Die Strahlen und die Einweihungen

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Ehrlich mit sich selbst - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Feb 18 2017, 01:16

Die Strahlen und die Einweihungen - Regel XIV

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2457.html

Wenn die dritte Einweihung erreicht wird, wird sich der Eingeweihte nicht nur der tieferen Bedeutung des Befehls zu «Wissen» und seiner angeborenen Fähigkeit, die Willensnatur der Monade im Erfüllen des Zwecks von Shamballa zum Ausdruck zu bringen bewusst, sondern er weiss jetzt (durch seine verschmolzene Persönlichkeit-Seele), dass er der Hierarchie «enthüllen» kann, dass er mit der monadischen Quelle, aus der er ursprünglich kam, in Übereinstimmung ist. Er kann jetzt dem Befehl «Enthülle» gehorchen, weil die Umwandlung - Verklärung - vollendet ist. Er enthüllt jetzt nicht nur die Seele, sondern alle drei Aspekte treffen sich in ihm. und er kann den Lebensaspekt als Willen, und nicht nur den Seelenaspekt als Liebe, oder den Materieaspekt als Intelligenz enthüllen. Dies ist, wie ihr wisst, die erste grosse Einweihung, vom Standpunkt der grossen Loge auf Sirius aus, weil es die erste Einweihung ist, in welcher alle drei Aspekte sich im Eingeweihten treffen. Die ersten zwei Einweihungen - von der Menschheit oft als grosse Einweihungen betrachtet, sind in Wirklichkeit geringere Einweihungen vom Sirianischen Gesichtspunkt aus, weil die Beziehung des Menschen «unter Disziplin und Ausbildung» nur eine «Neigung» ist; es existiert nur ein sich entwickelndes Erkennen des Vaters und eine langsam wachsende Erwiderung auf die Monade, samt einer sich entfaltenden Empfindungsfähigkeit für den Anstoss des Willensaspekts. Aber bei der dritten Einweihung sind diese Entwicklungen genügend gegenwärtig, um die Aussage «Enthüllung der Herrlichkeit» zu verdienen, und die Verklärungseinweihung vollzieht sich.

Bei der vierten Einweihung kann der Zerstörungsaspekt des Willens beginnen, seine Gegenwart fühlbar zu machen; der Seelenkörper, der Kausalkörper, der Tempel des Herrn, wird durch eine Tat des Willens zerstört, weil selbst die Seele als eine Begrenzung erkannt wird durch das, was weder der Körper noch die Seele ist, sondern dasjenige, was grösser ist als beide. Das Bewusstsein des vervollkommneten Menschen ist jetzt in dem der Monade konzentriert. Der Weg nach Jerusalem wurde beschritten. Das ist eine symbolische Art zu sagen, dass die Antahkarana gebaut ist und der Weg zur Höheren Evolution - welcher vor den höheren Eingeweihten liegt - sich jetzt geöffnet hat.

Die drei Aspekte des Willens, in der Geistigen Triade konzentriert, sind jetzt in vollem Ausdruck; der Eingeweihte wird vom Zweck belebt, aber er steht noch grösseren evolutionären Entwicklungen gegenüber. Über diese brauche ich nicht zu sprechen, da sie göttliche Aspekte betreffen, die bis jetzt vom Menschen unerkannt sind und nicht beachtet werden. Der Grund für diese völlige Unwissenheit liegt darin, dass die Vehikel jedes Menschen vor der dritten Einweihung zuviel «unreine Materie» enthalten, um den Anstoss dieser göttlichen Qualitäten festzuhalten. Nur der «erschaffene Körper» (die Mayavirupa) eines Eingeweihten des vierten Grades kann beginnen, diese göttlichen Anstösse zu registrieren. Es ist deshalb Zeitverlust, auch nur die Möglichkeit ihrer Existenz zu betrachten.
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Eine Sache ist es, bloß eine Kenntnis von gewissen Dingen zu besitzen, eine andere noch, damit in Berührung zu sein oder damit zu arbeiten. Denn alles womit die Mehrheit zu tuen bekommt, sind Wiederspiegelungen von bereits Spiegelungen.

Und wenn sich eine Situation ergibt, die mehr eröffnet, dann zeigt sich schnell, wie weit die Bereitschaft da ist, damit angemessen zu verfahren, oder weitere Extrarunden einzulegen sind, um gewisse Feinheiten auszuarbeiten.

So ist vieles ein Prozess, von einer Ebene zur nächsten von innen nach außen hin betrachtet, und die Reinigung von einer Substanz hin oder einer Art Stoff und ablassen von diesem, sowie Verlagerung der Polarisation auf eine andere Art, wenn man selbiges von außen nach innen hin betrachtet. Beides bestimmt also worin man ist und so bekennt man auch Farbe dazu.

Natürlich übt dieses oder jenes seine Faszination auf einen aus, in Wechselwirkung also mit dem, was eine gewisse Masse in einem darstellt, zu dem, womit es auf einer Ebene korrespondiert. Es übt nicht nur eine Faszination aus, sondern es ist auch die Art von beherrscht werden, von dem, was in irgend einer Weise eine Intensität oder Anziehungskraft ausübt.

Keiner bleibt daher von dem ausgenommen, wie denn auch, wenn dieses oder jenes in ihm wie auch außer ihm liegt und miteinander korrespondiert. Daher allein schon kann man meist nicht anders, als mit diesem zu beginnen, denn alles andere wäre ja Substanzlos.

Die effektivste Art der Bewegung ist absolute Ehrlichkeit zu sich selbst. Nur so kann man etwas verändern, denn alles andere heißt dann Wiederspiegelung. Vielleicht Unbeherrschtheit, Verlangen, Verblendung, Fehlidentifikation und was es sonst noch alles gibt.. doch zeigt es meist nur, dass es einem mit sich selbst nicht ernst ist, denn dann zählte ja mehr noch das, was wirklich da ist sowie ehrlicher Umgang mit sich selbst.

Devino Melchizedek

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Das einfache Leben - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Feb 19 2017, 23:53

Die Strahlen und die Einweihungen - Zweiter Teil - Einführende Bemerkungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2461.html

Ein sorgfältiges Studium der obigen Aufstellung sollte euch eine einigermassen differenzierte Idee über das ganze Thema der Einweihung geben. Der Begriff, der den gegenwärtig noch vorhandenen ersetzen muss, ist jener der Gruppeneinweihung und nicht jener der Einweihung eines individuellen Aspiranten. In der Vergangenheit, und um die Idee der Einweihung in das Denkvermögen der Leute hineinzubringen, wählte die Hierarchie die (jetzt veraltete) Methode, dem ernsthaften Jünger die Aussicht auf die Einweihung vor Augen zu halten; dabei betonte sie frühzeitig ihre Besonderheit, ihre belohnende Natur, ihre Rituale und Zeremonien und ihren Platz in der Skala der Evolution. Da die Tatsache der Einweihung von vielen verstanden und von einigen erreicht wurde, ist es heute möglich geworden, das zu enthüllen, was immer stillschweigend mit inbegriffen war, dass die Einweihung ein Gruppenereignis ist. Wenn klares Denken die Stelle eines selbstsüchtigen, individuellen Strebens eingenommen hätte, wäre die Tatsache der Gruppeneinweihung offensichtlich gewesen und zwar aus den folgenden Gründen, die der ganzen Situation anhaften und innewohnen:

1. Die Seele ist, in ihrer eigenen Natur, gruppenbewusst und hat keinen individuellen Ehrgeiz oder individuelle Interessen und ist ganz und gar nicht an den Absichten ihrer Persönlichkeit interessiert. Die Seele ist der Eingeweihte. Die Einweihung ist ein Vorgang, durch welchen der geistige Mensch sich selbst innerhalb der Persönlichkeit als einer Seele bewusst wird, mit Seelenkräften, Seelenbeziehung und Seelenzweck. Im Moment, da ein Mensch dies erkennt, wenn auch nur in einem geringen Masse, ist es die Gruppe, deren er sich bewusst ist.

2. Nur der Mensch, dessen Sinn der Identität anfängt, sich zu erweitern und einschliessend zu werden, kann «die Einweihung nehmen» (wie es fälschlich genannt wird). Wenn die Einweihung eine rein persönliche Errungenschaft wäre, würde sie den Menschen in das trennende Bewusstsein zurückwerfen, aus dem zu entfliehen er sich bemüht. Das wäre kein geistiges Fortschreiten. Jeder Schritt auf dem Pfad der Einweihung vermehrt die Anerkennung der Gruppe. Die Einweihung ist im wesentlichen eine sich ausdehnende Reihe von einschliessenden Erkenntnissen.

3. Die Einweihung nimmt den Aspiranten in die Mitgliedschaft der Hierarchie auf. Esoterisch gesprochen bedeutet dies Verzicht auf alle trennenden Persönlichkeitsreaktionen in einer Reihe von fortschreitenden Selbstverleugnungen; diese gipfeln in der vierten Einweihung, und werden bei der neunten Einweihung wieder geheimnisvoll betont.
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Wie sehr man sich auch erschöpfen mag mit individuellen Bestrebungen und sich damit überwerfen, längst ist dies ferne Vergangenheit zu dem, was heute ansteht. Es ist nicht zu wenig Materie da, es ist zu viel Materie da! Es ist nicht zu wenig individuelle Entwicklung da, es ist zu viel individuelle Bestrebung da!

Während die einen in ihr gelobtes Land daher weiter ziehen, können diejenigen das nachholen, wovon sie bisher abgehalten wurden, indem sie beständig mit Aufgaben überworfen wurden, die lediglich der Gesamtheit zugute kommen. Ein schlichtes und normales Leben im wesentlichen führen zu wollen, darin zeichnet sich wohl fast jeder etwas weiter Eingeweihte aus.

Es liegt daran, dass man gar nicht mehr zu den einfachen Dingen kommt, sich darin auszuleben und daran zu erfreuen, weil man ständig mit irgend etwas im gewissen Sinne drangsaliert wird. Darin liegen die Schwierigkeiten für viele Eingeweihte, überhaupt etwas anfassen zu können, was mit ihnen selber bloß zu tuen hat.

Es liegt ihnen gar nicht so sehr daran, etwas tolles für sich zu entwickeln, es ist ihnen klar, dass mit jeder Einweihung dieses umso schwieriger wird, denn es gibt immer mehr was man nur zum abarbeiten zugestellt bekommt und weniger Freiraum für sich selber. Obwohl gerade dann alles gar nicht auf selbstsüchtiger Basis aufsetzen würde, sondern stets mit offenem Auge und Ohr für das, was auch die Belange der nächstgrößeren Gesamtheit anbetrifft.

Während die einen also begierig auf die nächst-größere Dröhnung und Bombast aus sind, sind andere froh darum, davon etwas runter oder weg zu kommen. Ein stückweit vielleicht so, dass doch jeder gerade nicht das bekommt, was er lieber hätte, sondern was von ihm erwartet werden kann.. von dem einen mehr und vom anderen weniger...

Devino Melchizedek

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Jenseits individueller Entwicklung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Feb 19 2017, 23:53

Die Strahlen und die Einweihungen - Zweiter Teil - Einführende Bemerkungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2461.html

Es dämmert dem Eingeweihten, indem er von einer Einweihung zur anderen weitergeht, dass jedesmal, wenn er auf dem Pfad vorwärtsgeht oder in den Kern der Geheimnisse eindringt, in Gesellschaft derjenigen, die sind wie er, die mit ihm die gleiche Stufe in der Evolution teilen und die mit ihm den gleichen Zielen entgegenarbeiten, er nicht allein ist, sondern dass eine gemeinsame Anstrengung gemacht wird. Dies ist in der Tat der Grundton eines Ashrams, der sein Zustandekommen bedingt. Er besteht aus Jüngern und Eingeweihten in verschiedenen Stadien der Einweihungsentfaltung, die miteinander am Punkt ihres ashramischen Bewusstseins angekommen sind; die miteinander weitergehen, bis sie zur vollständigen Befreiung kommen, die sich ereignet, wenn die kosmisch physische Ebene unter die Schwelle des Bewusstseins oder des empfindenden Gewahrseins fällt und für den Eingeweihten nicht mehr von Interesse ist.

