Ein Kurs in Wundern

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Die ausgesandten Boten - KiW 19:4:A:14

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jan 22 2018, 00:35

Ein Kurs in Wundern - T 19:4:A:14

Der Heilige Geist hat dir die Boten der Liebe gegeben, damit du sie anstelle derjenigen aussendest, die du durch Angst abgerichtet hast. Sie sind ebenso begierig, dir wiederzubringen, was ihnen lieb und teuer ist, wie es die andern sind. Und sendest du sie aus, werden sie nur das Schuldlose und das Schöne, das Sanfte und das Gütige sehen. Sie werden ebenso sorgefältig darauf achten, nicht einen kleinen Akt der Nächstenliebe, nicht eine winzige Äußerung der Vergebung, nicht einen schwachen Hauch der Liebe ihrer Aufmerksamkeit entgehen zu lassen. Und sie werden wiederkehren mit all den glücklichen Dingen, die sie gefunden haben, um sie liebevoll mit dir zu teilen. Fürchte sie nicht. Sie schenken dir Erlösung. Ihre Botschaften sind die Botschaften der Sicherheit, denn sie sehen die Welt als gütig.
---
Es käme wohl kaum auch nur irgendetwas bei einem an, wenn man nicht irgendetwas danach ausgesandt hätte, wenn nicht irgend eine Intention oder Willensneigung dazu da gewesen wäre. Allerdings bedarf es wohl nicht, dass es einen Akt bewusster Entscheidung bildet.

Denn vieles baut auf irgendwelchen Akten auf, die diesem vorhergehen. So könnte man aufgrund irgendwelcher Ereignisse zur Freude darüber gelangen, aus dieser Freude können weitere Aktvorgänge entstehen, die ohne allem Vorhergegangenem nicht auf dem Nachfolgenden aufsetzen könnten.

Der Beginn, der oft unumkehrbaren Aktabfolgen, liegt meist schon bei den Boten, die wir aussenden, nach etwas auszuschauen. Und sobald sie die jeweiligen Dinge eingeholt haben, folgt die Wahrnehmung und Zuordnung darnach. So finden wir das uns umgebende vor und halten es für dieses oder jenes.

Was spielt also für uns eine größere Rolle? Die Dinge, die außerhalb unserer Sphäre scheinbar liegen und für sich selbst eine Rolle spielen? Oder die Dinge, mit welchen wir in irgendeine psychische Interaktion zu treten vermögen?

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Die Botschaft - KiW L53

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jan 28 2018, 02:22

Ein Kurs in Wundern - Lektion 53

1. (11) Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt.

Da die Gedanken, deren ich gewahr bin, nichts bedeuten, kann die Welt, die die Gedanken bildhaft wiedergibt, auch keine Bedeutung haben. Das, von dem diese Welt erzeugt wird, ist wahnsinnig, ebenso wie das, was von ihr erzeugt wird. Die Wirklichkeit ist nicht wahnsinnig, und ich habe sowohl wirkliche als auch wahnsinnige Gedanken. Ich kann deshalb eine wirkliche Welt sehen, wenn ich mich beim Sehen von meinen wirklichen Gedanken leiten lasse.
---
Sicherlich ist es kindisch zu meinen, etwas dadurch lösen zu können, in dem man es etwas anderem zuordnet. In dem man z.B. über die schlechte Welt herzieht, und dieser, nicht selten vielleicht bloß die eigenen unliebsamen Eigenschaft zuordnet und ggf. auf die Weise meinte diese lösen oder los werden zu können.

Der Kern hierbei laut Kurs in Wundern ist, dass einen die eigenen Gedanken am meisten hierbei aufregen, die keine Wirklichkeit besitzen. Denn im Grunde, was störte uns dieses, was nicht vom Göttlichen ins Zeitlose übersetzt wird? Es ist nicht wirklich, und nur da, so lange jemand darauf etwas setzt und darin etwas von Wert sieht. Und es wird nicht weniger dadurch, dass man dem in irgend einer Weise noch hinzutut. Wenn man dem Unechten und Unexistentem erklären möchte, dass es nicht da ist, wem erklärte man es dann, außer evtl. sich selber? Oder man erweckt etwas, was gar nicht war, dann jedoch ist etwas da, womit man doch wieder anders umzugehen hätte.

Also liegt es an uns selbst, was wir worin sehen und womit verbinden. Und ob die Wirklichkeit, die wir diesem zuordnen, nun gegeben ist, oder wir sie nur darin sehen wollen. Und ob wir uns dann darüber ärgern, weil es nicht so ist. Denn über die Wirklichkeit kann man sich nicht wirklich ärgern. Weil entweder kann man sie verändern, soweit sie mit einem in Verbindung steht, dann aber in sich selbst auch nur oder zumindest zuerst, denn anders wo kann man es dann nicht ändern. Oder man kann jeweiliges nicht ändern, weil es möglicherweise nur etwas ist, was einen überhaupt nicht betrifft oder anzugehen braucht.

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Eine Frage der Neutralität? - KiW L54

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jan 30 2018, 01:46

Ein Kurs in Wundern - Lektion 54

1. (16) Ich habe keine neutralen Gedanken.


Neutrale Gedanken sind unmöglich, weil alle Gedanken Macht haben. Sie machen entweder eine falsche Welt oder führen mich zur wirklichen. Gedanken aber können nicht ohne Wirkung sein. Wie die Welt, die ich sehe, aus meinen gedanklichen Irrtümern entsteht, so wird die wirkliche Welt vor meinen Augen erstehen, wenn ich meine Irrtümer berichtigen lasse. Meine Gedanken können nicht weder wahr noch falsch sein. Sie müssen das eine oder das andere sein. Was ich sehe, zeigt mir, was sie sind.
---
Eigentlich ist es beinahe witzig, denn wenn man den oft religiös überzeichneten Fanatismus hernimmt und genauer untersucht, so ist es nicht selten, dass allerlei Schwarz-Weiß-Malerei, welche für gewöhnlich damit einhergeht, bloß daher rührt, dass die Wirkung der Gedanken verkannt wird.

Dabei scheint es zwar darum zu gehen, für wahr und falsch einzustehen, doch in Wirklichkeit ist es das Erfahren der Wirkung dessen, dass es keine neutralen Gedanken gibt. Es kommt das dabei zur Entfaltung, was gedacht worden ist oder wird. Denn das vermeintlich Richtige wie Falsche sind letztlich beides nur eigene Gedanken.

Was daher als falsch angesehen und gefürchtet wird, ist nicht das Falsche an sich, sondern die Wirksamwerdung des eigenen Gedankens. Der dadurch zu Entfaltung gelangt, weil er gedacht wird. Alles andere kann einen psychisch nicht Sorgen machen, weil es nicht in der Psyche beheimatet ist.

Soweit ist es also eine Frage dessen, ob es Leib und Leben betrifft oder bedroht, oder mit sich selber im Widerstreite sich befindet, aber von sich aus nichts weiter berührt, so lange nichts weiter zur Aktion gebracht würde. Man kann sich also neutral in seinem Verhalten verhalten, aber nicht, ob manche Gedanken Wirksamkeit erlangen sollen oder nicht.

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Bedeutung aus Beziehungen - KiW 5:3:9

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Feb 02 2018, 01:56

Ein Kurs in Wundern - T 5:3:9

Die Wahrnehmung bezieht Bedeutung aus Beziehungen. Die, die du annimmst, sind die Fundamente für deine Überzeugungen. Trennung ist lediglich ein anderer Begriff für einen gespaltenen Geist. Das Ego ist das Symbol der Trennung, genauso wie der Heilige Geist das Symbol des Friedens ist. Was du in andern wahrnimmst, bestärkst du in dir selbst. Du magst zulassen, dass dein Geist fehlwahrnimmt, doch der Heilige Geist lässt deinen Geist seine eigenen Fehlwahrnehmungen neu deuten.
---
Genau genommen, wenn etwas gänzlich sich selbst überlassen bliebe, ohne irgend einen äußeren Einfluss, dann würde es sich entweder selbst zerstören, oder vollständig genesen. Ganz so, wozu es der eigene Geist berufen hat. Alles andere baut auf andere, und ist dadurch nicht mündig oder in der Selbstverantwortung.

So wie ein Kind, welches den Bewohner eines noch unausgewachsenen Körpers abgibt, und daher gar nicht fähig ist, sich vollends selbst versorgen zu können, so ist es auch mit allem, was auf die Wahrnehmung anderer setzt, um daraus Impulse zu erhalten, sich seiner selber zu gewahren. Wenn auch lediglich nur noch als eines Abbildes, ohne volles Selbstgewahrsein.

Frieden entsteht aus Gemeinschaft, jedoch nicht weil man dieser bedarf, sondern weil diese eines bedarf, um vervollständigt zu sein. Nicht weil man seine Wahrnehmung daraus deduziert, sondern weil man den Part erfüllt, der nicht wäre, obwohl er gebraucht würde, damit ein voller Zusammenhang entsteht.

