Ein Kurs in Wundern

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Die Autoritätsproblematiken - KiW 3:7:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Apr 24 2017, 01:44

Ein Kurs in Wundern - T 3:7:6

Der Ast, der keine Früchte trägt, wird abgeschnitten werden und verwelken. Sei froh! Das Licht wird aus dem wahren Fundament des Lebens leuchten, und dein eigenes Denksystem wird berichtigt sein. Anders kann es nicht bestehen. Du, der du die Erlösung fürchtest, wählst den Tod. Leben und Tod, Licht und Dunkelheit, Erkenntnis und Wahrnehmung sind unversöhnbar. Zu glauben, sie ließen sich versöhnen, heißt glauben, Gott und Sein Sohn ließen sich nicht versöhnen. Allein die Einheit der Erkenntnis ist frei von Konflikt. Dein Reich ist nicht von dieser Welt, weil es dir von jenseits dieser Welt gegeben wurde. Nur in dieser Welt hat die Idee eines Autoritätsproblems Bedeutung. Die Welt wird nicht durch den Tod verlassen, sondern durch die Wahrheit, und die Wahrheit können alle erkennen, für die das Himmelreich erschaffen wurde und auf die es wartet.
---
Kleine Kinder sehen in den Eltern Autoritäten und leisten Folge, so lange sie dieses so sehen. Fangen sie an zu Erwachsenen zu werden, wird dieses oft hergenommen, um das Gegenteil von dem zu tuen, was die Eltern raten, in den Annahme damit ihre Eigenständigkeit zu begründen. Dabei geht es oft nicht um die Sache an sich, denn dass es von dieser her wohl meist sinnvoll wäre dem Rat der Eltern zu folgen mag sogar eingesehen werden, doch geht es mehr noch darum die Autorität über das eigene Leben zu erlangen. Von dem her mag es sogar angebracht sein, wenn zwar nicht in kindischer Weise das Gegenteil, so doch auch mal noch etwas anderes zu tuen.

Sofern es darum geht die Autorität bei sich anzunehmen, und so in die eigene Verantwortung zu treten, was auf weit längere Sicht wohl gründet, als der einen oder anderen Widersetzung gegen Elternlichen Rat, kann es dann auch von größerem Wert sein. Denn der natürliche Lauf, den ja selbst Eltern für ihre Kinder letztlich wollen, ist, dass sie selbst zu Erwachsenen Autoritäten werden, um ggf. auch selbst unter anderem Eltern werden zu können, die Verantwortungsbewusst ihren eigenen Alltag bestreiten und ihren eigenen Weg auch gehen können.

Viele Themen, wie auch die eines Autoritätsproblems, sollten bei Erwachsenen dann auch kein Thema mehr sein. Überhaupt gibt es viele Phasen auf dem Weg eines Kindes zum Erwachsenen, die lieber in der passenden und dafür mehr geeigneten Phase ihres Lebens ausgelebt werden sollten. Da es sonst zu Unausgewogenheit und unausgeglichener Persönlichkeitsentfaltung führen mag.

Für alles gibt es also seine Zeit. Eine Zeit zum spielen gehört da natürlich auch dazu, auch eine Zeit um zu feiern und zum fröhlich sein, oder auch eine Zeit um zum Trauern. Es liegt ja in einem, und das was ausgerollt und entfaltet wurde, oder auch werden muss, weil es da ist und darauf wartet, bleibt auch später in einem und dient dem Ausgleich, wie ein zusätzliches Standbein, was sich auch zum gehen (durchs Leben) mehr oder weniger dann eignet.

Versuchte man das nachzuholen, was eigentlich von der Lebensphase her abgeschlossen und hinter einem liegen sollte, und behandelt irgendwelche anderen Menschen als Mamis und Papis oder nach sonstigen Rollen, die in keinem Verhältnis stehen, um möglicherweise an einem Autoritätsproblem zu arbeiten, dann wird dies nicht gerade zu mehr Ausgleich führen, sondern zu unnötigen Schwierigkeiten im Umgang und womöglich zu Zerwürfnissen und noch mehr Unausgewogenheit.

Dabei hat jeder seinen eigenen Lebensweg zu beschreiten, und kann mit unangemessenen Rollenzuweisungen vielleicht wenig anfangen. Bei kleinen Kindern kann es wohl noch so sein, dass sie kaum mit etwas in Berührung kommen, womit Eltern nicht besser umgehen könnten, und so die Autorität angemessen zugewiesen ist. Doch wird man als Erwachsener wohl feststellen müssen, dass Autorität auf einem Gebiet vielleicht nur, nichts ist, woran man sich abagiert, sondern einfach nur die Art von Verantwortungsübernahme, die für dieses oder jenes übernommen wurde, und einem daher erspart bleiben mag, vom jeweiligen Gebiet auch abgesehen, nichts weiter mit einem zu tuen haben braucht. Gerade dann, wenn man seinen Weg in Eigenständigkeit beschreitet, wird dies jedenfalls mehr als Unterstützung, denn als Widerstand erfahren werden.

Devino Melchizedek

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Lernen bedeutet Veränderung - KiW 4:1:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Apr 26 2017, 02:27

Ein Kurs in Wundern - T 4:1:2

Viele halten über ihre Ideen Wache, weil sie ihr Denksystem schützen wollen, wie es ist, und Lernen bedeutet Veränderung. Veränderung ist für die Getrennten immer beängstigend, weil sie sich diese nicht als einen Schritt vorstellen können, der zur Heilung der Trennung führt. Sie nehmen ihn immer als einen Schritt in Richtung weiterer Trennung wahr, weil Trennung ihre erste Erfahrung von Veränderung war. Du glaubst, dass du Frieden finden wirst, wenn du keine Veränderung in dein Ego einlässt. Diese tiefgreifende Verwechslung ist nur dann möglich, wenn du darauf bestehst, dass ein und dasselbe Denksystem auf zwei Fundamenten ruhen kann. Nichts kann den reinen Geist vom Ego aus erreichen, und nichts kann das Ego vom reinen Geist aus erreichen. Der reine Geist kann weder das Ego stärken noch den Konflikt in ihm vermindern. Das Ego ist ein Widerspruch. Dein Selbst und das Selbst Gottes stehen fürwahr in Opposition zueinander. Sie sind einander entgegengesetzt, was ihre Quelle, ihre Ausrichtung und ihr Ergebnis angeht. Sie sind grundsätzlich unvereinbar, weil der reine Geist nicht wahrnehmen und das Ego nicht erkennen kann. Sie stehen daher nicht in Kommunikation miteinander und können niemals miteinander kommunizieren. Trotzdem kann das Ego lernen, auch wenn sein Macher fehlgeleitet sein kann. Allerdings kann er nicht etwas total Lebloses aus dem machen, dem Leben gegeben ist.
---
Würde man bloß von einem Inhalt zum nächsten springen, ohne auf das zu achten, was tatsächlich in einem als Thema ansteht, dann würde man leicht der Täuschung verfallen, es fände Veränderung statt. Doch mehr noch würde man bloß auf äußere Reize reagieren und aufgrund von Aufruhr oder Bewegtheit in Anbetracht verschiedener Inhalte, zu dem Schlusse kommen, man wäre ständig in Bewegung hierdurch.

Dabei sind es nicht die großen Themen, um die man sich berufen sehen braucht, denn weit mehr noch sind die kleinen Themen immer diejenigen, die weitreichender dahingehend sind, weil sie alle betreffen, wie es beim berüchtigten Beispiel der Alltagsgestaltung sich also auch verhält.

Veränderung durch das Lernen erfolgt in keiner Bewegtheit, wo man sich als den aktiven Betätiger selber sieht, sondern in dem man sich dem oft Belanglosen, was immer in einem da sein mag, stellt. Und mit der Beschäftigung mit vielleicht langweiligeren oder scheinbar belanglosen Dinge und Themen, die sich in einem vorfinden, können die nächsten Themen nachfolgen. Durch dieses mehr natürlichere "Nachfolgen weiterer Themen" lässt sich die eigentliche Veränderung bemessen.

Also gerade in dem, wessen Merkwürdigkeit uns nicht auffällt, weil wir zu wenig geneigt sind, das Alltägliche selbst zum Problem zu machen (zum Augenmerk innerer Auseinandersetzungen), findet die eigentliche Bewegung und Veränderung statt. Denn es ist eben dieses, was uns letztlich zeitlich gesehen ja doch am meisten beschäftigt und für uns ja doch von einer Tragweite ist, die nicht von der Hand zu weisen allein dadurch wäre.

Das andere ist die ständige Sorge des Ego angegriffen zu werden, oder in Sorge darum zu sein, dass des Ego Denksystem ins wanken geraten könnte. Denn das Ego sieht sich seiner selbst ständig bedroht, durch alles, worin es seiner Kontrolle sich beraubt oder bedroht sieht. So ist es ständig in Aufruhr und in Aktion, gerade in Anbetracht des Geistes, der sich scheinbar als außerhalb von diesem befindet. Dieser Konflikt lässt sich vom Geiste her allerdings nicht lösen, sondern erhöht sich nur immer mehr sodann.

Vieles lässt sich ohnehin nur von Innen her, niemals von Außen beheben. Für vieles bedarf es auch nicht mehr als des Erkennens dessen, wie es sich darum verhält. Denn so wie alles letztlich Geist ist, so lässt sich alles vom Geiste her auch lösen vom Kern der Dinge her jedenfalls, auch wenn sich damit noch nicht alles beheben lässt in Anbetracht der Auswirkungen. Damit wird das rein Äußere mehr nur der Indikator für den Stand des eigenen Inneren, z.B. auch der inneren Veränderung, welche bedingt, dass sich die äußeren Umstände ebenfalls mit verändern. Darin lässt sich das Wesen Geistiger Verbundenheit und Einheit erkennen und für sich selbst bestätigen.

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In den Erinnerungen der Generationen - KiW 4:2:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Apr 27 2017, 00:58

Ein Kurs in Wundern - T 4:2:2

Ein jeder macht ein Ego oder ein Selbst für sich, das seiner Instabilität wegen sehr großen Schwankungen unterliegt. Er macht auch ein Ego für alle anderen, die er wahrnimmt, das ebenfalls schwankt. Ihre Interaktion ist ein Prozess, der beide verändert, weil sie nicht durch den Unveränderlichen oder mit Ihm gemacht wurden. Es ist wichtig, sich darüber klar zu werden, dass diese Veränderung ebenso leicht geschehen kann und auch geschieht, wenn die Interaktion im Geist stattfindet, wie wenn sie physische Nähe beinhaltet. Über ein anderes Ego denken verändert die entsprechende Wahrnehmung genauso wirksam wie eine physische Interaktion. Es könnte kein besseres Beispiel dafür geben, dass das Ego nur eine Idee und keine Tatsache ist.
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Es stimmt wohl, auf der einen Seite muss man dieses zunächst empfinden und empfangen, also auch teils, was woher in einem gesehen wird, dann jedoch lässt sich dieses durchaus aufarbeiten, bearbeiten und so auch verändern. Vielleicht wiederholt sich das einige male, und man wird eine Zeitlang damit beschäftigt, irgendwann jedoch ist das soweit aufgelöst, ohne dass es äußerer Interaktionen bedarf, und es wird dann mehr etwas anderes in einem gesehen.

Vielen kann man vieles gar nicht verübeln, denn wenn wir mit diesem oder jenem aufgeladen und befüllt sind, entfallen bereits manch andere Optionen. So wäre es also möglich zu sagen, selbst schuld, denn irgendwie kam derjenige ja dorthin, und hatte meist diesen oder jenen Anteil dazu beigetragen. Allerdings, ist es auch tatsächlich dieser aktuell aktive Teil von ihm, der dazu führte? Dazu lässt sich überhaupt nicht jede Frage bloß moralisch klären. Zudem bewegt ein jeder sich durchs Leben, es ist gar nicht zu erwarten dadurch, dass immer alles rund verläuft oder wie man es sich bloß ausgemalt hätte.

Abhängig also dem, was wen im Leben prägte, was eine nicht unwesentliche Rolle spielt, wird zunächst eben solches in anderen gesehen, vorausgesetzt und erwartet, was man in sich selber vorfindet und was der eigenen Art und Weise entspricht. Auch dieses kann wohl kaum verübelt werden, ob und wie weit es nun zutreffend sei oder nicht. Ja oft ist dieses jedenfalls noch ehrlicher, als wenn irgendetwas vorgemacht wird (vielleicht in Erwartung irgendwelcher Vorteile daraus), obwohl diejenigen ja meist ohnehin keine genauere Kenntnis von dem haben, wer sie eigentlich sind und diesem noch einmal etwas drauf setzen.

Denn offensichtlich weiß kaum einer, wer er wirklich ist, war und wohin er weitreichend zugehört. Und noch besser kommt, wenn man also einfach mit einem Durchschnittsmenschen über derlei wie Reinkarnation spräche, dieser solcherlei gar nicht ausschließen wollte, dass es so etwas auch gäbe, doch was diesem naheliegend folgen mag, sofern man sagte, man wüsste im Ansatze nun wer man ist, war und woher man käme, wo würde man sich leicht dadurch lediglich die Rolle eines Verrückten einfangen. Wie weit kann es also dann wirklich um den Glauben an Reinkarnationen bestellt sein, wenn es dann dennoch keinen geben dürfte, der genauere Kenntnis davon zu haben hätte?

Nun, tatsächlich ist dies nur auch vage richtig, was Reinkarnationen anbetrifft. Denn zwar mögen sich Anteile aus sogenannten früheren oder anderen Inkarnationen in einem befinden, denn es wird sich wohl kaum einer finden lassen, der ein gänzlich unbeschriebenes Blatt sei, dennoch ist es jedoch so, dass man dieses nicht direkt selbst ist. Man ist stets eine neue Kreation seiner Seele.

Ausgenommen nur, man ist sich tatsächlich hinreichend Seelenbewusst und spricht all so aus der Seele heraus. So kann man sich vielleicht an diesem oder jenem erfreuen und würde gern mitteilsamer damit umgehen, und doch ist es dieses wohl meist kaum ratsam. So bleibt man bei allgemeinen Andeutungen, Anmerkungen und Erklärungen, mit ggf. einem Verweis auf einen allgemeinen Wissenszweig dem dieses entstammt oder nahekommt, und bleibt sich selbst mehr außenvor bei dem allgemeinen aktuellen Entwicklungsstand.

Denn auch dieses kann man im Grunde genommen keinem verübeln oder krumm nehmen, dass die Mehrheit sich doch überwiegend nur im übermittelten Wissen der Vorfahren und Vorgängergenerationen sich orientiert, so sehr auch vieles als Leibeigene Meinung angesehen und vertreten werden mag. Nur dass es letztlich eine gewisse Zwickmühle bildet, denn nur unter erschwerten Bedingungen findet dann etwas zu einem, was nicht dem eigenen Glauben auch entspricht. Und so bewegt sich vieles weit mehr noch lediglich in den Erinnerungen der Generationen die zuvor die Lebensumstände bildeten und prägten, unter welchen man sich mehrheitlich nun vorfindet...

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Wie können Illusionen Gottes Sohn befriedigen? - KiW L272

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Apr 28 2017, 01:50

Ein Kurs in Wundern - Lektion 272 -
Wie können Illusionen Gottes Sohn befriedigen?


1. Vater, die Wahrheit gehört mir. Mein Zuhause ist im Himmel festgesetzt durch deinen Willen und den meinen. Können Träume mich zufrieden stellen? Können Illusionen mir Glück bringen? Was außer der Erinnerung an dich kann deinen Sohn befriedigen? Ich will nicht weniger annehmen, als was du mir gegeben hast. Ich bin von deiner Liebe umgeben, ewig still, ewig sanft und ewig sicher. Der Sohn Gottes muss so sein, wie du ihn schufst.

2. Heute gehen wir vorbei an Illusionen. Und wenn wir hören, wie die Versuchung uns ruft, dazubleiben und in einem Traume zu verweilen, dann wenden wir uns ab und fragen uns, ob wir, die Söhne Gottes, uns mit Träumen zufrieden geben könnten, wenn doch der Himmel ebenso leicht wie die Hölle gewählt werden kann und die Liebe glücklich jede Angst ersetzen wird.
---
Nicht alles in einem, was sich so vorfindet und einfindet, ist man auch wirklich selber. Und ist die Identität erst daran geknüpft worden, wird man womöglich das ausführen und sich für etwas einsetzen, was man nicht wirklich ist.

Genau genommen würde man schmiere stehen für jenes, was einen nur davon abhielte, zu sich selbst zu finden. Hält man sich zunächst dafür und setzt sich dafür ein, wird man auch leicht wider das eintreten, was wider jenes Falsche in einem sich richtete, und was einem also mehr dazu verhelfen würde, zu sich zu finden.

Denn wenn etwas sich in einem befindet, dann wird ja im gewissen Sinne ein Eingriff erforderlich, damit dieses wieder rauskommt. Und je nach gesetzter Identität wird man dieses also als Hilfe oder mehr einer Art feindlichen Akts ansehen wollen.

Dabei, wüsste man um den wirklichen Geistesfrieden und um die wahre eigene Identität, so wäre es wohl einem eine Freude alles abzulegen, für jenes, was weit größer und schöner wäre. Nur legte man alles andere beiseite, dann wäre es mehr ein natürlicher Vorgang, um zu jenem zu gelangen, was einem auch entspricht.

Es liegt an der eigenen Wahl, unter der Voraussetzung, dass alles was man an falscher Identität angenommen hat, zunächst auch mehr oder weniger bereitwillig aufgegeben und abgegeben wird. Was mehr einem individuellen Prozess alsdann entspricht.