Das ist einer der neuen Faktoren in der hierarchischen Methode und Technik, für den ich die Verantwortung trug, ihn zur öffentlichen Kenntnis zu bringen und dadurch die falschen Lehren derer, welche in den sogenannten orthodoxen Schulen des Okkultismus geschult waren, zu korrigieren. Der Meister K. H. gab in einem der wenigen (der sehr wenigen) Paragraphen in «Die Mahatma Briefe», die echt und nicht einfach das Werk von H. P. B. sind, den Aspiranten jener Zeit einen Anhaltspunkt, indem er sagte, dass so viele von ihnen «geistig so selbstsüchtig» wären. Diese geistige Selbstsucht führte den durchschnittlich esoterischen Studenten dazu, sich die Einweihung anzueignen und sie persönlich und individuell zu machen. Doch ist eine der ersten Vorbedingungen für die Einweihung ein klares und bestimmtes Anerkennen der eigenen Gruppe, nicht durch einen Vorgang des Wunschdenkens, sondern durch tatsächliche Mitarbeit und Wirken auf der physischen Ebene. Ich sagte Gruppe, meine Brüder, und nicht Organisation, denn dies sind zwei sehr verschiedene Dinge.
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Materie ist nicht einfach nur die Physikalität, es entspricht der Aufladung gewisser Körper. Denn die Seele ist Körperlos, also ist alles, was in Körpern landet, nicht die Seele selbst. Und alles was also vermittelst eines Körpers wahrgenommen wird, ist das, was in der Materie sich befindet. Jedoch findet sich alles im Unterbewusstsein der Seele ein, so dass die Annahme gewisser Körper erforderlich wird, um dieses dann wieder aufarbeiten zu können, was im Speicher des seelischen Unterbewusstseins sich tummeln mag.

Es gibt zwar auch die Monade und das Kosmische, was zwar auch nicht einfach ohne irgendwelchen Bestand ist, ja selbst Planeten sind auch Ansammlung von Materie, Stoffen und Substanzen, Mineralien usw., jedoch ist es eine andere Art von Zweckdienlichkeit, die damit in Verbindung steht. Denn in welcher Weise wollte ein Planet nun selbstsüchtig sein? Es wäre für ihn gar nicht möglich, und alle Zweckdienlichkeit gilt dahingehend, das Leben auf dem gesamten Planeten zu entwickeln.

Bei Eingeweihten ist es auch gar nicht so sehr so, dass sie dadurch bloß des Menschenreiches und deren Entwicklung vorrangig bewusst sind, sondern gerade in zunehmenden Maße die Komplexität und Wechselseitigkeit von Mineral-, Tier-, Menschen-, Seelen-Entwicklung und darübergehend bewusst werden, und mit jeder Einweihung daher mehr selbst zur Seele und dem Höheren Geist werden. Was daher die entgegengesetzte Richtung zur individuellen Entwicklung bedeutet, es ist die Erkenntnis der tatsächlichen Verbundenheit. Nicht auf Körper gerichtet, sondern auf die geistige Einheit ausgerichtet, die allem zugrunde liegt, und des tatsächlichen Bewusstseins dafür, nicht bloß vorgespiegelt, sondern als Teil des natürlichen Bewusstseins, womit auch stetig ein Verantwortungsbewusstsein diesem entgegenwächst.


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Gruppeneinweihung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Feb 19 2017, 23:54

Die Strahlen und die Einweihungen - Zweiter Teil - Einführende Bemerkungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2461.html

Behaltet deshalb sehr sorgfältig die Tatsache der Gruppeneinweihung im Sinn, und verzichtet auf das Nachdenken hinsichtlich eurer Vorbereitung auf Einweihung. Einige Gruppen werden auf Einweihung vorbereitet, in welcher die folgenden Faktoren entscheidenden Einfluss haben, soweit es den Einzelnen betrifft:

1. Eine Gruppe von Männern und Frauen, deren Seelen auf dem gleichen Strahl sind, werden von einem Meister, der auf demselben Strahl ist, für Gruppenausbildung subjektiv zusammengebracht.

2. Solchen Leuten wird Gelegenheit gegeben, auf der physischen Ebene mit einigen von diesen, die auf diese Art subjektiv verbunden sind, in Kontakt zu kommen und dadurch gegenseitig einen Sinn der Gruppensolidarität zu übermitteln. Die subjektive Beziehung ist durch einen objektiven Kontakt gesichert. Erkennen ist deshalb eine vorläufige Prüfung der Einweihung und das sollte im Gedächtnis behalten werden.

3. Solche Leute, die so geschult und in Beziehung gebracht werden, sind vom Standpunkt der Einweihung aus, die bevorsteht, am gleichen Punkt in der Evolution. Sie nehmen die gleiche Einweihung und werden den gleichen Prüfungen und Schwierigkeiten unterworfen. Diese Prüfungen und Schwierigkeiten erfolgen auf Grund des Persönlichkeitsstrahles, der vom Seelenstrahl ziemlich verschieden sein kann (und gewöhnlich ist). Es ist der Persönlichkeitsstrahl, der den Kontakt verhindert, im Erkennen falsch führt, Fortschritt verzögert und Belehrung falsch auslegt. Solange ein Jünger in Schulung in seiner Persönlichkeit konzentriert ist, wird eine Gruppeneinweihung für ihn unmöglich sein. Sein Anerkennen der Mitaspiranten wird flüchtig sein und schnell durch das kritische, niedere Denkvermögen gestört werden; eine Wand von Gedankenformen, von der Persönlichkeit hinsichtlich der Gruppenmitglieder erzeugt, wird aufgeworfen und verhindert ein gemeinsames Vorwärtsgehen durch das Tor der Einweihung.

4. Gruppeneinweihung kann von einer Gruppe in Ausbildung nicht erreicht werden bis die Mitglieder, als eine Gruppe, ihr besonderes «geistiges Unternehmen» entwickelt haben. Es ist das Gesetz des Geistes, dass der Jünger mit leeren Händen vor dem Einweiher erscheinen muss, aber dass die Gruppenmitglieder in Gruppenformation gemeinsam zur Bereicherung des Ashrams etwas beitragen. Das kann die Form eines berücksichtigten Projektes in Harmonie mit dem Plan annehmen, wodurch sie ihr Verstehen dieses Plans beweisen, und der Eingeweihten-Gesellschaft, in welcher sie sich befinden, und jenen älteren Jüngern, mit denen sie Kontakt erhalten sollen, beweisen, dass sie ihre Tauglichkeit für die Annahme bereits bezeugt haben und zwar im Dienen. Es muss ein Gruppenunternehmen, ein Gruppendienst und ein Gruppenbeitrag sein. Der spezifische Beitrag des Einzelnen kommt nicht zum Vorschein.

Dieser Gedanke der Gruppeneinweihung muss erwogen werden, denn er wird alles beeinflussen, was ich eurem Denkvermögen zu übermitteln versuche und wird den Tag eurer eigenen Annahme näherbringen.

Niemand wird durch den Einweihungsvorgang in den Ashram Christi (die Hierarchie) zugelassen bis zu der Zeit, in welcher er anfängt, im Sinn von Gruppenbeziehung und Gruppenaktivität zu denken und zu leben. Einige wohlmeinende Aspiranten interpretieren die Gruppenidee als die Anweisung für sie, sich zu bemühen, Gruppen zu bilden, d.h. ihre eigene Gruppe oder Gruppen. Das ist nicht die Idee, wie sie im Wassermann-Zeitalter, das heute so nahe ist, vorgebracht wird. Während des jetzt vergangenen Fische-Zeitalters war es am Platze. Heute ist die ganze Annäherung total verschieden. Heute wird von keinem Menschen erwartet, dass er im Zentrum seiner kleinen Welt steht und arbeitet, um Mittelpunkt für eine Gruppe zu werden. Seine Aufgabe ist jetzt, die Gruppe der Aspiranten zu entdecken, welcher er sich angliedern soll, und mit welcher er auf dem Pfad der Einweihung wandern soll: eine ganz andere und viel schwierigere Sache.
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Das gefährliche Halbwissen ist es oft, was die Schwierigkeiten mehr bereitet, als denn zu helfen die Dinge recht anzuordnen. Denn wenn etwas bereits vorbelegt ist, ist es nicht offen für neue Eindrücke. Oft ist es besser sogar, ohne jegliche Kenntnis davon gewisse Erfahrungen erst gemacht zu haben, ehe man daran geht die bestimmte Kenntnis sich anzueignen, womit es alles zu tuen hat, wenn es während der Erfahrung vielleicht auch eine gewisse größere Verwirrung geben mag. Dennoch ist wildes zuordnen und einordnen, nach irgendwelchem angelesenen Wissen, ohne eine tatsächliche Kenntnis einer Erfahrung weit weniger nützlich.

Denn es nutzt nichts, bei jeder Berührung mit etwas geistigem, wenn der gesamte Apparat gleich losrattert und losrennen möchte, ohne wirklich auf die geistige Beziehung überhaupt eingehen zu können. Dabei würde es vielleicht schon reichen, wenn nur ein geringer Teil da wäre, der bereit wäre es aufzunehmen, ganz so, wie wenn nur eine Art von Substanz oder Stoff auf eine bestimmte Art von Körper trifft und von diesem aufgenommen und verarbeitet wird, ohne das zugleich der Gesamtorganismus aufspringt oder ins wilde organisieren nur verfiele u.dgl.m.

Also gibt es für den einzelnen nicht vielmehr zu tuen, als sich an die Sittlichkeit zu halten, denn die Einweihung kommt nicht von ihm und kann von ihm individuell auch nicht veranlasst werden, sondern findet sich in dem größeren Zusammenhang wieder, der sich ergibt, wenn in rechter Weise eine Zusammenführung zu den bestimmten Teilnehmern erfolgt ist oder auch nur möglich wurde. Dabei ist es gar nicht erforderlich sich äußerlich aller Dinge bewusst zu sein, denn es kommt mit der jeweiligen Einweihung und der damit vermittelten Vision von selbst, dass man diejenigen erkennt, die selbiges mit einem teilen und Teilnehmer der selben geistigen Einflüsse daher sind. Soll heißen, die Gruppe ist hauptsächlich Subjekt und innerlich, das was zum äußeren zählte, wäre Organisation zu nennen.

Devino Melchizedek

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Wirbel von Kräften und Gebiet des Dienens - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Feb 19 2017, 23:54

Die Strahlen und die Einweihungen - Zweiter Teil - Einführende Bemerkungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2461.html

In Lemurischen Tagen traten die Eingeweihten allein und einer nach dem andern ein; damals erreichten nur wenige das Ziel und jeweils einer wurde zu den Mysterien zugelassen. Zur Atlantischen Zeit, als das Tor der Einweihung weit offen stand, wurden die Aspiranten in Gruppen von sieben zu den Mysterien zugelassen, aber sie waren mit ihren anderen Gruppenmitgliedern im physischen Bewusstsein nicht in Kontakt gekommen; der Nachdruck lag noch (während der Schulung) auf individuellem Erreichen und individueller Leistung. Heute macht der Mensch solch schnellen geistigen Fortschritt, dass die Hierarchie die ganze Zeit Gruppen zulässt, besonders in Verbindung mit jenen Strahlen, die gegenwärtig in Inkarnation sind. Das heisst, dass die drei Hauptstrahlen (die immer vorherrschend aktiv sind, jedoch verschiedene Zyklen zunehmender oder abnehmender Aktivität haben können) grosse Gruppen haben, die ihre vorbereitende Schulung für eine der Einweihungen unternehmen. Diese Gruppenzulassung wird sich schnell entwickeln, wenn sich die Welt in einen Zyklus friedlichen Wachstums und Entfaltens einlässt nach dem drastischen Erlebnis des Weltkrieges (1914-1945); dafür muss solche Auskunft, wie ich sie versuche zu geben, erhältlich gemacht werden.

Noch einen anderen Punkt möchte ich versuchen klar zu machen. Wie ihr wisst, enthält ein Ashram Jünger und Eingeweihte auf allen Punkten der Evolutionsentwicklung und auf allen Stufen und Graden; diese arbeiten alle in vollkommener Einheit miteinander und doch (innerhalb ihrer verschiedenen Ränge, denn jeder Grad steht allein und doch mit all den anderen vereinigt) mit ihrer eigenen errichteten Beziehung, ihrer chiffrierten, telepathischen Wechselwirkung und einem geteilten okkulten Geheimhalten und Schweigen, welches die Geheimnisse und das Wissen von einem Grad zum andern und vor den Unvorbereiteten beschützt. Ähnlich ist es, wenn ein Aspirant auf der physischen Ebene versucht, diejenigen zu finden, die mit ihm das Geheimnis seines nächsten unverzüglichen Schrittes oder seiner bewiesenen Ausdehnung teilen wollen, seine eigene Gruppe entdeckt; er wird entdecken, dass es darin solche gibt, die seinen besonderen Punkt der Weisheit noch nicht erreicht haben, und auch solche, die ihn schon längst überholt haben. Er wird in einen Wirbel von Kräften und gleichzeitig in ein Gebiet des Dienens hineingezogen. Denkt über diese Aussage nach. Er wird deshalb die Lektionen lernen, die von einem, der in einem Ashram arbeiten muss, verlangt werden und er wird wissen, wie er sich mit jenen benehmen soll, die noch nicht die Geheimnisse mit ihm teilen und mit jenen, die tiefer in die Mysterien eingedrungen sind als er.
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Natürlich ist vieles, wenn es nur bloß äußerlich zuwege gebracht wird, leicht zu bewerkstelligen und man mag sich fragen, wo denn nun die Schwierigkeit liegen mag? In jedem Schritt, der nicht bloß äußerlich oder auch nicht bloß oberflächlich begangen wird, steht ein Wirbel von Kräften und eben derer Dinge, die abzuarbeiten sind. Was dann in einem Verantwortungsbewusstsein gar nicht erst erklärt werden braucht.