Und das wäre? Die Erfüllung meiner Pflicht, weil ich bin, der ich bin. Und damit ich bin, wer ich bin. Damit man nicht sagen braucht (vielleicht noch in hebräisch und mit Geltungsanspruch): Ich bin der ich bin! (ohne es zu wissen).. sondern die Taten für sich sprechen zu lassen, und dadurch zu wissen, bei sich selbst, wer man ist und wozu man ist. Daraus wir dann nicht mehr eine Phrase, sondern das Wissen über "Ich bin DER und DARAUS weiß ich DIES."

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Trugbild und Kraftzusammenhang - KiW 19:4:D7

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 05 2018, 00:29

Ein Kurs in Wundern - T 19:4:D7

Es scheint dir, dass die Welt dich ganz und gar im Stich lassen wird, wenn du nur deinen Blick erhebst. Doch alles, was geschehen wird, ist, dass du die Welt für immer verlassen wirst. Das ist die Wiedereinsetzung deines Willens. Sieh ihn mit offenen Augen an, und du wirst nimmermehr glauben, dass du in der Gewalt von Dingen jenseits von dir bist, von Kräften, die du nicht kontrollieren kannst, und von Gedanken, die dir gegen deinen Willen kommen. Es ist dein Wille, dieses anzusehen. Kein verrücktes Verlangen, kein trivialer Impuls, das wieder zu vergessen, kein Stich der Angst noch der kalte Schweiß des scheinbaren Todes können deinem Willen standhalten. Denn was dich von jenseits des Schleiers her anzieht, das ist auch tief in dir, der du ungetrennt davon bist und vollständig eins.
---
Schaut man einen Gegenstand an, z.B. einen mit Bekleidungsgegenständen behangenen Stuhl, so könnte es im dunkeln ein Trugbild erzeugen, ganz so, als würde man jemanden auf dem Stuhl sitzen sehen. Schaut man also selbiges mit Beleuchtung an, so sieht man dass es Bekleidung ist, welche bestenfalls so gestaltet ausschaut, als wäre es jemand auf dem Stuhl.

Dabei ist nichts davon weniger oder mehr für die Psyche zunächst, als nur etwas Vorzustellen. Und so spielt es wohl nicht einmal eine wesentliche Rolle, ob das Vorstellen sich auf einen tatsächlichen Sinnesgegenstand bezieht, auf etwas was sich anfassen ließe, oder lediglich auf das Vorstellen aus der Erinnerung heraus. Natürlich kann man anfangen einen Unterschied darin zu suchen, ob etwas derart materiell konstituiert ist, dass es sich anfassen ließe. Ob es ein Sinnesgegenstand ist oder nur eingebildet und nicht außer einem selbst irgend einen Bestand bildet. Denn alles hat eine gewisse Beschaffenheit, ja selbst der Wille hat eine Beschaffenheit. Und eben darin liegt auch der Unterschied!

Das noch größere Trugbild z.B. kann nicht nur in einer Art von optischer Täuschung bestehen, sondern oft in einem viel größeren Umfang in der Annahme, dass es aufgrund einer Art von Beschaffenheit notwendigerweise überall oder zumindest anderswo auch eine bestimmte Beschaffenheit dadurch hat. Doch nimmt man bloße Erscheinung und behandelt diese als Gegenstand eines Willens, kann man schnell einer Täuschung unterliegen, und dabei die Erfahrung machen, dass es willentlich nicht existent ist, oder eben drum etwas ganz anderes bedeutet. Damit kommt man dahin festzustellen, dass der Kraftzusammenhang z.B. wesentlicher sein kann, und ein Trugbild noch relativ dazu stehen kann, wenn man die Zusammenhänge nicht angemessen beachtet.

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Spender von Gaben - KiW 19:4:D20

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Feb 09 2018, 00:16

Ein Kurs in Wundern - T 19:4:D:20

Bedenke sorgsam, wie du auf den Spender dieser Gabe schauen willst, denn so, wie du auf ihn schaust, so wird die Gabe selber dir erscheinen. So, wie er als Geber entweder von Schuld oder von Erlösung gesehen wird, so wird auch sein Angebot angesehen und empfangen werden. Die Gekreuzigten geben Schmerz, weil sie Schmerz haben. Die Erlösten aber geben Freude, weil sie vom Schmerz geheilt sind. Jeder gibt so, wie er empfängt, aber er muss wählen, was das, was er empfängt, sein wird. Und er wird seine Wahl an dem erkennen, was er gibt und was ihm gegeben wird. Auch ist es nichts und niemandem in Himmel oder Hölle gegeben, sich in seine Entscheidung einzumischen.
---
Ja, es ist zu einem beträchtlichen Ausmaß schon dieses, man empfängt, was man gibt. Einen weiteren Teil allerdings bildet auch der Entwicklungsstand der Seele und die übernommenen Aufgaben.

Denn an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, heißt auch, dass je fortgeschrittener der Entwicklungsgrad, desto delikater und fordernder die Aufgaben, die von jeweiliger Seele auf sich genommen und übernommen werden. Wobei es nicht nur auf die Seele an sich bezogen bleibt. Also kann man mitunter an dem, womit man alles konfrontiert ist, mitunter auch erkennen woran man ist.

Und wenn man nicht Erster ist und war, dann ist man Spender von Gaben, die einem oder durch einen gegeben sind. Überhaupt, es spielt zunächst keine Rolle, wer man ist, sondern dass man den Part erfüllt, der einem zuteil wurde, weil er einem zuteil wird und zuteil ist.

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Übereinstimmung - KiW L56

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 12 2018, 02:03

Ein Kurs in Wundern - Lektion 56

2. Vor allem will ich sehen.

Wenn ich begreife, dass das, was ich sehe, das widerspiegelt, was ich zu sein vermeine, dann wird mir klar, dass die Schau mein größtes Bedürfnis ist. Die Welt, die ich sehe, bezeugt die Furcht erregende Natur des Selbstbildes, das ich mir gemacht habe. Wenn ich mich daran erinnern möchte, wer ich bin, so ist es unerlässlich, dass ich dieses Selbstbild loslasse. Wird es durch die Wahrheit ersetzt, so wird mir die Schau mit Sicherheit gegeben. Dank dieser Schau werde ich die Welt und mich selbst mit Barmherzigkeit und Liebe betrachten.
---
Sofern man nicht das Gleiche sieht oder allgemeinhin nachvollzieht in dem man darüber reflektiert z.B., kann man auch nicht damit übereinstimmen. Überhaupt kann man darüber nicht urteilen, auch nicht im Sinne eines Dafürhaltens, denn es beträfe lediglich die eigene Vorstellung davon. Man sagte also ja, meinte aber etwas ganz anderes, somit hätte man das Ja auch einer gänzlich einer anderen Sache zugesprochen.

Im Falle dessen, dass man also irgend etwas zustimmte, stellt sich die Frage, ob man es überhaupt nachvollzogen hat, worum es geht, andernfalls stimmte man wiederum nur seiner Vorstellung zu. Und sollte man also übereinstimmen wollen, dann ist es in vielerlei Hinsicht meist nicht mit einem zunicken getan. Wenn man also zunächst genau erfasst hat, worum es geht, hat man damit oft eine weit größere Übereinstimmung getroffen, selbst im Falle keines Dafürhaltens und des Ablehnens einer Sache. Als wenn man zwar dafür ist, aber nichts davon nachvollzogen hat, wofür man eigentlich sei. Somit wäre es vielleicht nur mehr ein Art von Solidaritätsbekunden, als denn ein tatsächliches übereinkommen.

Darüber hinaus mag es noch ein Unterschied sein, ob das Übereinstimmen vielleicht nur vom Unterbewusstsein und instinktiv erfolgt, obwohl der bewusstere Anteil weit mehr nicht übereinstimmt und dagegen ist (oder anders herum). Oder ob es von der Seele her ist, denn von der Seele her ist für gewöhnlich alles was wir in unserem Gewahrseinskreis vernehmen. Denn es wird für gewöhnlich nichts erkannt, was nicht zuerst von der Seele erfasst wird, womit die Seele ja bereits eine Art von Übereinstimmung eingeht.

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Sichtweisen - KiW L57

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Feb 15 2018, 01:24

Ein Kurs in Wundern - Lektion 57

3. Es gibt eine andere Art, die Welt zu betrachten.


Da der Sinn und Zweck der Welt nicht der ist, den ich ihr zuschrieb, muss es eine andere Art und Weise geben, sie zu sehen. Ich sehe alles verkehrt herum, und meine Gedanken sind das Gegenteil der Wahrheit. Ich sehe die Welt als ein Gefängnis für den Sohn Gottes an. Demzufolge muss die Welt in Wirklichkeit ein Ort sein, an dem er befreit werden kann. Ich möchte die Welt so sehen, wie sie ist, und zwar als Ort, wo der Sohn Gottes seine Freiheit findet.
---
Wenn der Himmel die Freiheit repräsentiert, so ist die Welt die Erfahrungsmöglichkeit der Befreiung.