Vieles also, was einem etwas verspricht, ist nur der Entzug dessen, was und wer man ist. Und ist der Geist hinsichtlich dessen erst einmal verwirrt worden, ist die Erinnerung an das, was und wer man ist, mit diesem dahin. Denn man hält sich ja für etwas und jemand anderen, wie sollte dann die Erinnerung dessen da sein, was man für fremd alsdann hält? Der Preis ist schrecklich, der bezahlt wird, in Unwissenheit und unter falscher Identität zu leben, anstatt sich als Göttliches Wesen zu erkennen. Und wofür auch? Nur um als integraler Bestandteil kollektiver Minderwertigkeitskomplexe akzeptiert zu sein? Denn ungefähr dieses ist es, was seit Kindesbeinen Generation um Generation beigebracht und weitergetragen wird. Dabei müsste es alles so nicht sein.. denn der wahre Gewinn würde allen anderen Verlust leicht aufwiegen.. wenn die langjährige Übung dahingehend nicht wäre, bis es sitzt...

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Werdet wie die Jünger - KiW 4:4:7

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Apr 29 2017, 01:02

Ein Kurs in Wundern - T 4:4:7

Die Gewohnheit, dich auf Gott und Seine Schöpfungen einzulassen, kann leicht hergestellt werden, wenn du es aktiv ablehnst, deinen Geist abschweifen zu lassen. Das Problem ist nicht die Konzentration: Es ist die Überzeugung, dass niemand, du selber eingeschlossen, einer beständigen Bemühung wert ist. Verbünde dich beständig mit mir gegen diese Täuschung, und lass nicht zu, dass diese schäbige Überzeugung dich rückwärts zieht. Die Verzagten nützen sich selbst und mir nichts, aber nur das Ego kann verzagt sein.
---
Gern möchte das (negative) Ego gelobt sein, für toll erklärt werden, stark und mächtig sich geben, obwohl es dieses gar nicht wirklich annehmen kann, weil es nicht wirklich in dem was ist, existiert.

Stattdessen kann man sagen, "werdet wie die Kinder", denn so sehr man sich in einzelnen Dingen auch auskennt, so gibt es doch immer hinreichend anderer Dinge, worin man lediglich wie ein Kind rumtappst. Und dies ist auch in Ordnung, denn es ist dann ein ehrlicher Selbstausdruck. Vielleicht auch gepaart mit etwas Demut. Und Ehrlichkeit wird auch erfordert, wenn man sich weiterführend auf einen bestimmten Weg einlässt.

Wir sind immer Jünger auf irgendeinem Gebiet, und kommen aus diesem Stand nur heraus um diesen auf ein anderes und meist weiterführendes Gebiet zu verlagern, ganz unabhängig wie weit es dann vom gewöhnlichen Leben entfernt sein sollte. Auch Demut ist erforderlich, um sich nicht zu überheben, bei dem, was man noch nicht recht anzupacken gelernt hat.

Kindern kann man oft vieles nicht deswegen schneller und leichter vermitteln, weil sie ein gewisses Alter erst haben, was über das Alter der Seele selbst auch nur wenig besagt, sondern weil sie bereit sind unvoreingenommen an alles heran zu gehen. Sie gehen also ehrlich und in rechter Weise vom Standpunkt aus, nicht alles zu wissen.

Es bedarf also nicht eines Alters, sondern einer Geisteshaltung, um in vielerlei Gebieten schneller Fortschritte machen zu können. Niemand wird sich gern sagen lassen, worin er alles falsch liegt, doch Kinder haben meist die geringsten Schwierigkeiten damit. Denn sie haben meist wenig Zeit ihres Lebens darauf verwendet, ein großes Ego aufzubauen, was sich an vielem leicht stößt und dazu neigt, leicht an vielem zu verzagen oder in besonderer Weise stets auf sich persönlich zu beziehen.

So sind Kinder deswegen leichter unterwegs, aufgrund ihrer Geisteshaltung die ihnen dieses ermöglicht, und weniger aufgrund ihres Alters. Ein wenig dieser Einstellung kann öfter viel helfen, wenngleich man natürlich nicht alle Haltungen eines Kindes übernehmen sollte. Denn manches tuen Kinder nicht, weil sie es unbedingt wollten, sondern weil sie ebenfalls Jünger sind und mit bestimmten Dingen im Leben oder schlichtweg mit gewissen Kräften die ihnen begegnen, nicht besser umzugehen wissen...

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Das eigentliche Wesen der Kommunikation - KiW 4:7:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Mai 01 2017, 01:54

Ein Kurs in Wundern - T 4:7:4

Die Existenz wie auch das Sein beruhen auf Kommunikation. Die Existenz jedoch legt in konkreter Weise fest, wie, worüber und mit wem die Kommunikation sich lohnt. Das Sein ist völlig bar dieser Unterscheidungen. Es ist ein Zustand, in welchem der Geist in Kommunikation mit allem steht, was wirklich ist. In dem Maße, in dem du zulässt, dass dieser Zustand beeinträchtigt wird, begrenzt du das Gefühl deiner eigenen Wirklichkeit, das erst dadurch total wird, dass du die gesamte Wirklichkeit im herrlichen Zusammenhang ihrer wirklichen Beziehungen zu dir begreifst. Das ist deine Wirklichkeit. Entweihe sie nicht, und schrecke nicht vor ihr zurück. Sie ist dein wirkliches Zuhause, dein wirklicher Tempel und dein wirkliches Selbst.
---
Man kann wohl sagen: Alles kommuniziert mit seinesgleichen nach seiner Art und Weise, und dies ist das wirkliche Wesen von allen Dingen.

Wir hätten keinerlei Bezug oder Kenntnis zu dem, was in keinerlei Korrespondenz oder Kommunikation zu irgendetwas oder irgendjemand anderem stünde. Ob es nun nach Art eines in bestimmter Weise geartet Körpers zu einem nach gleicher Art wäre, oder eines Wesens nach seinesgleichen Art; alles befindet sich in ständiger Kommunikation und nur deswegen gibt es eine Kenntnisnahme erst.

Auf der einen Seite ist die Art der Kommunikation der Schöpfung untereinander welche bloß mittelbar erfolgt, und sich sogar wie eine Art Hemmnis für die Art der Kommunikation auf der anderen Seite darstellt, die der unmittelbaren Kommunikation des reinen Geistes heißt.

Doch was nutzte es einem Wesen auf Seiten der verkörperten Schöpfung, wenn es nicht über die Sensorik verfügte, der geistigen Kommunikation gewahr zu sein? Im eigentlichen Sinne findet diese (die Kommunikation des Geistes) ohnehin statt, und warum sollte also die Schöpfung nicht mit seinesgleichen auf eigene Weise kommunizieren? Man kann sich das Ausmaß und die Tragweite wohl gar nicht vorstellen, außer dass es die eigentliche Bedeutung veranschaulicht, was es heißt, dass es keine wirkliche Trennung (im Geiste) gibt.

Das alles bloß nach seiner Weise und Art sich zueinander in Kommunikation verhält, hat auch etwas gutes. Denn mal ehrlich, in Anbetracht all dessen, was das Gegenteil zu allem Schönen und Guten bildet, kann man froh sein, wenn man nicht an allem davon einen Anteil hat. Aufgrund dessen, dass man nicht darin ist und es auch nicht zu sein braucht, und weil manches sich selbst bereits Strafe genug ist.

Denn was nicht von Geistiger Existenz ist und es daher für den reinen Geist solcherlei nicht gibt, weil es sich in keiner Korrespondenz dazu befindet, kann Illusion genannt werden. Und es ist dann nur ein Zustand ggf. um sich selbst zu quälen, jedoch ohne wirklich da, um (mit-)geteilt zu werden (oder werden zu können). Wie gut das Kommunikation das eigentliche Heilmittel dazu ist, und wie gut, dass es für den reinen Geist der natürliche Zustand ist, in ständiger und vollständiger Kommunikation zu sein. Wie könnte es also ein Problem dahingehend geben, dass nicht selbstgemacht ist und selbst aufgehoben werden können kann?!

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Der reine Geist gibt immer alles - KiW 4:7:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Mai 02 2017, 00:56

Ein Kurs in Wundern - T 4:7:5

Gott, Der alles Sein umfasst, schuf Wesen, die ein jedes für sich alles haben, es aber mit andern teilen wollen, um ihre Freude zu mehren. Nichts Wirkliches lässt sich vermehren außer durch Miteinanderteilen. Deshalb hat Gott dich erschaffen. Die Göttliche Abstraktion freut sich am Teilen. Das ist es, was Schöpfung bedeutet. "Wie", "was" und "mit wem" ist unerheblich, weil die wirkliche Schöpfung alles gibt, da sie nur so erschaffen kann, wie sie selbst ist. Denke daran, dass es im Himmelreich keinen Unterschied zwischen Haben und Sein gibt, wie es ihn in der Existenz gibt. Im Zustand des Seins gibt der Geist immer alles.
---
Einfach vollständig etwas oder auch alles zu geben, ist womöglich zur Zeit das größte Menschenmögliche Freiheitsgefühl. Natürlich alles im gesunden Rahmen seiner Möglichkeiten!

Am Wochenende oder Feiertags hat man die Möglichkeit, sich außerhalb der gewöhnlichenfalls mehr kollektiv mit bedingten und vom Arbeitsumfeld mitgeprägten oder getragenen Bedingungen, näher kennen zu lernen. Und je nach privaten Umständen kann man sich die Zeit für mehr Selbstreflektion nehmen. Denn meistens ist man durch den Arbeitsrhythmus und die Verhältnisse von Arbeitswegen her, besser unterwegs, weil das Spektrum breiter ist, wenn auch nicht so viel vielleicht durch einen selber erzeugt. Schafft man unabhängig dessen, sich auf ein ähnliches Niveau zu bringen, kann dies viel wert sein.

Die meisten jedenfalls kommen da nicht hin, was u.a. dadurch bedingt sein mag, dass man es gar nicht erst versucht und die Gelegenheit eher darin gesehen wird, sich Vorlieben und Neigungen oder allerlei Genuss hinzugeben. Es reicht ja auch nicht aus, selbst bloß auf die eine oder andere Ablenkung zu verzichten, denn es fehlte immer noch ein ähnlicher Kreislauf, wie dieser zumindest in den häufigsten Fällen durch das Arbeitsumfeld hinzukommt.

Und ob bei der Arbeit oder abseits davon, kann es eine Weile dauern, bis man etwas soweit gepflegt und aufgebaut hat, dass es zu einer Art Durchbruch kommt. Vorausgesetzt man ist überhaupt darum bemüht, etwas zu verbessern, sich zu steigern oder etwas aufzubauen (um nicht bloß ständig in irgendwelchen Abhängigkeiten zu stecken, worauf es unweigerlich hinauslaufen wird).

Ist man achtsam dabei, merkt man es idR. schon, wie sich etwas in irgendeiner Form und Weise verändert, und man damit eine Runde weitergekommen ist. Und am wahrscheinlichsten ist es dann, wenn man etwas nicht bloß für sich selber macht! Auch ist es gar nicht so ungewöhnlich darum, denn wie nach dem Mineral-, dem Pflanzen-, und dem Tier-Reich als viertes das Menschenreich gezählt werden kann, so wäre das fünfte Reich das Seelenreich, mit seinen eigenen Bedingungen. Und wie Christus Jesus schon sprach, "wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, werde ich unter ihnen sein", ist dieses ein deutliches Kennzeichen des 5ten Reiches (dem der Seele).

Es muss gar nicht wer dabei um einen sein, sondern mehr käme es damit darauf an womit man sich beschäftigt und in welcher Weise. D.h. also ob es nur einem selber zugute kommen soll oder andere mit einbezieht und auch für weitere noch von einem Nutzen wäre. Denn in dieser Weise ist es jedenfalls wahrscheinlicher, dass man sich dem 5. Naturreich annähert oder in der Weise darin einzugehen vermag.

Der reine Geist gibt immer alles, weil er alles bereits hat, und ihm vor allem daran gelegen ist, in seiner Art und seinem Naturreich zu verweilen, in dem er mehr oder weniger auch bloß das tut, was seiner Natur am meisten entspricht.. und viel mehr auch nicht...

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Der Ruf der Sohnschaft - KiW 5:E:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Mai 04 2017, 01:10

Ein Kurs in Wundern - T 5:E:2

Um etwas von ganzem Herzen zu tun, musst du glücklich sein. Wenn Angst und Liebe nicht nebeneinander existieren können und wenn es unmöglich ist, ganz von Angst erfüllt zu sein und lebendig zu bleiben, dann ist der einzig mögliche Zustand der Ganzheit derjenige der Liebe. Es gibt keinen Unterschied zwischen Liebe und Freude. Daher ist der einzig mögliche Zustand der Ganzheit einer der vollkommenen Freude. Heilen oder froh machen ist demnach dasselbe wie integrieren und eins machen. Deshalb spielt es keine Rolle, für oder von welchem Teil der Sohnschaft die Heilung angeboten wird. Sie kommt jedem Teil zugute, und zwar gleichermaßen.
---
Die Sohnschaft wird wohl erst als Mysterium und Weg vollständig verstanden werden, wenn sie als Ganzheit vereinigt wird und sich als diese versteht, erkennt, und erfährt.

Alles was einem Teil der Sohnschaft an Gutem widerfährt, kommt allen zugleich zu, jedoch nicht das Schlechte. Das liegt daran, dass das Schlechte bereits einen trennenden Charakter mit sich bringt und führt. So wie Liebe ganz geteilt werden kann, Angst jedoch nicht, da sie bereits auf einem Gedanken von Getrenntheit basiert.

Liebe und Freude ist ein Strahlen. Beides bezieht alles, worauf es trifft, mit ein. Daher ist es vom gleichen Prinzip auch wie Integration. Warum? Weil es etwas, nach seiner Art und Weise zusammenführt, wenn man vom grundlegenden Prinzip allein ausgeht, ohne dem Einzelnen im einzelnen weiter zu folgern.

So auch das Heilen, ist es doch vom Grunde nichts anderes, als was sich aufteilte und so etwas Drittem (einer Art Krankheit) erlaubte eine Trennung (meist in dem Zusammenhang auf Physischen und Ätherkörper bezogen) aufrecht zu erhalten, so heißt Heilung dasjenige zu vereinen, was im gesunden Zustand eins ist. Vom Prinzip und vom Geiste her ist dieses alles gleich.

So kann man zunächst annehmen, dass es mit der Sohnschaft in noch umfassender Weise etwas ähnliches ist. Sobald die Sohnschaft vereint ist, wird dieses die Art von Erkenntnis einer neuen Einheit hervorbringen, die allerlei Übel für immer wird verschwinden lassen. Da aufgrund der Erkannten Einheit wird es keinen Raum mehr finden, um eindringen oder länger in Versuchung führen zu können.

Grundsätzlich vollzieht sich vieles zugleich auf mehr als nur einer Ebene und dem was einem bewusst sein mag. Dieses sollte man bei all seinen Bestrebungen im Hinterkopf behalten. Denn das was wirklich eins ist, hört nie wirklich auf eins zu sein (auf irgend einer Ebene). Und nur in der Weise und so lange etwas anderes gehegt wird, ist es aufgrund dessen bloß gültig und nur so lange. Weil es einer Entscheidung entspricht, wie es in der Weise mit vielem ist. Was darüber hinaus sonst noch ist (auf anderen Seins-Ebenen), das weiß man dann einfach nicht, und kann es weder wirklich bezeugen, noch widerlegen, noch weiter beurteilen sodann...

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Geistesmensch & wertvolle Gelegenheiten - KiW 5:E:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Mai 06 2017, 01:45

Ein Kurs in Wundern - T 5:E:1

Heilen ist glücklich machen. Ich habe dir gesagt, du solltest dir überlegen, wie viele Gelegenheiten, dich froh zu machen, du gehabt und wie viele du abgelehnt hast. Das heißt dasselbe, wie dir zu sagen, dass du es abgelehnt hast, dich zu heilen. Das Licht, das dir gehört, ist das Licht der Freude. Strahlen ist nicht mit Kummer verbunden. Freude ruft eine in ihr liegende Bereitwilligkeit hervor, sie mit anderen zu teilen, und fördert den natürlichen Impuls des Geistes, als eins zu reagieren. Wer versucht, zu heilen, ohne selbst ganz froh zu sein, ruft gleichzeitig verschiedene Arten der Reaktion hervor und entzieht damit anderen die Freude, von ganzem Herzen zu reagieren.
---
Vieles baut aufeinander auf, und damit es dazu kommen kann, ist eine vertrauensvolle Grundlage erforderlich. Und je nach Ausgereiftheit und Fortschrittlichkeit der Dinge, zählt immer mehr zu dem, was als elementar erforderlich angenommen und teils stillschweigend vorausgesetzt werden kann und darf. So kann man schwerlich also erwarten, dass andere einen als den feinen Herren behandeln, wenn man sich selbst wie ein besoffener Penner lediglich verhielte. Und mit seinem Betragen jede Basis zunichte macht, dass Umgangsarten und Gepflogenheiten wie sie unter einfachen Herren oder Menschen zu erwarten und gegeben sind einen Nährboden zur Entfaltung finden.

Wie es heißt doch, "was Fritzchen nicht lernt, lernt Fritz nimmermehr"?! Mag zur anfänglichen Unlust etwas nicht lernen zu wollen, später noch das hinzukommen, was verpfuscht und verdorben wird, und sich an Unsitte sich auf womöglich lange Sicht einschleicht, so fällt gewiss jeweiliges doppelt und dreifach schwer. Vor allem dieses dann einzuholen und nachzuholen, was nicht selten leichtfertig und vielleicht vorsätzlich auf der Strecke gelassen wird.

Wenn also vom gewöhnlichen Kinde oder Manne, oder einfach nur einem Durchschnittsmenschen, dieses oder jenes erwartet werden kann, so um ein wievielfaches mehr, kann dann von einem Geistesmenschen erwartet werden? So könnte man eine einfache Formel heranziehen: geht etwas soweit, dass es in negativer Weise nicht nur auffällt, sondern von anderen teuer und vielleicht unter Aufbringung von einigem Zeitaufwand ausgeglichen werden muss, und einer sehr deutlichen Zurechtweisung bedarf und nach dieser verlangt wird, dann kann es nicht mehr unter die Kategorie "Geistesmensch" summiert werden.

