeit hinausgehen. Das gleiche gilt für des Jüngers Gruppe wie für irgendeine andere Gruppe wahrer und selbstloser Aspiranten. Es kann im Leben der Gruppe ein Moment kommen, wo das vereinigte kalte Licht der mitwirkenden Persönlichkeiten und das klare Licht ihrer Seelen so funktionieren können, dass der vereinigte invokative Ruf eine Erwiderung hervorrufen wird. Dieser Ausruf wird immer das selbstlose Dienen der Gruppe betreffen - einen Dienst, welchen sie nach dem Plan der Menschheit zu erweisen sucht.
---
Das Licht scheint im eigentlichen Sinne nicht auf etwas, damit es erkannt wird, sondern das Licht ist die Grundlage, welches da ist, worauf etwas seinen Schatten wirft und anhand dessen erkannt wird.

Denn ganz klar, wie schon erwähnt, dass man es kaum je mit den Dingen an sich selbst ohne weiteres zu tuen bekommt, sondern mehr nur eine Ableitung davon hat, sei es im physischen als Erscheinungsform, im Astralen als Emotion, im Mentalen als Gedankenstoff, so auf der Ebene der Kraft, als in Kraft gehüllte Qualität. Womit man erstmals überhaupt mehr mit den Dingen zu tuen bekommt, im Sinne der Kraftart, worin doch mehr eingehüllt ist, von der Substanz der Dinge, als es in der Emotion oder anderen Dingen angetroffen werden kann.

So ist es meistens ja nur die Ableitung oder eben eine Reflexionsfläche, auf der etwas nach irgend einer Art von Beschaffenheit erkannt werden kann.

Daher ist das klare Licht der Seele die Art, die als Grundlage dient, wo etwas darüber gelegtes, erkannt wird, von dem, was kalt bleibt, daher, dass es sich davon nicht beeindrucken lässt. Sonst wäre es zu leicht eine Voreingenommenheit und daher aber würde ein Mittel abgehen, mit welchem sich arbeiten ließe, da es selbst Anteil nehmen wollte. Was letztlich bedeutet, auf irgend einen Gewinn, welcher subtiler Art auch immer, darin und dahingehend aus zu sein.

Wie Oben so Unten, wie im Großen so im Kleinen. Im Grunde findet sich daher auch von den geistigen Ebenen her ein Abdruck in irgend einer anderen Form. So dass auch ein Jünger eine Gruppe hat, nicht nur als Seelengruppe, derer er zugehört, sondern auch sehr häufig dann im Äußeren. Es kann vielleicht das Arbeitsumfeld auch sein oder anderweitiges, worin sich die Kräfte dann weiter verteilen, wie sie im größeren vorhanden sind oder vom Höheren her ausgehen. Vielleicht ist dieses auch alles nur subjektiv, ohne dass man es überhaupt im äußeren auf etwas bestimmtes hinleiten kann oder auch ebendrum auf alles, was einen umgibt.

Denn meistens ist man ein Mittler, zwischen verschiedenen Ebenen, als auch schon dahingehend, dass der Mensch als Mittler zwischen dem Seelenreich und dem Tierreich agiert. Man braucht schlichtweg ein Umfeld, allein schon dahingehend, dass die Seele an sich immer Gruppe bedeutet. Denn wie Christus Jesus schon sagte, wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, so bin ich unter ihnen, so ist es allein dahingehend schon, dass die Seele nicht nur eine Inkarnation irgendwo hatte, sondern oft genug zugleich auch mehrere Unterhält, und so auch durch diese oder jene und das eine oder andere wo die Möglichkeit auch nur besteht, bearbeitet. Und es finden sich für gewöhnlich nicht zu viele, sondern eher zu wenige wirklich tragfähige Hände, derer sich die Seele als Mittel verlässlich bedienen kann...


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Die Energie der Reinigung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Okt 07 2016, 00:41

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel III

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2416.html

1. Die Energie der Reinigung: Das ist die Macht, die dem manifestierten Universum innewohnt, die allmählich und beständig den Substanz-Aspekt dem Geistigen anpasst, durch einen Vorgang, den wir in Beziehung zur Menschheit Reinigung nennen. Es umfasst die Ausscheidung von allem, was die volle Ausdrucksmöglichkeit der Gottnatur und der innewohnenden unentwickelten Fähigkeiten hindert. Dies erfordert ein Zurücklassen - von Stadium zu Stadium, von Zyklus zu Zyklus, von Leben zu Leben, und von Ebene zu Ebene - jeder Neigung in der Formnatur, welche die Herrlichkeit Gottes verschleiert oder verbirgt. Es ist im wesentlichen die Energie, die das Gute an die Stelle des Bösen setzt. Das menschliche Denken hat dieses Konzept so erniedrigt, dass Reinigung hauptsächlich auf physische Erscheinungen, das Leben auf der physischen Ebene und auf einen selbstsüchtigen Idealismus bezogen wird, der sich bestenfalls auf den Gedanken der sanitären Sorge um die Substanz gründet. Ein erzwungenes Zölibat und ein starrer Vegetarismus sind bekannte Beispiele dafür; diese physischen Disziplinen wurden an die Stelle der emotionellen Liebesfähigkeit, der mentalen Klarheit und der intuitionellen Erleuchtung gesetzt, und die Gedanken der Aspiranten konzentrierten sich hinunter zur Materie und nicht aufwärts zum Licht.
---
Wer vom Bösen überzeugt ist, ist sich selbst böse. Nicht das es nicht Böses als solches gäbe, doch gibt es das nur, in der Begrenzung des Göttlichen und als Begrenzung dessen, woran der Glaube haftet. Glaubte man daran, dann weil man selbst an Begrenzung glaubt.

Böses als Universell oder Kosmisch übergreifend, gibt es nicht.

Die hauptsächliche Schwierigkeit liegt darin, sich einzubilden durch Nichtiges oder Oberflächliches tuen, etwas vom Höheren zu erringen, was nichts mit nichtigem oder oberflächlichem Tuen zu tuen hat. Denn dann wäre das, was sich diesem stellet, statt es aus sich heraus wegleugnen zu wollen, durch irgend welches Getue, weit ehrlicher mit sich, damit auch vollständiger, selbst wenn es unvollkommen ist, als was vollkommen täte, aber unter Verleugnung sämtlicher Dinge, die es nicht wahr haben will als zu sich in irgend einer Form gehörig, obwohl doch Ursache davon (statt daran zu arbeiten, diese Ursachen aufzuheben).

Es ist völliger Quatsch zu meinen durch irgend welche Äußerlichkeit oder nur auf sich persönlich bezogen, sich damit als dem Göttlichen begünstigt darbieten zu können, in den Dingen, die für das Göttliche überhaupt keine Bewandtnis haben oder existieren. Wie sollte es mit diesem als Mittel also dann möglich sein?

Gerade durch das Augenmerk auf derlei Dinge, erzeugt man den einzigen sinnlos Frevel, den es überhaupt gibt. Und darüber hinaus? Darüber hinaus interessiert dieses niemanden schlichtweg. Ist man nun vom Bösen umgeben, oder von Unwissenheit? Was ist denn das größere relevante und wesentliche Thema, von welchem man umgeben wird (wenn man die Mehrheit aller Menschen um sich betrachtete), und wenn man sich in seinem Umfelde nun umschaute?

Denn was hat denn formelle Wahrheit schon für eine Bedeutung? Es geht ja nicht über eine mathematische Gleichung hinaus. Und was bedeutet eine mathematische Gleichung? Nun, dass man ggf. rechnen kann.

Auf einer Ebene der Substanz, ist es nochmal was anderes, was eine Gleichung ist, als die, bloß einen formellen Schluss ziehende. Auf einer Ebene universeller Gleichungen, erklärt es womöglich alle Dinge dem Zusammenhang nach. Auf kosmischer Ebene ist eine Gleichung vielleicht alles, was sich bemessen ließe.

Letztlich, das Böse ist ein Abbild der Verleugnung Gottes. Eine Art Archetyp, der über das hinaus gelangt ist, was seinem Reifegrad entsprach, im meinen, etwas absolutes erreichen zu können, ohne dass das Göttliche es selbst ist. Auf diesem Archetypus ließe sich, wenn hinreichend Glaube daran haftet, einige Magie betreiben, doch ist dieses nur so lange möglich, wie irgend ein Glaube daran haftet, jedoch nicht aus sich heraus und von irgend einer Dauer (mehr der Astralebene zugehörig in vieler Hinsicht, darüber hinaus aber nur von geringer Substanz und eben dort auch am wirksamsten). Denn sicherlich ist das Böse nicht auf einer Ebene mit dem Göttlichen, sondern immer nur in einer Begrenzung zu suchen und zu finden. Denn nichts absolut Göttliches kann auch nur in irgend einer Weise vom Bösen bedroht sein, ja selbst schon auf höheren Mentalebenen ließe sich dieses in der Form nicht mehr antreffen! Es ist stets der Blick nach unten, nicht nach oben, nach tiefergehend symbolischer Bedeutung!

Es reicht bereits aus, im wesentlichen, wenn man es alles nicht all zu ernst nimmt, um aus dem zu treten, was in dieser, einer begrenzten Hinsicht alles als absolut ernst nimmt.. und sehr viel mehr auch nicht, was die heutige Relevanz anbeträfe...

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Gruppenpersönlichkeit und Charakterbildung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Okt 18 2016, 02:25

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel IV

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2418.html

Ein sehr flüchtiges Lesen der Regel führt zur Vermutung, dass einer der wichtigsten Hinweise die Wirkung auf das Gruppenleben und die Ausstrahlung auf den Einzelnen in der Gruppe betrifft. «Lass die Gruppe sehen, dass alle achtzehn Feuer niederbrennen und dass die geringeren Leben zum Reservoir des Lebens zurückkehren.» Diese Worte befassen sich mit der Gruppenpersönlichkeit, die von den Persönlichkeiten aller ihrer Mitglieder gebildet wird. Erinnert euch daran, dass eine Gruppe in sich selbst eine Einheit ist, die Form, Substanz, Seele und Zweck oder Ziel hat und dass keiner in der Gruppe besser oder grösser oder mehr entwickelt ist als die Gesamtheit der Gruppenleben, welche die Gruppe bilden. Obwohl Einzelne, die auf verschiedenen Punkten der Entwicklung stehen, die Gruppe bilden, ist keiner auf der evolutionären Leiter unter der Stufe der Jünger oder Eingeweihten. Der Ashram eines Meisters umfasst Jünger und Eingeweihte aller Grade, aber keinen Jünger auf dem Probepfad. Niemand unter dem Rang des Jüngers - angenommen und verpflichtet - wird zugelassen. Das ist eine der ersten Regeln, die einem angenommenen Jünger bei der Zulassung zum Ashram gegeben werden. Von diesem Gesichtspunkt aus sollten wir sie jetzt betrachten.

Die drei Regeln, die wir früher behandelt haben, sind ihrer Natur nach allgemein und beziehen sich auf gewisse umfangreiche Themen oder verlangte Hypothesen, welche das Bewusstsein des Jüngers in der Zukunft regieren müssen. Mit dieser speziellen Regel treten wir in den Bereich des Spezifischen ein und es werden uns gewisse «absichtliche» Tätigkeiten vorgelegt, welche des Jüngers Leben jetzt regieren müssen, da er ein wesentlicher Teil des Ashrams ist. Seine Aufgabe ist es, sein Leben so einzurichten, dass es den Zweck der Gruppe fördert, die Stärke der Gruppe steigert, alles auszuscheiden, was die Brauchbarkeit der Gruppe hindern könnte und das Ziel näher bringt, wofür die Gruppe gebildet wurde - das Ausführen der Pläne des Meisters. Es war des Jüngers innewohnende, instinktive und individuelle Erwiderung auf dieses Strahlenziel und sein Bemühen, seine Persönlichkeit der schwach verspürten Seelenhingabe unterzuordnen, welche den Meister überhaupt dazu führte, ihn anzuerkennen und ihn in seinen Ashram einzugliedern. Im Moment, da dies geschah, kam der Jünger nicht nur unter eine zunehmende Stosskraft der egoischen Kraft und egoischer impulsiver Absicht (diese Worte in ihrem okkulten Sinn gebrauchend), sondern die Gruppenausstrahlung fing an, ihr wohltätiges Werk auf ihn auszuüben. Die magnetische «Ziehkraft», die ihn bis jetzt vorwärts führte, ist jetzt durch eine strahlend anregende Wirksamkeit ersetzt; dies bewirkt in ihm grosse Umwandlungen und erzeugt ausscheidende und ersetzende Resultate. Die Wirkung des Lebens des Ashrams kann, die ihn bildende Gruppe betreffend und abgesehen von des Meisters Eigener Macht, wie folgt beschrieben werden:

1. Das Leben der Persönlichkeit wird mehr und mehr geschwächt und ihre Gewalt über die Seele wird deutlich gelockert. Die Seele fängt an, im eigentlichen Sinn zu herrschen.

2. Die Notwendigkeit zu inkarnieren nimmt merklich ab, und das Leben in den drei Welten menschlicher Manifestation wird unnötig. Alle Lektionen wurden gelernt und das Ziel der Seele wurde erreicht.

3. Der Wille der Monade wird spürbar; der Willensaspekt vereinigt sich mit dem Liebeaspekt und macht den Intelligenzaspekt fruchtbar und wirksam für das Durchsetzen des göttlichen Zwecks, der für den Jünger durch den Ashram konzentriert wird.

4. Die Zwecke von Zeit und Raum, von Ereignissen und Erweiterungen, von Materie und Bewusstsein wurden erreicht und werden schliesslich durch etwas ersetzt, wofür wir bis jetzt noch kein Wort und von dem wir keinen Begriff haben. Es ist das, was nach der dritten Einweihung anfängt sich auszudrücken, wenn der Vateraspekt «ins Blickfeld» kommt. (Ich weiss nicht, wie ich es anders sagen könnte).

5. Das Ganze wird als von grösserer Wichtigkeit gesehen werden als der Teil und nicht als ein Traum, eine Vision, eine Theorie, ein Vorgang des Wunschdenkens, eine Hypothese oder ein Drängen. Es wird als eine innere Notwendigkeit und als unvermeidlich erkannt werden. Es bedeutet Tod, aber Tod als Schönheit, als Freude, als Geist in Tätigkeit, als Vollendung alles Guten.
---
Es ist ein Erfordernis, dass man mit dem, was durch eine Gruppe gegeben ist, mehr als nur sorgsam umzugehen hat, weil es das umfasst, was die gesamte Gruppe hervorgebracht und aufgebracht hat.

Die Persönlichen Dinge sind hinten an zu stellen, aber nicht in der Weise, dass man sich um diese nur wenig kümmern bräuchte, sondern umgekehrt, dass man sich um diese soweit kümmert, dass sie in der Gruppe gar nicht mehr Bedeutung haben. Andernfalls wird es immer ein Störfaktor sein, der auf einem oder allen anderen daher lastet und an der Gruppenarbeit dann unnötigenfalls hindert!

Sonst ist es besser, sich von Gruppenarbeit fern zu halten, wenn man diese nicht unterstützten kann oder möchte, dann sollte man diese nicht behindern. Denn es sind solche Tätigkeiten, die für gewöhnlich von einem einzelnen nicht erbracht werden können. Sei es in Form von Mitteln, die dazu nicht zulangen, oder sei es in Form der Möglichkeiten, die aus einer Konstellation und dem Zusammenwirken gegeben sind.

Die Gefahren sind durchaus real und durch die Summe der Gruppe verstärkt. Ein Beispiel wäre in der Hinsicht gegeben, wenn man sich auf jemand konzentriert und ihm schaden möchte, bewusst oder unbewusst, oder eben aus persönlichen oder selbstsüchtigen Motiven, sei es nun persönliche Verärgerung (zumeist, weil irgend welche persönlichen Ziele nicht befriedigt wurden), und angenommen man bewegt sich im Gruppenbereich, dann ist es nicht die Persönliche Unzulänglichkeit, die das Problem darstellt, sondern die Macht der Gruppe, die eine ganz andere Wirksamkeit hervorruft, weil es sich aus der Summe aller Gruppenstärken bildet.

So würde es dazu führen, dass man ggf. auch das, was ein anderer eigentlich in die Gruppe einbringt, gegen diesen richten würde. Daher ist es wohl nur verständlich, dass es nur angenommenen Jüngern vorbehalten bleiben muss.

Denn auch jeder stimulierte negative Anteil, wird schnell verstärkt. Und es wäre vergleichbar mit dem, dass wenn man sich auf irgend einen Schwachpunkt nun, welchen man aus Gruppennähe ausmacht und überhaupt vermittelst der Gruppe an diesen Punkt überhaupt erst kommt (an der Stelle ansetzen zu können), und auch mit den Mitteln der Gruppe, und man konzentriert sich fortwährend darauf (nicht nur in dem man sich kurz etwas anschaut, was man selbstredend dann abzuarbeiten hat), dann ist es nicht im geringsten irgend eine persönliche Stärke (was auch immer in der Einbildung dann sei), sondern vergleichbar dem, dass man fortwährend eine ganze kollektive Strömung nun darauf richtete.

Und genau deswegen ist es sehr elementar, an persönlichen Unzulänglichkeiten und an der Charakterbildung zu arbeiten, damit aufgrund dessen nicht fortwährend eine Gefährdung für andere ausgeht, bei all dem, was ohnehin schon heikel genug als solches ist, weil es nahe stets dem ist, was als die Dinge an sich selbst bezeichnet.

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Loslösung, durch vollendeten Gebrauch - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Okt 19 2016, 01:30

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel IV

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2419.html

Der erste Satz dieser Regel bezieht sich auf das Loslösen - das Loslösen der Seele vom Körper oder das Einführen jener Tätigkeiten, welche das zustande bringen, was in der Bibel «der zweite Tod» genannt wird. Es ist nicht das Loslösen wie es der Aspirant übt. Es ist ein wissenschaftliches Brechen aller Verbindungsglieder und das Beenden (durch vollendeten Gebrauch) aller Kontakte, welche jetzt als gegen die Befreiung wirkend gesehen werden. Es ist in Wirklichkeit eine wissenschaftliche Beendigung des Karmas. Es ist individuelles und nationales Karma, welches den Menschen in einen physischen Körper zurückbringt und ihn mit den Qualitäten und Aspekten der Substanz bekleidet. Das muss aufhören, solange er ein Mitglied in eines Meisters Ashram ist und sich auf den Triumph der vierten Einweihung vorbereitet. Das wird durch die automatische, unaufhörliche und bedingungslose Erfüllung der Pflicht, vom Gesichtspunkt des erkannten Dienstes aus, herbeigeführt.

