Ein Kurs in Wundern

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Wille zum Sieg heißt Selbstüberwindung - KiW 10:1:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jul 07 2017, 01:56

Ein Kurs in Wundern - T 10:1:3

Würdest du dir denn die Mühe machen, das miteinander zu vereinbaren, was in miteinander in Konflikt stehenden Träumen geschah, oder würdest du nicht beide zusammen abtun, wenn du entdeckst, dass die Wirklichkeit mit keinem von beiden übereinstimmt? Du erinnerst dich nicht ans Wachsein. Wenn du den Heiligen Geist hörst, fühlst du dich vielleicht wohler, weil es dir dann möglich erscheint zu lieben, aber du erinnerst dich noch nicht, dass es einst so war. Und in ebendieser Erinnerung wirst du erkennen, dass es wieder so sein kann. Was möglich ist, wurde noch nicht vollbracht. Doch was einst war, ist auch jetzt so, wenn es ewig ist. Und wenn du dich erinnerst, dann wirst du erkennen, dass das, woran du dich erinnerst, ewig ist und deshalb jetzt ist.
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Hat man einen unruhigen oder beklemmenden Traum und wird wach davon und daraus, vielleicht auch weil der Traum einem zu bedrohlich wurde und man sich so auf sich selbst besann, dann mag man erleichternd aufatmen, feststellend, dass es nur ein Traum war. Vielleicht war man im Traum drauf und dran irgend eine Lösung für diese jeweilige dort auftretende Bedrohung zu suchen, um diesem in irgend einer Weise zu entfliehen. Aber käme man dann noch auf die Idee, nachdem man weiß, es ist nur ein Traum gewesen, mit den Mitteln des Traumes und so als ob man weiter darin wäre, weiter nach einer Lösung daraus zu suchen? Wohl kaum, denn woraus wollte man sich befreien wollen, was doch gar nicht existiert?!

Und war denn auch wirklich jemand anders im Traum dies, was man zu überwinden suchte, als denn man selbst? In dem meisten Fällen jedenfalls ist alle Bedrohung im Traume nur die, die man sich selbst machte. Denn sonst wäre diese, wenn sie außer einem auch noch läge, nicht gelöst, und folglich der Traum noch nicht wirklich beendet. Erst also dadurch, dass man dieses nur als eigene Konstruktion und als sich selbst erkennt, ist man sogleich auch befreit. Gar nicht unähnlich diesem mag es sein, wenn gegen allerlei Institutionen, die zuvor zu einer Art Feind erklärt wurden, vorgegangen würde. Ohne den vielleicht weit größeren Nutzen, den diese leisten, (an)erkennen zu wollen.

So kann es oft vorkommen, dass etwas bekämpft wird, wofür es überhaupt keine Alternative oder anderweite Lösung gibt, und ohne dies gar nichts besser dran wäre oder da stehen würde. Ja selbst der vermeintliche Fortschritt den man mit der Abschaffung erreichen wollte, wäre eigentlich dasjenige, was einem überhaupt erst ermöglichte nach weiterem Fortschritt zu streben (am eigenen Ast sägen). Denn ist eine tatsächlich bessere und reelle Lösung gefunden, findet sich meist auch angemessener Weg zur Etablierung.

Wie es mit dem Weg der Liebe ist, so ist es mit dem Weg guter Ideen auch. Sie überzeugen aus sich heraus, weil es kein Argument dawider gibt und sich finden ließe. Vor allem ohne dass sich nicht dasjenige, was selbst also dawider so vorginge, sich auf einer elementareren oder weitfassenderen Ebene, selbst daran ginge abzuschaffen, und so also den Weg dort wieder frei zu machen.

Der Wille zum Sieg heißt Selbstüberwindung. Denn wie man sich aus dem Nichtigeren frei macht, als erwachte man aus einem Traume, so wird einem dieses, wie ein vergangener Traum nicht fassen können. Tatsächlich findet das Wachsein bereits zugleich statt, nur dass man sich in diesem Wachsein erst erkennen muss, um es als die eigene reale Möglichkeit annehmen zu können.