Es reicht bei weitem nicht aus, bloß über Ideale und Idealbilder zu sprechen, welche wünschenswert bei allen Mitmenschen doch wären, ohne ernsthaftes und aufrichtiges Bestreben auf der eigenen Seite dahingehend. Hat man genug Luft aufgebracht etwas anzusprechen, so stellt sich die Frage durchaus, ob man dazu auch berechtigt ist? Das hieße simpel nur, wie viele Gelegenheiten hat man zunächst wahrgemacht diesbezüglich, es zunächst bei sich selber zu kultivieren, ehe man daran geht, es von sonstwoher einfordern zu wollen? Zu oft findet das eine oder andere Erwachen statt, nachdem der ein oder andere Zug bereits abgefahren ist. Allerdings, wäre dem auch so, wenn der Zug noch nicht auf und davon wäre? Und oft genug eben nicht, weil die Gelegenheit etwas aus sich selber heraus zu entzünden gar nicht erst gesucht wird. Und was nicht im Ansatze ist, kann auch im Ganzen nicht werden!

Hat man genug Wissen vermittelt bekommen, dann ist man allein dadurch bereits in die Pflicht genommen worden, etwas daraus zu machen, zu entwickeln und in irgend einer Weise zurück zu zahlen. Was die Geistige Entwicklung anbetrifft, dann ist die Natur dieser Dinge schlichtweg die, dass nahezu alles auf Eigenständigkeit aufbaut. Weil der Geistesmensch daher selbst in allem den Grund bildet, auf dem aufgebaut wird und alles aufsetzt. Wie wollte man mit diesen Dingen auch verbunden sein, ohne Grundlagen in sich? Könnte ein Logos denn ein Logos sein, ohne dass auch nur irgend etwas mit ihm Verbunden ist und eine breite Basis und Fläche in diesem als Aufhängung fände? Die meisten Dinge lassen sich gar nicht erst ansprechen, wenn nicht mindestens ein Wille dazu da ist, selbsttätig zu sein, denn alles würde diesen Willen oder Ansatz dazu durch einen äußeren Willen und ggf. Zwang sodann ersetzen. Und Karma (als Vergleich zum Zwange) ist nicht die Basis zur Entwicklung eines eigenständigen Geistesmenschen.

Kommt zum Wissen noch allerlei an Möglichkeit und Mittel dazu, kann man nicht anders, als sich an allem was sich bietet abzuarbeiten, alles andere, wie es zu unterlassen, fällt direkt unter Vorsatz (im Gegenzug zu dem, was auch immer dies beim Durschnittsmenschen bedeuten mag). Selbstredend gehört dann auch dazu, die eigene Energie auf einem gewissen Niveau zu (er)halten, ohne in abfälliger Weise damit aufzufallen. Also auch ohne das man ernsthafte Absicht und Selbstanforderung an den Tag legt, braucht man keinem einzigen Menschen etwas von höheren Idealen zu erzählen, an welche man selbst noch gar nicht herangetreten ist.. ist so...

Devino Melchizedek

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Die Stimme für Gott - KiW 5:2:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Mai 10 2017, 01:34

Ein Kurs in Wundern - T 5:2:3

Das Prinzip der Sühne und die Trennung begannen zur selben Zeit. Als das Ego gemacht wurde, legte Gott den Ruf nach Freude in den Geist. Dieser Ruf ist so stark, dass sich das Ego immer auflöst, wenn Er ertönt. Deshalb musst du dich entscheiden, eine von zwei Stimmen in dir zu hören. Die eine hast du selbst gemacht, und diese stammt nicht von Gott. Die andere aber ist dir von Gott gegeben, Der dich bittet, nur auf sie zu hören. Der Heilige Geist ist in einem ganz buchstäblichen Sinn in dir. Sein ist die Stimme, die dich dorthin zurückruft, wo du vorher warst und wieder sein wirst. Es ist sogar in dieser Welt möglich, nur diese Stimme und keine andere zu hören. Es braucht Bemühen und große Bereitwilligkeit zu lernen. Es ist die letzte Lektion, die ich gelernt habe, und Gottes Söhne sind ebenso gleich als Lernende wie als Söhne.
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Vieles ist eigentlich zu simpel und wird oft deswegen nicht verstanden. Um Würde zu empfangen, spricht man würdevoll. Und das ist auch schon alles.

Aus diesem Grunde spricht die Stimme für Gott, zugleich das Göttliche in jedem an, soweit dieses möglich ist, und in ähnlicher Weise wird also empfangen. Die Stimme des (negativen) Ego glaubt gar nicht erst daran dieses erreichen zu können, weil es bereits die Verleugnung selbst vertritt. Also spricht es gern am falschen Ort und zur falschen Zeit und in unredlicher Weise.

Und jede Stimme ruft das hervor, was insgesamt davon angesprochen wird. Meist ruft das Ego nach Prügel, und bekommt es diese, so kündet es davon, dass es ja bereits sagte, dass dieses passiert, um sich so selbst in jeder falschen Überzeugung zu festigen. Doch resultiert alles nur aus dem, wofür es zeugte und wonach es entsprechend seiner Rede forderte.

Wie auch die Natur sich ihren Weg bahnt, und nichts überflüssig erzeugt, und nur das was dieser den Weg ebnet, über Stock und Stein hinweg. So ist von dieser abgesehen bei allem intelligiblen Leben kaum etwas da, was nicht auf einem Gedanken basiert, der zuvor erzeugt und ins Leben gerufen, bezeugt und vertreten, und im Glauben aufrecht erhalten wurde. Dies kann einmal dadurch sein, weil man nicht anders kann, oder dadurch, dass man nicht anders will.

Also gibt es eine Quelle und eine Ebene, welcher ein Gedanke entspringt, und so findet darin Aufgang, Ausgang und auch Niederschlag dessen statt. Die Stimme für Gott, ist bei Gott und mit Glauben. Die Stimme für das Ego, ist die Stimme ohne Glauben, denn das Ego selbst ist ohne Glauben.

Wie Christus Jesus auch sagte: Nicht das, was in den Mund hineingeht, sondern das was aus ihm hinausgeht, verunreinigt einen Menschen. Das gesprochene Wort bezieht mehr ein, als nur den Magen und Verdauungstrakt. Mehr ist es, als bloße Körperfunktionen. Denn wenn man an Gott glaubt, dann lernt man bereitwillig. Ist es nicht so und könnte es denn anders sein, als nur so?

Devino Melchizedek

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Gottesdienst - KiW 16:1:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Mai 12 2017, 01:09

Ein Kurs in Wundern - T 16:1:1

Sich einfühlen bedeutet nicht, sich im Leiden zu verbinden - denn genau das musst du ablehnen zu verstehen. So deutet nämlich das Ego die Einfühlung, und diese Deutung wird immer dazu benutzt, eine besondere Beziehung herzustellen, in der das Leiden geteilt wird. Das Einfühlungsvermögen ist für den Heiligen Geist sehr nützlich, vorausgesetzt, du lässt es Ihn auf Seine Weise nutzen. Seine Weise ist ganz anders. Er versteht Leiden nicht und möchte, dass auch du lehrst, das es unverständlich ist. Wenn Er durch dich in Beziehung tritt, tritt Er nicht durch dein Ego mit einem anderen Ego in Beziehung. Er nimmt am Schmerz nicht teil, weil Er versteht, dass die Heilung des Schmerzes nicht durch wahnhafte Versuche erreicht wird, in ihn hineinzugehen und ihn dadurch zu lindern, dass der Wahn geteilt wird.
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Wäre der leichteste Weg der lehrreichste, so würde aller Fortschritt auf dem Weg bleiben, und nicht in dem, der den Weg erfolgreich zuende schreitet.

Christus Jesus sprach einst: "wer der größte unter euch sein möchte, sollte der größte Diener unter euch sein!". Dies kann vom Ego nicht verstanden werden. Doch selbst ein König dient vollständig seinem Königreich, in der Weise wie er König von diesem sein möchte. Tut er nicht so, so ist er kein König davon. Denn ein König lässt sich allein an seinem Königreich bemessen, nicht an einer aufgesetzten Krone (welche lediglich ein Symbol für ein Königreich darstellt).

So werden alle durchgängig vom Weg gebracht und fortgeführt, was in ihnen noch nicht hinreichend gereicht und entwickelt wurde. Dem Dummen reicht nämlich die Dummheit schon, dem Fortschrittlichen der Fortschritt, dem Diener vollständiger Dienst. Wir alle jedoch sind Diener Gottes, was sich von selbst versteht oder es jedenfalls sollte.

Das Ego will ebenso verstanden werden, wie Gott, doch bietet es nichts, außer dem Egoisten das Ego an. Damit findet das negative Ego bereits seine Erfüllung. Denn welchen Grund hätte es sonst vom Elend zu überzeugen, nur um einer Berechtigungsgrundlage wegen? Denn gibt es nicht, was den Frieden Gottes stört, dann hat das Ego aufgehört!

Dabei pocht der Schwächling ebenso sehr auf Gerechtigkeit und ruft darnach, wie es auch der Gerechte tut. Der Schwächling um sie bloß für sich geltend machen zu wollen, der Gerechte um sie an sich geltend zu machen. Jeder sieht darin seine Berechtigungsgrundlage, wie es dem Umfang seines Fassungsvermögens entspricht.

Drum hat jeder nur so viel wie er geben kann und auch bereit ist zu geben. Dies sieht man wohl kaum irgendwo deutlicher, als am Bespiel von Gottes und dem des Ego. Gott teilt sich und gibt allen alles, das Ego will die anderen teilen, weil es ansonsten nichts von sich zu teilen vermag. Der Ruf und die Sprache mag oft ähnlich klingen, doch wichtiger ist das Ursache und Quelle stimmen...

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Eignung des Miteinanderteilens - KiW 5:4:3

Beitrag  Devino Melchizedek am So Mai 14 2017, 02:56

Ein Kurs in Wundern - T 5:4:3

Jeder liebevolle Gedanke, der von irgendeinem Teil der Sohnschaft gehegt wird, gehört jedem Teil. Er wird mit anderen geteilt, weil er liebevoll ist. Miteinanderteilen ist Gottes Art zu erschaffen und auch die deine. Das Ego kann dich fern vom Himmelreich in der Verbannung halten, aber im Himmelreich selbst hat es keine Macht. Ideen des reinen Geistes verlassen den Geist nicht, der sie denkt, noch können sie miteinander in Konflikt stehen. Ideen des Ego jedoch können miteinander in Konflikt stehen, weil sie auf verschiedenen Ebenen auftreten und auch gegensätzliche Gedanken auf derselben Ebene einschließen. Es ist unmöglich einander zuwiderlaufende Gedanken mit anderen zu teilen. Du kannst nur die Gedanken mit anderen teilen, die von Gott sind und die Er für dich bewahrt. Und aus solchen ist das Himmelreich. Die anderen bleiben bei dir, bis der Heilige Geist sie im Licht des Himmelreichs neu gedeutet und auch sie des Miteinanderteilens wert gemacht hat. Wenn sie genug geläutert worden sind, lässt Er zu, dass du sie weggibst. Die Entscheidung, sie mit anderen zu teilen, ist ihre Läuterung.
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Vollständiges miteinanderteilen, bedeutet vollständiges heilen. Zum einen, weil es nichts zulässt, was nicht gemeinsam ist, und zum anderen, weil es nicht zulässt, was nicht geläutert ist, und so auch nicht des Teilens in dieser Weise würdig bleibt.

Die Bedeutung ist viel weitreichender, als bloß oberflächliche Interessenübereinkunft oder alles was die Möglichkeiten körperlicher Nähe oder Mitteilsamkeit körperbezogener Inhalte anbetrifft.

Es lässt sich einfach an der Wirkung feststellen, geht man nicht vollständig geheilt daraus hervor, dann war es noch kein vollständiges teilen.

Und es ist auch gar nicht sinnvoll, dass alles geteilt würde, denn ein Pfuschklumpen ist ja schon hinreichend zum aufarbeiten, bräuchte man also dazu noch gemeinsame Pfuschklumpen? Nein, sicherlich nicht.

Wenn man so will, ist wohl außer einer verhältnismäßige künstliche Einheit, echte Einheit kaum bekannt und bedarf eines ziemlichen Gesinnungswandels zunächst, und doch ist Einheit die Wirkung des Gesinnungswandels selbst.

Anderen Geistes werden, und eines Geistes sein, erfordert, dass der Geist gleich ist in der Eignung des Miteinanderteilens. Das nichts darin ist, wo es nicht hingehört und was sich nicht teilen lässt, als auch die Gesinnung so ist, dass sie des vollständigen Teilens fähig ist.

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Was willst du? - KiW 5:5:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Mai 15 2017, 01:07

Ein Kurs in Wundern - T 5:5:6

Das Ego kann sich den Gesetzen Gottes ebenso wenig widersetzen wie du, aber es kann sie nach seinen Wünschen deuten, genau wie du es kannst. Deswegen muss die Frage "Was willst du?" beantwortet werden. Du beantwortest sie jede Minute und jede Sekunde, und jeder Augenblick der Entscheidung ist ein Urteil, das alles andere als wirkungslos ist. Seine Wirkungen werden automatisch folgen, bis die Entscheidung geändert wird. Denke jedoch daran, dass die Alternativen selbst unveränderlich sind. Der Heilige Geist ist, wie das Ego, eine Entscheidung. Zusammen bilden sie die einzigen Alternativen, die der Geist annehmen und denen er gehorchen kann. Der Heilige Geist und das Ego sind die einzigen Entscheidungsmöglichkeiten, die dir offen stehen. Gott hat die eine erschaffen, somit kannst du sie nicht austilgen. Du hast die andere gemacht, somit kannst du sie tilgen. Nur das, was Gott erschaffen hat, ist unumstößlich und unveränderlich. Was du gemacht hast, lässt sich immer ändern, denn wenn du nicht wie Gott denkst, denkst du überhaupt nicht wirklich. Wahnvorstellungen sind keine wirklichen Gedanken, obschon du an sie glauben kannst. Aber du irrst dich. Die Denkfunktion kommt von Gott und ist in Gott. Als Teil Seines Denkens kannst du gar nicht getrennt von Ihm denken.
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Ein durchaus faszinierender wie weitreichender Gedanke doch dieser ist, was man so jederzeit entscheidet. Denn indem wir uns für etwas entscheiden, gemäß unserem Willen, entscheiden wir uns gegen alles, was hätte alternativ dazu sein können. Und dies ist in jedem Augenblick sogar so, zuzüglich allem, was dadurch bedingt an weiteren Räumen sich öffnet oder schließt durch jede weitere Entscheidung.

Klar kann man einwenden, der verfügbare und bedingte Rahmen bietet nur ein bestimmtes Kontingent dessen, was innerhalb einer Zeitspanne sein kann. Aber weiß man es wirklich, was sonst alles hätte sein können, allein aufgrund der bereits getroffenen Entscheidungen und gemäß dem, wogegen man sich alle Zeit bisher entschieden hat?

Nun, kann man einwenden, wenn die wirkliche Entscheidung ja doch nur die zwischen dem Ego und dem Heiligen Geist ist, also kann es keine allzu unüberschaubare Angelegenheit demnach wohl sein!?

Aufgrund der Bedingtheit einer jeden Spezies, in punkto seiner Natur, auch der diverser konstituierender Gesetze (also auch Naturgesetze), kann nur das im Rahmen erwartet werden, was unter Realbedingungen zustande gebracht werden kann. Aber was ist mit dem Göttlichen, welche weitreichende Rolle könnte diesem zugeordnet werden?

Mit dem Göttlichen kann man nun leichthin anfangen vielerlei Idealistisches Gedankengut aufführen, wenn man sich wie sehr oft z.B. in religiöser Hinsicht versteigen wollte. Aber kann das Idealistische wirklich als Maßstab des Göttlichen angesehen werden?

So bliebe man bei der Bedingtheit verschiedener Spezies (um es gänzlich allgemein zu betrachten, ob es nun auf Mensch, auf Tier, auf irgend ein Leben dieser Welt oder auch einer anderen, ja selbst aufs diesseits oder jenseits bezogen würde), und würde man nun ein Ideal ansetzen, was der einen Spezies mehr eigen ist, der anderen weniger, könnte man dann bei der Spezies mit weniger Idealerfüllung im Vergleich, zugleich von weniger Göttlichkeit reden?

Was wäre mit dem Potenzial oder mit dem, was in anderer Hinsicht noch mehr Schnittmenge zum Göttlichen bildet? Ist ein mehr bedingtes Leben weniger göttlich, als ein weniger bedingtes? Auch dann noch, wenn das Potenzial beim weniger bedingten Leben (also mit mehr Spielraum schöpferischer Möglichkeiten) mehr ungenutzt bliebe (z.B. im Rahmen getroffener Entscheidungen), als es bei stark bedingtem Leben (mit weniger ausgereiften Entscheidungsmöglichkeiten), welches im Kreise seiner Möglichkeiten aber doch alles daran setzte, und doch noch sich bloß speziesbedingt weiter weg vom Ideal bewegte, als wenn die Speziesbedingt vieles von sich aus bereits eine bessere Schnittmenge bildete? Was wäre dann mehr oder weniger göttlich im Verhältnis und den genutzten Möglichkeiten?

In Anbetracht dessen, mag es doch mehr Sinn ergeben, sich nach ausgereiften Prinzipien zu richten, denn nach Idealen. Um die Entscheidungen auch gemäß bedingter Möglichkeiten angemessen zu nutzen. Denn Prinzipien sind allgemein anwendbar, Ideale richten sich zunächst gegen alles bedingte Leben (immer dann, wenn es natürlich nicht erreichbar bleibt), und können selbst nach ausgeführter Betrachtung wohl nur bedingt als ein für jedermann gültiges Richtmaß des Göttlichen gelten. Auch die natürlichen Verhaltensweisen einer Spezies sind nicht mehr oder weniger göttlich, wenn sie durch ein Ideal in unnatürlicher Weise gebraucht oder nur mehr aufgrund dessen in Unausgewogenheit gerieten. Denn wieso sollte Gott wollen, dass eine Spezies nicht seiner Art gemäß sich zunächst verhält und entwickelt?