Man könnte sagen, dass ein intelligentes Verstehen dieses Satzes zu jenen Handlungen führen wird, welche «den Tod, die Zerstreuung und die endgültige Auflösung der Persönlichkeit durch das Beendigen des Karmas erzeugen». Man muss sich daran erinnern, dass ein Meister überhaupt keine Persönlichkeit hat. Seine göttliche Natur ist alles, was er hat. Die Form, durch die er wirkt (wenn er durch ein physisches Vehikel wirkt und in ihm lebt), ist eine erschaffene Figur, das Erzeugnis eines konzentrierten Willens und der schöpferischen Einbildungskraft; es ist nicht das Erzeugnis des Verlangens wie im Fall eines Menschen. Das ist ein wichtiger Unterschied, der sorgfältiges Nachdenken rechtfertigt. Die geringeren Leben (die vom Mond regiert werden) wurden zerstreut. Sie antworten nicht mehr auf den uralten Ruf der reinkarnierenden Seele, die immer wieder die Leben in sich sammelte, die sie in der Vergangenheit durch ihre Qualität berührte und färbte. Wenn die vierte Einweihung angenommen wird, existieren die Seele und der Kausalkörper nicht mehr. Was übrig bleibt ist die Monade und der Faden, die Antahkarana, den sie durch die Zeitalter hindurch aus ihrem eigenen Leben und Bewusstsein gesponnen hat und den sie beliebig auf der physischen Ebene konzentrieren kann, wo sie für alles, was der Meister nötig hat, einen Körper aus reiner Substanz und strahlendem Licht erschaffen kann. Das wird ein vollkommener Körper sein, der dem Bedürfnis, dem Plan und dem Zweck des Meisters völlig angepasst sein wird. Keine der geringeren Leben (wie wir diesen Ausdruck verstehen) bilden einen Teil davon, denn diese können nur durch Begehren aufgeboten werden. Im Meister ist kein Begehren übriggeblieben, und das ist der Gedanke, der dem Jünger vorschwebt, wenn er anfängt, die Bedeutung der vierten Regel zu meistern.
---
Vieles kann nur und manches muss sogar nur symbolisch ausgesprochen sein, denn es soll sogar alles auf seiner Ebene verbleiben, wo es nach seiner Weise hingehört, bis die Loslösung vollbracht wurde durch den vollendeten Gebrauch.

Und das, was anfangs auf einer Stufe aufgebracht wurde, um sich zu befreien, ist auf der anderen Stufe eben das, was an die vorhergehende Ebene noch bindet und den weiteren Fortschritt hemmt, da es ebenfalls dann gelöst werden darf. So wird das, was selbst der Befreiung diente zu dem, was zurück hält und alsdann gegen die Befreiung wirkt.

Man kann nicht befreit werden, wenn man noch den Gewinn in den Dingen sucht, die zu einer entsprechenden Ebene gehören. Dieses ist es ja, was den Namen Karma trägt, weil es dazu beiträgt, zu erlernen, dass man diese Dinge auch nicht möchte, weil sie nicht zu dem führen, was man sich davon verspricht. Nur ohne die Einsicht, hat es keinen Zweck ja auch etwas zu wollen (im Sinne des Begehrens) um es dann nicht zu wollen (zu hassen), und doch nicht bereit zu sein, davon abzulassen. Bis dieses einem die notwendigen Lektionen zugeführt hat, die letztlich soweit überzeugen, dass man es tatsächlich nicht benötigt, und damit besser dran ist.

Auch ist alles sich-toll-fühlen, immer dadurch bedingt, dass etwas auf der anderen Seite das Gegenteil erfährt, und vieles ist nur in dieser Weise möglich. Ebenso das etwas Gleichgesinntes oben oder unten ist. Sogar selbst das Dienen, ist durch ein bestimmtes Erleiden erst bedingt, eben z.B. dadurch, dass etwas auf der andere Ebene sich als toll erfahren kann (was letztlich immer ein deutliches Zeichen von Persönlichkeit bloß ist, und eine Erniedrigung oder ein zurückstecken der Seele meist bedeutet) oder sonstwie ungerecht wider den Dienenden verfahren wird, nur dass letztlich nicht der Sich-toll-Fühlende, sondern der Dienende die Oberhand erhält, spätestens wenn er sein Werk vollbracht hat. Denn es ist weitreichender und stets umfassender, da es im Gegensatz alle negativen Seiten und Aspekte einbezieht, denn der Lohn ist nicht bereits verwirkt, wie es im anderen Falle meist ist, da der volle Lohn bereits empfangen wurde durch die Taten.

Nur nutzt es herzlich wenig, wenn man anfinge etwas zu verleugnen, denn mehr als Selbsttäuschung kann daraus nicht werden. Ein Meister ist dadurch ohne Persönlichkeit, weil er keinerlei Begehren an den Dingen der Art und Weise nach hat. Ein Unterdrücken ist da schlechter noch, als ein Erfahren und ein gewisses Ausleben dessen, bis es in vollem Umfang als für einen unbedeutenden verworfen wird, da das Augenmerk in voller Entschlossenheit auf anderen Dingen ruht, die einem eben so viel bedeuten, wie vordem die persönlichen Dinge. Daher seid heiß oder kalt, aber nicht lau.

Alles wird dann nach und nach zu einer andere Bestimmung sich erheben und geführt, und auf je natürlichere Weise, desto weniger Konflikte können dann überhaupt noch entstehen und desto weniger wird man durch das, was noch auf der vorherigen Ebene (selbst wenn es in erlösender Weise half) zurückhält. Es nutzt also auch nichts, sich in anderen Dingen zu wähnen, als man nun wahrlich ist. Denn früher oder später, wird das Karma oder das Begehren, wenn es einen ruft, dazu führen, dass das, was diesem gleicht, darauf antworten wird. Und so ist auch die Loslösung das versiegen des Rufs nach den Dingen die durch allerlei Verlangen herrühren und das obsiegen dessen, was die Pflicht und den Dienst bereit ist vollständig zu vollbringen. Ganz unabhängig aller Dinge außer und um einen herum und aus eigenster Veranlagung...

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Lernen hört nie auf - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Okt 30 2016, 01:56

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel IV

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2420.html

Vom Gesichtspunkt des Willens oder des Vaters aus sind diese Erscheinungen in der Zeit und durch den Raum ein solch kleiner Teil der Erfahrung der lebendigen Wesenseinheit, deren Leben auf anderen Ebenen als den physischen, emotionellen oder mentalen gelebt wird, dass sie als kein Leben betrachtet werden. Um dies zu verstehen, möchte ich euch wieder daran erinnern, dass wir versuchen müssen, die Gesamtheit im Licht des Teiles, den Makrokosmos im Licht des Mikrokosmos zu verstehen. Das ist keine leichte Aufgabe und ist notwendigerweise äusserst begrenzt.

Der Jünger weiss, oder ist dabei zu lernen, dass er nicht dies oder das ist, sondern das Leben Selbst. Er ist nicht der physische Körper oder seine emotionelle Natur; er ist letztlich nicht das Denkvermögen oder das, womit er weiss. Er lernt, dass auch das überstiegen und ersetzt werden muss durch intelligente Liebe (nur wahrhaft möglich, nachdem das Denkvermögen entwickelt wurde) und er fängt an, sich selbst als Seele zu erkennen. Später kommt dann der schreckliche «Moment in der Zeit», wo er, im Raum hängend, entdeckt, dass er nicht die Seele ist. Was ist er dann? Ein Punkt göttlichen, dynamischen Willens, in der Seele konzentriert, der durch den Gebrauch der Form die Wahrnehmung des Seins erreicht. Er ist Wille, der Beherrscher der Zeit und in der Zeit der Organisator des Raumes. Er tut das aber immer mit dem Vorbehalt, dass Zeit und Raum die «göttlichen Spielzeuge» sind und beliebig gebraucht oder nicht gebraucht werden können.

Wir können die letzten zwei Sätze dieser vierten Regel wie folgt umschreiben: Die Evokation des Willens umschliesst Identität mit dem grösseren Zweck. Der kleine Wille der kleinen Leben muss im grösseren Willen des Ganzen oder des Einen aufgehen. Der individuelle Zweck muss sich mit dem Gruppenzweck identifizieren, was so viel vom Zweck des Ganzen oder des Einen Lebens ist, als das kleine Leben zu jedem gegebenen Punkt in Zeit und Raum erfassen kann. In diesem Sinn ist, esoterisch verstanden, die Zeit ein Geschehen, was die Philosophie jetzt, indem sie nach einem Ausdruck des eingeweihten Bewusstseins tastet, hervorhebt.
---
Wenn man einmal die Erfahrung gemacht hat, dass man des Nachts ebenso aktiv ist, wie des Tags, denn die Seele schläft nicht, dann weiß man, dass die fehlende Erinnerung über die Aktivitäten der Nacht daher rühren, dass die Ebenen teilweise einer anderen Natur sind.

Dadurch kann die Erfahrung nicht richtig transportiert und übersetzt werden in das, was keine Schnittmenge zum anderen bildet. So dass selbst wenn man aus diesem Zustand jener Ebene oder Welt hinaus direkt in den physischen Leib hinein ginge, diese Erinnerungen nicht von Dauer wären und nach und nach wie ein Traum bloß erscheinen und verblassen würden.

Während man also das Jenseitige für genauso lebendig erfährt und Dinge tut, für die es keine Worte gibt, weil es allein schon anderen Gesetzen folgt, so ist dort eher dieses Leben hier ebenso nur ein Traum und meist nicht so wesentlich für jenes, wie es jenes für diesseits ist, wodurch es daher schnell als Erinnerungen aus bloßen Träumen abgelegt wird.

Da das Ablegen jedoch in einer Ebene erfolgt, die jener gänzlich anders ist, verblasst und entschwindet es von daher, als wäre es nicht gewesen, weil die Information nicht gespeichert werden kann, da es vom Wesen her nicht jenen Dingen, wie sie an sich selbst sind, entspricht.

Im Grunde ist alles Lernen nur Vorbedingung für all das Lernen was folgt, es ist ein kleines Abbild und Fragment, von jenem, was darauf aufbauend noch kommen wird. So wie das, was kommen wird, ebenso nur als ein Teil dessen zählt, was ebenso darauf aufbaut.

So kommts, dass sich die Identität ebenso von dem, wofür sich etwas halten mag, hin zu dem wechselt, was noch unerkannt und unbekannt sein mag, und das Vorgegangene nichts weiter als ein Traum irgendwann entschwindet. Als wäre es nicht gewesen, wenn denn es nicht dazu führt, dass das aufbauend herbeigeführt wird, was sonst nicht wäre...


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Selbstüberwindung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Okt 31 2016, 02:41

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel VII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2425.html

Das Ziel aller Schulung, die dem Jünger gegeben wird, ist das Verschieben seines bewussten Wahrnehmens vom Punkt wo er ist zu Stufen, die höher sind als jene in den drei Welten der tatsächlichen menschlichen Evolution. Die Absicht besteht darin, ihn zu lehren, auf jenen Ebenen bewussten Kontaktes zu funktionieren, die bis jetzt so subjektiv sind, dass er sie nur als theoretisch-existierend annimmt. Der geschulte Eingeweihte weiss, dass sie seine natürliche Heimat werden müssen und dass er schliesslich die gewöhnlichen, normalen menschlichen Erfahrungen zu den drei Welten des Alltags verbannen muss. Diese werden mit der Zeit die Welten, die unter der Bewusstseinsschwelle existieren; sie sind ins Gebiet des Unterbewusstseins verbannt - bewusst wiederzuerlangen, wenn für das rechte Dienen an der Menschheit benötigt - aber so weit unter der Schwelle des Bewusstseins wie die gewöhnlichen emotionellen Reaktionen des Durchschnittsmenschen es sind. Diese sind immer zurückzugewinnen (wie die moderne Psychoanalyse demonstriert hat) und können fähig werden, sich auszudrücken und sich in bestimmende Begriffe zu formulieren und so mentales Wahrnehmen aktivieren, wenn es als wichtig genug erachtet wird. Immerhin sollte man sich vor Augen halten, dass der grössere Teil des emotionellen Lebens des Jüngers zunehmend unterbewusst werden muss, gerade so, wie das Leben der physischen Ebene des normalen gesunden Menschen völlig automatisch und daher unterbewusst ist. Wenn der Jünger sich bemüht hat, sein Bewusstsein zu erweitern; wenn er gelernt hat, sein Bewusstsein in der Geistigen Triade zu stabilisieren, wird er ein Teil eines grossen beständigen hierarchischen Bemühens, das aufwärts strebt gegen den «Ort des Klaren Elektrischen Lichts», zu welchem das klare, kalte Licht der Vernunft der erste Schlüssel zur ersten Türe ist.
---
Es gibt so viel außerhalb von sich gar nicht zu überwinden, denn es zeigt einem bloß auf, woran man ist. Es braucht nichts verändert werden, es wird verschwinden für einen und außerhalb der Wahrnehmung liegen, wenn man selbst darin nichts hineingelegt oder investiert hat.

Daher liegt viel mehr an der Selbstüberwindung, denn sofern alle alles zurückzögen und sich mehr auf Selbstbesinnung bedacht wären, kann es außerhalb ihrer Selbst keinerlei Schwierigkeiten mehr für sie geben.

Und ist es nicht wesentlich einfacher, in sich einen Konflikt zu lösen, als nebst dem, was ja ohnehin passieren muss, im äußeren noch allerlei aufzuarbeiten, nur um allerlei äußerer Effekte willen?

Vieles hat eine niedere und eine höhere Entsprechung. Vom Prinzip her hat es Ähnlichkeiten, und so ist das eine Entwickelte auch dann das, was dem anderen behilflich ist oder diesem vorher nur als Abbild sich annäherte.

Als Beispiel das Herz. Nimmt man es nur als das, was in der Bibel heißt, es ist verführerisch, und legte lauter bestimmte Emotionen hinein, dann entspräche es dem Zentrum des Sakralen. Gut beladen, eignet es sich gut zum Ficken, aber mehr auch nicht, damit es nebst Reibung zur Gewinnung von Hitze noch weitere Effekte dabei gibt, damit's Geschäft weniger schnell langweilte.

Nimmt man die nächsthöhere Entsprechung, ist es das Zentrum der "Empfindsamen Gerechtigkeit", es unterteilt nicht zwischen sich selber und anderen (eben daher die vollständige Gerechtigkeit), sondern es empfindet die Dinge im wesentlichen wie sie sind. Nicht im Sinne der Beurteilung, sondern im Sinne dessen, was sich gleich ist.

Die nächste Entsprechung wäre die, dass es die Verbindung und der Kontakt zu allem Leben ist. Es wird aber so sein, wenn man komplett seine Identität als ein Reich hat, die Persönlichkeit also gänzlich geopfert ist und nur das abbildet, was einem gesamten Reich entspricht. Dann ist es im eigentlichen Sinne kein Zentrum für einen, was sich auf ein Organ bezieht, ja schon im vorhergehenden Stadium nicht mehr. Es ist dann mehr das Leben selbst nur noch.

Man kann nicht alles haben, sondern sollte sich des Stadiums besinnen und dessen, welches man nun anstrebt oder für wichtiger erachtet.. denn ist das nächste Stadium erreicht und man darin eingegangen, wird man weitestgehend vergeblich nach der Aktivität des vorhergehenden suchen, da es sich in einer anderen Spiralwindung befinden wird...

Devino Melchizedek

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Gliederkette - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Nov 01 2016, 01:53

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel VI

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2425.html

Die Hierarchie ist angerufen worden und ihre Mitglieder sind bereit für eine grosse «Tat der Evokation», der Erwiderung auf den invokativen Laut der Menschheit und für eine deutliche (obwohl verhältnismässig zeitweilige) «Tat der Orientierung». Das wird die Hierarchie veranlassen, sich aus freiem Willen einer neuen und intimeren Verbindung mit der Menschheit zuzuwenden. Diese Zeit der Orientierung wird enden, wenn eine mächtige, irdische Hierarchie tatsächlich, äusserlich und in Wirklichkeit die Erde in Schwung bringen wird, die in allen Naturreichen wirken und auf diese Weise (in Wirklichkeit) den göttlichen Plan zum Ausdruck bringen wird. Dieser Plan wird durch die Vermittlung der Älteren Mitglieder der Hierarchie erfüllt, welche die «Lichter, die den Willen Gottes ausführen», anrufen; sie selbst werden von den Lichtträgern, den Meistern, angerufen; diese hinwieder werden von den Aspiranten und den Jüngern der Welt angerufen. Auf diese Weise wird die Kette der Hierarchie nur eine lebenswichtige Verbindungslinie, an der die Liebe und das Leben Gottes von ihm zu uns und von uns zu ihm entlanglaufen.
---
So heißt es doch auch in der Bibel schon, "und das Zelt Gottes, wird unter den Menschen weilen". Was könnte es besseres geben für die gesamte Menschheit und das Heil der Erde, wenn die Führungseliten der Leitung von Oben die Führung übergäbe?

Denn es heißt ebenso in der Bibel, "dass der Mensch über den Menschen zu seinem und des anderen Schaden regierte". Dabei könnte vieles bereits erreicht sein, wenn man nun auf das Höhere, als auf das eigene allein, im Sinne des Dünkels in irgend einer Weise, sich stützte.

Dabei gibt es immer wieder Glieder in der mehr oder weniger langen Kette zum Geist'gen hin. Wenn es nun selber nicht gelänge eine höhere Verbindung aufzubauen, oder aufrecht erhalten zu können, dann gibt es gewiss Glieder, die es könnten, wenn man es ihnen verstaten würde.

Denn gewiss ist auch, dass manche sich gar nicht darum reißen würden. Einmal nicht, um Gewalt irgend einer Art dafür aufzubringen, was zu oft noch erwartet würde (da auch zu oft noch das Verlangen größer ist, als so manche Befähigung). Zum anderen aber auch, weil man manches weder unbedingt anfassen möchte, wenn man es nicht braucht, noch sich auf das einließe, was der eigenen oder der Menschenwürde zuwider läuft.

Es ist wohl weit mehr so, dass man durchaus auch einen freien Willen hat, worauf man sich nun einließe. Man ist mindestens ebenso sehr in der Verantwortung für alles in sich, wie für etwas um sich. Beides sollte in angemessener Weise behandelt werden, denn auch andere sind nicht für einen da, sondern für sich, für Gott und fürs Leben an sich.

Mit gewissen Einweihungen ist es allerdings so, dass man dort ist, wo man gebraucht wird, einfach weil das in einen gegeben wird, was notwendig wird. Dann ist das ebenso man selbst, was da ist, als das man noch Zeit hätte seine Identität in irgendwelchem Dünkel zu platzieren.

Dann arbeitet man ab, arbeitet ab und arbeitet ab, bis man es für das natürlichste auf der Welt hält. Da gibt es nicht mehr viel Raum für etwas, was man noch wollen würde, bis alles was man noch begehrte, immer nichtiger und unwichtiger wird, gerade in Anbetracht des größeren Verhältnisses.. bis man keinerlei Gedanken mehr für über hat, als den Platz im großen Plane einzunehmen, welcher immer es sei, es ließe sich wohl für jeden der passendsten finden...

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Isolierte Einheit - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Nov 05 2016, 02:13

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel VII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2426.html

3. Ich kann keine Worte finden, um das Wesen der dritten Türe auszudrücken. Lasst sie uns, in Ermangelung besserer Worte, die Türe des monadischen Sinnes der wesentlichen Zweiheit nennen. Körper und Leben, Seele und Persönlichkeit, die Geistige Triade und ihre Äusserung, Christus in Inkarnation - alle diese Zweiheiten haben ihre Rolle gespielt. Der Mensch ging von einer Bewusstseinserweiterung zur andern. Jetzt kommt er zur letzten Zweiheit von Geist und Materie, vor ihrer Auflösung in etwas, wofür die Worte «isolierte Einheit» und «Universalsynthese» nur schwache und ungenügende Anhaltspunkte geben. Auf die Entwicklung dieses Systems der Identifikation konzentrieren die Eingeweihten vom Grad des Meisters der Weisheit und auch (auf einer höheren Drehung der Spirale) vom Grad Christi all ihr Bemühen. Hinauf bis zur vierten Einweihung würde der Ausdruck «System der Ausdehnungen» einleuchtend scheinen; nach dieser grossen Einweihung wäre der Ausdruck «System der Identifikation» geeigneter.

Wenn der Eingeweihte, symbolisch gesprochen, durch diese drei Türen gegangen ist, dann steht er vor allem Leben, allem Geschehen, allen Vorherbestimmungen, aller Weisheit, aller Aktivität und allem, was die Zukunft in Dienst und Fortschritt vom Gesichtspunkt der reinen, unfehlbaren und unwandelbaren Vernunft aus enthalten mag, ebenso vom wahren geistigen, vollständig mit dem Zweck des planetarischen Logos identifizierten Willen und der höchstmöglich konzentrierten Beziehung aus.

