Bhagavad Gita

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Verwirklichung und rechter Lebenswandel - BG 2:40

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Aug 26 2017, 02:42

Bhagavad Gita 2:40

Yogananda:
Auf diesem Weg (der Yoga-Übungen) sind keine Bemühungen um Verwirklichung verloren, selbst wenn man noch nicht ans Ziel gelangt, noch hat dies irgendwelche nachteiligen Wirkungen. Selbst die kleinste Anstrengung auf diesem richtigen geistigen Weg bewahrt vor großer Furcht (dem ungeheuren Leiden, das mit den sich wiederholenden Zyklen von Geburt und Tod verbunden ist).

Prabhupada:
Bei dieser Bemühung gibt es weder Verlust noch Minderung, und schon ein wenig Fortschritt auf diesem Pfad kann einen vor der größten Gefahr bewahren.

Reclam:
Dort gibt es keine Misserfolg,
Es schwindet nie, was je begann.
Ein wenig von der Lehre schon
Befreit von aller Schrecken Bann.
---
Kein Schritt auf dem rechten Weg kann je umsonst sein. Vielleicht wird man sich mal selbst in den Arsch beißen wollen, wenn man irgendwann erkennt, wie nah man oft womit dran war an einer Schwelle und dabei diese zu überwinden.

Doch sieht man es nicht, und so unternimmt man auch nicht das Erforderliche dafür, um vielleicht nur noch den letzten halben Meter zu überwinden. Verständlich auch, dass man es nicht zu erkennen vermag, eben drum, weil man die Schwelle nicht überwindet, so zeigt sich's somit auch nicht von der anderen Seite daher.

Eigentlich, nebst seiner Richtigkeit, ist es darum auch gut so, weil man etwas nicht bloß in Erwartung einer Belohnung macht. Denn letztlich würde man einem Anteil in sich damit vermittelt, dass man's ja nur tut, weil man dafür etwas bekommt. Folglich also auch, man unterlässt einfach alles, wofür keine Belohnung winkt.

Ansonsten, in der Ganzheit eines Weges gesehen, kann kein Schritt in eine richtige Richtung umsonst sein. Alles zählt somit, sei es bloß früher oder später.

Also auch alles was verwirklicht wird, ist alsdann verwirklicht. Auch hierbei kann es dann nie umsonst sein.

Manche Lehre ist darum sehr wichtig, wenn sie einige der elementaren Dinge für die rechte Lebensweise z.B. lehren sollte. Und wenn sie zudem stark machen sollte für den rechtsamen Lebenswandel, so dass man sich viele Schritte in eine verkehrte Richtung dadurch einsparen kann...

Devino Melchizedek

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Maßvoll zur Andacht bewogen - BG 6:17

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Aug 30 2017, 03:13

Bhagavad Gita 6:17

Yogananda:
Wer regelmäßig und maßvoll isst, ruht, arbeitet, schläft und wacht, wird feststellen, dass der Yoga all seinem Leid ein Ende bereitet.

Prabhupada:
Wer in seinen Gewohnheiten des Essens, Schlafens, Entspannens und Arbeitens maßvoll ist, kann alle materiellen Leiden lindern, indem er das yoga-System praktiziert.

Reclam:
Wer maßvoll speist und sich erholt,
Wer maßvoll handelt jederzeit,
Wer maßvoll schläft und maßvoll wacht,
Bei dem tilgt Yoga jedes Leid.
---
Man fragte sich, warum Prabhupada, "Yoga" oft als "yoga", mit einem Kleinbuchstaben beginnend schreibt? Doch wenn man es als etwas Tätiges nimmt und sich in der Weise daran annähert, nicht nur als eine Umschreibung oder einen Oberbegriff allein, dann möchte es vielleicht seinen Sinn ergeben. In Annährung an den Geist und vermutlich dadurch, dass der Geist im Gegensatz zu allen materiellen und körperlichen Funktionen, Gegebenheiten und Konstitutionen, als dermaßen grenzenlos und unkonventionell gehandelt wird, mag dagegen die Versuchung herrühren, ihm auf ähnlicher Weise und Basis begegnen zu wollen.

Doch was brächte Unausgewogenheit in irgendeiner Richtung und Hinsicht anderes, als letztlich einen nur dazu führen zu wollen, dass Gleichgewicht darin und damit herstellen zu dürfen. Jedenfalls wäre es in keiner Weise ein Indiz dafür, tatsächlich in angemessener Weise damit auch umgehen zu können. Wenn es nicht ohnehin lediglich einen Versuch darstellte, sich bloß dadurch aus der Affäre ziehen zu wollen, als wäre man jenseits von "gut und böse" und müsse gar abgehoben damit umgehen, anstelle eines angemessenen und ausgewogenen Umgang damit zu pflegen.