Überhaupt ist alles, was weniger als gut oder besser ist, eine Möglichkeit zu erleben, wie es gut und besser wird. Anders herum würde es die Erfahrung des Schlechterwerdens beinhalten.

Und vieles an Möglichkeiten erschließt sich aus der Sichtweise, oder eben darum auch nicht.

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Weben und Streben - KiW L58

Beitrag  Devino Melchizedek am So Feb 18 2018, 02:11

Ein Kurs in Wundern - Lektion 58

1. Meine Heiligkeit umhüllt alles, was ich sehe.


Aus meiner Heiligkeit kommt die Wahrnehmung der wirklichen Welt. Da ich vergeben habe, sehe ich mich nicht mehr als schuldig an. Ich kann die Unschuld akzeptieren, die die Wahrheit über mich ist. Mit verständigen Augen gesehen, ist die Heiligkeit der Welt das Einzige, was ich sehe, denn ich kann nur die Gedanken bildhaft vor mir sehen, die ich über mich selber habe.
---
Vor allem in der Wahrnehmung ist alles, was da ist, von einem selbst konstruiert, denn anders könnte es gar nicht eigene Wahrnehmung genannt werden. Wahrnehmung könnte alsdann auch etwas vor sich Wahr-machen heißen. Und je gepflegter etwas oder alles ist, desto klarer wird es zu vernehmen sein.

Wenn man es am Beispiel der Mentalebenen nimmt (oder übergeordnet Manas an sich) und man zermantscht diese, weil man es für etwas unnötiges hielte, so sind diese Bereiche dadurch nicht verschwunden, sondern unbrauchbar für einen (und je nachdem was es ist, ggf. für das eigene Umfeld gleich mit daher) und die Anwendung dessen wird nur schwierig von statten gehen oder sich als gänzlich ungänglich erweisen.

In dem Zusammenhang, wie es mit der Wahrnehmung also auch ist, wäre dies auch das eigene Werk und gehörte alsdann als ein Teil von und zu einem. Und so mit allem, denn es gibt von dem was Funktional gegeben ist, nichts unnötiges, sonst wäre es nicht funktional. Wovon man mehr oder weniger Gebrauch macht, sei dahin gestellt.

Je weiter also lediglich das Mundwerk vorauseilt, umso schwieriger wird es mit den Taten einzuholen sein. Außer man möchte zu einer Art Maulheld werden, denn nichts ist gänzlich unbedeutend, vor allem wenn man einen geistigen Weg beschreiten möchte. Dann ist es keine Frage, sondern eine Notwendigkeit, alles auf sich zu nehmen, was erforderlich ist und was da so herumliegen mag, vielleicht schon seit geraumen Zeiten, so dass man es gar nicht mehr erinnert. Ansonsten wird ein geistiger Weg auch ungänglich für einen, denn wenn es leicht wäre, was bräuchte man darüber Worte verlieren ohne Taten?

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Die selbstauferlegte Tat - KiW 20:3:4

Beitrag  Devino Melchizedek am So Feb 18 2018, 23:57

Ein Kurs in Wundern - T 20:3:4

Eine einfache Frage bleibt dennoch und braucht eine Antwort. Magst du, was du gemacht hast - eine Welt des Mordes und des Angriffs, in der du dich zaghaft durch ständige Gefahren schlängelst, einsam und verängstigt, allenfalls hoffend, dass der Tod doch noch ein wenig wartet, bevor er dich ereilt und du verschwindest? Das hast du erfunden. Es ist ein Bild dessen, was du zu sein denkst und wie du dich selber siehst. Ein Mörder ist verängstigt, und wer tötet, fürchtet den Tod. Das alles sind nur die Furcht erregenden Gedanken derer, die sich an eine Welt anpassen wollen, die durch ihre Anpassungen Furcht erregend gemacht worden ist. Sie schauen kummervoll hinaus von dem aus, was in ihnen traurig ist, und sehen die Traurigkeit dort.
---
Welcher Art auch immer der Schadenstifter, voller Sorge um Vergeltung geht er aller Wege. Welcher Art das Machwerk dahingehend ist, dieser Art wird auch die Sorge sein, die ihn überallhin begleitet. Und irgendwann wird alles nur mit sehr viel Ablenkung und möglichst ohne Besinnung lediglich zu ertragen sein, und ein Fliehen ja auch gar nicht möglich vor den Taten, die man überall hin mit sich trägt.

Daher ist man gewiss ein glücklicher Mensch, wenn man zunächst lernt Gutes zu tuen, ehe man auch nur etwas von dem Schadenstiftenden auch nur erfährt. Damit hätte man immer schonmal etwas Gutes mit dabei. Sollte einer die Not oder Schwierigkeiten anderer für seine Zwecke ausnutzen, dem kann dann nicht geholfen werden. Denn welchen Weg er auch immer nehmen mag, wird er wohl zurückkehren und dort von vorne anfangen dürfen, wo ihn die Vernunft verließ. Und alles andere ist ohnehin dann vergebens.

So wie mit der selbst auferlegten guten Tat, die man sich vornimmt und ausführt, selbst wenn für einen nichts dabei herumspringt (oder gerade deswegen). Wie sollte die Seele noch irgendwohin weitergehen, wenn etwas sich in keinem Einvernehmen mit ihr befände? Und wohin sollte sie dann auch noch gehen wollen? Und was ist dann das, was dann noch weiter ginge?

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Richtschnur - KiW 20:3:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Feb 22 2018, 23:03

Ein Kurs in Wundern - T 20:3:3

Die Heiligen beeinträchtigen die Wahrheit nicht. Sie haben keine Angst vor ihr, denn in der Wahrheit erkennen sie ihre Heiligkeit wieder und frohlocken über das, was sie sehen. Sie schauen sie direkt an, ohne zu versuchen, sich ihr oder sie sich anzupassen. So sehen sie auch, dass sie in ihnen war, weil sie nicht erst entscheiden, wo sie sie haben möchten. Ihr Schauen stellt bloß eine Frage, und was sie sehen, gibt ihnen die Antwort. Du machst die Welt, und dann passt du dich ihr und sie dir an. Auch gibt es in deiner Wahrnehmung, die beide gemacht hat, keinen Unterschied zwischen dir und ihr.
---
Es gibt keine schlechte böse Welt da draußen, die man nicht selber ist. Denn entweder gibt es sie und man ist als Opfer stets von dieser aufs neue bedrängt, oder man hat sie für sich selbst so arrangiert.

Die böse Welt, ist die Biegung der Wahrheit, die man nicht vor sich selbst vertreten und verantworten möchte. Daher wird's von sich selbst wegverlagert. Nicht dass es gar keine Welt ansonsten gäbe. Die gibt es für jeden und in Summe, wie sie von den Beteiligten konstruiert wurde. Nur geht sie einen dann nichts an, soweit sie keinen Anteil von einem enthält.

Nicht weil man sich um nichts kümmern bräuchte, sondern es gibt keinen Grund mehr für einen darin ein Eigeninteresse zu suchen und vertreten zu wollen. Man erfüllt seinen Teil und braucht nichts ändern zu wollen, worin man nichts zu suchen hat und was daher bei einem selbst nichts zu suchen hat, weil man weder selbst Teil davon ist, noch jeweiliges einen Teil von einem enthält.

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Objektivität - KiW L59

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Feb 26 2018, 00:27

Ein Kurs in Wundern - Lektion 59

3. Gott ist meine Quelle. Ich kann nicht getrennt von ihm sehen.


Ich kann sehen, was Gott möchte, dass ich sehe. Ich kann nichts anderes sehen. Jenseits seines Willens liegen nur Illusionen. Und diese wähle ich, wenn ich glaube, getrennt von ihm sehen zu können. Diese wähle ich, wenn ich versuche, mit den Augen des Körpers zu sehen. Doch die Schau Christi wurde mir gegeben, um sie zu ersetzen. Diese Schau ist es, durch die ich mich entscheide zu sehen.
---
Wohl jedes Vorstellen ist eine Art von Fürwahrhalten. Jedes Wahrnehmen ist eine Art selektiven Urteilens. Materialisieren bedeutet nicht zugleich Objektivierung in ihrer Gesamtheit, wie oft fälschlich angenommen wird. Denn dann wäre alles nur ein realisierter Akt von Objektivierung, wenn es sich zu etwas hin verfestigen ließe und wäre bar jeder Objektivität, wenn es sich nicht auf einen verfestigten Zustand bringen ließe. Das kann jedoch so nicht stimmen.