Immer bleibt die Frage, worin man ist, womit man es zu tuen hat, und wie das angemessene Verhalten diesem bezogen anzuwenden ist.

Vieles ordnet sich zwar von selbst und auf natürliche Weise, wenn es denn natürlich entstanden ist. Wird es jedoch unnötig forciert, dann ordnet sich nicht alles ganz von selbst. Es entsteht dann leicht Tumult oder auch ein Staubwirbel um nichts. Das prüfen dieser Dinge obliegt der eigenen Verantwortung. Wollte man nichts prüfen, dann hält man sich lieber fern von allem und allen anderen, denn man wird ihnen kaum mit mehr als Rohheit wohl begegnen können...


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Vieles ist anders als es scheint - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa März 04 2017, 02:40

Die Strahlen und die Einweihungen - Das Tor zum Weg der Höheren Evolution

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2464.html

In Verbindung mit dem Hinweis auf Verblendung und Illusion (siehe in «Verblendung: Ein Weltproblem») muss im Auge behalten werden, dass der Grund, warum Verblendung vorherrscht und Illusion in den drei Welten wirkt, in der Tatsache liegt, dass sich die Menschen mit dem dicht-physischen Gehirn identifizieren und das Leben im Sinn der Erfahrung in den drei Welten auslegen. Vom Standpunkt der Persönlichkeitsidentifikation aus gibt es keine wahre Astralebene, sondern nur das, was man als Erdichtungen der Einbildungskraft betrachten könnte. Doch grundsätzlich ist das, was wir als die Astralebene kennen, die Widerspiegelung des kosmischen Prinzips der Liebe. Da sie im wesentlichen eine Widerspiegelung ist, fehlt ihr vom Standpunkt des wahren Jüngers aus die fundamentale Wirklichkeit, und sie muss als Ausdruck fundamentaler Wahrheit ausser acht gelassen werden. Zu gleicher Zeit existiert die Astralebene vom Standpunkt des Meisters aus, weil sie in dicht-physischer, kosmischer Substanz ein Ausdruck kosmischer Liebe ist. Ihre Wirkung ist jedoch so gross, dass sie in jenen, die noch nicht befreit sind, Verblendung erzeugt. Die Studenten sollten sich daran erinnern, dass konzentrierte Macht Verblendung erzeugt, wo es sich um falsche Identifikation handelt, und Wirklichkeit und Wahrheit nur da erzeugt, wo Freiheit vom Faktor des Formlebens existiert. Deshalb gibt es für den Jünger, der die Identifikation zurückzieht, vorübergehend keine Astralebene; es gibt ein Gebiet des Dienens für den Meister, der nicht mehr die Macht besitzt, sein Bewusstsein mit irgendetwas in den drei Welten zu identifizieren; er kann jedoch kosmische Quellen mit planetarischen und solaren Äusserungen von Energie verbinden.
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Über Ebenen und die Perspektive aus der man etwas betrachtet ist wohl nicht wenig gesagt und auch allgemein nicht wenig erdichtet worden. Denn entweder fällt das Licht darauf, fällt es nicht darauf, dann die Reflexion bloß auf einen zurück. So befindet sich alles auf der einen oder auf der anderen Seite, der scheinbar selben Sache.

Wie es sinnbildlich auch die Jagd nach einer Karotte ist, die vor einem an einer Stange sich befindet, und die man selber bloß vor sich herträgt, da sie sich mit einem fortbewegt, sie in der Weise nie erreicht werden kann. So ist es mit vielem anderen auch, erst wenn es aufhört für einen von Interesse zu sein, ist es von größerem Nutzen und ließe sich daher allgemein verwenden.

Wie sehen wir nun von der Sonne her aus? Ja, als Kinder des Lichts, natürlich, auf der Ebene der Sonne. Allerdings, wenn die Sonne für uns so hell ist, sind wird dann auch für die Sonne so hell? Oder sind wir womöglich bloß Schatten, denn wenn es zur einen Seite hin hell aussieht, dann könnte es anderherum vielleicht doch eher etwas dunkel aussehen und kaum vernehmbar oder erwähnenswert?

Es ist wohl vergleichbar mit der Erlebnisseite, wenn man etwas erlebt, so ist es meist auf die eine ohne andere Weise eindrucksvoll und man wird von diesem oder jenem beeindruckt und geht daher in das Erlebnis ein. Auf der anderen Seite hat man im eigentlichen Sinne nur Energie und Kraftströme, die durch den Willen wiederum beeindruckt und durch Willenskraft verteilt werden.

Es ist gewiss weniger eindrucksvoll, rein nach dem Funktionalen hin gesehen. Doch wenn es sowohl die Seite der Kraftströme als auch die Erlebnisseite beinhaltet, dann wird es wohl die umfassendere Seite sein. Auch wenn die Erlebnisseite nur noch mehr symbolischer Natur fast schon ist und am Rande bloß einbezogen wird, so ist diese und auch die andere Seite dennoch das Umfassendere dazu.

Vielleicht ist dieses auch eine Seite und Fassette dessen, wie von der Sonne aus gesehen, alles wenig eindrucksvoll von statten geht, wenn man gar nicht mehr in die Erlebniswelt eingeht und darin versinkt oder sich dort verlieren kann. Sei es nun bloß aufgrund dessen, welch geringen Anteil es am Gesamtverhältnis oder Bewusstsein nur noch einnehmen mag, hin zu dem gesehen, was noch alles dabei ist. Ebenso wie die beiden zuvor erwähnten Seiten des Erlebens oder bloß die des Kraftstromes eine Rolle spielen. Denn vieles ist dann anders, vom Zweiteren her gesehen, als es vom Ersteren her gesehen scheint!

Ein anderes Beispiel hierzu wäre im Vergleich die Seele, die verschiedene Körper als Teil ihres Erlebens nun bei sich führte, oder ohne all diese Körper sich in einem davon befreiten Stand befindet. Denn auf der einen Seite ermöglichen diese eine Erlebnisseite, auf der anderen Seite zählt doch mehr noch, vor allem zur realistischeren Einschätzung der Dinge, die andere Seite, nämlich die des Empfindens, unabhängig aller Körperlichen Erlebniszustände, welche auch nicht abhanden geht, wenn sich die Seele in keinem auf Körper ausgedehnten Zustand befinden sollte. Denn was länger besteht, entspricht meist zumindest einer umfassenderen Wahrheit von dem her...

Devino Melchizedek

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Geistige Vergegenwärtigung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 19 2017, 01:34

Die Strahlen und die Einweihungen - DIE WISSENSCHAFT DER ANTAHKARANA

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2479.html

Es gibt für den Jünger keine Einweihung, bis er begonnen hat, bewusst die Antahkarana zu bauen, um die Geistige Triade und das Denkvermögen, als den höchsten Aspekt in den drei Welten, in eine enge Beziehung zu bringen. Später bringt er sein physisches Gehirn in die Stellung eines aufnehmenden Vermittlers auf der physischen Ebene, wodurch er wieder eine klare Angleichung und einen direkten Kanal darstellt, der durch die Antahkarana direkt von der Geistigen Triade zum Gehirn führt, die das niedere und das höhere Denkvermögen verbunden hat.

Dies geistig zu vergegenwärtigen, umfasst viel Arbeit, viel interpretierende Fähigkeit und viel Kraft.
...
In Verbindung mit diesem Bemühen entdeckt er den Wert, den Gebrauch und den Zweck der schöpferischen Einbildungskraft. Diese schöpferische Vorstellung ist schliesslich alles, was ihm vom aktiven und intensiv mächtigen Astralkörper übrigbleibt, mit welchem er so viele Leben lang gelebt hat. Im Verlauf der Evolution wird sein Astralkörper ein Mechanismus der Transformation, das Verlangen wird in geistiges Streben und das geistige Streben selbst wird in eine wachsende und ausdrucksvolle, intuitive Fähigkeit umgewandelt. Die Realität dieses Vorganges zeigt sich im Hervorkommen jener fundamentalen Qualität, die immer schon der Wunschnatur innewohnte: der schöpferischen Qualität der Seele, die das Begehren erfüllt und eine höhere schöpferische Fähigkeit wird, indem sich das Begehren in immer höhere Lagen verschiebt und zu immer höheren Verwirklichungen führt. Diese Fähigkeit erweckt schliesslich die Energien des Denkvermögens, und das Denkvermögen und die Einbildungskraft werden mit der Zeit ein grosser, invokativer und schöpferischer Vermittler. Auf diese Weise wird die Geistige Triade mit der dreifältigen Persönlichkeit in Verbindung gebracht.

Ich habe euch in früheren Schriften gesagt, dass die Astralebene im Grund genommen nicht als ein Teil des göttlichen Plans existiert; sie ist grundsätzlich das Erzeugnis der Verblendung, des Kama-Manas - einer Verblendung, welche die Menschheit selbst erzeugte und in welcher sie seit den frühatlantischen Tagen praktisch ganz und gar lebte. Die Wirkung eines zunehmenden Seelenkontaktes bestand nicht nur darin, den Nebel der Verblendung zu zerstreuen, sondern sie diente auch dazu, die Einbildungskraft mit ihrer überwältigend mächtigen, schöpferischen Fähigkeit zu festigen und zu wirksamer Anwendung zu bringen. Wenn diese schöpferische Energie von einem erleuchteten Denkvermögen gehandhabt wird (mit seiner gedankenformbauenden Fähigkeit), wird sie vom Jünger gebraucht, um Kontakte aufzunehmen, die höher sind als die mit der Seele, und um dasjenige in eine symbolische Form zu bringen, dessen er durch die Vermittlung einer Energielinie - der Antahkarana - gewahr wird, die er beständig und wissenschaftlich erzeugt.

Man könnte (gleichfalls symbolisch) sagen, dass er bei jeder Einweihung die verbindende Brücke prüft und allmählich die Richtigkeit von dem entdeckt, was er unter Inspiration der Geistigen Triade und mit Hilfe der drei Aspekte seines Denkvermögens (dem abstrakten Denkvermögen, der Seele oder dem Sohn des Denkens und dem niederen, konkreten Denkvermögen) erzeugt hat, verbunden mit der intelligenten Mitarbeit seiner beseelten Persönlichkeit. In den frühen Stadien seiner invokativen Arbeit ist die schöpferische Einbildungskraft das Werkzeug, das benützt wird. Das ermöglicht ihm gleich zu Anfang, zu handeln als ob er so zu erzeugen fähig wäre. Wenn das als ob Vorstellungs-Bewusstsein nicht mehr von Nutzen ist, wird er sich bewusst dessen gewahr, was er, mit Hoffnung und geistiger Erwartung, zu erzeugen suchte. Er entdeckt dies als eine existierende Tatsache und weiss, über jeden Zweifel erhaben, dass «das Glauben die Substanz der erhofften Dinge, der Beweis für die nicht gesehenen Dinge ist».
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Noch wird viel dafür getan, sich der Realität geistiger Dinge nicht zu stellen, indem diese schlichtweg als nicht-existent abgetan werden. Sicher ist es eine Form des Glaubens, die den Zweck sogar erfüllen mag, nämlich sich größerer Verantwortlichkeit nicht stellen zu müssen.

Denn alles ist Glauben, so wie also diese Art des Glaubens (eigentlich Unglaubens) nun eine (vielleicht derzeit noch größere Mehrheit) dorthin führt, sich lediglich der Schwierigkeiten zu entledigen, wird es eines Tages zum Heil beitragen.

Fände sich die Mehrheit nun zusammen, um eine Meditation abzuhalten, um sich auf einen gewissen Krisenherd in der Welt vorzunehmen, Lösungen innerlich zu entwickeln dafür, so würde es ohne Zweifel auch Wirkungen im Äußeren zeitigen. Und so könnten viele Schwierigkeiten ganz verschwinden, ohne viele äußere Interventionen.

Allmählich könnte so ein Bewusstsein für das Gattungswesen der Menschheit gesteigert und so die Einheit erkannt und als Stärke direkt erfahrbar gemacht werden.

In nicht viel anderer Weise verhält es sich also mit dem Glauben, der auch geistige Realität erschafft. Denn nichts anderes ist es mit dem Menschenreich als gesamtem, es existiert für es nur das, was im Bereich des Glaubens aufgeht. Manches im Geistigen existiert ebenso, weil etwas sich einfindet, was daran glaubt, bis es sich aufgrund des Glaubens zur Manifestation kommt, und ohnedem also gar nicht existieren würde.

Das ist es, was auch Immanuel Kant meint, dass ohne ein Wesen, vieles gar nicht existieren würde, denn woher sollte es kommen, wenn es nicht erschaffen würde?