Also wird man eines Tages auch erkennen müssen, sobald man ins Allumfassendere eingetreten ist, dass fast alles nur bloße Nichtigkeit bis dahin war. Und dann kann es einen auch nicht wieder einholen oder man darin verfallen. Manches kämpfen und ringen mag zwar der Selbstüberwindung gedient haben, dass meiste jedoch war nur dazu da, um sich in der Nichtigkeit selbst zu befangen, und somit völlig überflüssig.

Devino Melchizedek

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Klar Schiff machen - KiW 10:4:2

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jul 09 2017, 01:46

Ein Kurs in Wundern - T 10:4:2

Die Wirklichkeit kann nur in einem unumwölkten Geist aufdämmern. Sie ist immer da und kann angenommen werden, doch sie anzunehmen hängt von deiner Bereitwilligkeit ab, sie zu haben. Die Wirklichkeit zu erkennen muss die Bereitwilligkeit in sich schließen, die Unwirklichkeit als das zu beurteilen, was sie ist. Das Nichts zu übersehen heißt lediglich, es richtig zu beurteilen und es dank deiner Fähigkeit, es wahrheitsgemäß zu bewerten, los zu lassen. Erkenntnis kann in einem Geist voll Illusionen nicht aufdämmern, weil Wahrheit und Illusion unvereinbar sind. Die Wahrheit ist ganz und kann nicht nur von einem Teil eines Geistes erkannt werden.
---
Die größere Wirklichkeit voll anzunehmen, heißt alles aufzugeben bei/in sich, was nicht der Wirklichkeit an sich entspricht.

Das bedeutet Selbstverleugnung, wie Christus Jesus sie historisch besehen von denen forderte, die ihm nachfolgen wollten. Die Illusionen die viele ein Leben lang begleiten, fallen zu lassen, und der umfassenderen Wahrheit konsequent zu folgen.

Hat man sich gut vorbereitet, wird es leichter fallen, als wenn man nicht gut darauf abgestimmt wäre. Auch wenn die Wahrheit und Wirklichkeit immer da ist und uns umgibt, und ja gerade daher dass sie keinen Augenblick aufhört zu sein, ist es die immerwährende und sicherste Konstante.

Auch wenn für alle überwiegend doch das richtungweisend sein mag, wovon sie auch immer erfüllt sein mögen, ist dann das leitende Element nicht immer die Wahrheit, welche zur größeren Wirklichkeit stets führt. Welche auch das leitende Element von allem ist, was wirklich ist.

Wahrheit heißt sich auf Wirklichkeit zu berufen. Ist man in dieser gefestigt, wird aller Wunsch nach Träumen nach und nach vergehen, denn wir können weder uns noch eine Bedeutung für uns dann in diesen mehr finden.

Wir können ohne Wahrheit und daher ohne Wirklichkeit gar nicht sein, nicht einmal für einen Augenblick. Denn mehr noch sind wir durch diese bedingt, als denn durch Essen und Trinken allein, und diese sind letztlich sogar bloß Kraft des Glaubens von Bedeutung. Denn wären wir alle im Glauben hinreichend in Gottes Wort gefestigt, so wäre die äußere Nahrung womöglich bereits abgeschafft oder nicht in dieser Weise mehr erforderlich, wenn wir alle also anderen Geistes wären...