Nimmt man Materie, ohne dass irgend ein Gewahrsein diese je anträfe, wie sollte daraus irgend eine Objektivität entstehen, obwohl es dieses dann ja nach einer solchen Definition wäre? Also ist das Gewahrsein letztlich die Ursache einer Objektivsetzung. Allerdings auch nicht das Fürwahrhalten allein, denn ohne irgend einen Akt der über ein Vorstellen hinaus ginge, gäbe es lediglich Subjektivität. Erst durch die Hinzunahme einer Art von Reproduktivität, könnte etwas herausgehoben werden, was sonst als zufälliges subjektives Ereignis bloß wäre.

Und letztlich kann man sagen, wenn etwas sich in irgend einer Art von göttlicher Ordnung einfindet, so besitzt es Objektivität. Die Richtung und Weise des Zustandes oder der Bewegtheit, ist dann kein Indikator ob es mehr oder weniger Objektivität besitzt.

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Wunderlektionen - KiW 21:1:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Do März 01 2018, 00:54

Ein Kurs in Wundern - T 21:1:4

Durch ihre Anpassung gewöhnen sich die Blinden an ihre Welt. Sie glauben, sich darin auszukennen. Sie haben dies nicht durch freudige Lektionen gelernt, sondern durch die strenge Notwendigkeit von Grenzen, die sie nicht überwinden zu können glaubten. Und da sie das noch immer glauben, sind ihnen diese Lektionen lieb, und sie klammern sich an sie, weil sie nicht sehen können. Sie verstehen nicht, dass die Lektionen sie blind halten. Das glauben sie nicht. So behalten sie die Welt, die sie in ihrer Vorstellung "sehen" lernten, und glauben, dass sie nur zwischen dieser oder nichts wählen können. Sie hassen die Welt, die sie durch Schmerz erlernten. Und alles, wovon sie denken, es sei in ihr, dient dazu, sie daran zu erinnern, dass sie unvollständig sind und bitteren Entzug erlitten haben.
---
Mit vielem in dieser Welt ist es doch so, wenn die feste Gewissheit angenommen ist, aus dieser oder jener Situation nicht entkommen zu können, findet ein Abfinden damit statt. Ja mehr noch, es wird der eigene Glaube sogar bestärkt, in dem man Gründe sucht und auch findet, warum diese Situation unausweichlich für einen ist. Und wenn man sich dahingehend überzeugt hat, bleibt nur noch zwischen dem zu wählen, wovon man sich bereits überzeugt oder konditioniert hat.

Aus diesem, womit man sich abgefunden hat, wird dann eine Gewohnheit. Aus Gewohnheiten werden Bequemlichkeiten. Daraus wird die vermeintlich vertraute Welt so konstruiert, dass man sich womöglich dagegen wehren wollte, sollte diese durch Veränderungen oder Verlust irgend einer Art bedroht sein.

So wird vielleicht aus etwas, was einem nicht entspricht, etwas werden, wofür man einsteht oder bereit ist dafür zu kämpfen. Doch am Ende die Einsicht, wir sind alle hier nur um zu lernen. Um die Lektion zum Abschluss zu bringen, die uns veranlasste dort zu sein, wo man ist, und mehr auch nicht. Die Lektion dessen, was auch immer man glaubte, was man wäre oder bräuchte, und doch was es nicht ist. Denn der Sohn Gottes kann sich nicht begrenzen, er kann es sich nur ausmalen, wie es wäre und dieses Ausmalen und diese jene Vorstellung erleben und erleiden.

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Mut zur Lebenserfahrung - KiW 21:1:7

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo März 05 2018, 00:55

Ein Kurs in Wundern - T 21:1:7

Die Noten sind nichts. Dennoch hast du sie in dir bewahrt, nicht um ihrer selbst willen, sondern als sanfte Erinnerung an das, was dich zum Weinen brächte, wenn du dich bloß erinnertest, wie teuer es dir war. Du könntest dich erinnern, doch hast du Angst davor, weil du glaubst, du würdest die Welt verlieren, die du seither gelernt hast. Und dennoch weißt du, dass nichts in der Welt, die du gelernt hast, dir auch nur halb so teuer ist wie dies. Horch und sieh, ob du dich an ein altes Lied erinnerst, das du vor so langer Zeit gekannt hast und das dir lieber war und teurer als irgendeine Melodie, die du dich selbst seither lieb zu haben lehrtest.
---
Vieles kommt ja mit der Zeit hinzu. Man mag sich eine Weile damit zunächst schwer tun, vielleicht ein wenig herumquälen damit, und dann hat man es geschafft und hinter sich. Indem man es erlernt hat. Natürlich denkt man vielleicht an noch frühere Zeiten zurück, wo man als Kind noch verhältnismäßig unbekümmert und in den günstigeren Fällen unbeschwert sich des Lebens erfreuen konnte, und wieso es nicht immer so bleiben konnte oder durfte.

Wie war es wohl als Seele geboren zu werden? Hatte man da nicht noch schönere Zeiten? Wo man im Lichte herumtollen konnte und allerlei Sphärenklängen lauschen konnte. Das Gute ist wohl, dass es nicht verloren gegangen ist, und irgendwo in einem latent vorhanden sein muss.

Somit ist es eine Frage des erinnern Könnens. Die Erinnerung geht dann meist leichter, wenn man sich in einem ähnlichen Zustand und einer ähnlichen Haltung befindet, die dem möglichst nahe kommt, als das Erlebte sich einprägte und die entsprechenden Erfahrungen gemacht wurden. Sehr fern kann der Grundton den man in sich hat einem ja auch nicht sein.

Man mag sich also auch fragen, warum man dazu überging verschiedene leidvollere Erfahrungen überhaupt auf sich zu nehmen oder zu machen, wenn es doch so schön war? Im Falle des Kindes lässt es sich leicht damit beantworten, dass man ja nicht immer Kind bleibt, auch wenn es in einem noch weiter erhalten sei. Was auch immer einen wie den anderen auf seine Weise dazu wohl bewog, der Mut dazu kam wohl daher, dass man sich sicher war, diese inneren Schätze nicht verlieren zu können durch etwas, was nur hinzu kommt.

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Heute schon geglaubt? - KiW 21:3:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr März 09 2018, 01:40

Ein Kurs in Wundern - T 21:3:3

Warum kommt es dir seltsam vor, dass der Glaube Berge versetzen kann? Das ist für eine solche Macht fürwahr kein großes Meisterstück. Denn der Glaube kann den Gottessohn in Ketten halten, solange er glaubt, dass er in Ketten liegt. Und wird er frei von ihnen, so liegt es einfach daran, dass er nicht länger an sie glaubt, in dem er ihnen den Glauben entzieht, dass sie ihn halten können, und ihn stattdessen auf seine Freiheit setzt. Es ist unmöglich, den gleichen Glauben auf entgegengesetzte Richtungen zu setzen. Den Glauben, den du der Sünde gibst, nimmst du der Heiligkeit. Und was du der Heiligkeit anbietest, das ist der Sünde weggenommen worden.
---
Ja, die Sache mit dem Glauben ist schon was.. und selbst also wenn man an etwas nicht glauben wollte, zu leicht kann es passieren, dass man seinen Glauben zu glauben bloß einschränkte, statt an etwas anderes zu glauben...

Und doch auch dann glaubte man noch mehr, und zwar an die Einschränkung des Glaubens, und dies ganz feste. So feste, bis es sich demgemäß einstellt. Es stimmt wohl, besser ist es an das Gute zu glauben, als stets das Schlechte bekämpfen zu wollen. Denn wo bliebe da der Glaube dann?

Die Schwierigkeit in Glaubensdingen liegt wohl nicht darin, dass man zu wenig glaubt, sondern dass man an zu viel verschiedenes glaubt, bis der Glaube sich selbst flachgelegt hat!

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Glaube bestimmt die Welt - KiW 21:5:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo März 12 2018, 00:13

Ein Kurs in Wundern - T 21:5:1

Die Wahrnehmung wählt aus und macht die Welt, die du erblickst.
Sie wählt sie buchstäblich so aus, wie es der Geist bestimmt. Wäre alles Übrige gleich, so würden die Gesetze von Größe, Form und Helligkeit hier womöglich gelten. Es ist nicht gleich. Denn das, wonach du suchst, wirst du mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit entdecken als das, was du lieber übersehen möchtest. Die stille sanfte Stimme für Gott wird für diejenigen, die Sie hören wollen, nicht übertönt von all dem heiseren Geschrei und der sinnlosen Raserei des Ego. Die Wahrnehmung ist eine Wahl, keine Tatsache. Von dieser Wahl jedoch hängt weitaus mehr ab, als du bisher überhaupt ahntest. Denn von der Stimme, die du zu hören wählst, und von dem, was du zu sehen wählst, hängt dein ganzer Glaube an das, was du bist, völlig ab. Die Wahrnehmung ist nur ein Zeugnis dafür und niemals für die Wirklichkeit. Doch kann sie dir die Bedingungen zeigen, unter denen ein Gewahrsein der Wirklichkeit möglich ist, oder diejenigen, unter denen es niemals sein könnte.
---
Wir nehmen wahr, was wir glauben. Somit wird Wahrnehmung zu einem Zeugnis unseres Glaubens.