Das Geheimnis der Beziehung wird ihm offenbart. Dann wird ihm das ganze Schema der Evolution und der Absicht des Einen, in dem er lebt, sich bewegt und sein Dasein hat, klar werden; er hat in diesem planetarischen Schema nichts mehr zu lernen; er ist in seiner Einstellung allen Lebensformen gegenüber universal geworden und ist auch mit der «isolierten Einheit» von Sanat Kumara identifiziert. Wenige der Grossen Leben, welche die innere Gruppe der Ratskammer zu Shamballa bilden, sind jetzt weiter vorangeschritten als er. Die «Erhabenen Drei», die «Strahlenden Sieben», die «Leben, welche die neunundvierzig Feuer verkörpern», die «Buddhas der Aktivität», gewisse «Ewige Geistige Wesen» von solchen Zentren dynamischen geistigen Lebens wie Sirius, oder von der Konstellation, die irgendwann mit unserer Sonne und Sirius ein Dreieck bildet, und ein Vertreter von Venus, sind weiter - viel weiter - fortgeschritten. Im übrigen bilden alle Eingeweihten des sechsten Grades und einige der Meister, die spezielle Schulung unternommen haben, weil sie auf dem ersten Strahl des Willens oder der Macht (dem Strahl, der Shamballa selbst bedingt) sind, einen Teil des Grossen Rates. Viele Meister und Chohans jedoch gehen ganz aus unserem planetarischen Leben hinaus, nachdem sie auf dem Planeten verschiedene Aufgaben erfüllt und mit dem Gesetz der Evolution gearbeitet haben.
---
Bis zur Isolierten Einheit, die dass Ziel allen Intelligenten Lebens ist, ist es ein langer Weg, welcher den Abschluss einer entsprechenden Entwicklungslinie bildet. In diesem findet alle Art von Dualität und Gegensätzlichkeit ihren Frieden, in dem sie verstummen.

Es ist die Art, wo es keinen Vorteil mehr gibt, denn die Suche eines Vorteils ist das, was Unausgewogenheit verursacht, indem sich irgendetwas rausgenommen wird, was erst zwar einen Vorteil verspricht, aber nur so lange wie etwas da ist, was den Nachteil davon trägt. So ist aber eine Abhängigkeit und keine Eigenständigkeit da.

Die Ordnung und Ausgewogenheit ist das, was den universellen Frieden bringt, weil es nichts gibt, was man begehrt noch möchte, als nur den Frieden Gottes. Ist er in einem erreicht, ist er in der Welt erreicht. Selbst wenn diese dann noch in Unfrieden sei, wird es nicht mehr der eigene sein und für einen keine Bedeutung mehr erhalten, ausgenommen der Nichtigkeit. Und darin wird dann die Loslösung davon liegen.

Natürlich wird nichts anderes mehr begehrt werden, wenn die große Einheit einmal erblickt ist. Denn was brächte einem es, sich auf einen Teil oder eine Seite von dem Ganzen zu schlagen, wenn dieses große Ganze die eigene Erfahrung ausmachen kann und erreicht wäre? Dann ist das Absagen an allerlei Verlangen keine Option mehr, sondern eine natürliche Reaktion damit umzugehen.

Es wird nicht mehr für irgend eine Seite gekämpft, sondern nur noch für die Einheit des Ganzen. In der Weise formt sich dann der Wille. Nicht im eigentlichen Sinne des formens, sondern der Art der Ausrichtung her. Und er führt nichts mehr mit und bei sich, was anders aufgestellt wäre.

Und viele werden gehen, aus dem Radius des Erfassbaren heraus, wenn die bestimmten Entwicklungen unternommen wurden, wozu diese nur da sind. Sicher ist es für sie in vielem nicht besonders angenehm und Vorteilhaft, doch wenn dieses nicht mehr ist, sind sie fort, weil sie eben diesen Dienst zu vollbringen gekommen sind. Bis das auch der letzte es kapiert hat...

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Lichter die den Willen Gottes ausführen - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Nov 10 2016, 01:31

Die Strahlen und die Einweihungen - REGEL VII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2426.html
...
Man sollte sorgfältig im Auge behalten, dass das Böse (das kosmische Böse oder die Quelle des planetarischen Bösen) Shamballa viel näher ist als der Menschheit. Die Grossen Leben dort bewegen sich völlig frei von Verblendung. Ihre Vision ist von äusserster Einfachheit. Sie befassen sich nur mit der grossen und einfachen Zweiheit von Geist und Materie und nicht mit den vielen Formen, welche die Verschmelzung dieser beiden erzeugt. Das Beherrschtsein des Geistes (und seiner Widerspiegelung, der Seele) von der Materie ist das, was Böses schafft. Das ist wahr, ob diese Aussage auf die Entwicklung des Einzelnen oder der Gruppe angewandt wird. Die «Lichter, die den Willen Gottes ausführen», bewegen sich frei vom Anreiz des Bösen. Das Licht, in welchem sie sich bewegen, schützt sie, und ihr Eigenes und innewohnendes Strahlen stösst das Böse zurück. Aber sie «gehen neben dem Bösen einher, für welches alle geringeren Formen empfänglich sind». Sie sind ein Teil einer grossen beobachtenden Gruppe, die sich «in Zeit und Raum vorwärtsbewegt». Ihre Mitglieder beobachten den grossen Krieg und Konflikt, der sich auf der Erde zwischen den Mächtigen des Lichts und den Mächtigen des Bösen vollzieht. Sie haben die Mächte des Lichts auf der Erde losgelassen, während die Mächte des Bösen der Substanz selbst innewohnen, woraus alle die vielen Lebensformen gebildet sind.


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2427.html
...
Das Böse ist konzentrierter und deshalb vorübergehend mächtiger auf der physischen Ebene; das Gute ist weiter verbreitet und nicht so rein in seinem konzentrierten Wesen und von vielen unerwünschten Aspekten gefärbt. Das Gute konzentriert sich jedoch schnell und wird triumphieren. Die «Lichter, die den Willen Gottes ausführen», warten jetzt darauf, eine weitere Berührung zu veranlassen, um die Arbeit des Wiederaufbaus in die rechte Richtung zu lenken. Sie warten aber auf den invokativen Ruf der Menschheit und auf das Verschwinden des Schlachtenstaubes und des Konfliktes.
---
Frei vom Anreiz des Bösen, heißt auch frei sein von allen Arten des materiellen Strebens. Und ja, natürlich kann man mit allerlei Grobheit, Härte und Gewalt etwas erreichen, nur die Frage, was dann alles mit im jeweiligen Boot sitzt.

Dann doch lieber mit leichterem Gepäck unterwegs. Es gibt nun viele Arten etwas zu erreichen. Sei es die des freien Fleißes, so lange bei der Sache, bis alles andere abfällt. Sei es die der entwickelten technischen Fertigkeiten, so lange etwas zu verfeinern, bis es alle Hindernisse überwindet. Sei es im Falle dessen, dass man gesegnet ist mit starkem Willen, hingebungsvoller Liebe und des aus früherem her ausgeschöpften Wissens.

Es mag sich zu vielem nicht nur eine höhere oder niedere Entsprechung finden, es gibt oft dazu auch eine Gegensätzlichkeit, die es auszugleichen gilt.

Fiele nun besonders viel Licht ein, so könnte es vermutlich dazu führen, dass das Böse derart an Überhand gewinnt und dermaßen viel Zerstörung angerichtet wird oder Missbrauch statt findet, dass es einen noch längeren Weg bedeuten könnte.

Nicht wenig Kummer mag allerlei Unrecht verursachen. Doch gibt es derlei auch mindestens Drei Richtungen es zu heben. Ist hinreichend Stärke da, in sich selbst alles zu verwandeln und zu erlenen, ist es immer noch der sanfteste Weg, auch wenn er zunächst am anstrengendsten scheint. Wird in geringerer Konzentration das Umfeld einbezogen, kann es durchaus zu Rückschlüssen führen, die auch das Umfeld weiter entwickeln, jedenfalls weniger, als es dadurch belastet wird. Ist die innere Einsicht beschränkt, aus welchem Grunde es auch sei sei da einerlei, dann ist das Umfeld dasjenige, was beansprucht wird und zu diensten ist und nicht mehr man diesem. Das mag dann allerdings teuer werden, um alles wieder aufzuwiegen und auszugleichen, denn es steht ja alles zunächst nicht auf den eigenen Beinen und der Weg ist daher der längste, auch wenn er zunächst als der schnellste von allein erscheint.

Vieles oder fast alles ist erlaubt, wie es in der Bibel heißt, doch weiter heißt es auch, nicht alles ist von Vorteil...

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Das planetarische Leben - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Nov 11 2016, 02:37

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel VIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2429.html

Wenn diese Herrschaft der Naturgesetze vollständig geworden ist, wird der Mensch ein Aspirant und fängt an, unter die Gesetze der Seele zu kommen, welche hauptsächlich die Einrichtung der grossen Gemeinschaft des Universums betreffen. Über diese Punkte besteht unter den Esoterikern viel Verwirrung. Sie verwechseln die Disziplin, welcher sich die Persönlichkeit unterwerfen muss, wenn sie unter den Einfluss der Seele kommt, mit den Gesetzen der Seele, die nichts mit den kleinlichen Angelegenheiten der Persönlichkeit zu tun haben - von der Seele auf ihrer eigenen Ebene unbemerkt - wohl aber mit der wachsenden Erkenntnis rechter Gruppenbeziehungen. Diese gründen sich auf ein wachsendes Verstehen der hierarchischen Arbeitsweise und gegenseitiger hierarchischer Beziehungen. Die Naturgesetze betreffen deshalb die Tätigkeiten der Seele in der Form und werden von der Formnatur angenommen. Die Gesetze der Seele betreffen das Leben der Seele auf ihrer eigenen Ebene und die Beziehung, welche die verbindende Seele und Persönlichkeit mit anderen Seelen und mit der Hierarchie einzurichten lernt. Diesen wird bewusst und freiwillig gehorcht, sie werden nicht einfach zwangsweise, als dem Menschen durch die Verhältnisse, die Erfahrung und die Evolution aufgedrängt, angenommen. Sie schaffen zunehmende Beziehungen zwischen der Hierarchie der Seelen und der Menschheit als Ganzem, zwischen dem grossen planetarischen Zentrum, das der Verwalter des Liebesprinzips ist und dem planetarischen Zentrum, Menschheit, das die Energie des Denkvermögens nährt und verteilt.
---
Im Verhältnis zu den größeren Zentren steht die Seele in steter Verbindung. Vergleichbar wie es der Mensch hin zu seinem Lebensumfelde ist. So kann die Seele gewisse Vorgänge gar nicht in der Weise aufnehmen, wie es der Mensch erfährt, weil es nicht der Natur entspricht.

So ist die Selbstdisziplinierung nichts, was die Seele selbst betreibt, sondern vielmehr eine Notwendigkeit um in den Einflussbereich der Seele und so in größere Zusammenhänge zu kommen.

Es geht nichts über geistige Kontakte und Verbindungen. Um diesen sich aber in angemessener Weise anzunähern ist Pflichterfüllung und Harmlosigkeit absolut obligatorisch. Denn nichts gibt es in diesen Bereichen, was der persönlichen Bereicherung dienen soll.

Alles eine Frage der Zeit. Und doch nicht nur Wunsch, sondern Realität und zugleich notwendige Entwicklung. So verstörend also die anfänglichen Einflüsse sein mögen, denn es ist dann zusätzlich zu allen, bis dahin notwendigerweise geregelten und geordneten Abläufen im Menschlichen Umgange, vorhanden, daher wird der Anspruch in jeder Hinsicht nicht weniger.

Und doch wird vieles ja dann nur noch unterbewusst abgewickelt werden. So jeder Einfluss teilweise gar nicht mehr bewusst vernommen und doch intelligenter damit umgegangen, als es jedem möglich wäre, der selbst bewussten Umgang damit erlernt und alle Aufmerksamkeit darauf gerichtet hielte.

Irgendwann ist alles dann Beziehung und es gibt keine toten Punkte in dem Sinne. Alles ist zum Leben erwacht und nährt und fördert sich vollumfänglich, denn nur so ist das effiziente Fortschreiten möglich. Seele heißt Beziehung zu allem, nach Möglichkeit wie dieses an sich selbst ist, vor allem wenn es über den Formaspekt hinausgelangt.


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Wille-zu-abstrahieren (Tod) - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Nov 12 2016, 00:55

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel VIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2430.html

1. Das Gesetz verlangt das Eintreten von dem, was eine Umwandlung bewirken kann.

Euch vor Augen haltend, was ich anderswo gesagt habe, versteht ihr, dass das, was Eingang finden muss, der lebenswichtige, konzentrierte Wille ist, der, wenn er im Einzelmenschen, in einer Gruppe, in einer Nation, in einem Naturreich (einem planetarischen Zentrum) und im Planeten als ein Ganzes d.h.: gleichzeitig in allen planetarischen Zentren in Bewegung gesetzt wird, ein Aufrütteln, einen veränderten Massstab, eine neue Bewegung, Antrieb und Aufruhr, und als Folge eine Abstraktion verursachen wird. Die Veränderungen, die in den Zentren verarbeitet werden, wenn der Tod des physischen Körpers vor sich geht, sind bis jetzt noch nie beobachtet und aufgeschrieben worden; sie sind jedoch für das Auge des Eingeweihten deutlich gegenwärtig und erweisen sich als sehr interessant und aufschlussreich. Das Erkennen der Zustände der Zentren befähigt den Eingeweihten zu wissen - wenn er sich der Heilung widmet - ob das physische Heilen des Körpers erlaubt ist oder nicht. Er kann sehen, ob das Willensprinzip der Abstraktion, auf das ich vorher hingewiesen habe, tatsächlich gegenwärtig ist oder nicht. Der gleiche Vorgang kann in Organisationen und Zivilisationen beobachtet werden, in denen der Formaspekt zerstört wird, damit das Leben abstrahiert werde, um später für sich selbst wieder eine geeignetere Form zu erbauen. Mit den grossen Einweihungsvorgängen geht es genau so; sie sind nicht nur Erweiterungen des Bewusstseins, sondern wurzeln im Vorgang des Todes oder der Abstraktion, die zur Auferstehung und zur Himmelfahrt führen.

Was die Veränderungen bewirkt ist ein Entlassen (um ein völlig unpassendes Wort zu benützen) von gelenkter, konzentrierter Willensenergie. Diese ist so stark magnetisch, dass sie das Leben der Zentren an sich zieht und dadurch die Auflösung der Form und die Befreiung des Lebens herbeiführt. Der Tod kommt zum Einzelmenschen, im gewöhnlichen Sinn des Wortes, wenn der Lebenswille in einem physischen Körper aufhört und der Wille-zu-abstrahieren an seine Stelle tritt. Das heissen wir den Tod. Bei Todesfällen im Krieg zum Beispiel ist es nicht ein Fall des Einzelwillens, sich zurückzuziehen, sondern es ist eine auferlegte Teilnahme an einer grossen Gruppenabstraktion. Die Seele des Einzelmenschen erkennt von ihrem eigenen Platz aus das Ende eines Inkarnationszyklus und ruft ihr Leben zurück. Das geschieht durch ein Freilassen der Willensenergie, die stark genug ist, die Umwandlung herbeizuführen.
---
Es wäre eher eine materialistische Sichtweise, anzunehmen, die Seele würde im Körper Inkarnieren, dann ist sie da und stirbt einer, dann ist sie Weg. Es gibt kein ausbleiben der Kontinuität der Seele. Vorher nicht und nachher nicht und dazwischen auch nicht.

Anderwärts heißt es auch, die Seele ist in eine Meditation versunken, während sie ihren materialisierten Körperaspekt beaufsichtigt und lenkt. Und kann erst des Nachts zu freien Aktivität sich hinwenden, ähnlich eben dem, wenn die Phase vorüber ist, wo sie einen manifestierten Körperaspekt verantwortet.

Eines der Ziele ist es durchaus, sich soweit mit seiner Seele zu vereinen und von dieser abstrahiert, d.i. integriert zu werden, dass es keinerlei ausbleiben der Kontinuität gibt. Wenngleich klar sein sollte, dass die niederen Träger nicht in der Lage sind, vollends die Seele zu erfassen, so dass nur ein Teil von ihr dort ankommt.

So wird es sein, dass man dann mal mehr in der Seele, mehr im Menschlichen oder den manifestierten Körperaspekten konzentriert ist. Ganz nach der Aufgabe die man nun hat.

Es ist nicht entscheidend, dass es dieses oder jenes, es so oder anders sein soll. Mehr geht es darum, alles womit man betraut ist und was einem anvertraut ist, weiter zu entwickeln und zu entfalten. Was ein edleres Ziel bildet oder Prinzip darstellt, dem man sich zu- oder unterordnet, als wenn man sich nur billig als Persönlichkeit identifiziert und versteht, wie es wohl gar die üblichere Ausrichtung ist.

So bildet dieses auch den Willen, in den man hineinfindet, was gemäß dem sich vollzieht, wie man sich ausrichtet. Denn es ist immer wertvoller sich von Maximen als nur von Neigungen leiten und bestimmen zu lassen, ohne dass es übermäßig einem etwas abverlangen braucht. Die Ausrichtung ist dadurch gesünder und ebenso all das, was daraus zu erwachsen vermag...

Devino Melchizedek

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Probepfad und Ausgeglichenheit - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Nov 13 2016, 01:27

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel VIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2428.html

Zuerst muss er als Jünger lernen, innerhalb des Rahmens seiner Seele-Persönlichkeit-Verschmelzung zu arbeiten. Diese Aufgabe nimmt zuerst die Gestalt der Charakterbildung und der Disziplinierung an (auf dem Probepfad), dann eines Ringens um zu sehen und eines Bemühens, den Seelenkontakt dauernd zu erhalten. Endlich führt dies zum Anfangsstadium der Seele-Persönlichkeit-Verschmelzung und an diesem Punkt tritt er technisch verstanden auf den Pfad der Jüngerschaft. Von da an besteht sein Problem darin, sich selbst zu kennen, wie er wirklich ist, die Energie den benötigten Zentren zuzuführen, die wissenschaftliche Aufmerksamkeit verlangen, bewusst seine Reifung zur Persönlichkeit zu überwachen, um als das Instrument der Seele und später der Hierarchie zu handeln; um zu lernen, wie man einen Kontakt mit der Energie herstellt, sie behandelt und leitet. Das erfordert ein Verstehen des Mechanismus in ihm selbst - der sieben Zentren innerhalb des Vitalkörpers - durch welche die Energie unter Führung der Seele fliessen muss. Es bedeutet auch ein Vervollkommnen des Reaktionsapparates und des neu konstruierten geistigen Mechanismus, der ihn befähigt, exoterisch in Berührung mit der Aussenwelt zu stehen und esoterisch in Kontakt mit der Welt der Seelen zu kommen. Es umschliesst ein beständiges Vervollkommnen, bis innerhalb dieses individuellen Rahmens nichts mehr zu tun ist. Der grösste Teil dieser Arbeit ist zur Zeit der vierten Einweihung getan und ist vervollständigt, wenn die fünfte Einweihung angenommen wird.