Leicht machte man es sich dann, auf Kosten des Allgemeinen (welcher Art und Form auch immer) gesondert und überhoben sich geben zu wollen. Und wäre man also ebenso im Allgemeinen, wie jeder andere, dann würde es natürlich auf Kosten des Allgemeinen gehen, täte man also anders als dem also wäre tuen, und erfüllte also seinen Anteil daran dadurch nicht und dieses vielleicht gar mit Vorsatz. Vielleicht, wie wohl nicht selten mal auch wieder unter dem Deckmantel irgend einer Form von Spiritualität und einem Anschein also, nicht mehr seinen Alltag wie jeder andere Mensch auch, es für nötig zu haben diesen so bestreiten zu brauchen.

Doch ist es ganz einfach darum bestellt, wenn man Geist spielen möchte, dann sei man Geist, und bleibe im Geist, statt sich ohne seine notwendigen Belange kümmernd dem Allgemeinwohl zu Lasten zu fallen. Andernfalls darf man gern auch die Sorge dafür tragen, alles so zu hinterlassen alsdann, und in ausgewogener Weise zu erledigen, dass es keinerlei Kummer bereiten sollte, wenn man also zu den Ewigen Jagdgründen (wie es bei Indianern wohl gehießen haben mag) aufbrächte, oder ebendrum wie ein Geist durch den Alltag streifte.

Denn wenn es bloß aus Unwillen herrührte, seiner Verantwortung gerecht zu werden, ist alle überhobene daraus resultierende Verworrenheit, keineswegs ein Akt geistiger Fortgeschrittenheit als bloß Unzulänglichkeit einen adäquaten und ausgewogenen Umgang zu pflegen mit den allgemeinen Dingen um einen herum in rechter Weise umzugehen. Da hilft dann auch kein Yoga oder irgend eine Religion und Spiritualität, die solcherlei sogar schlichtweg voraussetzt, ehe man sich darin vertiefend geistige Fortschritte erringen wird...

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Aktive Intelligenz - BG 7:14

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Sep 07 2017, 02:26

Bhagavad Gita 7:14

Yogananda:
Es ist wahrlich schwierig, sich dem Einfluss Meiner göttlichen kosmischen Hypnose zu entziehen, die mit den dreifachen Eigenschaften durchwoben ist. Nur wer in Mir (dem Kosmischen Hypnotiseur) Zuflucht sucht, wird von dieser Macht der Täuschung befreit.

Prabhupada:
Diese Meine göttliche Energie, die aus den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur besteht, ist sehr schwer zu überwinden. Aber diejenigen, die sich Mir ergeben, können sie sehr leicht hinter sich lassen.

Reclam:
Schwer zu durchdringen ist der Schein
Der gunahaften Zaubermacht;
Nur wer zu mir die Zuflucht nimmt,
Aus diesem Weltblendwerk erwacht.
---
So reagierte oder agierte man nach irgendetwas, was gar nicht an sich da ist, dann wäre es so, dass man die Verblendung für einen reellen Gegenstand nimmt.

Dies ist wohl an sich nicht selten, ja bildet sogar bis zu einem gewissen Prozentsatz bei einer gewissen Mehrheit eine Summe und Anzahl von allerlei Beweggründen.. vielleicht mal mehr mal weniger abhängig stimulierender Einflüsse...

Woraufhin ja wieder weitere Tätigkeiten angeregt werden, doch schließlich begründet bloß auf dem, was bereits aus irgendeiner Art von Verblendung entstanden war. Wie weit dieses dann von größerer Realität auch sein mag (weil bereits eine Aktion zusätzlich eingebracht wurde), weil dem also mehr als bloß reine Verblendung vorherging, spielt doch kaum eine Rolle. Es hätte eher wohl einer Berichtigung bedurft, oder gegebenenfalls des Enthaltens (weswegen es auch von Intelligenz zeugen kann, auf etwas nicht zu reagieren).

Manches folgt dem Weg des geringsten Widerstands. Doch ist dies meist nur, was auf Kraft und Energie zutrifft, in ihrer passiveren Form (nicht auf Bewegung, sondern innere Intelligenz bezogen). Denn wenn aktive Intelligenz im Spiel ist, so tut sich diese in irgend einer Weise auch selbst kund.