Sei also du selbst, doch sei mit Gott!

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Christus-Drama und der Weg der Kreuzigung - KiW 6:1:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Mai 16 2017, 00:30

Ein Kurs in Wundern - T 6:1:2

Die Kreuzigung ist nichts weiter als ein extremes Beispiel. Ihr Wert - wie auch der Wert jeder Lehreinrichtung - liegt einzig in der Art des Lernens, das sie erleichtert. Man kann sie missverstehen und hat es getan. Das rührt allein daher, dass die Angsterfüllten dazu neigen, angstvoll wahrzunehmen. Ich habe dir bereits gesagt, dass du dich immer an mich wenden kannst, um meine Entscheidung zu teilen und sie dadurch stärker zu machen. Ich habe dir auch gesagt, dass die Kreuzigung die letzte nutzlose Reise war, die die Sohnschaft machen muss, und dass sie für jeden, der sie versteht, Befreiung von der Angst bedeutet. Während ich bisher nur auf die Auferstehung eingegangen bin, wurde der Zweck der Kreuzigung und wie sie eigentlich zur Auferstehung führte, nicht geklärt. Trotzdem hat sie in deinem Leben einen eindeutigen Beitrag zu leisten, und wenn du ohne Angst über sie nachdenkst, wird sie dir helfen, deine eigene Rolle als Lehrer zu verstehen.
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Eines vorweg natürlich, wer physische Körper bestraft, straft bloß die Natur, und zeigt wie wenig Verständnis eigentlich dann über den Bewohner eines Körpers besteht. Der Wert der Kreuzigung bedeutet eigentlich Befreiung. Befreiung von dem, was an den Körper bindet und zur Bedingtheit eines Bewohners führt. Es ist also das Gegenteil von dem, den Bewohner eines Körpers an diesem aufspießen zu wollen.

Der Sinn der Kreuzigung liegt im Aufspießen des Widersachers. Gezielt also aufzuspießen, was zur bestimmten Leibeshaft sich entwickelt hat und dazu führt. Der Abschluss dieses Akts vollzieht sich beim erreichen der 4. Einweihung. Es findet dann eine Auflösung des Kausalkörpers und der Bedingtheit durch diesen statt, und führt zur Freiheit im Geiste und der Lösung von allerlei körperlicher Bedingtheit.

Vom Erlebnis und der inneren Erfahrung her ist es dann so, als würde einem die Haut vom lebendigen Leib gezogen werden. Danach tritt alles weit mehr unverhüllt an einen heran und man bekommt es mit den Dingen an sich selbst zu tuen. Im Grunde genommen ist die Kreuzigung ein rein innerer Prozess. Diesen Ritus also am physischen Körper zu vollziehen, ist eine krasse Verwechslung von Ebenen und Wahnsinn zugleich. In diesem Verhältnis ist es die letzte nutzlose Reise (die letztlich überhaupt möglich ist).

Allerdings und ohne die Macht der Sohnschaft wäre es gar nicht erst möglich gewesen. Es ist eine gewisse fehlgeleitete letzte Hoffnung, das Äußere zu einem Prinzip zu machen, und die Einsicht dann, dass dies gar nicht möglich ist. Historisch bedingt ist es mitunter wohl durch das verharren der Juden in einem älteren Zeitalter zu suchen. In dem es verstärkt noch darum ging, alles nach außen hin materialisieren zu wollen, was sich in allerlei Erzählung über historische Wunderauswirkungen älterer Bibelberichte vorfindet. Doch ist es letztlich mit auf den starken und doch seinerzeit im Keim befindlichen Glauben der Sohnschaft mit zurückzuführen.

Denn es gibt nichts im Außen, was nicht durch inneren Glauben bedingt wird und ohne das einer dieses zuerst gedacht und geglaubt hätte. Wäre also der Glaube der Sohnschaft im rechten Verhältnis vorhanden, und die Kreuzigung dem inneren Sinne nach bereits vollzogen, hätte es weder eine Macht im Äußeren geben können, die dieses ausführen könnte wenn die Sohnschaft nicht mit daran geglaubt hätte, noch wäre es erforderlich gewesen eine innerlich abgeschlossene Erfahrung zusätzlich noch materialisieren zu wollen. Soweit wie diese mit den äußeren Dingen auch nichts zu tuen mehr hätte und wenn die innere Erkenntnis dieser Erfahrung bereits vollständig abgeschlossen wäre, und sich die entsprechenden Früchte als Ergebnis zeigten, so dass mindestens der Sohnschaft klar wäre, dass es mehr nicht bedürfte. Denn der Glaube einer Spezies wird durch die Sohnschaft (als einer Summe aller Seelen auf einem bestimmten Entwicklungsstand des damals möglichen und als Gruppenbewusstsein verstanden) bedingt.

So wollte Judas den Christus Jesus, den er wohl durchaus aufrichtig liebte, bloß zu seinem äußeren Königreich verhelfen, und setzte auf die Veräußerlichung der Macht der Sohnschaft, von welcher er wusste und Zeuge war. Was ebenfalls die Art der Ausrichtung der Juden, die sogar bis heute im wesentlichen noch aufrecht erhalten wird, widerspiegelt (so dass die Knochenstruktur nicht nur zum Fossil sondern bereits zu Stein im werden begriffen ist).

Es heißt auch, dass ein gewisses Christus-Drama zum Entwicklungsvorgang einer jeden weiter entwickelten Spezies gehört und in sämtlichen Welten wohl irgendwann in der einen oder anderen Weise sich vollzieht. Es tritt wohl dann auf, wenn ein gewisser Reifegrad erreicht wurde und zeigt den Wendepunkt im Evolutionsprozess einer Spezies an, sobald ein Zyklus vom Evolutionären auf einen Involutionären Pfad übergeht.

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Wesensentfaltung - BG 16:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Mai 17 2017, 23:39

Bhagavad Gita 16:4

Yogananda:
Eitler Stolz, Arroganz, Hochmut, Zorn, Hartherzigkeit und Unwissenheit kennzeichnen den Menschen, der von Geburt an ein dämonisches Wesen hat, o Sohn der Pritha (Arjuna).

Prabhupada:
Stolz, Überheblichkeit, Selbstgefälligkeit, Zorn, Grobheit und Unwissenheit - diese Eigenschaften gehören zu denen, die von dämonischer Natur sind, o Sohn Prthas.

Reclam:
Stolz, Prahlsucht, Zorn und Heuchelei,
Schamlosigkeit, Unwissenheit,
Wer diesen Lastern frönt, der ist
Dämonischer Geburt geweiht.
---
Wahrhaftigkeit findet ihren besten Zeugen in einem entfalteten Wesen vermittelst der Sittlichkeit. Denn geistige Tugenden und Eigenschaften entfalten ein Wesen. Durch die schlechten Neigungen wird das wahre Wesen zusammengefaltet.

Diesem geht meist die irrige Überzeugung voraus, die Freiheit im zügellosen Lauf von Untugenden zu suchen, weil man meint, sich zunächst nicht unter sittliche Gesetze bringen zu brauchen. Allerdings ist die Alternative, der man sich dann unterstellt, auch wirklich eine bessere?

Ein Beispiel zum entfalteten Wesen lässt sich wohl durchaus in der Nutzung des Gehirns finden. Es heißt, es wird nur ein Bruchteil der Kapazitäten des Menschlichen Gehirns genutzt. So mögen viele Versuche noch unternommen werden, durch rein äußere Stimulation eine höhere Nutzbarkeit zu erzwingen. Ja selbst wenn man diese damit erreichte, ist die Frage wohin das führte?

Man übersieht dann die Tatsache, dass das Gehirn nur ein Verbindungsorgan bildet, um im günstigeren und ausgereiften Falle, Seelenimpulse zu empfangen. Das heißt, es bringt nicht das stimulieren etwas, dessen was nur empfängt, es muss zunächst auch etwas Empfangbares da sein.

In dem Zusammenhang wären wir wieder bei den geistigen Früchten, die zur Entfaltung des Wesen beitragen, welche als Auswirkung mehr Regionen des jeweiligen Lebewesens entfalten und zum Gebrauch anregen, d.h. also auch für geistige Impulse empfänglich machen.

Damit erreichte man auch eine höhere Auslastung der Hinrbereiche, die nurmehr die Signale und Impulse übersetzen, transportieren und umsetzen. Denn es heißt bereits dass auch durch äußere Eingriffe es gelungen ist, z.B. das geistige/dritte Auge zu öffnen, doch viel mehr als Verrücktheit und Wahnsinn hat es meist nicht gebracht. Denn es ist die Frage, wem und was man dieses öffnet? Wenn eine Seele da ist, die dafür bereit ist und damit umgehen kann, entfalten sich die Organe entsprechend auf natürlichem Wege durch die Stimulation vom Geiste her.

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Lehre nur Liebe - KiW 6:1:13

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Mai 19 2017, 01:36

Ein Kurs in Wundern - T 6:1:13

Die Botschaft der Kreuzigung ist vollkommen klar:
Lehre nur Liebe, weil du nur Liebe bist.
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Liebe beginnt wohl dort, wo vollständiges Verständnis ansetzt.

Alles was ist und wurde wie es ist, lässt es zu, dass auch ein vollständiges Verständnis dafür entwickelt werden kann, in dem man nachvollzieht, wie etwas wurde, was und wie es ist.

Somit ist vollständiges Verständnis Liebe und Liebe ist vollständiges Verständnis.

Darüber hinaus, alles Wirkliche hört nicht auf zu sein, alles Unwirkliche existiert nicht, jedenfalls nicht für die liebende Seele.

Entweder braucht es nicht nachvollzogen zu werden, weil es gar nicht in der Liebe besteht, oder es besteht in der Liebe, und ist diese hinreichend entwickelt, dann ist jenes vollständig darin, und gemäß der Eigenschaft der Liebe auch vollständig frei gemacht dadurch, wie auch vollständiges Verständnis nichts mehr beiseite davon (zu)ließe.

Im Grunde lehrt jeder, das nämlich was er gelernt hat, in allem, was ausgeht. Und alles was ausgeht, geht auch wieder ein, mit dem was gelernt wurde lehrt man und mit dem was man lehrte lernt man was man gelernt und gelehrt hat. Ob gut, ob weniger, hinterher ist man jedenfalls meist schlauer.. mal früher hinterher, mal später hinterher...

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Leitkultur - KiW 6:2:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Mai 20 2017, 00:01

Ein Kurs in Wundern - T 6:2:2

Was du projizierst, das weist du zurück, und daher glaubst du auch nicht, dass es dein ist. Du schließt dich selbst gerade durch das Urteil aus, dass du anders bist als derjenige, auf den du projizierst. Da du auch gegen das, was du projizierst, geurteilt hast, greifst du es weiterhin an, weil du es weiterhin von dir getrennt hältst. Indem du dies unbewusst tust, versuchst du die Tatsache, dass du dich selbst angegriffen hast, aus deinem Bewusstsein fern zu halten, und bildest dir auf diese Weise ein, dass du dich selbst in Sicherheit gebracht hast.
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Alles empfängt irgendwo seinen Lohn auf seine Weise, und es ist nicht alles klug oder gut als solches. Viele mögen durch irgend etwas, Umstände oder gemäß eigener Ursache sich womit auch immer schwer tuen. Denn klar ist, dass es keinerlei Begrenztheit und Bedingtheit mehr gäbe, wenn also nicht ein Glaube daran auch vorhanden wäre. Also selbst diejenigen, die in irgend einer Leitrolle sich befinden, sind auch mit irgend etwas beschäftigt, was ihnen zu schaffen macht oder schwer fallen mag. Und unabhängig dieser allgemeinen Aufgabe hinsichtlich einer leitenden Funktion, ist weder alles also gut, noch ist das dadurch schlecht, was gut ausgeführt oder erfüllt wird.

D.h. also, man braucht nicht enttäuscht zu sein, wenn etwas die idealistischen Projektionen von einem nicht erfüllt und sich danach richtet, und diese womöglich nicht einmal zu erfüllen bemüht ist. Wenn es vor allem daran scheitert, dass es bloß die eigenen idealistischen Vorstellungen sind, die mit dem anderen nur wenig zu tuen haben.

Im Gegenzug ist es also auch immer ein Sache, ob nun etwas da ist, was man gar nicht gut heißen kann, und doch mehr für einen von Bedeutung bleibt, wie man in und mit dem eigenen Geist aufgrund dessen verfährt. Wie bereits betont, ist das, was man zunächst tut, wie man reagiert, oder umzugehen gedenkt, ist es zunächst immer das, wie man mit sich und dem eigenen Geist also verfährt.

Nur indirekt, wenn überhaupt, hat es mit jemand anderem zu tuen. Und wie man sich auch überzeugte, was es für einen bedeuten soll, heißt es nicht, dass es für den anderen von selber Bedeutung ist, noch ob es überhaupt im Rahmen der Verhältnisse anderer sich so vorfinden oder einbringen lässt. Was für den einen Tiefstand ist in einer Hinsicht, bewegt es sich für einen anderen vielleicht abseits der realen Möglichkeiten.

Man braucht vieles also nicht begrüßen noch schönreden, wenn es jedenfalls scheinbar oder offensichtlich wenig von gesunder Geisteshaltung zeugt. Wesentlicher für einen bleibt, was man dadurch bedingt bezeugt und wie die eigene Geistesverfassung günstig oder ungünstig reagiert oder eingebracht wird, wofür man selbst verantwortlich ist. Allein schon, weil man unter den Konsequenzen dessen selber leiden wird und damit weniger oder mehr sein eigene Freude mit bedingt.

Dabei kann es manchmal hilfreich sein, die eigenen Dinge als etwas allgemeines anzusehen und soweit es geht, die Eigeninteressen rauszunehmen und mehr unpersönlich damit zu verfahren. Denn ohnehin wird man kaum etwas finden, was nur und ausschließlich in jeder Hinsicht einen allein betrifft, und wo sich also keiner finden ließe, der nicht ebenso mit solcherlei zu tuen und zu kämpfen hätte.

Und hat man eine Lösung gefunden und erarbeitet, kann diese auch für andere ein Leitbild und Hilfe sein. Denn man hat dem Gattungswesen einen lebendigen Erweis erbracht, dass es also in der Weise im Rahmen des Möglichen sich für dieses befindet. Und so lehrt man immer direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst, intuitiv oder instinktiv auch das, was man gelernt hat.

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Sohnschaft als Dreh- und Angelpunkt - KiW 6:2:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Mai 23 2017, 00:07

Ein Kurs in Wundern - T 6:2:5

Der Heilige Geist beginnt damit, dich als vollkommen wahrzunehmen. Da Er erkennt, dass alle diese Vollkommenheit miteinander teilen, erkennt Er sie in anderen wieder und stärkt sie so in dir und ihnen. Statt Ärger erweckt dies Liebe zu dir und ihnen, weil es Einschluss schafft. Indem Er Gleichheit wahrnimmt, nimmt der Heilige Geist auch gleiche Bedürfnisse wahr. Das lädt automatisch die Sühne ein, weil Sühne das eine Bedürfnis in dieser Welt ist, das universell ist. Dich auf diese Weise Wahrzunehmen ist die einzige Art, wie du in der Welt glücklich werden kannst. Das liegt daran, dass es die Anerkennung ist, dass du nicht in dieser Welt bist, denn die Welt ist unglücklich.
---
Wie wohl es die Wahrheit einer untereinander bestehenden Wahrnehmung urteilender Wesen einer Spezies geben mag, die nur besteht, so lange diese Spezies besteht. So kann es mehr noch im Gewahrsein des Gleichen und der Gleichheit untereinander, die Lösung liegen, allerlei Unwahrheit aufzuheben.

Denn Wahrheit wird allgemein dadurch bedingt, dass sie eine Übereinstimmung mit einer umfassenderen Idee, mit einem Sachverhalt, oder im kollerativen Verhältnis oder einer Konvergenz zur Spezies anderer urteilsfähigen Wesen bildet.

In wirkungsvoller Annahme der Gleichheit und allem, was in solchen Verhältnissen gemäß vorherrschender Gesetzmäßigkeit Einzug halten, darin aufgenommen und aufgehen kann, ist es durch solcherlei als eine bestimmte Wahrheit ebenfalls gesichert.

Vieles selektiert sich in natürlicher Weise, weil es z.B. an der Reproduzierbarkeit, der Art von Beschaffenheit, nach Art der Konstitution von Körperlichkeit, oder aufgrund des Unvermögens gewisse Gesetze annehmen, aufnehmen und halten zu können u.dgl.m. einer Korrespondenz gar nicht befähigt ist.

Im gewissen Sinne ist dies die Erlöserarbeit der Sohnschaft. Das als Wahrheit zu erkennen, anzuerkennen und hinein zu heben, was der Sohnschaft würdig ist und im Kreise ihrer Art als teilhaftig und einer Korrespondenz zuträglich. Und das herauszuhalten, was nicht dieser Artigkeit entspricht und aus diesem Verhältnis heraus, es als einer gewissen Unwahrheit des Rahmens zu entheben.

Alles was im Kreis der Sohnschaft mitteilsam ist, kann dadurch zur größeren Wirksamkeit und Wahrheit gehoben werden, zugleich für jeden anderen Teil der Sohnschaft und im Ganzen. Dies wäre dann eine andere Art von Wirksamkeit als die Konvergenz schlichter Lebensformen und doch ließe es immer noch zu, dieses allgemeinhin als Wahrheitsgehalt genannt zu werden, der sich Kreise von Wesen einer urteilsfähigen Spezies vorfindet.