Dies alles verlangt viel Zeit, aber wenn ein gewisses Mass von Erfolg erreicht worden ist, wenn das Verstehen des Eingeweihten einigermassen erleuchtet ist und sein Energiegebrauch und seine Führungskraft intelligent angewandt werden, kann er anfangen, innerhalb des Rahmens der grösseren sieben Gruppen zu arbeiten, das heisst, innerhalb der Hierarchie. Das tut er zuerst an der Peripherie der hierarchischen Aura und später als ein bewusster, angenommener und verpflichteter Arbeiter in irgend einem Ashram; der Ashram hängt von seinem Strahltyp ab. In dieser Position kann er das enge Ineinandergreifen entdecken, das zwischen den zusätzlichen Sieben (seinen eigenen sieben Zentren) und den sieben grossen Gruppen innerhalb der Hierarchie existiert. Auch versteht er, dass er nur, wenn seine Zentren einigermassen erwacht und angeglichen sind, innerhalb des grösseren Rahmens der Hierarchie arbeiten kann und zwar deshalb, weil die Qualität der grösseren Gruppen und der Lebensausdruck der sieben planetarischen Gruppen, der sieben Strahlen, unter dem Einfluss der hierarchischen Aufsicht langsam von ihm entwickelt werden kraft seiner eigenen Zentren, der zusätzlichen Sieben.
---
Es geht fast immer um den Ausgleich. Immer wieder angleichen und ausgleichen und ordnen. Hat man irgend eine Vorliebe erkannt, die ein Ungleichgewicht hereinbringt, dann ist es auch schon darum geschehen, dass man die Position der ausgleichenden Gerechtigkeit verlässt.

Ja, in weitreichende Dinge involviert zu sein mag viel Einsicht verschaffen, dort hinein zu kommen, erfordert aber sehr viel Einsicht bei sich selber. Denn in Manchem kann und darf man keinerlei Partei ergreifen. Völlig unabhängig wie Schlimm es dann sei, man muss es auf der Ebene belassen, wenn es nicht noch schlimmer werden soll.

Denn auch in diesem geht es dann um einen Ausgleich. Mehr letztlich nicht, eben darum, so lange es auf einer Ebene ist und bleiben kann. Bis es den Ausgleich hinbekommt und dann von sich aus darüber hinaus zu gehen vermag und ebenso sich dann dort Aufrecht halten kann...


Devino Melchizedek

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Arbeit innerhalb des grösseren Rahmens - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Nov 13 2016, 01:28

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel VIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2428.html

So fängt es bei ihm an zu dämmern, von einem neuen, praktischen und nicht einfach theoretischen Gesichtspunkt aus, dass er ein unübertragbarer Teil eines Gruppenganzen ist und dass diese unleugbare Tatsache Verantwortungen und Pflichten umschliesst.

Er entdeckt, dass seine Hauptverantwortung, geistig gesprochen, darin liegt, dem freien Strom der Liebe von den grösseren Sieben und später dem freien Strom des Lebens von seiten der zusätzlichen Sieben (vom Zweck inspiriert), der planetarischen Sieben, keine Behinderung zu erlauben. Er weiss jetzt, dass alle ein grosses ineinandergreifendes Direktorium bilden, durch welches sich der Wille Gottes auswirkt. Er erkennt sich jetzt als einen winzigen Teil dieses grossen ineinandergreifenden Ganzen, ein verantwortliches, bewusstes Atom innerhalb dessen Peripherie. Wenn er im Weitergehen lernt, sich dem Gesetz der Zusätzlichen Sieben zu unterwerfen, bemerkt er, dass ihm vom Gesichtspunkt des Lebens aus und durch seine eigene bewusste Bestimmung, die allmählich entwickelt wird, alle Macht der Gottheit zur Verfügung steht, wenn man ihm einmal vertrauen kann, wie dem fortgeschrittenen Eingeweihten immer vertraut werden kann. Er ist dann frei für vollständige Mitarbeit mit dem Zweck, der dem Plan zugrunde liegt. Er ist aus dem Menschenreich heraus in die Hierarchie eingetreten; später wird er aus der hierarchischen Gruppe heraus und in Shamballa eintreten oder unser planetarisches Leben ganz verlassen und irgendwo mit einem grösseren und weiter ausgedehnten Dienst anfangen.

Zu den unmittelbaren praktischen Angelegenheiten zurückkommend steht der Eingeweihte dem Arbeitsproblem im individuellen Rahmen gegenüber, denn hier behandle ich nicht die Vorschriften für die Einweihung nach der dritten. Hier hat der Eingeweihte den Punkt erreicht, wo er die bedeutende Tatsache erfasst, dass der Weg in das innerste Zentrum zuverlässig bewacht wird. Niemand kann vorwärtsgehen und diese oberen Stufen erreichen, die zu den höheren Welten des Seins und zu unvergleichlicher Macht Einlass gewähren, bis er innerhalb des Rahmens seines eigenen Lebens eine bestimmte Kontrolle der Energie (und diese besitzt der schwarze Adept auch), eine Reinheit des Motivs (was der schwarze Adept ebenfalls besitzen kann, wenn man mit Reinheit des Motivs die einzige und auf einen Punkt gerichtete Absicht meint), tiefe Liebe zur Menschheit (was der schwarze Adept niemals hat), Selbstlosigkeit, eine Bereitschaft, dem Licht zu folgen, wo immer es hinführen mag, die Fähigkeit, mit der Arbeit innerhalb des grösseren Rahmens anzufangen, sobald ein solcher Versuch möglich wird, klare Vision und geistige Einsicht, eine entwickelte Intuition, eine unbeirrbare Absicht und einen starken Glauben an die Zukunft bewiesen hat. Wenn diese Qualitäten sich zu zeigen beginnen, wird es möglich sein, den Eingeweihten zu weiterem Fortschreiten auf dem Weg zuzulassen.
---
Dem höheren Eingeweihten Bewusstsein kann deswegen immer vertraut werden, weil es ausgeglichen ist, in der Weise, dass es für sich keinen Vorteil sucht, weil es das größere Ganze als sich selbst erfahren (bei der Einweihung unter anderem) und erkannt hat.

Es gibt dann keine Neigungen mehr zur Arroganz, denn alles was als ein Teil von einem ist, ist nicht weniger wert, als alles andere auch. Es ist ausgleichende Gerechtigkeit das Prinzip, von dem man sich leiten lässt.

So kann manches, was ja bereits von anderen getragen wird, nur dann an einen weiter gegeben werden, wenn feststeht, dass da nicht mehr das geringste Interesse besteht, es in irgend einer Form zu missbrauchen oder wider andere zu richten u.ä.

Es geht nicht nur darum, dass der Schlechtigkeit nichts an die Hand gegeben wird, sondern dass es in bestimmte Bereiche nicht hineingelangen kann, damit dieses eben in seiner Natur erhalten bleibt, um das tuen zu können und sein zu können, was es ist.

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Der Wille der vereinigten Seele - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Nov 15 2016, 23:54

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel IX

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Möge der Jünger ganz und gar untertauchen im Kreise der anderen Selbste. Lasst sie in eine einzige Farbe verschmelzen und dadurch ihre Einheit erscheinen. Nur wenn die Gruppe erkannt und gefühlt wird, kann Energie mit Weisheit ausgesandt werden. Drei grosse Ideen erscheinen in dieser leichteren Regel:

1. Die Idee der vollständigen Identität mit allen anderen Selbsten.

2. Die Idee der Einheitlichkeit ihrer geistigen Darbietung für die Welt, wenn Einheit hergestellt ist.

3. Die Idee, dass dann - als Ergebnis der beiden obigen Errungenschaften - die Gruppenkraft als eine wirkliche und konzentrierte Energie gebraucht werden kann.

Der Neophyt spricht leichtfertig über sein Identifizieren mit anderen und ist eifrig bestrebt, seine Gruppe herauszufinden und sich mit ihr zu verbinden; doch ist in seinem Tun der ständige Begriff der Zweiheit immer zugegen: er selbst und alle anderen Selbste, er selbst und die Gruppe, er selbst und die Gruppenenergie, die er jetzt handhabt. Jedoch in Wirklichkeit ist es nicht so. Wo wahre Identität erreicht wird, gibt es kein dies oder das; wo die Verschmelzung vollständig ist, gibt es in der Gruppe kein Erkennen individueller Tätigkeit, weil der Wille der vereinigten Seele mit dem der Gruppe identisch und in seinem Wirken automatisch ist. Wo wahre Einheit gegenwärtig ist, wird der individuelle Kandidat nur zum Kanal für den Gruppenwillen, die Gruppentätigkeit, nicht durch sein eigenes Bemühen, sondern einfach als eine spontane Reaktion.

Ich habe das Obige betont, weil dies in der Regel für Jünger und Eingeweihte noch mehr der Fall sein wird, und die Ergebnisse werden durch einen bewussten Gebrauch des Willens zustandegebracht, was göttliche Synthese in Aktion ist. Auch ist die Gruppe, auf die Bezug genommen wird, nicht der Ashram eines besonderen Meisters, sondern diejenige aller Ashrame, da sie in ihrer Ganzheit den Zweck Shamballas reflektiert und den Plan in der aktiven Sphäre des hierarchischen Bewusstseins ausarbeitet.
---
Wesentlich ist hierbei der Gedanke, dass der Gruppenwille identisch ist mit dem eigenen Bestreben, ohne irgendwelcher äußerer Bedingungen oder Einflüsse, wird dieser Gruppenwille als der eigene angesehen. Die Gruppentätigkeit ist eine spontane Reaktion hiervon, ohne dass es irgend welchen speziellen Bemühens oder eine Absprache bedarf.

Und es ist grundsätzlich eine Vereinigung der Gruppen unter dem rechte Willen übergreifend vorhanden, weil die Konzentration des Willens von Shamballa ausgeht. So findet sich keine direkte Diskrepanz in der Absicht und inneren Bestimmung des Willens wieder. Wenn auch die Auslegung und Ausdeutung sich von Ashram zu Ashram und je nach Strahlentyp anders darstellen mag.

So fände sich also der gleiche Kerngehalt des Willens wieder, wenn man von Ashram zu Ashram ginge und so auch die selbe Einheit, auch wenn die Art der daraus resultierenden Handlungsweisen anders gestaltet sein mag.

Einheit ist kein Bemühen, es ist genau das, dass es als eine natürliche Reaktion des inneren Erkennens entsteht. Man kann dann gar nicht anders, weil es sonst dem inneren eigenen Bestreben entgegen wäre.

Alles äußere Drumherum oder auch Bemühen dahingehend zu einer Einheit zu gelangen, ist meist der falsche Ansatz, also von der bereits akzeptierten Trennung her ein Versuch in die Einheit zu kommen. Anstelle, dass die Einheit erkannt wird und daher vom inneren her ganz von selbst hervortritt.

Devino Melchizedek

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Das Gebiet der Synthese - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Nov 16 2016, 00:17

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel IX

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2431.html

Das grösste Problem, dem Aspiranten und Jünger vor der dritten Einweihung gegenüberstehen, ist das Verstehen der Art der Identifikation. Dies betrifft (in erster Linie) die Beziehung des niederen Selbstes zum höheren Selbst und aller Selbste zum allesumfassenden SELBST. Es umschliesst das Geheimnis der Zweiheit, mit der sie beschäftigt sind. Im gleichen Moment, wo die Theorie über die wesentliche Einheit zur festen Wirklichkeit wird, ist das Gebiet der Synthese betreten. Für diesen Typ der Verwirklichung hat unsere jetzige Sprache keine Worte. Es ist deshalb unmöglich, Begriffe zu bilden, die den folgerichtig daraus resultierenden Seinszustand auslegen. «Identifikation mit» ist der Ausdruck, welcher der ursprünglichen Idee am nächsten kommt. Bis der Mensch dieses Einssein auch nur mit einem einzigen Menschen erfasst hat, ist es für ihn unmöglich, auf wirklich konstruktive Weise auch nur darüber nachzudenken. Die vollständige Verschmelzung der negativen und positiven Aspekte in der Ehe, im Augenblick, wo Leben übermittelt und übertragen wird, ist das einzig greifbare, obwohl unbefriedigende Symbol, dieses lebenteilenden Vorganges, der vor sich geht, wenn ein Einzelmensch oder eine Gruppe tatsächlich, und nicht nur theoretisch, weiss, dass «es keine anderen Selbste gibt».

Identifikation (um das einzige, für unseren Zweck verfügbare Wort zu benützen) ist mit dem dynamischen Leben, mit bewusster Verstärkung, mit Vollständigkeit und mit schöpferischem Beteiligen samt dem Vorgehen verbunden. Es ist ein Vorgang des Beteiligtseins - bewusst und konstruktiv unternommen - an den lebendigen Taten und Reaktionen des Einen, in dem wir leben, uns bewegen und unser Dasein haben. Es steht in Beziehung zum Netzwerk der Lebenskanäle, die den Formaspekt des planetarischen Logos in Funktion halten als eine «göttliche Repräsentation».

Beachtet diese Formulierung. Es ist mit der Zirkulation des «Lebens in grösserer Fülle» verbunden, auf das sich Christus berief, als er sich mit der wahren Natur seiner Mission befasste. Man könnte sagen, dass ihm der Sinn seiner Mission aufging, als er diese Worte äusserte, und er machte eine einleitende Anstrengung, Shamballa zu dienen anstatt der Hierarchie, von welcher er schon damals das Haupt war. Später verkündete er, so gut er konnte, den Umfang dieser Verwirklichung in den Worten, die den Christen so vertraut sind: «Ich und der Vater sind Eins.» Das versuchte er auch im siebzehnten Kapitel des Johannes-Evangeliums zu erklären. In der Weltliteratur gibt es keine andere Stelle, die genau die gleiche Qualität aufweist. Einssein, Einheit, Synthese und Identifikation existieren heute als Worte in Verbindung mit Bewusstsein und als Ausdruck für das, was zurzeit für die Massen der Menschen unerreichbar ist. Dieses Manifest oder diese Feststellung Christi bildet den ersten Versuch, eine Reaktion auf den Kontakt mit Shamballa zu übermitteln und kann nur von erfahrenen Eingeweihten richtig ausgelegt werden. Ein Begriff der Einheit, der zu Mitarbeit, zu Unpersönlichkeit, zu Gruppenarbeit und zu Verwirklichung führt, wie auch ein wachsendes Absorbiertsein in den Plan, sind einige der Worte, die gebraucht werden können, um ein Seelenbewusstsein in der Beziehung zur Hierarchie zum Ausdruck zu bringen. Dieses Reagieren auf die vereinigten Ashrame, welche die Hierarchie ausmachen, nimmt ständig zu und beeinflusst auf günstige Weise das Bewusstsein der führenden Glieder der Vorhut jener Menschen, die gegenwärtig im Evolutionsvorgang stehen.
---
Das Selbst selbst hat ohnehin keine feste Form oder bestimmte Gestalt. Daher ist es auch nicht fern dem zu sagen, dass es eines mit allem ist, ist der Umfang des Einbezogenen so gewählt (technisch), dass eben dieses alles darin enthalten ist. So ist es das Gleiche, wie wenn ein anderer oder von allen einer Gruppenformation die Selbstausdehnung und Erfahrung übereinstimmend gewählt wurde.

Dann kann in der Synthese dessen von einem einzigen Selbst die Rede sein!

Eines Geistes sein (vielleicht am ehesten mit dem Gedanken der Deutschen Einheit verbunden), ist die Art der größtmöglichen Freiheit. Denn es hat vom menschlichen Standpunkt aus die wohl höchste Geistige Aufhängung gewählt, denn es ist alles erlaubt und unterliegt keinen oder kaum irgendwelcher Begrenzungen. Jedenfalls so lange im selben Geiste und ohne jeglichen inneren Widerstreit die grundsätzliche Ausrichtung und der Wille als eins formuliert aufgefasst und aufrecht erhalten wird. Was nur möglich ist, wenn von selbstverständlich alle Gegensätze vereinigt werden und dieses eine Art der elementaren Grundhaltung einnimmt. Es wäre somit die Einheit ohne irgend einen Formaspekt.

Etwas anderes ist die Einheit durch ein geistig gemeinsam gebildetes Organ. So wird durch diese Art von Lingam eben die Einheit eingeflößt, und in der Pflege dessen kultiviert, dass es das Gefühl der Verbundenheit erzeugt. Auch ist es so, dass es geteilt wird in der Erfahrung, es also nicht direkt als ein gesamtes Organ erfahren wird, denn jeder bildet für sich eine Art Organ, welcher die Übereinstimmung zu allen anderen bildet und die Erfahrung des Gemeinsamen ermöglicht (was vielleicht eher eine Indische Art der Einheit repräsentiert).

Die schlichteste Art und Weise wäre wohl einfach nur eine gemeinsam gesetzte Identität einer Nation. Das Gefühl als eine Nation zusammen zu gehören und alles was daraus erwächst ließe sich auch sehr schlicht auf der Astralebene abbilden und wäre somit die am leichtesten für jedermann fassbare Art um Einheit zu erfahren (was dem Angloamerikanischen mit anzuhängen scheint und sich darin stark wiederfindet). Der darin eingebettete Stoff ermöglicht aber daher nur das arbeiten auf schlichte Weise, wenngleich die Synthese sich leichter herstellen und finden ließe.


Devino Melchizedek

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Vom Glanze zum Strahl - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Nov 16 2016, 00:39

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel IX

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2432.html

Aus diesem Grund wird die Symbolik von Licht und Dunkelheit gebraucht in den Worten: Lass die Gruppe wissen, dass es keine Farbe gibt, nur Licht; dann lass Dunkelheit den Platz des Lichts einnehmen.

Gerade wie der Einzelmensch durch das Stadium gehen muss, in dem alle «Farbe» aus dem Leben verschwindet, während er aus der Verblendung, welche die Astralebene bedingt, herauskommt, so müssen die Gruppen, die sich in Vorbereitung auf Einweihung befinden, durch den gleichen, verheerenden Vorgang gehen. Verblendung verschwindet; zum erstenmal (wie es im Fall des Einzelmenschen ist) geht die Gruppe im Licht. Während nun die Gruppe im Licht geht, lernen ihre Einheiten gemeinsam eine Lehre (eine von der modernen Wissenschaft klar ausgesprochene Lehre), dass Licht und Substanz gleichbedeutende Worte sind. Die wahre Natur der Substanz als ein Gebiet und ein Mittel der Tätigkeit wird dem eingeweihten Mitglied der Gruppe klar. Hierauf bezog sich H. P. B., als er sagte, dass der wahre Okkultist ganz und gar im Gebiet der Kräfte und Energien arbeitet.

Die nächste Lektion, die von der Gruppe gemeinsam erfasst wird, ist die Bedeutung der Worte, dass «Dunkelheit reiner Geist ist». Dieses Erkennen, Verwirklichen, Auffassen, Verstehen (nennt es wie ihr wollt) ist so überwältigend und allumfassend, dass Unterschiede und Verschiedenheiten verschwinden. Der Jünger erkennt, dass sie nur die Ergebnisse der Tätigkeit der Substanz in ihrer formbildenden Fähigkeit, Illusionen und nicht existierend sind, und vom Gesichtspunkt des Geistes aus gesehen in ihrem eigenen Zentrum ruhen. Die einzige Erkenntnis, die übrigbleibt, ist die des reinen Seins Selbst.

Diese Verwirklichung erwirbt der Jünger notwendigerweise durch schrittweise Offenbarungen in ausgeglichener Reihenfolge; jeder Kontakt mit dem Einweiher führt den Eingeweihten näher zum Zentrum der reinen Dunkelheit - einer Dunkelheit, die der genaue Gegensatz zu Dunkelheit ist, wie sie von Nichteingeweihten und Unerleuchteten verstanden wird. Es ist ein Punkt von solch intensivem Glanz, dass alles verblasst: «und lass im Spannungspunkt und in diesem dunkelsten Punkt die Gruppe ein klares, kaltes Feuer sehen».
---
Die Erfahrung der Astralebene ist eben dieses, dass es die Dinge alle glanzvoll darstellt, auch wenn es gar nicht mal den Dingen selbst in der Weise entsprechen sollte. So ist das anfängliche Ablassen genau jenes, dass alles zunächst trist wird, und man sich denken mag, es würde einem etwas zunächst fehlen.