Um das Thema der UFOs als eines Beispiels aufzugreifen (was zunächst nur ein unbekanntes oder nicht identifizierbares Flugobjekt meint), ist es ein wesentliches Merkmal auch, dass bei einem Objekt das sowohl die Geschwindigkeit als auch Richtung aktiv ändern kann, man annehmen kann, dass intelligentes Leben oder eine aktive Intelligenz dahinter stehen muss.

Gut, nun gibt es den 3.ten Strahl, der auch aktive Intelligenz genannt wird. Wobei alle Strahlen wohl auf ihre Weise intelligent sind, was die Art der Stimulierung anbetrifft, von dem, worauf sie treffen, auf der jeweiligen Ebene. Der 3.Strahl sorgt für die Qualität in inhärierender Weise. Und was daraus entsteht, führt zu mehr Möglichkeiten, wie etwas angefasst und verwendet werden kann, was dann selbst ein Merkmal ist, welches der Kategorie Intelligenz angehört.

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Herr des Opfers im Leib aller Körperträger - BG 8:4

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Sep 15 2017, 01:54

Bhagavad Gita 8:4

Yogananda:
O Höchster der Verkörperten (Arjuna)! Adhibhuta ist die Grundlage des körperlichen Daseins; Adhidaiva ist die Grundlage des astralen Daseins; Und Ich, der Geist innerhalb des Körpers und des Kosmos, bin Adhiyajna (der Ursprung, der Große Opfernde, der Schöpfer von allem und der Allwissende).

Prabhupada:
O bestes der verkörperten Lebewesen, die materielle Natur, die sich ständig wandelt, wird adhibhuta [die materielle Manifestation] genannt. Die universale Form des Herrn, die alle Halbgötter, wie die Sonne und des Mondes, umfasst, wird adhidaiva genannt. Und Ich, der Höchste Herr, der Ich im Herzen aller verkörperten Lebewesen als Überseele gegenwärtig bin, werde adhiyajna [der Herr des Opfers] genannt.

Reclam:
"Geworden" ist, was stets vergeht,
Das "Göttliche" der höchste Geist,
Und "Opfer" man mich in dem Leib
Von allen Körperträgern heißt
---
Es heißt sinngemäß auch, ohne ein Opfer, gäbe es keine bessere Welt und kein besseres Dasein. Das stimmt wohl, denn nur ein Nehmen ohne Geben, würde auf lange Sicht wohl ein Ende jeder allgemeinen Sache bedeuten.

Bedarf dies überhaupt noch weitgefasster Erklärungen? Das größte Opfer bringt der Höchste Herr immer, denn er hält letztlich für alles hin. So wie ein Planetarer Logos für alles hinhält, was durch ihn ins Dasein kommt. So wie auch Christus Jesus zu seinen Jüngern sprach, dass der, der der Größte unter ihnen sein wolle, der größte Diener sein solle.

Das ergibt in einem sehr wörtlichen Sinne auch den nachvollziehbarsten und größten Sinn. Der, der am meisten hingibt oder hinhält, oder wie auch immer das Erbrachte gestaltet sein mag, diesem gebührt der wesentlichste Anteil daher auch.

Es ergibt sich allein von der Sachlage her. Nicht ohne Grund heißt es daher von Sanat Kumara, er sei der eine, der das große Opfer erbringt auf lange Zeiten hin gesehen.

Man kann sagen, nicht nur dass alles Wirkliche existiert (und das Unwirkliche nicht existiert), auch ist alles Wesenhafte nie umsonst. Denn alles was ein Plus und einen Mehrwert erzeugt in irgend einer Weise, ist mehr geworden, als es ohne dem gewissen ist, geworden ist oder hätte sein können.

Und sowie durch ein größeres Einbringen (Opfer) etwas zunächst gegeben wird, so ist durch alles was daraus dazu gewonnen wird, auch das, was das Wachstum auf einer Inhärenten Seite von allem Daseienden bildet, und sei es nur in einer Art Lern- und Verwirklichungsprozess, ohne dass sich dieses selbst in einer veräußerten Form je zeigen wird.

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In Berufung seiner selbst - BG 8:22

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Sep 21 2017, 00:09

Bhagavad Gita 8:22

Yogananda:
Durch unentwegte Hingabe, o Sohn der Pritha (Arjuna), erreicht man dieses Höchste Unmanifestierte. Er allein, der Allgegenwärtige, ist die Heimat aller Lebewesen.