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Kommunikation durch Ausstrahlung - KiW 10:5:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jul 11 2017, 01:34

Ein Kurs in Wundern - T 10:5:2

Vergiss jedoch nicht, dass Gott verleugnen unweigerlich zu Projektion führt, und du wirst glauben, dass andere und nicht du selbst dir das angetan haben. Du musst die Botschaft empfangen, die du gibst, weil es die Botschaft ist, die du haben willst. Du magst zwar glauben, dass du deine Brüder den Botschaften gemäß beurteilst, die sie dir geben, aber du hast sie nach der Botschaft beurteilt, die du ihnen gibst. Schreibe nicht ihnen deine Verleugnung der Freude zu, sonst kannst du nicht den Funken in ihnen sehen, der dir Freude bringt. Die Verleugnung des Funkens ist es, die Depression mit sich bringt, denn jedesmal, wenn du deine Brüder ohne diesen siehst, verleugnest du Gott.
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Die eigene Botschaft ist zu allererst die eigene Ausstrahlung. Für einen empfänglichen Geist ist dies meist bereits Aussage genug. Allerdings auch mehr für jeden anderen, als es oft an sich vielleicht bewusst erkannt und angenommen wird.

Die Ausstrahlung ruft oft mehr Reaktionen hervor, oder dass darauf angesprochen wird, als das Gesprochene. Ein anschauliches Beispiel wäre, wenn die selbe Aussage mit strahlendem Lächeln oder toternster Miene vorgetragen würde. In dem einen Fall führte es vielleicht zu illustrem Gelächter (als Witz aufgefasst), im anderen zur Bestürzung.

Wir sind daher immer in (geistiger) Kommunikation begriffen und können diesem eigentlich auch kaum je ausweichen. Ausgenommen vielleicht wenn wir bloß für uns alleine sind. Nur selbst das ist oft fraglich, denn woher will man es wissen, ob man wirklich allein ist (die subjektiveren Ebenen einbezogen).

Daher ist sprachliche Kommunikation mehr nur die veräußerlichte Variante. Oft ist sie ein weit größeres Mittel für uns, als für andere (nebst Inhalt). Denn sie führt uns dazu uns der bestimmten Dinge, die wir ansprechen, zunächst in breiterem Maße zu vergegenwärtigen. Ähnlich dem, etwas aufzuschreiben oder vielleicht auch zu singen. Wobei mit dem Gesang wohl eine gesteigerte Form der Ausstrahlung zutage tritt, der sich in bedeutsamerer Weise auch Ton und Klang anschließen.

Letztlich können viele Schwierigkeiten, die sonst kaum nachvollziehbar scheinen, durch die Ausstrahlung und die darin beinhalteten Signale erklärt werden. Man kann auch daran arbeiten. Durch Lichtarbeit und Läuterung seiner Selbst und was bei anderen dadurch mit ankommt, in einem umfassenderen Sinne. Und durch Einstimmung und gute Vorbereitung, soweit es die Gegebenheiten ermöglichen, in einem direkteren Verhältnis.

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Nur der Funke bleibt - KiW 10:4:8

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jul 13 2017, 01:01

Ein Kurs in Wundern - T 10:4:8

In vielen bleibt nur noch der Funke übrig, denn die Großen Strahlen sind verschleiert. Doch Gott hat den Funken lebendig erhalten, sodass die Strahlen nie vollständig in Vergessenheit geraten können. Wenn du nur den kleinen Funken siehst, wirst du lernen, was das größere Licht ist, denn die Strahlen sind unsichtbar da. Den Funken wahrzunehmen wird heilen, aber das Licht zu erkennen wird erschaffen. Indes muss bei der Rückkehr zuerst das kleine Licht anerkannt werden, denn die Trennung war ein Abstieg von der Größe zur Kleinheit. Der Funke aber ist trotzdem so lauter wie das Große Licht, weil er der Ruf der Schöpfung ist, der übrig bleibt. Setze deinen ganzen Glauben in ihn, so wird Gott Selbst dir Antwort geben.
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In der Bhagavad Gita heißt es, dass es den Tag und die Nacht Brahmas gibt. In der Nacht wird die Schöpfung wieder zunichte gemacht, welche jedenfalls es nicht geschafft hat, sich über einen gewissen Stand der Selbst-Tätigkeit und Eigenständigkeit seiner Selbst hinaus zu entwickeln.