Doch ist es letztlich nur das betörende Verlangen, etwas müsse mehr sein, als es einfach nur für sich ist. So heißen die Lehren zu Anfang auch hinsichtlich diesem, dass das Wesen der Dinge Leerheit ist. Bis jedenfalls die Lektion gelernt ist, keine astralen Inhalt damit zu verbinden, um so diese dem Geiste in rechter Weise zu weihen. Anstelle dessen, selbst mit allem etwas anfangen zu wollen und von diesem auch etwas zu wollen, sei es nur, dass es ein gewisses Verlangen zum lodern bringt.

Späterhin, wenn es vom Geiste mehr durchdrungen wird, ist es mehr die Arbeit nur noch mit Kraft und Energie. In einer gewissen Weise ist es schlichter, in einer anderen jedoch wesentlich anspruchsvoller. Erst dann kommt man zu der Befähigung zu erkennen, dass sofern es zwar in welcher ausgeschmücktesten Form auch nur auf niedere Weise belebt wird, sich darin zwar die schönsten Formen wiederfinden mögen, doch vom Geiste her gesehen ist es letztlich nur noch Pfusch, wenn es von keinem höheren Aspekt her beaufsichtigt und genährt wird.

Dann fängt man an bereitwilliger auf all dieses zu verzichten und so mehr zum Werkzeug für die Seele und höheren, letztlich feinfühligeren Welten und Ebenen zu werden. So möchte man zum wahren Strahlen gelangen, muss man von allem Glanze (worin alles Verlangen eingefangen wird) zunächst abgelassen haben.

Und ebenso wie es vom Glanze zum Strahl geht, ist es mit der Dunkelheit vom kosmischen Standpunkt aus. So ist schlussendlich eben doch alle Dunkelheit nur das Unvermögen sich des Lichtes gewahr zu werden und sich vom Glanze des Lichts blenden zu lassen. Jedenfalls wesentlich späterhin, wenn man dorthin gelangen möchte, wo Christus selbst ein Schüller und Jünger dessen ist, was als Sein zählt, und vom Menschlichen Standpunkt als "ewig" und das Absolute angesehen würde.


Devino Melchizedek

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Asyl bei der geistigen Hierarchie - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Nov 27 2016, 03:00

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel X

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2433.html

Ihr wurdet gelehrt, dass die Verblendung die Eigenschaft ist, die vom Eingeweihten gemeistert werden muss, während er okkulterweise den drei Welten über die Mentalebene «entflieht». (Verblendung: Ein Weltproblem) Es wurde euch gesagt, dass die Verblendung das Merkmal der Astralebene ist und vom Jünger zerstreut werden muss, wenn er mystisch auf den Pfad der Einweihung «entflieht», gerade wie sich der Eingeweihte (nachdem er die Verblendung gemeistert hat) auf dem Pfad der Höheren Evolution befindet. Maya ist auf den ätherischen Stufen der bedingende Faktor und muss vom Probejünger vermieden und bewältigt werden, während er der Knechtschaft der physischen Ebene «entflieht». So lernt er, den Pfad der Jüngerschaft zu gehen. Diese Besonderheiten sind jedoch nur die Reaktion der Menschheit auf die Tätigkeiten der Deva-Evolution, die mit Recht und gottgewollt mit ihrer Aufgabe, den göttlichen Willen zu verwirklichen, fortfährt. Wenn die Sphäre ihrer Tätigkeit mit der menschlichen Intelligenz in Berührung kommt, ist ihre Wirkung (ehe Meisterschaft gewonnen ist) derart, dass sie die Menschen zwingen, «in den Gebieten der Maya zu wandern, im Meer der Verblendung zu versinken und auf die Anziehung der Illusion zu reagieren».

In dieser Lehre wird euch, obwohl in einer etwas anderen Form, das uralte Problem der Zweiheit vorgelegt, die ungeheure Macht der Deva-Evolution mit einbeziehend. Sie hat eine bestimmte Einwirkung auf die Menschheit, weil sie ein Ausdruck des Willensaspekts von Shamballa ist. Wenn der Mensch den Willensaspekt entwickelt, lernt er, von der Aura der Deva-Evolution auszubrechen. Die Hauptaufgabe der Hierarchie (Grundsätzliches und Wesentliches betreffend) besteht darin, «ein Asyl zu schaffen» für diejenigen, die sich vom Ozean der Deva-Energie befreit haben, in welchem sich ihre Vehikel notgedrungen bewegen, leben und ihr Dasein haben müssen; aber mit welchem sie andererseits keine Berührung haben, wenn sie einmal durch ihre eigene Leistung und ihren Willen «von den Engeln» befreit sind. Lasst uns jetzt die zehnte Regel studieren.
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Im Grunde genommen, ist es sogar eine Notwendigkeit, dass größere geistige Entitäten eine negative Kraft ausstoßen, um wiederum, wie bei einer Art Impfung, die entgegenwirkenden Positiven Kräfte zu erwecken und dort wachsen zu lassen, worauf sich die Wirkung bezieht.

Nur so ist es dann und summiert es sich zum Willen desjenigen, der zunächst auf kurz oder lang arg zu kämpfen hatte, um sich der Wirkung zu entziehen. Gerade nicht im Ausweichen, sondern im sich davon loslösen.

Auf der anderen Seite ist es auch wie ein Katalysator, der die Reinigung bewirkt. Um in die Feinstofflichkeit eintauchen zu können. Zum einen im Gewahrsein dessen und zum anderen um auch möglichst ohne selbst dann in Auswirkung von Grobheit unnötig noch zu schaden.

Es sind wohl derer Wechselwirkungen unermesslich viele, durch die Grad um Grad man den Umgang lernt und in der Bemeisterung dessen fortschreitet.


Devino Melchizedek

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Gebiete der Nicht-Erscheinung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Nov 27 2016, 03:01

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel X

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2436.html

Die vielen Stimmen der Welt, des Fleisches und des Teufels werden nicht mehr unterschieden; nichts ist im Bewusstsein des Eingeweihten, das darauf reagieren kann. Die Stimme der Stille stirbt auch aus und das Wort selbst kann nicht gehört werden. Nur der LAUT verbleibt. Das ist der Laut, der in den formlosen Welten widerhallt; es ist der Laut, auf welchen die Geistige Triade antwortet und von welchem der Eingeweihte ein Teil ist, weil der Laut, den er macht, während er auf seinem schöpferischen Weg fortfährt, ein Teil des universalen Lautes ist. Es sollte hervorgehoben werden, dass er, der im Mittelpunkt der Ratskammer zu Shamballa steht, alle Worte und das Wort ausruft und er äussert auch den Laut. Das könnte leicht vergessen werden. Er ist es, der das AUM intoniert und alle Dinge kommen ins Sein. Er ist es, der das Wort ausspricht, das OM, und Gott, in der Menschheit inkarniert, erscheint auf der Erde. Er ist es, der den LAUT äussert und auf diesem ausgehenden Atem alle Dinge im Leben hält; im Steigen und Fallen seiner Kadenzen findet man den zyklischen Rhythmus des Schöpfungsverlaufes. Er wird es sein, der den Laut zurückzieht und, die Vibration in sich selbst konzentrierend, eines Tages diese periodische Manifestation zu Ende führen und den Laut zu anderen Orten im Weltall tragen wird, während er ihn auf dem eingezogenen Atem im Ruhezustand hält, bis ein späterer Zyklus des Ausdrucks dämmert. Dann wird er wieder ausgeatmet und hinausgeschickt, um für die Leben, die sich in zyklischem Rhythmus wieder zu manifestieren suchen, ein neues Gebiet zu beschaffen. Die ganze Geschichte der Inkarnation liegt im Verstehen des LAUTES und seiner Unterscheidungen in OM und in AUM verborgen.

Wenn wir den Laut identifizieren können und nicht mehr vom OM «bewegt» werden, dann wird der Eingeweihte ein sich darstellender Christus und tritt in Erscheinung entweder in physischer Form oder auf den Ebenen, die für uns die «Gebiete der Nicht-Erscheinung» heissen könnten. Er kann dann die Energien, von welchen die Geistige Triade der Verwalter ist, und die der Ausdruck des Willens und des Zwecks Gottes sind, umfassen und gebrauchen. Obgleich der Eingeweihte kein Teil der planetarischen Regierung und kein Mitglied des Rates zu Shamballa sein mag (denn nur eine begrenzte Anzahl der Eingeweihten werden es sein), hat er nichtsdestoweniger das Recht, sich auf gleichwertigen Stufen zu bewegen und sich für diese höheren Evolutionsvorgänge vorzubereiten, die ihm Eintritt in die kosmische Astralebene gewähren werden. Das wird ihn befähigen, durch die «kosmische Verblendung» «hindurchzusehen» und sie zu erkennen, und wird ihm den verborgenen Schlüssel zur Welt der Gefühle und des Empfindens geben, von welchen unsere Gefühlsreaktion und unsere emotionelle und intuitive Empfindsamkeit nur die schwachen und entstellten Widerspiegelungen sind. Das ist ein Faktor von einiger Wichtigkeit, der im Auge behalten werden muss, wenn sich ein richtiger Sinn der Verhältnisse entwickeln soll. Der Eingeweihte hat auf der Erde gelernt, dass die Astralebene in Wirklichkeit nicht existiert, wenigstens nicht für diejenigen der höheren Grade der Einweihung. Dieses Wissen bildet den ersten Schritt zum Verstehen des Geheimnisses der Verneinung, zu einem wahren Verstehen der Grundlage der immer existierenden Gegensatzpaare und zum Wissen, welches hinter der Bedeutung der Verneinung liegt. Der obige Satz hat aller Wahrscheinlichkeit nach wenig Sinn für euch, aber er enthält trotzdem eine Wahrheit, für welche die Prüfungen, Erfahrungen und Einweihungen der planetarischen Existenz den Eingeweihten vorbereiten. Sie verleihen ihm jene Qualitäten, die ihn befähigen mit dem kosmischen Bösen in Kontakt zu kommen und doch unberührt zu bleiben und schliesslich im Auflösen der Schwarzen Loge und deren Bruderschaft seine Rolle zu spielen. Die Wurzeln der Schwarzen Loge sind auf der kosmischen Astralebene, wie die Wurzeln der Weissen Loge und deren Bruderschaft sich auf der kosmischen Mentalebene befinden, dies ist in Wirklichkeit nur vorübergehend, damit auf dem Stern Sirius gewisse organisierte Tätigkeiten vervollkommnet und zur Vollendung geführt werden können. Das wurde in meinen Schriften oft angedeutet.

«Der Weg der Höheren Evolution» führt zur kosmischen Astralebene, und das Ziel, das einen Menschen dorthin lenkt, ist die ausserordentliche Vision, die bei einer der höheren Einweihungen gewährt wird. Die Qualität, die ihn befähigt, als ein schöpferischer Faktor in der grossen Weissen Loge zu wirken, ist die entwickelte, buddhische Gewandtheit. Auf den «Schwingen des Lautes» reist er, um einen wohlbekannten, doch wenig verstandenen Ausdruck zu benützen.
---
Man kann nicht sagen, es hätte nicht alles seine Wirkung und alles zieht nicht nur eine Bahn, sondern auch eine Spur. Und manch unnötige Spur wird erst späterhin zum Ärgernis, wenn das nachfolgende Leben dieser folgen sollte.

So gibt es auf bestimmten Ebenen auch nicht die Möglichkeit, etwas einfach mal los zu werden, denn man braucht einen Ort, vermittelst dessen damit umgegangen und dieses aufgearbeitet werden kann. Ähnlich dem, wie dass ein Karma auf der Ebene wo es entstand, zu lösen ist, jedenfalls dem wesentlichen Sinne nach.

So ähnlich korrespondiert und funktioniert die Erde hinsichtlich des Sirius. Auch hier gibt es Altlasten, die durch die weiter fortgeschrittene Entwicklung nicht mehr auf gleicher Ebene gelöst werden können.

So wie die Erde Sirius hilft, hilft Sirius aber auch der Erde, die höheren Bereiche vorzubereiten und zu entwickeln. Und gewiss wird aufgrund ausgleichender Gerechtigkeit das Geben und Nehmen in einem Gleichgewicht gehalten, um keine neue Altlasten erst entstehen zu lassen...

Devino Melchizedek

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Geistig und Göttlich - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Nov 27 2016, 03:01

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel X

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2437.html

Göttlichkeit ist der Ausdruck des Willens oder des Zwecks des Einen, in dem wir leben, uns bewegen und unser Dasein haben. Dieses Zentrum, wo der Wille Gottes konzentriert ist und dynamisch hinausgeschickt wird um den Zweck auszuführen, ist Shamballa.

Die Zeit ist jetzt gekommen, da die Esoteriker einen Unterschied machen müssen zwischen den Worten «geistig» und «göttlich». Sie sind nicht dasselbe, noch haben sie die gleiche Bedeutung. Die Qualität der Geistigkeit ist Liebe. Die Qualität der Göttlichkeit ist Wille. Zwischen den beiden besteht ein deutlicher Unterschied und das vermittelnde Prinzip (oder das, was die zwei Qualitäten in Beziehung bringt oder vereinigt) ist Weisheit. Von dieser Weisheit war Buddha in Zeit und Raum der Ausdruck; das heisst, dass nur eine bedingte und begrenzte Manifestation dieses verschmelzenden, verbindenden Prinzips vorhanden war. Seine grosse Errungenschaft, von ihm nicht erkannt, war ein innewohnendes und (zu jener Zeit, nicht jetzt) unbewusstes Erkennen des Unterschiedes zwischen Liebe und Willen und eine Fähigkeit, in sich selbst eine verschmelzende, vereinigende Energie zum Ausdruck zu bringen, welche die Liebe und den Willen, die Seele und die Monade zusammenbringen konnte und es auch tat. Zu gleicher Zeit (und später in voller Äusserung in Palästina) bewies Christus - als Lehre für die Menschheit - das Eins-sein von Liebe und Intelligenz, von Seele und Persönlichkeit. Das sind wirklich wichtige Punkte, die es im Gedächtnis zu behalten gilt.

Deshalb wird die Gottheit von einer Gruppe von Leben oder konzentrierten, vervollkommneten Wesen verkörpert, die Sanat Kumara, den Herrn der Welt, umgeben, und zwar auf eine Art und Weise, die für die Jünger unverständlich ist, die aber das Ziel bildet für solch fortgeschrittene Wesen wie Christus.

Wie ich früher gesagt habe, ist Sanat Kumara für den Planetarischen Logos was die Persönlichkeit mit der Seele für den Jünger bedeutet. Er ist auch die zusammenhaltende Kraft innerhalb des Planeten, der durch seinen ausstrahlenden Einfluss alle Formen und alle Substanzen in der planetarischen Form so hält, dass sie ein zusammenhängendes, mit Energie versehenes und funktionierendes Ganzes bilden. Eine Parallele hierfür, doch in viel kleinerem Ausmass, kann in dem strahlenden Einfluss Christi gesehen werden, der die christliche Kirche in all ihren vielen Aspekten in der Welt durchdringt, sie mit Energie versorgt und in ihr eine klare Aussage aufrecht erhält; eine noch kleinere Analogie kann in dem Einfluss gesehen werden, den ein Jünger ausübt, der im Mittelpunkt einer Gruppe steht und sie auch in einer klar verständlichen und nützlichen Manifestation erhält. Ein Zwischenglied zwischen diesen zwei Symbolen des Willens und der Liebe, vereinigt in der Manifestation (Christus und ein Jünger), ist die Arbeit eines Weltjüngers, denn der Einfluss ist grösser und weitreichender als der eines Jüngers, doch nicht so mächtig oder umfassend wie der von Christus.
---
Durchaus gibt es Bereiche, die allen Gemeinsam sind, und es ist sogar das spätere Ziel und die größere Entsprechung aller exoterischen Bestrebungen, in dieses Gemeinsame hinein zu finden. Was ja zu dem gehört, was als die Dinge an sich selbst bezeichnet.

Allerdings erfordert es durchaus einige Reinheit und stets das Bemühen nicht zum eigenen Vorteile hin, sondern zum Vorteile dieses Gesamten zu wirken und zu arbeiten. Wozu ein hohes Maß an Anstand, Harmlosigkeit und Reinheit erforderlich sind.

Es reicht die Einstellung oder Absicht nicht einmal aus dafür. Es ist nicht nur erforderlich technisch damit auch umgehen zu können. Mehr noch ist es so, dass die Persönlichkeit dieses als eigene Identität abbildet. So ist man stets für dieses bestimmte Gesamte und nicht mehr länger wider dieses oder kann nicht einmal mehr dagegen sein, so als wäre man in Dissonanz zu sich selbst dann nur.

Dann gibt es nicht mehr sich selbst und dann die anderen, sondern man ist die anderen so wie sich selbst, nur nicht in allem, sondern in den bestimmten Übereinkünften. In anderer Hinsicht mag es andere Übereinkünftige geben oder manch spezifische Eigentümlichkeit.

Alles zu seiner Zeit, und vor der bestimmten Zeit für jeden einzelnen, ist es gar besser sich auf das zu besinnen, was als derzeitige Aufgabe aufgetragen ist.

So ist manch Schleier nicht nur Hindernis, sondern auch ein Schutz, um sich auf das bestimmte konzentrieren zu können, ohne von allerlei belagert und bedrängt zu sein, womit der rechte Umgang noch nicht erlernt wurde...

Devino Melchizedek

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Die große Entsagung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Dez 02 2016, 01:23

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XI

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2441.html

Eine einfache Regel für das Verstehen und Erreichen bewährt sich immer. Die Grosse Entsagung wird nur dann möglich sein, wenn das Üben der kleinen Verzichte das Leben eines Jüngers oder einer Gruppe beherrscht. Der Verzicht auf Ehrgeiz, auf alle Persönlichkeitsbindungen und auf alles, was den Fortschritt, wie er dem Auge der Seele enthüllt wird, verhindert, legt eine gesunde Grundlage für die letzte grosse Übertragung, die sich auf die Entsagung von dem gründet, was äonenlang Schönheit, Wahrheit und Güte bezeichnete, und was als höchstes Ziel aller höherstrebenden Bemühungen erschien. Das Bemühen, das zu sehen, was voraus und jenseits der scheinbaren Endgültigkeit der Seelenverschmelzung liegt, steht vor den Jüngern, worunter jetzt auch einige von euch sich befinden. Dass ihr alle durch den Schleier der Seele hindurchdringen möget und schliesslich diesen Schleier «zerrissen von oben bis unten» sehet, und dadurch befähigt seid, mit jenen gleichen Grades zu sagen «Es ist vollbracht», ist meine aufrichtige Hoffnung. Dann wird sich für euch, wie für andere, der Weg der Höheren Evolution öffnen und die Herrlichkeit des Herrn wird in einem neuen Licht gesehen werden - einem Licht, das alle früheren Ziele und Visionen trüben und in den Schatten stellen wird.
---
Die große Entsagung zeigt sich nicht im bemühen auf etwas zu verzichten, sondern darin, etwas als für überflüssig zu erkennen und anzusehen und alles Verlangen danach erlöschen zu lassen, weil dieses aus Einsicht nicht weiter genährt wird.