Prabhupada:
Der Herr, die Höchste Persönlichkeit Gottes, der größer ist als alle, kann durch ungetrübte Hingabe erreicht werden. Obwohl Er Sich in Seinem Reich aufhält, ist Er alldurchdringend, und alles ruht in Ihm.

Reclam:
Der ewige, der höchste Geist,
Der nur durch Liebe wird erkannt -
Er ist's der alle Wesen birgt,
Der dieses All hat ausgespannt.
---
Selbst wenn man bei Krishna annehmen kann, dass Er seine Entwicklung bereits in Vormenschlicher Zeit und in anderen Welten genommen hat; wie weit ließe sich sagen, dass es daher besser sei?

So mag es auch grundsätzlich sein, dass manche Welten nur noch als ein Zeugnis in den Zeugen, d.h. in der ein- oder anderen Wesenheit sich nur noch befinden und finden lassen, und darüber hinaus jedoch längst vergangen sind. Und von der Kultur und dem Entwicklungsstand jener Welten her, sei manches immer noch unerreicht und auf einem höheren Stande, als dasjenige heute und hier, doch manches als auf einem ähnlichen oder geringeren Stand sich befindend.

Wie weit ist also eine so außergewöhnliche Wesenheit wie Krishna uns tatsächlich in jeder Hinsicht ein Vorbild und Beispiel?

Tatsächlich stellt sich die Frage nicht ernstlich. Denn nicht nur, dass sich eine Wesenheit ja auch selbst weiter entwickelt über seine Ursprünge hinaus, auch ist es so, wenn sich diese ausgepannt und eine Grundlage für andere Welten in der einen oder anderen Weise bildet, und also eine gewisse erste Ursache legt, über diese gar nicht hinaus gegangen werden kann, ohne dass es diese jene mit ausdehnt.

Man kann Gott nicht austricksen, weil es nicht geht. Man kann sich jedoch selber bis zu einem gewissen Grad übers Ohr hauen, indem man sich selber allerlei glauben macht. Doch ist es auch nur soweit möglich, wie es möglich sein kann. Ganz nach dem, dass man sich selber ohne etwas als Fixierung zusätzlich zu haben nicht heben kann. Und selbst wenn, gäbe es dann nichts woran man es ausmachen oder ermessen könnte.

Daher bleibt uns das Göttliche und Höchste immer bis zu einem gewissen Grad ein ewiges Mysterium. Und ein Rätsel dahingehend, wie es eine allererste Ursache geben und wie sich etwas heben kann, ohne dass es etwas anderes gibt woran es sich fixieren kann. Vielleicht ist es aus Sicht der Introspektion im symbolischen Sinne veranschaulichungsmöglich, in dem es sich mit seinem Werk selbst zur Ausdehnung und der Erkenntnis seiner selbst darin beruft. Und eben in der Weise auf ewig, weil es keine Fixierung und keine Punkt der Aufhebung des begonnen gibt. Wie wenn eine Kraft beginnt, aber nichts ihre Wirkung mindert, sich in einem ewigen Kreislauf einfindet.

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Arten von Betriebsblindheit - BG 9:11

Beitrag  Devino Melchizedek am Mi Sep 27 2017, 01:18

Bhagavad Gita 9:11

Yogananda:
Die Unwissenden, die vergessen, dass Mein transzendentales Wesen der Schöpfer aller Kreatur ist, verleugnen auch Meine Gegenwart in der menschlichen Gestalt.

Prabhupada:
Toren verspotten Mich, wenn Ich in der menschlichen Gestalt herabsteige. Sie wissen nicht, dass Ich, als der Höchste Herr über alles Existierende, von transzendentalem Wesen bin.

Reclam:
Die Toren oft missachten mich,
Erschein' ich menschlich von Gestalt;
Sie kennen nicht mein wahres Sein
Und meiner Herrschaft All-Gewalt.
---
Nun ja, wenn einer mit blauer Haut durch die Gegend liefe, so wie Krishna oft dargestellt wird, so würde es wohl den einen oder anderen Schmunzler jedenfalls wohl gar schon in natürlicher Weise abfordern.

Tatsächlich liegt es wohl daran, dass sofern die Türe zum Erkenntnislicht noch nicht hinreichend aufgestoßen wurde, zu viel der eigenen Dinge lediglich projiziert werden. Und die Umgangsweise nach der eigenen Artlichkeit vorangetrieben wird.