So ist es eine Sache also, sich etwas bloß einzubilden, was es auch immer ist, wenn es nicht zur Ausdehnung und Manifestation gelangt (und mit vielem ist es auch besser so), vielleicht auch weil lediglich das Wissen dazu fehlt oder auf der anderen Seite die inneren/geistigen Kontakte, damit es werde. Auf der anderen Seite, wenn eine umfassende Wesenheit etwas sich vorstellt, es zugleich bereits Kettenreaktionen auszulösen vermag, die darin bestrebt sind, dieses so entstehen zu lassen.

Letztlich ist es alles nicht mehr als bloßer Glaube, der dieses alles werden lässt und so auch das Ausmaß von Schaffungskraft (kollektiv) und Schöpfungskraft (wesenhaft) aufzeigt, und was wahre geistige Vergegenwärtigung bedeutet.

Devino Melchizedek

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Weg der vertrauten Annäherung - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 19 2017, 01:52

Die Strahlen und die Einweihungen - Das Bauen der Antahkarana

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2480.html

Die menschliche Seele (im Gegensatz zur Seele, wie sie in ihrem eigenen Bereich, frei von Begrenzung des menschlichen Lebens funktioniert) ist eingesperrt und für den grössten Teil ihrer Erfahrung der Kontrolle der niederen drei Energien unterworfen. Auf dem Probepfad beginnt die zweifache Energie der Seele zunehmend tätig zu werden; der Mensch versucht sein Denkvermögen bewusst zu gebrauchen und auf der physischen Ebene Liebe-Weisheit zum Ausdruck zu bringen. Das ist eine einfache Darstellung des Zieles aller Aspiranten. Wenn begonnen wird die fünf Energien bewusst und weise im Dienst zu gebrauchen, wird ein Rhythmus zwischen der Persönlichkeit und der Seele hergestellt. Es ist als ob ein magnetisches Feld errichtet wäre und als ob diese zwei vibrierenden und magnetischen Einheiten oder gruppierten Energien in ihre gegenseitigen Einflussgebiete schwingen würden. Das ereignet sich in den frühen Stadien nur gelegentlich und selten; später geschieht es beständiger und so wird ein Pfad des Kontaktes errichtet, der schliesslich die Linie des geringsten Widerstands wird, «der Weg der vertrauten Annäherung», wie er manchmal genannt wird. So wird die erste Hälfte der «Brücke», der Antahkarana, konstruiert. Zur Zeit der vollendeten dritten Einweihung ist dieser Weg vollendet und der Eingeweihte kann «nach Belieben zu den höheren Welten gehen und die niederen weit zurücklassen; oder er kann wiederkommen und auf den Weg gehen, der von der Dunkelheit zum Licht, vom Licht zur Dunkelheit und von den unteren niederen Welten in die Regionen des Lichts führt».

Auf diese Weise werden die zwei eins und die erste grosse Vereinigung auf dem Pfad der Rückkehr ist vollzogen. Ein zweites Stadium des Weges muss dann betreten werden, das zu einer zweiten Vereinigung von noch grösserer Wichtigkeit führt, im Sinn der völligen Befreiung von den drei Welten. Man muss sich daran erinnern, dass die Seele auch wieder eine Vereinigung von drei Energien ist, von welchen die niederen drei die Widerspiegelung sind. Es ist eine Synthese der Energie des Lebens selbst (welche das Lebensprinzip in der Welt der Formen darstellt), der Energie der Intuition oder geistiger Liebe-Weisheit oder des Verstehens (dies zeigt sich im Astralkörper als Empfindungsfähigkeit und Gefühl), und des geistigen Denkvermögens, dessen Widerspiegelung in der niederen Natur das Denkvermögen oder das Intelligenzprinzip der Formwelt ist. In diesen drei haben wir die Atma-Buddhi-Manas der theosophischen Literatur, jene höhere Dreiheit, die in den niederen Drei widergespiegelt ist und die sich durch den Seelenkörper auf den höheren Stufen der Mentalebene konzentriert, ehe sie zur Inkarnation gebracht wird, wie es esoterisch genannt wird.

Den Begriff modernisierend könnten wir sagen, dass die Energien, die den physischen Körper und das intelligente Leben des Atoms, die empfindsamen, emotionellen Zustände und das intelligente Denkvermögen beleben, schliesslich mit den Energien, welche die Seele beleben, verbunden und in sie umgewandelt werden müssen. Diese sind das geistige Denkvermögen, das Erleuchtung übermittelt; die intuitive Natur, die geistiges Wahrnehmen verleiht und göttliche Lebendigkeit.
---
Was regelmäßig begangen wird, führt dazu, dass aus einem Pfad ein Weg wird.

Es ist sinnvoll, dass das, was sich in Entfaltung erst befindet, sich nicht über die Realität erhebt, die es noch gar nicht handhaben gelernt hat. Denn wenig Gutes wird daraus meist entstehen.

Allerdings geht nicht alles den selben Evolutionären Weg und so kann vieles bereits gegeben sein, was anderwärts noch gänzlich unbekannt oder als unmöglich erachtet würde. Umso wesentlicher ist also Anstand und Harmlosigkeit sowie Verantwortungsbewusster Umgang daher.

Denn man sollte sich klar machen, dass manches, was den Weg in die eine Richtung geht, mit viel Schwung dazu gebracht werden könnte, in die verkehrte Richtung weiter zu schreiten, bloß aufgrund von irgend einer Beeindruckung. Glaube kann ein formschaffender Hebel sein, denn dieser hält im gewissen Sinne auch die Welt beisammen, derer einer bereits habhaft ist. Es ist nicht erforderlich diesen zu stören, bis er von sich aus auf andere Beeindruckung zu reagieren imstande ist, ohne dass alles ins Chaos gestürzt wird.

Somit ist es ein Unterschied, ob etwas wirklich immanent ist, daher zuträglich dem, worin es ist, oder ob es lediglich eine Beeindruckung von außen her ist, die noch nicht gehandhabt werden kann. So könnte man nichts beschleunigen, wenn es zuwider der Möglichkeit und Fähigkeit des jeweiligen schreiten würde. Allem daher seine Zeit, wie es diese benötigt, denn wozu bräuchte man sonst die Zeit auch?


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Brückenbau zur Freiheit - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 19 2017, 02:14

Nach der dritten Einweihung wird der «Weg» mit grosser Geschwindigkeit fortgesetzt und die «Brücke» wird beendet, welche die höhere Geistige Triade und die niedere, materielle Widerspiegelung vollkommen verbindet. Die drei Welten der Seele und die drei Welten der Persönlichkeit werden zu einer Welt, in welcher der Eingeweihte, ohne einen Unterschied zu sehen, wirkt und funktioniert; in der er die eine Welt als die Welt der Inspiration und die andere als das Gebiet des Dienens betrachtet und doch betrachtet er beide als eine Welt der Tätigkeit. Von diesen zwei Welten sind der subjektive, ätherische Körper (oder der Körper der vitalen Inspiration) und der dicht-physische Körper Symbole auf der äusseren Ebene.

Wie soll diese überbrückende Antahkarana gebaut werden? Wo sind die Stufen, denen der Jünger folgen muss? Ich behandle hier nicht den Probepfad, auf welchem die Hauptfehler beseitigt und die Haupttugenden entwickelt werden sollen. Viele der Unterweisungen, die in der Vergangenheit gegeben wurden, enthalten die Regeln für die Kultivierung der Tugenden und Qualifikationen für Jüngerschaft und haben auch die Notwendigkeit der Selbstbeherrschung, der Toleranz und der Selbstlosigkeit betont. Aber dies sind elementare Stadien und sollten vom Studierenden als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Solche Studenten sollten sich nicht nur mit dem Errichten der Charakteraspekte der Jüngerschaft beschäftigen, sondern mit jenen schwerer verständlichen und schwierigeren Anforderungen, deren schliessliches Ziel Einweihung ist.

Es ist die Arbeit der «Brückenbauer», mit der wir uns befassen wollen. Zuerst möchte ich euch versichern, dass das wirkliche Erbauen der Antahkarana nur dann vor sich geht, wenn der Jünger beginnt, sich bestimmt auf den Mentalstufen zu konzentrieren und wenn deshalb sein Denkvermögen intelligent und bewusst funktioniert. In diesem Stadium muss er anfangen, eine genauere Vorstellung zu haben als es bisher der Fall war hinsichtlich der existierenden Unterschiede zwischen dem Denker, dem Apparat des Denkens und dem Denken selbst und mit deren zweifacher esoterischer Funktion anfangen und zwar:

1. Dem Erkennen und der Empfänglichkeit für IDEEN.

2. Der schöpferischen Fähigkeit, bewusst Gedankenformen zu bauen.

Dies umfasst notwendigerweise eine starke mentale Einstellung und Neuorientierung des Denkvermögens zur Wirklichkeit. Indem der Jünger anfängt, sich auf der Mentalebene zu konzentrieren (und das ist die Hauptabsicht der Meditationsarbeit) beginnt er mit mentaler Materie zu arbeiten und schult sich selbst in den Kräften und dem Gebrauch des Denkens. Er erreicht ein Mass der Beherrschung des Denkvermögens; er kann den Scheinwerfer des Denkvermögens in zwei Richtungen drehen, in die Welt des menschlichen Bemühens und in die der Seelentätigkeit. Gerade so, wie die Seele für sich selbst einen Weg schafft durch ein sich-in-die-drei-Welten-projizieren als Faden oder Energiestrom, so beginnt der Jünger bewusst sich selbst in die höheren Welten zu projizieren. Durch das beherrschte und geleitete Denkvermögen geht seine Energie hinaus in die Welt des höheren geistigen Denkvermögens und in die Gebiete der Intuition. Auf diese Weise wird eine gegenseitige Tätigkeit hergestellt. Über diese Reaktion zwischen dem höheren und niederen Denkvermögen wird symbolisch im Sinn von Licht gesprochen: der «erleuchtete Weg» zwischen der Persönlichkeit und der Geistigen Triade wird durch den Seelenkörper ins Dasein gerufen, gerade wie die Seele durch das Denkvermögen mit dem Gehirn in bestimmte Berührung kam. Dieser «erleuchtete Weg» ist die erhellte Brücke. Sie wird durch Meditation gebaut; sie wird durch das ständige Bemühen konstruiert, die Intuition zu erwecken und durch das Bemühen, sich dem Plan zu unterwerfen und ihm zu gehorchen (was erkannt zu werden beginnt, sobald die Intuition und das Denkvermögen in Verbindung stehen), und durch eine bewusste Einfügung in die Gruppe im Dienen und für Zwecke der Assimilation ins Ganze. Alle diese Qualitäten und Aktivitäten gründen sich auf die Grundlage des guten Charakters und der Eigenschaften, die auf dem Probepfad entwickelt wurden.
---
Alles was auf dem Weg gebraucht wird, ist das, was entwickelt werden muss. Der Weg ist für manche Dinge also das Ziel selbst und unvermeidlich. Ebenso wie ein gewisser Charakter erforderlich ist, um für den einen oder anderen Weg zugelassen zu werden und dafür sich als tragfähig zu erweisen.

Denn es ist nicht so, dass dann die Persönlichkeit ganz verschwindet, sondern vielmehr so, dass die Kluft zwischen Seele und Persönlichkeit entschwindet. Ganz so, wie wenn Gegensätze aufgelöst werden, als geringere Entsprechung dazu. Allerdings ist es dann noch elementarer, dass dadurch nicht unnötige Komplikationen entstehen, durch Fehlleitung und persönliche Ansichten oder Absichten, die wenig mit der Realität der geistigen Dinge dann zu tuen haben, sondern mehr noch dem niederen Bestreben zugewandt sind. Auch können leicht fanatische Reaktionen ausgelöst werden, in Anbetracht des größeren Zustroms geistiger Wirklichkeiten.

Wenn also Vorstellung schnell dazu gereicht, zur formbildenden Realität zu werden, ist es umso wichtiger, genaue (d.h. einer größeren Realität zutreffende) und angemessene (ohne alles Überflüssige, was leichthin meist Pfusch ist) Vorstellungen zu haben. Als bloß jene, derer sich ein kindliches Gemüt nach belieben zuwenden und bedienen könnte, ohne dass es darüber hinaus von Stellenwert ist und zur kindlichen Phantasie zählt.

Devino Melchizedek

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Zum Dienste gewappnet - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 26 2017, 23:48

Die Strahlen und die Einweihungen - Die Bedeutung des Einweihungsvorganges

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2496.html

Lasst uns jetzt betrachten, was der Einweihungsvorgang für den Jünger bedeutet, während er das geforderte Doppelleben zu führen sucht. Ihr werdet bemerken, dass ich es einen Vorgang nenne im Gegensatz zur theosophischen Definition, die es als eine krönende Zeremonie einer Ausbildungszeit betrachtet.

Der Einweihungsvorgang ist in Wirklichkeit das Ergebnis der Tätigkeit von drei Energien:

1. Der Energie, die vom Jünger erzeugt wird, indem er der Menschheit zu dienen sucht.

2. Der Energie, die dem Jünger zur Verfügung gestellt wird, während er erfolgreich im Bauen der Antahkarana fortschreitet.