Der Glaube ist eine Art Positionierung der bedingten Seele. Denn wir können nur der Dinge gewahr sein, wo unsere Seele hinter steht. Andernfalls ist das Wahrnehmende eben jenes, was sich selbst wahrnimmt (mit oder ohne Seele).

Die Seele dient somit als Mittler der Welten. Sie steht schmiere, zwischen der Geistigen und der Verkörperten Welt. Die Aufgabe der Seele würde daher entfallen, sobald die Geistige und die Verkörperte Welt eins sind, was dann wohl mit der verwirklichten Monade seine Erfüllung findet.

Devino Melchizedek

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Das Ungeheuerliche - KiW 21:7:1

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 18 2018, 01:43

Ein Kurs in Wundern - T 21:7:1

Siehst du denn nicht, dass dein ganzes Elend von der merkwürdigen Überzeugung herrührt, dass du machtlos bist? Hilflos sein ist der Preis der Sünde. Hilflosigkeit ist die Bedingung für die Sünde, die eine Voraussetzung, an die zu glauben sie verlangt. Nur die Hilflosen können an sie glauben. Das Ungeheuerliche hat für niemand einen Reiz als für die Kleinen. Und nur die, die zuerst glauben, klein zu sein, können eine Anziehung darin sehen. Verrat am Gottessohn ist die Abwehr derjenigen, die sich nicht mit ihm identifizieren. Und du bist für ihn oder gegen ihn: Entweder liebst du ihn, oder du greifst ihn an, entweder beschützt du seine Einheit, oder du siehst ihn durch deinen Angriff zerschmettert und erschlagen.
---
Es kann nebst Überschätzung oder Anmaßung allerlei Art, auch ebenso völlig falsche Demut geben, die diesem sogar die Krone noch aufsetzt. Denn sich klein sehen oder denken, kann ebenso eine Art von Anmaßung sein.

Überhaupt ist es nicht sinnvoll seine Identität überall einbringen und platzieren oder sich mit allem ins Verhältnis setzen zu wollen. Vor allem wo es überhaupt nicht Not tut noch dieses gefragt ist. Es ist vom Vorgang her kein Unterschied also, ob man sich kleiner oder größer sehen möchte, als dem nach, was gerade da ist.

Ja selbst von manchen kirchlich orientierten Denkweisen oder Dogmen kann es schnell mal heißen, man soll sich demütig geben. Anstelle zu prüfen und mit dem umzugehen, wie und was gerade tatsächlich da ist.

Denn nimmt man den Geist nicht an, wie und was gerade da ist, und wollte sich stattdessen klein und demütig geben und machen, dann kann es sogar eine größere Anmaßung sein. Man hält sich und verhält sich also schlichtweg für wichtiger in seiner Demut, statt des Geistes zu sein, wie er einem gegeben ist.

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Der Standort gerade unterhalb des Himmels - KiW 22:E:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo März 19 2018, 23:00

Ein Kurs in Wundern - T 22:E:3

Eine heilige Beziehung geht von einer anderen Voraussetzung aus. Jeder hat nach innen geschaut und keinen Mangel dort gesehen. Da er seine Vollständigkeit annimmt, möchte er sie ausdehnen, indem er sich mit einem anderen verbindet, der ganz ist, wie er selbst. Zwischen diesen Selbsten sieht er keinen Unterschied, denn Unterschiede sind nur vom Körper. Deshalb schaut er auch auf nichts, was er nehmen möchte. Er verleugnet seine eigene Wirklichkeit nicht, weil sie die Wahrheit ist. Er steht gerade unterhalb des Himmels, aber nahe genug, um nicht zur Erde zurückzukehren. Denn diese Beziehung hat die Heiligkeit des Himmels. Wie weit von zu Hause weg kann eine Beziehung sein, die so dem Himmel gleicht?
---
Mit Bequemlichkeit lässt sich viel nicht erreichen, denn sie sucht nicht nach Freiheit, sondern entspricht dem Hang sich von den einem genehmen Dingen beherrschen zu lassen. Man überwindet damit keine Hürden, sondern bleibt vor diesen einfach stehen. Möchte man sich nicht von allerlei Formaspekten beherrschen lassen, dann sind es viele Krisen, die man vor sich selbst bereits zu überwinden hat.

Und da setzt der Kurs an, und lehrt, dass es nicht schwer ist, sondern leicht. Warum? Nun, weil es eine Frage dessen ist, ob man seine Identität in den Formaspekten platziert hat oder in den Geist und auf Gottes Sohn (als Seele begriffen). Und hat man vieles, worin viele ihre Identität hineinlegen als bloßen Arbeitsbereich erkannt, dann ist es für den Geist und vom Geist her gesehen nicht mehr schwer. Es ist sogar ein natürlicher Vorgang, wenn man gewisse Hürden überwindet, die dem Geiste selbst nicht natürlich sind und welche ehedem eher zum Konfliktschock führen würden.

So wird irgendwann die Knechtschaft von allerlei Form und Verkörperung nicht nur als absurd erkannt, sondern es gibt weder einen Grund dank entsprechender Einsicht, noch möchte man überhaupt zurück. Zu all dem, was nicht mehr als Erlebnisplatz gilt, sondern als Begrenzungsrahmen für gewisse Arbeiten und Erfahrungen bloß noch zählt. Ja, da ist dann der Standort erreicht der gerade unterhalb des Himmels liegt...

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Akte bewusster Wahl - KiW 22:E:2

Beitrag  Devino Melchizedek am So März 25 2018, 00:33

Ein Kurs in Wundern - T 22:E:2

Wer braucht die Sünde? Nur die, die einsam und allein sind und ihre Brüder anders sehen als sich selbst. Gerade dieser Unterschied, der zwar gesehen wird, aber nicht wirklich ist, lässt das Bedürfnis nach der Sünde, das nicht wirklich ist, aber gesehen wird, gerechtfertigt erscheinen. Das alles wäre wirklich, wenn die Sünde es wäre. Denn eine unheilige Beziehung fußt auf Unterschieden, bei denen jeder denkt, der andere habe das, was er nicht hat. Sie kommen zusammen, jeder, um sich selber zu vervollständigen und den andern zu bestehlen. Sie bleiben so lange, bis sie denken, es gebe nun nichts mehr zu stehlen, und dann ziehen sie weiter. So wandern sie durch eine Welt von Fremden, die anders sind als sie, leben vielleicht mit ihren Körpern unter einem gemeinsamen Dach, das weder einen noch den anderen schützt, im selben Raum und doch in einer Welt für sich.
---
Es kann durchaus verwunderlich sein, was es nun ist, was die Einzelnen miteinander zusammenbringt. Es können oft die oberflächlichsten Dinge sein, die als Anlass genommen werden und zum Maß, um daran allerlei zu knüpfen und daraus gewisse Bedingungen abzuleiten. Dabei kann vieles sein, was sogar Ebenen-übergreifend oder sonst wie weitreichend und vielschichtig gegeben sein kann, dieses jedoch als zu unangenehm und nahegehend erachtet und aufgrund des vielseitig konfrontierenden Charakters als etwas Schlechtes abgetan wird.

Nicht selten gibt es jedoch einfach nur zu wenig Aufklärung, was wodurch entsteht oder womit in Verbindung steht. Gepaart damit, dass zu wenig nachgedacht und reflektiert wird, ist ein Rahmen schnell geschaffen, der nur ähnliche Erfahrungen zulässt, wie man sie von allem erwartet. Denn bleibt man nur beim Vertrauten, kann es genauso gut womöglich bloß von einem gemeinsamen Karma herrühren.

Zwar bringt es auch nicht viel, irgendwo herumzustreunen, ebenso wenig jedenfalls, sich bloß treiben zu lassen und in allerlei Umständen und Gegebenheiten die Erfüllung eines Schicksals zu erwarten. Denn ebenso kann es ein Akt bewusster Wahl sein, welche man nach gewisser Reflektion und erwogenen Gründen trifft. Und bei seiner Entscheidung bleibt, so lange es keine Erkenntnis und Einsicht gibt, die dieser zuwider liefe. Denn ist kein Karma oder höheres Schicksal im Spiel, dann ist beinahe alles ein Akt bewusster Wahl und ohne diesen, geschieht nicht viel von selbst.