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Erwachet zur eigenen Seligkeit - KiW 6:5:A:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Mai 25 2017, 01:10

Ein Kurs in Wundern - T 6:5:A:1

Wenn dein Körper und dein Ego und deine Träume vergangen sind, wirst du erkennen, dass du ewig währst. Vielleicht denkst du, das werde durch den Tod erreicht - aber nichts wird durch den Tod erreicht, weil der Tod nichts ist. Alles wird durch das Leben erreicht, und das Leben ist vom Geist und im Geist. Der Körper lebt weder, noch stirbt er, weil er dich, der du das Leben bist, nicht fassen kann. Wenn wir den gleichen Geist miteinander teilen, kannst du den Tod überwinden, weil ich es tat. Der Tod ist ein Versuch, den Konflikt dadurch zu lösen, dass man sich gar nicht entscheidet. Wie jede andere unmögliche Lösung, die das Ego versucht, wird das nicht funktionieren.
---
Soll der Tod irgend eine Art von Erlösung darstellen, so käme diese wohl nur dem Tod selbst zu, und also auch alle daraus gewonnene Erkenntnis, in der Weise wie dieser dazu führen soll.

Daher mag der Tod zwar von gewissen Formen zunächst frei machen, aber nicht erlösen! Wie wollte man sich auch des Werkes rühmen, welches der Tod vollbracht hat? Denn die eigene Einsicht und auch allerlei Abhängigkeiten daran bleiben im wesentlichen auf dem gleichen Erkenntnisstand wie sie es auch zuvor waren und wie man und wohin man diese selbst geführt und wohin gebracht hatte.

Das Gute daran, ist das Gute darin, denn abhängig der Beharrlichkeit der Substanz oder Substrats, ganz vergleichbar also mit der vorübergehenden Befreiung aus Formen durch den Tod, ergibt es sich auch durch Erkenntnis eine Loslösung von allerlei, bis man zur letztendlichen Beharrlichkeit gelangt ist, die alles überdauert und somit einbezieht. Eigentlich führt es ja von selbst dorthin. Einzig die Frage worin man ist, und so auch die Frage ob man von selbst darin ist, bliebe nur zu klären. Denn etwas, was auch immer in der Beharrlichkeit bestehen bleibt, wird dorthin gelangen.

Nur ist es auch das, was wir dafür halten, dass es dorthin gelange? Denn welchen Anteil sollte man ganz von selbst an allem haben und erhalten ohne irgend ein Zutuen daran? Und wie weit hängt es doch von einem selbst also ab, aufgrund einer bestimmten Einsicht und Erkenntnis, dass man einen Anteil am Immerwährenden erhält und daher auch behält?

Schließlich könnte alles, was über die gewisse Form oder was auch immer es in der Beharrlichkeit des durch Kontinuität bestehenden Substratums zu erreichen gibt, sich nicht notwendig ja mit dem erreichen, was man dafür hielte, dass es dieses erreichte. Alles was man also dafür hielte, könnte ebenso also mit der Form und allem Vergänglichen auch mit vergehen, wenn es keinerlei Anteil am Beharrlichen selbst inne hält (denn wie könnte es sonst überhaupt etwas geben, was vergehen könnte?). Allerdings müsste man dann sich eingestehen, dass man nichts im Vergänglichen vollbringen kann, was Unvergänglich wäre, und doch nicht zuvor schon bestand hätte. Jedoch kann man in dem Erwachen, was bereits bestand hat. Erwacht man darin nicht, welchen Anteil oder Anspruch hätte man also am Unvergänglichen dann noch?

So mag die Gnade Gottes ewig währen, allerdings erzwingen wird diese wohl nichts, was nicht aus freien Stücken bereit ist zu erwachen. Wo sollte sonst der freie Wille herkommen? Von dem her kann man wohl nur zu der Seligkeit erwachen, die man selbst erweckt hat. Und von nichts kommt nichts, oder von etwas nur etwas, von allem (beharrlichen) aber alles (was da bleibt).

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Schwierigkeiten denen das Lehren oft begegnet - KiW 6:5:C:8

Beitrag  Devino Melchizedek am So Mai 28 2017, 02:17

Ein Kurs in Wundern - T 6:5:C:8

Wenn du die ganze Sohnschaft ohne Ausnahme lehrst, so zeigt das, dass du ihre Ganzheit wahrnimmst und gelernt hast, dass sie eins ist. Nun musst du wachsam sein, dass du ihr Einssein in deinem Geist bewahrst, denn wenn du Zweifel aufkommen lässt, verlierst du das Gewahrsein ihrer Ganzheit und wirst sie nicht mehr lehren können. Die Ganzheit des Himmelreichs hängt nicht von deiner Wahrnehmung ab, wohl aber dein Gewahrsein seiner Ganzheit. Es ist nur dein Gewahrsein, welches Schutz braucht, da das Sein nicht angegriffen werden kann. Du kannst jedoch kein wirkliches Gefühl für das Sein haben, solange du daran zweifelst, was du bist. Deshalb ist Wachsamkeit grundlegend wichtig. Zweifel über das Sein dürfen nicht in deinen Geist eintreten, sonst kannst du nicht mit Gewissheit erkennen, was du bist. Gewissheit ist von Gott für dich. Wachsamkeit ist für die Wahrheit nicht nötig, aber sie ist Illusionen gegenüber nötig.
---
Die Aufgabe des Lehrens ist oft keine leichte, denn was leicht ist bedarf auch gar nicht eines Lehrens. Nebst der mal mehr oder mal weniger geeigneten Konstitution, gibt es auch sonstige Aufgaben und Herausforderungen die bei einem auftreten mögen, und mal mehr oder mal weniger mit dem übereingehen, was in einem umfassenderen Sinne einer Zuwendung des Lehrens und Lernens wegen verdiente.

Darüber hinaus ist es oft so, dass es eine falsche Überzeugung nähren kann, selbst wenn es im Sinne der Konvergenzen stimmig sein mag, oder auch angebracht etwas anzusprechen. Und doch in einem Geistigen Sinne ist es verkehrt, denn man Lehrte dann womöglich nur den Glauben auf die geringeren Dinge zu beschränken.

Ein Beispiel wäre da, wie weit man auf verletzendes, störendes oder schädigendes Treiben hinweist. Zum einen ist es durchaus so, dass sich so mancherlei durchaus zerstören ließe, auf der anderen Seite ist dieses aber bereits die Zuwendung und eine Lehre vom Teilbaren, der Getrenntheit u.dgl.m., und hinweglenken von der Unzerstörbarkeit des Geistes. Und so die Frage, was hat in welchem Zusammenhang einen größeren Gehalt, bzw. unabhängig der Gegebenheiten, welcher Glaube wird geweckt, gestärkt und gefördert? Selbst also wenn es auf der einen Seite stimmt, ist es immer noch eine andere Sache in welches Glaubensverhältnis man womit einsteigt oder womit verhilft.

Man braucht sich allerdings auch nichts vorzumachen, auf welcher Ebene oder unter welchem Gesetz, Prinzip, Verhältnis oder mit welcher Selbstidentität etwas einhergeht. Zu oft wurden schon die Ebenen vertauscht, und man hat nicht selten Prinzipien oder Gesetzte einer Ebene für eine anderen hergeleitet, um Unrecht damit zu rechtfertigen oder zu begehen.

Nicht wenig sogar, ist ein ähnliches leicht gegensätzliches Beispiel Märtyrertum dazu. Auch hier ist es oft nur das Verwechseln von Ebenen und Gesetzen oder Prinzipien von einer Ebene mit einer anderen. Vieles in umfassender Weise erkannt, steht in keinem notwendigen Verhältnis, und müsste so dafür auch gar nicht hergenommen werden. Allein schon das Beispiel mit dem Physischen Körper, der für irgend etwas büßen soll, was mit höheren Mentalebenen oder irgend etwas anderem in Verbindung stehen mag. Noch ist es überhaupt erforderlich etwas durchsetzen zu wollen, was ohnehin als Wahrheit noch besteht, auch nachdem alles Verkörperte längst vergangen ist. Allerdings zeigt gerade dieses auch auf, dass es womöglich gar nicht dorthin gehört, um es dort zu vertreten, wo es vom Bedingten Verkörperten gar nicht erkannt und angenommen werden kann.

Allerdings mag es auch andere Ausnahmen nunmal geben, gerade wo etwas in einer Schlüsselrolle sich befindet, und sich die eine oder andere Verkörperung in einem direkten Bezug zu anderen Ebenen steht und sich davon auch nicht ausnehmen oder lösen lässt, eben in der Weise wie es da steht. So lässt sich dafür also keine allgemeine und feste Regel aufstellen, und bleibt jedem selbst zur Prüfung überlassen, wann es angebracht ist mal mehr, mal weniger, oder mal nichts zu sagen. Oder auch soweit geschickt etwas anzusprechen, dass die zugehörigen Kreise auf den jeweiligen Ebenen einbezogen sind, und ansonsten alles seinem eigenen Glauben und in der Tätigkeit verweilen kann, die jeweils dem urteilenden Wesen auch entspricht.

Devino Melchizedek

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Gaben und Geben - KiW 7:1:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Mai 29 2017, 01:33

Ein Kurs in Wundern - T 7:1:4

Das Ego andererseits fordert immer gegenseitige Rechte, weil es konkurriert, statt zu lieben. Es ist immer bereit, einen Handel abzuschließen, kann aber nicht verstehen, dass wie ein anderer zu sein bedeutet, dass es nicht möglich ist, einen Handel abzuschließen. Um zu gewinnen, musst du geben, nicht einen Handel abschließen. Einen Handel abschließen heißt, das Geben zu begrenzen, und das ist nicht der Wille Gottes. Mit Gott zu wollen heißt, wie Er zu erschaffen. Gott begrenzt Seine Gaben in keiner Weise. Ihr seid Seine Gaben, und daher müssen eure Gaben wie die Seinen sein. Eure Gaben an das Himmelreich müssen wie Seine Gaben an euch sein.
---
Um vollständig zu Empfangen, ist es erforderlich vollständig zu geben. Man mag sagen, gut, es kann vielleicht auch an der Empfänglich der Herrlichkeit des Göttlichen die eine oder andere Hürde sich auftuen. Doch unweit bliebe die Frage nicht, ob man auch bereit wäre alles davon weiter zu geben, was man empfinge?

Dabei ist die Frage nicht allein durch die Bereitschaft geklärt. Was wäre mit dem, was in einem selbst noch nicht vollständig entwickelt und entfaltet wäre? Könnte dieses überhaupt vollständig weiter geben, worin es selbst noch nicht vollständig gemacht wurde?

Es könnte wohl auch genauso wenig vollständig Empfangen, worin es noch nicht ist. Und somit ist der Kreis nur so weit, wie er weit sein kann. Früh übt sich's doch auch damit, wie es so schön sprichwörtlich heißt. So kann sich die Grundhaltung des Gebens sich blicken und üben lassen.

So ist die Kette des Gebens dort auch nicht unterbrochen, wo es kein Gewahrsein von gäbe. Aber dort, wo etwas ist, was sich selbst als unvollständig erfahren oder sehen mag.

Wenn man schon etwas hat, dann lässt sich's nicht bloß leichter geben, sondern eigentlich ist dann erst Geben wirklich möglich.

So lässt sich wohl nicht wenig am Geben selbst ein gewisser Reifegrad in vielerlei Hinsicht erkennen. Ist man also bereit die volle Herrlichkeit des Göttlichen zu "empfangen", dann weil man bereit ist diese vollständig auch zu "geben".

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Die eine Mammutaufgabe - KiW 7:1:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Mai 30 2017, 01:21

Ein Kurs in Wundern - T 7:1:6

Wie Gott denken heißt, Seine Gewissheit darüber mit Ihm zu teilen, was du bist; wie Er erschaffen hießt, die vollkommene Liebe mit Ihm zu teilen, die Er mit dir teilt. Dahin führt dich der Heilige Geist, damit deine Freude vollkommen sei, weil das Reich Gottes ganz ist. Ich sagte, dass Gott den letzten Schritt im Wiedererwachen der Erkenntnis tut. Das ist wahr, aber es ist schwer, das in Worten zu erklären, weil Worte Symbole sind und nichts, was wahr ist, erklärt zu werden braucht. Doch ist es, die Aufgabe des Heiligen Geistes, das Nutzlose in Nützliches, das Bedeutungslose in Bedeutsames und das Vorübergehende in Zeitloses zu übersetzen. Er kann dir daher etwas über diesen letzten Schritt sagen.
---
Wenn und soweit Gottes Schöpfung vollkommen erschaffen ist, so braucht es keines letzten Schrittes mehr seinerseits. D.h. der letzte Schritt von Ihm, ist der erste bereits gewesen, nämlich ein vollkommenes Werk, was Er selbst als gut befand.

Wurde etwas erschaffen, bevor irgend eine Zeit eingeführt und da war, gab es also auch unbegrenzte Zeit, um etwas in seiner gesamten Vollkommenheit zu erschaffen. Denn Zeit selbst ist ein Erzeugnis.

Der letzte Schritt für uns ist die Erkenntnis, wer wir eigentlich sind und was Gott ist. Das ist dann auch der letzte Schritt des Lebendigen Gottes, sich uns zu offenbaren.

Somit ist der letzte Schritt Göttlichenseits, dass uns überhaupt diese Erkenntnis von Ihm ermöglicht wird. Jedenfalls von uns aus gesehen. Von Ihm aus gesehen, gibt es keine Schritte die Er tuen bräuchte.

Bewusstsein und Erkenntnis auf allen kosmischen Ebenen zu erzeugen und zu bezeugen, und das Erlernen aller vorherrschenden Gesetze, ist eine Mammutaufgabe. Glücklicherweise haben wir ja alle Zeit der Welt. Und davon brauchen manche etwas mehr und manche etwas weniger.

Aber was ist das schon in Anbetracht der Ewigkeit?
Richtig, eine denkbar mögliche Aufgabe.

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Das Himmelreich, eine Frage der Wirklichkeit - KiW 7:3:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jun 02 2017, 00:52

Ein Kurs in Wundern - T 7:3:4

Im Himmelreich sein heißt lediglich, deine ganze Aufmerksamkeit darauf zu richten. Solange du glaubst, du könntest auf das achten, was nicht wahr ist, nimmst du den Konflikt als deine Wahl an. Ist er denn wirklich eine Wahl? Es sieht so aus, doch Schein und Wirklichkeit sind wohl kaum dasselbe. Dich kümmert der Schein nicht, der du das Himmelreich bist. Die Wirklichkeit ist dein, weil du die Wirklichkeit bist. So werden Haben und Sein schließlich versöhnt, nicht im Himmelreich, sondern in deinem Geist. Der Altar, der sich dort befindet, ist die einzige Wirklichkeit. Der Altar ist vollkommen klar im Denken, weil er eine Spiegelung des vollkommenen Denkens ist. Dein rechtgesinnter Geist sieht nur Brüder, weil er nur in seinem eigenen Licht sieht.
---
Wenn das Himmelreich das ist, was wahr und wirklich ist, was wollte man denn dann von sich aus, was im Himmelreich enthalten sei? Wollte man dann noch etwas, was nicht grundsätzlich gut und in jeder Hinsicht nützlich für einen wie auch für alle anderen wäre und sein solle?

Wie wir wissen, ist es falsch den Tod als Lösung für irgend etwas zu sehen (ganz unabhängig wie man sich der Errungenschaften die der Tod bewirkt nicht für sich selber als rühmlich annehmen könnte), somit auch nicht für die Lösung der Diskrepanz die zwischen einem geführten Leben und dem Himmelreich (mindestens subjektiv) bestehen mag. Denn die Diskrepanz entsteht und besteht vor allem durch das Führwahrhalten dessen, was nicht wirklich und also auch nicht im Himmel enthalten ist.

Überwiegend ist das zum Schlechten zählende vor allem dadurch vertreten, weil es als vorteilhaft in irgend einer Weise erachtet wird, oder weil Unwilligkeit einen Platz einnimmt, wo ein Wesen einer urteilsfähigen Spezies den Platz nicht ausfüllte, der solch einer Würde gemäß wäre.

Doch letztlich mit seinem Führwahrhalten entscheidet man sich schon heute, ob man zur Schaar himmlischer Menschen gehört, oder derer, die eine andersgeartete Wirklichkeit anstreben und bevorzugen.

In unseren kleineren oder auch mal größeren Entscheidungen legen wir den Grundstein für unsere Wirklichkeit und können uns so für eine geistige Annäherung an das Himmelreich oder für eine Vergrößerung der Diskrepanz und somit für ein kleineres oder breiteres Feld von Konfliktmöglichkeiten entscheiden.

In dieser Weise werden wir auch allerlei Zeugen auf dem Weg und um uns herum antreffen, die für dieses oder jenes in gleicher oder ähnlicher Weise auftreten und antreten wie wir auch. Und dieses mit mehr oder weniger Überzeugung. So wie die Vielfalt des Lebens in der Welt, so bunt die Wahl all ihrer Vertreter.

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Trachte zuerst nach dem Himmelreich - KiW 7:4:7

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 03 2017, 02:22

Ein Kurs in Wundern - T 7:4:7

Trachte zuerst nach dem Himmelreich, weil dort die Gesetze Gottes wahrheitsgemäß wirksam werden, und sie können nur deshalb wahrheitsgemäß wirksam werden, weil sie die Gesetze der Wahrheit sind. Doch trachte allein danach, weil du nichts anderes finden kannst. Es gibt nichts anderes. Gott ist in einem ganz wörtlichen Sinne Alles in allem. Alles Sein ist in Ihm, Der alles Sein ist. Du bist daher in Ihm, da dein Sein Seines ist. Heilen ist eine Weise, das Gefühl der Gefahr zu vergessen, das das Ego in dir hervorgerufen hat, indem du seine Existenz in deinem Bruder nicht siehst. Das stärkt den Heiligen Geist in euch beiden, weil es die Weigerung ist, Angst anzuerkennen. Die Liebe bedarf nur dieser Einladung. Sie kommt uneingeschränkt zur gesamten Sohnschaft, da sie ist, was die Sohnschaft ist. Indem du zu ihr erwachst, vergisst du lediglich, was du nicht bist. Dadurch kannst du dich an das erinnern, was du bist.
---
Im Überwinden von Hindernissen liegt der Wille zum Sieg, ja erst dadurch wird dieser entfacht und in seinem Umfang entfaltet. Vielleicht hätte man sich vieles im Verlauf der Geschichte durch einige wenige Entscheidungen sparen und anders gestalten können, und doch nur in dieser Weise wird es der Siegeswille mit all den Qualitäten darin die durch jede zusätzliche Herausforderung erst entwickelt werden.