Oft ist es der Gegensatz, zu der Neigung die in einem ist, der angestrebt werden sollte. So wollte man sich im großen Schweigen üben, dann übe man sich darin, alles notwendig sinnvolle zunächst auszusprechen. Denn zu leicht wird man sich auf dem bequemen, etwas was dem Gemeinsamen diente nicht auszusprechen, um es für sich leichter damit zu haben und sich darauf auszuruhen. Während es doch mehr dem Gemeinsinn dienen würde es auszusprechen, es für sich damit aber nicht bequemen zu lassen.

Umgekehrt, dass was einem leicht auf der Zunge liegt, kann man für sich behalten. Denn es hat meist ja keinen tieferen Charakter bei sich, mit welchem es verbunden wäre und somit auch mit keiner größeren Weisheit, welche dadurch zum Ausdruck käme.

Und selbst das bestreben zum Seelischen hin, ist immer noch eine Art von Blindheit, vom Standpunkte der Monade aus. So erhellend wie es vom Menschlichen Standpunkte aus auch sei, zu einer gewissen Seelenverschmelzung zu gelangen, ist es letztlich immer noch die Trübung des reinen Geistes von der Monade her.

So ist dieses, was in der Bhagavad Gita als zu dem zählt, den einfließenden Atem in den ausfließenden und den ausfließenden Atem in den einfließenden Atem zu führen, die äußere Anwendung mehr ein symbolischer Akt. Als eben die Wirkungen dadurch aufheben zu lassen, die Neigung widereinander zu richten, von dem, was man wollte, zu dem, was man nicht wollte und sie in einem Atemzuge zu vereinen.

Im umfassenderen Sinne mag die Vereinigung der Seele und der Persönlichkeit vor sich gehen und wenn beides verschmolzen ist, doch wieder alles als einen Atemzug vom Vorgange der Monade anzusehen. Darin kann man schnell sehen, wie unnütz oft persönlicher Überehrgeiz ist und wie schnell dieses nur selbst von der geringeren Vereinigung schon abführt statt zuzuführen, obwohl man sich darin als klar in einem Vorteil sähe, etwas zum eigensten Vorteil zu gestalten. Doch ist es nicht nur zum Nachteile des nächstgelegenen, es ist immer zum Nachteile von einem Selbst, zum nächst höher gelegenen.

Auch nützte es ebenso wenig sich im Widerstreite der nichtigen Kleinheiten zu ergehen, als nur dadurch, es als unwichtig im nächstgrößeren Zusammenhange zu ertränken, bis es einfach aller Bedeutung sich enthoben hat...


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Jüngerschaft im Neuen Zeitalter - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Dez 04 2016, 03:38

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XI

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2438.html

An diesem Punkt in unserer Diskussion über die vierzehn Regeln für Eingeweihte möchte ich über das Thema der Gruppeneinweihung sprechen; diese Regeln sind jene, welchen Gruppen, die vereint eine Gruppenerweiterung im Bewusstsein suchen, zu gehorchen lernen müssen. Aus diesem Grunde habe ich es bis jetzt unterlassen, in der Beziehung dieser Regeln zu den sieben Zentren oder, spezifisch, zu den grossen sieben solaren Einweihungen auf Einzelheiten einzugehen. Von diesen sieben Einweihungen betreffen nur fünf die durchschnittliche Menschheit. Die übrigen zwei Einweihungen betreffen nur diejenigen, die gewillt sind, gewissen ausserordentlichen Anforderungen zu begegnen und die besondere Anstrengung zu leisten, die sie zur Benennung, «Sieger durch den klaren reinen Willen», berechtigt.

Die Gruppeneinweihung ist keine leichte Errungenschaft, besonders da sie praktisch ein unerprobtes Experiment und im wesentlichen Pionierarbeit ist. Dass eine solche Entwicklung unumgänglich ist, wenn das evolutionäre Wachsen der Menschheit sich irgendwie befriedigend erweisen sollte, wurde von der Hierarchie schon früh erkannt. Trotzdem hat es Jahrtausende gedauert, bis es - als hypothetisches Bemühen - auf irgendeine Art möglich erschien, und bis jetzt wurden nur versuchsweise Experimente unternommen. Das erste Ziel dieser Experimente (die an verschiedenen Orten überall auf der Welt ruhig vor sich gehen) ist, zu sehen ob eine Gruppe von Jüngern auf solche Weise zusammenarbeiten kann, dass ein sich vollziehendes inneres Verschmelzen von den Meistern gesehen werden kann. Die Resultate waren bis jetzt nicht ermutigend. Erstens war es schwierig, Jünger zu finden, die ungefähr auf dem gleichen Evolutionspunkt stehen, deren Strahlen genügend «durchscheinen» und die irgend eine Qualität oder irgend ein beherrschendes Thema (wenn ich es so ausdrücken darf) nachweisen können, an dem sie sich gemeinsam beteiligen und das genügen würde, sie zusammenzuhalten und sich als stark genug erweisen würde, Persönlichkeitsunterschiede, Vorrechte und Schranken auszugleichen. Dies zu erreichen war noch nicht möglich. Gruppe für Gruppe wurde von verschiedenen Meistern in verschiedenen Teilen der Welt ausprobiert und geprüft, aber bisher haben alle solchen Versuche fehlgeschlagen. Wenn ich das Wort «fehlgeschlagen» gebrauche, meine ich ein Fehlschlagen vom Gesichtspunkt des geplanten Zieles aus. Vom Gesichtspunkt des individuellen Wachsens irgendeines besonderen Jüngers aus war es nicht notwendigerweise ein Misserfolg. Vom Gesichtspunkt der ahnungslosen Allgemeinheit aus wird sich die Veröffentlichung von «Jüngerschaft im Neuen Zeitalter» in späteren Jahren als ein aufsehenerregender Erfolg erweisen.

Es kann wertvoll sein, kurz zu betrachten, was Gruppeneinweihung umschliesst, und zwar in Wirklichkeit und nicht sentimental oder mit Wunschdenken.

Eines der Probleme, dem die Hierarchie in diesem Zusammenhang gegenübersteht, ist die Beseitigung des Gefühls - diese eigenartige, emotionelle Reaktion und Beziehung, die alle Mitglieder einer Gruppe in Bindungen von Zuneigung und Abneigung verkettet. Wo Zuneigung besteht, wird in Bezug auf das Gute der Gruppe eine zu starke Persönlichkeitsbeziehung hergestellt. Das Gruppengleichgewicht wird gestört. Wo Abneigung vorhanden ist, ist die innere Fähigkeit der Zurückweisung beständig an der Arbeit und dann entstehen Trennungen. Ist es nicht wahr, meine Brüder, dass eure Beziehungen untereinander oft der Zustimmung und Missbilligung unterworfen sind? Wenn diese Einstellung vorhanden ist, fehlen die ersten Schritte zur Gruppenverschmelzung. Das ist es, was wir unter Gefühl verstehen; als ein einleitendes Stadium muss diese emotionelle Reaktion verschwinden. Ich spreche jetzt nicht in Hinsicht auf Unpersönlichkeit. Für manche Leute ist Unpersönlichkeit ganz einfach eine Ausflucht, um Verantwortung zu vermeiden; für andere bezeichnet sie Unterdrückung und erfordert solch schwere Arbeit, dass die ganze Zeit des Jüngers dem Erreichen der Unpersönlichkeit gewidmet wird und deshalb Erfolg absolut verunmöglicht. Das, wonach man angestrengt strebt, und was im Denken übermässigen Platz einnimmt, wird mit der Zeit selbst ein Gefängnis und verdient, später zerstört zu werden. So ist das okkulte Gesetz. Unpersönlichkeit ist nur für jenen Jünger möglich, der wahre Liebe kennt und für jenen, der das Leben und dessen Blendwerk (einschliesslich aller assoziierten Personen) im Licht der Geistigen Triade sieht.

Hierauf bezieht sich hauptsächlich Regel XI. Es wird für euch nur dann möglich sein die Bedeutung dieser Regel zu verstehen, wenn in eurem Denkvermögen eine gewisse Klarheit über wahre Gruppenbeziehungen vorhanden ist. Solche Beziehungen sind nicht auf Persönlichkeit oder Unpersönlichkeit, auf Zuneigung oder Abneigung, auf Kritik oder Nicht-Kritik gegründet, sondern auf ein wirkliches Verstehen der «göttlichen Gleichgültigkeit», auf geistige Losgelöstheit und tiefe, dauernde, unveränderliche Liebe. Vielen ernstlichen Aspiranten wird die Nebeneinanderstellung dieser Sätze als paradox erscheinen, aber ein Verstehen der Okkulten Paradoxe führt zur Befreiung. Im Verstehen dieser grundlegenden Gesinnungen liegt die erste Lektion des Aspiranten für Teilnahme an Gruppeneinweihung.
---
Es kann daher wohl gesagt werden, dass Einweihungen im eigentlichen Sinne oder im Zwecke dessen wofür sie eingeführt wurden, nämlich einer schnelleren breiten Entwicklung der Menschheit an sich, noch kein umfassender Erfolg war.

Zu stark wird, dank des Fische-Zeitalters auf die persönliche Entwicklung wert gelegt, anstatt sich einer Ausrichtung bewusst zu sein, derer man nun alles Vorwärtsstreben und Schreiten zunächst unterstellt. Und dann von dem her erst auf die Peripherie schaut, bzw. diese einzubeziehen sucht.

Ein Gesinnungswandel ist vonnöten, eine Ausrichtung auf einen Zweck und dabei bleiben. Nicht muss es so oder so sein, wie man sich dieses vorstellete, noch mehr oder weniger sichtbarer Erfolg eine Rolle spielen.

Die unerschütterliche Ausrichtung auf einen Zweck, und das vertrauen, dass, so Gott will, sich alles andere zur passenden Zeit einfindet.

Man braucht auch nicht Einweihungen u.ä. zu irgend etwas hochzustilisieren oder sich in irgend einer Weise einen spirituellen Egoismus damit anzüchten. Es geht darum, dass dieses die natürliche Art der Entwicklung in der Menschheit werden soll, und eben in der Weise auch behandelt werden sollte.

Eine gemeinsame Geistige Idee und Vision, an der man sich fortwährend orientiert und sie zu verwirklichen sucht, und derer sich kein Mensch widersetzen kann, weil es nur Gutes für alle bedeutet. So wie jetzt oft noch der Glaube an die Unterdrückung und dessen, dass es nicht eine bessere und gerechte Welt für alle geben könne.

Wenn dieses in der gesamten Menschheit weitflächig aufkeimt, dass Frieden und ein Erfülltes Leben für alle möglich sind, dann ließe sich damit auch das neue Zeitalter einläuten. Zwar bedarf es einer gewissen Empfänglichkeit, im Geistigen, denn an irgend etwas wird die Orientierung ja aufgebaut werden müssen, wenn es unabhängig äußerer Einflüsse und daher instabiler Faktoren begründet sein soll. Dabei sollten äußere Einflussnahmen nicht die Regel sein, sondern eher die Ausnahme bilden, damit jeder seinen eigenen Willen dazu nutzt, um diesen zum gemeinsamen Willen zu verschmelzen. Dann fällt irgendwann alles andere wie durch ein Gitternetz, was nicht hineingehört, es wird keinen Widerhall und Reaktion mehr finden, anstelle des ständigen ankämpfens, sobald eine Neuausrichtung auf die göttliche Natur des Menschen, anstelle dessen stattgefunden hat. Es ist möglich, und darauf kommt es an!

Devino Melchizedek

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Zweck der göttlichen Tätigkeit - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Dez 07 2016, 01:21

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2444.html

Das ist alles, was im Versuch, den festen Wunsch und das Vorbild oder den Zweck der göttlichen Tätigkeit durch die Zeitalter hindurch zu erklären, gesagt werden kann. Wir wissen, dass es bis jetzt durchaus unzulänglich ist, die Schönheit dieses Plans zum Ausdruck zu bringen oder in manifestierter Form zu erzeugen und in Übereinstimmung mit dem Gottesgedanken schöpferisch tätig zu sein, aber Zeitalter um Zeitalter haben die Denkfähigkeit des Menschen und seine schöpferische Vorstellungskraft den langsam sich entfaltenden Entwurf herausgearbeitet und sie werden auf diese Weise fortfahren. Jeder grössere Weltzyklus sieht das Auftauchen grösserer Schönheit und die feinen Wirkungen menschlichen Denkens auf die untermenschlichen Naturreiche, die ständig das Unbekannte zur Oberfläche bringen, die Flora und Fauna des Planeten ändern und den Weg bereiten für die Zeit der Wunder, wenn die Hierarchie wieder exoterisch den Plan auf Erden leiten und der Menschheit beistehen wird, um mit einem volleren Verständnis des göttlichen Plans zu arbeiten.
...
Die letzte Phase des göttlichen Willens ist von allen am schwierigsten anzudeuten, und wenn ich sage «andeuten», so meine ich genau das. bedeutet es etwas für euch, wenn ich sage, dass das zeremonielle Ritual des täglichen Lebens von Sanat Kumara, durch Musik und Laut ausgeführt und auf den Wellen der Farbe getragen, welche sich an den Ufern der drei Welten der menschlichen Evolution brechen - in den klarsten Noten, Tönen und Nuancen -, das tiefste Geheimnis hinter seinem Zweck enthüllt? Es hat für euch kaum einen Sinn und wird als ein symbolisches Blatt Papier beiseite gelegt, das von mir benützt wurde, um das nicht Mitteilbare mitzuteilen. Dennoch schreibe ich hier nicht in Symbolen, sondern mache einen genauen Tatsachenbericht. Indem die Schönheit in irgendeiner ihrer höheren Formen auf das menschliche Bewusstsein einwirkt, wird ein schwaches Empfinden vom Ritual von Sanat Kumaras täglichem Leben übermittelt. Mehr kann ich nicht sagen.

Hier sind daher Anspielungen hinsichtlich des göttlichen Zwecks; jeder der sieben ergänzt und vervollständigt die anderen sechs. Nur durch den Versuch, die ganze innere Synthese zu begreifen, werden wir zur leisesten Andeutung von der Art dieses erhabenen Bewusstseins kommen, das unseren Planeten und alles, was darin und darauf ist, ins Dasein brachte.
---
Man wird sich wohl durchaus in gewisser Weise ärgern, wenn man feststellt, wie unnötig lange das Gute hinausgezögert wurde, in der irrigen Meinung, es brächte noch irgend einen Vorteil, an dem festzuhalten, was seit langem lediglich verderben geschaffen hat. Angefangen bei dem, dass der Mensch zu seinem und dem Schaden des nächsten über andere zu herrschen versucht hat. Wie es auch in der Bibel dazu lautet.

In vielem ist es das Verlangen, einen eigenen Vorteil zu erwirken, was dazu führt, dass alles in der Entwicklung ein stückweit gehemmt wird. Es gibt keinen Vorteil, ohne Nachteil, der anderweitig bezahlt wird und früher oder später einen wohl ereilen wird, wenn man sich selbst hinreichend dahin und darum gebracht hat, sich noch selbst zu gehören.

Dabei wird der Zweck der göttlichen Tätigkeit auch darin gipfeln, dass eine unbeschreibliche Schönheit die Dinge erfassen wird. Denn es wird nicht das verschwinden was da war und etwas ganz neues plötzlich nur noch entstehen, da der Lauf der Natur der Dinge nicht der ohne Abfolge ist, jedoch langfristig wird vieles wohl kaum wieder zu erkennen sein.

Zunächst aber wird alles eine Erweiterung ätherischer Bereiche erfahren, die es vielschichtiger machen und ebenso auch viel Glanz und Schönheit und Anmut hinzufügen werden. Denn wenn es mehr Farben, mehr Tiefe, mehr Ausdehnung und Ausprägung alles hat, so wird es noch mehr der Dinge geben die es zu bestaunen gibt, ehe diesem.

Allerdings ganz klar, auch dieses möchte in irgend einer Weise beachtet und gehegt und gepflegt dann sein. Sicher wird dann der Schritt, alles in seiner Würde anzuerkennen leichter fallen, und irgendeinen Vorteil auf Kosten der anderen Dinge daraus ziehen zu wollen, wird dann schwerer fallen. Nicht aufgrund der Möglichkeiten, sondern aufgrund der tieferen Einsicht, die noch mehr der Dinge einbezieht.

So wird auch der Aufwand klarer werden, der hinter allem liegt und welch Umfang hinter allerlei Entwicklung steckt, als dass man es leichthin für irgend ein kurzweiligen Vorteil oder Vergnügen dann noch bereit ist der eigenen Natur der Dinge nach zu entreißen oder zu dezimieren, oder zu dessen Schaden oder Nachteil noch länger hinzuwirken.

Denn erstrahlt alles in vollem Glanz sämtlicher Ebenen und Bereiche und kann es so vernommen werden, wird doch alles hinreichend Ehrfurcht und Anerkennung ernten und so auch das Bestreben dann natürlicher gegeben sein, diesem gerecht zu werden, es weiter im Zwecke der göttlichen Tätigkeit zu befördern, damit weitere Frucht des Guten daraus werde.

Da nun ja alles, was dem eigenen Herzen nahe ist, mit allem bestreben zu erhalten gesucht wird, so wird es auch sein, wenn alle Dinge einem näher am Herzen liegen.

Devino Melchizedek

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Auf der kosmischen Evolutionsleiter - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Dez 09 2016, 02:20

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2447.html

In dieser Regel finden wir zwei vorbereitende Schritte und vier grosse Leistungsproben oder Beweise der Tauglichkeit, wenn ihr sie so nennen wollt, für die bevorstehende Arbeit. Diese letzteren entsprechen den «vier Dingen, die der Jünger erlernen und verstehen muss, ehe ihm das innerste Geheimnis gezeigt werden kann», wie es in der Regel für Bewerber gesagt wird. Zwischen diesen zwei Reihen von Regeln besteht ein bestimmtes Verhältnis und dieses werden wir im Weitergehen bemerken. Die zwei vorbereitenden Anweisungen fassen ganz einfach die Wirkungen im Leben des Jüngers, der die Bedeutung der Regeln für Bewerber gelernt und angewandt hat, zusammen, aber diesmal werden sie von einer Gruppe von Jüngern gezeigt, die durch gewisse Einweihungen gegangen sind und als eine vereinigte Gruppe funktionieren. Die Einfachheit dieses Themas ist gross und doch wird es immer als kompliziert erachtet. Der Bewerber ist seelenbewusst geworden und ist deshalb ein Eingeweihter. Erinnert euch immer daran, dass die Seele auf ihrer eigenen Ebene ein Eingeweihter aller Grade ist. Letztlich ist die Einweihung die Verwirklichung, die Erkenntnis im Gehirn-Bewusstsein von verschiedenen Sphären und Zuständen göttlicher Wahrnehmung, mit einer konsequenten Lebensdemonstration dieser Tatsache, dieser ewigen Tatsache. Aus diesem Grunde denkt der Mensch nur im Sinn der Gruppe und tut dies automatisch und ohne sich dessen bewusst zu sein. Er bringt diese Gruppenintegrität einfach als einen Teil seiner Natur zum Ausdruck, gerade wie er im Persönlichkeitsstadium und während der verflossenen Äonen seit der Individualisierung nur und natürlicherweise im Sinn des getrennten Selbstes dachte.