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Im Willen des Allumfassenden - KiW 22:1:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa März 31 2018, 01:13

Ein Kurs in Wundern - T 22:1:1

Lass die Vernunft noch einen weiteren Schritt tun. Wenn du den angreifst, den Gott heilen möchte, und den hasst, den Er liebt, dann haben du und dein Schöpfer einen verschiedenen Willen. Wenn du jedoch Sein Wille bist, dann musst du folglich glauben, dass du nicht du selbst bist. Das kannst du in der Tat glauben, und du tust es. Und darauf setzt du deinen Glauben und siehst viele Beweise zu dessen Gunsten. Und woher, fragst du dich, stammen wohl dein sonderbares Unbehagen, dein Gefühl der Unverbundenheit und die quälende Angst vor dem Bedeutungsmangel in dir? Es ist, als seist du ohne jeden Plan hergekommen, außer um wieder fortzugehen, denn nur das scheint gewiss.
---
Ist "dieses" oder "jenes" mit Gottes Willen wirklich vereinbar? Und kann "dies" Sein Wille sein, der "alle" und "alles" umfasst? Wahrscheinlich können wir und diese Frage oft sogar besser beantworten, als es uns in vielem lieb sein dürfte!

Sind wir uns dann also da so sicher, ob wir uns recht positionieren konnten von dem her? Und sollte etwas offensichtlich nicht damit vereinbar sein, was dann? Gewiss kann man dann einwenden, auch "dies" oder "das da" kann nicht im Willen Gottes liegen, wenn aus gewissen Gründen ein berechtigter Widerspruch besteht. Doch was nützt es einem dann noch selber?

Wie weit sind wir bereit für uns etwas hinzunehmen, und zu akzeptieren, wenn wir zur Gewissheit gelangen, es kann ja doch nicht mit Gottes Willen vereinbar sein und dass heißt wir selbst müssten uns dann davon ausnehmen?! Jedenfalls kann es eine Hilfe sein, mal inne zu halten, vielleicht auch einen Schritt für sich zurückzutreten, und sich sich zu fragen: "kann dies im umfassenden Willen einer allumfassenden Wesenheit enthalten sein"?

Gott lässt die Sonne über Gerechte wie Ungerechte stets aufgehen. Doch dies geschieht nicht in Ansehung ihrer Taten, sondern weil sie Teil eines größeren Lebens sind. Und in diesem Sinne geschieht es also alle Tage...

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Gewahrseinskreis - KiW 22:1:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Apr 05 2018, 01:13

Ein Kurs in Wundern - T 22:1:5

Deine Sicht ist dir zugleich mit allem anderen, was du verstehen kannst, gegeben worden. Du wirst keine Schwierigkeiten wahrnehmen, das zu verstehen, was diese Schau dir sagt, denn jeder sieht nur das, was er zu sein glaubt. Und das, was deine Sicht dir zeigt, wirst du verstehen, weil es die Wahrheit ist. Nur deine Schau kann dir das übermitteln, was du sehen kannst. Sie erreicht dich direkt, ohne dass sie dir gedeutet zu werden braucht. Was eine Deutung braucht, muss fremd sein. Auch wird es niemals verständlich gemacht werden können von einem Deuter, den du nicht verstehen kannst.
---
"Denn jeder sieht, was er zu sein glaubt"...
Und es stimmt wohl im wesentlichen auch, ein jeder wird für gewöhnlich jedenfalls das, was er glaubt zu sein, anders behandeln, als den Rest, der darüber hinaus zu gehen scheint und ggf. gar nichts mit einem zu tun hat. Und dasjenige, was einer zu sein glaubt, ist das, was er zu erkennen vermeint.

Also wäre es bereits in vieler Hinsicht damit getan, allem, was man zum Gewahrseinskreis zählen kann, von eigenem Stand so zu begegnen, als sei man es selbst. Denn auch alles, was man gewahren kann, ist es aufgrund der Seele, die es umfasst und dem eigenen Gewahrsein zuführt.

Und das "was jemand zu sein glaubt", ist doch zu häufig nur etwas, was angenommen wird, oder oft nur für einen Moment so gilt. Und es mag so auch für eine Zeit vielleicht stimmig sein, oder auch nur unter Annahmen fallen. Denn es gilt daher noch lange nicht immer und überall in dieser Weise.

Vieles also, was in einem bestimmten Zusammenhang gelten mag, ist unter anderen Gesichtspunkten oder anderen Kreisen besehen, noch lange nicht eben so. Oder es bedarf einer erneuten Ausarbeitung und Verwirklichung ggf. Nachverwirklichung. Um auch dort in dem Zusammenhang eine ähnliche Entsprechung erst noch zu erhalten. Andernfalls fiele es sodann nur unter Geltungsanspruch u.dgl.m.

Also wird auch das Wahrgenommene dahin gehend nur verzerrt vertreten sein, wie es für seinen eigenen Teil angenommen oder gehalten würde, nicht jedoch wie es dem Gesamtverhältnis entspräche. Hat man es für sich erschlossen, wird man Teil davon und es Teil von einem. Man spricht dann jedoch markanterweise immer als Teil vom und für die bestimmte Summe des Ganzen, und nicht mehr von uns als abgesonderte Identität dazu. Vieles zeigt sich also darin, wie und worüber in welcher Weise gesprochen wird, und vor allem wie weit es als etwas Abgesondertes angesehen wird, oder als ein Teil von allem was ist, worin man mit Anteil hätte. Und erst dann hat das Gesagte meist eine tragendere Bedeutung.

Denn leicht lässt sich beliebig über etwas was sagen oder auch urteilen, was einem überhaupt nichts besagt oder bedeutet. Doch würde man so über sein Innerstens nie sprechen, was einem viel bedeutete. So wird man über Dinge, in die man tiefere Einsicht hat, jedoch auch nicht leichtfertig daherreden, wenn man die Ursache und Zusammenhänge in ihrer vielschichtigen Zusammensetzung tatsächlich zu erkennen vermag. Da es nie dann nur eine Seite des Betrachteten geben wird. Und ist man darin tiefer drin, dann ist es auch nichts, was mit einem gar nichts zu tuen hätte usw.

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Schau ist Sinn - KiW 22:3:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Apr 09 2018, 00:09

Ein Kurs in Wundern - T 22:3:1

Die Einführung der Vernunft in das Gedankensystem des Ego ist der Anfang von dessen Aufhebung, denn die Vernunft und das Ego widersprechen einander. Auch können sie in deinem Bewusstsein nicht nebeneinander existieren. Denn die Vernunft zielt darauf ab, klar und deshalb offensichtlich zu machen. Du kannst die Vernunft sehen. Das ist kein Spiel mit Worten, denn hier ist der Anfang einer Schau gegeben, die Bedeutung hat. Schau ist Sinn, ganz wörtlich. Wenn sie nicht die Sicht des Körpers ist, muss sie verstanden werden. Denn sie ist klar, und das, was offensichtlich ist, ist nicht zweideutig. Es kann verstanden werden. Hier trennen sich Vernunft und Ego, um ihre getrennten Wege zu gehen.
---
Wenn man etwas sieht, und es gefällt einem nicht, so ist es nicht damit getan, das zu zerstören, was sichtbar macht oder erkennen lässt. Auch wird nach dem etwas zerstört ist, noch nicht mehr da sein, als zuvor war. Und ansonsten könnte man sich ebenso das Auge, dass etwas sieht von dem was nicht gefällt, ausreißen und wegwerfen.

Ja, Vernunft ist bloße Einsicht, sie ist die Verwertung der Einsicht. Auch ist alles, worein man umfassende Einsicht hat, nicht zweideutig, EINsicht eben drum. Ja selbst die Vernunft wird dem Auge eines Sehers sich irgendwo in der Aura als Ausstrahlung zeigen. Allein daher ist Vernunft wohl in mehrfacher Hinsicht sichtbar.

Der Weg der Seele ist die Mehrheit. Ja, man sollte durchaus möglichst kein Fleisch essen. Nur warum sollte man es nicht pauschal einfordern, nicht einmal von sich selbst, wenn man in sich das Bedürfnis hätt, doch Fleisch zu essen? Ganz einfach, wenn der Weg der Seele die Mehrheit ist, und man hat ein Verhältnis dazu aufbauen können, dann tut man nicht alles nur beliebig für sich selbst. Denn ebenso kann es sein, dass man in dem, was man meint tolles zu tun, der Seelenabsicht zuwider handelt und lediglich ins Ego flüchtet.

Denn das, was die Seele da vielleicht mittelbar in sich an Nahrung aufnimmt, sättigt womöglich viele andere, die dann dieses Bedürfnis nicht mehr haben (man führe sich die Körperelemente und Wesen zu Sinnen, und dehne dieses im Verhältnis aus = im Kleinen wie im Großen). Verweigert man sich dem, obwohl es von der Seele ausgeht, dann geht man lediglich selbstsüchtig ins Ego und kann sich einreden, man wäre der unbeugsamste Vegetarier auf der Welt, und es hätte nichts an Bedeutung über das eigene Meinen hinausgehend.

Es reicht daher nicht aus, zu meinen, etwas sei etwas, sondern erst die Einsicht und die Erfüllung in Form der Deckungsgleichheit zwischen dem, was ist, und dem was man im Sinne hat, stellt die Entsprechungen her und macht mehr daraus. Wer nur für sich selber lebt, lebt vergebens heißt es. Denn auch dann fehlt die Erfüllung, die Erfüllung einer Übereinkunft, mit dem, was größer ist, als das, wie der bloße Anschein der Dinge oder jeweiliger Akte ansonsten ist. Daher ist's eine Herausforderungen, tatsächlich etwas einzubeziehen, oder mit dem zu arbeiten, was da ist.