Man könnte auch sagen, die Wesen einer urteilsfähigen Spezies neigen meist dazu in eine gewisse Betriebsblindheit zu verfallen. Nur wem möge man es da verüben in Fällen, wo etwas seit Millionen Jahren auf eine bestimmte Weise verrichtet wurde, dass in einem sehr wörtlichen Sinne so allerlei in Fleisch und Blut übergegangen ist.

So wird alles leicht nach eigenen Formen verbacken, ohne dass oft ein ernsthaftes überprüfen und vergegenwärtigen sowie neudeuten noch stattfindet. Doch tatsächlich können die Dinge, denen einer ausgesetzt ist und durch welche er versucht und geprüft wird, sehr verschiedentlich im Gegensatz zu den eigenen sein.

Während in einem Falle die Theorie schon wen überfordert macht, ist es für andere hart Knochenarbeit die verrichtet wird, während es so scheint, dass er nur ebenfalls in theoretischer Weise damit verbunden wäre.

Ja es mag sogar sein, dass er dann mit selber Theorie befasst wäre, doch würde parallel alles andere sein Wesen betreffende einbezogen, und nur für den, der darin steckt, auch die Berührungsweite nur gegeben sein. Doch ist jeder in gleicher Weise mit allem nur befasst, wie es ihm entspricht.. und dies zum Schutze seiner selbst...

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Die Frage nach der allerersten Ursache - BG 9:23

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Sep 30 2017, 03:37

Bhagavad Gita 9:23

Yogananda:
O Sohn der Kunti (Arjuna), selbst diejenigen, die andere Götter anbeten und ihnen gläubig opfern, beten Mich allein an, wenn auch nicht auf die richtige Weise.

Prabhupada:
Diejenigen, die Geweihte anderer Götter sind und diese mit Glauben verehren, verehren im Grunde allein Mich, o Sohn Kuntis, aber sie tun es auf falsche Weise.

Reclam:
Der, welcher andern Göttern dient,
Der dient in höherm Sinn mir auch,
Wenn er es ganz von Herzen tut,
Weicht er auch ab von richt'gem Brauch.
---
Alles bloß eine Frage nach der allerersten Ursache. Oder auch letztlich wieder nicht, weil es nicht die Frage, sondern eine Tatsache und Angelegenheit darstellt, welche ihrer selbst habhaft ist und bleibt.

Und so wie es eine gegliederte Kette gibt, und eines näher zum anderen steht, und sich in einer gewissen erkennenden Weise diesem seinem nächstgelegenen mehr zuwendet und zugeneigt sein mag, die gesamte Kette jedoch wie eine Art Perlenkette in der Aura von Krishna (einer größeren Wesenheit) enthalten ist, gilt letztlich Ehre dem, dem Ehre als allerersten Ursache gebührt.

Letztlich zahlt alles auf die eine oder andere Weise einen bestimmten Anteil und Tribut an jenes, woraus es etwas entliehen hat. Ob mehr oder weniger direkt und bewusst. Es kann auch nicht anders als es können könnte (und eben darin und daran liegt es auch letztlich).

Vieles ist auch nicht bloß eine Sache des Glaubens allein, sondern eine Tatsache daher. Ja alles, was wirklich ist, ist letztlich ja auch eine Tatsache!

Und je weiter man in seiner Entwicklung gelangt, nachdem man anfangs von banaler Einbildung isoliert gemeinter Selbsthaltung hinaus gelangt, und umso mehr man eigentlich tatsächliche Eigenständigkeit erlangt, umso mehr stellt man auch fest, wie sehr alles zusammengehört. Und wie wenig man letztlich tatsächlich für sich alleine steht und stehen kann.

Denn ist alles nicht irgendwo da draußen, sondern in einem und man ist es doch auch selbst, ist man erst hinsichtlich diesem in einer gewissen Position der Urteilsfähigkeit. Doch jedem Geisteskinde seine Denkweise, auf die es sich zu halten und erhalten glaubte, wenn auch nicht immer in der richt'gen Weise...

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Spindel - BG 5:22

Beitrag  Devino Melchizedek am Di Okt 10 2017, 23:43

Bhagavad Gita 5:22

Yogananda:
O Sohn der Kunti (Arjuna)! Da die Sinnenfreuden dem Kontakt mit der Außenwelt entspringen und einen Anfang und ein Ende haben (vergänglich sind), führen sie nur ins Elend. Kein Weiser sucht in ihnen sein Glück.