Doch gibt es diesen einen Funken in einer jeden Seele, der in seinem Strahlen und seiner Reinheit dem Strahlen Gottes gleich kommt, welcher ewig erhalten bleibt, ebendrum weil er in diesem Strahlen Gottes strahlen gleicht kommt. Man kann sich wohl vorstellen, wenn die Funken vereint erstrahlen, dass sie ein Strahlenmeer oder einen Strahl selbst ergeben (z.B. die Sohnschaft als eine einzige gemeinsame Qualität, aus einer bestimmten Schöpfung heraus erstanden und entwickelt).

Alles was wir selbst erschaffen, erzeugen wir um diesen Funken herum. Wir sind damit auf einer bestimmten Frequenz, im Sinne der Energie, die wir selbst repräsentieren. Die Energie entspricht unserer eigenen schöpferischen Tätigkeit. Manches ist beständiger und manches flüchtigerer Natur, abhängig auch von der Intention und Ausdauer mit der wir uns betätigen.

Je näher wir mit der Qualität unserer schöpferischen Tätigkeit an die des Funkes herankommen, umso eher also auch von der Beschaffenheit her das, was diesem ähnlich ist und daher auch umso wahrscheinlicher, dass es etwas ist was bleibt. Alles andere war schlichtweg vergebens, wenngleich auch manches als Zwischenschritt durchaus gebraucht wird.

https://www.melchizedek-forum.de/index.php?id=5071
"Die Natur ist grausam und betreibt eine Auslese. Sie wirkt nach dem Gesetz «der Tüchtigste überlebt». Im Auswahlprozess werden Millionen von Leben geopfert und viele Formen werden zwar geboren, gehen aber zugrunde. Daher ist es ein seltenes Ereignis, wenn Seelenleben erreicht wird. Wenige Menschen nur haben Seelen, und nur ein paar besitzen also Unsterblichkeit und gehen zu ihrer eigenen Stätte der Macht, um nie mehr zurückzukehren. Der Rest ist verloren, geht unter und wird im allgemeinen Naturvorgang verschlungen; das Menschenreich als Ganzes ist ein Totalverlust mit Ausnahme von einigen wenigen heraustretenden und bedeutenden Gestalten in der Vergangenheit und Gegenwart. Sie haben durch die Opferung der vielen die Vollendung erreicht."

Wenn wir tatsächlich die Energie von Jemandem oder etwas wahrnehmen können (nicht nur Stoff und Substanz einer Art auf einer Ebene nach, sondern mehr im kosmisch-naturalogischem Sinne), wie nah oder weit sind wir dann also noch davon entfernt, ein Gewahrsein für diesen bestimmten Funken selbst zu entwickeln? Und abhängig dessen, sind wir wohl diesem selbst nah oder weit.

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Sich furchtlos ins Licht begeben - KiW 11:E:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jul 14 2017, 01:12

Ein Kurs in Wundern - T 11:E:3

Du machst, indem du projizierst, doch Gott erschafft, indem Er sich ausdehnt. Der Eckstein der Schöpfung Gottes bist du, denn Sein Denksystem ist Licht. Denk an die Strahlen, die unsichtbar da sind. Je mehr du dich dem Kern Seines Denksystems näherst, desto heller wird das Licht. Je näher du dem Fundament des Denksystems des Ego kommst, desto dunkler und undeutlicher wird der Weg. Doch sogar der kleine Funke in deinem Geist genügt, ihn zu erhellen. Bring dieses Licht furchtlos mit, und richte es tapfer auf das Fundament des Ego-Denksystems. Sei willens, es vollkommen ehrlich zu beurteilen. Lege den dunklen Eckstein des Schreckens frei, auf dem es ruht, und bringe ihn ans Licht. Dort wirst du sehen, dass es auf Bedeutungslosigkeit beruhte und dass alles, wovor du Angst hattest, auf nichts gegründet war.
---
Für das Licht selbst, ist das Licht nicht mehr Licht, denn wenn alles nur hell ist, bildet sich die Kontur heraus und was das Licht selbst beinhaltet oder welcher Qualität es ist u.dgl.m.