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Hippokrates: Gesunderhaltung

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Apr 12 2018, 23:50

"Wer stark, gesund und jung bleiben und seine Lebenszeit verlängern will, der sei mäßig in allem, atme reine Luft, treibe tägliche Hautpflege und Körperübung, halte den Kopf kalt, die Füße warm und heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei."

- Hippokrates -
---
Jedenfalls die Körperlichkeit zu überhitzen, im übertragenen Sinne, oder aufzubrauchen und zu verbrauchen, ist keine Kunst. Denn zu oft wird darauf wohl auch gesetzt und eben dort angesetzt, in gewisser Weise auf Pump zu leben. Auf alles dasjenige bezogen, was irgendwo und irgendwie zur Verfügung steht.

Natürlich ist das doch ein Mehr, dieses gerade so aufzustellen, auch ohne übertriebene Maßnahmen (denn wenn mehr Lebenszeit darauf vertan wird, etwas aufzupumpen, als diejenige Lebenszeit, die am Ende daraus wieder gewonnen würde), dass es täglich ganz randläufig hin zum gesünderen gedeiht.

Auch ist es ein Mehr, wenn es rein aus der Geisteshaltung her entsteht, als durch Zusätze, die man sich von Außen her zuführt. Und wenn man bedenkt, wie oft und leichtfertig getan oder drum gerade vertan wird, vor allem mittels täglicher Regelmäßigkeit, und wie oft man dann sich vielleicht bemüht, es wieder auszugleichen durch viel aufwendigere Maßnahmen. Es wäre dabei oft doch viel einfacher, darauf zu achten, täglich eine gesündere Ausrichtung aufrecht zu erhalten.

Die tägliche Geisteshaltung ist es, die in Summe den einen von einem anderen unterscheidet, in der Weise, wie er das gebraucht, was ihm zur Verfügung gestellt ist (in dem Fall auf all seine Körperlichkeit zunächst bezogen). Mit allem tuen wir etwas weg oder irgendwo hinzu. Und genau besehen ist es doch auch das, dass ein Weniger oft ein Mehr ist, dass man der Natur nicht das nimmt, was ihres ist, sondern ihr vom Geiste her die Möglichkeit einräumt, naturgemäß eine gesündere Bahn einschlagen zu können, dies vor allem auf tägliche Regelmäßigkeit bezogen, die zu mehr noch führt, als gelegentliche oder unregelmäßige Maßnahmen. Da auch Gesunderhaltung einfacher ist, als das wieder aufzuholen, was man irgendwo unnötig auf der Strecke liegen lässt, und es seinen Teil dann nach und nach einforderte.. vor allem wenn es sich billig bewerkstelligen und erhalten ließe.. denn ebenso gut kann man auch die Gewohnheit für sich, statt wider sich, arbeiten lassen!

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So weit man Schauen kann - KiW 22:3:6

Beitrag  Devino Melchizedek am So Apr 15 2018, 01:33

Ein Kurs in Wundern - T 22:3:6

Diese Augen, die dazu gemacht sind, nicht zu sehen, werden niemals sehen. Denn die Idee, die sie vertreten, hat ihren Macher nicht verlassen, und ihr Macher ist es, der mit ihnen schaut. Was war das Ziel ihres Machers sonst, als nicht zu sehen? Dafür sind des Körpers Augen ein perfektes Mittel, zum Sehen aber nicht. Sieh, wie des Körpers Augen auf Äußerlichem ruhen und nicht darüber hinausgehen können. Beobachte, wie sie vor dem Nichts innehalten, unfähig, über die Form hinaus zur Bedeutung zu gelangen. Es gibt nichts, was so blind macht wie die Wahrnehmung der Form. Denn der Anblick der Form bedeutet, dass das Verständnis verschleiert ist.
---
Für den Moment, egal wie groß oder klein eine Sache sein mag, wenn sie für uns von Bedeutung ist, und ist man davon hinreichend eingenommen und damit beschäftigt, wird es schwer sein für alles andere, zu uns dringen zu können.

Ähnlich wie es also mit dem ist, was man sieht, und dieses einen zu vereinnahmen vermag, ist es auch mit dem, worein man ein übermäßiges Maß an Bedeutung legt. Denn wie oft kann es passieren, dass man kaum aus einer Stimmung herausgekommen, vieles gar nicht mehr für so schlimm erachtet oder anfängt es mit anderen Augen zu sehen? Also kann es so übertrieben "wahr" nicht gewesen sein, wenn es sich durch verändernde Zustände oder Umstände gleich mit verändern lässt.

Man kommt ja nicht drum herum, das, was einen beschäftigt ernst zu nehmen. Und doch empfiehlt es sich, die selbe Ernsthaftigkeit beizubehalten, dahingehend, dass es noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Denn immer noch ist es meistens nur die Art von Begrenztheit, die man für sich akzeptiert hat.

Wie erklärt es sich sonst, dass Menschen in ungewöhnlichen Situationen oder in Anbetracht von Gefahren, plötzlich ungeahnte Kräfte zu mobilisieren vermögen? Ja, es mag schon sein, dass sich vielleicht das ein oder andere noch hinzuschaltet, aber doch ist vieles ja da, nur wird bereits etwas anderes als Begrenztheit angenommen.

In dem Sinne ist vieles eine Sache dessen, so weit wie man Schauen kann. Würde man also sehen, dass dies nicht die Grenze bildet und jenes auch nicht, wäre vieles nicht nur möglich, sondern es wäre auch ein anderer Rahmen von Natürlichkeit vorhanden.

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Wenn man nur wirklich wollte - KiW

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Mai 07 2018, 00:25

Ein Kurs in Wundern - T 23:E:4

Lass dich nicht von den kleinen Störenfrieden zur Kleinheit ziehen. In der Unschuld kann keine Anziehungskraft der Schuld sein. Denk nur, durch was für eine frohe Welt du mit der Wahrheit an deiner Seite gehst! Gib diese Welt der Freiheit nicht für einen kleinen Seufzer der scheinbaren Sünde auf noch für eine winzige Regung der Anziehungskraft der Schuld. Willst du für all diese bedeutungslosen Ablenkungen den Himmel weglegen? Dein Schicksal und dein Ziel liegen weit jenseits von ihnen an dem reinen Ort, an dem Kleinheit nicht existiert. Dein Ziel ist unvereinbar mit jeder Art von Kleinheit. Und deshalb ist es mit der Sünde unvereinbar.
---
Der Wille ist dazu gut, um vor sich selbst formuliert zu werden. Soll er unbeugsam sein, dann formuliert man ihn so, dass man ihn auf Leben und Tod einhalten möchte. Wenn die Erkenntnis einen eines besseren belehrt, dann formuliert man diesen erneut in ähnlicher Weise. Und ansonsten wollen viele, was sie nicht können, und manche können, wollen aber nicht. Oder manche könnten, wenn sie wollten, wollen aber nicht...

Der Wille bezieht etwas ein, und darum geht es zunächst nur. Das Lernen erfolgt in der Weise, dass es willentlich angenommen wird. Ob es nun wünschenswert ist oder nicht, man nimmt es der Sache wegen auf sich. Bis zu einem gewissen Grad kann man auch alles ausklammern, und so tuen als hätte es mit einem nichts zu tun. So kann man bis zu einem gewissen Grad in der Unschuld verweilen, ohne dass sich etwas im Willen von gegenteiliger Natur einzufinden vermag. Dies kann allerdings in sehr naiver Weise erfolgen, und irgendwann dringt doch unbewusst etwas ein und man fällt dann ggf. in Opferrollen. Besser ist jedoch der bewusste bzw. entwickelte Gebrauch des Willen, in dem man seinen Teil bereits dazu erlernt hat und der Wille somit mit eigenständiger Intelligenz vielem begegnen und vieles entsprechend an- oder zuordnen kann.

Wollte man jedoch willentlich lernen, dann ist es wenig hilfreich, sich naiver zu geben, als man ist. Denn wenn man von gewissen Dingen weiß, dann sollte man auch daran gehen es willentlich einzupflegen. Bis zu einem gewissen Grad ist es die Art und Weise, dass man bereit ist sich jeden Schuh anzuziehen. Denn Willensformulierung findet bis zu einem gewissen Grad mittels einer Setzung von Identität statt.

Also nicht die Art, sich durch irgendwelche Deklarationen und Definitionen aus etwas auszunehmen, um sich so in eine Sonder-Position zu bringen, wo man lauter Rechte und keine Pflichten oder keinen Verantwortungsteil zu übernehmen hat. Sondern umgekehrt, wo man so lange den Verantwortungsteil auf sich nimmt, bis man den entsprechenden Willentlichen Gebrauch dazu erlernt hat.