3. Der Energie des hierarchischen Ashrams, in welchen er «absorbiert» oder eingegliedert wird.

Es sind diese drei Energien, jede mit ihrer eigenen Ausdrucksweise und jede ihre eigenen spezifischen Resultate erzeugend, die den Einweihungsvorgang ausführen oder leiten; diese Energien werden vom Jünger selbst hervorgerufen, und deren zunehmende Kraft und offenbarende Kapazität hängen grösstenteils von des Jüngers Entschlossenheit, Zweck und Willen, von seiner Ausdauer und seiner geistigen Aufrichtigkeit ab. Durch sein Verstehen des Wortes «Vorgang» geschieht es, dass der Jünger den wahren Sinn der okkulten Aussage «ehe ein Mensch den Pfad gehen kann, muss er selbst der Pfad werden» entdeckt. Mehr und mehr sieht der Jünger, was es heisst, ein schöpferischer Vermittler zu werden, die schöpferischen Fähigkeiten des Denkvermögens zu gebrauchen und zunehmend (während er schöpferisch tätig ist) sich dem Plan des Schöpfers, des Herrn der Welt, anzupassen.

Die ersten drei Einweihungen befassen sich sehr bestimmt und auf geheimnisvollste Weise mit der schöpferischen Arbeit und mit dem geistigen Ausdruck des dritten Aspekts der Gottheit im Menschen, dem der intelligenten Aktivität. Die vierte, fünfte und sechste Einweihung sind genau so bestimmt mit dem zweiten Aspekt der Liebe-Weisheit verbunden, wie er durch erschaffene Formen zum Ausdruck kommt; die siebte, achte und neunte Einweihung sind vom ersten göttlichen Aspekt, dem des Willens, okkult «inspiriert». Deshalb ist der Mensch erst bei der neunten Einweihung ein voller und wahrer Ausdruck der Gottheit; dann erkennt er, dass sich in ihm alle göttlichen Aspekte treffen. Durch sie ist er bewusst, schöpferisch und konstruktiv in enger Verbindung mit dem Bewusstsein des Einen, in dem wir leben, uns bewegen und unser Dasein haben. Alles dieses ist das Resultat eines Vorganges und die Auswirkung der innewohnenden Lebendigkeit, die in allen Lebensformen zu finden ist, vom kleinsten Atom bis hinauf zu jenen Grossen Leben, die für den Jünger nicht viel mehr als Namen sind.
---
Aufrichtigkeit ist nicht unwesentlich, bei nahe zu allen geistig orientierten Bestrebungen. Denn selbst wenn man sich täuschen mag, die Energie zeigt ohnehin mehr noch den Stand der Dinge auf und lässt sich dadurch nicht hinters Licht führen. So dass es zwecklos wäre etwas vorgeben zu wollen, was in irgend einer Weise nicht erreicht wurde.

Allerdings nebst dem der äußeren Wirkung, ist für einen ja gar mehr noch entscheidend, mit sich selbst aufrichtig zu sein, denn auch das ist's, was einen selbst zum Pfad (zunächst für sich selber, später für andere) werden lässt.

Die Aussage "schöpferischer Vermittler" sollte auch nicht in der Weise aufgefasst werden, sich selber in den Mittelpunkt zu drängen und wirken zu wollen. In vielen Fällen bekommt man es nicht einmal mit, wann was und an wen etwas durch einen vermittelt würde. Selbst wenn es sich auf Menschen bezöge, hat es wenig mit der Zuschaustellung zu tuen, sondern lediglich der Vermittlung. Doch in vielen Fällen bezieht es sich überhaupt nicht einmal auf andere Menschen, denn ebenso kann es um die Vermittlung zum Tier- oder Pflanzenreich oder gar zum Mineralreich oder auf andere Bereiche sich beziehen, die noch wenig Umgangssprachlich bekannt sein mögen.

Jedenfalls reicht es wohl, im Hinterkopf zu behalten, dass sich das Vertikale und Horizontale in einem kreuzen, ohne dass man unbedingt etwas dazu tuen bräuchte. Und vieles vom aufrichtigen Bestreben, führt einen mehr noch dorthin, wo man gebraucht wird, oder dadurch auch erst einsetzbar würde. Und in diesem Dreh- und Angelkreuz, findet sich, was zusammengehört, und was sowohl jenes, wie einen selber auf dem Pfad der man dann ist, am besten vorwärtsbringen kann.

Es sind gewiss gegenseitige Abhängigkeiten wohl unumgänglich, allein schon weil alles irgenwo miteinander in Verbindung steht. Dass heißt allerdings eher, dass man (weil es ja ohnehin alles in Verbindung steht) lieber immer etwas mehr darauf achtet bei sich selbst zu bleiben, als wild überall hin oder hinein zu rennen. Ebenso wie sich vieles in natürlicher Weise besser entwickelt, als wenn man versucht selbst die technischen oder architektonischen Vorgänge zu beeinflussen, was auch gerade gegenteilige Effekte auslösen könnte.

Und wenn man selbst zum Pfad wird, gibt es ohnehin nichts da draußen oder sonst wo von dem, was nicht auf dem Pfad läge, wonach man sich strecken bräuchte. Denn kommt die Zeit dafür, ist es wichtiger hinreichend gewappnet zu sein, als ehe diese Zeit gekommen ist, zu zeigen, womit man nicht umzugehen vermag...

Devino Melchizedek

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Harmonie durch Konflikt - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Apr 02 2017, 02:38

Die Strahlen und die Einweihungen -
Die Ergebnisse der Tätigkeit des vierten Strahls auf den einzelnen Jünger


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2515.html

Die Jünger der Welt sind heute von einem Meer kriegerischer Energien überschwemmt; das Prinzip des Konfliktes berührt jedes Leben, ist im Bewusstsein jedes einzelnen Aspiranten wirksam und bedingt das Massenbewusstsein der Menschheit. Die Massen in jedem Land werden durch diesen Konflikt emotionell und physisch erregt. Überall auf Erden sind die Jünger und die denkenden Menschen sowohl im Denkvermögen wie emotionell und physisch erregt und daher kommt die Intensität ihres Problems. In den Leben der Jünger gab es in den vergangenen Jahrzehnten viele Krisenpunkte; jetzt ist ein Punkt äusserster Spannung erreicht worden. Wie schnell kann diese Spannung den Punkt des Hervorkommens herbeiführen?

Es ist nicht meine Absicht, mich mit der Wirkung dieses Konfliktes im Leben der Jünger zu befassen. Sie betrifft jene Geschichte, die allen die vertrauteste ist. Vom Gesichtspunkt der Evolution aus sind die Aspiranten und die Jünger die vollkommensten menschlichen Wesen, die im vierten Naturreich zu finden sind und zwar deshalb, weil Denkvermögen, Gefühlsbetätigung und physische Tätigkeit integriert sind oder sich im Vorgang der Integration in ein funktionierendes Ganzes befinden. Der Jünger weiss jedoch, dass - als Ergebnis des Konfliktes - das vollständige Harmonisieren seiner ganzen Natur zustandekommen wird, dass die Verschmelzung der Seele und der Persönlichkeit vollendet wird und dafür arbeitet er. Er kann das gleiche Prinzip auch auf seine Betrachtung der allgemeinen menschlichen Angelegenheiten anwenden; er sollte in allem Weltkonflikt die nötigen Schritte zu einer schliesslichen Harmonie sehen, einer Harmonie, die sich auf ein wahres, mentales Wahrnehmen und einen gesunden Idealismus gründet. Es ist dieser Vorgang, ein mentales Verstehen und eine gesunde, vernünftige und doch geistige Einstellung zu entwickeln, der jetzt vor sich geht. Das Hervortreten der vielen Ideologien ist die Garantie, dass der wahre Idealismus schliesslich erscheinen und herrschen wird - das Ideal der rechten menschlichen Beziehungen. Es ist der Kampf zwischen emotioneller Beherrschung und einer ständig sich entwickelnden Beherrschung des Denkvermögens, der zu dieser Zeit die Menschheit bedingt. Wenn ein mentaler, emotioneller und physischer Konflikt gleichzeitig herrschen, müssen die Ergebnisse natürlich schwierig sein, aber dies ist zu überwinden.
---
Der 4.Strahl ist wesentlich mit der derzeitigen allgemeinen Entwicklung verbunden, denn aus dem Konflikt, sobald er überwunden wird, entsteht die Basis für die nachfolgende Harmonie (in der Ausgeglichenheit der jeweiligen Kräfteverhältnisse).

Allerdings erst der Konflikt, der Quälende, der das Bewusstsein durch ein gewisses Maß an Erleiden weckt und schärft, darin das erwachende Bewusstsein, welches durch langes Ringen die Fähigkeit hervorbringt, eine Spannung erst auszuhalten, dann einen Spannungspunkt aufrecht erhalten zu können, welcher nach und nach dazu führt, über den Konflikt hinausgehen zu können.

Es bringt ja nicht viel, wenn Energien hereinkommen, welche nicht auszuhalten wären. Und im Grunde genommen ist die gesamte Entwicklung in der Menschheitsgeschichte die, soweit die Befähigung zu erlangen, die Energien vom planetarischen Logos empfangen zu können, und dann auch aushalten zu können. Um sehr viel mehr geht es gar nicht, wollte man es so bündig als möglich umschreiben.

Dabei kann man bereits oft sehen, wie wenig es Bedarf, z.B. Gruppenenergie, womit bereits hier- und dort die Pferde durchgehen zu sehen.

Devino Melchizedek

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Benehmen der künftigen erleuchteten Menschheit - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Apr 02 2017, 02:39

Die Strahlen und die Einweihungen -
Die Ergebnisse der Tätigkeit des vierten Strahls auf den einzelnen Jünger


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2515.html

Heute sind die Konflikte zahlreich, notwendig und unvermeidlich; sie sind im Bewusstsein des Einzelnen und im Massenbewusstsein zugegen; sie stellen dauernd Punkte der Krise dass und bringen heute einen Punkt der Weltspannung zustande, der beinahe unerträglich erscheint. Aber vor dem einzelnen Jünger und der Menschheit liegt ein Punkt des Hervorkommens.

Was muss der Jünger tun, während der Spannungspunkt ihn und seine Mitmenschen beherrscht? Die Antwort ist einfach. Alle Jünger und Jüngergruppen sollen die Fähigkeit entwickeln, vernünftig und mit rechter Orientierung und Weitblick zu denken; sie sollen wahrheitsgetreu denken, keine Probleme umgehen, aber immer ein ruhiges, leidenschaftsloses und liebendes Verstehen bewahren; sie sollen in ihrer Umgebung jene Qualitäten dartun, die rechte menschliche Beziehungen errichten und im kleinen Ausmass das Benehmen zeigen, das eines Tages die erleuchtete Menschheit charakterisieren wird. Sie sollen nicht den Mut verlieren, sondern fest zur Überzeugung der unvermeidlich geistigen Bestimmung der Menschheit stehen; sie sollen praktisch erkennen, dass «die Seelen der Menschen eins sind» und lernen, über das unmittelbare äussere Erscheinen hinaus zum inneren (und manchmal entfernten) geistigen Bewusstsein zu schauen; sie sollen wissen, dass der gegenwärtige Weltkonflikt aufhören wird.

Das vollkommene Ergebnis des Konflikts wird natürlich fehlen, denn Vollkommenheit ist für den Menschen noch nicht möglich; aber trotzdem kann eine Situation herbeigeführt werden, welche die Wiederkunft Christi in objektive Beziehung zur Menschheit erlauben wird und die ihn befähigen wird, seiner Aufgabe, den menschlichen Geist aus dem Grab des Materialismus in das klare Licht geistigen Wahrnehmens zu erheben, nachzukommen. Dafür müssen alle Menschen arbeiten.
---
Einen Eingeweihten zeichnet vor allem der Weitblick aus, immer mir der einen größeren Vision vor Augen vorwärts zu schreiten. Das, wie es einmal werden soll, nicht aus dem Blickfeld verlieren zu können.

Es ist keineswegs so, dass man auf dem einmal erlangen Höhepunkt seiner Entwicklung verharrt oder immer nur am höchsten Stand, vielmehr ist es so, dass man dort hinein geht, wo auch immer man gebraucht wird. Allerdings stets mit dem Vertrauen, dort wieder heraus kommen zu können.

Ein Eingeweihter bekommt eine Vision, von dem, was vor ihm liegt, und wie es sein wird oder könnte, wenn der Weg bis zum Ende gegangen wurde. Nicht so sehr, dass man es fest im Sinne hält, mehr in der Weise, dass es im Herzen verankert ist, als eine Art Hintergrundahnung. Und daher ist es gar keine Option, anders, als darnach immer weiter zu gehen.

Devino Melchizedek

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Der Wille zum Guten - Lohn der Erdenmenschheit - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am So Apr 02 2017, 02:40

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung VI. Entscheidung. Strahl III.