Dadurch dass man dann mehr erkennt was Licht ist, und was nicht Licht ist, oder was lichter und weniger licht ist, ist es in der Tat erhellend. Anders gesagt, ist es nicht einfach nur Jubel-Trubel-Heiterkeit sondern Klarheit/Nüchternheit.

Also kommt man um vollständige Offenheit und Ehrlichkeit dann nicht mehr herum, wenn Licht ist. Wenn man also wirklich das größere Licht anstrebt, gehört durchaus eine gewisse Furchtlosigkeit dazu, denn sonst wird es bloß eine furchtbare Erfahrung werden.

Und natürlich gehört ein gewisser Sterbeprozess dazu, wenn man sich des negativen Egos entledigen möchte. Es kostet also Überwindung sich im jeweiligen anzuschauen, wie es ist, statt der gängigen Neigung nachzugeben, etwas verteidigen zu versuchen oder zu verschleiern usw.

Indem man sich im Negativen aufgibt (also erstirbt), erwacht man zugleich frei in allem Wesenhaften. Denn wie der Kurs und auch die Bhagavad Gita lehrt, hört das Wesenhafte nie auf zu sein, und es übernimmt dann auch die Rolle, da es beständiger ist als das negative Ego.

Wenn sich etwas aber im Licht löst und lösen lässt, warum sollte man dann das, was vergeht oder durch einen solchen Prozess (der Lichtannäherung) vergangen ist, noch länger fürchten?

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Mit rechtem Sinn für Verhältnisse - KiW 11:1:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jul 15 2017, 03:11

Ein Kurs in Wundern - T 11:1:1

Du hast gelernt, dass du Heilung brauchst. Möchtest du der Sohnschaft irgendetwas anderes bringen, wenn du dein Bedürfnis nach Heilung für dich selbst begreifst? Denn darin liegt der Anfang der Rückkehr zur Erkenntnis; das Fundament, auf dem Gott helfen wird, das Denksystem neu aufzubauen, das du mit ihm teilst. Nicht einen Stein wirst du darauf legen, der nicht von Ihm gesegnet wird, denn du wirst die heilige Wohnstätte Seines Sohnes wiederherstellen, wo Sein Sohn nach Seinem Willen sein soll und wo er ist. In welchem Teil des Geistes von Gottes Sohn du auch immer diese Wirklichkeit wiederherstellst, du stellst sie für dich wieder her. Du weilst mit deinem Bruder im Geist Gottes, denn Gott Selbst wollte nicht allein sein.
---
Es gibt nunmal gewisse Dinge die jeder gut heißt und gerne für sich, und im Falle des gesunden Geistes auch für Jedermann sonst, beanspruchen und wünschen mag und möchte. Denn unabhängig dessen, wie groß und stark sich wer auch wähnte oder dies auch sei, gesund und heil sein, ist wohl für keinen unerheblich.

Daher gibt es noch vieles andere, was etwas zählt und nicht unwesentlich ist, denn an allem beiläufig Schönem kann man sich erst recht erfreuen, wenn man sich mit vollem und freiem Geist sich auch zuwenden kann. Immer ist es von entscheidender Bedeutung, frei von Leid zu sein, ehe man dem Schönen wirklich etwas abgewinnen vermag.

Und so wie man manches möchte und manches unerwünscht ist, und darunter sich solches vorfindet, was für Jedermann sich ähnlich verhält und von ähnlicher Gültigkeit ist, ließe es sich durchaus gut in dem Wahrheitsspruch aussagen: tue allen nur in der Weise, wie due selbst behandelt werden möchtest. Unabhängig der außergewöhnlichen Umständen und Erforderlichkeiten, die sich meistens jedenfalls zwischen verschiedenen Ebenen und Ansprüchen mal ergeben mögen.