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Kontinuität des Geistes - KiW 23:2:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Mai 15 2018, 00:34

Ein Kurs in Wundern - T 23:2:3

Bedenke nur, wie dies den ersten Grundsatz der Wunder zu beeinträchtigen scheint. Denn es legt Grade der Wahrheit innerhalb von Illusionen fest und lässt es so erscheinen, als seien einige von ihnen schwerer als andere zu überwinden. Wenn nur eingesehen würde, dass sie alle gleich sind und gleichermaßen unwahr, wäre es leicht zu verstehen, dass Wunder für sie alle gelten. Irrtümer jeder Art können berichtigt werden, weil sie unwahr sind. Werden sie der Wahrheit statt einander überbracht, so verschwinden sie einfach. Kein Teil von nichts kann der Wahrheit gegenüber widerstandsfähiger sein als ein anderer.
---
Es scheint, als würden Illusionen immer in einer gewissen Summe auftreten. So wie Wahrheit nur sich selber kennt, so kennen Illusionen nur Illusionen. Und worauf immer diese sich richten, ist nur Illusion selbst da. Also kann es wohl auch nur eine Illusion geben, denn vom Stand der Illusion ist alles andere auch nur noch Illusion. Und tritt Wahrheit hinzu, tritt die Illusion beiseite.

Oft wird Bewusstseinskontinuität, wie sie in okkult-geistigen Kontexten Erwähnung findet falsch aufgefasst. Man meint, es wäre ein ständiges Wach-sein. Dabei wird dieses Wachsein auf körperliche Zustände bezogen (oder einer Art von Dauerpräsenz oder Fokussierung in einem bestimmten Körper) und sehr veräußerlicht demnach verstanden. Bewusstseinskontinuität meint aber viel mehr, dort wieder ansetzen zu können, wo man war und steht, ohne plötzlich ganz irgendwo anders rauszukommen.

Das heißt, natürlich kann man sich normal schlafen legen und ruhen, es ist dann in dem Moment eine andere Kontinuität an der Reihe. Wesentlich ist, dass der selbe Geist dann wieder an den Dingen weitermacht, wo es zum Wechsel von einer geistigen Kontinuität zu einer anderen kam. Wenn der selbe Geist nicht mehr erwacht, oder man wo anders rauskommt, als woran man gearbeitet hatte, dann könnte weil die Kontinuität dahin ist, oder oft so gar nicht bestanden hat.

Und oft, wenn man zum Beispiel an der Gedankenkraft arbeitet, dann ist es gar nicht der Akt mittels von Meditation eine Fähigkeit zu entwickeln, um sich besser fokussieren zu können. Dies mag sich zwar als Nebenergebnis zeigen, jedoch geht es im Kern um die Kontinuität des Geistes.

Das selbe ist mit Illusionen, sobald die Kontinuität wieder hergestellt ist, die vor dem eintreten einer Illusion in den Geist galt, ist die Illusion im selben Zuge wieder weg oder nicht mehr möglich. Denn eine jede Illusion benötigt die Abwesenheit von geistiger Kontinuität um am Werk sein zu können, der Art Kontinuität, die war, bevor die Illusion hinzukam.

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Wertschätzung - KiW 24:E:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Mai 21 2018, 02:57

Ein Kurs in Wundern - T 24:E:2

Diesen Kurs zu lernen erfordert die Bereitwilligkeit, jeden Wert infrage zu stellen, den du hast. Es gibt nicht einen einzigen, den du versteckt und verschleiert halten kannst, ohne dein Lernen zu gefährden. Keine Überzeugung ist neutral. Eine jede hat die Macht, jede Entscheidung zu diktieren, die du triffst. Denn eine Entscheidung ist eine Schlussfolgerung, die auf allem gründet, was du glaubst. Sie ist das Ergebnis der Überzeugung und folgt ebenso gewiss darauf wie Leiden auf die Schuld und Freiheit auf die Sündenlosigkeit. Es gibt keinen Ersatz für den Frieden. Was Gott erschafft, hat keine Alternative. Die Wahrheit geht aus dem hervor, was Er weiß. Und deine Entscheidungen kommen ebenso sicher von deinen Überzeugungen, wie alle Schöpfung in Seinem Geist erstand, aufgrund dessen, was Er weiß.
---
Aus der Sicht des Willens, ist alles Akt einer willentlichen Erklärung und daher auch nie neutral. So also auch die Frage, ob Zeit wirklich alle Wunden heilen kann? Sie kann einen zeitlichen Abstand schaffen und somit einen Raum dazwischen bilden. So dass man anders mit den gewissen Dingen umgehen kann. Aber wirklich eine Wirksamkeit aufheben oder auflösen, kann sie in der Regel dadurch auch nicht.

Viele Erfahrungen mögen daher irgend einer Notwendigkeit entspringen, in der Weise, diese mal gemacht zu haben. Doch in Anbetracht einmal der bestimmten Dauerhaftigkeit, auf alles bezogen was außerhalb der Zeit mit damit zu tun hätte, und andererseits hinsichtlich dem in der Zeit inbegriffenem ist alles von gewisser Einzigartigkeit, so dass in einsichtsvoller Ansehung einer gesunden Einstellung Wertschätzung entspringt.

Denn es wird nicht aufgehen, wenn man meint, sogenannten Großen Dingen eine Wertschätzung zukommen lassen zu können, während man allen scheinbar Kleineren Dingen keinen Wert zuordnen mag. So als würde man sich über die bestimmten kleineren Dinge dadurch erheben wollen, in dem man sie verächtlich oder als gering abtut. Ist es tatsächlich Wertschätzung, dann ist die Größe der Dinge nicht von Bedeutung, denn man hat dann für alles eine gewisse Wertschätzung. In der Weise wie man diese in sich erweckt und so an allen Dingen entdeckt.

Denn selbst in der Erinnerung haben alle Dinge einen gewissen Raum und Rahmen, und dieser ist auch nicht größer oder kleiner, unabhängig des erlebten Inhalts, als Erinnerung ist alles auch gleich bloß Erinnerung, wenn man von allem anderen (allem Material darübergehend) absieht und nur diese für sich nimmt.

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Lektionen die die Welt verändern - KiW 24:2:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Mai 30 2018, 01:19

Ein Kurs in Wundern - T 24:2:1

Vergleichen muss eine Einrichtung des Ego sein, denn die Liebe tut es nicht. Besonderheit vergleicht immer. Sie wird durch einen Mangel, der im anderen gesehen wird, begründet und beibehalten, indem sie alle Mängel, die sie wahrnehmen kann, sucht und klar im Auge hält. Das sucht sie, und auf das schaut sie. Und immer würde der, den sie auf diese Weise klein macht, dein Erlöser sein, hättest du dich nicht entschieden, ihm stattdessen zu einem kleinen Maßstab für deine Besonderheit zu machen. Gegen die Kleinheit, die du in ihm siehst, stehst du groß und stattlich da, rein und ehrlich, lauter und unbefleckt im Vergleich zu dem, was du siehst. Und du verstehst nicht, dass du es selbst bist, den du auf diese Weise klein machst.
---
Die wohl billigste und oft beliebteste Variante, sich besser zu stellen (allerdings nur vor sich selber, denn alles reicht nur so weit wie es reichen kann), ist die, andere oder auch allerlei Dinge um sich, schlechter zu machen. Und doch bringt es einen letztlich keinen Meter weiter dadurch, denn im wesentlichen verändert es nichts zum besseren hin.

Ja, man mag sich schon durchaus fragen, warum man mit etwas Bestimmtem in der Weise, oder auch überhaupt, etwas zu tun haben braucht? Ja, durchaus ist alles zu einer Lektion geeignet, was einem zur Lektion dient. Weder zu groß noch zu klein kann etwas daher sein, wenn es eine Lektion bildet und in der Weise für einen abgibt.

Denn alles was wir ansehen und beobachten, sehen und beobachten wir stets durch uns selbst. Und daher ist grundsätzlich alles auch mehr oder weniger mit uns selbst verbunden. Manches mehr, manches weniger. Vielleicht mit am meisten noch abhängig davon, wie sehr es uns auffällt.

Lektionen die erlernt wurden, zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Welt verändern für einen. Auch wenn die Welt sich gleich bliebe an der Stelle, in einem hat sie sich dennoch gewendet und bedeutet dann fortan etwas anderes. Und wird sind auch dann erst wirklich bereit weiter zu gehen, wenn wir aller Lektionen, die mit etwas in Verbindung stehen und wir uns anschickten diese zu erlernen, auch gelernt haben.

Wir merken es wohl daran, ob die bestimmte Lektion erlernt wurde, in wie weit uns diese bestimmten Dinge in der selben Weise weiterhin begegnen oder nicht mehr, weil wir ihrer nicht länger mehr bedürften.

Devino Melchizedek

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Re: Ein Kurs in Wundern

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