Solange eine Person sich bewusst bemühen muss, gruppenbewusst zu werden und sich schulen und disziplinieren muss, um in Gruppenformation und als Teil einer Gruppe zu arbeiten, ist sie noch in der Persönlichkeit konzentriert. Dieser Persönlichkeitsausdruck mag von äusserst hohem Grade sein und der Aspirant oder der Jünger mag ein durchaus selbstloser Mensch sein, aber wahres Gruppenleben ist noch nicht vorhanden. Das Übergangsstadium ist sehr schwierig und oft verwirrend; es hat seine eigenen Probleme, die sich auf eine neuerdings sich zeigende Phase des dualistischen Bewusstseins gründen. Der Jünger reagiert auf Gruppenprobleme und Gruppenbedingungen; er stellt sich mit Leichtigkeit auf das Bewusstsein der Gruppenmitglieder ein; er ist sich der Gruppenreaktionen und des geistigen Strebens bewusst, aber er ist noch sich selbst; er geht noch durch ein Stadium innerer Anpassung zu einem Zustand des Seins und der Wahrnehmung, wofür alle vergangenen Beziehungen kein Musterbeispiel erbrachten. Die Gruppe und die Gruppenmitglieder, welche fähig sind sich anzupassen (und welche der Regel XIII für Jünger und Eingeweihte entsprechen und sie ausführen können), wurden derart mit der Seele verschmolzen (in sich selbst und in allen anderen Selbsten), dass die Situation umgekehrt ist. Es wäre jetzt für solche Leute anstrengend, als Persönlichkeiten zu denken und zu reagieren. Ich erläutere das Problem in solchen Worten, um es für euch, wenn möglich, klarzumachen.

Wenn dieses Stadium der Zentralisation erreicht ist, kann die Gruppe anfangen, das verborgene Geheimnis zu enthüllen. Alles was ich euch über dieses Mysterium sagen kann besteht darin, dass es den Zweck und den Grund betrifft, für welche unser planetarischer Logos sich inkarnierte und das innewohnende Leben unseres Planeten, der Erde, wurde. Es betrifft die Notwendigkeit, seiner eigenen Natur innewohnend, auf der kosmischen Evolutionsleiter einen Punkt zu erreichen, der ihn - als Resultat - zum innewohnenden Leben eines heiligen Planeten machen würde. Vergesst nicht, dass unser Planet noch kein heiliger Planet ist, aber er ist dieser grossen Umwandlung nahe. Das kosmische Geheimnis dieses Umwandlungsvorganges ist eines, das Sanat Kumara jetzt erlernt, und wenn das, was ihn während dieser Inkarnation überschattet, die nötigen Veränderungen durch einen Vorgang der Umwandlung und Transmutation sorgfältig ausgearbeitet hat, wird eine grosse Verklärung stattfinden und er wird seinen Platz unter jenen einnehmen, die ermächtigt sind, durch einen heiligen Planeten zu arbeiten.
---
Vieles mag jetzt schon da sein, weil es nicht nicht-sein kann. Und doch in der Feinheit nicht wahrnehmbar, so dass man keinen bewussten Anteil daran hat. Wenngleich man sogar Anteil daran haben mag, allerdings ohne es fassen zu können. Und so wie es für einen im Überbewusstsein sich halten mag, so ist selbst dieses für manch andere im Unterbewusstsein lediglich noch enthalten.

Und dieses ist auch gut so, denn so bleibt es dem vorbehalten, wenn man damit angemessen umzugehen vermag. Auf manches kann man sich nur selber vorbereiten, in dem man zuerst vieles aufgibt, was einen in dem gebunden hält, worin man webt und strebt und noch ist.

Daher mag noch so viel Vorbereitung auch getroffen sein um einen, und der Hof vielleicht bereits ausgebreitet, die Türe geöffnet, doch ohne in jenes einzutreten, und aus dem auszutreten, was nicht jenem entspricht, kann man sich nur dort einfinden, worauf man sein streben ausgerichtet hält. Ob bewusst oder unbewusst, wissentlich oder unwissentlich, so wie nur das für einen zählte, was im eigenen Willen enthalten ist, und nur das darin ist, was man darin in irgend einer Weise aufnehmen kann. Und auch dieses ist gut so, denn so folgt alles seiner rechten Bahn.

Kein Übergang ist besser, als das was vielleicht zuvor war, noch als das, was kommen mag. Dennoch ist alles ja die Vorbereitung auf etwas, was darauf sich begründen ließe. Und die Herrlichkeit dessen, was möglich ist, ist auch immer größer, als die die da ist. Meist jedoch liegt es nicht am Höheren, was irgend etwas vorenthalten möchte, sondern an einem selbst, wofür man sich bereitet hat oder bereitet hält.

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Ein Wanderer auf dem Weg - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jan 06 2017, 02:10

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2447.html

Während die Aspiranten auf dem Probepfad weitergehen, lernen sie, die Bedeutung ihrer Aktivitäten auf der physischen Ebene im Sinn der Wunschwelt, der Astralebene zu sehen. Was sie tun, hat seinen Ursprung auf dieser Ebene und gibt ihren Taten Bedeutung. Das ist das ABC des elementaren Okkultismus und der wahren Psychologie. Später treten sie in eine höhere Welt der Sinngebung ein und erfahren, dass «wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er». Auf diese Weise wird die Lektion des kama-manasischen Impulses langsam gemeistert und (im Verlauf des Lernens) verliert das Begehren, durch das Denkvermögen angespornt und von der Persönlichkeit durchgeführt, seinen Einfluss über den Aspiranten. Später, wenn die Seele anfängt zu dominieren, lernt er die Bedeutung der Liebe und langsam, oft durch das Bemeistern des Schmerzes, erfasst er die Bedeutung oder den Sinn der Gruppenaktivität, Gruppenbeziehung und Gruppeneinweihung. Er wird deshalb in diesem Stadium bereit (wie diese Regel es ausdrückt) die höhere Bedeutung der vier Lektionen, Vorgänge oder Stadien zu erlernen, welche in sich selbst jedoch eine Lektion sind. Die vier Lektionen, die er bis zu diesem Punkt gelernt hat, haben ihn auf die vier Lektionen vorbereitet, die er - als ein Eingeweihter und als Einer, dessen Bewusstsein in der geistigen Triade konzentriert ist - jetzt meistern muss. Zusammenfassend könnte man sagen, dass sie die vier Phasen einer Aktivität bilden, die ihn zu einem Spannungspunkt bringen werden, welcher das nächstmögliche Einweihungsstadium anzeigt. Vier Worte könnten dazu dienen, diese Vorgänge zu benennen: Ausstrahlung, Magnetisierung, Umwandlung, Mitteilung.
---
Im Grunde genommen ist ein jeder Wanderer bemüht dort hin zu gelangen, wohin sein Herz ihn führt. Von der Wanderschaft auf längere Zeit hin gesehen, gibt es auch die Entsprechung der bewussten Absicht, die dort eine Wirkung hervorrufen möchte, wohin es abzielt, was zu einem gewissen Grad auch das ist, von wo es ausging. Um in der Weise eine Brücke zu errichten.

Denn wenn man nur etwas anvisiert, aber nicht von dort ausginge, wo man ist, kann man sich auch nicht zu der Stelle führen, die man anpeilte. Ebenso wie Begehren keinen Willen in sich enthält, etwas zu erreichen, sondern bloß das Verlangen des Mangels ausdehnt.

Das ist auch der Grund, warum man meist nicht das bekommt, was man möchte, sondern das, worin man eine Brücke gebaut hat. Die Brücke des Begehrens eignet sich meist nicht dazu, eine Schnittmenge zu bilden, mit dem, worauf es sich richtet, sondern mit dem, worauf der Mangel der Überzeugung sich erstreckt.

Es ist nicht ratsam mehr zu wollen, als man kann. Denn der wahrscheinlichere Ausgang davon ist, dass man sich Gewalt antut, dass man sich irgend etwas rausnimmt, um etwas auf Kosten von anderweitigem zu erreichen, oder dass man mehr schadet, als es an sich oder einem selbst gut tut.

Jedes anfängliche Stadium bildet in seiner Ausprägung nur das Abbild eines Stadiums, worauf es abzielt. Und doch ohne Ernsthaftigkeit bei der Sache, kann es nicht hinreichend den Grundstein bilden, um von diesem dann zum tatsächlich Erstrebten zu gelangen.

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Dreiecksgruppen - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jan 10 2017, 02:20

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2450.html

Diejenigen, welche im äusseren Gebiet für die schöpferische Arbeit verantwortlich sind, müssen mit der esoterischen Arbeit anfangen. Ich schreibe hier für Jünger, von welchen einige Mitglieder meines Ashrams sind und für die Neue Gruppe der Weltdiener; diese sind verantwortlich für das Weiterführen der Arbeit, wie sie geplant ist. Die zwei Dreiecksgruppen, die bereits gebildet sind, bauen in Wirklichkeit eine Gedankenform hinsichtlich dieses Werkes, welche von den wahren Erbauern eine Erwiderung hervorrufen wird. Es wird euch daher klar sein, dass diese schöpferische Arbeit mit ihren intelligenten und praktischen Zwecken in ihrer Fähigkeit - wenn sie richtig funktioniert, die exoterischen und esoterischen Arbeiter in einem geistigen Unternehmen zu vereinen - in Wirklichkeit in Shamballa selbst ihren Ursprung hat, und in bezug auf Absicht und Zweck zuerst durch Meister auf dem ersten und zweiten Strahl erfasst wurde, obwohl die Jünger und Meister des zweiten Strahls es zuerst am leichtesten verstanden hatten. Später, wenn beständige und systematische Arbeit geleistet worden ist und die Idee der Allgemeinheit vertraut ist, wird diese Aktivität einen wichtigen Teil der neuen Weltreligion bilden und wird besser verstanden. Sie wird ihre eigene innere Gruppe haben, die zunächst völlig subjektiv arbeiten wird, um die Dreiecke des Lichts und des guten Willens zu bauen, und dann objektiv arbeiten wird, um die Aktivität jener zu leiten, welche den Organisationsaspekt der Dreiecke des praktischen guten Willens auf Erden mit einer wirksamen, ergänzenden Aktivität bauen.
---
Vieles, ja nahezu alles, was ins äußere Leben des Menschenreiches von den geistigen Ebenen eintritt, ist bereits durch gewisse innere Kreise von Jüngern und Eingeweihten gegangen und hat eine gewisse Prägung und Vorqualifizierung erfahren sowie Erprobung.

Dann kann entschieden werden, wo es geschaltet und eingebracht wird. Es können Weltumspannende Gedanken sein, oder ganz spezifische, welche nur in gewissen Kreisen oder Fachbereichen eingebracht werden und ihre Anwendung finden. Auffällig ist, dass vieles über Dreiecksgruppen am besten abgewickelt werden kann.

Vielleicht, weil hinreichend Spiegelfläche gegeben ist, um etwas, was darin liegt, von allen Seiten einsehen und betrachten zu können, es kann keine überflüssigen Seiten im Dreieck geben und auch keine zu wenig, für alles Grundlegende, so dass es keine Ecken und Winkel gibt, die nicht im Dreieck ihre Mitte haben oder sich hinter einem Winkel verstecken könnten.

Zwar unterliegt es bis zu einem gewissen Grad dem freien Willen, wie man womit umgeht. Jedoch ist vieles ja innerlich da, und lässt sich gar nicht von der Hand weisen. Und mit manchem davon kann man nicht anders, als in irgend einer Weise damit umgehen zu müssen, weil es da ist.

Natürlich kann man einfach irgend etwas anderes machen. Sei es einfach alles Innere zu ignorieren oder mit brünftigem Verlangen irgendwo anders rein zu rennen, weil es einem besser gefällt, obwohl man dazu eigentlich keinen inneren Bezug hat. So wird sich dieses erweisen müssen als das, was es ist, dass es zu einem nicht gehört und irgendwann auch wieder weg ist und man nur noch mit dem da steht, was schon war.

So heißt es immer wieder prüfen, und nichts einfach nur annehmen, weil man es so gewohnt ist. Denn heute kann es dieses bedeuten, Morgen etwas anderes, weil die inneren Verhältnisse sich verändert haben. Oder auch, weil etwas anderes Thema ist und daher auch man wo anders aufgestellt ist, oder andere Inhalte vorgegeben bekommen hat.

Es ist unnötig zu erwähnen, wenngleich nicht überflüssig, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist und es bleibt, für welche Zeitalter auch immer es sein mag. Gerade wenn vieles geschaltet ist, sollte man lieber einige Gänge runterschalten und sich besinnen. Wird alles wieder runtergefahren, und man ist mitten im Getriebe, dann kann der Weg sehr lang werden, wenn alles verlangsamt weiter geht.

Jedenfalls mag vieles gesagt werden, wenn es nicht landen kann, dann kann es keine Frucht hervorbringen, weil der Boden nicht hinreichend dafür bereitet wurde.

Devino Melchizedek

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Gruppensynthese - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jan 10 2017, 02:21

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2450.html

Diese Zeit ist noch nicht gekommen. Heute erleben wir das Erschaffen einer allgemeinen Gedankenform oder das Keimen des Samens einer Idee. Später, wenn die wahre äussere Arbeit beginnt, wird ihre Macht objektiv gezeigt werden, weil sich die Buddhas der Aktivität allmählich der Existenz der Gedankenform in ihrer Lichtnatur und ihrer Qualität des guten Willens bewusst werden. Sie werden dann von Ihrem Leben hineingiessen, je nach Bedürfnis und wo die Not es erfordert. Dann «wird allmählich der Wille Gottes herrschen», wie unsere Anweisung es ausdrückt. Die Arbeit der Menschen des guten Willens auf der ganzen Welt wird mit all diesem parallel laufen, aber in sich selbst ganz objektiv - weltweit und erstaunlich brauchbar.

Die Jünger müssen lernen, im Sinn der Gruppensynthese zu denken. Das schliesst das Gewinnen von vertieften subjektiven Verbindungen und vermehrter Sensitivität für den höheren Eindruck und die innere Inspiration in sich. Das vertikale Leben des Geistes und das horizontale Leben der Beziehung müssen gleichzeitig in einem gewissen Mass zum Ausdruck kommen, ehe die Bedeutung dieser Regeln einigermassen erfasst werden kann.
---
Vieles könnte so einfach sein, ist es nicht, weil man es so nicht möchte. Man kann etwas Banales aber noch so sehr aufbauschen, es bleibt im Kern immer noch das Banale zuzüglich all dessen, was dabei ist, es aber nicht müsste.

So kann etwas wo Kraft dazu kommt, der Sache förderlich sein, wenn an Kraft hinzukommt, was nicht der Sache förderlich ist, dann ist es einfach nur um so mehr Arbeit, nebst dem Kern, der allein vielleicht hinreichend zu tuen gäbe.

Ja, es ist natürlich dann etwas viel größeres und dolleres, eigentlich aber auch nicht. Und man hätte anstelle dessen, schon viel weiter sein können.

Wie wollte jemand ein Beispiel für Menschlichkeit abgeben, wenn er sich selbst nicht als Menschen sehen möchte? Nun, dann werden alle Menschen, die auf eine solche Gedankenform anspringen sich auch nicht als Menschen sehen. Nicht dass sie dadurch weniger Mensch wären, sondern sie sind dann einfach noch nicht so weit, sich als Menschen anzunehmen, aber mehr sind sie dadurch ja nicht.

Wohin auch immer man ginge, so täten andere diesem gleich. Und dann rechne man sich aus, was wäre, wenn alle ebenso alles gleich machten? Wo wäre da bitte noch irgend etwas Besonderes? Richtig, es gibt kein besonderes, in Verbindung zu anderen, außer andere gestatten einem dieses. Machte man es ohnedem, dann nur auf Kosten aller anderen. Machten dieses alle, dann könnte es keinerlei Gemeinschaft geben können.

Man kann es sich abschminken im Wassermannzeitalter zu meinen, man täte alles bloß für sich oder es würde nichts mit anderen zu tuen haben. Natürlich kann man selbst sogar mehrere Zeitalter zurückliegen. Sie sind ja nicht weg, sondern nur nicht hier und jetzt, und man selbst dann auch nicht. Man kann, wenn man kann, auch weit in die Zukunft vorausgehen, wenn man alles erledigt hat, was dorthin führt, wo noch nicht viele hingegangen sind. Wir reden hier nicht von äußerem Materialismus und der Vorstellung der Person nach, sondern zunächst von der inneren Gesamtwesenheit.

Doch zum Wegbereiter, was man dann zweifellos sein muss, wenn man vorausgeht, sollte man natürlich ein Muster abgeben, und nicht ein Stein des Anstoßes sein oder irgendetwas auf Kosten anderer machen. Denn etwas-auf-kosten-anderer-machen erscheint und Musterbeispiel und Wegbereiter geht (notwendigerweise). Und schon ist es auch mit jeder Gruppensynthese dahin.

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Die Dinge an sich selbst - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jan 19 2017, 01:34

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2451.html

Man möchte hier fragen: Welches ist die Arbeit, die von den Meistern selbst auf den drei Ebenen der Geistigen Triade unternommen wird? Die Studenten sind sich wohl bewusst, dass viele der Meister mit den Evolutionsvorgängen in den verschiedenen Naturreichen in den drei niederen Welten beschäftigt sind. Sie vergessen, dass die Mehrzahl nicht damit beschäftigt ist. Habt ihr euch je gefragt, was es ist, das einen Meister reizt, in den drei Welten und mit seinem Denkvermögen auf ihre Evolutionsvorgänge konzentriert weiter zu arbeiten? Habt ihr jemals darüber nachgedacht, was sonst noch möglich wäre, das sein Interesse fesseln und beanspruchen könnte? In ihrer egozentrischen Einstellung ist die Menschheit geneigt zu glauben, dass menschliches Bedürfnis und nebenbei das Bedürfnis der anderen Naturreiche alles ist, was die Hierarchie veranlasst, ihre Arbeit der Rettung und der Stimulierung weiterzuführen. Aber das zieht nur einen Teil der Arbeit, die sie leisten in Betracht. Während sie ihre Arbeit fortsetzen, erweitert sich das Bewusstsein der Meister fortwährend und dies wegen der Art Ihrer Arbeit in den drei Welten; es schliesst notwendigerweise mehr und mehr ein. Das ist die Wirkung auf ihn, wenn er zugunsten der Menschheit oder zugunsten der anderen Naturreiche arbeitet. Es hat eine bestimmte und evolutionäre Wirkung. Aber auf den höheren Stufen der Geistigen Triade leitet eine andere Art von evolutionärem Impuls seine Aktivitäten. Ich habe euch anderswo gesagt, dass das Bewusstsein (wie wir es verstehen) überschritten wird und ein neuer Aspekt universalen Empfindens an seine Stelle tritt. Dieser Entwicklung gab ich den unzulänglichen Namen der Identifikation. Das ist ein Wort, welches das Bewusstsein einbezieht, den Willen anruft, von dynamischer Art und alles im Kontakt einschliessend ist und sich auch auf die Lehre des Nichtgetrenntseins gründet.
---
Die Arbeit geht weiter, Kreis um Kreis und Ring um Ring. Hört das Niedere auf einen zu bestimmten, dann hört die Reise ja doch noch nicht auf. Immer gibt es einen Bewegungsgrund, der anders aber liegt und gänzlich anderen Bedingungen unterstellt sein mag, in dem Falle nicht unterworfen, und weit darübergehend als es dem Durchschnittsmenschen auch nur vorstellbar sein mag.

Es beginnt sicherlich schon damit, dass die Zeit für einen aufgestiegenen Meister der Weisheit einer anderen Regel folgt. Ein paar Jahrhunderte mögen da vielleicht wie ein paar Tage sein, denn die Aufmerksamkeit liegt auf gänzlich anderen Schwerpunkten und dann ist die Zeit erst wirklich relativ.