Allerdings ist es mit der Seele selbst auch nicht viel anders. Es mag schon sein, dass die Seele gewisse Dinge nicht erleiden kann, weil die Konstitution es bereits nicht verstatet. Doch muss es auch noch lange nicht so sein, dass die Seele sich alles bieten lassen bräuchte, so auch nicht alles gut heißen oder schön zu nennen hätte.

Also auch wenn die Seele im gewissen Sinne einen Gegensatz zur eigenen Persönlichkeit bildet, wieso sollte sie dann viel auf andere Persönlichkeiten geben und halten? Allerdings hat die eigne Seele meist auch keine großen Ambitionen wider oder mit anderen Persönlichkeiten groß was anfangen zu wollen. Oder viele Anstrengungen in derlei zu verwenden, was ohnehin die Aufgabe der jeweiligen Seele selbst ist, die sich einer (eigenen) Persönlichkeit bedient und angenommen hat, und dieses daher dieser selbst obliegt.

Eine andere Sache ist es, wenn es um Fremdherrschaft z.B. geht, wo also weder die Seele noch Persönlichkeit wirklich am Zuge ist (auch wenn sie es meinten zu sein; vor allem die Persönlichkeiten). Da kann es dann sogar erforderlich werden, je nach Einsicht und Möglichkeit durchaus dawider zu sein, wenn Seele (wie Persönlichkeit) um ihr eigenes Recht auf Zuständigkeit geprellt werden und die Verhältnisse nicht rechtmäßig diesen gegeben sind.

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Allein sein und alleinsein - KiW 11:1:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jul 17 2017, 03:25

Ein Kurs in Wundern - T 11:1:2

Allein sein heißt von der Unendlichkeit getrennt sein, aber wie kann das sein, wenn die Unendlichkeit kein Ende hat? Niemand kann jenseits des Grenzenlosen sein, weil das, was keine Grenzen hat, überall sein muss. In Gott, Dessen Universum Er Selbst ist, gibt es keine Anfänge und keine Enden. Kannst du dich selbst vom Universum ausschließen oder von Gott, Der das Universum ist? Ich und mein Vater sind mit dir eins, denn du bist ein Teil von Uns. Glaubst du wirklich, dass ein Teil von Gott fehlen oder für Ihn verloren sein kann?
---
Von dem ausgehend, dass Trennung (Unterteilung) im grundsätzlichen Sinne zunächst nach Ebenen, dann nach Zeit und Raum, und schließlich nach Körperlichkeit und Zuständen sich vollzieht, kann man bei jedem allein sein wohl davon ausgehen, dass es wesentlich nur eine Frage der Zeit ist.

Denn wie man Teil von Gott ist, so ist es grundlegend auch nicht möglich allein zu sein. Denn die Schöpfung an sich ist dazu bestimmt, weil Gott selbst nicht allein sein wollte, für Ihn da zu sein.

So heißt es auch schon in der Bibel, dass Adam (im Gattungssinne) nicht allein sein sollte und so kam die Eva ins Spiel. Man braucht doch eine gewisse geistige Entwicklung, von vielleicht gewissen Phasen abgesehen, um damit weniger Schwierigkeiten zu haben (auch wenn es selbst dann nicht jedem liegen mag etc.).

Hat man gewisse geistige Kontakte hergestellt und aufgebaut mit der jeweiligen Anbindung u.dgl., dann verliert es immer mehr an Bedeutung, dazu äußerlich etwas da haben zu müssen, weil es innerlich abgewickelt wird. Oder anders gesagt, dass was rein innerlich galt, ist dann mehr oder weniger etwas äußeres bereits, und braucht dann ab einem gewissen Grad nicht weiter veräußerlicht zu werden, weil man selbst nicht mehr darin in der Weise ist.

Also ist die Lösung des Alleinseins doch letztlich die, dass man gar nicht alleine ist und sich so auch nicht mehr erfährt (was auch ein Indikator wäre). Nur dass man es auch so vernimmt, wenngleich weniger im Sinne des Intellekts.