Es heißt, selbst wenn man alles Übel überwunden hat, sollte man gerade darum diesem dankbar und froh sein dieses überwunden zu haben. Ehe man dazu verfällt sich in weitere Abhängigkeiten dazu zu begeben, in dem man in eine Einstellung verfällt, weitere Handlungen dawider zu unternehmen.

Denn selbst wenn man also meinte die Oberhand über ein Übel gewonnen zu haben, so lässt man sich auf ein weiteres Spiel darauf ein, ist man letztlich immer noch mit selbigem Niveau beschäftigt wie ehedem, als dem Übel irgendeine Handhabe eingeräumt ward.

Gottes eigenwilligen Schöpfungen mögen daher kreieren was sie nun wollten, es bräuchte einen nicht weiter beschäftigen, wenn man es nicht will, oder es mit der eigenen erkannten und tiefergehenden Wahrheit nicht übereinkommt. Und man überlässt es also dem Göttlichen Willen in seinem ganzen Umfang.

Es wird sich erweisen als was immer es sich erweisen kann. Wir sind nicht dazu berufen mehr zu tuen als uns möglich bliebe. Und es reicht dahingehend schon, hinter den möglichen Erwartungen nicht all zu weit zurück zu stehen.

Wird ein neues Göttliches Gesetz irgendwo verkündet, dann kann man auch nicht viel mehr, als dabei zu sein...

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Grundsatz- und Prinzipientreue - KiW 7:6:1

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jun 04 2017, 00:21

Ein Kurs in Wundern - T 7:6:1

Obschon du die Sohnschaft nur als eins lieben kannst, kannst du sie als fragmentiert wahrnehmen. Es ist jedoch unmöglich, etwas in einem ihrer Teile zu sehen, was du ihr nicht als ganzer zuschreibst. Das ist der Grund, weshalb Angriff nie vereinzelt ist und völlig aufgegeben werden muss. Wird er nicht völlig aufgegeben, so wird er überhaupt nicht aufgegeben. Angst und Liebe machen oder erschaffen, je nachdem, ob das Ego oder der Heilige Geist sie erzeugt oder inspiriert, aber sie werden zum Geist des Denkenden zurückkehren und seine ganze Wahrnehmung beeinflussen. Das schließt seine Vorstellung von Gott, von Dessen Schöpfungen und von seinen eigenen ein. Er wird keine Davon würdigen, wenn er Sie mit Angst betrachtet. Er wird Sie alle würdigen, wenn er Sie mit Liebe betrachtet.
---
Es ist nicht einmal so sehr entscheidend oder ausreichend, wenn man hinsichtlich einer Sache sich zu einer hilfreichen oder sinnvollen Überzeugung durchgerungen hat. Vielleicht wenn man erstmalig dahingelangt ist und es tatsächlich einen umfassenden Effekt auslöst. Oder wenn man mit sich etwas geführt hat, wofür dieses eine Errungenschaft darstellt. Jedenfalls ist es dann mal auch wieder schnell vergessen.

Wenn man nur aus einem Affekt oder aus einer günstigen Stimmungslage oder positiven Stimulantien des Umfelds zu einer günstigen oder hilfreichen Überzeugung oder Ansicht gelangt, ist es in einer anderen Situation ja auch noch längst dadurch nicht mit vertreten oder gegeben. Ganz zu schweigen von dem, welchen Effekt dies gar Inkarnationenübergreifend überhaupt haben soll.

Es ist also entscheidend, etwas bis hin zu Prinzipien und Grundsätzen sich anzugewöhnen und zu verinnerlichen. Nur so wird etwas Beständiges daraus. Ähnlich kann es dann auch einen positiven Effekt auf das Umfeld haben. Dann erst wird es auch ausgestrahlt und innerlich vernommen. Weniger im intellektuellen Sinne, sondern einfach als tragende und unterstützende Kraft.

Manchmal mag wer also frömmeln oder sich so und so zu geben suchen, sollte das aber nur aus dem Umfeld genommen sein, würde man zugleich dieses damit ja nur belasten, selbst wenn man sich als etwas hilfreiches präsentierte. Dann ist es fast schon weniger schlimm, wie wenn man sich gar unverhohlen gäbe. Denn es kann gar irritieren, wenn man eines sagte, was anderes aber täte und noch etwas anderes zur Ausstrahlung käme.

Auch färbt sowohl das gute wie das schlechte Beispiel ab, und es wird das zudem mehr angeregt und stimuliert, was in einem breiteren Umfang jeweils bereits zugegen und vertreten ist. So kann man daher oft kaum Vorwürfe machen, nur für sich prüfen welchen Umgang man pflegt und welchen meidet.

Und wie so oft dient vieles ja doch bloß als Spiegel und zeigt auf, woran man auch selbst womit ist...

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Jeder Geist ist Leben - KiW 7:8:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jun 08 2017, 02:02

Ein Kurs in Wundern - T 7:8:1

Wir sagten, dass es ohne Projektion keinen Ärger geben kann, aber es ist auch wahr, dass es ohne Ausdehnung keine Liebe geben kann. Dies entspricht einem grundlegenden Gesetz des Geistes, und daher einem, das immer wirksam ist. Es ist das Gesetz, durch welches du erschaffst und erschaffen wurdest. Es ist das Gesetz, das das Himmelreich eint und es in Gottes Geist bewahrt. Das Ego nimmt das Gesetz als ein Mittel wahr, etwas loszuwerden, was es nicht will. Für den Heiligen Geist ist es das grundlegende Gesetz des Miteinanderteilens, durch das du gibst, was du wertschätzt, um es in deinem Geist zu bewahren. Für den Heiligen Geist ist es das Gesetz der Ausdehnung. Für das Ego ist es das Gesetz des Entzugs. Daher ruft es entweder Überfluss oder Mangel hervor, je nachdem, wie du es anzuwenden beschließt. Diese Wahl liegt bei dir, aber es liegt nicht bei dir, zu entscheiden, ob du das Gesetz anwenden willst oder nicht. Jeder Geist muss projizieren oder ausdehnen, weil er auf diese Weise lebt, und jeder Geist ist Leben.
---
Jeder Geist ist Leben, denn Leben entsteht nicht aus der Form heraus erst. Manch Annahme mag durchaus gewissen Fakti entsprechen, und doch ist es ihre Annahme auch, die uns unsere Geistige Gesinnung selbst damit abspricht.

Nicht weil uns unsere Gesinnung dadurch im Gottgegebenen Sinne abhanden käme, sondern nur, weil wir uns selbst wider diese entscheiden, indem wir etwas als Unterpfand annehmen an dessen statt.

D.h. wären wir uns all unserer Möglichkeiten allzeit bewusst, käme es uns wohl nicht in den Sinn uns für die unzulänglichste Variante, aus allen, zu entscheiden. Doch ist es fast immer so, dass wir uns nicht für die bestmögliche Variante stets entscheiden. Allein durch das schon, was wir alles als Gegeben annehmen.

Für den Geist Gottes ist nichts gegeben, denn es ist und war vor ihm nichts. Und ähnlich der Form, ist zunächst das Gesetz, durch welches der Geist sich selbst zur Regel zwingt und durch diese eigentliche Beschränkung seiner Selbst all dieses hervorbringt, was in der Grenzenlosigkeit nicht zur Existenz gelangen könnte.

Es mag nicht immer offensichtlich sein, womit man wie weit gehen kann, und wobei und worin eine vielleicht natürliche Grenze gegeben ist. Denn der Geist ist der natürlichere Zustand letztlich. Zugleich gibt es Lebensformen die offensichtlich nicht bloß reiner und unbedingter Geist sind. Und es scheint nur angebracht die Umstände zu achten und die gegebene Bedingtheit zu akzeptieren.

Denn es ist zunächst jedem die Entscheidung zugestanden sich selbst in seinen eigenen Bedingungen erforschen zu dürfen. Doch sollte man für sich bevorzugt die Bedingtheit nicht unbedingt als einen übergeordneten Teil seiner Identität wählen. Umso für sich die Möglichkeit offen zu erhalten, dass man womöglich doch auch reiner Geist ist, in eben der Weise, wie man auch etwas anderes für sich auch zu akzeptieren bereit ist. Wenn auch vielleicht nur vorübergehend, allein weil die Bedingtheit und Beschaffenheit es gar nicht anders zuließen.

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Klang des Erwachens - KiW L45

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 10 2017, 02:57

Ein Kurs in Wundern - Lektion 45
Gott ist der Geist, mit dem ich denke.


1. Der heutige Leitgedanke enthält den Schlüssel zu dem, was deine wirklichen Gedanken sind. Sie sind nichts, wovon du denkst, dass du es denkst, ebenso wenig wie das, wovon du denkst, dass du es siehst, in irgendeiner Weise etwas mit der Schau zu tun hat. Es gibt keine Beziehung zwischen dem, was wirklich ist, und dem, was du für wirklich hältst. Nichts, wovon du denkst, dass es deine wirklichen Gedanken sind, ist deinen wirklichen Gedanken in irgendeiner Hinsicht ähnlich. Nichts, wovon du denkst, dass du es siehst, hat irgendeine Ähnlichkeit mit dem, was die Schau dir zeigen wird.

7. Unter all den sinnlosen Gedanken und verrückten Ideen, mit denen du deinen Geist vollgestopft hast, liegen die Gedanken, die du am Anfang mit Gott dachtest. Sie sind jetzt dort in deinem Geist, vollkommen unverändert. Sie werden immer in deinem Geist sein, genau wie sie es immer waren. Alles, was du seither gedacht hast, wird sich verändern, aber das Fundament, auf dem es ruht, ist völlig unveränderlich.
---
So ginge man von Daseins-Stufe zu Daseins-Stufe, wäre der Unterschied eines Bedingten Daseins zu einem weniger bedingten Dasein der, dass irgend etwas in einem erwacht und etwas eigenes hervorgebracht wird, was ehedem nicht war, und nicht bloß aus den bereits gegebenen Bedingungen allein ein zu erwartendes Resultat wären.

In einer wohl ähnlichen Weise ist das Entstehen einer Seele solcherart, dass dieses aus all den Stimulantien die Gottes Schöpferkraft ins Rollen bringt und in ihren grenzenlosen Vorgängen anregt und hervorruft, dass eine Seele plötzlich aus all diesem undefinierten und unbestimmten Substrat zu einer neuen Art des Bestehens erwacht und hervortritt.

Das Erwachen ist in der Weise, dass die Seele auf den Ruf des Göttlichen Gesanges und auf einen bestimmten Ton auf der Kosmischen Klangleiter reagiert. Die Reaktion dann nicht in einem passiven Sinne, sondern als eigene Aktion aus sich selbst heraus und im Erkennen dieses Klanges in sich wie außer sich, alsdann eine Einstimmung in den Göttlichen Gesang auf einer Ebene stattfindet.

Dieser Art ist wohl der Gedanke, der im Einklang mit dem Gedanken Gottes erfolgte und welcher der erste überhaupt ist, den man dachte. Dieser Gedanke, dem alles andere erst folgte, ist als Fundament in einem. Denn es ist für immer die erste Note die man auf der kosmischen Klangleiter mit anstimmte und welche einen an Gottes Geist immer erinnern wird.

Und nimmt man also alles als Dauer, ist es der bereits am längsten währende Klang, der in einem selbst erklingt und in welchen man einstimmte. Wie auf einer Ziehharmonika dehnt sich dieser mindestens so lange aus, bis man einen weiteren Ton auf einer anderen Ebene der kosmischen Klangleiter angestimmt hat.

Und so eine weitere Ebene in einem wachgerufen wird, in der Weise wie man selbst auf einer weitere Ebene erwacht um die kosmische Klangleiter immer weiter zu vervollständigen, und um dem kosmischen Orchester als ein weiteres Instrument zu einer volleren Klangtiefe mit zu verhelfen.

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Unrat als Sprungbrett - KiW 7:11:2

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jun 11 2017, 02:36

Ein Kurs in Wundern - T 7:11:2

Gnade ist der natürliche Zustand eines jeden Gottessohnes. Wenn er nicht in einem Zustand der Gnade ist, befindet er sich außerhalb seiner natürlichen Umgebung und funktioniert nicht gut. Alles, was er tut, wird zu einer Anstrengung, weil er nicht für die Umgebung erschaffen wurde, die er gemacht hat. Er kann sich daher nicht an sie anpassen, noch kann er sie an sich anpassen. Es hat keinen Sinn, es zu versuchen. Ein Gottessohn ist nur dann glücklich, wenn er erkennt, dass er bei Gott ist. Das ist die einzige Umgebung, in der er keine Anstrengung verspüren wird, weil er dorthin gehört. Es ist auch die einzige Umgebung, die seiner würdig ist, weil sein eigener Wert jenseits von allem liegt, was er machen kann.
---
Der Unrat, der angerichtet und zubereitet wird, wenn zumeist die Persönlichkeiten anstelle von Seelen die Oberhand haben, ist zugleich eine Art von Sprungbrett für die Seele, um sich der eigenen Stätte zu besinnen.

Es mag sogar sonderbar erscheinen, wenn man anfangs in das Seelenreich eintritt und damit in Berührung kommt. Denn viele geistern wohl mit der Vorstellung herum, das Seelenreich wäre vergleichbar mit den schönsten Sinneseindrücken oder Stimmungshochs. Kaum wird bedacht werden, dass der Instinkt der Seele das Dienen ist und was das letztlich bedeutet.

Was kann es also wohl bedeuten? Es heißt dass die Seele immer Tätig ist, ohne Unterlass, vor allem so lange wie es etwas auszuräumen und aufzuräumen gibt. Was immer der Fall ist, wenn man es mit Verkörperten Seelen zu hat. Bei Seelen allein auf ihren eigenen Ebenen und unter sich bloß, da mag es dann noch etwas anders sein.

So merkwürdig es also anmuten mag, aber umso mehr man mit Unrat zu tuen bekommt, den man nicht selbst verursacht und woran man nicht maßgeblich beteiligt ist, umso eher greift der Instinkt der Seele durch und man kommt leichter auf Seelenebenen. Ist man selbst am Unrat beteiligt und für diesen ursächlich verantwortlich, dann kann man natürlich auch nicht losgelöst davon sein.

Und letztlich ist dann die Umwandlung, die durch die Seele bewirkt wird, das, was einen dann am auch am glücklichsten werden lässt. Auch wenn die Vorgänge selbst zwischenzeitig weder schön noch angenehm sein mögen, und ebenso abhängig der Identifikationen u.dgl.m. Verärgerungen aufrufen können.

Also könnte man sich natürlich über allerlei Unrat empören, denn von der Seelenebene her wird man die Ursachen dafür umso mehr einsehen können, je mehr man daran geht den Unrat wieder zu beseitigen. Und doch ist es eigentlich ein Sprungbrett, um sich gerade von derlei selbst allgemeinhin absetzen und in andere Gefilde eintreten zu können.

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Die Reise mit dem Fassungsvermögen - KiW 7:11:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jun 12 2017, 00:18

Ein Kurs in Wundern - T 7:11:4

Ich rufe dich auf, dich daran zu erinnern, dass ich dich erwählt habe, um das Himmelreich dem Himmelreich beizubringen. Bei dieser Lektion gibt es keine Ausnahmen, weil das Fehlen von Ausnahmen die Lektion ist. Jeder Sohn, der mit dieser Lektion in seinem Herzen in das Himmelreich zurückkehrt, hat die Sohnschaft geheilt und Gott Dank gesagt. Jeder, der diese Lektion lernt, ist zum vollkommenen Lehrer geworden, weil er sie vom Heiligen Geist gelernt hat.
---
Das worauf man sich beständig ausrichtet, dort kommt man auch früher oder später hin. Das was man lehrt, das ist es auch, was man erlernt. Wofür man sich auch bereitet, ist, worin man letztlich schreitet.

Vom Himmelreich ließe sich wohl so viel erzählen, wie es Bewohner der Erde gibt. Jeder hält etwas für das Höchste und ereifert sich darin, und somit ist dieses auch zunächst das Himmelreich für diesen. Auch ist jeder mit seiner Seele ein Himmelreich mit allem, worin er lebte und webte und der Qualität nach erringen konnte.

Dann gibt es die Astralhimmel, wo allerlei Volksgruppierungen und Glaubensrichtungen auch ein gewisses Himmelreich erschaffen haben. Vielleicht manches weniger manches besser gelungen, je nach Umfang geist'ger Schaffungskraft. Was meist doch weitreichender gehen mag, als wenn man bloß die vielen Wolkenformationen am Himmel betrachtet und diese mit allerlei Bekanntem und mehr oder weniger Vertrautem assoziierte.

Auch die Kosmischen Ebenen stellen Sphären und wohl die wesentlichere Bedeutung noch dar, die Himmelreich zu heißen verdiente. Wenn man den Umfang bedenkt, mit allen Unterebenen und wechselseitigen Verbindungen, und alles zusammenrechnet, wird es wohl nicht weniger als 7x7x7 ausmachen.

Wie könnte es da so etwas wie Langweilige geben? Es gibt sicherlich für jeden weit mehr zu entdecken, als im Ansatze es auch nur an Fassungsvermögen dafür genügte. Keiner kann sich beklagen, ihm wäre also langweilig, wenn jeder seinen eigenen Wert angemessen ins Verhältnis setzte und darnach beurteilte.