Eine gehörige Portion an Achtung gehört dazu, für diejenigen, die in diese Bereiche vorgedrungen sind und es als ihre natürlich Umgebung erfahren. Klar könnte man, wenn sich einmal die Gelegenheit im Leben bieten sollte, vielleicht auch gänzlich unachtsam und ohne es zu wissen, womit man es zu tuen hat, sichs erlauben mal nen Stinkefinger zu zeigen, nur weil es irgend einer kollektiven Neigung, von welcher man beherrscht sein mag, entspricht. Man sollte nur wissen, dass die Reaktion diejenige sein könnte, dass man ein paar Jahrhundertelange ein bestimmtes Thema nicht mehr los wird. Dabei ist es nur jemanden vielleicht aus der Hand gerutscht, der nach anderen Gesetzen lebt, als der, der sich bei der kleinsten Gelegenheit dem größeren Ganzen gegenüber aufmüpfig gibt, weil es vielleicht unter das zählen mag, was das Kollektiv einem als "cool" vorgibt.

Ganz davon abgesehen, bleibt alles im eigenen Feld, was man bestellt, von dem, was man meint irgendwohingehend veranstalten oder verunstalten zu können. Es ist nicht das Problem derer, die mal kurz damit konfrontiert sein mögen, dann aber einfach weitergehen, weil es nicht zu deren Gesetz wird oder überhaupt werden könnte, wie dasjenige, worunter man sich selbst bewegen mag.

Die Wahrheit bleibt, nicht das Wunschbegehren, welches einen hierhin oder dorthin geleitet. Denn man könnte auch überall Gott persönlich antreffen, und ein Stinkefinger an ihn, gibt i.d.R. 10 Inkarnationen Dualität als Antwort. Dann braucht man sich nicht mehr zu fragen, warum die Welt so ungerecht wider einen ist und alles so schlecht wider einen stets steht und man allgegenwärtig von Leid empfangen wird. Man empfängt so lange die Antwort, bis diese gänzlich empfangen ist, und diese richtet sich dann vielleicht nach den Gesetzen desjenigen der sie gibt, und weniger nachdem woher der Ruf danach ausging.

Wie selbstverständlich mag vielleicht einer in die Dinge reinspringen, die eigentlich gänzlich ungewöhnlich sind und von einem Umfang, wie sie über hunderttausenden von Jahren gar nicht möglich waren. Doch bewahrt einen Dummheit nicht vor den Auswirkungen. Denn es zählt das Gesetz, was hinter einer Sache steht, nicht dasjenige, was man sich in seiner überborderndem persönlichen Bestreben, als eigene Fähigkeit zuschreiben sollte.

Anstand und Harmlosigkeit, gilt immer, bei allen Dingen, die als Dinge an sich selbst zählen.


Devino Melchizedek

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Geistige Gesetzmäßigkeiten - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jan 19 2017, 01:34

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2451.html

Das ist jedoch nur ein Anfang von einer ganz neuen Phase der Entwicklung; das Bewusstsein fällt schliesslich unter die Stufe der Wahrnehmung. Es wird so automatisch und unbeachtet in seiner Äusserung, wie es der Tierinstinkt für den Menschen ist. Es funktioniert, aber der Mensch ist sich dessen nicht bewusst gewahr. Es ist ein beschützender Mechanismus. Der Willensaspekt der Monade verdrängt, aber verneint die Liebe nicht (die wiederum instinktiv wurde). Eine, auf einen Punkt gerichtete, rapierähnliche Annahme der Identifikation nimmt den Platz der Einschliesslichkeit ein, die bisher gefühlt und ausgeübt wurde. Vielleicht kann ich euch etwas von dem, was ich meine, übermitteln, wenn ich hervorhebe, dass der Kreis mit dem Punkt in der Mitte symbolisch ist für den vollendeten Menschen. Er ist abgerundet; er umschliesst sowohl das Vertikale (Seelenkontakt) wie das Horizontale (menschliche Beziehungen) und dennoch steht er in der Mitte seines Bewusstseins und seines selbstauferlegten Grenzringes. Von dort entfernt er sich nicht, sondern ist sich die ganze Zeit all dessen bewusst, was in der Sphäre seines Einflusses vor sich geht. Dies ist das Symbol des Meisters, von einem spezifischen Punkt der Errungenschaft aus gesehen.

Aber der Meister selbst ist nicht unbeweglich. Sein Arbeitsfeld ist klar; sein Gebiet des Kontaktes - menschlich, untermenschlich und übermenschlich - ist auch klar. Im Grenzring, in der Welt der Empfindung und in Beziehung zur Welt des liebenden Verstehens steht er, der Meister.
---
Aufgrund dessen, dass jeder allem irgendetwas nach seinem belieben zuordnen kann, ist es derzeitiger Tage nicht leicht, einfach nur etwas eindeutig zu erklären. Denn im Grunde findet ja ein Übergang auch statt, von einem alten in ein neueres Zeitalter. Dadurch verschieben sich vieler der Dinge. Dazu kommt auch die spezifische 7ter-Strahl-Konstelation.

So kann man sagen, dass der Wille einer höheren Entität vergleichbar gar wäre, mit dem eines Wahnsinnigen, der eine einzige Sache nicht aus der Hand lässt. Und doch ist es einer ganz anderen Natur, denn es ist dann nicht die einer Unbeherrschtheit und Befangenheit durch einen Gegenstand, sondern die, eines freien Willens. Und doch ist es so, als würde man von einer Sache über unzählige Zeitalter nicht lassen können. Es ist eine unbegrenzte Ausdauer, so könnte man sagen.

Vergleichbar ist es auch ein stückweit mit der Ausdauer, die durch die 4te Einweihung einher geht. Es ist dann in dem Fall so, dass die niedere Natur einer bestimmten Willentlichen Ausrichtung nicht mehr anders als sich unterordnen kann, denn es folgt einem geringeren zeitlichen Zyklus schlichtweg, so dass die Zeit für dieses Ding eher geschlagen hat, als der Wille aufhörte, darüber zu bestehen, weil er einem anderen Zyklus folgte.

Wenn man also alle Gesetze nimmt, welchen das menschliche Kollektiv nun unterworfen wäre, und etwas daneben stellt, was diese Gesetze mit links befolgen kann, sich aber daraus auch auf unbegrenzte Zeit herausnehmen könnte, so besteht in dieser Weise eine ganz bestimmte Art von Identität, die bis zu einem gewissen Grade nun eigenen Gesetzen folgt. Das ist erst Freiheit, die allgemeinhin kaum verstanden werden kann.

Denn die Begrenzung die besteht, ist ein selbstauferlegter Grenzring. Dieser muss auch sein, um sich nicht gänzlich zu verstreuen, sondern tatsächlich eine Entität zu bilden, aufgrund eigenen Willens.

Und was dann einen zu den niederen Naturreichen zieht, ist sicherlich gänzlich anders als das, worin ein Durschnittsmensch befangen ist. Denn auch dann ist es freier Wille, damit umzugehen und irgendwo zu helfen, weil man es dann auch wirklich kann.

Für gewöhnlich ist es dann eine kosmische Entwicklung, die in diesem Zusammenhang vollzogen wird, und die von anderen nur bedingt eingesehen werden kann, ausgenommen solchen, die an ähnlichen Dingen arbeiten und ihr Feld in ähnlicher Weise aufgestellt haben. Ansonsten wird man nur Randfragmente, welche eine Übereinstimmung bilden vernehmen können und ihnen doch nach seiner eigenen Weise und dem, worin man ist und welchen Gesetzmäßigkeiten man folgen sollte, eine Bedeutung geben, weil man nicht anders kann, als man kann.


Devino Melchizedek

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Geistige Entsprechung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jan 19 2017, 01:35

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIII

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2451.html

Genau an diesem Punkt in Zeit und Raum beginnt für den Meister das Werk der Umbildung - einer Umbildung, welche durch die Entfaltung und die ermöglichte Entwicklung auf den drei Stufen der Geistigen Triade herbeigeführt wird. Während sich diese Umbildung vollzieht, tritt eine neue Aktivität hinzu, welche den Meister zuletzt befähigt, den planetarischen Grenzring zu durchbrechen und so am Tor der Höheren Evolution anzukommen.

Was ich jetzt zu sagen habe, soll durch das folgende Symbol etwas klarer gemacht werden. Der Meister ist jetzt in eine andere kosmische Ebene eingedrungen, aber er ist noch innerhalb der Aura des Einen Lebens. Jetzt wird ihm die kosmische Astralebene enthüllt. Er sieht vor allem den Grund, warum das Empfinden entwickelt werden musste; warum es dann gebraucht, gemeistert und endlich vollständig verneint werden musste - verneint auf eine solche Weise, dass es unter die Stufe des Bewusstseins fiel. Auf der kosmischen Astralebene gibt es keine Verblendung und nur diejenigen, welche die Gefühlsreaktion auf allen Stufen der kosmisch physischen Ebene beherrscht haben und vollständig frei von ihr sind, können dann - durch den erleuchteten Willen und durch die Macht jener geheimnisvollen Qualität (wenn ich eine tatsächliche Äusserung so nennen darf) der Identifikation - den niedersten Aspekt des kosmischen Verlangens auf der kosmischen Astralebene leiten. Das muss natürlich mit dem übereinstimmen, womit sie unwiderruflich verbunden sind. Diese Identifikation ist deshalb der höchste Ausdruck des göttlichen Zwecks auf der kosmisch physischen Ebene, obgleich es der niederste Aspekt des kosmisch astralen Verlangens ist. Deshalb, meine Brüder, ist die Umwandlung, mit der sich diese Regel befasst, die Umwandlung des Bewusstseins in Identifikation. Mehr als das darf ich nicht sagen. Um die wahre Bedeutung auszudrücken, fehlen mir die Worte oder die Symbole.
---
Zu vielem gibt es die eine und auch eine andere Entsprechung. Denn eine Schnittmenge bildet sich aus zwei verschiedenen Bereichen, und auf jeder Seite dieser Bereiche, werden die Dinge auf unterschiedliche Weise angesehen und auch aus einem anderen Blickwinkel heraus.

Handelt es sich um die Dinge an sich selbst, dann gibt es sogar notwendigerweise eine Schnittmenge, denn sonst gäbe es keine Dinge an sich selbst, über die man auch nur irgendetwas sagen könnte. Denn Dinge für sich selbst, bleiben nicht einsehbar, weil sie nur für sich sind.

Daher ist eine Schnittmenge immer eine Gelegenheit. Anders kann man es nicht nennen. Denn es ist ein Mehr, als ohnedem wäre. Und doch heißt Gelegenheit zunächst nicht mehr, als Gelegenheit. Jeder mag es auf die Weise vernehmen, derer er fähig ist.

Letztlich wird man feststellen müssen, so schnellweilig wie einem irgendworaus ein Vorteil erscheinen mag, der auf Kosten von etwas anderem ginge, so wird man einsehen müssen, dass im größeren Verhältnis, man daher wider sich selbst arbeitet.

Man entzieht sich dadurch die Dinge auf der anderen Seite, welche meistens sogar, eine höhere Entsprechung haben, daher wird man dort auch einen Absturz vorfinden, sobald man dorthin vorgedrungen ist. Denn das, was einer höheren Entsprechung ist, unterstellt sich von selbst, aus Einsicht, dem, mehr zu geben denn zu nehmen. Denn es weiß dann, dass es sonst eine Begrenzung und nicht Ausdehnung bedeuten würde.

Die beste Methode ist die der Sorgfalt, vom kleinsten Nenner bis zum Größten hin. Bereit zu sein sich alles selber zu erarbeiten, und sich daran erfreuen, wenn einem etwas von Höherer Stelle zugesteckt wird. Statt es sich auf kurze Sicht hin, sich irgendwoher zu nehmen und zu entziehen.

Am Ende geht es um eine eigenständige Identität, in der Weise, dass man ohne alle Dinge dastehen kann und sich sein eigenes Licht und die eigenen Dinge an sich selbst ist. Dieses kann nur gehen, wenn man alles ausgeglichen hat, worin man jemals verstrickt war, da man sonst nicht unabhängig dessen sein können wird.

Und je näher man diesem kommt, umso kürzer ist die Reaktionszeit von allem, so dass man sich schlussendlich sofort selbst das tut, was man tut, und daraus sogleich erkennt, was man tut und worin man ist. Letztlich bildet sich dann auch die Identität, wer man ist. Dann gibt es aber auch nichts mehr, was ohne Auswirkung oder ohne Bedeutung ist, denn es ist mit den Dingen an sich selbst verbunden, ob man es wollte oder nicht. So dass es keine Verblendung, Einbildung und seien es Dummheiten irgend einer Art wären, die man nicht sofort als eine Erwiderung an sich selbst und den Dingen an sich selbst erfährt.

Dann geht einem ganz schnell die Lust aus, an jeglichem verantwortungslosen Treiben, denn es gibt nur einen selbst, der es umgehend wieder auszulöffeln und auszubügeln hat. Wie lange es dann auch immer dauern mag. Das ist die wahre Verantwortung die man dann für sich und seine Freiheit bezahlt, aus höherer geistiger Entsprechung heraus. Es gibt dann kein Ausweichen, Abseits und Ausweg oder ein Entziehen aus diesem. Auch nichts wohin man irgend etwas schaufeln könnte oder was für einen etwas ausbügelt. Das ist dann verantwortungsvoller Umgang, wenn dieses vorneweg einbezogen und beachtet wird.

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Vom Bewerber, über Aspiranten, zum Jünger - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Feb 09 2017, 01:00

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIV

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2452.html

Ihr werdet bemerken, dass der Bewerber schliesslich Kenntnisse gewinnt und anfängt zu wissen; der Jünger oder der Eingeweihte fängt mit dem Wissen an und durch seine Fähigkeit, esoterisch das zu äussern was er weiss, ist er fähig, das Licht zu enthüllen und durch dieses Licht alle Illusion, Verblendung und Maya zu zerstören.

Er führt auf der physischen Ebene die Auferstehung herbei - eine Auferstehung vom Tod, welche das Leben auf der physischen Ebene unvermeidlich verleiht.

Die fünf Worte, wie sie dem Bewerber gegeben werden, sind gewiss verhältnismässig einfach. Die meisten Aspiranten verstehen bis zu einem gewissen Grad ihre Bedeutung. Sie wissen, dass das erwähnte Horchen nichts mit dem physischen Hörsinn zu tun hat und dass das Berühren, das zu entwickeln ist, sich auf das Feingefühl und nicht auf das sinnliche Wahrnehmen des physischen Vehikels bezieht. Sie wissen gleichfalls, dass das Sehen, das es zu kultivieren gilt, die Macht ist, die Schönheit zu sehen, die der Form zugrunde liegt, die subjektive Göttlichkeit zu erkennen und auch die Liebe aufzuzeichnen, die durch die Vermittlung der Symbole mitgeteilt wird. Die Anwendung der Seelenenergie auf die Angelegenheiten des täglichen Lebens und das Errichten jener Bedingungen, welche Seelenwissen erlauben, sind die Elementarlektion des Aspiranten. Diese brauche ich nicht zu behandeln, ausser insofern als sie den Schlüssel zum tieferen Sinn der fünf Worte bildet, wie sie dem eingeweihten Jünger gegeben werden.

Lasst uns jedes dieser fünf Worte ansehen und versuchen, uns ihres tieferen Sinnes zu vergewissern. Aber zuerst möchte ich hervorheben, dass wir uns hier mit monadischen Zeichen befassen, mit dem, was tiefere Bedeutungen aufbaut, und mit dem, was dem eingeweihten Leben lebenswichtige Bedeutung beifügt. Ich möchte, dass ihr, wenn ihr meine Worte lest, euch in euch selbst zurückzieht und versucht, auf eurer höchstmöglichen Bewusstseinsstufe zu denken, zu fühlen und wahrzunehmen. Das Bemühen darum wird viel Frucht tragen und euch reiche Belohnung bringen. Ihr werdet nicht den vollen Inhalt dieser Worte erfassen, aber euer Sinn der Wahrnehmung wird anfangen, auf triadalen Eindruck zu reagieren. Ich weiss nicht, wie ich es anders ausdrücken soll, da mich die Begrenztheit der Sprache einengt. Ihr könnt nichts bewusst registrieren, denn das Gehirn des durchschnittlichen Jüngers ist bis jetzt noch nicht empfindlich für die monadische Vibration. Auch wenn der Jünger einer gewissen Empfänglichkeit fähig ist, fehlen ihm die nötigen Worte, die empfundene Idee zu äussern oder den Begriff in Worte zu kleiden. Es ist deshalb unmöglich, die göttlichen Ideen in ihre ideale Form zu kleiden und sie dann in die Welt der Bedeutung und von dort in die Welt der Symbole herunterzubringen. Was ich sage, wird daher gegen Ende dieses Jahrhunderts grössere Bedeutung haben, wenn die Menschen sich von der Verwirrung und Grausamkeit des Krieges erholt haben und die neuen und geistigen Einflüsse ständig ausgegossen werden. Ich schreibe für die Zukunft, meine Brüder.
---
Ja, es ist möglich, viel zu hören, viel zu sehen, ja sogar in Ansätzen viel zu wissen, und letztlich stets am ganzen Umfang der Oberflächlichkeit zu kratzen, und mehr auch nicht.

Wo sollte die Vertiefung auch herrühren, wenn sie nicht in sich selbst begründet und in der Stille gebildet wird? Man stelle sich vor, es gäbe niemanden sonst auf der Welt, nirgends etwas wo man hingehen könnte, was bereits von bestand wäre. Was würde man tuen? Und geht man nun irgendwohin, was schon da ist, was wäre im Umgang damit dasjenige, was im Sinne des Erfinders sein könnte?

Denn ginge man irgendwohin, wo etwas wäre, so ist es ja doch nicht das eigene, dass man nach belieben damit verführe. Sondern es ist etwas, was vielleicht über unzählige Zeit und von unzähligen Lebewesen nach göttlichen Ideen gebildet wurde. Wie leicht ist es da dann heute, anmaßend sich hinzustellen, und zu tuen, als wäre es nur nach eigenem belieben und bloß für einen selber da. Gewiss ist es das nicht!

Und wenn man also auch aufrichtig ist, was ist es nun im Umgange damit? Ist es vielleicht nur Selbstverherrlichung oder könnte es zur Verherrlichung Gottes ein adäquates Mittel sein? Und was ist davon und in welcher Weise dazu geeignet, zur Ehre Gottes zu gereichen? Wird es nicht meist doch kläglich wenig sein, dessen was Gott gebrauchen kann? Im Gegenzug zu dem, was man gebraucht oder alles in Anspruch nimmt?

Zwar ist das Verständnis des Selbst diesjenige, alles für sich selbst zu halten, im Sinne dessen, dass es zu einem nicht führen und kommen könnte, wäre nicht ein Selbst da, was es einem zuführte. Doch ist es nicht so, dass man die Dinge an sich selbst, bloß dafür hält, dass es nur für einen selber da wäre! Denn ebensolchen Anspruch auf das eigene Selbst, wie man sich selbst nun verstatten wollte, hätte dieses dann nicht ein jeder andere auch? Und würden die Dinge an sich selbst dann nicht ebenso einem jeden anderen zustehen? Wie könnte man also darüber mehr Anspruch erheben wollen, ausgenommen durch Selbstanmaßung?

Also achte man lieber, Gott die Ehre zu geben, statt sich selbst. Wie die Worte auch fallen und gewählt sein mögen, zählte doch im mindestens die eigene Einstellung hinsichtlich dessen dazu. Und nicht nur im Widersinn irgend einer Nebensache, sondern mindestens im Sinne der Gesamtheit die man verantwortet.

Ohne Verantwortungsbewusstsein, ist da nichts, was der Rede wert wäre (grundsätzlich)! Nicht schlimmer ist es, dass anzusprechen, was gern ungehört bliebe, als darin zu verweilen, dass es schlimm würde, gesagt zu bekommen, wo man weilte! Andernfalls könnte man sich kaum an Gerede mehr stören, als an allen Taten und Dingen die verrichtet werden unter dem Himmel und dem, was man selber verrichtete...

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Re: Die Strahlen und die Einweihungen

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