Dabei lässt sich der äußere Kontakt wohl leichter gestalten, als man es mit den rein geistig/inneren Vorgängen machen kann (abhängig worin man mehr erprobt und geübt ist). Dennoch kann man von fast allen äußeren und äußersten Dingen annehmen und so ausgehend, dass sie doch vor allem zum üben und lernen zunächst da sind, denn ihre Natur ist doch mehr flüchtigerer und vergänglicher Natur (auch wenn es manchmal anders herum erscheinen mag).

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Bin ich das etwa? - KiW 11:4:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jul 20 2017, 00:28

Ein Kurs in Wundern - T 11:4:4

Nur du kannst dir etwas entziehen
. Widersetze dich dieser Einsicht nicht, denn mit ihr beginnt wahrhaft das Licht heraufzudämmern. Denk auch daran, dass die Verleugnung dieser simplen Tatsache viele Formen annimmt, und du musst lernen, diese zu erkennen und dich ihrer ausnahmslos standhaft zu widersetzen. Das ist ein entscheidender Schritt im Wiedererwachen. Die anfänglichen Stadien dieser Umkehr sind oft ziemlich schmerzhaft, denn sobald man die Schuldzuweisung vom Äußeren abzieht, besteht eine starke Tendenz, innen an ihr festzuhalten. Es ist am Anfang schwierig zu begreifen, dass das genau dasselbe ist, denn es gibt keinen Unterschied zwischen innen und außen.
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Oft ist es einfacher mit vielem, wenn auch nicht mit allem, sobald man sich mehr als Seele erkennt und versteht. Dann ist es auch weit einfacher den Satz des-sich-selbst-etwas-entziehen's nachzuvollziehen. Sicherlich mag es in manchen Dingen dann auch leichter gesagt als umgesetzt sein.

Allerdings ist der Preis, sich auf ein negatives Ego oder einen Persönlichkeitsaspekt zu versteifen, es gar nicht wert. Es dient der Selbstbeschränkung allem voran! In Stadien geringer Entwicklung mag es sogar noch sinnvoll sein, damit man nicht lediglich in all dem stört, womit man nicht recht umzugehen weiß.

Doch wenn man es akzeptieren kann und es bis zu einem gewissen Grad zur lebendigen Erfahrung bringt, dass die eigne Seele mehr Menschen und Persönlichkeiten als nur einen selber beinhaltet und umfassen kann, ist man einen großen Schritt weiter damit.

Dann kann es vorkommen, dass man auszurufen geneigt ist "bin ich das etwa?" oder "das bin ja ich" u.dgl.m. Zwar geht es nicht darum, dass die eine Persönlichkeit sich für die andere mithält, sondern sich als Seele zu erkennen, die über und in beidem oder vielem ist.

Denn Trennung oder Ausschluss sind dann durch äußere Einflüsse und Dinge gar nicht mehr möglich. Da wo die Seele ist, da ist sie dann. Und als das was sich die Seele erlebt, das ist sie dann. Oder wo sie ist und sich vorfindet, dort ist sie dann auch.

Heißt natürlich nicht, man hätte überall seinen Rüffel reinzuhängen, sondern mehr im Sinne von Einsicht, Erkenntnis, Empfindung und Erlebnis. Selbstredend ohne persönlich (oder gerade aufgrund dessen) etwas noch zu wollen oder zu beanspruchen (von dem was ohnehin der Seele ihr's ist).

Und so kann man sein und nicht sein, ganz unabhängig äußerer Umstände und Gegebenheiten.. oder eben auch nicht, wenn es für einen doch noch zu stark davon abhinge...