Prabhupada:
Ein intelligenter Mensch schöpft nicht aus den Quellen des Leids, die aus der Berührung mit den materiellen Sinnen entstehen. O Sohn Kuntis, solche Freuden haben einen Anfang und ein Ende, und daher erfreut sich der Weise nicht an ihnen.

Reclam:
Denn der Genuss der Sinnenwelt,
O Ardschuna, gebiert den Schmerz.
Was anfängt und zu Ende geht,
Erfreut niemals des Weisen Herz.
---
Der Genuss verzerrt sich wohl nur selbst. Denn ebenso wie mit stumpfsinniger Beschäftigung ist es auch mit dem Genuss, es bleibt einem hinterher doch nichts davon.

Ähnlich und nur etwas anders noch verhält es sich damit, wenn man etwas verwendet um sich damit größer oder stärker oder vielleicht besonders zu machen, als Selbstzweck jedoch bloß. Denn letztlich ist die Lektion die man sich damit lehrt nur die, dass man sich selbst Kleinheit lehrt.

Man muss sich als klein ansehen, wenn man sich lehrt, dass Mittel größer als der eigene Geist sind und man in der Weise auf diese angewiesen oder von irgendwelchen Dingen abhängig wäre. Und sich so überzeugen macht, man bräuchte die Mittel. Statt diese lediglich als Ergänzung bei Bedarf und um der Sache Willen anzuwenden, und mehr nur für eine Sache an sich oder allgemeinhin einen Gebrauch davon zu machen.

Manches erscheint als schwieriger zu erlernen, als anderes. Doch liegt es lediglich an der Freiwilligkeit. Will man etwas wirklich erlernen, dann wird man auch die Freude dafür aufbringen, und gerne und leicht lernen.

Und wenn auch die Komplexität vielleicht einem etwas als sehr umfassend darstellen mag, für den Willen selbst, sobald er diese Sache umkreist oder angenommen hat, ist es dann nicht komplexer, als jede andere Sache auch.

Es braucht etwas so lange wie es braucht, oder es mag so komplex sein, wie es sein mag, doch letztlich, im Willen angenommen, ist es jedenfalls nur von der Außenwirkung dann noch so, im inneren ist man vielleicht bereits fertig und wartet bis die Umkreisung abgeturnt und abgeschlossen ist.

Denn auch bei einer Spindel ist es so, dass der innerste Kreis die selber Drehung vornimmt, doch soweit wie der äußere Umfang zunimmt, kann es ganz schöne Kreise nach sich ziehen, doch dem innersten Kreise wird keine Bewegung größer oder umfangreicher, als jede andere auch.

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Gerechtere Verhältnisse - BG 11:55

Beitrag  Devino Melchizedek am Do Okt 26 2017, 01:15

Bhagavad Gita 11:55

Yogananda:
Wer für Mich allein tätig ist, wer Mich zu seinem Ziel macht, wer sich Mir voller Liebe anheimgibt, wer an nichts (an Meinen täuschenden kosmischen Traumwelten) hängt, wer niemandem Böses wünscht (wer Mich in allen sieht) - der wird eins mit Mir, o Arjuna!

Prabhupada:
Mein lieber Arjuna, wer sich in Meinem reinen hingebungsvollen Dienst beschäftigt, frei von den Verunreinigungen durch fruchtbringende Tätigkeiten und gedankliche Spekulation, wer für Mich arbeitet, wer Mich zum höchsten Ziel seines Lebens macht und wer jedem Lebewesen ein Freund ist, gelangt mit Sicherheit zu Mir.

Reclam:
Wer mich ehrt, meinen Willen tut,
Wer ohne Hass und Neigung ist,
Der geht beseligt zu mir ein,
O Ardschuna, nach kurzer Frist.
---
Soweit man sich im Werke des Herrn oder des größeren Gesamten beschäftigt, wird man gar nicht groß Gelegenheit finden, irgendwo irgendwem Schlechtes zu wünschen. Man ist lediglich froh darüber, wenn man selbst hinreichend vom Schlechten sich entfernt hat, um diesem nicht mehr länger verfallen zu können oder diesem zu opfern.

Bis zu einem gewissen Entwicklungsgrad kommt man ohnehin nur an die einen umgebenden Dinge heran. Nur gehören diese im weitreichenden Sinne der Allgemeinheit an. Und der Spielraum in dem man sich bewegt ist, wie man dieses einsetzt und gebraucht. Für die Allgemeinheit, oder wider diese, in dem man sich selbst Vorteile zu verschaffen bestrebt ist.