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2518.html

Bei dieser Einweihung der Entscheidung bestimmt der betreffende Meister gewöhnlich, welchen der sieben Pfade er zu gehen beabsichtigt; einige Meister entschliessen sich, bis zum Ende unseres planetarischen Lebens zu verbleiben, zu welcher Zeit der «letzte müde Pilger seinen Weg heimgefunden haben wird»; die Erde kann dann für eine neue Menschheit vorbereitet werden. Wenn das geschieht, wird unser Planet nicht mehr als der Planet des Kummers und der Leiden bekannt sein, sondern wird sich durch eine Qualität der Gelassenheit und durch eine Aura ruhiger Macht auszeichnen, in welcher sich der Wille Gottes (der im nächsten Sonnensystem darzutun ist) konzentrieren wird. Dies wird auf eine geheimnisvolle Weise den solaren Logos (nicht den planetarischen Logos) befähigen, den ersten grossen göttlichen Aspekt, den des Willens oder der Macht, durch das ganze Sonnensystem hindurch zum Ausdruck zu bringen. Anstelle der Behauptung «Gott ist Liebe», die unser gegenwärtiges Sonnensystem begründet, werden wir deshalb eine dynamische Äusserung des Willens zum Guten haben, eine Energie, die bis zu einem gewissen Ausmass auf unserer Erde erzeugt worden sein wird. Das ist die Belohnung, welche die gegenwärtige Erdenmenschheit ernten wird und das ist die Vollendung der vorherbestimmten Aufgabe unseres planetarischen Logos. Als er in Inkarnation kam, unternahm er die Aufgabe (mittels unseres kleinen Planeten), das Werk des Solaren Logos, den Willensaspekt der Gottheit zum Ausdruck zu bringen, zu unterstützen.

Es wäre wohl einfacher, wenn ich sagen würde, dass das Experiment, den ersten göttlichen Aspekt zu manifestieren, mittels der Form und einer Menschheit, welche die Erfahrung von fünf Einweihungen hinter sich hat (und deshalb intelligente Liebe zum Ausdruck bringt), versucht wird. Diese Aussage ist natürlich irreführend, aber sie verkörpert eine Wahrheit und weist auf die unvollendete Geschichte des solaren Ausdrucks hin.

Heute jedoch treffen alle Meister, welche die sechste Einweihung annehmen, unter der Anregung Christi weiter ihre Entscheidung, die ihren zukünftigen Fortschritt auf einem der sieben Pfade der Höheren Evolution beherrschen wird, aber gleichzeitig verschieben alle diese Meister diesen beabsichtigten Fortschritt auf Ihrem gewählten Pfad, um für eine kurze Zeit das Werk Christi durchzuführen und zu unterstützen und durch gewisse ihrer Ashrame dem In-Erscheinung-treten der Hierarchie Hilfe zu leisten. Sie werden auch eine beschützende Wand um Christus bilden und als Verbindungsoffiziere zwischen Ihrem grossen Führer und dem Avatar der Synthese wirken.
---
Lang ist es wohl noch dahin, bis die Erde in eine neue Ära eintreten wird, mit einer gereiften Menschheit, worunter alle einen gewissen Einweihungsstand erreicht haben werden. Überwiegend dann wohl die 3., teils 4. oder 5. Einweihung.

Dann wird die Erde wohl eine neue Rolle im Sonnensystem eingenommen haben. Und unabhängig wer wie lange bleibt oder öfter kommt und geht, es besteht für jeden der Anteil dann fort, der bewirkt und erreicht wurde, in der Gliederkette der Entwicklungsgeschichte.

Nichts ist umsonst, was auf dem Pfad zur Weiterentwicklung erreicht wurde. Was dann vielleicht in Anlehnung an das, was in der Bhagavad Gita durch Bhagavan Krishna gesagt wurde, über den Yoga-Pfad, angeführt werden kann, dass jeder ernsthafte Fortschritt, der erreicht wurde, nicht verloren geht und künftighin seine Früchte hervorbringen wird.

Wie also in Lemurien überwiegend der Umgang mit der Materie erlernt wurde, zur Zeit von Atlantis der Umgang der Gefühls- und Liebesnatur im Vordergrund stand, derzeit die Intelligenz-Aspekt ausgearbeitet wird, so ist dieses auch nur die Grundlage für die Zeit der kommenden Willensnatur. Welche dann ganz andere Offenbarungen und Möglichkeiten mit sich bringen wird, die derzeit wohl gar nicht vorstellbar sind. Wenn dann alles unter dem Willen des Logos sich versammelt hat, um diesem Ausdruck zu verleihen. Und nichts vom wahren Fortschritt war umsonst, ja das meiste sogar wohl ein notwendiger Schritt für alles, was darauf folgen wird.

Vielleicht wird schon innerhalb der nächsten 10 Jahre alles soweit umgeworfen sein, z.B. wenn die Ätherischen Ebenen wissenschaftlich erkannt und in den Technologischen Fortschritt eingeführt werden. Dann kann alles eine derartige Veränderung erfahren, dass die gesamte derzeit gültige Wissenschaft auf den Kopf gestellt sein wird. Und viele der derzeitigen Bestrebungen hinfällig werden, wovon die derzeitigen Ansätze noch viel zu materialistisch gesehen werden und allein schon mit banalen Esoterischen Grundsätzen kollidieren, daher auch nicht umgesetzt werden können, weil man die umfassendere Natur dahinter außer Acht lässt, wodurch erst die meisten Dinge bedingt werden. Vermutlich bedarf es zunächst nur des Sittlichen Anstoßes, die Welt in Ordnung bringen zu wollen und rechte Menschliche Beziehungen und Verhältnisse ernsthaft einführen zu wollen...

Devino Melchizedek

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Unter dem Einfluss des Fische-Zyklus - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Apr 08 2017, 02:53

Die Strahlen und die Einweihungen -
EINWEIHUNG II. Die Taufe im Jordan


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2522.html

Unter dem Einfluss des Fische-Zyklus, der jetzt zu Ende geht, war der sechste Strahl des Idealismus oder der Hingabe vorherrschend tätig. Das ist der Strahl der auf einen Punkt gerichteten Entschiedenheit und, von einem Gesichtspunkt aus, ist es der Strahl des blinden Verfahrens. Der Einzelne, die Gruppe oder die Menschheit sieht zu jeder bestimmten Zeit nur einen Aspekt der Wirklichkeit und (auf Grund des gegenwärtigen Punktes, den der Mensch im evolutionären Vorgang erreicht hat) gewöhnlich den Aspekt, der am wenigsten wünschenswert ist. Alles andere ist für sie versiegelt. Sie sehen nur ein Bild; ihr Horizont ist auf einen Kompass-Punkt beschränkt (esoterisch gesprochen). Für die Masse der Menschen waren die materielle Welt, materielle Bequemlichkeit, materieller Besitz und materielle Unternehmungen der Wirklichkeitsaspekt, der gesehen wurde und für welchen die Menschen lebten und starben. Dafür liefern die heutige Arbeiterbewegung und die Tendenzen, die bereits in den Vereinten Nationen sichtbar sind, den unbestreitbaren Beweis. Für eine viel kleinere Menschengruppe erscheint die Welt der Intelligenz als das wichtigste und das konkrete Denkvermögen ist der erwünschte Regent oder der herrschende Faktor. Deshalb verbleibt alles im Gebiet materieller Herrschaft und materiellen Interesses.

Das Sonnengeflecht-Zentrum ist folglich der beherrschende Faktor, denn, selbst im Fall der Intellektuellen, ist es das Verlangen nach materiellem Wohlergehen, nach Grundbesitz und nach geplanten Regierungsentscheidungen und wirtschaftlich materiellen Beschlüssen, das den Einzelnen, die Gruppe oder die Nation beherrscht und bewegt. Diese Wünsche sind nicht unbedingt falsch, aber sie werden (unter dem gegenwärtigen Begriff des emotionellen Wünschens) in die vorderste Stellung gebracht und werden als ursächlich in ihrer Art betrachtet; sie sind jedoch grundsätzlich von zweitrangiger Natur und sind in ihrer wesentlichen Art wirksam, indem sie den Nachdruck auf das Wort «Wirkung» legen. Selbst in ihren fortgeschrittenen Reihen ist die Menschheit noch nicht fähig, auf kausaler Stufe zu denken.
---
Man kann nur immer wieder betonen, dass vieles einfach seine Zeit braucht und alles andere oft mehr dem Wunsch enteilt, als dem, was tatsächlich gegeben ist. Es ist zwar oft aus einem Kontext heraus vielleicht etwas erreicht, doch ist es noch lange nicht die Errungenschaft des Einzelnen.

Von dem her geht viel Verblendung hervor, wenn etwas genommen wird, was bereits irgendwo im kollektiv besteht, und nur unter dem Aspekt, dass etwas für einen irgendwo nachvollziehbar wird oder eine Entsprechung findet, es bereits für die eigene Errungenschaft gehalten wird.

Doch ist der Weg, den Jünger und dann auch Eingeweihte einschlagen, einer, der schon seit vielen Leben begangen und aufgebaut wurde. Dann erst ist es zwar eine Errungenschaft, dennoch aber gar nicht von dem einen Leben aus, daher selbst hier ist die Identität diesbezüglich nur bedingt.

Vergleichsweise reichlich gibt es noch an Idealismus abzutragen, der eigentlich ja doch aufgrund der bescheidenen Auffassungsgabe letzter Jahrhunderte, seine Aufhängung doch nur in genau dem der Mittelmäßigkeit zu suchen hat, von der sich dieser selbst abzusetzen suchte. Es liegt einfach zu viel in materiellen Beweggründen lediglich begründet. Und was zählt ist mehr nur die Qualität, die über hunderte von Jahren aufgebaut wurde, in der gesamten Menschenrasse.

Es ist zwar die Konzentration auf den Idealismus und die Individualität, aber gerade nicht das, was die Formbegründete Individualität des einzelnen ausmacht, sondern mehr noch die Qualität, die daraus zunächst als Nebenerzeugnis ins Rassengewebe und für die Menschliche Gattung an sich erzeugt wurde. Das ist wohl die wesentlichere Qualität, die dem Fische-Zyklus abgewonnen werden konnte.

Devino Melchizedek

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Entwicklung auf lange Sicht - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Apr 08 2017, 03:17

Die Strahlen und die Einweihungen -
EINWEIHUNG II. Die Taufe im Jordan


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2522.html

Machen diese Ideen den Begriff der Einweihung brauchbarer und praktischer für euch? Jede Einweihung, die in den täglichen Reaktionen keine Verwirklichung findet, nützt wenig und ist im Grund genommen unwirklich. Es ist die Unwirklichkeit ihrer Darstellung, die zur Ablehnung der theosophischen Gesellschaft als derzeitiger Vermittler der Hierarchie führte. Früher und vor ihrem lächerlichen Nachdruck auf Einweihung und Eingeweihte und vor ihrem Anerkennen der Probejünger als volle Eingeweihte, hat die Gesellschaft gute Arbeit geleistet. Ihr fehlte das Erkennen der Mittelmässigkeit und das Erkennen, dass niemand Einweihung «erlangt» und diese Krisen erlebt, der nicht vorher eine weitgehende Brauchbarkeit und eine geschulte, intelligente Fähigkeit bewiesen hat. Das mag in bezug auf die erste Einweihung nicht der Fall sein, aber wo es die zweite Einweihung betrifft, muss immer der Hintergrund eines brauchbaren, gewidmeten Lebens und eine ausdrückliche Entschlossenheit, in das Gebiet des Weltdienstes einzutreten, bestehen. Auch Demut und ein ausgesprochenes Verständnis für die Göttlichkeit in allen Menschen muss vorhanden sein. Mit diesen Anforderungen stimmte der sogenannte Eingeweihte der theosophischen Gesellschaft nicht überein. Wenn nicht die gleichen Ansprüche gemacht würden und die gleichen Täuschungen der Öffentlichkeit empfohlen würden, so würde ich die Aufmerksamkeit nicht auf ihre überhebliche Darlegung lenken.
---
Es ist falsch, sich über andere Menschen zu stellen, nur weil man sich mit einer Ideologie identifiziert. Das reicht noch lange nicht dafür aus. Auch nicht sich irgendwelche spirituellen Namen zuzulegen (unabhängig zunächst der Zutrefflichkeit auf den eigenen Wesenskern).

Mehr noch zählt es die objektive Zuordnung zu waren, zu den allgemeinen Weltverhältnissen. Und wenn etwas mehr zählen soll, dann das innerlich erreichte, anstelle von äußeren Geltungsansprüchen, ohne innere Beständigkeit. Denn genauso macht man es sich kaputt, tatsächlich in der Weise anerkannt zu werden, wie man etwas darzustellen suchte (wenngleich dies keineswegs das vorrangige Ziel sein sollte). Sondern geht es darum, eine Zuordnung als Arbeitsbasis herzustellen, die einen allgemeinen Zweck mit erfüllt.