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Eine Sache des Glaubens - KiW 11:6:1

Beitrag  Devino Melchizedek Gestern um 01:36

Ein Kurs in Wundern - T 11:6:1

Es ist unmöglich, nicht zu glauben, was du siehst, aber es ist ebenso unmöglich, zu sehen, was du nicht glaubst. Wahrnehmungen werden auf der Basis von Erfahrungen aufgebaut, und Erfahrung führt zu Überzeugungen. Erst wenn die Überzeugungen gefestigt sind, stabilisieren sich die Wahrnehmungen. So siehst du denn tatsächlich, was du glaubst. Das meinte ich, als ich sagte: "Selig seid ihr, die ihr nicht gesehen habt und dennoch glaubt", denn wer an die Auferstehung glaubt, der wird sie sehen. Die Auferstehung ist der vollständige Triumph Christi über das Ego, nicht durch Angriff, sondern durch Transzendenz. Denn Christus erhebt sich über das Ego und alle seine Werke und fährt auf zum Vater und Seinem Reich.
---
Wie weit hängt vieles wohl vom Glauben ab? Wenn nun vieles in einer Art Frequenz sich abspielte und man darin ist, aufgrund seines Glaubens und so auch durch einer gewissen Schwingungsgleichheit mit dieser Frequenz, so dass man auch nur letztlich das vorfindet, was ebenso in dieser Frequenz liegt, wie ist es dann mit der Technik an sich?

Denn wenn man annähme es gäbe weit mehr belebter Planeten in unserem Sonnensystem z.B., und man sieht nichts davon, und hat dazu ja auch die Technik die nichts davon misst, wie könne also da womöglich doch noch etwas sein? Wenn es ja von der Technik erwiesenermaßen nicht erkannt würde (wenn man von gewissen Vertuschungen und Verschwörungstheorien mal absieht)?

Nun, bis zu einem gewissen Grad, wird die Technik zwar zeigen, was sie zeigen kann, dennoch ist die Technik ja nicht getrennt von uns unserer Frequenz in diesem Sinne. Denn es ist ja in diesem Frequenzbereich selbst entwickelt worden. Wenn sie also ein gewisses Spektrum bloß anzeigt, entlehnt durch das was ja durch uns wahrgenommen wird und nur ein wenig darüber hinausreichend, und eine andere Art von Leben befände sich aber in einem anderen Spektrum, dann kann es sehr wohl sein, dass wir immer noch nur das sehen, was wir glauben.

Wie überzeugend etwas für uns also auch sei, ist man dennoch gut beraten, nicht hinzurennen (gerade wenn es nicht durch weit mehr erwiesen ist, als durch bloße Annahmen) und sagen, dass ist das und jenes ist dies usw. Denn letztlich ist es immer noch nur der eigene Glaube, und ob dieser wirklich zu mehr taugt, d.h. eine Schnittmenge zu etwas an sich selbst beinhaltet, ist zunächst noch fraglich.

Ansonsten hat man sich nur selbst festgelegt, mehr auch nicht, wenn es sonst nichts weiter damit auf sich hat, dann endet es nur dort wo es seine Quelle hat (der Irrtum im Irrtum z.B.). Wenn man sich die Option offen halten kann, bei etwas im Irrtum zu sein, dann hat man zumindest einen Spielraum dazu, auch nachdem man sich geirrt hat. Oder möchte man zusammen mit dem Irrtum begraben werden (im Falle dessen, dass es einer ist)?

Also ist es durchaus meist nur eine Sache des Glaubens. Wie man auch sagen kann, es gibt keinen der nicht glaubt, wie auch immer sein Glaube aussehen mag. Dieser zeigt sich letztlich in dem Frequenzband, in dem sich einer befindet, in dem was er wahrnimmt und wie sein Lebensumfeld (seine Welt) für ihn aussieht. Man könnte statt Frequenzband auch allgemeinhin Energie sagen. Alles eine Frage der Energie oder der Art von Energie. Oder gänzlich allgemein bei der Quelle des Geistes, kann man umfassendererweise auch sagen, im wesentlichen alles eine Frage des Glaubens.

Devino Melchizedek

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