Wenn allgemein erkannt wird, welch hohen Preis dann alle zahlen, damit eine Minderheit von größten Egozentrikern es auf Kosten der Mehrheit sich bereichert, dann wäre die Welt morgen schon eines anderen Geistes.

Es ist erforderlich, dass eine breitere Mehrheit sich erhebt und ihr Recht einfordert. Denn wie kann das, was auf der Erde allen zuteil ist und gemeinsam ist, einem mehr gehören als einem anderen? Auf welcher Grundlage?

So bleibt zunächst nur am Bewusstsein zu arbeiten, bis die bestimmte kritische Masse erreicht wird, um eine Wende einzuleiten. Bis die Bereitschaft da ist, eine Welt mit gerechteren Verhältnissen zu kreieren.

Natürlich fängt es bei jedem Einzelnen an, denn die Masse sind die vielen Einzelnen. Auch ist es gar nicht so sehr, dass der Einzelne nichts ausrichten könnte. Es ist vielmehr der Glaube, dass jeder Einzelne nichts auszurichten vermag. Dies ist jedoch eine Willensübereinkunft, die ebenso darauf ausgerichtet sein kann, dass jeder Einzelne als Teil des Gesamten, alles auszurichten vermag. Wenn die Mehrheit zu einer ähnlichen Willensübereinkunft bereit wäre und käme.

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In Vertretung gewisser Summen - BG 13:13

Beitrag  Devino Melchizedek am So Nov 05 2017, 03:13

Bhagavad Gita

Yogananda (BG 13:13):
Er weilt in der Welt und umfasst alles - überall sind Seine Hände und Füße; allenthalben Seine Augen und Ohren, Seine Münder und Häupter;

Prabhupada (BG 13:14):
Überall sind Seine Hände und Beine, Seine Augen, Köpfe und Gesichter, und überall sind Seine Ohren. Auf diese Weise existiert die Überseele, die alles durchdringt.

Reclam (BG 13:13):
Nach allen Seiten dehnt sich ihm
Hand, Fuß, Haupt, Auge, Ohr und Mund,
Umhüllend diese ganze Welt,
Ist es ihr tiefster Wesensgrund.
---
Gott ist auch die Vielen, durch welche er blicken, sehen und alles erleben kann. Vor allem diejenigen, die in irgend einer Weise ein gottgefälliges Leben führen.

Ehe man sich also wider gewisse Massen und Mehrheiten wendet oder aufstellt, sollte man sich lieber sicher sein, dass man sich damit nicht auch wider das Göttliche dahinter wendet.

Doch hängt es davon auch mit ab, was man meint, genauer gesagt, was genau man anspricht. Handelt es sich also mehr nur um eine bestimmte Eigenschaft, die zugleich weniger einer höheren Geistesart per se entspricht, dann gibt es wohl durchaus die Möglichkeit damit gezielt zu arbeiten, ohne sich übermäßig dadurch zu versteigen.

Vergleichbar ist es also auch damit, dass selbst wenn man vieles und vielerlei in sich vereint hat oder hält, man doch überwiegend mit verschiedenen Anteilen mehr arbeitet. Wohl eher selten wird man aus der Summe her die Gesamtwesenheit selbst sein oder stets vertreten.

Allein schon, weil man nicht alles wird mit der Gesamtwesenheit fassen können oder diese überall einbringen können. So wird es in natürlicher Weise sogar so sein, dass diese nur dann zutage tritt, wenn etwas mit dieser insgesamt zu tuen hat. Geht es also um etwas einzelneres, wird nur das agieren, was damit auch zu tun hat oder in irgend einer Weise darin einen Bezug finden kann.

Vielleicht nicht immer, aber überwiegend, wird man sich durch eine größere Summe des Vertretenen auch mehr dem Verständnis des Göttlichen annähern und zuwenden. Und sollte dieses irgendwo im Hinterkopf behalten...

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Von irgendwas kommt's - BG 14:9

Beitrag  Devino Melchizedek am Sa Nov 11 2017, 02:01

Bhagavad Gita 14:9

Yogananda:
Sattva bindet den Menschen an das Glück, Rajas an die Tätigkeit; und Tamas bindet ihn an falsche Vorstellungen, weil es seine Urteilskraft trübt.

Prabhupada:
O Nachkomme Bharatas, in der Erscheinungsweise der Tugend wird man durch Glück bedingt, in Leidenschaft durch fruchtbringende Tätigkeiten, und die Erscheinungsweise der Unwissenheit, die das Wissen des Menschen bedeckt, bedingt einen durch Verrücktheit.