Soweit das Fassungsvermögen uns also zu tragen vermag, und soweit wir im Stande sind uns selbst zu erforschen, soweit können wir auch das Himmelreich erkennen oder ausdehnen. Auch mit allem für sich im reinen zu sein kann schon eine Art von Himmelreich sein, der Weise nach jedenfalls. Und als Erwachen von Ebene zu Ebene, kann das Himmelreich der Art nach ausgedehnt werden. Und inwendig dem Herzen nach, kann das Himmelreich als das Göttliche in uns selbst sich ausdehnen.

Jedenfalls so, oder so ganz ähnlich mag es sich wohl verhalten mit alles in allem und allerlei...

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Das Wesen des Lernens - KiW 8:1:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jun 13 2017, 00:13

Ein Kurs in Wundern - T 8:1:4

Dein vergangenes Lernen muss dich einfach deshalb das Falsche gelehrt haben, weil es dich nicht glücklich gemacht hat. Allein auf dieser Grundlage sollte sein Wert infrage gestellt werden. Wenn Lernen auf Veränderung abzielt - und das tut es immer -, bist du dann mit den Veränderungen zufrieden, die dein Lernen dir gebracht hat? Unzufriedenheit mit Lernergebnissen ist ein Zeichen von Lernversagen, da es bedeutet, dass du nicht bekommen hast, was du wolltest.
---
Ja, mit dem was man erlernt verändert man sich und sein gesamtes Wesen. Das kann wohl nur so sein, weil irgendwo muss das Erlernte ja hingelangt sein. Und irgendwo ist zu Gunsten dessen die Unwissenheit entwichen, und irgend eine Art von Stoff ist verändert oder aufgenommen worden.

Bei einer Fähigkeit ist etwas Neues entwickelt oder verfeinert worden, eine Art von geistigem Befähigungsorgan, ums grob als möglich allgemein zu fassen und doch mit einem Nenner zu versehen.

Auch wenn es nicht so sein bräuchte, doch vieles vom Lernen heute orientiert sich am Schatten. Es ist fast unerheblich ob es aufgrund von Minderwertigkeitskomplexen oder allgemeiner Unwissenheit, oder aufgrund von Unkenntnis des eigenen Wesens hin erfolgt. Es wird oft mit dem Try-and-Error-Prinzip so lange durchprobiert und das Falsche aussortiert, bis es sich als zutreffend erwiesen hat.

Eine weitere Ursache mag darin liegen, was da heißt, der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Natürlich ist vielerlei so lange zu üben, bis es sitzt, weil es in die Instinkte übergeht und oder unter die Bewusstseinsschwelle sinkt usw. Doch oft ist es auch bloße Bequemlichkeit, oder der Weg des geringsten Widerstandes.

Eben darin liegt es dann, wie man dem direkteren Weg auszuweichen suchte. Die Scheu der plötzlichen Veränderung von vielerlei, die einem nicht wenig Umstellung dann abverlangt. Doch darin liegt auf Dauer diese Form von Lernversagen, welche rückblickend betrachtet zur Unzufriedenheit zutragen könnte.

Lernen ist eine freiwillige Veränderungsleistung. Der Erfolg ist kein Lob oder Lohn den man genießt, sondern die Art wie man sich verändert und wohingehend man gereift. Und dann auch wie zufrieden man mit sich selber dadurch ist und werden kann.

Devino Melchizedek

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Sich auch mal selber kneifen - KiW 8:6:3

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jun 16 2017, 00:15

Ein Kurs in Wundern - T 8:6:3

Wir wollen Ihn verherrlichen, Den die Welt verleugnet, denn über Sein Reich hat die Welt keine Macht. Keiner, den Gott erschaffen hat, kann an irgendetwas anderem als dem Ewigen Freude finden, nicht weil ihm alles andere entzogen wäre, sondern weil nichts anderes seiner würdig ist. Was Gott und Seine Söhne erschaffen, ist ewig; darin, und nur darin, liegt Ihre Freude.
---
Sollte man sich vielleicht selber öfter mal kneifen? Einfach um festzustellen, ob man's selbst ist? Um zu sehen ob zwischen Kniff und Kneifer eine Diskrepanz vorliegt? Oder man sich doch wie beim selber-kitzeln nicht zu überraschenden Reaktionen und Wirkungen sich zu überführen vermag?!

Denn selbst bei Tieren kommt es selten vor, dass sie die Pflege für eine Zucht übernehmen, die ihnen in Nest untergeschoben wurde. Fast eher noch werfen sie sogar die eigene Brut aus diesem, wenn sie sich nicht am Geruche u.ä. gänzlich sicher sind, vollständig die eigenen Pfleglinge bloß im Nest zu halten.

Ja selbst auch die Welt neigt zum Verleugnen und zur Ablehnung dessen, was sie nicht als das eigene ansieht und nur das eigene ist der Welt lieb.

Klar, bei Heteronomie pflegt man etwas ein, was nicht wirklich dazu gehört und in dieser Weise unterbricht es letztlich die eigene Reihen, um allerlei Faktoren zu ermöglichen Einfluss zu nehmen auf den Rest des Systems, in vielleicht unpassendem und unerwünschtem Ausmaß.

Vergleichbar wie wenn man eine kostbare Perlenkette schnürt, vielleicht im Dämmerlicht, und sich aus welchem Grunde auch immer ein paar wertlose Glasperlen sich darunter befinden. Bei hellem Scheine und sobald einem diese auffallen, wird man sich vielleicht dem Zweifel kaum entziehen können, ob und welche Perlen als die Wertvollen darunter sind. Und der Wert der gesamten Perlenkette ist womöglich für einen in Frage gestellt, und der Glanz zunächst dahin.

Somit gibt es gute Gründe, nicht nachdem auszuschauen, was einem zusagt und gefällt und bloß beliebt, sondern mehr noch sich immer wieder seiner selbst zu versichern. Ob es mit einem übereinstimmt und der eigenen Würde angemessen ist. Nebst kneifen auf der einen Seite als Instrument, gäbe es auf einer anderen noch dies, ob die Auswirkungen des eigenen Tuen und Handelns auch bei einem wieder ankommen. Denn wie mit vielem ist es auch damit so, dass die Quelle nicht wirklich verlassen wird, in der Weise nämlich, dass die Auswirkungen der Quelle in irgend einer Weise zugekehrt bleiben.

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Beträchtliche Entscheidungen - KiW 8:6:5

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Jun 17 2017, 02:22

Ein Kurs in Wundern - T 8:6:5

Gott will nur Seinen Sohn, weil Sein Sohn Sein einziger Schatz ist. Du willst deine Schöpfungen, wie Er die Seinen will. Deine Schöpfungen sind deine Gabe an die Heilige Dreieinigkeit, erschaffen aus der Dankbarkeit für deine Schöpfung. Sie verlassen dich ebenso wenig, wie du deinen Schöpfer verlassen hast, dehnen aber deine Schöpfung aus, wie Gott Sich zu dir ausgedehnt hat. Können Gottes Schöpfungen an etwas Freude haben, das nicht wirklich ist? Und was ist wirklich außer den Schöpfungen Gottes und denjenigen, die wie die Seinen erschaffen sind? Deine Schöpfungen lieben dich, wie du deinen Vater für die Gabe der Schöpfung liebst. Es gibt keine andere Gabe, die ewig wäre, und daher gibt es keine andere Gabe, die wahr ist. Wie also kannst du irgendetwas anderes akzeptieren oder geben und Freude dafür erwarten? Und was außer Freude könntest du wollen? Du hast weder dich noch deine Funktion gemacht. Du hast nur die Entscheidung getroffen, beider unwürdig zu sein. Doch kannst du dich gar nicht unwürdig machen, weil du der Schatz Gottes bist, und was Er wertschätzt, das ist wertvoll. Sein Wert steht außer Frage, weil er darin liegt, dass Gott Sich Selbst mit ihm teilt und seinen Wert für immer begründet.
---
Ist das alles? Ist dies alles? Ist es wirklich alles, von dem, was man bereit ist zu geben, und dem was einem vom Schöpfer ermöglicht und gegeben ist? Wer wollte diese Frage mutig und guten Gewissens mit einem "Ja" beantworten?

Ganz klar, hierbei kann es nicht darum gehen in irgend einer Hinsicht nur voll auf die Tube zu drücken. Als würde man damit allem anderen ausweichen und entkommen wollen, was zu einer ernsthaften Herausforderung ansonsten zu werden vermag. Denn alles was da wirklich ist, hat seine Grundlage.

Warum sollte man sich eigentlich für weniger entscheiden, als für "alles"? Weil man sich wohl zu entscheiden hat, und allein schon die zeitlichen Möglichkeiten nur das verstaten, was diesen innewohnt. Das heißt, hier kann man sich so entscheiden, dort anders, und außerhalb zeitlicher, sowie sonstiger Bedingungen, kann man sich für "alles" entscheiden. Jedenfalls sollte man zunächst sich selbst dort antreffen, wo einem dieses in der Weise verstatet ist.

Und dabei ist es nicht einmal so leicht, sich bereits zu entscheiden, was man als nächstes tun soll. Wie man etwas tun soll. Und warum man dieses und nicht etwas anderes oder eben dieses in einer anderen Weise angehen sollte.

Ebenso nicht zu entscheiden, hieße noch nicht, sich somit für "alles" zu entscheiden. Auch hieße sich für "alles" entscheiden zu wollen, ohne in der Position und Stellung zu sein sich für "alles" auch entscheiden zu können, lediglich dass man nur wünschte sich für "alles in allem" entscheiden wollen zu können.

Doch irgendwo in den Weiten und Tiefen von allem, und in dem was komplementär dazu sich in einem befindet, kann man sich entscheiden, auch für jenes, was sich jenseits des aktuell Fassbaren für einen befindet. So wahr mir Gott helfe, ist jede noch so beträchtliche Entscheidung dann im Rahmen der Möglichkeiten...

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Relationen - KiW 8:8:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Mo Jun 19 2017, 00:58

Ein Kurs in Wundern - T 8:8:1

Einstellungen dem Körper gegenüber sind Einstellungen dem Angriff gegenüber. Die Definitionen, die das Ego von allem gibt, sind kindisch und beruhen immer darauf, wozu das Ding seiner Meinung nach dient. Das rührt daher, dass es wahrer Verallgemeinerungen unfähig ist und das, was es sieht, mit der Funktion gleichsetzt, die es ihm zuschreibt. Es setzt es nicht mit dem gleich, was es ist. Für das Ego ist der Körper etwas, womit man angreift. Da es dich mit dem Körper gleichsetzt, lehrt es, dass du etwas bist, womit man angreift. Der Körper ist demnach nicht die Quelle seiner eigenen Gesundheit. Der Zustand des Körpers liegt einzig und allein darin, wie du seine Funktion deutest. Funktionen sind Teil des Seins, da sie aus ihm entstehen, doch die Beziehung ist nicht gegenseitig. Das Ganze definiert den Teil, der Teil aber definiert nicht das Ganze. Teilweise erkennen heißt jedoch ganz erkennen, aufgrund des grundlegenden Unterschieds zwischen Erkenntnis und Wahrnehmung. In der Wahrnehmung ist das Ganze aus Teilen aufgebaut, die sich voneinander trennen und in verschiedenen Konstellationen wieder zusammensetzen können. Die Erkenntnis aber verändert sich nie, und somit ist ihre Konstellation von Dauer. Die Idee von Beziehungen zwischen Teil und Ganzem hat nur auf der Wahrnehmungsebene eine Bedeutung, auf der Veränderungen möglich sind. Sonst gibt es keinen Unterschied zwischen dem Teil und dem Ganzen.
---
Sind Galaxien als eigene Entitäten und Logoi aufzufassen?
Wenn dem so wäre, dann hat die Milchstraße (wie unsere Galaxie genannt wird) beschlossen sich mit der etwa doppelt so großen Andromeda-Galaxie zusammen zu tuen. Dauert ca. nur 4 Milliarden Jahre bis dahin, doch je nach Entität (und Lebenszyklus der Entität) mag dies eine sehr überschaubare Dauer sein.

Grund zu Befürchtungen aufgrund von möglichen Kollisionen hat man nicht. Nicht nur weil man längst anderswo sich befinden mag, sondern weil weit mehr Raum zwischen den Sternen und Sonnensystemen liegt, als eine Wahrscheinlichkeit von Zusammentreffen in dieser Weise gegeben ist. Zudem kann Magnetismus nicht bloß anziehend sondern auch abstoßender Wirkung sein. Jedenfalls nach Körpern gesehen, ist es wohl dann das masseträchtigste Spektakel weit und breit, wessen wir uns irgendwie gewahren können.

Sofern dem Teil die Rolle also vom Ganzen zukommt gemäß der Definition für das Ganze, ist es also an der Entität gelegen, die im gewisser Weise die Verantwortung auf sich nimmt, für die bestimmte Ordnung Sorge zu tragen. Und dadurch dass eine Galaxie scheinbar eine Ordnung hat, aufgrund der sichtbaren Anordnung, des Zusammenhalts wegen, vergleichbar mit einem Sonnensystem im kleineren gesehen, so ist auch anzunehmen dass sich ein Gesamtintelligenz und bestimmte Zwecke dahinter stehend befinden.

Dazu haben wir, wenn wir also annehmen, dass hinter allem was besteht, eine Wesenheit steht, welche dieses hervorbringt oder mal hervorgebracht hat, und nichts einfach nur so zufällig und von sich aus bloß da ist; doch auch Grund zur Annahme, dass auch so große und umfassende Ereignisse ebenfalls nicht bloß zufällig vor sich gehen.

Die Grundlage des Zufalls ist ohnehin meist nur die, dass man es nicht zu erkennen vermag, wodurch etwas bedingt wurde. Doch der Umfang dessen, was so ohne weiteres nicht wahrnehmbar und zu erkennen ist, um ein vielfaches umfassender noch sein dürfte, als alles zusammengenommen, was erkennbar und sichtbar ist.

So mag es auch eine Ebene geben, auf der zwischen dem Teil und dem Ganzen kein Unterschied besteht, und selbst also auch die Bedeutung von Ebenen entschwinden mag. So oder so rum, wir können wohl auf immer dankbar sein, einen Anteil an allem-was-ist haben zu können. Zu guter Letzt ist dies wohl auch mehr, als all die Rollen, die man im Zweckverbund für das Ganze dadurch und darin spielen mag.

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Wirklichkeit und Relation - KiW 8:9:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jun 20 2017, 00:08

Ein Kurs in Wundern - T 8:9:2

Eine falsche Wahrnehmung ist der Wunsch, dass die Dinge seien, wie sie nicht sind. Die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos, weil völlige Harmlosigkeit die Bedingung ihrer Wirklichkeit ist. Sie ist auch die Bedingung dafür, dass du ihrer Wirklichkeit gewahr bist. Du brauchst die Wirklichkeit nicht zu suchen. Sie wird dich suchen und dich finden, wenn du ihre Bedingungen erfüllst. Ihre Bedingungen sind Teil dessen, was sie ist. Und nur dieser Teil liegt bei dir. Der Rest ist aus sich selbst. Du brauchst so wenig zu tun, weil dein kleiner Teil so mächtig ist, dass er dir das Ganze bringen wird. Akzeptiere also deinen kleinen Teil, und lass das Ganze dein sein.
---
Ein bloß kleiner Teil einer weitreichenden Sache, wie es die Wirklichkeit an sich ist, ist mehr, als eine überdurchschnittliche große Illusion. Ein kleiner Funke Gottes, ist mehr, als alles Gottlose zusammengenommen es sein könnte.

Es ist daher ein Teil der Entwicklung zwischen dem Selbst und dem Nicht-selbst unterscheiden zu können. Nicht weil das Selbst toll ist, und das Nicht-selbst es nicht wäre. Es geht hierbei darum zwischen dem Wirklichen und Unwirklichen unterscheiden zu lernen.

Das Nicht-Selbst ist nicht das Unwirkliche per se, umgekehrt, wenn es an sich selbst weiter besteht, und daher irgendwo aus sich selbst ist, so ist es gerade das, was wirklich ist.

Auch das Selbst besteht dann wirklich, wenn es sowohl unabhängig allem selbst zu bestehen vermag, als auch zugleich nicht ohne Wirksamkeit (genau genommen Wechselwirkung) in Beziehung zu allem sein kann. Denn wie könnte es sonst mehr als bloß Illusion sein? Zugleich, wie könnte es an sich selbst sein, wenn es nicht ohne alles andere sein könnte?

Doch ist es eine andere Sache noch, womit etwas erst ganz und vollständig wird. Natürlich ist die Bedingung von vielem oder fast allem, was wirklich ist, dass es harmlos ist. Warum? Na, weil es sonst ganz schnell nicht mehr an sich selbst und wie es ist sein könnte.

Bis zu einem gewissen Grad ist die Wirklichkeit dadurch wirklich, weil sie nicht verändert wird, und bis zu einem gewissen Grad ist es so, dass sie überhaupt nicht verändert werden kann. Denn versuchte man das zu verändern, was wirklich ist und es dadurch ist, dass es so fortbestehen muss, wie es an sich ist, dann verändert man sich selbst und schließt sich daraus aus, weil man wieder etwas annimmt (für sich jedenfalls) wie es dem Ganzen nicht entspricht...

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Psychologismus und Erwachen - KiW 9:1:12

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Jun 23 2017, 02:23

Ein Kurs in Wundern - T 9:1:12

Jeder Versuch, das zu verleugnen, was ist, muss Furcht erregend sein, und ist es ein energischer Versuch, so löst er Panik aus. Gegen die Wirklichkeit zu wollen kann - auch wenn es unmöglich ist - zu einem sehr dauerhaften Ziel gemacht werden, selbst wenn du es nicht willst. Erwäge nur die Folge dieser seltsamen Entscheidung. Du widmest deinen Geist dem, was du nicht willst. Wie echt kann diese Hingabe dann sein? Wenn du es nicht willst, wurde es nie erschaffen. Wurde es nie erschaffen, so ist es nichts. Kannst du dich wirklich an nichts hingeben?
---
Wenn sich die bestimmten Überzeugungen und Annahmen plötzlich sämtlich als falsch erweisen sollten, kann es nebst einer Ernüchterung durchaus auch erschreckend sein und bishin zur Panik gereichen. Das kann die Dinge, wie auch andere Menschen oder Verhältnisse betreffen, wenn sich diese durch ein Erlebnis oder Ereignis ganz anders rausstellen, als man sie bis dahin angenommen hatte.