Man bedenke die Entwicklung der Menschheit, seit eigentlich Millionen von Jahren bereits. Zwar mag die Menschheit nicht dem Affen entstammen sondern hat ein eigenes Gattungswesen, doch besteht im inneren Verhältnis der Entwicklung durchaus (vielleicht daraus resultierend das Missverständnis) ein ausgehen von primitiver Tiernatur und die höchste Stufe dazu ein ausgeprägter Instinkt für die Umwelt, hin zur Empfindsamkeit und Entwicklung der Gefühlsnatur, mit einem Sinn für das Göttliche im Leben, bis hin zur Entwicklung einer höheren Intelligenz im Denkvermögen (worin die Mehrheit sich noch begriffen sieht), um so eine Ahnung des Planes zu haben, den der Logos hegt, um sich auch bloß erst für eine bewusstere Umsetzung dessen zu rüsten.

Und wenn man bedenkt, wie lange es brauchte, so kann man sich sicher sein, dass es nicht Sinn sein kann, dass bestimmte Individualitäten sich jenseits dessen sehen, um sich darüber zu erheben, ohne auch nur ein Verantwortungsbewusstsein für die größeren Verhältnisse zu besitzen. Denn worin sollte das Höhere nun liegen, wenn es überhaupt keinen Zweck oder ein Verhältnis für die Allgemeine Entwicklung gibt?

So kann man sicher sein, dass für den planetarischen Logos, die Entwicklung der Menschheit weit mehr im Vordergrund stehen wird, als irgend eine einzelne Individuelle Entwicklung. Dennoch braucht auch dieser viele (tatsächlich) helfenden Hände, die sich nach ihrer Eignung daher auch eingesetzten lassen und darin auch gefördert werden. Allerdings ist die Menschheit nicht das einzige, was für den planetarischen Logos an Evolution existiert, und so gibt es noch viele andere Evolutionäre Linien, wohl nicht wenige die der Menschheit insgesamt noch wenig bekannt oder bewusst zugänglich sein dürften. Und vieles mag erst für eine künftig bestimmte Zeit sein oder sich entsprechende Entwicklungslinien zur gegeben Zeit dann kreuzen.

Devino Melchizedek

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Die Nationalen Geschicke - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Apr 08 2017, 03:50

Die Strahlen und die Einweihungen -
EINWEIHUNG II. Die Taufe im Jordan


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2522.html

Vielleicht besteht eine letzte Meinung, dass es das Gebiet der Gefühle und die Empfänglichkeit für Gefühlsreaktionen sind, welche die grosse menschliche Beschränkung bilden, sowohl vom Gesichtspunkt des Einzelnen wie auch vom nationalen Gesichtspunkt aus. Überall wird erkannt, dass der Demagoge zum Beispiel, der die öffentliche Meinung beeinflusst, auch und mit Nachdruck sowohl die menschlichen Gefühle wie auch die menschliche Selbstsucht ausnützt. Indem die Menschheit der mentalen Äusserung entgegenschreitet, wird dieser entstellende Einfluss viel an Wichtigkeit verlieren und wenn einmal die Massen (aus den Millionen der sogenannten «Alltagsmenschen» zusammengesetzt) richtig anfangen zu denken, wird die Macht der demagogischen Annäherung verschwunden sein. Der grosse Kampf in der heutigen Welt dreht sich um die Freiheit des Durchschnittsbürgers, selber zu denken und selber zu entscheiden und seine eigenen Entschlüsse zu fassen. Hier ist der grosse Streit zwischen der grossen Weissen Loge und der schwarzen Loge zu finden. Es ist ein Kampf, in welchem die Menschheit selbst der entscheidende Faktor ist und aus diesem Grund wirkt die schwarze Loge durch die Gruppe, die das Schicksal Russlands beherrscht und auch durch die Bewegung der Zionisten. Die Führer in Russland arbeiten mächtig und intelligent gegen die menschliche Freiheit und besonders gegen Freiheit im Denken. Der Kommunismus als solcher hat kein solches Ziel; es sind die totalitären Massnahmen der nationalen Regenten und deren Ehrgeiz und Hass gegen wahre Freiheit, die so verheerend sind. Der Zionismus setzt sich heute für den Angriff und den Gebrauch der Gewalt ein und der Grundton ist die Erlaubnis, zu nehmen, was man haben will, ohne Rücksicht auf andere Leute oder auf deren unveräusserliche Rechte. Diese Ansichten widersprechen der Stellungnahme der geistigen Führer der Menschheit und deshalb sind die Führer der zionistischen Bewegung und die Gruppe der Menschen, welche die Politik Russlands leiten und beherrschen, gegen die Richtlinien der geistigen Hierarchie und widersetzen sich dem dauernden Guten der Menschheit.

Die Freiheit des menschlichen Geistes, die Freiheit zu denken, zu regieren und zu verehren, seine religiösen Pflichten zu erfüllen, wie es das angeborene, menschliche, instinktiv menschliche Verlangen unter dem Einfluss des Evolutionsvorganges diktieren mag, die Freiheit, über die nötige Form der Regierung oder der Religion zu entscheiden, das sind die rechtmässigen Vorrechte der Menschheit. Jede Gruppe von Menschen oder jede Form der Regierung, welche dieses innewohnende Recht nicht anerkennt, läuft dem Prinzip, das die grosse Weisse Loge regiert, zuwider. Die Bedrohung für die Weltfreiheit liegt heute in den bekannten Massnahmen der Führer Russlands und in den falschen, verlogenen Machenschaften der Zionisten. In keiner von beiden Gruppen ist irgendeine wahre geistige Kraft und beide sind zum Misserfolg verurteilt, auch wenn sie vom Standpunkt des materiellen Gewinnes aus erfolgreich sein mögen; vom geistigen Gesichtspunkt aus sind sie dem Untergang geweiht. Die Führer des russischen Unternehmens gegen die Freiheit des Einzelnen sind dem Untergang verfallen, weil der Mensch von Natur aus frei und grundsätzlich göttlich ist und es wird versichert (auf lange Sicht), dass in Russland und in den dem Kommunismus zugeneigten «Satellitenstaaten» Massen von Menschen unumgänglich göttlich und mächtig reagieren werden. Der wahre kommunistische Grundsatz ist gesund; er ist Brüderlichkeit in Aktion und steht in seinem ursprünglichen Programm dem Geist Christi nicht entgegen. Das Aufzwingen des intellektuellen und formalen Kommunismus von einer Gruppe ehrgeiziger und manchmal böser Menschen ist nicht gesund. Es ist nicht in Übereinstimmung mit dem kommunistischen Grundsatz, sondern gründet sich auf persönlichen Ehrgeiz, Liebe zur Macht und auf Auslegungen der Schriften von Lenin und Marx, die auch persönlich sind und der Meinung dieser zwei Menschen zuwiderlaufen, gerade wie die Theologen der Kirche die Worte Christi auf eine Weise auslegen, die in keiner Beziehung zu seiner ursprünglichen Absicht steht. Die Führer Russlands arbeiten in Wirklichkeit nicht für das Wohl des Volkes, so wenig wie der akademische Zionismus seine Projekte aus irgendwelchen menschenfreundlichen Gründen ausarbeitet und ausführt. Aber das Volk hält den letzten Triumph in seinen Händen, denn in allen Nationen ist das Herz des Volkes prinzipiell gesund, fundamental gut und Gott zugeneigt. Das vergessen die Herrscher des kommunistischen Regimes.

Die Führer der aggressiven Zionistenbewegung bilden für den Weltfrieden und die menschliche Entwicklung eine wirkliche Gefahr und ihre Handlungen wurden von den Vereinigten Staaten durch ihre «Politik der Zweckmässigkeit» gebilligt und von England, unter dem Einfluss der Vereinigten Staaten, in zweiter Linie unterstützt. Es sind die Zionisten, die sich den Vereinten Nationen widersetzten, deren Ansehen erniedrigten und deren Stellung in der Welt sowohl negativ wie unbedeutend machten. Es sind die Zionisten, die seit der Bildung der Vereinten Nationen die grosse Angriffshandlung verübten und die schlau genug waren, die Zustimmung der Vereinten Nationen zu gewinnen; sie kehrten somit die ursprünglichen «Empfehlungen» der Vereinten Nationen in einen Befehl um. Heute demonstrieren die Zionisten in Palästina sowohl die Gesetze der Gewalt des Angriffs und der Landeroberung mit Waffen, wie auch die Macht des Geldes, Regierungen zu «kaufen». Diese Tätigkeiten laufen allen Plänen der Geistigen Hierarchie zuwider und bezeichnen einen Punkt des Triumphes der Kräfte des Bösen. Ich betone die Tätigkeit dieser zwei Länder, weil durch die Führer dieser Gruppen aggressiver Menschen die Kräfte des Bösen, die vorübergehend durch die Bekämpfung der bösen Gruppe, die Hitler um sich gesammelt hatte, zurückgehalten wurden, wieder ihren Angriff auf die geistige Entwicklung der Menschheit organisiert haben.

Die Welt ist heute immer noch in Völker mit böser Absicht und grosser Macht und deren Opfer sowie die negativen Reaktionen der übrigen Nationen geteilt. In den Vereinten Nationen ist keine Nation, die es versucht hat, die Flut des Bösen dadurch zu mildern, dass sie sich selbst und andere Nationen auf der Seite der Freiheit einreihten. Es gibt nur Gruppen unerleuchteter Menschen, die nationale Schicksale zu beherrschen suchen. Es gibt noch emotionelle Reaktionen auf Situationen und die emotionelle Ausbeutung Einzelner und von Nationen durch diejenigen, die in keiner Weise emotionell sind, die aber mental überzeugt sind, dass gewisse Richtlinien der Tätigkeit befolgt werden müssen, welche zu ihrem eigenen Wohl dienen, die aber auf die Dauer für die betreffenden Völker nicht gut sind.

Wir kommen deshalb auf die Probleme der Astralebene, auf die emotionelle Bewusstseinsstufe und auf die zweite Einweihung zurück; diese zweite Einweihung befreit die Menschen von emotioneller Herrschaft und befähigt sie, ihr Bewusstsein auf mentale Stufen zu verschieben und von diesem höheren Brennpunkt aus ihre normalen und gut entwickelten emotionellen Einstellungen zu beherrschen.
---
Es sind gar nicht so viele Dinge, die vorherrschend sind, es lässt sich vieles immer noch auf die banalen Dinge der Emotionalen und Mentalen Entwicklung zurückführen, was auch den hauptsächlichen Kern der aktuellen allgemeinen Entwicklung bildet.

Sehr wohl kann man Nationen auch als eine Art von Gruppenentwicklung ansehen, denn auch dieses ist in etwa der dahinter stehende Wesenskern. Denn es spielt keine Rolle, ob nun politisch, wirtschaftlich oder religiös motiviert, es ist immer noch alles ein Teil der Menschheit, der lediglich auf eine bestimmte Weise qualifiziert ist und sich so zusammenführen lässt, weil es eine willentliche Zusammenführung nach der gewählten Identitätsweise oder des eigenen Willens sich auf diese Weise zusammenführen zu lassen ist.

Allerdings gibt es auch im Menschlichen Geiste nichts, was nicht in irgendeinerweise zuerst gedacht, hervorgebracht oder eingebracht worden ist. Wie es mit den Dingen an sich ist, welche existieren, obwohl sie es aus der bloß eigenen Natur nicht vermögen, aufgrund dessen, weil zuerst ein Wesen da war, was diese hervorgebracht hat.

So schlimm auch irgendwelche vorherrschenden Verhältnisse, vor allem im nationalen Gefüge nun sein mögen, es gibt immer noch das Positive darin, in Form der Qualität, die unter vielem Ringen im Menschlichen Gattungsgeiste zugeführt und aufgebaut wird. Denn schon nachdem alles Erleben in der Form vergessen sein wird, wird diese Qualität über weit längere Zeiten bestehen bleiben und als Grundlage für eine künftige Menschheit dienen können. Unter diesem Gesichtspunkt mag einige Grausamkeit die sich für kurze Zeit aufbäumt, sich jedenfalls etwas relativieren lassen.

Das letztliche Ziel wird sein müssen, dass die Menschheit sich insgesamt als eine Gruppe erkennt, erfährt und erlebt. Auch wenn man die Richtungen wie Religion, Wirtschaft und Politik durchaus fortführen kann, mehr unter einem qualitativen Aspekt, vielleicht auch quantitativ vom kollektiven Willensgefüge verstanden. Doch wenn es nur einen Gott (im Sinne des Logos) gibt, dann gibt es eigentlich nur eine Religion, eine Wirtschaft und eine Politik, die sich mit dem Willen des Göttlichen im Einklang befindet, zum Wohle aller Wesen auf dem und für den Planeten Erde. Dann wären alle Nationalen Verhältnisse eben derart, der Qualitätsgewinnung nach, bezogen auf die Nationalen Stärken, weniger um separatistische Kräfte widereinander aufzurichten. Und doch wenn nun Gegensätze zusammenkommen und zusammengeführt werden, wird es selten ohne Reibung zustandekommen.

Devino Melchizedek

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Ein strahlender Krisenpunkt - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Apr 12 2017, 00:26

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung II. Die Taufe im Jordan. Strahl VI.