Reclam:
Die "Wesenheit" verlockt zur Lust,
Die "Leidenschaft" regt an zum Tun,
Die "Dunkelheit" verwirrt den Sinn,
Und sie verführt zu faulem Ruhn.
---
Von irgendwas, kommt irgend das..
und hinterher will's keiner gewesen sein!
Oder doch?

Zwar sollte man auch einfach mal was tun können, ohne all zu viel darüber erst gegrübelt zu haben, jedenfalls einerseits, andererseits ist doch der Anfang in allen Dingen durchaus elementar.

Denn das, woraus eine Initialzündung entsteht, ist auch dem jeweiligen zuzuordnen und zugehörig, woraus es wurde. Denn im weitestgehenden Sinne ist dies das Elementarteilchen von allem, und alles um jeweiliges versammelt und darauf zurückzuführen, weil ohne dieses in den meisten Fällen alles andere auch nicht wäre.

Ein anderes Beispiel ist, dass oft festgestellt werden kann, im Falle von größeren Naturkatastrophen, dass Tiere dieses vorausahnen können, und sich davon machen, soweit sie können. Vielen Menschen fehlt der Sinn dafür, und womöglich begeben sie sich sogar blindlinks dorthin, obwohl sie zuvor noch in Sicherheit waren.

Woher kommt sowas? Na von irgend was, wovon auch immer sie (an)getrieben werden, in dem Moment, denn wenig oder auch nichts, kommt von und durch nichts.

Dennoch sollte man immer darauf achten, dass möglichst viel oder alles, von einem selbst entzündet wird. Damit es das eigene Licht ist und man nicht in fremdem Licht nur unterwegs ist, und zurecht besteht, wo man steht.. und dort dann auch bestehen kann.

Ansonsten, wofür war man, wenn man's doch net war, oder nichts davon wirklich war? Und was wird sein, was nicht ist oder war? Nur so viel doch, wie und was letztlich wirklich war, und somit ist und bleibt.

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Gewissentlich - BG 14:25

Beitrag  Devino Melchizedek am Fr Nov 17 2017, 00:56

Bhagavad Gita 14:25

Yogananda:
... wer sich von Achtung und Verachtung nicht beeinflussen lässt; wer Freund und Feind auf gleiche Art behandelt; wer sich nicht täuscht und meint, er sei der Handelnde - nur der hat die drei Eigenschaften überwunden!

Prabhupada:
... wer stetig ist und bei Lob und Beleidigung, Ehre und Schmach gleichermaßen unberührt bleibt; wer Freund und Feind gleich behandelt und allen materiellen Tätigkeiten entsagt hat - von einem solchen Menschen sagt man, er habe die Erscheinungsweisen der Natur transzendiert.

Reclam:
Wem gleich ist Ehre oder Schmach,
Ob Freund, ob Gegner unterliegt,
Wer jeder Tat entsagt, der hat
Der "Eigenschaften" Macht besiegt.
---
Die besondere Beziehung, ist oft bloß eingebildet, und entspricht keinem realen Erweis größerer Wirklichkeiten. Nicht dass es daher keine Vertrauensverhältnisse gäbe, doch kann man ein bloß vorgestelltes Verhältnis vor die größeren Zusammenhänge geistiger Wirklichkeiten nicht hinstellen.

Die Gesetze sind einzuhalten, denn sie werden auf besondere Beziehungen kein Sonderrecht gelten lassen und ihre Wirkung dadurch erlassen.

Und wirkt das Gesetz in einem und durch einen, dann wird man in natürlicher Weise und ohne sich damit schwer zu tun, von Gunsten der persönlichen Genussentfaltung Ablass leisten, und die Gesetze einhalten wie sie sind und sich verhalten.

Erst nach dem Gesetz, kommen persönliche Angelegenheiten und Belange in Betracht, jedoch um nur festzustellen, dass sie einem nichts mehr bedeuten und man dafür auch keine Zeit groß aufwenden möchte.

Bei dem, was in einem an Entfaltung zunimmt, kann man nicht mogeln. Es wird von Bestand sein müssen, wenn man damit weiter gelangen möchte über allen Anschein hinaus, ohne dass es bröckelt und bröselt.

Und dann ist es nicht mehr wesentlich, wonach es ausschaut und welchen Eindruck was erweckt, wenn man sicher sein kann und weiß, was etwas ist, oder was etwas nicht ist...

Devino Melchizedek

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