Dabei ist es eigentlich nicht so sehr, dass etwas so ist wie es ist, was uns erschrecken mag. Denn hätte man es unvoreingenommen so angetroffen, würde es vielleicht kaum mehr als verdutzen oder einen kleinen inneren Aufruhr bedeuten. Was zu größerem Schrecken führt, ist meistens festzustellen, wie weit man sich mit seinen Annahmen von dem distanzieren konnte, wie es sich am Ende zeigt.

Gewisse Dinge müssen ja irgendwie sein und können auch nicht anders, sofern sie sind. Doch wird im Zweifelsfalle mehr hineininterpretiert als es bräuchte. Oft wird lieber alles mögliche beigelegt, wie etwas sei, meist in der Annahme, es wäre alles so, wie es einem vertraut ist. Es wird das erwartet und beigelegt, wie man selbst ist. Das beginnt bei der Motivation, den Eigeninteressen, den Eigenschaften und Fähigkeiten, man erwartet leichthin, alles sei so wie man selber, so lange sich nichts anderes erwiesen hat.

Das alles trägt dazu bei, dass man gerade damit, sich von dem entfernen könnte, wie und was eigentlich da ist und wie es sich damit verhält. Im wesentlichen sind es Schlüsse, die zu vorzeitig geschlossen werden. Und statt eine Erkenntnis einzukreisen und auf einen Nenner zu bringen, um der Weisheit Schluss daraus zu ziehen, sind diese Schlüsse so kurz, dass sie mehr Wahrheit ausschließen als einzuschließen vermögen.

Es mag vielleicht zunächst weniger quälend wirken, da man sich dann nicht länger damit aufwendig zu befassen bräuchte. Sich mit offenen Fragen und Verhältnissen rumplagen? Der Preis dabei ist die Wahrhaftigkeit der Dinge und Verhältnisse. Und das anhäufen von Schrecken, die mit dem Erwecken dann verbunden sind.

Das Erwachen könnte erfreulich sein, und auch leicht vor sich gehen, wenn - wie so oft wohl - nicht ausdauernd etwas konstruiert würde, was wider die Realität der Dinge gereift. Dabei ist meist nicht die Befähigung der Umsetzbarkeit ein Thema, es ist die Psychologie und Unwissenheit. Man ist Wahrheit in ihrem Umfange dann irgendwann gar nicht mehr gewohnt, wenn man sich diese zugunsten von Vorlieben und Eigeninteressen ausdauernd abgewöhnt, und wird sich schnell in Not vorfinden, wenn die eine oder andere Verleugnung nicht mehr greifen sollte.

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Heilsam Balsam - KiW 9:5:2

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Jun 28 2017, 01:41

Ein Kurs in Wundern - T 9:5:2

Ich habe öfters wiederholt, dass Überzeugungen des Ego sich nicht miteinander teilen lassen, und deshalb sind sie unwirklich. Wie könnte ihr "Aufdecken" ihnen also Wirklichkeit verleihen? Jeder Heiler, der in Phantasien nach der Wahrheit sucht, muss ungeheilt sein, weil er nicht weiß, wo er nach der Wahrheit suchen soll, und daher keine Antwort auf das Problem des Heilens geben kann.
---
Nur das, was in Gott vereinigt ist, lässt sich vollständig miteinander teilen. Das was sich vollständig miteinander teilen lässt, kann keine Krankheiten enthalten, denn Krankheit lässt sich nicht miteinander teilen. Man kann andere lediglich dazu bringen, an die selben Irrtümer zu glauben, was dann zu selben Resultaten und Krankheitsbildern führen kann.

Doch Krankheit resultiert durch Absonderung und Abgrenzung von dem, was sich mitteilen lässt, wenn man zu dem übergeht, was nicht mitteilsam ist und als Nährboden für Krankheiten dient. Vom Prinzip her ähnlich ist es selbst dann, wenn Krankheiten als eine Art Massenphänomen auftreten, denn auch diese entstehen auf kollektiver Basis daher dass gewisse Schichten des Kollektivs sich als ausgegrenzt erfahren und unterversorgt werden, durch ungleichmäßige Verteilung der lebenserforderlichen Güter oder menschunwürdige Lebensumstände u.dgl.m.

Unabhängig all dessen, ist es oft so, dass man ohnehin die größten Fortschritte dann macht, wenn man es gar nicht mitbekommt. Erkennt man es, dann ist es meist nur ein Ernten von Früchten, oder etwas allgemeines was weniger mit einem zu tuen hat, oder vielleicht auch nur Einbildung. Daher sollten manche Dinge sogar unfassbar bleiben. Denn manches sollte nicht vermischt werden, damit es in seiner Natur erhalten bleibt und so oft weit mehr heilsam beitragen kann. Ist es in seinem Ursprung verfälscht, so wird es nur noch zu verfälschenden Resultaten führen.

Vergleichbar ist es im Ansatz mit dem, dass wie die Vergangenheit oft lehrte, wie manche zu Lebzeiten kaum geachtet werden, doch sind sie erstmal ins Jenseits abgetreten, mit Verehrung geradezu überhäuft werden, selbst mit solcher, die gar nicht zu ihrem wahren Verdienst gezählt werden kann. Dies liegt einfach daran, dass ein Ego oder eine Persönlichkeit gesehen wird, ob berechtigt oder unberechtigt, dieses jedoch wesentlich entfällt, sobald jemand ins Jenseits abgetreten ist.

Einmal ist es tatsächlich so, dass die Seele nur das mit sich nimmt, was auch von ihr ist und zu ihr gehört, daher auch vieles aufgelöst wird und entfällt, da die zuletzt beseelte Persönlichkeit sich zum Kreise derer bereits oft gelebten anderen Leben einer Seele einreiht. Zum anderen ist es auch so, dass einer desinkarnierten Seele weniger Persönlichkeitzeugs zugedichtet und in dieser gesehen wird, meist bedingt durch das, wo man sich selbst in seiner Persönlichkeit oder Ego in Konfrontation dazu sieht und vernimmt oder annimmt.

Daher ist die Akzeptanz und Selbstannahme bei Seelen, die Jenseits dessen gesehen werden worin man selbst stecken mag, leichter und der Umgang, soweit dieser überhaupt besteht oder vernommen wird, ist eher wie Balsam und heilsam. Als nun wenn ein anderer ebenfalls noch eine Persönlichkeit oder ein Ego mit sich führt und zu pflegen hat, oder im negativen Falle mehr Opfer dessen sein mag, als dass Seeleneigenschaften vordergründiger zutage treten...

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Es werde Licht - KiW 9:5:6

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jun 29 2017, 03:16

Ein Kurs in Wundern - T 9:5:6

Was sollte also geschehen? Als Gott sprach: "Es werde Licht!", da ward Licht. Kannst du das Licht finden, indem du die Dunkelheit analysierst, wie es der Psychotherapeut tut, oder indem du - wie der Theologe - die Dunkelheit in dir selber anerkennst und nach einem entfernten Licht Ausschau hältst, um sie zu beseitigen, wobei du betonst, wie fern es ist? Heilen ist nicht geheimnisvoll. Nichts ändert sich, solange man es nicht versteht, da Licht Verstehen ist. Weder lässt sich ein "elender Sünder" ohne Magie heilen, noch kann sich ein "unwichtiger Geist" ohne Magie selbst achten.
---
Ja, im Grunde sind die Ansätze beider Richtungen mehr oder etwas weniger Aberwitzig. So nimmt man die klassische Theologie, hieße Magie an sich etwas "Böses" und sollte vermieden werden. Und doch wäre, nachdem man sich darnach also zunächst als Sünder zu sehen hätte, das, was durch Gott als nächstes zu bewirken wäre Magie, um sich wiederum der Sünde entledigen zu können.

Nimmt man die mehr oder weniger klassische Psychologie, wird zunächst alles was als störend angesehen wird, als unwirklich erklärt. Doch damit wird auch der wahrnehmende Geist für unwirklich erklärt. Wie sollte aber ein Geist stark werden und sich selbst Hilfe sein, wenn er selber seiner Existenz für bar erklärt wird, um sich zu heilen?

Im Ansatz orientiert sich wohl beides zu sehr nur an den Wirkungsweisen, und versucht die Ursache daran auszumachen, in dem es die Ursache anzugehen vermeidet. Die Ursache wird zwar irgendwo als die Abwesenheit von Licht erkannt, doch wird das Licht wiederum als direkte Realität negiert, um sich im Schatten seiner selbst der Ursache stellen zu wollen, welche wiederum durch den Schatten allein anstelle durch das Licht aufgehoben werden soll.

Wenn also der Geist, nur außerhalb seiner selbst gesehen wird, kann er nicht innerhalb seiner selbst zur Heilung beitragen und führen.

Licht falsch interpretiert, oder nur außerhalb seiner selbst gesehen und als Wirkung nur angenommen, führt meist zur Verblendung. Denn man wird nur die Wirkung des Lichts als für etwas Wirkliches angenommen, die Ursache als getrennt veräußerlicht, wird Gott bloß für Magie gehalten.

Ob das Licht zugleich auch das Leben der Substanz nach sei, sei dahin gestellt. Es strahlt jedenfalls als geistige Wirklichkeit und ein Erweis höherer Wirklichkeiten durch das Subjekt selbst. Und lässt man sich nicht bloß von der Wirkung blenden, so führt es zur Ursache und Wirklichkeit jenseits des mit bloßem Auge sichtbaren stets. Die verdichtete Substanz, die auch aus Licht ist, wird emporgehoben und offenbart das, was nicht-licht ist. Somit ist es zwar erhellend und doch zugleich verdunkelnd, abhängig ob man ins Licht schaut oder zum Schatten hin...

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Selbst heißt willentliche Empfängnis - KiW 9:8:1

Beitrag  Devino Melchizedek am So Jul 02 2017, 02:56

Ein Kurs in Wundern - T 9:8:1

Größe ist von Gott und nur von Ihm. Daher ist sie in dir. Jedesmal, wenn du dir ihrer, und sei es noch so schwach, bewusst wirst, gibst du das Ego automatisch auf, weil die Bedeutungslosigkeit des Ego in der Gegenwart von Gottes Größe vollkommen deutlich wird. Wenn das geschieht, glaubt das Ego - obschon es das nicht versteht -, dass sein "Feind" zugeschlagen hat, und versucht, dir Gaben anzubieten, um dich dazu zu bewegen, wieder unter seinen "Schutz" zurückzukehren. Die Selbstinflation ist das Einzige, was es dir bieten kann. Der Größenwahn des Ego ist seine Alternative zur Größe Gottes. Wofür wirst du dich entscheiden?
---
Ganz klar, ist man mit Gott, in allem was ist und wessen Teilhaber man sein können kann, so ist alle Identität, welche dieses nicht tatsächlich einzubeziehen vermag, von der Art, dass es dagegen ganz natürlich bedeutungslos wird.

Das spirituelle Ego kann das deswegen nicht erkennen, weil es sich selbst für den Handelnden hält. Das Selbst wird empfangen und nicht erhandelt.

Im Empfangen liegt ein Teil des Selbstes, je nach dem wessen man sich zuwendet, und woran man gerade ist, und worin man erwacht ist, und bis wohin man sich vorgearbeitet hat.

Meist ist man weit von der Konstitution entfernt, um das Selbst vollständig zu empfangen. Denn es hieße im Ansatz sodann die Monade vollständig selbst zu sein, mit allem was dazu gehört.

Ohne Empfangen ist es i.d.R. alles bloß Ego, was auch immer man sich einredet, was man da wäre. D.h. meistens ist es bloß eine Mischung aus Ego, Körperlichkeit, Persönlichkeit und Natur. Und das, worin das Ego sich darüber hinaus wähnte, ist nur imaginärer und eingebildeter Art.

Das Selbst ist von daher keine Identität, sondern weit mehr Wille, der sich selbst empfängt und sich im empfangen erkennt. Es ist kein Ego und nichts wofür man sich hält, sondern dagegen etwas gänzlich reales und praktisch funktional. Das Selbst ist ein willentlicher Kreislauf, banalst gesagt. Es ist nichts dolles, sondern eine Art von ertragender Erkenntnis.

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Bestimmung & Größe - KiW 9:8:9

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Jul 04 2017, 02:03

Ein Kurs in Wundern - T 9:8:9

Kann deine Größe arrogant sein, wenn Gott Selbst sie bezeugt? Und was kann wirklich sein, das keine Zeugen hat? Was kann Gutes daraus entstehen? Und wenn nichts Gutes daraus entstehen kann, kann der Heilige Geist es nicht verwenden. Was Er nicht in den Willen Gottes umwandeln kann, existiert gar nicht. Größenwahn ist wahnhaft, weil es benutzt wird, um deine Größe zu ersetzen. Doch was Gott erschaffen hat, das lässt sich nicht ersetzen. Gott ist ohne dich unvollständig, weil Seine Größe total ist und du in ihr nicht fehlen kannst.
---
Egal für wie groß, ebenso auch klein, man sich daher hielte, ohne irgend einen Bestand darüber hinaus, ist es gänzlich unwirklich und unbedeutsam.

Wie sagt der Kurs daher: Nichts unwirkliches existiert, nichts wirkliches kann bedroht werden oder aufhören zu bestehen.

Man braucht nur mit dem arbeiten was da ist (immer). Und entweder wird es sich wandeln, wenn es noch nicht das war, was man darunter annahm es sei, oder man wird sich darin selbst wiederfinden.

Bestimmung ist die Teilhabe am größeren Gesamten (Ganzen). Im Willen Gottes, oder der Anteil der Selbstverwirklichung der Seele. Von dem her ist man dazu bestimmt, dieses zu erfüllen und einzubringen (und es ist zunächst immer das, was man vorfindet).

Letztlich kann es also nichts größeres oder wirklicheres für einen geben, als die Bestimmung zu erbringen, für die man vom Größeren auserkoren wurde und eingesetzt wird.

Die Bestimmung eines jeden Menschen, ist es Mensch und menschlich zu sein. Die Bestimmung der Seele, ist es, Seele zu sein. Die Bestimmung des Göttlichen, heißt göttlich zu sein. Und alles ist gut, wenn es sich zu etwas Gutem gebrauchen lässt.

Es wird auch nicht zu mehr gebraucht, als wozu es gut ist und geeignet um dafür eingesetzt zu werden, damit das Ganze ganz sei (und mehr als Ganz geht nicht).

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In deinem Geist die Geisteskraft - KiW 10:E:1

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Jul 06 2017, 01:37

Ein Kurs in Wundern - T 10:E:1

Nichts außerhalb von dir kann dich furchtsam oder liebevoll machen, weil nichts außerhalb von dir ist. Zeit und Ewigkeit sind beide in deinem Geist und werden so lange in Konflikt miteinander sein, bis du die Zeit einzig und allein als Mittel wahrnimmst, die Ewigkeit wiederzuerlangen. Das kannst du so lange nicht tun, wie du glaubst, dass irgendetwas, was dir widerfährt, von Faktoren außerhalb von dir verursacht wird. Du musst lernen, dass die Zeit einzig deiner Verfügung untersteht und dass nichts in der Welt diese Verantwortung von dir nehmen kann. Du kannst in deiner Einbildung gegen die Gesetze Gottes verstoßen, aber du kannst ihnen nicht entrinnen. Sie wurden zu deinem Schutz erlassen und sind ebenso unversehrt wie deine Sicherheit.
---
Auf nichts, was außerhalb unserer selbst liegen sollte, können wir direkten Einfluss haben (ohne uns selbst damit zuerst zu beeinflussen). Daher geht uns dieses auch überhaupt nur wenig an. Nur wenn wir uns bereit sind in der Weise auszudehnen, dass wir in der Lage sind, dieses mit uns vereinigt zu erkennen, werden wir einen wirklichen Umgang damit verzeichnen.

Nicht wie wir mit "etwas", sondern wie wir mit uns selbst umgehen wollen, ist daher die entscheidende Frage darin. Denn ist es kein Teil von uns, dann haben wir auch keinen wirklichen und direkten Umgang damit. Ist es Teil von uns, dann gehen wir in der Weise und zugleich mit uns selbst so um und verfahren all so auch mit uns.

Meistens ist der Umgang ein anderer, mit dem, was wir außer uns wähnen und dem, wofür wir als einen Teil von uns bereit sind eine Verantwortung zu übernehmen und wie selbstverständlich anzunehmen (gerade so, wie man die eigene Hand als einen natürlichen Teil seiner selbst annimmt und ansieht).

Also auch so, wie man also etwas anspricht und es zu verändern suchte, so erkennt man es zunächst als einen Teil seiner selbst und verändere es dann. So würden wir wider unsere Hand verfahren, wäre der Schmerz also unser eigener. Wollten wir aber gegen etwas verfahren, was Teil von Gott ist, so als wäre es weniger als wir selbst?

Alles weitere, hätte es keinerlei Folge für uns und auf uns selber, ist meist mehr "heiße Luft", als denn eine Möglichkeit etwas wirklich anzufassen. Wer sich selbst als außerhalb von etwas sieht, ist entweder nicht in der Position darüber aussagekräftig urteilen zu können, oder hat sich selbst aus- und eingeschlossen (was aufs selbe käme).

So liegt es also innerhalb unserer selbst, wird man in natürlicher Weise geneigt sein verantwortungsbewusst damit umzugehen. Liegt es außerhalb unserer Selbst, braucht man nicht so viel Aufsehens und heiße Luft darum zu machen, wenn man noch nicht dazu bereit ist die Verantwortung dafür auf sich zu nehmen oder auf sich auch nehmen zu wollen (in Anerkennung der eigenen und der Göttlichen Geisteskraft).

Devino Melchizedek

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