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2506.html

Ein genaues Studium dieser sich entwickelnden Klassen der Tätigkeit und des erweiterten Bewusstseins werden zeigen, warum und wie unser planetarisches Leben eine ungeheuer grosse Synthese geordneter Tätigkeit ist.

Die Strahlenenergien, welche die erschaffene Formwelt und die «Welt formloser Formen» (d.h. die kosmisch ätherischen Stufen der Tätigkeit) gebrauchen, bilden einen grossen und angewandten Vorgang einweihender Tätigkeit, der jede Äusserung göttlichen Lebens in allen Naturreichen - untermenschlich, menschlich und übermenschlich - regiert, beherrscht und bedingt. In diese Welt der tätig sich bewegenden Energien dringt der Eingeweihte ein, und in dieser Welt muss er bewusst seine Rolle spielen. Wie euch wohl bekannt ist, besteht heute die Arbeit des Aspiranten darin, ein bewusster, selbstbeherrschter und geistiger Arbeiter in der Energie innerhalb des Grenzringes der drei Welten zu werden und - wie ich schon oft betonte - zuerst durch die Beherrschung seines physischen Werkzeuges zu handeln, was bei der ersten Einweihung und während der folgenden Einweihungsvorgänge bewiesen wird; zweitens, seine emotionelle, seine Gefühlsnatur zu beherrschen und diese Beherrschung bei der zweiten Einweihung zu zeigen; bei der dritten Einweihung muss er das mentale Element in sichtbare Tätigkeit bringen und auf diese Weise in den drei Welten als eine seelendurchdrungene Persönlichkeit funktionieren, wofür er das erleuchtete Denkvermögen als den verschmelzenden und vereinigenden Faktor gebraucht. Wenn diese Aufgaben erfüllt sind, kann er - wieder in vollem Bewusstsein - anfangen, als «ein strahlender Krisenpunkt und Erzeuger der nötigen Spannung» tätig zu sein.

Diese drei Gruppen sind im wesentlichen Punkte planetarischer Spannung und sind in den Leben beeinflusster Einzelner und in der Hierarchie sowie im planetarischen Leben Erzeuger von Krisen. Auf diese Weise werden Zustände geschaffen, welche die Evolution möglich machen. Eines Tages wird die Geschichte des Einweihungsvorganges von einem Eingeweihten der grossen Weissen Loge geschrieben werden und zwar vom Gesichtspunkt von dessen Krisenpunkten und den folgenden Spannungspunkten aus. Das befähigt die lebenden Formen, unter diesem Doppelanstoss in grössere Bewusstseinsgebiete hineinzukommen. Innerhalb der Seins-Sphäre des planetarischen Logos kann jedes Naturreich selbst als ein Spannungspunkt betrachtet werden, und jedes befindet sich in Zeit und Raum im Erzeugungsvorgang dieser Krisenpunkte, die auf dem Pfad der Evolution ein mächtiges (und oft plötzliches) Vorwärtsbewegen hervorbringen. Die Menschheit erzeugt heute in ihrer gegenwärtigen Lage als Punkt planetarischer Krise einen solchen Punkt der Spannung, dass sie bald befähigt sein wird, in die Offenbarung, Kultur und Zivilisation des neuen Zeitalters vorwärtszugehen. Das Studium des einzelnen Aspiranten geht mit diesem parallel.

Diese Gedanken und Ideen müssen im Gedächtnis behalten werden, während wir die übrigen drei grossen Einweihungen studieren, denen die durchschnittliche Menschheit gegenübersteht.
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Das vermutlich direkteste Lernen findet im Krisenpunkt statt. In der Krise wird das Niedere vom Höheren wohl in der direktesten Weise belehrt.

Kein Durchschnittsmensch wird nach Krisen suchen, sondern danach Ausschau halten, wie er diesen am besten ausweichen kann, um möglichst in Harmonie zu verharren. Harmonie ist allerdings nicht selten der Untergang höherer Wahrheiten und gehobener Verhältnisse. Auch wenn, sobald gewisse Krisen überwunden wurden dieses oft zunächst eine Harmonie eintreten lässt, welche mehr oder weniger dauerhaft ist.

Zwar braucht man sich nicht an Krisen zu ergötzen, doch wissen, dass letztlich jeder Einweihungsvorgang das überwinden größerer Krisenpunkte bedeutet. Im gewissen Sinne ist es sogar das Verweilen darin, ohne jedoch dann selbst länger davon beeinträchtigt zu sein. In eben dieser Weise ist es dann ein strahlender Krisenpunkt, was als ein Symbol für einen Eingeweihten genommen werden kann.

Wenn man von einem permanenten Atom ausgeht, und es weniger psychologisch nimmt, dann gibt es für dieses keine Krise, welche nicht überstanden werden kann. Daher wäre es nur noch eine Frage der Zeit, und in Abhängigkeit wie tief und weit dieses reisen braucht nach seiner Art, bis es seine Vollkommenheit gefunden hat und als Sieger aus der Krise hervorgeht.

Soll nicht heißen, dass man blindlings sich in Krisen stürzt, es reicht der Wille zügig lernen zu wollen wohl bereits aus, um an diesen oder jenen Krisenpunkt zu geraten. Auch geht es nicht darum, unnötig in Krisen zu verharren, obwohl es vielleicht gar nichts mehr daraus zu lernen gäbe. Es geht mehr darum, Krisen nicht gefließentlich ausweichen zu wollen, und sie recht als Lernhilfen zu begreifen.

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Mensch, ich bin ja die Seele selbst - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Aug 25 2017, 02:50

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung IV. Die Grosse Entsagung oder Kreuzigung


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2526.html

Auch muss daran erinnert werden, dass diese Errungenschaft der Konzentration und diese erreichte Freiheit nicht das Ergebnis einer symbolischen Zeremonie, sondern das Resultat von Leben des Leidens, von geringeren Entsagungen und von bewusster Erfahrung sind. Diese bewusste Erfahrung, die zur vierten Einweihung führt, ist ein festgeplantes Unternehmen, zu dem man gelangt, indem man allmählich wahre Vision erreicht, den göttlichen Plan ahnt, mit ihm zusammen wirkt und intelligentes Streben den Platz des von Aspiranten normalerweise gezeigten vagen Sehnens und des sporadischen Bemühens «gut zu sein» einnimmt.

Es wird euch deshalb klar sein, warum diese vierte Einweihung vom vierten Strahl der Harmonie durch Konflikt regiert wird. Das Harmonisieren der niederen mit den höheren Zentren, das Harmonisieren oder Errichten rechter Beziehungen zwischen den drei Welten der menschlichen Evolution und der buddhischen Ebene, der mit jeder Einweihung zunehmende Kontakt zwischen der Menschheit und der Hierarchie und der Dienst des Errichtens von rechten Beziehungen unter den Menschen - dies sind einige der Ergebnisse, die ihr jetzt schon theoretisch begreift und die ihr eines Tages in eurer eigenen Erfahrung praktisch und ihrem Wesen nach erfassen werdet. Mit dieser Strahlenenergie wirkt der Eingeweihte, wenn er die Grosse Entsagung durchführt und dadurch auf das Kardinale Kreuz der Himmel versetzt wird. Das ist die Energie die ihn befähigt, im Ewigen Jetzt zu leben und den Bindungen der Zeit zu entsagen. Während der ganzen Erfahrung kämpft er gegen das, was materiell ist; unter dem Gesetz unseres Planeten (und, wenn ihr es nur wüsstet, unter dem Gesetz unseres Sonnensystems) wird nichts erreicht, ausser durch Kampf und Konflikt - Kampf und Konflikt, die auf unserem Planeten mit Leid und Pein verbunden sind, die aber, nach dieser vierten Einweihung, ohne Leiden sind. Darin kann ein Hinweis auf den Zweck, für welchen unser kleiner Planet existiert und seine einzigartige Lage im Schema der Dinge bemerkt werden.
---
In dem Zusammenhang weiter besehen, dass die Kluft zwischen den Ebenen schwindet, und die seelendurchdrungene Persönlichkeit selbst die Rolle der Seele immer mehr einnimmt, indem sie selbst gar nicht mehr zum tragen kommt, muss das Leid sich ja auch irgendwo relativieren. Dieses geschieht gerade in der Erkenntnis: "Mensch, ich bin ja die Seele selbst".

Und wie es in früheren Zeiten gewesen sein mag, dass man leidet und unter einem gewissen Leid wie begraben und zu ersterben scheint, so ist es dann von mehr dem Seelenstand her so, dass alles was vom Niederen stirbt, eine erlebbare Befreiung bedeutet und man selbst mehr auf der Seite steht, die einfach bleibt.

Selbst wenn manche Erfahrung nach wie vor bitter sein mag und man wie mit einem Bein in der einen Welt und dem anderen in der anderen sich aufzuhalten scheint. Doch ist der Sieg immer die Erlösung, und die Freude auf der Seite größer. So wird man sich nicht wenig also fragen, warum hielt man bloß so oft zu früheren Zeit an diesem mehr fest, was da zu leiden und zu sterben scheint und entschied sich immer wieder dafür?Und hielt sich für Es und wollte es stets aufrecht erhalten, obwohl man doch gerade durch dieses am meisten zu leiden nur schien? Vermutlich, weil es einen größeren Teil der Identität gebildet hatte und einnehmender für einen war, weil man mehr daran glaubte, als an die eigene Seele.

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Losgelöstsein durch eigenes Bemühen - SuE

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Aug 25 2017, 02:51

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung IV. Die Grosse Entsagung oder Kreuzigung


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2526.html

Ich möchte euch bitten, über diese Einweihung der Entsagung nachzudenken und in eurem täglichen Leben immer daran zu denken, dass dieser Vorgang, der die Kreuzigung des niederen Selbstes mit sich bringt, nur durch die tägliche Übung der Loslösung möglich gemacht wird. Das Wort «Loslösung» ist im Osten der Ausdruck für unser Wort «Entsagung». Das ist der praktische Nutzen solcher Auskunft, wie ich sie euch hier gegeben habe. Auch möchte ich euch bitten (so seltsam es auch scheinen mag), euch an die Kreuzigung zu gewöhnen, wenn ihr dieses Wort benützen wollt; euch ans Leiden mit Losgelöstsein zu gewöhnen, immer wissend, dass die Seele überhaupt nicht leidet und dass es für den Meister, der Befreiung erreicht hat, kein Leid und keine Todesqual gibt. Jeder einzelne der Meister hat allem, was materiell ist, entsagt. Sie wurden aus den drei Welten durch ihr Eigenes Bemühen herausgehoben; sie haben sich von allen Behinderungen losgelöst; sie haben die Hölle hinter sich gelassen und die Worte «Geister, die im Gefängnis sind» beziehen sich nicht mehr auf sie. Sie taten dies nicht für selbstsüchtige Zwecke. In den frühen Tagen auf dem Probepfad steht selbstsüchtiges Streben im Bewusstsein des Aspiranten zuvorderst; jedoch, während er den Pfad und auch den Pfad der Jüngerschaft geht, lässt er alle solchen Beweggründe hinter sich (eine geringere Entsagung) und sein einziges Ziel beim Suchen der Befreiung und der Freiheit von den drei Welten besteht darin, der Menschheit beizustehen und zu helfen. Diese Hingabe an das Dienen ist das Merkmal der Hierarchie.
---
Noch weiter besehen in der Hinsicht, dass es vorrangig sogar darum geht, einzusehen, dass es keine Kluft gibt, und dies der wesentliche Sinn und Großteil allen Bestrebens ist, wäre also dann entscheidend auch das eigene Bemühen in den Vordergrund zu stellen.

So lange es natürlich selbstsüchtig durchdrungen und nicht seelendurchdrungen ist, kann es natürlich nirgends hinführen und würde durch ein gesteigertes Verlangen sogar von einem nur fort zu irgend einem Naturtreiben letztlich hingleiten. Ist es doch soweit seelendurchdrungen, dann ist das eigene Bemühen gänzlich entscheidend, denn es bildet genau den Rahmen, der als Aufhängung letztlich für einen selber dient.

Denn alles was nicht aus eigenem Bemühen gründet, und eine andere Quelle voraussetzt, wird lediglich zu einem Teil der jeweiligen Quelle. Entscheidend ist dieses wohl auch erst ab der 4.Einweihung, da es elementar dann um den Aufbau der eigenen Monade geht. Ab der 3.Einweihung beginnt es aber durchaus eine gewisse Rolle zu spielen, allerdings auch ebenso schon zuvor, damit man überhaupt dorthin gelangt. Nur ist es dann mehr so, herauszufinden, was es alles nicht ist und diesem zunächst zu entsagen. Denn alles was für einen letztlich zählt, ist allem voran das, was man selbst errungen hat und was als Teil eigenen Bemühens dann einem zufällt, statt von einem weg dorthin, woraus es nach jeweiligem Bemühen begründet hervorging.

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Re: Die Strahlen und die Einweihungen

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